Nachrichtenarchiv

Hier finden Sie eine Übersicht aller veröffentlichten Artikel.

Fr

03

Feb

2023

Kannenstieg GWA lädt zur ersten Sitzung im Jahr

Die Gemeinwesenarbeitsgruppe (GWA) Kannenstieg lädt am kommenden Mittwoch, 8. Februar, zu ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr ein. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem aktuelle Informationen vom Stadtteilmanagement sowie vom Bürgerverein Nord, wie der Sprecher Lutz Fiedler mitteilt. Anwohner des Stadtteils können sich zudem mit eigenen Anliegen einbringen. Die öffentliche Sitzung beginnt um 17.30 Uhr im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57. Lutz Fiedler würde sich über eine rege Teilnahme der Bürgerrunde freuen und weist daraufhin, dass der Versammlungsraum über den Hof des Bürgerhauses zu erreichen ist.

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Mi

25

Jan

2023

Stadtteilfest zum Jubiläum 50 Jahre Nord

Der Termin für das diesjährige Stadtteilfest im Wohngebiet Nord steht. Wie der Bürgerverein Nord und das Stadtteilmanagement auf der Stadtteilwebsite informieren, habe man sich in Absprache mit dem Stadtteiltreff Oase als möglichen Veranstaltungsort auf den 1. Juli verständigt. Die Veranstaltung soll der Höhepunkt des Jahres werden, das ganz im Zeichen des Stadtteilgeburtstags stehen wird. Denn 50 Jahre Grundsteinlegung in Nord werden 2023 gefeiert. „Das Jubiläum des Wohngebietes soll an diesem Tag natürlich eine tragende Rolle spielen“, heißt es weiter. Dazu setze der Bürgerverein darauf, dass sich viele Einrichtungen und Institutionen aus den Stadtteilen daran beteiligen werden. So soll erstmals seit 2013 auch wieder eine Tombola organisiert werden, für die Unterstützer gesucht werden, die mit Sachspenden dazu beitragen können. Interessierte können sich per E-Mail an buergerverein.nord@gmx.de mit dem Verein in Verbindung setzen. Auch weitere Termine wurden veröffentlicht. So steht am 9. Februar die nächste Veranstaltung aus der „CREaction“-Reihe für Familien an, die unter dem Motto „Sport und Spiel zum Jahresstart“ im Stadtteiltreff stattfindet. Beginn ist um 15 Uhr. Am 18. März ist an gleicher Stelle ein „Darts-Turnier“ geplant und am 1. April ein Osterfest.

(Quelle: Volksstimme, 23.01.2023)

 

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Fr

20

Jan

2023

Mit Hand und Herz: Püppchen sollen Freude bringen

Seniorinnen des ASZ Kannenstieg beteiligen sich kreativ an der Aktionswoche „Eine Stadt für alle“

Das Alten- und Service-Zentrum Herz-ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg steht für eine weltoffene und demokratische Zivilgesellschaft, heißt es einer aktuellen Mitteilung der Einrichtung. Wie bereits in den vergangenen Jahren beteiligt sich diese auch 2023 an der aktuell laufenden Aktionswoche „Eine Stadt für alle“.

Die Seniorinnen des Herz-ASZ haben dazu in den vergangenen Wochen viele kleine Püppchen gestrickt, gehäkelt und genäht. „Sie sollen kleinen Kindern, die in besonderem Maße durch Flucht Leid erfahren haben, Freude bringen“, wie Mitarbeiterin Steffi Albers erklärt. Die Herzlinchen genannten Stoffpüppchen werden am kommenden Montag an die Migrationsberatungsstelle des Deutschen Familienverbandes überreicht. „Wir hoffen, damit kleine Lichtblicke für Kinder zu zaubern“, sagt Steffi Albers. Außerdem sollen sich auch Menschen mit Demenz darüber freuen. Eine Tagespflegeeinrichtung und ein Altenpflegeheim erhalten ebenfalls die liebevoll hergestellten Herzlinchen für dementiell Erkrankte, so die ASZ-Mitarbeiterin.

(Quelle: Volksstimme, 20.01.2023)

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Fr

20

Jan

2023

Verfrühtes Geschenk für Don Bosco

Kinder- und Jugendzentrum am Milchweg kann dank Fördergeld zum Jubiläum saniert werden

Das Kinder- und Jugendzentrum Don Bosco soll saniert werden. Nach einer wichtigen Fördergeldzusage soll das Projekt zeitnah beginnen. Die Betreuung der jungen Besucher wird während der Bauzeit weitergehen – nur wo, ist noch unklar.

„Eigentlich hätten wir gerne den 30. Geburtstag in der neuen Einrichtung gefeiert“, sagt Christoph Tekaath, Leiter des Jugendpastorals im Bistum Magdeburg. Denn seit September 1993 gibt es bereits das Kinder- und Jugendzentrum Don Bosco, das im Keller der Kirche St. Mechthild am Milchweg untergebracht ist. Nach diesen vielen Jahren wird es Zeit für eine Schönheitskur. Dank einer Zuwendung des Bonifatiuswerks kann diese nun auch umgesetzt werden. 300 000 Euro werden – quasi als verfrühtes Geburtstagsgeschenk - zur Verfügung gestellt, insgesamt werden die Baukosten wohl bei gut 1 Million Euro liegen, sagt Tekaath. So soll die gesamte Haustechnik und Infrastruktur erneuert werden, ebenso sind Böden, Wände und Decken renovierungsbedürftig. Neu eingebaut wird eine Belüftungsanlage und auch die Räume sollen neu zugeschnitten werden. Weiterhin ist eine neue Gemeinschaftsküche geplant.

Wann genau es losgeht, steht noch nicht fest. Klar ist nur, dass der normale Betrieb während der Bauarbeiten nicht vor Ort stattfinden kann. „Wir machen aber auf jeden Fall weiter“, versichert Schwester Lydia Kaps, die seit Anfang an im Don Bosco für die Kinder und Jugendlichen da ist. Wo genau man unterkommen wird, ist aufgrund des unklaren Baustarts noch offen.

Hilfe bei Ausweichquartier

„Wir haben aber eine Reihe von Möglichkeiten und Unterstützer“, sagt Schwester Lydia. So gibt es seit vielen Jahren eine Kooperation mit dem Sportverein Stahl Nord, der bereits seine Hilfe angeboten hat. Auch das gegenüberliegende Wohncafé oder die Grundschule Kannenstieg wären Optionen, die zumindest einmal in der Woche genutzt werden könnten.

Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis zu einem Jahr dauern, sagt Christoph Tekaath. „Uns war besonders wichtig, den Eingangsbereich neu zu gestalten“, erklärt er weiter. Weil die Räume des Jugendclubs ursprünglich als Keller konzipiert waren, ist er schwer zu finden und wenig einladend. Durch einen Vorbau soll das im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen geändert werden.

Gut 100 Besucher

Das Don-Bosco-Zentrum wird täglich von 15 bis 35 Kindern und Jugendlichen besucht. Der Jüngste ist sieben Jahre alt, die Ältesten 18. „Zum festen Stamm gehören gut 100 Besucher, die wir kennen“, sagt Schwester Lydia. Sie haben sogar eigene Clubkarten.

(Quelle: Volksstimme, 20.01.2023)

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Mi

18

Jan

2023

Termin zum Stadtteilfest zu 50 Jahre Nord steht

In Absprache mit dem Stadtteiltreff Oase als möglicher Veranstaltungsort haben der Bürgerverein Nord und das Stadtteilmanagement einen Termin für das diesjährige Stadtteilfest festziehen können.

Am 1. Juli 2023 wird der Höhepunkt des Jahres stattfinden. 50 Jahre Grundsteinlegung in Nord, das Jubiläum des Wohngebietes soll an diesem Tag natürlich eine tragende Rolle der Bürgerverein setzt auch darauf, dass sich viele Einrichtungen und Institutionen aus den Stadtteilen beteiligen werden. Zu diesem Stadtteilfest hat sich der Bürgerverein auf die Fahnen geschrieben, erstmals seit 2013 (40 Jahre Nord) wieder eine Tombola zu organisieren. Dafür werden Unterstützer gesucht, die mit Sachspenden zur Tombola beitragen können. Interessierte können sich über buergerverein.nord@gmx.de mit dem Verein in Verbindung setzen.

Weitere Veranstaltungen finden Sie unter Termine auf den Stadtteilwebseiten neustaedtersee.de und kannenstieg.net

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Mi

18

Jan

2023

Keramik-Café und Neujahrstreffen

Nach einer längeren Pause öffnet im Herz-ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg wieder das Keramik-Café. Am Donnerstag, 26. Januar, können sich Freunde der Keramikkunst in geselliger Runde treffen. Beginn ist um 10 Uhr in der Einrichtung an der Johannes-R.-Becher-Straße 57. An gleicher Stelle findet am 2. Februar ab 12 Uhr das Neujahrstreffen statt. Gemeinsam soll das Jahr 2023 begrüßt und nach neuen Ideen für die kommenden Monate gesucht werden. Für diese Veranstaltung kostet der Eintritt 6 Euro. Eine Anmeldung vor Ort oder unter Telefon 251 29 33 ist notwendig.

(Quelle: Volksstimme, 18.01.2023)

Mi

11

Jan

2023

Seniorinnen in Nord starten sportlich ins Jahr

Herz-ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg bietet viele Kurse für Besucher an

„Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reihe von Feiertagen …“ Entsprechend diesem Spruch verspürten die Seniorinnen aus dem Herz-ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg nach den Weihnachtsfeiertagen große Lust auf sportliche Betätigung, wie Mitarbeiterin Steffi Albers berichtet. So schnürten sie Montagfrüh die Sportschuhe und starteten gemeinsam schwungvoll in den Tag. Das Alten- und Service-Zentrum in der Johannes-R.-Becher-Straße 57 unterbreitet ein umfangreiches Bewegungsangebot für Seniorinnen und Senioren, wie sie weiter erklärt. „Ob Sitzgymnastik, Vitaltraining, Reha-Sport oder Bauchtanz – viele Ältere aus Magdeburgs Norden nutzen schon seit Jahren die Möglichkeit, sich in der Gemeinschaft aktiv zu bewegen“, sagt sie. Das stärke Körper, Geist und Seele und sei auf jeden Fall nachahmenswert. Infos zu den genauen Terminen der Angebote geben die Mitarbeiterinnen unter Telefon 251 29 33.

(Quelle: Volksstimme, 11.01.2023)

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Do

22

Dez

2022

Geschenke für das Awo-Kinderheim

Seit mehr als zehn Jahren erfüllen Mitarbeiter der Siemens-Niederlassung Magdeburg in der Vorweihnachtszeit kleine Wünsche sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher. Vom Weihnachtsbaum in der Niederlassung wählten sie auch in diesem Jahr wieder Wünsche des Partners Awo Kreisverband Magdeburg, um sie zu erfüllen, wie das Unternehmen mitteilt. 20 Geschenke und einen Spendenscheck über 1500 Euro konnte so Steffen Fröhlich, Sprecher von Siemens Magdeburg, jetzt im Awo-Kinderheim Kannenstieg vorbeibringen. Deutschlandweit werden dieses Jahr über 4000 Kinder und Jugendliche aus rund 70 Einrichtungen bei der Aktion bedacht, heißt es weiter.

(Quelle: Volksstimme, 21.12.2022)

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Do

22

Dez

2022

Die nächste Generation der Wartehäuschen

Am Hanns-Eisler-Platz hat am Dienstag der Aufbau des ersten Wartehäuschens einer neuen Generation begonnen. Nachdem die Stadt den Außenwerbevertrag mit der Firma Ströer erneuert hat, sollen nach und nach alle Haltestellen mit dem neuen Modell ausgestattet werden. Dabei handelt es sich um einen Prototypen, der zum ersten Mal aufgestellt wird. Weil es dabei immer zu Unwägbarkeiten kommen kann, war ein großes Team mit dem Aufbau beschäftigt. Dieser soll spätestens am heutigen Mittwoch abgeschlossen sein, so dass der neue Unterstand von den Fahrgästen der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) genutzt werden kann. Sie hatten ein Jahr darauf warten müssen, weil es zuvor keine Exemplare des alten Modells gab. Ob das neue „Magdeburger“ Wartehäuschen auch in anderen Städten aufgestellt wird, könne man derzeit noch nicht sagen, hieß es vor Ort. Die anderen Haltestellen im Kannenstieg sollen auf jeden Fall Anfang 2023 folgen.

(Quelle: Volksstimme, 21.12.2022)

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Do

22

Dez

2022

Bauausschuss will Bahn früher zu Ikea fahren lassen

Vorschlag: Im Wechsel mit Kannenstieg-Route

Bereits seit 2021 fahren keine Straßenbahnen der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) mehr zum Ikea-Möbelhaus am Sülzegrund. Noch vor der Eröffnung der Neubaustrecke im Stadtteil Kannenstieg war die Route entlang der Ebendorfer Chaussee vom Netz abgekoppelt worden. Grund ist der weitere Neubau der 2. Nord Süd-Verbindung für die Straßenbahn, die einmal aus dem Milchweg heraus auf die Ebendorfer Chaussee führen soll. Weil dafür erst noch ein neues Gleisviereck auf der Kreuzung eingebaut werden muss, wird die Strecke zu Ikea derzeit nicht bedient, so die Begründung der MVB. Als Ersatz fährt die Buslinie 69 dort entlang. Die Fraktion Gartenpartei/ Tierschutzallianz hatte nun im Stadtrat beantragt, dass die Ikea-Route schnellstmöglich wieder in Betrieb genommen werden soll. In einer Stellungnahme hatte daraufhin die Stadtverwaltung erklärt, warum dort erst frühestens 2026 wieder Straßenbahnen fahren sollen. Im Bauausschuss wurde nun ein Änderungsantrag formuliert, der einen Kompromiss vorsieht. Darin heißt es, dass geprüft werden soll, ob es möglich ist, dass nach dem Einbau des Gleisvierecks die Straßenbahnen im Wechsel in den Kannenstieg oder zu Ikea fahren können. Somit würden beide Strecken im 20-Minuten-Takt bedient werden, beispielsweise mit einer Linie 1K und 1I, wie es weiter heißt. Dies könnte auch nur zeitweilig passieren. Im Verwaltungsausschuss wurde dieser Vorschlag bereits mehrheitlich mit nur einer Gegenstimme befürwortet. In der ersten Sitzung 2023 stehen Ursprungs- und Änderungsantrag dann auf der Tagesordnung des Stadtrates.

(Quelle: Volksstimme, 17.12.2022)

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Fr

16

Dez

2022

Keine Lichterwelt am Neustädter Platz

In vielen Stadtteilen gibt es mittlerweile Ableger der großen Lichterwelt in der Innenstadt. Reform, Lemsdorf oder Rothensee haben mit Hilfe von Spenden eigene Elemente angeschafft und aufgestellt. Wie der Bürgerverein Nord in einer aktuellen Stellungnahme informiert, habe man sich bewusst dagegen entschieden, eine solche Aktion auch für das Wohngebiet Nord durchzuführen. Anfang des Jahres gab es erste Ideen, um ein Element für den Neustädter Platz anfertigen zu lassen. Passend zum Märchenbrunnen sollten verschiedene Märchen dargestellt werden, hieß es damals noch. Doch dann kam der Krieg in der Ukraine und die damit verbundene Energiekrise, die zu einem Umdenken geführt haben, wie Vorstandsmitglied Marcel Härtel erklärt: „Mit den steigenden Kosten für Energie und Lebenshaltung haben sich die Voraussetzungen verändert.“

„Die Menschen um Spenden zu bitten, für etwas Licht, während sie uns berichten, wie sehr ihnen ihre finanzielle Situation Sorgen und Ängste bereitet, erschien uns, sagen wir, unangemessen“, begründet er die Entscheidung des Vorstands, das Projekt in diesem Jahr nicht anzugehen. Somit wird es vorerst keine Lichterwelt auf dem Neustädter Platz geben. Stattdessen hatte sich der Bürgerverein in den vergangenen Monaten mit verschiedenen Aktionen gegen den Krieg und für die Bewohner der Ukraine positioniert, wie Marcel Härtel erinnert.

(Quelle: Volksstimme, 16.12.2022)

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Fr

16

Dez

2022

Neues Wartehäuschen wird getestet

Haltestelle am Hanns-Eisler-Platz erhält vor Weihnachten Unterstand für Fahrgäste der Straßenbahn

Als die neue Straßenbahnstrecke im Kannenstieg im Ende November 2021 freigegeben wurde, mussten die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) einen großen Makel eingestehen: Die Haltestellen blieben vorerst ohne Wartehäuschen. Nun soll sich das aber ändern. Wie die MVB aktuell informieren, ist die Aufstellung eines neuen Prototyps für Wartehäuschen geplant. Sie soll bis zum 22. Dezember erfolgen, heißt es in einer Mitteilung des Verkehrsunternehmens.

Zunächst wird ein Modell der neuen Bauart am Hanns-Eisler-Platz installiert, um dessen Eigenschaften im Gebrauch zu testen. Es sollen unter anderem Erfahrungen zum Aufbau als solches und zur Qualität der Materialien gesammelt werden, teilen die MVB mit.

Vertrag mit Ströer

Die Ströer Media Deutschland GmbH ist nach einer Ausschreibung der Stadt alter und neuer Außenwerbepartner und damit auch für die Ausstattung der Haltestellen im Stadtgebiet verantwortlich. Weil der alte Vertrag ausgelaufen und das darin festgeschriebene Kontingent an Wartehäuschen aufgebraucht war, konnten die Haltestellen entlang der Johannes-R.-Becher-Straße zur Eröffnung der Neubaustrecke damit nicht ausgestattet werden. Das gleiche Problem gibt es auch an der neu errichteten Haltestelle Damaschkeplatz im Adelheidring. Der Unterstand am Hanns-Eisler-Platz ist nun der Erste, den Ströer im Rahmen des neuen Vertrags errichtet. Anfang 2023 sollen weitere Wartehallen an den Haltestellen im Kannenstieg aufgestellt werden, kündigen die MVB an. Auch der Adelheidring soll im ersten Quartal des neuen Jahres folgen. Nach und nach sollen dann alle Haltestellen im Stadtgebiet Magdeburg mit dem neuen Modell ausgestattet werden.

