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Herzlich Willkommen im Kannenstieg - Unser Stadtteil im Norden der Stadt Magdeburg


Neuigkeiten

Sa

21

Jul

2018

Bürgerhaus öffnet sein Sonntagscafé

Das Alten- und Service-Zentrum im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, lädt für morgen zum Sonntagscafé ein. Von 14 bis 17 Uhr erwartet die Gäste selbst gebackener Kuchen. Bei schönem Wetter wird der Tisch auf dem Hof des Bürgerhauses in Trägerschaft des Paritätischen eingedeckt. Der Eintritt ist frei.

(Quelle: Volksstimme, 21.07.2018)

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Fr

20

Jul

2018

Kannenstieg: Brennend heißer Bolzplatz-Sand

Bauleute in der Hans-Grundig-Straße haben einen der heißesten Arbeitsplätze

Super-Sommer in Magdeburg. Die Sonne brennt unerbittlich. Doch Männer wie Bolzplatzbauer Holger Böwe, der derzeit im Kannenstieg arbeitet, stöhnen nicht. Scheinbar unbeeindruckt geht er mit den Kollegen seiner Arbeit in der prallen Sonne nach. Im August soll die Anlage fertig werden.

Brennend heißer Bolzplatzsand und kein Schatten weit und breit. Sonnencreme für den freien Oberkörper, drei Liter Wasser zum Trinken und ein sonniges Gemüt – mit diesen Mitteln meistert Holger Böwe mit seinen Kollegen der Firma Hein-Bau derzeit seine schweißtreibende Arbeit auf der Baustelle an der Hans-Grundig-Straße: Borde für die Bolzplatzeinfassung setzen, Pflastersteine verlegen, mit Bagger und Schippen Sand verteilen. Die Arbeit müsse ja weitergehen, so Böwe trocken.

Schließlich soll schon in ein paar Wochen alles fertig sein. In der Pause verkriechen sich die Männer unter den Bäumen vor dem angrenzenden Garagenkomplex. Bereits im Mai hatte der Bau auf der Grünfläche zwischen dem Wohnviertel und dem Magdeburger Ring begonnen. Neben dem eigentlichen Bolzplatz mit Kunststoffbelag, Toren und Ballfangnetzen wird es weitere Aufenthaltsbereiche für Kinder und Jugendliche geben.

Bolzplatz mit DJ-Pult

Highlight der Anlage soll ein interaktives DJ-Pult sein. Hier können die Besucher zu bestimmten Zeiten via Handy ihre Musik öffentlich abspielen. Außerdem werden schon bald ein Trampolin und eine Tischtennisplatte für den Freizeitspaß im Kannenstieg bereitstehen. Auf einer Tribüne aus treppenförmigen Sitzstufen können die Kinder und Jugendlichen „chillen“, wie es in der Jugendsprache heißt, sprich herumsitzen, Musik hören, den Überblick über die Fläche genießen.

Die kleine Hütte, die schon immer auf der Freifläche an der Hans-Grundig-Straße stand, wird umgesetzt und in die neue Anlage als überdachter Treffpunkt integriert.

Die Stadt investiert nach eigenen Angaben mit ihrem Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe rund 210 000 Euro in den neuen Bolzplatz.

(Quelle: Volksstimme, 20.07.2018)

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Do

19

Jul

2018

Und Action! im Milchweg

Wenn am 29. Juli etwa acht Millionen Fernsehzuschauer kurz vor Lindenstraße oder Tagesschau Das Erste einschalten, nimmt der wöchentliche Film der Deutschen Fernsehlotterie die Zuschauer mit in den Magdeburger Norden, genauer ins Neustädter Feld zum Quartiersmanagement Milchweg der Pfeifferschen Stiftungen in Kooperation mit der Wohnungsgenossenschaft „Otto von Guericke“.

Der Film zeigt, wie Menschen alt werden und trotz Hilfebedürftigkeit in ihrem Kiez wohnen und aktiv bleiben können. Im Mittelpunkt steht dabei Quartiersmanagerin Sabrina Mewes-Bruchholz. Die 36-Jährige unterstützt die Mieter und Anwohner bereits seit 2015 mit Freizeitangeboten, berät zu Fragen der Pflegebedürftigkeit ebenso wie zum Thema Wohnraumanpassung – gerade für ältere Mieter sind das Themen, die von heute auf morgen wichtig werden können.

