Begegnungszentrum Kannenstieg

Projekt "Mittendrin"

Internationaler Bund 

IB Mitte gGmbH

J.-R.-Becher-Str. 56

39128 Magdeburg

 

Telefon: 0391 810 56 280

Ansprechpartner:

Daniele Hartmann

Yvonne Marschewski

Toralf Schlieb

gefördert durch:

Öffnungszeiten:

 

Montag bis Freitag

07.00 - 12.00 Uhr

13.00 - 18.00 Uhr

Teilprojekte:

 

Tauschbörse

Kreativwerkstatt

Lese- und Kreativtreff

Gemeinwesenpfleger


Neuigkeiten aus dem Begegnungszentrum

Di

28

Sep

2021

Stadtteilfest mit der MVB

0 Kommentare

Di

21

Sep

2021

„Mittendrin“ in der Gesellschaft

Begegnungszentrum Kannenstieg bietet Langzeitarbeitslosen neue Jobperspektiven

Nach längerer Pause hat das Begegnungszentrum Kannenstieg mit neuem Träger wieder geöffnet. Langzeitarbeitslose werden dort durch verschiedene Projekte auf den Arbeitsmarkt vorbereitet.

Ende 2019 schloss das Begegnungszentrum an der Johannes-R.-Becher-Straße 56 relativ überraschend, weil sich der damalige Träger nach gut zehn Jahren Stadtteilarbeit zurückgezogen hatte. Gut angenommene Angebote wie die Tauschbörse mussten eingestellt werden. Langjährige Mitarbeiter wie Toralf Schlieb verloren ihre Stelle. Nun sind sowohl die Tauschbörse als auch Schlieb wieder an vertrauter Wirkungsstätte zu finden.

In Trägerschaft des Internationalen Bundes (IB) ist das Begegnungszentrum bereits seit einigen Monaten wieder aktiv. Am Freitag wurde das Projekt mit dem neuen Namen „Mittendrin“ nun offiziell eröffnet. 15 Männer und Frauen sind dort über eine sogenannte Arbeitsgelegenheit (AGH) des Jobcenters beschäftigt, das städtische Sozialamt unterstützt die Maßnahme beziehungsweise die Einrichtung ebenfalls. Gerald Bache, Leiter Aktivierungshilfen beim IB, erklärt zur Eröffnung den Hintergrund des Projekts: „Ziel ist es, die Teilnehmer vom Rand der Gesellschaft wieder in die Mitte zu holen und sie auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten.“ Bei einigen seien bereits Anzeichen von Vereinsamung aufgrund ihrer Arbeitslosigkeit festzustellen, berichtet er. Durch die Tätigkeit im Begegnungszentrum bekämen sie wieder einen geregelten Tagesablauf. Angeleitet werden die Teilnehmer dabei durch Danielle Hartmann, Yvonne Marschewski und eben Toralf Schlieb. In vier Teilprojekten werden ihre Kompetenzen für den Wiedereinstieg in einen Job geschult. In der Kreativwerkstatt werden beispielsweise Spielgeräte für Kinder hergestellt, erklärt Danielle Hartmann. Dort hat Lutz Kunert, 36 Jahre lang Hausmeister an einer Schule, bereits eine ganze Kinderküche zusammengebaut, die demnächst im Außenbereich der Kita Bummi für Freude sorgen soll.

Wertschätzung für Arbeit

„Die Teilnehmer sollen möglichst bei der Übergabe dabei sein, um auch die Wertschätzung für die geleistete Arbeit zu erfahren“, sagt Toralf Schlieb. Verkehrsschilder aus Holz gehen in die Kita Nordpark, andere Einrichtungen erhalten Wurfspiele. In der Tauschbörse sortieren Luise Solway Franke und Heike Ramm gerade Sommersachen aus, die in den nächsten Monaten erst mal nicht gebraucht werden. Das Angebot werde nach dem Neustart bereits wieder sehr gut von den Anwohnern des Kannenstiegs angenommen. Das Prinzip ist einfach: Ich bringe etwas mit, dafür kann ich mir etwas anderes aussuchen. Für Luise ist das Begegnungszentrum „fast wie ein zweites Zuhause“, wie sie sagt. Sie war schon beim alten Träger dort in einer Maßnahme gewesen und freut sich nun erneut, einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen zu können. „Das Arbeitsklima ist gut, ich komme gerne her“, sagt sie und packt einen Stapel T-Shirts und kurze Hosen für Kinder in einen Karton.

Mondlandschaft mit Aliens

In einem weiteren Teilprojekt, dem Lese- und Kreativtreff, gestalten die Teilnehmer wie Sandra Schroedter und Manuela Tügel Mondlandschaften aus Pappe und Eierkartons. Kita-Gruppen können dann zu Besuch ins Begegnungszentrum kommen und kleine Aliens für die Landschaften basteln. Außerdem führen die Teilnehmer mit den Kindern selbst ausgedachte Puppenspiele auf. Dazu wurde extra eine eigene Weltraumecke eingerichtet. Einrichtungen können sich für einen Besuch im Lese- und Kreativtreff anmelden, sagt Toralf Schlieb.

