Nachrichtenarchiv

Hier finden Sie eine Übersicht aller veröffentlichten Artikel.

Mi

19

Jan

2022

SPD fordert Haltestellen im Kannenstieg

Seit Ende letzten Jahres rollen die Straßenbahnen durch den Kannenstieg. Zur Freigabe der neuen Strecke mussten die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) allerdings einen Wermutstropfen verkünden: Die vier Haltestellen zwischen Ebendorfer Chaussee und Neuer Sülzeweg bleiben vorerst ohne Haltestellenhäuschen. Weil das mit Werbepartner Ströer vertraglich festgeschriebene Kontingent an Unterständen aufgebraucht ist und die Neuausschreibung gerade läuft, soll es erst 2023 welche geben. Doch die SPD-Fraktion im Stadtrat will sich damit nicht zufriedengeben. In der Sitzung am 27. Januar soll über einen Antrag abgestimmt werden, der die „sofortige Errichtung“ von Wartehäuschen vorsieht – unabhängig der Vertragslage. Der Oberbürgermeister soll dazu Verhandlungen mit dem Inhaber der Werberechte führen.

(Quelle: Volkstimme, 19.01.2022)

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Di

18

Jan

2022

„Lindwurm“ erscheint später

Seit 2008 erscheint in Magdeburg-Nord die Stadtteilzeitung „Lindwurm“, im November 2021 bereits mit der 51. Ausgabe. Alle drei Monate gibt es darin Neuigkeiten aus dem Kannenstieg und vom Neustädter See, die von Stadtteilmanager Marcel Härtel zusammengetragen werden. Die Erscheinungsweise wird sich ab diesem Jahr ändern, wie er jetzt informiert. Neue Ausgaben liegen nunmehr immer im März, Juni, September und Dezember an zentralen Stellen in den beiden Vierteln kostenlos aus.

(Quelle: Volksstimme, 18.01.2022)

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Di

18

Jan

2022

Kreativnachmittag im Treffpunkt Wohncafé

Kreative Köpfe sind am kommenden Donnerstag, 20. Januar, im Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, willkommen. Beim Kreativnachmittag stehen für Acrylmalerei, Basteleien oder andere Ideen ausreichend Materialien zur Verfügung, wie die Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen informiert.

Beginn ist um 14 Uhr, Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38.

(Quelle: Volksstimme, 18.01.2022)

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Mo

17

Jan

2022

Stadtteilzeitung in neuem Erscheinungsrhythmus

Die Stadtteilzeitung "Der Lindwurm" erscheint seit 2008 viermal im Jahr. Der bisherige Rhythmus lag in den Monaten Februar, Mai, August und November. Künftig werden die jeweiligen Ausgaben einen Monat später erscheinen: März, Juni, September und Dezember. Ein Hintergrund ist hierbei, dass mit dem neuen Rhythmus terminlich und inhaltlich aktueller und zeitnaher berichtet werden kann.

(Quelle: Stadtteilmanagement)

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Fr

14

Jan

2022

Neujahrsempfang im Treffpunkt Wohncafé

Der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, lädt am kommenden Montag, 17. Januar, zu einem Neujahrsempfang ein. Gemeinsam soll das neue Jahr begrüßt und darauf angestoßen werden, heißt es in der Ankündigung. Neben Sekt und alkoholfreien Getränken werde es Kleinigkeiten zu essen geben. Explizit sind auch neue Gäste in der Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen willkommen. Aufgrund der begrenzten Plätze wird um eine Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38 gebeten. Für diese und alle anderen Veranstaltungen im Nachbarschaftstreff wie den Kreativnachmittag am 20. Januar oder den Sonntagskaffee am 23. Januar gilt die 2G-plus-Regel. Ein tagesaktueller negativer Corona- Test muss daher neben Impf- oder Genesenennachweis vorgelegt werden. Auch vor Ort ist ein Test möglich.

(Quelle: Volkstimme, 14.01.2022)

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Fr

14

Jan

2022

Senioren stellen Partnerstädte Magdeburgs vor

Im Rahmen der Aktionswoche „Eine Stadt für alle“ präsentiert das Herz-Alten- und Service-Zentrum (ASZ) eine Ausstellung. Unter dem Titel „Zwischen nah und fern“ werden darin die sieben Partnerstädte von Magdeburg vorgestellt. Senioren aus der Einrichtung des Paritätischen hatten sich über die sieben Städte informiert. In gemeinsamen Recherchen haben sie Bild- und Textmaterial zusammengetragen. Die zu den einzelnen Städten gestalteten Plakate können am Mittwoch, 26. Januar, von 10 bis 12 Uhr im Herz-ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, besichtigt werden. Die Senioren werden dann auch städtetypische Gerichte zur Kostprobe vorbereiten, heißt es in der Ankündigung.

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist unter Telefon 251 29 33 oder per E-Mail an salbers@paritaet-lsa.de notwendig. Es gilt die 2G-Regel. Ein entsprechender Nachweis ist vorzuzeigen.

Die Partnerstädte Magdeburgs sind Harbin in China, Nashville in den USA, Sarajevo in Bosnien und Herzegowina, Saporoshje in der Ukraine, Le Havre in Frankreich, Radom in Rumänien sowie Braunschweig in Deutschland.

(Quelle: Volkstimme, 14.01.2022)

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Do

13

Jan

2022

Vom Kannenstieg aus die ganze Stadt erkunden

Herz-ASZ-Besucher auf Entdeckungstour

Jeden Freitag ruft das Herz-Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg dazu auf, gemeinsam mindestens 3000 Schritte zu gehen. Dabei erobern die Seniorinnen auch mal das Klettergerüst auf dem Spielplatz im Florapark-Garten, wie in der vergangenen Woche beispielsweise. „Neben einem strammen Fußmarsch wurden Schaukel und Kletterspinne auf ihre Tauglichkeit getestet“, berichtet Mitarbeiterin Steffi Albers.

Die Bewegung an der Luft bei Wind und Wetter kurbele das Immunsystem an und stärke die Gesundheit, erklärt sie die Motivation. „Die Spaziergänge heben nicht nur die Stimmung der Teilnehmenden, sie sind auch informativ. Die Seniorinnen haben sich vorgenommen, sie in diesem Jahr stadtweit durchzuführen, um ihre Heimatstadt besser kennenzulernen“, so Steffi Albers. Treffpunkt ist jeweils um 10 Uhr am Bürgerhaus, Johannes-R.-Becher-Straße 57.

(Quelle: Volksstimme, 13.01.2022)

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Di

11

Jan

2022

Volles Haus im Kannenstieg-Treff

Jugendeinrichtung startet mit neuem Team / Bis zu 60 Besucher am Tag

Im Kinder- und Jugendtreff Kannenstieg weht ein frischer Wind. Ein neues Team hat zu Jahresbeginn die Betreuung der Kinder und Jugendlichen übernommen

 „Patrick, wo sind ...?“, „Patrick, kann ich mal ...?“, „Patrick ...“ – beim Gespräch mit der Volksstimme wird Patrick Schulz immer wieder von den jungen Besuchern des Kinder- und Jugendtreffs im Bürgerhaus Kannenstieg unterbrochen. Kein Wunder, war er doch gut ein Jahr lang der einzige Ansprechpartner für die Kinder und Jugendlichen aus dem Stadtteil.

Mit der Übernahme der Einrichtung durch den Deutschen Familienverband gibt es seit Jahresbeginn Unterstützung für den 30-Jährigen. Nadine Hopfgarten teilt sich nun mit ihm die Betreuung der Besucher des offenen Treffs an der Johannes-R.-Becher-Straße.

Netzwerkarbeit im Stadtteil

Noch müssen sich Mitarbeiterin und Besucher beschnuppern. In den ersten Tagen des neuen Jahres habe das aber bereits gut geklappt, sagen die beiden. Zusätzlich übernimmt Doreen Rehm administrative Aufgaben. So will man sich verstärkt im Stadtteil vernetzen und beispielsweise in der Gemeinwesenarbeit aktiv mitwirken. Außerdem gibt es monatliche Treffen mit den anderen Jugendeinrichtungen in der Region Nord, berichtet sie. Aktuell laufen die Abstimmungen für eine Öffnung am Sonnabend, die im Wechsel mit der „Oase“ am Neustädter See sowie „Don Bosco“ im Neustädter Feld angeboten werden soll. Es soll demnächst starten, sagt Patrick Schulz.

Regulär ist der Kannenstieg-Club von Montag bis Freitag geöffnet: Zwischen 14 und 18 Uhr sind die 6- bis 13-Jährigen willkommen, die Älteren bis 27 Jahre dürfen bis 20 Uhr bleiben. Der harte Kern der Besucher, die regelmäßig kommen, liege bei 20 bis 30 Kindern und Jugendlichen. Insgesamt liegt der Durchlauf am Tag bei bis zu 60 Besuchern, erklärt Schulz weiter. Die meisten sind aus dem Kannenstieg, aber viele kämen auch vom Neustädter See herüber. Sie erwartet der offene Bereich

drinnen und draußen. Im Kreativangebot wird passend zu Jahreszeiten oder Festen gebastelt - Drachen im Herbst oder Lampions zu St. Martin zum Beispiel. Einmal wöchentlich wird gemeinsam gesund gekocht und es gibt eine Holzwerkstatt. In Kooperation mit der Grundschule „Am Kannenstieg“ werden außerhalb von Corona Sporthallenzeiten angeboten.

Junge Mütter im Blick

Künftig soll es auch ein spezielles Angebot für junge Mütter geben, wo sie sich untereinander austauschen können, sagt Doreen Rehm. Auch werdende Mütter habe man dabei im Blick. Im Stadtteil gebe es mehr junge Alleinerziehende als anderswo, sagt sie. Einige Umbauarbeiten stehen an. Vier jugendliche Stammbesucher zwischen 14 und 16 Jahren sollen die Verantwortung für einen eigenen Bereich bekommen, den sie selbst verwalten müssen, kündigt Patrick Schulz an. Er ist seit zwei Jahren im Kannenstieg-Club tätig. Dieser soll einen neuen Namen mit Wiedererkennungswert bekommen. Die Kinder und Jugendlichen können eigene Vorschläge in die Ideenbox werfen. Vorgaben gebe es keine, sagt Schulz, schön wäre es aber, wenn der Name mit dem Stadtteil zu tun hätte.

(Quelle: Volksstimme, 11.01.2022)

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Di

11

Jan

2022

Parkplatzbau am Hanns-Eisler-Platz

Der Umbau des Parkplatzes vor dem Zehngeschosser Hanns-Eisler-Platz 1 bis 4 wird früher als geplant fortgesetzt. Nachdem im Dezember die erste Hälfte bereits freigegeben wurde, sollte die andere Hälfte erst nach dem Winter angegangen werden. Wie Tim Stein, Sprecher der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) nun aber informiert, beginnt der Umbau der zweiten Hälfte bereits in dieser Woche. „Grund sind die angekündigten warmen Temperaturen, so dass die Winterpause verkürzt wurde.“

(Quelle: Volksstimme, 11.01.2022)

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Mo

03

Jan

2022

Wie soll der Jugendtreff künftig heißen?

Unter neuer Trägerschaft startet der Jugendclub im Bürgerhaus Kannensteig in das neue Jahr. Künftig wird der Deutsche Familienverband LV Sachsen-Anhalt e. V. (DFV) die Einrichtung betreuen. Bisher waren die Jungen Humanisten dafür verantwortlich. Der erste Öffnungstag unter neuer Trägerschaft ist für den kommenden Montag, 3. Januar, zwischen 14 und 20 Uhr geplant, informiert Sozialarbeiterin Doreen Rehm, die beim DFV im Bürgerhaus arbeitet. Gemeinsam mit ihr werden fortan Nadine Hopfgarten und Patrick Schulz, der schon seit gut zwei Jahren im dortigen Jugendclub engagiert ist, das Betreuungsteam bilden. Zum Neustart soll nun aber auch ein frischer Name für den Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche im Kannenstieg her, um diesen bekannt zu machen. Dazu sucht das Team gerade nach Vorschlägen der Nutzer. Wer einen solchen hat, kann diesen entweder in den Briefkasten am Bürgerhaus Kannenstieg einwerfen oder aber per E-Mail an d.rehm@dfv-lsa.de schicken. Unter den eingegangenen Zuschriften soll dann gemeinsam über einen Clubnamen entschieden werden.

(Quelle: Volksstimme, 28.12.2021)

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Mo

03

Jan

2022

Herz-ASZ Kannenstieg ist auch 2022 für Senioren da

Von Kreativtreff bis Internetberatung – erste Veranstaltungen im Januar stehen fest

Das Herz-Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, meldet sich nach der Weihnachtspause im Januar mit neuen Veranstaltungen zurück. Wie Mitarbeiterin Steffi Albers ankündigt, trifft sich beispielsweise die Kreativgruppe am 10. und 24. Januar um 10 Uhr. Ebenfalls am 10. Januar wird der Hula-Hoop-Reifen geschwungen. Zum gemeinsamen Musizieren treffen sich Seniorinnen erstmalig wieder am 11. Januar um 14 Uhr. „Wer unsicher im Umgang mit dem Internet ist, kann sich bei unserer Praktikantin Christin Hennig am 12. und 26. Januar um 14 Uhr Rat holen“, informiert Steffi Albers. Pflegende Angehörige treffen sich am 17. Januar um 10 Uhr zum Gedankenaustausch – vorbehaltlich Änderungen der Corona-Regeln.

(Quelle: Volksstimme, 24.12.2021)

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Mo

03

Jan

2022

Von Seelauf bis Fasching

In Nord stehen Veranstaltungen für 2022 fest

Das Stadtteilmanagement für Neustädter See und Kannenstieg hat die ersten Termine für das kommende Jahr veröffentlicht. So steht als erste Veranstaltung am 5. Februar ein Neujahrsempfang für die ehrenamtlichen Helfer an, die das ganze Jahr über die Aktionen in Nord unterstützt haben.

Für den 28. Februar wird ein Kinderfasching im Stadtteiltreff „Oase“ geplant. An gleicher Stelle soll es am 6. April ein Osterbasteln für kleine „Nordlichter“ geben. Fest steht auch der Termin für den nächsten „Lauf am See“. Am 10. Juni sollen sich wieder Freizeitläufer auf den Rundweg um den Neustädter begeben. Das traditionelle Stadtteilfest ist für den 9. Juli vorgesehen. Der Ort ist aber

derzeit noch offen. Die Durchführung der Veranstaltungen ist jeweils abhängig von der dann aktuellen Pandemielage.

(Quelle: Volksstimme, 22.12.2021)

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Di

14

Dez

2021

Auto landet im neuen Gleis im Kannenstieg

„Pkw im Gleisbett“ – diese Meldung hörte man zuletzt immer wieder von der Straßenbahnstrecke in der Warschauer Straße. Regelmäßig landeten dort unachtsame Autofahrer zwischen den Schienen. Nun gab es am Sonntagabend auch den ersten Fall auf der neu eröffneten Strecke im Kannenstieg. Ein auswärtiger Fahrer hatte sich gegen 20.45 Uhr in der Johannes-R.-Becher-Straße im Rasengleis festgefahren, wie Tim Stein, Sprecher der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB), auf Volksstimme-Anfrage mitteilt. 20 Minuten dauerte die Störung. Er hoffte, dass es sich um einen Einzelfall handelt und nicht um eine Serie wie in Buckau. „Der Bereich ist übersichtlich und mit einer Ampelanlage gesichert“, sagt er.

(Quelle: Volksstimme, 14.12.2021)

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Fr

10

Dez

2021

Mit neuem Fahrstuhl leichter ins Bürgerhaus

Einrichtung im Kannenstieg erhält Aufzugsanlage / Vorteil für viele Senioren als regelmäßige Besucher

Wer dieser Tage in das Bürgerhaus Kannenstieg gelangen will, muss einen kleinen Umweg über den Innenhof nehmen. Der Haupteingang zu der Einrichtung an der Johannes-R.-Becher-Straße ist eine Baustelle. Was dort entsteht, kann der aufmerksame Beobachter bereits erahnen. „Uns erreichen immer wieder Nachfragen, welches Geheimnis sich hinter den Bauarbeiten verbirgt“, erklärt dennoch Steffi Albers, Mitarbeiterin des Alten- und Service-Zentrums (ASZ) im Bürgerhaus. „Gern berichten wir dann davon, dass wir einen Fahrstuhl erhalten und der Haupteingang neu gestaltet wird“, sagt sie weiter. Bei den Planungen seien die Mitarbeiter des Bürgerhauses einbezogen worden, um in Detailfragen ihre Erfahrungen vor Ort zu berücksichtigen. Bereits im August hatten die Abrissarbeiten begonnen. Zum Schutz der Besucher und Mitarbeiter wurden Staubwände eingezogen. Dabei sei auch auf ausreichend Platz für Rollatoren geachtet worden. „Schließlich kommen zu uns zahlreiche Senioren, die nicht mehr ganz so gut zu Fuß sind“, erinnert Steffi Albers. Diese werden auch die Nutznießer des neuen Fahrstuhls sein. „Dann kann die Sitzgymnastik vom Erdgeschoss in den Sportraum verlegt werden und das Keramikcafé für Pflegeheimbewohner kann im Kreativraum in der oberen Etage stattfinden“, erklärt die ASZ-Mitarbeiterin. Einen Fertigstellungstermin gibt es noch nicht.

(Quelle: Volksstimme, 10.12.2021)

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Do

09

Dez

2021

Blaues Kleid für Otto-Nagel-Block

Ein blaues Kleid hat sich die Otto-Nagel-Straße 7/8 angezogen. Der Plattenbau im Kannenstieg wird in den kommenden zwei Jahren von der Magdeburger Wohnungsbaugenossenschaft MWG umfassend saniert. In einem der Eingänge werden dazu unter anderem die Grundrisse geändert. Von Ein- bis Fünfraumwohnungen sollen so entstehen. In dem anderen Hauseingang sind speziell Wohnungen für Mieter mit einem Wohnberechtigungsschein vorgesehen. Außerdem sollen die Räume im Erdgeschoss künftig gemeinschaftlich von den Mietern genutzt werden können.

(Quelle: Volksstimme, 09.12.2021)

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Mi

08

Dez

2021

Warum es eine Lücke im Schienennetz in Nord gibt

Anschluss an neue Straßenbahnstrecke erfolgt erst ab Frühjahr 2022 / Ringabfahrt vorerst wieder freigegeben

Seit einer Woche fahren die Straßenbahnen der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) durch den Kannenstieg. Auch wenn die Neubaustrecke freigegeben wurde, ist das Gesamtprojekt 2. Nord-Süd-Verbindung noch nicht fertiggestellt. Die weitere Strecke soll in den Milchweg, durch den Birkenweiler bis zum Hermann-Bruse-Platz reichen. Von dort führt die Linie künftig bis zum Damaschkeplatz. Bis es soweit ist, wird es aber noch mindestens bis 2024/25 dauern.

Als Nächstes soll nun zunächst der Ausbau der Gleiskreuzung an der Ebendorfer Chaussee/Johannes-R.-Becher-Straße/Milchweg erfolgen. Diese Arbeiten werden erst im kommenden Frühjahr beginnen. Das ist auch der Grund, warum aktuell der Abschnitt in Richtung Ikea vom Liniennetz abgehängt ist. Ein kurzes Stück Schienen fehlt zum Anschluss. Dieses jetzt für eine relativ kurze Zeit anzulegen, wäre nicht wirtschaftlich gewesen, heißt es von den MVB. Ab Frühjahr wird der Gleisbogen in den Milchweg verlegt und zunächst circa 60, 70 Meter in die Straße hineinreichen. Im Anschluss erfolgt der weitere Trassenbau durch den Birkenweiler in Richtung Neustädter Feld.

Behelfsausfahrt bleibt noch

An anderer Stelle konnte am Montagnachmittag eine Freigabe erfolgen. Die Ringabfahrt zur Ebendorfer Chaussee in Richtung Süden ist ab sofort wieder befahrbar. Diese musste während der Bauzeit der neuen Trasse gesperrt werden, weil in dem Bereich eine Behelfsausfahrt für den Kannenstieg angelegt worden war. Diese Ausfahrt aus der Otto- Nagel-Straße wird vorerst noch nicht zurückgebaut, da sie im Rahmen des erwähnten Kreuzungsumbaus noch einmal als Umleitungsstrecke benötigt wird, wie MVB-Sprecher Tim Stein auf Volksstimme-Anfrage mitteilt. „Die Ringabfahrt muss dann nochmals gesperrt werden“, erklärt er. Der Rückbau des Provisoriums erfolge erst mit Abschluss der Baumaßnahme, die für Ende 2023 geplant sei. Was die Freigabe des Bewohnerparkplatzes vor dem Zehngeschosser Hanns-Eisler-Platz 1-4 angeht, gab es ein Missverständnis in der Kommunikation. Im Rahmen der Jungfernfahrt auf der neuen Strecke hatte es vonseiten der MVB geheißen, dass der Parkplatz bis Weihnachten fertiggestellt sein wird. Dem ist aber nicht so, wie MVB-Sprecher Tim Stein nun hinweist.

Parkplatz im Mai fertig

Die Aussage bezog sich lediglich auf jenen Teil, der sich derzeit bereits im Bau befindet. Die andere Hälfte des Parkplatzes werde erst im kommenden Jahr angegangen und soll voraussichtlich bis Mai 2022 umgesetzt sein, wie er erklärt. Die gesamten Stellflächen könnten somit über den Winter noch genutzt werden.