Im Erdgeschoss des Hochhauses im Milchweg 31 befinden sich das Beratungsbüro und der Treffpunkt Wohncafé, der von vielen Bürgern aufgesucht wird. „Das Quartiersmanagement möchte die Nachbarschaftshilfe stärken und den Stadtteil beleben, Mieter unterschiedlichen Alters miteinander in Kontakt bringen und gemeinsam Freizeit- und Informationsangebote aufbauen“, berichtet Sabrina Mewes-Bruchholz. Dazu gibt es mehrmals wöchentlich gemeinsame Angebote wie Kaffeeklatsch, Handarbeits- oder Sportkurse, die von Ehrenamtlichen und Bewohnern gemeinsam gestaltet werden. Diese Aktivitäten stehen auch im Mittelpunkt der Dreharbeiten des Teams um Jan Block von der Produktionsfirma Nordic Film aus Kiel.

Nordic Film dreht im Auftrag der ARD für die Deutsche Fernsehlotterie zwischen Bodensee und Sylt 48 Imagefilme pro Jahr, die eines der rund 7400 von der Fernsehlotterie geförderten sozialen Projekte näher vorstellen – Dreharbeiten am Fließband.

Jan Block weiß genau, welche Bilder er haben will und stellt Szenen ins Zentrum der Dreharbeiten, die die alltägliche Arbeit im Quartier zeigen. Er filmt das Training der Seniorensportgruppe, die unter Anleitung von Sabrina Mewes-Bruchholz übt. Die Kamera begleitet auch die Kochgruppe um den Ehrenamtlichen Stefan Seidel, die am Drehtag frisches Gemüse für eine Nudelsuppe und einen Auflauf schält und schnippelt.

Gleichzeitig kommt frischer Stachelbeerkuchen in den Ofen, den es am Nachmittag beim Kaffeeklatsch geben soll. Das Filmteam stattet gemeinsam mit Sabrina Mewes-Bruchholz außerdem Elvira Helbing einen Hausbesuch ab. Die Quartiersmanagerin hat der 65-Jährigen, die einige Zeit krank war, einen Flyer mit aktuellen Angeboten mitgebracht. „Ich gehe sehr gerne zum Wohncafé. Man kommt mit anderen Menschen in Kontakt“, erzählt die ehemalige Kindergärtnerin für die Kamera.

Jan Block ist erfahrener Filmemacher und weiß, wie er mit seinen nervösen Laiendarstellern umgehen muss. Mit norddeutscher Fröhlichkeit begrüßt er jeden Komparsen, erklärt geduldig und lobt viel. Das ist auch nötig, denn oft müssen Einstellungen wiederholt oder aus einer anderen Perspektive gedreht werden. Aus Stunden von Filmmaterial werden am Kieler Schneidetisch am Ende nur anderthalb Minuten Film bzw. eine 30-sekündige Kurzfassung.

Sendetermin ist Sonntag, der 29. Juli. Der 90 Sekunden lange Beitrag läuft um 18.49 Uhr vor der Lindenstraße, die 30-sekündige Kurzfassung um 19.59 Uhr direkt vor der Tagesschau.

(Quelle: Volksstimme, 19.07.2018)

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Do

19

Jul

2018

Training mit Trommelstöcken im Kannenstieg

Trommelwirbel gestern auf dem Hof des Bürgerhauses im Kannenstieg. Besucher des Gesundheitstages hatten beim Schnupper-Trommelkurs mit Bewegungs- und Tanztrainer Guido Trenne ihren Spaß. Bei vollem Körpereinsatz ist das nicht nur jetzt im Hochsommer eine schweißtreibende Angelegenheit, die sich durchaus auch als Trainingseinheit eignet. An anderen Stationen konnten die Besucher selbst verschiedene Kräuteröle herstellen oder Teesorten mit den ihnen zugeschrieben Wirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden entdecken und probieren, darunter Lindenblüten, Schafgarbe, Hollunderblüten, Ringelblumen oder Brennnesseln, gesammelt im Garten oder in der freien Natur. Eingeladen hatte das Alten- und Service-Zentrum im Bürgerhaus mit mehreren Partnern.

