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Herzlich Willkommen im Kannenstieg - Unser Stadtteil im Norden der Stadt Magdeburg


Neuigkeiten

Di

28

Jun

2022

Konzert beim Sommerfest im Kannenstieg

Der Deutsche Familienverband (DFV) und das Herz-Alten-und-Service-Zentrum (ASZ) laden am kommenden Sonntag, 3. Juli, zu einem Sommerfest in das Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, ein. „Trotz Baustelle im und am Haus wollen wir dieses ab 14 Uhr durchführen“, sagt René Lampe, Geschäftsführer des DFV, zuversichtlich. Für diesen Tag habe man auch einen kulturellen Höhepunkt organisieren können. „Wir freuen uns auf das Gesangsensemble von Grammophon e. V., dass vom Magdeburger Pianisten Tobias Wollner unterstützt und begleitet wird“, erklärt René Lampe weiter.

Der Verein wurde bereits 2005 gegründet. Seit mehreren Jahren probt und tritt regelmäßig auch ein Gesangsensemble des Vereins auf, um Menschen musikalisch Spaß und Freude zu vermitteln oder in schwierigen Lebenssituationen mittels Musik unterstützend zur Seite zu stehen. Insbesondere bei der Arbeit mit Senioren bewirke dies Wunder. Der einstündige Auftritt des Ensembles beginnt um 15.30 Uhr. Das Repertoire der Liederliste reicht von der Gegenwart bis zurück in die 1940er. Finanziell unterstützt wird die Veranstaltung von der Stadt Magdeburg und der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg. Der Eintritt ist frei.

(Quelle: Volksstimme, 28.06.2022)

 

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Mo

27

Jun

2022

Konflikte im Kannenstieg

Bewohner diskutieren über Integration im Stadtteil und sind sich nicht ganz einig

Mit 19 Prozent ist der Kannenstieg der Stadtteil mit der höchsten Migrationsdichte - insgesamt hat Magdeburg einen Migrationsanteil von 14 Prozent. Daher entschied sich der Integrationsforscher Daniel Kubiak der Humboldt-Universität Berlin hier zu forschen. Zwei Jahre nach Forschungsbeginn geben die Beforschten eine Rückmeldung zu seinen Ergebnissen. Seit zwei Jahren forscht Daniel Kubiak im Kannenstieg. Am vergangenen Dienstagabend stellte der Sozialwissenschaftler der Humboldt- Universität Berlin seine Zwischenergebnisse im Bürgerhaus im Norden Magdeburgs vor. Das Ziel des vom Bundesfamilienministerium geförderten Projektes „Neuaushandlungen lokaler Ordnungen“ ist es festzustellen, wie im Kannenstieg Konflikte zwischen Akteuren und Anwohnern ausgehandelt werden. Seit April 2020 habe Kubiak sich dafür im öffentlichen Straßenraum bewegt und die Leute im Alltag beobachtet, ist mit der Straßenbahn gefahren oder über den Marktplatz gegangen. Auch führte er über 20 Experteninterviews mit Akteuren des nördlichsten Stadtteils. Alle Interviewten, sowohl die Zugewanderten als auch die eingesessenen Bewohner des Stadtteils, äußerten immer wieder den Wunsch nach Ruhe.

Aufgänge in Wohnhäusern als Konflikträume

In der offenen Diskussion nach dem Vortrag äußerten einige Bewohner pauschal Kritik an den Zugezogenen, machten klar, dass sie schuld daran seien, dass der Kannenstieg ein Ort mit wenig Ruhe und wenig Ordnung sei. Die Orte, an denen es zu Konflikten kommt, seien allen voran ihre Treppenhäuser und Aufgänge in Wohnhäusern: „Die lassen ihren Müll dort einfach rumliegen und entsorgen ihn nicht richtig in die Mülltonnen.“ Andere wiederum kritisierten diese Aussagen. „Wir können die Zugewanderten nicht einfach als eine homogene Gruppe darstellen“, so eine Mitarbeiterin der Migrationsberatungsstelle. Man wisse gar nicht genau, wer wirklich für den Müll im Treppenhaus verantwortlich sei, betonte ein anderer Bewohner.

Vorschläge zur Lösung der Probleme

„Was sind eure Handlungsempfehlungen?“ wollte Kubiak später wissen. Laut einem Anwohner müsse es mehr Integrationsangebote, Sozialberatungen und Ähnliches geben. „In der Neuen Neustadt haben wir einen internationalen Hausmeister, der mit allen auf Augenhöhe sprechen kann“, betonte ein Vertreter der Genossenschaften. Ein Vertreter der Wobau machte deutlich, dass auch sie etwas tun: „Unsere Aufgabe ist es, die Mieter auf Ruhezeiten, Versicherungsschutz, Sperrmüll und Mülltrennung aufmerksam zu machen.“ Doch nicht allen Bewohnern konnte der Wind aus den Segeln genommen werden. Einige beharrten darauf, dass einfach nichts geschehen würde. Nach zwei Stunden beendete dann Kubiak die Diskussion.