(Quelle: Volksstimme, 08.12.2021)

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Mi

08

Dez

2021

Veranstaltungen im Treffpunkt Wohncafé

Der Treffpunkt Wohncafé der Pfeifferschen Stiftungen bietet auch im Dezember noch eine Reihe von Veranstaltungen für Senioren aus der Umgebung an. So werden am morgigen Donnerstag ab 10 Uhr gemeinsam Plätzchen gebacken. Am kommenden Donnerstag, 16. Dezember, ab 10 Uhr Adventsgeschichten und Gedichte vorgetragen. Am vierten Adventssonntag, 19. Dezember, gibt es ab 14 Uhr einen Kaffeenachmittag. Spielenachmittage werden am 14. und 21. Dezember jeweils ab 14 Uhr durchgeführt. Für alle Veranstaltungen gilt die 2G-Regel und eine Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38 ist zudem notwendig. Vom 22. Dezember bis 9. Januar 2022 geht die Einrichtung im Milchweg 31 in die Winterpause.

(Quelle: Volksstimme, 08.12.2021)

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Di

07

Dez

2021

Jugendklubs unter neuer Flagge

Neue Träger sollen Anfang 2022 Einrichtungen im Kannenstieg und in Rothensee übernehmen

Für zwei Jugendklubs im Norden der Stadt stehen Veränderungen an. Der bisherige Träger gibt die Verantwortung ab, zwei neue Träger übernehmen die Mitarbeiter sowie die Angebote für Kinder und Jugendliche.

Bald drei Jahrzehnte gibt es den Jugendtreff im Bürgerhaus Kannenstieg. Die Jungen Humanisten e. V., die dort auch ihren Sitz haben, waren bislang für die offene Kinder- und Jugendarbeit vor Ort im Stadtteil verantwortlich. Mit Beginn des neuen Jahres soll sich das ändern. Eine entsprechende Beschlussvorlage soll am Donnerstag im Jugendhilfeausschuss abgesegnet werden. Mit dem Deutschen Familienverband Sachsen-Anhalt e. V. wird ein „Nachbar“ die Geschicke künftig lenken. Der Verein hat seinen Sitz ebenfalls im Bürgerhaus und bietet dort eine generationsübergreifende Begegnungsstätte an. Bereits seit mehreren Jahren bestehen Kooperationen und Projekte mit dem Jugendklub, wie Geschäftsführer René Lampe erklärt. Dennoch sei solch eine Einrichtung für den Träger „absolutes Neuland“, wie er einräumt.

Angebote für junge Mütter

Für die Kontinuität wird deshalb der aktuelle Mitarbeiter übernommen, eine bislang unbesetzte Stelle soll mit einer Frau besetzt werden, um paritätisch aufgestellt zu sein, wie Lampe weiter sagt. „Es kommen viele junge Mütter in die Einrichtung“, erklärt er. Auf diese jungen Mütter und Familien wolle man deshalb künftig verstärkt das Augenmerk legen. Ansonsten sollen die bestehenden Angebote fortgeführt werden, um die Umstellung für die Kinder und Jugendlichen gering zu halten. Große Unterstützung habe es dabei vom Jugendamt gegeben, sagt Lampe.

Die Jungen Humanisten geben zeitgleich auch das Kinder- und Jugendhaus „Rothenseer Treff“ ab. Die Einrichtung ist seit dem Abriss des alten Kindergartengebäudes an der  Badeteichstraße in der ehemaligen August-Bebel-Schule zu finden. Insgesamt ist sie seit über 20 Jahren für die Kinder und Jugendlichen im Stadtteil Rothensee ein Anlaufpunkt und soll es auch künftig bleiben, wie Stephan Klauert, Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V., versichert. Der Träger betreut in der Ortslage bereits die Kita sowie den Hort der Grundschule. „Mit dem Jugendklub schließen wir jetzt eine Lücke, da wir nun auch die älteren Kinder und Jugendlichen erreichen“, sagt Klauert weiter.

Ansprechpartner bleiben

Auch in diesem Fall konnte erreicht werden, dass die beiden Angestellten vom neuen Träger übernommen werden. Somit müssten sich die jungen Besucher nicht an neue Gesichter gewöhnen, so Klauert. „Ihre Ansprechpartner bleiben erhalten“, sagt er. Bereits im vergangenen Sommer hatten die Jungen Humanisten bei der Stadtverwaltung angezeigt, dass sie die beiden Einrichtungen abgeben wollen. Aus welchen Gründen diese Entscheidung getroffen wurde, wird in der Beschlussvorlage nicht benannt. Eine Anfrage an den Verein blieb bislang unbeantwortet.

(Quelle: Volksstimme, 07.12.2021)

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Mi

01

Dez

2021

Restarbeiten an Kannenstiegstrecke

Zwei Parkplätze warten noch auf Fertigstellung / Weiterbau Gleiskreuzung ab Frühjahr 2022

Die Straßenbahnen rollen zwar ab sofort durch den Kannenstieg. Doch ganz ist das Bauprojekt der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) noch nicht beendet.

Nun ist die neue Straßenbahnstrecke entlang der Johannes-R.-Becher-Straße an das Liniennetz angeschlossen. Seit Montag fährt die Linie 1 in Richtung Endhaltestelle am Neuen Sülzeweg. Auch wenn die Schienen genutzt werden können, fallen zwei größere Baustellen auf, die zum Gesamtprojekt gehören, aber noch nicht beendet sind.

Da ist zum einen der Parkplatz vor dem Zehngeschosser Hanns-Eisler-Platz 1-4. Dieser wird an den umgestalteten Straßenraum angepasst. Anfang Oktober hatten die Arbeiten begonnen, die gut acht Wochen dauern sollten. Um den Anwohnern nicht alle Stellplätze auf einmal zu nehmen, wird in zwei Abschnitten vorgegangen. Der erste Abschnitt sollte eigentlich schon längst beendet sein. Doch auch wenn der Fortschritt bereits zu sehen ist, wurde der Wechsel in den nördlichen Bereich noch nicht vollzogen. „Die Stadt hatte noch einige Ergänzungswünsche erkannt, die wir bestrebt sind umzusetzen“, formuliert es Volkmar Gryschok, bei den Magdeburger Verkehrsbetrieben (MVB) für den Ausbau im Kannenstieg verantwortlich. Seinen Angaben nach sollen die Arbeiten dort aber rechtzeitig vor Weihnachten beendet sein.

Noch einige Monate länger werden hingegen die Arbeiten am zweiten Parkplatz dauern, der zum Bauvorhaben gehört. Dieser soll im Inneren der Wendeschleife an der Endhaltestelle entstehen und vor allem als Park-Ride-Möglichkeit genutzt wurden. Gut 70 Stellplätze sind dort laut Planung vorgesehen. Wie Volkmar Gryschok weiter erklärt, werden diese Arbeiten noch voraussichtlich bis Ende April kommenden Jahres dauern.

Im Frühjahr 2022 steht dann auch noch ein letztes größeres Projekt an: Die Vervollständigung der Gleiskreuzung Ebendorfer Chaussee/Johannes-R.-Becher-Straße/Milchweg. Die Zufahrt aus dem Milchweg fehlt bislang. Über dieses Vorhaben wird die Volksstimme in den kommenden Tagen noch einmal ausführlicher berichten.

(Quelle: Volksstimme, 30.11.2021)

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Mo

29

Nov

2021

Haltestellen-Panne zur Premiere

Warum das freudige Fest zur langersehnten Einweihung der Kannenstieg-Bahn getrübt wurde

Der Kannenstieg ist an das Straßenbahnnetz angeschlossen. Ab heute rollen die Bahnen durch die Johannes-R.-Becher-Straße. Allerdings fehlen noch einige Wartehäuschen.

Mit Dienstbeginn am heutigen frühen Morgen rollen die ersten Straßenbahnen regulär über die Gleise in der Johannes-R.-Becher-Straße. Die offizielle Jungfernfahrt der Linie 1 in den Kannenstieg führten die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) bereits am Sonntag durch. Wobei erste Fahrzeuge schon am vergangenen Donnerstag und Freitag die Strecke testeten. „Unser Fahrpersonal soll sie kennenlernen“, sagt MVB- Geschäftsführerin Birgit Münster-Rendel. Auch für die Kannenstiegler ist es ein ungewohnter Anblick. Schließlich ist es das erste Mal in gut 40 Jahren, dass eine Straßenbahn durch ihren Stadtteil fährt. Entsprechend viele Leute bleiben beim Vorbeifahren stehen und zücken Handy oder Kamera für einen Schnappschuss. Auch wenn es stets kritische Stimmen gab, die den Sinn der neuen Linie hinterfragten, werde sie in Zukunft sicher gut angenommen, ist Lutz Fiedler optimistisch. Er ist Sprecher der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg und durfte bei der „Abnahme“ der Strecke dabei sein. Zusammen mit Stadtteilmanager Marcel Härtel habe er die Bauarbeiten stets begleitet, hilfreiche Tipps gegeben und die Verbindung zur Bevölkerung gehalten, bedankte sich die MVB-Chefin. „Ich bin mir sicher, dass die neue Strecke dazu beitragen wird, noch mehr Menschen zum Umsteigen auf Bus und Bahn zu bewegen“, sagte sie.

Beim Vorguckerfest im Oktober hatte sie auch vier ältere Damen zur Jungfernfahrt eingeladen. Diese sind ihr auch gefolgt und bei der ersten Runde sehr zufrieden. „Für Leute mit Rollatoren ist es jetzt viel angenehmer“, sagen sie zum Beispiel. Die Barrierefreiheit sieht auch Lutz Fiedler als großen Vorteil zur bisherigen Anbindung. Vier entsprechend angelegte Haltestellenpaare sind entlang der gut einen Kilometer langen Strecke entstanden. Bis auf jene an der Einmündung zur Ebendorfer Chaussee sind sie jedoch ohne Wartehäuschen geblieben. Das sei das „Haar in der Suppe“, wie es MVB-Sprecher Tim Stein formuliert. Aufgrund vertraglicher Regelungen mit dem Werbeunternehmen Stroer könnten derzeit keine neuen Unterstände aufgebaut werden. Das vereinbarte Kontingent sei aufgebraucht, sagt Stein. Die Stadt habe die Ausstattung der Haltestellen in der gesamten Stadt ausgeschrieben, doch erst zu Anfang 2023. Bis dahin bleiben die Haltestellen ohne Wartehäuschen.

Die Schienen verlaufen auf dem Großteil der Strecke getrennt vom Autoverkehr. Außerdem wurden fast vollständig Rasengleise verwendet. Ab dem Frühjahr 2022 soll dann die Gleiskreuzung Ebendorfer Chaussee/Milchweg/Johannes-R.-Becher-Straße vervollständigt werden.

Nicht nur im Norden der Stadt können die MVB eine Großbaustelle beenden. Auch im Süden in der Schönebecker Straße rollen heute wieder regulär die Straßenbahnen. Dort gibt es am Nachmittag einen offiziellen Termin. Restarbeiten sind dort noch notwendig.

(Quelle: Volksstimme, 29.11.2021)

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Do

18

Nov

2021

Nächste Sitzung der GWA Kannenstieg

Die AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg lädt am kommenden Mittwoch, 24. November, zur nächsten Sitzung ein. Dabei gibt es unter anderem aktuelle Informationen vom Stadtteilmanagement und vom Bürgerverein Nord. So wird zum Beispiel das Stadtteilfest ausgewertet. Außerdem können aktuelle Bürgeranliegen, den Stadtteil betreffend, angesprochen werden. Beginn ist um 17.30 Uhr im Begegnungszentrum Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 56. Es gilt die 3G-Regel.

(Quelle: Volksstimme, 18.11.2021)

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Do

18

Nov

2021

Auszeichnung für digitale Schulsozialarbeit

Deutscher Familienverband erhält Preis

Der Deutsche Familienverband (DFV) Landesverband Sachsen-Anhalt ist beim Landespräventionstag in Magdeburg für sein Engagement für Kinder im Bereich der Präventionsarbeit in der digitalen Welt ausgezeichnet worden. Ziel der Prämierung sei es, Projekte sichtbar zu machen, die ihre bestehenden Präventionsvorhaben in die digitale Welt übertragen und damit auf die Kontaktbeschränkungen in der Corona-Pandemie besonders gut reagiert haben, heißt es in einer Mitteilung. Der Preis ist mit 3500 Euro dotiert. „Der Landespräventionspreis ist für die Schulsozialarbeit des Deutschen Familienverbandes eine große Ehrung. In den Jungen- und Mädchenprojekten steckt sehr viel Herzblut und persönliche Hingabe unserer Mitarbeiter für die Kinder, die wir an einem Dutzend Schulen in Magdeburg betreuen“, sagt René Lampe, DFV-Vizepräsident und Geschäftsführer des Landesverbandes mit Sitz im Bürgerhaus Kannenstieg.

Der DFV befasse sich seit vielen Jahren in seiner Schulsozialarbeit mit den Gefahren und Chancen der Digitalisierung und dem Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen. In der Corona-Pandemie wurde aus dem Kontaktverbot eine Tugend gemacht und ein digitaler Aktionstag ins Leben gerufen: Der „Edu-Breakout“ – ein Kofferwort aus Education (Bildung) und Breakout (Ausbruch) –, der an die bekannten Escape-Room-Spiele angelehnt wurde.

„Mehr als 180 Dritt- bis Fünftklässler aus zehn Schulen haben auf spielerische Weise gemeinsam Aufgaben und Rätsel gelöst, um sich aus einem digitalen Raum zu befreien. Das trainiert Teamgeist sowie Gemeinschaftsgefühl und fördert Konfliktsensibilität und Medienkompetenz“, so Lampe.

(Quelle: Volksstimme, 18.11.2021)

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Mi

17

Nov

2021

Herzen für Pflegeheime

Eine Überraschung bereiteten Mitarbeiterinnen und Seniorinnen aus dem Herz-ASZ Kannenstieg den Pflegeheimen „Hermann Beims“ und „Heideweg“. Sie überreichten weiche selbst genähte Herzen, die nicht nur Freude bringen, sondern auch zur Prophylaxe gegen Wundliegen dienen sollen, wie die Einrichtung mitteilt.

(Quelle: Volksstimme, 17.11.2021)

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Mo

08

Nov

2021

62 Menschen aus Hochhaus evakuiert

Großeinsatz bei Wohnungsbrand im Zehngeschosser / MVB-Bus dient Bewohnern als Zufluchtsort

Dramatische Szenen in der Johannes-R.-Becher-Straße: In der neunten Etage eines Hochhauses war in der Nacht zum Sonntag eine Wohnung in Brand geraten. Kurz vor Mitternacht mussten 62 Personen evakuiert werden. In einem Bus der Magdeburger Verkehrsbetriebe wurden die Bewohner behandelt und konnten sich aufwärmen.

Das Baby war gerade eingeschlafen. Zwei Stunden hatte Katharina Strobel mit ihrem neun Monate alten Sohn wegen einer Atemwegsinfektion in der Notaufnahme verbracht. Ihre beiden Teenager waren Schlafgäste bei Freunden, so dass daheim in der Johannes-R.-Becher-Straße langsam Ruhe einkehrte. Bis zu dem Moment, in dem es plötzlich an der Tür hämmerte und jemand schrie: „Raus hier! Raus hier! Es brennt.“ Katharina Strobel und ihr Partner schnappten sich das Baby und was sie gerade Warmes greifen konnten und rannten vor die Tür – zum Glück kein weiter Weg. Sie wohnen in der ersten Etage.  „Als wir vor die Tür kamen, standen schon viele Bewohner draußen“, erzählt sie. Soweit sie weiß, seien auf jeder Etage seien Polizisten gewesen, die energisch an die Türen der Bewohner klopften. Schließlich war es kurz vor Mitternacht und etliche Menschen schließen schon. So, wie ein älteres Paar aus der siebenten Etage. „Wir können von Glück reden, dass unsere Schlafzimmertür auf war. Denn wäre sie zu gewesen, hätten wir auch kein Klopfen gehört“, erzählt er. Nur zwei Etagen trennte das Paar von der Brandwohnung. Ein Mieter aus der obersten Etage des Zehngeschossers habe den Brandmelder aus der betroffenen Wohnung in der neunten Etage gehört und eine Bekannte aus der ersten Etage verständigt, die wiederum die Feuerwehr rief, erzählt er. „Die beiden haben unser Leben gerettet.“

Mieter der Brandwohnung erleidet Rauchgasvergiftung

Wie Brandoberinspektor Daniel Sanftenberg mitteilte, versuchten zudem mehrere Personen sich durch das verqualmte Treppenhaus in Sicherheit zu bringen. Insgesamt 62 Personen wurden evakuiert. Zeitweise mussten die Einsatzkräfte die Menschen unter schwerem Atemschutz retten und den Brand bekämpfen. Aus der brennenden Wohnung in der neunten Etage konnte der 52-jährige Mieter gerettet werden. Entgegen einer ersten Information der Rettungskräfte habe er aber keine schweren Brandverletzungen erlitten, musste aber dennoch mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Neben dem Wohnungsmieter sei zudem eine 66-jährige Hausbewohnerin wegen eines Schocks behandelt worden, teilte Polizeihauptkommissar Fabian Kern mit. Die Situation, die sich den Einsatzkräften Sonnabendnacht bot, war dramatisch. Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle konnten die anfahrenden Kräfte der Feuerwehr schwarzen Rauch und Flammenschein aus der Wohnung sehen. Beim Eintreffen am Einsatzort standen indes schon zahlreiche Personen auf der Straße. Sie seien teilweise verängstigt und verunsichert gewesen, da die Wohnung vollständig brannte, berichtet Brandoberinspektor Daniel Sanftenberg. Aufgrund der hohen Anzahl von betroffenen Personen und den niedrigen Temperaturen wurde ein Bus der MVB an die Einsatzstelle alarmiert. In diesem konnten die evakuierten Personen durch Kräfte des Rettungsdienstes behandelt werden. „Viele waren ja aus dem Schlaf gerissen worden und waren kaum bekleidet. Der Bus war schnell da, so dass sich die Bewohner aufwärmen konnten“, erzählt Katharina Strobel. Ihr Nachbar aus der siebenten Etage durfte sich mit seiner Frau sogar im Feuerwehrauto wärmen und warten.

Bewohner können gegen 1.30 Uhr in ihre Wohnungen

Gegen 1.30 Uhr konnte das Gros der Mieter dann wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Brandwohnung wurde durch das Feuer hingegen vollständig zerstört und ist zurzeit unbewohnbar. Weitere Wohnungen wurden durch den schnellen Einsatz der Berufsfeuerwehr Magdeburg, die von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Olvenstedt unterstützt wurde, nicht in Mitleidenschaft gezogen. Der entstandene Brandschaden wird auf eine untere fünfstellige Summe geschätzt. Eine Brandursachenermittlung wurde durch die Polizei eingeleitet. Nach derzeitigem Erkenntnisstand könne sowohl ein technischer Defekt als auch ein unsachgemäßer Umgang mit Zündquellen nicht ausgeschlossen werden.

(Quelle: Volksstimme, 08.11.2021)

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Fr

05

Nov

2021

Becherstraße bleibt bis zum Tramstart gesperrt

Freigabe der Kreuzung Ebendorfer Chaussee laut MVB noch nicht möglich / Loitscher Weg weiter Umleitungsstrecke

Die Arbeiten an der neuen Straßenbahntrasse in den Kannenstieg sind auf der Zielgeraden. In gut einem Monat, am 6. Dezember, soll die erste Bahn über die Gleise entlang der Johannes-R.-Becher- Straße rollen. Zweimal musste der Starttermin verschoben werden. Erst fehlten aufgrund von Lieferengpässen die Oberleitungsmasten, dann die Oberleitungen selbst. Beides ist mittlerweile da, die Installation läuft. Vier Wochen sind für manch einen aber noch eine lange Zeit, weshalb die Redaktion jetzt eine Anfrage aus dem Loitscher Weg erreichte. Dieser ist seit über anderthalb Jahren die Hauptumleitungsstrecke für die gesperrte Becherstraße.

„Wir sind nun als Einfallstraße für den Kannenstieg mit Lautstärke, Dreck, gefährlichem Fahren der Autos an und teilweise auf den Fußgängerwegen, dem Nichteinhalten der Markierungen zum Stopp an der Ampel, Nichteinhalten des Tempolimits und mehr konfrontiert“, schreibt eine Anwohnerin. Könnte man denn nicht wenigstens die Becherstraße für den Autoverkehrs bereits jetzt wieder öffnen,

lautete daher die Frage der Volksstimme-Leserin. Doch nach Angaben von Tim Stein, Sprecher der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB), wird das nicht passieren.