(Quelle: Volksstimme, 19.07.2018)

 

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Do

19

Jul

2018

Hobbytüftler reparierendefekte Geräte

Das „Repaircafé Nord“ öffnet am kommenden Mittwoch, 25. Juli, wieder seine Türen im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57. Hobbytüftler und solche, die es werden wollen, reparieren mit den Besuchern defekte Geräte. Damit wollen sie die Umwelt und den Geldbeutel schonen. Schließlich muss nicht jedes Gerät, das einen Defekt aufweist, gleich in den Müll geworfen werden. Manches lässt sich mit ein bisschen Geduld, Geschick und Fachkenntnis noch einmal reparieren. Wer sich das allein nicht zutraut, der kann einmal im Monat mit seinen defekten Geräten ins „Repaircafé“ kommen. Immer am letzten Mittwoch eines Monats sind die Helfer in der Zeit von 15 bis 17 Uhr vor Ort. Dabei handelt es sich um ein Angebot des Treffpunkts „Wohncafé“ im Milchweg, hinter dem das Quartiersmanagement der Pfeifferschen Stiftungen steht.

(Quelle: Volksstimme, 19.07.2018)

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Do

19

Jul

2018

Einsatz für den Kannenstieg

Die Arbeitsgruppe Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg trifft sich am kommenden Mittwoch, 25. Juli, in der Stadtteilbibliothek im Florapark. Beginn ist um 17.30 Uhr. Alle am Stadtteilleben Interessierten sind eingeladen.

Thema ist unter anderem die Vergabe von restlichen Fördermitteln für gemeinnützige Stadtteilprojekte aus dem Gemeinwesenfonds der Stadt. Hier können Vereine, Einrichtungen und Ehrenamtsinitiativen noch freie Mittel beantragen.

Zuletzt beschäftigte sich die GWA aber auch mit Ärgerthemen wie Müllablagerungen an der Lindwurmbrücke oder dem Bau des Bolzplatzes an der Hans-Grundig-Straße. Fragen warf auch der jüngste „Stadtteilreport“ der Stadtverwaltung auf. Darin wurde der Kannenstieg als soziale Problemzone (Bevölkerungsschwund, höchster Anteil an Hartz-IV-Empfängern) ausgewiesen. Die Bewohner und Einrichtungen vor Ort wollten erfahren, mit welchen Maßnahmen die Stadt dieser Entwicklung entgegenwirken will.

(Quelle: Volksstimme, 19.07.2018)

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Do

19

Jul

2018

Geldautomaten-Ersatz im Herbst

Stadtsparkasse hält an den Standorten im Kannenstieg und im Neustädter Feld weiterhin fest

Ende September wird im Kannenstieg-Center ein neuer Geldautomat in Betrieb gehen. Seit Anfang Juni müssen die Kunden der Sparkasse an Standorte wie z. B. im Neustädter Feld ausweichen. Im Kannenstieg war der Geldautomat gesprengt worden.

Einkaufsmöglichkeiten gibt es im Kannenstieg und im Neustädter Feld einige. Nur an das Geld dazu zu gelangen, wird offenbar immer schwieriger. Volksstimme-Leserin Christine Kühler jedenfalls erinnert daran, dass es seit Monaten im Kannenstieg keinen Sparkassenautomaten mehr gibt. Und im Neustädter Feld gibt es statt wie früher zwei nur noch einen. „Manchmal bilden sich dort jetzt lange Schlangen. Einmal davon abgesehen, dass die weiten Wege zum Automaten ja gerade für ältere Leute oft sehr anstrengend sind“, erläutert sie gegenüber der Volksstimme die Probleme, die sich aus dem ausgedünnten Angebot an Geldautomaten im Norden Magdeburgs ergeben. Gar von einer Aufgabe weiterer Standorte war die Rede.

Was die Automaten im Kannenstieg-Center und in der Crucigerstraße 24 angeht, gibt Mathias Geraldy, Sprecher der Magdeburger Stadtsparkasse, aber Entwarnung: „Wir halten an beiden Standorten fest.“ Allerdings ist der Automat im Kannenstieg-Center seit mehreren Wochen nicht in Betrieb: Am 1. Juni um 3.20 Uhr hatten Einbrecher die beiden Automaten gesprengt und waren mit mehreren 10 000 Euro unerkannt entkommen.

