Volle Kanne für den Kannenstieg

Im Viertel soll nach Jahren Ende September erstmals wieder ein Stadtteilfest steigen

Nach Jahren soll es im Kannenstieg am 26. Spetember erstmals wieder ein Stadtteilfest geben. Gefeiert werden soll auf dem Schulgelände. Die neue Stadtteilinitiative wächst seit einigen Wochen mehr und mehr, wie die Volksstimme bei einem Besuch erfuhr.

Toralf Schlieb (3.von rechts) mit einigen Mitstreitern für das Stadtteilfest
Toralf Schlieb (3.von rechts) mit einigen Mitstreitern für das Stadtteilfest

Volle Kraft voraus für den Kannenstieg- das ist die Devise von Toralf Schlieb. Der Projektbetreuer im Begegnungszentrum an der Johannes- R.- Becher- Straße ist sich nach anfänglicher Ungewissheit sicher: "Wir ziehen das durch!" Am 26. September soll die Stadtteilparty steigen und die Menschen im Kannenstieg näher zusammenrücken lassen, so der Wunsch dahinter. War für Toralf Schlieb und Angelika Giemsch, die Projektleiterin im Begegnungszentrum der Euro- Schulen am Anfang unklar, ob sie im Stadtteil überhaupt damit auf offene Ohren stoßen würden, wächst der Kreis von Helfern und Akteuren für ein neues Stadtteilfest im Kannenstieg beständig. Mit der Grundschule und ihrer Leiterin Cornelia Schade fanden Schlieb und Co. auch auf Anhieb einen festen Partner für ihr Vorhaben: "Die Grundschule stellt als Veranstalter den Schulhof zur Verfügung, organisiert außerdem einen Kuchenbasar. Der Verkehrsgarten wird öffnen und es werden Führungen durch das Planetarium angeboten", so Schlieb.

Das Freizeitzentrum "OASE" vom Neustädter See ist mit dabei, das Bürgerhaus des Paritätischen, Kitas aus dem Umfeld, der Deutsche Familienverband oder das Sozialprojekt KiA (Kind und Arbeit). Das Don- Bosco- Jugendzentrum macht ebenso mit. "Ich sammle Spenden und mache Werbung für das Fest", versprach Siegfried Kratz von der GWA Neustädter See jüngst bei einem Treffen des Festkomitees.

Das Stadtteilmanagement unterstützt das Fest natürlich auch. "Was ihr bis jetzt schon an Programmpunkten und Aktionen zusammen habt, kann sich wirklich sehen lassen und verdient wirklich den Namen Stadtteilfest!, so Marcel Härtel vom Stadtteilmanagement.

Erst Anfang des Monats hatten Angelika Giemsch  und Toralf Schlieb erstmals öffentlich zu einem Vorbereitungstreffen eingeladen. "Wir als Begegnungszentrum haben bisher einmal im Jahr einen Nachbarschaftstag bei uns auf dem Gelände veranstaltet. Nun hatten wir die Idee, ein richtiges Stadtteilfest daraus zu machen, denn so etwas gab es hier im Kannenstieg schon seit Jahren nicht mehr", erzählt Toralf Schlieb weiter, der sich neben seiner Arbeit für das Fest stark macht.

Weil die mittlerweile schon traditionelle Wohngebietsparty in Magdeburg- Nord zugunsten der Eröffnungsfeier der neuen "OASE" in diesem Jahr pausiert, hatten sich Angelika Giemsch und Toralf Schlieb gesagt: "WIr probieren es selbst einmal." Dabei hoffen sie auch auf viele Festbesucher aus dem "Schwester- Stadtteil" Neustädter See. Nachdem die früheren "Lindwurmfeste" der AG Gemeinwesenarbeit Kannenstieg vor einigen Jahren "eingeschlafen" waren, hatte es kein Stadtteilfest mehr im Viertel gegeben.

(Volksstimme, 23.08.2014)

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