Nachrichtenarchiv

Hier finden Sie eine Übersicht aller veröffentlichten Artikel.

So

27

Sep

2020

Königskinder mit Fest eingeweiht

Die Kita Königskinder wurde am Freitag feierlich eingeweiht. In Anwesenheit des Oberbürgermeisters und vieler Gäste wurde seitens der Kita ein bunter Tag mit vielen Aktivitäten geboten.

Bilder der Königskinder finden Sie unter unter diesem Link

 

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Mi

23

Sep

2020

Treff im Kannenstieg

Um aktuelle Stadtteilthemen geht es heute wieder bei der nächsten Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg. Das Treffen beginnt um 17.30 Uhr im Don Bosco Zentrum, Milchweg 29.

(Quelle: Volksstimme, 23.09.2020)

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Do

17

Sep

2020

Repaircafé öffnet wieder

Anlaufstelle im Kannenstieg für defekte Geräte

Seit dem Ende der Sommerferien öffnet im Bürgerhaus Kannenstieg wieder regelmäßig das Repaircafé. Nach längerer coronabedingter Pause können dort defekte Kleingeräte abgegeben werden, um sie von ehrenamtlichen Helfern reparieren zu lassen. „Leider hat sich das noch nicht so richtig herumgesprochen im Stadtteil, die Besucher sind noch sehr überschaubar“, sagt René Lampe vom Deutschen Familienverband, der das Projekt betreut. „Dabei ist es ein tolles ehrenamtliches Projekt und es wäre schade, wenn es nicht genutzt wird“, meint er.

Möglich ist das an jedem zweiten Mittwoch von 15 bis 17 Uhr im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57. Nächster Termin ist am 23. September. Kontakt und weitere Infos gibt es unter Telefon 721 74 70.

(Quelle: Volksstimme, 17.09.2020)

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Do

17

Sep

2020

GWA Kannenstieg will Mittel verteilen

Zu ihrer nächsten Sitzung lädt die AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg am kommenden Mittwoch, 23. September, ein. Auf der Tagesordnung stehen aktuelle Informationen vom Stadtteilmanagement sowie vom Bürgerverein Nord. Außerdem wird über die Verteilung der restlichen Mittel aus dem Initiativfonds der GWA gesprochen. Schließlich ist Zeit für interessierte Anwohner, ihre Anliegen und Sorgen den Stadtteil betreffend anzusprechen. Das GWA-Treffen beginnt um 17.30 Uhr im Don Bosco Zentrum, Milchweg 29.

(Quelle: Volksstimme, 16.09.2020)

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Di

15

Sep

2020

Wohncafé lädt zum Ausflug in den Park

Der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, lädt seine Besucher am kommenden Freitag, 18. September, zu einem Spaziergang durch den Stadtpark Rotehorn ein. Treffpunkt hierfür ist um 13 Uhr an der Sternbrücke, wie die Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen informiert. Nach einem Zwischenstopp an der Salzquelle ist eine Kaffeepause im Fort XII eingeplant. Individuell kann auch eine Fahrt mit der Fähre nach Buckau unternommen werden. Die Kosten sind selbst zu tragen. Um Anmeldung bis zum Donnerstag unter Telefon 99 00 71 38 wird gebeten.

(Quelle: Volksstimme, 15.09.2020)

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So

13

Sep

2020

Neuer Sülzeweg wird voll gesperrt

Die Straße Neuer Sülzeweg muss ab Dienstag, 15. September, zwischen Pablo-Picasso-Straße und Johannes-R.-Becher-Straße voll gesperrt werden. Das teilten die Städtischen Werke Magdeburg (SWM) am Freitag mit. Grund sei ein Schaden an einer Fernwärmeleitung. Auch die Busse der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) sind betroffen. In Richtung Endhaltestelle werden sie über die Helene-Weigel-Straße umgeleitet. Die Zufahrt zu den Werkstätten der Lebenshilfe Magdeburg soll trotz Baustelle gewährleistet sein, wie es von dort auf Nachfrage heißt. Die Arbeiten sollen nach Angaben der SWM voraussichtlich drei Wochen dauern.

(Quelle: Volksstimme, 12.09.2020)

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So

13

Sep

2020

Kannenstieg bleibt kalt

Arbeiten an Fernwärmeleitung am 17. September

Im Zusammenhang mit den Bauarbeiten der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) für die neue Straßenbahnstrecke im Kannenstieg müssen auch Fernwärmeleitungen umverlegt werden. „Dabei sind schrittweise Unterbrechungen der Versorgung für das Wohngebiet leider unvermeidlich“, teilen die Städtischen Werke Magdeburg (SWM) als Versorger jetzt mit.

Der größte Teil der Arbeiten wird am kommenden Donnerstag, 17. September, von 7 bis 17 Uhr durchgeführt. „Trotz weitgehender Vorfertigung der Bauteile und Vorbereitung der Maßnahme kommt es in dieser Zeit zur Unterbrechung der Fernwärmeversorgung“, heißt es weiter.

Betroffen sind folgende Adressen:

- Helene-Weigel-Straße 1–10, 19–26, 37–49

- Johannes-R.-Becher-Straße 1–4, 8–14, 14a–d, 15–51, 56–69

- Pablo-Picasso-Straße 1–18, 19, 20, 22–28, 36–42

- Kannenstieg 1

- Fritz-Maenicke-Straße 5–34, 40–42

- Neuer Sülzeweg 73–77

- Hanns-Eisler-Platz 1–9, 11

- Otto-Nagel-Straße 1–8

- Sülzeanger 1

- Hans-Grundig-Straße 1-14

Einzelne Umschaltungen werden bereits am 15. und 16. September in Absprache mit den Kunden durchgeführt.

(Quelle: Volksstimme, 12.09.2020)

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Fr

11

Sep

2020

Kicker und Lindenberg beim Fest in Nord

Neustädter See und Kannenstieg feiern morgen gemeinsame Stadtteilparty auf dem Platz der Begegnung

Lange war unklar, ob es wegen Corona überhaupt stattfinden kann. Doch seit einigen Wochen laufen die Vorbereitungen für das diesjährige Stadtteilfest in Nord auf Hochtouren. Am morgigen Sonnabend sind nun die Anwohner des Neustädter Sees und des Kannenstiegs auf dem Platz der Begegnung eingeladen.

Ab 15 Uhr erwarten die Besucher dort mehrere Spielflächen mit Bowling, Fußball-Billard, einem Spieltisch Scheibenschießen, einem Spieltisch Federball, einem interaktiven Spieltisch, Wurfspiel, Büchsenwerfen, Tischkicker, Kerzen ausblasen und mehr, wie Stadtteilmanager Marcel Härtel aufzählt. Darüber hinaus locken kreative Angebote wie Kinderschminken, Glitzertattoos, Windmühlen basteln, Drachen gestalten, Kissen bemalen, eine Kinderbaustelle.

Für alle Gäste wird zudem ein buntes Bühnenprogramm für Unterhaltung sorgen. So werden die Trommler von Akaishi Daiko Magdeburg das Fest kurz nach 15 Uhr lautstark eröffnen. Ein Udo Lindenberg-Double folgt um 16.30 Uhr, bevor die Texas Outlaws ihre Line-Dance-Performance präsentieren. Ab 18 Uhr spielt die Magdeburger Band „6atü“ und zum Abschluss folgt gegen 19 Uhr die Sax’n’Anhalt-VIP-Band mit ihrem Programm.

„Der Bürgerverein Nord bedankt sich schon im Voraus bei den über 40 freiwilligen Helfern aus den Einrichtungen der Stadtteile beziehungsweise aus der Nachbarschaft“, erklärt Marcel Härtel. Darüber hinaus freue man sich auf die Künstler. „Diese mussten lange auf eine Bühne verzichten und der Bürgerverein ist dankbar, durch finanzielle Unterstützung unterschiedlicher Quellen, den Künstlern und den Familien der Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See, diesen Tag präsentieren zu können“, sagt er weiter.

„Wir wünschen uns einen besonderen Tag in besonderen Zeiten und appellieren an alle Teilnehmer, den Vorgaben für diese Veranstaltung Folge zu leisten“, weist der Stadtteilmanager hin. Die Abstands- und Hygienevorschriften seien zu beachten, „denn nur die Einhaltung dieser Regeln lässt die Veranstaltung möglich werden und den Ablauf garantieren“.

Neben dem Stadtteilmanagement und den Gemeinwesenarbeitsgruppen unterstützen die Kinder- und Jugendeinrichtungen in Nord sowie die Hoffnungsgemeinde das Stadtteilfest.

(Quelle: Volksstimme, 11.09.2020)

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Fr

04

Sep

2020

Ausflug zur Schlossdomäne

Der Treffpunkt Wohncafé lädt am kommenden Dienstag, 8. September, zu einem Ausflug zur Schlossdomäne in Wolmirstedt ein. Treffpunkt ist um 13 Uhr am Neustädter Bahnhof, wie die Pfeifferschen Stiftungen mitteilen. Für die Zugreise fallen Kosten von circa 6 Euro für Hin- und Rückfahrt an. Um Anmeldung bis heute unter Telefon 99 00 71 38 wird gebeten.

(Quelle: Volksstimme, 03.09.2020)

 

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Fr

04

Sep

2020

Kita „Bummi“ will wieder gesundes Siegel

Die Kita „Bummi“ hat sich erneut für die Zertifizierung als „Gesunde Kita“ bei der Landesvereinigung für Gesundheit (LVG) e. V. beworben – zum vierten Mal in Folge. Sollte die Prüfung erfolgreich verlaufen, wäre die Einrichtung der Awo im Kannenstieg die erste in ganz Deutschland, die das Gütesiegel zum vierten Mal erhält, wie die LVG informiert.

„Bewegung ist für Kinder Ausdruck von Lebensfreude und zugleich Quelle vielfältiger Erkenntnisse über Natur, Umwelt und Gesellschaft“, heißt es in einer Mitteilung. Deshalb folge die Kita den Mottos „Kinderwelt ist Bewegungswelt“ und „Das Toben macht schlau“. Ein Team von 13 Erzieherinnen inklusive Leiterin Iris Schulze begleitet drei Kindergarten- und zwei Krippengruppen.

„Wir verstehen uns als ein Ort der Gemeinschaft, in der sich jeder mit seinen Stärken und Schwächen einbringen kann und in seiner Ganzheitlichkeit angenommen wird“, sagt Iris Schulze. Jedes Kind werde bei der Entwicklung seiner Persönlichkeit gefördert, was bei einem Migrantenanteil von 45 Prozent unter den Kindern und den nicht seltenen sprachlichen Verständigungshürden mit den Eltern nicht immer leicht sei.

Das Gütesiegel „Gesunde Kita“ gilt jeweils drei Jahre und kann dann neu beantragt werden. Sechs Bundesländer nutzen das Zertifizierungsverfahren. 278 Einrichtungen gelten dort als „Gesunde Kita“.

(Quelle: Volksstimme, 03.09.2020)

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Mi

02

Sep

2020

Sportabzeichen auf der blauen Laufbahn

Das „blaue Laufwunder“ vom Kannenstieg, die neue Laufbahn auf dem Vereinsgelände des MLV Einheit, kann am Sonntag, 20. September, erstmals auch von Nicht-Mitgliedern getestet werden. Zum diesjährigen Sportabzeichentag sind alle Familien eingeladen, die gemeinsam an diesem Tag vor Ort ihr Sportabzeichen ablegen wollen. Dazu muss allerdings der zuvor erbrachte Schwimmnachweis mitgebracht werden. Von 10 bis 15 Uhr können Leistungen in den vier verschiedenen Kategorien Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination erbracht werden. Aus jeder Kategorie kann individuell eine Aufgabe ausgesucht werden. Für die ganz kleinen Nachwuchssportler gibt es zudem das Bambini-Abzeichen für Kinder bis fünf Jahre, wie der Verein informiert.

Das Sportabzeichen wird vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) verliehen und kann jedes Jahr neu abgelegt werden. Gut 25 000 Sportfreunde nutzen diese Möglichkeit in Sachsen-Anhalt. Je nach Geschlecht und Altersgruppe gibt es individuelle Anforderungen, für die die Leistungsstufen Bronze, Silber und Gold erreicht werden können.

Infos unter www.lsb-sachsen-anhalt.de

(Quelle: Volksstimme, 01.09.2020)

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Mi

26

Aug

2020

Wohncafé öffnet ab kommenden Montag

Der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, ist in dieser Woche noch in der Sommerpause. Ab kommenden Montag, 31. August, starten dann wieder die täglichen Angebote wie der Kaffeeklatsch montags ab 14 Uhr, das Handarbeitscafé dienstags ab 14 Uhr oder der Spieletreff mittwochs ab 10 Uhr. Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38 ist jeweils notwendig.

(Quelle: Volksstimme, 25.08.2020)

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Sa

15

Aug

2020

Qigong-Damen im Kannenstieg gehen an die Luft

Da staunten die kleinen Kindergartenkinder auf ihrem jüngsten Ausflug zum Spielplatz am neuen Sülzeweg nicht schlecht, als dort mehrere ältere Damen an der Tischtennisplatte komische Bewegungen machten, berichtet Steffi Albers, Mitarbeiterin im Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Kannenstieg. Übungsleiterin Christina Fiedler erklärte den Kleinen aber gleich, dass die Frauen Qigong-Übungen absolvieren und lud sie zudem zum Mitmachen ein.

Die Seniorinnen besuchen schon seit vielen Jahren das ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg, erklärt Steffi Albers weiter: „Dort treffen sie sich mittwochs und freitags, um etwas für ihre körperliche und seelische Gesundheit zu tun.“ Beim Qigong sollen mit sanften und langsamen Bewegungen Körper, Seele und Geist in Harmonie gebracht werden. In der warmen Jahreszeit machen die Damen ihre Konzentrations- und Bewegungsübungen gern im Freien, nicht nur zu Corona-Zeiten, so die ASZ-Mitarbeiterin.

Wer sich über den Qigong-Kurs informieren möchte, kann das persönlich im ASZ, Johannes-R.-Becher-Straße 57, oder unter der Telefonnummer 251 29 33 tun.

(Quelle: Volksstimme, 15.08.2020)

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Fr

14

Aug

2020

Bus 69 nutzt ab Oktober neue Wendeschleife

In einem Bautagebuch informieren die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) über den aktuellen Stand beim Gleisbau im Kannenstieg. So seien beispielsweise die Tief- und Gleisbauarbeiten im nördlichen Abschnitt weitestgehend abgeschlossen. „Der Kreis der neuen Wendeschleife für die Straßenbahnen ist geschlossen und die Masten für die Oberleitungen sind gesetzt“, erklärt Sprecher Tim Stein. Die Wendeschleife sei recht groß, weil dort später die Busse des Schienenersatzverkehrs wenden und halten sollen. Außerdem entstehen 69 Stellplätze.

Bis zur Fertigstellung der einen Kilometer langen Straßenbahnstrecke bis zur Ebendorfer Chaussee im Herbst 2021 sollen die Busse der Linie 69 die Wendeschleife nutzen. Das soll voraussichtlich ab Oktober der Fall sein, berichtet Tim Stein, so dass dann ein Teil der aktuellen Umleitung entfallen kann. „Die Busse fahren dann wieder über den Hanns-Eisler-Platz und die Johannes-R.-Becher-Straße“, sagt er auf Nachfrage.

Weiterhin entsteht im Bereich der Wendeschleife ein Gleisrichterunterwerk, das die Straßenbahn mit Strom versorgen wird. Fundament und Bodenplatte seien bereits angelegt, das Gebäude selbst folgt bis Ende des Jahres.

(Quelle: Volksstimme, 14.08.2020)

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Mi

12

Aug

2020

Engagement darf anstecken!