(Quelle: Volksstimme, 16.12.2022)

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Mo

12

Dez

2022

Grünkohlessen im Bürgerhaus in Nord

Der Duft von Grünkohl wird am Mittwoch, 14. Dezember, durch das Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, wehen. Das Herz-ASZ lädt ab 12 Uhr zum traditionellen Grünkohlessen in der Vorweihnachtszeit ein. Die Teilnahme kostet 6 Euro. Eine Anmeldung unter Telefon 251 29 33 ist notwendig.

(Quelle: Volksstimme, 10.12.2022)

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Mo

12

Dez

2022

Nord-Chronik zur Grundsteinlegung

2023 steht ein Jubiläum für das Wohngebiet Nord mit den zwei Stadtteilen Neustädter See und Kannenstieg an. Vor 50 Jahren wurde der Grundstein für das Neubauviertel mit Tausenden Wohnungen gelegt. Aus diesem Anlass hat Stadtteilmanager Marcel Härtel eine Chronik zusammengestellt, die die Jahre bis zum Mauerfall dokumentiert. Diese wird im Rahmen einer Veranstaltung präsentiert, wie er informiert.

(Quelle: Volksstimme, 10.12.2022)

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Mi

07

Dez

2022

Ein Anker in Krisenzeiten

Von kreativ bis sportlich: Herz-ASZ in Magdeburg ist wichtiger Treffpunkt vor allem für Senioren

Das diesjährige Motto der Spendenaktion von der Volksstimme ist „Gegen die Kälte“. Unser Fokus liegt dabei auf Menschen, die besonders bedroht sind von steigenden Energie- und Lebenshaltungskosten. Wir stellen deshalb Einrichtungen und Begegnungsstätten vor, die Menschen Unterstützung und Hilfe bieten.

Heute: das Herz-ASZ im Bürgerhaus Magdeburg-Kannenstieg.

Kaffee, Kuchen und Kinderpunsch stehen auf dem Tisch im zweiten Saal des Bürgerhauses. Sekt und Eierlikör direkt daneben. Ein kleines Adventstreffen der Qi-Gong-Sportgruppe, geleitet von Christina Fiedler. Sie arbeitet als Ehrenamtliche für das Alten- und Service-Zentrum Herz-ASZ im Kannenstieg in Magdeburg. Normalerweise bewegt sich die Gruppe langsam und meditativ, um Körper und Geist zu entspannen und Achtsamkeit zu schaffen. Heute lassen die Teilnehmer das letzte Jahr Revue passieren und finden Zeit für Gespräche. „Ohne uns hätte sich diese Gruppe wahrscheinlich nie gefunden“, berichtet Annette Münzel, Sozialpädagogin vom Herz-ASZ.

Viel Hilfe im Ehrenamt

Und für genau diese Kontakte, den Austausch und das Rauskommen aus den eigenen vier Wänden steht das Herz-ASZ. Neben Sportkursen wie Qi-Gong oder Hula Hoop gibt es aber noch weitaus mehr Angebote für die Senioren. Von einem großen Grünkohl-Kochen über eine Bustour zum Erfurter Weihnachtsmarkt bis hin zu einem kreativen Raum mit Töpferkursen oder Seifenherstellung ist alles mit dabei. Die Senioren zahlen einen geringen Betrag für ihre Teilnahme an den 35 unterschiedlichen Kursen. Gefördert wird das Herz-ASZ vom Sozialamt Magdeburg, Träger der Einrichtung ist der Paritätische Sachsen-Anhalt.

Neben den Sozialpädagoginnen Annette Münzel und Steffi Albers gibt es noch zwei weitere Mitarbeiter, daneben helfen etwa 25 bis 30 Ehrenamtliche. „Wir fördern das Ehrenamt“, erklärt Steffi Albers. „Und wir freuen uns über Leute, die herkommen und das Leben bereichern.“ Wie viele Senioren ins Herz-ASZ kommen, könne sie aber nicht genau sagen. In der Woche seien es mehrere Hundert. Sie besuchen die Einrichtung aber nicht nur wegen der Kurse. Annette Münzel und Steffi Albers bieten auch Beratung an und leiten die Senioren an die richtigen Ämter weiter. Ob Probleme mit moderner digitaler Technik oder Sorgen im Alltag, die zwei Sozialpädagoginnen und ihr Team kümmern sich um alles.

Feuerschale und Grill

Hauptsächlich kommen Menschen ab Mitte Fünfzig zu ihnen. Viele Besucher sind Rentner, erzählt Anette Münzel. Während der Corona-Zeiten haben sich einige zurückgezogen, auch wenn alle Mitarbeiter versuchten, durch Telefonate oder WhatsApp den Kontakt zu halten. Nun kommen wieder mehr Senioren zu den verschiedenen Kursen, die sie im Herz-ASZ belegen können. Das liege an der Jahreszeit, sagt Annette Münzel, aber auch an den Krisen, die gerade viele belasten. Es gebe offene Fragen, Unsicherheiten, viele seien sehr besorgt, berichtet Steffi Albers. „Aber wir sind da und gucken, wie wir den Menschen helfen können. Es ist wichtig, dass die Leute von uns wissen.“ Für den Winter wünschen sie sich, ihren Innenhof neu gestalten zu können. Die Spendengelder würden dort unterstützen. Ihre Idee: eine Feuerschale mit einer Art Schwenkgrill, um heiße Getränke oder Suppe zu servieren. Vielleicht auch Bierzeltgarnituren und Kissen und Decken. So können sie Kontakt und Austausch ihrer Senioren auch im Winter garantieren. Über das Engagement freut sich auch der Qi-Gong-Kurs. „Der Zusammenhalt hier ist sehr schön“, findet Teilnehmerin Beatrix Anderson. „Toll, dass es so etwas gibt.“ Auch Kursleiterin Christina Fiedler ist begeistert: „Die Mittel sind wirklich gut angelegt“, betont sie: in Gesundheit und Wohlbefinden der Besucher.

(Quelle: Volksstimme, 06.12.2022)

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Di

29

Nov

2022

Aktuelle Infos aus dem Kannenstieg

Die nächste Sitzung der Gemeinwesenarbeitsgruppe (GWA) Kannenstieg findet am morgigen Mittwoch, 30. November, statt. Dabei warten unter anderem aktuelle Informationen vom Stadtteilmanagement sowie vom Bürgerverein Nord. Weiterhin können Anwohner aktuelle Anliegen vortragen. Das GWA-Treffen beginnt um 17.30 Uhr im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57.

(Quelle: Volksstimme, 29.11.2022)

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So

20

Nov

2022

Dank an mobile Stadtwache im Kannenstieg

Die mobile Stadtwache, ein gemeinsames Angebot der Magdeburger Polizei und des Ordnungsamtes, besucht regelmäßig die einzelnen Stadtteile, um unmittelbar vor Ort die Sorgen und Anliegen der Anwohner aufzunehmen. So auch kürzlich wieder vor dem Kannenstieg-Center am Hanns-Eisler-Platz. „Die Beamten beraten und führen zahlreiche Bürgergespräche. Das wird von den Bewohnern sehr gut angenommen und die Präsenz gibt auch immer ein Gefühl der Sicherheit“, erklärt Lutz Fiedler, Sprecher der Arbeitsgruppe Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg. Die Verantwortlichen nehmen auch an Sitzungen der GWA teil, um die dort besprochenen Anliegen aufzunehmen. Auch Streifengänge und -fahrten durch den Stadtteil seien immer wieder sichtbar. „Wir sagen ein Dankeschön an die Beamtinnen und Beamten und wünschen uns weiter gute Zusammenarbeit“, so der GWA-Sprecher.

(Quelle: Volksstimme, 19.11.2022)

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Fr

18

Nov

2022

Gemeinsam Musik machen im Herz-ASZ

Wer daheim ein Musikinstrument hat, aber niemanden mit dem man gemeinsam spielen kann, ist am Mittwoch, 30. November, im Herz-ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, an der richtigen Adresse. Ab 13.30 Uhr wird dort nämlich zusammen musiziert. Jeder, der ein Instrument spielen kann, ist dann damit willkommen. Weitere Infos gibt es unter Telefon 251 29 33.

(Quelle: Volksstimme, 18.11.2022)

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Fr

18

Nov

2022

Weihnachtsbasar bei der Lebenshilfe

Die Mitarbeiter der Lebenshilfe Magdeburg sind derzeit dabei, Schmuckstücke für die Adventszeit zu gestalten. In den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen entstehen Kerzen, Keramik, Holzfiguren, textile Erzeugnisse, weihnachtliche Tischwäsche, Nistkästen und Papierprodukte. Zum jährlich stattfindenden Weihnachtsbasar am Sonntag, 27. November, werden diese Produkte von 10 bis 17 Uhr auf dem Areal am Sülzeanger 1 präsentiert. Für die vorweihnachtliche Stimmung sorgen Jerzy Bojanowski mit der Klarinette und dem Lebenshilfe-Chor.

(Quelle: Volksstimme, 18.11.2022)

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Do

17

Nov

2022

Langes Warten auf die Ikea-Bahn

Stillgelegte Strecke an der Ebendorfer Chaussee bleibt noch Jahre ungenutzt

Die vorübergehend stillgelegte Straßenbahnstrecke an der Ebendorfer Chaussee wird nicht vorzeitig in Betrieb genommen. Bis die Bahnen wieder zu Ikea rollen, wird es noch Jahre dauern.

Ende Juni 2021 war die letzte Straßenbahn in Richtung des Möbelhauses Ikea gerollt. Dann wurde die Gleisstrecke entlang der Ebendorfer Chaussee bis zur Endhaltestelle an der Lerchenwuhne von den Magdeburger Verkehrsbetrieben (MVB) stillgelegt. Seit der Eröffnung der Neubaustrecke für die Tram im Kannenstieg Ende 2021 bedient die Buslinie 69 den bahnlosen Abschnitt. Dies soll solange Bestand haben, bis die neue Straßenbahnstrecke vom Damaschkeplatz kommend bis zur Ebendorfer Chaussee fertig gebaut ist.

Die Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz hatte jetzt im Stadtrat aber gefordert, die Strecke schnellstmöglich wieder zu reaktivieren. Viele Fahrgäste hätten ihren Unmut über den Verlust der Straßenbahn geäußert und eine Wiederaufnahme des Betriebs gefordert, heißt es in einem Antrag. Magdeburgs Baubeigeordneter Jörg Rehbaum erläutert in einer aktuellen Stellungnahme dazu, warum das aber nicht passieren wird. So hätten sich die MVB bewusst für den neuen Streckenast im Kannenstieg und gegen den in Richtung Ikea entschieden.

Höheres Fahrgastpotenzial

Da der Kannenstieg circa 6000 Einwohner habe, sei „das Fahrgastpotenzial dieser Strecke bei weitem höher“ als auf der Ikea-Route. Deshalb wurde im Zuge des Streckenbaus ein Teil des neuen Gleiskreuzes am Knotenpunkt Ebendorfer Chaussee/Milchweg/Johannes-R.-Becher-Straße bereits angelegt. Der „Rest“, der ein Abbiegen von der künftigen Strecke im Milchweg möglich macht, wird nach aktuellem Stand erst im kommenden Jahr eingebaut, wie Rehbaum mitteilt. Ursprünglich sollte dies bereits im Frühjahr dieses Jahres geschehen. Doch wie bei so vielen Abschnitten der 2. Nord-Süd-Verbindung gab es auch hier Verzögerungen. So wurde der 5. Bauabschnitt zwischen Hermann-Bruse-Platz und Ebendorfer Chaussee bis heute nicht offiziell begonnen. Grundstücksfragen galt es unter anderem zu klären. Im Birkenweiler müssen viele Anwohner Flächen für den Trassenbau abtreten.

Erste Bahn erst 2026

Doch erst wenn diese Strecke sowie jene zwischen Damaschkeplatz und Hermann-Bruse-Platz – der Bauabschnitt 4, für den in den kommenden drei Jahren der Magdeburger Ring verlegt wird – fertiggestellt sind, wird auch wieder eine Straßenbahn zu Ikea fahren, verdeutlicht Jörg Rehbaum. Nach letztem Stand wird das erste Fahrzeug frühestens im Jahr 2026 über die neuen Schienen rollen – also gut fünf Jahre nach Stilllegung der Strecke zur Lerchenwuhne. Bis dahin bleibt den Fahrgästen die Buslinie 69 als Alternative.

(Quelle: Volksstimme, 17.11.2022)

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Di

15

Nov

2022

Infos zur Vorsorge für den Krisenfall

Auch wenn es derzeit keine konkrete Gefahr eines Versorgungsausfalls gibt, empfiehlt auch die Magdeburger Stadtverwaltung, für den Ernstfall vorzusorgen. Doch was heißt das konkret? Auf einer kostenlosen Infoveranstaltung im Herz-ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, erhalten Interessierte am kommenden Donnerstag, 24. November, entsprechende Hinweise, welche Vorsorgemaßnahmen getroffen werden können. Die Infoveranstaltung „Was tun im Krisenfall?“ beginnt um 10 Uhr. Eine Anmeldung unter Telefon 251 29 33 ist notwendig.

(Quelle: Volksstimme, 15.11.2022)

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Di

08

Nov

2022

Mobile Stadtwache berät im Kannenstieg

Die mobile Stadtwache wird am Mittwoch,9. November, von 15 bis 18 Uhr am Kannenstieg-Center, Hanns-Eisler-Platz 11, für Bürgeranliegen zur Verfügung stehen, so ein Reviersprecher. Interessierte seien eingeladen, mit den Beamten zu Fragen von Sicherheit und Ordnung ins Gespräch zu kommen und ihre Anliegen dort vorzubringen. Die mobile Wache, ein gemeinsames Projekt von Ordnungsamt und Polizei, bietet eine Anlaufstelle für Bürger. Sie können hier ihre Hinweise anbringen, Verlustmeldungen etwa von Personalausweisen vornehmen, Fundsachen abgeben oder sich beraten lassen. Auch eine Ausgabe von Formularen werde vor Ort angeboten. Seit diesem Jahr wird die mobile Variante der Stadtwache erprobt. Zweimal in der Woche sind die Fahrzeuge auf Tour.

(Quelle: Volksstimme, 08.11.2022)

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Do

03

Nov

2022

Kran hebt Antenne hoch

Die Hans-Grundig-Straße im Kannenstieg ist seit Dienstag gesperrt. Ein großer Baukran versperrt in Höhe der Hausnummer 13 den Weg für Fußgänger, Auto- und Radfahrer. Auf Volksstimme-Anfrage teilt die kommunale Wohnungsbaugesellschaft (Wobau) als Eigentümerin des Gebäudes mit, dass auf dessen Dach eine Mobilfunkantenne der Telekom installiert wird. Die Baumaßnahme soll voraussichtlich bis 11. November andauern.

(Quelle: Volksstimme, 02.11.2022)

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Fr

21

Okt

2022

Kurs gibt Hilfe zum Umgang mit Demenzkranken

Aktuell leben in Deutschland fast 1,8 Millionen Menschen mit Demenz und man begegnet ihnen nicht nur in der Familie, sondern vielfach auch im Alltag, in der Nachbarschaft und auch am Arbeitsplatz. Die Demenz Partner Initiative der Deutschen Alzheimer Gesellschaft konnte bereits über 70 000 Menschen in Deutschland zu Demenz Partnern ausbilden und dazu beitragen, dass Demenzerkrankungen weniger tabuisiert und Menschen mit Demenz weniger stigmatisiert werden. Im Herz-ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, findet am Mittwoch, 9. November, um 9.30 Uhr der 90-minütige, kostenfreie Demenz Partner Kompaktkurs statt. Die Teilnehmer erhalten Tipps und Hinweise zum Umgang und zur Kommunikation mit Menschen mit Demenz und lernen Wege kennen, sie und ihre Angehörigen zu unterstützen, wie Steffi Albers vom Herz-ASZ mitteilt. Eine Anmeldung unter Telefon 251 29 33 ist notwendig.

(Quelle: Volksstimme, 20.10.2022)

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Mo

17

Okt

2022

Nächste Sitzung der GWA Kannenstieg

Das nächste Treffen der Arbeitsgruppe Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg findet am kommenden Mittwoch, 19. Oktober, ab 17.30 Uhr im Begegnungszentrum, Johannes-R.-Becher-Straße 56, statt. Dabei gibt es unter anderem aktuelle Informationen vom Bürgerverein Nord sowie dem Stadtteilmanagement. Wie immer können sich Anwohner mit eigenen Anliegen einbringen.

(Quelle: Volksstimme, 15.10.2022)

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Fr

14

Okt

2022

Besucher und Ehrenamtliche hängen am Wohncafé

Einrichtung im Milchweg ist sozialer Treffpunkt / Hoffen auf Fortsetzung mit neuem Träger

Die Nachricht über das vorläufige Aus des Wohncafés im Hochhaus am Milchweg hatte ehrenamtliche Mitarbeiter und Besucher gleichermaßen schwer getroffen. Ende August wurde ihnen mitgeteilt, dass der soziale Treffpunkt nicht länger von den Pfeifferschen Stiftungen als Träger betreut wird. Martina Schmidt ist eine der Helferinnen, die schon seit fünf Jahren ehrenamtlich in der Einrichtung mitwirkt. Sie wohnt im Haus und hat den kürzesten Weg. „Wir hatten doch noch Veranstaltungen geplant“, berichtet sie. Vorerst wird es diese nicht geben. Christa Kleinert, seit dem vergangenen Jahr dabei, hatte noch die Essenversorgung für den Mittagstisch organisiert. Und auch Lina Hermstein, die ehrenamtlich psychologische Beratung anbietet, fehlt es, mit den Besuchern zu basteln, zu stricken oder zu backen.

