Nachrichtenarchiv

Hier finden Sie eine Übersicht aller veröffentlichten Artikel.

Do

22

Apr

2021

Kirschen für den Kannenstieg

Vorzeitige Ersatzpflanzung für gefällte Bäume an der Becherstraße

Es ist erst wenige Wochen her, da wurden in einer von der Johannes-R.-Becher-Straße abgehenden Stichstraße mehrere Bäume gefällt. Das hatte für Unmut bei den Anwohnern gesorgt. Nun wurde bereits für Ersatz gesorgt. Am Montag kamen die neuen Bäume in die Erde vor dem Mehrfamilienhaus. Allerdings ein paar Meter näher an die Balkone. Grund für die Fällung war ein sogenannter Kollektorgang der Städtischen Werke Magdeburg (SWM), der im Bereich der alten Bäume unterirdisch verlief. Als dieser vor gut 40 Jahren gebaut wurde, wurden die Winterlinden ohne Rücksicht darüber gepflanzt. Im Lauf der Zeit wurden die Bäume größer, ihre Wurzeln wuchsen langsam um die Anlage herum und beschädigten sie mehr und mehr. Seit Mitte 2020 standen die SWM und die Eigentümerin des Wohnblocks, die Wohnungsbaugenossenschaft „Otto von Guericke“, im Austausch, wie weitere Schäden der Anlage verhindert werden können. Der Gang muss dringend saniert werden, da bereits Wasser eindringt, was zu weiteren Problemen führt. Letztendlich blieb daher nur die Fällung der Bäume als Lösung übrig. Ursprünglich sollten die Ersatzpflanzungen erst im kommenden Herbst erfolgen, wie Karin Grasse, Vorständin der Guericke-Genossenschaft angekündigt hatte. Nun konnte sie aber schon Vollzug vermelden. Eine Reihe Traubenkirschen steht vor den Balkonen in ausreichend Abstand zum SWM-Gang. Sie sollen Schmetterlingen und Bienen als Nahrungsquelle dienen. „Jetzt fehlen nur noch einige Büsche“, erklärt Karin Grasse weiter. Eine Hecke aus 300 Weißdornsträuchern soll die Ersatzbäume ergänzen.

(Quelle: Volksstimme, 22.04.2021)

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Mi

21

Apr

2021

Keine Chance für den „Aufschwung Ost“?

Wandbild an Ebendorfer Chaussee sollte auf Privatinitiative erhalten werden / MVB wollen Sichtschutzwand aber komplett neu gestalten

Wann immer ein Journalist etwas über den „Aufschwung Ost“ schreibt, ist die Chance groß, dass er zur Bebilderung ein Motiv aus Magdeburg verwendet. An der Straßenbahnstrecke in der Ebendorfer Chaussee ist es zu finden. Ein Wandbild, das dort vor gut 30 Jahren angebracht worden war, um für das Aufbauprogramm für die neuen Bundesländer zu werben. Das verwitterte Aussehen ist dabei symbolträchtig für all das, was damals nicht so gut gelaufen ist. Phillipp Rau findet, dass das Bild deshalb erhalten bleiben sollte. Deshalb hatte er bereits 2019 bei den Magdeburger Verkehrsbetrieben (MVB) angefragt, ob er das Wandbild sanieren darf. Das Verkehrsunternehmen gab die Einwilligung, Rau machte sich an die Vorbereitungen. Über 1000 Euro hat er dafür zusammengebracht. Er holte verschiedene Angebote von Malerfirmen ein und fand ein passendes. Als es jetzt losgehen sollte, fragte er sicherheitshalber bei den MVB nach, ob er weiterhin das Bild erneuern darf. Dann kam die überraschende Antwort, dass es nicht mehr möglich sei, wie er berichtet. Die MVB informierten Rau, dass sie die gesamte Wand neu gestalten wollen. Dabei hätte das „Aufschwung Ost“-Logo keinen Platz mehr. Er könne es in dieser Form aber anderswo im Stadtgebiet auftragen, so der Vorschlag. Diesen Plan bestätigt MVB Sprecher Tim Stein auf Volksstimme-Anfrage. „Wir beabsichtigen die komplette Neugestaltung der in die Jahre gekommenen Sichtschutzmauer entlang der Straßenbahnstrecke im kommenden Jahr.“ Dabei sollen Motive mit Bezug zum ÖPNV aufgebracht werden. Man erhoffe sich dadurch auch einen Schutz vor illegalen Graffiti. Das Stadtplanungsamt soll einbezogen werden. Er bestätigt auch die Genehmigung aus dem Jahr 2019 zur Restaurierung. „Seitdem gab es aber keinen Kontakt mehr. Dies hat uns veranlasst, die Neugestaltung der gesamten Mauer vorzubereiten“, so Tim Stein.

(Quelle: Volksstimme, 20.04.2021)

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Fr

16

Apr

2021

Grüne Gleise im Kannenstieg

Nicht nur die Bäume entlang der Johannes-R.-Becher-Straße blühen derzeit auf. Auch zwischen den neu verlegten Gleisen der künftigen Straßenbahnstrecke durch den Stadtteil sprießt bereits frisches Grün hervor. Die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) verlegen dort aber keinen fertigen Rollrasen, sondern säen mit einer speziellen Maschine die Samenkörner aus. Aktuell ist diese im Bereich kurz vor der Einmündung der Straße Kannenstieg im Einsatz. Die gut einen Kilometer lange Neubaustrecke zwischen der Endhaltestelle am Neuen Sülzeweg und der Ebendorfer Chaussee soll in diesem Jahr fertiggestellt werden. Im letzten Abschnitt im Süden fehlen noch die Schienen. Die Linie 8 soll dort später einmal, wenn die übrigen Bauabschnitte fertig sind, durch das Neustädter Feld, Nordwest und Stadtfeld als Direktverbindung in die Innenstadt fahren.

(Quelle: Volksstimme, 15.04.2021)

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Di

13

Apr

2021

40 Jahre Wohngebiet Nord: Vorerst keine Feier zum Jubiläum

Am 9. April 1981 wurden die Stadtteile Neustädter See und Kannenstieg offiziell an die Bewohner übergeben

Ein Jubiläum hätte in diesen Tagen im Wohngebiet Nord gefeiert werden können – wenn denn die Umstände andere und große Feierlichkeiten möglich gewesen wären. So ging der 9. April am vergangenen Freitag aber relativ unbeachtet vorbei. Dabei wurde an jenem Tag vor 40 Jahren die offizielle Gesamtübergabe des Wohngebiets Nord an dessen Bewohner mit einem großen Volksfest gefeiert. „Was sich damals auf dem Festplatz und am Ufer des Neustädter Sees vollzogen hat, nimmt das Stadtteilmanagement zum Anlass, die Zeit seither zu beleuchten“, erklärt Stadtteilmanager Marcel Härtel. Da es aktuell coronabedingt keine größeren Veranstaltungen geben kann, schlägt er dazu zunächst einen anderen Weg ein.

Video zeigt Entwicklung

Zum diesjährigen Tag der Städtebauförderung am 8. Mai wird es deshalb auf dem stadtteileigenen Youtube-Kanal ein Video zur Entwicklung des Wohngebietes geben, kündigt er an. Außerdem ist eine Fotoausstellung entstanden, „die momentan leider noch nicht präsentiert werden kann“, so Marcel Härtel weiter. „Sobald es möglich sein wird, erwartet alle Interessierten ein Blick auf die letzten 40 Jahre in Nord“, verspricht der Stadtteilmanager. Das Neubaugebiet Magdeburg-Nord entstand aufgrund der akuten Wohnraumnot in der DDR. Es galt zugleich als Prestigeobjekt. Im Zuge eines großangelegten Wohnungsbauprogramms wurde der Stadtteil mit Hilfe desindustriellen Wohnungsbaus in Plattenbauweise innerhalb von zehn Jahren aus dem Boden gestampft. Der Grundstein wurde am 15. Februar 1973 gelegt; in den Folgejahren entstand ein Neubaugebiet aus mehrgeschossigen Häusern in Plattenbauweise. Das zunächst als Magdeburg-Nord bezeichnete Neubauvorhaben umfasste neben dem heutigen Stadtteil Kannenstieg auch den östlich gelegenen Stadtteil Neustädter See. Die organisatorische Trennung in zwei Stadtteile erfolgte erst später entlang der ebenfalls in den 1970er Jahren entstandenen Stadtautobahn Magdeburger Ring.

Nähe zu Zoo und See

Die Bauarbeiten an den Wohnquartieren dauerten bis 1981, die Umfeldgestaltung währte zwei Jahre länger. Gründe für die Wahl des Bauplatzes waren das Fernwärmeangebot des Heizkraftwerks Rothensee sowie die durch den Neustädter See und Zoo bestehenden Naherholungsmöglichkeiten.

(Quelle: Volksstimme, 13.04.2021)

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Fr

09

Apr

2021

Aus für Bowlingbahn am Pfahlberg

Betreiber gibt mehrere Gründe für das Schließen des Freizeitcenters an

Die Bowling World am Pfahlberg schließt. Nichts rollt mehr auf den Bahnen. Wie Geschäftsführer Stefan Frenkel bekanntgab, werde das Sport- und Freizeitcenter samt Gastronomie zum Monatsende den Betrieb einstellen. Das 25-jährige Bestehen hätte die Bowling World (früher U. S. Play) im Dezember gefeiert. Doch dazu wird es nicht kommen. Die Gründe dafür seien vielfältig, wie Stefan Frenkel erklärt.„Am Ende waren es mehrere Dinge, die zusammenkamen.“ Zum einen sei eine Einigung mit dem Vermieter des Objektes hinsichtlich einer Mietminderung angesichts der pandemiebedingten Schließung nicht möglich gewesen. „Hundert Prozent Miete bei komplettem Umsatzausfall können wir beim besten Willen nicht leisten. Hinzu kam, dass wir seit Monaten auf die staatlichen Corona-Hilfen warten.“ Erst jetzt sei die Novemberhilfe ausgezahlt worden. Auf die Dezember-, Januar-, Februar- und Märzzahlung warte er noch. Ausstehende Zahlungen, die nicht kompensiert werden konnten. Auch die Vergnügungssteuer, die Magdeburg auf Bowlingbahnen erhebt, habe für den finanziellen Engpass gesorgt. Mehr als 100 000 Euro, so der Geschäftsführer, habe er in den vergangenen acht Jahren gezahlt. „Magdeburg ist eine der wenigen Städte, die eine Vergnügungssteuer auf Bowlingbahnen erhebt. An keinem der neun weiteren Standorte, an denen ich Bowlingcenter betreibe, ist das der Fall.“ Er habe versucht, dagegen vorzugehen, zu argumentieren, dass es sich um einen Sport handele und ihn mit Golf und Tennis, für die nicht gezahlt werden muss, gleichgesetzt – vergebens. 40 Euro erhebt die Stadt pro Bowlingbahn und pro Monat Vergnügungssteuer, bestätigt Stadtsprecher Michael Reif. 30 Bowlingbahnen umfasste die Anlage, die so jährlich mit 14 400 Euro zu Buche schlug. Final habe die schlechte Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr noch ihr Übriges getan, erklärt Stefan Frenkel. „Dadurch hatte ich beispielsweise immer Probleme mit der Rekrutierung von Personal. Studentische Hilfskräfte ohne Auto kamen nicht zur Arbeit.“ Und letztlich seien es auch Kunden ohne Pkw oder unter 18-Jährige gewesen, die das Bowlingcenter nicht erreichten. Mit der Schließung der „Bowling World“ und des dazugehörigen Restaurants „Chicago’s“ verlieren rund 30 Festangestellte ihren Job. Hinzu kommen zahlreiche Aushilfskräfte. Eine Entscheidung, die dem Geschäftsführer alles andere als leicht gefallen ist. „Ich hätte so gern im Dezember unser 25-Jähriges gefeiert“, sagt er. „Es tut mir für meine Mitarbeiter sehr leid und für die Magdeburger.“ Als Standortleiter kam Stefan Frenkel vor knapp 25 Jahren nach Magdeburg, führte dann fast 23 Jahre die Geschäfte. 2016 ließ er das Bowling Center komplett umbauen und modernisieren, 2018 investierte er noch einmal rund 150 000 Euro in neue Steuerungstechnik für die Bahnen. Was aus der Anlage wird, ob er sie zurückbauen muss oder ein Interessent die Anlage übernimmt, ist noch ungewiss, erklärt er. In diesem Jahr hätte die Bowling World am Pfahlberg ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert, doch dazu wird es nicht mehr kommen. Das Freizeitcenter muss schließen. Eine zu hohe Miete, das Zahlen einer Vergnügungssteuer sowie eine schlechte ÖPNV-Anbindung seien laut Geschäftsführer Gründe dafür.

(Quelle: Volksstimme, 09.04.2021)

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Mi

07

Apr

2021

Pflegeberatung im Quartiersbüro Neustädter Feld

Wenn ältere Menschen und ihre Angehörigen Hilfe im Alltag benötigen, bietet die Pflegeversicherung Unterstützungsangebote und finanzielle Hilfen. Welche Leistungen infrage kommen und wie diese beantragt werden können, erklärt Yvonne Muhlack, Pflegedienstleiterin der Pfeifferschen Stiftungen, am 13. April von 15 bis 17 Uhr im Quartiersbüro im Milchweg 31. Anmeldung unter Telefon 8505180.

(Quelle: Volksstimme, 07.04.2021)

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Do

01

Apr

2021

Kreatives fürs Trafohäuschen

Noch hat das Gleichrichterunterwerk an der neuen Straßenbahnstrecke im Kannenstieg weiße Wände. Das soll sich ändern. Die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) suchen kreative Ideen für die Gestaltung des Häuschens. Unter dem Motto „Mit der Straßenbahn nach Hause“ werden Kunstwerke für das neue Trafohäuschen gesucht. Die vier besten Entwürfe werden durch professionelle Künstler umgesetzt. Zusätzlich zur Verewigung auf dem Bauwerk lobt die MVB drei Monate gratis Bus und Bahn fahren in Magdeburg im Wert von 180 Euro aus. Die gezeichneten, gemalten oder digitalen Bilder können ganz einfach per E-Mail an aktion@mvbnet.de oder per Post gesendet werden. Einsendeschluss ist der 21. Mai. Auch Kindergartenkinder können ihre Kunstwerke einreichen. Unter allen Einsendungen von Kindergartenkindern verlost die MVB Kinderhaltestellen für die Betreuungseinrichtungen. Die echten Haltestellenschilder mit Wunschnamen können dann auf dem Hof des Kindergartens gestellt werden und dienen so als Haltepunkt und Wechselstation für Dreiräder und Co.

(Quelle: Volksstimme, 31.03.2021)

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Mi

24

Mär

2021

Ideen für bunte Wände gefragt

MVB loben Wettbewerb zur Gestaltung von neuem Trafohaus aus

Die neue Straßenbahnstrecke durch den Kannenstieg nimmt immer mehr Gestalt an. Auch im letzten Abschnitt in der Johannes-R.-Becher-Straße lässt sich der Verlauf schon erahnen. Noch dieses Jahr soll die Strecke freigegeben werden. Im Zuge des Gleisbaus wurde im Bereich der Endhaltestelle am Neuen Sülzeweg auch ein sogenanntes Gleisrichterunterwerk (GUW) gebaut. Dieses versorgt die Straßenbahnen künftig mit Strom. Die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) rufen nun dazu auf, Gestaltungsideen für das Gebäude vorzuschlagen. Diese sollen dann im Sommer umgesetzt werden. „Unter dem Motto ’Mit der Straßenbahn nach Hause’ suchen wir die besten Kunstwerke für das neue Trafohäuschen. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Anwohner des Kannenstiegs, aber auch Magdeburger aus anderen Stadtgebieten können kreativ werden und uns ihre Ideen für die Gestaltung der Fassadenseiten schicken. Jeder kann mitmachen“, ruft Cornelia Muhl-Hünicke, Abteilungsleiterin Marketing bei den Verkehrsbetrieben, zur Teilnahme auf. Die vier besten Entwürfe werden durch professionelle Künstler umgesetzt. Mitmachen lohnt sich noch aus einem weiteren Grund: Zusätzlich loben die MVB drei Monate gratis ÖPNV-Fahren in Magdeburg im Wert von 180 Euro aus. Die gezeichneten, gemalten oder digitalen Bilder können per E-Mail an aktion@mvbnet.de oder per Post an Magdeburger Verkehrsbetriebe, Otto-von-Guericke-Str. 25, 39104 Magdeburg, eingesendet werden. Einsendeschluss ist der 21. Mai. Eine Besonderheit gibt es für alle Kindergartenkinder, denn auch sie können ihre Kunstwerke einreichen. Für sie gibt es ebenfalls etwas zu gewinnen: „Unter allen Einsendungen von Kindergärten verlosen wir Kinderhaltestellen für die jeweiligen Betreuungseinrichtungen. Die echten Haltestellenschilder mit Wunschnamen können dann auf dem Hof des Kindergartens gestellt werden und dienen so als Haltepunkt und Wechselstation für Dreiräder, Laufräder und Co. Wir sind schon ganz gespannt auf die Einsendungen“, sagt Cornelia Muhl Hünicke. Mit der Gestaltung des Gleichrichterunterwerks ist das Ziel verbunden, Vandalismus durch illegale Graffiti vorzubeugen. Außerdem soll die Gestaltung ein zusätzlicher Blickfang im Wohngebiet werden. Gute Erfahrungen haben die MVB damit bereits an anderen Standorten gemacht. So wurden die Trafohäuschen an der Strecke nach Reform, das neue Trafohaus in der Herrenkrugstraße und eins in Rothensee professionell gestaltet.

(Quelle: Volksstimme, 24.03.2021)

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Mo

22

Mär

2021

Im Einsatz für Jung und Alt

Boni-Bus braust durch Nord Pfarrei freut sich über neues Fahrzeug

Mit seiner gelben Lackierung fällt er auf, der neue Boni-Bus, den das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken in Paderborn an die Pfarrei St. Johannes Bosco im Bistum Magdeburg übergeben hat. Die katholische Pfarrei im Norden der Stadt wird den Bus in der Kinder- und Jugendarbeit einsetzen, wie es in einer Mitteilung heißt. Aber auch Fahrdienste für ältere Menschen werden angeboten. Weiterhin steht das Fahrzeug bei Bedarf der Nachbarpfarrei St. Augustinus zur Verfügung. Schließlich gehört auch das Kinder- und Jugendzentrum Don Bosco zum Pfarrgebiet und kann den Bus nutzen. Vor allem für den wöchentlichen Glaubensunterricht, die Kinderkatechese, sei das neue Gefährt eine wichtige Bereicherung. „Ohne den Boni-Bus ist es gar nicht möglich, die ganzen Katechesen durchzuführen, denn die Kinder würden nicht kommen. Wir müssen zu ihnen fahren und sie abholen“, erklärt Pater Ulrich Weiß O. Praem., der mit einem 16 Jahre alten Boni-Bus nach Paderborn gekommen war. Dieser wird dem Bonifatiuswerk überlassen und seinen neuen Einsatz bei Projektpartnern in Lettland finden. Das Bonifatiuswerk unterstützt die Anschaffung eines Boni-Busses mit zwei Dritteln der Anschaffungskosten für Pfarrgemeinden und kirchliche Institutionen in deutschen Diaspora-Regionen mit einem Katholikenanteil von bis zu 20 Prozent.

(Quelle: Volksstimme, 20.03.2021)

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Do

11

Mär

2021

Stadt tauscht neuen Zebrastreifen gegen Ampel

Schulweg noch sicherer: Fußgängerüberweg in der Straße Kannenstieg wird nach kurzer Zeit wieder entfernt

Nanu? Was ist denn da passiert? Gerade erst wurde der neue Zebrastreifen in der Straße Kannenstieg angelegt. Schwupps, da ist er schon wieder verschwunden. Dafür steht nun aber eine mobile Baustellenampel an gleicher Stelle und regelt den Übergang über die Straße in Richtung Grundschule „Am Kannenstieg“. Auf Volksstimme-Anfrage erläutert Stadtsprecherin Kerstin Kinszorra, warum der Zebrastreifen wieder ausgetauscht wurde. „Die Errichtung des Fußgängerüberwegs war das Ergebnis eines Ortstermins mit der Grundschule, den Magdeburger Verkehrsbetrieben und dem Absperrunternehmen des Baubetriebs, der derzeit die 2. Nord-Süd-Verbindung der MVB im Bereich Kannenstieg realisiert“, erklärt sie zunächst. Daraufhin wurde der Zebrastreifen mit gelber Farbe markiert und mit einer Asphaltrampe auch provisorisch barrierearm angelegt. „Diese Art der Einrichtung mit Mitteln der Baustellensicherung ist nicht grundsätzlich falsch“, stellt Kerstin Kinszorra fest.

