Nachrichtenarchiv

Hier finden Sie eine Übersicht aller veröffentlichten Artikel.

Mo

25

Jan

2021

„Kauf 2 - spende 1“

Seit diesem Montag ist es beim Einkaufen sowie bei der Nutzung des Personennahverkehrs notwendig, OP-Masken bzw. FFP2/KN95 Masken verpflichtend, um die Infektionszahlen weiter zu verringern. Damit sind Alltagsmasken, die Menschen oft selbst hergestellt haben, und welche durch ordnungsgemäßes Waschen mehrfach nutzbar sind, nicht mehr zu gebrauchen.

Da es derzeit lediglich in der Diskussion ist, Menschen, die sich bspw. im Grundsicherungs- oder Hartz IV Bezug befinden, mit Masken zu versorgen, ist es für diese Menschen derzeit schwierig, notwendige Wege, wie das Einkaufen, zu erledigen.

Daher bitten wir Sie darum, OP-Masken bzw. FFP2/KN95 Masken zu spenden. Abgegeben werden können diese sowohl beim Stadtteilmanagement im Stadtteiltreff Oase - in der Zeit von 13.00 bis 15.00 Uhr (Ansprechpartner Marcel Härtel, 0163 29 44 705) als auch im ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg - in der Zeit von 10.00. bis 13.00 Uhr (Ansprechpartnerinnen Frau Münzel, Frau Albers, 0391 25 12 933)

Wir bitten Sie, ausschließlich verpackte Ware zur Verfügung zu stellen, dass heißt z.B. dass bei Mehrfachpackungen von OP-Masken, diese in der Verpackung verbleiben sollten.

Es können nur Masken verteilt werden, solange es welche gibt! Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Ausgabe der Masken nur in sehr kleiner Stückzahl erfolgt. Bringen Sie für die Ausgabe bitte ein Behältnis mit, in denen Sie die Masken transportieren können.

Weitere Einrichtungen, die diese Unterstützung anbieten wollen, sind herzlich eingeladen, den Aufruf zu nutzen und entsprechend anzupassen.

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So

24

Jan

2021

Kannenstieg zeigt Herz

Mit dem Projekt „Herzen für Magdeburg“ beteiligte sich das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Kannenstieg an den aktuell laufenden Aktionstagen „Eine Stadt für alle“. Dazu hatten die Seniorinnen, die das ASZ regelmäßig besuchen, im Vorfeld Herzen genäht und getöpfert, um diese an Menschen aus Magdeburg weiterzugeben. Am Montag wurden diese an das Eingangstor des Bürgerhauses in der Johannes-R.-Becher-Straße gehängt, so dass sie von Passanten mitgenommen werden konnten. „Damit wollten die Akteure zum einen der Opfer der Bombardierung Magdeburgs gedenken und zum anderen gute Gedanken, verbunden mit der Hoffnung auf eine gute Zukunft, verbreiten“, erklärt ASZ-Mitarbeiterin Annette Münzel. Die Aktion wurde vom ASZ-Beirat sowie Lutz Fiedler, Sprecher der Gemeinwesenarbeitsgruppe, unterstützt.

(Quelle: Volksstimme, 22.01.2021)

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Do

21

Jan

2021

Auf einmal war die Straße weg

Vorbereitungen für nächsten Abschnitt beim Gleisbau in der Johannes-R.-Becher-Straße

Etwas überraschend hat die nächste Etappe beim Trassenbau im Kannenstieg begonnen: Die Einfahrt zur Johannes-R.-Becher-Straße wurde bereits abgefräst. Die Zufahrt zu Ärztehaus, Altenheim und Wohnhäusern ist aber weiterhin möglich.

Ohne vorherige Ankündigung wurde jetzt der nächste Abschnitt im Bauabschnitt 6 der 2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn angegangen. Im südlichen Bereich der Johannes-R.-Becher-Straße hat die Fräsmaschine bereits die komplette Asphaltschicht abgetragen. Nur eine Schotterschicht ist übrig geblieben.

Mitten auf der Fahrbahn steht gestern Mittag ein einzelnes „Durchfahrt verboten“-Schild. Wer zum Ärztehaus mit Apotheke oder zum „Albert Schweitzer“-Pflegeheim möchte, muss sich über den angrenzenden Parkplatz drängeln. Eng war es dort ohnehin schon – und jetzt soll noch der Verkehr von der Straße dazukommen?

Fehler der Baufirma

Nach Angaben von Tim Stein, Sprecher der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB), handelte es sich bei dem stehen gelassenen Schild lediglich um ein Versehen der Baufirma. Es sei noch am Nachmittag entfernt worden, erklärt er auf Volksstimme-Anfrage. „Die Straße ist nun auch offiziell wieder befahrbar“, sagt er weiter.

Bei den Arbeiten handelt es sich um eine vorbereitende Baumaßnahme, damit demnächst mit dem Leitungsbau begonnen werden kann. „Der Bitumen wurde abgetragen und wird nun recycelt“, sagt Tim Stein weiter. Im Zuge des Gleisbaus wird die gesamte Johannes-R.-Becher-Straße samt Fahrbahn, Haltestellen und Gehwege neu angelegt und gestaltet. Zwischen Hanns-Eisler-Platz und der künftigen Endhaltestelle am Neuen Sülzeweg kann man das Ergebnis bereits sehen, dort sind die Arbeiten am weitesten fortgeschritten. Im Bereich des Eislerplatzes wurde beispielsweise auch schon der westliche Gehweg angelegt.

Ursprünglich hatte es von Seiten der MVB geheißen, dass der letzte verbliebene Abschnitt in Richtung Ebendorfer Chaussee erst begonnen wird, wenn der Bereich am Eislerplatz fertiggestellt ist. Dass dort nun aber schon mit dem Abfräsen der Asphaltschicht losgelegt wurde, habe unter anderem mit der Verfügbarkeit von Baufirmen zu tun, sagt der MVB-Sprecher.

Baustart im Februar?

Lange bleibt die Schotterschicht aber nicht als Fahrbahn erhalten. Wenn es die Witterung zulässt, beginnen dort die weiteren Baumaßnahmen, kündigt Tim Stein an, inklusive Vollsperrung des Bereichs. Seinen Angaben nach könnte das bereits im Verlauf des Februars geschehen.

Die gut einen Kilometer lange Strecke ist Teil der 2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn, an der seit über einem Jahrzehnt gebaut wird. Die neue Strecke, auf der künftig die Linie 8 fahren soll, führt von der Becherstraße aus in den Milchweg, durch den Birkenweiler bis ins Neustädter Feld. Von dort geht es weiter bis zum Damaschkeplatz. Bis auf einen kurzen Abschnitt am Lorenzweg muss diese gesamte Strecke erst noch gebaut werden. Nach aktuellem Stand gilt eine Inbetriebnahme frühestens im Jahr 2024 als wahrscheinlich.

(Quelle: Volksstimme, 21.01.2021)

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Mi

20

Jan

2021

„Königskinder“ residieren im Kannenstieg

Kita der Pfingstgemeinde hat noch Kapazitäten / Neues Außengelände wartet auf kleine Abenteurer

Das Pandemiejahr samt Auflagen und Lockdown erschwerte den „Königskindern“ im Kannenstieg den Auftakt. Dennoch ist der christlichen Kita in der Johannes-R.-Becher-Straße der Start gelungen. 44 kleine Prinzen und Prinzessinnen werden derzeit betreut. Noch sind einige Kita-Plätze frei.

Es war ein denkbar schwieriges Jahr für Magdeburgs kleine Königskinder. Gerade erst konnten sie ihre Abenteuerburg zu Fuße ihrer Residenz im Kannenstieg in Beschlag nehmen, prompt verdarb Corona den Spaß. Ende September wurde das neu geschaffene Außengelände noch eingeweiht, im Oktober samt Kita wieder geschlossen. Das Coronavirus hatte sich in der Einrichtung ausgebreitet. Pädagogen, Eltern und einige Kinder waren infiziert. Nach Wochen der Quarantäne dann der erneute Lockdown – die Residenz der Königskinder verwaist.

16 Plätze sind bei den Königskindern noch frei

Keine kleine Prinzessin winkt von den Türmen herab, kein Prinz klettert die Burg empor. Eine Notbetreuung gibt es für die Jungen und Mädchen nicht. Dies nicht etwa, weil die Kita diese nicht vorhalten kann. Es fehle einfach der Bedarf, erklärt Kitaleiterin Michéle Moll. 44 Kinder hat die 40-Jährige inzwischen in ihrer Obhut. Bis zu 60 kann die Kita aufnehmen – Kinder ab 22 Monate bis zum Schuleingang. Sieben pädagogische Mitarbeiter betreuen den Nachwuchs, zudem arbeiten ein Hausmeister, eine Service- und eine Verwaltungskraft in der Einrichtung. „Wir wachsen, entwickeln uns stetig weiter, arbeiten auch immer weiter am Konzept“, erklärt sie. Derzeit werde beispielsweise eine weitere pädagogische Fachkraft gesucht, um noch mehr Kinder betreuen zu können. Der Bedarf in Magdeburg ist zweifelsohne da. Es müsse sich für die Betreuung nicht zwingend um Erzieher handeln, wichtig ist vielmehr, dass neben einem pädagogischen Hintergrund ein christlicher besteht.

Die Kita Königskinder ist eine Einrichtung der Pfingstgemeinde „Vaters Haus“ in Trägerschaft des Sozialwerks Gemeinde. Pastor Thorsten Moll hegte bereits vor über 20 Jahren den Wunsch, eine Kita zu eröffnen. Seit 1998, als die Gemeinde das ehemalige Kitagebäude in der Johannes-R.-Becher-Straße kaufte, arbeitete man darauf hin. Das Gros der Sanierungsarbeiten ist ehrenamtlich gestemmt und durch Spenden finanziert worden.

Gemeinde saniert weitgehend in Eigenregie

Was die Gemeinde in Eigenregie tun konnte, hat sie gemacht“, erzählt die Kitaleiterin, die selbst Mutter von drei Kindern ist. Im November 2019 konnte die Betreuung der ersten vier Königskinder aufgenommen werden, inzwischen ist die Einrichtung offiziell Teil der städtische Kita-Bedarfsplanung. Die freien Kapazitäten sind im Kita-Portal der Stadt zu finden. Dabei müssen die Kinder, die die Einrichtung besuchen, keinesfalls Gemeindemitglieder sein. „Man sollte jedoch offen für unser Konzept sein“, erklärt Michéle Moll.

Fokus auf christliche Werte und Erlebnispädagogik

Die Kita setze insbesondere auf die Vermittlung christlicher Werte. Es geht unter anderem um das Prägen von Werten wie Ehrlichkeit, Dankbarkeit, Barmherzigkeit, Selbstbeherrschung, Friedfertigkeit, Gerechtigkeit, Großzügigkeit, Freundlichkeit und Vergebungsbereitschaft. Vermittelt werden sie im täglichen Miteinander aber gern auch mittels biblischer Geschichten und Lieder im Morgenkreis oder bei Tischgebeten.

Dass die Vermittlung dieser Werte Religionen einen kann, zeigt, dass unter den Königskindern auch islamische Kinder sind, deren muslimischen Eltern es wichtig ist, dass in der Kitabetreuung verstärkt Wert darauf gelegt wird.

Konzept setzt auf familiäres Miteinander

Neben dem Glauben wird im Kita-Konzept besonders auf Natur- und Erlebnispädagogik gesetzt. Das Außengelände spiegelt dies in besonderer Weise wider. Es bietet nicht nur viel Platz zur Entfaltung der Kleinen, sondern gibt Gelegenheit zum Klettern, Matschen, Buddeln und Ausprobieren. „Wir sind wirklich sehr stolz auf und dankbar für das Geschaffene“, sagt Michéle Moll. Es sei eine sehr familiäre Kita, in der jeder das einbringt, was er kann, damit die Königstiger, -adler und -pinguine – so die Namen der drei Kitagruppen – eine schöne Kindheit haben. In Sachen Verwaltung helfe beispielsweise ihre Schwiegermutter, eine Schwägerin verwaltet die Trägerschaft, die andere habe den Außenbereich mit Burganlage, Tunnel, Garten und Sandkasten gestaltet.

Weitere Infos unter www.koenigskindergarten.de

(Quelle: Volksstimme, 20.01.2021)

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Mi

20

Jan

2021

Trassenbau soll noch dieses Jahr beginnen

1,5 Kilometer lang ist der Bauabschnitt der neuen Straßenbahntrasse zwischen dem Hermann-Bruse-Platz und der Ebendorfer Chausse entlang des Burgstaller Wegs und des Milchwegs. Nachdem im November die Klagefrist gegen das Projekt versterichen war, besteht nun Baurecht auch für diesen Abschnitt. Er ist Teil einer Straßenbahntrasse ab dem Hauptbahnhof über den Damaschkeplatz durch das Neustädter Feld bis hin zum Kannenstieg.

Mit der neuen Strecke werden erstmals die Wohngebiete Birkenweiler und Neustädter Feld an das Straßenbahnnetz angebunden. Die neue Straßenbahnverbindung soll die bisher dort verkehrende Buslinie 69 ersetzen. Die Anwohner erhalten damit erstmals eine schnelle und direkte Straßenbahnanbindung an die Innenstadt und den Hauptbahnhof. Das Umsteigen vom Bus in die Straßenbahn wird entfallen.

„Mit dem nun bestandskräftigen Beschluss können wir mit der weiteren Umsetzung des Bauvorhabens starten“, hatte die MVB-Geschäftsführerin Birgit Münster-Rendel schon im Dezember erklärt.

Dazu gehört zunächst die Erarbeitung der Ausführungsplanung. Sie werde diese Jahr bestimmen. Erste bauvorbereitende Arbeiten sollen aber schon 2021 ausgeführt werden. Der eigentliche Baustart ist Anfang 2022 vorgesehen.

(Quelle: Volksstimme, 20.01.2021)

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Di

12

Jan

2021

Schnelltestzentrum in der Oase nimmt heute die Arbeit auf

Erneuter kostenloser Check auf das Coronavirus der Uniklinik Magdeburg / Neuartiger Speicheltest wird ebenso erprobt

Die Uniklinik bietet ab heute erneut kostenlose Corona-Schnelltests an. Dazu ist im Stadtteiltreff Oase in der Pablo-Neruda-Straße 11 ein Schnelltestzentrum eingerichtet worden. Dieses wird heute um 11 Uhr zunächst mit einem offiziellen Akt eröffnet, ab 11.15 Uhr sollen Schnelltests für jedermann möglich sein. Die Teilnahme an der Testung erfolgt bis auf weiteres ohne vorherige Anmeldung. Perspektivisch soll es möglich sein, sich vorher im Internet über www.med.uni-magdeburg.de anzumelden, um längere Wartezeiten zu vermeiden, so eine Sprecherin des Uniklinikums.

Bereits im Dezember hatte die Uniklinik kostenlose Schnelltests auf dem Alten Markt angeboten. Mehr als 3000 Tests waren durchgeführt worden. Bei 1,8 Prozent der Personen, die sich haben testen lassen, konnte eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen werden. Diese Tests hätten dafür gesorgt, dass weitere Ansteckungen vermieden werden konnten, so das Uniklinikum. Das Land, die Stadt Magdeburg und die Universitätsmedizin hätten sich daraufhin entschieden, erneut eine Teststation zu errichten. Das Finanzministerium hat die notwendigen Mittel bereitgestellt.

„Unser Ziel ist es, durch die Antigen-Schnelltestung genau die Menschen zu finden, die vermutlich sonst unwissentlich andere Menschen angesteckt hätten“, so Prof. Hans-Jochen Heinze, Ärztlicher Direktor der Universitätsmedizin. Er rief dazu auf, an der Aktion teilzunehmen, insbesondere diejenigen, die mit Risikogruppen Kontakt haben werden.

Neben dem Antigen-Schnelltest soll auch ein neuer Speicheltest zum Einsatz kommen, der, wenn die Ergebnisse mit dem Antigen-Schnelltest vergleichbar sind, dann zukünftig problemlos zu Hause angewendet werden könnte, so das Uniklinikum. Bei einem positiven Schnelltest erfolgt ein klassischer PCR-Test, um das Ergebnis zu bestätigen. Auch dieser wird direkt vor Ort in die Wege geleitet.

Das Schnelltestzentrum in der Oase ist heute von 11.15 bis 17 Uhr, danach wochentags jeweils von 8.30 bis 12.30 Uhr und 13 bis 17 Uhr geöffnet.

(Quelle: Volksstimme, 12.01.2021)

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Di

12

Jan

2021

Neue Spielplätze für Nord

Flächensuche im Kannenstieg, Neustädter Feld und Neustädter See

In den nördlichen Stadtteilen werden mehrere Flächen für neue Spielplätze gesucht. Die aktuelle Spielplatzflächenkonzeption sieht unter anderem im Kannenstieg, im Neustädter Feld und am Neustädter See Neubauten vor. Dort hatten die Planer des Stadtgartenbetriebs in ihrer Analyse von Bedarf und Bestand eine Differenz festgestellt. Je nach der Zahl der Kinder, die im jeweiligen Stadtteil wohnen, soll nach den Vorgaben der Stadt eine entsprechende Spielplatzfläche vorgehalten werden. In den drei genannten Vierteln gibt es jeweils ein Defizit.

Deshalb soll beispielsweise in dem Gebiet Meseberger Weg/Milchweg (Stadtteil Neustädter Feld) ein neuer Spielplatz mit mindestens 1500 Quadratmeter entstehen. Dafür wird nun zunächst ein geeigneter Standort gesucht. Laut Konzeption soll die Umsetzung in zwei Jahren erfolgen. Für einen Neubau werden pauschal 288 000 Euro veranschlagt. Außerdem soll 2022 der Harry-Potter-Spielplatz an der Othrichstraße saniert werden. Er war Ende 2002 eröffnet worden.

Die gleiche Summe soll für einen weiteren neuen Spielplatz im Kannenstieg ausgegeben werden. Dieser soll laut Bedarfsanalyse im Bereich Hanns-Eisler-Platz gebaut werden, idealerweise bereits im kommenden Jahr. Doch auch hier gilt es erst noch eine passende Fläche zu finden.

Ein dritter Neubau ist am Neustädter See vorgesehen, in dem statistischen Bezirk Lumumbastraße/Barleber Straße. Dieser steht in der Prioritätenliste jedoch weiter hinten und soll somit erst ab 2024 angegangen werden. Für diesen gilt gleichfalls: Einen Standort dafür gibt es derzeit noch nicht.

(Quelle: Volksstimme, 12.01.2021)

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Mo

11

Jan

2021

Musik soll Hoffnung schenken

Die Sängerin Michelle Strobel veröffentlicht als „Ellim“ neue Songs, mit denen sie Gott ehren und Menschen berühren möchte

In der Pfingstgemeinde „Vaters Haus“ unterstützt sie als musikalische Leiterin Gottesdienste mit Gesang, Songwriting und instrumentaler Begleitung. Auch selbst geschriebene Titel gehören dazu.

Im Mai veröffentliche Michelle Strobel als „Ellim“ ihre erste Single „Die auf den Herrn vertrauen“. Nun schob die 35-Jährige ihre zweite Single „Viele Meilen“ und dritte „Ich gebe mich hin“ hinterher. Damit ist sie dem Ziel – Veröffentlichung ihres Albums „Du inspirierst mich“ – gleich in doppelter Schrittlänge nähergekommen.

Seit ihrem 15. Lebensjahr macht die Magdeburgerin Musik. Bereits damals sang die Tochter des Pastors Thorsten Moll in der Kirchengemeinde. Zudem sang sie in zwei Magdeburger Bands. „Ich habe sehr viele Songs geschrieben, die ich aber nur im kleinen, privaten Rahmen vorgetragen habe. Bisher habe ich sie auch nicht professionell aufgenommen“, erzählt Michelle Strobel. 2011 ging es dann in eine längere musikalische Pause - die Geburten ihrer Kinder veränderten ihr Leben. „Ich hatte in meinem Alltag nur noch Zeit für kurze Handyaufnahmen, habe aber trotzdem versucht, Songs zu schreiben. Stundenlanges Abtauchen in eine Musikproduktion war aber einfach nicht drin.“

Drei Kinder, zeitgleich der Abschluss ihres Studiums und eine Beziehungskrise haben ihren Blick verändert. „In dieser Phase entstanden Lieder, die mir durch die nicht immer einfache Zeit halfen und auch sehr viele Gedanken aus diesen Tagen beinhalten. Trotz der Herausforderungen bin ich dankbar für diese Erfahrung und vor allem für die daraus entstandenen Lieder.“

2018 habe sie sich dann wieder in die Öffentlichkeit getraut. „Ich wollte nichts mehr zurückhalten - im Gegenteil, ich wollte jetzt noch weiter“, so Ellim. Mut dazu gab ihr der Zuspruch nach einem Singer/Songwriter-Konzert im Kulturkollektiv in Stadtfeld. Wenig später gab sie ein Wohnzimmerkonzert, wo sie das erste Mal die neuesten Titel aus ihrem „Tagebuch“ öffentlich preisgab.