Kontaktfreie und kontaktarme Engagementangebote beim 15. Magdeburger Freiwilligentag am 12.09.2020

Wimpelketten und Taschen nähen, im Stadtteil Müll sammeln, Bücher mit lieben Worten verschenken oder Garten und Beete herrichten - mit dem gebotenen Abstand oder von Zuhause aus ist freiwilliges Engagement auch in Corona-Zeiten möglich. Das beweisen die für den 15. Magdeburger Freiwilligentag am 12.09.2020 geplanten Mit-Mach-Aktionen. Über 25 Möglichkeiten für kontaktarmes bzw. kontaktfreies Engagement stehen bereits auf dem Programm. Neben den Vor-Ort-Aktionen, die unter anderem zum Engagement auf die Streuobstwiese, in den Kunstverein Zinnober oder in die Villa Wertvoll einladen, ist in diesem Jahr auch ein Engagement von Zuhause aus möglich, gern auch schon in den Wochen vor dem Freiwilligentag. "Wir wollen allen die Möglichkeit zur Beteiligung bieten, auch denen, die aktuell ihre persönlichen Kontakte noch stärker einschränken wollen oder müssen", erläutert Birgit Bursee, Leitung der Freiwilligenagentur Magdeburg. So sind zum Beispiel Nähanleitungen für kleine Taschen, die sich das Altenpflegeheim Haus Krähenstieg für seine Bewohnerinnen und Bewohner wünscht, auf der Homepage der Freiwilligenagentur zu finden. Auch bei der Bereitstellung von Materialien für diese und andere Aktionen gibt es bei Bedarf Unterstützung von der Freiwilligenagentur. Anmeldungen für die einzelnen Mit-Mach-Aktionen sind telefonisch unter 0391 5495840 oder unter www.freiwillig-in-magdeburg möglich.

(Quelle: Freiwilligenagentur)

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Di

04

Aug

2020

Blaue Laufbahn wird getestet

Der Sportverein MLV Einheit veranstaltet am Sonntag, 20. September, seinen traditionellen Familiensportabzeichentag auf dem Sportplatz am Kannenstieg (Neuer Sülzeweg 72). So werden in der Zeit von 10 bis 15 Uhr an diesem Tag verschiedene Disziplinen aus den Bereichen Springen, Werfen und Laufen angeboten. An diesem Tag haben Gäste zudem erstmalig die Möglichkeit, die neue Laufbahn in der markanten Farbe namens Hertha Blau zu testen. Seit Mitte Juli ist die Laufbahn freigegeben und wird gut angenommen, wie Detlef Näther, Vorsitzender des MLV Einheit, erzählt. Jetzt sei aber erst mal Sommerpause. Danach werde es einen internen Vereinswettbewerb (13. September) geben, um die neue Anlage auf Herz und Nieren zu testen. Damit am Sportabzeichentag und beim ersten nationalen Leichtathletik-Wettbewerb am 4. Oktober alles reibungslos funktioniert.

(Quelle: Volksstimme, 04.08.2020)

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Fr

24

Jul

2020

Neuer Kurs für Angehörige von Demenzkranken

Am Mittwoch, 5. August, um 9 Uhr startet im Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, erneut die kostenlose Angehörigenschulung „Edukationdemenz“. „Die zehn zweistündigen Sitzungen beinhalten Demenzwissen, die Krankheit aus Sicht der Betroffenen, der Umgang mit dem Erkrankten und die Selbstreflexion der Angehörigen“, wie ASZ-Mitarbeiterin Steffi Albers informiert.

Ziele der Schulung seien der Erwerb von Wissen und neuen Kompetenzen, Erfahrungsaustausch, soziale Unterstützung, der Abbau von sozialer Isolierung, gegenseitige Akzeptanz, Erprobung neuer Bewältigungsstrategien, eigene Stärken kennenlernen sowie Ermutigung, Stärkung und Wohlbefinden. Referentin Yvonne Kotschik stehe mit Rat und Tat zur Seite und freue sich auf die Zusammenarbeit mit dem ASZ, so Albers.

Eine Anmeldung unter Telefon 251 29 33 oder persönlich im ASZ ist erforderlich.

(Quelle: Volksstimme, 24.07.2020)

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Fr

24

Jul

2020

„Bummi“-Kinder bewegen sich mit

Kannenstieg-Kita beteiligt sich an Aktion zum Volksstimme-Jubiläum

Corona bringt vieles durcheinander. Das Volksstimme-Jubiläum zum 130-jährigen Bestehen der Zeitung kann nicht wie geplant stattfinden. Und der jährliche Kinderlauf der Kita „Bummi“ aus dem Kannenstieg kann auch nicht wie gewohnt im Zoo stattfinden.

Gemeinsam konnte jetzt aber ein geeigneter Ersatz organisiert werden: Die Einrichtung der Kitawo gGmbH beteiligte sich an der Aktion „Volksstimme bewegt Sachsen-Anhalt“. 58 Kinder zwischen drei und sechs Jahren gingen dabei an den Start. In Anlehnung an das Volksstimme-Jubiläum war die Laufstrecke auf dem Außengelände der Kita exakt 130 Meter lang. Die erreichten Zeiten lagen zwischen 26 und 54 Sekunden.

Kita-Sozialarbeiterin Marion Pickut vom Deutschen Familienverband überreichte anschließend eine Urkunde sowie Medaille und Präsentmappe an die kleinen Sportler. Diese hatten zuvor bereits in Teams verschiedene Disziplinen absolviert, darunter Sackhüpfen, Weitsprung und Zielwurf.

An der Volksstimme-Aktion kann sich jeder Interessent beteiligen. Dazu absolviert er oder sie eine selbst gewählte Strecke vom Kinderlauf bis zur 130-Kilometer-Radtour und übermittelt das Ergebnis anschließend über das Internet, um in eine Rangliste aufgenommen zu werden. Wegen der großen Resonanz – so wurde auch eine Kooperation mit dem Brocken-Lauf geschlossen – ist der Aktionszeitraum bis zum 6. September verlängert worden.

Jeder Teilnehmer hat zudem die Möglichkeit, seine schönste Laufstrecke, anspruchsvollste Fahrradtour oder abwechslungsreichste Wanderstrecke zu empfehlen oder ein Foto von sich mit seiner Startnummer zu teilen. Ziel der Aktion: Jeder soll animiert werden, sich an der frischen Luft zu bewegen und etwas für seine Gesundheit zu tun.

www.volksstimme.de/volksstimme-bewegt- sachsen-anhalt

(Quelle: Volksstimme, 24.07.2020)

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Fr

24

Jul

2020

Tauschbörse und Lesecafé kommen zurück

Begegnungszentrum Kannenstieg: Internationaler Bund führt Projekt fort

Ende 2019 musste das Begegnungszentrum Kannenstieg schließen, weil der Träger keine Zukunft am Standort sah. Genau dort will der Internationale Bund das Projekt nun als neuer Träger fortführen. Start soll am 1. Dezember sein.

Das Aus für das Begegnungszentrum war vor allem für die Anwohner des Stadtteils, die dort die Angebote nutzten, ein schwerer Schlag. Tauschbörse, Lesecafé, Mutter-Vater-Kind-Treff wurden gerne genutzt. Der Träger, die Euro-Schulen Magdeburg, engagierte sich auch bei vielen Veranstaltungen in Nord, wie dem Grundschulfußballturnier oder dem Lauf am See. Nach zehn Jahren war dann aber Schluss. Die Arbeitssicherheit am Standort des Projekts in der Johannes-R.-Becher-Straße 56 sei nicht mehr gegeben, hatte der Träger mitgeteilt. Bauliche Änderungen wären nicht möglich, ein alternativer Standort sei nicht zu finden.

Nach dem Rückzug des Trägers hatte die Stadtverwaltung angekündigt, das Sozialprojekt, das als Beschäftigungsmaßnahme zusammen mit dem Jobcenter Magdeburg geführt wird, fortzusetzen. Das Interessenbekundungsverfahren ist jetzt abgeschlossen, der Internationale Bund (IB) hat den Zuschlag bekommen. Dieser führt bereits das Stadtteilmanagement für Kannenstieg und Neustädter See.

„Wir erstellen gerade die konkreten Antragsunterlagen und hoffen, sie Ende kommender Woche abgeben zu können“, erklärt Gerald Bache, Leiter des IB Magdeburg/Altmark. Anschließend wird das Konzept von Stadtverwaltung und Jobcenter geprüft. Voraussichtlich am 1. Dezember soll es dann mit 15 Teilnehmern, die in vier Teilprojekten beschäftigt werden, losgehen. „Wir wollen die Tauschbörse wieder aufleben lassen“, sagt der IB-Leiter. Weiterhin sei ein Werkstattbereich und ein Lesecafé geplant.

Und auch beim Standort soll es bewährt weitergehen. Denn obwohl der Vorgänger gerade dort nicht weitermachen wollte und konnte, will der IB wieder in das zweigeschossige Gebäude an der Johannes-R.-Becher-Straße einziehen. „Es soll der alte Standort werden“, sagt Gerald Bache.

Ziele des Stadtteilprojekts für die Sozialregion Nord (Kannenstieg, Neustädter See, Neue Neustadt und Neustädter Feld) sind laut Stadt unter anderem der Abbau von Vermittlungshemmnissen und die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit der Teilnehmer. Insbesondere die soziale und berufliche Integration in den ersten Arbeitsmarkt steht im Vordergrund. Zusätzlich sollen kulturelle, sportliche, familiäre oder soziale Angebote für die Anwohner entstehen.

(Quelle: Volksstimme, 24.07.2020)

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Do

23

Jul

2020

Sportabzeichentag am Neuen Sülzeweg

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Do

23

Jul

2020

Herzlich Willkommen zum virtuellen Stadtteillauf im Kannenstieg 2020

Lange haben wir überlegt, wie wir ihn in diesem speziellen Jahr organisieren - den familienfreundlichen Lauf entlang der Sülze. Aber nun haben wir die virtuelle Alternative übernommen. Trainingsziel, Wettkampfgefühl und Zusammengehörigkeit werden wir für die Läufer/Innen haben - nur keine Startlinie.

Zum Ablauf:

Zunächst meldest du dich auf https://my.raceresult.com/ an. Anschließend druckst du dir deine Startnummer selbst aus. Du findest sie unter deinem Namen in der Teilnehmerliste.

Im Zeitraum von Dienstag, 01.09.2020 bis zum Mittwoch, 30.09.2020 läufst du deine Strecke an einem Ort und zu einem Zeitpunkt deiner Wahl. Du kannst natürlich auch die Originalstrecke nutzen.

Nach dem Lauf trägst du deine Laufzeit selbst ins System ein, das musst du bis zum 30.09.2020 erledigt haben. In deiner Anmelde-Bestätigungsmail findest du dazu einen Link. Dort kannst du auch die Anmeldedaten letztmalig ändern.

Wenn du deine Laufzeit eingegeben und die Überprüfungsseite abgespeichert hast, findest Du deine Urkunde mit der eingetragenen Laufzeit unter "Ergebnisse" beim Klick auf deinen Namen.

(Quelle: MLV “Einheit” e.V.)

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Do

23

Jul

2020

Stadtteilfest in Nord am 12. September

Wie der Bürgerverein Nord auf der jüngsten Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Neustädter See mitteilte, soll das diesjährige Stadtteilfest für das Wohngebiet Nord am 12. September stattfinden. Dabei soll das zehnjährige Bestehen des Bürgervereins gefeiert werden, wie Stadtteilmanager Marcel Härtel im Auftrag des Vereins berichtete. Die Vorbereitungen für die Veranstaltung unter besonderen Corona-Bedingungen laufen. Wer sich einbringen möchte, könne sich im Stadtteilbüro in der „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, melden, erklärte Marcel Härtel.

(Quelle: Volksstimme, 23.07.2020)

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Fr

17

Jul

2020

Ausflug und Bingo im Treffpunkt Wohncafé

Der Treffpunkt Wohncafé im Milchweg 31 ist wieder geöffnet. Die verschiedenen täglichen Angebote wurden bereits gestartet. Für alle Veranstaltungen gelten die Hygiene- und Abstandsregeln zum Schutz vor dem Coronavirus. Die Teilnahme ist jeweils nur nach vorheriger Anmeldung möglich, wie es im aktuellen Monatsprogramm der Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen heißt. So wird zum Beispiel am Dienstag, 21. Juli, ein Ausflug nach Rogätz angeboten. Treffpunkt hierfür ist um 9.45 Uhr am Neustädter Bahnhof. Am Mittwoch, 29. Juli, wird Bingo gespielt. Alle weiteren Infos sowie Anmeldung gibt es unter Telefon 99 00 71 38.

(Quelle: Volksstimme, 17.07.2020)

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Fr

17

Jul

2020

GWA trifft sich wegen Corona in der „Oase“

„Es gab in den vergangenen Monaten viele Aktivitäten in unserem Stadtteil zur Hilfe und Unterstützung“, berichtet Lutz Fiedler, Sprecher der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg, über die Zeit der Corona-Einschränkungen. „Dabei wurden die erforderlichen Absprachen mehr telefonisch geführt. Allen Helfern noch mal ein großes Dankeschön“, sagt er.

Am kommenden Mittwoch, 22. Juli, wird es nun aber die erste Sitzung nach der coronabedingten Pause geben. Um die geltenden Abstandsregeln einhalten zu können, findet das Treffen ausnahmsweise im benachbarten Stadtteil Neustädter See statt. Treffpunkt ist ab 17.30 Uhr der Stadtteiltreff „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11.

Auf der Tagesordnung stehen aktuelle Informationen vom Stadtteilmanagement und dem Bürgerverein Nord. Weiterhin soll sich über die Situation in den Einrichtungen im Kannenstieg während der Pandemie ausgetauscht werden.

Die GWA bittet um Anmeldung per E-Mail an gwa.kannenstieg@gmx.de. Auch Themenwünsche sind möglich.

(Quelle: Volksstimme, 17.07.2020)

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Do

16

Jul

2020

Die „Königskinder“ vom Kannenstieg

Pfingstgemeinde bietet 57 Kita-Plätze in altem Kindergarten an / Einweihung im September

Die Kita „Königskinder“ hat still und leise im Kannenstieg ihren Betrieb aufgenommen. Die Pfingstgemeinde bietet Platz für bis zu 57 Kinder. Eine offizielle Einweihung ist für September geplant.

Schon als die Pfingstgemeinde Vaters Haus den ehemaligen Kindergarten an der Johannes-R.-Becher-Straße übernahm, gab es die Idee, diesen wiederzuleben. 1998 war das und es sollte über 20 Jahre dauern, bis dieses Vorhaben umgesetzt werden konnte. Doch bereits im vergangenen November sind die ersten kleinen „Königskinder“ in die gleichnamige Kita eingezogen.

Man habe die Eröffnung bewusst nicht öffentlich gemacht, sagt Annika Moll, Geschäftsführerin des Sozialwerks der Pfingstgemeinde e. V. als Träger der Einrichtung. Mit gerade einmal vier Kindern sei man am 1. November gestartet. Zuvor mussten die alten Kita-Räume grundlegend saniert werden. Es gibt eine Küche und neue Sanitärbereiche. Drei Gruppenräume mit Zugang zum Außenlände wurden eingerichtet.

Mittlerweile betreuen fünf Erzieher gut 40 Jungen und Mädchen in der Einrichtung. Viele der Kinder kommen aus dem Kannenstieg, darunter auch einige Familien mit Migrationshintergrund, was gut für die Integration sei. „Wir sind aber grundsätzlich für alle offen“, sagt Annika Moll. Auch ein christlicher Glauben sei nicht zwingend. „Die Eltern müssen sich aber bewusst sein, dass die christlichen Werte nicht nur eine Stunde am Tag behandelt werden, sondern die ganze Zeit vorgelebt werden. Das wissen unsere Eltern aber auch“, erklärt sie.

