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Herzlich Willkommen im Kannenstieg - Unser Stadtteil im Norden der Stadt Magdeburg


Neuigkeiten

Mi

01

Dez

2021

Restarbeiten an Kannenstiegstrecke

Zwei Parkplätze warten noch auf Fertigstellung / Weiterbau Gleiskreuzung ab Frühjahr 2022

Die Straßenbahnen rollen zwar ab sofort durch den Kannenstieg. Doch ganz ist das Bauprojekt der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) noch nicht beendet.

Nun ist die neue Straßenbahnstrecke entlang der Johannes-R.-Becher-Straße an das Liniennetz angeschlossen. Seit Montag fährt die Linie 1 in Richtung Endhaltestelle am Neuen Sülzeweg. Auch wenn die Schienen genutzt werden können, fallen zwei größere Baustellen auf, die zum Gesamtprojekt gehören, aber noch nicht beendet sind.

Da ist zum einen der Parkplatz vor dem Zehngeschosser Hanns-Eisler-Platz 1-4. Dieser wird an den umgestalteten Straßenraum angepasst. Anfang Oktober hatten die Arbeiten begonnen, die gut acht Wochen dauern sollten. Um den Anwohnern nicht alle Stellplätze auf einmal zu nehmen, wird in zwei Abschnitten vorgegangen. Der erste Abschnitt sollte eigentlich schon längst beendet sein. Doch auch wenn der Fortschritt bereits zu sehen ist, wurde der Wechsel in den nördlichen Bereich noch nicht vollzogen. „Die Stadt hatte noch einige Ergänzungswünsche erkannt, die wir bestrebt sind umzusetzen“, formuliert es Volkmar Gryschok, bei den Magdeburger Verkehrsbetrieben (MVB) für den Ausbau im Kannenstieg verantwortlich. Seinen Angaben nach sollen die Arbeiten dort aber rechtzeitig vor Weihnachten beendet sein.

Noch einige Monate länger werden hingegen die Arbeiten am zweiten Parkplatz dauern, der zum Bauvorhaben gehört. Dieser soll im Inneren der Wendeschleife an der Endhaltestelle entstehen und vor allem als Park-Ride-Möglichkeit genutzt wurden. Gut 70 Stellplätze sind dort laut Planung vorgesehen. Wie Volkmar Gryschok weiter erklärt, werden diese Arbeiten noch voraussichtlich bis Ende April kommenden Jahres dauern.

Im Frühjahr 2022 steht dann auch noch ein letztes größeres Projekt an: Die Vervollständigung der Gleiskreuzung Ebendorfer Chaussee/Johannes-R.-Becher-Straße/Milchweg. Die Zufahrt aus dem Milchweg fehlt bislang. Über dieses Vorhaben wird die Volksstimme in den kommenden Tagen noch einmal ausführlicher berichten.

(Quelle: Volksstimme, 30.11.2021)

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Mo

29

Nov

2021

Haltestellen-Panne zur Premiere

Warum das freudige Fest zur langersehnten Einweihung der Kannenstieg-Bahn getrübt wurde

Der Kannenstieg ist an das Straßenbahnnetz angeschlossen. Ab heute rollen die Bahnen durch die Johannes-R.-Becher-Straße. Allerdings fehlen noch einige Wartehäuschen.

Mit Dienstbeginn am heutigen frühen Morgen rollen die ersten Straßenbahnen regulär über die Gleise in der Johannes-R.-Becher-Straße. Die offizielle Jungfernfahrt der Linie 1 in den Kannenstieg führten die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) bereits am Sonntag durch. Wobei erste Fahrzeuge schon am vergangenen Donnerstag und Freitag die Strecke testeten. „Unser Fahrpersonal soll sie kennenlernen“, sagt MVB- Geschäftsführerin Birgit Münster-Rendel. Auch für die Kannenstiegler ist es ein ungewohnter Anblick. Schließlich ist es das erste Mal in gut 40 Jahren, dass eine Straßenbahn durch ihren Stadtteil fährt. Entsprechend viele Leute bleiben beim Vorbeifahren stehen und zücken Handy oder Kamera für einen Schnappschuss. Auch wenn es stets kritische Stimmen gab, die den Sinn der neuen Linie hinterfragten, werde sie in Zukunft sicher gut angenommen, ist Lutz Fiedler optimistisch. Er ist Sprecher der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg und durfte bei der „Abnahme“ der Strecke dabei sein. Zusammen mit Stadtteilmanager Marcel Härtel habe er die Bauarbeiten stets begleitet, hilfreiche Tipps gegeben und die Verbindung zur Bevölkerung gehalten, bedankte sich die MVB-Chefin. „Ich bin mir sicher, dass die neue Strecke dazu beitragen wird, noch mehr Menschen zum Umsteigen auf Bus und Bahn zu bewegen“, sagte sie.

