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Do

28

Mai

2020

Polizei fahndet nach Räubern der Postfiliale

Nach dem Überfall auf eine Postfiliale am Hanns-Eisler-Platz im Kannenstieg am 22. April 2020 sucht die Polizei nach zwei Männern, die für diesen verantwortlich sein sollen. Der Haupttatverdächtige wird wie folgt beschrieben: männlich, circa 165 bis 175 Zentimeter groß, kräftige Statur, bekleidet mit einem grauen Kapuzenpullover und schwarzer Hose.

Neben diesem war ein weiterer Verdächtiger beteiligt, dieser wird wie folgt beschrieben: männlich, circa 170 bis 180 Zentimeter groß, schwarz bekleidet, schwarzes Bandana-Tuch, blaue Handschuhe. Das unten stehende Bild wurde am 22. April 2020 von einer Überwachungskamera in der Postfiliale aufgenommen.

Die Polizei fragt nun: Wer kennt die hier abgebildeten Personen, kann Hinweise zur Identität oder zum Aufenthaltsort der Täter geben?

Hinweise erbeten

Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle, vorrangig auch unter der folgenden Telefonnummer 0391/5465196, auf.

Die Täter hatten bei der Raubstraftat Bargeld im unteren vierstelligen Bereich erbeutet. Sie waren am späten Nachmittag des 22. April, gegen 17.50 Uhr, in die Postfiliale im Magdeburger Norden eingedrungen. In der Filiale liefen bereits die Vorbereitungen für den Ladenschluss durch die zwei anwesenden 33- und 43-jährigen Mitarbeiterinnen, als zwei maskierte und mit Messern bewaffnete Personen die Filiale betraten und die Herausgabe des Bargeld forderten.

Die unbekannten Täter flüchteten anschließend mit der Beute. Die Mitarbeiterinnen blieben unverletzt.

(Quelle: Volksstimme, 28.05.2020)

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Di

26

Mai

2020

ASZ Kannenstieg zeigt Herz für Senioren in Nord

Mitarbeiterinnen verteilen genähte Stoffgrüße

Über zwei Monate ist das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg mittlerweile schon für den Besucherverkehr geschlossen. „Und es ist sehr still im Haus geworden“, sagt Mitarbeiterin Steffi Albers mit Bedauern. Wegen der Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus können die Senioren die zahlreichen Angebote der Einrichtung nicht wahrnehmen.

„Wir lassen uns jedoch immer wieder etwas einfallen, um den Kontakt mit den Senioren und unseren Partnern aus den verschiedenen Arbeitsgruppen aufrechtzuerhalten“, sagt Steffi Albers weiter.

So wurden jetzt Stoffherzen, die Mitglieder der Nähgruppe und Mitarbeiterinnen des ASZ genäht haben, an Vertreter der Regionalen Arbeitsgruppe Altenhilfe (Ragah) Nord und an Senioren im Wohngebiet Nord verteilt. „Eine kleine Geste, die Freude bringt und miteinander ins Gespräch kommen lässt“, erklärt die ASZ-Mitarbeiterin.

(Quelle: Volksstimme, 26.05.2020)

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Sa

23

Mai

2020

Bus im Kannenstieg auf neuer Route

Ab Montag wollen die MVB die baustellenbedingte Linienführung der Buslinie 69 im Kannenstieg verbessern. Der Bus fährt dann ab Loitscher Weg direkt weiter über Neuen Sülzeweg zum Kannenstieg. Dort halten die Busse zum Ausstieg an der neuen barrierefreien Bushaltestelle. Die bisherige Fahrt über die Helene-Weigel-Straße entfällt. Damit wird die Ersatzhaltestelle Eislerplatz in Fahrtrichtung Kannenstieg nicht mehr angefahren. In Richtung S-Bahnhof Neustadt fährt die Buslinie 69 weiterhin über Hans-Grundig-Straße und Otto-Nagel-Straße zur Ebendorfer Chaussee.