Die Aufnahme der ersten Single „Du inspirierst mich“ ließ Ellim die Ziele noch höherstecken. „Obwohl ich den Song 2018 schrieb, finde ich ihn sehr passend für diese heutige Zeit und konnte schon vielen Menschen damit Mut machen“, erzählt sie. Der Song solle Hoffnung schenken und zeige, wie man in Herausforderungen durch den Glauben an Gott gestärkt werden kann. Etwas, das sie selbst in ihren persönlichen Krisen erlebt hat und diese Erfahrung möchte sie mit anderen Menschen teilen.

Mehr über die Musikerin und ihre Songs ist im Internet auf Youtube und unter www.ellim.art zu finden.

(Quelle: Volksstimme, 29.12.2020)

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Mi

23

Dez

2020

Die Lichterwelt vom Kannenstieg

Eberhard Grimme sorgt für seinen ganz eigenen Weihnachtsglanz / Aufbau dauert drei Wochen

Der Kannenstieg hat seine eigene kleine Lichterwelt. Eberhard Grimme hat sein Grundstück mit Dutzenden Lichterketten und anderen Leuchtelementen dekoriert.

„Langsam wird der Platz knapp“, räumt Eberhard Grimme ein. Vor gut acht Jahren hat den Rentner die Leidenschaft für den weihnachtlichen Lichterglanz gepackt. Seitdem ist seine eigene Lichterwelt im Danziger Dorf jedes Jahr um einige neue Elemente gewachsen und bietet heute einen beeindruckenden Anblick. In jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken: An der Toreinfahrt begrüßt ein singender Weihnachtsmann die Besucher. Ein 4,50 Meter hoher künstlicher Baum ragt weit über die Hecke. Der gesamte Rasen ist mit Lichterketten überspannt, die für eine ganz besondere Atmosphäre sorgen.

„Da ist schon einiges an Planung notwendig“, sagt Eberhard Grimme, weswegen er sich mittlerweile intensiv damit beschäftigt und sogar Zeichnungen anfertigt. So brauche er alleine 20 Steckerleisten, um alle 84 Leuchtelemente ans Stromnetz anzuschließen. „Da muss ich schon genau schauen, wie ich die Lichterketten verlege, damit sie auch an die Steckdose reichen“, sagt er.

Gut drei Wochen braucht er, bis das letzte Lichtlein angebracht ist. Sorge vor der Stromrechnung hat er aber deswegen keine. „Ich mache es, weil es mir Freude bringt“, sagt er. Und nicht nur ihm und seiner Familie. „Ich freue mich auch, wenn die Leute draußen vorbeigehen, stehen bleiben und schauen“, erzählt er. Wenn er gerade draußen im Garten ist, lässt er Familien mit Kindern auch mal einen Blick hinter den Gartenzaun werfen. Dann sehen sie auch den Weihnachtsmann im Heißluftballon oder den, der auf dem Brunnenrand sitzt und ein Glas Glühwein trinkt. Und einen kleinen Beutel mit Süßigkeiten hat er auch griffbereit.

Zu Ostern lebt er seine Dekorationslust auch aus, dann natürlich ohne Licht. Aber drei lebensgroße Osterhasen stehen dann zum Beispiel in seinem Garten. Halloween hingegen reize ihn gar nicht, sagt Eberhard Grimme. Für das kommende Jahr hat er noch einige Ideen für ein paar freie Stellen in seinem Garten und am Haus. Dann soll es aber langsam reichen, sagt er.

Wer den Weihnachtsspaziergang für einen Blick auf seine Lichterwelt nutzen will: Sie ist im Klosterfelde zu finden, wo es eigentlich fast nur Gartengrundstücke mit kleinen Lauben gibt. Daher ist der Lichterglanz von Eberhard Grimme schon von weitem zu erkennen.

(Quelle: Volksstimme, 23.12.2020)

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Do

17

Dez

2020

Wohncafe telefonisch und kontaktfrei erreichbar

Aufgrund der neunten Eindämmungsverordnung finden bis mindestens 10. Januar 2021 keine Veranstaltungen im Treffpunkt Wohncafé mehr statt. Ob und wie es dann weitergeht, bleibt abzuwarten. Jedoch können Sie uns weiterhin telefonisch unter 0173 7236711 von Montag bis Freitag in der Zeit von 10-15 Uhr erreichen. Weiterhin ist das Quartiersbüro jeden Donnerstag (auch am 24. & 31.12.) von 10-15 Uhr für Sie geöffnet. Ich möchte Sie jedoch um eine telefonische Voranmeldung bitten, damit ich mir Zeit für Ihr Anliegen nehmen kann und alle Hygiene-/ Abstandsregeln eingehalten werden können.

Wir bieten noch zwei weitere kontaktlose Angebote an.

Das gesamte Team des Treffpunkt Wohncafé wünscht Ihnen schöne Festtage und eine guten Rutsch ins neue Jahr.

Bleiben Sie gesund! Gesundheit ist mehr denn je unser wertvollstes Gut.

Herzliche Grüße

Kerstin Schneemilch

Fachdienst, Pfeiffersche Stiftungen, Bereich Ambulant im Quartier, Milchweg 31

Briefe gegen die Einsamkeit.pdf
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Gespraech_Lina.pdf
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Do

17

Dez

2020

Buslinie 69 fährt wieder über Eislerplatz

Nach der Öffnung der neuen Straßenbahnstrecke in der Raiffeisenstraße und Warschauer Straße am Dienstag vermelden die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) auch im Norden der Stadt einen Fortschritt bei der 2. Nord-Süd-Verbindung. Und zwar kann die Buslinie 69 in Richtung Kannenstieg ab sofort wieder den Hanns-Eisler-Platz anfahren, wie Sprecher Tim Stein gestern informiert.

„Die Bauarbeiten für den Bau der neuen Straßenbahntrasse sind so weit fortgeschritten, dass die neue Buswendeschleife am Endpunkt Kannenstieg in Betrieb genommen werden konnte“, erklärt er. Dadurch werde die neue Linienführung vom Loitscher Weg zum Hanns-Eisler-Platz und weiter über die Johannes-R.-Becher-Straße ermöglicht. Für die Fahrgäste verkürzen sich somit die Wege im Wohngebiet, so Stein.

Neben der Haltestelle Hanns-Eisler-Platz wird in Richtung Endhaltestelle auch wieder die Haltestelle Pablo-Picasso-Straße angefahren. „In Richtung S-Bahnhof Neustadt fährt der Bus weiterhin über die Hans-Grundig-Straße und bedient die Ersatzhaltestelle Hanns-Eisler-Platz auf der Rückseite des Einkaufszentrums“, so der MVB-Sprecher.

(Quelle: Volksstimme, 17.12.2021)

 

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Mo

14

Dez

2020

Mit Grünkohl und Kartengrüßen gegen Corona-Frust

ASZ Kannenstieg bietet Weihnachtsessen zum Mitnehmen an / Aktionen als Kontakt zu Senioren

Weihnachtszeit ist normalerweise Grünkohlzeit. Auch auf dem Adventsmarkt im Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Kannenstieg gab es in den vergangenen Jahren stets eine deftige Portion für die Senioren aus dem Stadtteil. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte das ASZ-Team in diesem Jahr keinen Markt durchführen. Den Grünkohlgenuss sollten die Besucher aber dennoch nicht missen.

Also stellten sich die beiden Mitarbeiterinnen Annette Münzel und Steffi Albers in die Küche und kochten einen großen Topf Grünkohl. Unterstützt wurden sie dabei von Erna Nonn, die seit über 15 Jahren das Gedächtnistraining im ASZ ehrenamtlich leitet. „Sie schmeckt alles am Ende ab“, sagt Steffi Albers. Dazu wurden Christstollen gebacken.

Anschließend konnten die Senioren – mit Abstand und Mundschutz – ihre Portion am Bürgerhaus in der Johannes-R.-Becher-Straße abholen. Über 50 Portionen wurden von den beiden ASZ-Mitarbeiterinnen und ihren Helfern ausgeteilt.

Die Grünkohl-Ausgabe ist nicht die einzige Aktion, mit der das ASZ versucht, trotz der aktuellen Einschränkungen in Kontakt mit seinen Besuchern zu bleiben. „Wir haben in den letzten Tagen für unsere Senioren Adventsbriefe verteilt. Darin waren Gedichte, Anregungen zum Basteln von Sternen und zum Malen, Plätzchenrezepte, Liedtexte und Rätsel enthalten. Damit wollten wir ihnen nicht nur eine Freude bereiten, sondern sie auch zur Beschäftigung motivieren“, berichtet Steffi Albers. Über 80 Briefe wurden in die Briefkästen gelegt. „So bleiben wir ständig im Gespräch und spenden Hoffnung und Zuversicht.“

Zudem gibt es den Adventskalender im Schaufenster des Eingangsbereichs. Dieser wird täglich neu gestaltet. Die einzelnen Gruppen, die sich sonst regelmäßig im ASZ treffen, gestalten ihn mit Bildern, Gedichten sowie Infos über ihre Aktivitäten.

Für Heinz Lachetta, ebenfalls seit vielen Jahren treuer ASZ-Besucher, ist der Kalender eine „gelungene Geste, mit deren Art und Weise Verbindungen erhalten und Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit gefördert werden“. Er ist selbst in zwei Gruppen aktiv.

Überhaupt sei das Bemühen der Mitarbeiterinnen „bemerkenswert“. „Mit klugen Überlegungen und Maßnahmen halten sie den Kontakt zu den Bürgern des Stadtteils aufrecht“, meint er. Telefonate zu betagten Menschen sei tägliche Arbeit, ebenso wie Hilfe vor Ort und Übernahme organisatorischer und Unterstützung schriftlicher Angelegenheiten aller Art. „Dank für eine umfangreiche Arbeit in einer schwierigen Zeit“, erklärt Heinz Lachetta.

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Do

03

Dez

2020

„Mittendrin“ im Kannenstieg ab Anfang März

Das neue Begegnungszentrum im Kannenstieg wird erst später starten. Das teilt Gerald Bache vom Internationalen Bund (IB) auf Volksstimme-Anfrage mit. Der Bildungsträger hatte sich bei der Stadt um die Fortführung des sozial-integrativen Projekts beworben. Zuvor hatte sich der bisherige Träger, die Euro-Schulen Magdeburg, nach zehn Jahren aus dem Stadtteil zurückgezogen.

Ursprünglich war ein Start des Projekts für Anfang Dezember avisiert gewesen. Doch wie bei vielen anderen Dingen derzeit, machte Corona dem Träger einen Strich durch die Rechnung. „Aufgrund der aktuellen Verordnungen sind zwei Teilprojekte des geplanten Angebotes nur sehr eingeschränkt durchführbar“, erklärt Gerald Bache. So soll es unter anderem wieder ein Lesecafé geben, was bei den derzeitigen Kontaktbeschränkungen aber keinen Sinn ergeben würde. „Daher haben wir uns gemeinsam mit dem Jobcenter und dem Sozialamt darauf verständigt, die Teilnehmerzuweisung und damit den Start des Projektes auf den 1. März zu verlegen“, sagt er. Langzeitarbeitslose sollen über verschiedene Maßnahmen auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden.

Der Name des neuen Projekts wird „Mittendrin“ sein. Es soll wieder am alten Standort an der Johannes-R.-Becher-Straße 56 zu finden sein, der zuvor noch hergerichtet wird.

(Quelle: Volksstimme, 03.12.2020)

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Mi

02

Dez

2020

Millionenprojekt im Kannenstieg

Genossenschaft will Wohnungen in der Otto-Nagel-Straße modernisieren / Kooperation mit der Wobau geplant

In der Otto-Nagel-Straße wird ein Zehngeschosser saniert. Ein Hauseingang bekommt Sozialwohnungen, im zweiten Aufgang werden die Grundrisse komplett geändert. Außerdem soll der nächste Giebel mit einem Großgraffito gestaltet werden.

Erst vor wenigen Wochen hatte die Magdeburger Wohnungsbaugenossenschaft (MWG) angekündigt, am Neustädter See in der Victor-Jara-Straße ein neues Wohngebäude zu errichten. Nun berichtet Vorstandssprecher Thomas Fischbeck von einer weiteren millionenschweren Investition in das Wohngebiet Nord. Diesmal steht auf der anderen Seite des Magdeburger Rings ein Zehngeschosser in der Otto-Nagel-Straße im Fokus.

„Wir werden die beiden Eingänge 7 und 8 mit derzeit noch 80 Wohnungen komplett erneuern“, sagt Fischbeck. Aktuell werden die Wohnungen deswegen nach und nach leergezogen, um Platz für die geplanten Bauarbeiten zu haben. Von den 36 verbliebenen Mietern konnten bereits mit 24 neue Verträge geschlossen werden. Bis alle Wohnungen frei sind, wird es noch bis zum vierten Quartal 2021 dauern, rechnet der MWG-Vorstand.

Dann erst soll der Umbau beginnen, der gut zwei Jahre dauern wird. Dabei werden in einem Eingang Wohnungen eingerichtet, die nur für Mieter mit einem Wohnberechtigungsschein gedacht sind. „Damit werden wir unserer sozialen Verantwortung als Genossenschaft gerecht“, sagt Thomas Fischbeck.

Zahl der Wohnungen sinkt

Im zweiten Aufgang werden die Grundrisse aller Wohnungen komplett geändert, so dass es von Ein- bis Fünf-Raum-Wohnungen alles geben wird. „Der Bedarf gerade an großen Wohnungen für Familien ist da“, wie er sagt. Insgesamt wird die Zahl der Wohnungen durch die Maßnahme von 80 auf 61 Wohnungen reduziert. So soll die gesamte 1. Etage für die Mietergemeinschaft hergerichtet werden – ein Novum für die Genossenschaft. Aufenthaltsflächen oder eine Werkstatt könnten dort entstehen, die von allen Generationen genutzt werden, so die Idee dahinter. Wenn das Konzept aufgeht, könnte man es auch in weitere Zehngeschosser in Nord transportieren, sagt er.

In Sanierung und Umbau sollen gut 4,6 Millionen Euro investiert werden. „Wir wollen damit ein Zeichen in den Kannenstieg geben und zeigen: Hier gibt es eine Entwicklung“, sagt Thomas Fischbeck.

Pläne gibt es auch für die Giebelwand des Zehngeschossers zur Ebendorfer Chaussee, wie er weiter verrät. Gemeinsam mit der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft (Wobau), der das benachbarte Haus gehört, arbeite man derzeit an einer Gestaltung. Anfang des neuen Jahres soll vorgestellt werden, was dort genau geplant ist.

Ganzes Quartier entwickeln

Auf der anderen Seite des Rings hatte die MWG in den Vorjahren bereits zwei 35 Meter hohe Giebelwände von Graffitikünstlern gestalten lassen. Ein Mädchen auf einer Schaukel und ein Junge mit Fußball grüßen seitdem die Autofahrer auf der Schnellstraße. Mit der Wobau soll auch das gesamte Quartier der Zehngeschosser entwickelt werden.

Wie es mit den nahegelegenen Eingängen der Otto-Nagel-Straße 1-3 weitergeht, ist indes unklar. Die stehen seit Jahren leer, ihr Zustand wird dadurch nicht besser. „Wir haben uns mehrfach darum bemüht, sie zu erwerben“, sagt der Vorstandssprecher. Die Angebote seien vom Eigentümer aber als zu niedrig eingestuft worden, meint er. Die Volksstimme hat dort eine Anfrage gestellt, die Antwort steht aus.

(Quelle: Volksstimme, 02.12.2020)

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Di

01

Dez

2020

„Kunterbunt“ verteilt Weihnachtstüten

Zum diesjährigen Abschluss der „Kunterbunt“-Veranstaltungsreihe für Kinder plant Stadtteilmanager Marcel Härtel eine Nikolaus-Überraschung. „Wir stehen am kommenden Freitag ab 15 Uhr auf der Zentrumsachse in der Nähe des Rewe-Marktes und verteilen 150 Weihnachtstüten, mit allem was dort reingehört“, sagt er. Weil coronabedingt weder Laternenumzug noch Weihnachtsmarkt oder Auftritt der Puppenbühne stattfinden können, wurde diese Alternative gewählt. Auch der aktuelle Stadtteilkompass als Wegweiser für das Wohngebiet Nord sowie der Jahreskalender 2021 werden dort kostenlos verteilt.

(Quelle: Volksstimme, 01.12.2020)

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So

29

Nov

2020

Neue Vorfahrt war Wunsch von Anwohnern

In der vergangenen Woche berichtete die Volksstimme über die Sorgen der Anwohner im Loitscher Weg. Seitdem die Johannes-R.-Becher-Straße wegen der Arbeiten für die neue Straßenbahnstrecke gesperrt wurde, ist ihre Straße eine der Hauptzufahrten in den Kannenstieg.

Obwohl dort Tempo 30 gilt, werde das nicht von allen Autofahrern eingehalten, hatte eine Leserbriefschreiberin berichtet. Auch am Lesertelefon gab es entsprechende Hinweise. Ein Punkt, der dafür als Grund angeführt wurde, ist die Aufhebung der Rechts-vor-links-Regelung an den beiden Einmündungen von Wenddorfer und Bertinger Weg. Weil Autofahrer dort nun nicht mehr vorsichtig heranfahren müssen, könnten sie schneller fahren als erlaubt, hieß es.

Die neue Vorfahrtsregelung wurde aber nicht auf Bestreben der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) eingeführt, wie Sprecher Tim Stein betont. Vielmehr war das eine Entscheidung der Stadt gewesen. Demnach hatte es einen Vor-Ort-Termin mit Anwohnern und Verwaltungsspitze gegeben. Dort hatten die Anlieger das ständige Abbremsen und Anfahren der Autos als störend kritisiert, insbesondere in den Nachtstunden. Deren Zahl hatte durch die Umleitung stark zugenommen. Daraufhin wurde die Regelung geändert und der Loitscher Weg als Hauptstraße ausgewiesen – mit den Folgen, die andere Anwohner nun kritisieren.

Bis zum Spätsommer 2021 wird die aktuelle Situation bestehen. Dann soll die neue Straßenbahnstrecke fertig sein.

(Quelle: Volksstimme, 28.11.2020)

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Fr

27

Nov

2020

Seltene Haltestelle für neue Kannenstieg-Strecke

Bus und Bahn treffen sich am Bahnsteig

Wie bereits kürzlich berichtet, gehen die Gleisbauarbeiten im Kannenstieg voran. Aktuell sind die Bagger vor allem zwischen Hanns-Eisler-Platz und Ärztehaus aktiv, um das Verlegen der Schienen für die neue Straßenbahnstrecke vorzubereiten.

Zwischen Wendeschleife und der Straße Kannenstieg ist das bereits geschehen. So ist in Höhe Pablo-Picasso-Straße auch schon eine der vier neuen Haltestellen angelegt worden. Dabei handelt es sich um eine besondere Ausführung, wie Tim Stein, Sprecher der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB), erklärt. Dort treffen sich Straßenbahn und Bus an einem Bahnsteig, aber in entgegengesetzter Richtung. „Während die Bahnen in Richtung Innenstadt am Bahnsteig halten, stoppen die Busse in Richtung Kannenstieg an der selben Haltestelleninsel, nur versetzt“, sagt er. Dafür wurde ein spezieller Bord gebaut, den die Busse anfahren können.

Solch eine Haltestelle gibt bislang nur noch am Bördepark, erläutert Tim Stein. Eine weitere wird aber demnächst am Hanns-Eisler-Platz entstehen.

Dass sich Bus und Bahn aber tatsächlich dort begegnen, ist eher unwahrscheinlich. Denn die Bushaltestelle wird nur für den Nachtverkehr sowie den Schienenersatzverkehr genutzt werden. Die neue Strecke soll voraussichtlich im Spätsommer 2021 fertiggestellt sein.

(Quelle: Volksstimme, 27.11.2020)

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Mi

25

Nov

2020

Senioren gestalten Adventskalender

Mit einer kreativen Idee möchte das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg den Bewohnern in Nord in dieser Krisenzeit eine kleine Freude bereiten. Senioren, die sonst in den verschiedenen Kursen wie Malen, Töpfern, Handarbeit, Skat, Nähen und vielem mehr ihrem Hobby frönen, gestalten jeweils ein Türchen für den Adventskalender des ASZ, berichtet Mitarbeiterin Steffi Albers. Dieser wird das große Fenster im Eingangsbereich des Bürgerhauses in der Johannes-R.-Becher-Straße 57 zieren. „Ab 1. Dezember lohnt sich also ein Spaziergang dorthin, um zu sehen, welche Gestaltungsideen unsere Senioren umgesetzt haben“, sagt sie.

