Gastrolärm am späten Abend ärgert Anwohner am Eislerplatz

Das Kannenstieg-Center am Hanns-Eisler-Platz. Seit 2011 beschweren sich Anwohner über nächtliche Ruhestörungen, die von Besuchern der Lokale (links und rechts im Bild) ausgehen.
Das Kannenstieg-Center am Hanns-Eisler-Platz. Seit 2011 beschweren sich Anwohner über nächtliche Ruhestörungen, die von Besuchern der Lokale (links und rechts im Bild) ausgehen.

Dicke Luft am Kannenstieg-Center. Bereits im vergangenen November erklärten Anwohner auf einer Bürgerversammlung Oberbürgermeister Lutz Trümper ihren Unmut über die Gäste der dortigen Lokale. Durch deren lautstarkes Verhalten fühlen sie sich in ihrer Abend- und Nachtruhe gestört. Sowohl das Stadtoberhaupt als auch der Leiter des Ordnungsamts, Volkmar Emcke, hatten damals die Situation bestätigt. Seit 2011 werden demnach durch den Stadtordnungsdienst regelmäßig Kontrollen der Lokale am Hanns-Eisler- Platz durchgeführt. Verstöße seien hinsichtlich der Lärmproblematik nicht festgestellt worden. In Gesprächen mit den Betreibern hatte die Verwaltung gleich nach Beginn der Beschwerden vor nunmehr drei Jahren über die Rechtslage zu Sperrzeit, Nutzung und Betriebszeit der Terrasse informiert.

Terrassenbetrieb ist bis 1 Uhr erlaubt, laute Musik bis 22 Uhr. Die erlaubten 45 Dezibel würden im Sommer bei geöffnetem Fenster oft lauter wahrgenommen werden, sagte Emcke im November. „Wir werden den Lärm nicht aufspüren, das funktioniert nur auf Zuruf“, rief er die Anwohner zur Hilfe auf. OB Trümper erinnerte daran, dass man nur eingreifen könne, wenn eine Gefahr ausgeht oder eine Straftat verübt wird. Schließlich könne man niemand verbieten, sich auf einer öffentlichen Straße aufzuhalten. Auf der jüngsten Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg wurde nun offenbar, dass sich das Problem verschärft hat. Anrufe bei Polizei und Ordnungsamt hatten nicht den erwünschten Effekt und mittlerweile sei sogar Anzeige gegen einen Betreiber eingereicht worden. Die GWA will nun das Gespräch mit ihm suchen und hofft auf seine Teilnahme bei der nächsten Sitzung im Mai, bei der dann auch das Ordnungsamt erneut eingeladen werden soll.

(Quelle: Volksstimme)

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Kommentare: 1
  • #1

    yakup gumus (Dienstag, 22 April 2014 16:32)

    Wie kann man in November die Tür und Fenster offen lassen, wenn draußen Schnee liegt ! Und die Fr. Empke soll sich eine bessere Lüge ausdenken, wenn sie uns nicht leiden kann

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