(Quelle: Volksstimme, 23.05.2020)

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Mi

20

Mai

2020

Aktion Kunterbunt gegen den Blues

Im Stadtteiltreff „Oase“ startet am Sonnabend ein neues Familien-Angebot

Während der Corona-Krise ist nahezu jeder gesellschaftliche Bereich einer hohen Belastung ausgesetzt. Besonders Familien und Kinder leiden sehr unter der aktuellen Situation. Auch der Jugendtreff „Oase“ im Stadtteil Neustädter See hatte mit den neuen Umständen stark zu kämpfen. Denn auch hier wurden in den vergangenen Wochen alle ursprünglich geplanten Veranstaltungen ersatzlos abgesagt, darunter auch das zehnjährige Bestehen des Stadtteiltreffs. Weiterhin musste die „Oase“ vorübergehend vollständig ihre Tore für die Öffentlichkeit schließen.

Um während dieser schwierigen Zeit, gerade im Rahmen der neuen Corona-Lockerungen, die Familien und ihre Kinder zu unterstützen, hat der Bürgerverein Nord gemeinsam mit den Sprechern der Gemeinwesengruppe und dem Stadtteilmanagement das Bewegungsangebot „Kunterbunt“ ins Leben gerufen, welches am Sonnabend um 14 Uhr zum ersten Mal stattfindet.

Zukünftig ist es einmal im Monat geplant, jeweils an einem Tag am Wochenende. „Besonders in der jetzigen Zeit brauchen die Jüngsten unserer Gesellschaft doch unsere Aufmerksamkeit. Daher ist diese Aktion eine tolle Möglichkeit, um zu zeigen, dass die Kinder hier nicht vergessen werden und endlich ein schöner Anreiz, um mal wieder vor die Tür zu gehen“, berichtet der Stadtteilmanager Marcel Härtel.

Bei diesem Bewegungsangebot geht es um eine Entdeckungstour in den Stadtteilen Neustädter See und Kannenstieg, die die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern erkunden können. Die Startpunkte sind unter anderem das Bürgerhaus im Kannenstieg in der J.-R.-Becher-Straße, der Märchenbrunnen am Neustädter Platz, der Platz der Begegnung, der alte Standort der „Oase“ im Brunnenhof und der jetzige Standort der „Oase“ in der Pablo-Neruda-Straße. Sie sind jeweils frei wählbar und an jeder Stelle warten spannende Aufgaben für die Kinder. Es kann also an zahlreichen Punkten, die in den benachbarten Straßen verteilt liegen, gestartet werden. Das zu erreichende Ziel der modernen Schnitzeljagd ist jedoch immer abschließend die „Oase“. Durch diesen Aufbau der Aktion kann auch sichergestellt werden, dass die hiesigen Sicherheitsvorkehrungen durch die Teilnehmer eingehalten werden. An den Ausgangspunkten ist zwischen 14 und 16.30 Uhr ein Teilnahmezettel zu erhalten, und anschließend startet die Tour für die ganze Familie. Abschließend wartet auf jedes Kind eine kleine Überraschung.

Anmeldung noch bis Donnerstag möglich

Besonders angesprochen werden sollen bei diesem Freizeitangebot Kinder bis zu einem Alter von zwölf Jahren, doch auch jede andere Altersgruppe ist selbstverständlich willkommen. Zudem bietet dieses Angebot eine tolle Möglichkeit, die beiden Stadtteile neu kennenzulernen und neue Bekanntschaften zu schließen. Alle interessierten Familien sind nun also dazu aufgerufen, sich per E-Mail unter lindwurm@gmx.de noch bis Donnerstag anzumelden. Der erste Teilnehmerzettel wird dann noch am Freitag durch die Veranstalter kontaktfrei nach Hause zugestellt.

Auch weitere Aktionen dieser Art sind in den kommenden Monaten bereits in der festen Planung. Das Außengelände mit zugehöriger Spielfläche hat in der Zeit von 14 bis 17 Uhr ab dieser Woche auch wieder geöffnet. Das Spielzeug muss jedoch aufgrund von Corona vorerst von zuhause mitgebracht werden.