(Quelle: Volksstimme, 25.11.2020)

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Mi

25

Nov

2020

Wohncafé ist für Besucher weiter da

Die Corona-Beschränkungen betreffen alle. Aber es gibt zahlreiche Menschen, die trifft es besonders schwer und dazu gehören vor allem Ältere. Der „Treffpunkt Wohncafé“ am Milchweg lässt seine Besucher nicht im Stich, wie die Pfeifferschen Stiftungen mitteilen. Der ambulante Betreuungsdienst besucht weiterhin unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen die Senioren zu Hause. Ebenfalls ist das Quartiersbüro zur gewohnten Zeit, immer donnerstags von 10 bis 15 Uhr, geöffnet. Außerdem gibt es die „Briefe gegen die Einsamkeit“, die man bei Bedarf schreiben oder empfangen kann. Das Quartiersmanagement ist von Montag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr unter Telefon 0173/723 67 11 erreichbar.

(Quelle: Volksstimme, 25.11.2020)

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Di

24

Nov

2020

GWA Kannenstieg trifft sich später

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage können derzeit die Gemeinwesenarbeitsgruppen (GWA) in den Stadtteilen nicht zusammenkommen. Auch die GWA Kannenstieg hätte sich am morgigen Mittwoch wieder zu einer Sitzung treffen sollen. „Aus den bekannten Gründen muss sie leider ausfallen“, hat Sprecher Lutz Fiedler jetzt mitgeteilt. Wenn wieder Planungssicherheit bestehe, werde der Sprecherrat den nächsten Termin rechtzeitig bekanntgeben. „Wir sind natürlich trotzdem für die Anliegen der Bürger des Kannenstiegs da und helfen gerne – jetzt eben mehr telefonisch oder auch einzeln persönlich“, erklärt Lutz Fiedler weiter. Kontakt zum Sprecherrat kann per E-Mail an gwa.kannenstieg@gmx.de aufgenommen werden.

(Quelle: Volksstimme, 24.11.2020)

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Mo

23

Nov

2020

Loitscher Weg im Polizei-Blick

Beamte kontrollieren unregelmäßig Tempo 30 und Durchfahrverbot

Ist der Loitscher Weg eine Raserstrecke? Seitdem die Johannes-R.-Becher-Straße wegen der Bauarbeiten für die neue Straßenbahntrasse gesperrt wurde, ist die Anliegerstraße eine der Hauptzufahrten in den Kannenstieg. Das Parken am Fahrbahnrand wurde verboten, die Rechts-vor-links-Regelung an den Kreuzungen aufgehoben. Es gilt aber Tempo 30. Das werde nur nicht immer eingehalten, schreibt eine Anwohnerin in einem Leserbrief. „Besonders die Dunkelheit wird von einigen Rowdys ausgenutzt“, berichtet sie und bittet um verstärkte Kontrollen.

Auf Volksstimme-Anfrage teilt ein Polizeisprecher mit, dass der Bereich bereits seit dem Frühjahr im Blick der Regionalbereichsbeamten (RBB) steht. Nach Beschwerden wurde Kontakt mit den jeweiligen Anwohnern gesucht. Daraufhin gab es Verkehrsüberwachungen an mehreren Tagen zu verschiedenen Zeiten. Im Mai wurde eine Lasermessung durchgeführt.

Mit den Bauunternehmen der Straßenbahntrasse wurde gesprochen, um das ebenfalls geltende Durchfahrverbot für ihre Lkw-Fahrer durchzusetzen. Nachdem ein Anwohner Beweisfotos mit Lkw eingereicht hatte, die sich dem widersetzten, wurde wegen Verkehrsordnungswidrigkeiten ermittelt, berichtet der Sprecher. Bei den Streifen der RBB seien aber keine weiteren Verstöße festgestellt worden.

„Die Beschwerden, die an uns herangetragen wurden, wurden geprüft und ernst genommen“, versichert er. Der Loitscher Weg sei nach wie vor eine der Straßen, „die durch die Kollegen vom RBB, die für die Stadtteile Sülzegrund/Kannenstieg/Neustädter Feld/Birkenweiler verantwortlich sind, in unregelmäßigen Abständen überprüft und kontrolliert werden“.

Lutz Fiedler ist Sprecher der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg. Das Bürgergremium ist Anlaufstelle für alle Anwohnersorgen. Aktuell lägen keine Hinweise auf Probleme im Loitscher Weg vor, sagt er. Anwohner könnten sich aber jederzeit per E-Mail an die GWA wenden, die sich dann um Hilfe bemüht. Kontakt unter gwa.kannenstieg@gmx.de.

(Quelle: Volksstimme, 21.11.2020)

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Do

19

Nov

2020

Mit Nord-Ansichten durch das kommende Jahr

Neuer Stadtteilkalender kann abgeholt werden / Aktueller Wegweiser erscheint ebenfalls demnächst

Ob der verschneite Leuchtturm-Spielplatz im Februar, die Familien-Skulptur im Juni oder das Hochhaus am Seeufer im November – wer mit Ansichten aus seinem Stadtteil durch das kommende Jahr gehen möchte, hat dazu jetzt wieder die Gelegenheit.

Das Stadtteilmanagement Neustädter See/Kannenstieg in Trägerschaft des Internationalen Bunds hat wieder einen Kalender für 2021 zusammengestellt. „Dieser ist jetzt eingetroffen und kann somit ab sofort im Stadtteilbüro beziehungsweise im Stadtteiltreff ‚Oase‘ abgeholt werden“, erklärt Stadtteilmanager Marcel Härtel. Weil er aus Mitteln der Städtebauförderung finanziert wird, kann er kostenfrei mitgenommen werden.

Für 2021 habe man jede der zwölf Monatsseiten mit drei typischen Motiven aus Nord gestaltet, jeweils passend zur aktuellen Jahreszeit. „Der Kalenderbereich lässt Raum, um Termine oder ähnliches einzutragen, Ferien und Feiertage sind deutlich markiert“, erklärt er weiter. Damit dafür auch genug Platz ist, wurde der Kalender im A-3-Format gefertigt. Die Bilder stammen dabei von den Fotografen Sandro Grupe, Conny Pappert, Karl-Heinz Rasche sowie Härtel selbst.

Ebenfalls demnächst erhältlich wird der aktualisierte Stadtteilkompass sein. Im Din-A-5-Format gibt es dort auf 32 Seiten alle wichtigen Informationen für das Leben im Stadtteil. Wo findet man welche Ärzte, wo kann man einkaufen, welche Senioreneinrichtungen und Kitas gibt es im Quartier? Diese und Antworten auf viele weitere Fragen rund um den Neustädter See und den Kannenstieg finden beispielsweise Neuhinzugezogene in der neuen Infobroschüre.

Der Stadtteilkompass ist bereits 2012 und 2016 erschienen und wurde nun auf den aktuellen Stand gebracht. Auch der Stadtteilkalender hat schon Tradition. In den vergangenen Jahren standen dabei zum Beispiel die Jubiläen 40 Jahre Wohngebiet Nord und zehn Jahre Bürgerverein Nord oder die Natur im Quartier im Mittelpunkt der Motivauswahl.

(Quelle: Volksstimme, 19.11.2020)

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Di

17

Nov

2020

Am Eislerplatz wird für neue Haltestelle gebuddelt

MVB informieren über aktuellen Stand bei den Arbeiten für die Straßenbahntrasse durch den Kannenstieg

Die neue Straßenbahnhaltestelle in der Johannes-R.-Becher-Straße ist schon gut zu erkennen. Die Fahrbahn und Gehwege sind in Nutzung und zwischen den Schienen grünt es bereits. Am Hanns-Eisler-Platz konzentrieren sich derzeit die Arbeiten für die neue Straßenbahntrasse der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB). Auch hier wird es künftig eine neue Ein- und Ausstiegsmöglichkeit geben.

MVB-Sprecher Tim Stein gibt auf Volksstimme-Anfrage einen Überblick über den aktuellen Stand der Arbeiten für den Bauabschnitt 6 der zweiten Nord-Süd-Verbindung. So wurde die neue Fernwärmeleitung im Bereich des Eislerplatzes erfolgreich angelegt. Auch die Telekom ist mit ihrem Leitungsbau bereits fertig. „Der Kanalbau ist bis zur Johannes-R.-Becher-Straße 51 abgeschlossen“, sagt er.

„Im Kurvenbereich wurden Schienenschmieranlagen eingebaut, damit die Straßenbahnen leise fahren“, so Tim Stein. Fahrleitungsmaste sind zum Teil schon gesetzt worden. Zwischen Hans-Grundig-Straße und der Straße Kannenstieg sind die Kabelarbeiten für die künftige Straßenbeleuchtung und die Ampelanlagen abgeschlossen.

Das letzte Stück der Becherstraße, das in die Ebendorfer Chaussee mündet, soll im kommenden Frühjahr begonnen werden, kündigt der MVB-Sprecher an. Erst wenn der Abschnitt bis Hanns-Eisler-Platz fertiggestellt ist und dem Verkehr wieder übergeben werden kann, sei das möglich, so Tim Stein.

(Quelle: Volksstimme, 17.11.2020)

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Di

17

Nov

2020

Adventsbasteln mit vorbereiteten Tüten

Aufgrund der aktuellen Einschränkungen wegen des Coronavirus kann das von Stadtteilmanager Marcel Härtel geplante Adventsbasteln im Rahmen des „Kunterbunt“-Projekts nicht stattfinden. Die Kinder aus den Stadtteilen Neustädter See und Kannenstieg müssen aber nicht auf den Bastelspaß verzichten. Wie schon bei dem aus gleichem Grund ausgefallenen Osterbasteln hat das Stadtteilmanagement Tüten mit einer Bastelanleitung sowie den benötigten Materialien vorbereitet und wird diese nun an Familien verteilen, die sich dafür angemeldet haben. Fotos von den Ergebnissen der Bastelei können dann an die Stadtteilzeitung „Lindwurm“ zur Veröffentlichung gesendet werden.

(Quelle: Volksstimme, 17.11.2020)

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Di

17

Nov

2020

Kein Repaircafé im Kannenstieg

Das für den morgigen Mittwoch geplante Repaircafé im Bürgerhaus Kannenstieg kann aufgrund der Einschränkungen wegen des Coronavirus nicht stattfinden. Wann defekte Kleingeräte wieder zur Reparatur durch Ehrenamtliche abgegeben werden können, ist noch offen, heißt es vom Deutschen Familienverband.

(Quelle: Volksstimme, 17.11.2020)

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So

08

Nov

2020

Kita „Bummi“ bleibt gesund

Als erste Kindertagesstätte in Deutschland erhält die Kita „Bummi“ zum fünften Mal das Zertifikat „Gesunde Kita“. Mit der Auszeichnung würdigt die Landesvereinigung für Gesundheit Sachsen-Anhalt e. V. das Engagement aller Mitarbeiter, den Kindergartenalltag gesundheitsförderlich zu gestalten, teilt die Awo mit. 2006 erhielt die Kita im Kannenstieg erstmals das Siegel.

(Quelle: Volksstimme, 07.11.2020)

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Do

05

Nov

2020

Absagen von Veranstaltungen

Im Kannenstieg hat die GWA die November-Sitzung und das Bürgerhaus Kannenstieg den Wintermarkt abgesagt.

Des Weiteren ist die Landeshauptstadt gezwungen, die für den 18. November geplante Einwohnerversammlung im Stadtteil Neustädter See zu verschieben. Einen Nachholtermin wird die Stadtverwaltung schnellstmöglich suchen und bekanntgeben.

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Do

05

Nov

2020

Kunterbuntes Adventsbasteln trotz Lockdown möglich

Der Termin für das gemeinsame Adventsbasteln des Stadtteilmanagements im Rahmen des KUNTERBUNT-Projektes musste auf Grund der derzeitigen Einschränkungen gestrichen werden. Nichtsdestotrotz müssen Kinder der Stadtteile nicht auf das kunterbunte Bastelerlebnis verzichten. Wie schon zu Ostern organisiert das Stadtteilmanagement die Bastelaktion kontaktfrei. So warten ab dem heutigen Tage vorbereitete Tüten mit den Materialien auf kreativ-interessierte Abnehmer. Die Materialien können ab sofort, wochentags zwischen 14.00 und 16.30 Uhr im Stadtteilbüro in der Oase in Empfang genommen werden. Das Stadtteilmanagement bittet, wie bei der Aktion zu Ostern, um Bilder von der Bastelaktivität bzw. von den Ergebnissen. Hierfür bittet das Stadtteilmanagement um Einsendungen an Der.lindwurm@gmx.de. Mit dem Einsenden der Bilder erklären sich die Eltern einverstanden mit der Veröffentlichung.

(Quelle: Stadtteilmanagement IB)

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Do

05

Nov

2020

Stadtteile-Kalender eingetroffen

Der neue Kalender für die Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See ist im Stadtteilmanagement des IB eingetroffen und  somit ab sofort im Stadtteilbüro bzw. im Stadtteiltreff Oase erhältlich. Für 2021 wurde jeder Monat mit drei typischen Motiven aus den Stadtteilen gestaltet und der Kalenderbereich lässt Raum, um Termine oder ähnliches einzutragen, Ferien und Feiertage sind deutlich markiert und der Kalender wurde im A3-Format gefertigt.

(Quelle: Stadtteilmanagement IB)

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Do

05

Nov

2020

Lebenshilfe sagt Weihnachtsbasar ab

Der traditionelle Weihnachtsbasar der Lebenshilfe im Kannenstieg muss in diesem Jahr coronabedingt ausfallen. „Das Wohlergehen und die Gesundheit unserer Mitarbeiter mit Behinderung, des Personals und der Besucher hat für uns oberste Priorität und soll dadurch geschützt werden“, erklärt Geschäftsführerin Heike Woost. Die handgefertigten Produkte können aber im Werkstattladen im „Haus der Lebenshilfe“, Leipziger Straße 8c, erworben werden.

(Quelle: Volksstimme, 05.11.2020)

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Mi

04

Nov

2020

Einzelgespräche im Treffpunkt Wohncafé

Aufgrund der aktuellen Einschränkungen passen die Pfeifferschen Stiftungen ihr Angebot des Quartiersmanagements im Milchweg 31 an. „Grundsätzlich werden alle geplanten Veranstaltungen bis vorerst Ende November abgesagt“, heißt es in einer Mitteilung. Einzelgespräche zwischen einem Besucher und einem haupt- oder ehrenamtlichen Mitarbeiter seien, unter Einhaltung der geltenden Hygieneauflagen, aber weiter möglich, um den Austausch zwischen den Senioren und dem Quartiersmanagement zu gewährleisten. Weitere Infos unter Telefon 99 00 71 38.

(Quelle: Volksstimme, 04.11.2020)

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Mi

04

Nov

2020

Leute heute

Mit einem Blumenstrauß wurde Steffi Albers, Mitarbeiterin des Alten- und Service-Zentrums (ASZ) Kannenstieg, jetzt überrascht. „Ich konnte einer Seniorin aus einer großen Notlage helfen und ihr war ein schwerer Stein vom Herzen gefallen“, berichtet sie. „Ich habe mich sehr darüber gefreut, gerade in dieser für alle sehr anstrengenden Zeit“, sagt sie. Das ASZ in der Johannes-R.-Becher-Straße 57 darf auch unter den neuen Corona-Beschränkungen weiter für ältere Menschen geöffnet bleiben. Nur die Sportkurse finden nicht statt. „Gerade jetzt in der grauen, tristen Jahreszeit ist es für viele Senioren wichtig, nicht allein zu Hause bleiben zu müssen“, ist sich die ASZ-Mitarbeiterin sicher. Zusammen mit Kollegin Annette Münzel ist sie weiter für sie da.

(Quelle: Volksstimme, 04.11.2020)

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Mi

04

Nov

2020

Laternen bleiben aus

Bürgerverein Nord sagt Veranstaltungen wegen Corona ab

Die aktuellen Corona-Einschränkungen zwingen den Bürgerverein Nord zum Handeln. Der Laternenumzug kann am Freitag nicht starten. Auch der Weihnachtsmarkt im Dezember ist abgesagt.

Noch auf der jüngsten Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) war Marcel Härtel, Stadtteilmanager für Neustädter See und Kannenstieg, positiv gestimmt und hatte den traditionellen Laternenumzug durch Nord für Freitag angekündigt. Zwar mit verkürzter Route und unter strengen Auflagen, aber gelaufen werden sollte, wie schon in den Vorjahren.

Doch dann kam Corona mit der zweiten Welle zurück. Nicht nur in der Stadt, sondern auch ganz konkret in den Reihen des Bürgervereins Nord unter den ehrenamtlichen Helfern, wie Härtel jetzt berichtet. Diese waren wie er selbst in Quarantäne, weil bei einer Veranstaltung ein später positiv Getesteter anwesend war.

Ansteckungen habe es zwar keine gegeben. „Es erschien uns aber unverantwortlich und unangebracht, in der Situation, aus der Quarantäne kommend, ein paar Tage später diese Veranstaltung zu machen“, erklärt er, auch im Namen der Vereinsvorsitzenden Anke Grupe. Es sei eine „moralische Entscheidung in erster Linie für die Helfer und deren Arbeitsverhältnisse“ gewesen. Zunächst sei überlegt worden, den Umzug um eine Woche zu verschieben. Als dann aber die Ankündigung aus Berlin für die neuen Einschränkungen kam, war klar, dass im November keine Laternen mehr durch den Stadtteil ziehen können. „Eine Verlegung des Umzuges auf einen späteren Zeitpunkt ziehen wir auf jeden Fall in Betracht“, sagt Marcel Härtel.

Dass auch der im Dezember geplante Weihnachtsmarkt abgesagt wurde, liege an der großen Unsicherheit, wie sich die aktuelle Lage entwickelt. „Wir können nicht einschätzen, wie es Ende November wirklich aussieht“, so der Stadtteilmanager.

Der Bürgerverein müsse finanzielle Dinge beachten, unter anderem weil Mittel aus dem GWA-Initiativfonds fließen sollen. „Daher wäre es unverantwortlich, jetzt in eine konkrete Planung zu gehen, Geld in die Hand zu nehmen und am Ende des Tages kein Ergebnis bieten zu können“, sagt Härtel. Und sollte es ab 1. Dezember Lockerungen geben, wäre die Zeit zu kurz für die Vorbereitung. „Der Entschluss zur Absage ist uns sehr schwergefallen, da wir über das Jahr gesehen immer Lösungen gefunden haben“, erklärt er weiter. So konnten sowohl der Lauf am Neustädter See als auch das Stadtteilfest durchgeführt werden. Nun komme man aber an Grenzen, „die wir leider akzeptieren müssen“.

Lösungen sollen aber noch für die geplanten Bastelaktionen in der Adventszeit gefunden werden. Das war schon zu Ostern erfolgreich umgesetzt worden, als die Familien zu Hause basteln konnten. Dazu wurden fertig gepackte Tüten mit allen notwendigen Materialien auf Wunsch an die Wohnungstür geliefert.

Offen ist noch, was mit der für den 18. November geplanten Bürgerversammlung mit Oberbürgermeister Lutz Trümper passiert, auf die sich die GWA Neustädter See mit einem Fragenkatalog vorbereitet hatte. Eine offizielle Absage der Stadtverwaltung dazu gibt es bislang noch nicht. Bereits die im Frühjahr geplante Versammlung in Sudenburg war wegen Corona ausgefallen. „Sollte die Versammlung nicht stattfinden können, werden wir den OB bitten, die Antworten auf unsere Fragen in schriftlicher Form zu übermitteln“, so Marcel Härtel.

„Wir haben Erfahrungen gesammelt und werden diese zum Wohl der Anwohner weiterhin einsetzen“, erklärt er.

(Quelle: Volksstimme, 04.11.2020)

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Mo

02

Nov

2020

OB äußert sich zur Corona-Lage in Magdeburg

Bis 20. Oktober gab es einen Inzidenzwert bis 18. Dann plötzlich über 100. Das ist nicht mehr zu schaffen. Mitarbeiter kommen kaum mit der Nachverfolgung mit. Das beherrscht man nicht mehr mit den normalen Methoden. Wenn die Kette so weiter geht, kommen wir in eine Situation, in der wir nichts mehr vernünftig eindämmen können. Zahl der erkrankten Kinder und jungen Erwachsenen nimmt deutlich zu. 

Bei und nach einer Geburtstagsfeier mit 120 Teilnehmern haben sich bis jetzt 82 Menschen infiziert. Ohne diesen Fall wären wir nicht über den Inzidenzwert von 100 gekommen. "Das darf kein zweites Mal passieren." Jetzt werde in diesem Fall ermittelt.

Es gibt einen Bereich im Norden Magdeburgs, in dem im Oktober 62 Fälle aufgetreten sind. Davon haben 52 einen Migrationshintergrund. Trümper: Betroffen sind unter anderem diese Straßen - Lumumbastraße, Salvador-Allende-Straße, Johannes-R.-Becher-Straße, Albert-Schweitzer-Straße, Otto-Nagel-Straße, Schrotebogen, Am Seeufer. Dort wurden Handzettel verteilt.