Neben dem Glauben wird im Kita-Konzept besonders auf Natur- und Erlebnispädagogik gesetzt. Dazu beginnt heute die Umgestaltung des Außengeländes. So wird zum Beispiel ein künstlicher Bachlauf angelegt. Außerdem soll ein großes Klettergerüst in Form einer Burg - passend für die „Königskinder“ – aufgestellt werden. Erst wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind, soll es im September eine offizielle Eröffnung der neuen Kita im Kannenstieg geben.

Zwischenzeitlich hatte die Einrichtung wie alle anderen Kitas der Stadt wegen des Coronavirus geschlossen. Erst nach mehreren Wochen kamen die ersten Kinder wieder in die Notbetreuung. Annika Moll sieht den „herausfordernden Start“ jedoch auch positiv. „Es wurde uns geschenkt, damit wir langsam und gesund wachsen können“, sagt sie.

Die Einrichtung ist offiziell in der städtischen Bedarfsplanung und kann über das Kita-Portal gefunden werden. Nach Angaben der Stadt gibt es im Krippenbereich insgesamt 17 Plätze, für Kinder ab drei Jahren können 40 Plätze belegt werden. Einige freie Plätze gebe es derzeit noch, sagt die Geschäftsführerin des Trägers. „Wir wollen das Gold in den Kindern und Erziehern entdecken“, sagt Annika Moll über das Konzept der Einrichtung.

Das Gebäude an der Becherstraße 51 wird neben dem „Königskindergarten“ weiterhin als Gemeindehaus, Wohnhaus und Stützpunkt der Pfadfinder Royal Rangers genutzt.

(Quelle: Volksstimme, 16.07.2020)

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Mi

15

Jul

2020

Laufen auf Wolken

Leichtathletik Mit der Einweihung der neuen Anlage des MLV Einheit hat sich auch für Vereinschef Detlef Näther der Traum vom blauen Laufwunder erfüllt

Detlef Näther hat sich einen Traum erfüllt: Wenn der Vorsitzende des Magdeburger LV Einheit eines Tages in Rente geht, wollte er seinen Sportlern zumindest ein blaues Laufwunder hinterlassen. Gestern ist es eingeweiht worden.

Diese Geschichte beginnt mit Max Lunin. Ein Junge, der für den Magdeburger LV Einheit läuft. Und dies so schnell, dass er sich eine der Medaillen seines Vereins bei den Landesmeisterschaften zuletzt in Haldensleben holte. Max gewann mit 2:21,32 Minuten über die 800 Meter in der Altersklasse 13 nämlich Bronze. „Ein neuer Vereinsrekord“, berichtet seine Trainerin Jana Genilke stolz. Und eine Leistung, sagt Detlef Näther gestern bei der Einweihung der neuen Anlage des MLV Einheit am Neuen Sülzeweg, für die sich „das blaue Wunder lohnt“.

Lieb und teuer

Näther ist ein gemütlicher Mann. Etwas Bauch, blaue Augen, grauer Vollbart. Ein Mann, bei dem man während des Gespräches denkt: „Schön, dass du da bist.“ Er ist Mitglied der ersten Stunde beim MLV. Und die erste Stunde schlug am 3. Mai 1990. Als es darum ging, 60 verbliebene Kinder aus dem DDR-Trainingszentrum zu organsieren, haben sich Näther und seine Mitstreiter entschlossen, die Nachwuchsathleten in einer neuen Gemeinschaft zu organisieren. Heute zählt der MLV etwa 350 Mitglieder, allein 230 in der Abteilung Leichtathletik, der Nicole Rabe vorsitzt. Und der sie nun vorläuft: auf jenem blauen Wunder. Neben der neuen Diskus- und Stoßanlage, dem neuen Rasen, dem neuen Mehrzweckfeld und der neuen Beachvolleyball-Anlage das Prunkstück, der Blickfang – und noch viel mehr.

Denn Detlef Näther sagt: „Es ist mein Traum gewesen, diese blaue Bahn zu übergeben, wenn ich in Rente gehe.“ In Rente ist er schon gegangen. Zumindest beruflich. Sportlich „bin ich noch ein aktiver Rentner“, berichtet der 64-Jährige lächelnd. Als Trainer der Senioren, als Vorsitzender des Vereins.

Die Stadt hat für die Erfüllung seines Traums einiges bezahlt. Und das ausschließlich aus Eigenmitteln. 1,1 Millionen Euro betrugen die Kosten für Um- und Neubau, die im März 2019 begonnen hatten. „Lieb und teuer“, nennt Regina-Dolores Stieler-Hinz, Beigeordnete für Kultur, Schule und Sport, die Maßnahme, die auch der Grundschule „Am Kannenstieg“ für den Schulsport oder dem Verein Lebenshilfe für seine Aktivitäten zugutekommt. Lieb, weil der MLV eine hervorragende Jugendarbeit leiste. Teuer, weil aus zunächst geplanten Reparaturarbeiten eine Millionen-Investion am Landesleistungsstützpunkt wurde. Aber sie stellt fest: „Es läuft sich wie auf Wolken.“ Auf einer blauen Wolke, die es so nicht noch einmal in Sachsen-Anhalt gibt. Aber in Sachsen.

Dort ist der Traum vom blauen Wunder nämlich entstanden. An einem Tag vor einigen Jahren, als Näther einen Wettkampf in Mittweida besuchte. „Die Anlage war dort ähnlich wie unsere. Und sie hatte eine blaue Bahn“, berichtet er. „Das hat mir ganz toll gefallen.“ Zudem war die alte Bahn im Kannenstieg schon 20 Jahre alt, sie war quasi „auf einer Müllkippe errichtet worden“, erinnert sich Näther. „Aber das blaue Wunder ist auf jeden Fall das Größte, was wir hier gemacht haben.“

Und mit ihm gehen natürlich auch sportliche Wünsche einher. Der Wunsch, dass noch mehr Kinder den Weg zum MLV-Training finden. „Vielleicht zieht es ja, mal auf solch einer Bahn laufen zu dürfen“, sagt Näther lächelnd. Dass indes die ganz großen Talente, die der Verein und seine Trainer formt, „irgendwann weggehen zu anderen Vereinen, daran haben wir uns gewöhnt. Wir haben viele große Sportler herausgebracht“, erklärt er am Beispiel der ehemaligen Kugelstoßerin Nadine Kleinert, die 2004 Olympiasilber gewann. Näther: „Ich würde mir einfach nur wünschen, dass der Nachwuchs nicht zu früh wechselt, sondern auch für uns noch einige Medaillen gewinnt.“

So wie in Haldensleben. Dort gewann Lucy Rabe (U 14) mit 25,55 Metern im Diskuswurf und Emelie Sofie Göbecke (U 15) mit 43,85 Sekunden über 300 Meter Gold. In letztere Disziplin sicherte sich Leni Witthuhn in 47,66 Sekunden Bronze. Und Karl Hösel (U 20) sprintete über 400 Meter in 53,75 Sekunden zu Silber.

Ein neues Haus fehlt noch

Womöglich sprinten sie alle demnächst schneller, womöglich verleiht ihnen das Training auf den Wolken Flügel, womöglich erlebt dann die Konkurrenz das eine oder andere blaue Wunder mehr. Denn obwohl seit drei Jahren auch wieder rote Bahnen installiert werden, sollte es für Näther „die modernste sein – also blau“.

Ob das neue Vereinshaus auf der Anlage ebenfalls diesen Farbanstrich erhalten wird? Das ließ der MLV-Chef offen. Aber ein neues Gebäude fehlt nun noch, in Harmonie zum blauen Wunder. „Das steht bei der Stadt bereits auf der Liste“, so Näther. Vielleicht kommt es ja im nächsten Jahr, pünktlich zur 30-Jahre-Feier des Vereins, die im Mai wegen Corona ausfallen musste. Und vielleicht hat dann Max Lunin eine neue Geschichte geschrieben.

(Quelle: Volksstimme, 15.07.2020)

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Di

14

Jul

2020

Unterstützung für Geflüchtete

In den Räumlichkeiten des Alten- und Service-Zentrums (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg hat jetzt ein neues Angebot für geflüchtete Menschen begonnen. Der Gesprächstreff für Geflüchtete ist ein ehrenamtlich begleitetes zusätzliches Angebot, bei denen die Teilnehmer die Möglichkeit haben, Unterstützung bei alltäglichen Situationen sowie Nachhilfe in der deutschen Sprache und im umgangssprachlichen Bereich zu erhalten, wie die Initiatoren informieren. Das Projekt wird in einer Kooperation zwischen dem Stadtteilmanagement Kannenstieg/Neustädter See des Internationalen Bundes und dem ASZ in Trägerschaft des Paritätischen durchgeführt.

Das Angebot orientiert sich individuell an den Bedarfen und Wünschen der Teilnehmer. Immer mittwochs von 15.30 bis 17 Uhr öffnet der Gesprächstreff seine Türen in der Johannes-R.-Becher-Straße 57. Anmeldungen für eine Teilnahme sind unter Telefon 251 29 33 möglich und auch notwendig.

(Quelle: Volksstimme, 14.07.2020)

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Do

09

Jul

2020

Stadtteilspaziergang im Kannenstieg

Das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg ist wieder geöffnet und kann einige Kurse unter Einhaltung der aktuellen Hygienemaßnahmen durchführen, wie Mitarbeiterin Steffi Albers informiert. Auch der gemeinsame Spaziergang durch den Stadtteil wird ab morgen wieder regelmäßig für Senioren angeboten. Treffpunkt ist immer freitags um 10 Uhr am ASZ, Johannes-R.-Becher-Straße 57. „Neben interessanten Gesprächen erkunden wir dabei auch den Fortschritt der Baumaßnahmen für die neue Straßenbahntrasse“, erklärt Steffi Albers.

(Quelle: Volksstimme, 09.07.2020)

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Fr

03

Jul

2020

Ein Gesprächstreff im ASZ des Bürgerhauses

Ab nächster Woche Mittwoch beginnt ein neues Angebot für geflüchtete Menschen in den Räumlichkeiten des ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg.

Der Gesprächstreff für Geflüchtete ist ein ehrenamtlich begleitetes zusätzliches Angebot, bei denen die Menschen die Möglichkeit haben, ein Unterstützungsangebot für alltägliche Situationen, für Nachhilfe in der deutschen Sprache und im umgangssprachlichen Bereich erhalten. Das Angebot wird sich individuell an den Bedarfen und Wünschen der Menschen orientieren.

Das Projekt wird in einer Kooperation zwischen dem Stadtteilmanagement Kannensteig Neustädter See des Internationalen Bundes und dem ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg des Paritätischen durchgeführt. Immer mittwochs von 15.30 bis 17.00 Uhr öffnet der Gesprächstreff seine Türen. Anmeldungen für eine Teilnahme sind über das ASZ bzw. das Stadtteilmanagement möglich und notwendig.

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Fr

03

Jul

2020

Kunterbunter Familientag

Bevor die Sommerferien beginnen, lädt das Stadtteilmanagement des IB, gemeinsam mit dem Bürgerverein Nord, zu einem Familientag ein. Bei verschiedenen Sport- und Spielangeboten sowie kreativen Aktionen können sich die Familien und Kinder am Samstag, 11.07.2020 von 15.00 bis 18.00 Uhr betätigen. Vorbereitet werden die einzelnen Stationen so eingerichtet sein, dass die geltenden Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Um die Richtlinien und die getroffenen Maßnahmen vor Ort gewährleisten zu können, richtet sich die Einladung in der derzeitigen Situation speziell an Eltern und Kinder. Dabei geht es nicht nur um die Einhaltung der Hygienekonzepte, sondern auch um das Angebot selbst: Familientag! Eltern und Kinder können und sollen an den Stationen gemeinsam agieren und miteinander interagieren.

Der Familientag findet im Rahmen des Projektes "KUNTERBUNT" des Stadtteilmanagements des IB statt. Einmal monatlich wird ein Angebot für Kinder und Familien vorbereitet und angeboten. Nach sechs Monaten und sechs inhaltlich verschiedenen Aktionen läutet der Familientag am 11.07. in der Pablo-Neruda-Str. 11 das zweite Halbjahr der Projektreihe ein. Im August wird dann beispielweise ein Kindertheaterstück Inhalt des nächsten KUNTERBUNT Angebots sein. Bevor es aber soweit ist, werden Sie mit ihren Kindern sportlich und spielerisch aktiv, zeigen Sie ihr kreatives Talent und genießen Sie nach Wochen der Einschränkungen ein weiteres kunterbuntes Angebot.

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Mi

01

Jul

2020

Ordnungsamt stoppt Raser im Loitscher Weg

Behörde reagiert auf Anwohnerbeschwerden

Das Ordnungsamt hat am Freitag im Loitscher Weg den Verkehr überwacht. Das sei ein Wunsch vieler Anwohner gewesen, hieß es seitens der Stadtverwaltung, die nun die Ergebnisse vorlegte. Danach wurde am vergangenen Freitag von 6.44 bis 13.17 Uhr die Geschwindigkeit des Kfz-Verkehrs im Loitscher Weg gemessen und das dortige Lkw-Durchfahrtsverbot kontrolliert. Im Loitscher Weg gilt Tempo 30 und ein Durchfahrtsverbot für Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen.

Das dortige Verkehrsaufkommen hat sich aufgrund der Baumaßnahme in der Johannes-R.-Becher-Straße stark erhöht. Die Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes zählte 195 Überschreitungen der Höchstgeschwindigkeit, wobei zehn Fahrzeuge mehr als 15 km/h zu schnell waren. Das schnellste Auto wurde mit 52 km/h gemessen. Den Fahrer erwartet ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro, ein Punkt in Flensburg und ein Monat Fahrverbot. 6 sechs Lkw wurden aufgrund des Durchfahrtsverbotes erfasst. Den Fahrern droht ein Bußgeld in Höhe von jeweils 100 Euro.

(Quelle: Volksstimme, 01.07.2020)

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Mi

24

Jun

2020

Kannenstieg macht blau

Das blaue Laufwunder vom Kannenstieg nimmt Gestalt an. Nach gut einjährigen Sanierungsarbeiten auf dem Sportplatz am Neuen Sülzeweg wurde gestern in den ersten Bereichen die Farbe aufgebracht, die den Leichtathleten des MLV Einheit zu neuen Bestzeiten verhelfen soll. Der Sportverein ist Hauptnutzer der Anlage, die wegen Schäden auf der Laufbahn bereits seit 2017 für Wettkämpfe gesperrt gewesen war. Am 14. Juli soll der rundum erneuerte Platz nun aber von Oberbürgermeister Lutz Trümper eröffnet werden.

Nach Angaben von Detlef Näther, Vorsitzender des Vereins, soll es sich um die erste Laufbahn in der markanten Farbe namens Hertha Blau in Sachsen-Anhalt handeln. Vorbild ist das Berliner Olympia-Stadion, in dem Usain Bolt 2009 seinen Sprint-Weltrekord auf blauer Bahn erlaufen hatte.

Neben der Sanierung der Sportanlagen wurden auch die Platzbeleuchtung erneuert und die Bewässerung verbessert. Über 700 000 Euro wurden von der Stadt als Eigentümerin in den Platz investiert.

(Quelle: Volksstimme, 24.06.2020)

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Mi

17

Jun

2020

Sanierter Sportplatz im Kannenstieg

Seit einem Jahr läuft die Sanierung des Sportplatzes am Neuen Sülzeweg. Die Tartanbahn war so verschlissen, dass dort bereits seit 2017 keine Wettkämpfe mehr durchgeführt werden konnten. Nun stehen die Arbeiten auf dem Vereinsgelände des MLV Einheit aber kurz vor der Fertigstellung. Am 14. Juli soll der neue Platz mit sanierter Laufbahn offiziell eröffnet werden.