Vorschriften gelten

Dennoch seien dabei jene Vorschriften zu beachten, die auch für einen dauerhaften Zebrastreifen gelten. „Ein Fußgängerüberweg soll es grundsätzlich ermöglichen, die Fahrbahn bei hohem Verkehrsaufkommen zu queren“, erläutert Stadt tauscht neuen Zebrastreifen gegen Ampel sie, da es sonst keine Gelegenheit für die Fußgänger geben würde. Dies ist in der Straße Kannenstieg aktuell auch der Fall. Nicht umsonst hatte die Schulleitung auf Abhilfe gedrängt. Durch die Sperrung der Johannes-R.-Becher-Straße aufgrund des Gleisbaus der Magdeburger Verkehrsbetriebe nutzen mehr Autofahrer die Straße. „Das Verkehrsaufkommen hat sich deutlich erhöht“, hält auch die Stadtsprecherin fest. Dieser Situation seien auch die Kinder der Grundschule auf ihrem Schulweg ausgesetzt, so dass die Sicherheit der Kinder im Vordergrund stehe.

Zebrastreifen zu unsicher

Fußgängerüberwege auf Schul- und Spielwegen würden Kindern aber keine ausreichende Sicherheit geben. „Sie werden deshalb im Erlass zur Schul- und Spielwegsicherung im Land Sachsen-Anhalt nicht empfohlen“, erklärt Kerstin Kinszorra. Nur eine Ampelanlage würde die notwendige Sicherheit für die Kinder bieten. „Am 3. März wurde zum Schutz der Kinder nach Rücksprache mit der Polizei und der Straßenverkehrsbehörde die Änderung des Fußgängerüberwegs in eine Lichtsignalanlage angeordnet“, sagt sie. Die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg zur Grundschule werde damit „deutlich erhöht“, so die Stadtsprecherin.

(Quelle: Volksstimme, 11.03.2021)

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Do

04

Mär

2021

Erste Gleise am Hanns-Eisler-Platz

Am Hanns-Eisler-Platz liegen die ersten Gleise für die neue Straßenbahnlinie durch den Kannenstieg. Die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) bauen derzeit die gut einen Kilometer lange Strecke entlang der Johannes-R.-Becher-Straße. Direkt am Einkaufszentrum wird auch eine neue barrierefreie Haltestelle entstehen. Voraussichtlich im kommenden Herbst soll der Abschnitt fertiggestellt sein.

(Quelle: Volksstimme, 04.03.2021)

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Mi

03

Mär

2021

Neuer Zebrastreifen führt zur Kannenstieg-Grundschule

Nach Vor-Ort-Termin mit Schulleitung und Gemeinwesenarbeitsgruppe sorgt die Stadt für mehr Sicherheit auf dem Schulweg

Einen neuen Zebrastreifen gilt es für Autofahrer in der Straße Kannenstieg ab sofort zu beachten. Dass er von der Stadtverwaltung in der Vorwoche angelegt wurde, ist den Bemühungen der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg zu verdanken. Die Leiterin der Grundschule „Am Kannenstieg“ hatte sich bereits im vergangenen Jahr an das Bürgergremium gewandt und um Unterstützung bei ihrem Anliegen gebeten. Anfang Dezember gab es daraufhin einen Vor-OrtTermin mit einem Vertreter der Stadtwache sowie SPDStadträtin Julia Brandt. Dabei brachten Schulleitung und Elternvertreter ihre Bedenken hinsichtlich der Sicherheit auf dem Schulweg vor. Gemeinsam wurde dann nach Lösungen dafür gesucht, wie GWASprecher Lutz Fiedler berichtet. So sollte der Fußweg zur Schule von der Pablo-PicassoStraße und von der Südseite am Kannenstieg am jeweiligen Beginn mit je einem Poller versehen werden. Denn bislang würden manche Eltern die Wege nutzen, um ihre Kinder bis zur Schule zu fahren. Die Neuer Zebrastreifen führt zur Kannenstieg-Grundschule Poller sollen das verhindern. Weiterhin werde die Stichstraße Kannenstieg von der Südseite zur Schule durch das Eigenheimbaugebiet im Wendebereich oft zugeparkt. Es erfolge eine Behinderung für die Kinder zwischen den Autos. Auch Beschwerden der Anwohner liegen bereits vor und die Rettungszufahrt sei ebenfalls blockiert. Deshalb sollte im Wendebereich ein Halteverbot eingeführt werden. Schließlich sollten Autofahrer auf die Schulwege hingewiesen werden. Aufgrund der aktuellen Baustelle in der Johannes-R.-Becher-Straße für die neue Straßenbahntrasse hat der Verkehr in den Nebenstraßen zugenommen. An drei Stellen sollten daher jeweils in beiden Richtungen Warnschilder „Achtung Schule“ aufgestellt werden. Im Neuen Sülzeweg sei das auch bereits geschehen, sagt GWA-Sprecher Lutz Fiedler. Die weiteren Schilder und Poller werden sicher bald folgen. Für den neuen Zebrastreifen bedankt er sich im Namen der Schulleitung und Elternvertretung bei der Straßenverkehrsbehörde, dass sie diesen zum Schutz der Kinder angeordnet hat. „Es ist eine wesentliche Verbesserung für ihren Schulweg“, erklärt er.

(Quelle: Volksstimme, 03.03.2021)

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Mi

24

Feb

2021

139 Geimpfte im ASZ Kannenstieg

„Schreiben Sie doch auch mal über die Erfolge beim Impfen“, meint eine Volksstimme-Leserin aus Magdeburg-Nord und verweistauf ihren Termin im Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Kannenstieg, der reibungslos funktioniert habe. Dafür sei aber auch ein großer organisatorischer Aufwand notwendig, wie Mitarbeiterin Steffi Albers erklärt. „Unser Telefon steht nicht still. Viele, viele möchten geimpft werden“, sagt sie. Bislang habe es einen Impftermin vor Ort im ASZ gegeben. Dieser wurde am vergangenen Donnerstag durchgeführt. „139 Personen konnten hier geimpft werden“, sagt Steffi Albers. Am 11. März soll die zweite Impfung für diese Personen erfolgen. Um den vielen Terminanfragen gerecht zu werden, werden diese auch von Stadtteileinrichtungen übernommen.

(Quelle: Volksstimme, 24.03.2021)

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Mi

24

Feb

2021

Ein Kompass für den Norden

Der aktuelle Stadtteilkompass für den Kannenstieg und Neustädter See ist derzeit erhältlich. Die erste Auflage der Broschüre erschien im Jahr 2016 und bedurfte somit einer Aktualisierung. Auf 32 Seiten hat Stadtteilmanager Marcel Härtel nützliche Informationen zu den Institutionen und Einrichtungen im Magdeburger Norden zusammengetragen. Neben Schulen und Kitas bietet der Stadtteilkompass Kontaktinformationen der sozialen Einrichtungen, der Kirchengemeinden, der Altenpflegeheime und Pflegedienste, informiert er. Arztpraxen, Apotheken und Sanitätshäuser sind ebenso aufgeführt, wie Sport- und Fitnessmöglichkeiten sowie Bereiche der Naherholung und Spielplätze.

Die Broschüre wurde über Mittel des Städtebauprogramms „Soziale Stadt“ finanziert.

Sie ist im Bürgerhaus Kannenstieg und beim Stadtteilmanagement im Stadtteiltreff „Oase“ erhältlich. Auf Wunsch wird sie nach Anmeldung unter marcel.haertel@ib.de per Post verschickt.

(Quelle: Volksstimme, 23.03.2021)

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Mi

24

Feb

2021

Wurzeln gefährden Versorgungsleitungen

Bäume in der Johannes-R.-Becher-Straße müssen gefällt werden / Ersatzpflanzungen im Herbst geplant

In einer von der Johannes-R.-Becher-Straße abgehenden Stichstraße wurden in der Vorwoche mehrere Bäume gefällt, zum Unmut einiger Anwohner. Gestern wurden noch die Baumstümpfe abgefräst. Der Wohnblock, vor dem die Bäume standen, gehört zur Wohnungsbaugenossenschaft „Otto von Guericke“. Deren Vorständin Karin Grasse erklärt auf Volksstimme-Nachfrage, warum die Maßnahme notwendig war. „Die Reihe von Winterlinden stand innerhalb des Schutzstreifens der Medien und in unmittelbarer Nähe zu einem Kollektorgang der Städtischen Werke“, erklärt sie. Sie waren vermutlich direkt nach der Gründung der Plattenbausiedlung im Kannenstieg ohne Rücksicht auf die Leitungen im Boden gepflanzt worden. Im Lauf der Jahrzehnte haben ihre Wurzeln die Leitungen umwachsen und dadurch zu erheblichen Beeinträchtigungen der unterirdischen Anlagen geführt, wie sie weiter das Problem beschreibt.

Bereits seit Mitte vergangenen Jahres hatte die Genossenschaft deshalb mit den SWM verhandelt, wie mit den Bäumen weiter verfahren werden sollte. Das Versorgungsunternehmen muss den Gang, in dem verschiedene Medien durch einen begehbaren Tunnel verlaufen, aufgrund der Wurzelschäden zeitnah sanieren, da bereits jetzt ständig Wasser in das Bauwerk eindringen kann und weitere Schäden zu erwarten sind. „Es bestand dringender Handlungsbedarf“, sagt Karin Grasse.

Um in der Folge erneute Schäden zu vermeiden, musste die Baumreihe weichen. Dazu sei ein Fachgutachten erstellt worden, das die Fällung als „alternativlos erforderlich“ bezeichnet.

„Die Bäume standen auf unserem Grundstück und wir haben schweren Herzens den SWM die Genehmigung zur Fällung erteilen müssen, unter der Maßgabe, dass alle weiteren Genehmigungen durch diese selbst einzuholen sind. Dieses erfolgte auch, die Untere Naturschutzbehörde hat der Fällung zugestimmt“, erklärt die Genossenschaftsvorständin.

Um den Verlust der Bäume und Sträucher auszugleichen, sind eine Reihe von Maßnahmen geplant. So soll voraussichtlich im kommenden Herbst eine neue Baumreihe aus Traubenkirschen gepflanzt werden „Es handelt sich dabei um ein Bienennährgehölz und einen wertvollen Baum für Schmetterlinge und Falter sowie ein Nährgehölz für Vögel“, sagt Karin Grasse. Die neue Baumreihe wird innerhalb des Gartenbereichs des Wohnblockes in ausreichendem Abstand zu den Leitungen in die Erde gebracht. Der Stammumfang der neuen Bäume soll mindestens 16 Zentimeter betragen. Weiterhin werde in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde eine Hecke aus 300 Weißdornsträuchern im Bereich der geplanten Baumreihe gepflanzt. „Dadurch werden potenzielle Niststandorte sowie dauerhaft Nahrungsquellen für Insekten und Vögel geschaffen“, versichert Karin Grasse.

(Quelle: Volksstimme, 23.03.2021)

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Mi

17

Feb

2021

Graffiti vom Profi oder Grün für graue Mauer

Gestaltungsideen im Stadtrat für Wand entlang der Straßenbahnstrecke in Richtung Ikea

Grau und trist steht sie da, die Wand entlang der Straßenbahnstrecke in Richtung der Endhaltestelle der Linie 1. Unterbrochen wird die Eintönigkeit nur durch einige illegale Schmierereien - und ein verwittertes Logo vom „Aufschwung Ost“. Jenem Programm, das nach der Wende für blühende Landschaften in den fünf neuen Bundesländern sorgen sollte. Aufgrund seines Zustandes ist das Motiv bundesweit ein beliebtes Symbolbild in Zeitungsredaktionen, wenn es um das Thema in der Berichterstattung geht. Abgesehen davon bietet die Lärmschutzwand aber keinen optischen Mehrwert, weshalb sie umgestaltet werden könnte. Diese Idee hatte nun zumindest SPD-Stadträtin Julia Brandt. In der morgigen Ratssitzung steht eine entsprechende Anfrage von ihr auf der Tagesordnung. „Highlight“ für die Strecke Die Mauer zwischen den Haltestellen Milchweg und Danziger Dorf befinde sich aktuell in einem „eher unansehnlichen Graffiti vom Profi oder Grün für graue Mauer Zustand“ und würde sich daher für eine „Begrünung oder ein attraktives Graffito eignen“, erklärt sie. „Hiermit könnte ein Highlight entlang der Strecke geschaffen werden“, meint Julia Brandt. Falls sich die Wand im Eigentum der Stadt oder der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) befinden sollte, könnte eine entsprechende Gestaltung vorgenommen werden, um sie aufzuwerten, so ihre Idee, die nun von der Stadtverwaltung geprüft werden soll. Ein Blick ins Volksstimme Archiv zeigt bereits: Die fragliche Wand befindet sich tatsächlich in Verantwortung der MVB. Denn schon vor gut zwei Jahren gab es eine Anfrage im Stadtrat zu der Wand, damals von der AfD-Fraktion. Logo ist kein Denkmal Die Verwaltung sollte in diesem Fall allerdings einen möglichen Denkmalschutz für das genannte „Aufschwung Ost“- Logo prüfen. Das Fazit war eindeutig: Es sei „keine besondere kulturell-künstlerische Leistung, die das ästhetische Empfinden des Betrachters in besonderem Maße anspricht“. Auch konnten die Denkmalschützer noch nicht abschließend die historische Bedeutung des „Aufschwung Ost“- Programms bewerten. Ein Erhalt des Bildes sei daher nicht zwingend notwendig.

(Quelle: Volksstimme, 17.02.2021)

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Mi

10

Feb

2021

Einzeltermine zum Neujahrsempfang

Stadtteilmanager Marcel Härtel sucht das Gespräch mit Engagierten seiner Stadtteile

Der Blick nach vorn und auch zurück, das ist es, was dieser Tage Neujahrsempfänge ausmachen würde. Ein Stelldichein der Engagierten, der Funktionsträger und Interessierten. Zumindest theoretisch. Praktisch lässt die Pandemielage es nach wie vor nicht zu, beieinander zu sein. Einer alten und wichtigen Tradition gänzlich entsagen, wollte Marcel Härtel jedoch nicht. Der Stadtteilmanager für den Kannenstieg und Neustädter See greift daher zu Plan B. Er lädt zum Einzelempfang. 35 an der Zahl hat er auf seiner Liste. Es sind vor allem Ehrenamtliche, mit denen er über Vergangenes und Gegenwärtiges ins Gespräch kommen möchte; darunter Vertreter des Alten- und Service-Zentrums (ASZ) und Sprecher der Gemeinwesenarbeit, Ehrenamtliche des Seniorencafés und der Kinder- und Jugendarbeit.

Von allen höre er von derselben Last. „Die Situation macht die Menschen mürbe.“ Die Perspektivlosigkeit sei nur noch schwer aushaltbar, erzählt er. Insbesondere um die Kinder und Jugendlichen sorgen sich die Menschen. „Die Kitas und Schulen müssen wieder öffnen“, sagt Marcel Härtel. „Man muss sich jetzt etwas einfallen lassen.“ Die psychische Belastung übertragen Eltern auf die Kinder.

Die psychischen Folgen, die Schließungen und das Kontaktverbot mit sich bringen, seien gravierend. „Die gesundheitlichen Spätfolgen sind nicht absehbar. Was den Kindern verloren geht, kann nicht zurückgeholt werden“, sagt der Stadtteilmanager und weiß von vielen Eltern: „Den Kindern fehlt so viel.“ Nicht weniger sorgt er sich um die Senioren. Das Schneechaos verhindere nun auch noch die letzten sozialen Kontakte. „Die Menschen leiden sehr unter der Einsamkeit.“ Zudem erfahre er von der Not vieler Unternehmer, die inzwischen vor dem finanziellen Ruin stehen.

Allesamt Nöte, Themen und Gespräche, die ihn als Stadtteilmanager sorgenvoll in die Zukunft blicken lassen.

(Quelle: Volksstimme, 10.02.2021)

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Mi

10

Feb

2021

Schutz-Masken zum Abholen

Stadtteile geben medizinische Masken aus

Ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz ist Pflicht. Doch längst haben nicht alle solch’ eine OP- oder FFP2/KN95-Maske. Aus diesem Grund hatte das Stadtteilmanagement vom Neustädter See und Kannenstieg um Spenden gebeten. Inzwischen sei auch ein gutes Kontingent vorhanden. Ein paar Stadträte spendeten, Privatpersonen und auch die Sonnenapotheke. Wer sich nun Masken abholen möchte, kann dies montags bis freitags von 13 bis 15 Uhr in der Oase (Pablo-Neruda-Straße 11) bei Stadtteilmanager Marcel Härtel oder 10 bis 13 Uhr im Bürgerhaus Kannenstieg (Johannes-R.-Becher-Straße 57).

Zudem werden Masken derzeit an Ehrenamtliche verteilt. Daher sind weitere Spenden wünschenswert. Kontakt unter Telefon 0163/294 47 05 (Stadtteilmanagement).

(Quelle: Volksstimme, 10.02.2021)

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Di

09

Feb

2021

Buswendeschleife im Kannenstieg ist nicht gesperrt

Die Arbeiten am Gleichrichterunterwerk in der Buswendeschleife Kannenstieg sollten gestern beginnen und eine einwöchige veränderte Linienführung der Buslinie 69 mit sich ziehen. Doch wie der Sprecher der Magdeburger Verkehrsbetriebe, Tim Stein, mitteilte, sind die Arbeiten wetterbedingt auf den 22. Februar verlegt worden. Sie werden dann voraussichtlich bis zum 26. Februar andauern.

Die Arbeiten finden im Rahmen des Straßenbahntrassenbaus im Kannenstieg statt. Zur Anlieferung der Bauteile sollte die Buswendeschleife gesperrt werden.

Die neue Trasse ist ein Teil der Zweiten Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn durch Magdeburg.

(Quelle: Volksstimme: 09.02.2021)

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Di

09

Feb

2021

Turniere ab August geplant

Skatmeisterschaften in Magdeburg

Er habe sie im Schrank jammern gehört, weil sie so lange schon nicht mehr gedrückt worden sind. Wolfgang Meyer weiß: Seine Skatkarten klagen über Einsamkeit. Der Vorsitzende des 1. Barleber Skatsportverein e. V. habe coronabedingt alle Treffen auf die zweite Jahreshälfte legen müssen. Große Turniere seien erst wieder ab August geplant. So zum Beispiel die Deutsche Tandemmeisterschaft (7./8. August), die Europameisterschaft (13-21. August), der Deutschlandpokal und das Vorständeturnier (21./22. August). Im September folgen die Einzel- und Mannschaftsmeisterschaften (30. September - 3. Oktober) sowie im Folgemonat die Deutsche Meisterschaft (23./24. Oktober). Alle Turniere finden in Magdeburg statt. Den Skatfreunden bleibt also die Vorfreude. Ja, und Meyers trauernde Karten? Wie er verrät, habe er sie mit einem Augenzwinkern um Geduld gebeten: Über 200 Jahre seien sie schließlich schon alt, so Meyer. Bismarck und das Deutsche Kaiserreich haben sie überlebt. Seien mit deutschen Auswanderern Mitte des neunzehnten Jahrhunderts bis zum 1. Weltkrieg in die ganze Welt gereist. Haben zwei Weltkriege überlebt, erlebten die deutsche Einheit. Gewiss werden sie ganz bald wieder gedrückt, so der Vorsitzende des Skatvereins.

