Vaters Haus öffnet seine Türen

Pfingstgemeinde im Kannenstieg feiert am Sonntag 30-jähriges Bestehen

Kurz nach der Wende war Thorsten Moll nach Magdeburg gekommen. In einer Wohnung hielt der Pastor seinen ersten Gottesdienst ab, wie er erzählt. Als dann im Sommer 1992 seine Frau mit den vier Kindern nachkam, gründeten sie in der Robert-Koch-Straße ihre Pfingstgemeinde Vaters Haus. Im Speisesaal eines ehemaligen Lehrlingswohnheims trafen sich die Mitglieder zunächst. Weil das Gebäude aber bald abgerissen werden sollte, wurde der jungen Gemeinde einer der nach dem Geburtenknick in den 1990er Jahren überflüssig gewordenen Kindergärten überlassen. Im Kannenstieg wurde im Jahr 2000 das Gemeindehaus Vaters Haus offiziell eröffnet. Schon damals war klar, dass auch wieder eine Kita dazugehören soll, erinnert sich Thorsten Moll. Vor drei Jahren schließlich konnten die „Königskinder“ eröffnen. Mit ihren Pfadfindern ist die Gemeinde auch in der Jugendarbeit sehr aktiv, berichtet Moll, der mittlerweile Seniorpastor ist. Sein Sohn leitet heute die Gemeinde. Am Sonntag von 10 bis 15 Uhr wird das 30-jährige Bestehen der Pfingstgemeinde mit einem Tag der offenen Tür gefeiert. Es wird einen Kannenstieg-Rap sowie Pfadfinder-Aktivitäten geben. „Wir

wollen uns den Bürgern im Kannenstieg zeigen. Sie haben oft Hemmungen vor einer Kirche“, sagt Pastor Moll.

(Quelle: Volksstimme, 15.09.2022)

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