Beim Vorguckerfest im Oktober hatte sie auch vier ältere Damen zur Jungfernfahrt eingeladen. Diese sind ihr auch gefolgt und bei der ersten Runde sehr zufrieden. „Für Leute mit Rollatoren ist es jetzt viel angenehmer“, sagen sie zum Beispiel. Die Barrierefreiheit sieht auch Lutz Fiedler als großen Vorteil zur bisherigen Anbindung. Vier entsprechend angelegte Haltestellenpaare sind entlang der gut einen Kilometer langen Strecke entstanden. Bis auf jene an der Einmündung zur Ebendorfer Chaussee sind sie jedoch ohne Wartehäuschen geblieben. Das sei das „Haar in der Suppe“, wie es MVB-Sprecher Tim Stein formuliert. Aufgrund vertraglicher Regelungen mit dem Werbeunternehmen Stroer könnten derzeit keine neuen Unterstände aufgebaut werden. Das vereinbarte Kontingent sei aufgebraucht, sagt Stein. Die Stadt habe die Ausstattung der Haltestellen in der gesamten Stadt ausgeschrieben, doch erst zu Anfang 2023. Bis dahin bleiben die Haltestellen ohne Wartehäuschen.

Die Schienen verlaufen auf dem Großteil der Strecke getrennt vom Autoverkehr. Außerdem wurden fast vollständig Rasengleise verwendet. Ab dem Frühjahr 2022 soll dann die Gleiskreuzung Ebendorfer Chaussee/Milchweg/Johannes-R.-Becher-Straße vervollständigt werden.

Nicht nur im Norden der Stadt können die MVB eine Großbaustelle beenden. Auch im Süden in der Schönebecker Straße rollen heute wieder regulär die Straßenbahnen. Dort gibt es am Nachmittag einen offiziellen Termin. Restarbeiten sind dort noch notwendig.

(Quelle: Volksstimme, 29.11.2021)

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Do

18

Nov

2021

Nächste Sitzung der GWA Kannenstieg

Die AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg lädt am kommenden Mittwoch, 24. November, zur nächsten Sitzung ein. Dabei gibt es unter anderem aktuelle Informationen vom Stadtteilmanagement und vom Bürgerverein Nord. So wird zum Beispiel das Stadtteilfest ausgewertet. Außerdem können aktuelle Bürgeranliegen, den Stadtteil betreffend, angesprochen werden. Beginn ist um 17.30 Uhr im Begegnungszentrum Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 56. Es gilt die 3G-Regel.

(Quelle: Volksstimme, 18.11.2021)

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Do

18

Nov

2021

Auszeichnung für digitale Schulsozialarbeit

Deutscher Familienverband erhält Preis

Der Deutsche Familienverband (DFV) Landesverband Sachsen-Anhalt ist beim Landespräventionstag in Magdeburg für sein Engagement für Kinder im Bereich der Präventionsarbeit in der digitalen Welt ausgezeichnet worden. Ziel der Prämierung sei es, Projekte sichtbar zu machen, die ihre bestehenden Präventionsvorhaben in die digitale Welt übertragen und damit auf die Kontaktbeschränkungen in der Corona-Pandemie besonders gut reagiert haben, heißt es in einer Mitteilung. Der Preis ist mit 3500 Euro dotiert. „Der Landespräventionspreis ist für die Schulsozialarbeit des Deutschen Familienverbandes eine große Ehrung. In den Jungen- und Mädchenprojekten steckt sehr viel Herzblut und persönliche Hingabe unserer Mitarbeiter für die Kinder, die wir an einem Dutzend Schulen in Magdeburg betreuen“, sagt René Lampe, DFV-Vizepräsident und Geschäftsführer des Landesverbandes mit Sitz im Bürgerhaus Kannenstieg.