(Quelle: Volksstimme, 20.05.2020)

Fr

15

Mai

2020

Bewegungsangebot KUNTERBUNT

Heute, am 15.05.2020, ist der Internationale Tag der Familie. Gerade in der derzeitigen Situation wird deutlich, wie sehr Familien und Kinder belastet und gefordert sind.

Kinder leiden unter den wochenlangen Einschränkungen emotional am meisten. Kaum Möglichkeiten sich zu entfalten, spielerisch, schulisch oder sozial. Wo schon viele Erwachsene an Belastungsgrenzen kommen, wie sollen Kinder es erst begreifen, verstehen und verarbeiten. Perspektiven sind zwingend notwendig und mit jedem kleinen Angebot ist es machbar, Kindern Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten.

KUNTERBUNT

Mit einem Bewegungsangebot für Familien mit Kindern versuchen der Bürgerverein Nord, die Sprecher der Gemeinwesengruppen und das Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See Kindern eine Gelegenheit zu ermöglichen, sich ein Stück auszuleben.

Am Samstag, 23.05.2020, zwischen 14.00 und  18.00 Uhr, starten wir das sogenannte "KUNTERBUNTE Bewegungsangebot für Familien".

Was verbirgt sich dahinter?

Entdecken Sie mit ihren Kindern die Stadtteile Neustädter See und Kannenstieg. Gehen Sie spazieren, nehmen Sie das Fahrrad oder den Roller und machen Sie sich mit den Kindern auf den Weg durch das Wohngebiet. Jedoch laufen oder fahren Sie nicht ziellos oder zum reinen Zeitvertreib durch die Straßen. Wir möchten den Kindern einen Anreiz bieten. Dazu haben wir insgesamt sieben Punkte in den Stadtteilen ausgewählt, die Sie mit ihren Kindern ansteuern sollen. An jedem dieser Punkte erwarten ihre Kinder kleine Aufgaben, die sie bewältigen sollen. Nach dem Durchlaufen aller Punkte erwartet die Kinder eine kleine Belohnung. Einen kleinen Anreiz möchten wir natürlich damit auch bieten.

Wie soll das Ganze ablaufen?

An den sieben Punkten erhalten Sie von 14.00 bis 16.30 Uhr Teilnahmezettel. Jedes Kind erhält einen Zettel und Sie können beginnen, die kleine Tour zu absolvieren. Hierbei ist zu beachten, dass es Ihnen überlassen ist, an welchem Punkt Sie beginnen und in welcher Reihenfolge Sie die Punkte ablaufen. Sie haben die freie Wahl, wo und wie sie die Strecken beginnen und wählen. Wichtig ist nur, dass Sie am Ende alle Punkte durchlaufen haben und ihren Teilnahmezettel bis 18.00 Uhr am Stadtteiltreff Oase abliefern und die Kinder ihre Belohnung in Empfang nehmen können.

Anmeldung und Beschränkungen

Wir weisen darauf hin, dass mit den Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln keine größeren Gruppen unterwegs sein dürfen. Mit der freien Wahl des Starts und der Route wollen wir eine Einhaltung der Regelungen gewährleisten. An den Punkten gelten die von uns vorgegebenen Regeln des Abstands und der Hygiene.

Weiterhin bieten wir die Möglichkeit der Anmeldung per E-Mail. Unter der.lindwurm@gmx.de können Sie sich mit Vor- und Nachnamen der Kinder sowie der Anschrift bis Donnerstag, 21.05.2020, anmelden. Dann finden Sie am Freitag, 22.05. die Teilnehmerzettel kontaktfrei geliefert im Briefkasten.

Welche sieben Punkte müssen durchlaufen werden?