(Quelle: Volksstimme, 17.06.2020)

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Do

11

Jun

2020

Feuer im Autohaus am Kannenstieg

Zwei Fahrzeuge brennen aus / Polizei ermittelt zur Ursache / Mehrere Tausend Euro Schaden

Brand im Autohaus: In der Nacht standen im Kannenstieg zwei Fahrzeuge in Flammen.

Gegen 23.15 Uhr meldete ein Zeuge am Dienstagabend einen Feuerschein, der vom Autohaus König am Neuen Sülzeweg ausgeht. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein Renault Twingo bereits völlig ausgebrannt war. Ein Ford Fusion, der daneben abgestellt war, stand ebenfalls bereits in Flammen. Auch ein Baum neben den beiden Autos brannte. Mit ihrem Löscheinsatz konnten die Kameraden der Feuerwehr ein Übergreifen auf weitere Fahrzeuge verhindern.

Bei beiden Autos handelte es sich um derzeit nicht zugelassene Gebrauchtwagen. Der entstandene Schaden soll nach Angaben der Polizei vor Ort mehrere Tausend Euro betragen. Der vormals rote Twingo brannte komplett aus, auf der Rückbank blieben nur die Felgen eines Winterreifensatzes zurück.

Die Brandursache ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Der Zeuge beobachtete aber eine unbekannte Person, die wie folgt beschrieben wurde: männlich, circa 170 Zentimeter groß, dunkel bekleidet und mit einem schwarzen Rucksack unterwegs.

(Quelle: Volksstimme, 11.06.2020)

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Di

09

Jun

2020

GWA erneut abgesagt

Die für den 17.06.2020 in der Grunschule Kannenstieg anberaumte Sitzung der GWA Kannenstieg muss erneut abgesagt werden. Laut einer Information der Stabsstelle für Gemeinwesenarbeit hat das Gesundheitsamt, Sitzungen der GWA mit mehr als zehn Teilnehmern, auf Grund der 6. Eindämmungsverordnung, untersagt. 

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So

07

Jun

2020

Busroute bleibt vorerst unverändert

Trotz Kritik an neuer Strecke für Buslinie 69 sehen MVB keinen Spielraum für Alternativen

Die neue Busführung der Linie 69 im Kannenstieg sorgt für Kritik bei den Anwohnern. Die MVB erklären, warum die Strecke beibehalten wird.

Seit Ende April ist die Hauptzufahrt in den Kannenstieg über die Johannes-R.-Becher-Straße gesperrt. Die Bauarbeiten für die neue Straßenbahnstrecke der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) sind in die nächste Phase gegangen. Vor gut zwei Wochen hat das Verkehrsunternehmen die Linienführung für den Bus 69 geändert. Diese Änderung sorgt nun für Kritik bei vor allem älteren Fahrgästen, wie Anwohnerin Petra Zimpel berichtet.

Auf Volksstimme-Anfrage erläutert MVB-Sprecher Tim Stein den Hintergrund der Maßnahmen. „Aufgrund von sehr vielen Anwohnerhinweisen wurde die Linienführung geändert“, sagt er. An der Endstelle sei es durch das Abstellen der Busse zu Sichtbehinderungen für vorbeifahrende Pkw gekommen.

Haltestelle muss entfallen

Damit das nicht mehr passiert, fahren die Busse nun über den Neuen Sülzeweg und nicht mehr über die Becherstraße. „Damit einher geht aber auch der Entfall der bisherigen Ersatzhaltestelle Hanns-Eisler-Platz in der Straße Kannenstieg“, sagt Stein weiter.

Und das ist der Knackpunkt, der nun für Ärger sorgt. Dadurch hätten die Anwohner weitere Wege bis zu den nächsten Ersatzhaltestellen Loitscher Weg oder Hans-Grundig-Straße vor sich, zu weit für manch ältere Dame mit voller Einkaufstasche, wie Petra Zimpel erklärt.

Ändern wird sich daran aber vorerst nichts, wie der MVB-Sprecher weiter mitteilt. „Eine andere Linienführung ist aufgrund der beengten Straßenverhältnisse nicht möglich“, sagt er. Die Entfernung zu den nächstgelegenen Haltestellen betrage circa 400 und 250 Meter vom Hanns-Eisler-Platz aus. „Mit weiterem Voranschreiten der Bauarbeiten im Kannenstieg werden wir die Linienführung der Buslinie 69 anpassen, sobald es die Situation zulässt. Dies wird voraussichtlich Ende des Jahres der Fall sein“, stellt er aber in Aussicht.

Die Leserin wollte auch wissen, warum die Pause der Fahrer im Kannenstieg und nicht an der Endstelle am Bahnhof Neustadt abgehalten werden kann.

Keine Toilette für Personal

„Eine Verschiebung ist nicht möglich. Dort steht uns kein Sozialgebäude zur Verfügung, so dass das Fahrpersonal keine Toilette mit Waschmöglichkeit aufsuchen kann. Was insbesondere unter der Berücksichtigung der aktuellen Rahmenbedingungen von großer Bedeutung ist“, erklärt er.

Eine zusätzliche Fahrkarte beim Zustieg im Loitscher Weg muss nicht entwertet werden, weist Tim Stein hin. Entsprechendes hatte Petra Zimpel beobachtet. „Der Richtungsbezug der Einzelfahrkarte wird nicht verletzt, unsere Fahrer sind dahingehend geschult“, sagt er.

(Quelle: Volksstimme, 06.06.2020)

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Fr

05

Jun

2020

Kritik an Änderung der Busroute im Kannenstieg

Weite Wege für ältere Anwohner

Vor gut einem Monat ist die Baustelle der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) in der Johannes-R.-Becher-Straße weiter nach Süden gerückt. Eine neue Straßenbahnstrecke wird dort gebaut. Für die Fortsetzung der Arbeiten musste die Hauptzufahrt in den Kannenstieg gesperrt werden.

Von den Umleitungen ist auch die Buslinie 69 betroffen, die in einer Art Ringverkehr um den Stadtteil herumfährt. Bis vor kurzem gab es noch eine Ersatzhaltestelle am Hanns-Eisler-Platz. Diese wurde aber gestrichen, weil eine Linienänderung notwendig war. Im Bereich der Endhaltestelle standen die Busse, die dort Pause machen, so ungünstig, dass sie Autofahrern die Sicht nahmen. Deshalb schicken die MVB ihre Busse nun über den Neuen Sülzeweg.

Das sorgt nun aber für neue Probleme, wie Petra Zimpel berichtet. Die Anwohnerin hat viel Kontakt mit ihren Nachbarn, viele davon älter und auf einen Rollator angewiesen. Durch den Wegfall der Haltestelle haben sie nun weite Wege bis zum Loitscher Weg oder zur Hans-Grundig-Straße vor sich, erklärt sie. „Das ist eine Zumutung“, sagt sie. Wenn sie im Loitscher Weg einsteigen, müssen sie an der Endhaltestelle aussteigen und 20 Minuten warten, bis die Fahrt weitergeht, sagt sie. Warum die Pause nicht am anderen Ende der Linie am Bahnhof Neustadt möglich ist, versteht sie nicht. Angesichts der langen Bauzeit von einem Jahr sollte eine Lösung gefunden werden.

Die Volksstimme hat das Anliegen gestern an die MVB weitergeleitet. Eine Stellungnahme steht noch aus.

(Quelle: Volksstimme, 04.06.2020)

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Mi

03

Jun

2020

Persönliche Beratung beim Blindenverband

Der Blinden- und Sehbehindertenverband (BSVSA) öffnet seine Beratungsstelle am Hanns-Eisler-Platz 5 teilweise wieder für Ratsuchende. Zum Schutz vor Infektionen sind aber einige Dinge zu beachten. So sind Besuche und Beratungen nur nach vorheriger Terminabsprache möglich. Diese können unter Telefon 289 62 39 oder per E-Mail an info@bsvsa.org vereinbart werden. Pro Termin können nur zwei Personen empfangen werden. Im Beratungsraum ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes notwendig.

Seit Beginn der Corona-Einschränkungen konnten Beratungsgespräche mit blinden und sehbehinderten Ratsuchenden nur telefonisch bzw. elektronisch durchgeführt werden. Mehr als 70 Prozent der rund 15 000 blinden und wesentlich sehbehinderten Menschen in Sachsen-Anhalt sind älter als 65 Jahre und gehören damit zu der von einer Corona-Infektion besonders gefährdeten Risikogruppe.

Das „Blickpunkt Auge“-Beratungsmobil des BSVSA fährt vorerst noch nicht durch Sachsen-Anhalt.

(Quelle: Volksstimme, 03.06.2020)

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Do

28

Mai

2020

Polizei fahndet nach Räubern der Postfiliale

Nach dem Überfall auf eine Postfiliale am Hanns-Eisler-Platz im Kannenstieg am 22. April 2020 sucht die Polizei nach zwei Männern, die für diesen verantwortlich sein sollen. Der Haupttatverdächtige wird wie folgt beschrieben: männlich, circa 165 bis 175 Zentimeter groß, kräftige Statur, bekleidet mit einem grauen Kapuzenpullover und schwarzer Hose.

Neben diesem war ein weiterer Verdächtiger beteiligt, dieser wird wie folgt beschrieben: männlich, circa 170 bis 180 Zentimeter groß, schwarz bekleidet, schwarzes Bandana-Tuch, blaue Handschuhe. Das unten stehende Bild wurde am 22. April 2020 von einer Überwachungskamera in der Postfiliale aufgenommen.

Die Polizei fragt nun: Wer kennt die hier abgebildeten Personen, kann Hinweise zur Identität oder zum Aufenthaltsort der Täter geben?

Hinweise erbeten

Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle, vorrangig auch unter der folgenden Telefonnummer 0391/5465196, auf.

Die Täter hatten bei der Raubstraftat Bargeld im unteren vierstelligen Bereich erbeutet. Sie waren am späten Nachmittag des 22. April, gegen 17.50 Uhr, in die Postfiliale im Magdeburger Norden eingedrungen. In der Filiale liefen bereits die Vorbereitungen für den Ladenschluss durch die zwei anwesenden 33- und 43-jährigen Mitarbeiterinnen, als zwei maskierte und mit Messern bewaffnete Personen die Filiale betraten und die Herausgabe des Bargeld forderten.

Die unbekannten Täter flüchteten anschließend mit der Beute. Die Mitarbeiterinnen blieben unverletzt.

(Quelle: Volksstimme, 28.05.2020)

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Di

26

Mai

2020

ASZ Kannenstieg zeigt Herz für Senioren in Nord

Mitarbeiterinnen verteilen genähte Stoffgrüße

Über zwei Monate ist das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg mittlerweile schon für den Besucherverkehr geschlossen. „Und es ist sehr still im Haus geworden“, sagt Mitarbeiterin Steffi Albers mit Bedauern. Wegen der Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus können die Senioren die zahlreichen Angebote der Einrichtung nicht wahrnehmen.

„Wir lassen uns jedoch immer wieder etwas einfallen, um den Kontakt mit den Senioren und unseren Partnern aus den verschiedenen Arbeitsgruppen aufrechtzuerhalten“, sagt Steffi Albers weiter.

So wurden jetzt Stoffherzen, die Mitglieder der Nähgruppe und Mitarbeiterinnen des ASZ genäht haben, an Vertreter der Regionalen Arbeitsgruppe Altenhilfe (Ragah) Nord und an Senioren im Wohngebiet Nord verteilt. „Eine kleine Geste, die Freude bringt und miteinander ins Gespräch kommen lässt“, erklärt die ASZ-Mitarbeiterin.

(Quelle: Volksstimme, 26.05.2020)

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Sa

23

Mai

2020

Bus im Kannenstieg auf neuer Route

Ab Montag wollen die MVB die baustellenbedingte Linienführung der Buslinie 69 im Kannenstieg verbessern. Der Bus fährt dann ab Loitscher Weg direkt weiter über Neuen Sülzeweg zum Kannenstieg. Dort halten die Busse zum Ausstieg an der neuen barrierefreien Bushaltestelle. Die bisherige Fahrt über die Helene-Weigel-Straße entfällt. Damit wird die Ersatzhaltestelle Eislerplatz in Fahrtrichtung Kannenstieg nicht mehr angefahren. In Richtung S-Bahnhof Neustadt fährt die Buslinie 69 weiterhin über Hans-Grundig-Straße und Otto-Nagel-Straße zur Ebendorfer Chaussee.

(Quelle: Volksstimme, 23.05.2020)

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Mi

20

Mai

2020

Aktion Kunterbunt gegen den Blues

Im Stadtteiltreff „Oase“ startet am Sonnabend ein neues Familien-Angebot

Während der Corona-Krise ist nahezu jeder gesellschaftliche Bereich einer hohen Belastung ausgesetzt. Besonders Familien und Kinder leiden sehr unter der aktuellen Situation. Auch der Jugendtreff „Oase“ im Stadtteil Neustädter See hatte mit den neuen Umständen stark zu kämpfen. Denn auch hier wurden in den vergangenen Wochen alle ursprünglich geplanten Veranstaltungen ersatzlos abgesagt, darunter auch das zehnjährige Bestehen des Stadtteiltreffs. Weiterhin musste die „Oase“ vorübergehend vollständig ihre Tore für die Öffentlichkeit schließen.

Um während dieser schwierigen Zeit, gerade im Rahmen der neuen Corona-Lockerungen, die Familien und ihre Kinder zu unterstützen, hat der Bürgerverein Nord gemeinsam mit den Sprechern der Gemeinwesengruppe und dem Stadtteilmanagement das Bewegungsangebot „Kunterbunt“ ins Leben gerufen, welches am Sonnabend um 14 Uhr zum ersten Mal stattfindet.

Zukünftig ist es einmal im Monat geplant, jeweils an einem Tag am Wochenende. „Besonders in der jetzigen Zeit brauchen die Jüngsten unserer Gesellschaft doch unsere Aufmerksamkeit. Daher ist diese Aktion eine tolle Möglichkeit, um zu zeigen, dass die Kinder hier nicht vergessen werden und endlich ein schöner Anreiz, um mal wieder vor die Tür zu gehen“, berichtet der Stadtteilmanager Marcel Härtel.

Bei diesem Bewegungsangebot geht es um eine Entdeckungstour in den Stadtteilen Neustädter See und Kannenstieg, die die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern erkunden können. Die Startpunkte sind unter anderem das Bürgerhaus im Kannenstieg in der J.-R.-Becher-Straße, der Märchenbrunnen am Neustädter Platz, der Platz der Begegnung, der alte Standort der „Oase“ im Brunnenhof und der jetzige Standort der „Oase“ in der Pablo-Neruda-Straße. Sie sind jeweils frei wählbar und an jeder Stelle warten spannende Aufgaben für die Kinder. Es kann also an zahlreichen Punkten, die in den benachbarten Straßen verteilt liegen, gestartet werden. Das zu erreichende Ziel der modernen Schnitzeljagd ist jedoch immer abschließend die „Oase“. Durch diesen Aufbau der Aktion kann auch sichergestellt werden, dass die hiesigen Sicherheitsvorkehrungen durch die Teilnehmer eingehalten werden. An den Ausgangspunkten ist zwischen 14 und 16.30 Uhr ein Teilnahmezettel zu erhalten, und anschließend startet die Tour für die ganze Familie. Abschließend wartet auf jedes Kind eine kleine Überraschung.