Mathias Geraldy sagt: „Wir werden einen neuen Automaten installieren, der über bessere Sicherheitsmerkmale verfügt.“ Zudem soll das neue Gerät schneller als die alten beiden Geldautomaten sein. Allerdings werden sich die Bewohner des Kannenstiegs noch gedulden müssen. Da kein früherer Termin für die Installation der neuen Technik zu bekommen war, wird das Geldabheben im Kannenstieg-Center erst ab Ende September wieder möglich sein – wie es auch dem Aushang an der geschlossenen Einrichtung zu entnehmen ist. Dort werden neben der Crucigerstraße auch die Standorte im Florapark und an der Lübecker Straße als Alternativen fürs Geldabheben genannt.

Dann wird möglicherweise auch der Andrang im Neustädter Feld etwas nachlassen. Dort werde mittelfristig auch neue Technik zum Einsatz kommen, berichtet Sparkassensprecher Mathias Geraldy gegenüber der Magdeburger Volksstimme.

Befeuert wird die Befürchtung, dass es am Kannenstieg überhaupt keinen Automaten mehr geben wird, von der Entwicklung der vergangenen Jahre. Angesichts einer verstärkten Nutzung der Onlineangebote anstelle des Services in den Filialen durch die Kunden hat sich die Stadtsparkasse Magdeburg gezwungen gesehen, ihr Filialnetz umzubauen. Damit verbunden war auch die Schließung von Standorten. Allerdings ist inzwischen von weiteren Plänen zu einer Ausdünnung des Sparkassennetzes keine Rede mehr.

(Quelle: Volksstimme, 19.07.2018)

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Mi

18

Jul

2018

Stadt zählt Autos auf „Ikea-Kreuzung“

Verkehrserhebung im Gewerbegebiet wirft Fragen auf / Stadtrat stört sich am Messzeitpunkt

Funktioniert das Verkehrskonzept im Gebiet rund um Flora-Park und Ikea? Die Stadt hat dazu eine Verkehrszählung gemacht. Aus Sicht von Stadtrat Roland Zander (Gartenpartei) wurde aber am falschen Tag gezählt.

„So viel Verkehr, Häuser und noch mehr, hab ich früher wirklich nicht gesehen ...“ Wie im stadtbekannten „Magdeburger Lied“ geht es wohl auch Beobachtern am Großen Silberberg. Stichwort: Ikea-Eröffnung 2017. Doch halten die öffentlichen Straßen, Ampeln und Kreuzungen mit der Entwicklung Schritt?

Bereits am 30. Mai, einem Mittwoch, gab es eine Verkehrszählung an der Kreuzung Ebendorfer Chaussee, Sülzborn, Silberbergweg. An diesem Knotenpunkt treffen sowohl Besucher des Flora-Parks und von Hornbach, als auch Ikea-Kunden mit ihren Fahrzeugen aufeinander.

„Mehr Autos in Siedlung“

Roland Zander bekam von der Zählung Wind. Mit dem Termin, genauer gesagt dem Wochentag der Zählung, ist der Stadtrat der Magdeburger Gartenpartei noch immer nicht einverstanden: „Das Gebiet ist vom Einzelhandel geprägt. Warum wird dort an einem Mittwoch gezählt, der weniger frequentiert ist als ein Freitag oder Sonnabend?“, fragt Zander. „Das Verkehrsaufkommen ist natürlich zum Ende der Woche besonders hoch und belastet auch die angrenzende Wohnsiedlung mit ihren Nebenstraßen.“

Zander wollte die Sache nicht auf sich beruhen lassen, stellte im Stadtrat eine Anfrage an die Verwaltung.

Nun hat die Stadt ihre offizielle schriftliche Stellungnahme veröffentlicht, unterzeichnet vom Bau- und Verkehrsbeigeordneten Dieter Scheidemann. Der entgegnet dem Gartenpartei-Mann: „Grundlage für die Durchführung der Verkehrszählungen sind die ,Empfehlungen für Verkehrserhebungen‘, aufgestellt von der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e. V. Entsprechend den Empfehlungen sollen repräsentative Zählungen an Normalwerktagen, d. h. Dienstag, Mittwoch und Donnerstag in den Monaten April, Mai, Juni, September, ausnahmsweise im August und Oktober durchgeführt werden.“

„Besondere Verhältnisse“ wie Wochenendverkehr werden bewusst ausgeschlossen.

Verkehrszählungen gibt es nach Aussage Scheidemanns „regelmäßig im gesamten Stadtgebiet“, auch im besagten Stadtteil: „Insbesondere der Umbau des Kreuzungsbereiches im Zusammenhang mit der Ikea-Ansiedlung mit einer Erweiterung bzw. einer neuen Spuraufteilung findet Berücksichtigung in der aktuellen Erhebung“, ergänzt er.