Der DFV befasse sich seit vielen Jahren in seiner Schulsozialarbeit mit den Gefahren und Chancen der Digitalisierung und dem Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen. In der Corona-Pandemie wurde aus dem Kontaktverbot eine Tugend gemacht und ein digitaler Aktionstag ins Leben gerufen: Der „Edu-Breakout“ – ein Kofferwort aus Education (Bildung) und Breakout (Ausbruch) –, der an die bekannten Escape-Room-Spiele angelehnt wurde.

„Mehr als 180 Dritt- bis Fünftklässler aus zehn Schulen haben auf spielerische Weise gemeinsam Aufgaben und Rätsel gelöst, um sich aus einem digitalen Raum zu befreien. Das trainiert Teamgeist sowie Gemeinschaftsgefühl und fördert Konfliktsensibilität und Medienkompetenz“, so Lampe.

(Quelle: Volksstimme, 18.11.2021)

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Mi

17

Nov

2021

Herzen für Pflegeheime

Eine Überraschung bereiteten Mitarbeiterinnen und Seniorinnen aus dem Herz-ASZ Kannenstieg den Pflegeheimen „Hermann Beims“ und „Heideweg“. Sie überreichten weiche selbst genähte Herzen, die nicht nur Freude bringen, sondern auch zur Prophylaxe gegen Wundliegen dienen sollen, wie die Einrichtung mitteilt.

(Quelle: Volksstimme, 17.11.2021)

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Mo

08

Nov

2021

62 Menschen aus Hochhaus evakuiert

Großeinsatz bei Wohnungsbrand im Zehngeschosser / MVB-Bus dient Bewohnern als Zufluchtsort

Dramatische Szenen in der Johannes-R.-Becher-Straße: In der neunten Etage eines Hochhauses war in der Nacht zum Sonntag eine Wohnung in Brand geraten. Kurz vor Mitternacht mussten 62 Personen evakuiert werden. In einem Bus der Magdeburger Verkehrsbetriebe wurden die Bewohner behandelt und konnten sich aufwärmen.

Das Baby war gerade eingeschlafen. Zwei Stunden hatte Katharina Strobel mit ihrem neun Monate alten Sohn wegen einer Atemwegsinfektion in der Notaufnahme verbracht. Ihre beiden Teenager waren Schlafgäste bei Freunden, so dass daheim in der Johannes-R.-Becher-Straße langsam Ruhe einkehrte. Bis zu dem Moment, in dem es plötzlich an der Tür hämmerte und jemand schrie: „Raus hier! Raus hier! Es brennt.“ Katharina Strobel und ihr Partner schnappten sich das Baby und was sie gerade Warmes greifen konnten und rannten vor die Tür – zum Glück kein weiter Weg. Sie wohnen in der ersten Etage.  „Als wir vor die Tür kamen, standen schon viele Bewohner draußen“, erzählt sie. Soweit sie weiß, seien auf jeder Etage seien Polizisten gewesen, die energisch an die Türen der Bewohner klopften. Schließlich war es kurz vor Mitternacht und etliche Menschen schließen schon. So, wie ein älteres Paar aus der siebenten Etage. „Wir können von Glück reden, dass unsere Schlafzimmertür auf war. Denn wäre sie zu gewesen, hätten wir auch kein Klopfen gehört“, erzählt er. Nur zwei Etagen trennte das Paar von der Brandwohnung. Ein Mieter aus der obersten Etage des Zehngeschossers habe den Brandmelder aus der betroffenen Wohnung in der neunten Etage gehört und eine Bekannte aus der ersten Etage verständigt, die wiederum die Feuerwehr rief, erzählt er. „Die beiden haben unser Leben gerettet.“