Mit Unterstützung der Wohnungsbaugenossenschaft Otto von Guericke als Hauseigentümerin konnten der Mittagstermin am Freitag sowie der montägliche Kaffee auch im September und Oktober fortgesetzt werden. Die Ehrenamtlichen erhalten dafür den Schlüssel für die Räume im Erdgeschoss und kümmern sich um alles, so wie sie es auch vorher schon taten. Eine kleine eingeschworene Gruppe von Senioren schätzt diese festen Termine sehr, um der Einsamkeit im Alter etwas entgegenzusetzen. Für sie ist das Wohncafé ein wichtiger Anlaufpunkt, dessen dauerhafter Verlust schwer wiegen würde, wie sie übereinstimmend sagen. Rita Kabelitz erklärt: „Wir freuen uns immer auf die Treffen. Der Zusammenhalt ist für uns sehr wichtig.“ Die Nachricht über das Aus sei für sie alle ein Schock gewesen. Hannelore Möser kommt sogar jedes Mal extra aus der Innenstadt, um die anderen zu treffen und sich in geselliger Runde über dies und das zu unterhalten. „Früher gab es noch Handarbeit und andere Angebote, die sind nun leider weggefallen. Es ist wichtig, dass die Termine bleiben. Es ist wie eine kleine Familie. Das möchten wir nicht aufgeben“, sagt sie. Und Rita Elle ergänzt: „Wir haben sogar beschlossen, dass wir lieber etwas mehr bezahlen, aber dafür soll alles erhalten bleiben.“ Die Chancen auf eine Fortsetzung des Wohncafés über die beiden Wochentermine hinaus stehen tatsächlich gut, wie Karin Grasse, Vorständin der Guericke-Wohnungsgenossenschaft, erklärt. Es gebe Gespräche mit einem ebenfalls im Haus befindlichen Verein über die Übernahme. In der kommenden Woche soll es dazu einen weiteren Termin geben, nach dem man Genaueres mitteilen könnte. Wenn es wieder Veranstaltungen gibt, dann kommen auch wieder mehr Leute, hofft Martina Schmidt. Durch Corona sei die Besucherzahl etwas zurückgegangen.

(Quelle: Volksstimme, 14.10.2022)

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Do

29

Sep

2022

Neue Papierkörbe für alle

Stadt stellt zuerst im Kannenstieg zusätzliche Abfallbehälter auf / Tausch aller Modelle geplant

Die Umsetzung des vom Stadtrat beschlossenen Papierkorbkonzepts hat im Kannenstieg begonnen. Zehn zusätzliche Behälter vom neuen Typ werden dort installiert. Weitere Stadtteile folgen.

Vor gut zwei Jahren hatte der Stadtrat das Papierkorbkonzept beschlossen. Nun geht es mit der Umsetzung los. Zunächst wurden dazu im Kannenstieg zehn Modelle neuer Bauart an verschiedenen Standorten installiert. Diese waren im Vorfeld mit der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) des Stadtteils bei einer Begehung abgesprochen worden. „Wir freuen uns, dass wir die Ersten sind“, sagte GWA-Sprecher Lutz Fiedler beim Pressetermin mit dem Ordnungsbeigeordneten Holger Platz. Dieser gab den offiziellen Startschuss für den großen Papierkorbtausch. Denn in den kommenden Jahren sollen nach und nach alle 2800 Papierkörbe im Stadtgebiet gegen die neuen Modelle ausgetauscht werden. Diese hätten mehrere Vorteile gegenüber den bisherigen Behältern, sagte Platz. So seien sie vor allem für die Mitarbeiter des Städtischen Abfallwirtschaftsbetriebs (SAB) leichter zu händeln. „Die aktuellen Behälter sind sehr schwer“, wie Platz aus eigener Erfahrung zu berichten weiß. Die Neuen dagegen sind viel leichter zu handhaben. Auch die Nutzer profitieren, da sie größer sind als die alten Modelle. Die Standardbehälter fassen 60 oder 80 Liter Abfall, sagt Andreas Stegemann, Leiter des SAB. Dann gibt es noch die „Big Bellys“, die mit einer solarbetriebenen Müllpresse ausgestattet sind. Solch ein Exemplar steht bereits am Alten Rathaus. Und schließlich gibt es „Müllgaragen“, die 240 Liter fassen.

Zunächst werden bis Mitte des kommenden Jahres 147 zusätzliche Papierkörbe installiert, die allesamt auf Wunsch der GWA-Gruppen in den Stadtteilen erfolgen. Nach dem Kannenstieg ist der Neustädter See an der Reihe, wo sechs neue Behälter dazukommen. Anschließend geht es nach und nach durch die anderen Stadtteile, in denen sich Anwohner gemeldet haben. Alleine hierfür werden gut 150 000 Euro investiert, wie Stegemann erklärt.

Ist dies abgeschlossen, erfolgt der Tausch der vorhandenen Behälter. Dies wird ebenfalls über mehrere Jahre erfolgen. Ab 2025 wird beispielsweise die Innenstadt an der Reihe sein. Defekte Papierkörbe würden natürlich als Erstes ausgetauscht, so der SAB-Leiter weiter, der zudem betonte, dass sie auch für die Entsorgung von Hundekot und Zigarettenkippen genutzt werden können. Außerdem gelte schon längst nicht mehr die Ausrede, dass man keinen Papierkorb finden könne, wie Holger Platz erinnerte. Denn auf der Webseite der Stadt unter www.magdeburg.de gibt es eine Karte, auf der alle Papierkörbe verzeichnet sind. Auch eine App könne hierfür genutzt werden, erklärte der Beigeordnete. Für GWA-Sprecher Lutz Fiedler sind die neuen Papierkörbe vor allem „ein Beitrag zur Sauberkeit im Stadtteil“.

(Quelle: Volksstimme, 29.09.2022)

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Do

15

Sep

2022

Vaters Haus öffnet seine Türen

Pfingstgemeinde im Kannenstieg feiert am Sonntag 30-jähriges Bestehen

Kurz nach der Wende war Thorsten Moll nach Magdeburg gekommen. In einer Wohnung hielt der Pastor seinen ersten Gottesdienst ab, wie er erzählt. Als dann im Sommer 1992 seine Frau mit den vier Kindern nachkam, gründeten sie in der Robert-Koch-Straße ihre Pfingstgemeinde Vaters Haus. Im Speisesaal eines ehemaligen Lehrlingswohnheims trafen sich die Mitglieder zunächst. Weil das Gebäude aber bald abgerissen werden sollte, wurde der jungen Gemeinde einer der nach dem Geburtenknick in den 1990er Jahren überflüssig gewordenen Kindergärten überlassen. Im Kannenstieg wurde im Jahr 2000 das Gemeindehaus Vaters Haus offiziell eröffnet. Schon damals war klar, dass auch wieder eine Kita dazugehören soll, erinnert sich Thorsten Moll. Vor drei Jahren schließlich konnten die „Königskinder“ eröffnen. Mit ihren Pfadfindern ist die Gemeinde auch in der Jugendarbeit sehr aktiv, berichtet Moll, der mittlerweile Seniorpastor ist. Sein Sohn leitet heute die Gemeinde. Am Sonntag von 10 bis 15 Uhr wird das 30-jährige Bestehen der Pfingstgemeinde mit einem Tag der offenen Tür gefeiert. Es wird einen Kannenstieg-Rap sowie Pfadfinder-Aktivitäten geben. „Wir

wollen uns den Bürgern im Kannenstieg zeigen. Sie haben oft Hemmungen vor einer Kirche“, sagt Pastor Moll.

(Quelle: Volksstimme, 15.09.2022)

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Di

13

Sep

2022

Kannenstieg braucht neue Bänke

Diese Standorte wünschen sich Anwohner und hoffen auf schnelle Aufstellung

Wo fehlen im Kannenstieg noch Sitzbänke? Darüber haben Anwohner diskutiert. Ihr Wunschstandort auf der Lindwurmbrücke wird von der Stadtverwaltung abgelehnt. Hoffnung liegt jetzt auf einem Ratsbeschluss.

Im Kannenstieg leben viele ältere Menschen. Wenn sie in den Straßen des Viertels unterwegs sind, brauchen sie mitunter eine Verschnaufpause auf dem Weg zum Einkauf oder zum Arzt. Doch das ist nicht so einfach, da Sitzgelegenheiten rar gesät sind.

Deshalb hatte es sich die AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg zur Aufgabe gemacht, nach den Wunschstandorten zu fragen und ihre Umsetzbarkeit bei der Stadtverwaltung zu erkunden. Die mobile GWA des Begegnungszentrums Kannenstieg hatte sich dazu auf den Straßen im Stadtteil umgehört und Standorte gesammelt. In der jüngsten Sitzung des Bürgergremiums konnte Sprecher Lutz Fiedler nun erste Ergebnisse bekanntgegeben. Demnach kommt eine Stelle, die von Anwohnern gewünscht worden war, auf keinen Fall infrage: die Lindwurmbrücke. Wer sich dort die Treppen hochgemüht hat, sollte sich kurz hinsetzen können, so die Anwohneridee.

Sorge vor Unrat auf Ring

Doch wie es dazu aus dem Tiefbauamt heißt, sei das nicht möglich. Es werde befürchtet, dass sich dort dann nicht nur Senioren zur Pause, sondern auch andere Leute zum Umtrunk treffen könnten. Deren Hinterlassenschaften, Flaschen und mehr, landen dann auf den Fahrzeugen auf dem Magdeburger Ring, so die Sorge der Verwaltung. Diese Begründung stieß in der GWA-Runde allerdings auf wenig Verständnis. Ein zusätzlicher Standort sei in der Helene-Weigel-Straße gewünscht worden, ein weiterer gegenüber der Wendeschleife der Straßenbahn. Hierbei müsse aber darauf geachtet werden, wem das fragliche Grundstück gehört, erinnerte Lutz Fiedler. Denn auf dem Gehweg ist in der Regel kein Platz für eine Sitzgelegenheit. Doch gehört das angrenzende Grundstück einem Vermieter, wie einer Wohnungsgenossenschaft, müsse diese zuerst mit ins Boot geholt werden. Dort sei man häufig zwiegespalten, was Bänke angeht, berichtete Fiedler weiter. Einerseits wolle man die Bänke natürlich auch gerne für die eigenen Mieter, andererseits habe man in der Vergangenheit schon häufig Schwierigkeiten durch Bänke bekommen, weil es regelmäßig zu Lärmproblemen komme. Aus diesem Grund sei auch eine Sitzbank abgebaut worden, die unmittelbar vor dem Eingang des Bürgerhauses Kannenstieg gestanden hatte. Gerade dort werde sie von den älteren Besuchern des Herz-ASZ aber durchaus gebraucht, so der GWA-Sprecher. „Wir müssen die Anlieger mitnehmen“, betonte er.

Stadtteilmanager Marcel Härtel verwies auf die jüngste Sitzung des Stadtrates, wo es eben gerade um die Aufstellung von zusätzlichen Sitzbänken ging. Er warb dafür, auf die zügige Umsetzung eines dort getroffenen Beschlusses zu hoffen. Denn wie schon bei den Papierkörben geschehen, sollen nun auch alle Stadtteile respektive die Gemeinwesenarbeitsgruppen angeschrieben werden, um die ihrer Meinung nach fehlenden Standorte zu melden. Bei Papierkörben war dies bereits genauso gehandhabt worden. Anhand der entstandenen Liste soll das Defizit an Abfallbehältern nach und nach beseitigt werden. Ebenso soll es idealerweise mit den Sitzbänken laufen, so Härtel.

Keine Bank ist keine Lösung

Er warnte auch davor, in Sorge vor dem, was sein könnte, erst gar keine Bank aufzustellen. „Deswegen nichts zu tun, ist kontraproduktiv. Bänke sind dafür da, sich dort zu treffen, egal ob jung oder alt“, sagte er. Tobias Hoffmann, Geschäftsstellenleiter der Wohnungsbaugesellschaft (Wobau), verwies auf die Möglichkeit, unterschiedliche Bänke aufzustellen. So gebe es spezielle Jugendbänke ohne Sitzfläche und Lehne. Im Hof der Johannes-R.-Becher-Straße 46-50 prüfe das Unternehmen derzeit den Bedarf der Mieter.

(Quelle: Volksstimme, 13.09.2022)

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Mo

12

Sep

2022

Freizeitläufer erobern den Kannenstieg

Zum 20. Mal hatte der MLV Einheit e. V. am Freitagnachmittag zum Lauf durch den Kannenstieg eingeladen. Viele kleine und große Freizeitläufer folgten dem Aufruf und traten auf vier unterschiedlich langen Strecken an den Start. Angefeuert von Familie und Freunden gaben schon die Jüngsten ihr Bestes. Am kommenden Wochenende ist die Sportanlage am Neuen Sülzeweg erneut Anlaufpunkt für sportbegeisterte Familien, wenn der jährliche Sportabzeichentag ansteht. Am Sonntag von 10 bis 15 Uhr kann selbiges vor Ort abgelegt werden.

(Quelle: Volksstimme, 10.09.2022)

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Fr

09

Sep

2022

Neues Kreativangebot startet in der „Oase“

Im Stadtteiltreff „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, startet bald ein neues Angebot für Kinder und Familien. Wie Stadtteilmanager Marcel Härtel in der Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg mitteilte, ist Auftakt am Sonnabend, 24. September. Dann geht es alle zwei Wochen donnerstags kreativ und aktiv zu.

(Quelle: Volksstimme, 09.09.2022)

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Fr

09

Sep

2022

Überraschendes Aus fürs Wohncafé

Verschlossene Türen am Nachbarschaftstreff in Nord: So geht es weiter

Der Treffpunkt Wohncafé im Hochhaus am Milchweg ist vorerst Geschichte. Die Pfeifferschen Stiftungen haben sich zurückgezogen. Die Guericke-Genossenschaft will das Projekt aber fortführen.

Die überraschendste Nachricht hatte sich Stadtteilmanager Marcel Härtel für den Schluss der Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg aufgehoben. „Pfeiffers sind aus dem Milchweg ausgezogen“, erklärte er der Bürgerrunde am Mittwochabend. Der Treffpunkt Wohncafé, eine soziale Einrichtung im Hochhaus am Milchweg, ist damit vorerst Geschichte. Über die Hintergründe sei ihm nichts bekannt, eine Ankündigung oder eine Verabschiedung habe es nicht gegeben, bedauerte er. Auch vor Ort findet sich kein Hinweis über die Schließung oder deren Gründe.

Auf Volksstimme-Anfrage erklärt René Maresch, Leiter Unternehmenskommunikation bei den Pfeifferschen Stiftungen, wie es dazu gekommen ist. Demnach habe die Wohnungsgenossenschaft „Otto von Guericke“ die Finanzierung bereits seit 2020 übernommen. Der Vertrag wäre Ende des Jahres ausgelaufen. Weil nun auch der Quartiersmanager nicht mehr zur Verfügung stand, wäre es aus wirtschaftlicher Sicht unsinnig gewesen, jemand Neues zu suchen. „Es ist sehr schade und wir bedauern es sehr“, erklärt René Maresch. Die geplante

Querfinanzierung über einen eigenen Pflegedienst vor Ort habe nicht realisiert werden können. Auch Corona und der einhergehende Besucherrückgang habe eine Rolle gespielt.

Das Quartiersmanagement und damit auch das Wohncafé waren 2015 in dem Hochhaus eingerichtet worden. Vor allem Senioren aus der Umgebung sollten einen Anlaufpunkt finden. Damals gab es dafür eine Förderung der Stiftung Deutsches Hilfswerk. Diese war aber 2020 ausgelaufen, woraufhin sich die Genossenschaft bereiterklärt hatte, die Personalkosten, wenn auch in geringerem Zeitumfang, zu übernehmen. Was die Kommunikation angeht, sagt Maresch, dass die Stammkunden des Wohncafés informiert worden seien. Es habe auch eine Verabschiedung mit Blumensträußen gegeben. Warum es nicht beim Stadtteilmanagement oder der GWA angekommen ist, könne er nicht sagen.

Wie es mit dem Treff weitergeht, ist nun Sache der Guericke-Genossenschaft. Vorständin Karin Grasse versichert, dass man das Projekt „auf jeden Fall“ fortführen wolle. Zusammen mit den Ehrenamtlichen, die die Einrichtung bereits jetzt die meiste Zeit betreut haben, wurde vereinbart, im September einzelne Veranstaltungen wie den Kaffeeklatsch oder den Mittagstisch fortzuführen. Zudem sei man in Verhandlungen mit dem Verein Tierisch geborgen, der direkt neben dem Wohncafé sein Domizil hat. Dieser soll das Angebot im Idealfall in gleicher Weise fortführen, sagt Karin Grasse.

(Quelle: Volksstimme, 09.09.2022)

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Fr

09

Sep

2022

20. Lauf im Kannenstieg

MLV Einheit kann morgen Jubiläum feiern

Wenn morgen Nachmittag der Startschuss für den diesjährigen Kannenstieg-Lauf fällt, kann der ausrichtende MLV Einheit e. V. auf ein Jubiläum anstoßen. Denn der Sportverein mit Sitz am Neuen Sülzeweg richtet die Veranstaltung für große und kleine Lauffans bereits zum 20. Mal aus, wie die Vorsitzende Sabrina Mewes-Bruchholz informiert. Erster Start ist am Freitag um 16.30 Uhr auf dem Vereinssportplatz. Die Anmeldefrist ist bereits abgelaufen, eine Nachmeldung vor Ort ist bis 60 Minuten vor dem jeweiligen Lauf aber möglich, erklärt sie weiter.

Los geht es mit dem 400-Meter-Schnupperlauf für Kinder bis sieben Jahre. Um 17.15 Uhr startet die 1,5 Kilometer-Runde für die Jahrgänge 2015 bis 2011. Um 18 Uhr fällt schließlich der Startschuss für die 3- und 6-Kilometer-Läufe. Bis auf den Schnupperlauf sind alle Starts Wertungsläufe für die Stadtrangliste. „Aufgrund des Kannenstieg-Laufs und der damit verbundenen Straßensperrungen kommt es am Nachmittag rund um den Sportplatz am Neuen Sülzeweg zu Verkehrseinschränkungen,“ weist Sabrina Mewes-Bruchholz weiter hin. Die Anwohner des Stadtteils werden um Verständnis gebeten.

