Nachbarn im Milchweg treffen sich im Wohncafé

Pfeiffersche Stiftungen und Guericke-Genossenschaft wollen Quartiersarbeit im Kannenstieg fortsetzen

Seit zwei Jahren gibt es jetzt das Projekt „Quartiersarbeit im Milchweg“ mit dem Wohncafé im Milchweg 31 und Sabine Mewes-Bruchholz als Quartiersmanagerin. In dieser Zeit wurden viele Angebote für die Anwohner aus dem Viertel entwickelt, wie Sport- und Gesundheitskurse, Leseveranstaltungen und Vorträge. Vor allem ältere Anwohner, aber nicht nur diese, sind eingeladen.

Um über die weitere Ausrichtung der Quartiersarbeit zu diskutieren, haben sich jetzt die Projektpartner und die Akteure getroffen. Dabei wurde u. a. analysiert, welche Ziele zu Beginn beschrieben worden sind und was bisher erreicht wurde, welche Angebote sich etabliert haben und welche am Bedarf vorbeigingen.

„Ziel des Quartiersprojekts ist es, eine lebendige Nachbarschaftshilfe aufzubauen, die bestehenden Angebote im Stadtteil zu vernetzen und durch neue zu bereichern. Wir wollen den Mietern durch Beratung, Umbau und Unterstützung nach individuellem Bedarf den Verbleib in der eigenen Häuslichkeit möglichst lange ermöglichen“, erklärt Vorsteher Christoph Radbruch, Vorstandsvorsitzender der Pfeifferschen Stiftungen, dem Träger des Quartiersmanagements. „Um die Arbeit auch zukünftig finanzieren zu können, wollen wir jetzt mit dem Projekt und seinen Ergebnissen an Partner, Unterstützer und Akteure herantreten, um über eine nachhaltige Finanzierungsform ins Gespräch zu kommen.“

Besonders durch die Ermöglichung von sozialen Kontakten habe es zu einer Verbesserung der Lebensqualität der Bewohner im Milchweg beigetragen, meint Karin Grasse, Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft „Otto von Guericke“. „In den letzten zwei Jahren hat sich das Quartiersmanagement etabliert und es ist dadurch echter Mehrwert entstanden. Bis heute war und ist eine spannende Entwicklung vor Ort zu beobachten. Wir freuen uns auf die nächsten Jahre in der Kooperation“, erklärt sie.

Seit August 2015 kooperieren die Pfeifferschen Stiftungen und die Guericke-Genossenschaft im Quartiersprojekt Milchweg. Im Hochhaus Milchweg 31 wurden ein Beratungsbüro und ein Nachbarschaftstreff mit Wohnküche eingerichtet, die von Sabrina Mewes-Bruchholz geleitet werden.

Wer sich selbst ein Bild von der Arbeit im Quartier machen will: Am morgigen Sonntag öffnet das Wohncafé ab 14 Uhr zum monatlichen Sonntagscafé. Ehrenamtliche Helfer laden zu frischem Kuchen und Kaffee ein und informieren über die Angebote des Quartiersmanagements. Die Unkosten betragen 1,50 Euro.

(Quelle: Volksstimme, 16.09.2017)

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