Mieter der Brandwohnung erleidet Rauchgasvergiftung

Wie Brandoberinspektor Daniel Sanftenberg mitteilte, versuchten zudem mehrere Personen sich durch das verqualmte Treppenhaus in Sicherheit zu bringen. Insgesamt 62 Personen wurden evakuiert. Zeitweise mussten die Einsatzkräfte die Menschen unter schwerem Atemschutz retten und den Brand bekämpfen. Aus der brennenden Wohnung in der neunten Etage konnte der 52-jährige Mieter gerettet werden. Entgegen einer ersten Information der Rettungskräfte habe er aber keine schweren Brandverletzungen erlitten, musste aber dennoch mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Neben dem Wohnungsmieter sei zudem eine 66-jährige Hausbewohnerin wegen eines Schocks behandelt worden, teilte Polizeihauptkommissar Fabian Kern mit. Die Situation, die sich den Einsatzkräften Sonnabendnacht bot, war dramatisch. Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle konnten die anfahrenden Kräfte der Feuerwehr schwarzen Rauch und Flammenschein aus der Wohnung sehen. Beim Eintreffen am Einsatzort standen indes schon zahlreiche Personen auf der Straße. Sie seien teilweise verängstigt und verunsichert gewesen, da die Wohnung vollständig brannte, berichtet Brandoberinspektor Daniel Sanftenberg. Aufgrund der hohen Anzahl von betroffenen Personen und den niedrigen Temperaturen wurde ein Bus der MVB an die Einsatzstelle alarmiert. In diesem konnten die evakuierten Personen durch Kräfte des Rettungsdienstes behandelt werden. „Viele waren ja aus dem Schlaf gerissen worden und waren kaum bekleidet. Der Bus war schnell da, so dass sich die Bewohner aufwärmen konnten“, erzählt Katharina Strobel. Ihr Nachbar aus der siebenten Etage durfte sich mit seiner Frau sogar im Feuerwehrauto wärmen und warten.

Bewohner können gegen 1.30 Uhr in ihre Wohnungen

Gegen 1.30 Uhr konnte das Gros der Mieter dann wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Brandwohnung wurde durch das Feuer hingegen vollständig zerstört und ist zurzeit unbewohnbar. Weitere Wohnungen wurden durch den schnellen Einsatz der Berufsfeuerwehr Magdeburg, die von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Olvenstedt unterstützt wurde, nicht in Mitleidenschaft gezogen. Der entstandene Brandschaden wird auf eine untere fünfstellige Summe geschätzt. Eine Brandursachenermittlung wurde durch die Polizei eingeleitet. Nach derzeitigem Erkenntnisstand könne sowohl ein technischer Defekt als auch ein unsachgemäßer Umgang mit Zündquellen nicht ausgeschlossen werden.

(Quelle: Volksstimme, 08.11.2021)

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Fr

05

Nov

2021

Becherstraße bleibt bis zum Tramstart gesperrt

Freigabe der Kreuzung Ebendorfer Chaussee laut MVB noch nicht möglich / Loitscher Weg weiter Umleitungsstrecke

Die Arbeiten an der neuen Straßenbahntrasse in den Kannenstieg sind auf der Zielgeraden. In gut einem Monat, am 6. Dezember, soll die erste Bahn über die Gleise entlang der Johannes-R.-Becher- Straße rollen. Zweimal musste der Starttermin verschoben werden. Erst fehlten aufgrund von Lieferengpässen die Oberleitungsmasten, dann die Oberleitungen selbst. Beides ist mittlerweile da, die Installation läuft. Vier Wochen sind für manch einen aber noch eine lange Zeit, weshalb die Redaktion jetzt eine Anfrage aus dem Loitscher Weg erreichte. Dieser ist seit über anderthalb Jahren die Hauptumleitungsstrecke für die gesperrte Becherstraße.

„Wir sind nun als Einfallstraße für den Kannenstieg mit Lautstärke, Dreck, gefährlichem Fahren der Autos an und teilweise auf den Fußgängerwegen, dem Nichteinhalten der Markierungen zum Stopp an der Ampel, Nichteinhalten des Tempolimits und mehr konfrontiert“, schreibt eine Anwohnerin. Könnte man denn nicht wenigstens die Becherstraße für den Autoverkehrs bereits jetzt wieder öffnen,

lautete daher die Frage der Volksstimme-Leserin. Doch nach Angaben von Tim Stein, Sprecher der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB), wird das nicht passieren.