Das Bürgerhaus im Kannenstieg in der J.-R.-Becher-Straße,

der Neustädter Platz am Märchenbrunnen,

der Platz der Begegnung vor dem Seeadlerhaus in der S.-Allende-Straße 32,

die Rampe der Lindwurmbrücke auf der Kannenstieg Seite,

das Kunstwerk "Familie" an der Ebendorfer Chaussee / Lumumbastraße,

der alte Standort der Oase im Brunnenhof und

der Stadtteiltreff Oase in der P.-Neruda-Straße.

Alle Orte können Startpunkt sein, die Oase ist in jedem Fall der Zielpunkt.

Wir hoffen Ihnen und ihren Kindern mit diesem Angebot, unter Einhaltung der Vorschriften, einen schönen Nachmittag zu ermöglichen und wünschen Ihnen viel Spaß bei der Tour durch Nord mit kleinen Aufgaben für die Kinder. Welche dies sein werden? Lassen Sie sich einfach überraschen!

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Di

12

Mai

2020

Plakataktion zeigt Solidarität im Wohngebiet

Am Bürgerhaus Kannenstieg und am Stadtteiltreff „Oase“ sind zwei große Banner mit der Aufschrift „Ein Jeder für Alle – Alle füreinander“ zu sehen. An zahlreichen anderen Punkten in den Stadtteilen finden sich passende Plakate. Das Stadtteilmanagement Kannenstieg/Neustädter See initiierte diese Aktion.

„Die gewählte Aussage ist in den vergangenen Jahren so etwas wie ein Leitmotiv für das bestehende Netzwerk der Einrichtungen und Institutionen in Nord geworden“, erklärt Stadtteilmanager Marcel Härtel. „Viele Angebote, Veranstaltungen und Projekte funktionieren nur gemeinsam und mit der großen Bereitschaft zur Zusammenarbeit und Unterstützung. In den letzten Wochen ist spürbar, wie sehr dieses Miteinander auf nahezu alle Lebensbereiche übergegriffen hat. Die Situation erfordert es.“

Diese Plakataktion sei somit nicht nur als eine Aufforderung zu einem Füreinander gedacht, „sondern vielmehr als ein Zeichen des Respektes und der Anerkennung für die Menschen in den Stadtteilen, die dieses Füreinander in den letzten Wochen in vielen Lebenslagen, im Großen wie im Kleinen leben“, sagt Marcel Härtel.

(Quelle: Volksstimme, 12.05.2020)

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So

10

Mai

2020

Bagger kappt Kabel für Seniorenlift

Bewohner von Wohnpark im Kannenstieg warten drei Wochen auf Reparatur

Weil ein Bagger versehentlich ein Stromkabel gekappt hat und dabei ihr Fahrstuhl beschädigt wurde, mussten Bewohner des Wohnparks „Albert Schweitzer“ drei Wochen Treppen steigen. Gestern konnte die Reparatur beendet werden.

„Wir kommen gar nicht mehr raus“, sagt die 92-jährige Dame am Redaktionstelefon. Sie wohnt in einer Wohnung im Wohnpark „Albert Schweitzer“ und ist wie viele ihrer Nachbarn auf den Rollator angewiesen. Normalerweise bringt sie ein Fahrstuhl zum Eingang des Gebäudes am Hanns-Eisler-Platz. Doch der streikt seit mittlerweile drei Wochen, berichtet sie. Treppen steigen ist zwar möglich, für die älteren Leute aber sehr mühselig. „Das kann doch nicht sein, dass so etwas so lange dauert“, findet sie.

Einrichtungsleiterin Anke Rittner bestätigt den Defekt des Fahrstuhls. Am 20. April gab es in der Mittagszeit einen kurzen Spannungsabfall, berichtet sie. Danach ging beim Lift nichts mehr. Gleich am nächsten Tag waren die Techniker der Fahrstuhlfirma vor Ort und bekamen direkt tiefe Sorgenfalten. Denn schnell stand fest: Eine Reparatur werde nicht so einfach – Motorschaden.