(Quelle: Volksstimme, 08.09.2022)

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Mo

05

Sep

2022

Lampionumzug und Weihnachtsmarkt

Auch wenn noch Sommer ist, laufen beim Bürgerverein Nord e. V. bereits die Planungen für den diesjährigen Lampionumzug und Weihnachtsmarkt. Wie Marcel Härtel in der Sitzung der Gemeinwesenarbeitsgruppe (GWA) Neustädter See berichtete, sollen die Laternen am 4. November durch die Straßen des Viertels ziehen.

Musikalisch begleitet werden die Teilnehmer einmal mehr vom Sax’n’Anhalt-Orchester. Die Kapelle wird auch weihnachtliche Musik am 3. Dezember beisteuern, wenn nach zwei Jahren Corona-Pause wieder ein Weihnachtsmarkt im Stadtteil stattfinden wird. Außerdem wurde bereits eine Feuershow fest gebucht, kündigte Marcel Härtel an.

(Quelle: Volksstimme, 03.09.2022)

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Mo

05

Sep

2022

Pfingstgemeinde feiert Jubiläum

Die Pfingstgemeinde Vaters Haus im Kannenstieg kann in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feiern. Aus diesem Anlass wird es am Sonntag, 18. September, eine Festveranstaltung auf dem Gelände an der Johannes-R.-Becher-Straße 51 geben. „Um 10 Uhr starten wir mit guter Musik, Tanz und einem Impuls, um Gott zu feiern“, teilt die Gemeinde mit. Anschließend erwarten die Besucher bis 15 Uhr Einblicke in Vaters Haus, wie die Aktivitäten oder den Königskindergarten. Für Kinder werden unter anderem Ranger-Karussell, Hüpfburg und Ranger-Tennis angeboten.

(Quelle: Volksstimme, 03.09.2022)

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Mo

05

Sep

2022

Kalender zeigt Fotos aus 50 Jahren Nord

Große Ereignisse im Stadtteil Neustädter See werfen ihre Schatten in Form eines Kalenders voraus. Denn im kommenden Jahr wird der 50. Jahrestag der Grundsteinlegung für das Wohngebiet im Norden Magdeburgs begangen. Dieses Jubiläum ist entsprechend das Thema des neuen Stadtteilkalenders, der in diesen Tagen in verschiedenen Einrichtungen im Quartier ausliegt.

Stadtteilmanager Marcel Härtel hat ihn als Vorbote für den Geburtstag des Wohngebietes zusammengestellt und dabei auf zahlreiche historische Fotos von ehemaligen und heutigen Anwohnern zurückgegriffen. „Wir arbeiten damit langsam auf das Jubiläumsjahr hin“, sagte er in der jüngsten Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Neustädter See. So kündigte er an, dass weiterhin eine Broschüre veröffentlicht werden soll, die die Geschichte des Stadtteils zusammenfasst. Und auch eine Ausstellung, ebenfalls mit vielen historischen Bildern, wird es 2023 geben. Der Grundstein für das Wohngebiet Nord wurde am 15. Februar 1973 gelegt. Bereits im folgenden November zogen die ersten Mieter in die Pablo-Neruda-Straße 4 ein. Noch heute wohnt dort eine Frau, die damals den Erstbezug mitgemacht hatte.

(Quelle: Volksstimme, 02.09.2022)

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Do

01

Sep

2022

GWA Kannenstieg spricht über Bänke

Die AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg trifft sich am kommenden Mittwoch, 7. September, zu ihrer nächsten Sitzung. Dann soll es unter anderem um die möglichen Standorte für neue Sitzbänke im Stadtteil gehen, wie Sprecher Lutz Fiedler ankündigt. Außerdem werden das Stadtteilmanagement und der Bürgerverein Nord über aktuelle Themen und Projekte informieren. Das GWA-Treffen beginnt um 17.30 Uhr im Begegnungszentrum Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 56. Interessierte Anwohner sind willkommen.

(Quelle: Volksstimme, 01.09.2022)

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Di

30

Aug

2022

Mit dem Fahrstuhl ins Bürgerhaus

Senioreneinrichtung im Kannenstieg ist nun barrierefrei zugänglich

Große Freude bei den Besuchern des Bürgerhauses Kannenstieg: Der neue Fahrstuhl wurde am Montag offiziell freigegeben. Das Stadtteilzentrum ist nun barrierefrei erschlossen.

Wer bislang zum Reha-Sport im Herz-ASZ wollte, musste noch einigermaßen gut zu Fuß sein, um die 16 Stufen bis zum Sportraum in der ersten Etage erklimmen zu können. Auch der Kreativraum der Senioreneinrichtung war für manche Besucher bislang unerreichbar. „Ein Rollstuhlfahrer, der immer zum Skat kommt, war noch nie hier oben bei uns im Büro“, sagt ASZ-Mitarbeiterin Annette Münzel. Speziell für ihn will sie nun eine kleine Führung durch die oberen Bereiche des Bürgerhauses anbieten. Denn die Zeiten der Unerreichbarkeit sind nun vorbei. Nach gut einem Jahr Bauzeit wurde am Montag der neue Fahrstuhl des Stadtteilzentrums an der Johannes-R.-Becher- Straße offiziell in Betrieb genommen.

„Dürfen wir ihn jetzt ausprobieren?“, fragen die Damen beim Morgenkaffee neugierig und wagen mit Rollator und „Hackenporsche“ die erste Testfahrt. Vom Ergebnis sind sie überzeugt: „Das ist wirklich super“, sagt Erna Nonn beispielsweise.

Im August vergangenen Jahres hatten die Abrissarbeiten im Eingangsbereich des Gebäudes begonnen. Denn um den Fahrstuhl anzubringen, musste dieser neu gestaltet werden. In der oberen Etage steht am Ausstieg nun mehr Platz zur Verfügung, mit einer großen Glasfront zum darunterliegenden Gehweg. Aber nicht nur die Senioren des Herz-ASZ werden von der neuen Anlage profitieren, wie Annette Münzel erinnert. Auch der Deutsche Familienverband, als Träger Hausherr im Bürgerhaus, ist mit seinen Büroräumen im oberen Bereich zu finden. Auch diese sind nun besser für Beratungen zu erreichen, beispielsweise für Familien mit Kinderwagen. Selbst die ebenfalls im Haus untergebrachte Kita „Die Wurzel“ wird durch den Fahrstuhl für Rollstuhlfahrer zugänglich. „Viele können nicht mehr die Stufen steigen. Deshalb freuen wir uns alle wirklich sehr, dass wir den Fahrstuhl in Betrieb nehmen konnten“, sagt Annette Münzel. Jetzt sei man endlich ein barrierefreies Bürgerhaus. Zusätzlich wurde auch ein automatischer Türöffner installiert, der ebenfalls den Zugang für viele Besucher erleichtert. Weiterhin werden derzeit noch die Fenster der Einrichtung ausgetauscht, die sanierungsbedürftig waren. Wer den Fahrstuhl testen will, hat in der Woche einige Möglichkeiten: Am morgigen Mittwoch wird zum Beispiel ab 9.30 Uhr gemeinsam genäht oder Kuchen gebacken. Dieser ist für den Kaffeeklatsch am Donnerstag gedacht, bei dem ab 14 Uhr geklönt wird. Hierfür ist eine Anmeldung unter Telefon 251 29 33 notwendig.

(Quelle: Volksstimme, 30.08.2022)

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Mo

29

Aug

2022

Jahreskalender 2023 erhältlich

2023 - 50 Jahre Grundsteinlegung in Nord - Zum Jubiläum des Wohngebietres Kannenstieg und Neustädter See ist ein Jahrekalender im Büro des Stadtteilmanagements Magdeburg Nord des Internationalen Bundes, Pablo-Neruda-Str. 11, Stadtteiltreff Oase, erhältlich.

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Mo

29

Aug

2022

30 Jahre Vaters Haus


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Mo

29

Aug

2022

Sportabzeichen und Kannenstieglauf


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Mi

24

Aug

2022

Breakdance-Workshop

Einverständnis der Eltern zum Ausfüllen
Tanz-mit-uns_Breakdance-Workshop_2.pdf
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Mi

17

Aug

2022

Herz-ASZ lädt zum Minigolfturnier ein

Schon seit mehreren Jahren lädt das Herz-ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg zu einem Minigolfturnier auf der Anlage an der Lerchenwuhne ein. Die diesjährige Auflage ist für den morgigen Donnerstag geplant. Turnierbeginn ist um 10 Uhr. Die Teilnahmegebühren betragen 5 Euro. Alle weiteren Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter Telefon 251 29 33.

(Quelle: Volksstimme, 17.08.2022)

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Di

16

Aug

2022

Wohncafé lädt zum Zoobesuch ein

Der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, lädt am Mittwoch, 24. August, ab 10 Uhr zu einem gemeinsamen Besuch im Zoo ein. Treffpunkt ist am Haupteingang des Zoos. Anmeldung für Interessierte unter Telefon 99 00 71 38.

(Quelle: Volksstimme, 16.08.2022)

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Di

16

Aug

2022

Orientalischer Fattoush trifft auf Kartoffelsalat

Deutsch-syrisches Kennenlernen in der Küche

Um sich näher kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen, haben sich jüngst syrische Frauen und Seniorinnen aus dem Norden Magdeburgs im Herz-ASZ im Kannenstieg zu einem gemeinsamen Kochen getroffen. „Typische Gerichte aus dem jeweiligen Land wie der orientalische Brotsalat Fattoush und der deutsche Klassiker Kartoffelsalat wurden zubereitet und verkostet“, berichtet Steffi Albers im Alten- und Service-Zentrum. Neben herkömmlichen Gemüsesorten wie Paprika, Tomaten, Gurken, Feldsalat fanden im Fattoush auch weniger bekannte Zutaten wie Granatapfelsirup und das Gewürz Sumach Verwendung. „Natürlich durften in diesem landestypischen Salat frittierte Brotstücke, die zu kunstvollen Schleifen geformt wurden, nicht fehlen“, so Albers weiter. Trotz einiger Sprachbarrieren gab es beim Essen einen regen Erfahrungsaustausch und man erfuhr von der Lebenssituation des Anderen, zieht sie ein positives Fazit.

Die Aktion entsprang der Ideenschmiede von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Herz-ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg und der Integrationsgemeinwesenarbeit, um ein friedliches und solidarisches Miteinander im Wohngebiet zu fördern.

Einladungen für die Teilnahme am bevorstehenden Senioren-Minigolfturnier und den freitäglichen Stadtteilspaziergängen des Herz-ASZ möchten einige syrische Frauen annehmen, kann Steffi Albers bereits als erste Erfolge mitteilen. Für den September wurde zudem schon ein gemeinsames Picknick im Herrenkrugpark vereinbart.

(Quelle: Volksstimme, 16.08.2022)

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Do

04

Aug

2022

Beim Kochen ins Gespräch kommen

Das Herz-ASZ im Kannenstieg lädt für nächsten Donnerstag, 11. August, zum internationalen Kochen ein. Bei der Veranstaltung haben die Teilnehmer die Möglichkeit, während des gemeinsamen Kochens miteinander ins Gespräch zu kommen. Stadtteilbewohner aus allen Ländern sind willkommen, um in einen kulturellen Austausch zu gelangen. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um vorherige Anmeldung gebeten. Das Herz-ASZ ist telefonisch unter der Rufnummer 0391/251 29 33 oder vor Ort in der Johannes-R.-Becher-Straße 57 zu erreichen.

(Quelle: Volksstimme, 04.08.2022)

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Do

04

Aug

2022

Mit Kanne und Bollerwagen zum Gießen

Senioren helfen ihrem Bäumchen über die Trockenzeit hinweg und unternehmen einen kleinen AusflugLandauf, landab leiden derzeit Sträucher und Bäume unter der Trockenheit und stehen teils vertrocknet da. Die Senioren aus dem Herz-ASZ im Kannenstieg wollten ihrem Bäumchen, das dem Bürgerhaus Kannenstieg gewidmet ist, ein wenig helfen. Der Baum war im vergangenen Jahr von SPD-Stadtratsmitglied Julia Brandt gespendet worden und soll sich weiter gut entwickeln. Deshalb entschlossen sich die Senioren, einen Bollerwagen mit Gießkannen und frischem Wasser zu beladen, und machten sich auf den Weg zu dem Baum. In der Hans-Grundig-Straße wurde der Feldahorn gepflanzt. „Gerade in der zurzeit heißen und trockenen Wetterperiode machen sich Senioren des Herz-ASZ Gedanken, dass der Baum nicht verdurstet“, berichtet Steffi Albers. Erfreut haben die Senioren festgestellt, dass der Baum bereits aus einem prall gefüllten Wassersack versorgt wird. Das mitgebrachte Wasser war also nur noch eine kleine Zugabe. Die Senioren werden auf jeden Fall im Sommer den Baum immer mal wieder aufsuchen, um zu schauen, ob er Wasser benötigt, kündigt Steffi Albers an. Weitere Bäume wurden nicht gegossen. Allerdings: Wer Lust hat und dem Grün vor seiner Haustür etwas Gutes tun möchte, der kann auch in privater Initiative einmal zur Gießkanne greifen. Bereits Ende Juni wurden Bürger aufgerufen, die Bewässerungsmaßnahmen des Eigenbetriebs Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg zu unterstützen. Der Betrieb appellierte mit der Interessenvertretung Runder Tisch Magdegrün: „Übernehmen Sie Gießpatenschaften für ausgewählte Gehölze, um unser Stadtgrün über die heiße Trockenperiode zu bringen.“

(Quelle: Volksstimme, 04.08.2022)

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Fr

29

Jul

2022

Aktionswochen in der Kleiderkammer

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Do

28

Jul

2022

Sozialarbeit beginnt in der Kita

Kristin Voigt berichtet Politikern über ihre Tätigkeit in der Einrichtung „Bummi“ im Kannenstieg

Träger von Kitas und Kita- Sozialarbeit appellieren an die Politik, die wichtigen Stellen in den Einrichtungen langfristig zu sichern. In der Kita „Bummi“ kam es jetzt zum Austausch.

Seit über einem Jahr ist Kristin Voigt als Sozialarbeiterin in der Kita „Bummi“ im Kannenstieg nun bereits aktiv. Von den gut 80 Familien, deren über 100 Kinder die Einrichtung der Kitawo gGmbH besuchen, betreut sie die Hälfte, teilweise langfristig. Darunter sind auch viele alleinerziehende Mütter. Sie hilft ihnen bei Sprach- und Erziehungsproblemen oder geht mit ihnen Schreiben von Ämtern und Behörden durch. Gibt es Verständigungsprobleme, besorgt sie einen Dolmetscher. Sie macht Dinge, die die 16 Erzieherinnen der Kita längst nicht mehr geschafft haben, und erleichtert ihnen somit die Arbeit. „Es ist schwierig für uns, sich allen Problemen zu widmen. Es gibt immer mehr besondere soziale Bedarfslagen. Die Verständigung ist eine große Herausforderung“, verdeutlicht Kita-Leiterin Iris Schulze. Im Rahmen der vom Awo Landesverband initiierten Sommertour „Politik trifft Praxis“ berichtete Kristin Voigt am Mittwoch einigen Politikern von ihrer Tätigkeit. Neben den Landtagsabgeordneten Tobias Krull (CDU) und Konstantin Pott (FDP) waren auch Julia Brandt (SPD) und Tim Rohne (CDU) aus dem Magdeburger Stadtrat der Einladung gefolgt. Sie hörten sich die Vorteile der Kita-Sozialarbeit an, aber auch welche Probleme es gibt.

Ausländeramt ausgebucht

So sei es aktuell schwierig, bei der Ausländerbehörde einen Termin zu bekommen, wie Kristin Voigt erklärte. In der Kita „Bummi“ liegt der Anteil der betreuten Kinder mit Migrationshintergrund bei über 50 Prozent mit einem guten Dutzend Nationen. „Da läuft der Aufenthaltstitel aus und kann nicht verlängert werden, weil es keinen Termin gibt“, verdeutlichte sie. Das sorge für Existenzängste bei den Eltern, die sich wiederum auf die Kinder auswirken können, ergänzte Awo-Geschäftsführerin Andrea Zander. Und um die Kinder geht es schließlich bei der Kita-Sozialarbeit. Sie sollen durch die Arbeit von Kristin Voigt soziale Kompetenzen aufbauen, um später gleiche Bildungschancen zu haben. In den Schulen gibt es das schon länger. Der Deutsche Familienverband, über den auch Kristin Voigt angestellt ist, betreut zahlreiche Schulen in der Stadt. „Wir haben von unseren Mitarbeitern immer wieder die Rückmeldung erhalten, dass man früher mit der Sozialarbeit anfangen müsse“, berichtete Geschäftsführer René Lampe. Der Stadtrat hatte dies bereits 2020 erkannt und die Kita-Sozialarbeit auf den Weg gebracht.