„Aktuell ist die Johannes- R.-Becher-Straße im Kreuzungsbereich Ebendorfer Chaussee noch gesperrt, weil sich dort das Baufeld befindet und Baustellenverkehr unterwegs ist“, teilt er auf Volksstimme-Anfrage mit. Zudem sei die Fahrbahnmarkierung nicht vollständig aufgebracht und auch die neue Ampelanlage ist noch nicht in Betrieb. Weiterhin findet derzeit noch die Montage der Fahrleitung statt. „Die technische Abnahme der Anlagen erfolgt Ende November“, erklärt Stein. „Mit Aufnahme des Straßenbahnverkehrs mit der Linie 1 wird auch die Straße wieder für den Autoverkehr freigegeben“, stellt er klar. Weiterhin gibt der MVB-Sprecher Auskunft zur Zukunft des Loitscher Wegs. Die Leserin hatte auch diesbezüglich Sorgen geäußert, konkret wollte sie wissen, ob der ursprüngliche Zustand ihrer Straße nach Abschluss der Baumaßnahme wieder hergestellt wird. Denn in Vorbereitung auf die Umleitung waren Hindernisse am Seitenrand entfernt und die Vorfahrtsregelung geändert worden, die zuvor zur Geschwindigkeitsbegrenzung dienen sollten. In der Straße gilt Tempo 30. Um die Durchfahrt vor allem auch für die Busse der MVB zu erleichtern, waren die Änderungen durchgeführt worden. Die Anwohner fürchten nun einen Dauerzustand, den die Straße – und die Anlieger – nicht lange aushalten würden, erklärt die Leserin. Hier kann Tim Stein die Anwohnerin jedoch nur vertrösten. „Der Loitscher Weg wird wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt“, erklärt er. Allerdings erst nach Abschluss des Kreuzungsumbaus Becherstraße/Ebendorfer Chaussee/Milchweg, wie er einschränkt. Der Grund: Die Straße muss während dieser noch ausstehenden Umbauarbeiten noch einmal als Umleitungsstrecke dienen.

Diese Baumaßnahme sei aktuell für das zweite Halbjahr 2022 geplant und werde sich dann bis 2023 hinziehen, informiert Stein. Bis dahin bleibt der Loitscher Weg somit im aktuellen Zustand.

Ein weiterer Leser hatte sich über den Farbwechsel bei den neuen Oberleitungsmasten gewundert. Waren sie rotbraun angeliefert worden, sind sie mittlerweile grau. Das hat keine ästhetischen, sondern praktische Gründe, wie Tim Stein erklärt. „Sie werden ab Werk nur mit einem einfachen Rostschutz geliefert. Die endgültige Farbgebung und die Aufbringung der Anti-Graffitibehandlung erfolgen immer vor Ort – seit einiger Zeit in einem einheitlichen grau-silbernen Farbton“, teilt er mit.

(Quelle: Volksstimme, 05.11.2021)

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Fr

05

Nov

2021

Skatfreunde spenden an Seniorenzentrum

Seit mittlerweile über zehn Jahren trifft sich ein Skatkollektiv einmal wöchentlich bei Jahnkes in Fermersleben. „Fünf Kollegen aus dem Kreis der ehemaligen DBV Versicherung“, erklärt Bernd Struck. Die Gewinnerlöse werden einmal im Jahr gespendet, fast 10 000 Euro seien so im Lauf der Jahre zusammengekommen. Dieses Jahr erhielt das Seniorenzentrum Kannenstieg 700 Euro für die Ausrichtung einer Feier, die jetzt stattfand. „Unser Anliegen ist es, auf die schwere Lage der Heimbewohner während des Lockdowns aufmerksam zu machen und mit der Veranstaltung etwas Abwechslung in den Alltag zu bringen“, sagt Bernd Struck.