Die Ursache für den Stromausfall konnte ausfindig gemacht werden, berichtet Anke Rittner weiter. Ein Bagger der Baufirma, die vor dem Wohnpark für die neue Straßenbahnstrecke der Magdeburger Verkehrsbetriebe im Einsatz ist, hatte offenbar versehentlich ein Versorgungskabel gekappt. Vermutlich weil der Fahrstuhl in dem Moment in Betrieb war, kam es zu dem schweren Schaden, sagt sie. „So was passiert nun mal bei Bauvorhaben“, sagt Carola Lau, Geschäftsführerin des Einrichtungsträgers Lewida. Deshalb gebe es auch keine Vorwürfe an die Unternehmen. Der Fall werde auch bereits über die Versicherung abgewickelt.

Die Bewohner des betroffenen Gebäudeteils, die dort selbstständig leben und die Wohnungen als Mieter nutzen, wurden über den Ausfall informiert. „Wenn jemand einen Kasten Wasser oder andere Hilfe braucht, sind wir natürlich für die Mieter da“, sagt Anke Rittner. Dennoch sei es eine „schwierige Situation“ für die Senioren.

Die Techniker bestellten zwar gleich das notwendige Ersatzteil. Doch in Zeiten von Corona dauert alles etwas länger und so kommt auch das dringend benötigte Teil erst mit Verzögerung im Kannenstieg an. Doch dann der nächste Schreck: Das Ersatzteil ist kleiner als das benötigte Teil. Weil der Fahrstuhl schon älteren Datums ist, gibt es das passende Element gar nicht mehr zu bestellen. Eine Spezialfirma muss das Teil somit extra anpassen. Wieder verstreicht Zeit, in der die Senioren auf ihren Fahrstuhl verzichten müssen.

Durch die Corona-Krise sind sie ohnehin schon stark gebeutelt. Besuche der Familie sind wochenlang untersagt und dann können sie auch nicht ohne weiteres in den Garten. „Sie sind sehr traurig, dass sie ihre Angehörigen nicht sehen können“, sagt Carola Lau. Ab Montag ändert sich aber die Besuchspolitik. Dann darf ein Angehöriger am Tag für eine Stunde vorbeikommen. Manche wollen pfiffig sein und die Stunde auf mehrere Personen aufteilen, erzählt Anke Rittner. Aber das gehe natürlich nicht.

Beim Volksstimme-Besuch am Freitagmorgen sind die Techniker der Fahrstuhlfirma noch konzentriert an der Arbeit. Seit Mittwoch läuft die Reparatur. Wann sie beendet sein wird und der Fahrstuhl wieder fährt, will der Mann vor Ort nicht abschätzen. Doch am Nachmittag meldet sich Anke Rittner erneut mit der „freudigen Nachricht, dass der Fahrstuhl in unserer Wohnanlage wieder einsatzbereit ist“. Darüber würden sich die Mieter sicher freuen, sagt sie. Somit ist der Weg nicht nur für Besuche der Lieben, sondern auch für den eigenständigen barrierefreien Weg zum Einkauf oder Spaziergang wieder frei.

(Quelle: Volksstimme, 09.05.2020)

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Fr

08

Mai

2020

Vereinsgeburtstag wird 2021 nachgefeiert

MLV Einheit blickt auf 30-jähriges Bestehen zurück / Sportanlage im Kannenstieg soll Ende Juni fertiggestellt sein

Eigentlich stand in diesen Tagen beim MLV Einheit eine große Jubiläumsparty an. Doch wegen Corona und der noch nicht beendeten Sanierung des Kannenstieg-Sportplatzes wird das 30-jährige Bestehen im kommenden Jahr nachgefeiert.