Trümper kündigt Allgemeinverfügung an.  Wer sich nicht an Maskenpflicht hält, bekommt Bußgeld von 75 Euro. Das Bußgeld soll sich bei Wiederholungstätern verdoppeln. Maskenpflicht gilt in Magdeburg auch im öffentlichen Raum überall dort, wo die 1,50 Meter Abstand nicht eingehalten werden können. Beispiel: Wenn an einer Haltestelle mehrere Personen bei Regen unter dem Unterstand stehen, muss Maske getragen werden. Trümper will keine öffentlichen Bereiche festlegen, in denen Maskenpflicht gilt. Sondern es gilt allgemein: Wo der Abstand von 1,50 Meter nicht gewahrt werden kann, gilt Maskenpflicht.  Ab einem Inzidenz-Wert von 50 gilt bei Verweigerung der Maskenpflicht ein Bußgeld von 75 Euro. Das will Trümper bei Mehrfachtätern verdoppeln. 

(Quelle: Pressekonferenz Liveticker Volksstimme, 02.11.2020)

Mi

28

Okt

2020

Bürgerverein sagt Veranstaltungen vorerst ab

Auf Grund der festgelegten Einschränkungen ab Montag, den 2.11.2020, erklärt der Bürgerverein Nord den Lampionumzug am 6.11. und den Weihnachtsmarkt Neustädter See am 5.12.2020 für nicht durchführbar und sagt beide Veranstaltungen ab. 

 

Fr

23

Okt

2020

Zukunft des Cinestar am Pfahlberg bleibt ungewiss

Bundeskartellamt hat Verkaufsfrist für Kino-Fusion mit Cinemaxx verlängert

Die Zukunft des Cinestar-Kinos am Pfahlberg bleibt weiter offen. Das Kino ist eines von insgesamt sechs Lichtspielhäusern in Deutschland, das für eine Übernahme von Cinestar durch Cinemaxx veräußert werden muss. Dies ist eine Auflage des Bundeskartellamtes. Um eine Monopolstellung zu verhindern, muss das Haus am Pfahlberg an einen anderen Betreiber verkauft werden, da es in Magdeburg bereits ein Cinemaxx-Kino gibt.

Das Bundeskartellamt hatte im März dieses Jahres der Fusion zugestimmt – mit der Verkaufsauflage innerhalb eines halben Jahres. Die Frist ist abgelaufen. Ein Sprecher der Bonner Behörde bestätigte nun der Volksstimme auf Nachfrage, dass die Frist verlängert worden ist.

Verkauf geriet ins Stocken

Zu den Gründen der Verlängerung sowie der Laufzeit der neuen Frist wollte der Sprecher allerdings nichts sagen, um damit keinen Einfluss auf die Verkaufsverhandlungen zu nehmen. Insider sprechen davon, dass es sich wohl um eine Frist von bis zu einem Vierteljahr handeln könnte.

Rein rechtlich wäre es laut Bundeskartellamt zudem möglich, eine Frist erneut zu verlängern. Ob dies auch im vorliegenden Fall so sein kann, dazu könne man im Moment ebenso noch nichts sagen. Klar sei, dass bei Nichteinhaltung einer Auflage der Zusammenschluss untersagt werde.

Spekuliert wurde, dass die Verkaufsverhandlungen wegen der Corona-Krise ins Stocken geraten waren. Monatelang mussten Kinos geschlossen bleiben, auch aktuell sind die Lichtspielhäuser nur unter strengen Hygiene- und Abstandsbedingungen geöffnet, was auch Einnahmeverluste für alle Kinos mit sich bringt.

Eine Anfrage zum Stand der Verkaufsverhandlungen des Magdeburger Standortes sowohl bei der Cinestar-Gruppe wie auch bei Cinemaxx blieb gestern unbeantwortet.

Neben dem Standort Magdeburg stehen weitere Kinos in fünf Regionen zum Verkauf. Dabei sollte es sich zum Stand im Frühjahr um die Cinestar-Kinos in Augsburg, Bremen, Remscheid und Gütersloh sowie das Cinemaxx-Kino in Mülheim an der Ruhr handeln. Cinestar belegte bislang Platz eins unter den fünf größten Kinoketten Deutschlands und war mit mehr als 50 Kinos und mehr als 96 000 Sitzplätzen Marktführer. Das Kino in Magdeburg verfügt über neun Säle und 2221 Sitzplätze. Durch die Zusammenführung der Cinemaxx- mit den Cinestar-Kinos entstünde der nach Umsatz und Leinwandzahl führende Kinobetreiber in Deutschland.

(Quelle: Volksstimme, 23.10.2020)

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Do

22

Okt

2020

Aktiv für den Stadtteil und Senioren

Lutz Fiedler engagiert sich seit Jahren für den Stadtteil Kannenstieg. Seit über einem Jahr ist er als Sprecher der GWA Kannenstieg aktiv. Neben der Leitung der GWA-Sitzungen bietet er im ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg wöchentlich eine Sprechstunde für die Bewohner des Stadtteils an und arbeitet mit dem ASZ, dem Stadtteilmanagement und anderen Aktiven an der Lösung vorgebrachter Probleme. Mit Ausbruch der Corona-Pandemie startete er mit seiner Frau Christina die WEB-Seite www.helfenjetzt.de, auf der Stadtteilbewohner Hilfsangebote offerieren, um gerade den Älteren zusätzlich Unterstützung in dieser schwierigen Zeit zu geben. Er selbst hat für mehrere Senioren, die sich selbst nicht in den Supermarkt trauen, den Einkauf regelmäßig übernommen. Das „Magdeburger Netzwerk bürgerschaftliches Engagement“ nahm den Vorschlag des ASZ an, Lutz Fiedler für seinen Einsatz mit dem Freiwilligen-Pass 2020, der jedes Jahr an besonders verdienstvolle Ehrenamtliche vergeben wird, zu ehren. Im Oktober fand im Beisein des Oberbürgermeisters Lutz Trümper im Gesellschaftshaus die feierliche Übergabe des Preises statt.

(Quelle: Volksstimme, 20.10.2020)

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So

18

Okt

2020

Tatkräftige Unterstützung gesucht – Wie kann soziale Teilhabe im Alter gelingen?

Eine wichtige Frage, nicht nur in Corona-Zeiten - Wir, vom Forschungsprojekt STARK möchten gemeinsam überlegen und untersuchen, wie soziale Teilhabe im Alter gefördert werden kann. Dafür suchen wir noch tatkräftige Personen für unsere Projektgruppe, die Interesse daran haben, sich mit sozialer Teilhabe im Alter auseinanderzusetzen. Wir wollen auch die Möglichkeiten der modernen Technik mit einbeziehen. Es wäre daher von Vorteil, wenn Sie im Rahmen der Projektarbeit aufgeschlossen für die Nutzung von Tablets sind. Unsere Treffen finden alle 2-3 Wochen im Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg statt (meistens montags). Wir treffen uns das nächste Mal am 26.10.2020 um 13:00 Uhr im ASZ.

Bei Interesse und für weitere Informationen melden Sie sich gerne unter:

E-Mail: helene.stuelpnagel@med.ovgu.de

Telefonnummer: +49 391 67 - 24 326

Wir freuen uns auf Sie!

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Do

15

Okt

2020

Treff für Angehörige von Demenzkranken

Das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, lädt nach coronabedingter Pause wieder an jedem letzten Montag im Monat zum Treffen für Angehörige von Demenzpatienten ein. Diese können sich in gemütlicher Gesprächsrunde über ihre Erfahrungen im Umgang mit der Krankheit austauschen, wie das ASZ informiert. Der nächste Termin ist am 26. Oktober ab 14 Uhr. Weitere Infos gibt es unter Telefon 251 29 33. Die Hygieneregeln gelten.

(Quelle: Volksstimme, 15.10.2020)

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Mi

14

Okt

2020

Arbeitslose bauen ein Hotel

Sozialprojekt in Nord hilft beim Wiedereinstieg

Anfang des Jahres startete das Sozialprojekt „Einstieg Nord“, gefördert durch das Jobcenter Magdeburg und die Landeshauptstadt. Langzeitarbeitslose oder jene, die nach längerer krankheitsbedingter Pause wieder in den Job finden wollen, werden darin auf den Wiedereinstieg in das Berufsleben vorbereitet.

Im Rahmen des Teilprojekts Kreativwerkstatt haben einige Teilnehmer jetzt ein Insektenhotel für das Albert-Schweitzer-Haus im Kannenstieg angefertigt, das dort nun aufgestellt wird, wie Anett Busch vom Institut für Marktwirtschaft, Träger des Projekts, berichtet.

„Einstieg Nord“ läuft zunächst ein Jahr. Dazu gehört auch das Wechselstübchen an der Haltestelle Klosterwuhne. Bedürftige können dort gespendete Waren eintauschen.

(Quelle: Volksstimme, 14.10.2020)

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Mi

14

Okt

2020

Fahrzeugmuseum Staßfurt als Reiseziel

Zu einer Reise in die Fahrzeuggeschichte des Ostens lädt der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, am kommenden Dienstag, 20. Oktober, alle Motor-Begeisterten ein sowie all jene, die gern in Erinnerungen schwelgen wollen. Treffpunkt für den Ausflug zum Fahrzeugmuseum Staßfurt ist um 9.40 Uhr am Bahnhof Neustadt, wie die Pfeifferschen Stiftungen mitteilen. Die Kosten tragen die Teilnehmer. Eine Anmeldung bis Montag unter Telefon 99 00 71 38 ist erforderlich.

(Quelle: Volksstimme, 14.10.2020)

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Fr

09

Okt

2020

Pflegeberatung im Treffpunkt Wohncafé

Die Pfeifferschen Stiftungen laden am Dienstag, 20. Oktober, zu einer kostenfreien Pflegeberatung in den Treffpunkt Wohncafé im Milchweg 31 ein. Pflegedienstleiterin Yvonne Muhlack nimmt sich zwischen 15 und 17 Uhr Zeit für alle Fragen rund um pflegerelevante Themen. Interessierte werden gebeten, einen Termin unter Telefon 850 51 80 zu vereinbaren.

(Quelle: Volksstimme, 09.10.2020)

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Do

08

Okt

2020

Sitzgymnastik-Kurs startet wieder im ASZ

Nach wochenlanger Schließung des Alten– und Service-Zentrums (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg aufgrund der Corona-Pandemie finden seit Mitte Juni bereits wieder einige Kurse statt. „Nun startet auch wieder die Sitzgymnastik, die jeden Dienstag von 10 bis 11 Uhr zur gemeinsamen Bewegung einlädt“, wie ASZ-Mitarbeiterin Steffi Albers informiert. Die regelmäßigen Übungen im Sitzen sollen dabei helfen, die Beweglichkeit zu erhalten, die Muskeln zu stärken und die Sturzgefahr zu vermindern, erklärt sie weiter. Kleine Geräte wie Bälle, Tücher und Gymnastikbänder werden dabei eingesetzt. Wer Interesse hat mitzumachen, kann sich persönlich im ASZ, Johannes-R.-Becher-Straße 57, oder unter Telefon 251 29 33 anmelden. Die Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags von 8 bis 16.30 Uhr sowie freitags von 8 bis 14 Uhr.

(Quelle: Volksstimme, 08.10.2020)

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Di

06

Okt

2020

Repair-Café öffnet im Kannenstieg

Das Repair-Café im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, öffnet morgen von 15 bis 17 Uhr seine Türen. Defekte Kleingeräte können dort abgegeben werden, um von freiwilligen Helfern wieder in Gang gebracht zu werden. Kontakt unter Tel. 721 74 70.

(Quelle: Volksstimme, 06.10.2020)

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Di

06

Okt

2020

Grill und Tanz im Treffpunkt Wohncafé

Zu einem Grill- und Tanznachmittag – unter Einhaltung der aktuell gültigen Hygieneregeln – lädt der Treffpunkt Wohncafé im Milchweg 31 am kommenden Freitag, 9. Oktober, ein. „Bei gutem Wetter findet die Veranstaltung von 14 bis 18 Uhr im Freien statt“, wie die Pfeifferschen Stiftungen informieren. Vor Ort werde ein Beitrag für die Verpflegung erhoben. Eine Anmeldung bis morgen ist unter Telefon 99 00 71 38 erforderlich.

(Quelle: Volksstimme, 06.10.2020)

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Fr

02

Okt

2020

Neues Projekt hilft bei Integration

Beratungsbüro „Vielfalt gestalten“ eröffnet an Lübecker Straße / Zielgruppe: Nicht-EU-Ausländer

Das neue Projekt „Vielfalt gestalten – Integration im Gemeinwesen“ soll Migranten dabei helfen, in Magdeburg anzukommen. Ein Beratungsbüro wurde jetzt in Neustadt eröffnet.

„Drittstaatsangehörige“ sollen von dem neuen Angebot der Stadt angesprochen werden. Gemeint sind damit alle Ausländer, die von außerhalb der EU nach Magdeburg gekommen sind. „Vor allem Syrer, Afghanen und Eritreer zählen zur Zielgruppe“, zählt Sawsan Hijazi auf. Die gebürtige Jordanierin hat in ihrem Heimatland Deutsch studiert und unterrichtet seit elf Jahren die Sprache. Sie ist eine der beiden Mitarbeiterinnen des neuen Beratungsbüros, das in der 1. Etage der Lübecker Straße 23 zu finden ist. Über die Sprachkurse sollen auch die Nutzer gewonnen werden, sagt sie.

„Ziel unseres Projekts ist es, vor Ort in den Stadtteilen Teilhabechancen von Zugewanderten zu fördern und ein gutes Miteinander in vielfältiger gewordenen Nachbarschaften zu unterstützen“, erklärt Anja Albrecht, die zweite Mitarbeiterin des Projekts. Sie hat zuvor in Gemeinschaftsunterkünften mit Flüchtlingen zusammengearbeitet.

Das Projekt soll vor allem Zugewanderte in den Stadtteilen Neue Neustadt, Neustädter See und Kannenstieg ansprechen. Eine zweite Anlaufstelle gibt es im Sozial- und Wohnungsamt für den Schwerpunktbereich Leipziger Straße/Schilfbreite. „Wir wollten dort sein, wo viele Menschen wohnen, die Hilfe bei der Integration brauchen“, sagte Magdeburgs Sozialbeigeordnete Simone Borris zur Eröffnung gestern. Das Projekt ist zunächst auf zwei Jahre ausgelegt und wird über Fördermittel von EU und Land finanziert.

Speziell in Neustadt soll mit dem „Neustadtmiteinander“-Team zusammengearbeitet werden, das sich in seiner Integrationsarbeit auf EU-Ausländer wie Bulgaren und Rumänen konzentriert.

Das Beratungsbüro bietet dienstags von 14 bis 17 Uhr und donnerstags von 9 bis 12 Uhr offene Sprechzeiten an. Darüber hinaus können individuell Gesprächstermine vereinbart werden. Drei Veranstaltungen sind in diesem Jahr bereits geplant. Am 12. Oktober soll über die Zusammenarbeit mit Schule und Kita informiert werden. Am 25. November geht es um das Thema Schuldenvermeidung und am 9. Dezember stehen arbeitsrechtliche Fragen in Mittelpunkt.

Kontakt unter Telefon 540 66 41 oder 540 34 50.

(Quelle: Volksstimme, 02.10.2020)

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Fr

02

Okt

2020

Linie 1 fährt zum Neustädter See

Wegen Gleisbauarbeiten muss die Straßenbahnstrecke zur Lerchenwuhne am kommenden Wochenende gesperrt werden. Die Linie 1 wird deshalb am Sonnabend und Sonntag umgeleitet, wie die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) informieren. Die Straßenbahnen fahren planmäßig nur von/bis zur Haltestelle Klosterwuhne und dann weiter wie die Linie 9 zum Neustädter See. Es wird ein Ersatzverkehr mit Bussen zur Endhaltestelle Ikea eingerichtet. Der Umstieg erfolgt bereits ab Kastanienstraße, die Haltestelle befindet sich derzeit jedoch in der Alexanderstraße. Es werden alle Haltestellen am Straßenrand bedient. Grund für die Einschränkungen sind Arbeiten an der Wendeschleife der Linie 1. Dort werden derzeit neue Weichen eingebaut.

(Quelle: Volksstimme, 02.10.2020)

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Fr

02

Okt

2020

Gedächtnisspiele im Treffpunkt Wohncafé

Der Treffpunkt Wohncafé im Milchweg 31 lädt am Mittwoch, 7. Oktober, dazu ein, die grauen Zellen in Schwung zu bringen. „Die Ehrenamtliche Yvonne bereitet für den Nachmittag, der um 14 Uhr startet, jede Menge Gedächtnisspiele vor“, teilen die Pfeifferschen Stiftungen mit. Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte werden gebeten, sich bis 5. Oktober unter Telefon 99 00 71 38 verbindlich anzumelden.

(Quelle: Volksstimme, 02.10.2020)

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Di

29

Sep

2020

Treffpunkt Wohncafé lädt zu Ausflügen ein

Mit einem Ausflug zum Löderburger See beginnt am kommenden Freitag, 2. Oktober, das neue Monatsprogramm im „Treffpunkt Wohncafé“, Milchweg 31. Treffpunkt ist um 9.40 Uhr am Neustädter Bahnhof, wie die Pfeifferschen Stiftungen informieren. „Am ehemaligen Tagebau können auch Mittagessen und Kaffee genossen werden. Die Kosten für Fahrt und Verpflegung tragen die Teilnehmer selbst“, heißt es weiter. Eine Anmeldung ist bis Donnerstag unter Telefon 99 00 71 38 erforderlich. Weiterhin geplant sind unter anderem ein Grill- und Tanznachmittag am Freitag, 9. Oktober, von 14 bis 18 Uhr sowie ein Ausflug zum Fahrzeugmuseum Staßfurt. Dieser soll am Dienstag, 20. Oktober, durchgeführt werden. Auch hier ist bei beiden Terminen eine Anmeldung notwendig.

(Quelle: Volksstimme, 29.09.2020)

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So

27

Sep

2020

Königskinder mit Fest eingeweiht

Die Kita Königskinder wurde am Freitag feierlich eingeweiht. In Anwesenheit des Oberbürgermeisters und vieler Gäste wurde seitens der Kita ein bunter Tag mit vielen Aktivitäten geboten.

Bilder der Königskinder finden Sie unter unter diesem Link

 

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Mi

23

Sep

2020

Treff im Kannenstieg

Um aktuelle Stadtteilthemen geht es heute wieder bei der nächsten Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg. Das Treffen beginnt um 17.30 Uhr im Don Bosco Zentrum, Milchweg 29.

(Quelle: Volksstimme, 23.09.2020)

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Do

17

Sep

2020

Repaircafé öffnet wieder

Anlaufstelle im Kannenstieg für defekte Geräte

Seit dem Ende der Sommerferien öffnet im Bürgerhaus Kannenstieg wieder regelmäßig das Repaircafé. Nach längerer coronabedingter Pause können dort defekte Kleingeräte abgegeben werden, um sie von ehrenamtlichen Helfern reparieren zu lassen. „Leider hat sich das noch nicht so richtig herumgesprochen im Stadtteil, die Besucher sind noch sehr überschaubar“, sagt René Lampe vom Deutschen Familienverband, der das Projekt betreut. „Dabei ist es ein tolles ehrenamtliches Projekt und es wäre schade, wenn es nicht genutzt wird“, meint er.

Möglich ist das an jedem zweiten Mittwoch von 15 bis 17 Uhr im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57. Nächster Termin ist am 23. September. Kontakt und weitere Infos gibt es unter Telefon 721 74 70.

(Quelle: Volksstimme, 17.09.2020)

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Do

17

Sep

2020

GWA Kannenstieg will Mittel verteilen

Zu ihrer nächsten Sitzung lädt die AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg am kommenden Mittwoch, 23. September, ein. Auf der Tagesordnung stehen aktuelle Informationen vom Stadtteilmanagement sowie vom Bürgerverein Nord. Außerdem wird über die Verteilung der restlichen Mittel aus dem Initiativfonds der GWA gesprochen. Schließlich ist Zeit für interessierte Anwohner, ihre Anliegen und Sorgen den Stadtteil betreffend anzusprechen. Das GWA-Treffen beginnt um 17.30 Uhr im Don Bosco Zentrum, Milchweg 29.

(Quelle: Volksstimme, 16.09.2020)

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Di

15

Sep

2020

Wohncafé lädt zum Ausflug in den Park

Der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, lädt seine Besucher am kommenden Freitag, 18. September, zu einem Spaziergang durch den Stadtpark Rotehorn ein. Treffpunkt hierfür ist um 13 Uhr an der Sternbrücke, wie die Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen informiert. Nach einem Zwischenstopp an der Salzquelle ist eine Kaffeepause im Fort XII eingeplant. Individuell kann auch eine Fahrt mit der Fähre nach Buckau unternommen werden. Die Kosten sind selbst zu tragen. Um Anmeldung bis zum Donnerstag unter Telefon 99 00 71 38 wird gebeten.

(Quelle: Volksstimme, 15.09.2020)

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So

13

Sep

2020

Neuer Sülzeweg wird voll gesperrt

Die Straße Neuer Sülzeweg muss ab Dienstag, 15. September, zwischen Pablo-Picasso-Straße und Johannes-R.-Becher-Straße voll gesperrt werden. Das teilten die Städtischen Werke Magdeburg (SWM) am Freitag mit. Grund sei ein Schaden an einer Fernwärmeleitung. Auch die Busse der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) sind betroffen. In Richtung Endhaltestelle werden sie über die Helene-Weigel-Straße umgeleitet. Die Zufahrt zu den Werkstätten der Lebenshilfe Magdeburg soll trotz Baustelle gewährleistet sein, wie es von dort auf Nachfrage heißt. Die Arbeiten sollen nach Angaben der SWM voraussichtlich drei Wochen dauern.