„Aktuell ist die Johannes- R.-Becher-Straße im Kreuzungsbereich Ebendorfer Chaussee noch gesperrt, weil sich dort das Baufeld befindet und Baustellenverkehr unterwegs ist“, teilt er auf Volksstimme-Anfrage mit. Zudem sei die Fahrbahnmarkierung nicht vollständig aufgebracht und auch die neue Ampelanlage ist noch nicht in Betrieb. Weiterhin findet derzeit noch die Montage der Fahrleitung statt. „Die technische Abnahme der Anlagen erfolgt Ende November“, erklärt Stein. „Mit Aufnahme des Straßenbahnverkehrs mit der Linie 1 wird auch die Straße wieder für den Autoverkehr freigegeben“, stellt er klar. Weiterhin gibt der MVB-Sprecher Auskunft zur Zukunft des Loitscher Wegs. Die Leserin hatte auch diesbezüglich Sorgen geäußert, konkret wollte sie wissen, ob der ursprüngliche Zustand ihrer Straße nach Abschluss der Baumaßnahme wieder hergestellt wird. Denn in Vorbereitung auf die Umleitung waren Hindernisse am Seitenrand entfernt und die Vorfahrtsregelung geändert worden, die zuvor zur Geschwindigkeitsbegrenzung dienen sollten. In der Straße gilt Tempo 30. Um die Durchfahrt vor allem auch für die Busse der MVB zu erleichtern, waren die Änderungen durchgeführt worden. Die Anwohner fürchten nun einen Dauerzustand, den die Straße – und die Anlieger – nicht lange aushalten würden, erklärt die Leserin. Hier kann Tim Stein die Anwohnerin jedoch nur vertrösten. „Der Loitscher Weg wird wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt“, erklärt er. Allerdings erst nach Abschluss des Kreuzungsumbaus Becherstraße/Ebendorfer Chaussee/Milchweg, wie er einschränkt. Der Grund: Die Straße muss während dieser noch ausstehenden Umbauarbeiten noch einmal als Umleitungsstrecke dienen.

Diese Baumaßnahme sei aktuell für das zweite Halbjahr 2022 geplant und werde sich dann bis 2023 hinziehen, informiert Stein. Bis dahin bleibt der Loitscher Weg somit im aktuellen Zustand.

Ein weiterer Leser hatte sich über den Farbwechsel bei den neuen Oberleitungsmasten gewundert. Waren sie rotbraun angeliefert worden, sind sie mittlerweile grau. Das hat keine ästhetischen, sondern praktische Gründe, wie Tim Stein erklärt. „Sie werden ab Werk nur mit einem einfachen Rostschutz geliefert. Die endgültige Farbgebung und die Aufbringung der Anti-Graffitibehandlung erfolgen immer vor Ort – seit einiger Zeit in einem einheitlichen grau-silbernen Farbton“, teilt er mit.

(Quelle: Volksstimme, 05.11.2021)

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Fr

05

Nov

2021

Skatfreunde spenden an Seniorenzentrum

Seit mittlerweile über zehn Jahren trifft sich ein Skatkollektiv einmal wöchentlich bei Jahnkes in Fermersleben. „Fünf Kollegen aus dem Kreis der ehemaligen DBV Versicherung“, erklärt Bernd Struck. Die Gewinnerlöse werden einmal im Jahr gespendet, fast 10 000 Euro seien so im Lauf der Jahre zusammengekommen. Dieses Jahr erhielt das Seniorenzentrum Kannenstieg 700 Euro für die Ausrichtung einer Feier, die jetzt stattfand. „Unser Anliegen ist es, auf die schwere Lage der Heimbewohner während des Lockdowns aufmerksam zu machen und mit der Veranstaltung etwas Abwechslung in den Alltag zu bringen“, sagt Bernd Struck.

(Quelle: Volksstimme, 05.11.2021)

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Mo

01

Nov

2021

Kabelknüpfen für den Trassenbau

Nach langem Warten auf Material: MVB-Arbeiten in Johannes-R.-Becher-Straße gehen weiter

Rund sechs Wochen haben die Magdeburger Verkehrsbetriebe auf Material gewartet, um den Trassenbau entlang der Johannes-R.-Becher-Straße fortsetzen zu können. Es musste gar der Eröffnungstermin verschoben werden. Nun ist das Material da und die Arbeiten gehen weiter.

Längst hätte die Straßenbahn auf der neuen Trasse entlang der Johannes-R.-Becher-Straße fahren sollen. Weil die Magdeburger Verkehrsbetriebe jedoch auf Fahrdraht und Tragseil warten mussten, konnte am Eröffnungstermin der Trasse nicht festgehalten werden. Doch nun eine gute Nachricht: Das fehlende Material ist endlich da und wird angebracht und installiert. Wie MVB-Sprecher Tim Stein erklärt, werden die Arbeiten bis etwa Ende November andauern. An dem Eröffnungstermin, 6. Dezember, halten die MVB fest. Ein sportliches Ziel, schließlich müssen nach der Anbringung und Installation der Fahrleitungsanlage an den Masten auch noch die Lichtsignalanlagen programmiert werden, Verkehrszeichen und Absperrungen gesetzt und die Gleisbegrünung hergerichtet werden. Darüber hinaus steht die technische Abnahme und Inbetriebsetzung des Gleichrichterunterwerks (Trafohaus in der Wendeschleife), der Fahrleitungsanlage sowie der Gleise und Weichen aus. Doch das war noch nicht alles: Die Fertigstellung des Parkplatzes gegenüber dem Kannenstiegcenter muss gemanagt werden, der Bau des Parkplatzes in der Wendeschleife und das Aufhübschen durch ergänzendes Begleitgrün und weitere landschaftspflegerische Maßnahmen. Obgleich die MVB den Eröffnungstermin für die neue Trasse bereits auf einen späteren Zeitpunkt verlegt hatten, setzt der Zeitverzug durch den Lieferengpass die Mitarbeiter unter Druck.

Kein gewöhnliches Kabel für die Oberleitung

Doch warum war es eigentlich so schwer, einen Fahrdraht zu besorgen? Weil es sich dabei nicht um irgendein Kupferkabel handelt, erklärt Tim Stein. „Bei dem fehlenden Material handelt es sich um Fahrdraht, der aus Kupfer und Silber besteht und eine von gewöhnlichen Kabeln abweichende Querschnittsgeometrie hat.“ Auch fehlte Tragseil für die Abspannung für rund 220 Meter Kettenfahrleitung. Durch die Corona-Krise sei das Material gegenwärtig am Markt nur mit längeren Lieferzeiten erhältlich. Letztlich warteten die MVB rund sechs Wochen länger auf Fahrdraht und Tragseil. Im Verhältnis zu gut zwei Jahren Bauzeit scheinen sechs Wochen beinah kurz. Seit 2019 arbeiten die MVB an der einen Kilometer langen Straßenbahnneubaustrecke in das Wohngebiet Kannenstieg. Mit ihr erhalten die über 5000 Einwohner erstmals einen direkten Anschluss an das Straßenbahnnetz. Die Bauarbeiten sind Teil des Gesamtprojektes 2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn. Die Neubaustrecke schließt an der Kreuzung Ebendorfer Chaussee/Milchweg an die vorhandene Straßenbahntrasse Ikea-Klosterwuhne an. Später wird sie auf einer weiteren Neubaustrecke in Richtung Neustädter Feld verlängert.

(Quelle: Volksstimme, 28.10.2021)

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Mi

27

Okt

2021

Bowling World wartet auf neuen Betreiber

Wiedereröffnung des Freizeitcenters am Pfahlberg bleibt unklar / Abwicklung mit ehemaligem Inhaber dauert an

Vor einem halben Jahr verkündete „Bowling World“-Chef Stefan Frenkel die Schließung des Freizeitcenters am Pfahlberg. Ob es unter einem neuen Betreiber wiedereröffnet wird, ist noch immer unklar. Indes blicken Inhaber anderer Bowlingcenter in Magdeburg auf eine steigende Nachfrage.

Inzwischen dürften die Bahnen der Bowling World am Pfahlberg wohl jede Menge Staub angesetzt haben. Bereits Ende April schloss das Sport- und Freizeitcenter samt Gastronomie. Seither ist es verwaist. Die Bowlingbahnen – sie sind alle noch vorhanden - stehen still. Und noch immer ist unklar, ob es einen Nachfolger geben wird, der es als Bowlingcenter fortführt.

Wie Stefan Frenkel, Chef der Bowling World Germany GmbH, erzählt, ist die finale Abwicklung mit dem Vermieter noch nicht geklärt. Eine Einigung steht aus. Einen Interessenten für die Bowling World gebe es. Zunächst müssten jedoch offene Fragen mit dem Vermieter geklärt werden. Die Hoffnung, dass das Freizeitcenter im Magdeburger Norden unter dem Dach eines anderen Betreibers bleibt, hat sich demnach noch nicht zerschlagen. Indes müssen jene, die am Pfahlberg eine „Kugel schieben wollten“, nun auf andere Anbieter ausweichen. Viele gibt es jedoch nicht. Das einst beliebte „Twenty“ im Pallasweg nahe dem Bördepark in Reform ist bereits seit Jahren zu. Und auch die Bowlinghalle Seeblick am Neustädter See scheint geschlossen zu bleiben. Seit dem Brand im April dieses Jahres ist die Halle samt Restaurant zu. Einen Hinweis darauf suchen Besucher sowohl auf der Internetseite als auch vor Ort vergebens. Somit bleiben nur noch zwei Bowling-Anbieter übrig – „Lucky Bowl“ und „Bowl and Diner“, beide in Sudenburg. Zehn Bahnen bietet beispielsweise das „Lucky Bowl“ in der Salzmannstraße an. Derzeit wird der Betrieb im Rahmen der 3G-Regelung fortgeführt. Eine vorherige Reservierung sei nicht notwendig, jedoch ratsam. Da insbesondere zur aktuellen Ferienzeit gern Familien und Freunde das Angebot nutzen, sind die Öffnungszeiten eigens vorverlegt worden, wie Mitarbeiterin Isabell Brandt erklärt. Bereits ab 10 Uhr kann hier der Bowlingball rollen.

Ab 14 Uhr ist dienstags bis sonnabends das Bowlen im „Bowl and Diner“ im Lemsdorfer Weg möglich. Sonntags öffnen sich die Türen gar schon um 10 Uhr. Zwölf Bahnen stehen hier zur Verfügung. Die Nachfrage ist derzeit sehr hoch, erzählt Desireé Dietel, deren Mann Inhaber des „Bowl and Diner“ ist. „Wir sind jetzt mitten in der Saison. Die Bahnen sind voll.“ Dass das Bowlinggeschäft gut läuft, lässt Desireé Dietel aufatmen. Die coronabedingten Schließungen haben vielen Betreibern große Probleme bereitet. Letztlich waren sie auch ein Grund, warum Magdeburgs größtes Bowlingcenter im Frühjahr schließen musste. Doch nicht allein die Pandemie war schuld. Wie Stefan Frenkel damals bei der Bekanntgabe der Schließung erzählte, seien die Gründe vielfältig gewesen und einige Dinge zusammengekommen. Zum einen sei eine Einigung mit dem Vermieter des Objektes hinsichtlich einer Mietminderung angesichts der pandemiebedingten Schließung nicht möglich gewesen. Zum anderen habe ihn eine hohe Vergnügungssteuer und schlechte Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr dazu bewogen. Mit der Schließung der „Bowling World“ und dem dazugehörigen Restaurant „Chicago’s“ verloren rund 30 Festangestellte ihren Job. Hinzu kamen zahlreiche Aushilfskräfte. Zudem war die Bowling World mit 30 Bahnen die größte Anlage in der Landeshauptstadt.

(Quelle: Volksstimme, 26.10.2021)

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Mi

27

Okt

2021

Kinder gestalten Aliens und Wassertiere

Seit der Wiedereröffnung unter neuer Trägerschaft des Internationalen Bundes hat das Begegnungszentrum „Mittendrin“ im Kannenstieg ein neues Angebot für Kindergruppen im Programm. Bei dem kreativen Austausch mit den Teilnehmern der Jobcenter-Maßnahme gibt es zwei Auswahlmöglichkeiten. Beim Projekt „Gewässer“ haben die Kinder die Möglichkeit, Fische aus Gipsformen bunt zu bemalen und themenbezogene „Window Color“-Bilder zu gestalten. Außerdem wird ein kleines Quiz zum Thema „Tiere im Wasser“ durchgeführt.

Spiel in Mondlandschaft

Beim Projekt „Weltall“ werden zunächst aus Modelliermasse kleine Aliens geknetet. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Mit den Figuren sollen die Kinder dann eine kleine Geschichte erfinden, die auf einer zuvor von den „Mittendrin“- Teilnehmern angefertigten Mondlandschaft aus Pappmaché spielt. Außerdem können von den Kindern zusätzlich Weltallmasken gestaltet werden.

Beide Angebote sind für Kita- und Hortgruppen geeignet. Die Einrichtung befindet sich in der Johannes-R.-Becher-Straße 56. Die Möglichkeit zur Anmeldung sowie weitere Infos gibt es unter Telefon 81 05 62 80.

(Quelle: Volksstimme, 23.10.2021)

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Mi

27

Okt

2021

Lindwurm grüßt an Endstelle

Was ist das Wahrzeichen des Kannenstiegs? Klar, der grüne Lindwurm, der sich hoch über dem Magdeburger Ring auf der Fußgängerbrücke Richtung Neustädter See windet. Nun gibt es aber noch einen zweiten Lindwurm, der mindestens ebenso grün, aber weniger plastisch den Stadtteil verschönert. Das sogenannte Gleisrichterunterwerk, der „Stromkasten“ für die neue Straßenbahn, wurde mit einem großen Graffito des bekannten Drachen gestaltet. Auch die Liniennummer 8 ist auf dem Gebäude an der Endhaltestelle am Neuen Sülzeweg bereits verewigt. Bis diese dort tatsächlich startet und endet, wird es aber noch einige Jahre dauern.

(Quelle: Volksstimme, 23.10.2021)

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Fr

22

Okt

2021

Nähspaß, Handyhilfe und kreative Ideen

Das Herz- Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg unterbreitet in der kommenden Woche wieder verschiedene Angebote für Senioren. Am Montag, 25. Oktober, beginnt um 10 Uhr der Kreativ- Treff, bei dem eigene kreative Ideen willkommen sind, die dann in der Gemeinschaft umgesetzt werden. Am Mittwoch, 27. Oktober, sind ab 10 Uhr Handarbeitsinteressierte gefragt, wenn es ums Nähen geht. Schließlich wird am Freitag, 29. Oktober, ebenfalls ab 10 Uhr die Smartphone- Sprechstunde angeboten, in der Nils und Julia Tipps und Hilfe für den Umgang mit dem Gerät geben. Das ASZ befindet sich in der Johannes-R.-Becher-Straße 57. Infos zu den Angeboten gibt es bei den Mitarbeiterinnen vor Ort oder unter Telefon 251 29 33.

(Quelle: Volksstimme, 22.10.2021)

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Fr

22

Okt

2021

3000 Schritte durch den Kannenstieg

Jeden Freitag lädt das Herz-Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg zu einem Stadtteilspaziergang ein. „3000 Schritte zusätzlich am Tag fördern die Gesundheit“, lautet dabei das Credo. Neben dem Effekt fürs körperliche Wohlbefinden wird stets Interessantes im Quartier entdeckt.

Treffpunkt für den einstündigen Rundgang ist um 10 Uhr an der Einrichtung an der Johannis-R.-Becher-Straße 57.

(Quelle: Volksstimme, 21.10.2021)

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Fr

22

Okt

2021

Sonntagsplausch im Treffpunkt Wohncafé

Am Sonntag, 24. Oktober, ist ab 14 Uhr Kaffeezeit im Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31. In gemütlicher Runde werden dabei Geschichten ausgetauscht. Die Teilnahme kostet 2 Euro. Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38.

(Quelle: Volksstimme, 21.10.2021)

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Fr

22

Okt

2021

Orchester begleitet Lampionumzüge

Die Lampionumzüge durch das Wohngebiet Nord haben seit mehreren Jahren Tradition. Zahlreiche Kinder ziehen dabei mit ihren Eltern durch die Straßen. In diesem Jahr wird es erstmals zwei getrennte Veranstaltungen geben, beide organisiert vom Bürgerverein Nord und dem Stadtteilmanagement. Kommende Woche Freitag, 29. Oktober, ist zunächst der Kannenstieg dran. Treffpunkt ist um 18 Uhr am Westeingang des Kannenstieg-Centers am Hanns-Eisler-Platz. Angeführt wird der Zug vom Sax’n’Anhalt-Orchester. Dieses wird auch eine Woche später am 5. November am Neustädter See voranmarschieren und den Takt vorgeben. Treffpunkt hierfür ist ebenfalls um 18 Uhr auf dem Neustädter Platz. Wer noch keinen Lampion hat, kann diesen am kommenden Dienstag, 26. Oktober, von 14 bis 17 Uhr im Stadtteiltreff „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, selbst basteln.

(Quelle: Volksstimme, 21.10.2021)

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Di

19

Okt

2021

Herz-ASZ lädt Senioren zum Gesundheitstag

Das „Herz“-Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher- Straße 57, bietet für Senioren zahlreiche Kurse und Veranstaltungen zur Gesundheitsförderung an. Am morgigen Mittwoch lädt die Einrichtung des Paritätischen von 11 bis 14 Uhr nun zu einem Gesundheitstag ein. Neben Vitalmessung und Informationen zur Wirkung ätherischer Öle stehen verschiedene Bewegungsangebote auf dem Programm, wie Mitarbeiterin Steffi Albers informiert. So können auch Übungen mit den sogenannten Smovey-Ringen ausprobiert werden. „Dabei handelt es sich um mittelgroße Ringe, die in Bewegung gebracht, ein leichtes Surren von sich geben“, erklärt sie. Es handele sich um ein Trainingsgerät, das für jede Altersgruppe geeignet sei und nicht nur zur Kräftigung und Mobilisation, sondern auch zur Entspannung diene. Interessierte können sich unter Telefon 251 29 33 oder persönlich im ASZ für einen Besuch anmelden.

(Quelle: Volksstimme, 19.10.2021)

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Mo

18

Okt

2021

Neuer Nord-Kalender für 2022 erschienen

Seit 2012 erscheint jedes Jahr ein Kalender für die beiden Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See. Auch im zehnten Jahr wird es ein neues Exemplar geben, wie Stadtteilmanager Marcel Härtel jetzt informiert. Die Monatsmotive jedes bisherigen Kalenders standen stets unter einem bestimmten Motto mit Bezug auf das Wohngebiet. „Nach vielen verschiedenen Themen stehen diesmal Veranstaltungen und Projekte für Kinder und Familien im Mittelpunkt des Kalenders“, erklärt der Stadtteilmanager. Der Kalender im A3-Format ist ab sofort im Stadtteiltreff „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, erhältlich. Er kann kostenlos mitgenommen werden, wie Marcel Härtel mitteilt.

(Quelle: Volksstimme, 16.10.2021)

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Mo

18

Okt

2021

Kannenstieg feiert Nikolaus-Bahn

MVB geben beim „Vorguckerfest“ neuen Eröffnungstermin für Straßenbahnstrecke bekannt

Statt der Einweihung wurde am Freitag das „Vorguckerfest“ an der neuen Straßenbahnstrecke im Kannenstieg gefeiert. Dabei wurde der neue Termin bekanntgegeben, wann die ersten Bahnen nun dort tatsächlich fahren werden.

„Der Nikolaus wird ökologisch sinnvoll in den Kannenstieg fahren können“, beantwortete Volkmar Gryschok, für den Streckenbau zuständiger Mitarbeiter der Magdeburger Verkehrsbetrieben (MVB), die drängendste Frage der Besucher des „Vorguckerfests“.

Entlang der neuen Straßenbahnstrecke in der Johannes-R.-Becher-Straße hatten die MVB am Freitag die Stadtteilbewohner zum Feiern eingeladen. Eigentlich sollte der Grund dafür die Einweihung der neuen Trasse sein. Lieferprobleme bei den Kupferkabeln für die Oberleitungen machten dies jedoch unmöglich. Mittlerweile seien diese aber verfügbar, wie Volkmar Gryschok weiter berichtete, und werden in den kommenden Wochen an den Fahrleitungsmasten angebracht. Um den Einsatz der Organisatoren vor Ort nicht zu schmälern, wurde statt der ausgefallenen Eröffnung das „Vorguckerfest“ gefeiert. Vom Hubwagen aus konnten die Besucher das auch wortwörtlich nehmen. In 15 Metern Höhe bekamen sie einen guten Ausblick auf die 1,1 Kilometer lange Strecke zwischen Ebendorfer Chaussee und Neuem Sülzeweg.

Die Bekanntgabe des neuen Eröffnungstermins war ein zusätzliches „Geschenk“, das erst unmittelbar vor Festbeginn geschnürt worden war. Am 6. Dezember sollen somit nun die Bahnen der Linie 1 durch den Kannenstieg rollen. „Das schaffen wir auch noch“, meinte Lutz Fiedler, Sprecher der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg. „Ich finde es gut, dass wir jetzt einen Termin haben“, sagt er und betont die gute Zusammenarbeit mit den MVB in den vergangenen zwei Jahren. In seinen Augen ist der Bahnanschluss „eine wesentliche Aufwertung des ganzen Stadtteils“. Gerade älteren Bewohnern würde der barrierefreie Zugang zugutekommen. Das Fest, das von zahlreichen Einrichtungen aus dem Wohngebiet Nord unterstützt wurde, zeige zudem den sozialen Zusammenhalt im Quartier, betonte er.

(Quelle: Volksstimme, 16.10.2021)

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Mi

13

Okt

2021

Weniger Parkplätze am Hanns-Eisler-Platz

Fläche vor Zehngeschosser wird im Zuge des Trassenbaus für die Straßenbahn umgestaltet

Seit dem vergangenen Montag gilt auf dem großen Parkplatz vor dem Zehngeschosser am Hanns-Eisler-Platz ein Park- und Halteverbot. Die dort geplante Baumaßnahme steht in Verbindung mit der neuen Trasse für die Straßenbahn, wie Tim Stein, Sprecher der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB), auf Volksstimme-Anfrage erklärt.