(Quelle: Volksstimme: 09.02.2021)

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Di

09

Feb

2021

Quartierstreff verteilt Briefe gegen Einsamkeit

Da der „Treffpunkt Wohncafé“ der Pfeifferschen Stiftungen wegen der Corona-Pandemie momentan nur eingeschränkt öffnen kann, möchte das Quartiers-Team mit „Briefen gegen die Einsamkeit“ ein Zeichen der Solidarität und Verbundenheit setzen, wie es in einer Mitteilung heißt. „Bitte schreiben Sie uns Briefe oder Postkarten mit Geschichten, Gedichten oder netten Worten, die Sie jemandem in dieser schwierigen Zeit zukommen lassen möchten“, lautet der Aufruf von Kerstin Schneemilch, Quartiersmanagerin am Milchweg.

Interessierte, die sich über einen Brief freuen würden oder selbst gern einen schreiben möchten, werden gebeten, sich unter Telefon 55 60 75 64 zu melden. Die Briefe und Karten sind dann an Pfeiffersche Stiftungen, Milchweg 31, 39128 Magdeburg, zu senden. Die Post kann auch direkt in den Briefkasten vor Ort eingeworfen werfen.

Das Team vom Treffpunkt Wohncafé überbringt die Schriftstücke dann an jene Personen, die sich über liebe Worte freuen, wie die Stiftungen weiter informieren.

Telefonische Gespräche gegen die Einsamkeit im Lockdown sind zudem donnerstags von 12 bis 13 Uhr unter Telefon 55 60 75 64 sowie freitags von 13 bis 15 Uhr unter Telefon 99 00 71 38 möglich.

(Quelle: Volksstimme: 06.02.2021)

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Di

09

Feb

2021

Den Humor nicht verlieren

Wenn ich ehrlich bin und ich an die kommende Woche denke, kommt mir trotz Corona als gebürtige Kölnerin als Erstes Karneval, Weiberfastnacht und Rosenmontag in den Sinn. Nicht dass mir nicht bewusst ist, wie schwer krank wir werden können durch die Pandemie und ihre Mutationen sowie durch andere Krankheiten.

Auch ist mir bewusst, dass es neben Krankheiten auch anderes Leid gibt, aber trotzdem denke ich an Karneval und dass Großveranstaltungen, die in seinem Zusammenhang stehen, in diesem Jahr ausfallen müssen. Ich denke an die vielen Haupt- und Ehrenamtlichen, die Jahr um Jahr sich oft monatelang vorbereitet haben, um anderen eine Freude zu machen. Aber auch daran, wie viel Freude ich selber habe, aus gegebenem Anlass, mich zu verkleiden, zu lachen, zu singen und anderen vielleicht einen Witz zu erzählen und dadurch jemanden zum Lachen zu bringen und Freude zu machen.

Ja und in diesem Jahr ist alles anders!!! Wir dürfen selber keine Party im Kinder - und Jugendzentrum organisieren und es gibt auch keine Chance auf eine Party zu gehen. Aber dem ein oder anderem, sei es im Geschäft oder auf der Straße, sei es in der Familie oder auf dem Arbeitsplatz, begegnen wir trotzdem, zwar wahrscheinlich nur mit Mundschutz, aber es gibt die Möglichkeit zu einem Kontakt, zu einer Begegnung. Es liegt an uns, was wir daraus machen.

Es gibt die Möglichkeit zur Freundlichkeit, zu einem guten Wort, es gibt die Möglichkeit zu einem Witz, und letztlich die Möglichkeit, sich und anderen eine Freude zu machen. Es gibt die Möglichkeit, dankbar zu sein für all das Gute, das es trotzdem gibt.

Natürlich ist in diesem Jahr alles anders, das ist in jeder Krise so. Doch es liegt an uns, was wir daraus machen, ob wir uns runterziehen lassen oder ob wir die kleinen Schönheiten und Freuden des Alltags sehen. Es liegt an uns, ob wir das Gute, was wir von Gott und den Mitmenschen bekommen, wahrnehmen oder nicht.

Ja und wenn wir zurzeit nicht so feiern oder leben können, wie wir uns das wünschen, dann liegt darin auch die Chance, die kleinen Freuden des Alltags zu sehen, besonders in der kommenden Woche, den Humor nicht zu verlieren. Über das ein oder andere mal zu lachen, kreativ zu sein, nicht alles so ernst zu nehmen und sich die Hoffnung nicht nehmen zu lassen, dass alles gut wird.

Schwester Lydia Kaps, Pfarrei St. Johannes Bosco

(Quelle: Volksstimme: 06.02.2021)

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Do

04

Feb

2021

Linie 69 fährt leicht verändert

Im Rahmen der Bauarbeiten der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) zur Errichtung der neuen Straßenbahntrasse im Kannenstieg muss die Buswendeschleife zur Anlieferung der Bauteile für eine Woche gesperrt werden. Die Linie 69 fahre daher leicht verändert, teilen die MVB mit. Von Montag, den 8. Februar bis Freitag, den 12. Februar wird die Buslinie 69 umgeleitet: Die Linie fährt in Richtung Kannenstieg ab Hanns-Eisler-Platz über die Helene-Weigel-Straße. In Richtung S-Bahnhof Neustadt ergibt sich keine Änderung im Linienweg. Folgende Haltestellen werden verlegt: Pablo-Picasso-Straße – in die gleichnamige Straße, Kannenstieg (Ankunft) – in die Helene-Weigel-Straße, Kannenstieg (Abfahrt) – in die Johannes-R.-Becher-Str. (neu gebaute Nachtbushaltestelle vor dem Parkplatz).

(Quelle: Volksstimme, 04.02.2021)

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Mi

03

Feb

2021

Offenes Ohr für einsame Senioren

Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen ist es für viele alleinstehende Senioren eine kontaktarme Zeit. Für ältere Menschen aus dem Wohngebiet Milchweg, die Unterhaltung und Austausch suchen, bietet das Quartiersmanagement der Pfeifferschen Stiftungen eine telefonische Sprechstunde an. „Bei den Ehrenamtlichen im Quartier finden sie ein offenes Ohr“, heißt es in einer Mitteilung. Lina ist donnerstags von 12 bis 13 Uhr unter Telefon 55 60 75 64 und Madleen freitags von 13 bis 15 Uhr unter Telefon 99 00 71 38 für Gespräche zu erreichen.

(Quelle: Volksstimme, 03.02.2021)

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Di

02

Feb

2021

Hilfe für Senioren im Quartier Milchweg

Auch während der aktuellen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ist das Quartiersmanagement für die Senioren im Bereich Milchweg da, wie die Pfeifferschen Stiftungen informieren. So unterstützt sie der ambulante Betreuungsdienst auch weiterhin unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen in ihrem Zuhause. Das Quartiersbüro ist außerdem Montag bis Freitag von 10 bis 14 Uhr für Hilfeanfragen unter Telefon 0173/723 67 11 erreichbar. Pflegeberatungen mit Yvonne Muhlack vom Ambulanten Pflegeteam der Stiftungen finden am 2. Februar, 23. März und 13. April jeweils zwischen 15 und 17 Uhr im Quartiersbüro im Milchweg 31 statt. Um Anmeldung unter Telefon 850 51 80 wird gebeten.

(Quelle: Volksstimme, 02.02.2021)

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Do

28

Jan

2021

Straßenbahn zum Kannenstieg: Nächste Etappe startet

Beim Bau der neuen Straßenbahntrasse im Kannenstieg steht der nächste große Abschnitt an: Im Februar beginnen die Arbeiten in der südlichen Johannes-R.-Becher-Straße.

Vom neuen Sülzeweg bis zum Hanns-Eisler-Platz erstreckt sich bereits die neue Straßenbahntrasse in der Johannes-R.-Becher-Straße. Während die Arbeiten in diesem Abschnitt also bereits weitestgehend abgeschlossen sind, beginnt im Februar die nächste große Etappe für das Bauprojekt: Die Bauarbeiten verlagern sich auf die südliche Johannes-R.-Becher-Straße zwischen der Kreuzung Ebendorfer Chaussee und Ärztehaus.

Zusammen mit den städtischen Werken wird die Infrastruktur der verschiedenen Versorgungsmedien umverlegt und neu gebaut. Anschließend wird die neue Gleistrasse hergestellt und die Kfz-Fahrbahn sowie die Fußwege hergerichtet.

Umleitung für den Kfz-Verkehr

Ab Montag, den 1. Februar ist der oben genannte Teil der Johannes-R.-Becher-Straße für den Verkehr gesperrt. Die Umleitung für Autofahrer erfolgt über Ebendorfer Chausse, Loitscher Weg, Kannenstieg und Hanns-Eisler-Platz. Die Zufahrt zum Parkplatz des Ärztehauses und der Apotheke ist von der Johannes-R.-Becher-Straße vom Hanns-Eisler-Platz kommend möglich.

Über den Bauabschnitt 6: Straßenbahn zum Kannenstieg

Die Bauarbeiten sind Teil des Gesamtprojektes „2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn“. Der Bauabschnitt 6 umfasst den Neubau einer 1 km langen Straßenbahnverbindung zwischen Ebendorfer Chaussee und Kannenstieg entlang der Johannes-R.-Becher-Straße. Die Neubaustrecke schließt an der Kreuzung Ebendorfer Chaussee/Milchweg an die vorhandene Straßenbahntrasse IKEA-Klosterwuhne an.

Mit der neuen Strecke wird erstmals das große Wohngebiet Kannenstieg mit über 5.000 Anwohnern an das Netz der Straßenbahn angeschlossen. Die neue Straßenbahnverbindung soll die bisher dort verkehrende Buslinie 69 ersetzen.

Ausführliche Informationen gibt es unter: www.mvbnetzausbau.de

(Quelle: MVB, GWA Kannenstieg)

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Do

28

Jan

2021

Trassenbau geht in letzte Phase

Nun ging es doch schneller als gedacht. In der Vorwoche hatte Tim Stein, Sprecher der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB), noch erklärt, dass die Einfahrt von der Ebendorfer Chaussee in die Johannes-R.-Becher-Straße trotz Fräsarbeiten noch einige Zeit möglich sein wird. Ein „Durchfahrt verboten“-Schild sei fälschlicherweise aufgestellt worden. Doch kurz danach stand das Schild wieder und mittlerweile ist kein Durchkommen mehr. Die Fahrbahn wurde von den Baufahrzeugen für die neue Straßenbahntrasse übernommen.

„Ab kommenden Montag wird der Bereich zwischen Ebendorfer Chaussee und Ärztehaus komplett gesperrt und der letzte große Abschnitt beim Streckenneubau beginnt“, kündigt er nun an. Dann sei die Zufahrt zu Apotheke, Kita und Innenhof der Zehngeschosser nur noch über Loitscher Weg und Hanns-Eisler-Platz möglich. Dort ist die neue Fahrbahn bereits fertiggestellt.

(Quelle: Volksstimme, 28.01.2021)

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Mi

27

Jan

2021

Spendenaufruf für medizinische Masken in Nord

Seit Wochenbeginn ist es Pflicht, beim Einkaufen sowie beim Fahren mit Bus und Bahn eine medizinische Schutzmaske zu tragen. „Da es derzeit lediglich in der Diskussion ist, Menschen, die sich beispielsweise im Grundsicherungs- oder Hartz-IV-Bezug befinden, mit solchen Masken zu versorgen, ist es für diese derzeit schwierig, notwendige Wege wie das Einkaufen zu erledigen“, erklärt Marcel Härtel, Stadtteilmanager für Neustädter See und Kannenstieg.

Daher ruft er zum Spenden von OP- oder FFP2/KN95-Masken auf. Diese können täglich beim Stadtteilmanagement im Stadtteiltreff „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, von 13 bis 15 Uhr oder im Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, von 10 bis 13 Uhr abgegeben werden.

„Wir bitten darum, ausschließlich verpackte Ware zur Verfügung zu stellen“, sagt Marcel Härtel weiter. Die Verteilung der gespendeten Masken erfolge in sehr kleiner Stückzahl, solange der Vorrat reicht. Ein Behältnis zum Transport ist mitzubringen. Weitere Einrichtungen seien zudem aufgerufen, sich der Spendenaktion anzuschließen.

Kontakt unter Telefon 0163/29 44 705 (Stadtteilmanagement) oder 251 29 33 (ASZ Kannenstieg).

(Quelle: Volksstimme, 27.01.2021)

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Mo

25

Jan

2021

„Kauf 2 - spende 1“

Seit diesem Montag ist es beim Einkaufen sowie bei der Nutzung des Personennahverkehrs notwendig, OP-Masken bzw. FFP2/KN95 Masken verpflichtend, um die Infektionszahlen weiter zu verringern. Damit sind Alltagsmasken, die Menschen oft selbst hergestellt haben, und welche durch ordnungsgemäßes Waschen mehrfach nutzbar sind, nicht mehr zu gebrauchen.

Da es derzeit lediglich in der Diskussion ist, Menschen, die sich bspw. im Grundsicherungs- oder Hartz IV Bezug befinden, mit Masken zu versorgen, ist es für diese Menschen derzeit schwierig, notwendige Wege, wie das Einkaufen, zu erledigen.

Daher bitten wir Sie darum, OP-Masken bzw. FFP2/KN95 Masken zu spenden. Abgegeben werden können diese sowohl beim Stadtteilmanagement im Stadtteiltreff Oase - in der Zeit von 13.00 bis 15.00 Uhr (Ansprechpartner Marcel Härtel, 0163 29 44 705) als auch im ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg - in der Zeit von 10.00. bis 13.00 Uhr (Ansprechpartnerinnen Frau Münzel, Frau Albers, 0391 25 12 933)

Wir bitten Sie, ausschließlich verpackte Ware zur Verfügung zu stellen, dass heißt z.B. dass bei Mehrfachpackungen von OP-Masken, diese in der Verpackung verbleiben sollten.

Es können nur Masken verteilt werden, solange es welche gibt! Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Ausgabe der Masken nur in sehr kleiner Stückzahl erfolgt. Bringen Sie für die Ausgabe bitte ein Behältnis mit, in denen Sie die Masken transportieren können.

Weitere Einrichtungen, die diese Unterstützung anbieten wollen, sind herzlich eingeladen, den Aufruf zu nutzen und entsprechend anzupassen.

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So

24

Jan

2021

Kannenstieg zeigt Herz

Mit dem Projekt „Herzen für Magdeburg“ beteiligte sich das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Kannenstieg an den aktuell laufenden Aktionstagen „Eine Stadt für alle“. Dazu hatten die Seniorinnen, die das ASZ regelmäßig besuchen, im Vorfeld Herzen genäht und getöpfert, um diese an Menschen aus Magdeburg weiterzugeben. Am Montag wurden diese an das Eingangstor des Bürgerhauses in der Johannes-R.-Becher-Straße gehängt, so dass sie von Passanten mitgenommen werden konnten. „Damit wollten die Akteure zum einen der Opfer der Bombardierung Magdeburgs gedenken und zum anderen gute Gedanken, verbunden mit der Hoffnung auf eine gute Zukunft, verbreiten“, erklärt ASZ-Mitarbeiterin Annette Münzel. Die Aktion wurde vom ASZ-Beirat sowie Lutz Fiedler, Sprecher der Gemeinwesenarbeitsgruppe, unterstützt.

(Quelle: Volksstimme, 22.01.2021)

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Do

21

Jan

2021

Auf einmal war die Straße weg

Vorbereitungen für nächsten Abschnitt beim Gleisbau in der Johannes-R.-Becher-Straße

Etwas überraschend hat die nächste Etappe beim Trassenbau im Kannenstieg begonnen: Die Einfahrt zur Johannes-R.-Becher-Straße wurde bereits abgefräst. Die Zufahrt zu Ärztehaus, Altenheim und Wohnhäusern ist aber weiterhin möglich.

Ohne vorherige Ankündigung wurde jetzt der nächste Abschnitt im Bauabschnitt 6 der 2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn angegangen. Im südlichen Bereich der Johannes-R.-Becher-Straße hat die Fräsmaschine bereits die komplette Asphaltschicht abgetragen. Nur eine Schotterschicht ist übrig geblieben.

Mitten auf der Fahrbahn steht gestern Mittag ein einzelnes „Durchfahrt verboten“-Schild. Wer zum Ärztehaus mit Apotheke oder zum „Albert Schweitzer“-Pflegeheim möchte, muss sich über den angrenzenden Parkplatz drängeln. Eng war es dort ohnehin schon – und jetzt soll noch der Verkehr von der Straße dazukommen?

Fehler der Baufirma

Nach Angaben von Tim Stein, Sprecher der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB), handelte es sich bei dem stehen gelassenen Schild lediglich um ein Versehen der Baufirma. Es sei noch am Nachmittag entfernt worden, erklärt er auf Volksstimme-Anfrage. „Die Straße ist nun auch offiziell wieder befahrbar“, sagt er weiter.

Bei den Arbeiten handelt es sich um eine vorbereitende Baumaßnahme, damit demnächst mit dem Leitungsbau begonnen werden kann. „Der Bitumen wurde abgetragen und wird nun recycelt“, sagt Tim Stein weiter. Im Zuge des Gleisbaus wird die gesamte Johannes-R.-Becher-Straße samt Fahrbahn, Haltestellen und Gehwege neu angelegt und gestaltet. Zwischen Hanns-Eisler-Platz und der künftigen Endhaltestelle am Neuen Sülzeweg kann man das Ergebnis bereits sehen, dort sind die Arbeiten am weitesten fortgeschritten. Im Bereich des Eislerplatzes wurde beispielsweise auch schon der westliche Gehweg angelegt.

Ursprünglich hatte es von Seiten der MVB geheißen, dass der letzte verbliebene Abschnitt in Richtung Ebendorfer Chaussee erst begonnen wird, wenn der Bereich am Eislerplatz fertiggestellt ist. Dass dort nun aber schon mit dem Abfräsen der Asphaltschicht losgelegt wurde, habe unter anderem mit der Verfügbarkeit von Baufirmen zu tun, sagt der MVB-Sprecher.

Baustart im Februar?

Lange bleibt die Schotterschicht aber nicht als Fahrbahn erhalten. Wenn es die Witterung zulässt, beginnen dort die weiteren Baumaßnahmen, kündigt Tim Stein an, inklusive Vollsperrung des Bereichs. Seinen Angaben nach könnte das bereits im Verlauf des Februars geschehen.

Die gut einen Kilometer lange Strecke ist Teil der 2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn, an der seit über einem Jahrzehnt gebaut wird. Die neue Strecke, auf der künftig die Linie 8 fahren soll, führt von der Becherstraße aus in den Milchweg, durch den Birkenweiler bis ins Neustädter Feld. Von dort geht es weiter bis zum Damaschkeplatz. Bis auf einen kurzen Abschnitt am Lorenzweg muss diese gesamte Strecke erst noch gebaut werden. Nach aktuellem Stand gilt eine Inbetriebnahme frühestens im Jahr 2024 als wahrscheinlich.

(Quelle: Volksstimme, 21.01.2021)

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Mi

20

Jan

2021

„Königskinder“ residieren im Kannenstieg

Kita der Pfingstgemeinde hat noch Kapazitäten / Neues Außengelände wartet auf kleine Abenteurer

Das Pandemiejahr samt Auflagen und Lockdown erschwerte den „Königskindern“ im Kannenstieg den Auftakt. Dennoch ist der christlichen Kita in der Johannes-R.-Becher-Straße der Start gelungen. 44 kleine Prinzen und Prinzessinnen werden derzeit betreut. Noch sind einige Kita-Plätze frei.

Es war ein denkbar schwieriges Jahr für Magdeburgs kleine Königskinder. Gerade erst konnten sie ihre Abenteuerburg zu Fuße ihrer Residenz im Kannenstieg in Beschlag nehmen, prompt verdarb Corona den Spaß. Ende September wurde das neu geschaffene Außengelände noch eingeweiht, im Oktober samt Kita wieder geschlossen. Das Coronavirus hatte sich in der Einrichtung ausgebreitet. Pädagogen, Eltern und einige Kinder waren infiziert. Nach Wochen der Quarantäne dann der erneute Lockdown – die Residenz der Königskinder verwaist.