(Quelle: Volksstimme, 12.09.2020)

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So

13

Sep

2020

Kannenstieg bleibt kalt

Arbeiten an Fernwärmeleitung am 17. September

Im Zusammenhang mit den Bauarbeiten der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) für die neue Straßenbahnstrecke im Kannenstieg müssen auch Fernwärmeleitungen umverlegt werden. „Dabei sind schrittweise Unterbrechungen der Versorgung für das Wohngebiet leider unvermeidlich“, teilen die Städtischen Werke Magdeburg (SWM) als Versorger jetzt mit.

Der größte Teil der Arbeiten wird am kommenden Donnerstag, 17. September, von 7 bis 17 Uhr durchgeführt. „Trotz weitgehender Vorfertigung der Bauteile und Vorbereitung der Maßnahme kommt es in dieser Zeit zur Unterbrechung der Fernwärmeversorgung“, heißt es weiter.

Betroffen sind folgende Adressen:

- Helene-Weigel-Straße 1–10, 19–26, 37–49

- Johannes-R.-Becher-Straße 1–4, 8–14, 14a–d, 15–51, 56–69

- Pablo-Picasso-Straße 1–18, 19, 20, 22–28, 36–42

- Kannenstieg 1

- Fritz-Maenicke-Straße 5–34, 40–42

- Neuer Sülzeweg 73–77

- Hanns-Eisler-Platz 1–9, 11

- Otto-Nagel-Straße 1–8

- Sülzeanger 1

- Hans-Grundig-Straße 1-14

Einzelne Umschaltungen werden bereits am 15. und 16. September in Absprache mit den Kunden durchgeführt.

(Quelle: Volksstimme, 12.09.2020)

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Fr

11

Sep

2020

Kicker und Lindenberg beim Fest in Nord

Neustädter See und Kannenstieg feiern morgen gemeinsame Stadtteilparty auf dem Platz der Begegnung

Lange war unklar, ob es wegen Corona überhaupt stattfinden kann. Doch seit einigen Wochen laufen die Vorbereitungen für das diesjährige Stadtteilfest in Nord auf Hochtouren. Am morgigen Sonnabend sind nun die Anwohner des Neustädter Sees und des Kannenstiegs auf dem Platz der Begegnung eingeladen.

Ab 15 Uhr erwarten die Besucher dort mehrere Spielflächen mit Bowling, Fußball-Billard, einem Spieltisch Scheibenschießen, einem Spieltisch Federball, einem interaktiven Spieltisch, Wurfspiel, Büchsenwerfen, Tischkicker, Kerzen ausblasen und mehr, wie Stadtteilmanager Marcel Härtel aufzählt. Darüber hinaus locken kreative Angebote wie Kinderschminken, Glitzertattoos, Windmühlen basteln, Drachen gestalten, Kissen bemalen, eine Kinderbaustelle.

Für alle Gäste wird zudem ein buntes Bühnenprogramm für Unterhaltung sorgen. So werden die Trommler von Akaishi Daiko Magdeburg das Fest kurz nach 15 Uhr lautstark eröffnen. Ein Udo Lindenberg-Double folgt um 16.30 Uhr, bevor die Texas Outlaws ihre Line-Dance-Performance präsentieren. Ab 18 Uhr spielt die Magdeburger Band „6atü“ und zum Abschluss folgt gegen 19 Uhr die Sax’n’Anhalt-VIP-Band mit ihrem Programm.

„Der Bürgerverein Nord bedankt sich schon im Voraus bei den über 40 freiwilligen Helfern aus den Einrichtungen der Stadtteile beziehungsweise aus der Nachbarschaft“, erklärt Marcel Härtel. Darüber hinaus freue man sich auf die Künstler. „Diese mussten lange auf eine Bühne verzichten und der Bürgerverein ist dankbar, durch finanzielle Unterstützung unterschiedlicher Quellen, den Künstlern und den Familien der Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See, diesen Tag präsentieren zu können“, sagt er weiter.

„Wir wünschen uns einen besonderen Tag in besonderen Zeiten und appellieren an alle Teilnehmer, den Vorgaben für diese Veranstaltung Folge zu leisten“, weist der Stadtteilmanager hin. Die Abstands- und Hygienevorschriften seien zu beachten, „denn nur die Einhaltung dieser Regeln lässt die Veranstaltung möglich werden und den Ablauf garantieren“.

Neben dem Stadtteilmanagement und den Gemeinwesenarbeitsgruppen unterstützen die Kinder- und Jugendeinrichtungen in Nord sowie die Hoffnungsgemeinde das Stadtteilfest.

(Quelle: Volksstimme, 11.09.2020)

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Fr

04

Sep

2020

Ausflug zur Schlossdomäne

Der Treffpunkt Wohncafé lädt am kommenden Dienstag, 8. September, zu einem Ausflug zur Schlossdomäne in Wolmirstedt ein. Treffpunkt ist um 13 Uhr am Neustädter Bahnhof, wie die Pfeifferschen Stiftungen mitteilen. Für die Zugreise fallen Kosten von circa 6 Euro für Hin- und Rückfahrt an. Um Anmeldung bis heute unter Telefon 99 00 71 38 wird gebeten.

(Quelle: Volksstimme, 03.09.2020)

 

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Fr

04

Sep

2020

Kita „Bummi“ will wieder gesundes Siegel

Die Kita „Bummi“ hat sich erneut für die Zertifizierung als „Gesunde Kita“ bei der Landesvereinigung für Gesundheit (LVG) e. V. beworben – zum vierten Mal in Folge. Sollte die Prüfung erfolgreich verlaufen, wäre die Einrichtung der Awo im Kannenstieg die erste in ganz Deutschland, die das Gütesiegel zum vierten Mal erhält, wie die LVG informiert.

„Bewegung ist für Kinder Ausdruck von Lebensfreude und zugleich Quelle vielfältiger Erkenntnisse über Natur, Umwelt und Gesellschaft“, heißt es in einer Mitteilung. Deshalb folge die Kita den Mottos „Kinderwelt ist Bewegungswelt“ und „Das Toben macht schlau“. Ein Team von 13 Erzieherinnen inklusive Leiterin Iris Schulze begleitet drei Kindergarten- und zwei Krippengruppen.

„Wir verstehen uns als ein Ort der Gemeinschaft, in der sich jeder mit seinen Stärken und Schwächen einbringen kann und in seiner Ganzheitlichkeit angenommen wird“, sagt Iris Schulze. Jedes Kind werde bei der Entwicklung seiner Persönlichkeit gefördert, was bei einem Migrantenanteil von 45 Prozent unter den Kindern und den nicht seltenen sprachlichen Verständigungshürden mit den Eltern nicht immer leicht sei.

Das Gütesiegel „Gesunde Kita“ gilt jeweils drei Jahre und kann dann neu beantragt werden. Sechs Bundesländer nutzen das Zertifizierungsverfahren. 278 Einrichtungen gelten dort als „Gesunde Kita“.

(Quelle: Volksstimme, 03.09.2020)

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Mi

02

Sep

2020

Sportabzeichen auf der blauen Laufbahn

Das „blaue Laufwunder“ vom Kannenstieg, die neue Laufbahn auf dem Vereinsgelände des MLV Einheit, kann am Sonntag, 20. September, erstmals auch von Nicht-Mitgliedern getestet werden. Zum diesjährigen Sportabzeichentag sind alle Familien eingeladen, die gemeinsam an diesem Tag vor Ort ihr Sportabzeichen ablegen wollen. Dazu muss allerdings der zuvor erbrachte Schwimmnachweis mitgebracht werden. Von 10 bis 15 Uhr können Leistungen in den vier verschiedenen Kategorien Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination erbracht werden. Aus jeder Kategorie kann individuell eine Aufgabe ausgesucht werden. Für die ganz kleinen Nachwuchssportler gibt es zudem das Bambini-Abzeichen für Kinder bis fünf Jahre, wie der Verein informiert.

Das Sportabzeichen wird vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) verliehen und kann jedes Jahr neu abgelegt werden. Gut 25 000 Sportfreunde nutzen diese Möglichkeit in Sachsen-Anhalt. Je nach Geschlecht und Altersgruppe gibt es individuelle Anforderungen, für die die Leistungsstufen Bronze, Silber und Gold erreicht werden können.

Infos unter www.lsb-sachsen-anhalt.de

(Quelle: Volksstimme, 01.09.2020)

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Mi

26

Aug

2020

Wohncafé öffnet ab kommenden Montag

Der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, ist in dieser Woche noch in der Sommerpause. Ab kommenden Montag, 31. August, starten dann wieder die täglichen Angebote wie der Kaffeeklatsch montags ab 14 Uhr, das Handarbeitscafé dienstags ab 14 Uhr oder der Spieletreff mittwochs ab 10 Uhr. Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38 ist jeweils notwendig.

(Quelle: Volksstimme, 25.08.2020)

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Sa

15

Aug

2020

Qigong-Damen im Kannenstieg gehen an die Luft

Da staunten die kleinen Kindergartenkinder auf ihrem jüngsten Ausflug zum Spielplatz am neuen Sülzeweg nicht schlecht, als dort mehrere ältere Damen an der Tischtennisplatte komische Bewegungen machten, berichtet Steffi Albers, Mitarbeiterin im Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Kannenstieg. Übungsleiterin Christina Fiedler erklärte den Kleinen aber gleich, dass die Frauen Qigong-Übungen absolvieren und lud sie zudem zum Mitmachen ein.

Die Seniorinnen besuchen schon seit vielen Jahren das ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg, erklärt Steffi Albers weiter: „Dort treffen sie sich mittwochs und freitags, um etwas für ihre körperliche und seelische Gesundheit zu tun.“ Beim Qigong sollen mit sanften und langsamen Bewegungen Körper, Seele und Geist in Harmonie gebracht werden. In der warmen Jahreszeit machen die Damen ihre Konzentrations- und Bewegungsübungen gern im Freien, nicht nur zu Corona-Zeiten, so die ASZ-Mitarbeiterin.

Wer sich über den Qigong-Kurs informieren möchte, kann das persönlich im ASZ, Johannes-R.-Becher-Straße 57, oder unter der Telefonnummer 251 29 33 tun.

(Quelle: Volksstimme, 15.08.2020)

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Fr

14

Aug

2020

Bus 69 nutzt ab Oktober neue Wendeschleife

In einem Bautagebuch informieren die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) über den aktuellen Stand beim Gleisbau im Kannenstieg. So seien beispielsweise die Tief- und Gleisbauarbeiten im nördlichen Abschnitt weitestgehend abgeschlossen. „Der Kreis der neuen Wendeschleife für die Straßenbahnen ist geschlossen und die Masten für die Oberleitungen sind gesetzt“, erklärt Sprecher Tim Stein. Die Wendeschleife sei recht groß, weil dort später die Busse des Schienenersatzverkehrs wenden und halten sollen. Außerdem entstehen 69 Stellplätze.

Bis zur Fertigstellung der einen Kilometer langen Straßenbahnstrecke bis zur Ebendorfer Chaussee im Herbst 2021 sollen die Busse der Linie 69 die Wendeschleife nutzen. Das soll voraussichtlich ab Oktober der Fall sein, berichtet Tim Stein, so dass dann ein Teil der aktuellen Umleitung entfallen kann. „Die Busse fahren dann wieder über den Hanns-Eisler-Platz und die Johannes-R.-Becher-Straße“, sagt er auf Nachfrage.

Weiterhin entsteht im Bereich der Wendeschleife ein Gleisrichterunterwerk, das die Straßenbahn mit Strom versorgen wird. Fundament und Bodenplatte seien bereits angelegt, das Gebäude selbst folgt bis Ende des Jahres.

(Quelle: Volksstimme, 14.08.2020)

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Mi

12

Aug

2020

Engagement darf anstecken!

Kontaktfreie und kontaktarme Engagementangebote beim 15. Magdeburger Freiwilligentag am 12.09.2020

Wimpelketten und Taschen nähen, im Stadtteil Müll sammeln, Bücher mit lieben Worten verschenken oder Garten und Beete herrichten - mit dem gebotenen Abstand oder von Zuhause aus ist freiwilliges Engagement auch in Corona-Zeiten möglich. Das beweisen die für den 15. Magdeburger Freiwilligentag am 12.09.2020 geplanten Mit-Mach-Aktionen. Über 25 Möglichkeiten für kontaktarmes bzw. kontaktfreies Engagement stehen bereits auf dem Programm. Neben den Vor-Ort-Aktionen, die unter anderem zum Engagement auf die Streuobstwiese, in den Kunstverein Zinnober oder in die Villa Wertvoll einladen, ist in diesem Jahr auch ein Engagement von Zuhause aus möglich, gern auch schon in den Wochen vor dem Freiwilligentag. "Wir wollen allen die Möglichkeit zur Beteiligung bieten, auch denen, die aktuell ihre persönlichen Kontakte noch stärker einschränken wollen oder müssen", erläutert Birgit Bursee, Leitung der Freiwilligenagentur Magdeburg. So sind zum Beispiel Nähanleitungen für kleine Taschen, die sich das Altenpflegeheim Haus Krähenstieg für seine Bewohnerinnen und Bewohner wünscht, auf der Homepage der Freiwilligenagentur zu finden. Auch bei der Bereitstellung von Materialien für diese und andere Aktionen gibt es bei Bedarf Unterstützung von der Freiwilligenagentur. Anmeldungen für die einzelnen Mit-Mach-Aktionen sind telefonisch unter 0391 5495840 oder unter www.freiwillig-in-magdeburg möglich.

(Quelle: Freiwilligenagentur)

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Di

04

Aug

2020

Blaue Laufbahn wird getestet

Der Sportverein MLV Einheit veranstaltet am Sonntag, 20. September, seinen traditionellen Familiensportabzeichentag auf dem Sportplatz am Kannenstieg (Neuer Sülzeweg 72). So werden in der Zeit von 10 bis 15 Uhr an diesem Tag verschiedene Disziplinen aus den Bereichen Springen, Werfen und Laufen angeboten. An diesem Tag haben Gäste zudem erstmalig die Möglichkeit, die neue Laufbahn in der markanten Farbe namens Hertha Blau zu testen. Seit Mitte Juli ist die Laufbahn freigegeben und wird gut angenommen, wie Detlef Näther, Vorsitzender des MLV Einheit, erzählt. Jetzt sei aber erst mal Sommerpause. Danach werde es einen internen Vereinswettbewerb (13. September) geben, um die neue Anlage auf Herz und Nieren zu testen. Damit am Sportabzeichentag und beim ersten nationalen Leichtathletik-Wettbewerb am 4. Oktober alles reibungslos funktioniert.

(Quelle: Volksstimme, 04.08.2020)

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Fr

24

Jul

2020

Neuer Kurs für Angehörige von Demenzkranken

Am Mittwoch, 5. August, um 9 Uhr startet im Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, erneut die kostenlose Angehörigenschulung „Edukationdemenz“. „Die zehn zweistündigen Sitzungen beinhalten Demenzwissen, die Krankheit aus Sicht der Betroffenen, der Umgang mit dem Erkrankten und die Selbstreflexion der Angehörigen“, wie ASZ-Mitarbeiterin Steffi Albers informiert.

Ziele der Schulung seien der Erwerb von Wissen und neuen Kompetenzen, Erfahrungsaustausch, soziale Unterstützung, der Abbau von sozialer Isolierung, gegenseitige Akzeptanz, Erprobung neuer Bewältigungsstrategien, eigene Stärken kennenlernen sowie Ermutigung, Stärkung und Wohlbefinden. Referentin Yvonne Kotschik stehe mit Rat und Tat zur Seite und freue sich auf die Zusammenarbeit mit dem ASZ, so Albers.

Eine Anmeldung unter Telefon 251 29 33 oder persönlich im ASZ ist erforderlich.

(Quelle: Volksstimme, 24.07.2020)

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Fr

24

Jul

2020

„Bummi“-Kinder bewegen sich mit

Kannenstieg-Kita beteiligt sich an Aktion zum Volksstimme-Jubiläum

Corona bringt vieles durcheinander. Das Volksstimme-Jubiläum zum 130-jährigen Bestehen der Zeitung kann nicht wie geplant stattfinden. Und der jährliche Kinderlauf der Kita „Bummi“ aus dem Kannenstieg kann auch nicht wie gewohnt im Zoo stattfinden.

Gemeinsam konnte jetzt aber ein geeigneter Ersatz organisiert werden: Die Einrichtung der Kitawo gGmbH beteiligte sich an der Aktion „Volksstimme bewegt Sachsen-Anhalt“. 58 Kinder zwischen drei und sechs Jahren gingen dabei an den Start. In Anlehnung an das Volksstimme-Jubiläum war die Laufstrecke auf dem Außengelände der Kita exakt 130 Meter lang. Die erreichten Zeiten lagen zwischen 26 und 54 Sekunden.

Kita-Sozialarbeiterin Marion Pickut vom Deutschen Familienverband überreichte anschließend eine Urkunde sowie Medaille und Präsentmappe an die kleinen Sportler. Diese hatten zuvor bereits in Teams verschiedene Disziplinen absolviert, darunter Sackhüpfen, Weitsprung und Zielwurf.

An der Volksstimme-Aktion kann sich jeder Interessent beteiligen. Dazu absolviert er oder sie eine selbst gewählte Strecke vom Kinderlauf bis zur 130-Kilometer-Radtour und übermittelt das Ergebnis anschließend über das Internet, um in eine Rangliste aufgenommen zu werden. Wegen der großen Resonanz – so wurde auch eine Kooperation mit dem Brocken-Lauf geschlossen – ist der Aktionszeitraum bis zum 6. September verlängert worden.

Jeder Teilnehmer hat zudem die Möglichkeit, seine schönste Laufstrecke, anspruchsvollste Fahrradtour oder abwechslungsreichste Wanderstrecke zu empfehlen oder ein Foto von sich mit seiner Startnummer zu teilen. Ziel der Aktion: Jeder soll animiert werden, sich an der frischen Luft zu bewegen und etwas für seine Gesundheit zu tun.

www.volksstimme.de/volksstimme-bewegt- sachsen-anhalt

(Quelle: Volksstimme, 24.07.2020)

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Fr

24

Jul

2020

Tauschbörse und Lesecafé kommen zurück

Begegnungszentrum Kannenstieg: Internationaler Bund führt Projekt fort

Ende 2019 musste das Begegnungszentrum Kannenstieg schließen, weil der Träger keine Zukunft am Standort sah. Genau dort will der Internationale Bund das Projekt nun als neuer Träger fortführen. Start soll am 1. Dezember sein.

Das Aus für das Begegnungszentrum war vor allem für die Anwohner des Stadtteils, die dort die Angebote nutzten, ein schwerer Schlag. Tauschbörse, Lesecafé, Mutter-Vater-Kind-Treff wurden gerne genutzt. Der Träger, die Euro-Schulen Magdeburg, engagierte sich auch bei vielen Veranstaltungen in Nord, wie dem Grundschulfußballturnier oder dem Lauf am See. Nach zehn Jahren war dann aber Schluss. Die Arbeitssicherheit am Standort des Projekts in der Johannes-R.-Becher-Straße 56 sei nicht mehr gegeben, hatte der Träger mitgeteilt. Bauliche Änderungen wären nicht möglich, ein alternativer Standort sei nicht zu finden.

Nach dem Rückzug des Trägers hatte die Stadtverwaltung angekündigt, das Sozialprojekt, das als Beschäftigungsmaßnahme zusammen mit dem Jobcenter Magdeburg geführt wird, fortzusetzen. Das Interessenbekundungsverfahren ist jetzt abgeschlossen, der Internationale Bund (IB) hat den Zuschlag bekommen. Dieser führt bereits das Stadtteilmanagement für Kannenstieg und Neustädter See.

„Wir erstellen gerade die konkreten Antragsunterlagen und hoffen, sie Ende kommender Woche abgeben zu können“, erklärt Gerald Bache, Leiter des IB Magdeburg/Altmark. Anschließend wird das Konzept von Stadtverwaltung und Jobcenter geprüft. Voraussichtlich am 1. Dezember soll es dann mit 15 Teilnehmern, die in vier Teilprojekten beschäftigt werden, losgehen. „Wir wollen die Tauschbörse wieder aufleben lassen“, sagt der IB-Leiter. Weiterhin sei ein Werkstattbereich und ein Lesecafé geplant.

Und auch beim Standort soll es bewährt weitergehen. Denn obwohl der Vorgänger gerade dort nicht weitermachen wollte und konnte, will der IB wieder in das zweigeschossige Gebäude an der Johannes-R.-Becher-Straße einziehen. „Es soll der alte Standort werden“, sagt Gerald Bache.