Anmeldung noch bis Donnerstag möglich

Besonders angesprochen werden sollen bei diesem Freizeitangebot Kinder bis zu einem Alter von zwölf Jahren, doch auch jede andere Altersgruppe ist selbstverständlich willkommen. Zudem bietet dieses Angebot eine tolle Möglichkeit, die beiden Stadtteile neu kennenzulernen und neue Bekanntschaften zu schließen. Alle interessierten Familien sind nun also dazu aufgerufen, sich per E-Mail unter lindwurm@gmx.de noch bis Donnerstag anzumelden. Der erste Teilnehmerzettel wird dann noch am Freitag durch die Veranstalter kontaktfrei nach Hause zugestellt.

Auch weitere Aktionen dieser Art sind in den kommenden Monaten bereits in der festen Planung. Das Außengelände mit zugehöriger Spielfläche hat in der Zeit von 14 bis 17 Uhr ab dieser Woche auch wieder geöffnet. Das Spielzeug muss jedoch aufgrund von Corona vorerst von zuhause mitgebracht werden.

(Quelle: Volksstimme, 20.05.2020)

Fr

15

Mai

2020

Bewegungsangebot KUNTERBUNT

Heute, am 15.05.2020, ist der Internationale Tag der Familie. Gerade in der derzeitigen Situation wird deutlich, wie sehr Familien und Kinder belastet und gefordert sind.

Kinder leiden unter den wochenlangen Einschränkungen emotional am meisten. Kaum Möglichkeiten sich zu entfalten, spielerisch, schulisch oder sozial. Wo schon viele Erwachsene an Belastungsgrenzen kommen, wie sollen Kinder es erst begreifen, verstehen und verarbeiten. Perspektiven sind zwingend notwendig und mit jedem kleinen Angebot ist es machbar, Kindern Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten.

KUNTERBUNT

Mit einem Bewegungsangebot für Familien mit Kindern versuchen der Bürgerverein Nord, die Sprecher der Gemeinwesengruppen und das Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See Kindern eine Gelegenheit zu ermöglichen, sich ein Stück auszuleben.

Am Samstag, 23.05.2020, zwischen 14.00 und  18.00 Uhr, starten wir das sogenannte "KUNTERBUNTE Bewegungsangebot für Familien".

Was verbirgt sich dahinter?

Entdecken Sie mit ihren Kindern die Stadtteile Neustädter See und Kannenstieg. Gehen Sie spazieren, nehmen Sie das Fahrrad oder den Roller und machen Sie sich mit den Kindern auf den Weg durch das Wohngebiet. Jedoch laufen oder fahren Sie nicht ziellos oder zum reinen Zeitvertreib durch die Straßen. Wir möchten den Kindern einen Anreiz bieten. Dazu haben wir insgesamt sieben Punkte in den Stadtteilen ausgewählt, die Sie mit ihren Kindern ansteuern sollen. An jedem dieser Punkte erwarten ihre Kinder kleine Aufgaben, die sie bewältigen sollen. Nach dem Durchlaufen aller Punkte erwartet die Kinder eine kleine Belohnung. Einen kleinen Anreiz möchten wir natürlich damit auch bieten.

Wie soll das Ganze ablaufen?

An den sieben Punkten erhalten Sie von 14.00 bis 16.30 Uhr Teilnahmezettel. Jedes Kind erhält einen Zettel und Sie können beginnen, die kleine Tour zu absolvieren. Hierbei ist zu beachten, dass es Ihnen überlassen ist, an welchem Punkt Sie beginnen und in welcher Reihenfolge Sie die Punkte ablaufen. Sie haben die freie Wahl, wo und wie sie die Strecken beginnen und wählen. Wichtig ist nur, dass Sie am Ende alle Punkte durchlaufen haben und ihren Teilnahmezettel bis 18.00 Uhr am Stadtteiltreff Oase abliefern und die Kinder ihre Belohnung in Empfang nehmen können.

Anmeldung und Beschränkungen

Wir weisen darauf hin, dass mit den Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln keine größeren Gruppen unterwegs sein dürfen. Mit der freien Wahl des Starts und der Route wollen wir eine Einhaltung der Regelungen gewährleisten. An den Punkten gelten die von uns vorgegebenen Regeln des Abstands und der Hygiene.

Weiterhin bieten wir die Möglichkeit der Anmeldung per E-Mail. Unter der.lindwurm@gmx.de können Sie sich mit Vor- und Nachnamen der Kinder sowie der Anschrift bis Donnerstag, 21.05.2020, anmelden. Dann finden Sie am Freitag, 22.05. die Teilnehmerzettel kontaktfrei geliefert im Briefkasten.

Welche sieben Punkte müssen durchlaufen werden?

Das Bürgerhaus im Kannenstieg in der J.-R.-Becher-Straße,

der Neustädter Platz am Märchenbrunnen,

der Platz der Begegnung vor dem Seeadlerhaus in der S.-Allende-Straße 32,

die Rampe der Lindwurmbrücke auf der Kannenstieg Seite,

das Kunstwerk "Familie" an der Ebendorfer Chaussee / Lumumbastraße,

der alte Standort der Oase im Brunnenhof und

der Stadtteiltreff Oase in der P.-Neruda-Straße.

Alle Orte können Startpunkt sein, die Oase ist in jedem Fall der Zielpunkt.

Wir hoffen Ihnen und ihren Kindern mit diesem Angebot, unter Einhaltung der Vorschriften, einen schönen Nachmittag zu ermöglichen und wünschen Ihnen viel Spaß bei der Tour durch Nord mit kleinen Aufgaben für die Kinder. Welche dies sein werden? Lassen Sie sich einfach überraschen!

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Di

12

Mai

2020

Plakataktion zeigt Solidarität im Wohngebiet

Am Bürgerhaus Kannenstieg und am Stadtteiltreff „Oase“ sind zwei große Banner mit der Aufschrift „Ein Jeder für Alle – Alle füreinander“ zu sehen. An zahlreichen anderen Punkten in den Stadtteilen finden sich passende Plakate. Das Stadtteilmanagement Kannenstieg/Neustädter See initiierte diese Aktion.

„Die gewählte Aussage ist in den vergangenen Jahren so etwas wie ein Leitmotiv für das bestehende Netzwerk der Einrichtungen und Institutionen in Nord geworden“, erklärt Stadtteilmanager Marcel Härtel. „Viele Angebote, Veranstaltungen und Projekte funktionieren nur gemeinsam und mit der großen Bereitschaft zur Zusammenarbeit und Unterstützung. In den letzten Wochen ist spürbar, wie sehr dieses Miteinander auf nahezu alle Lebensbereiche übergegriffen hat. Die Situation erfordert es.“

Diese Plakataktion sei somit nicht nur als eine Aufforderung zu einem Füreinander gedacht, „sondern vielmehr als ein Zeichen des Respektes und der Anerkennung für die Menschen in den Stadtteilen, die dieses Füreinander in den letzten Wochen in vielen Lebenslagen, im Großen wie im Kleinen leben“, sagt Marcel Härtel.

(Quelle: Volksstimme, 12.05.2020)

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So

10

Mai

2020

Bagger kappt Kabel für Seniorenlift

Bewohner von Wohnpark im Kannenstieg warten drei Wochen auf Reparatur

Weil ein Bagger versehentlich ein Stromkabel gekappt hat und dabei ihr Fahrstuhl beschädigt wurde, mussten Bewohner des Wohnparks „Albert Schweitzer“ drei Wochen Treppen steigen. Gestern konnte die Reparatur beendet werden.

„Wir kommen gar nicht mehr raus“, sagt die 92-jährige Dame am Redaktionstelefon. Sie wohnt in einer Wohnung im Wohnpark „Albert Schweitzer“ und ist wie viele ihrer Nachbarn auf den Rollator angewiesen. Normalerweise bringt sie ein Fahrstuhl zum Eingang des Gebäudes am Hanns-Eisler-Platz. Doch der streikt seit mittlerweile drei Wochen, berichtet sie. Treppen steigen ist zwar möglich, für die älteren Leute aber sehr mühselig. „Das kann doch nicht sein, dass so etwas so lange dauert“, findet sie.

Einrichtungsleiterin Anke Rittner bestätigt den Defekt des Fahrstuhls. Am 20. April gab es in der Mittagszeit einen kurzen Spannungsabfall, berichtet sie. Danach ging beim Lift nichts mehr. Gleich am nächsten Tag waren die Techniker der Fahrstuhlfirma vor Ort und bekamen direkt tiefe Sorgenfalten. Denn schnell stand fest: Eine Reparatur werde nicht so einfach – Motorschaden.

Die Ursache für den Stromausfall konnte ausfindig gemacht werden, berichtet Anke Rittner weiter. Ein Bagger der Baufirma, die vor dem Wohnpark für die neue Straßenbahnstrecke der Magdeburger Verkehrsbetriebe im Einsatz ist, hatte offenbar versehentlich ein Versorgungskabel gekappt. Vermutlich weil der Fahrstuhl in dem Moment in Betrieb war, kam es zu dem schweren Schaden, sagt sie. „So was passiert nun mal bei Bauvorhaben“, sagt Carola Lau, Geschäftsführerin des Einrichtungsträgers Lewida. Deshalb gebe es auch keine Vorwürfe an die Unternehmen. Der Fall werde auch bereits über die Versicherung abgewickelt.

Die Bewohner des betroffenen Gebäudeteils, die dort selbstständig leben und die Wohnungen als Mieter nutzen, wurden über den Ausfall informiert. „Wenn jemand einen Kasten Wasser oder andere Hilfe braucht, sind wir natürlich für die Mieter da“, sagt Anke Rittner. Dennoch sei es eine „schwierige Situation“ für die Senioren.

Die Techniker bestellten zwar gleich das notwendige Ersatzteil. Doch in Zeiten von Corona dauert alles etwas länger und so kommt auch das dringend benötigte Teil erst mit Verzögerung im Kannenstieg an. Doch dann der nächste Schreck: Das Ersatzteil ist kleiner als das benötigte Teil. Weil der Fahrstuhl schon älteren Datums ist, gibt es das passende Element gar nicht mehr zu bestellen. Eine Spezialfirma muss das Teil somit extra anpassen. Wieder verstreicht Zeit, in der die Senioren auf ihren Fahrstuhl verzichten müssen.

Durch die Corona-Krise sind sie ohnehin schon stark gebeutelt. Besuche der Familie sind wochenlang untersagt und dann können sie auch nicht ohne weiteres in den Garten. „Sie sind sehr traurig, dass sie ihre Angehörigen nicht sehen können“, sagt Carola Lau. Ab Montag ändert sich aber die Besuchspolitik. Dann darf ein Angehöriger am Tag für eine Stunde vorbeikommen. Manche wollen pfiffig sein und die Stunde auf mehrere Personen aufteilen, erzählt Anke Rittner. Aber das gehe natürlich nicht.

Beim Volksstimme-Besuch am Freitagmorgen sind die Techniker der Fahrstuhlfirma noch konzentriert an der Arbeit. Seit Mittwoch läuft die Reparatur. Wann sie beendet sein wird und der Fahrstuhl wieder fährt, will der Mann vor Ort nicht abschätzen. Doch am Nachmittag meldet sich Anke Rittner erneut mit der „freudigen Nachricht, dass der Fahrstuhl in unserer Wohnanlage wieder einsatzbereit ist“. Darüber würden sich die Mieter sicher freuen, sagt sie. Somit ist der Weg nicht nur für Besuche der Lieben, sondern auch für den eigenständigen barrierefreien Weg zum Einkauf oder Spaziergang wieder frei.

(Quelle: Volksstimme, 09.05.2020)

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Fr

08

Mai

2020

Vereinsgeburtstag wird 2021 nachgefeiert

MLV Einheit blickt auf 30-jähriges Bestehen zurück / Sportanlage im Kannenstieg soll Ende Juni fertiggestellt sein

Eigentlich stand in diesen Tagen beim MLV Einheit eine große Jubiläumsparty an. Doch wegen Corona und der noch nicht beendeten Sanierung des Kannenstieg-Sportplatzes wird das 30-jährige Bestehen im kommenden Jahr nachgefeiert.

Am 3. Mai 1990 schlossen sich 96 Sportler, davon 88 unter 18 Jahre alt, zusammen und gründeten den Magdeburger Leichtathletikverein „Einheit“ e. V., kurz MLV. Hervorgegangen war der neue Sportverein aus dem 1981 gegründeten Trainingszentrum (TZ) für Leichtathletik, das zu DDR-Zeiten der BSG Einheit angegliedert war, wie der heutige Vereinschef Detlef Näther berichtet: „In den Jahren bis zur Wende konnten viele Kinder zur Kinder- und Jugendsportschule delegiert werden. Mit 10 Jahren kam man zum TZ und mit 12 Jahren hatte man es geschafft oder eben nicht.“

Bekannte Trainer waren damals aktiv im Verein angestellt, zum Beispiel Heike Grabe und Olaf Prenzler, beide seinerzeit Mitglied der DDR-Nationalmannschaft. Viele andere Trainer haben das Gesicht des TZ geprägt, wie Manfred Haase, der noch viele Jahre im MLV aktiv war. Unter den zahlreichen Absolventen war auch eine später sehr erfolgreiche Athletin – Kugelstoßerin Nadine Kleinert.

Mit der Wende wurde die BSG Einheit aufgelöst und die einzelnen Abteilungen gründeten eigene Vereine. So auch die Leichtathleten. „Der neue Verein sollte offen sein. Jetzt ging es ja nicht nur um Delegierungen, sondern um die Freude an der Leichtathletik“, sagt Detlef Nätther.

Noch keine Sportstätte

Eine eigene Sportstätte hatte der junge Verein noch nicht. Im Winter war man in verschiedenen Schulsporthallen untergebracht, im Sommer trainierten die Mitglieder auf dem Sportplatz von Turbine (heute Fortuna) und auf dem Schulsportplatz der früheren Diesterweg-Oberschule.

Als 1992 die Stadt Magdeburg begann, Sportstätten an die Vereine zu verpachten, bewarben sich die MLVer für den Sportplatz am Neuen Sülzeweg. Dieser war bis dahin von der BSG Blau-Gelb des VEB Milchhof genutzt worden, die sich aber einem anderen Verein angeschlossen hatten. „Dort gab es zwar eine Menge zu tun, aber wir hatten eine 400-Meter-Bahn mit Weitsprunganlagen und Kugelstoßring“, sagt Näther. Sogar ein kleines Vereinshaus gehörte dazu. Endlich hatte man ein Zuhause.

Die Freude währte aber nicht lange. Denn die Stadt hatte zwar den Sportplatz verpachtet, aber gleichzeitig auch große Teile verkauft. So rückten 1996 plötzlich Bagger an. Nach vielen Protesten, einschließlich einer Baustellenbesetzung durch die Mitglieder des Vereines, lenkte die Stadt ein und versprach dafür auf dem Rest eine moderne Anlage mit Tartanbahn entstehen zu lassen.

Die Mitgliederentwicklung war sehr gut. Nicht nur zahlenmäßig, sondern auch was die Sportangebote betraf. Zum Start 1990 gab es zwar schon die Gymnastik-Gruppe, aber sonst nur Leichtathletik. Als Erstes bildeten die Väter der Leichtathletik-Kinder die Abteilung Fußball mit einer Kleinfeld-Mannschaft im Erwachsenenbereich, die es auch noch heute gibt, und einer Jugendmannschaft. Zwei weitere Abteilungen entstanden, die es auch heute noch gibt – Badminton und Volleyball.

Risse in der Laufbahn

In der jüngeren Vergangenheit muss der MLV eine Durststrecke ertragen. „Seit 2018 ist unser Platz aufgrund von Rissen in der Laufbahn für Wettkämpfe gesperrt, nach 18 Jahren intensiver Nutzung normal“, sagt Detlef Näther. Seit einem Jahr ist der Sportplatz wegen der Sanierungsarbeiten gänzlich gesperrt. Ein Vereinsleben gibt es kaum noch. Dann kam auch noch Corona, „damit ist die ganze Party nun richtig vermiest“, resigniert der Vereinschef, weil damit die Jubiläumsfeier auch nicht anderswo gefeiert werden kann.