Das Begegnungszentrum ist wochentags von 7 bis 12 und 13 bis 18 Uhr geöffnet. Kontakt unter Telefon 81 05 62 80.

(Quelle: Volksstimme, 18.09.2021)

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Mo

26

Apr

2021

. Neues Projekt ist „Mittendrin“ im Kannenstieg

Die offizielle Vorstellung des neuen Projekts lässt noch auf sich warten. Doch das Begegnungszentrum im Kannenstieg hat in diesem Monat unter dem Namen „Mittendrin“ bereits wieder den Betrieb aufgenommen. Am alten Standort in der Johannes-R.-Becher-Straße 56 gibt es auch wieder einige vertraute Angebote wie die Tauschbörse. Mit Toralf Schlieb gibt es auch ein bekanntes Gesicht. Er war bereits beim vorigen Träger im Begegnungszentrum für diverse Projekte verantwortlich. Weitere Ansprechpartner sind Daniele Hartmann und Yvonne Marschewski. Der frühere Träger hatte das Begegnungszentrum nach zehn Jahren Stadtteilarbeit Ende 2019 überraschend geschlossen. Die Stadt hatte es daraufhin erneut ausgeschrieben. Mit dem Internationalen Bund (IB) fand sich ein Interessent, der sich im Stadtteil bereits auskennt. Auch Stadtteilmanager Marcel Härtel ist über den IB angestellt. Das Begegnungszentrum ist Montag bis Freitag von7 bis 12 Uhr sowie 13 bis 18 Uhr geöffnet. Neben der Tauschbörse gibt es noch die Teilprojekte Kreativwerkstatt, Lese- und Kreativtreff und Gemeinwesenpfleger. Kontakt gibt es unter Telefon 0160/74179 90.

(Quelle: Volksstimme, 23.04.2021)

Fr

20

Dez

2019

Keine Begegnung im Kannenstieg

Euro-Schulen-Einrichtung schließt zum Jahresende / Nachfolgeprojekt startet erst ab Mitte 2020

Das Begegnungszentrum im Kannenstieg schließt zum Jahresende. Der Träger nennt mangelhafte Arbeitssicherheit als Grund. Die Stadtverwaltung bezweifelt das und kritisiert die kurzfristige Ankündigung.

Zehn Jahre lang gab es das Begegnungszentrum der Euro-Schulen Magdeburg in der Johannes-R.-Becher-Straße. Vom Jobcenter zugeteilte Arbeitslose konnten sich dort in verschiedenen Projekten für künftige Arbeitsstellen qualifizieren. Doch mit Tauschbörse, Kreativwerkstatt und dem Mutter-Vater-Kind-Treff ist in wenigen Tagen Schluss. Die Einrichtung schließt offiziell zum Jahresende.

Auf Volksstimme-Anfrage erklärt Birgit Sukovsky, Leiterin der Euro-Schulen Magdeburg, die Hintergründe, die zu dieser Entscheidung geführt haben. Demnach habe es eine Prüfung durch einen Sachverständigen gegeben, der schwerwiegende Mängel in der Arbeitssicherheit festgestellt habe. Jede Einrichtung der bundesweiten Organisation werde einmal jährlich darauf überprüft, sagt sie.

So seien beispielsweise die Sanitäreinrichtungen für die Zahl der Teilnehmer und Besucher nicht ausreichend. Baulich könne daran auch nichts in den Räumlichkeiten vor Ort geändert werden. Die Standards hätten sich erhöht, ebenso ist die Zahl der Teilnehmer und Besucher über die Jahre gewachsen, erklärt sie weiter. Was zu Beginn noch ausreichte, ist heute nicht mehr genug.

Als Schulleiterin trage sie die Verantwortung, sollte einem Teilnehmer oder einem Besucher wie einem Kind etwas geschehen. „Und das nehme ich sehr ernst. Das kann ich nicht verantworten“, erklärt sie weiter.

Aus diesem Grund habe man Anfang November für das kommende Jahr keine Interessenbekundung zur Fortführung des Projekts bei der Stadt abgegeben, erklärt Birgit Sukovsky. Zwar habe man nach Ausweichobjekten gesucht, aber kein geeignetes im Stadtteil gefunden. Sollte es das doch noch geben, wäre man auch bereit, das Projekt weiterzuführen, erklärt die Schulleiterin der Volksstimme. Die 28 Teilnehmer der Jobcenter-Maßnahme sowie die vier Mitarbeiter sind längst über die Schließung informiert, sagt sie. Die Anwohner hatten davon auf der jüngsten Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit Ende November erfahren.

Für die Stadtverwaltung kam die Entscheidung der Euro-Schulen eigenen Angaben zufolge überraschend. „Es muss kritisch angemerkt werden, dass der Träger sehr kurzfristig sein Projekt nicht fortsetzen möchte“, teilt Rathaussprecherin Kerstin Kinszorra auf Volksstimme-Anfrage mit. Deshalb sei es auch nicht möglich, das Projekt direkt weiterzuführen. „Ein rechtzeitiges Interessenbekundungsverfahren und damit eine nahtlose Fortsetzung mit einem neuen Träger wäre möglich gewesen, wenn der Träger rechtzeitig seine Absicht kommuniziert hätte“, erklärt sie weiter.