18 Kitas mit eigener Stelle

Christin Rose ist im Jugendamt die Koordinatorin für die 18 Einrichtungen in der Stadt, die davon profitieren. Von insgesamt 143 Einrichtungen hatten fast alle Bedarf dafür angemeldet, erklärte sie. Finanziert werden können bislang aber nur die 18 Kitas mit dem größten Bedarf, der Großteil über das Kinderfördergesetz des Landes, einige wenige über das Gute-Kita-Gesetz. Die Finanzierungen laufen Ende 2023 beziehungsweise Ende 2024 aus. Die Zukunft ist ungewiss. Deswegen trommeln die Träger dafür, dass die Weichen frühzeitig für eine Verlängerung und Verstetigung gestellt werden. Derzeit kommen gut 900 000 Euro vom Land für die Stellen. Magdeburg habe dabei bundesweit eine Vorreiterrolle, weil hier jede der teilnehmenden Kitas eine Vollzeitstelle habe, betonte René Lampe. Anderenorts müssten Sozialarbeiter ihre Zeit auf mehrere Einrichtungen verteilen, die Arbeit würde darunter leiden. In Magdeburg kann sich Kristin Voigt voll und ganz auf die „Bummi“-Kinder konzentrieren. „Wir sind sehr froh, dass man sich hier so entschieden hat. Der Bedarf ist da“, sagte Iris Schulze. „Ich habe hier mein Büro, das für alle Eltern offensteht“, sagte die Sozialarbeiterin, die außerdem mit den Kindern und Erzieherinnen arbeitet. So bereitet sie derzeit beispielsweise die Gründung eines Kinderrats vor, um deren Beteiligung an Entscheidungen zu fördern. Sogar ein Krippenkind ist dort bereits dabei, erzählte sie.

Bund in der Pflicht

Tobias Krull sieht in der Frage der Finanzierung auch den Bund in der Pflicht. Die Nachricht, dass das Projekt Sprachkita wohl nicht fortgesetzt werde, sei fatal, erklärte er. Die „Bummi“-Kita hat darüber eine Sprachkraft, die dann wegfallen würde. Auch die Zukunft des Gute-Kita-Gesetzes müsse in Berlin entschieden werden. „Uns müssen sie nicht von der Notwendigkeit der Sozialarbeit überzeugen“, sagte er für die vier anwesenden Politiker.

(Quelle: Volksstimme, 28.07.2022)

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Do

28

Jul

2022

Stadtteilspaziergang fördert Gesundheit

Jeden Freitag lädt das Herz-ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg zu einem Stadtteilspaziergang ein. Der Grund: „3000 Schritte zusätzlich am Tag fördern die Gesundheit“, wie die Einrichtung des Paritätischen informiert.

Start ist jeweils um 10 Uhr vor Ort am Bürgerhaus in der Johannes-R.-Becher-Straße 57. Zusätzlich zum Gesundheitsaspekt kann mit dem wöchentlichen Spaziergang auch regelmäßig der Stadtteil Kannenstieg erkundet werden.

(Quelle: Volksstimme, 28.07.2022)

 

 

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Mi

27

Jul

2022

Kommt ein Vogel geflogen

Der Kannenstieg hat einen Vogel. Seitdem das Gerüst an der Otto-Nagel-Straße 7 bis 8 abgebaut ist, präsentiert sich das neueste Wandbild im Wohngebiet Nord unverhüllt. Ein Exemplar des Bienenfressers ziert die Fassade des Zehngeschossers samt Nachkommenschaft. Bienenfreunde müssen sich ob des gewählten Motivs nicht beklagen. Trotz seines Namens beschränkt sich die Nahrungspalette des Bienenfressers nicht nur auf die Honigproduzenten. Laut Nabu stehen ebenso Hummeln, Libellen, Käfer und Schmetterlinge auf seiner Speiseliste, die er allesamt im Flug erbeutet. Er ist zudem nicht der erste Vogel an einer Wand in Nord. Am Neustädter See zieren ein Kranich und ein Seeadler jeweils ein Hochhaus. Ein weiterer Zehngeschosser zeigt einen Wal. Direkt gegenüber dem neuesten Wandbild begrüßen zwei spielende Kinder den Betrachter.

(Quelle: Volksstimme, 27.07.2022)

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Mi

27

Jul

2022

Modenschau im Kannenstieg

Das Herz-ASZ Kannenstieg lädt am kommenden Mittwoch, 3. August, alle Modeinteressierten zu einer Modenschau in das Bürgerhaus, Johannes-R.-Becher-Straße 57, ein. Geplant sind zwei Veranstaltungen, die um 10 und 13.30 Uhr beginnen, wie das Alten- und Service-Zentrum in Trägerschaft des Paritätischen weiter mitteilt. Interessierte werden gebeten, sich bis zum kommenden Freitag, 29. Juli, anzumelden. Die Unkosten betragen 4 Euro. Weitere Infos geben die Mitarbeiterinnen vor Ort in der Einrichtung sowie unter Telefon 251 29 33.

(Quelle: Volksstimme, 26.07.2022)

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Mi

20

Jul

2022

Neue Sitzbänke für den Kannenstieg

Im Stadtteil fehlen Sitzbänke. Das ist eine der Erkenntnisse aus der mobilen Gemeinwesenarbeit (GWA) des Begegnungszentrums Kannenstieg. In der jüngsten Sitzung der GWA-Gruppe des Stadtteils wurde darüber diskutiert. Im Ergebnis wurde festgelegt, dass das Begegnungszentrum in der Johannes-R.-Becher-Straße 56 den Bedarf und mögliche Standorte ermitteln und diese an den Sprecherrat übermitteln soll. Dieser würde dann den Kontakt zur Stadtverwaltung suchen.

(Quelle: Volksstimme, 20.07.2022)

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Fr

15

Jul

2022

Mittwochsmaler zeigen „Bunte Vielfalt“

Ausstellung von Hobbykünstlerinnen im Herz-ASZ Kannenstieg

Vor allem farbenfrohe Blumen und Landschaften, die Urlaubssehnsucht wecken, waren jüngst im Herz-ASZ Kannenstieg zu sehen. Die Hobbykünstlerinnen, die sich jeden Mittwoch in der Einrichtung zum gemeinsamen Malen treffen, hatten zur Ausstellung „Bunte Vielfalt“ eingeladen. Zahlreiche Besucher waren gekommen, um sie anzuschauen und das eine oder andere Werk zu erstehen. Einige Bilder der Mittwochsmaler zieren weiter die Wände und können besichtigt werden, teilt das ASZ mit.

(Quelle: Volksstimme, 15.07.2022)

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Fr

15

Jul

2022

Jetzt anmelden für 18. Kannenstieg-Lauf

 Der 18. Stadtteillauf im Kannenstieg wird am Freitag, 9. September, vom MLV Einheit durchgeführt. Dieser zählt auch für die Stadtrangliste. Anmeldungen für die Strecken über 6, über 3 und über 1,5 Kilometer sind bereits jetzt möglich. Die Startzeiten sind um 17.15 Uhr beziehungsweise um 18 Uhr. Den Link zur Registrierung gibt es unter www.facebook.com/MLVEinheiteV.

(Quelle: Volksstimme, 15.07.2022)

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Fr

15

Jul

2022

Hort Kannenstieg erhält Fördergeld

Im Hort Kannenstieg gab es am letzten Schultag nicht nur Grund zur Freude über den Beginn der Sommerferien. Vertreter der IKK gesund plus waren vor Ort, um eine Förderung über 3000 Euro zu überreichen. Das Geld stammt aus der Aktion „Muntere Ideen für gesunde Kids“, bei der die Krankenkasse in jedem Quartal dieses Jahres drei Grundschulen und Horte im Land unterstützt. Diese können sich mit einem Projekt zu den Themen Bewegung, Ernährung, Entspannung und Medienkompetenz dafür bewerben. Der Hort Kannenstieg erhielt jetzt den Zuschlag für das Projekt „Rhythmus im Blut und Sonne im Herzen durch Trommeln, Entspannung und Scherzen“.

(Quelle: Volksstimme, 14.07.2022)

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Mi

13

Jul

2022

Kannenstieg kommt auf den Vogel

MWG lässt Zehngeschosser an der Otto-Nagel-Straße zum „Baumhaus“ umgestalten

Ein überdimensionales Vogelnest wird künftig einen Zehngeschosser im Kannenstieg zieren. Im Rahmen der Sanierung des Wohnhauses wird derzeit die Fassade mit einem Großgraffito gestaltet.

Der Riesenjunge und das Riesenmädchen, die bereits seit einigen Jahren die Autofahrer auf dem nördlichen Magdeburger Ring grüßen, bekommen Gesellschaft. Ein Vogel samt Nachwuchs wird schon bald die Fassade des Plattenbaus Otto-Nagel- Straße 7/8 verschönern. Während die beiden Kinder an den Seitenwänden zweier Zehngeschosser im Stadtteil Neustädter See entstanden, wird das gefiederte Motiv auf der anderen Ringseite im Kannenstieg auf die Wand gebracht. Mirko Fölsch ist bereits seit einigen Tagen auf dem Baugerüst unterwegs. Er hat den Entwurf für das Motiv angefertigt. Mit einem Kollegen sprüht er Farbe aus weit über 100 Dosen auf die Fassade. Um den Überblick zu behalten, wurde die 10 mal 30 Meter große Außenwand in ein Raster von über 100 Quadraten aufgeteilt. In diese wurden die Umrisse des Bildes vorgezeichnet. „Dann ist es nur noch wie ’Malen nach Zahlen’“, scherzt Fölsch. Schwindelfrei sollte man allerdings sein, wenn man in 30 Meter Höhe auf dem Baugerüst die Dose schwingt.

Auftraggeber ist die MWG Wohnungsgenossenschaft eG, die auch bereits die beiden Kinder mit Fußball und Schaukel an die Fassaden gegenüber hatte anbringen lassen. Sie lässt derzeit die beiden Hauseingänge der Nagelstraße sanieren und umbauen. Die Wohnungsgrundrisse werden dabei teilweise den heutigen Bedürfnissen angepasst. „Die Idee für das Motiv kommt von unseren Mitarbeitern“, sagt Vorstandssprecher Thomas Fischbeck. Neben dem Nest wird auch ein Baum entstehen, dessen Äste sich als besonderer Clou an der Fensterseite weiterranken werden. Da auch die nächsten drei Eingänge der MWG gehören, wäre sogar später eine Erweiterung möglich, sagt Fischbeck. So soll der Kannenstieg ein „Baumhaus“ bekommen, was dann später auch dank des Wiedererkennungseffekts bei der Vermarktung helfen soll.

Voraussichtlich im August sollen das Bild fertig und das Gerüst verschwunden sein, erklärt er weiter. Bis die ersten Mieter einziehen können, werde es aber wohl noch mindestens bis Jahresende dauern.

(Quelle: Volksstimme, 13.07.2022)

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Fr

08

Jul

2022

Nord feiert Stadtteilfest mit Lindwurm und Livemusik

Einrichtungen laden morgen ab 14 Uhr ein

Nach Wochen der Planung und Vorbereitungen ist es morgen nun soweit: Das Stadtteilfest für Kannenstieg und Neustädter See kann wieder groß gefeiert werden. Coronabedingt gab es in den vergangenen zwei Jahren nur etwas abgespecktere Veranstaltungen auf dem Platz der Begegnung und in der Johannes-R.-Becher-Straße. Nun kehren die Veranstalter aber wieder auf das bewährte Gelände des Stadtteiltreffs „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, zurück. Von 14 bis 20 Uhr warten dort auf die Besucher zahlreiche Angebote, wie Stadtteilmanager Marcel Härtel informiert.

So können unter anderem Keramikfiguren bemalt, Vogelhäuschen gestaltet sowie Schlüssel- und Armbänder gefertigt werden. Diese Kreativangebote werden von der Hoffnungsgemeinde, dem Hort Weltentdecker, dem Stadtteilmanagement sowie der Zwergenklinik betreut.

Wer mehr Bewegung braucht, auf den warten gleich drei verschiedene Hüpfburgen, XXL-Ringe-Werfen, interaktiver Spieltisch, Yakkalo und Kleinspiele vom Bürgerverein Nord. Springball bietet das Kinder- und Jugendhaus „Don Bosco“ an, der Neue Wege e. V. spielt Boccia und die Royal Rangers aus der Gemeinde Vaters Haus bringen Bullenreiten und Stockbrot mit. Der Blinden- und Sehverband baut einen Parcours im Dunkeln auf und der Sportverein TuS 1860 stellt sein neues Angebot Walking Football vor.

Tanzauftritte auf Bühne

Auf der Bühne führen die Weltentdecker-Kinder die Lindwurmsage in einer neuen Version auf. Außerdem sorgen der Tanzclub Vilando und die Texas Outlaws mit ihren Auftritten für gute Laune, bevor die Magdeburger Band 6 atü zum Abschluss ihre Livemusik spielt.

Das Stadtteilfest wird mit finanzieller Unterstützung der Gemeinwesenarbeitsgruppen der beiden Stadtteile, einer Spende der MWG sowie Eigenmitteln des Bürgervereins Nord durchgeführt, wie Marcel Härtel erklärt.

(Quelle: Volksstimme, 08.07.2022)

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Mo

04

Jul

2022

Lebenshilfe nutzt Virtual Reality

 Die Lebenshilfe Magdeburg hat kürzlich eine Spende der Deutschen Kreditbank AG erhalten, die aus deren Projekt #Herzenswunsch stammt. Hierbei handelt es sich um eine jährliche Aktion, bei der an gemeinnützige  Projekte aus ganz Deutschland gespendet wird. Diese werden vorgeschlagen und nach diversen Kriterien ausgewählt. Die Lebenshilfe hatte sich mit dem Projekt Virtual-Reality-(VR)-Brillen beteiligt und dafür nun 8003 Euro erhalten. „Die Nutzer in unserem Service-Wohnen und auch Menschen mit Behinderung profitieren von der Möglichkeit, sich vor Ort in den Einrichtungen virtuell Stimmungen und Erlebnisse, ohne große Reisen und Aufwand, erschließen zu können und darüber in angeregten Kontakt untereinander zu treten“, heißt es in einer Mitteilung.

(Quelle: Volksstimme, 02.07.2022)

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Mo

04

Jul

2022

Die Mittwochsmaler vom Kannenstieg

Zum wiederholten Mal stellt die Malergruppe im Herz-ASZ im Kannenstieg ihre Bilder aus. Durch die unterschiedlichen Techniken, die gegebenen Themen und die individuellen Fertigkeiten der Mitglieder entstand eine „Bunte Vielfalt“, die in der gleichnamigen Ausstellung zum Ausdruck kommt, wie die Einrichtung mitteilt. Jeden Mittwoch treffen sich die Mitglieder, um ihrem Hobby nachzugehen. Die neue Ausstellung wird am kommenden Mittwoch, 6. Juli, von 10 bis 16 Uhr im Herz-ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, erstmals vorgestellt. Anmeldung und weitere Infos unter Telefon 251 29 33. Die Ausstellung ist auch nach der Eröffnung zu sehen.

(Quelle: Volksstimme, 02.07.2022)

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Fr

01

Jul

2022

Aktuelles aus dem Kannenstieg

GWA-Gruppe trifft sich kommenden Mittwoch

Die AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg kommt am kommenden Mittwoch, 6. Juli, zu ihrer nächsten Sitzung zusammen. Wie immer wird es dann aktuelle Informationen zum Geschehen im Stadtteil geben. Der Bürgerverein Nord e. V. und das Stadtteilmanagement stellen ihre derzeitigen Projekte vor, wie das Stadtteilfest am 9. Juli im Stadtteiltreff „Oase“ am Neustädter See. Treffpunkt ist um 17.30 Uhr im Begegnungszentrum Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 56. Interessierte Anwohner sind zu der Sitzung willkommen, um ihre Anliegen und Probleme vorzutragen. Kontakt für Anfragen vorab per E-Mail an gwa.kannenstieg@gmx.de.

(Quelle: Volksstimme, 30.06.2022)

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Di

28

Jun

2022

Konzert beim Sommerfest im Kannenstieg

Der Deutsche Familienverband (DFV) und das Herz-Alten-und-Service-Zentrum (ASZ) laden am kommenden Sonntag, 3. Juli, zu einem Sommerfest in das Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, ein. „Trotz Baustelle im und am Haus wollen wir dieses ab 14 Uhr durchführen“, sagt René Lampe, Geschäftsführer des DFV, zuversichtlich. Für diesen Tag habe man auch einen kulturellen Höhepunkt organisieren können. „Wir freuen uns auf das Gesangsensemble von Grammophon e. V., dass vom Magdeburger Pianisten Tobias Wollner unterstützt und begleitet wird“, erklärt René Lampe weiter.

Der Verein wurde bereits 2005 gegründet. Seit mehreren Jahren probt und tritt regelmäßig auch ein Gesangsensemble des Vereins auf, um Menschen musikalisch Spaß und Freude zu vermitteln oder in schwierigen Lebenssituationen mittels Musik unterstützend zur Seite zu stehen. Insbesondere bei der Arbeit mit Senioren bewirke dies Wunder. Der einstündige Auftritt des Ensembles beginnt um 15.30 Uhr. Das Repertoire der Liederliste reicht von der Gegenwart bis zurück in die 1940er. Finanziell unterstützt wird die Veranstaltung von der Stadt Magdeburg und der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg. Der Eintritt ist frei.

(Quelle: Volksstimme, 28.06.2022)

 

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Mo

27

Jun

2022

Konflikte im Kannenstieg

Bewohner diskutieren über Integration im Stadtteil und sind sich nicht ganz einig

Mit 19 Prozent ist der Kannenstieg der Stadtteil mit der höchsten Migrationsdichte - insgesamt hat Magdeburg einen Migrationsanteil von 14 Prozent. Daher entschied sich der Integrationsforscher Daniel Kubiak der Humboldt-Universität Berlin hier zu forschen. Zwei Jahre nach Forschungsbeginn geben die Beforschten eine Rückmeldung zu seinen Ergebnissen. Seit zwei Jahren forscht Daniel Kubiak im Kannenstieg. Am vergangenen Dienstagabend stellte der Sozialwissenschaftler der Humboldt- Universität Berlin seine Zwischenergebnisse im Bürgerhaus im Norden Magdeburgs vor. Das Ziel des vom Bundesfamilienministerium geförderten Projektes „Neuaushandlungen lokaler Ordnungen“ ist es festzustellen, wie im Kannenstieg Konflikte zwischen Akteuren und Anwohnern ausgehandelt werden. Seit April 2020 habe Kubiak sich dafür im öffentlichen Straßenraum bewegt und die Leute im Alltag beobachtet, ist mit der Straßenbahn gefahren oder über den Marktplatz gegangen. Auch führte er über 20 Experteninterviews mit Akteuren des nördlichsten Stadtteils. Alle Interviewten, sowohl die Zugewanderten als auch die eingesessenen Bewohner des Stadtteils, äußerten immer wieder den Wunsch nach Ruhe.