16 Plätze sind bei den Königskindern noch frei

Keine kleine Prinzessin winkt von den Türmen herab, kein Prinz klettert die Burg empor. Eine Notbetreuung gibt es für die Jungen und Mädchen nicht. Dies nicht etwa, weil die Kita diese nicht vorhalten kann. Es fehle einfach der Bedarf, erklärt Kitaleiterin Michéle Moll. 44 Kinder hat die 40-Jährige inzwischen in ihrer Obhut. Bis zu 60 kann die Kita aufnehmen – Kinder ab 22 Monate bis zum Schuleingang. Sieben pädagogische Mitarbeiter betreuen den Nachwuchs, zudem arbeiten ein Hausmeister, eine Service- und eine Verwaltungskraft in der Einrichtung. „Wir wachsen, entwickeln uns stetig weiter, arbeiten auch immer weiter am Konzept“, erklärt sie. Derzeit werde beispielsweise eine weitere pädagogische Fachkraft gesucht, um noch mehr Kinder betreuen zu können. Der Bedarf in Magdeburg ist zweifelsohne da. Es müsse sich für die Betreuung nicht zwingend um Erzieher handeln, wichtig ist vielmehr, dass neben einem pädagogischen Hintergrund ein christlicher besteht.

Die Kita Königskinder ist eine Einrichtung der Pfingstgemeinde „Vaters Haus“ in Trägerschaft des Sozialwerks Gemeinde. Pastor Thorsten Moll hegte bereits vor über 20 Jahren den Wunsch, eine Kita zu eröffnen. Seit 1998, als die Gemeinde das ehemalige Kitagebäude in der Johannes-R.-Becher-Straße kaufte, arbeitete man darauf hin. Das Gros der Sanierungsarbeiten ist ehrenamtlich gestemmt und durch Spenden finanziert worden.

Gemeinde saniert weitgehend in Eigenregie

Was die Gemeinde in Eigenregie tun konnte, hat sie gemacht“, erzählt die Kitaleiterin, die selbst Mutter von drei Kindern ist. Im November 2019 konnte die Betreuung der ersten vier Königskinder aufgenommen werden, inzwischen ist die Einrichtung offiziell Teil der städtische Kita-Bedarfsplanung. Die freien Kapazitäten sind im Kita-Portal der Stadt zu finden. Dabei müssen die Kinder, die die Einrichtung besuchen, keinesfalls Gemeindemitglieder sein. „Man sollte jedoch offen für unser Konzept sein“, erklärt Michéle Moll.

Fokus auf christliche Werte und Erlebnispädagogik

Die Kita setze insbesondere auf die Vermittlung christlicher Werte. Es geht unter anderem um das Prägen von Werten wie Ehrlichkeit, Dankbarkeit, Barmherzigkeit, Selbstbeherrschung, Friedfertigkeit, Gerechtigkeit, Großzügigkeit, Freundlichkeit und Vergebungsbereitschaft. Vermittelt werden sie im täglichen Miteinander aber gern auch mittels biblischer Geschichten und Lieder im Morgenkreis oder bei Tischgebeten.

Dass die Vermittlung dieser Werte Religionen einen kann, zeigt, dass unter den Königskindern auch islamische Kinder sind, deren muslimischen Eltern es wichtig ist, dass in der Kitabetreuung verstärkt Wert darauf gelegt wird.

Konzept setzt auf familiäres Miteinander

Neben dem Glauben wird im Kita-Konzept besonders auf Natur- und Erlebnispädagogik gesetzt. Das Außengelände spiegelt dies in besonderer Weise wider. Es bietet nicht nur viel Platz zur Entfaltung der Kleinen, sondern gibt Gelegenheit zum Klettern, Matschen, Buddeln und Ausprobieren. „Wir sind wirklich sehr stolz auf und dankbar für das Geschaffene“, sagt Michéle Moll. Es sei eine sehr familiäre Kita, in der jeder das einbringt, was er kann, damit die Königstiger, -adler und -pinguine – so die Namen der drei Kitagruppen – eine schöne Kindheit haben. In Sachen Verwaltung helfe beispielsweise ihre Schwiegermutter, eine Schwägerin verwaltet die Trägerschaft, die andere habe den Außenbereich mit Burganlage, Tunnel, Garten und Sandkasten gestaltet.

Weitere Infos unter www.koenigskindergarten.de

(Quelle: Volksstimme, 20.01.2021)

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Mi

20

Jan

2021

Trassenbau soll noch dieses Jahr beginnen

1,5 Kilometer lang ist der Bauabschnitt der neuen Straßenbahntrasse zwischen dem Hermann-Bruse-Platz und der Ebendorfer Chausse entlang des Burgstaller Wegs und des Milchwegs. Nachdem im November die Klagefrist gegen das Projekt versterichen war, besteht nun Baurecht auch für diesen Abschnitt. Er ist Teil einer Straßenbahntrasse ab dem Hauptbahnhof über den Damaschkeplatz durch das Neustädter Feld bis hin zum Kannenstieg.

Mit der neuen Strecke werden erstmals die Wohngebiete Birkenweiler und Neustädter Feld an das Straßenbahnnetz angebunden. Die neue Straßenbahnverbindung soll die bisher dort verkehrende Buslinie 69 ersetzen. Die Anwohner erhalten damit erstmals eine schnelle und direkte Straßenbahnanbindung an die Innenstadt und den Hauptbahnhof. Das Umsteigen vom Bus in die Straßenbahn wird entfallen.

„Mit dem nun bestandskräftigen Beschluss können wir mit der weiteren Umsetzung des Bauvorhabens starten“, hatte die MVB-Geschäftsführerin Birgit Münster-Rendel schon im Dezember erklärt.

Dazu gehört zunächst die Erarbeitung der Ausführungsplanung. Sie werde diese Jahr bestimmen. Erste bauvorbereitende Arbeiten sollen aber schon 2021 ausgeführt werden. Der eigentliche Baustart ist Anfang 2022 vorgesehen.

(Quelle: Volksstimme, 20.01.2021)

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Di

12

Jan

2021

Schnelltestzentrum in der Oase nimmt heute die Arbeit auf

Erneuter kostenloser Check auf das Coronavirus der Uniklinik Magdeburg / Neuartiger Speicheltest wird ebenso erprobt

Die Uniklinik bietet ab heute erneut kostenlose Corona-Schnelltests an. Dazu ist im Stadtteiltreff Oase in der Pablo-Neruda-Straße 11 ein Schnelltestzentrum eingerichtet worden. Dieses wird heute um 11 Uhr zunächst mit einem offiziellen Akt eröffnet, ab 11.15 Uhr sollen Schnelltests für jedermann möglich sein. Die Teilnahme an der Testung erfolgt bis auf weiteres ohne vorherige Anmeldung. Perspektivisch soll es möglich sein, sich vorher im Internet über www.med.uni-magdeburg.de anzumelden, um längere Wartezeiten zu vermeiden, so eine Sprecherin des Uniklinikums.

Bereits im Dezember hatte die Uniklinik kostenlose Schnelltests auf dem Alten Markt angeboten. Mehr als 3000 Tests waren durchgeführt worden. Bei 1,8 Prozent der Personen, die sich haben testen lassen, konnte eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen werden. Diese Tests hätten dafür gesorgt, dass weitere Ansteckungen vermieden werden konnten, so das Uniklinikum. Das Land, die Stadt Magdeburg und die Universitätsmedizin hätten sich daraufhin entschieden, erneut eine Teststation zu errichten. Das Finanzministerium hat die notwendigen Mittel bereitgestellt.

„Unser Ziel ist es, durch die Antigen-Schnelltestung genau die Menschen zu finden, die vermutlich sonst unwissentlich andere Menschen angesteckt hätten“, so Prof. Hans-Jochen Heinze, Ärztlicher Direktor der Universitätsmedizin. Er rief dazu auf, an der Aktion teilzunehmen, insbesondere diejenigen, die mit Risikogruppen Kontakt haben werden.

Neben dem Antigen-Schnelltest soll auch ein neuer Speicheltest zum Einsatz kommen, der, wenn die Ergebnisse mit dem Antigen-Schnelltest vergleichbar sind, dann zukünftig problemlos zu Hause angewendet werden könnte, so das Uniklinikum. Bei einem positiven Schnelltest erfolgt ein klassischer PCR-Test, um das Ergebnis zu bestätigen. Auch dieser wird direkt vor Ort in die Wege geleitet.

Das Schnelltestzentrum in der Oase ist heute von 11.15 bis 17 Uhr, danach wochentags jeweils von 8.30 bis 12.30 Uhr und 13 bis 17 Uhr geöffnet.

(Quelle: Volksstimme, 12.01.2021)

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Di

12

Jan

2021

Neue Spielplätze für Nord

Flächensuche im Kannenstieg, Neustädter Feld und Neustädter See

In den nördlichen Stadtteilen werden mehrere Flächen für neue Spielplätze gesucht. Die aktuelle Spielplatzflächenkonzeption sieht unter anderem im Kannenstieg, im Neustädter Feld und am Neustädter See Neubauten vor. Dort hatten die Planer des Stadtgartenbetriebs in ihrer Analyse von Bedarf und Bestand eine Differenz festgestellt. Je nach der Zahl der Kinder, die im jeweiligen Stadtteil wohnen, soll nach den Vorgaben der Stadt eine entsprechende Spielplatzfläche vorgehalten werden. In den drei genannten Vierteln gibt es jeweils ein Defizit.

Deshalb soll beispielsweise in dem Gebiet Meseberger Weg/Milchweg (Stadtteil Neustädter Feld) ein neuer Spielplatz mit mindestens 1500 Quadratmeter entstehen. Dafür wird nun zunächst ein geeigneter Standort gesucht. Laut Konzeption soll die Umsetzung in zwei Jahren erfolgen. Für einen Neubau werden pauschal 288 000 Euro veranschlagt. Außerdem soll 2022 der Harry-Potter-Spielplatz an der Othrichstraße saniert werden. Er war Ende 2002 eröffnet worden.

Die gleiche Summe soll für einen weiteren neuen Spielplatz im Kannenstieg ausgegeben werden. Dieser soll laut Bedarfsanalyse im Bereich Hanns-Eisler-Platz gebaut werden, idealerweise bereits im kommenden Jahr. Doch auch hier gilt es erst noch eine passende Fläche zu finden.

Ein dritter Neubau ist am Neustädter See vorgesehen, in dem statistischen Bezirk Lumumbastraße/Barleber Straße. Dieser steht in der Prioritätenliste jedoch weiter hinten und soll somit erst ab 2024 angegangen werden. Für diesen gilt gleichfalls: Einen Standort dafür gibt es derzeit noch nicht.

(Quelle: Volksstimme, 12.01.2021)

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Mo

11

Jan

2021

Musik soll Hoffnung schenken

Die Sängerin Michelle Strobel veröffentlicht als „Ellim“ neue Songs, mit denen sie Gott ehren und Menschen berühren möchte

In der Pfingstgemeinde „Vaters Haus“ unterstützt sie als musikalische Leiterin Gottesdienste mit Gesang, Songwriting und instrumentaler Begleitung. Auch selbst geschriebene Titel gehören dazu.

Im Mai veröffentliche Michelle Strobel als „Ellim“ ihre erste Single „Die auf den Herrn vertrauen“. Nun schob die 35-Jährige ihre zweite Single „Viele Meilen“ und dritte „Ich gebe mich hin“ hinterher. Damit ist sie dem Ziel – Veröffentlichung ihres Albums „Du inspirierst mich“ – gleich in doppelter Schrittlänge nähergekommen.

Seit ihrem 15. Lebensjahr macht die Magdeburgerin Musik. Bereits damals sang die Tochter des Pastors Thorsten Moll in der Kirchengemeinde. Zudem sang sie in zwei Magdeburger Bands. „Ich habe sehr viele Songs geschrieben, die ich aber nur im kleinen, privaten Rahmen vorgetragen habe. Bisher habe ich sie auch nicht professionell aufgenommen“, erzählt Michelle Strobel. 2011 ging es dann in eine längere musikalische Pause - die Geburten ihrer Kinder veränderten ihr Leben. „Ich hatte in meinem Alltag nur noch Zeit für kurze Handyaufnahmen, habe aber trotzdem versucht, Songs zu schreiben. Stundenlanges Abtauchen in eine Musikproduktion war aber einfach nicht drin.“

Drei Kinder, zeitgleich der Abschluss ihres Studiums und eine Beziehungskrise haben ihren Blick verändert. „In dieser Phase entstanden Lieder, die mir durch die nicht immer einfache Zeit halfen und auch sehr viele Gedanken aus diesen Tagen beinhalten. Trotz der Herausforderungen bin ich dankbar für diese Erfahrung und vor allem für die daraus entstandenen Lieder.“

2018 habe sie sich dann wieder in die Öffentlichkeit getraut. „Ich wollte nichts mehr zurückhalten - im Gegenteil, ich wollte jetzt noch weiter“, so Ellim. Mut dazu gab ihr der Zuspruch nach einem Singer/Songwriter-Konzert im Kulturkollektiv in Stadtfeld. Wenig später gab sie ein Wohnzimmerkonzert, wo sie das erste Mal die neuesten Titel aus ihrem „Tagebuch“ öffentlich preisgab.

Die Aufnahme der ersten Single „Du inspirierst mich“ ließ Ellim die Ziele noch höherstecken. „Obwohl ich den Song 2018 schrieb, finde ich ihn sehr passend für diese heutige Zeit und konnte schon vielen Menschen damit Mut machen“, erzählt sie. Der Song solle Hoffnung schenken und zeige, wie man in Herausforderungen durch den Glauben an Gott gestärkt werden kann. Etwas, das sie selbst in ihren persönlichen Krisen erlebt hat und diese Erfahrung möchte sie mit anderen Menschen teilen.

Mehr über die Musikerin und ihre Songs ist im Internet auf Youtube und unter www.ellim.art zu finden.

(Quelle: Volksstimme, 29.12.2020)

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Mi

23

Dez

2020

Die Lichterwelt vom Kannenstieg

Eberhard Grimme sorgt für seinen ganz eigenen Weihnachtsglanz / Aufbau dauert drei Wochen

Der Kannenstieg hat seine eigene kleine Lichterwelt. Eberhard Grimme hat sein Grundstück mit Dutzenden Lichterketten und anderen Leuchtelementen dekoriert.

„Langsam wird der Platz knapp“, räumt Eberhard Grimme ein. Vor gut acht Jahren hat den Rentner die Leidenschaft für den weihnachtlichen Lichterglanz gepackt. Seitdem ist seine eigene Lichterwelt im Danziger Dorf jedes Jahr um einige neue Elemente gewachsen und bietet heute einen beeindruckenden Anblick. In jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken: An der Toreinfahrt begrüßt ein singender Weihnachtsmann die Besucher. Ein 4,50 Meter hoher künstlicher Baum ragt weit über die Hecke. Der gesamte Rasen ist mit Lichterketten überspannt, die für eine ganz besondere Atmosphäre sorgen.

„Da ist schon einiges an Planung notwendig“, sagt Eberhard Grimme, weswegen er sich mittlerweile intensiv damit beschäftigt und sogar Zeichnungen anfertigt. So brauche er alleine 20 Steckerleisten, um alle 84 Leuchtelemente ans Stromnetz anzuschließen. „Da muss ich schon genau schauen, wie ich die Lichterketten verlege, damit sie auch an die Steckdose reichen“, sagt er.

Gut drei Wochen braucht er, bis das letzte Lichtlein angebracht ist. Sorge vor der Stromrechnung hat er aber deswegen keine. „Ich mache es, weil es mir Freude bringt“, sagt er. Und nicht nur ihm und seiner Familie. „Ich freue mich auch, wenn die Leute draußen vorbeigehen, stehen bleiben und schauen“, erzählt er. Wenn er gerade draußen im Garten ist, lässt er Familien mit Kindern auch mal einen Blick hinter den Gartenzaun werfen. Dann sehen sie auch den Weihnachtsmann im Heißluftballon oder den, der auf dem Brunnenrand sitzt und ein Glas Glühwein trinkt. Und einen kleinen Beutel mit Süßigkeiten hat er auch griffbereit.

Zu Ostern lebt er seine Dekorationslust auch aus, dann natürlich ohne Licht. Aber drei lebensgroße Osterhasen stehen dann zum Beispiel in seinem Garten. Halloween hingegen reize ihn gar nicht, sagt Eberhard Grimme. Für das kommende Jahr hat er noch einige Ideen für ein paar freie Stellen in seinem Garten und am Haus. Dann soll es aber langsam reichen, sagt er.

Wer den Weihnachtsspaziergang für einen Blick auf seine Lichterwelt nutzen will: Sie ist im Klosterfelde zu finden, wo es eigentlich fast nur Gartengrundstücke mit kleinen Lauben gibt. Daher ist der Lichterglanz von Eberhard Grimme schon von weitem zu erkennen.

(Quelle: Volksstimme, 23.12.2020)

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Do

17

Dez

2020

Wohncafe telefonisch und kontaktfrei erreichbar

Aufgrund der neunten Eindämmungsverordnung finden bis mindestens 10. Januar 2021 keine Veranstaltungen im Treffpunkt Wohncafé mehr statt. Ob und wie es dann weitergeht, bleibt abzuwarten. Jedoch können Sie uns weiterhin telefonisch unter 0173 7236711 von Montag bis Freitag in der Zeit von 10-15 Uhr erreichen. Weiterhin ist das Quartiersbüro jeden Donnerstag (auch am 24. & 31.12.) von 10-15 Uhr für Sie geöffnet. Ich möchte Sie jedoch um eine telefonische Voranmeldung bitten, damit ich mir Zeit für Ihr Anliegen nehmen kann und alle Hygiene-/ Abstandsregeln eingehalten werden können.

Wir bieten noch zwei weitere kontaktlose Angebote an.

Das gesamte Team des Treffpunkt Wohncafé wünscht Ihnen schöne Festtage und eine guten Rutsch ins neue Jahr.

Bleiben Sie gesund! Gesundheit ist mehr denn je unser wertvollstes Gut.

Herzliche Grüße

Kerstin Schneemilch

Fachdienst, Pfeiffersche Stiftungen, Bereich Ambulant im Quartier, Milchweg 31

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Do

17

Dez

2020

Buslinie 69 fährt wieder über Eislerplatz

Nach der Öffnung der neuen Straßenbahnstrecke in der Raiffeisenstraße und Warschauer Straße am Dienstag vermelden die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) auch im Norden der Stadt einen Fortschritt bei der 2. Nord-Süd-Verbindung. Und zwar kann die Buslinie 69 in Richtung Kannenstieg ab sofort wieder den Hanns-Eisler-Platz anfahren, wie Sprecher Tim Stein gestern informiert.

„Die Bauarbeiten für den Bau der neuen Straßenbahntrasse sind so weit fortgeschritten, dass die neue Buswendeschleife am Endpunkt Kannenstieg in Betrieb genommen werden konnte“, erklärt er. Dadurch werde die neue Linienführung vom Loitscher Weg zum Hanns-Eisler-Platz und weiter über die Johannes-R.-Becher-Straße ermöglicht. Für die Fahrgäste verkürzen sich somit die Wege im Wohngebiet, so Stein.

Neben der Haltestelle Hanns-Eisler-Platz wird in Richtung Endhaltestelle auch wieder die Haltestelle Pablo-Picasso-Straße angefahren. „In Richtung S-Bahnhof Neustadt fährt der Bus weiterhin über die Hans-Grundig-Straße und bedient die Ersatzhaltestelle Hanns-Eisler-Platz auf der Rückseite des Einkaufszentrums“, so der MVB-Sprecher.

(Quelle: Volksstimme, 17.12.2021)

 

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Mo

14

Dez

2020

Mit Grünkohl und Kartengrüßen gegen Corona-Frust

ASZ Kannenstieg bietet Weihnachtsessen zum Mitnehmen an / Aktionen als Kontakt zu Senioren

Weihnachtszeit ist normalerweise Grünkohlzeit. Auch auf dem Adventsmarkt im Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Kannenstieg gab es in den vergangenen Jahren stets eine deftige Portion für die Senioren aus dem Stadtteil. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte das ASZ-Team in diesem Jahr keinen Markt durchführen. Den Grünkohlgenuss sollten die Besucher aber dennoch nicht missen.