Am 3. Mai 1990 schlossen sich 96 Sportler, davon 88 unter 18 Jahre alt, zusammen und gründeten den Magdeburger Leichtathletikverein „Einheit“ e. V., kurz MLV. Hervorgegangen war der neue Sportverein aus dem 1981 gegründeten Trainingszentrum (TZ) für Leichtathletik, das zu DDR-Zeiten der BSG Einheit angegliedert war, wie der heutige Vereinschef Detlef Näther berichtet: „In den Jahren bis zur Wende konnten viele Kinder zur Kinder- und Jugendsportschule delegiert werden. Mit 10 Jahren kam man zum TZ und mit 12 Jahren hatte man es geschafft oder eben nicht.“

Bekannte Trainer waren damals aktiv im Verein angestellt, zum Beispiel Heike Grabe und Olaf Prenzler, beide seinerzeit Mitglied der DDR-Nationalmannschaft. Viele andere Trainer haben das Gesicht des TZ geprägt, wie Manfred Haase, der noch viele Jahre im MLV aktiv war. Unter den zahlreichen Absolventen war auch eine später sehr erfolgreiche Athletin – Kugelstoßerin Nadine Kleinert.

Mit der Wende wurde die BSG Einheit aufgelöst und die einzelnen Abteilungen gründeten eigene Vereine. So auch die Leichtathleten. „Der neue Verein sollte offen sein. Jetzt ging es ja nicht nur um Delegierungen, sondern um die Freude an der Leichtathletik“, sagt Detlef Nätther.

Noch keine Sportstätte

Eine eigene Sportstätte hatte der junge Verein noch nicht. Im Winter war man in verschiedenen Schulsporthallen untergebracht, im Sommer trainierten die Mitglieder auf dem Sportplatz von Turbine (heute Fortuna) und auf dem Schulsportplatz der früheren Diesterweg-Oberschule.

Als 1992 die Stadt Magdeburg begann, Sportstätten an die Vereine zu verpachten, bewarben sich die MLVer für den Sportplatz am Neuen Sülzeweg. Dieser war bis dahin von der BSG Blau-Gelb des VEB Milchhof genutzt worden, die sich aber einem anderen Verein angeschlossen hatten. „Dort gab es zwar eine Menge zu tun, aber wir hatten eine 400-Meter-Bahn mit Weitsprunganlagen und Kugelstoßring“, sagt Näther. Sogar ein kleines Vereinshaus gehörte dazu. Endlich hatte man ein Zuhause.

Die Freude währte aber nicht lange. Denn die Stadt hatte zwar den Sportplatz verpachtet, aber gleichzeitig auch große Teile verkauft. So rückten 1996 plötzlich Bagger an. Nach vielen Protesten, einschließlich einer Baustellenbesetzung durch die Mitglieder des Vereines, lenkte die Stadt ein und versprach dafür auf dem Rest eine moderne Anlage mit Tartanbahn entstehen zu lassen.

Die Mitgliederentwicklung war sehr gut. Nicht nur zahlenmäßig, sondern auch was die Sportangebote betraf. Zum Start 1990 gab es zwar schon die Gymnastik-Gruppe, aber sonst nur Leichtathletik. Als Erstes bildeten die Väter der Leichtathletik-Kinder die Abteilung Fußball mit einer Kleinfeld-Mannschaft im Erwachsenenbereich, die es auch noch heute gibt, und einer Jugendmannschaft. Zwei weitere Abteilungen entstanden, die es auch heute noch gibt – Badminton und Volleyball.

Risse in der Laufbahn

In der jüngeren Vergangenheit muss der MLV eine Durststrecke ertragen. „Seit 2018 ist unser Platz aufgrund von Rissen in der Laufbahn für Wettkämpfe gesperrt, nach 18 Jahren intensiver Nutzung normal“, sagt Detlef Näther. Seit einem Jahr ist der Sportplatz wegen der Sanierungsarbeiten gänzlich gesperrt. Ein Vereinsleben gibt es kaum noch. Dann kam auch noch Corona, „damit ist die ganze Party nun richtig vermiest“, resigniert der Vereinschef, weil damit die Jubiläumsfeier auch nicht anderswo gefeiert werden kann.

Immerhin einen Lichtblick gibt es: Noch in diesem Monat sollen die Arbeiten für die blaue Tartanbahn beginnen, Ende Juni könnte die Sanierung dann beendet sein. „Dann feiern wir eben nächstes Jahr“, zeigt sich Detlef Näther optimistisch.