„Die Neuaufteilung des Straßenquerschnitts mit neuer Straßenbahntrasse und Haltestelleninseln bedingt auch eine Neuordnung der Fläche des Parkplatzes“, teilt er mit. Dazu werde der gesamte Parkplatz in den kommenden Wochen umgestaltet und grundhaft erneuert. Im Zuge der Arbeiten sollen die Stellplätze neu aufgeteilt werden, erläutert er. So werden beispielsweise die bisherigen Längsparker-Stellplätze in senkrecht angeordnete Plätze umgebaut. Außerdem werden Flächen für Baumpflanzungen geschaffen, berichtet Tim Stein weiter. Vor gut fünf Jahren waren auf dem Parkplatz zahlreiche Pappeln aus Sicherheitsgründen gefällt worden. Nachpflanzungen wurden damals zwar bereits angekündigt, aber bislang nicht umgesetzt.

„Für den Umbau des gesamten Parkplatzes sind acht Wochen vorgesehen“, kündigt Tim Stein an. Das hat natürlich Auswirkungen auf die Anwohner des Blocks mit gut 160 Wohnungen. Um die Einschränkungen für sie zu minimieren, wird erst die südliche Hälfte des Parkplatzes saniert, im Anschluss dann der nördliche Bereich. Die jeweils andere Seite kann in der Zwischenzeit genutzt werden. Alternativ verweist der MVB-Sprecher auf die benachbarten Wohngebietsstraßen, die zum Parken genutzt werden können, sowie den von den MVB eigens eingerichteten Parkplatz südlich der Ebendorfer Chaussee zwischen Milchweg und Bleichenweg. Dieser war im Vorjahr unter anderem für die Anwohner des Loitscher Wegs eingerichtet worden. Durch den Umbau wird sich die Zahl der Stellplätze leicht verringern. Statt derzeit noch 110 Abstellmöglichkeiten für Pkw werden es dann 97 Stellplätze sein, wie Tim Stein ankündigt.

(Quelle: Volksstimme, 13.10.2021)

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Mi

13

Okt

2021

Gesundheitstag im ASZ Kannenstieg

Im Herz-ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, wird am Mittwoch, 20. Oktober, von 11 bis 14 Uhr ein Gesundheitstag mit Vitalmessung, Daumen-Yoga und Ernährungstipps durchgeführt.

(Quelle: Volksstimme, 13.10.2021)

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Di

12

Okt

2021

Kalender 2022 eingetroffen

Seit 2012 erscheint ein Kalender für den Kannenstieg und den Neustädter See. So auch für 2022. Nach vielen verschiedenen Themen stehen diesmal Veranstaltungen und Projekte für Kinder und Familien im Mittelpunkt des Kalenders. Der Kalender im A3 Format ist ab sofort im Stadtteiltreff Oase und am Freitag zum Stadtteilfest  erhältlich.

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Di

12

Okt

2021

Schulweg wird freigelegt

Schwierig war bislang die Nutzung des Gehwegs zwischen Neuem Sülzeweg und Grundschule „Am Kannenstieg“. Hoch wuchs das Unkraut an beiden Rändern, wie eine Leserin hinwies. Laut Stadtverwaltung sind diese selbst sowie die Grundstückseigentümer jeweils bis zur Wegmitte für die Pflege zuständig. „Hier sind auf beiden Seiten inzwischen eine Reinigung und Grünschnitt veranlasst worden“, teilt Sprecherin Kerstin Kinszorra nach dem Leserhinweis mit. Diese erfolgten auch bereits.

(Quelle: Volksstimme, 12.10.2021)

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Do

07

Okt

2021

„Vorguckerfest“ als Ausgleich für Bauverzug

Am 15. Oktober wird im Kannenstieg groß gefeiert, obwohl es eigentlich noch gar keinen Grund dafür gibt. Die zu diesem Termin geplante offizielle Eröffnung der neuen Straßenbahnstrecke entlang der Johannes-R.-Becher-Straße fällt bekanntlich ins Wasser. Die Kabel für die Oberleitungen lassen auf sich warten. Die Planungen für das Stadtteilfest sollten deshalb aber nicht erneut über Bord geworfen werden. Deshalb wird nun ein „Vorguckerfest“ veranstaltet, wie es die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) nennen. „Man kann davon ausgehen, dass es ein echter Hingucker sein wird“, wie jetzt das Stadtteilmanagement Neustädter See/Kannenstieg mitteilt. „Auf der circa 250 Meter langen Festmeile, inklusive Bühne und einer zusätzlichen 40 mal 40 Meter großen Spielwiese  werden mehr als 25 Akteure über 40 verschiedene Angebote präsentieren“, heißt es weiter. Zahlreiche Einrichtungen und Institutionen aus dem Stadtteil werden sich am Gelingen beteiligen. Beginn ist um 13.30 Uhr unter anderem mit Hüpfburg, Fotobox und Bungee Jump.

(Quelle: Volksstimme, 07.10.2021)

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Di

28

Sep

2021

Flohmarkt im Bürgerhaus

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Di

28

Sep

2021

Stadtteilfest mit der MVB

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Di

21

Sep

2021

„Mittendrin“ in der Gesellschaft

Begegnungszentrum Kannenstieg bietet Langzeitarbeitslosen neue Jobperspektiven

Nach längerer Pause hat das Begegnungszentrum Kannenstieg mit neuem Träger wieder geöffnet. Langzeitarbeitslose werden dort durch verschiedene Projekte auf den Arbeitsmarkt vorbereitet.

Ende 2019 schloss das Begegnungszentrum an der Johannes-R.-Becher-Straße 56 relativ überraschend, weil sich der damalige Träger nach gut zehn Jahren Stadtteilarbeit zurückgezogen hatte. Gut angenommene Angebote wie die Tauschbörse mussten eingestellt werden. Langjährige Mitarbeiter wie Toralf Schlieb verloren ihre Stelle. Nun sind sowohl die Tauschbörse als auch Schlieb wieder an vertrauter Wirkungsstätte zu finden.

In Trägerschaft des Internationalen Bundes (IB) ist das Begegnungszentrum bereits seit einigen Monaten wieder aktiv. Am Freitag wurde das Projekt mit dem neuen Namen „Mittendrin“ nun offiziell eröffnet. 15 Männer und Frauen sind dort über eine sogenannte Arbeitsgelegenheit (AGH) des Jobcenters beschäftigt, das städtische Sozialamt unterstützt die Maßnahme beziehungsweise die Einrichtung ebenfalls. Gerald Bache, Leiter Aktivierungshilfen beim IB, erklärt zur Eröffnung den Hintergrund des Projekts: „Ziel ist es, die Teilnehmer vom Rand der Gesellschaft wieder in die Mitte zu holen und sie auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten.“ Bei einigen seien bereits Anzeichen von Vereinsamung aufgrund ihrer Arbeitslosigkeit festzustellen, berichtet er. Durch die Tätigkeit im Begegnungszentrum bekämen sie wieder einen geregelten Tagesablauf. Angeleitet werden die Teilnehmer dabei durch Danielle Hartmann, Yvonne Marschewski und eben Toralf Schlieb. In vier Teilprojekten werden ihre Kompetenzen für den Wiedereinstieg in einen Job geschult. In der Kreativwerkstatt werden beispielsweise Spielgeräte für Kinder hergestellt, erklärt Danielle Hartmann. Dort hat Lutz Kunert, 36 Jahre lang Hausmeister an einer Schule, bereits eine ganze Kinderküche zusammengebaut, die demnächst im Außenbereich der Kita Bummi für Freude sorgen soll.

Wertschätzung für Arbeit

„Die Teilnehmer sollen möglichst bei der Übergabe dabei sein, um auch die Wertschätzung für die geleistete Arbeit zu erfahren“, sagt Toralf Schlieb. Verkehrsschilder aus Holz gehen in die Kita Nordpark, andere Einrichtungen erhalten Wurfspiele. In der Tauschbörse sortieren Luise Solway Franke und Heike Ramm gerade Sommersachen aus, die in den nächsten Monaten erst mal nicht gebraucht werden. Das Angebot werde nach dem Neustart bereits wieder sehr gut von den Anwohnern des Kannenstiegs angenommen. Das Prinzip ist einfach: Ich bringe etwas mit, dafür kann ich mir etwas anderes aussuchen. Für Luise ist das Begegnungszentrum „fast wie ein zweites Zuhause“, wie sie sagt. Sie war schon beim alten Träger dort in einer Maßnahme gewesen und freut sich nun erneut, einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen zu können. „Das Arbeitsklima ist gut, ich komme gerne her“, sagt sie und packt einen Stapel T-Shirts und kurze Hosen für Kinder in einen Karton.

Mondlandschaft mit Aliens

In einem weiteren Teilprojekt, dem Lese- und Kreativtreff, gestalten die Teilnehmer wie Sandra Schroedter und Manuela Tügel Mondlandschaften aus Pappe und Eierkartons. Kita-Gruppen können dann zu Besuch ins Begegnungszentrum kommen und kleine Aliens für die Landschaften basteln. Außerdem führen die Teilnehmer mit den Kindern selbst ausgedachte Puppenspiele auf. Dazu wurde extra eine eigene Weltraumecke eingerichtet. Einrichtungen können sich für einen Besuch im Lese- und Kreativtreff anmelden, sagt Toralf Schlieb.

Das Begegnungszentrum ist wochentags von 7 bis 12 und 13 bis 18 Uhr geöffnet. Kontakt unter Telefon 81 05 62 80.

(Quelle: Volksstimme, 18.09.2021)

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Di

21

Sep

2021

Nächste Sitzung der GWA Kannenstieg

Die AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg trifft sich am kommenden Mittwoch, 22. September, zu ihrer nächsten Sitzung. Neben aktuellen Informationen von Stadtteilmanagement und Bürgerverein wird das bevorstehende Fest für die neue Straßenbahntrasse ein Thema sein. Statt deren Eröffnung wird nach erneuter Bauverzögerung nun am 15. Oktober ein Baustellenfest gefeiert. Das Treffen beginnt um 17.30 Uhr im Jugendzentrum „Don Bosco“, Milchweg 29.

(Quelle: Volksstimme, 18.09.2021)

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Do

16

Sep

2021

Kannenstieg-Bahn fährt noch später

Eröffnungstermin für neue Strecke platzt erneut / Kabel für Oberleitungen fehlen

Der Eröffnungstermin für die neue Straßenbahnstrecke im Kannenstieg muss erneut verschoben werden. Wann die Freigabe erfolgen kann, ist aktuell völlig offen. Statt der Einweihung wird nun am 15. Oktober ein Baustellenfest gefeiert.

 „Auch wenn wir es nicht hoffen wollen“, hatte Stadtteilmanager Marcel Härtel kürzlich noch in der Gemeinwesenarbeitssitzung Neustädter See seiner Information hinterhergeschoben, dass das Eröffnungsfest für die neue Straßenbahnstrecke im Kannenstieg auch im Falle einer erneuten Verspätung gefeiert werden soll. Nun ist der Fall der Fälle aber doch eingetreten. Wie Tim Stein, Sprecher der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB), gestern mitteilte, ist der geplante Einweihungstermin am 15. Oktober geplatzt. Erneut, da er bereits wenige Wochen vorher die zuvor avisierte Freigabe zum Schuljahresbeginn hatte stornieren müssen. Damals war es die Lieferung der Oberleitungsmasten gewesen, die sich verzögert hatte. Nun seien es vor allem die Oberleitungen selbst, neben weiteren Materialien, auf die die beauftragte Baufirma warten muss, wie Stein auf Volksstimme-Nachfrage erklärt. „Die Engpässe sind der aktuellen wirtschaftlichen Situation in der Corona-Pandemie geschuldet, durch die diverse Rohstoffe und Materialien nicht wie üblich produziert und geliefert werden können“, ist seine Begründung. Es handele sich um große Trommeln mit Kupferkabel, sagt er. Über zwei Kilometer davon werden für den Hin- und Rückweg auf der neuen Trasse zwischen Ebendorfer Chaussee und Endhaltestelle am Neuen Sülzeweg gebraucht. Wann die Leitungen kommen, könne er aktuell nicht sagen. „Ich habe keinen Termin“, sagt er. Einen neuen Termin würden die MVB erst mitteilen, „wenn dieser belastbar ist“. Somit ist momentan völlig offen, wann die Strecke genutzt werden kann. Die MVB hätten sogar geprüft, ob man die Oberleitungen von dem vorerst nicht genutzten Ast in Richtung Ikea abnehmen und auf der neuen Strecke installieren könnte, berichtet der MVB-Sprecher. Da es sich aber nur um ein Provisorium gehandelt hätte, verwarf man diese Idee.

Am Damaschkeplatz, einem weiteren Abschnitt der 2. Nord-Süd-Verbindung der Straßenbahn, konnte der angekündigte Eröffnungstermin am 2.September gehalten werden. Aber auch nur mit viel Glück, wie Stein erklärt: „Es war sehr knapp.“ Auch dort fehlten Materialien, die aber über Umwege organisiert werden konnten. Für den Kannenstieg habe das aber nicht mehr geklappt. Nun heißt es also warten auf die Lieferung. Die engagierten Kannenstiegler, die zur Eröffnung der Strecke seit Wochen ein Fest organisieren, wollte man aber nicht ein weiteres Mal vertrösten. „Das ist große Klasse, was sie auf die Beine stellen“, lobt Tim Stein. Deswegen werde man gemeinsam mit dem Stadtteilmanagement und der Gemeinwesenarbeitsgruppe (GWA) Kannenstieg nun am 15. Oktober ein Baustellenfest feiern. Seit 2019 arbeiten die MVB an der einen Kilometer langen

Straßenbahnneubaustrecke. Mit ihr erhalten die über 5000 Einwohner des Kannenstiegs erstmals einen direkten Anschluss an das Straßenbahnnetz. Die Neubaustrecke führt entlang der Johannes-R.-Becher-Straße.

(Quelle: Volksstimme, 16.09.2021)

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Do

16

Sep

2021

Herbstbasteln im Treffpunkt Wohncafé

Im „Treffpunkt Wohncafé“ der Pfeifferschen Stiftungen im Milchweg 31 wird es herbstlich bunt. Passend zur neuen Jahreszeit wird am Mittwoch, 22. September, ab 14 Uhr mit herbstlichen Materialien gebastelt. Es wird um einen Unkostenbeitrag von 2 Euro gebeten, außerdem um eine verbindliche Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38 oder per E-Mail an heiko.baumeister@ pfeiffersche-stiftungen.org.

(Quelle: Volksstimme, 15.09.2021)

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Mo

13

Sep

2021

Garantie für Fest zur Freigabe von neuer Strecke

Der Termin für das Eröffnungsfest der neuen Straßenbahntrasse durch den Kannenstieg steht weiterhin. Am Freitag, 15. Oktober, wird entlang der neuen Strecke gefeiert - und das auch, falls es wider Erwarten doch noch einmal bauliche Verzögerungen geben sollte, wie Stadtteilmanager Marcel Härtel auf der Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Neustädter See jetzt erklärte. „Auch wenn wir das natürlich nicht hoffen“, wie er betonte. Das sei mit den Magdeburger Verkehrsbetrieben (MVB) so vereinbart worden, um die Planungen nicht noch einmal über Bord werfen zu müssen.

Ursprünglich sollte die Freigabe der Strecke bereits zum Start des Schuljahres erfolgen. Die beteiligten Einrichtungen im Kannenstieg hatten sich darauf eingestellt. Weil sich dann aber die Lieferung von Oberleitungsmasten verzögerte, musste der Termin verschoben werden. Während nach der Freigabe am Freitag nur Sonderbahnen auf der Strecke zwischen Ebendorfer Chaussee und Endhaltestelle am Neuen Sülzeweg unterwegs sein werden, soll der reguläre Fahrbetrieb am Sonnabend, 16. Oktober, aufgenommen werden.(Quelle: Volksstimme, 11.09.2021)

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Mo

13

Sep

2021

Stillstand in der Otto Nagel-Straße

Eigentümer von leerstehendem Zehngeschosser schlägt mehrere Kaufangebote aus

Als es in der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Neustädter See am Mittwoch um das geplante Wohnquartier im Bereich Schrotebogen/ Brunnenhof ging, verwies ein Bürger darauf, dass man doch vielleicht erst mal die vorhandenen Gebäude im Wohngebiet sanieren sollte und bezog sich dabei ganz konkret auf die Otto-Nagel-Straße 1 bis 3 im Kannenstieg. Der Zehngeschosser steht seit mittlerweile gut vier Jahren leer und bietet keinen schönen Anblick mehr. Dabei waren die 120 Wohnungen Anfang 2015 noch beinahe voll vermietet. Der neue Eigentümer, der es damals erworben hatte, forcierte den Leerzug und wollte zunächst auch sanieren. Doch die bereits aufgestellten Baugerüste wurden wieder entfernt und die Hauseingänge versiegelt - bis heute.

Der MWG-Wohnungsgenossenschaft gehören die Nachbareingänge, die dort demnächst eine umfassende Sanierung angehen wird. Aus diesem Grund hat diese großes Interesse daran, die drei Eingänge zu erwerben. „Wir haben mehrere Angebote gemacht, das Gebäude zu kaufen“, berichtet Thomas Fischbeck. Das sei dem Fonds, dem es gehört, aber immer zu wenig gewesen. Peter Lackner, Geschäftsführer der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft (Wobau), verwies auf das Hochhaus Ziolkowskistraße 22, das seit mehreren Jahren bereits saniert, bis heute aber unbewohnt ist. „Das Gebäude ist vielleicht 800 000 oder eine Million Euro wert“, erklärte er. Aufgerufen hatte der Eigentümer in der Vergangenheit aber 5 Millionen Euro. Es gebe derzeit „exorbitante Preise“ beim Ankauf von Immobilien, die ein kommunales Unternehmen nicht zahlen könne. Und auch die Genossenschaft wäre dazu nicht imstande, schließlich gehe es um das Geld der Mitglieder, verwies Thomas Fischbeck. „Es gibt wirtschaftliche Grenzen für uns“, sagte er. Somit könnten die beiden Unternehmen an dem ärgerlichen Leerstand derzeit wenig ändern. „Die Chance ist sehr gering“, sagte der Wobau-Chef. 2018 hatte die Volksstimme zum Unternehmen Grand City Property (GCP) Kontakt, dem der Zehngeschosser damals gehörte. Man wolle das Objekt langfristig halten und prüfe verschiedene Optionen, hieß es damals auf Nachfrage. Nach Angaben des Mutterunternehmens Aroundtown sei GCP mittlerweile aber nicht mehr für das Gebäude zuständig. An der Haustür klebt jedoch immer noch die Telefonnummer von GCP als Ansprechpartner. Wer tatsächlich Eigentümer der Nagelstraße 1 bis 3 ist, bleibt somit unklar.

(Quelle: Volksstimme, 11.09.2021)

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Mo

13

Sep

2021

Laufnachwuchs im Kannenstieg

Der MLV Einheit e. V. konnte am gestrigen Freitag nach einer coronabedingten Pause im Vorjahr wieder den Kannenstieglauf durchführen. Und wenn die Beine auch noch so kurz waren - jedes Kind erreichte bei den beiden Schnupperläufen für die Jüngsten die Ziellinie am Ende der 400-Meter Runde. Auch wenn manch einer unter dem Jubel der zuschauenden Eltern und Geschwister zunächst kurz davor stehen blieb. Später am Nachmittag gingen dann noch die Erwachsenen auf die drei beziehungsweise sechs Kilometer lange Strecke rund um den Vereinssportplatz am Neuen Sülzeweg, um damit einen weiteren Lauf für die Magdeburger Stadtrangliste zu absolvieren. Insgesamt waren gut 130 kleine und große Lauffreunde auf den verschiedenen Strecken an den Start gegangen.

(Quelle: Volksstimme, 11.09.2021)

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Fr

10

Sep

2021

Bürgerverein organisiert zwei Laternenumzüge

Bereits seit vielen Jahren wird in jedem Herbst im Wohngebiet Nord ein Lampionumzug durchgeführt. In diesem Jahr hat sich der Bürgerverein Nord e. V. dazu entschieden, zwei separate Veranstaltungen zu organisieren, wie Stadtteilmanager Marcel Härtel auf der Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Neustädter See am Mittwoch informierte.

Demnach sollen zunächst am 29. Oktober die Laternen durch den Kannenstieg getragen werden. Eine Woche später, am 5. November, sind dann die Kinder am Neustädter See an der Reihe, mit ihren Lampions durch die Straßen zu ziehen. Beide Umzüge werden vom Sax’n-Anhalt-Orchester begleitet. Unter anderem für die musikalische Unterstützung und weitere Ausgaben hat der Bürgerverein Nord 1500 Euro aus dem Initiativfonds der GWA beantragt, die in der Sitzung von den Anwesenden auch einstimmig bewilligt wurden. Bedingung für beide Veranstaltungen sei natürlich, dass die Pandemielage die Durchführung zum jeweiligen Zeitpunkt zulasse, erinnerte Marcel Härtel.