Ziele des Stadtteilprojekts für die Sozialregion Nord (Kannenstieg, Neustädter See, Neue Neustadt und Neustädter Feld) sind laut Stadt unter anderem der Abbau von Vermittlungshemmnissen und die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit der Teilnehmer. Insbesondere die soziale und berufliche Integration in den ersten Arbeitsmarkt steht im Vordergrund. Zusätzlich sollen kulturelle, sportliche, familiäre oder soziale Angebote für die Anwohner entstehen.

(Quelle: Volksstimme, 24.07.2020)

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Do

23

Jul

2020

Sportabzeichentag am Neuen Sülzeweg

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Do

23

Jul

2020

Herzlich Willkommen zum virtuellen Stadtteillauf im Kannenstieg 2020

Lange haben wir überlegt, wie wir ihn in diesem speziellen Jahr organisieren - den familienfreundlichen Lauf entlang der Sülze. Aber nun haben wir die virtuelle Alternative übernommen. Trainingsziel, Wettkampfgefühl und Zusammengehörigkeit werden wir für die Läufer/Innen haben - nur keine Startlinie.

Zum Ablauf:

Zunächst meldest du dich auf https://my.raceresult.com/ an. Anschließend druckst du dir deine Startnummer selbst aus. Du findest sie unter deinem Namen in der Teilnehmerliste.

Im Zeitraum von Dienstag, 01.09.2020 bis zum Mittwoch, 30.09.2020 läufst du deine Strecke an einem Ort und zu einem Zeitpunkt deiner Wahl. Du kannst natürlich auch die Originalstrecke nutzen.

Nach dem Lauf trägst du deine Laufzeit selbst ins System ein, das musst du bis zum 30.09.2020 erledigt haben. In deiner Anmelde-Bestätigungsmail findest du dazu einen Link. Dort kannst du auch die Anmeldedaten letztmalig ändern.

Wenn du deine Laufzeit eingegeben und die Überprüfungsseite abgespeichert hast, findest Du deine Urkunde mit der eingetragenen Laufzeit unter "Ergebnisse" beim Klick auf deinen Namen.

(Quelle: MLV “Einheit” e.V.)

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Do

23

Jul

2020

Stadtteilfest in Nord am 12. September

Wie der Bürgerverein Nord auf der jüngsten Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Neustädter See mitteilte, soll das diesjährige Stadtteilfest für das Wohngebiet Nord am 12. September stattfinden. Dabei soll das zehnjährige Bestehen des Bürgervereins gefeiert werden, wie Stadtteilmanager Marcel Härtel im Auftrag des Vereins berichtete. Die Vorbereitungen für die Veranstaltung unter besonderen Corona-Bedingungen laufen. Wer sich einbringen möchte, könne sich im Stadtteilbüro in der „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, melden, erklärte Marcel Härtel.

(Quelle: Volksstimme, 23.07.2020)

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Fr

17

Jul

2020

Ausflug und Bingo im Treffpunkt Wohncafé

Der Treffpunkt Wohncafé im Milchweg 31 ist wieder geöffnet. Die verschiedenen täglichen Angebote wurden bereits gestartet. Für alle Veranstaltungen gelten die Hygiene- und Abstandsregeln zum Schutz vor dem Coronavirus. Die Teilnahme ist jeweils nur nach vorheriger Anmeldung möglich, wie es im aktuellen Monatsprogramm der Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen heißt. So wird zum Beispiel am Dienstag, 21. Juli, ein Ausflug nach Rogätz angeboten. Treffpunkt hierfür ist um 9.45 Uhr am Neustädter Bahnhof. Am Mittwoch, 29. Juli, wird Bingo gespielt. Alle weiteren Infos sowie Anmeldung gibt es unter Telefon 99 00 71 38.

(Quelle: Volksstimme, 17.07.2020)

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Fr

17

Jul

2020

GWA trifft sich wegen Corona in der „Oase“

„Es gab in den vergangenen Monaten viele Aktivitäten in unserem Stadtteil zur Hilfe und Unterstützung“, berichtet Lutz Fiedler, Sprecher der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg, über die Zeit der Corona-Einschränkungen. „Dabei wurden die erforderlichen Absprachen mehr telefonisch geführt. Allen Helfern noch mal ein großes Dankeschön“, sagt er.

Am kommenden Mittwoch, 22. Juli, wird es nun aber die erste Sitzung nach der coronabedingten Pause geben. Um die geltenden Abstandsregeln einhalten zu können, findet das Treffen ausnahmsweise im benachbarten Stadtteil Neustädter See statt. Treffpunkt ist ab 17.30 Uhr der Stadtteiltreff „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11.

Auf der Tagesordnung stehen aktuelle Informationen vom Stadtteilmanagement und dem Bürgerverein Nord. Weiterhin soll sich über die Situation in den Einrichtungen im Kannenstieg während der Pandemie ausgetauscht werden.

Die GWA bittet um Anmeldung per E-Mail an gwa.kannenstieg@gmx.de. Auch Themenwünsche sind möglich.

(Quelle: Volksstimme, 17.07.2020)

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Do

16

Jul

2020

Die „Königskinder“ vom Kannenstieg

Pfingstgemeinde bietet 57 Kita-Plätze in altem Kindergarten an / Einweihung im September

Die Kita „Königskinder“ hat still und leise im Kannenstieg ihren Betrieb aufgenommen. Die Pfingstgemeinde bietet Platz für bis zu 57 Kinder. Eine offizielle Einweihung ist für September geplant.

Schon als die Pfingstgemeinde Vaters Haus den ehemaligen Kindergarten an der Johannes-R.-Becher-Straße übernahm, gab es die Idee, diesen wiederzuleben. 1998 war das und es sollte über 20 Jahre dauern, bis dieses Vorhaben umgesetzt werden konnte. Doch bereits im vergangenen November sind die ersten kleinen „Königskinder“ in die gleichnamige Kita eingezogen.

Man habe die Eröffnung bewusst nicht öffentlich gemacht, sagt Annika Moll, Geschäftsführerin des Sozialwerks der Pfingstgemeinde e. V. als Träger der Einrichtung. Mit gerade einmal vier Kindern sei man am 1. November gestartet. Zuvor mussten die alten Kita-Räume grundlegend saniert werden. Es gibt eine Küche und neue Sanitärbereiche. Drei Gruppenräume mit Zugang zum Außenlände wurden eingerichtet.

Mittlerweile betreuen fünf Erzieher gut 40 Jungen und Mädchen in der Einrichtung. Viele der Kinder kommen aus dem Kannenstieg, darunter auch einige Familien mit Migrationshintergrund, was gut für die Integration sei. „Wir sind aber grundsätzlich für alle offen“, sagt Annika Moll. Auch ein christlicher Glauben sei nicht zwingend. „Die Eltern müssen sich aber bewusst sein, dass die christlichen Werte nicht nur eine Stunde am Tag behandelt werden, sondern die ganze Zeit vorgelebt werden. Das wissen unsere Eltern aber auch“, erklärt sie.

Neben dem Glauben wird im Kita-Konzept besonders auf Natur- und Erlebnispädagogik gesetzt. Dazu beginnt heute die Umgestaltung des Außengeländes. So wird zum Beispiel ein künstlicher Bachlauf angelegt. Außerdem soll ein großes Klettergerüst in Form einer Burg - passend für die „Königskinder“ – aufgestellt werden. Erst wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind, soll es im September eine offizielle Eröffnung der neuen Kita im Kannenstieg geben.

Zwischenzeitlich hatte die Einrichtung wie alle anderen Kitas der Stadt wegen des Coronavirus geschlossen. Erst nach mehreren Wochen kamen die ersten Kinder wieder in die Notbetreuung. Annika Moll sieht den „herausfordernden Start“ jedoch auch positiv. „Es wurde uns geschenkt, damit wir langsam und gesund wachsen können“, sagt sie.

Die Einrichtung ist offiziell in der städtischen Bedarfsplanung und kann über das Kita-Portal gefunden werden. Nach Angaben der Stadt gibt es im Krippenbereich insgesamt 17 Plätze, für Kinder ab drei Jahren können 40 Plätze belegt werden. Einige freie Plätze gebe es derzeit noch, sagt die Geschäftsführerin des Trägers. „Wir wollen das Gold in den Kindern und Erziehern entdecken“, sagt Annika Moll über das Konzept der Einrichtung.

Das Gebäude an der Becherstraße 51 wird neben dem „Königskindergarten“ weiterhin als Gemeindehaus, Wohnhaus und Stützpunkt der Pfadfinder Royal Rangers genutzt.

(Quelle: Volksstimme, 16.07.2020)

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Mi

15

Jul

2020

Laufen auf Wolken

Leichtathletik Mit der Einweihung der neuen Anlage des MLV Einheit hat sich auch für Vereinschef Detlef Näther der Traum vom blauen Laufwunder erfüllt

Detlef Näther hat sich einen Traum erfüllt: Wenn der Vorsitzende des Magdeburger LV Einheit eines Tages in Rente geht, wollte er seinen Sportlern zumindest ein blaues Laufwunder hinterlassen. Gestern ist es eingeweiht worden.

Diese Geschichte beginnt mit Max Lunin. Ein Junge, der für den Magdeburger LV Einheit läuft. Und dies so schnell, dass er sich eine der Medaillen seines Vereins bei den Landesmeisterschaften zuletzt in Haldensleben holte. Max gewann mit 2:21,32 Minuten über die 800 Meter in der Altersklasse 13 nämlich Bronze. „Ein neuer Vereinsrekord“, berichtet seine Trainerin Jana Genilke stolz. Und eine Leistung, sagt Detlef Näther gestern bei der Einweihung der neuen Anlage des MLV Einheit am Neuen Sülzeweg, für die sich „das blaue Wunder lohnt“.

Lieb und teuer

Näther ist ein gemütlicher Mann. Etwas Bauch, blaue Augen, grauer Vollbart. Ein Mann, bei dem man während des Gespräches denkt: „Schön, dass du da bist.“ Er ist Mitglied der ersten Stunde beim MLV. Und die erste Stunde schlug am 3. Mai 1990. Als es darum ging, 60 verbliebene Kinder aus dem DDR-Trainingszentrum zu organsieren, haben sich Näther und seine Mitstreiter entschlossen, die Nachwuchsathleten in einer neuen Gemeinschaft zu organisieren. Heute zählt der MLV etwa 350 Mitglieder, allein 230 in der Abteilung Leichtathletik, der Nicole Rabe vorsitzt. Und der sie nun vorläuft: auf jenem blauen Wunder. Neben der neuen Diskus- und Stoßanlage, dem neuen Rasen, dem neuen Mehrzweckfeld und der neuen Beachvolleyball-Anlage das Prunkstück, der Blickfang – und noch viel mehr.

Denn Detlef Näther sagt: „Es ist mein Traum gewesen, diese blaue Bahn zu übergeben, wenn ich in Rente gehe.“ In Rente ist er schon gegangen. Zumindest beruflich. Sportlich „bin ich noch ein aktiver Rentner“, berichtet der 64-Jährige lächelnd. Als Trainer der Senioren, als Vorsitzender des Vereins.

Die Stadt hat für die Erfüllung seines Traums einiges bezahlt. Und das ausschließlich aus Eigenmitteln. 1,1 Millionen Euro betrugen die Kosten für Um- und Neubau, die im März 2019 begonnen hatten. „Lieb und teuer“, nennt Regina-Dolores Stieler-Hinz, Beigeordnete für Kultur, Schule und Sport, die Maßnahme, die auch der Grundschule „Am Kannenstieg“ für den Schulsport oder dem Verein Lebenshilfe für seine Aktivitäten zugutekommt. Lieb, weil der MLV eine hervorragende Jugendarbeit leiste. Teuer, weil aus zunächst geplanten Reparaturarbeiten eine Millionen-Investion am Landesleistungsstützpunkt wurde. Aber sie stellt fest: „Es läuft sich wie auf Wolken.“ Auf einer blauen Wolke, die es so nicht noch einmal in Sachsen-Anhalt gibt. Aber in Sachsen.

Dort ist der Traum vom blauen Wunder nämlich entstanden. An einem Tag vor einigen Jahren, als Näther einen Wettkampf in Mittweida besuchte. „Die Anlage war dort ähnlich wie unsere. Und sie hatte eine blaue Bahn“, berichtet er. „Das hat mir ganz toll gefallen.“ Zudem war die alte Bahn im Kannenstieg schon 20 Jahre alt, sie war quasi „auf einer Müllkippe errichtet worden“, erinnert sich Näther. „Aber das blaue Wunder ist auf jeden Fall das Größte, was wir hier gemacht haben.“

Und mit ihm gehen natürlich auch sportliche Wünsche einher. Der Wunsch, dass noch mehr Kinder den Weg zum MLV-Training finden. „Vielleicht zieht es ja, mal auf solch einer Bahn laufen zu dürfen“, sagt Näther lächelnd. Dass indes die ganz großen Talente, die der Verein und seine Trainer formt, „irgendwann weggehen zu anderen Vereinen, daran haben wir uns gewöhnt. Wir haben viele große Sportler herausgebracht“, erklärt er am Beispiel der ehemaligen Kugelstoßerin Nadine Kleinert, die 2004 Olympiasilber gewann. Näther: „Ich würde mir einfach nur wünschen, dass der Nachwuchs nicht zu früh wechselt, sondern auch für uns noch einige Medaillen gewinnt.“

So wie in Haldensleben. Dort gewann Lucy Rabe (U 14) mit 25,55 Metern im Diskuswurf und Emelie Sofie Göbecke (U 15) mit 43,85 Sekunden über 300 Meter Gold. In letztere Disziplin sicherte sich Leni Witthuhn in 47,66 Sekunden Bronze. Und Karl Hösel (U 20) sprintete über 400 Meter in 53,75 Sekunden zu Silber.

Ein neues Haus fehlt noch

Womöglich sprinten sie alle demnächst schneller, womöglich verleiht ihnen das Training auf den Wolken Flügel, womöglich erlebt dann die Konkurrenz das eine oder andere blaue Wunder mehr. Denn obwohl seit drei Jahren auch wieder rote Bahnen installiert werden, sollte es für Näther „die modernste sein – also blau“.

Ob das neue Vereinshaus auf der Anlage ebenfalls diesen Farbanstrich erhalten wird? Das ließ der MLV-Chef offen. Aber ein neues Gebäude fehlt nun noch, in Harmonie zum blauen Wunder. „Das steht bei der Stadt bereits auf der Liste“, so Näther. Vielleicht kommt es ja im nächsten Jahr, pünktlich zur 30-Jahre-Feier des Vereins, die im Mai wegen Corona ausfallen musste. Und vielleicht hat dann Max Lunin eine neue Geschichte geschrieben.

(Quelle: Volksstimme, 15.07.2020)

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Di

14

Jul

2020

Unterstützung für Geflüchtete

In den Räumlichkeiten des Alten- und Service-Zentrums (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg hat jetzt ein neues Angebot für geflüchtete Menschen begonnen. Der Gesprächstreff für Geflüchtete ist ein ehrenamtlich begleitetes zusätzliches Angebot, bei denen die Teilnehmer die Möglichkeit haben, Unterstützung bei alltäglichen Situationen sowie Nachhilfe in der deutschen Sprache und im umgangssprachlichen Bereich zu erhalten, wie die Initiatoren informieren. Das Projekt wird in einer Kooperation zwischen dem Stadtteilmanagement Kannenstieg/Neustädter See des Internationalen Bundes und dem ASZ in Trägerschaft des Paritätischen durchgeführt.

Das Angebot orientiert sich individuell an den Bedarfen und Wünschen der Teilnehmer. Immer mittwochs von 15.30 bis 17 Uhr öffnet der Gesprächstreff seine Türen in der Johannes-R.-Becher-Straße 57. Anmeldungen für eine Teilnahme sind unter Telefon 251 29 33 möglich und auch notwendig.

(Quelle: Volksstimme, 14.07.2020)

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Do

09

Jul

2020

Stadtteilspaziergang im Kannenstieg

Das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg ist wieder geöffnet und kann einige Kurse unter Einhaltung der aktuellen Hygienemaßnahmen durchführen, wie Mitarbeiterin Steffi Albers informiert. Auch der gemeinsame Spaziergang durch den Stadtteil wird ab morgen wieder regelmäßig für Senioren angeboten. Treffpunkt ist immer freitags um 10 Uhr am ASZ, Johannes-R.-Becher-Straße 57. „Neben interessanten Gesprächen erkunden wir dabei auch den Fortschritt der Baumaßnahmen für die neue Straßenbahntrasse“, erklärt Steffi Albers.

(Quelle: Volksstimme, 09.07.2020)

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Fr

03

Jul

2020

Ein Gesprächstreff im ASZ des Bürgerhauses

Ab nächster Woche Mittwoch beginnt ein neues Angebot für geflüchtete Menschen in den Räumlichkeiten des ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg.

Der Gesprächstreff für Geflüchtete ist ein ehrenamtlich begleitetes zusätzliches Angebot, bei denen die Menschen die Möglichkeit haben, ein Unterstützungsangebot für alltägliche Situationen, für Nachhilfe in der deutschen Sprache und im umgangssprachlichen Bereich erhalten. Das Angebot wird sich individuell an den Bedarfen und Wünschen der Menschen orientieren.

Das Projekt wird in einer Kooperation zwischen dem Stadtteilmanagement Kannensteig Neustädter See des Internationalen Bundes und dem ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg des Paritätischen durchgeführt. Immer mittwochs von 15.30 bis 17.00 Uhr öffnet der Gesprächstreff seine Türen. Anmeldungen für eine Teilnahme sind über das ASZ bzw. das Stadtteilmanagement möglich und notwendig.

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Fr

03

Jul

2020

Kunterbunter Familientag

Bevor die Sommerferien beginnen, lädt das Stadtteilmanagement des IB, gemeinsam mit dem Bürgerverein Nord, zu einem Familientag ein. Bei verschiedenen Sport- und Spielangeboten sowie kreativen Aktionen können sich die Familien und Kinder am Samstag, 11.07.2020 von 15.00 bis 18.00 Uhr betätigen. Vorbereitet werden die einzelnen Stationen so eingerichtet sein, dass die geltenden Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Um die Richtlinien und die getroffenen Maßnahmen vor Ort gewährleisten zu können, richtet sich die Einladung in der derzeitigen Situation speziell an Eltern und Kinder. Dabei geht es nicht nur um die Einhaltung der Hygienekonzepte, sondern auch um das Angebot selbst: Familientag! Eltern und Kinder können und sollen an den Stationen gemeinsam agieren und miteinander interagieren.

Der Familientag findet im Rahmen des Projektes "KUNTERBUNT" des Stadtteilmanagements des IB statt. Einmal monatlich wird ein Angebot für Kinder und Familien vorbereitet und angeboten. Nach sechs Monaten und sechs inhaltlich verschiedenen Aktionen läutet der Familientag am 11.07. in der Pablo-Neruda-Str. 11 das zweite Halbjahr der Projektreihe ein. Im August wird dann beispielweise ein Kindertheaterstück Inhalt des nächsten KUNTERBUNT Angebots sein. Bevor es aber soweit ist, werden Sie mit ihren Kindern sportlich und spielerisch aktiv, zeigen Sie ihr kreatives Talent und genießen Sie nach Wochen der Einschränkungen ein weiteres kunterbuntes Angebot.

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Mi

01

Jul

2020

Ordnungsamt stoppt Raser im Loitscher Weg

Behörde reagiert auf Anwohnerbeschwerden

Das Ordnungsamt hat am Freitag im Loitscher Weg den Verkehr überwacht. Das sei ein Wunsch vieler Anwohner gewesen, hieß es seitens der Stadtverwaltung, die nun die Ergebnisse vorlegte. Danach wurde am vergangenen Freitag von 6.44 bis 13.17 Uhr die Geschwindigkeit des Kfz-Verkehrs im Loitscher Weg gemessen und das dortige Lkw-Durchfahrtsverbot kontrolliert. Im Loitscher Weg gilt Tempo 30 und ein Durchfahrtsverbot für Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen.

Das dortige Verkehrsaufkommen hat sich aufgrund der Baumaßnahme in der Johannes-R.-Becher-Straße stark erhöht. Die Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes zählte 195 Überschreitungen der Höchstgeschwindigkeit, wobei zehn Fahrzeuge mehr als 15 km/h zu schnell waren. Das schnellste Auto wurde mit 52 km/h gemessen. Den Fahrer erwartet ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro, ein Punkt in Flensburg und ein Monat Fahrverbot. 6 sechs Lkw wurden aufgrund des Durchfahrtsverbotes erfasst. Den Fahrern droht ein Bußgeld in Höhe von jeweils 100 Euro.

(Quelle: Volksstimme, 01.07.2020)

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Mi

24

Jun

2020

Kannenstieg macht blau

Das blaue Laufwunder vom Kannenstieg nimmt Gestalt an. Nach gut einjährigen Sanierungsarbeiten auf dem Sportplatz am Neuen Sülzeweg wurde gestern in den ersten Bereichen die Farbe aufgebracht, die den Leichtathleten des MLV Einheit zu neuen Bestzeiten verhelfen soll. Der Sportverein ist Hauptnutzer der Anlage, die wegen Schäden auf der Laufbahn bereits seit 2017 für Wettkämpfe gesperrt gewesen war. Am 14. Juli soll der rundum erneuerte Platz nun aber von Oberbürgermeister Lutz Trümper eröffnet werden.