Also stellten sich die beiden Mitarbeiterinnen Annette Münzel und Steffi Albers in die Küche und kochten einen großen Topf Grünkohl. Unterstützt wurden sie dabei von Erna Nonn, die seit über 15 Jahren das Gedächtnistraining im ASZ ehrenamtlich leitet. „Sie schmeckt alles am Ende ab“, sagt Steffi Albers. Dazu wurden Christstollen gebacken.

Anschließend konnten die Senioren – mit Abstand und Mundschutz – ihre Portion am Bürgerhaus in der Johannes-R.-Becher-Straße abholen. Über 50 Portionen wurden von den beiden ASZ-Mitarbeiterinnen und ihren Helfern ausgeteilt.

Die Grünkohl-Ausgabe ist nicht die einzige Aktion, mit der das ASZ versucht, trotz der aktuellen Einschränkungen in Kontakt mit seinen Besuchern zu bleiben. „Wir haben in den letzten Tagen für unsere Senioren Adventsbriefe verteilt. Darin waren Gedichte, Anregungen zum Basteln von Sternen und zum Malen, Plätzchenrezepte, Liedtexte und Rätsel enthalten. Damit wollten wir ihnen nicht nur eine Freude bereiten, sondern sie auch zur Beschäftigung motivieren“, berichtet Steffi Albers. Über 80 Briefe wurden in die Briefkästen gelegt. „So bleiben wir ständig im Gespräch und spenden Hoffnung und Zuversicht.“

Zudem gibt es den Adventskalender im Schaufenster des Eingangsbereichs. Dieser wird täglich neu gestaltet. Die einzelnen Gruppen, die sich sonst regelmäßig im ASZ treffen, gestalten ihn mit Bildern, Gedichten sowie Infos über ihre Aktivitäten.

Für Heinz Lachetta, ebenfalls seit vielen Jahren treuer ASZ-Besucher, ist der Kalender eine „gelungene Geste, mit deren Art und Weise Verbindungen erhalten und Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit gefördert werden“. Er ist selbst in zwei Gruppen aktiv.

Überhaupt sei das Bemühen der Mitarbeiterinnen „bemerkenswert“. „Mit klugen Überlegungen und Maßnahmen halten sie den Kontakt zu den Bürgern des Stadtteils aufrecht“, meint er. Telefonate zu betagten Menschen sei tägliche Arbeit, ebenso wie Hilfe vor Ort und Übernahme organisatorischer und Unterstützung schriftlicher Angelegenheiten aller Art. „Dank für eine umfangreiche Arbeit in einer schwierigen Zeit“, erklärt Heinz Lachetta.

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Do

03

Dez

2020

„Mittendrin“ im Kannenstieg ab Anfang März

Das neue Begegnungszentrum im Kannenstieg wird erst später starten. Das teilt Gerald Bache vom Internationalen Bund (IB) auf Volksstimme-Anfrage mit. Der Bildungsträger hatte sich bei der Stadt um die Fortführung des sozial-integrativen Projekts beworben. Zuvor hatte sich der bisherige Träger, die Euro-Schulen Magdeburg, nach zehn Jahren aus dem Stadtteil zurückgezogen.

Ursprünglich war ein Start des Projekts für Anfang Dezember avisiert gewesen. Doch wie bei vielen anderen Dingen derzeit, machte Corona dem Träger einen Strich durch die Rechnung. „Aufgrund der aktuellen Verordnungen sind zwei Teilprojekte des geplanten Angebotes nur sehr eingeschränkt durchführbar“, erklärt Gerald Bache. So soll es unter anderem wieder ein Lesecafé geben, was bei den derzeitigen Kontaktbeschränkungen aber keinen Sinn ergeben würde. „Daher haben wir uns gemeinsam mit dem Jobcenter und dem Sozialamt darauf verständigt, die Teilnehmerzuweisung und damit den Start des Projektes auf den 1. März zu verlegen“, sagt er. Langzeitarbeitslose sollen über verschiedene Maßnahmen auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden.

Der Name des neuen Projekts wird „Mittendrin“ sein. Es soll wieder am alten Standort an der Johannes-R.-Becher-Straße 56 zu finden sein, der zuvor noch hergerichtet wird.

(Quelle: Volksstimme, 03.12.2020)

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Mi

02

Dez

2020

Millionenprojekt im Kannenstieg

Genossenschaft will Wohnungen in der Otto-Nagel-Straße modernisieren / Kooperation mit der Wobau geplant

In der Otto-Nagel-Straße wird ein Zehngeschosser saniert. Ein Hauseingang bekommt Sozialwohnungen, im zweiten Aufgang werden die Grundrisse komplett geändert. Außerdem soll der nächste Giebel mit einem Großgraffito gestaltet werden.

Erst vor wenigen Wochen hatte die Magdeburger Wohnungsbaugenossenschaft (MWG) angekündigt, am Neustädter See in der Victor-Jara-Straße ein neues Wohngebäude zu errichten. Nun berichtet Vorstandssprecher Thomas Fischbeck von einer weiteren millionenschweren Investition in das Wohngebiet Nord. Diesmal steht auf der anderen Seite des Magdeburger Rings ein Zehngeschosser in der Otto-Nagel-Straße im Fokus.

„Wir werden die beiden Eingänge 7 und 8 mit derzeit noch 80 Wohnungen komplett erneuern“, sagt Fischbeck. Aktuell werden die Wohnungen deswegen nach und nach leergezogen, um Platz für die geplanten Bauarbeiten zu haben. Von den 36 verbliebenen Mietern konnten bereits mit 24 neue Verträge geschlossen werden. Bis alle Wohnungen frei sind, wird es noch bis zum vierten Quartal 2021 dauern, rechnet der MWG-Vorstand.

Dann erst soll der Umbau beginnen, der gut zwei Jahre dauern wird. Dabei werden in einem Eingang Wohnungen eingerichtet, die nur für Mieter mit einem Wohnberechtigungsschein gedacht sind. „Damit werden wir unserer sozialen Verantwortung als Genossenschaft gerecht“, sagt Thomas Fischbeck.

Zahl der Wohnungen sinkt

Im zweiten Aufgang werden die Grundrisse aller Wohnungen komplett geändert, so dass es von Ein- bis Fünf-Raum-Wohnungen alles geben wird. „Der Bedarf gerade an großen Wohnungen für Familien ist da“, wie er sagt. Insgesamt wird die Zahl der Wohnungen durch die Maßnahme von 80 auf 61 Wohnungen reduziert. So soll die gesamte 1. Etage für die Mietergemeinschaft hergerichtet werden – ein Novum für die Genossenschaft. Aufenthaltsflächen oder eine Werkstatt könnten dort entstehen, die von allen Generationen genutzt werden, so die Idee dahinter. Wenn das Konzept aufgeht, könnte man es auch in weitere Zehngeschosser in Nord transportieren, sagt er.

In Sanierung und Umbau sollen gut 4,6 Millionen Euro investiert werden. „Wir wollen damit ein Zeichen in den Kannenstieg geben und zeigen: Hier gibt es eine Entwicklung“, sagt Thomas Fischbeck.

Pläne gibt es auch für die Giebelwand des Zehngeschossers zur Ebendorfer Chaussee, wie er weiter verrät. Gemeinsam mit der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft (Wobau), der das benachbarte Haus gehört, arbeite man derzeit an einer Gestaltung. Anfang des neuen Jahres soll vorgestellt werden, was dort genau geplant ist.

Ganzes Quartier entwickeln

Auf der anderen Seite des Rings hatte die MWG in den Vorjahren bereits zwei 35 Meter hohe Giebelwände von Graffitikünstlern gestalten lassen. Ein Mädchen auf einer Schaukel und ein Junge mit Fußball grüßen seitdem die Autofahrer auf der Schnellstraße. Mit der Wobau soll auch das gesamte Quartier der Zehngeschosser entwickelt werden.

Wie es mit den nahegelegenen Eingängen der Otto-Nagel-Straße 1-3 weitergeht, ist indes unklar. Die stehen seit Jahren leer, ihr Zustand wird dadurch nicht besser. „Wir haben uns mehrfach darum bemüht, sie zu erwerben“, sagt der Vorstandssprecher. Die Angebote seien vom Eigentümer aber als zu niedrig eingestuft worden, meint er. Die Volksstimme hat dort eine Anfrage gestellt, die Antwort steht aus.

(Quelle: Volksstimme, 02.12.2020)

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Di

01

Dez

2020

„Kunterbunt“ verteilt Weihnachtstüten

Zum diesjährigen Abschluss der „Kunterbunt“-Veranstaltungsreihe für Kinder plant Stadtteilmanager Marcel Härtel eine Nikolaus-Überraschung. „Wir stehen am kommenden Freitag ab 15 Uhr auf der Zentrumsachse in der Nähe des Rewe-Marktes und verteilen 150 Weihnachtstüten, mit allem was dort reingehört“, sagt er. Weil coronabedingt weder Laternenumzug noch Weihnachtsmarkt oder Auftritt der Puppenbühne stattfinden können, wurde diese Alternative gewählt. Auch der aktuelle Stadtteilkompass als Wegweiser für das Wohngebiet Nord sowie der Jahreskalender 2021 werden dort kostenlos verteilt.

(Quelle: Volksstimme, 01.12.2020)

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So

29

Nov

2020

Neue Vorfahrt war Wunsch von Anwohnern

In der vergangenen Woche berichtete die Volksstimme über die Sorgen der Anwohner im Loitscher Weg. Seitdem die Johannes-R.-Becher-Straße wegen der Arbeiten für die neue Straßenbahnstrecke gesperrt wurde, ist ihre Straße eine der Hauptzufahrten in den Kannenstieg.

Obwohl dort Tempo 30 gilt, werde das nicht von allen Autofahrern eingehalten, hatte eine Leserbriefschreiberin berichtet. Auch am Lesertelefon gab es entsprechende Hinweise. Ein Punkt, der dafür als Grund angeführt wurde, ist die Aufhebung der Rechts-vor-links-Regelung an den beiden Einmündungen von Wenddorfer und Bertinger Weg. Weil Autofahrer dort nun nicht mehr vorsichtig heranfahren müssen, könnten sie schneller fahren als erlaubt, hieß es.

Die neue Vorfahrtsregelung wurde aber nicht auf Bestreben der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) eingeführt, wie Sprecher Tim Stein betont. Vielmehr war das eine Entscheidung der Stadt gewesen. Demnach hatte es einen Vor-Ort-Termin mit Anwohnern und Verwaltungsspitze gegeben. Dort hatten die Anlieger das ständige Abbremsen und Anfahren der Autos als störend kritisiert, insbesondere in den Nachtstunden. Deren Zahl hatte durch die Umleitung stark zugenommen. Daraufhin wurde die Regelung geändert und der Loitscher Weg als Hauptstraße ausgewiesen – mit den Folgen, die andere Anwohner nun kritisieren.

Bis zum Spätsommer 2021 wird die aktuelle Situation bestehen. Dann soll die neue Straßenbahnstrecke fertig sein.

(Quelle: Volksstimme, 28.11.2020)

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Fr

27

Nov

2020

Seltene Haltestelle für neue Kannenstieg-Strecke

Bus und Bahn treffen sich am Bahnsteig

Wie bereits kürzlich berichtet, gehen die Gleisbauarbeiten im Kannenstieg voran. Aktuell sind die Bagger vor allem zwischen Hanns-Eisler-Platz und Ärztehaus aktiv, um das Verlegen der Schienen für die neue Straßenbahnstrecke vorzubereiten.

Zwischen Wendeschleife und der Straße Kannenstieg ist das bereits geschehen. So ist in Höhe Pablo-Picasso-Straße auch schon eine der vier neuen Haltestellen angelegt worden. Dabei handelt es sich um eine besondere Ausführung, wie Tim Stein, Sprecher der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB), erklärt. Dort treffen sich Straßenbahn und Bus an einem Bahnsteig, aber in entgegengesetzter Richtung. „Während die Bahnen in Richtung Innenstadt am Bahnsteig halten, stoppen die Busse in Richtung Kannenstieg an der selben Haltestelleninsel, nur versetzt“, sagt er. Dafür wurde ein spezieller Bord gebaut, den die Busse anfahren können.

Solch eine Haltestelle gibt bislang nur noch am Bördepark, erläutert Tim Stein. Eine weitere wird aber demnächst am Hanns-Eisler-Platz entstehen.

Dass sich Bus und Bahn aber tatsächlich dort begegnen, ist eher unwahrscheinlich. Denn die Bushaltestelle wird nur für den Nachtverkehr sowie den Schienenersatzverkehr genutzt werden. Die neue Strecke soll voraussichtlich im Spätsommer 2021 fertiggestellt sein.

(Quelle: Volksstimme, 27.11.2020)

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Mi

25

Nov

2020

Senioren gestalten Adventskalender

Mit einer kreativen Idee möchte das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg den Bewohnern in Nord in dieser Krisenzeit eine kleine Freude bereiten. Senioren, die sonst in den verschiedenen Kursen wie Malen, Töpfern, Handarbeit, Skat, Nähen und vielem mehr ihrem Hobby frönen, gestalten jeweils ein Türchen für den Adventskalender des ASZ, berichtet Mitarbeiterin Steffi Albers. Dieser wird das große Fenster im Eingangsbereich des Bürgerhauses in der Johannes-R.-Becher-Straße 57 zieren. „Ab 1. Dezember lohnt sich also ein Spaziergang dorthin, um zu sehen, welche Gestaltungsideen unsere Senioren umgesetzt haben“, sagt sie.

(Quelle: Volksstimme, 25.11.2020)

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Mi

25

Nov

2020

Wohncafé ist für Besucher weiter da

Die Corona-Beschränkungen betreffen alle. Aber es gibt zahlreiche Menschen, die trifft es besonders schwer und dazu gehören vor allem Ältere. Der „Treffpunkt Wohncafé“ am Milchweg lässt seine Besucher nicht im Stich, wie die Pfeifferschen Stiftungen mitteilen. Der ambulante Betreuungsdienst besucht weiterhin unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen die Senioren zu Hause. Ebenfalls ist das Quartiersbüro zur gewohnten Zeit, immer donnerstags von 10 bis 15 Uhr, geöffnet. Außerdem gibt es die „Briefe gegen die Einsamkeit“, die man bei Bedarf schreiben oder empfangen kann. Das Quartiersmanagement ist von Montag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr unter Telefon 0173/723 67 11 erreichbar.

(Quelle: Volksstimme, 25.11.2020)

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Di

24

Nov

2020

GWA Kannenstieg trifft sich später

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage können derzeit die Gemeinwesenarbeitsgruppen (GWA) in den Stadtteilen nicht zusammenkommen. Auch die GWA Kannenstieg hätte sich am morgigen Mittwoch wieder zu einer Sitzung treffen sollen. „Aus den bekannten Gründen muss sie leider ausfallen“, hat Sprecher Lutz Fiedler jetzt mitgeteilt. Wenn wieder Planungssicherheit bestehe, werde der Sprecherrat den nächsten Termin rechtzeitig bekanntgeben. „Wir sind natürlich trotzdem für die Anliegen der Bürger des Kannenstiegs da und helfen gerne – jetzt eben mehr telefonisch oder auch einzeln persönlich“, erklärt Lutz Fiedler weiter. Kontakt zum Sprecherrat kann per E-Mail an gwa.kannenstieg@gmx.de aufgenommen werden.

(Quelle: Volksstimme, 24.11.2020)

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Mo

23

Nov

2020

Loitscher Weg im Polizei-Blick

Beamte kontrollieren unregelmäßig Tempo 30 und Durchfahrverbot

Ist der Loitscher Weg eine Raserstrecke? Seitdem die Johannes-R.-Becher-Straße wegen der Bauarbeiten für die neue Straßenbahntrasse gesperrt wurde, ist die Anliegerstraße eine der Hauptzufahrten in den Kannenstieg. Das Parken am Fahrbahnrand wurde verboten, die Rechts-vor-links-Regelung an den Kreuzungen aufgehoben. Es gilt aber Tempo 30. Das werde nur nicht immer eingehalten, schreibt eine Anwohnerin in einem Leserbrief. „Besonders die Dunkelheit wird von einigen Rowdys ausgenutzt“, berichtet sie und bittet um verstärkte Kontrollen.

Auf Volksstimme-Anfrage teilt ein Polizeisprecher mit, dass der Bereich bereits seit dem Frühjahr im Blick der Regionalbereichsbeamten (RBB) steht. Nach Beschwerden wurde Kontakt mit den jeweiligen Anwohnern gesucht. Daraufhin gab es Verkehrsüberwachungen an mehreren Tagen zu verschiedenen Zeiten. Im Mai wurde eine Lasermessung durchgeführt.

Mit den Bauunternehmen der Straßenbahntrasse wurde gesprochen, um das ebenfalls geltende Durchfahrverbot für ihre Lkw-Fahrer durchzusetzen. Nachdem ein Anwohner Beweisfotos mit Lkw eingereicht hatte, die sich dem widersetzten, wurde wegen Verkehrsordnungswidrigkeiten ermittelt, berichtet der Sprecher. Bei den Streifen der RBB seien aber keine weiteren Verstöße festgestellt worden.

„Die Beschwerden, die an uns herangetragen wurden, wurden geprüft und ernst genommen“, versichert er. Der Loitscher Weg sei nach wie vor eine der Straßen, „die durch die Kollegen vom RBB, die für die Stadtteile Sülzegrund/Kannenstieg/Neustädter Feld/Birkenweiler verantwortlich sind, in unregelmäßigen Abständen überprüft und kontrolliert werden“.

Lutz Fiedler ist Sprecher der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg. Das Bürgergremium ist Anlaufstelle für alle Anwohnersorgen. Aktuell lägen keine Hinweise auf Probleme im Loitscher Weg vor, sagt er. Anwohner könnten sich aber jederzeit per E-Mail an die GWA wenden, die sich dann um Hilfe bemüht. Kontakt unter gwa.kannenstieg@gmx.de.

(Quelle: Volksstimme, 21.11.2020)

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Do

19

Nov

2020

Mit Nord-Ansichten durch das kommende Jahr

Neuer Stadtteilkalender kann abgeholt werden / Aktueller Wegweiser erscheint ebenfalls demnächst

Ob der verschneite Leuchtturm-Spielplatz im Februar, die Familien-Skulptur im Juni oder das Hochhaus am Seeufer im November – wer mit Ansichten aus seinem Stadtteil durch das kommende Jahr gehen möchte, hat dazu jetzt wieder die Gelegenheit.

Das Stadtteilmanagement Neustädter See/Kannenstieg in Trägerschaft des Internationalen Bunds hat wieder einen Kalender für 2021 zusammengestellt. „Dieser ist jetzt eingetroffen und kann somit ab sofort im Stadtteilbüro beziehungsweise im Stadtteiltreff ‚Oase‘ abgeholt werden“, erklärt Stadtteilmanager Marcel Härtel. Weil er aus Mitteln der Städtebauförderung finanziert wird, kann er kostenfrei mitgenommen werden.

Für 2021 habe man jede der zwölf Monatsseiten mit drei typischen Motiven aus Nord gestaltet, jeweils passend zur aktuellen Jahreszeit. „Der Kalenderbereich lässt Raum, um Termine oder ähnliches einzutragen, Ferien und Feiertage sind deutlich markiert“, erklärt er weiter. Damit dafür auch genug Platz ist, wurde der Kalender im A-3-Format gefertigt. Die Bilder stammen dabei von den Fotografen Sandro Grupe, Conny Pappert, Karl-Heinz Rasche sowie Härtel selbst.

Ebenfalls demnächst erhältlich wird der aktualisierte Stadtteilkompass sein. Im Din-A-5-Format gibt es dort auf 32 Seiten alle wichtigen Informationen für das Leben im Stadtteil. Wo findet man welche Ärzte, wo kann man einkaufen, welche Senioreneinrichtungen und Kitas gibt es im Quartier? Diese und Antworten auf viele weitere Fragen rund um den Neustädter See und den Kannenstieg finden beispielsweise Neuhinzugezogene in der neuen Infobroschüre.