Zeitpunkt bewusst gewählt

Der Zähltag sei auch hier ganz bewusst gewählt worden, „um standardisierte und somit vergleichbare Zählwerte zu erhalten“. Deshalb soll es auch keine neue Verkehrszählung am Freitag oder Sonnabend geben.

Daten aus der jüngsten Erhebung wurden noch nicht veröffentlicht. Für Roland Zander steht so oder so fest: „Es ist mehr Verkehr geworden, auch in den Nebenstraßen in der Siedlung Birkenweiler.“ Mit einem konkreten Vorschlag war er jedoch im Stadtrat bereits gescheitert: Die Verlängerung des Ede- und Unku-Weges westlich vom Flora-Park zur Ebendorfer Chaussee (derzeit Feldweg) wurde abgelehnt. Zander nimmt auch das sportlich: Er will sich weiter für eine Entlastung einsetzen.

(Quelle: Volksstimme, 18.07.2018)

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Mi

18

Jul

2018

Sonntagscafé öffnet im Bürgerhaus

Das Alten- und Service-Zentrum im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, lädt einmal im Monat zum Sonntagscafé ein. Nächster Termin ist am kommenden Sonntag, 22. Juli. Von 14 bis 17 Uhr erwartet die Gäste leckerer, selbst gebackener Kuchen. Bei schönem Wetter wird der Tisch auf dem Hof eingedeckt. Der Eintritt ist frei.

(Quelle: Volksstimme, 18.07.2018)

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Fr

13

Jul

2018

Luxemburger kaufen Einkaufscenter

Nahversorgungszentrum im Kannenstieg wird nach zwei Jahren weiterveräußert

Das Kannenstieg-Center wurde nach nur zwei Jahren erneut verkauft. Neuer Mehrheitseigentümer ist ein luxemburgischer Fonds. Für Kunden und Mieter soll sich dadurch aber nichts ändern.

Sein 20-jähriges Bestehen kann das Einkaufszentrum am Hanns-Eisler-Platz im kommenden Jahr feiern. 1999 war die frühere Kaufhalle nach Umbau und Erweiterung als Kannenstieg-Center wiedereröffnet worden und sichert seitdem die Grundversorgung im Stadtteil ab.

Nun hat die Gewerbeimmobilie einen neuen Mehrheitseigentümer. Die HD Handelsimmobilien GmbH (HDHI) aus Berlin hat sie in Form eines sogenannten Share Deals verkauft, d. h. dass ein kleiner Teil der Geschäftsanteile beim Unternehmen bleibt. Beim Käufer handele es sich um einen luxemburgischen Fonds, wie die Berliner mitteilen. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

Auf Volksstimme-Nachfrage teilt eine Sprecherin der HDHI mit, dass es durch den Verkauf weder für die Bestandsmieter noch für die Kunden Auswirkungen geben soll.

28 Gewerbeeinheiten

Das sogenannte Hybrid-Center umfasst eine Gesamtfläche von rund 5300 Quadratmetern und besteht aus insgesamt 28 Gewerbeeinheiten sowie 125 Parkplätzen. Erst im vergangenen Herbst hatte die HDHI über den Abschluss neuer Mietverträge mit einer Fachärztin für Innere Medizin und einem Schuhhändler informiert. Diese sowie die Vertragsverlängerung mit der Stadtsparkasse als Bestandsmieter um weitere fünf Jahre seien Teil der geplanten Revitalisierung des Komplexes gewesen, hieß es damals. Rund 200 Quadratmeter konnten damit neu bzw. erneut vermietet werden. Zu den Ankermietern des Objekts gehören zudem Edeka, Aldi, Rossmann sowie Kik. Die Auslastung liegt bei über 90 Prozent. Die HDHI hatte das Einkaufszentrum erst im Juli 2016 erworben.

Alte Konsum-Kaufhalle

Es steht am zentralen Standort im Stadtteil, wo seit 1979 die damalige Konsum-Kaufhalle die Nahversorgung der Bevölkerung übernommen hatte. An ihrer Stelle war zwanzig Jahre später eine Einkaufspassage entstanden, in die der frühere Multikauf-Supermarkt integriert worden war. Die Konsumkette fand damals einen Investor aus Lübeck, der in das Bauprojekt im Kannenstieg einstieg.

(Quelle: Volksstimme, 13.07.2018)

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