So seien die vermeintlichen Sicherheitsbedenken erst seit dem 9. Dezember bekannt. Deshalb habe man keinen Handlungsspielraum gehabt, um gegebenenfalls gemeinsam mit dem Träger nach Lösungen zu suchen. „Auch die Möglichkeit, das Projekt bis Mitte 2020 fortzusetzen und einen ordentlichen Übergang an einen neuen Träger nahtlos zu ermöglichen, wird voraussichtlich nicht genutzt“, sagt sie.

Was die Gründe angeht, könne man diese nicht nachvollziehen. So seien die angeführten Sicherheitsmängel vom Träger bereits am 27. Februar festgestellt, aber erst jetzt angezeigt worden. „Das Jobcenter hat im September eine eigene Gefährdungsanalyse erstellt. Die dabei festgestellten Mängel wurden zeitnah vom Träger behoben“, erklärt Kerstin Kinszorra. Wie plausibel die nun genannten Mängel sind, könne man aufgrund der Kurzfristigkeit nicht abschließend bewerten. „Es bleiben aber aufgrund der danach erfolgten Prüfung durch das Jobcenter erhebliche Zweifel an der Glaubwürdigkeit und Plausibilität der angeführten Bedenken“, stellt die Stadtsprecherin fest. Dennoch würde man eine Fortführung durch den Träger begrüßen.

Sollte es bei der Entscheidung der Euro-Schulen bleiben, würde im kommenden Januar ein Interessenbekundungsverfahren durchgeführt werden. „Denn die Landeshauptstadt und das Jobcenter wollen das bis jetzt sehr gut laufende Projekt ‚Miteinander leben und arbeiten in Nord‘ unbedingt fortsetzen“, erklärt Kerstin Kinszorra. Entsprechende Fördermittel stehen zur Verfügung. Ob das neue Projekt zur Arbeitsförderung wieder am gleichen Standort oder an einem anderen angeboten wird, kann derzeit noch nicht gesagt werden, weil das Teil des Ausschreibungsverfahrens sein wird. Das Verfahren wird mindestens vier Monate in Anspruch nehmen. Der neue Projektträger muss dann noch Personal und Teilnehmer finden sowie Räumlichkeiten anmieten und einrichten. „Ein Projektbeginn wird somit frühestens zum 1. Juni 2020 möglich sein“, stellt Kerstin Kinszorra fest.

(Quelle: Volksstimme, 18.12.2019)

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Fr

06

Dez

2019

In Nord gibt es „Alarm beim Weihnachtsmann“

Morgen Adventsmarkt im Stadtteiltreff „Oase“

Am morgigen Sonnabend in der Zeit von 15 bis 20 Uhr laden der Bürgerverein Nord und verschiedene Partner zum Stadtteil-Weihnachtsmarkt ein. Rund um den Stadtteiltreff „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, präsentieren sie unterschiedliche Angebote. Am Cateringstand im Außenbereich bekommen die Gäste Grünkohl, Bratwurst, Buletten, Glühwein und Kinderpunsch geboten. Im Haus warten Kaffee, Kuchen, Kakao, Waffeln und kandierte Äpfel.

Frisch gestärkt können die Besucher beispielsweise den Kart-Parcours in Angriff nehmen oder sich im Frisbee, Büchsen- und Ringewerfen probieren. Im Innenbereich wartet ein Shuffleboard auf Spieler und eine Fotobox steht bereit, um weihnachtliche Collagen zu erstellen.

Die Caritas bietet eine Wichtel-Weihnachtstombola an, das Begegnungszentrum Kannenstieg, der Stadtteiltreff Oase und der Hort Weltentdecker laden an mehreren Ständen zum Basteln ein. Hier können zum Beispiel Schlitten bemalt werden oder Traumfänger hergestellt werden. Einen Kinderschminkstand finden die kleinen Besucher im Foyer. An Feuerschalen kann Stockbrot gebacken werden.

Darüber hinaus wird es verschiedene Aufführungen geben. Der Hort Weltentdecker und eine Tanzgruppe von Kinderland e. V. werden kleine Programme darbieten. Ein Bläserquintett wird weihnachtliche Klänge zaubern und die Freie Puppenbühne ist mit dem Stück „Alarm beim Weihnachtsmann“ zu Gast. Am Abend beendet eine Feuershow das Programm. Selbstverständlich ist der Weihnachtsmann vor Ort und wird die Wünsche der Kinder zum Fest sammeln.

Der Bürgerverein bedankt sich vorab bei den Kooperationspartnern, ohne die der Stadtteilweihnachtsmarkt nicht möglich wäre, wie es in einer Mitteilung heißt.

(Quelle: Volksstimme, 06.12.2019)

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Jetzt erhältlich im Stadtteiltreff Oase
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