Immerhin einen Lichtblick gibt es: Noch in diesem Monat sollen die Arbeiten für die blaue Tartanbahn beginnen, Ende Juni könnte die Sanierung dann beendet sein. „Dann feiern wir eben nächstes Jahr“, zeigt sich Detlef Näther optimistisch.

(Quelle: Volksstimme, 08.05.2020)

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Do

07

Mai

2020

Bagger graben sich durch Becherstraße

MVB sehen keine größeren Probleme durch Gleisbaustelle

Seit anderthalb Wochen ist die Hauptzufahrt zum Kannenstieg gesperrt. Die nächste Phase der Gleisbauarbeiten der MVB hat ohne größere Probleme begonnen.

Das Baggerballett dreht sich im Takt der Motoren und gräbt sich durch den Asphalt der Johannes-R.-Becher-Straße. Zwischen Hanns-Eisler-Platz und Ebendorfer Chaussee ist für Autofahrer seit anderthalb Wochen kein Durchkommen mehr. Nur Fußgänger und Radfahrer können sich an der Baustelle der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) vorbeischlängeln.

In einem ersten Fazit kann MVB-Sprecher Tim Stein keine größeren Probleme erkennen. „Unserer Einschätzung nach läuft der Verkehr bisher rund“, teilt er auf Volksstimme-Anfrage mit. Kleinere Optimierungen könne man bei einer so großflächigen Umleitung nach so kurzer Zeit aber nicht ausschließen. Auch in Betracht der Tatsache, dass derzeit coronabedingt immer noch weniger Leute unterwegs seien als normal.

Seit 27. April ist die Becherstraße voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt über den Loitscher Weg, eine Ausfahrt ist über die Otto-Nagel-Straße möglich. „Den Verkehrsablauf beobachten sowohl die zuständige Straßenverkehrsbehörde als auch die Bauleute vor Ort, um auf erforderliche Änderungen kurzfristig reagieren zu können“, versichert der MVB-Sprecher.

Lutz Fiedler, Sprecher der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg, steht im regen Kontakt mit dem Verkehrsunternehmen, wie er erklärt. Denn ihn haben in den ersten Tagen der Baustelle einige Bürgerhinweise mit Verbesserungsvorschlägen erreicht. So gab es Fragen zur Zufahrt und zum Zugang des Ärztehauses und dem strikten Halteverbot im Loitscher Weg in Verbindung mit einem Hausbau.

Auch zusätzliche Umleitungs - und Verkehrsschilder am Hanns-Eisler-Platz sowie ein Hinweis zur Umleitungsstrecke der Buslinie 69 wurden vorgeschlagen. „Ich stehe in direkter Verbindung mit der MVB. Die Punkte wurden oder werden zeitnah geklärt beziehungsweise beantwortet“, sagt der GWA-Sprecher.

(Quelle: Volksstimme, 07.05.2020)

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Do

07

Mai

2020

GWA-Sitzung muss erneut ausfallen

Am kommenden Mittwoch, 13. Mai, hätte die nächste reguläre Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg angestanden. Doch auch dieser Termin „muss leider aus den bekannten Gründen ausfallen“, wie GWA-Sprecher Lutz Fiedler mitteilt. Gemeint sind natürlich die Kontaktbeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie.

„Wir sind weiter in aktiver Verbindung mit dem Alten- und Sozial-Zentrum im Bürgerhaus und dem Stadtteilmanagement Kannenstieg und Neustädter See. Das Hilfeportal läuft weiter und es wird niemand alleinegelassen“, erklärt er.

„Wir hoffen auf baldige weitere Lockerungen der Maßnahmen, damit alle sozialen Einrichtungen wieder arbeiten können. Die Menschen brauchen das – mehr denn je“, so Fiedler weiter. Die GWA ist weiterhin per E-Mail an gwa.kannenstieg@gmx.de erreichbar. Dorthin können alle Bürgerhinweise, zum Beispiel zur Gleisbaustelle der MVB (siehe Beitrag rechts), aber auch allen anderen Stadtteilthemen, eingesendet werden. Nächster GWA-Termin wäre – unter Vorbehalt – der 22. Juli.

(Quelle: Volksstimme, 07.05.2020)

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Mi

06

Mai

2020

MVB inspizieren Leitungen auch unter der Woche

Einigung mit dem Betriebsrat

Heute und am morgigen Donnerstag sind auf der Straßenbahnstrecke zwischen Klosterwuhne und Ikea nur Busse unterwegs. Von 8 bis 12 Uhr werden die Oberleitungen in diesem Abschnitt turnusgemäß inspiziert, wie die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) bereits gestern gemeldet hatten.

Üblicherweise werden solche Arbeiten am Wochenende durchgeführt, wenn weniger Fahrgäste als unter der Woche unterwegs sind. Die Volksstimme fragte deshalb bei MVB-Sprecher Tim Stein nach, warum diesmal auch in der Woche inspiziert wird. „Unsere zahlreichen Instandhaltungsmaßnahmen versuchen wir immer so zu planen, dass unsere Fahrgäste so wenig wie möglich von Streckensperrungen und Umleitungen betroffen werden“, erklärt er.

Gleichzeitig habe man aber auch das Wohl der Mitarbeiter im Blick. „Da bereits viele Maßnahmen und Projekte am Wochenende umgesetzt werden, haben wir uns gemeinsam mit dem Betriebsrat darauf verständigt, diese Inspektion am Vormittag unter der Woche – außerhalb des Berufsverkehrs – durchzuführen“, so Stein weiter. Zudem sind coronabedingt weniger Leute unterwegs.

Am kommenden Sonntag steht bereits die nächste Inspektion an: Dann schauen sich die Techniker die Oberleitung zwischen Kastanienstraße und Neustädter See genauer an. „Zwischen 6 und 14 Uhr werden die Straßenbahnlinien 1 und 9 zur Wendeschleife Zoo/Pettenkoferstraße umgeleitet. Wir setzen wieder einen Busersatzverkehr ein“, kündigt der MVB-Sprecher an.

Dieser ist auch heute und morgen im Einsatz. Die Umsteigehaltestelle zwischen Bus und Bahn ist an der Kastanienstraße. Die Linie 1 fährt in dieser Zeit zur Endstelle Neustädter See.

(Quelle: Volksstimme, 06.05.2020)

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Mi

06

Mai

2020

Bürgersprechstunde wieder persönlich möglich

Nachdem das Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See des IB auf Grund der Einschränkungen die Bürgersprechstunde vorübergehend ausgesetzt hatte und sich der Anfragen und Probleme telefonisch oder per Mail annahm, wird im Rahmen der neuen Maßnahmen eine Wiederaufnahme der Sprechzeiten möglich. Statt wie üblicherweise dienstags von 13.00 bis 18.30 Uhr ist der Stadtteilmanager ab sofort jeden Dienstag und Donnerstag von 15.00 bis 17.00 Uhr für Bürgeranliegen im Stadtteilbüro im Stadtteiltreff Oase ansprechbar. In dieser Zeit besteht auch die Möglichkeit, die neue Ausgabe der Stadtteilzeitung zu erhalten. Nachdem die Zeitung weitgehend in den Stadtteilen verteilt worden ist, aber vereinzelte Auslagestellen noch geschlossen oder nur eingeschränkt erreichbar sind, ist die Sprechzeit, eine Gelegenheit, den Lindwurm zu beziehen. Im Bürgerhaus Kannenstieg wurde durch die Mitarbeiterinnen des ASZ ein zweiter Anlaufpunkt geschaffen, in dem die dort bereitgestellte Anzahl an Exemplaren aufgestockt wurde.

Neben der Stadtteilzeitung startete das Stadtteilmanagement eine Plakataktion, die von zahlreichen Einrichtungen und Geschäften in den Stadtteilen positiv aufgenommen wurde. In den vergangenen Wochen und auch weiterhin, werden Einschränkungen das tägliche Leben beeinflussen. Mit diesen Plakaten, an möglichst vielen Punkten in den Stadtteilen, soll nicht nur an das Füreinander in dieser Situation appelliert werden, es soll auch das Miteinander zwischen den Akteuren bekunden, welches auch jenseits von Corona, die Zusammenarbeit in Nord prägt.

Das Stadtteilmanagement steht mit den Sprechern der Arbeitsgruppen Gemeinwesenarbeit in stetigem Kontakt, da momentan auch keine Sitzungen der GWA möglich sind. Unter diesem Aspekt ist die Sprechstunde im Stadtteilbüro auch eine Möglichkeit, neben eigenen Anliegen, auch Informationen über die Aktivitäten in den Stadtteilen zu beziehen, sofern diese nicht über die Webseiten kommuniziert wurden.


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Di

05

Mai

2020

Bahnen fahren nicht zur Endstelle Ikea

Wegen einer Inspektion der Oberleitungen ist die Straßenbahnstrecke in Richtung Ikea am Mittwoch und Donnerstag für jeweils vier Stunden gesperrt. Von 8 bis 12 Uhr wird die Linie 1 zum Neustädter See umgeleitet. Die Bahnen fahren planmäßig nur von/bis Haltestelle Klosterwuhne und dann weiter zum Neustädter See. Die MVB richten einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Der Umstieg zum Ersatzbus erfolgt an der Haltestelle Kastanienstraße. Ein Anschluss an die Straßenbahn ist gewährleistet. Es werden alle Haltestellen am Straßenrand bedient.

(Quelle: Volkstimme: 05.05.2020)

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Di

05

Mai

2020

Haselhoff lockert die Zügel

Sachsen-Anhalt prescht bei den Lockerungen der strengen Corona-Beschränkungen bundesweit deutlich vor. Möglich machen das die niedrigen Infiziertenzahlen im Land.

Als erstes Bundesland hat Sachsen-Anhalt die Kontaktsperren deutlich aufgeweicht. Ab dem heutigen Montag dürfen fünf Personen zusammen unterwegs sein, auch wenn sie nicht in einem Haushalt leben. Bisher war nur die Begleitung von einem Menschen außerhalb des Haushalts erlaubt. Das beschloss die schwarz-rot-grüne Landesregierung am Sonnabend in Magdeburg.

Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) sagte, dass Sachsen-Anhalt vergleichsweise wenige bestätigte Corona-Infizierte hat. Allein Mecklenburg-Vorpommern steht besser da. Zuletzt waren in Sachsen-Anhalt innerhalb eines Tages nur zwei neue Fälle dazugekommen. Diese Entwicklung erlaube dem Land jetzt einen „erheblichen Schritt nach vorn“, sagte Haseloff. Zugleich betonte er: „Wir müssen korrekturfähig bleiben.“ Die neue Verordnung gilt bis zum 27. Mai.

Die Regierung strebt an, dass Restaurants, Kneipen und Cafés ab dem 22. Mai – also vor Pfingsten – wieder öffnen dürfen. Das gilt für die Außen- und auch die Innengastronomie. Voraussetzung ist, dass die Infektionszahlen im Land weiter gering bleiben.

Zudem müssen Gastronomen Hygiene- und Abstandsbestimmungen einhalten. Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) will erreichen, dass die Nachbarbundesländer im gleichen Zeitraum öffnen.

Feiern und Grillen auf öffentlichen Plätzen und Anlagen bleiben unabhängig von der Personenzahl verboten.

Ab dem 11. Mai soll in Alten- und Pflegeheimen eine Stunde Besuch pro Tag von einer Person erlaubt sein. Die Gäste müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen, der vom Heim gestellt werde.

In Krankenhäusern gilt dagegen weiter ein generelles Besuchsverbot.

 

Das ist der aktuelle Stand:

  • Training in den Vereinen wird wieder erlaubt – allerdings unter Auflagen. Sport ist nur im Freien und in Gruppen von maximal fünf Menschen erlaubt. Ein Kontakt muss ausgeschlossen sein. Wettkämpfe bleiben verboten, Umkleidekabinen und Sportgaststätten gesperrt. Zuschauer sind verboten. Möglich sind jetzt etwa Reiten, Tennis, Leichtathletik und Rudern. Aber auch Fußball-Training in Kleingruppen, wenn ein 1,5-Meter-Abstand eingehalten wird.
  • Schwimmbäder und Sportanlagen bleiben geschlossen. Gesundheitsministerin Grimm-Benne (SPD) will erst wissenschaftliche Erkenntnisse abwarten, ob Chlor im Wasser das Coronavirus zuverlässig abtötet. Es werde aber nach einer Lösung gesucht, um die Freibadsaison – etwas später als gewöhnlich – starten lassen zu können.
  • Auf Spielplätzen darf ab dem 8. Mai wieder getollt werden, wenn die Landkreise dies im Einzelfall oder per Allgemeinverfügung erlauben.
  • Die Maskenpflicht in Läden sowie Bus und Bahn bleibt. Sie gilt künftig aber erst für Kinder ab 6 Jahren. Gehörlose und schwerhörige Menschen sowie ihre Begleitpersonen sind von der Maskenpflicht ausgenommen. Ebenso Menschen, denen aus gesundheitlichen Gründen oder wegen einer Schwangerschaft das Tragen einer Maske nicht möglich oder zumutbar ist.
  • Ab Montag dürfen Geschäfte mit einer Ladenfläche von mehr als 800 Quadratmetern unter Auflagen wieder öffnen. Auf einer Fläche bis zu 800 Quadratmetern darf sich ein Kunde je 10 Quadratmeter aufhalten, darüber hinaus muss es pro Kunde 20 Quadratmeter Platz geben.
  • Auch Friseure, Massage- und Fußpflegepraxen, Nagel- und Kosmetikstudios sowie Fahrschulen dürfen wieder öffnen. Ebenso Museen und Bibliotheken.
  • Sachsen-Anhalt beschränkt die Kirchen wegen der Corona-Pandemie nicht mehr bei Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen. Die Kirchen und Religionsgemeinschaften müssen Hygienestandards selbst umsetzen. Bisher waren Zusammenkünfte zu Gottesdiensten in Kirchen noch untersagt.
  • Die Grundschulen öffnen wieder ihre Pforten für den Unterricht. Ab heute kehren zunächst die Viertklässler zurück.
  • Die Landespolizei hat seit dem 3. April bei knapp 137 500 Kontrollen mehr als 500 Ordnungswidrigkeiten geahndet. In 134 Fällen wurde Strafanzeige gestellt. Anzeigen bekamen fast nur Menschen, die sich trotz Verbots zu Feiern, größeren Versammlungen oder Picknicks in der Öffentlichkeit trafen (129 von 134 Straftaten). Zwei Drittel aller Ordnungswidrigkeiten (352 Fälle) beruhten darauf, dass sich Menschen nicht an die Kontaktverbote hielten.
  • Sachsen-Anhalt hat Soloselbstständigen und kleineren Unternehmen bislang 180,3 Millionen Euro Corona-Soforthilfe in Form von Zuschüssen gezahlt. Rund 42 400 Anträge sind laut Wirtschaftsministerium eingegangen. 21 700 Soforthilfen wurden bislang bewilligt. 

(Quelle: Volkstimme: 04.05.2020)

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Di

05

Mai

2020

GWA Sitzung im Kannensteig abgesagt

Der nächste, im Jahresplan stehende, Termin, der 13.05., 

muss leider aus den bekannten Gründen als GWA-Treffen für den Kannenstieg ausfallen.