Aufgänge in Wohnhäusern als Konflikträume

In der offenen Diskussion nach dem Vortrag äußerten einige Bewohner pauschal Kritik an den Zugezogenen, machten klar, dass sie schuld daran seien, dass der Kannenstieg ein Ort mit wenig Ruhe und wenig Ordnung sei. Die Orte, an denen es zu Konflikten kommt, seien allen voran ihre Treppenhäuser und Aufgänge in Wohnhäusern: „Die lassen ihren Müll dort einfach rumliegen und entsorgen ihn nicht richtig in die Mülltonnen.“ Andere wiederum kritisierten diese Aussagen. „Wir können die Zugewanderten nicht einfach als eine homogene Gruppe darstellen“, so eine Mitarbeiterin der Migrationsberatungsstelle. Man wisse gar nicht genau, wer wirklich für den Müll im Treppenhaus verantwortlich sei, betonte ein anderer Bewohner.

Vorschläge zur Lösung der Probleme

„Was sind eure Handlungsempfehlungen?“ wollte Kubiak später wissen. Laut einem Anwohner müsse es mehr Integrationsangebote, Sozialberatungen und Ähnliches geben. „In der Neuen Neustadt haben wir einen internationalen Hausmeister, der mit allen auf Augenhöhe sprechen kann“, betonte ein Vertreter der Genossenschaften. Ein Vertreter der Wobau machte deutlich, dass auch sie etwas tun: „Unsere Aufgabe ist es, die Mieter auf Ruhezeiten, Versicherungsschutz, Sperrmüll und Mülltrennung aufmerksam zu machen.“ Doch nicht allen Bewohnern konnte der Wind aus den Segeln genommen werden. Einige beharrten darauf, dass einfach nichts geschehen würde. Nach zwei Stunden beendete dann Kubiak die Diskussion.

Was er selbst mitnimmt?

„Es war spannend, die Aushandlung von Integration und Migration ganz live in Farbe zu erleben. Meine These, dass die Konflikte sich nicht auf den gesamten Stadtteil beziehen, sondern auf einzelne Aufgänge, wurde bestätigt.“ Doch fehlte etwas: „Leider muss man sagen, dass man die Perspektive der Zugezogenen gar nicht gehört hat es hat in gewisser Weise nur eine Gruppe gesprochen. An diesem Tag waren zwar auch Vertreter, unter anderem der Wobau, da, doch es gibt keinen gemeinsamen Raum, in dem sich alle Interessengruppen treffen können.“ Ende des Jahres läuft Kubiaks Projekt aus. Es wird ein Projektbericht für ganz Magdeburg erstellt werden. Wer noch ein Interview geben wolle, könne sich melden.

(Quelle: Volksstimme, 25.06.2022)

 

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Fr

24

Jun

2022

Stadtteilfest am 9. Juli

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Mi

22

Jun

2022

Nord feiert in drei Wochen Stadtteilfest

Die Vorbereitungen laufen: Nur noch drei Wochen bis der Bürgerverein Nord e.V. und das Stadtteilmanagement zum diesjährigen Stadtteilfest einladen. Am bewährten Standort auf dem Gelände des Stadtteiltreffs „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, warten dann viele Angebote auf Groß und Klein. Gefeiert wird von 14 bis 20 Uhr.

(Quelle: Volksstimme, 22.06.2022)

 

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Mi

22

Jun

2022

Die digitale Welt kennenlernen

Der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, führt jeden Dienstag ab 14 Uhr eine Tablet- und Smartphoneschulung durch. „In den wöchentlichen Informationsveranstaltungen möchten wir den Teilnehmern die digitale Welt näherbringen“, teilt die Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen mit. Anmeldungen für die nächste Projektrunde werden unter Telefon 99 00 71 38 angenommen.

(Quelle: Volksstimme, 21.06.2022)

 

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Mi

15

Jun

2022

Wie lebt es sich in ihrer Nachbarschaft?

Mit einem Vortrag zu den Ergebnissen seiner Forschungsarbeit im Kannenstieg am 21.06.2022 im Bürgerhaus, lädt Dr. Daniel Kubiak auch zur Diskussion mit interessierten Bewohnerinnen und Bewohnern ein.

Interssierte Bewohner*innen werden gebeten, ihre Teilnahme auf Grund der Platzkapazitäten im Herz-ASZ anzumelden.

Eine verbindliche Anmeldung können Sie unter 0391 2512933 oder unter marcel.haertel@ib.de abgeben.

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Mi

15

Jun

2022

Repair-Café öffnet heute im Kannenstieg

Alle 14 Tage können Anwohner aus dem Kannenstieg ihre defekten Elektrogeräte im Repair-Café des Herz-Alten- und Service- Zentrums (ASZ) im Bürgerhaus, Johannes-R.-Becher-Straße 57, abgeben. Ehrenamtliche Helfer versuchen diese dann im Sinne der Nachhaltigkeit kostenfrei zu reparieren, damit sie nicht womöglich unnötig im Müll landen. Das Repair-Café öffnet heute von 15 bis 17 Uhr. Nächster Termin ist am 29. Juni.

(Quelle: Volksstimme, 15.06.2022)

 

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Di

14

Jun

2022

Behörde setzt Vorschläge für Becherstraße um

Im Vorfeld der jüngsten Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg fand ein Vor-Ort-Termin zur Verkehrssituation in der Johannes-R.-Becher-Straße statt. Die GWA hatte zuvor etliche Anwohnerhinweise gesammelt, an welchen Stellen Handlungsbedarf besteht. Vor allem die Zufahrten und Kreuzungen standen dabei im Fokus, weil dort bislang mitunter das Durchkommen durch Falschparker erschwert wurde. Die Straße war im Zuge des Trassenbaus für die Straßenbahn umgestaltet worden. „Die Straßenverkehrsbehörde hat all unsere Vorschläge umgesetzt“, kann GWA-Sprecher Lutz Fiedler nur wenige Wochen später nun vermelden.

Durch zusätzliche Sperrflächen oder Parkverbotsschilder sollen die Kreuzungsbereiche künftig frei gehalten werden. „Damit bestehen jetzt wesentlich bessere Sichtverhältnisse sowie gute Verkehrsflüsse und Übergänge für alle Verkehrsteilnehmer“, erklärt Fiedler weiter. Insbesondere Rettungs- und Wirtschaftsfahrzeuge wie die Müllabfuhr würden davon profitieren. Die nächste GWA-Sitzung ist am 6. Juli ab 17.30 Uhr im Begegnungszentrum, Johannes-R.-Becher-Straße 56.

(Quelle: Volksstimme, 14.06.2022)

 

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Di

14

Jun

2022

Wartehäuschen können kommen

Straßenbahn im Kannenstieg: Vertrag über Werberechte und Stadtmöbel ist nur noch Formsache

Die fehlenden Wartehäuschen entlang der neuen Straßenbahnstrecke im Kannenstieg können endlich kommen. Die Vertragsverhandlungen über die Außenwerberechte in der Stadt sind beendet. Nur eine entscheidende Sache fehlt noch.

Seit vergangenem Dezember rollen die Straßenbahnen durch die Johannes-R.-Becher-Straße. Genauso lange fehlen nun bereits die Wartehäuschen an drei neuen Haltestellen. Weil der bisherige Vertrag mit dem Werbeunternehmen Ströer in diesem Jahr ausläuft und das darin festgeschriebene Kontingent an Unterständen bereits ausgeschöpft ist, bleiben die Kannenstiegler bislang im Regen stehen – wenn es denn welchen gibt.

Doch nun ist Besserung dieses Umstands in Sicht. In der Stadtratssitzung am vergangenen Donnerstag stand ein Antrag der SPD-Fraktion auf der Tagesordnung, der die zeitnahe Aufstellung der Wartehäuschen forderte. Stadträtin Julia Brandt brachte diesen ein und sprach von einer „Erwartungshaltung“ der Stadtteilbewohner, „dass dies sehr zeitnah umgesetzt wird“.

Verhandlungen beendet

„Jetzt liegen die Voraussetzungen dafür vor“, ergänzte sie und nahm damit Bezug auf die mittlerweile beendeten Verhandlungen für einen neuen Vertrag über die Außenwerberechte und die Ausstattung mit Stadtmobiliar wie eben den Unterständen an den Haltestellen der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB).

Wie Magdeburgs Baubeigeordneter Jörg Rehbaum in der Sitzung bestätigte, wird weiterhin Ströer für die Haltestellen und Werbemittel verantwortlich sein. Bezüglich der fehlenden Wartehäuschen im Kannenstieg erklärte er: „Die müssen da hin und das steht auch ganz oben auf der Prioritätenliste.“ Der neue Vertrag wird allerdings erst zum 1. Januar 2023 offiziell in Kraft treten. „Wir müssen aber nicht bis dahin warten“, erläuterte der Beigeordnete weiter. Denn der neue Vertrag sehe ausdrücklich vor, dass man schon vorher handeln könne.

Dazu fehlt jedoch noch eine entscheidende Sache, wie Jörg Rehbaum die Hoffnung auf schnelle Umsetzung etwas dämpfte. „Der Vertrag muss aber erst mal unterschrieben werden. Das ist leider noch nicht passiert“, erklärte er.

Anwohner warten

Lutz Fiedler, Sprecher der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg, sagt, dass sich die Anwohner natürlich auf die Wartehäuschen freuen, um sich hinsetzen oder unterstellen zu können. „Wir hoffen, dass es nun so schnell wie möglich passiert“, erklärt er. Die gut einen Kilometer lange Strecke war im Dezember 2021 freigegeben worden. Nur an der Haltestelle an der Einmündung zur Ebendorfer Chaussee konnten noch Unterstände für die Fahrgäste aufgestellt werden. Für die übrigen hatten die MVB keine mehr zur Verfügung.

(Quelle: Volksstimme, 14.06.2022)

 

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Di

14

Jun

2022

Mitbringfrühstück im Treffpunkt Wohncafé

Der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, lädt am Donnerstag, 23. Juni, zum ersten Mitbringfrühstück ein. „Wir möchten mit den Besuchern bei einem gemeinsamen Frühstück in den Tag starten. Damit dieses Angebot mit keinen Kosten verbunden ist, bringt jeder Gast etwas von zu Hause mit – ganz egal ob Käse, Obst oder andere Leckereien“, wie die Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen informiert. Daraus soll dann ein Buffet für alle Gäste entstehen. Beginn der Veranstaltung ist um 9.30 Uhr. Um Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38 wird gebeten.

(Quelle: Volksstimme, 14.06.2022)

 

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Di

14

Jun

2022

Lebenshilfe feiert wieder Sommerfest

Nach zweijähriger coronabedingter Pause lädt die Lebenshilfe Magdeburg am kommenden Sonnabend, 18. Juni, wieder zum Sommerfest ein. Es handelt sich um die 30. Auflage, wie das Lebenshilfe-Werk informiert. Von 14 bis 18 Uhr wartet auf dem Gelände der Werkstatt für behinderte Menschen am Sülzeanger 1 ein buntes Programm auf die Besucher. Für die passende Stimmung soll dabei Rolands Schlagershow sorgen. Außerdem treten der Werkstattchor sowie Clown „Tortellini“ mit einer Zaubershow auf. Weiterhin gibt es eine Bastelstraße, Kinderschminken, ein Karussell und Alpakas dürfen gestreichelt werden. Schließlich präsentieren die Mitarbeiter der Werkstätten der Lebenshilfe die dort gefertigten Produkte wie Taschen, Schürzen, Holzfiguren oder Papierprodukte. Der Eintritt ist frei.

(Quelle: Volksstimme, 14.06.2022)

 

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Mo

13

Jun

2022

Wie der Kannenstieg Konflikte löst

Uni-Projekt forscht im Stadtteil / Erste Ergebnisse werden vorgestellt

Ein Forscher aus Berlin ist im Kannenstieg unterwegs. Er will untersuchen, wie Konflikte vor Ort untereinander gelöst werden. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Thema Migration und Integration.

„Halle ist schon gut beforscht, Magdeburg hingegen ist bislang oft unter dem Radar aus der Forschungsperspektive.“ So begründet Dr. Daniel Kubiak, Sozialforscher an der Berliner Humboldt-Universität, warum er die Elbestadt als Forschungsobjekt erwählt hat. In dem vom Bundesfamilienministerium geförderten Projekt „Neuaushandlung lokaler Ordnungen“ werden neben Magdeburg noch Bonn und Dortmund untersucht. Ziel ist es festzustellen, wie im Kleinen, konkret im Stadtteil, Konflikte zwischen den Anwohnern und Akteuren ausgehandelt werden.

Viel Zuzug in Stadtteil

Dass die Wahl ausgerechnet auf den Kannenstieg gefallen ist, liege unter anderem daran, dass der Stadtteil in der Sozialstatistik in etlichen Kategorien negative Werte vorweise. Zudem habe es viele Zuzüge von Migranten gegeben. Speziell auf Menschen mit Migrationshintergrund und ihre Integration liegt beim Projekt ein Fokus. „Uns interessiert, wie die Menschen im Stadtteil ankommen und welche Themen sie bewegen. Oder gibt es Gründe, dass sie wieder gehen wollen“, sagt Daniel Kubiak. Ob sie bleiben, sei aber noch unerforscht. Er habe sich seit April 2020 im öffentlichen Straßenraum bewegt und einfach die Leute im Alltag beobachtet, ist mit der Straßenbahn gefahren oder über den Marktplatz gegangen. Außerdem führte er sowohl mit Experten wie Sozialarbeitern oder dem Integrationsbeauftragten als auch den Anwohnern vor Ort ausgiebige Interviews. Die ersten Ergebnisse stellt er am Dienstag, 21.Juni, ab 17 Uhr im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher Straße 57, vor. „Die Beforschten sind aufgefordert. auch eine Rückmeldung zu den Ergebnissen zu geben“, erklärt er. Wer zudem noch ein Interview geben möchte, könne sich mit ihm in Verbindung setzen.

Forschung zum Hassel

Zweiter Schwerpunkt von Kubiaks Forschung ist der Hasselbachplatz, der aufgrund seiner Gemengelage noch einmal ein ganz anderes Kaliber als der Kannenstieg sei. Die Ergebnisse der Untersuchung dort stellt der Sozialforscher am gleichen Tag ab 20.30 Uhr im Tacheles, Sternstraße 30, vor. Auch hier sind Interessierte willkommen.

(Quelle: Volksstimme, 11.06.2022)

 

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Fr

10

Jun

2022

Zwei Millionen Euro für glatte Straße

Erste Kostenschätzung für marode Fahrbahnen im Kannenstieg liegt vor

Der Zustand mehrerer Straßen im Kannenstieg ist nach intensiver Nutzung als Umleitungsstrecke äußerst desolat. Die Stadtverwaltung hat jetzt eine erste Kostenschätzung für die Sanierung vorgelegt.

Großflächige Lücken in der Fahrbahndecke gibt es vor allem in der Hans-Grundig-Straße, aber auch in der Otto-Nagel-Straße. Schon zuvor hatte Magdeburgs Baubeigeordneter Jörg Rehbaum den schlechten Zustand festgestellt. Alleine eine Änderung dieses Umstands durch eine Sanierung ist bislang noch nicht in Sicht.

Die Schäden sind während der Zeit entstanden, als die Verbindung als Umleitungsstrecke genutzt wurde. Über ein Jahr lang war die Johannes-R.-Becher-Straße wegen der Arbeiten für die neue Straßenbahntrasse der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) gesperrt gewesen. Der Auto- und Lkw-Verkehr rollte derweil über Grundig-/Nagelstraße beziehungsweise über den Loitscher Weg. Auch im Neuen Sülzeweg sei damals ein erhöhtes Verkehrsaufkommen zu verzeichnen gewesen, berichtet der Beigeordnete in einer aktuellen Stellungnahme für den Stadtrat. Die Fraktion Gartenpartei/ Tierschutzallianz hatte zuvor im vergangenen Mai die Sanierung der genannten Straßen beantragt.

Rehbaum berichtet, dass in den drei Straßen im vergangenen Jahr Probebohrungen durchgeführt worden waren, um den tatsächlichen Straßenzustand zu ermitteln. Die Auswertung der Bohrkerne habe ergeben, dass „der gesamte Schwarzdeckenaufbau erneuert werden muss“. Es reicht also nicht, einfach eine neue Schicht Asphalt aufzutragen, sondern größerer Aufwand ist notwendig. Entsprechend hoch fallen auch die Investitionskosten für die Sanierung aus. Laut einer ersten Kostenschätzung müssen 2,255 Millionen Euro für die drei Straßen Otto-Nagel-Straße, Hans-Grundig-Straße und Loitscher Weg einkalkuliert werden.

Diese Summe sei den MVB auch bereits mitgeteilt worden, erklärt der Beigeordnete weiter. Die Stadt hofft nun, dass die Straßensanierung innerhalb der Gesamtmaßnahme der Straßenbahntrasse über Fördermittel abgerechnet werden kann. Sollte das nicht möglich sein, wäre der veranschlagte Kostenrahmen aber zu hoch für die Stadt, so dass dann doch nur die oberste Schicht erneuert werden soll. Hierfür würden immer noch 1,27 Millionen Euro fällig werden. Die aktuell stark gestiegenen Bitumenpreise seien dabei bereits einberechnet. Diese Mittel könnten für die Haushaltsjahre 2024 (Hans-Grundig-Straße/Otto-Nagel-Straße) und 2025 (Loitscher Weg und Neuer Sülzeweg) eingestellt werden, schlägt Rehbaum vor.