Nach Angaben von Detlef Näther, Vorsitzender des Vereins, soll es sich um die erste Laufbahn in der markanten Farbe namens Hertha Blau in Sachsen-Anhalt handeln. Vorbild ist das Berliner Olympia-Stadion, in dem Usain Bolt 2009 seinen Sprint-Weltrekord auf blauer Bahn erlaufen hatte.

Neben der Sanierung der Sportanlagen wurden auch die Platzbeleuchtung erneuert und die Bewässerung verbessert. Über 700 000 Euro wurden von der Stadt als Eigentümerin in den Platz investiert.

(Quelle: Volksstimme, 24.06.2020)

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Mi

17

Jun

2020

Sanierter Sportplatz im Kannenstieg

Seit einem Jahr läuft die Sanierung des Sportplatzes am Neuen Sülzeweg. Die Tartanbahn war so verschlissen, dass dort bereits seit 2017 keine Wettkämpfe mehr durchgeführt werden konnten. Nun stehen die Arbeiten auf dem Vereinsgelände des MLV Einheit aber kurz vor der Fertigstellung. Am 14. Juli soll der neue Platz mit sanierter Laufbahn offiziell eröffnet werden.

(Quelle: Volksstimme, 17.06.2020)

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Do

11

Jun

2020

Feuer im Autohaus am Kannenstieg

Zwei Fahrzeuge brennen aus / Polizei ermittelt zur Ursache / Mehrere Tausend Euro Schaden

Brand im Autohaus: In der Nacht standen im Kannenstieg zwei Fahrzeuge in Flammen.

Gegen 23.15 Uhr meldete ein Zeuge am Dienstagabend einen Feuerschein, der vom Autohaus König am Neuen Sülzeweg ausgeht. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein Renault Twingo bereits völlig ausgebrannt war. Ein Ford Fusion, der daneben abgestellt war, stand ebenfalls bereits in Flammen. Auch ein Baum neben den beiden Autos brannte. Mit ihrem Löscheinsatz konnten die Kameraden der Feuerwehr ein Übergreifen auf weitere Fahrzeuge verhindern.

Bei beiden Autos handelte es sich um derzeit nicht zugelassene Gebrauchtwagen. Der entstandene Schaden soll nach Angaben der Polizei vor Ort mehrere Tausend Euro betragen. Der vormals rote Twingo brannte komplett aus, auf der Rückbank blieben nur die Felgen eines Winterreifensatzes zurück.

Die Brandursache ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Der Zeuge beobachtete aber eine unbekannte Person, die wie folgt beschrieben wurde: männlich, circa 170 Zentimeter groß, dunkel bekleidet und mit einem schwarzen Rucksack unterwegs.

(Quelle: Volksstimme, 11.06.2020)

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Di

09

Jun

2020

GWA erneut abgesagt

Die für den 17.06.2020 in der Grunschule Kannenstieg anberaumte Sitzung der GWA Kannenstieg muss erneut abgesagt werden. Laut einer Information der Stabsstelle für Gemeinwesenarbeit hat das Gesundheitsamt, Sitzungen der GWA mit mehr als zehn Teilnehmern, auf Grund der 6. Eindämmungsverordnung, untersagt. 

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So

07

Jun

2020

Busroute bleibt vorerst unverändert

Trotz Kritik an neuer Strecke für Buslinie 69 sehen MVB keinen Spielraum für Alternativen

Die neue Busführung der Linie 69 im Kannenstieg sorgt für Kritik bei den Anwohnern. Die MVB erklären, warum die Strecke beibehalten wird.

Seit Ende April ist die Hauptzufahrt in den Kannenstieg über die Johannes-R.-Becher-Straße gesperrt. Die Bauarbeiten für die neue Straßenbahnstrecke der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) sind in die nächste Phase gegangen. Vor gut zwei Wochen hat das Verkehrsunternehmen die Linienführung für den Bus 69 geändert. Diese Änderung sorgt nun für Kritik bei vor allem älteren Fahrgästen, wie Anwohnerin Petra Zimpel berichtet.

Auf Volksstimme-Anfrage erläutert MVB-Sprecher Tim Stein den Hintergrund der Maßnahmen. „Aufgrund von sehr vielen Anwohnerhinweisen wurde die Linienführung geändert“, sagt er. An der Endstelle sei es durch das Abstellen der Busse zu Sichtbehinderungen für vorbeifahrende Pkw gekommen.

Haltestelle muss entfallen

Damit das nicht mehr passiert, fahren die Busse nun über den Neuen Sülzeweg und nicht mehr über die Becherstraße. „Damit einher geht aber auch der Entfall der bisherigen Ersatzhaltestelle Hanns-Eisler-Platz in der Straße Kannenstieg“, sagt Stein weiter.

Und das ist der Knackpunkt, der nun für Ärger sorgt. Dadurch hätten die Anwohner weitere Wege bis zu den nächsten Ersatzhaltestellen Loitscher Weg oder Hans-Grundig-Straße vor sich, zu weit für manch ältere Dame mit voller Einkaufstasche, wie Petra Zimpel erklärt.

Ändern wird sich daran aber vorerst nichts, wie der MVB-Sprecher weiter mitteilt. „Eine andere Linienführung ist aufgrund der beengten Straßenverhältnisse nicht möglich“, sagt er. Die Entfernung zu den nächstgelegenen Haltestellen betrage circa 400 und 250 Meter vom Hanns-Eisler-Platz aus. „Mit weiterem Voranschreiten der Bauarbeiten im Kannenstieg werden wir die Linienführung der Buslinie 69 anpassen, sobald es die Situation zulässt. Dies wird voraussichtlich Ende des Jahres der Fall sein“, stellt er aber in Aussicht.

Die Leserin wollte auch wissen, warum die Pause der Fahrer im Kannenstieg und nicht an der Endstelle am Bahnhof Neustadt abgehalten werden kann.

Keine Toilette für Personal

„Eine Verschiebung ist nicht möglich. Dort steht uns kein Sozialgebäude zur Verfügung, so dass das Fahrpersonal keine Toilette mit Waschmöglichkeit aufsuchen kann. Was insbesondere unter der Berücksichtigung der aktuellen Rahmenbedingungen von großer Bedeutung ist“, erklärt er.

Eine zusätzliche Fahrkarte beim Zustieg im Loitscher Weg muss nicht entwertet werden, weist Tim Stein hin. Entsprechendes hatte Petra Zimpel beobachtet. „Der Richtungsbezug der Einzelfahrkarte wird nicht verletzt, unsere Fahrer sind dahingehend geschult“, sagt er.

(Quelle: Volksstimme, 06.06.2020)

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Fr

05

Jun

2020

Kritik an Änderung der Busroute im Kannenstieg

Weite Wege für ältere Anwohner

Vor gut einem Monat ist die Baustelle der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) in der Johannes-R.-Becher-Straße weiter nach Süden gerückt. Eine neue Straßenbahnstrecke wird dort gebaut. Für die Fortsetzung der Arbeiten musste die Hauptzufahrt in den Kannenstieg gesperrt werden.

Von den Umleitungen ist auch die Buslinie 69 betroffen, die in einer Art Ringverkehr um den Stadtteil herumfährt. Bis vor kurzem gab es noch eine Ersatzhaltestelle am Hanns-Eisler-Platz. Diese wurde aber gestrichen, weil eine Linienänderung notwendig war. Im Bereich der Endhaltestelle standen die Busse, die dort Pause machen, so ungünstig, dass sie Autofahrern die Sicht nahmen. Deshalb schicken die MVB ihre Busse nun über den Neuen Sülzeweg.

Das sorgt nun aber für neue Probleme, wie Petra Zimpel berichtet. Die Anwohnerin hat viel Kontakt mit ihren Nachbarn, viele davon älter und auf einen Rollator angewiesen. Durch den Wegfall der Haltestelle haben sie nun weite Wege bis zum Loitscher Weg oder zur Hans-Grundig-Straße vor sich, erklärt sie. „Das ist eine Zumutung“, sagt sie. Wenn sie im Loitscher Weg einsteigen, müssen sie an der Endhaltestelle aussteigen und 20 Minuten warten, bis die Fahrt weitergeht, sagt sie. Warum die Pause nicht am anderen Ende der Linie am Bahnhof Neustadt möglich ist, versteht sie nicht. Angesichts der langen Bauzeit von einem Jahr sollte eine Lösung gefunden werden.

Die Volksstimme hat das Anliegen gestern an die MVB weitergeleitet. Eine Stellungnahme steht noch aus.

(Quelle: Volksstimme, 04.06.2020)

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Mi

03

Jun

2020

Persönliche Beratung beim Blindenverband

Der Blinden- und Sehbehindertenverband (BSVSA) öffnet seine Beratungsstelle am Hanns-Eisler-Platz 5 teilweise wieder für Ratsuchende. Zum Schutz vor Infektionen sind aber einige Dinge zu beachten. So sind Besuche und Beratungen nur nach vorheriger Terminabsprache möglich. Diese können unter Telefon 289 62 39 oder per E-Mail an info@bsvsa.org vereinbart werden. Pro Termin können nur zwei Personen empfangen werden. Im Beratungsraum ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes notwendig.

Seit Beginn der Corona-Einschränkungen konnten Beratungsgespräche mit blinden und sehbehinderten Ratsuchenden nur telefonisch bzw. elektronisch durchgeführt werden. Mehr als 70 Prozent der rund 15 000 blinden und wesentlich sehbehinderten Menschen in Sachsen-Anhalt sind älter als 65 Jahre und gehören damit zu der von einer Corona-Infektion besonders gefährdeten Risikogruppe.

Das „Blickpunkt Auge“-Beratungsmobil des BSVSA fährt vorerst noch nicht durch Sachsen-Anhalt.

(Quelle: Volksstimme, 03.06.2020)

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Do

28

Mai

2020

Polizei fahndet nach Räubern der Postfiliale

Nach dem Überfall auf eine Postfiliale am Hanns-Eisler-Platz im Kannenstieg am 22. April 2020 sucht die Polizei nach zwei Männern, die für diesen verantwortlich sein sollen. Der Haupttatverdächtige wird wie folgt beschrieben: männlich, circa 165 bis 175 Zentimeter groß, kräftige Statur, bekleidet mit einem grauen Kapuzenpullover und schwarzer Hose.

Neben diesem war ein weiterer Verdächtiger beteiligt, dieser wird wie folgt beschrieben: männlich, circa 170 bis 180 Zentimeter groß, schwarz bekleidet, schwarzes Bandana-Tuch, blaue Handschuhe. Das unten stehende Bild wurde am 22. April 2020 von einer Überwachungskamera in der Postfiliale aufgenommen.

Die Polizei fragt nun: Wer kennt die hier abgebildeten Personen, kann Hinweise zur Identität oder zum Aufenthaltsort der Täter geben?

Hinweise erbeten

Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle, vorrangig auch unter der folgenden Telefonnummer 0391/5465196, auf.

Die Täter hatten bei der Raubstraftat Bargeld im unteren vierstelligen Bereich erbeutet. Sie waren am späten Nachmittag des 22. April, gegen 17.50 Uhr, in die Postfiliale im Magdeburger Norden eingedrungen. In der Filiale liefen bereits die Vorbereitungen für den Ladenschluss durch die zwei anwesenden 33- und 43-jährigen Mitarbeiterinnen, als zwei maskierte und mit Messern bewaffnete Personen die Filiale betraten und die Herausgabe des Bargeld forderten.

Die unbekannten Täter flüchteten anschließend mit der Beute. Die Mitarbeiterinnen blieben unverletzt.

(Quelle: Volksstimme, 28.05.2020)

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Di

26

Mai

2020

ASZ Kannenstieg zeigt Herz für Senioren in Nord

Mitarbeiterinnen verteilen genähte Stoffgrüße

Über zwei Monate ist das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg mittlerweile schon für den Besucherverkehr geschlossen. „Und es ist sehr still im Haus geworden“, sagt Mitarbeiterin Steffi Albers mit Bedauern. Wegen der Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus können die Senioren die zahlreichen Angebote der Einrichtung nicht wahrnehmen.

„Wir lassen uns jedoch immer wieder etwas einfallen, um den Kontakt mit den Senioren und unseren Partnern aus den verschiedenen Arbeitsgruppen aufrechtzuerhalten“, sagt Steffi Albers weiter.

So wurden jetzt Stoffherzen, die Mitglieder der Nähgruppe und Mitarbeiterinnen des ASZ genäht haben, an Vertreter der Regionalen Arbeitsgruppe Altenhilfe (Ragah) Nord und an Senioren im Wohngebiet Nord verteilt. „Eine kleine Geste, die Freude bringt und miteinander ins Gespräch kommen lässt“, erklärt die ASZ-Mitarbeiterin.

(Quelle: Volksstimme, 26.05.2020)

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Sa

23

Mai

2020

Bus im Kannenstieg auf neuer Route

Ab Montag wollen die MVB die baustellenbedingte Linienführung der Buslinie 69 im Kannenstieg verbessern. Der Bus fährt dann ab Loitscher Weg direkt weiter über Neuen Sülzeweg zum Kannenstieg. Dort halten die Busse zum Ausstieg an der neuen barrierefreien Bushaltestelle. Die bisherige Fahrt über die Helene-Weigel-Straße entfällt. Damit wird die Ersatzhaltestelle Eislerplatz in Fahrtrichtung Kannenstieg nicht mehr angefahren. In Richtung S-Bahnhof Neustadt fährt die Buslinie 69 weiterhin über Hans-Grundig-Straße und Otto-Nagel-Straße zur Ebendorfer Chaussee.

(Quelle: Volksstimme, 23.05.2020)

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Mi

20

Mai

2020

Aktion Kunterbunt gegen den Blues

Im Stadtteiltreff „Oase“ startet am Sonnabend ein neues Familien-Angebot

Während der Corona-Krise ist nahezu jeder gesellschaftliche Bereich einer hohen Belastung ausgesetzt. Besonders Familien und Kinder leiden sehr unter der aktuellen Situation. Auch der Jugendtreff „Oase“ im Stadtteil Neustädter See hatte mit den neuen Umständen stark zu kämpfen. Denn auch hier wurden in den vergangenen Wochen alle ursprünglich geplanten Veranstaltungen ersatzlos abgesagt, darunter auch das zehnjährige Bestehen des Stadtteiltreffs. Weiterhin musste die „Oase“ vorübergehend vollständig ihre Tore für die Öffentlichkeit schließen.

Um während dieser schwierigen Zeit, gerade im Rahmen der neuen Corona-Lockerungen, die Familien und ihre Kinder zu unterstützen, hat der Bürgerverein Nord gemeinsam mit den Sprechern der Gemeinwesengruppe und dem Stadtteilmanagement das Bewegungsangebot „Kunterbunt“ ins Leben gerufen, welches am Sonnabend um 14 Uhr zum ersten Mal stattfindet.

Zukünftig ist es einmal im Monat geplant, jeweils an einem Tag am Wochenende. „Besonders in der jetzigen Zeit brauchen die Jüngsten unserer Gesellschaft doch unsere Aufmerksamkeit. Daher ist diese Aktion eine tolle Möglichkeit, um zu zeigen, dass die Kinder hier nicht vergessen werden und endlich ein schöner Anreiz, um mal wieder vor die Tür zu gehen“, berichtet der Stadtteilmanager Marcel Härtel.

Bei diesem Bewegungsangebot geht es um eine Entdeckungstour in den Stadtteilen Neustädter See und Kannenstieg, die die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern erkunden können. Die Startpunkte sind unter anderem das Bürgerhaus im Kannenstieg in der J.-R.-Becher-Straße, der Märchenbrunnen am Neustädter Platz, der Platz der Begegnung, der alte Standort der „Oase“ im Brunnenhof und der jetzige Standort der „Oase“ in der Pablo-Neruda-Straße. Sie sind jeweils frei wählbar und an jeder Stelle warten spannende Aufgaben für die Kinder. Es kann also an zahlreichen Punkten, die in den benachbarten Straßen verteilt liegen, gestartet werden. Das zu erreichende Ziel der modernen Schnitzeljagd ist jedoch immer abschließend die „Oase“. Durch diesen Aufbau der Aktion kann auch sichergestellt werden, dass die hiesigen Sicherheitsvorkehrungen durch die Teilnehmer eingehalten werden. An den Ausgangspunkten ist zwischen 14 und 16.30 Uhr ein Teilnahmezettel zu erhalten, und anschließend startet die Tour für die ganze Familie. Abschließend wartet auf jedes Kind eine kleine Überraschung.

Anmeldung noch bis Donnerstag möglich

Besonders angesprochen werden sollen bei diesem Freizeitangebot Kinder bis zu einem Alter von zwölf Jahren, doch auch jede andere Altersgruppe ist selbstverständlich willkommen. Zudem bietet dieses Angebot eine tolle Möglichkeit, die beiden Stadtteile neu kennenzulernen und neue Bekanntschaften zu schließen. Alle interessierten Familien sind nun also dazu aufgerufen, sich per E-Mail unter lindwurm@gmx.de noch bis Donnerstag anzumelden. Der erste Teilnehmerzettel wird dann noch am Freitag durch die Veranstalter kontaktfrei nach Hause zugestellt.

Auch weitere Aktionen dieser Art sind in den kommenden Monaten bereits in der festen Planung. Das Außengelände mit zugehöriger Spielfläche hat in der Zeit von 14 bis 17 Uhr ab dieser Woche auch wieder geöffnet. Das Spielzeug muss jedoch aufgrund von Corona vorerst von zuhause mitgebracht werden.

(Quelle: Volksstimme, 20.05.2020)

Fr

15

Mai

2020

Bewegungsangebot KUNTERBUNT

Heute, am 15.05.2020, ist der Internationale Tag der Familie. Gerade in der derzeitigen Situation wird deutlich, wie sehr Familien und Kinder belastet und gefordert sind.

Kinder leiden unter den wochenlangen Einschränkungen emotional am meisten. Kaum Möglichkeiten sich zu entfalten, spielerisch, schulisch oder sozial. Wo schon viele Erwachsene an Belastungsgrenzen kommen, wie sollen Kinder es erst begreifen, verstehen und verarbeiten. Perspektiven sind zwingend notwendig und mit jedem kleinen Angebot ist es machbar, Kindern Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten.

KUNTERBUNT

Mit einem Bewegungsangebot für Familien mit Kindern versuchen der Bürgerverein Nord, die Sprecher der Gemeinwesengruppen und das Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See Kindern eine Gelegenheit zu ermöglichen, sich ein Stück auszuleben.

Am Samstag, 23.05.2020, zwischen 14.00 und  18.00 Uhr, starten wir das sogenannte "KUNTERBUNTE Bewegungsangebot für Familien".

Was verbirgt sich dahinter?

Entdecken Sie mit ihren Kindern die Stadtteile Neustädter See und Kannenstieg. Gehen Sie spazieren, nehmen Sie das Fahrrad oder den Roller und machen Sie sich mit den Kindern auf den Weg durch das Wohngebiet. Jedoch laufen oder fahren Sie nicht ziellos oder zum reinen Zeitvertreib durch die Straßen. Wir möchten den Kindern einen Anreiz bieten. Dazu haben wir insgesamt sieben Punkte in den Stadtteilen ausgewählt, die Sie mit ihren Kindern ansteuern sollen. An jedem dieser Punkte erwarten ihre Kinder kleine Aufgaben, die sie bewältigen sollen. Nach dem Durchlaufen aller Punkte erwartet die Kinder eine kleine Belohnung. Einen kleinen Anreiz möchten wir natürlich damit auch bieten.

Wie soll das Ganze ablaufen?

An den sieben Punkten erhalten Sie von 14.00 bis 16.30 Uhr Teilnahmezettel. Jedes Kind erhält einen Zettel und Sie können beginnen, die kleine Tour zu absolvieren. Hierbei ist zu beachten, dass es Ihnen überlassen ist, an welchem Punkt Sie beginnen und in welcher Reihenfolge Sie die Punkte ablaufen. Sie haben die freie Wahl, wo und wie sie die Strecken beginnen und wählen. Wichtig ist nur, dass Sie am Ende alle Punkte durchlaufen haben und ihren Teilnahmezettel bis 18.00 Uhr am Stadtteiltreff Oase abliefern und die Kinder ihre Belohnung in Empfang nehmen können.

Anmeldung und Beschränkungen

Wir weisen darauf hin, dass mit den Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln keine größeren Gruppen unterwegs sein dürfen. Mit der freien Wahl des Starts und der Route wollen wir eine Einhaltung der Regelungen gewährleisten. An den Punkten gelten die von uns vorgegebenen Regeln des Abstands und der Hygiene.

Weiterhin bieten wir die Möglichkeit der Anmeldung per E-Mail. Unter der.lindwurm@gmx.de können Sie sich mit Vor- und Nachnamen der Kinder sowie der Anschrift bis Donnerstag, 21.05.2020, anmelden. Dann finden Sie am Freitag, 22.05. die Teilnehmerzettel kontaktfrei geliefert im Briefkasten.