Wir sind weiter in aktiver Verbindung mit dem ASZ im Bürgerhaus und mit dem Stadtteilmanagement Kannenstieg und Neustädter See. Das Hilfeportal läuft weiter und es wird niemand alleine gelassen. Auch zur Straßenbahn-Baustelle gibt es inzwischen Anfragen per e-Mail oder telefonisch, die jeweils beantwortet oder weitergeleitet werden.

Wir hoffen auf baldige weitere Lockerung der Maßnahmen, damit alle sozialen Einrichtungen wieder arbeiten können. Die Menschen brauchen das - mehr denn je.

Weitere Infos wie immer auf www.kannenstieg.net

Ansonsten bleiben Sie schön gesund und passen Sie auf sich auf!

Beste Grüße!

 Lutz Fiedler

GWA Sprecher MD-Kannenstieg

gwa.kannenstieg@gmx.de

Tel. 0157 52635042 

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Mo

27

Apr

2020

Querung zur Ringauffahrt ist doch möglich

Gleisbaustelle ab Montag im Kannenstieg: An Behelfsausfahrt kann geradeaus gefahren werden

An der Behelfsausfahrt aus dem Kannenstieg an der Otto-Nagel-Straße kann doch geradeaus in Richtung Auffahrt Magdeburger Ring gefahren werden. Das hat jetzt Tim Stein, Sprecher der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB), klargestellt. Anfang der Woche hatte die Stadtverwaltung auf Anfrage mitgeteilt, dass es nicht möglich sei, die Ampel an der Ringabfahrt zur Ebendorfer Chaussee so zu schalten, dass eine Geradeausfahrt möglich ist. Das sei aber eine veraltete Information gewesen, so Stein.

Bereits seit einer Woche kann die extra angelegte Baustraße genutzt werden. Seitdem ist auch die Ringabfahrt gesperrt. Am kommenden Montag greift mit der Vollsperrung der Johannes-R.-Becher-Straße nun der eigentliche Grund für diese Umleitung. Dort wird der nächste Abschnitt der neuen Straßenbahnstrecke durch den Kannenstieg angegangen.

Im Bereich zwischen Hanns-Eisler-Platz und Einfahrt Apotheke wird dann gearbeitet.

Die Hauptumleitung führt über den Loitscher Weg. Dort gilt ab Montag ein beidseitiges Halteverbot, damit unter anderem auch der Bus der Linie 69 dort entlangfahren kann. Um den Anwohnern des Loitscher Wegs eine alternative Parkmöglichkeit anzubieten, richten die MVB einen Parkplatz auf einer Fläche in der Nähe der Kreuzung Ebendorfer Chaussee/Milchweg ein, wie Tim Stein gestern mitteilte. Entsprechende Anfragen waren an das Verkehrsunternehmen von Anwohnern herangetragen worden.

„Wir möchten uns bei der Gemeinwesenarbeitsgruppe im Kannenstieg für die gute Zusammenarbeit bedanken, da sie viele Fragen der Anwohner vor Ort bündelt und an uns weitergibt. Dies ist besonders vor dem Hintergrund, dass die geplante Bürgerversammlung aufgrund der Corona-Situation ausfallen musste, besonders wertvoll“, erklärte Stein weiter.

(Quelle: Volksstimme, 25.04.2020)

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Fr

24

Apr

2020

Fahndung nach Post-Überfall

Zwei Männer rauben Geschäft im Kannenstieg-Center aus

Am frühen Mittwochabend kreiste der Polizeihubschrauber über den nördlichen Stadtteilen. Er war auf der Suche nach zwei Männern, die unmittelbar zuvor eine Postfiliale überfallen hatten. Gegen 17.50 Uhr, kurz vor Ladenschluss, hatten die beiden maskierten Personen das Geschäft im Kannenstieg-Center betreten. Mit vorgehaltenen Messern forderten sie Bargeld von den Mitarbeiterinnen. Eine der beiden Frauen gab den Räubern eine Summe im unteren vierstelligen Bereich. Daraufhin verließen die Täter das Einkaufszentrum am Hanns-Eisler-Platz.

Die sofort alarmierte Polizei setzte neben dem Hubschrauber auch einen Fährtenhund ein, um den Räubern auf die Spur zu kommen. Doch die Suche blieb erfolglos. Die Kripo übernahm vor Ort die Ermittlungen und sicherte Spuren. Videoüberwachungsmaterial wurde beschlagnahmt und wird nun ausgewertet. Die beiden Mitarbeiterinnen des Geschäfts, 33 und 43 Jahre alt, blieben körperlich unverletzt.

Die Polizei beschreibt die Täter wie folgt:

Täter 1: circa 165 bis 175 Zentimeter groß, kräftige Statur, bekleidet mit grauem Kapuzenpullover und schwarzer Hose; Täter 2: circa 170 bis 180 Zentimeter groß, schwarz bekleidet, schwarzes Bandana-Tuch, blaue Handschuhe.

Hinweise nimmt die Kripo unter Telefon 546 51 96 entgegen.

(Quelle: Volksstimme, 24.04.2020)

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Mi

22

Apr

2020

Kannenstieg: Überquerung zur Ringauffahrt nicht möglich

Baustraße führt nur auf die Ebendorfer Chaussee / Brückenarbeiten dauern sechs Monate / Verkehr in beiden Richtungen nur einspurig

Seit dem vergangenen Sonntag ist die Ringabfahrt zur Ebendorfer Chaussee in Richtung Süden gesperrt. Die Maßnahme ist Vorbote für die in der kommenden Woche beginnende Sperrung der Johannes-R.-Becher-Straße. Dann wird in Höhe der Ringabfahrt die Baustraße in Betrieb genommen, die während der Sperrzeit die Ausfahrt aus dem Wohngebiet Kannenstieg über die Otto-Nagel-Straße ermöglicht.

Im Zuge der Berichterstattung über die geplante Baumaßnahme der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) hatte Marcel Härtel, Stadtteilmanager für Kannenstieg und Neustädter See, angeregt, die Ampelschaltung an der Ringabfahrt so anzupassen, dass dann auch die Möglichkeit besteht, geradeaus zur Auffahrt auf den Magdeburger Ring in Richtung Innenstadt zu fahren. Auch Lutz Fiedler, Sprecher der AG Gemeinwesenarbeit Kannenstieg, hatte diesen Vorschlag unterstützt.

Umfangreiche Abstimmung

Bislang konnte man an der Abfahrt nur nach links und rechts auf die Ebendorfer Chaussee abbiegen. Und das wird auch während der Zeit der Umleitung so bleiben, wie Rathaussprecher Michael Reif mitteilt. Auf Volksstimme-Anfrage erklärt er zu dem Vorschlag: „Der Kfz-Verkehr aus dem Kannenstieg wird nach rechts oder links in die Ebendorfer Chaussee abbiegen können, darf aber weiterhin nicht die Ebendorfer Chaussee zur gegenüberliegenden Ringauffahrt überqueren.“ Zwar werde tatsächlich derzeit die Ampelsteuerung an der Abfahrt umprogrammiert, weshalb die Sperrung dort bereits jetzt gilt, eine Woche vor dem eigentlichen Baustart in der Becherstraße. Dem sei aber ein umfassender und längerer Abstimmungsprozess vorausgegangen, erklärt Reif, bei dem unter anderem der Öffentliche Nahverkehr, die Baustelle selbst, die unterschiedlichen Wegebeziehungen und die Ampeln im Umfeld berücksichtigt worden seien. Eine Überquerung der Straße war beim Ergebnis dieser Abstimmung nicht vorgesehen.

Reparaturen an Brücke

Zeitgleich mit der Sperrung der Ringabfahrt wurde auch die Verkehrsführung auf der Ebendorfer Chaussee geändert. Im Bereich der Brücke wird der Verkehr derzeit in beiden Richtungen auf den beiden südlichen Fahrbahnen entlanggeleitet. Die nördlichen Spuren sind abgesperrt. Dort wird das städtische Tiefbauamt in den kommenden Wochen und Monaten aktiv sein, um Schäden am Brückenbauwerk zu reparieren. Nach dem Ende der ersten Bauphase werde die Verkehrsführung geändert, sie bleibe aber in beiden Fahrtrichtungen weiterhin einspurig, so Michael Reif.

„Die Bauarbeiten an der Ringbrücke über die Ebendorfer Chaussee nehmen voraussichtlich rund sechs Monate in Anspruch“, kündigt der Stadtsprecher an.

Die Baumaßnahme der MVB für die neue Straßenbahnstrecke im Kannenstieg wird noch länger andauern. Mindestens bis Mai 2021 bleibt die Ringabfahrt deshalb gesperrt. Im Anschluss an den Streckenbau wird der ein Kilometer lange Abschnitt noch an die bestehenden Gleise der Linie 1 auf der Ebendorfer Chaussee angeschlossen.

(Quelle: Volksstimme, 22.04.2020)

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So

19

Apr

2020

Reparaturen an Ringbrücke

Wie gestern berichtet, wird die Abfahrt vom Magdeburger Ring zur Ebendorfer Chaussee in Richtung Halberstadt ab dem morgigen Sonntag voll gesperrt. Grund ist der bevorstehende Beginn der nächsten Bauphase für die zweite Nord-Süd-Verbindung der Magdeburger Verkehrsbetrieb (MVB) im Kannenstieg.

Wie die Stadtverwaltung mitteilt, kommt es auf der Ebendorfer Chaussee noch aus einem weiteren Grund zu Verkehrseinschränkungen. Denn zeitgleich erfolgen Reparaturen am Beton der Brücke über den Magdeburger Ring. In beiden Richtungen wird im Baustellenbereich jeweils nur ein Fahrstreifen zur Verfügung stehen.

Nach der Sperrung der Ringabfahrt am Sonntag wird zunächst an der dortigen Ampel ein neues Lichtsignalzeitenprogramm übertragen, dass die Verkehrsführungen während der Bauzeit berücksichtigt. Diese soll mindestens bis Mai 2021 dauern.

(Quelle: Volksstimme, 18.04.2020)

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Fr

17

Apr

2020

Hauptzufahrt zum Kannenstieg wird gekappt


MVB verlagern Baustelle für neue Straßenbahnstrecke / Vollsperrung der Johannes-R.-Becher-Straße ab 27. April

Am 27. April startet die nächste Bauphase für die neue Straßenbahnstrecke durch den Kannenstieg. Dazu wird die Hauptzufahrt über die Johannes-R.-Becher-Straße voll gesperrt.

Die Vorbereitungen für diesen nächsten Bauabschnitt für die 2. Nord-Süd-Verbindung der Straßenbahn laufen bereits seit einigen Wochen. An der Einfahrt zum Loitscher Weg wurde die Abbiegespur um mehrere Meter verlängert. Außerdem wurde quer über die grüne Wiese zwischen der Otto-Nagel-Straße und der Ringabfahrt zur Ebendorfer Chaussee eine Asphaltschicht gezogen. Dort soll künftig der Verkehr aus dem Kannenstieg herausgeleitet werden, die Einfahrt erfolgt hauptsächlich über besagten Loitscher Weg.

Eigentlich hätten die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) die Anwohner des Kannenstiegs auf einer Bürgerversammlung über diese neuen Einschränkungen informieren wollen. Doch die Corona-Pandemie habe das verhindert, wie MVB-Sprecher Tim Stein erklärt. Deshalb wird per Pressemitteilung darüber aufgeklärt.

Offizieller Start der nächsten Bauphase wird am 27. April sein. Dann wird die Johannes-R.-Becher-Straße zwischen der Straße Kannenstieg und den Einfahrten zum Innenhof der Zehngeschosser beziehungsweise Apotheke voll gesperrt. Der Verkehr in den Stadtteil hinein soll dann über den Loitscher Weg geleitet werden. Hinaus kann es auch über die Behelfsausfahrt in der Nagelstraße gehen. Eine Einfahrt ist nicht möglich, die kurze Strecke wird als Einbahnstraße ausgewiesen. Um den Verkehrsfluss zu sichern, werden zusätzlich diverse Parkverbote eingerichtet.

In diesem Zusammenhang wird auch die Ringabfahrt in Richtung Süden gesperrt, damit die Autos an dieser Stelle auf die Ebendorfer Chaussee fahren können. Diese Sperrung gilt bereits ab dem kommenden Sonntag, 19. April, weil die Ampelschaltung entsprechend angepasst werden soll. Autofahrer auf dem Ring sollen die nächste Ausfahrt nehmen. Alternativ kann auch für die Ein- oder Ausfahrt zum Kannenstieg der Ringanschluss am Neuen Sülzeweg genutzt werden.

Im ersten Schritt müssen Trink-, Abwasser-, Elektro- und Fernwärmeleitungen verlegt oder neu gebaut werden. Die einen Kilometer lange Strecke soll bis Mitte 2021 fertiggestellt sein, wie Tim Stein ankündigt. Dabei wird die Baustelle noch irgendwann in den letzten Abschnitt in Richtung Ebendorfer Chaussee wandern. Danach steht noch der Anschluss an die Gleise auf der Ebendorfer Chaussee und die geplante Fortführung der Strecke in den Milchweg an.

Für diesen 5. Bauabschnitt der 2. Nord-Süd-Verbindung der Straßenbahn besteht allerdings noch kein Baurecht. Ziel der Strecke soll der Damaschkeplatz sein.

(Quelle: Volksstimme, 17.04.2020)

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Fr

17

Apr

2020

Vorschläge und Vertrauen im Kannenstieg

Welche Auswirkungen die nun angekündigten Baumaßnahmen der MVB auf die Anwohner im Kannenstieg haben werden, muss sich erst noch zeigen. Stadtteilmanager Marcel Härtel kann nur bestätigen, dass die Arbeiten an der neuen Straßenbahnstrecke derzeit auf Hochtouren laufen. „Es ist ständig was los“, sagt er.

Ob die geplante Umleitung über den Loitscher Weg funktionieren wird, müsse sich erst zeigen. „Man muss gucken, wie sich das dort entwickelt“, sagt er. Weiterhin hat er die Anregung, dass an der Ampel an der Ringabfahrt Ebendorfer Chaussee auch die Möglichkeit der Überquerung zur Ringauffahrt gegeben wird.

Steffi Albers vom Alten- und Service-Zentrum Kannenstieg ist „ganz optimistisch, dass es zügig weitergeht“. Vor der Tür der Einrichtung liegen bereits die Gleise. „Es ist aber schwierig für die älteren Leute die Straßenseite zu wechseln“, erklärt sie.

Lutz Fiedler, Sprecher der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg, hat „volles Vertrauen“, dass die MVB die Umleitungen so einrichten, dass der Verkehr fließen kann, die Fußwege frei bleiben und der Rettungsdienst alle Eingänge erreichen kann. Dass es keine Infoveranstaltung geben kann, sei angesichts der Lage verständlich. Die Idee des Stadtteilmanagers, von der Otto-Nagel-Straße eine Überquerung zur Ringauffahrt zu ermöglichen, unterstützt er. „Wichtig ist, dass dieser Abschnitt so schnell wie möglich beendet wird.“ Bislang gebe es aber keine Hinweise von Bürgern. Sollten Anwohner Fragen zu den Baumaßnahmen haben, könnten sie sich per E-Mail an gwa.kannenstieg@gmx.de an ihn wenden, so Lutz Fiedler.