(Quelle: Volksstimme, 05.11.2021)

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Mo

01

Nov

2021

Kabelknüpfen für den Trassenbau

Nach langem Warten auf Material: MVB-Arbeiten in Johannes-R.-Becher-Straße gehen weiter

Rund sechs Wochen haben die Magdeburger Verkehrsbetriebe auf Material gewartet, um den Trassenbau entlang der Johannes-R.-Becher-Straße fortsetzen zu können. Es musste gar der Eröffnungstermin verschoben werden. Nun ist das Material da und die Arbeiten gehen weiter.

Längst hätte die Straßenbahn auf der neuen Trasse entlang der Johannes-R.-Becher-Straße fahren sollen. Weil die Magdeburger Verkehrsbetriebe jedoch auf Fahrdraht und Tragseil warten mussten, konnte am Eröffnungstermin der Trasse nicht festgehalten werden. Doch nun eine gute Nachricht: Das fehlende Material ist endlich da und wird angebracht und installiert. Wie MVB-Sprecher Tim Stein erklärt, werden die Arbeiten bis etwa Ende November andauern. An dem Eröffnungstermin, 6. Dezember, halten die MVB fest. Ein sportliches Ziel, schließlich müssen nach der Anbringung und Installation der Fahrleitungsanlage an den Masten auch noch die Lichtsignalanlagen programmiert werden, Verkehrszeichen und Absperrungen gesetzt und die Gleisbegrünung hergerichtet werden. Darüber hinaus steht die technische Abnahme und Inbetriebsetzung des Gleichrichterunterwerks (Trafohaus in der Wendeschleife), der Fahrleitungsanlage sowie der Gleise und Weichen aus. Doch das war noch nicht alles: Die Fertigstellung des Parkplatzes gegenüber dem Kannenstiegcenter muss gemanagt werden, der Bau des Parkplatzes in der Wendeschleife und das Aufhübschen durch ergänzendes Begleitgrün und weitere landschaftspflegerische Maßnahmen. Obgleich die MVB den Eröffnungstermin für die neue Trasse bereits auf einen späteren Zeitpunkt verlegt hatten, setzt der Zeitverzug durch den Lieferengpass die Mitarbeiter unter Druck.

Kein gewöhnliches Kabel für die Oberleitung

Doch warum war es eigentlich so schwer, einen Fahrdraht zu besorgen? Weil es sich dabei nicht um irgendein Kupferkabel handelt, erklärt Tim Stein. „Bei dem fehlenden Material handelt es sich um Fahrdraht, der aus Kupfer und Silber besteht und eine von gewöhnlichen Kabeln abweichende Querschnittsgeometrie hat.“ Auch fehlte Tragseil für die Abspannung für rund 220 Meter Kettenfahrleitung. Durch die Corona-Krise sei das Material gegenwärtig am Markt nur mit längeren Lieferzeiten erhältlich. Letztlich warteten die MVB rund sechs Wochen länger auf Fahrdraht und Tragseil. Im Verhältnis zu gut zwei Jahren Bauzeit scheinen sechs Wochen beinah kurz. Seit 2019 arbeiten die MVB an der einen Kilometer langen Straßenbahnneubaustrecke in das Wohngebiet Kannenstieg. Mit ihr erhalten die über 5000 Einwohner erstmals einen direkten Anschluss an das Straßenbahnnetz. Die Bauarbeiten sind Teil des Gesamtprojektes 2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn. Die Neubaustrecke schließt an der Kreuzung Ebendorfer Chaussee/Milchweg an die vorhandene Straßenbahntrasse Ikea-Klosterwuhne an. Später wird sie auf einer weiteren Neubaustrecke in Richtung Neustädter Feld verlängert.

(Quelle: Volksstimme, 28.10.2021)

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Mi

27

Okt

2021

Bowling World wartet auf neuen Betreiber

Wiedereröffnung des Freizeitcenters am Pfahlberg bleibt unklar / Abwicklung mit ehemaligem Inhaber dauert an

Vor einem halben Jahr verkündete „Bowling World“-Chef Stefan Frenkel die Schließung des Freizeitcenters am Pfahlberg. Ob es unter einem neuen Betreiber wiedereröffnet wird, ist noch immer unklar. Indes blicken Inhaber anderer Bowlingcenter in Magdeburg auf eine steigende Nachfrage.

