Lindwurmsage bleibt weiter unleserlich

Informationstafel an Fußgängerbrücke zwischen Kannenstieg und Neustädter See seit Jahren mit Graffiti beschmiert

Der grüne Lindwurm begrüßt seit mittlerweile zehn Jahren die Besucher Magdeburgs bei ihrer Ankunft über die Stadtautobahn. Aus Norden kommend ist die Stahlskulptur Tag wie Nacht ein Hingucker. Doch wer sich vor Ort informieren möchte, was es damit eigentlich auf sich hat, hat schlechte Karten.

Die Informationstafel, die auf der Kannenstieg-Seite der Fußgängerbrücke zu diesem Zweck angebracht wurde, ist so gut wie unleserlich. Unbekannte nutzen sie als Oberfläche für ihre Graffitischmierereien – und das nicht erst jetzt, sondern bereits seit Jahren.

Dass die Sage vom Lindwurm die angebliche Entstehung Rothensees erzählt, kann man somit nicht erfahren. Eine Putzaktion wäre also angebracht. Vielleicht klappt es ja im Jubiläumsjahr damit.

Der für Kannenstieg und Neustädter See zuständige Stadtteilmanager Marcel Härtel hatte bei der kleinen Feier anlässlich des Jahrestags angekündigt, sich in diesem Jahr um Gelder für eine Reinigung der Drachenbeine zu bemühen. Womöglich fallen auch einige Euro für die Sagentafel ab.

(Quelle: Volksstimme, 09.02.2016)

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