Der Stadtteilkompass ist bereits 2012 und 2016 erschienen und wurde nun auf den aktuellen Stand gebracht. Auch der Stadtteilkalender hat schon Tradition. In den vergangenen Jahren standen dabei zum Beispiel die Jubiläen 40 Jahre Wohngebiet Nord und zehn Jahre Bürgerverein Nord oder die Natur im Quartier im Mittelpunkt der Motivauswahl.

(Quelle: Volksstimme, 19.11.2020)

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Di

17

Nov

2020

Am Eislerplatz wird für neue Haltestelle gebuddelt

MVB informieren über aktuellen Stand bei den Arbeiten für die Straßenbahntrasse durch den Kannenstieg

Die neue Straßenbahnhaltestelle in der Johannes-R.-Becher-Straße ist schon gut zu erkennen. Die Fahrbahn und Gehwege sind in Nutzung und zwischen den Schienen grünt es bereits. Am Hanns-Eisler-Platz konzentrieren sich derzeit die Arbeiten für die neue Straßenbahntrasse der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB). Auch hier wird es künftig eine neue Ein- und Ausstiegsmöglichkeit geben.

MVB-Sprecher Tim Stein gibt auf Volksstimme-Anfrage einen Überblick über den aktuellen Stand der Arbeiten für den Bauabschnitt 6 der zweiten Nord-Süd-Verbindung. So wurde die neue Fernwärmeleitung im Bereich des Eislerplatzes erfolgreich angelegt. Auch die Telekom ist mit ihrem Leitungsbau bereits fertig. „Der Kanalbau ist bis zur Johannes-R.-Becher-Straße 51 abgeschlossen“, sagt er.

„Im Kurvenbereich wurden Schienenschmieranlagen eingebaut, damit die Straßenbahnen leise fahren“, so Tim Stein. Fahrleitungsmaste sind zum Teil schon gesetzt worden. Zwischen Hans-Grundig-Straße und der Straße Kannenstieg sind die Kabelarbeiten für die künftige Straßenbeleuchtung und die Ampelanlagen abgeschlossen.

Das letzte Stück der Becherstraße, das in die Ebendorfer Chaussee mündet, soll im kommenden Frühjahr begonnen werden, kündigt der MVB-Sprecher an. Erst wenn der Abschnitt bis Hanns-Eisler-Platz fertiggestellt ist und dem Verkehr wieder übergeben werden kann, sei das möglich, so Tim Stein.

(Quelle: Volksstimme, 17.11.2020)

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Di

17

Nov

2020

Adventsbasteln mit vorbereiteten Tüten

Aufgrund der aktuellen Einschränkungen wegen des Coronavirus kann das von Stadtteilmanager Marcel Härtel geplante Adventsbasteln im Rahmen des „Kunterbunt“-Projekts nicht stattfinden. Die Kinder aus den Stadtteilen Neustädter See und Kannenstieg müssen aber nicht auf den Bastelspaß verzichten. Wie schon bei dem aus gleichem Grund ausgefallenen Osterbasteln hat das Stadtteilmanagement Tüten mit einer Bastelanleitung sowie den benötigten Materialien vorbereitet und wird diese nun an Familien verteilen, die sich dafür angemeldet haben. Fotos von den Ergebnissen der Bastelei können dann an die Stadtteilzeitung „Lindwurm“ zur Veröffentlichung gesendet werden.

(Quelle: Volksstimme, 17.11.2020)

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Di

17

Nov

2020

Kein Repaircafé im Kannenstieg

Das für den morgigen Mittwoch geplante Repaircafé im Bürgerhaus Kannenstieg kann aufgrund der Einschränkungen wegen des Coronavirus nicht stattfinden. Wann defekte Kleingeräte wieder zur Reparatur durch Ehrenamtliche abgegeben werden können, ist noch offen, heißt es vom Deutschen Familienverband.

(Quelle: Volksstimme, 17.11.2020)

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So

08

Nov

2020

Kita „Bummi“ bleibt gesund

Als erste Kindertagesstätte in Deutschland erhält die Kita „Bummi“ zum fünften Mal das Zertifikat „Gesunde Kita“. Mit der Auszeichnung würdigt die Landesvereinigung für Gesundheit Sachsen-Anhalt e. V. das Engagement aller Mitarbeiter, den Kindergartenalltag gesundheitsförderlich zu gestalten, teilt die Awo mit. 2006 erhielt die Kita im Kannenstieg erstmals das Siegel.

(Quelle: Volksstimme, 07.11.2020)

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Do

05

Nov

2020

Absagen von Veranstaltungen

Im Kannenstieg hat die GWA die November-Sitzung und das Bürgerhaus Kannenstieg den Wintermarkt abgesagt.

Des Weiteren ist die Landeshauptstadt gezwungen, die für den 18. November geplante Einwohnerversammlung im Stadtteil Neustädter See zu verschieben. Einen Nachholtermin wird die Stadtverwaltung schnellstmöglich suchen und bekanntgeben.

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Do

05

Nov

2020

Kunterbuntes Adventsbasteln trotz Lockdown möglich

Der Termin für das gemeinsame Adventsbasteln des Stadtteilmanagements im Rahmen des KUNTERBUNT-Projektes musste auf Grund der derzeitigen Einschränkungen gestrichen werden. Nichtsdestotrotz müssen Kinder der Stadtteile nicht auf das kunterbunte Bastelerlebnis verzichten. Wie schon zu Ostern organisiert das Stadtteilmanagement die Bastelaktion kontaktfrei. So warten ab dem heutigen Tage vorbereitete Tüten mit den Materialien auf kreativ-interessierte Abnehmer. Die Materialien können ab sofort, wochentags zwischen 14.00 und 16.30 Uhr im Stadtteilbüro in der Oase in Empfang genommen werden. Das Stadtteilmanagement bittet, wie bei der Aktion zu Ostern, um Bilder von der Bastelaktivität bzw. von den Ergebnissen. Hierfür bittet das Stadtteilmanagement um Einsendungen an Der.lindwurm@gmx.de. Mit dem Einsenden der Bilder erklären sich die Eltern einverstanden mit der Veröffentlichung.

(Quelle: Stadtteilmanagement IB)

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Do

05

Nov

2020

Stadtteile-Kalender eingetroffen

Der neue Kalender für die Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See ist im Stadtteilmanagement des IB eingetroffen und  somit ab sofort im Stadtteilbüro bzw. im Stadtteiltreff Oase erhältlich. Für 2021 wurde jeder Monat mit drei typischen Motiven aus den Stadtteilen gestaltet und der Kalenderbereich lässt Raum, um Termine oder ähnliches einzutragen, Ferien und Feiertage sind deutlich markiert und der Kalender wurde im A3-Format gefertigt.

(Quelle: Stadtteilmanagement IB)

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Do

05

Nov

2020

Lebenshilfe sagt Weihnachtsbasar ab

Der traditionelle Weihnachtsbasar der Lebenshilfe im Kannenstieg muss in diesem Jahr coronabedingt ausfallen. „Das Wohlergehen und die Gesundheit unserer Mitarbeiter mit Behinderung, des Personals und der Besucher hat für uns oberste Priorität und soll dadurch geschützt werden“, erklärt Geschäftsführerin Heike Woost. Die handgefertigten Produkte können aber im Werkstattladen im „Haus der Lebenshilfe“, Leipziger Straße 8c, erworben werden.

(Quelle: Volksstimme, 05.11.2020)

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Mi

04

Nov

2020

Einzelgespräche im Treffpunkt Wohncafé

Aufgrund der aktuellen Einschränkungen passen die Pfeifferschen Stiftungen ihr Angebot des Quartiersmanagements im Milchweg 31 an. „Grundsätzlich werden alle geplanten Veranstaltungen bis vorerst Ende November abgesagt“, heißt es in einer Mitteilung. Einzelgespräche zwischen einem Besucher und einem haupt- oder ehrenamtlichen Mitarbeiter seien, unter Einhaltung der geltenden Hygieneauflagen, aber weiter möglich, um den Austausch zwischen den Senioren und dem Quartiersmanagement zu gewährleisten. Weitere Infos unter Telefon 99 00 71 38.

(Quelle: Volksstimme, 04.11.2020)

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Mi

04

Nov

2020

Leute heute

Mit einem Blumenstrauß wurde Steffi Albers, Mitarbeiterin des Alten- und Service-Zentrums (ASZ) Kannenstieg, jetzt überrascht. „Ich konnte einer Seniorin aus einer großen Notlage helfen und ihr war ein schwerer Stein vom Herzen gefallen“, berichtet sie. „Ich habe mich sehr darüber gefreut, gerade in dieser für alle sehr anstrengenden Zeit“, sagt sie. Das ASZ in der Johannes-R.-Becher-Straße 57 darf auch unter den neuen Corona-Beschränkungen weiter für ältere Menschen geöffnet bleiben. Nur die Sportkurse finden nicht statt. „Gerade jetzt in der grauen, tristen Jahreszeit ist es für viele Senioren wichtig, nicht allein zu Hause bleiben zu müssen“, ist sich die ASZ-Mitarbeiterin sicher. Zusammen mit Kollegin Annette Münzel ist sie weiter für sie da.

(Quelle: Volksstimme, 04.11.2020)

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Mi

04

Nov

2020

Laternen bleiben aus

Bürgerverein Nord sagt Veranstaltungen wegen Corona ab

Die aktuellen Corona-Einschränkungen zwingen den Bürgerverein Nord zum Handeln. Der Laternenumzug kann am Freitag nicht starten. Auch der Weihnachtsmarkt im Dezember ist abgesagt.

Noch auf der jüngsten Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) war Marcel Härtel, Stadtteilmanager für Neustädter See und Kannenstieg, positiv gestimmt und hatte den traditionellen Laternenumzug durch Nord für Freitag angekündigt. Zwar mit verkürzter Route und unter strengen Auflagen, aber gelaufen werden sollte, wie schon in den Vorjahren.

Doch dann kam Corona mit der zweiten Welle zurück. Nicht nur in der Stadt, sondern auch ganz konkret in den Reihen des Bürgervereins Nord unter den ehrenamtlichen Helfern, wie Härtel jetzt berichtet. Diese waren wie er selbst in Quarantäne, weil bei einer Veranstaltung ein später positiv Getesteter anwesend war.

Ansteckungen habe es zwar keine gegeben. „Es erschien uns aber unverantwortlich und unangebracht, in der Situation, aus der Quarantäne kommend, ein paar Tage später diese Veranstaltung zu machen“, erklärt er, auch im Namen der Vereinsvorsitzenden Anke Grupe. Es sei eine „moralische Entscheidung in erster Linie für die Helfer und deren Arbeitsverhältnisse“ gewesen. Zunächst sei überlegt worden, den Umzug um eine Woche zu verschieben. Als dann aber die Ankündigung aus Berlin für die neuen Einschränkungen kam, war klar, dass im November keine Laternen mehr durch den Stadtteil ziehen können. „Eine Verlegung des Umzuges auf einen späteren Zeitpunkt ziehen wir auf jeden Fall in Betracht“, sagt Marcel Härtel.

Dass auch der im Dezember geplante Weihnachtsmarkt abgesagt wurde, liege an der großen Unsicherheit, wie sich die aktuelle Lage entwickelt. „Wir können nicht einschätzen, wie es Ende November wirklich aussieht“, so der Stadtteilmanager.

Der Bürgerverein müsse finanzielle Dinge beachten, unter anderem weil Mittel aus dem GWA-Initiativfonds fließen sollen. „Daher wäre es unverantwortlich, jetzt in eine konkrete Planung zu gehen, Geld in die Hand zu nehmen und am Ende des Tages kein Ergebnis bieten zu können“, sagt Härtel. Und sollte es ab 1. Dezember Lockerungen geben, wäre die Zeit zu kurz für die Vorbereitung. „Der Entschluss zur Absage ist uns sehr schwergefallen, da wir über das Jahr gesehen immer Lösungen gefunden haben“, erklärt er weiter. So konnten sowohl der Lauf am Neustädter See als auch das Stadtteilfest durchgeführt werden. Nun komme man aber an Grenzen, „die wir leider akzeptieren müssen“.

Lösungen sollen aber noch für die geplanten Bastelaktionen in der Adventszeit gefunden werden. Das war schon zu Ostern erfolgreich umgesetzt worden, als die Familien zu Hause basteln konnten. Dazu wurden fertig gepackte Tüten mit allen notwendigen Materialien auf Wunsch an die Wohnungstür geliefert.

Offen ist noch, was mit der für den 18. November geplanten Bürgerversammlung mit Oberbürgermeister Lutz Trümper passiert, auf die sich die GWA Neustädter See mit einem Fragenkatalog vorbereitet hatte. Eine offizielle Absage der Stadtverwaltung dazu gibt es bislang noch nicht. Bereits die im Frühjahr geplante Versammlung in Sudenburg war wegen Corona ausgefallen. „Sollte die Versammlung nicht stattfinden können, werden wir den OB bitten, die Antworten auf unsere Fragen in schriftlicher Form zu übermitteln“, so Marcel Härtel.

„Wir haben Erfahrungen gesammelt und werden diese zum Wohl der Anwohner weiterhin einsetzen“, erklärt er.

(Quelle: Volksstimme, 04.11.2020)

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Mo

02

Nov

2020

OB äußert sich zur Corona-Lage in Magdeburg

Bis 20. Oktober gab es einen Inzidenzwert bis 18. Dann plötzlich über 100. Das ist nicht mehr zu schaffen. Mitarbeiter kommen kaum mit der Nachverfolgung mit. Das beherrscht man nicht mehr mit den normalen Methoden. Wenn die Kette so weiter geht, kommen wir in eine Situation, in der wir nichts mehr vernünftig eindämmen können. Zahl der erkrankten Kinder und jungen Erwachsenen nimmt deutlich zu. 

Bei und nach einer Geburtstagsfeier mit 120 Teilnehmern haben sich bis jetzt 82 Menschen infiziert. Ohne diesen Fall wären wir nicht über den Inzidenzwert von 100 gekommen. "Das darf kein zweites Mal passieren." Jetzt werde in diesem Fall ermittelt.

Es gibt einen Bereich im Norden Magdeburgs, in dem im Oktober 62 Fälle aufgetreten sind. Davon haben 52 einen Migrationshintergrund. Trümper: Betroffen sind unter anderem diese Straßen - Lumumbastraße, Salvador-Allende-Straße, Johannes-R.-Becher-Straße, Albert-Schweitzer-Straße, Otto-Nagel-Straße, Schrotebogen, Am Seeufer. Dort wurden Handzettel verteilt.

Trümper kündigt Allgemeinverfügung an.  Wer sich nicht an Maskenpflicht hält, bekommt Bußgeld von 75 Euro. Das Bußgeld soll sich bei Wiederholungstätern verdoppeln. Maskenpflicht gilt in Magdeburg auch im öffentlichen Raum überall dort, wo die 1,50 Meter Abstand nicht eingehalten werden können. Beispiel: Wenn an einer Haltestelle mehrere Personen bei Regen unter dem Unterstand stehen, muss Maske getragen werden. Trümper will keine öffentlichen Bereiche festlegen, in denen Maskenpflicht gilt. Sondern es gilt allgemein: Wo der Abstand von 1,50 Meter nicht gewahrt werden kann, gilt Maskenpflicht.  Ab einem Inzidenz-Wert von 50 gilt bei Verweigerung der Maskenpflicht ein Bußgeld von 75 Euro. Das will Trümper bei Mehrfachtätern verdoppeln. 

(Quelle: Pressekonferenz Liveticker Volksstimme, 02.11.2020)

Mi

28

Okt

2020

Bürgerverein sagt Veranstaltungen vorerst ab

Auf Grund der festgelegten Einschränkungen ab Montag, den 2.11.2020, erklärt der Bürgerverein Nord den Lampionumzug am 6.11. und den Weihnachtsmarkt Neustädter See am 5.12.2020 für nicht durchführbar und sagt beide Veranstaltungen ab. 

 

Fr

23

Okt

2020

Zukunft des Cinestar am Pfahlberg bleibt ungewiss

Bundeskartellamt hat Verkaufsfrist für Kino-Fusion mit Cinemaxx verlängert

Die Zukunft des Cinestar-Kinos am Pfahlberg bleibt weiter offen. Das Kino ist eines von insgesamt sechs Lichtspielhäusern in Deutschland, das für eine Übernahme von Cinestar durch Cinemaxx veräußert werden muss. Dies ist eine Auflage des Bundeskartellamtes. Um eine Monopolstellung zu verhindern, muss das Haus am Pfahlberg an einen anderen Betreiber verkauft werden, da es in Magdeburg bereits ein Cinemaxx-Kino gibt.

Das Bundeskartellamt hatte im März dieses Jahres der Fusion zugestimmt – mit der Verkaufsauflage innerhalb eines halben Jahres. Die Frist ist abgelaufen. Ein Sprecher der Bonner Behörde bestätigte nun der Volksstimme auf Nachfrage, dass die Frist verlängert worden ist.

Verkauf geriet ins Stocken

Zu den Gründen der Verlängerung sowie der Laufzeit der neuen Frist wollte der Sprecher allerdings nichts sagen, um damit keinen Einfluss auf die Verkaufsverhandlungen zu nehmen. Insider sprechen davon, dass es sich wohl um eine Frist von bis zu einem Vierteljahr handeln könnte.

Rein rechtlich wäre es laut Bundeskartellamt zudem möglich, eine Frist erneut zu verlängern. Ob dies auch im vorliegenden Fall so sein kann, dazu könne man im Moment ebenso noch nichts sagen. Klar sei, dass bei Nichteinhaltung einer Auflage der Zusammenschluss untersagt werde.

Spekuliert wurde, dass die Verkaufsverhandlungen wegen der Corona-Krise ins Stocken geraten waren. Monatelang mussten Kinos geschlossen bleiben, auch aktuell sind die Lichtspielhäuser nur unter strengen Hygiene- und Abstandsbedingungen geöffnet, was auch Einnahmeverluste für alle Kinos mit sich bringt.

Eine Anfrage zum Stand der Verkaufsverhandlungen des Magdeburger Standortes sowohl bei der Cinestar-Gruppe wie auch bei Cinemaxx blieb gestern unbeantwortet.

Neben dem Standort Magdeburg stehen weitere Kinos in fünf Regionen zum Verkauf. Dabei sollte es sich zum Stand im Frühjahr um die Cinestar-Kinos in Augsburg, Bremen, Remscheid und Gütersloh sowie das Cinemaxx-Kino in Mülheim an der Ruhr handeln. Cinestar belegte bislang Platz eins unter den fünf größten Kinoketten Deutschlands und war mit mehr als 50 Kinos und mehr als 96 000 Sitzplätzen Marktführer. Das Kino in Magdeburg verfügt über neun Säle und 2221 Sitzplätze. Durch die Zusammenführung der Cinemaxx- mit den Cinestar-Kinos entstünde der nach Umsatz und Leinwandzahl führende Kinobetreiber in Deutschland.

(Quelle: Volksstimme, 23.10.2020)

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Do

22

Okt

2020

Aktiv für den Stadtteil und Senioren

Lutz Fiedler engagiert sich seit Jahren für den Stadtteil Kannenstieg. Seit über einem Jahr ist er als Sprecher der GWA Kannenstieg aktiv. Neben der Leitung der GWA-Sitzungen bietet er im ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg wöchentlich eine Sprechstunde für die Bewohner des Stadtteils an und arbeitet mit dem ASZ, dem Stadtteilmanagement und anderen Aktiven an der Lösung vorgebrachter Probleme. Mit Ausbruch der Corona-Pandemie startete er mit seiner Frau Christina die WEB-Seite www.helfenjetzt.de, auf der Stadtteilbewohner Hilfsangebote offerieren, um gerade den Älteren zusätzlich Unterstützung in dieser schwierigen Zeit zu geben. Er selbst hat für mehrere Senioren, die sich selbst nicht in den Supermarkt trauen, den Einkauf regelmäßig übernommen. Das „Magdeburger Netzwerk bürgerschaftliches Engagement“ nahm den Vorschlag des ASZ an, Lutz Fiedler für seinen Einsatz mit dem Freiwilligen-Pass 2020, der jedes Jahr an besonders verdienstvolle Ehrenamtliche vergeben wird, zu ehren. Im Oktober fand im Beisein des Oberbürgermeisters Lutz Trümper im Gesellschaftshaus die feierliche Übergabe des Preises statt.