(Quelle: Volksstimme, 10.09.2021)

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Fr

10

Sep

2021

Geselliges Frühstück im Milchweg-Treff

Ein gutes Frühstück gibt es am Mittwoch, 15. September, und noch einmal am 29. September, jeweils ab 9.30 Uhr im „Treffpunkt Wohncafé“ der Pfeifferschen Stiftungen im Milchweg 31. Bei Kaffee, Obst und Backwaren ist viel Zeit für den Austausch in geselliger Runde, heißt es in der Ankündigung. Die Unkosten betragen 3,50 Euro. Verbindliche Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38 oder per E-Mail an heiko.baumeister@pfeiffersche-stiftungen.org.

(Quelle: Volksstimme, 10.09.2021)

 

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Do

09

Sep

2021

19. Lauf im Kannenstieg

Startschuss am Freitag auf dem MLV-Platz

Nach der coronabedingt digitalen Notvariante im vergangenen Jahr kann 2021 wieder der Kannenstieglauf durchgeführt werden. Bereits zum 19. Mal richtet der MLV Einheit e. V. die Veranstaltung für große und kleine Lauffans aus. Erster Start ist am morgigen Freitagnachmittag auf dem Vereinssportplatz am Neuen Sülzeweg. Die offizielle Anmeldefrist ist bereits abgelaufen. Wer morgen aber bis 60 Minuten vor dem Start des jeweiligen Laufes vor Ort ist, kann sich dafür noch anmelden. Los geht es um 16.30 Uhr mit dem 400- Meter-Schnupperlauf für Kinder bis sieben Jahre. Um 17.15 Uhr startet die 1,5-Kilometer-Runde für die Altersgruppe U10 und U12. Um 18 Uhr fällt der Startschuss dann für den 3- beziehungsweise 6-Kilometer-Lauf. Ersterer ist für Jugendliche von U14 bis U20, die große Runde für Männer, Frauen und Senioren.

Bis auf den Schnupperlauf sind alle Starts Wertungsläufe für die Stadtrangliste. Für diese fallen jeweils auch Startgebühren an sowie eine Nachmeldegebühr für diejenigen, die spontan mitlaufen wollen.

Hinweis an die Anwohner des Stadtteils: Aufgrund des Kannenstieglaufs und der damit verbundenen Straßensperrungen kommt es am Nachmittag rund um den Sportplatz am Neuen Sülzeweg zu Verkehrseinschränkungen.

Bereits am 19. September wartet die nächste Veranstaltung auf dem MLV-Platz. Dann findet der alljährliche Sportabzeichentag statt, bei dem von 10 bis 14 Uhr das Sportabzeichen abgelegt werden kann.

(Quelle: Volksstimme, 09.09.2021)

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Mo

06

Sep

2021

Tag der offenen Tür im Wohncafé

Am 9. September öffnet der „Treffpunkt Wohncafé“ der Pfeifferschen Stiftungen im Milchweg 31 seine Türen und präsentiert sich als Quartiertreff für alle Generationen. Ab 11 Uhr sind Interessierte eingeladen, sich über die Angebote für Gäste und die Möglichkeiten eines Ehrenamts zu informieren oder einfach auf eine Grillwurst vorbeizuschauen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Fragen steht Quartiersmanager Heiko Baumeister unter 0391/99 00 71 38 zur Verfügung.

(Quelle: Volksstimme, 04.09.2021)

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Do

02

Sep

2021

Bunter Nachmittag im Bürgerhaus

Gestern im Bürgerhaus Kannenstieg: Beginnend mit einem Flohmarkt vom DFV, dann dem Sommercafe des Hauses und einem abschließenden musikalischen Stelldichein mit dem Sax ' n' Anhalt Orchester für die Gäste und Akteure, welche am 15.10. bei der Veranstaltung zur Trasseneinweihung der MVB mitwirken. Das Stadtteilmanagement Magdeburg Nord dankt dem Herz-ASZ und dem DFV für die Unterstützung und dem Orchester für das tolle musikalische Programm. Ein gelungener Vorgeschmack auf die kommenden Höhepunkte am Freitag zum Leuchtturmfest und das Stadtteilfest zur Eröffnung der Trasse im Oktober.

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Do

02

Sep

2021

Tag der offenen Tür im Wohncafé

Am 9. September öffnet der „Treffpunkt Wohncafé“ der Pfeifferschen Stiftungen im Milchweg 31 seine Türen und präsentiert sich als Quartierstreff für alle Generationen. Ab 11 Uhr sind Interessierte eingeladen, sich über die Angebote für Gäste und die Möglichkeiten eines Ehrenamts zu informieren oder einfach auf eine Grillwurst vorbeizuschauen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Fragen steht Quartiersmanager Heiko Baumeister unter (0391) 99 00 71 38 zur Verfügung.

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Do

02

Sep

2021

Generationenübergreifendes Gärtnern

Am 8. September wird das Blumen- und Pflanzenbeet am „Treffpunkt Wohncafé“ der Pfeifferschen Stiftungen im Milchweg 31 neu bepflanzt. Ab 13.15 Uhr sind alle Interessierten zum generationenübergreifenden Gärtnern mit den Kindern des Königskindergartens eingeladen – nach dem Motto „Voneinander lernen, miteinander gestalten“. Es wird um einen Unkostenbeitrag von 2 Euro gebeten. Verbindliche Anmeldungen nimmt Quartiersmanager Heiko Baumeister unter (0391) 99 00 71 38 oder per E-Mail anheiko.baumeister@pfeiffersche-stiftungen.org entgegen.

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Fr

27

Aug

2021

Sportabzeichen und Kannenstieglauf


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Fr

27

Aug

2021

Die Minigolf-Asse aus dem Herz-ASZ

Seniorentreff führt traditionelles Turnier auf der Anlage an der Lerchenwuhne durch Kannenstieg

„Gut Schlag!“, tönte es jüngst auf der Minigolfanlage an der Lerchenwuhne unweit des Floraparks. 30 Damen und Herren des Herz-ASZ aus dem Kannenstieg hatten sich auf den Weg dorthin gemacht, um beim Spiel mit dem kleinen Ball die Kräfte zu messen, wie Mitarbeiterin Steffi Albers berichtet. „Seit vielen Jahren gehört das Minigolfturnier auf der 18- Loch-Anlage zur Tradition für die Senioren des Alten- und Service-Zentrums“, erklärt sie. Bei bester Laune wurde um den besten Schlag gewetteifert. So manchem gelang dabei auch ein Ass, bei dem der Ball mit nur einem Schlag den Weg ins Loch fand. Zur Siegerehrung gab es für jeden Teilnehmer ein getöpfertes Herz aus dem Herz-ASZ. Die Einrichtung unter dem Dach des Paritätischen befindet sich in der Johannes-R.-Becher-Straße 57. Täglich gibt es dort wechselnde Angebote für die Senioren aus dem Stadtteil und der Umgebung.

(Quelle: Volksstimme, 27.08.2021)

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Di

17

Aug

2021

Herz-ASZ singt mit „Heidelerchen“

Fröhliche Klänge erschallten jüngst im Altenpflegeheim Heideweg. Die sangesfreudigen Seniorinnen des Herz-ASZ aus dem Kannenstieg waren zu Gast und musizierten mit den „Heidelerchen“ aus dem Heim, wie die Einrichtung informiert. Pandemiebedingt hatte man sich lange Zeit nicht sehen können. Umso größer war die Freude.

(Quelle: Volksstimme, 17.08.2021)

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Mo

16

Aug

2021

Spielerisch für die Schule üben

Aktionswoche für Vorschulkinder soll auf den nächsten Lebensabschnitt vorbereiten

Die Vorfreude auf die Schule wurde in diesem Jahr bei einigen Kindern getrübt. Wegen der Pandemie konnten sie ihre künftige Einrichtung nicht besuchen. Ein Projekt soll das nun kompensieren.

Wer kann schon bis zehn zählen? Und was gehört eigentlich in eine Brotbox rein? Diese und viele weitere Fragen wurden während der Aktionswoche im Deutschen Familienverband Sachsen-Anhalt e. V. geklärt. Insgesamt zehn Kinder aus der Kita Bummi und der Kita Käferwiese stehen kurz vor ihrem ersten Schultag. Durch Corona war es einigen Kindern nicht möglich, in ihre zukünftige Schule zu schnuppern, sagt Kristin Voigt, Kita-Sozialarbeiterin der Kita Bummi. Daher sei die Idee einer Aktionswoche aufgekommen, die im Rahmen des Projekts „Kita-Sozialarbeit“ veranstaltet wurde. Eine Woche lang drehte sich das Programm rund um das Thema Schule. Mit Spiel und ganz viel Spaß lernten die Kinder zum Beispiel, was eigentlich in eine gesunde Brotbox kommt und gestalteten selbst Brotgesichter, durch das Pausenbrot gleich viel besser schmeckt. „Die Kinder haben alle ein Heft mit Vorschulübungen“, sagt Voigt. Dort lernen sie zum Beispiel, wie der Stift richtig gehalten wird. Zum Wochenende hin wurde noch einmal das Wissen der Vorschulkinder auf die Probe gestellt. Auf einem großen Spielbrett mussten sie Aufgaben lösen. Mal einen Kreis ausschneiden, den Namen schreiben oder beantworten, wann man über eine Ampel gehen darf. Die Resonanz der Kinder ist positiv. „Sie freuen sich, jeden Morgen hierherzukommen“, sagt Voigt. Diese Aktionswoche ist zunächst nur ein erster Probelauf gewesen. Doch auch im nächsten Jahr soll es wieder ein solches Projekt für Vorschüler geben. Dann voraussichtlich im größeren Stil. Das Projekt „KitaSozialarbeit“ wurde Anfang 2020 gestartet. Seither wird die Sozialarbeit in Kitas in 18 Einrichtungen in Magdeburg umgesetzt, sagt René Lampe, Geschäftsführer des Deutschen Familienverbands Sachsen-Anhalt e. V. „Die Sozialarbeit sollte nicht erst in der Schule beginnen, sondern schon früher anfangen“, sagt er weiter. Denn die Sozialarbeiter können sich dadurch schon in der Kita auf die Kinder konzentrieren und frühzeitig zum Beispiel einen Förderbedarf bei ihnen erkennen und die Eltern an zuständige Beratungsstellen vermitteln. Das Projekt und die dadurch entstandene Möglichkeit, Gelder für die Kita-Sozialarbeit zu beantragen, hat es unter anderem möglich gemacht, mehr Stellen zu besetzen. „Jetzt ist ein Sozialarbeiter für eine Kita zuständig. Sonst hat einer bis zu vier Kitas betreut“, sagt Lampe. Neben dem Familienverband ist auch das Jugendwerk der Awo Sachsen-Anhalt mit der Umsetzung der sozialen Arbeit in Kitas beauftragt.

(Quelle: Volksstimme, 06.08.2021)

Mi

04

Aug

2021

Kamera läuft und Action!

Mädchen und Jungen haben im Kinderfilmstudio ihren ganz eigenen Streifen gedreht  

Eine Woche lang tauchten die Teilnehmer des Ferienworkshops der Filmwerkstatt in die Filmproduktion ein. Doch bevor sie überhaupt mit dem Drehen anfangen konnten, mussten erst einmal die Grundlagen sitzen. Wer gehört eigentlich alles zum Team dazu? Wie bedient man eine Kamera oder wozu braucht man überhaupt so viele Lichter? Viele dieser Fragen wurden anfangs geklärt. „Wir haben auch darüber gesprochen, wie Filme entstehen und welche Kameraperspektiven es gibt“, sagt Lennard Hellmann, der in dem Film einen Turmwächter spielt. Bis auf zwei Kinder, die schon mit ihrer Schulklasse die Filmwerkstatt besucht haben, sind alle anderen „Neulinge“. Die Kinder zwischen acht und zwölf Jahren kommen aus Magdeburg und Umgebung, Kameraführung, der richtige Ton, mal in eine andere Rolle schlüpfen – einen Film zu drehen, macht viel Arbeit. Zwölf Kinder konnten dies nun in der Filmwerkstatt hautnah erleben und produzierten ihr eigenes Stück aber auch ein Mädchen aus Berlin ist dieses Mal mit dabei, die in den Ferien ihre Oma in Magdeburg besucht. Nach der ersten technischen Einführung ging es für das Drehteam ans Eingemachte, denn die Kinder mussten sich einig werden, worum es eigentlich gehen soll in ihrem Film. Normalerweise stehen bei Maria Franke und Holger Glase des Kinderfilmstudios Magdeburg e. V. Märchen auf dem Plan. „Dieses Mal steht den Kindern frei, ob es ein Krimi, Komödie oder etwas anderes werden soll“, sagt Franke. So richtig entscheiden konnten sie sich nicht, scheint es. Am Ende wurde es eine Mischung aus Krimi und Fantasy. „Die Kinder wollten unbedingt die Kulissen für die Märchen nutzen und natürlich Kostüme anziehen“, sagt Franke. In dem Film geht es um drei Freundinnen, die von zwei Bösewichten verfolgt werden. Auf magische Weise reisen die Mädchen in eine Fantasiewelt und finden heraus, dass sie Hexen sind und die Bösewichte ihre Kräfte stehlen wollen, erklärt Nana Vogel. Sie spielt die Assistentin des Hauptbösewichts. Abgesehen von den Schauspielern werden die Aufgaben immer mal wieder getauscht. So kann jeder mal die Kamera bedienen oder für den Ton zuständig sein. Einen festen Job gibt es allerdings. Der 12-jährige Moritz Lange wurde von der Gruppe als Regisseur auserkoren. Bei seiner Arbeit ist er hochkonzentriert. Es wirkt fast so, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Jedes kleinste Detail muss sitzen, sonst heißt es: Wiederholung der Szene. Vor allem die Außenszenen gestalteten sich sichtlich schwieriger. Bis zu 15 Mal musste eine Szene wiederholt werden, bis sie fertig im Kasten war. Obwohl die Dreharbeiten auch manches Mal nervenaufreibend sein können, verlieren sie nie den Spaß an der Sache und sind immer voll mit dabei. „Die Kinder sollen verstehen, wie viel Arbeit in der Produktion eines Films steckt und dass es nur zusammen als Team funktionieren kann“, sagt Video-Produzent Glase. Auch die Texte werden in Eigenarbeit geschrieben. Allerdings geht es in dem Stück viel um Improvisation. Die Kinder können das sagen, was sie denken, das zur Situation passt. Andere hingegen haben einen festen Text wie der Turmwächter Lennard Hellmann. „Ich habe nur vier Wörter. Die kann ich mir gerade noch merken“, scherzt er. Dass die angehenden Kameramänner und Tonfrauen Spaß am Produzieren ihres eigenen Films haben, zeigen auch die Reaktionen, wenn Feierabend ist. „Wenn die Eltern sie abholen, stürmen die Kinder raus und erzählen ganz aufgeregt, was sie heute gemacht haben“, sagt Glase. Oft hätten sie auch gefragt, ob sie nicht Überstunden machen können. Am Ende des Kurses ist der Film dann endlich im Kasten und kann stolz den Eltern und Freunden präsentiert werden. Und vielleicht auch bei der ersten Bewerbung in der Filmbranche helfen.

(Quelle: Volksstimme, 03.08.2021)

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Mi

04

Aug

2021

Beratung bei Sehproblemen im Job

Am 19. August findet in der BlickpunktAuge-Beratungsstelle, Hanns-Eisler-Platz 5, eine kostenlose Beratung ab 10 Uhr statt. Das Angebot des Blinden- und Sehbehindertenverbands Sachsen Anhalt und des Berufsförderungswerkes Halle richtet sich an alle, die nachlassendes oder eingeschränktes Sehvermögen am Arbeitsplatz haben. Dort werden alle Fragen geklärt, die sich im Zusammenhang mit der Seheinschränkung im Arbeitsalltag ergeben. Anmeldungen unter 0345-1334120 oder per E-Mail unter hstoek@bfw-halle.de sind erforderlich.

(Quelle: Volksstimme, 03.08.2021)

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Mi

04

Aug

2021

Musikalischer Besuch im Altenpflegeheim

Die Seniorinnen des Herz-ASZ aus dem Kannenstieg waren zu Gast im Altenpflegeheim Heideweg und musizierten dort mit den Heidelerchen für die Bewohner. Es ist nun schon zu einer Tradition geworden, dass das Alten- und ServiceZentrum im Norden Magdeburgs mit den Heimbewohnern gemeinsame Aktionen unternimmt. Pandemiebedingt hatte man sich jedoch lange Zeit nicht gesehen. Auch in Zukunft sollen weitere Aktionen stattfinden.

(Quelle: Volksstimme, 03.08.2021)

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Sa

31

Jul

2021

Fest zum Start der Kannenstieg-Bahn

Kürzlich hatten die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) darüber informiert, dass die Fertigstellung der neuen Straßenbahnstrecke im Kannenstieg nicht wie geplant Anfang September, sondern erst Mitte Oktober erfolgen kann. Als Grund wurden Lieferschwierigkeiten bei den Fahrleitungsmasten angegeben. Die Verschiebung brachte auch die Planungen der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg durcheinander. Zum Start der Strecke sollte gemeinsam mit den MVB und dem Stadtteilmanagement ein Fest gefeiert werden. Nach einigen Gesprächen wurde nun auf Wunsch der GWA Freitag, 15. Oktober, als neuer Termin für die Feier zur Freigabe festgelegt. Dann wird auch bereits eine erste Bahn über die einen Kilometer lange Route entlang der Johannes-R.-Becher-Straße rollen. Regulär erfolgt der Fahrplanwechsel mit Aufnahme des Bahnbetriebs dann am Sonnabend, 16. Oktober.

(Quelle: Volksstimme, 31.07.2021)

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Sa

31

Jul

2021

Neuer Bus für Ausflüge und Reisen

Die Bewohner der Wohnstätten der Lebenshilfe Magdeburg sind ab sofort mit einem neuen behinderten- und rollstuhlgerechten Bus unterwegs. Das Fahrzeug soll vor allem für Ausflüge, Freizeitaktivitäten und Reisen genutzt werden, berichtet Geschäftsführerin Heike Woost. „Viele Bewohner sind auf einen Rollstuhl angewiesen. Mit dem Bus haben wir noch mehr Möglichkeiten, ihnen eine aktive Teilhabe am sozialen Leben zu ermöglichen“, erklärt sie und bedankt sich bei der Aktion Mensch, die den Bus finanziell gefördert hat.

(Quelle: Volksstimme, 27.07.2021)

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Do

15

Jul

2021

Kannenstieg-Strecke wird erst im Oktober fertig

MVB geben Lieferschwierigkeiten bei Oberleitungsmasten als Grund für Bauverzögerung an

Wenige Wochen ist die Straßenbahnstrecke an der Ebendorfer Chaussee jetzt gesperrt. Die Anschlussarbeiten für die neu gebaute Trasse im Kannenstieg an das bestehende Liniennetz laufen auf Hochtouren. Der Baufortschritt ist täglich zu beobachten. Dennoch müssen die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) nun den geplanten Eröffnungstermin Anfang September absagen. Wie Sprecher Tim Stein am Mittwochabend mitteilte, wird die Freigabe zum Beginn des neuen Schuljahres nicht stattfinden können. Als Grund für die Verzögerung gibt er „Lieferschwierigkeiten beim Baumaterial“ an. Konkret ginge es um die Masten für die Oberleitung der Straßenbahn für die Kreuzung Ebendorfer Chaussee/Johannes-R.-Becher-Straße. Diese wurden bei einem Zuliefererin Portugal geordert. Der gibt die Corona-Pandemie als Ursache dafür an, dass er die großen Stahlmaste erst später liefern kann, erläutert Tim Stein. „Die Fertigstellung der Fahrleitungsanlagen für den Straßenbahnbetrieb verzögert sich damit“, informiert er. Einen neuen Termin für die Eröffnung gibt es allerdings bereits. Sie soll nunmehr am Sonnabend, 16. Oktober, und damit gut sechs Wochen später als geplant stattfinden.

„Lieferschwierigkeiten beim Baumaterial machen die Eröffnung der Trasse zum Schuljahresbeginn unmöglich.“

Bis dahin gilt weiterhin der aktuelle Linienplan. Den Ersatzverkehr für die Linie 1 zur Endstelle an der Lerchenwuhne übernimmt ab der Haltestelle Kastanienstraße die Buslinie 41. In den Kannenstieg fährt wie bisher die Buslinie 69. Die Straßenbahnen der Linie 1 fahren zur Endhaltestelle Neustädter See. Ist die gut einen Kilometer lange Trasse zur Endhaltestelle Kannenstieg freigegeben, wird dort die Linie 1 entlangfahren. Die Buslinie 69 wird ab dann den Linienast zu Ikea übernehmen, kündigt Tim Stein an. Die neue Trasse ist Teil des Gesamtprojektes „2. Nord-Süd Verbindung für die Straßenbahn“. Der Bauabschnitt 6 umfasst den Neubau der einen Kilometer langen Straßenbahnverbindung zwischen Ebendorfer Chaussee und Kannenstieg entlang der Johannes-R.-Becher-Straße. Die Neubaustrecke schließt an der Kreuzung Ebendorfer Chaussee/Milchweg an die vorhandene Straßenbahntrasse Ikea-Klosterwuhne an. Seit 2019 arbeiten die Verkehrsbetriebe an dem Abschnitt. Über 5000 Menschen sollen so Anschluss an das Straßenbahnnetz erhalten.