Inzwischen dürften die Bahnen der Bowling World am Pfahlberg wohl jede Menge Staub angesetzt haben. Bereits Ende April schloss das Sport- und Freizeitcenter samt Gastronomie. Seither ist es verwaist. Die Bowlingbahnen – sie sind alle noch vorhanden - stehen still. Und noch immer ist unklar, ob es einen Nachfolger geben wird, der es als Bowlingcenter fortführt.

Wie Stefan Frenkel, Chef der Bowling World Germany GmbH, erzählt, ist die finale Abwicklung mit dem Vermieter noch nicht geklärt. Eine Einigung steht aus. Einen Interessenten für die Bowling World gebe es. Zunächst müssten jedoch offene Fragen mit dem Vermieter geklärt werden. Die Hoffnung, dass das Freizeitcenter im Magdeburger Norden unter dem Dach eines anderen Betreibers bleibt, hat sich demnach noch nicht zerschlagen. Indes müssen jene, die am Pfahlberg eine „Kugel schieben wollten“, nun auf andere Anbieter ausweichen. Viele gibt es jedoch nicht. Das einst beliebte „Twenty“ im Pallasweg nahe dem Bördepark in Reform ist bereits seit Jahren zu. Und auch die Bowlinghalle Seeblick am Neustädter See scheint geschlossen zu bleiben. Seit dem Brand im April dieses Jahres ist die Halle samt Restaurant zu. Einen Hinweis darauf suchen Besucher sowohl auf der Internetseite als auch vor Ort vergebens. Somit bleiben nur noch zwei Bowling-Anbieter übrig – „Lucky Bowl“ und „Bowl and Diner“, beide in Sudenburg. Zehn Bahnen bietet beispielsweise das „Lucky Bowl“ in der Salzmannstraße an. Derzeit wird der Betrieb im Rahmen der 3G-Regelung fortgeführt. Eine vorherige Reservierung sei nicht notwendig, jedoch ratsam. Da insbesondere zur aktuellen Ferienzeit gern Familien und Freunde das Angebot nutzen, sind die Öffnungszeiten eigens vorverlegt worden, wie Mitarbeiterin Isabell Brandt erklärt. Bereits ab 10 Uhr kann hier der Bowlingball rollen.

Ab 14 Uhr ist dienstags bis sonnabends das Bowlen im „Bowl and Diner“ im Lemsdorfer Weg möglich. Sonntags öffnen sich die Türen gar schon um 10 Uhr. Zwölf Bahnen stehen hier zur Verfügung. Die Nachfrage ist derzeit sehr hoch, erzählt Desireé Dietel, deren Mann Inhaber des „Bowl and Diner“ ist. „Wir sind jetzt mitten in der Saison. Die Bahnen sind voll.“ Dass das Bowlinggeschäft gut läuft, lässt Desireé Dietel aufatmen. Die coronabedingten Schließungen haben vielen Betreibern große Probleme bereitet. Letztlich waren sie auch ein Grund, warum Magdeburgs größtes Bowlingcenter im Frühjahr schließen musste. Doch nicht allein die Pandemie war schuld. Wie Stefan Frenkel damals bei der Bekanntgabe der Schließung erzählte, seien die Gründe vielfältig gewesen und einige Dinge zusammengekommen. Zum einen sei eine Einigung mit dem Vermieter des Objektes hinsichtlich einer Mietminderung angesichts der pandemiebedingten Schließung nicht möglich gewesen. Zum anderen habe ihn eine hohe Vergnügungssteuer und schlechte Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr dazu bewogen. Mit der Schließung der „Bowling World“ und dem dazugehörigen Restaurant „Chicago’s“ verloren rund 30 Festangestellte ihren Job. Hinzu kamen zahlreiche Aushilfskräfte. Zudem war die Bowling World mit 30 Bahnen die größte Anlage in der Landeshauptstadt.

(Quelle: Volksstimme, 26.10.2021)

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