(Quelle: Volksstimme, 20.10.2020)

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So

18

Okt

2020

Tatkräftige Unterstützung gesucht – Wie kann soziale Teilhabe im Alter gelingen?

Eine wichtige Frage, nicht nur in Corona-Zeiten - Wir, vom Forschungsprojekt STARK möchten gemeinsam überlegen und untersuchen, wie soziale Teilhabe im Alter gefördert werden kann. Dafür suchen wir noch tatkräftige Personen für unsere Projektgruppe, die Interesse daran haben, sich mit sozialer Teilhabe im Alter auseinanderzusetzen. Wir wollen auch die Möglichkeiten der modernen Technik mit einbeziehen. Es wäre daher von Vorteil, wenn Sie im Rahmen der Projektarbeit aufgeschlossen für die Nutzung von Tablets sind. Unsere Treffen finden alle 2-3 Wochen im Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg statt (meistens montags). Wir treffen uns das nächste Mal am 26.10.2020 um 13:00 Uhr im ASZ.

Bei Interesse und für weitere Informationen melden Sie sich gerne unter:

E-Mail: helene.stuelpnagel@med.ovgu.de

Telefonnummer: +49 391 67 - 24 326

Wir freuen uns auf Sie!

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Do

15

Okt

2020

Treff für Angehörige von Demenzkranken

Das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, lädt nach coronabedingter Pause wieder an jedem letzten Montag im Monat zum Treffen für Angehörige von Demenzpatienten ein. Diese können sich in gemütlicher Gesprächsrunde über ihre Erfahrungen im Umgang mit der Krankheit austauschen, wie das ASZ informiert. Der nächste Termin ist am 26. Oktober ab 14 Uhr. Weitere Infos gibt es unter Telefon 251 29 33. Die Hygieneregeln gelten.

(Quelle: Volksstimme, 15.10.2020)

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Mi

14

Okt

2020

Arbeitslose bauen ein Hotel

Sozialprojekt in Nord hilft beim Wiedereinstieg

Anfang des Jahres startete das Sozialprojekt „Einstieg Nord“, gefördert durch das Jobcenter Magdeburg und die Landeshauptstadt. Langzeitarbeitslose oder jene, die nach längerer krankheitsbedingter Pause wieder in den Job finden wollen, werden darin auf den Wiedereinstieg in das Berufsleben vorbereitet.

Im Rahmen des Teilprojekts Kreativwerkstatt haben einige Teilnehmer jetzt ein Insektenhotel für das Albert-Schweitzer-Haus im Kannenstieg angefertigt, das dort nun aufgestellt wird, wie Anett Busch vom Institut für Marktwirtschaft, Träger des Projekts, berichtet.

„Einstieg Nord“ läuft zunächst ein Jahr. Dazu gehört auch das Wechselstübchen an der Haltestelle Klosterwuhne. Bedürftige können dort gespendete Waren eintauschen.

(Quelle: Volksstimme, 14.10.2020)

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Mi

14

Okt

2020

Fahrzeugmuseum Staßfurt als Reiseziel

Zu einer Reise in die Fahrzeuggeschichte des Ostens lädt der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, am kommenden Dienstag, 20. Oktober, alle Motor-Begeisterten ein sowie all jene, die gern in Erinnerungen schwelgen wollen. Treffpunkt für den Ausflug zum Fahrzeugmuseum Staßfurt ist um 9.40 Uhr am Bahnhof Neustadt, wie die Pfeifferschen Stiftungen mitteilen. Die Kosten tragen die Teilnehmer. Eine Anmeldung bis Montag unter Telefon 99 00 71 38 ist erforderlich.

(Quelle: Volksstimme, 14.10.2020)

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Fr

09

Okt

2020

Pflegeberatung im Treffpunkt Wohncafé

Die Pfeifferschen Stiftungen laden am Dienstag, 20. Oktober, zu einer kostenfreien Pflegeberatung in den Treffpunkt Wohncafé im Milchweg 31 ein. Pflegedienstleiterin Yvonne Muhlack nimmt sich zwischen 15 und 17 Uhr Zeit für alle Fragen rund um pflegerelevante Themen. Interessierte werden gebeten, einen Termin unter Telefon 850 51 80 zu vereinbaren.

(Quelle: Volksstimme, 09.10.2020)

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Do

08

Okt

2020

Sitzgymnastik-Kurs startet wieder im ASZ

Nach wochenlanger Schließung des Alten– und Service-Zentrums (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg aufgrund der Corona-Pandemie finden seit Mitte Juni bereits wieder einige Kurse statt. „Nun startet auch wieder die Sitzgymnastik, die jeden Dienstag von 10 bis 11 Uhr zur gemeinsamen Bewegung einlädt“, wie ASZ-Mitarbeiterin Steffi Albers informiert. Die regelmäßigen Übungen im Sitzen sollen dabei helfen, die Beweglichkeit zu erhalten, die Muskeln zu stärken und die Sturzgefahr zu vermindern, erklärt sie weiter. Kleine Geräte wie Bälle, Tücher und Gymnastikbänder werden dabei eingesetzt. Wer Interesse hat mitzumachen, kann sich persönlich im ASZ, Johannes-R.-Becher-Straße 57, oder unter Telefon 251 29 33 anmelden. Die Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags von 8 bis 16.30 Uhr sowie freitags von 8 bis 14 Uhr.

(Quelle: Volksstimme, 08.10.2020)

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Di

06

Okt

2020

Repair-Café öffnet im Kannenstieg

Das Repair-Café im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, öffnet morgen von 15 bis 17 Uhr seine Türen. Defekte Kleingeräte können dort abgegeben werden, um von freiwilligen Helfern wieder in Gang gebracht zu werden. Kontakt unter Tel. 721 74 70.

(Quelle: Volksstimme, 06.10.2020)

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Di

06

Okt

2020

Grill und Tanz im Treffpunkt Wohncafé

Zu einem Grill- und Tanznachmittag – unter Einhaltung der aktuell gültigen Hygieneregeln – lädt der Treffpunkt Wohncafé im Milchweg 31 am kommenden Freitag, 9. Oktober, ein. „Bei gutem Wetter findet die Veranstaltung von 14 bis 18 Uhr im Freien statt“, wie die Pfeifferschen Stiftungen informieren. Vor Ort werde ein Beitrag für die Verpflegung erhoben. Eine Anmeldung bis morgen ist unter Telefon 99 00 71 38 erforderlich.

(Quelle: Volksstimme, 06.10.2020)

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Fr

02

Okt

2020

Neues Projekt hilft bei Integration

Beratungsbüro „Vielfalt gestalten“ eröffnet an Lübecker Straße / Zielgruppe: Nicht-EU-Ausländer

Das neue Projekt „Vielfalt gestalten – Integration im Gemeinwesen“ soll Migranten dabei helfen, in Magdeburg anzukommen. Ein Beratungsbüro wurde jetzt in Neustadt eröffnet.

„Drittstaatsangehörige“ sollen von dem neuen Angebot der Stadt angesprochen werden. Gemeint sind damit alle Ausländer, die von außerhalb der EU nach Magdeburg gekommen sind. „Vor allem Syrer, Afghanen und Eritreer zählen zur Zielgruppe“, zählt Sawsan Hijazi auf. Die gebürtige Jordanierin hat in ihrem Heimatland Deutsch studiert und unterrichtet seit elf Jahren die Sprache. Sie ist eine der beiden Mitarbeiterinnen des neuen Beratungsbüros, das in der 1. Etage der Lübecker Straße 23 zu finden ist. Über die Sprachkurse sollen auch die Nutzer gewonnen werden, sagt sie.

„Ziel unseres Projekts ist es, vor Ort in den Stadtteilen Teilhabechancen von Zugewanderten zu fördern und ein gutes Miteinander in vielfältiger gewordenen Nachbarschaften zu unterstützen“, erklärt Anja Albrecht, die zweite Mitarbeiterin des Projekts. Sie hat zuvor in Gemeinschaftsunterkünften mit Flüchtlingen zusammengearbeitet.

Das Projekt soll vor allem Zugewanderte in den Stadtteilen Neue Neustadt, Neustädter See und Kannenstieg ansprechen. Eine zweite Anlaufstelle gibt es im Sozial- und Wohnungsamt für den Schwerpunktbereich Leipziger Straße/Schilfbreite. „Wir wollten dort sein, wo viele Menschen wohnen, die Hilfe bei der Integration brauchen“, sagte Magdeburgs Sozialbeigeordnete Simone Borris zur Eröffnung gestern. Das Projekt ist zunächst auf zwei Jahre ausgelegt und wird über Fördermittel von EU und Land finanziert.

Speziell in Neustadt soll mit dem „Neustadtmiteinander“-Team zusammengearbeitet werden, das sich in seiner Integrationsarbeit auf EU-Ausländer wie Bulgaren und Rumänen konzentriert.

Das Beratungsbüro bietet dienstags von 14 bis 17 Uhr und donnerstags von 9 bis 12 Uhr offene Sprechzeiten an. Darüber hinaus können individuell Gesprächstermine vereinbart werden. Drei Veranstaltungen sind in diesem Jahr bereits geplant. Am 12. Oktober soll über die Zusammenarbeit mit Schule und Kita informiert werden. Am 25. November geht es um das Thema Schuldenvermeidung und am 9. Dezember stehen arbeitsrechtliche Fragen in Mittelpunkt.

Kontakt unter Telefon 540 66 41 oder 540 34 50.

(Quelle: Volksstimme, 02.10.2020)

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Fr

02

Okt

2020

Linie 1 fährt zum Neustädter See

Wegen Gleisbauarbeiten muss die Straßenbahnstrecke zur Lerchenwuhne am kommenden Wochenende gesperrt werden. Die Linie 1 wird deshalb am Sonnabend und Sonntag umgeleitet, wie die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) informieren. Die Straßenbahnen fahren planmäßig nur von/bis zur Haltestelle Klosterwuhne und dann weiter wie die Linie 9 zum Neustädter See. Es wird ein Ersatzverkehr mit Bussen zur Endhaltestelle Ikea eingerichtet. Der Umstieg erfolgt bereits ab Kastanienstraße, die Haltestelle befindet sich derzeit jedoch in der Alexanderstraße. Es werden alle Haltestellen am Straßenrand bedient. Grund für die Einschränkungen sind Arbeiten an der Wendeschleife der Linie 1. Dort werden derzeit neue Weichen eingebaut.

(Quelle: Volksstimme, 02.10.2020)

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Fr

02

Okt

2020

Gedächtnisspiele im Treffpunkt Wohncafé

Der Treffpunkt Wohncafé im Milchweg 31 lädt am Mittwoch, 7. Oktober, dazu ein, die grauen Zellen in Schwung zu bringen. „Die Ehrenamtliche Yvonne bereitet für den Nachmittag, der um 14 Uhr startet, jede Menge Gedächtnisspiele vor“, teilen die Pfeifferschen Stiftungen mit. Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte werden gebeten, sich bis 5. Oktober unter Telefon 99 00 71 38 verbindlich anzumelden.

(Quelle: Volksstimme, 02.10.2020)

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Di

29

Sep

2020

Treffpunkt Wohncafé lädt zu Ausflügen ein

Mit einem Ausflug zum Löderburger See beginnt am kommenden Freitag, 2. Oktober, das neue Monatsprogramm im „Treffpunkt Wohncafé“, Milchweg 31. Treffpunkt ist um 9.40 Uhr am Neustädter Bahnhof, wie die Pfeifferschen Stiftungen informieren. „Am ehemaligen Tagebau können auch Mittagessen und Kaffee genossen werden. Die Kosten für Fahrt und Verpflegung tragen die Teilnehmer selbst“, heißt es weiter. Eine Anmeldung ist bis Donnerstag unter Telefon 99 00 71 38 erforderlich. Weiterhin geplant sind unter anderem ein Grill- und Tanznachmittag am Freitag, 9. Oktober, von 14 bis 18 Uhr sowie ein Ausflug zum Fahrzeugmuseum Staßfurt. Dieser soll am Dienstag, 20. Oktober, durchgeführt werden. Auch hier ist bei beiden Terminen eine Anmeldung notwendig.

(Quelle: Volksstimme, 29.09.2020)

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So

27

Sep

2020

Königskinder mit Fest eingeweiht

Die Kita Königskinder wurde am Freitag feierlich eingeweiht. In Anwesenheit des Oberbürgermeisters und vieler Gäste wurde seitens der Kita ein bunter Tag mit vielen Aktivitäten geboten.

Bilder der Königskinder finden Sie unter unter diesem Link

 

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Mi

23

Sep

2020

Treff im Kannenstieg

Um aktuelle Stadtteilthemen geht es heute wieder bei der nächsten Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg. Das Treffen beginnt um 17.30 Uhr im Don Bosco Zentrum, Milchweg 29.

(Quelle: Volksstimme, 23.09.2020)

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Do

17

Sep

2020

Repaircafé öffnet wieder

Anlaufstelle im Kannenstieg für defekte Geräte

Seit dem Ende der Sommerferien öffnet im Bürgerhaus Kannenstieg wieder regelmäßig das Repaircafé. Nach längerer coronabedingter Pause können dort defekte Kleingeräte abgegeben werden, um sie von ehrenamtlichen Helfern reparieren zu lassen. „Leider hat sich das noch nicht so richtig herumgesprochen im Stadtteil, die Besucher sind noch sehr überschaubar“, sagt René Lampe vom Deutschen Familienverband, der das Projekt betreut. „Dabei ist es ein tolles ehrenamtliches Projekt und es wäre schade, wenn es nicht genutzt wird“, meint er.

Möglich ist das an jedem zweiten Mittwoch von 15 bis 17 Uhr im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57. Nächster Termin ist am 23. September. Kontakt und weitere Infos gibt es unter Telefon 721 74 70.

(Quelle: Volksstimme, 17.09.2020)

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Do

17

Sep

2020

GWA Kannenstieg will Mittel verteilen

Zu ihrer nächsten Sitzung lädt die AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg am kommenden Mittwoch, 23. September, ein. Auf der Tagesordnung stehen aktuelle Informationen vom Stadtteilmanagement sowie vom Bürgerverein Nord. Außerdem wird über die Verteilung der restlichen Mittel aus dem Initiativfonds der GWA gesprochen. Schließlich ist Zeit für interessierte Anwohner, ihre Anliegen und Sorgen den Stadtteil betreffend anzusprechen. Das GWA-Treffen beginnt um 17.30 Uhr im Don Bosco Zentrum, Milchweg 29.

(Quelle: Volksstimme, 16.09.2020)

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Di

15

Sep

2020

Wohncafé lädt zum Ausflug in den Park

Der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, lädt seine Besucher am kommenden Freitag, 18. September, zu einem Spaziergang durch den Stadtpark Rotehorn ein. Treffpunkt hierfür ist um 13 Uhr an der Sternbrücke, wie die Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen informiert. Nach einem Zwischenstopp an der Salzquelle ist eine Kaffeepause im Fort XII eingeplant. Individuell kann auch eine Fahrt mit der Fähre nach Buckau unternommen werden. Die Kosten sind selbst zu tragen. Um Anmeldung bis zum Donnerstag unter Telefon 99 00 71 38 wird gebeten.

(Quelle: Volksstimme, 15.09.2020)

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So

13

Sep

2020

Neuer Sülzeweg wird voll gesperrt

Die Straße Neuer Sülzeweg muss ab Dienstag, 15. September, zwischen Pablo-Picasso-Straße und Johannes-R.-Becher-Straße voll gesperrt werden. Das teilten die Städtischen Werke Magdeburg (SWM) am Freitag mit. Grund sei ein Schaden an einer Fernwärmeleitung. Auch die Busse der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) sind betroffen. In Richtung Endhaltestelle werden sie über die Helene-Weigel-Straße umgeleitet. Die Zufahrt zu den Werkstätten der Lebenshilfe Magdeburg soll trotz Baustelle gewährleistet sein, wie es von dort auf Nachfrage heißt. Die Arbeiten sollen nach Angaben der SWM voraussichtlich drei Wochen dauern.

(Quelle: Volksstimme, 12.09.2020)

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So

13

Sep

2020

Kannenstieg bleibt kalt

Arbeiten an Fernwärmeleitung am 17. September

Im Zusammenhang mit den Bauarbeiten der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) für die neue Straßenbahnstrecke im Kannenstieg müssen auch Fernwärmeleitungen umverlegt werden. „Dabei sind schrittweise Unterbrechungen der Versorgung für das Wohngebiet leider unvermeidlich“, teilen die Städtischen Werke Magdeburg (SWM) als Versorger jetzt mit.

Der größte Teil der Arbeiten wird am kommenden Donnerstag, 17. September, von 7 bis 17 Uhr durchgeführt. „Trotz weitgehender Vorfertigung der Bauteile und Vorbereitung der Maßnahme kommt es in dieser Zeit zur Unterbrechung der Fernwärmeversorgung“, heißt es weiter.

Betroffen sind folgende Adressen:

- Helene-Weigel-Straße 1–10, 19–26, 37–49

- Johannes-R.-Becher-Straße 1–4, 8–14, 14a–d, 15–51, 56–69

- Pablo-Picasso-Straße 1–18, 19, 20, 22–28, 36–42

- Kannenstieg 1

- Fritz-Maenicke-Straße 5–34, 40–42

- Neuer Sülzeweg 73–77

- Hanns-Eisler-Platz 1–9, 11

- Otto-Nagel-Straße 1–8

- Sülzeanger 1

- Hans-Grundig-Straße 1-14

Einzelne Umschaltungen werden bereits am 15. und 16. September in Absprache mit den Kunden durchgeführt.

(Quelle: Volksstimme, 12.09.2020)

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Fr

11

Sep

2020

Kicker und Lindenberg beim Fest in Nord

Neustädter See und Kannenstieg feiern morgen gemeinsame Stadtteilparty auf dem Platz der Begegnung

Lange war unklar, ob es wegen Corona überhaupt stattfinden kann. Doch seit einigen Wochen laufen die Vorbereitungen für das diesjährige Stadtteilfest in Nord auf Hochtouren. Am morgigen Sonnabend sind nun die Anwohner des Neustädter Sees und des Kannenstiegs auf dem Platz der Begegnung eingeladen.

Ab 15 Uhr erwarten die Besucher dort mehrere Spielflächen mit Bowling, Fußball-Billard, einem Spieltisch Scheibenschießen, einem Spieltisch Federball, einem interaktiven Spieltisch, Wurfspiel, Büchsenwerfen, Tischkicker, Kerzen ausblasen und mehr, wie Stadtteilmanager Marcel Härtel aufzählt. Darüber hinaus locken kreative Angebote wie Kinderschminken, Glitzertattoos, Windmühlen basteln, Drachen gestalten, Kissen bemalen, eine Kinderbaustelle.

Für alle Gäste wird zudem ein buntes Bühnenprogramm für Unterhaltung sorgen. So werden die Trommler von Akaishi Daiko Magdeburg das Fest kurz nach 15 Uhr lautstark eröffnen. Ein Udo Lindenberg-Double folgt um 16.30 Uhr, bevor die Texas Outlaws ihre Line-Dance-Performance präsentieren. Ab 18 Uhr spielt die Magdeburger Band „6atü“ und zum Abschluss folgt gegen 19 Uhr die Sax’n’Anhalt-VIP-Band mit ihrem Programm.

„Der Bürgerverein Nord bedankt sich schon im Voraus bei den über 40 freiwilligen Helfern aus den Einrichtungen der Stadtteile beziehungsweise aus der Nachbarschaft“, erklärt Marcel Härtel. Darüber hinaus freue man sich auf die Künstler. „Diese mussten lange auf eine Bühne verzichten und der Bürgerverein ist dankbar, durch finanzielle Unterstützung unterschiedlicher Quellen, den Künstlern und den Familien der Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See, diesen Tag präsentieren zu können“, sagt er weiter.

„Wir wünschen uns einen besonderen Tag in besonderen Zeiten und appellieren an alle Teilnehmer, den Vorgaben für diese Veranstaltung Folge zu leisten“, weist der Stadtteilmanager hin. Die Abstands- und Hygienevorschriften seien zu beachten, „denn nur die Einhaltung dieser Regeln lässt die Veranstaltung möglich werden und den Ablauf garantieren“.