(Quelle: Volksstimme, 15.07.2021)

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Mi

14

Jul

2021

Begegnungen und Reparaturen im Bürgerhaus

Das Sommer- und Begegnungscafé im Bürgerhaus Kannenstieg ist ab sofort wieder jeden Mittwoch ab 15 Uhr für Besucher geöffnet. „Das Café ist offen für alle Menschen des Stadtteils, die sich eine kleine Auszeit gönnen wollen beziehungsweise Austausch oder Begegnung mit anderen wünschen“, erklärt René Lampe vom Deutschen Familienverband Sachsen-Anhalt e. V. Zusätzlich findet alle zwei Wochen das Repaircafé statt. Dort können kleine oder größere technische Geräte, die nicht mehr richtig funktionieren, zur Reparatur gebracht werden. „Gegen einen kleinen Obolus versuchen Ehrenamtliche diese Dinge wieder zum Funktionieren zu bringen“, beschreibt René Lampe. Der nächste Termin für das Repaircafé ist am kommenden Mittwoch, 21. Juli. Zwischen 15 und 17 Uhr werden die defekten Geräte entgegengenommen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

(Quelle: Volksstimme, 14.07.2021)

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Di

13

Jul

2021

GWA Kannenstieg trifft sich morgen

Die AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg kommt am morgigen Mittwoch zu ihrer nächsten Sitzung zusammen. Bei dem Treffen gibt es unter anderem aktuelle Informationen vom Bürgerverein Nord e. V. sowie vom Stadtteilmanagement. Interessierte Stadtteilbewohner sind willkommen, um eigene Anliegen vorzubringen. Die GWA-Sitzung beginnt um 17.30 Uhr im Jugendzentrum Don Bosco, Milchweg 29.

(Quelle: Volksstimme, 13.07.2021)

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Mo

05

Jul

2021

Gemeinsam essen gegen Vereinsamung

Ab dem 15. Juli wird es im Quartierstreff der Pfeifferschen Stiftungen im Milchweg 31 einen gemeinsamen Mittagstisch geben. Nach vielen Gesprächen konnte dafür ein Servicepartner gewonnen werden, der den „Treffpunkt Wohncafé“ und seine Gäste mit Speisen beliefern wird. „Unser Ziel ist es, dass niemand alleine essen muss. Daher freut es uns sehr, dass wir an alte Zeiten anknüpfen und wieder einen Mittagstisch anbieten können“, erklärt Quartiersmanager Heiko Baumeister dazu. Gemeinsam gegessen wird künftig am Donnerstag und Freitag um 12 Uhr. Hierfür ist eine vorherige Anmeldung und verbindliche Essensbestellung notwendig, die bei den Ehrenamtlichen im Rahmen der Veranstaltungen oder zu den Sprechzeiten mittwochs zwischen 10 und 13 Uhr im Quartiersbüro erfolgen kann. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Für das Mittags- und die weiteren Angebote freut sich das Team der Ehrenamtlichen über jedes neue Gesicht und helfende Hände, heißt es weiter. Wer Lust und Zeit hat, die Gemeinschaft am Milchweg zu unterstützen, kann sich per E-Mail an heiko.baumeister@pfeiffersche-stiftungen.org melden oder bei einer Veranstaltung vorbeischauen.

(Quelle: Volksstimme, 03.07.2021)

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Mo

05

Jul

2021

Nächste Haltestelle: „Am Biberplatz“

Kinder der „Bummi“-Kita sind erfolgreich bei Kreativwettbewerb

Kreativ haben die Kinder der „Bibergruppe“ aus der „Kita Bummi“ an der Aktion „Die Straßenbahn bringt mich nach Hause“ der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) teilgenommen. Viele Kunstwerke sind für die Gestaltung des Gleichrichterunterwerks an der neuen Straßenbahn-Wendeschleife im Kannenstieg entstanden. Gefreut haben sich die kleinen „Biber“ über ihren Gewinn: eine Kinderhaltestelle für ihren Kindergarten. Auch den Namen durften die Kinder selber auswählen: Haltestelle „Am Biberplatz“. So hält das Thema „umweltfreundlicher Verkehr“ spielerisch im KitaAlltag Einzug, wie es in einer Mitteilung der Einrichtung der Kitawo gGmbH heißt.

(Quelle: Volksstimme, 03.07.2021)

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Fr

02

Jul

2021

Schienen rutschen für neue Trasse zur Seite

Nächste Bauphase für 2. Nord-Süd-Verbindung der Straßenbahn ist gestartet/ Birkenweiler-Abschnitt folgt 2022

Seit Montag fahren keine Straßenbahnen mehr in Richtung Lerchenwuhne. Schon nach wenigen Tagen wird klar, warum das vorerst gar nicht möglich ist. Denn die Schienen zwischen Ringabfahrt und Johannes-R.- Becher-Straße sind mittlerweile komplett entfernt worden. Bagger schaufeln das zurückgebliebene Schotterbett aus. Tim Stein, Sprecher der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB), erklärt auf Volksstimme-Anfrage, warum der Gleisrückbau erfolgt. „Der Bereich gehört zum Baufeld der 2. Nord-Süd-Verbindung. Weil der Bogen aus der Becherstraße in die Ebendorfer Chaussee so groß ist, muss die Lage der Gleise etwas verschoben werden“, beschreibt er die Situation. Neue Haltestellen Die vorhandene Haltestelle wird deshalb auch zurückgebaut. Ist der Anschluss der neuen Trasse im Kannenstieg an das bestehende Schienennetz erfolgt, wird in der Johannes-R.-Becher-Straße ein neues Haltestellenpaar angelegt sein. Später folgt dann auch hinter der Kreuzung eine Haltestelle in Richtung Lerchenwuhne, sagt Stein weiter. Dass jetzt zunächst nur ein Teil der Gleiskreuzung angelegt wird, liege daran, dass das Planfeststellungsverfahren für den anschließenden Bauabschnitt durch den Birkenweiler lange gedauert hatte. Erst im Dezember erlangten die MVB Baurecht für den 1,5 Kilometer langen Abschnitt zwischen Hermann-Bruse-Platz im Neustädter Feld und der Ebendorfer Chaussee. Aktuell läuft noch die Ausführungsplanung für die Trasse, voraussichtlich Anfang 2022 soll Baustart sein. Dabei werde auch wie schon im Kannenstieg in einzelnen Bauabschnitten vorgegangen, blickt Stein voraus. Dann wird auch die Gleiskreuzung ergänzt. Künftig sollen die Bahnen, die aus Süden kommen, Richtung Ikea und Kannenstieg fahren können. Von der Klosterwuhne kommend wird es ebenfalls nur diese beiden Richtungsmöglichkeiten geben. Zu großer Kurvenradius Das Abbiegen vom Kannenstieg zu Ikea würde aufgrund der kurzen Strecke keinen Sinn ergeben, meint der MVB-Sprecher. Und für ein Abbiegen vom Milchweg in Richtung Klosterwuhne hätte die Kreuzung aufgrund des großen Kurvenradius zu aufwendig ausgebaut werden müssen. Die Einweihung des einen Kilometer langen Teilabschnitts im Kannenstieg ist für den 2. September geplant. Aktuell laufen Gespräche mit der Gemeinwesenarbeitsgruppe über ein gemeinsames Fest zur Eröffnung, sagt Tim Stein. Dies sei aber natürlich abhängig von der Corona-Lage zu diesem Zeitpunkt.

(Quelle: Volksstimme, 02.07.2021)

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Do

01

Jul

2021

Veranstaltungen im Treffpunkt Wohncafé

Der Treffpunkt Wohncafé im Milchweg 31 öffnet auch im Juli wieder regelmäßig seine Türen. So wird beispielsweise jeden Montag ab 14 Uhr zum Kaffeeklatsch eingeladen, bei dem es neben Kaffee und Kuchen auch alte und neue Geschichten zu hören gibt, wie die Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen informiert. Dienstags ab 9 Uhr wird Sport gemacht und am Mittwoch ab 14 Uhr werden Gedächtnisspiele durchgeführt. Eine Anmeldung unter Telefon 990071 38 ist jeweils notwendig. Unkosten fallen an.

(Quelle: Volksstimme, 01.07.2021)

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Mi

30

Jun

2021

Bürgerstiftung bringt Schülern Lesefreude vorbei

Nachschub für Projekt „Lese-Lounge“ an der Grundschule „Am Kannenstieg“ / Weitere Schulen können mitmachen

„Im Jobcenter gibt es immer wieder Jugendliche, die trotz Schulbildung nicht richtig lesen, schreiben und rechnen können“, berichtet Hans-Werner Brüning von der Magdeburger Bürgerstiftung. Diese setzt sich deshalb dafür ein, dieses Problem zu überwinden. „Von zentraler Bedeutung ist für uns das frühestmögliche Fördern von Freude am Lesen bei allen Kindern“, erklärt er. Da Lesen gleichbedeutend mit Wissen sei, hatte die Bürgerstiftung 2014 das Projekt „Lese-Lounge“ ins Leben gerufen. Ein Raum in der Schule, der kein Klassenzimmer ist, wird dafür gemütlich und kindgerecht eingerichtet. „Damit die Kinder sich dort wohlfühlen und Bücher entdecken können“, beschreibt Hans Werner Brüning. Eine solche „Lese-Lounge“ gibt es beispielsweise in der Grundschule „Am Kannenstieg“. Nachdem die Kinder, die 2016 zur Eröffnung die Bücher dafür ausgesucht hatten, längst aus der Schule raus sind, fragte die Stiftung die jetzigen Kinder nach ihren Lieblingsbücher. Über 50 Titel wurden genannt und mit den Erträgen des Stiftungskapitals und Partnern im Buchhandel angeschafft. Seit über einem halben Jahr liegen diese nun schon bereit. Doch aufgrund der Corona-Beschränkungen war bislang keine Übergabe möglich gewesen. Doch gestern war es nun endlich soweit. Britta Goehring, Schatzmeisterin der Bürgerstiftung, Wolfram Wahle, Buchhändler und Mitglied der Projektgruppe „Lese-Lounge“ sowie Hans-Werner Brüning, als Vorsitzender des Vorstandes der Bürgerstiftung, konnten die Bücher überreichen. Über 500 Euro konnten dafür investiert werden, weitere gut 1000 Euro werden in die Erweiterung der „Lese-Lounge“ an der Grundschule „Am Umfassungsweg“ fließen. Diese Bücher werden ebenfalls demnächst übergeben. Laut Hans-Werner Brüning könnten sich weitere Grundschulen an dem Projekt beteiligen. „Wir wollen ihnen damit helfen und eine Ergänzung zum Unterricht bieten“, beschreibt er. Sie müssten nur mit der Stiftung gemeinsam ein pädagogisches Konzept entwickeln. „Denn nicht alle Schule haben die passenden Räume“, erklärt er. Neben der Leseförderung unterstützt die 2009 gegründete Bürgerstiftung auch Projekte zur gesunden Ernährung, weist er hin.

(Quelle: Volksstimme, 30.06.2021)

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Mo

28

Jun

2021

Gemeinsames Stadtteilfest fällt dieses Jahr aus

In diesem Jahr wird es kein gemeinsames Stadtteilfest für den Neustädter See und Kannenstieg geben. Darüber informierte jetzt Stadtteilmanager Marcel Härtel in der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Neustädter See. In den Vorjahren hatte der Bürgerverein Nord e. V. eine große Veranstaltung auf dem Gelände des Stadtteiltreffs „Oase“ durchgeführt. Unter anderem wegen der Planungsunsicherheit aufgrund der Corona-Pandemie wird dieses Jahr pausiert. Stattdessen soll es aber zwei einzelne Feste in jedem Stadtteil geben. Die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) planen zur Freigabe der neuen Straßenbahnstrecke im Kannenstieg eine Veranstaltung Anfang September. Derzeit laufen Gespräche, wie sich die Einrichtungen und die GWAGruppe von dort daran beteiligen, berichtete Härtel. Am Neustädter See soll am 3. September das traditionelle Fest der Spielplatzpaten vom Linke-Ortsverband für den Leuchtturm-Spielplatz ein Ersatz für das Stadtteilfest sein.

(Quelle: Volksstimme, 26.06.2021)

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Fr

25

Jun

2021

Ab Montag geht es per Bus zu Ikea

Gleisstrecke zur Lerchenwuhne gesperrt/ Linie 1 fährt zum Neustädter See / Ersatzverkehr ab Kastanienstraße

Am Wochenende wird zum vorerst letzten Mal eine Straßenbahn in Richtung Ikea fahren. Ab kommenden Montag, 28. Juni, wird die Strecke zur Lerchenwuhne auf unbestimmte Zeit vom Netz abgehängt. Grund sind die fortschreitenden Baumaßnahmen für die neue Trasse durch den Kannenstieg. Um den Anschluss an die vorhandenen Gleise entlang der Ebendorfer Chaussee herstellen zu können, muss der Straßenbahnverkehr umgeleitet werden, wie die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) informieren. Die Straßenbahnlinie 1 fährt daher ab Montag zur Endhaltestelle Neustädter See. Als Ersatz wird die Buslinie 41 eingesetzt, die zwischen Kastanienstraße und Lerchenwuhne pendeln wird, wie es in einer Mitteilung heißt. Dass das schwedische Möbelhaus an der Endhaltestelle der Linie 1 den Anschluss an das Straßenbahnnetz für längere Zeit verliert, hatte das Verkehrsunternehmen bereits vor einigen Wochen bekanntgegeben. Nach den Sommerferien Anfang September soll zwar die neue Strecke in der Johannes-R.-Becher-Straße für den Straßenbahnverkehr freigegeben werden. Die Linie 1 soll dann aber zunächst dort entlang fahren. Dies soll zumindest bis zur vollständigen Herstellung der 2. Nord-Süd-Verbindung so bleiben, was aber noch mindestens vier Jahre dauern soll. So haben die Arbeiten im Birkenweiler bislang noch gar nicht begonnen.

Hier hält der Bus

Folgende Haltestellen werden von der Buslinie 41 bedient: - Grünstraße – nur in Richtung Kastanienstraße - Kastanienstraße – Steig Richtung Norden - Bebertaler Straße - Klosterwuhne – Ersatzhaltestelle am Straßenrand - Milchweg – Ersatzhaltestelle am Straßenrand - Danziger Dorf – Ersatzhaltestelle am Straßenrand - Ikea – Regionalbushaltestelle - Ikea West – neue Haltestelle in der Straße Sülzborn

(Quelle: Volksstimme, 25.06.2021)

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Do

17

Jun

2021

Das Herz des Kannenstiegs

Alten- und Service-Zentrum im Bürgerhaus erhält neuen Namen

Dass es Annette Münzel und Steffi Albers eine Herzensangelegenheit ist, für die Senioren im Norden der Stadt da zu sein, weiß jeder, der die beiden kennt. Nun erfahren es auch jene gleich, die das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg zum ersten Mal besuchen, trägt es doch ab sofort das Herz auch im Namen. Die langjährigen Mitarbeiterinnen waren auch in der Corona-Pandemie stets ansprechbar. Zuletzt organisierten die beiden sechs Termine mit dem mobilen Impfteam, bei denen circa 600 Senioren geimpft werden konnten. „Es war eine noch nie dagewesene Herausforderung, die auch sehr emotional war. Dafür gebührt ihnen Dank“, sagte am Mittwoch Heike Schulz, Leiterin des Sozial- und Wohnungsamts. „Ihr Engagement ist beeindruckend.“ Grund ihres Besuchs in der Einrichtung des Paritätischen war die offizielle Namensvergabe. Seit der Gründung 1999 hieß es einfach nur ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg. Weil das immer so sperrig klang, wie Steffi Albers erklärt, gibt es jetzt analog zum bereits bestehenden Pik-ASZ im Süden der Stadt, das Herz-ASZ. Immer für Stammgäste da Während der gesamten Pandemie seien die Mitarbeiterinnen im ASZ, die durch Margarete Freistedt und Angelika Schmidt unterstützt werden, für die Senioren ansprechbar, erinnerte Antje Ludwig, Landesgeschäftsführerin des Paritätischen. „Es ist beruhigend für ihre Stammgäste, dass sie stets für sie da sind – und immer mit einem großen Herzen“, sagte sie. Der Vereinsamung im Alter treten sie durch ihre Arbeit im Herz-ASZ entgegen. Nach der langen Pause bedingt durch die Corona-Pandemie sollen nun Ende des Monats wieder die zahlreichen Veranstaltungen und Kurse im Herz-ASZ anlaufen, wie Steffi Albers ankündigt. Zum Einstand gab es für die Gäste einen kleinen Einblick in die QiGong-Übungen, bei denen es auch immer wieder um das Herz geht. Das Herz-ASZ ist in der Johannes-R.-Becher-Straße 57 zu finden. Kontakt unter Telefon 251 29 33.

(Quelle: Volksstimme, 17.06.2021)

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Do

10

Jun

2021

Filmstudio öffnet für Ferienkinder

Einwöchiger Kurs vermittelt Wissen rund um eine Filmproduktion / Anmeldung bis 30. Juni

Nach langer Corona Zwangspause will das Kinderfilmstudio Magdeburg mit einem neuen Ferienkurs wieder durchstarten. Einen Dreh von der Idee bis zum fertigen Film können kleine Kinofreunde dort mitgestalten.

Die Vorfreude ist Maria Franke anzuhören. „Ich kann es kaum erwarten, nach diesem langen Stillstand die Filmwerkstatt für Kinder wieder zu öffnen“, sagt sie. Seit 2016 ist sie im Kinderfilmstudio Magdeburg e. V. aktiv. In der Filmwerkstatt in der Grundschule „Am Kannenstieg“ dreht sie als „Märchenfilmfee“ mit Schulklassen Märchenfilme. Normalerweise. Doch aufgrund der Corona-Pandemie liegt die Arbeit mehr oder weniger seit über einem Jahr brach. „Am 16. März 2020 haben wir zugemacht. Im Oktober konnten wir noch mal vier Wochen öffnen. Mehr gab es nicht“, erzählt sie. Doch mit Video-Produzent Holger Glase will sie nun wieder Kindern die Freude am Film näherbringen. Dazu wird erstmals in den kommenden Sommerferien ein Ferienkurs angeboten. Möglich ist das nur, weil in diesen zwei Wochen die Schule geschlossen sein wird. Bei laufendem Schulbetrieb kann das Kinderfilmstudio derzeit weiterhin noch nicht regulär arbeiten, erzählt Maria Franke. In zwei Altersgruppen (9 bis 11 Jahre und 12 bis 15 Jahre) können die Ferienkinder gemeinsam einen eigenen Film drehen. Von der der ersten Idee zur Handlung bis zum fertigen Schnitt samt Ton durchlaufen sie die verschiedenen Prozesse einer Filmproduktion. Thematische Vorgaben gibt es nicht, die Kinder seien am Zug und dürfen auch selbst zur Kamera greifen, was sonst nicht der Fall ist. „Wie entsteht ein Film? Welche Berufe gibt es beim Film? Wie viele Leute arbeiten überhaupt an einem Film“, zählt Maria Franke Fragen auf, die während des einwöchigen Kurses unter anderem beantwortet werden. „Die Kinder sollen am Ende Wissen mitnehmen“, sagt sie. Bei gutem Wetter gibt es auch Außendrehs auf dem Schulgelände. Am Ende haben die Kinder einen oder vielleicht sogar mehrere kleine Filme gedreht, geschnitten und vertont. In digitaler Form können sie diesen dann mit nach Hause nehmen und stolz Familie und Freunden vorführen. So soll zum Abschluss ein kleiner Animationsfilm mit einem sogenannten Greenscreen entstehen, für den die eigenen Legofiguren mitgebracht werden können.

 Infos zum Ferienkurs

Der Ferienkurs des Kinderfilmstudios Magdeburg e. V. soll in zwei Durchgängen stattfinden.

Kurs I für 9- bis 11-jährige Kinder wird vom 26. bis 30. Juli durchgeführt, Kurs II für 12- bis 15- jährige Filmfreunde folgt in der Woche darauf vom 2. bis 6. August. Der Filmkurs findet täglich von 9 bis 14 Uhr in der Grundschule „Am Kannenstieg“, Pablo-Picasso-Straße 20, statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Kinder pro Kurs beschränkt, da so „eine intensive Arbeit mit jedem Kind gewährleisten werden kann“, wie das Kinderfilmstudio mitteilt. Die Teilnahmekosten betragen inklusive Verpflegung durch einen Essenanbieter sowie einem USB-Stick mit dem fertigen Film am Ende des Kurses 150 Euro. Die geltenden Corona-Schutzregeln werden befolgt. Die Anmeldung muss spätestens bis 30. Juni per E-Mail an termin@kinderfilmstudio.de oder telefonisch unter Mehr unter www.film- 0177/9765285 erfolgen. studio-magdeburg.de.

(Quelle: Volksstimme, 10.06.2021)

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Mi

09

Jun

2021

Eindrucksvoller Hausbau

Insekten haben sich an der Ebendorfer Chaussee eingenistet

Der Volksstimme-Leser Fred Hollenbach entdeckte dieses Kunstwerk an der Ebendorfer Chaussee in der Nähe der Straßenbahnhaltestelle Ikea und wunderte sich, wer es geschaffen hat. Dieser seidige Schleier wurde von sogenannten Gespinstmotten gezaubert, teilte der Stadtgartenbetrieb auf Nachfrage mit. Vor allem im Frühjahr ist dieses Spektakel gut zu beobachten, denn dann machen sich die kleinen Raupen ans Werk und beginnen an einem Baum oder Strauch ihren Unterschlupf zu bauen. Der soll sie nämlich vor möglichen Fressfeinden wie Vögeln, aber auch Witterungsbedingungen wie Regen schützen. Bis Mitte Juni fressen sie die befallene Pflanze kahl und verpuppen sich anschließend im Schutz des Gespinstes. Anfang Juli beginnen die ersten Puppen zu schlüpfen. Die Gehölze nehmen davon allerdings keinen Schaden, sondern treiben später wieder aus, informiert der Stadtgartenbetrieb. Im August beginnt der Kreislauf erneut. Dann legen die Motten ihre Eier ab, die Jungraupen schlüpfen und ein neues Kunstwerk wird gesponnen. In diesem Jahr sollen die Gespinstmotten jedoch häufiger auftreten. Denn gerade die Witterungsbedingungen der letzten Jahre seien für die Ausbreitung ideal gewesen.