(Quelle: Volksstimme, 08.05.2020)

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Do

07

Mai

2020

Bagger graben sich durch Becherstraße

MVB sehen keine größeren Probleme durch Gleisbaustelle

Seit anderthalb Wochen ist die Hauptzufahrt zum Kannenstieg gesperrt. Die nächste Phase der Gleisbauarbeiten der MVB hat ohne größere Probleme begonnen.

Das Baggerballett dreht sich im Takt der Motoren und gräbt sich durch den Asphalt der Johannes-R.-Becher-Straße. Zwischen Hanns-Eisler-Platz und Ebendorfer Chaussee ist für Autofahrer seit anderthalb Wochen kein Durchkommen mehr. Nur Fußgänger und Radfahrer können sich an der Baustelle der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) vorbeischlängeln.

In einem ersten Fazit kann MVB-Sprecher Tim Stein keine größeren Probleme erkennen. „Unserer Einschätzung nach läuft der Verkehr bisher rund“, teilt er auf Volksstimme-Anfrage mit. Kleinere Optimierungen könne man bei einer so großflächigen Umleitung nach so kurzer Zeit aber nicht ausschließen. Auch in Betracht der Tatsache, dass derzeit coronabedingt immer noch weniger Leute unterwegs seien als normal.

Seit 27. April ist die Becherstraße voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt über den Loitscher Weg, eine Ausfahrt ist über die Otto-Nagel-Straße möglich. „Den Verkehrsablauf beobachten sowohl die zuständige Straßenverkehrsbehörde als auch die Bauleute vor Ort, um auf erforderliche Änderungen kurzfristig reagieren zu können“, versichert der MVB-Sprecher.

Lutz Fiedler, Sprecher der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg, steht im regen Kontakt mit dem Verkehrsunternehmen, wie er erklärt. Denn ihn haben in den ersten Tagen der Baustelle einige Bürgerhinweise mit Verbesserungsvorschlägen erreicht. So gab es Fragen zur Zufahrt und zum Zugang des Ärztehauses und dem strikten Halteverbot im Loitscher Weg in Verbindung mit einem Hausbau.

Auch zusätzliche Umleitungs - und Verkehrsschilder am Hanns-Eisler-Platz sowie ein Hinweis zur Umleitungsstrecke der Buslinie 69 wurden vorgeschlagen. „Ich stehe in direkter Verbindung mit der MVB. Die Punkte wurden oder werden zeitnah geklärt beziehungsweise beantwortet“, sagt der GWA-Sprecher.

(Quelle: Volksstimme, 07.05.2020)

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Do

07

Mai

2020

GWA-Sitzung muss erneut ausfallen

Am kommenden Mittwoch, 13. Mai, hätte die nächste reguläre Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg angestanden. Doch auch dieser Termin „muss leider aus den bekannten Gründen ausfallen“, wie GWA-Sprecher Lutz Fiedler mitteilt. Gemeint sind natürlich die Kontaktbeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie.

„Wir sind weiter in aktiver Verbindung mit dem Alten- und Sozial-Zentrum im Bürgerhaus und dem Stadtteilmanagement Kannenstieg und Neustädter See. Das Hilfeportal läuft weiter und es wird niemand alleinegelassen“, erklärt er.

„Wir hoffen auf baldige weitere Lockerungen der Maßnahmen, damit alle sozialen Einrichtungen wieder arbeiten können. Die Menschen brauchen das – mehr denn je“, so Fiedler weiter. Die GWA ist weiterhin per E-Mail an gwa.kannenstieg@gmx.de erreichbar. Dorthin können alle Bürgerhinweise, zum Beispiel zur Gleisbaustelle der MVB (siehe Beitrag rechts), aber auch allen anderen Stadtteilthemen, eingesendet werden. Nächster GWA-Termin wäre – unter Vorbehalt – der 22. Juli.

(Quelle: Volksstimme, 07.05.2020)

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