Bis die Sanierung umgesetzt werden kann, dauert es ohnehin noch längere Zeit. Denn wie bereits berichtet, wird die Strecke noch einmal als Umleitung genutzt. Die MVB werden in diesem Jahr mit dem Ausbau des neuen Gleiskreuzes Ebendorfer Chaussee/Milchweg/Johannes-R.-Becher-Straße beginnen, um später den Anschluss an die noch geplante Trasse durch den Birkenweiler zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang wird der Verkehr einmal mehr über die bekannte Strecke umgeleitet. „Der schon jetzt sehr desolate Zustand kann leider zwischenzeitlich nicht verbessert werden“, stellt Jörg Rehbaum fest. Erst nach dem Abschluss dieser Arbeiten könnten die Straßen saniert werden. Über den Antrag der Gartenpartei/Tierschutzallianz soll am 1. September im Stadtrat entschieden werden.

(Quelle: Volksstimme, 10.06.2022)

 

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Mi

08

Jun

2022

Teile der Becher-Straße erweitert beschildert

lm Ergebnis unseres Vororttermins am 18.05. bzgl. der Verbesserung der Verkehrsführung an den Zufahrten und Kreuzungen der J.-R.-Becher-Str. hat die Straßenverkehrsbehörde all unsere Vorschläge umgesetzt.

Damit bestehen jetzt wesentlich bessere Sichtverhältnisse und gute Verkehrsflüsse und Übergänge für alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere Rettungs- und Wirtschaftsfahrzeuge.

Sollten in Halteverbotsbereichen noch verirrte Fahrzeuge stehen, bitte einfach mal das Ordnungsamt (Stadtwache) anrufen. Tel. 03915405400. Sie nehmen das gerne auf und schicken dann ihr unterwegs befindliches Fahrzeug vorbei.

Lutz Fiedler

GWA Sprecher Kannenstieg

 

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Mi

08

Jun

2022

Hilfe im Umgang mit dem Smartphone

Immer mittwochs ab 10 Uhr gibt es im Herz-ASZ, Johannes-R-Becher-Straße 57, Hilfe im Umgang mit dem Smartphone. Anmeldung unter Telefon 251 29 33.

(Quelle: Volksstimme, 08.06.2022)

 

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Mi

08

Jun

2022

Reparatureinsatz für dicke Rohre unterm Ring

Fernwärmeleitungen zwischen Kannenstieg und Neustädter See werden saniert

Ein echtes Schwergewicht verrichtet am Dienstagvormittag seinen Dienst auf dem Parkplatz an der Albert-Schweitzer-Straße. Ein Spezialkran ist im Einsatz, um Betonplatten durch die Gegend zu heben. Diese geben den Blick auf die Unterwelt der Stadt frei. Zwei dicke Leitungen kommen unter dem Magdeburger Ring hervor und knicken Richtung Norden ab. Sie transportieren Fernwärme vom Rothenseer Müllheizkraftwerk in die Stadtteile. Die Schutzrohre, die die Leitungen umgeben, müssen altersbedingt ausgetauscht werden, wie Cornelia Kolberg, Sprecherin der Städtischen Werke Magdeburg (SWM), auf Volksstimme-Anfrage mitteilt.

Und um an sie heranzukommen, muss der Kran ran. Nach seiner Arbeit am Dienstag auf der Seite des Neustädter Sees ist er heute im gegenüberliegenden Stadtteil Kannenstieg mit Plattenheben beschäftigt. Im Anschluss geht es an die Sanierung der Fernwärmeleitungen. Die Kunden werden von der Maßnahme nichts mitbekommen, versichert die SWM-Sprecherin, auch wenn Mitte Juni zeitweise eine Umschaltung auf das Heizwerk Mitte erfolgen wird. Insgesamt soll die Baumaßnahme bis Ende August andauern, erklärt sie weiter. Auch Beeinträchtigungen für den Verkehr auf dem Magdeburger Ring wird es nicht geben, da die Arbeiten dort komplett unterirdisch durchgeführt werden können, wie Cornelia Kolberg schließlich erläutert.

(Quelle: Volksstimme, 08.06.2022)

 

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Fr

03

Jun

2022

Lauf am Neustädter See

Der Bürgerverein Nord und das Stadtteilmanagement Magdeburg Nord des IB laden am 10. Juni 2022 zum diesjährigen Lauf am Neustädter See ein.

Der Treff- und Startpunkt befindet sich, wie gewohnt, an der Seeuferpromenade hinter dem Wohnhaus Salvador-Allende-Str. 32. Wie jedes Jahr können Läuferinnen und Läufer, sowie Rollstuhlfahrer*innen und Walker*innen die 5,2 km Runde in Angriff nehmen.

Der zeitliche Ablauf:

ab 15.00 Uhr Beginn der Anmeldungen

15.30 Uhr Schnupperlauf für Kinder und Jugendliche an der Promenade (ca. 800 m)

16.10 Uhr Start Rollstuhl und Walking 5,2 km

16.30 Uhr Start Hauptlauf 5,2 km

Die Anmeldungen sollten bis 10 Minuten vor dem entsprechenden Lauf abgeschlossen sein. Eine Teilnahmegebühr wir nicht erhoben. Vorherige Anmeldungen sind nicht notwendig, alle Anmeldungen erfolgen am Tag des Laufes direkt vor Ort.

Der Bürgerverein Nord und das Stadtteilmanagement freuen sich über alle Teilnehmer*in, die neben der sportlichen Betätigung, auch die Strecke am See genießen wollen.

 

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Do

02

Jun

2022

Beims-Haus feiert Geburtstag

Das Awo-Seniorenzentrum „Hermann-Beims-Haus“ im Kannenstieg feiert am morgigen Freitag seinen 20. Geburtstag mit einem bunten Fest im Neuen Sülzeweg 75. Einrichtungsleiterin Dagmar Schröter und ihr Team haben dafür ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt, wie die Awo informiert. Die Besucher erwarten ab 10.30 Uhr unter anderem Kreativ-Stände, Service und Beratung durch die Apotheke, Informationen zur Entwicklung des Hauses sowie spannende Aktivitäten zum Ausprobieren: „Care Table“, Virtual Reality Brille oder Entspannung im Massagesessel. Auf dem Außengelände gibt es am Vormittag die Möglichkeit, Alpakas zu besichtigen und zu streicheln. Ab 11 Uhr lädt das Team zu geführten Rundgängen durch die Einrichtung ein. Gegen 14.30 Uhr tritt die Line Dance Gruppe des Hortes Kannenstieg auf. Um 15.30 Uhr gibt zudem das Rossini-Quartett ein Konzert.

(Quelle: Volksstimme, 02.06.2022)

 

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Do

02

Jun

2022

Premiere für kleinen Supermarkt

Erste „Nahkauf“-Filiale in Magdeburg belebt Leerstand im Kannenstieg

Im Magdeburger Kannenstieg hat die erste „Nahkauf“-Filiale der Stadt eröffnet. Beim Marktkonzept der Rewe-Gruppe stehen speziell kleinere Ladenflächen im Fokus, die den großen Ketten zu wenig Platz bieten.

Wenn es in den vergangenen Jahren zu Supermarkt-Schließungen kam, wurde als Grund häufig die zur Verfügung stehende Verkaufsfläche angeführt. Zuletzt war das an der Ebendorfer Straße in Stadtfeld der Fall, wo Ende April der Penny-Markt seine Türen für immer schloss. „Mit einer Verkaufsfläche von lediglich 600 Quadratmeter ist er zu klein, um attraktiv für Kunden zu sein“, hatte das Handelsunternehmen mitgeteilt.

Dass aber gerade diese Flächen auch interessant für Neueröffnungen sein können, zeigt das Beispiel in der kleinen Einkaufspassage an der Johannes-R.-Becher-Straße. Seit dem Auszug des Netto-Discounters stand die Fläche leer. Doch seit wenigen Wochen werden dort wieder Lebensmittel verkauft. „Nahkauf“ steht über dem Eingang. Diesen Namen konnte man in Magdeburg bislang noch an keinem Markt lesen. Entsprechend groß sei auch die Skepsis, bestätigt Inhaber Linh Pham Manh. „Die Leute gehen einfach vorbei, weil sie es nicht kennen“, sagt er. Der Start sei deswegen auch entsprechend schwierig gewesen.

Dabei ist das Konzept an sich gar nicht neu. Denn bereits seit 2009 betreibt die Rewe-Gruppe unter dem „Nahkauf“- Namen Einkaufsmärkte im kleineren Stil. Ganz im Gegensatz zu den übergroßen, neuen Rewe-Märkten, wie sie beispielsweise in Stadtfeld, Reform und im Hopfengarten zu finden sind, werde bewusst auf kleine Flächen gesetzt, wie eine Unternehmenssprecherin auf Volksstimme-Anfrage mitteilt. „Die Märkte sind Einkaufsstätte und sozialer Treffpunkt vor allem in Stadtrandlagen und ländlichen Regionen“, erklärt sie. Die Verkaufsflächen reichen in der Regel von 400 bis 800 Quadratmeter. Sein Vater betreibe in der Altmark einen „Nahkauf“-Markt, erzählt Linh Pham Manh. Dort habe er zehn Jahre Erfahrungen sammeln können, bevor er sich jetzt mit seinem eigenen Markt und acht Mitarbeitern selbstständig gemacht hat. Mit einem Betriebsberater von Rewe suchte er nach Flächen in Magdeburg und Umland und fand sie im Kannenstieg. „Wir haben uns die Umgebung und die vorhandenen Märkte ganz genau geschaut“, sagt er, „und fanden, dass wir hier eine Lücke schließen können.“ Das Angebot ist kleiner als im normalen Supermarkt biete aber alles „für den kleinen Einkauf zwischendurch“, wie er es formuliert. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sichere „Nahkauf“ dort die Nahversorgung, wo sich Wettbewerber zurückziehen, erklärt die Rewe-Sprecherin. Zudem würden die Märkte ausschließlich von selbstständigen Kaufleuten oder vereinzelt von kommunalen oder gemeinnützigen Initiativen betrieben. Dadurch seien „die lokale Verbundenheit groß und das persönliche Engagement vor Ort ausgeprägt“. Grundsätzlich sei man an Standorten für neue Nachbarschaftsmärkte interessiert, erklärt die Sprecherin, was auch für Magdeburg gelte. Konkrete Pläne gebe es aktuell aber nicht.

(Quelle: Volksstimme, 01.06.2022)

 

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Di

31

Mai

2022

Kindertagfest auf dem Oase-Gelände

Zum Kindertag am 1. Juni sind elf verschiedene Einrichtungen am Start und richten von 14.00 bis 18.00 Uhr ein buntes Kinderfest auf dem Gelände des Stadtteiltreffs Oase aus.

Mit den KJHs Next Generation, Magnet, Banane, Bauarbeiter, Altstadt, Heizhaus, Don Bosco, dem Stadtteiltreff Oase, dem IJBZ Barleber See, dem Bürgerverein Nord und dem Stadtteilmanagement Nord des IB erwarten die Kinder, Jugendlichen und Familien ein buntes Angebot mit zahlreichen Möglichkeiten, den Kindertag zu feiern. Darüber hinaus haben sich Susi und Tino, Maskottchen der MWG, auf dem Fest angekündigt.

 

 

 

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Di

31

Mai

2022

Digitale Welten im Seniorenheim

Dank neuer Technik können die Bewohner des Hermann-Beims-Hauses ihre Aktivitäten ausweiten

In Senioreneinrichtungen hat die digitale Welt längst Einzug gehalten. Das betrifft nicht allein die Verwaltung, sondern auch das Leben der Bewohner. Bei einem Besuch im Hermann-Beims-Haus der Awo zeigen sich einige Möglichkeiten.

Klar, in den gemeinsam genutzten Räumen des Hermann-Beims-Hauses der Awo am Neuen Sülzeweg stehen in den Schränken bis heute Brettspiele, die auch immer einmal wieder gern genutzt werden. Das Leben hat sich gewandelt. Zur Realität sind virtuelle Welten hinzugekommen – und an diesen möchten auch die älteren Menschen teilhaben. Beispiel dafür sind Klara Piontek und Marianne Galgan. Sie haben sich auf Stühlen vor dem sogenannten Care-Table Platz genommen. Der – wenn man es so übersetzen mag – Tisch, der sich um die Interessen der Tischgäste kümmert, bietet Informationen und Unterhaltung. Klara Piontek sagt: „Am liebsten spielen wir hier, Mensch ärgere dich nicht’.“

Gewürfelt wird dabei durch das Tippen auf einen auf dem Bildschirm angezeigten Würfel, und auch die Figuren können einfach über den Bildschirm gezogen werden. Das Angebot, das es im Foyer seit einigen Monaten gibt, erfreut sich dabei großer Beliebtheit. Marianne Galgan sagt: „Manchmal muss man schon Glück haben, einen Platz zu bekommen.“

Viele Bewohner zeigen ein großes Interesse

Dagmar Schröter leitet die Einrichtung und bestätigt: „Die Menschen, die heute hier bei uns leben, sind eben ganz andere, als die vor 20 Jahren bei uns waren.“ Es gibt keine Scheu mehr vor digitalen Geräten und digitalen Welten – eher Neugier und das Wissen darum, dass die neuartige Technik den eigenen Alltag bereichern kann. Man sehe das neue Gerät mit dem großen Bildschirm und den großen Symbolen als willkommene Ergänzung zu den bestehenden Angeboten zur Freizeitgestaltung für die 88 Menschen, die im Hermann-Beims-Haus leben. Der tischgroße berührungssensitive Bildschirm, an dem sich Klara Piontek und Marianne Galgan Mensch-ärgere dich-nicht-Duelle liefern, ist dabei nicht die einzige Neuerung, die die Awo-Einrichtung im Rahmen einer Digitalisierungsoffensive für die Bewohner angeschafft hat. Dagmar Schröter berichtet: „Wir haben auch Smartphones angeschafft, mit denen über das Internet kommuniziert werden kann.“ Damit erreichen auch jene Senioren, die sich bislang nicht mit WhatsApp und anderen sozialen Netzwerken befasst haben, ihre Kinder und Enkel auf einem Weg, den diese längst als selbstverständlichen Bestandteil ihres Lebens angenommen haben. Zusätzlich zu Besuchen und Telefonaten können so Bilder ausgetauscht werden und man kann miteinander auch über die Entfernung im Kontakt bleiben. Es geht darum, die Verbindung zu Freunden und Verwandten zu stärken und der Einsamkeit entgegenzuwirken.

Wie neue Technik Kultur in die Einrichtung holt

Zu den neuen technischen Errungenschaften gehören auch zwei VR-Brillen. Auch diese, so berichtet Dagmar Schröter, erfreuen sich in der Einrichtung einer sehr großen Beliebtheit und werden oft genutzt. Zum Einsatz kommen sie vor allem für den virtuellen Besuch in den verschiedensten Konzerten. Es geht mit den Brillen, über die eine virtuelle Realität eingeblendet wird, also um kulturelle Erlebnisse, die für viele Bewohner aufgrund ihres gesundheitlichen Zustands und ihrer eingeschränkten Mobilität sonst nur noch unter großem Aufwand oder in zahlreichen Fällen auch gar nicht mehr zu erreichen sind.

(Quelle: Volksstimme, 31.05.2022)

 

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So

22

Mai

2022

Fotografien sollen Lebenslust wecken

„Her mit dem schönen Leben!“ ist der Titel einer neuen Fotoausstellung, die im Herz-Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, eröffnet wurde. Der Hobbyfotograf Frank Oppel präsentiert die unterschiedlichsten Fotografien, die Lust am Leben wecken sollen, wie die Einrichtung mitteilt. „Die Fotos sollen die Besucher inspirieren, sich der Schönheit und Einzigartigkeit der Natur bewusst zu werden“, heißt es weiter. Die Ausstellung ist bis Ende Juni zu sehen. Eine Anmeldung zum Besuch ist unter Telefon 251 29 33 erforderlich.

(Quelle: Volksstimme, 21.05.2022)

 

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Fr

13

Mai

2022

Wie lebt es sich in ihrer Nachbarschaft

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Fr

13

Mai

2022

Herz-ASZ pflanzt Blumen und zeigt Bilder

Im Herz-Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Kannenstieg wird am kommenden Dienstag, 17. Mai, eine Pflanzaktion durchgeführt. Gemeinsam mit Kindern aus dem Kinder- und Jugendhaus im Bürgerhaus wollen die Senioren und Mitarbeiterinnen des ASZ die Außenflächen der Einrichtung mit Blumen verschönern. Die Aktion beginnt um 14 Uhr. Einen Tag später, am Mittwoch, 18. Mai, wird an gleicher Stelle eine neue Fotoausstellung eröffnet. Unter dem Titel „Her mit dem schönen Leben“ werden Aufnahmen des Hobbyfotografen Frank Oppel gezeigt. Die Eröffnung ist für 11 Uhr geplant.

Spaziergang im Stadtteil

Schließlich wird am Freitag, 20. Mai, um 10 Uhr ein Stadtteilspaziergang angeboten, der am ASZ startet. Zur gleichen Zeit beginnt wieder die Smartphone-Sprechstunde, bei der Senioren unkompliziert Hilfe beim Umgang mit ihrem Mobiltelefon erhalten können.

Weitere Infos zu den Veranstaltungen gibt es vor Ort im Herz-ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R. Becher-Straße 57, oder unter Telefon 251 29 33.

(Quelle: Volksstimme, 13.05.2022)

 

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Fr

13

Mai

2022

Grillangebot zum Tag der Nachbarn

Am kommenden Freitag, 20. Mai, wird deutschlandweit der „Tag der Nachbarn“ begangen. Auch der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, wird sich daran beteiligen und lädt zu einem Mittagstisch ein. Ab 12 Uhr wird dabei gegrillt und es werden auch weitere Speisen angeboten. Begleitet wird die Veranstaltung von der Integrationsgemeinwesenarbeit der Stadt Magdeburg, wie die Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen mitteilt. Um Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38 wird gebeten.