(Quelle: Volksstimme, 09.06.2021)

Mi

09

Jun

2021

26-Jähriger bewirft Polizisten mit Steinen

Polizeibeamte sind in der Nacht zum Dienstag bei einem Einsatz mit Steinen beworfen worden. Sie waren gegen 2 Uhr wegen ruhestörenden Lärms in die Johannes-R.-Becher-Straße gerufen worden, wo sie von dem 26-jährigen Lärmverursacher aggressiv angegangen wurden. Als dem Magdeburger polizeiliche Zwangsmaßnahmen angedroht wurden, sammelte er einige Meter entfernt Steine auf und warf mit diesen nach den Beamten. Getroffen wurden die Polizisten nicht. Ein Ermittlungsverfahren wurde dennoch eingeleitet.

(Quelle: Volksstimme, 09.06.2021)

Di

08

Jun

2021

Fotoausstellung im Stadtteiltreff Oase

Nachdem zum Tag der Städtebauförderung der Beitrag aus den Stadtteilen Kannenstieg und Neustädter See pandemiebedingt ein knapp 20-minütiges Video war, das die Entwicklung des Magdeburger Nordens zeigte, ist nun im Stadtteiltreff Oase eine Fotoausstellung zu sehen. Diese wurde unter dem Thema „40 Jahre Gesamtübergabe des Wohngebietes“ vom Stadtteilmanagement des Internationalen Bundes gestaltet. Ausgehend vom Jahr 1981, was Wohnungsbestand und Infrastruktur betrifft, zeigt die Fotoausstellung die Veränderungen der letzten Jahre. Außerdem können Besucher das Stadtteilmodell Neustädter See besichtigen, welches für den Zeitraum der Ausstellung aufgebaut wurde. Für einen Besuch im Stadtteiltreff Oase ist eine vorherige Anmeldung per Mail an marcel.haertel@ib.de aufgrund der begrenzten Kapazitäten nötig. Die Ausstellung läuft noch bis zum 25. Juni. Terminanfragen per Telefon werden unter 0163/ 294 47 05 zwischen 10.30 und 14 Uhr (Mo.-Fr.) entgegengenommen.

 

(Quelle: Volksstimme, 08.06.2021)

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Di

08

Jun

2021

„Treffpunkt Wohncafé“ wieder offen

Neustart mit neuem Quartiersmanager

Der „Treffpunkt Wohncafé“ der Pfeifferschen Stiftungen im Milchweg 31 ist wieder für Veranstaltungen geöffnet. Die Wiedereröffnung der Begegnungsstätte hat der neue Quartiersmanager Heiko Baumeister mitgeplant. Er wird auf bestimmte Zeit die Arbeit von Kerstin Schneemilch fortführen, da sie aus freudigen familiären Veränderungen das Quartiersmanagement verlässt. Dafür ist Heiko Baumeister mit vollem Einsatz dabei. Der gebürtige Kölner bringt neben seinem Abschluss an der dortigen Deutschen Sporthochschule Erfahrungen in der kommunalen Gesundheitsförderung mit. Doch neben seiner Arbeit als Quartiersmanager wird er ab Oktober an der Hochschule Magdeburg-Stendal im Masterstudium „Gesundheitsfördernde Organisationsentwicklung“ studieren. „Ich freue mich sehr auf die berufliche Herausforderung und sowohl die Stadt als auch viele neue Menschen hier in Magdeburg kennenzulernen“, teilte Baumeister in einer Pressemitteilung mit. Veranstaltungen im Juni Im Juni findet jeden Montag ab 12 Uhr der Kaffeeklatsch statt. Dienstags zwischen 9 und 10 Uhr werden Besucher beim Sportkurs fit gehalten und mittwochs ab 14 Uhr finden bunte Spielenachmittage statt. Aufgrund begrenzter Kapazitäten ist für alle Veranstaltungen eine Anmeldung erforderlich. Außerdem der Nachweis einer vollständigen Impfung oder Genesung oder eines offiziellen Schnelltests, der nicht älter als 24 Stunden ist. Anmeldungen nimmt Heiko Baumeister telefonisch unter 0391/99 00 71 38 entgegen. Vor Ort ist er mittwochs und donnerstags von9bis 13 Uhr zu erreichen oder jederzeit per E-Mail an heiko.baumeister@pfeiffersche-stiftungen.org.

(Quelle: Volksstimme, 08.06.2021)

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Mo

07

Jun

2021

Neues Gesicht im Quartierstreff am Milchweg

Gute Nachricht für Senioren im Kannenstieg und Neustädter Feld: Der „Treffpunkt Wohncafé“ der Pfeifferschen Stiftungen im Milchweg 31 ist wieder für Veranstaltungen geöffnet. Den Neustart mitgeplant hat Heiko Baumeister als neuer Quartiersmanager, wie die Stiftungen informieren. Er führt die Arbeit von Kerstin Schneemilch fort, die das Quartiersmanagement aufgrund „freudiger familiärer Veränderungen auf bestimmte Zeit verlässt“, wie es heißt. Der gebürtige Kölner bringt neben seinem Abschluss an der dortigen Deutschen Sporthochschule Erfahrungen in der kommunalen Gesundheitsförderung mit. Neben seiner Tätigkeit im Quartier wird Heiko Baumeister ab Oktober an der Hochschule Magdeburg-Stendal im Masterstudium „Gesundheitsfördernde Organisationsentwicklung“ studieren. „Ich freue mich sehr auf die berufliche Herausforderung und sowohl die Stadt als auch viele neue Menschen hier in Magdeburg kennenzulernen“, erklärt er. Von Sport bis Bingo Im Juni lädt das Wohncafé jeden Montag ab 12 Uhr zum Kaffeeklatsch. Für zwei Euro gibt es Kaffee, Kuchen und Erzähltes in kleiner Runde. Jeden Dienstag zwischen 9 und 10 Uhr findet der Sportkurs mit Guido statt (fünf Euro). Mittwochs ab 14 Uhr gestaltet Yvonne bunte Nachmittage mit Gedächtnis- und anderen Spielen (zwei Euro). Am 18. und 25. Juni gibt es ab 12 Uhr einen geselligen Mittagstisch mit Gegrilltem (drei Euro) und am 30. Juni wird ab 10 Uhr Bingo gespielt. Aufgrund begrenzter Kapazitäten ist für alle Veranstaltungen eine Anmeldung erforderlich sowie außerdem der Nachweis einer vollständigen Impfung oder Genesung oder eines offiziellen Schnelltests (nicht älter als 24 Stunden). Anmeldung unter Telefon 990071 38

(Quelle: Volksstimme, 06.06.2021)

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Fr

04

Jun

2021

Neue Ausstellung blickt auf Geschichte von Nord

Termine für Besuch der Fotoschau im Stadtteiltreff „Oase“ können gebucht werden / Start am Montag

Zum Tag der Städtebauförderung im Mai war der Beitrag aus den Stadtteilen Kannenstieg und Neustädter See pandemiebedingt lediglich ein knapp 20-minütiges Video, das die Entwicklung des Magdeburger Nordens zeigt. Geplant war eigentlich auch eine Fotoausstellung zum Jubiläum der Gesamtübergabe des Wohngebiets Nord an dessen Bewohner vor 40 Jahren. Wegen der bis dahin noch hohen Corona Infektionszahlen musste das aber zunächst verschoben werden. Angesichts der sinkenden Inzidenz wird die Bilderschau nun aber zu sehen sein, wie Marcel Härtel, Stadtteilmanager für Neustädter See und Kannenstieg, informiert. Ab kommenden Montag, 7. Juni, wird die Fotoausstellung im Stadtteiltreff „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, zu sehen sein. „40 Jahre Gesamtübergabe des Wohngebietes“ - unter diesem Aspekt gestaltete das Stadtteilmanagement des Internationalen Bundes die Ausstellung. Ausgehend vom Jahr der Übergabe 1981, was Wohnungsbestand und Infrastruktur betrifft, zeigt die Fotoausstellung die Veränderungen der vergangenen Jahrzehnte. „Von Sanierungen bis Neubauten sind in den Stadtteilen zahlreiche Maßnahmen umgesetzt und erhebliche finanzielle Mittel eingesetzt worden“, erinnert Marcel Härtel. Ein Großteil der Investitionen beruhten auf Mitteln aus den Städtebauförderprogrammen. Neben der Fotoausstellung können die Besucher auch das Modell des Stadtteils Neustädter See besichtigen, das für den Zeitraum der Ausstellung aufgebaut wurde. „Zum Abschluss des Besuches können die Gäste ein Exemplar der gerade erschienenen 48-seitigen Broschüre in Empfang nehmen“, lädt der Stadtteilmanager ein. Aufgrund der Abstands- und Hygieneregelungen müssen einige Voraussetzungen beachtet und eingehalten werden: Der Besuch der Ausstellung ist aufgrund der begrenzten Kapazitäten nur mit einem Termin möglich. Das Stadtteilmanagement bittet daher um eine Anmeldung per E-Mail an marcel.haertel@ib.de. Dabei sollen die Besucher die vollständigen Namen und Adressen der Personen angeben, die die Ausstellung besuchen wollen. „Weiterhin können sie einen Wunschtermin und einen möglichen Ausweichtermin innerhalb der Öffnungszeiten angeben“, erklärt Härtel weiter. Die Ausstellung läuft bis zum 25. Juni. Montags, dienstags und donnerstags können zwischen 14 und 17.30 Uhr Termine im Halbstundentakt gebucht werden sowie mittwochs und freitags zwischen 13 und 16.30 Uhr. Zusätzlich wird am Sonnabend, 19. Juni, eine Öffnung von 12 bis 17 Uhr angeboten. Terminanfragen per Telefon werden ab Montag, 7. Juni, wochentags unter 0163/2944705 zwischen 10.30 und 14 Uhr entgegengenommen. Während des Besuches gilt eine Maskenpflicht.

(Quelle: Volksstimme, 03.06.2021)

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Di

01

Jun

2021

Scharfe Kritik an Strecken-Aus zu Ikea

Debatte um die befristete Stilllegung der Trasse zum Möbelhaus am Kannenstieg wird heftiger

Der Fahrgastverband hat die Einstellung des Straßenbahnverkehrs zu Ikea scharf kritisiert. Die Maßnahme sei eine „verkehrs- und klimapolitische Bankrotterklärung“, erklärte Vorsitzender Tom Bruchholz. Und sein Vorstandsmitglied Fred Lasse schiebt nach: „In einer Zeit, wo das höchste deutsche Gericht der Politik ins Stammbuch geschrieben hat, mehr für den Klimaschutz zu tun, ist diese geplante Streckenstilllegung peinlich und inakzeptabel und lässt zudem jegliches politisches Gespür vermissen.“ Die Volksstimme hatte in der vergangenen Woche berichtet, dass die Straßenbahntrasse zu Ikea ab der Einmündung der Johannes-R.-Becher-Straße für vier Jahre stillgelegt wird. Anlass ist laut MVB die Inbetriebnahme der neuen Strecke in den Kannenstieg hinein. In diesem Zusammenhang werde zunächst ein unvollständiges Gleisviereck in der Kreuzung gebaut, das nur ein Abbiegen in den Kannensteig ermöglicht. Die Geradeausspur zu Ikea sei solange gekappt, bis aus dem Milchweg heraus die neue Trasse angeschlossen werde. Das Verkehrsunternehmen hatte das mit technologischen Ursachen begründet. Wenn die MVB das behauptet, sei dies mehr als absurd. Der Einbau eines unechten Gleisviereckes dauere bei guter Vorplanung einige Wochen, aber keineswegs vier Jahre, schimpfte daraufhin Marco Hennings, stellvertretender Vorsitzender des Fahrgastverbandes. Erneut werde hier den Fahrgästen wie auch schon in Rothensee nicht die Wahrheit gesagt. „Ehrlicher wäre es, wenn die MVB den Menschen reinen Wein eingeschenkt und sagt, wir haben weder Straßenbahnen noch Personal, um die neue Linie in den Kannenstieg zu eröffnen, deswegen müssen wir die Linie 1 stilllegen.“ Die geplante Ersatzanbindung zu Ikea mit Bussen bedeute zusätzliches Umsteigen, längere Fahrzeiten und mehr CO2-Ausstoß. Der Fahrgastverband fordert nun, die Linie 8 ab 2. September wieder in Betrieb zu nehmen und diese auf der Neubaustrecke zum Kannenstieg fahren zu lassen, wie es ursprünglich auch vorgesehen gewesen sei. Nach einer kurzen Umbaupause könne die Linie 1 dann wieder wie gewohnt zu Ikea fahren. Die Linie 8 werde ohnehin im Süden schmerzlich vermisst, würde sie doch gerade im Schülerverkehr zur deutlichen Entlastung der Linie 2 in Buckau, Salbke und Westerhüsen beitragen.

(Quelle: Volksstimme, 01.06.2021)

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Fr

28

Mai

2021

Bunte Fassade im Kannenstieg macht Jury glücklich

Warum die Maler Zahn GmbH beim Maler- und Lackiererwettbewerb einen ersten Preis erringt

Einen ersten Preis des Maler- und Lackierer-Wettbewerbes gibt es in diesem Jahr für die Gestaltung eines Sechsgeschossers in Magdeburg. Die Maler Zahn GmbH hat mit Farbharmonie nach der Sanierung des Plattenbaus im Kannenstieg überzeugt. „Wir bringen Farbe ins Land!“ Unter diesem Motto hat auch in diesem Jahr der Wettbewerb des Landesinnungsverbandes des Maler- und Lackiererhandwerks Sachsen-Anhalt stattgefunden. Im Magdeburger Rathaus wurden gestern die Preisträger gekürt. In der Kategorie „Freie Fassadengestaltung an Wohn-, öffentlichen und gewerblichen Gebäuden“ belegt Andi Zahn den ersten Platz mit dem Sechsgeschosser in der Fritz-Maenicke-Straße 16-29. Mit der Gestaltung der Fassade durch die harmonische Farbauswahl überzeugte der Malerbetrieb aus Gommern die Jury. Der Einsatz von einem hellen und einem dunklen Grauton, Blaugrau, Gelb und Bordeauxrot sticht hervor. Die Jury kam zu dem Ergebnis, dass die farbliche Gestaltung und die handwerklichen Ausführungen stimmig sind und von hoher fachlicher Kompetenz zeugen. Schirmherr des Wettbewerbes ist der Minister für Landesentwicklung und Verkehr Sachsen-Anhalt Thomas Webel. Staatssekretär Sebastian Putz, Oberbürgermeister Lutz Trümper und Landesinnungsmeister Uwe Runge richteten Grußworte an die Preisträger. Insgesamt gab es 47 Einsendungen, aus denen die Jury zehn Gewinner in drei Kategorien auswählte. Die Sieger erhielten den Ehrenpokal des Landesverbandes sowie eine Urkunde. Die Redner betonten, Handwerksberufe müssten gerade für junge Menschen attraktiv sein. „Wir, Politik und Handwerk, müssen gemeinsam zeigen, dass Handwerk eine anspruchsvolle Arbeit ist, die gebraucht wird und wo man eine Perspektive hat“, so Rathauschef Lutz Trümper. Die Anerkennung der handwerklichen Berufe müsse man in die öffentliche Diskussion bringen. „Wir haben einen riesengroßen Bedarf und brauchen Leute“, betonte Trümper.

(Quelle: Volksstimme, 28.05.2021)

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Do

27

Mai

2021

MVB stellt Bahnverkehr zu Ikea ein

Unternehmen begründet Schritt mit Fahrplanänderungen nach Freigabe der Kannenstieg-Strecke

Der Neubau der Trasse in den Kannensteig bringt in den nächsten Jahren einige Veränderungen für die Bewohner dort und die Kunden von Ikea mit sich. Der Kannenstieg selbst wird besser angebunden. Zum Möbelhaus geht es dann nur noch mit dem Bus.

Die gute Nachricht zuerst: Die rund 5000 Bewohner des Kannenstiegs werden ab dem 2. September mit der Straßenbahn direkt angeschlossen. Die Linie 1 Kannenstieg-Sudenburg wird das Gebiet dann erstmals seit dem Bau Ende der 1970er Jahre mit der „Bimmel“ an die Innenstadt anbinden. Für viele Anwohner geht ein Traum in Erfüllung. Das lästige Umsteigen vom Bus auf die Straßenbahn entfällt. Auch die Kritik zu Beginn der Baumaßnahme ist deutlichen geringer geworden. Das schätzt auch der Sprecher der Arbeitsgruppe für Gemeinwesenarbeit im Kannenstieg, Lutz Fiedler, so ein: „Die neue Trasse wertet das Wohngebiet auf, schafft Anschluss an die Innenstadt und bietet Barrierefreiheit. Das freut ganz viele hier im Kannenstieg.“

Haltestelle Am Sülzborn direkt vorm Möbelhaus

Allerdings wird die Freude über den Anschluss des Kannenstiegs für alle getrübt, die bisher mit der Bahn direkt zu Ikea fahren konnten. Diese Möglichkeit wird ab 28. Juni eingestellt. Dann beginnt der teilweise Einbau eines Gleiskreuzes an der Kreuzung Ebendorfer Chaussee/Johannes R. Becher-Straße zum Abbiegen in den Kannenstieg. Deshalb kann dort die Straßenbahn nicht fahren und wird bis zur Fertigstellung der Gleisbaustelle am 2. September zum Neustädter See umgeleitet. Doch auch nach der Teilfertigstellung des Gleiskreuzes und dem Start des Verkehrs in den Kannenstieg wird es mit der Bahn nicht mehr zu Ikea gehen. Ursache: Das Gleiskreuz lässt vorerst nur ein Abbiegen und Ausfahren der Linie 1 Sudenburg-Kannenstieg in den Kannenstieg beziehungsweise in der Gegenrichtung zu. Die Gleisverbindung zu Ikea bleibt gekappt, bis in vier Jahren die Trasse aus dem Milchweg heraus angeschlossen wird. MVB-Sprecher Tim Stein begründet mit technologischen Gründen und erklärt außerdem: „Zum 2. September ändert sich insgesamt das ÖPNV Angebot im Kannenstieg. In den Gesprächen mit der GWA Kannenstieg wurde deutlich, dass durch die Anwohner ein Zehn-Minuten-Takt gewünscht ist.“ Der Straßenbahnabschnitt zwischen Milchweg und Ikea wird dann mit dem Bus der Linie 69 bedient. Das gelte bis zur Eröffnung der Straßenbahnstrecke vom Damaschkeplatz zum Neustädter Feld durch den Burgstaller Weg bis zum Milchweg. Das soll 2025 so weit sein. Haltepunkte der Buslinie 69 soll es am Danziger Dorf und bei Ikea geben. Dort im Umfeld wohnen dann auch die meisten der Betroffenen, die nun nicht mehr mit der Bahn in ihren Wohnbereich fahren können. Einen Ausgleich gibt es aber zumindest für Möbelhausbesucher. Zusätzlich werde in der Straße Am Sülzborn noch eine Haltestelle „Ikea West“ eingerichtet, hieß es. Kunden von Ikea sind dann mit dieser Busanbindung zwar noch näher als bisher mit der Straßenbahn am Möbelhaus, müssen aber gegebenenfalls von der Bahn in den Bus umsteigen. MVB-Sprecher Tim Stein: „Eine andere Alternative, als die Linie 1 vollständig zum Kannenstieg fahren zu lassen, gibt es nicht. Zum einen ist mit dem Einbau des Gleiskreuzes eine Verbindung zu Ikea baulich vorübergehend noch nicht hergestellt. Zum anderen sind die Fahrgastzahlen und das zu erwartende Fahrgastpotenzial der neuen Kannenstieg Strecke bei weitem höher, als bei der bisherigen Straßenbahnverbindung zu Ikea.“ Magdeburgs Ikea Chef Matthias Schrabe lobte die Abstimmung mit den MVB: „Die Haltestelle des Schienenersatzverkehrs bringt die Magdeburger sogar noch näher an das Einrichtungshaus und wir rechnen nicht mit negativen Effekten auf das Einkaufserlebnis bei uns.“ Angaben zum Vertrag mit der MVB über die Nennung von „Ikea“ als Zielort der Linie 1, die das Möbelhaus einst „gekauft“ hatte, machte er nicht. Gerüchten, die Einstellung des Straßenbahnverkehrs zu Ikea habe mit einem Mangel an Bahnen und Fahrern zu tun, wies MVB-Sprecher Tim Stein zurück und gab rein technologische Gründe an.