Neben dem Stadtteilmanagement und den Gemeinwesenarbeitsgruppen unterstützen die Kinder- und Jugendeinrichtungen in Nord sowie die Hoffnungsgemeinde das Stadtteilfest.

(Quelle: Volksstimme, 11.09.2020)

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Fr

04

Sep

2020

Ausflug zur Schlossdomäne

Der Treffpunkt Wohncafé lädt am kommenden Dienstag, 8. September, zu einem Ausflug zur Schlossdomäne in Wolmirstedt ein. Treffpunkt ist um 13 Uhr am Neustädter Bahnhof, wie die Pfeifferschen Stiftungen mitteilen. Für die Zugreise fallen Kosten von circa 6 Euro für Hin- und Rückfahrt an. Um Anmeldung bis heute unter Telefon 99 00 71 38 wird gebeten.

(Quelle: Volksstimme, 03.09.2020)

 

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Fr

04

Sep

2020

Kita „Bummi“ will wieder gesundes Siegel

Die Kita „Bummi“ hat sich erneut für die Zertifizierung als „Gesunde Kita“ bei der Landesvereinigung für Gesundheit (LVG) e. V. beworben – zum vierten Mal in Folge. Sollte die Prüfung erfolgreich verlaufen, wäre die Einrichtung der Awo im Kannenstieg die erste in ganz Deutschland, die das Gütesiegel zum vierten Mal erhält, wie die LVG informiert.

„Bewegung ist für Kinder Ausdruck von Lebensfreude und zugleich Quelle vielfältiger Erkenntnisse über Natur, Umwelt und Gesellschaft“, heißt es in einer Mitteilung. Deshalb folge die Kita den Mottos „Kinderwelt ist Bewegungswelt“ und „Das Toben macht schlau“. Ein Team von 13 Erzieherinnen inklusive Leiterin Iris Schulze begleitet drei Kindergarten- und zwei Krippengruppen.

„Wir verstehen uns als ein Ort der Gemeinschaft, in der sich jeder mit seinen Stärken und Schwächen einbringen kann und in seiner Ganzheitlichkeit angenommen wird“, sagt Iris Schulze. Jedes Kind werde bei der Entwicklung seiner Persönlichkeit gefördert, was bei einem Migrantenanteil von 45 Prozent unter den Kindern und den nicht seltenen sprachlichen Verständigungshürden mit den Eltern nicht immer leicht sei.

Das Gütesiegel „Gesunde Kita“ gilt jeweils drei Jahre und kann dann neu beantragt werden. Sechs Bundesländer nutzen das Zertifizierungsverfahren. 278 Einrichtungen gelten dort als „Gesunde Kita“.

(Quelle: Volksstimme, 03.09.2020)

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Mi

02

Sep

2020

Sportabzeichen auf der blauen Laufbahn

Das „blaue Laufwunder“ vom Kannenstieg, die neue Laufbahn auf dem Vereinsgelände des MLV Einheit, kann am Sonntag, 20. September, erstmals auch von Nicht-Mitgliedern getestet werden. Zum diesjährigen Sportabzeichentag sind alle Familien eingeladen, die gemeinsam an diesem Tag vor Ort ihr Sportabzeichen ablegen wollen. Dazu muss allerdings der zuvor erbrachte Schwimmnachweis mitgebracht werden. Von 10 bis 15 Uhr können Leistungen in den vier verschiedenen Kategorien Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination erbracht werden. Aus jeder Kategorie kann individuell eine Aufgabe ausgesucht werden. Für die ganz kleinen Nachwuchssportler gibt es zudem das Bambini-Abzeichen für Kinder bis fünf Jahre, wie der Verein informiert.

Das Sportabzeichen wird vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) verliehen und kann jedes Jahr neu abgelegt werden. Gut 25 000 Sportfreunde nutzen diese Möglichkeit in Sachsen-Anhalt. Je nach Geschlecht und Altersgruppe gibt es individuelle Anforderungen, für die die Leistungsstufen Bronze, Silber und Gold erreicht werden können.

Infos unter www.lsb-sachsen-anhalt.de

(Quelle: Volksstimme, 01.09.2020)

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Mi

26

Aug

2020

Wohncafé öffnet ab kommenden Montag

Der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, ist in dieser Woche noch in der Sommerpause. Ab kommenden Montag, 31. August, starten dann wieder die täglichen Angebote wie der Kaffeeklatsch montags ab 14 Uhr, das Handarbeitscafé dienstags ab 14 Uhr oder der Spieletreff mittwochs ab 10 Uhr. Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38 ist jeweils notwendig.

(Quelle: Volksstimme, 25.08.2020)

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Sa

15

Aug

2020

Qigong-Damen im Kannenstieg gehen an die Luft

Da staunten die kleinen Kindergartenkinder auf ihrem jüngsten Ausflug zum Spielplatz am neuen Sülzeweg nicht schlecht, als dort mehrere ältere Damen an der Tischtennisplatte komische Bewegungen machten, berichtet Steffi Albers, Mitarbeiterin im Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Kannenstieg. Übungsleiterin Christina Fiedler erklärte den Kleinen aber gleich, dass die Frauen Qigong-Übungen absolvieren und lud sie zudem zum Mitmachen ein.

Die Seniorinnen besuchen schon seit vielen Jahren das ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg, erklärt Steffi Albers weiter: „Dort treffen sie sich mittwochs und freitags, um etwas für ihre körperliche und seelische Gesundheit zu tun.“ Beim Qigong sollen mit sanften und langsamen Bewegungen Körper, Seele und Geist in Harmonie gebracht werden. In der warmen Jahreszeit machen die Damen ihre Konzentrations- und Bewegungsübungen gern im Freien, nicht nur zu Corona-Zeiten, so die ASZ-Mitarbeiterin.

Wer sich über den Qigong-Kurs informieren möchte, kann das persönlich im ASZ, Johannes-R.-Becher-Straße 57, oder unter der Telefonnummer 251 29 33 tun.

(Quelle: Volksstimme, 15.08.2020)

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Fr

14

Aug

2020

Bus 69 nutzt ab Oktober neue Wendeschleife

In einem Bautagebuch informieren die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) über den aktuellen Stand beim Gleisbau im Kannenstieg. So seien beispielsweise die Tief- und Gleisbauarbeiten im nördlichen Abschnitt weitestgehend abgeschlossen. „Der Kreis der neuen Wendeschleife für die Straßenbahnen ist geschlossen und die Masten für die Oberleitungen sind gesetzt“, erklärt Sprecher Tim Stein. Die Wendeschleife sei recht groß, weil dort später die Busse des Schienenersatzverkehrs wenden und halten sollen. Außerdem entstehen 69 Stellplätze.

Bis zur Fertigstellung der einen Kilometer langen Straßenbahnstrecke bis zur Ebendorfer Chaussee im Herbst 2021 sollen die Busse der Linie 69 die Wendeschleife nutzen. Das soll voraussichtlich ab Oktober der Fall sein, berichtet Tim Stein, so dass dann ein Teil der aktuellen Umleitung entfallen kann. „Die Busse fahren dann wieder über den Hanns-Eisler-Platz und die Johannes-R.-Becher-Straße“, sagt er auf Nachfrage.

Weiterhin entsteht im Bereich der Wendeschleife ein Gleisrichterunterwerk, das die Straßenbahn mit Strom versorgen wird. Fundament und Bodenplatte seien bereits angelegt, das Gebäude selbst folgt bis Ende des Jahres.

(Quelle: Volksstimme, 14.08.2020)

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Mi

12

Aug

2020

Engagement darf anstecken!

Kontaktfreie und kontaktarme Engagementangebote beim 15. Magdeburger Freiwilligentag am 12.09.2020

Wimpelketten und Taschen nähen, im Stadtteil Müll sammeln, Bücher mit lieben Worten verschenken oder Garten und Beete herrichten - mit dem gebotenen Abstand oder von Zuhause aus ist freiwilliges Engagement auch in Corona-Zeiten möglich. Das beweisen die für den 15. Magdeburger Freiwilligentag am 12.09.2020 geplanten Mit-Mach-Aktionen. Über 25 Möglichkeiten für kontaktarmes bzw. kontaktfreies Engagement stehen bereits auf dem Programm. Neben den Vor-Ort-Aktionen, die unter anderem zum Engagement auf die Streuobstwiese, in den Kunstverein Zinnober oder in die Villa Wertvoll einladen, ist in diesem Jahr auch ein Engagement von Zuhause aus möglich, gern auch schon in den Wochen vor dem Freiwilligentag. "Wir wollen allen die Möglichkeit zur Beteiligung bieten, auch denen, die aktuell ihre persönlichen Kontakte noch stärker einschränken wollen oder müssen", erläutert Birgit Bursee, Leitung der Freiwilligenagentur Magdeburg. So sind zum Beispiel Nähanleitungen für kleine Taschen, die sich das Altenpflegeheim Haus Krähenstieg für seine Bewohnerinnen und Bewohner wünscht, auf der Homepage der Freiwilligenagentur zu finden. Auch bei der Bereitstellung von Materialien für diese und andere Aktionen gibt es bei Bedarf Unterstützung von der Freiwilligenagentur. Anmeldungen für die einzelnen Mit-Mach-Aktionen sind telefonisch unter 0391 5495840 oder unter www.freiwillig-in-magdeburg möglich.

(Quelle: Freiwilligenagentur)

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Di

04

Aug

2020

Blaue Laufbahn wird getestet

Der Sportverein MLV Einheit veranstaltet am Sonntag, 20. September, seinen traditionellen Familiensportabzeichentag auf dem Sportplatz am Kannenstieg (Neuer Sülzeweg 72). So werden in der Zeit von 10 bis 15 Uhr an diesem Tag verschiedene Disziplinen aus den Bereichen Springen, Werfen und Laufen angeboten. An diesem Tag haben Gäste zudem erstmalig die Möglichkeit, die neue Laufbahn in der markanten Farbe namens Hertha Blau zu testen. Seit Mitte Juli ist die Laufbahn freigegeben und wird gut angenommen, wie Detlef Näther, Vorsitzender des MLV Einheit, erzählt. Jetzt sei aber erst mal Sommerpause. Danach werde es einen internen Vereinswettbewerb (13. September) geben, um die neue Anlage auf Herz und Nieren zu testen. Damit am Sportabzeichentag und beim ersten nationalen Leichtathletik-Wettbewerb am 4. Oktober alles reibungslos funktioniert.

(Quelle: Volksstimme, 04.08.2020)

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Fr

24

Jul

2020

Neuer Kurs für Angehörige von Demenzkranken

Am Mittwoch, 5. August, um 9 Uhr startet im Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, erneut die kostenlose Angehörigenschulung „Edukationdemenz“. „Die zehn zweistündigen Sitzungen beinhalten Demenzwissen, die Krankheit aus Sicht der Betroffenen, der Umgang mit dem Erkrankten und die Selbstreflexion der Angehörigen“, wie ASZ-Mitarbeiterin Steffi Albers informiert.

Ziele der Schulung seien der Erwerb von Wissen und neuen Kompetenzen, Erfahrungsaustausch, soziale Unterstützung, der Abbau von sozialer Isolierung, gegenseitige Akzeptanz, Erprobung neuer Bewältigungsstrategien, eigene Stärken kennenlernen sowie Ermutigung, Stärkung und Wohlbefinden. Referentin Yvonne Kotschik stehe mit Rat und Tat zur Seite und freue sich auf die Zusammenarbeit mit dem ASZ, so Albers.

Eine Anmeldung unter Telefon 251 29 33 oder persönlich im ASZ ist erforderlich.

(Quelle: Volksstimme, 24.07.2020)

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Fr

24

Jul

2020

„Bummi“-Kinder bewegen sich mit

Kannenstieg-Kita beteiligt sich an Aktion zum Volksstimme-Jubiläum

Corona bringt vieles durcheinander. Das Volksstimme-Jubiläum zum 130-jährigen Bestehen der Zeitung kann nicht wie geplant stattfinden. Und der jährliche Kinderlauf der Kita „Bummi“ aus dem Kannenstieg kann auch nicht wie gewohnt im Zoo stattfinden.

Gemeinsam konnte jetzt aber ein geeigneter Ersatz organisiert werden: Die Einrichtung der Kitawo gGmbH beteiligte sich an der Aktion „Volksstimme bewegt Sachsen-Anhalt“. 58 Kinder zwischen drei und sechs Jahren gingen dabei an den Start. In Anlehnung an das Volksstimme-Jubiläum war die Laufstrecke auf dem Außengelände der Kita exakt 130 Meter lang. Die erreichten Zeiten lagen zwischen 26 und 54 Sekunden.

Kita-Sozialarbeiterin Marion Pickut vom Deutschen Familienverband überreichte anschließend eine Urkunde sowie Medaille und Präsentmappe an die kleinen Sportler. Diese hatten zuvor bereits in Teams verschiedene Disziplinen absolviert, darunter Sackhüpfen, Weitsprung und Zielwurf.

An der Volksstimme-Aktion kann sich jeder Interessent beteiligen. Dazu absolviert er oder sie eine selbst gewählte Strecke vom Kinderlauf bis zur 130-Kilometer-Radtour und übermittelt das Ergebnis anschließend über das Internet, um in eine Rangliste aufgenommen zu werden. Wegen der großen Resonanz – so wurde auch eine Kooperation mit dem Brocken-Lauf geschlossen – ist der Aktionszeitraum bis zum 6. September verlängert worden.

Jeder Teilnehmer hat zudem die Möglichkeit, seine schönste Laufstrecke, anspruchsvollste Fahrradtour oder abwechslungsreichste Wanderstrecke zu empfehlen oder ein Foto von sich mit seiner Startnummer zu teilen. Ziel der Aktion: Jeder soll animiert werden, sich an der frischen Luft zu bewegen und etwas für seine Gesundheit zu tun.

www.volksstimme.de/volksstimme-bewegt- sachsen-anhalt

(Quelle: Volksstimme, 24.07.2020)

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Fr

24

Jul

2020

Tauschbörse und Lesecafé kommen zurück

Begegnungszentrum Kannenstieg: Internationaler Bund führt Projekt fort

Ende 2019 musste das Begegnungszentrum Kannenstieg schließen, weil der Träger keine Zukunft am Standort sah. Genau dort will der Internationale Bund das Projekt nun als neuer Träger fortführen. Start soll am 1. Dezember sein.

Das Aus für das Begegnungszentrum war vor allem für die Anwohner des Stadtteils, die dort die Angebote nutzten, ein schwerer Schlag. Tauschbörse, Lesecafé, Mutter-Vater-Kind-Treff wurden gerne genutzt. Der Träger, die Euro-Schulen Magdeburg, engagierte sich auch bei vielen Veranstaltungen in Nord, wie dem Grundschulfußballturnier oder dem Lauf am See. Nach zehn Jahren war dann aber Schluss. Die Arbeitssicherheit am Standort des Projekts in der Johannes-R.-Becher-Straße 56 sei nicht mehr gegeben, hatte der Träger mitgeteilt. Bauliche Änderungen wären nicht möglich, ein alternativer Standort sei nicht zu finden.

Nach dem Rückzug des Trägers hatte die Stadtverwaltung angekündigt, das Sozialprojekt, das als Beschäftigungsmaßnahme zusammen mit dem Jobcenter Magdeburg geführt wird, fortzusetzen. Das Interessenbekundungsverfahren ist jetzt abgeschlossen, der Internationale Bund (IB) hat den Zuschlag bekommen. Dieser führt bereits das Stadtteilmanagement für Kannenstieg und Neustädter See.

„Wir erstellen gerade die konkreten Antragsunterlagen und hoffen, sie Ende kommender Woche abgeben zu können“, erklärt Gerald Bache, Leiter des IB Magdeburg/Altmark. Anschließend wird das Konzept von Stadtverwaltung und Jobcenter geprüft. Voraussichtlich am 1. Dezember soll es dann mit 15 Teilnehmern, die in vier Teilprojekten beschäftigt werden, losgehen. „Wir wollen die Tauschbörse wieder aufleben lassen“, sagt der IB-Leiter. Weiterhin sei ein Werkstattbereich und ein Lesecafé geplant.

Und auch beim Standort soll es bewährt weitergehen. Denn obwohl der Vorgänger gerade dort nicht weitermachen wollte und konnte, will der IB wieder in das zweigeschossige Gebäude an der Johannes-R.-Becher-Straße einziehen. „Es soll der alte Standort werden“, sagt Gerald Bache.

Ziele des Stadtteilprojekts für die Sozialregion Nord (Kannenstieg, Neustädter See, Neue Neustadt und Neustädter Feld) sind laut Stadt unter anderem der Abbau von Vermittlungshemmnissen und die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit der Teilnehmer. Insbesondere die soziale und berufliche Integration in den ersten Arbeitsmarkt steht im Vordergrund. Zusätzlich sollen kulturelle, sportliche, familiäre oder soziale Angebote für die Anwohner entstehen.

(Quelle: Volksstimme, 24.07.2020)

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Do

23

Jul

2020

Sportabzeichentag am Neuen Sülzeweg

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Do

23

Jul

2020

Herzlich Willkommen zum virtuellen Stadtteillauf im Kannenstieg 2020

Lange haben wir überlegt, wie wir ihn in diesem speziellen Jahr organisieren - den familienfreundlichen Lauf entlang der Sülze. Aber nun haben wir die virtuelle Alternative übernommen. Trainingsziel, Wettkampfgefühl und Zusammengehörigkeit werden wir für die Läufer/Innen haben - nur keine Startlinie.

Zum Ablauf:

Zunächst meldest du dich auf https://my.raceresult.com/ an. Anschließend druckst du dir deine Startnummer selbst aus. Du findest sie unter deinem Namen in der Teilnehmerliste.

Im Zeitraum von Dienstag, 01.09.2020 bis zum Mittwoch, 30.09.2020 läufst du deine Strecke an einem Ort und zu einem Zeitpunkt deiner Wahl. Du kannst natürlich auch die Originalstrecke nutzen.

Nach dem Lauf trägst du deine Laufzeit selbst ins System ein, das musst du bis zum 30.09.2020 erledigt haben. In deiner Anmelde-Bestätigungsmail findest du dazu einen Link. Dort kannst du auch die Anmeldedaten letztmalig ändern.

Wenn du deine Laufzeit eingegeben und die Überprüfungsseite abgespeichert hast, findest Du deine Urkunde mit der eingetragenen Laufzeit unter "Ergebnisse" beim Klick auf deinen Namen.

(Quelle: MLV “Einheit” e.V.)

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Do

23

Jul

2020

Stadtteilfest in Nord am 12. September

Wie der Bürgerverein Nord auf der jüngsten Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Neustädter See mitteilte, soll das diesjährige Stadtteilfest für das Wohngebiet Nord am 12. September stattfinden. Dabei soll das zehnjährige Bestehen des Bürgervereins gefeiert werden, wie Stadtteilmanager Marcel Härtel im Auftrag des Vereins berichtete. Die Vorbereitungen für die Veranstaltung unter besonderen Corona-Bedingungen laufen. Wer sich einbringen möchte, könne sich im Stadtteilbüro in der „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, melden, erklärte Marcel Härtel.

(Quelle: Volksstimme, 23.07.2020)

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Fr

17

Jul

2020

Ausflug und Bingo im Treffpunkt Wohncafé

Der Treffpunkt Wohncafé im Milchweg 31 ist wieder geöffnet. Die verschiedenen täglichen Angebote wurden bereits gestartet. Für alle Veranstaltungen gelten die Hygiene- und Abstandsregeln zum Schutz vor dem Coronavirus. Die Teilnahme ist jeweils nur nach vorheriger Anmeldung möglich, wie es im aktuellen Monatsprogramm der Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen heißt. So wird zum Beispiel am Dienstag, 21. Juli, ein Ausflug nach Rogätz angeboten. Treffpunkt hierfür ist um 9.45 Uhr am Neustädter Bahnhof. Am Mittwoch, 29. Juli, wird Bingo gespielt. Alle weiteren Infos sowie Anmeldung gibt es unter Telefon 99 00 71 38.

(Quelle: Volksstimme, 17.07.2020)

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Demnächst erhältlich - Ausgabe 49
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