(Quelle: Volksstimme, 13.05.2022)

 

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Do

05

Mai

2022

Sport und Spiel beim Aktionstag

Städtebauförderprogramme bilden seit vielen Jahren eine Voraussetzung für Städte und Kommunen, bauliche Aktivitäten finanziell unterstützt zu bekommen und somit umsetzbar zu machen. Jedes Jahr finden am Tag der Städtebauförderung deutschlandweit Projekte und Veranstaltungen statt, um diese Programme der Öffentlichkeit sichtbarer und transparenter zu gestalten. Am Sonnabend, 14. Mai, von 13 bis 17 Uhr wird das Stadtteilmanagement Nord mit Unterstützern, wie dem Bürgerverein Nord oder dem Kinder- und Jugendhaus im Bürgerhaus Kannenstieg, einen Aktionstag auf dem Bolzplatz in der Hans-Grundig-Straße durchführen. „Öffentliche Plätze erlebbar machen“, unter diesem Motto werden auf dem 2018 neu gebauten Platz, Sport- und Spielangebote für Groß und Klein im Mittelpunkt stehen, teilt das Stadtteilmanagement mit.

(Quelle: Volksstimme, 05.05.2022)

 

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Do

05

Mai

2022

Vorbereitungen für 50 Jahre Nord laufen

Wohngebiet feiert 2023 Jahrestag der Grundsteinlegung / Erinnerungen sind gefragt

Große Ereignisse werfen im Wohngebiet Nord ihre Schatten voraus: Im kommenden Jahr wird der 50. Jahrestag der Grundsteinlegung für das Quartier im Norden Magdeburgs gefeiert, das heute aus den beiden Stadtteilen Neustädter See und Kannenstieg besteht. Stadtteilmanager Marcel Härtel denkt bereits jetzt daran, wie der Geburtstag des Wohngebiets gefeiert werden kann. „Um ein halbes Jahrhundert gebührend zu begehen, sollten die Monate genutzt werden, Vorbereitungen zu treffen und Ideen zu sammeln“, erklärt er.

Vor zehn Jahren, zum 40. Geburtstag, gab es eine Reihe mit genau 40 Veranstaltungen, mit denen dieses Jubiläum über ein ganzes Jahr verteilt gefeiert wurde. Wie es 2023 ablaufen soll, dazu laufen derzeit die ersten Abstimmungen, wie Härtel informiert. In Vorbereitung darauf sind die aktuellen und ehemaligen Bewohner des Wohngebiets dazu aufgerufen, ihre Erinnerungen aus fünf Jahrzehnten einzusenden. Aber auch langjährige Mitarbeiter von Einrichtungen, Institutionen und Geschäften in den beiden Stadtteilen können sich melden. „Wenn Sie alte Fotos, Unterlagen oder Presseartikel besitzen und diese gerne zur Verfügung stellen könnten, wäre dies hervorragend“, sagt der Stadtteilmanager. Die Chronik des Wohngebietes, die auf der Website www.neustaedtersee.de geführt wird, könnte damit erweitert werden und es würde weiteres Material für interessante Geschichten zusammenkommen, so seine Hoffnung.

„Schon 2013 erzählten uns die Menschen tolle und interessante Geschichten über ihre Erlebnisse im Wohngebiet“, berichtet er weiter. Gerade die Anfangsjahre lieferten immer wieder Einblicke in eine andere Zeit. „Diese Geschichten gehören erzählt und in irgendeiner Form in das 50. Jahr verpackt“, so Härtel. Der Aufruf gelte somit auch für eben jene kleinen Geschichten. Gerne könnten auch Gespräche vereinbart werden, wo die Erzählungen gemeinsam zu Papier gebracht werden.

Ein dritter Aufruf richte sich an die Akteure des Wohngebietes. „Was könnten wir im nächsten Jahr zusammen auf die Beine stellen, um das Jubiläum zu feiern?“, so lautet Härtels Frage an diese. In den Sitzungen der Gemeinwesenarbeitsgruppe (GWA) der beiden Stadtteile sollen in den kommenden Monaten Ideen ausgetauscht werden. Einsendungen können per Post an das Stadtteilmanagement Nord in der Pablo-Neruda-Straße 11, 39126 Magdeburg, oder auch per E-Mail an marcel.haertel@ib.de geschickt werden.

(Quelle: Volksstimme, 05.05.2022)

 

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Di

03

Mai

2022

Sport und Spiel am Städtebautag

Städtebauförderprogramme bilden seit vielen Jahren eine Voraussetzung für Städte und Kommunen, bauliche Aktivitäten finanziell unterstützt zu bekommen und somit umsetzbar zu machen. Jedes Jahr finden am Tag der Städtebauförderung deutschlandweit Aktivitäten, Projekte und Veranstaltungen statt, diese Programme der Öffentlichkeit sichtbarer und transparenter zu gestalten.

Am 14. Mai 2022 von 13.00 bis 17.00 Uhr wird das Stadtteilmanagement Magdeburg Nord des IB mit Unterstützern, wie dem Bürgerverein Nord oder dem Kinder- und Jugendhaus im Bürgerhaus Kannenstieg, einen Aktionstag auf dem Bolzplatz in der Hans-Grundig-Straße durchführen. „Öffentliche Plätze erlebbar machen“, unter diesem Motto werden auf dem 2018 neu gebauten Platz, Sport- und Spielangebote für Groß und Klein im Mittelpunkt stehen.

 

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Mi

27

Apr

2022

Tablet-Schnupperkurs im Herz-ASZ

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Mi

27

Apr

2022

Senioren zeigen ganz viel Herz

ASZ Kannenstieg beteiligt sich an Weltrekordversuch

Senioren und Seniorinnen aus dem Herz-Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Kannenstieg haben jetzt ihre selbst gestalteten Herzen für die Wimpelkettenaktion des Fontanherzen e. V. präsentiert. „Es sind tatsächlich über 1000 Herzen zu einer langen Kette gebunden worden“, sagt ASZ-Mitarbeiterin Steffi Albers. Mit diesen werde man nun am 5. Mai im Stadtpark dabei sein, wenn der Weltrekordversuch gestartet wird. 17,6 Kilometer Gesamtlänge gilt es zu übertreffen. „Wir helfen nicht nur beim Aufbau, sondern werden auch gemeinsam mit dem Deutschen Familienverband mit einem Bastelstand vor Ort sein“, berichtet Steffi Albers weiter. Ministerpräsident Reiner Haseloff und Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne werden ebenfalls vor Ort sein. Mit dem Rekordversuch will der Fontanherzen e. V. auf das Schicksal von Eltern mit herzkranken Kindern aufmerksam machen.

(Quelle: Volksstimme, 27.04.2022)

 

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Mi

27

Apr

2022

Senioren für Tablet-Kurs gesucht

Unter dem Namen „Digital im Quartier“ beginnt am kommenden Dienstag, 26. April, ein neues Angebot bei den Pfeifferschen Stiftungen im Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31. Dafür werden noch Senioren gesucht, die Spaß am Austausch haben und mehr über die digitale Welt kennenlernen möchten, wie die Einrichtung informiert. „Mit dem Lernangebot der Tablet- und Technikschulung sollen Sorgen gerade vieler älterer Menschen beseitigt und wichtige Kompetenzen im Umgang mit einem Tablet-PC gestärkt werden“, erklärt Quartiersmanager Heiko Baumeister. Tablets können auch ausgeliehen werden. In wöchentlichen Veranstaltungen lernen die Senioren wichtige Informationen rund um die Nutzung eines Tablets. Mögliche Themen werden hierbei unter anderem sein: Umgang mit digitalen Geräten, Sicherheit im Internet oder auch Kommunikation und Videotelefonie. Anschließend werden die erlernten Inhalte gemeinsam am Tablet geübt. Dadurch sollen Selbstständigkeit und Selbstvertrauen im Umgang mit den Geräten gestärkt werden. Zum Auftakt gibt es um 14 Uhr einen Infovortrag. Um Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38 wird gebeten.

(Quelle: Volksstimme, 23.04.2022)

 

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Mi

27

Apr

2022

Kette aus Herzen weht im Kannenstieg

Zum Tag des herzkranken Kindes am 5. Mai möchte der Verein Fontanherzen einen Weltrekord mit der längsten Herz-Kette der Welt im Stadtpark aufstellen und auf das Schicksal von Familien mit schwer herzkranken Kindern aufmerksam machen. Viele wurden aufgerufen, sich daran zu beteiligen, vorgegebene Papierherzen zu gestalten und zu Wimpelketten zusammenzufügen. Mitarbeiterinnen und Senioren des Herz-ASZ im Kannenstieg waren von der Idee begeistert. So wurden circa 1000 Herzen gestaltet. Am Montag, 25. April, um 11 Uhr präsentieren die Senioren entlang der J.-R.-Becher-Straße ihre gefertigte Wimpelkette.

(Quelle: Volksstimme, 23.04.2022)

 

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Fr

22

Apr

2022

Qi-Gong-Kurs startet im ASZ Kannenstieg

Nach coronabedingtem Ausfall findet ab Mittwoch, 4. Mai, im Herz-Alten- und Service-Zentrum (ASZ), Johannes-R.-Becher-Straße 57, wieder ein Qi-Gong-Kurs statt. Termine sind mittwochs und freitags jeweils von 10 bis 11 Uhr. „Ziel der verschiedenen Übungen des Kurses ist es, die Lebensenergie frei ins Fließen zu bringen und die Energie zu stärken“, erklärt ASZ-Mitarbeiterin Steffi Albers. Bewegung, Atmung und Konzentration seien dabei wesentliche Elemente der Qi-Gong-Philosophie. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter Telefon 251 29 33.

(Quelle: Volksstimme, 22.04.2022)

 

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Mi

20

Apr

2022

Schulung für Tablet und Smartphone

Der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, bietet am kommenden Dienstag, 26. April, ab 14 Uhr eine Tablet- und Smartphoneschulung an. In mehreren Informationsveranstaltungen soll den Teilnehmern die digitale Welt der Tablets und Smartphones nähergebracht werden, teilt die Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen mit. Neben nützlichen Informationen und Aufgaben zum eigenständigen Ausprobieren bleibe am Ende stets noch genügend Zeit für alle offenen Fragen. Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38.

(Quelle: Volksstimme, 20.04.2022)

 

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Mi

20

Apr

2022

Frühjahrsputz im Kannenstieg

Bereits seit vielen Jahren beteiligt sich das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) in der Johannes-R.-Becher-Straße 57 an der stadtweiten Aktion „Magdeburg putzt sich“. Und so werden Seniorinnen und Senioren aus dem Herz-ASZ auch dieses Jahr wieder mit dabei sein, wie Mitarbeiterin Steffi Albers ankündigt. „Am Donnerstag, 28. April, ab 10 Uhr werden die Putzlappen geschwungen und die Begegnungsräume auf Vordermann gebracht“, teilt sie mit. Zum Mittag gebe es auch eine Stärkung für das leibliche Wohl. Freiwillige Helfer sind willkommen.

(Quelle: Volksstimme, 20.04.2022)

 

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Do

14

Apr

2022

Jung und Alt machen ihr Quartier sauber

Gemeinsame Putzaktion an der Lindwurmbrücke

Jung und Alt ziehen in ihrer Freizeit gemeinsam los, um ihren Stadtteil ein wenig sauberer zu machen. Ausgerüstet mit Greifzange und Müllbeutel durch das Wohngebiet Nord.

Die AG Gemeinwesenarbeit Kannenstieg und Neustädter See hatten zur Putzaktion an der Lindwurmbrücke geladen. Dort versammelten sich am Sonnabend gegen 10 Uhr unter anderem Mitglieder aus dem Bürgerverein Nord, den Ortsverbänden der SPD und der Linken, des Sax’n-Anhalt-Orchesters sowie Kinder der Pfadfinder der Pfingstgemeinde Vaters Haus zum gemeinsamen Müllsammeln, berichtet Lutz Fiedler, Sprecher der GWA Kannenstieg. Und: „Nach zwei Stunden waren viele Säcke gefüllt, eine verrottete Matratze geborgen und alles bereitgestellt zur Abholung durch den Abfallwirtschaftsbetrieb.“ Im Rahmen des stadtweiten Frühjahrsputzes „Magdeburg putzt sich!“ sind bislang bereits 285 Aktionsgruppen mit rund 6300 engagierten Personen dokumentiert worden.

(Quelle: Volksstimme, 14.04.2022)

 

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Do

14

Apr

2022

Mobile Stadtwache im Kannenstieg

Am heutigen Donnerstag macht die mobile Stadtwache zwischen 15 und 18 Uhr auf dem Parkplatz des Hanns-Eisler-Platzes im Kannenstieg Station. Vertreter von Polizei und Ordnungsamt werden vor Ort anwesend sein, um bei Anliegen zu helfen. Die mobile Stadtwache diene demnach als Anlaufstelle unter anderem für „Bürgerhinweise, Verlustmeldungen von Personaldokumenten, Entgegennahme von Fundsachen, Ausgabe von Anträgen und Formularen, Beratung“, heißt es in einer Mitteilung aus dem Polizeirevier Magdeburg.

(Quelle: Volksstimme, 14.04.2022)

 

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Mi

13

Apr

2022

Besuch bei den „Heile-Machern“

Ehrenamtliches Repaircafé im Bürgerhaus Kannenstieg / Tüftler haben hohe Erfolgsquote

Alle zwei Wochen öffnet im Bürgerhaus Kannenstieg ein „Repaircafé“. Seit 2019 machen ehrenamtliche Helfer dort wieder „heile“, was zu schade wäre, um es wegzuwerfen. In der Regel gilt: Je älter das Gerät, desto leichter lässt es sich reparieren.

Friedhelm Boese führt Buch: 2019 - als das Repaircafé im Bürgerhaus Kannenstieg startete - haben die ehrenamtlichen Tüftler insgesamt 131 kaputte Gerätschaften entgegengenommen, wovon sie 92 reparieren konnten. Im Jahr darauf waren es 84 Gegenstände. „Da haben wir 74 wieder heil gemacht.“ 2021 gab es 50 Reparatur-Wünsche, von denen 40 glückten. Der Rückgang bei den Aufträgen hat mit der Corona-Pandemie zu tun. Wegen Lockdown und Kontaktbeschränkungen musste die Reparaturwerkstatt für längere Zeit geschlossen bleiben. Doch jetzt sind die fleißigen Herren wieder voll im Einsatz. Alle 14 Tage - der nächste Termin ist am 20. April - stehen sie zwischen 15 und 17 Uhr in der Johannes-R.-Becher-Straße 57 parat. Mitstreiter sind stets willkommen.

Hohe Erfolgsquote

Im Schnitt seien es 70 bis 80 Prozent der defekten technischen Geräte, welche die Bürger im Repaircafé abgeben, die wieder zum Laufen gebracht werden, schätzt Boese. Darunter Staubsauger, Toaster, Radios, Mixer, Bügeleisen, Fernseher, Schwibbogen, Uhren, Kassettenspieler, Bohrmaschinen, Föhne und was nicht sonst noch alles. In der Regel gilt: Je älter das Gerät, desto leichter lässt es sich reparieren. Entscheidend sei, wie gut das Innenleben zu erreichen ist. Bei modernen Maschinen ist dort vieles verklebt, nicht mehr auseinanderzunehmen, vielmehr schon vom Werk aus auf Obsoleszenz angelegt. Bei älteren und hochwertigen Geräten sind dagegen Schrauben eingesetzt, die dann herausgelöst werden können. Als Grundsatz für die emsigen Reparateure gilt: „Wir probieren alles.“ Oftmals besteht eine emotionale Verbundenheit der Kunden zu ihren Geräten, weswegen sie sich um eine Reparatur bemühen. Normalerweise läuft es dann so ab: Die Bürger bringen ihre kaputten Geräte ins Repaircafé, wo eine Erstinspektion durch einen der ehrenamtlichen Tüftler erfolgt. Sofern dieser zur Einschätzung kommt, dass sich eine Reparatur lohnt, wird das Gerät dabehalten. Wenn es nicht direkt repariert werden kann, gibt es einen Beleg. Zwei Wochen später, beim nächsten Café, kann das Gerät dann im reparierten Zustand abgeholt werden. Manchmal sind es vier oder fünf, die in den zwei Stunden vorbeischauen, es waren aber auch schon 20. Im Übrigen nicht nur aus Magdeburg, sondern ebenso aus den umliegenden Kreisen.

Jeder gibt, was es wert ist

Im Bürgerhaus haben sich die Ehrenamtlichen in Eigeninitiative eine kleine Werkstatt eingerichtet. Nicht selten nehmen sie die Reparaturaufträge aber auch mit nach Hause, um sie dort wieder „heile zu machen“, wie Friedhelm Boese es ausdrückt. Alles in ihrer Freizeit. „Ich bin Rentner, da hat man ein wenig mehr Zeit“, sagt er mit einem Schmunzeln. Gut sieht es für den kaputten Video-Spieler aus, der an diesem Mittwoch abgegeben wird. „Die Mechanik läuft“, sagt der Ehrenamtliche nach der Ersteinschätzung. Er muss vermutlich nur gesäubert werden, ehe er wieder Filme abspielen kann. Die Reparaturen sind grundsätzlich kostenlos. Es gibt eine Spendenbox. „Jeder kann selbst entscheiden, was ihm die Arbeit wert ist“, so Boese. Mal sind es 10, 20 oder sogar 50 Euro, einmal waren es 30 Cent. Von den Spenden werden dann neue Werkzeuge für das Repaircafé angeschafft. Gleichzeitig wollen die Ehrenamtlichen keine Konkurrenz zu den Fachwerkstätten bilden. Mitunter stehen den Kunden die Tränen in den Augen, wenn das defekte Gerät wieder einwandfrei funktioniert. Und die Ehrenamtlichen freuen sich, dass es abermals geklappt hat. „Man ist stolz darauf, was man heile gemacht hat“, sagt Friedhelm Boese.

Warum reparieren?

„Weil vieles zu schade ist, es wegzuwerfen“, so das Credo. Die vier bis fünf Herren, die derzeit die Stammbesetzung bilden, haben früher etwa als Elektriker und Flugzeugmechaniker gearbeitet. Alle sind sie in der DDR sozialisiert. Das prägt: „Es wird nichts weggeworfen.“

(Quelle: Volksstimme, 13.04.2022)

 

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