(Quelle: Volksstimme, 27.05.2021)

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Mo

17

Mai

2021

Ablehnung für „Aufschwung Ost“-Wandbild

Das Wandbild zum „Aufschwung Ost“, das auf einer Lärmschutzwand an der Ebendorfer Chaussee zu sehen ist, war jetzt erneut Thema im Stadtrat. Die AfD-Fraktion hatte beantragt, das Bild zu erhalten. Aufgrund seiner verwitterten Erscheinung ist es ein beliebtes Motiv bei Journalisten, wenn es um das Wirtschaftsprogramm für die neuen Bundesländer in der Nachwendezeit geht. Aufgrund dieser vermeintlich wichtigen Bedeutung sollte es doch für die Nachwelt bewahrt werden, so die Argumentation der Fraktion. Zumal es eine Privatinitiative gibt, um das Bild mit eigenen finanziellen Mitteln von Graffiti zu befreien und aufzufrischen. MVB planen Neugestaltung Doch die anderen Ratsmitglieder folgten dem Anliegen nicht und lehnten den Antrag ohne weitere Diskussion ab. Die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) hatten zuvor bereits angekündigt, die gesamte Lärmschutzwand entlang der Straßenbahnstrecke in Richtung Lerchenwuhne im kommenden Jahr neu gestalten zu wollen. Dabei sollen Motive mit Bezug zum Öffentlichen Nahverkehr aufgebracht werden, hatte das Verkehrsunternehmen kürzlich informiert. Man erhoffe sich dadurch auch einen Schutz vor illegalen Graffiti.

(Quelle: Volksstimme, 15.05.2021)

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Mo

17

Mai

2021

Kino am Pfahlberg wird nicht verkauft

Fusion von Cinestar und Cinemaxx ist gescheitert / Magdeburger Standort soll erhalten bleiben

Die Fusion der beiden Kinoketten Cinemaxx und Cinestar ist gescheitert. Damit ist auch der Verkauf des Cinestar-Kinos am Pfahlberg vom Tisch.

Es war eine monatelange Hängepartie: Der Konzern Vue International, zu dem die Cinemaxx-Kinos gehören, wird nicht wie geplant die Kette Cinestar übernehmen. Das Scheitern der Pläne bestätigte ein Sprecher des Bundeskartellamtes jetzt auf Nachfrage: „Das Fusionsvorhaben wurde von den Beteiligten aufgegeben.“ Das Bundeskartellamt hatte im Frühjahr 2020 den Plänen unter Bedingungen stattgegeben. Eine war, dass deutschlandweit sechs Kino-Standorte an die Konkurrenz verkauft werden müssen, damit in den Städten keine Monopolstellung entsteht. Das betraf in Magdeburg das Cinestar-Kino am Pfahlberg, da Cinemaxx am Hauptbahnhof bereits ein Kino betreibt. Zunächst war eine halbjährige Frist dafür gesetzt worden. Doch kaum war das Fusionsvorhaben bekanntgeworden, brach die Corona-Pandemie aus und zwang die Kinos monatelang zur Schließung. Das Bundeskartellamt verlängerte daraufhin die Frist. Doch auch diese verstrich ergebnislos. Beide Unternehmen hätten daraufhin dem Bundeskartellamt mitgeteilt, dass die Verhandlungen gescheitert sind. „Damit ist die Fusionsanmeldung insgesamt hinfällig geworden. Sollten die Beteiligten das Vorhaben erneut verfolgen, wäre eine erneute Anmeldung notwendig“, so der Sprecher. Ob es dazu kommt, ist indes ungewiss. In der Fachpresse hieß es, dass beide Konzerne schwer im Streit liegen. Der Vue-Gruppe wird vorgeworfen, einseitig den Verkaufsprozess gestoppt, die Verpflichtungen nicht erfüllt und neue Modalitäten für die Übernahme ins Spiel gebracht zu haben. Die Event Hospitality & Entertainment Limited, Mutterkonzern der Cinestar-Kinogruppe, prüfe rechtliche Optionen, hieß es im Fachmagazin Filmecho. Mit dem Scheitern der Fusionspläne ist auch der Verkauf des Cinestar-Kinos am Pfahlberg vom Tisch. Das bestätigte die Cinestar-Gruppe. Cinestar-Geschäftsführer Oliver Fock:„Der Standort Magdeburg wird als Cinestar-Standort beibehalten.“ Fock zeigte sich optimistisch, dass das Magdeburger Kino eine Zukunft hat: „Die bundesweite Schließung unserer Kinos seit November ist grundsätzlich problematisch, spezifische Auswirkungen nur für Magdeburg gibt es jedoch nicht.“ Von Cinemaxx hieß es, man bedauere, dass es nicht zu der Fusion gekommen sei. Eine Sprecherin sagte: „Die Pandemie hat die Grundlage, auf der die Transaktion ursprünglich im Oktober 2018 vereinbart wurde, grundlegend beeinflusst, was eine umfassende Neubewertung erforderlich gemacht hat. Wir bedauern, dass wir keine Einigung erzielen konnten, die den Auswirkungen von Covid gerecht wird.“ Das Scheitern der Fusionspläne sowie die Pandemie hätten keinen Einfluss auf den Betrieb des Cinemaxx in Magdeburg. „Wir freuen uns, wenn wir bald wieder für unsere Gäste da sein können und können es kaum erwarten, unsere Türen wieder zu öffnen.“ Wann die Kinos wieder öffnen können, ist momentan noch ungewiss.

(Quelle: Volksstimme, 14.05.2021)

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Mi

12

Mai

2021

Ein letzter Piks: Mehr als 600 Senioren gegen Covid-19 geimpft

Das eingespielte Team des ASZ Kannenstieg hat seit Februar insgesamt sechs mobile Impfaktionen im Bürgerhaus mit organisiert

„Es war eine große Kraftanstrengung“, sagt Steffi Albers. Gemeinsam mit Annette Münzel leitet sie das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg. Seit Monaten waren sie und ihr Team hauptsächlich in die Vorbereitung der mobilen Impfaktionen vor Ort eingespannt. Sie haben die Wartelisten mit Impfwilligen erstellt und abgearbeitet. „Ende Januar haben wir angefangen, die Senioren zu registrieren. Das Telefon hat nicht mehr stillgestanden.“ All dies schulterten die Mitarbeiter parallel zu den übrigen Beratungsleistungen. „Wir haben es sehr gerne für die Senioren gemacht“, unterstreicht Steffi Albers. Am Dienstagmorgen konnte nun die letzte geplante Impfaktion im ASZ Kannenstieg erfolgreich durchgeführt werden. 137 Senioren über 80 Jahre haben dabei ihre zweite Schutzimpfung gegen Covid-19 erhalten. Verimpft wurde das Vakzin von Moderna. Von Februar bis Mai gab es damit insgesamt sechs solcher Aktionen im Bürgerhaus, drei Erst- und drei Zweitimpfungen. Besonders die zweite Impfrunde stellte eine Herausforderung dar. Zu dieser waren mehr als 350 Senioren zugleich angemeldet. „Es war eine logistische Meisterleistung.“ Die Voraussetzung für das Impfen im Akkord. „Jeder hatte seine Aufgabe“, sagt die Leiterin über ihr eingespieltes Team. Sie selbst empfängt am Dienstag die Impfwilligen am Eingang. Kolleginnen kümmern sich um die Hochbetagten. Vor, während und nach der Impfung. Auch die letzte Aktion verläuft reibungslos. Rundum konnten seit Februar somit insgesamt 632 Senioren aus der ersten Prioritätsgruppe gleich vor der eigenen Haustür gegen Covid-19 immunisiert werden. Dafür gibt es viel Lob und Dankesworte von den impfwilligen Senioren. Die Eheleute Assert loben die „wunderbare Organisation“. „Es ist alles gut gelaufen“, schließen sich Helga und Wolfgang Lüter an. „Wir wollen hoffen, dass wir jetzt geheilt sind“, sagt ein Senior mit Rollator und verabschiedet sich auf seinen kurzen Weg nach Hause. Obwohl mit den mobilen Impfungen im ASZ Kannenstieg nun vorerst Schluss ist, wird das Thema noch nicht ganz vom Tisch genommen. Senioren, die nicht über die notwendige digitale Ausstattung verfügen, wird durch die Mitarbeiter des ASZ bei der Suche und Buchung von offenen Impfterminen geholfen, so Albers. Unterstützung gibt es zudem bei der Ausgabe und dem Ausfüllen von Unterlagen, die zu einem möglichen Impftermin mitgebracht werden müssen. „Wir führen aber keine Wartelisten mehr“, erklärt die Diplom-Sozialpädagogin. Sie hofft, dass bald wieder etwas mehr Normalität im Bürgerhaus einziehen kann, „dass wir nicht mehr nur über Impfungen reden müssen“.

(Quelle: Volksstimme, 12.05.2021)

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Mi

12

Mai

2021

Neue Strecke vor dem Anschluss

Bei den Bauarbeiten für die neue Straßenbahnstrecke in den Kannenstieg geht es sichtbar voran. Der circa ein Kilometer lange Neubauabschnitt entlang der Johannes-R.-Becher-Straße ist inzwischen an der Kreuzung zur Ebendorfer Chaussee angekommen. Dort sollen die Gleise mit dem bereits bestehenden Trassennetz der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) über ein Gleisviereck verbunden werden, ein Masse-Feder-System soll dazu die Geräuschkulisse minimieren. Der angelegte Rasen inmitten der Gleise ist schon ergrünt. Die Bauarbeiten für die ostseitigen Gehwege zwischen Kannenstieg-Center und Ebendorfer Chaussee haben ebenfalls bereits begonnen. Eine Herausforderung bleiben die Arbeiten im Kreuzungsbereich. Versorgungsleitungen der Stadtwerke müssen dort umverlegt und neu gebaut werden. Ende Juni soll schließlich mit den Anschlussarbeiten der neuen Strecke an die Linie 1 begonnen werden. Dazu muss der Straßenbahnverkehr für Wochen unterbrochen werden. Ab Herbst sollen die Bahnen dann bis in den Kannenstieg rollen.

(Quelle: Volksstimme, 11.05.2021)

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Mi

12

Mai

2021

Büchertausch für Leseratten im Kannenstieg

In dieser Woche fand das erste Treffen für Leseratten im Alten-und Service-Zentrum Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, statt. „Bücher ansehen, in verschiedenen Kategorien stöbern, das passende finden und kostenlos mitnehmen, zusätzlich noch nette Gespräche mit den Mitarbeitern des ASZ und den ehrenamtlichen Helfern führen – das fanden die Besucher gut“, berichtet Christina Fiedler vom Hausbeirat. Einige brachten sogar schon Bücherspenden mit und freuen sich darauf, dass sie regelmäßig bei Bedarf das Treffen immer dienstags von 10 bis 12 Uhr besuchen können. „Für einen regen Austausch werden auch gern Bücherspenden entgegengenommen“, informiert Christina Fiedler.

(Quelle: Volksstimme, 08.05.2021)

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Mi

28

Apr

2021

Film zum Stadtteiljubiläum

Video über Geschichte des Wohngebiets Nord

Anlässlich des Jubiläums „40 Jahre Gesamtübergabe Magdeburg Nord“ hat das Stadtteilmanagement Neustädter See/Kannenstieg ein Video zusammengestellt. Darin sind die Anfänge des Wohngebiets bis heute dargestellt. Der 20-minütige Film wurde jetzt im Vorfeld des Tags der Städtebauförderung am 8. Mai veröffentlicht und ist unter www.neustaedtersee.de/video-archiv zu finden.

(Quelle: Volksstimme, 28.04.2021)

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Di

27

Apr

2021

Noch kein Termin für Reparatur von Frostschäden in Grundigstraße

Nachdem die Schneemassen des Wintereinbruchs im vergangenen Februar wieder weggetaut waren, offenbarten sich in vielen Straßen im Stadtgebiet Schäden auf dem Fahrbahnbelag. Besonders schlimm hat es die Hans-Grundig-Straße im Kannenstieg erwischt. Sie ist auf weiten Strecken ein einziger Flickenteppich. Und dieser bleibt auch noch eine Weile länger erhalten, wie eine aktuelle Volksstimme-Anfrage bei der Stadtverwaltung ergeben hat. „Unser Tiefbauamt arbeitet weiter mit Hochdruck an der Beseitigung der Schlaglöcher im Stadtgebiet“, erklärt Rathaussprecher Michael Reif zunächst. So wurden und werden gerade auf dem Magdeburger Ring Schlaglöcher gestopft. „Wir haben im Vergleich zu den vergangenen fünf Jahren in diesem Jahr mehr Frostschäden und dadurch relativ viele Schlaglöcher“, erinnert er. Dadurch gebe es entsprechend viel für die Flickteams des Tiefbauamts zu tun. „Aktuell kann für die Hans-Grundig-Straße noch kein konkreter Termin genannt werden“, teilt Michael Reif mit. Das habe aber noch einen anderen Grund, abgesehen von der Auslastung der Bautrupps. Denn für die Straße im Kannenstieg seien noch einige Vorbereitungen und Vorabsprachen notwendig, erläutert er, weil dort derzeit die Buslinie 69 entlangfährt. Weil auf deren üblicher Route derzeit die neue Straßenbahntrasse für den Kannenstieg gebaut wird, müssen die Busse durch die Grundigstraße fahren. Der Flickenteppich bleibt länger Linienverkehr muss bei der Planung der Reparaturarbeiten berücksichtigt werden. „Dafür ist ein größerer zeitlicher Vorlauf notwendig“, stellt Michael Reif fest. Der Zeitpunkt der Fahrbahnsanierung bleibt somit vorerst offen.

(Quelle: Volksstimme, 27.04.2021)

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Di

27

Apr

2021

ASZ Kannenstieg verschenkt Bücher

Für Leseratten stellt das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, ab 4. Mai immer dienstags von 10 bis 12 Uhr kostenlos Bücher zum Mitnehmen zur Verfügung. „Die Bücher wurden in den vergangenen Jahren dem ASZ zur Weitergabe gespendet“, erklärt Mitarbeiterin Steffi Albers. Vor den Eindämmungsverordnungen aufgrund der Corona-Pandemie konnten sich Anwohner täglich Bücher aus der Einrichtung aussuchen und mitnehmen. „Das ist nun schon lange Zeit nicht mehr möglich“, bedauert sie. Deshalb möchte das ASZ die Bücher verschenken. Dazu besteht die Möglichkeit auf dem Hof des Bürgerhauses unter Einhaltung der Abstandsregeln und dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Das ASZ wird dabei von freiwilligen Helferinnen unterstützt.

(Quelle: Volksstimme, 27.04.2021)

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Mo

26

Apr

2021

. Neues Projekt ist „Mittendrin“ im Kannenstieg

Die offizielle Vorstellung des neuen Projekts lässt noch auf sich warten. Doch das Begegnungszentrum im Kannenstieg hat in diesem Monat unter dem Namen „Mittendrin“ bereits wieder den Betrieb aufgenommen. Am alten Standort in der Johannes-R.-Becher-Straße 56 gibt es auch wieder einige vertraute Angebote wie die Tauschbörse. Mit Toralf Schlieb gibt es auch ein bekanntes Gesicht. Er war bereits beim vorigen Träger im Begegnungszentrum für diverse Projekte verantwortlich. Weitere Ansprechpartner sind Daniele Hartmann und Yvonne Marschewski. Der frühere Träger hatte das Begegnungszentrum nach zehn Jahren Stadtteilarbeit Ende 2019 überraschend geschlossen. Die Stadt hatte es daraufhin erneut ausgeschrieben. Mit dem Internationalen Bund (IB) fand sich ein Interessent, der sich im Stadtteil bereits auskennt. Auch Stadtteilmanager Marcel Härtel ist über den IB angestellt. Das Begegnungszentrum ist Montag bis Freitag von7 bis 12 Uhr sowie 13 bis 18 Uhr geöffnet. Neben der Tauschbörse gibt es noch die Teilprojekte Kreativwerkstatt, Lese- und Kreativtreff und Gemeinwesenpfleger. Kontakt gibt es unter Telefon 0160/74179 90.

(Quelle: Volksstimme, 23.04.2021)

Do

22

Apr

2021

Kirschen für den Kannenstieg

Vorzeitige Ersatzpflanzung für gefällte Bäume an der Becherstraße

Es ist erst wenige Wochen her, da wurden in einer von der Johannes-R.-Becher-Straße abgehenden Stichstraße mehrere Bäume gefällt. Das hatte für Unmut bei den Anwohnern gesorgt. Nun wurde bereits für Ersatz gesorgt. Am Montag kamen die neuen Bäume in die Erde vor dem Mehrfamilienhaus. Allerdings ein paar Meter näher an die Balkone. Grund für die Fällung war ein sogenannter Kollektorgang der Städtischen Werke Magdeburg (SWM), der im Bereich der alten Bäume unterirdisch verlief. Als dieser vor gut 40 Jahren gebaut wurde, wurden die Winterlinden ohne Rücksicht darüber gepflanzt. Im Lauf der Zeit wurden die Bäume größer, ihre Wurzeln wuchsen langsam um die Anlage herum und beschädigten sie mehr und mehr. Seit Mitte 2020 standen die SWM und die Eigentümerin des Wohnblocks, die Wohnungsbaugenossenschaft „Otto von Guericke“, im Austausch, wie weitere Schäden der Anlage verhindert werden können. Der Gang muss dringend saniert werden, da bereits Wasser eindringt, was zu weiteren Problemen führt. Letztendlich blieb daher nur die Fällung der Bäume als Lösung übrig. Ursprünglich sollten die Ersatzpflanzungen erst im kommenden Herbst erfolgen, wie Karin Grasse, Vorständin der Guericke-Genossenschaft angekündigt hatte. Nun konnte sie aber schon Vollzug vermelden. Eine Reihe Traubenkirschen steht vor den Balkonen in ausreichend Abstand zum SWM-Gang. Sie sollen Schmetterlingen und Bienen als Nahrungsquelle dienen. „Jetzt fehlen nur noch einige Büsche“, erklärt Karin Grasse weiter. Eine Hecke aus 300 Weißdornsträuchern soll die Ersatzbäume ergänzen.

(Quelle: Volksstimme, 22.04.2021)

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Mi

21

Apr

2021

Keine Chance für den „Aufschwung Ost“?

Wandbild an Ebendorfer Chaussee sollte auf Privatinitiative erhalten werden / MVB wollen Sichtschutzwand aber komplett neu gestalten

Wann immer ein Journalist etwas über den „Aufschwung Ost“ schreibt, ist die Chance groß, dass er zur Bebilderung ein Motiv aus Magdeburg verwendet. An der Straßenbahnstrecke in der Ebendorfer Chaussee ist es zu finden. Ein Wandbild, das dort vor gut 30 Jahren angebracht worden war, um für das Aufbauprogramm für die neuen Bundesländer zu werben. Das verwitterte Aussehen ist dabei symbolträchtig für all das, was damals nicht so gut gelaufen ist. Phillipp Rau findet, dass das Bild deshalb erhalten bleiben sollte. Deshalb hatte er bereits 2019 bei den Magdeburger Verkehrsbetrieben (MVB) angefragt, ob er das Wandbild sanieren darf. Das Verkehrsunternehmen gab die Einwilligung, Rau machte sich an die Vorbereitungen. Über 1000 Euro hat er dafür zusammengebracht. Er holte verschiedene Angebote von Malerfirmen ein und fand ein passendes. Als es jetzt losgehen sollte, fragte er sicherheitshalber bei den MVB nach, ob er weiterhin das Bild erneuern darf. Dann kam die überraschende Antwort, dass es nicht mehr möglich sei, wie er berichtet. Die MVB informierten Rau, dass sie die gesamte Wand neu gestalten wollen. Dabei hätte das „Aufschwung Ost“-Logo keinen Platz mehr. Er könne es in dieser Form aber anderswo im Stadtgebiet auftragen, so der Vorschlag. Diesen Plan bestätigt MVB Sprecher Tim Stein auf Volksstimme-Anfrage. „Wir beabsichtigen die komplette Neugestaltung der in die Jahre gekommenen Sichtschutzmauer entlang der Straßenbahnstrecke im kommenden Jahr.“ Dabei sollen Motive mit Bezug zum ÖPNV aufgebracht werden. Man erhoffe sich dadurch auch einen Schutz vor illegalen Graffiti. Das Stadtplanungsamt soll einbezogen werden. Er bestätigt auch die Genehmigung aus dem Jahr 2019 zur Restaurierung. „Seitdem gab es aber keinen Kontakt mehr. Dies hat uns veranlasst, die Neugestaltung der gesamten Mauer vorzubereiten“, so Tim Stein.

(Quelle: Volksstimme, 20.04.2021)

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Fr

16

Apr

2021

Grüne Gleise im Kannenstieg

Nicht nur die Bäume entlang der Johannes-R.-Becher-Straße blühen derzeit auf. Auch zwischen den neu verlegten Gleisen der künftigen Straßenbahnstrecke durch den Stadtteil sprießt bereits frisches Grün hervor. Die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) verlegen dort aber keinen fertigen Rollrasen, sondern säen mit einer speziellen Maschine die Samenkörner aus. Aktuell ist diese im Bereich kurz vor der Einmündung der Straße Kannenstieg im Einsatz. Die gut einen Kilometer lange Neubaustrecke zwischen der Endhaltestelle am Neuen Sülzeweg und der Ebendorfer Chaussee soll in diesem Jahr fertiggestellt werden. Im letzten Abschnitt im Süden fehlen noch die Schienen. Die Linie 8 soll dort später einmal, wenn die übrigen Bauabschnitte fertig sind, durch das Neustädter Feld, Nordwest und Stadtfeld als Direktverbindung in die Innenstadt fahren.

(Quelle: Volksstimme, 15.04.2021)

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