Was er selbst mitnimmt?

„Es war spannend, die Aushandlung von Integration und Migration ganz live in Farbe zu erleben. Meine These, dass die Konflikte sich nicht auf den gesamten Stadtteil beziehen, sondern auf einzelne Aufgänge, wurde bestätigt.“ Doch fehlte etwas: „Leider muss man sagen, dass man die Perspektive der Zugezogenen gar nicht gehört hat es hat in gewisser Weise nur eine Gruppe gesprochen. An diesem Tag waren zwar auch Vertreter, unter anderem der Wobau, da, doch es gibt keinen gemeinsamen Raum, in dem sich alle Interessengruppen treffen können.“ Ende des Jahres läuft Kubiaks Projekt aus. Es wird ein Projektbericht für ganz Magdeburg erstellt werden. Wer noch ein Interview geben wolle, könne sich melden.

(Quelle: Volksstimme, 25.06.2022)

 

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Fr

24

Jun

2022

Stadtteilfest am 9. Juli

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Mi

22

Jun

2022

Nord feiert in drei Wochen Stadtteilfest

Die Vorbereitungen laufen: Nur noch drei Wochen bis der Bürgerverein Nord e.V. und das Stadtteilmanagement zum diesjährigen Stadtteilfest einladen. Am bewährten Standort auf dem Gelände des Stadtteiltreffs „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, warten dann viele Angebote auf Groß und Klein. Gefeiert wird von 14 bis 20 Uhr.

(Quelle: Volksstimme, 22.06.2022)

 

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Mi

22

Jun

2022

Die digitale Welt kennenlernen

Der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, führt jeden Dienstag ab 14 Uhr eine Tablet- und Smartphoneschulung durch. „In den wöchentlichen Informationsveranstaltungen möchten wir den Teilnehmern die digitale Welt näherbringen“, teilt die Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen mit. Anmeldungen für die nächste Projektrunde werden unter Telefon 99 00 71 38 angenommen.

(Quelle: Volksstimme, 21.06.2022)

 

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Mi

15

Jun

2022

Wie lebt es sich in ihrer Nachbarschaft?

Mit einem Vortrag zu den Ergebnissen seiner Forschungsarbeit im Kannenstieg am 21.06.2022 im Bürgerhaus, lädt Dr. Daniel Kubiak auch zur Diskussion mit interessierten Bewohnerinnen und Bewohnern ein.

Interssierte Bewohner*innen werden gebeten, ihre Teilnahme auf Grund der Platzkapazitäten im Herz-ASZ anzumelden.

Eine verbindliche Anmeldung können Sie unter 0391 2512933 oder unter marcel.haertel@ib.de abgeben.

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Mi

15

Jun

2022

Repair-Café öffnet heute im Kannenstieg

Alle 14 Tage können Anwohner aus dem Kannenstieg ihre defekten Elektrogeräte im Repair-Café des Herz-Alten- und Service- Zentrums (ASZ) im Bürgerhaus, Johannes-R.-Becher-Straße 57, abgeben. Ehrenamtliche Helfer versuchen diese dann im Sinne der Nachhaltigkeit kostenfrei zu reparieren, damit sie nicht womöglich unnötig im Müll landen. Das Repair-Café öffnet heute von 15 bis 17 Uhr. Nächster Termin ist am 29. Juni.

(Quelle: Volksstimme, 15.06.2022)

 

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Di

14

Jun

2022

Behörde setzt Vorschläge für Becherstraße um

Im Vorfeld der jüngsten Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg fand ein Vor-Ort-Termin zur Verkehrssituation in der Johannes-R.-Becher-Straße statt. Die GWA hatte zuvor etliche Anwohnerhinweise gesammelt, an welchen Stellen Handlungsbedarf besteht. Vor allem die Zufahrten und Kreuzungen standen dabei im Fokus, weil dort bislang mitunter das Durchkommen durch Falschparker erschwert wurde. Die Straße war im Zuge des Trassenbaus für die Straßenbahn umgestaltet worden. „Die Straßenverkehrsbehörde hat all unsere Vorschläge umgesetzt“, kann GWA-Sprecher Lutz Fiedler nur wenige Wochen später nun vermelden.