Welche sieben Punkte müssen durchlaufen werden?

Das Bürgerhaus im Kannenstieg in der J.-R.-Becher-Straße,

der Neustädter Platz am Märchenbrunnen,

der Platz der Begegnung vor dem Seeadlerhaus in der S.-Allende-Straße 32,

die Rampe der Lindwurmbrücke auf der Kannenstieg Seite,

das Kunstwerk "Familie" an der Ebendorfer Chaussee / Lumumbastraße,

der alte Standort der Oase im Brunnenhof und

der Stadtteiltreff Oase in der P.-Neruda-Straße.

Alle Orte können Startpunkt sein, die Oase ist in jedem Fall der Zielpunkt.

Wir hoffen Ihnen und ihren Kindern mit diesem Angebot, unter Einhaltung der Vorschriften, einen schönen Nachmittag zu ermöglichen und wünschen Ihnen viel Spaß bei der Tour durch Nord mit kleinen Aufgaben für die Kinder. Welche dies sein werden? Lassen Sie sich einfach überraschen!

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Di

12

Mai

2020

Plakataktion zeigt Solidarität im Wohngebiet

Am Bürgerhaus Kannenstieg und am Stadtteiltreff „Oase“ sind zwei große Banner mit der Aufschrift „Ein Jeder für Alle – Alle füreinander“ zu sehen. An zahlreichen anderen Punkten in den Stadtteilen finden sich passende Plakate. Das Stadtteilmanagement Kannenstieg/Neustädter See initiierte diese Aktion.

„Die gewählte Aussage ist in den vergangenen Jahren so etwas wie ein Leitmotiv für das bestehende Netzwerk der Einrichtungen und Institutionen in Nord geworden“, erklärt Stadtteilmanager Marcel Härtel. „Viele Angebote, Veranstaltungen und Projekte funktionieren nur gemeinsam und mit der großen Bereitschaft zur Zusammenarbeit und Unterstützung. In den letzten Wochen ist spürbar, wie sehr dieses Miteinander auf nahezu alle Lebensbereiche übergegriffen hat. Die Situation erfordert es.“

Diese Plakataktion sei somit nicht nur als eine Aufforderung zu einem Füreinander gedacht, „sondern vielmehr als ein Zeichen des Respektes und der Anerkennung für die Menschen in den Stadtteilen, die dieses Füreinander in den letzten Wochen in vielen Lebenslagen, im Großen wie im Kleinen leben“, sagt Marcel Härtel.

(Quelle: Volksstimme, 12.05.2020)

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So

10

Mai

2020

Bagger kappt Kabel für Seniorenlift

Bewohner von Wohnpark im Kannenstieg warten drei Wochen auf Reparatur

Weil ein Bagger versehentlich ein Stromkabel gekappt hat und dabei ihr Fahrstuhl beschädigt wurde, mussten Bewohner des Wohnparks „Albert Schweitzer“ drei Wochen Treppen steigen. Gestern konnte die Reparatur beendet werden.

„Wir kommen gar nicht mehr raus“, sagt die 92-jährige Dame am Redaktionstelefon. Sie wohnt in einer Wohnung im Wohnpark „Albert Schweitzer“ und ist wie viele ihrer Nachbarn auf den Rollator angewiesen. Normalerweise bringt sie ein Fahrstuhl zum Eingang des Gebäudes am Hanns-Eisler-Platz. Doch der streikt seit mittlerweile drei Wochen, berichtet sie. Treppen steigen ist zwar möglich, für die älteren Leute aber sehr mühselig. „Das kann doch nicht sein, dass so etwas so lange dauert“, findet sie.

Einrichtungsleiterin Anke Rittner bestätigt den Defekt des Fahrstuhls. Am 20. April gab es in der Mittagszeit einen kurzen Spannungsabfall, berichtet sie. Danach ging beim Lift nichts mehr. Gleich am nächsten Tag waren die Techniker der Fahrstuhlfirma vor Ort und bekamen direkt tiefe Sorgenfalten. Denn schnell stand fest: Eine Reparatur werde nicht so einfach – Motorschaden.

Die Ursache für den Stromausfall konnte ausfindig gemacht werden, berichtet Anke Rittner weiter. Ein Bagger der Baufirma, die vor dem Wohnpark für die neue Straßenbahnstrecke der Magdeburger Verkehrsbetriebe im Einsatz ist, hatte offenbar versehentlich ein Versorgungskabel gekappt. Vermutlich weil der Fahrstuhl in dem Moment in Betrieb war, kam es zu dem schweren Schaden, sagt sie. „So was passiert nun mal bei Bauvorhaben“, sagt Carola Lau, Geschäftsführerin des Einrichtungsträgers Lewida. Deshalb gebe es auch keine Vorwürfe an die Unternehmen. Der Fall werde auch bereits über die Versicherung abgewickelt.

Die Bewohner des betroffenen Gebäudeteils, die dort selbstständig leben und die Wohnungen als Mieter nutzen, wurden über den Ausfall informiert. „Wenn jemand einen Kasten Wasser oder andere Hilfe braucht, sind wir natürlich für die Mieter da“, sagt Anke Rittner. Dennoch sei es eine „schwierige Situation“ für die Senioren.

Die Techniker bestellten zwar gleich das notwendige Ersatzteil. Doch in Zeiten von Corona dauert alles etwas länger und so kommt auch das dringend benötigte Teil erst mit Verzögerung im Kannenstieg an. Doch dann der nächste Schreck: Das Ersatzteil ist kleiner als das benötigte Teil. Weil der Fahrstuhl schon älteren Datums ist, gibt es das passende Element gar nicht mehr zu bestellen. Eine Spezialfirma muss das Teil somit extra anpassen. Wieder verstreicht Zeit, in der die Senioren auf ihren Fahrstuhl verzichten müssen.

Durch die Corona-Krise sind sie ohnehin schon stark gebeutelt. Besuche der Familie sind wochenlang untersagt und dann können sie auch nicht ohne weiteres in den Garten. „Sie sind sehr traurig, dass sie ihre Angehörigen nicht sehen können“, sagt Carola Lau. Ab Montag ändert sich aber die Besuchspolitik. Dann darf ein Angehöriger am Tag für eine Stunde vorbeikommen. Manche wollen pfiffig sein und die Stunde auf mehrere Personen aufteilen, erzählt Anke Rittner. Aber das gehe natürlich nicht.

Beim Volksstimme-Besuch am Freitagmorgen sind die Techniker der Fahrstuhlfirma noch konzentriert an der Arbeit. Seit Mittwoch läuft die Reparatur. Wann sie beendet sein wird und der Fahrstuhl wieder fährt, will der Mann vor Ort nicht abschätzen. Doch am Nachmittag meldet sich Anke Rittner erneut mit der „freudigen Nachricht, dass der Fahrstuhl in unserer Wohnanlage wieder einsatzbereit ist“. Darüber würden sich die Mieter sicher freuen, sagt sie. Somit ist der Weg nicht nur für Besuche der Lieben, sondern auch für den eigenständigen barrierefreien Weg zum Einkauf oder Spaziergang wieder frei.

(Quelle: Volksstimme, 09.05.2020)

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Fr

08

Mai

2020

Vereinsgeburtstag wird 2021 nachgefeiert

MLV Einheit blickt auf 30-jähriges Bestehen zurück / Sportanlage im Kannenstieg soll Ende Juni fertiggestellt sein

Eigentlich stand in diesen Tagen beim MLV Einheit eine große Jubiläumsparty an. Doch wegen Corona und der noch nicht beendeten Sanierung des Kannenstieg-Sportplatzes wird das 30-jährige Bestehen im kommenden Jahr nachgefeiert.

Am 3. Mai 1990 schlossen sich 96 Sportler, davon 88 unter 18 Jahre alt, zusammen und gründeten den Magdeburger Leichtathletikverein „Einheit“ e. V., kurz MLV. Hervorgegangen war der neue Sportverein aus dem 1981 gegründeten Trainingszentrum (TZ) für Leichtathletik, das zu DDR-Zeiten der BSG Einheit angegliedert war, wie der heutige Vereinschef Detlef Näther berichtet: „In den Jahren bis zur Wende konnten viele Kinder zur Kinder- und Jugendsportschule delegiert werden. Mit 10 Jahren kam man zum TZ und mit 12 Jahren hatte man es geschafft oder eben nicht.“

Bekannte Trainer waren damals aktiv im Verein angestellt, zum Beispiel Heike Grabe und Olaf Prenzler, beide seinerzeit Mitglied der DDR-Nationalmannschaft. Viele andere Trainer haben das Gesicht des TZ geprägt, wie Manfred Haase, der noch viele Jahre im MLV aktiv war. Unter den zahlreichen Absolventen war auch eine später sehr erfolgreiche Athletin – Kugelstoßerin Nadine Kleinert.

Mit der Wende wurde die BSG Einheit aufgelöst und die einzelnen Abteilungen gründeten eigene Vereine. So auch die Leichtathleten. „Der neue Verein sollte offen sein. Jetzt ging es ja nicht nur um Delegierungen, sondern um die Freude an der Leichtathletik“, sagt Detlef Nätther.

Noch keine Sportstätte

Eine eigene Sportstätte hatte der junge Verein noch nicht. Im Winter war man in verschiedenen Schulsporthallen untergebracht, im Sommer trainierten die Mitglieder auf dem Sportplatz von Turbine (heute Fortuna) und auf dem Schulsportplatz der früheren Diesterweg-Oberschule.

Als 1992 die Stadt Magdeburg begann, Sportstätten an die Vereine zu verpachten, bewarben sich die MLVer für den Sportplatz am Neuen Sülzeweg. Dieser war bis dahin von der BSG Blau-Gelb des VEB Milchhof genutzt worden, die sich aber einem anderen Verein angeschlossen hatten. „Dort gab es zwar eine Menge zu tun, aber wir hatten eine 400-Meter-Bahn mit Weitsprunganlagen und Kugelstoßring“, sagt Näther. Sogar ein kleines Vereinshaus gehörte dazu. Endlich hatte man ein Zuhause.

Die Freude währte aber nicht lange. Denn die Stadt hatte zwar den Sportplatz verpachtet, aber gleichzeitig auch große Teile verkauft. So rückten 1996 plötzlich Bagger an. Nach vielen Protesten, einschließlich einer Baustellenbesetzung durch die Mitglieder des Vereines, lenkte die Stadt ein und versprach dafür auf dem Rest eine moderne Anlage mit Tartanbahn entstehen zu lassen.

Die Mitgliederentwicklung war sehr gut. Nicht nur zahlenmäßig, sondern auch was die Sportangebote betraf. Zum Start 1990 gab es zwar schon die Gymnastik-Gruppe, aber sonst nur Leichtathletik. Als Erstes bildeten die Väter der Leichtathletik-Kinder die Abteilung Fußball mit einer Kleinfeld-Mannschaft im Erwachsenenbereich, die es auch noch heute gibt, und einer Jugendmannschaft. Zwei weitere Abteilungen entstanden, die es auch heute noch gibt – Badminton und Volleyball.

Risse in der Laufbahn

In der jüngeren Vergangenheit muss der MLV eine Durststrecke ertragen. „Seit 2018 ist unser Platz aufgrund von Rissen in der Laufbahn für Wettkämpfe gesperrt, nach 18 Jahren intensiver Nutzung normal“, sagt Detlef Näther. Seit einem Jahr ist der Sportplatz wegen der Sanierungsarbeiten gänzlich gesperrt. Ein Vereinsleben gibt es kaum noch. Dann kam auch noch Corona, „damit ist die ganze Party nun richtig vermiest“, resigniert der Vereinschef, weil damit die Jubiläumsfeier auch nicht anderswo gefeiert werden kann.

Immerhin einen Lichtblick gibt es: Noch in diesem Monat sollen die Arbeiten für die blaue Tartanbahn beginnen, Ende Juni könnte die Sanierung dann beendet sein. „Dann feiern wir eben nächstes Jahr“, zeigt sich Detlef Näther optimistisch.

(Quelle: Volksstimme, 08.05.2020)

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Do

07

Mai

2020

Bagger graben sich durch Becherstraße

MVB sehen keine größeren Probleme durch Gleisbaustelle

Seit anderthalb Wochen ist die Hauptzufahrt zum Kannenstieg gesperrt. Die nächste Phase der Gleisbauarbeiten der MVB hat ohne größere Probleme begonnen.

Das Baggerballett dreht sich im Takt der Motoren und gräbt sich durch den Asphalt der Johannes-R.-Becher-Straße. Zwischen Hanns-Eisler-Platz und Ebendorfer Chaussee ist für Autofahrer seit anderthalb Wochen kein Durchkommen mehr. Nur Fußgänger und Radfahrer können sich an der Baustelle der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) vorbeischlängeln.

In einem ersten Fazit kann MVB-Sprecher Tim Stein keine größeren Probleme erkennen. „Unserer Einschätzung nach läuft der Verkehr bisher rund“, teilt er auf Volksstimme-Anfrage mit. Kleinere Optimierungen könne man bei einer so großflächigen Umleitung nach so kurzer Zeit aber nicht ausschließen. Auch in Betracht der Tatsache, dass derzeit coronabedingt immer noch weniger Leute unterwegs seien als normal.

Seit 27. April ist die Becherstraße voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt über den Loitscher Weg, eine Ausfahrt ist über die Otto-Nagel-Straße möglich. „Den Verkehrsablauf beobachten sowohl die zuständige Straßenverkehrsbehörde als auch die Bauleute vor Ort, um auf erforderliche Änderungen kurzfristig reagieren zu können“, versichert der MVB-Sprecher.

Lutz Fiedler, Sprecher der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg, steht im regen Kontakt mit dem Verkehrsunternehmen, wie er erklärt. Denn ihn haben in den ersten Tagen der Baustelle einige Bürgerhinweise mit Verbesserungsvorschlägen erreicht. So gab es Fragen zur Zufahrt und zum Zugang des Ärztehauses und dem strikten Halteverbot im Loitscher Weg in Verbindung mit einem Hausbau.

Auch zusätzliche Umleitungs - und Verkehrsschilder am Hanns-Eisler-Platz sowie ein Hinweis zur Umleitungsstrecke der Buslinie 69 wurden vorgeschlagen. „Ich stehe in direkter Verbindung mit der MVB. Die Punkte wurden oder werden zeitnah geklärt beziehungsweise beantwortet“, sagt der GWA-Sprecher.

(Quelle: Volksstimme, 07.05.2020)

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Do

07

Mai

2020

GWA-Sitzung muss erneut ausfallen

Am kommenden Mittwoch, 13. Mai, hätte die nächste reguläre Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg angestanden. Doch auch dieser Termin „muss leider aus den bekannten Gründen ausfallen“, wie GWA-Sprecher Lutz Fiedler mitteilt. Gemeint sind natürlich die Kontaktbeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie.

„Wir sind weiter in aktiver Verbindung mit dem Alten- und Sozial-Zentrum im Bürgerhaus und dem Stadtteilmanagement Kannenstieg und Neustädter See. Das Hilfeportal läuft weiter und es wird niemand alleinegelassen“, erklärt er.

„Wir hoffen auf baldige weitere Lockerungen der Maßnahmen, damit alle sozialen Einrichtungen wieder arbeiten können. Die Menschen brauchen das – mehr denn je“, so Fiedler weiter. Die GWA ist weiterhin per E-Mail an gwa.kannenstieg@gmx.de erreichbar. Dorthin können alle Bürgerhinweise, zum Beispiel zur Gleisbaustelle der MVB (siehe Beitrag rechts), aber auch allen anderen Stadtteilthemen, eingesendet werden. Nächster GWA-Termin wäre – unter Vorbehalt – der 22. Juli.

(Quelle: Volksstimme, 07.05.2020)

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Mi

06

Mai

2020

MVB inspizieren Leitungen auch unter der Woche

Einigung mit dem Betriebsrat

Heute und am morgigen Donnerstag sind auf der Straßenbahnstrecke zwischen Klosterwuhne und Ikea nur Busse unterwegs. Von 8 bis 12 Uhr werden die Oberleitungen in diesem Abschnitt turnusgemäß inspiziert, wie die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) bereits gestern gemeldet hatten.

Üblicherweise werden solche Arbeiten am Wochenende durchgeführt, wenn weniger Fahrgäste als unter der Woche unterwegs sind. Die Volksstimme fragte deshalb bei MVB-Sprecher Tim Stein nach, warum diesmal auch in der Woche inspiziert wird. „Unsere zahlreichen Instandhaltungsmaßnahmen versuchen wir immer so zu planen, dass unsere Fahrgäste so wenig wie möglich von Streckensperrungen und Umleitungen betroffen werden“, erklärt er.

Gleichzeitig habe man aber auch das Wohl der Mitarbeiter im Blick. „Da bereits viele Maßnahmen und Projekte am Wochenende umgesetzt werden, haben wir uns gemeinsam mit dem Betriebsrat darauf verständigt, diese Inspektion am Vormittag unter der Woche – außerhalb des Berufsverkehrs – durchzuführen“, so Stein weiter. Zudem sind coronabedingt weniger Leute unterwegs.

Am kommenden Sonntag steht bereits die nächste Inspektion an: Dann schauen sich die Techniker die Oberleitung zwischen Kastanienstraße und Neustädter See genauer an. „Zwischen 6 und 14 Uhr werden die Straßenbahnlinien 1 und 9 zur Wendeschleife Zoo/Pettenkoferstraße umgeleitet. Wir setzen wieder einen Busersatzverkehr ein“, kündigt der MVB-Sprecher an.

Dieser ist auch heute und morgen im Einsatz. Die Umsteigehaltestelle zwischen Bus und Bahn ist an der Kastanienstraße. Die Linie 1 fährt in dieser Zeit zur Endstelle Neustädter See.

(Quelle: Volksstimme, 06.05.2020)

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Mi

06

Mai

2020

Bürgersprechstunde wieder persönlich möglich

Nachdem das Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See des IB auf Grund der Einschränkungen die Bürgersprechstunde vorübergehend ausgesetzt hatte und sich der Anfragen und Probleme telefonisch oder per Mail annahm, wird im Rahmen der neuen Maßnahmen eine Wiederaufnahme der Sprechzeiten möglich. Statt wie üblicherweise dienstags von 13.00 bis 18.30 Uhr ist der Stadtteilmanager ab sofort jeden Dienstag und Donnerstag von 15.00 bis 17.00 Uhr für Bürgeranliegen im Stadtteilbüro im Stadtteiltreff Oase ansprechbar. In dieser Zeit besteht auch die Möglichkeit, die neue Ausgabe der Stadtteilzeitung zu erhalten. Nachdem die Zeitung weitgehend in den Stadtteilen verteilt worden ist, aber vereinzelte Auslagestellen noch geschlossen oder nur eingeschränkt erreichbar sind, ist die Sprechzeit, eine Gelegenheit, den Lindwurm zu beziehen. Im Bürgerhaus Kannenstieg wurde durch die Mitarbeiterinnen des ASZ ein zweiter Anlaufpunkt geschaffen, in dem die dort bereitgestellte Anzahl an Exemplaren aufgestockt wurde.

Neben der Stadtteilzeitung startete das Stadtteilmanagement eine Plakataktion, die von zahlreichen Einrichtungen und Geschäften in den Stadtteilen positiv aufgenommen wurde. In den vergangenen Wochen und auch weiterhin, werden Einschränkungen das tägliche Leben beeinflussen. Mit diesen Plakaten, an möglichst vielen Punkten in den Stadtteilen, soll nicht nur an das Füreinander in dieser Situation appelliert werden, es soll auch das Miteinander zwischen den Akteuren bekunden, welches auch jenseits von Corona, die Zusammenarbeit in Nord prägt.

Das Stadtteilmanagement steht mit den Sprechern der Arbeitsgruppen Gemeinwesenarbeit in stetigem Kontakt, da momentan auch keine Sitzungen der GWA möglich sind. Unter diesem Aspekt ist die Sprechstunde im Stadtteilbüro auch eine Möglichkeit, neben eigenen Anliegen, auch Informationen über die Aktivitäten in den Stadtteilen zu beziehen, sofern diese nicht über die Webseiten kommuniziert wurden.


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Di

05

Mai

2020

Bahnen fahren nicht zur Endstelle Ikea

Wegen einer Inspektion der Oberleitungen ist die Straßenbahnstrecke in Richtung Ikea am Mittwoch und Donnerstag für jeweils vier Stunden gesperrt. Von 8 bis 12 Uhr wird die Linie 1 zum Neustädter See umgeleitet. Die Bahnen fahren planmäßig nur von/bis Haltestelle Klosterwuhne und dann weiter zum Neustädter See. Die MVB richten einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Der Umstieg zum Ersatzbus erfolgt an der Haltestelle Kastanienstraße. Ein Anschluss an die Straßenbahn ist gewährleistet. Es werden alle Haltestellen am Straßenrand bedient.

(Quelle: Volkstimme: 05.05.2020)

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Demnächst erhältlich - Ausgabe 48
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