Durch zusätzliche Sperrflächen oder Parkverbotsschilder sollen die Kreuzungsbereiche künftig frei gehalten werden. „Damit bestehen jetzt wesentlich bessere Sichtverhältnisse sowie gute Verkehrsflüsse und Übergänge für alle Verkehrsteilnehmer“, erklärt Fiedler weiter. Insbesondere Rettungs- und Wirtschaftsfahrzeuge wie die Müllabfuhr würden davon profitieren. Die nächste GWA-Sitzung ist am 6. Juli ab 17.30 Uhr im Begegnungszentrum, Johannes-R.-Becher-Straße 56.

(Quelle: Volksstimme, 14.06.2022)

 

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Di

14

Jun

2022

Wartehäuschen können kommen

Straßenbahn im Kannenstieg: Vertrag über Werberechte und Stadtmöbel ist nur noch Formsache

Die fehlenden Wartehäuschen entlang der neuen Straßenbahnstrecke im Kannenstieg können endlich kommen. Die Vertragsverhandlungen über die Außenwerberechte in der Stadt sind beendet. Nur eine entscheidende Sache fehlt noch.

Seit vergangenem Dezember rollen die Straßenbahnen durch die Johannes-R.-Becher-Straße. Genauso lange fehlen nun bereits die Wartehäuschen an drei neuen Haltestellen. Weil der bisherige Vertrag mit dem Werbeunternehmen Ströer in diesem Jahr ausläuft und das darin festgeschriebene Kontingent an Unterständen bereits ausgeschöpft ist, bleiben die Kannenstiegler bislang im Regen stehen – wenn es denn welchen gibt.

Doch nun ist Besserung dieses Umstands in Sicht. In der Stadtratssitzung am vergangenen Donnerstag stand ein Antrag der SPD-Fraktion auf der Tagesordnung, der die zeitnahe Aufstellung der Wartehäuschen forderte. Stadträtin Julia Brandt brachte diesen ein und sprach von einer „Erwartungshaltung“ der Stadtteilbewohner, „dass dies sehr zeitnah umgesetzt wird“.

Verhandlungen beendet

„Jetzt liegen die Voraussetzungen dafür vor“, ergänzte sie und nahm damit Bezug auf die mittlerweile beendeten Verhandlungen für einen neuen Vertrag über die Außenwerberechte und die Ausstattung mit Stadtmobiliar wie eben den Unterständen an den Haltestellen der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB).

Wie Magdeburgs Baubeigeordneter Jörg Rehbaum in der Sitzung bestätigte, wird weiterhin Ströer für die Haltestellen und Werbemittel verantwortlich sein. Bezüglich der fehlenden Wartehäuschen im Kannenstieg erklärte er: „Die müssen da hin und das steht auch ganz oben auf der Prioritätenliste.“ Der neue Vertrag wird allerdings erst zum 1. Januar 2023 offiziell in Kraft treten. „Wir müssen aber nicht bis dahin warten“, erläuterte der Beigeordnete weiter. Denn der neue Vertrag sehe ausdrücklich vor, dass man schon vorher handeln könne.

Dazu fehlt jedoch noch eine entscheidende Sache, wie Jörg Rehbaum die Hoffnung auf schnelle Umsetzung etwas dämpfte. „Der Vertrag muss aber erst mal unterschrieben werden. Das ist leider noch nicht passiert“, erklärte er.

Anwohner warten

Lutz Fiedler, Sprecher der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg, sagt, dass sich die Anwohner natürlich auf die Wartehäuschen freuen, um sich hinsetzen oder unterstellen zu können. „Wir hoffen, dass es nun so schnell wie möglich passiert“, erklärt er. Die gut einen Kilometer lange Strecke war im Dezember 2021 freigegeben worden. Nur an der Haltestelle an der Einmündung zur Ebendorfer Chaussee konnten noch Unterstände für die Fahrgäste aufgestellt werden. Für die übrigen hatten die MVB keine mehr zur Verfügung.

(Quelle: Volksstimme, 14.06.2022)

 

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Di

14

Jun

2022

Mitbringfrühstück im Treffpunkt Wohncafé

Der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, lädt am Donnerstag, 23. Juni, zum ersten Mitbringfrühstück ein. „Wir möchten mit den Besuchern bei einem gemeinsamen Frühstück in den Tag starten. Damit dieses Angebot mit keinen Kosten verbunden ist, bringt jeder Gast etwas von zu Hause mit – ganz egal ob Käse, Obst oder andere Leckereien“, wie die Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen informiert. Daraus soll dann ein Buffet für alle Gäste entstehen. Beginn der Veranstaltung ist um 9.30 Uhr. Um Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38 wird gebeten.

(Quelle: Volksstimme, 14.06.2022)

 

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