(Quelle: Volksstimme, 17.04.2020)

 

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Do

16

Apr

2020

Mann stirbt nach Wohnungsbrand

Feuer brach am Mittwochmorgen in Zehngeschosser im Kannenstieg aus

Bei einem Wohnungsbrand im Stadtteil Kannenstieg ist am frühen Mittwochmorgen ein Mensch ums Leben gekommen. Gegen vier Uhr wurden die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei von einem Zeugen zu einem Zehngeschosser in der Johannes-R.-Becher-Straße gerufen. Der Mieter des Wohnhauses hatte zunächst den ausgelösten Rauchmelder in einer Nachbarwohnung gehört. Außerdem konnte er bereits den Rauchgeruch im Treppenhaus wahrnehmen.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Magdeburger Berufsfeuerwehr begannen diese unverzüglich mit den Löscharbeiten in der Wohnung in der vierten Etage des Hauses. Dabei fanden sie auch eine leblose Person. Unverzüglich wurden Reanimationsmaßnahmen eingeleitet und der Mann konnte zunächst in das Klinikum Olvenstedt eingeliefert werden. Dort verstarb der 51-Jährige jedoch kurze Zeit später trotz aller Rettungsversuche infolge seiner Verletzungen, die er bei dem Feuer erlitten hatte.

Zigarette als Auslöser?

Am Mittwochvormittag untersuchten dann Kriminalbeamte der Magdeburger Polizei den Brandort in der Wohnung des Mannes. Eine genaue Angabe zur Ursache des Feuers konnte gestern aber noch nicht gegeben werden, wie ein Polizeisprecher am Nachmittag mitteilte. „Jedoch scheint es nicht ausgeschlossen zu sein, dass eine auf dem Tisch liegengelassene Zigarette zum Schwelbrand geführt haben könnte“, erklärte er.

Weitere Personen seien durch den Brand glücklicherweise nicht verletzt worden, so der Polizeisprecher weiter. Wie hoch der durch das Feuer entstandene Schaden in der Wohnung ist, war aber gestern ebenfalls noch unklar.

(Quelle: Volksstimme, 16.04.2020)

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Do

16

Apr

2020

Neue Bauphase für Straßenbahnstrecke

Am 27. April beginnt in der Johannes-R.-Becher-Straße eine neue Bauphase bei den Arbeiten für die neue Straßenbahntrasse. Die Baustelle rückt dann weiter in Richtung Ebendorfer Chaussee vor. Eine Vollsperrung der Becherstraße ist die Folge. Die Hauptumleitung soll dann über den Loitscher Weg führen, weshalb die Abbiegespur in den vergangenen Tagen auch bereits verlängert wurde. Weitere Details zu den geplanten Baumaßnahmen lesen Sie morgen in Ihrer Magdeburger Volksstimme.

(Quelle: Volksstimme, 16.04.2020)

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Do

16

Apr

2020

Ringabfahrt wird ein Jahr lang gesperrt

Die Abfahrt vom Magdeburger Ring zur Ebendorfer Chaussee ist für Fahrzeuge aus Richtung Autobahn 2 ab Sonntag, 19. April, gesperrt. Der Verkehr wird über die Anschlussstelle Olvenstedter Graseweg/Hundisburger Straße umgeleitet. Grund sind die geplanten Bauarbeiten für die 2. Nord-Süd-Verbindung der MVB im Kannenstieg. Die Abfahrt zur Ebendorfer Chaussee wird bis Mai 2021 als Ausfahrt für den Kfz-Verkehr aus dem Wohngebiet Kannenstieg genutzt. Dafür wird eine vorübergehende Straßenverbindung von der Otto-Nagel-Straße zur Ringabfahrt geschaffen.

(Quelle: Volksstimme, 16.04.2020)

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Di

14

Apr

2020

Bastelaktion zu Ostern

Durch den Corona Virus entfiel das KUNTERBUNT Frühlingsfest am 03.04.2020. Am Tag des geplanten Festes bekamen Kinder aus den Stadtteilen Neustädter See und Kannenstieg das vorgesehene Bastelmaterial kontaktlos nach Hause geliefert. Vierzig Tüten waren vorbereitet und fanden, nach Anmeldungen, kreative Abnehmer. So konnten die Kinder zu Hause basteln und in einem kleinen Video-Clip führen wir alles wieder zusammen. Ein Stück Gemeinsamkeit in Tagen der Kontaktbeschränkungen und vor allem eine Menge kreativen Spaß für die Kinder. Danke für Eure tollen Rückmeldungen in Form von Bildern und Worten.

https://www.youtube.com/watch?v=7In-HtpEz2o

(Quelle: Stadtteilmanagement Nord des IB)

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Do

09

Apr

2020

Mai- Ausgabe der Stadtteilzeitung steht an

Anfang Mai steht die nächste Ausgabe der Stadtteilzeitung "Der Lindwurm" auf dem Programm. In der momentanen Situation möchte die Zeitung den treuen Leserinnen und Lesern mit der 45.Ausgabe ein Stück Gewohntes liefern.

In der neuen Ausgabe sollten, wie gewohnt, Artikel über unterschiedliche Aktivitäten in den Stadtteilen zu finden sein. Alles Wissenswerte und Neues soll seinen Platz finden. Nun haben wir eine besondere Situation und so möchte Der Lindwurm auch darauf eingehen.

In den letzten Tagen und Wochen sind besondere Geschichten und Aktivitäten entstanden. Darüber möchte die Zeitung berichten. Daher erfolgt heute ein besonderer Aufruf. Senden Sie an der.lindwurm@gmx.de Ihre Geschichten und Erlebnisse.

Was suchen wir?

Wir verfolgen u.a. die erstellte Seite helfenjetzt.de, die im Kannenstieg Angebote zur Nachbarschaftshilfe koordiniert, wir entdecken einen neuen Youtube Kanal vom Hort Weltentdecker, wir erleben Unterstützung durch Senioren, die Masken nähen oder Bewohnerinnen, die Einrichtungsmitarbeiter in die Handhabung von Nähmaschinen einführen. Viele kleine und kreative Dinge haben sich entwickelt und passieren jeden Tag aufs Neue.

Diese Dinge möchte die neue Ausgabe der Stadtteilzeitung aufnehmen und darüber berichten. Wie erleben Sie diese Tage und Wochen? Wie nehmen Sie die besonderen Umstände wahr und wie bewältigen Sie die Herausforderungen?

Senden Sie uns bis zum 19.04.2020 Ihre Beiträge und besonders schön wären auch einige Bilder zu den Texten.

Weiterhin möchten wir die Ausgabe im Mai auch zu Ihnen bringen. Momentan denken wir darüber nach, welche Einrichtungen beliefert werden können. Alle Auslagepunkte werden sicherlich nicht beliefert werden können, da noch nicht abzusehen ist, wer wann wieder seine Türen öffnet. Daher können Sie uns gerne mitteilen, wenn Sie die neue Ausgabe in den Briefkasten geliefert bekommen möchten. Dabei weisen wir daraufhin, dass eine persönliche Zustellung nur im Wohngebiet Neustädter See und Kannenstieg möglich ist. Die weiteren Ausgabepunkte werden wir im Mai bekannt geben. Je nach der dann vorliegenden Situation.

In diesem Sinne, bleiben Sie uns treu und finden Sie Ihren Beitrag in der neuen Ausgabe wieder. 

(Quelle: Stadtteilmanagement Nord)

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Fr

03

Apr

2020

Senioren in Nord trotzen der Corona-Krise

Gemeinschaftsgefühl untereinander hält auch während der Schließung des ASZ Kannenstieg an

Das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Kannenstieg ist auch in der Coronakrise für seine Besucher da. Die Seniorinnen engagieren sich derweil von daheim aus und nähen Mundschutze für ein Pflegeheim.

Alle 14 Tage lassen die Seniorinnen der Nähgruppe im Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Kannenstieg die Nähmaschinen rattern. Normalerweise. In Zeiten von Corona und Abstandsgeboten können die regelmäßigen Treffen in geselliger Runde im Bürgerhaus natürlich nicht stattfinden.

Das hält einige der Damen aber nicht davon ab, aktiv zu werden. Ganz im Gegenteil, wie ASZ-Mitarbeiterin Steffi Albers berichtet. „Brunhilde Spring und Marion Gödecke haben zu Hause bis jetzt schon 50 provisorische Atemschutzmasken angefertigt“, erzählt sie. In der Vergangenheit hatte die Nähgruppe schon für das Elternhaus der Uniklinik und einen Verein, der sich für Kinder in Nepal engagiert, genäht.

Die Mundschutze hat Steffi Albers an das Pflegeheim „Haus Heideweg“ übergeben. Die Einrichtungsleitung nahm das Angebot dankend an. „Im Namen der Bewohner und Mitarbeiter möchten wir den Damen nicht nur für ihre Unterstützung in dieser besonderen Zeit, sondern auch für die vielen Jahre der guten Zusammenarbeit und des herzlichen Miteinanders danken“, teilt der Heimträger, die Wohnen und Pflege Magdeburg gemeinnützige GmbH, mit.

Ohnehin sei der Zusammenhalt in diesen Krisenzeiten sehr groß, erklärt Steffi Albers. Als sie kürzlich ihren Geburtstag feierte, haben sie trotz der Schließung des ASZ viele der Besucher angerufen, um zu gratulieren. Andersherum haben sie und ihre Kollegin Annette Münzel viele Senioren angerufen, um zu erfahren, wie die Lage bei ihnen ist und ob sie Unterstützung benötigen. „Dabei haben wir nochmals ermutigt, körperliche Distanz zu wahren, aber gleichzeitig sozialen Zusammenhalt zu pflegen“, erklärt die ASZ-Mitarbeiterin. Alle Angerufenen hätten bestätigt, dass sie viel telefonischen Kontakt innerhalb der Gruppen pflegen.

Dass das ASZ Kannenstieg weiterhin telefonisch erreichbar ist, wenn Hilfe benötigt wird oder jemand einfach nur ein Gespräch führen will, haben sie dabei auch übermittelt. „Gerade jetzt in dieser schwierigen Zeit zahlt sich unsere Arbeit für die Senioren aus, dass sie über all die Jahre hier im ASZ die Möglichkeit hatten, sich kennenzulernen, sich aufgehoben in einer Gemeinschaft zu fühlen und Beziehungen zu knüpfen, die in schweren Zeiten wertvoll sind. Es gibt sehr viel Hilfsbereitschaft und Engagement“, erklärt Steffi Albers. Deshalb sei sie „ganz optimistisch, dass wir die Krise gemeinschaftlich gut meistern“.

(Quelle: Volksstimme, 03.04.2020)

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Do

02

Apr

2020

Basteltüten für Kinder

Stadtteilmanagement in Nord liefert Materialien nach Hause

Für den morgigen Freitag hatte das Stadtteilmanagement Kannenstieg/Neustädter See im Rahmen der „Kunterbunt“-Projektreihe gemeinsam mit dem Bürgerverein Nord und dem Stadtteiltreff „Oase“ ein Frühlingsfest geplant. Auf Grund der Corona-Krise musste die Veranstaltung jedoch abgesagt werden.

„Besondere Situationen machen erfinderisch, daher starten wir einen Aufruf zu einer kontaktfreien Mit-Mach-Aktion“, erklärt Stadtteilmanager Marcel Härtel. Die bereits vorbereiteten Bastelmaterialien für das Frühlingsfest wurden dazu für Kinder aus dem Stadtteil zusammengestellt und verpackt. Vierzig Basteltüten stehen nun bereit.

Interessenten können eine E-Mail an der.lindwurm@gmx.de senden. „Bitte geben Sie Ihren Namen, das Alter des Kindes und Ihre Anschrift an. Beteiligen können sich ausschließlich Kinder aus dem Stadtteil“, erklärt Härtel weiter. Anhand des zeitlichen Eingangs der E-Mails wird dann eine Teilnahmeliste erstellt. Einsendeschluss ist heute um 18 Uhr.

Morgen ab 13 Uhr werden die Tüten dann – natürlich kontaktfrei – nach Hause geliefert. „Wir möchten Bilder von dieser Aktion machen, die dann in einem kleinen Videoclip und in der Bildergalerie der Webseite www.neustaedtersee.de dokumentiert werden“, weist der Stadtteilmanager vorsorglich hin.

„Damit möchten wir zeigen, dass auch in einer schwierigen Zeit, Chancen bestehen, ein Stück Gemeinsamkeit zu ermöglichen. Auch wenn wir alle nicht zusammenkommen können. Wir möchten den Kindern zeigen, dass sie zwar jetzt zu Hause bleiben müssen, aber nicht allein sind“, beschreibt er die Idee der Aktion.

Die Eltern sind zudem dazu aufgerufen, Bilder davon zu machen, wie die Kinder basteln und von den Ergebnissen. Am Karfreitag soll die Aktion enden. „Bis zu diesem Tag möchten wir Ihre Bilder gesammelt haben, um entsprechend die Arbeiten am Video starten zu können“, so Marcel Härtel. Die Bilder sollten einfach im jpeg-Format an die gleiche E-Mail-Adresse geschickt werden.

(Quelle: Volksstimme, 02.04.2020)

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Do

02

Apr

2020

Blindenverband ist trotz Corona weiter erreichbar

Der Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen-Anhalt e. V. (BSVSA) hat den individuellen Besucherverkehr in seiner Geschäftsstelle und den vier Beratungsstellen im Land eingestellt. Dazu gehört auch die Einrichtung am Hanns-Eisler-Platz 5. Dies betrifft alle persönlichen Beratungen, den Hilfsmittelverkauf und auch sämtliche Aktivitäten in den Regional- und Selbsthilfegruppen. Den Selbsthilfegruppen wurde empfohlen, alle Veranstaltungen bis auf Weiteres abzusagen.

Man folge damit der Empfehlung von Wissenschaft und Bundesregierung, umfassend auf soziale Kontakte zu verzichten, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, wie der Verein informiert. Auch das „Blickpunkt Auge“-Beratungsmobil fährt bis auf Weiteres nicht durchs Land.

Die Mitarbeiter des BSVSA stehen aber weiterhin telefonisch unter 289 62 31 sowie per E-Mail an magdeburg@bsvsa.org zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bsvsa.org.

(Quelle: Volksstimme, 01.04.2020)

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Di

31

Mär

2020

Bastelaktion "kontaktfrei" statt zum Frühlingsfest

Am Freitag plante das Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See im Rahmen der "KUNTERBUNT"-Projektreihe, gemeinsamt mit dem Bürgerverein Nord und dem Stadtteiltreff Oase, ein Frühlingsfest. Auf Grund der derzeitigen Situation musste die Veranstaltung abgesagt werden.

Besondere Situationen machen erfinderisch, daher startet heute ein Aufruf zu einer kontaktfreien Mit-Mach-Aktion.

Die vorbereiteten Bastelmaterialien für das Frühlingsfest wurden für Kinder aus dem Stadtteil zusammengestellt und verpackt. Vierzig Basteltüten stehen bereit und die Aktion soll folgendermaßen ablaufen.

Wenn ihr Kind zu Ostern basteln möchte und einer der Tüten bekommen soll, schicken Sie einfach eine E-Mail an: der.lindwurm@gmx.de.

Bitte geben Sie Ihren Namen, das Alter des Kindes und Ihre Anschrift an. Beteiligen können sich ausschließlich Kinder aus dem Stadtteil.

Anhand des zeitlichen Eingangs Ihrer Mail erstellen wir eine Teilnahmeliste. Einsendeschluss für Ihre Mails ist Donnerstag 18.00 Uhr.

Am Freitag, 03.04.2020 ab 13.00 Uhr werden die Tüten kontaktfrei nach Hause geliefert.

Was sollten Sie bei dieser Aktion beachten?

Wir möchten Bilder von dieser Aktion, die dann in einem kleinen Videoclip und in der Bildergalerie der Webseite neustaedtersee.de dokumentiert werden. Wir möchten zeigen, dass auch in einer schwierigen Zeit, Chancen bestehen, ein Stück Gemeinsamkeit zu ermöglichen. Auch wenn wir alle nicht zusammenkommen können. Wir möchten den Kindern zeigen, dass sie zwar jetzt zu Hause bleiben müssen, aber nicht allein sind.

Daher senden Sie uns Ihre Bilder, wie die Kinder basteln oder Bilder von den Ergebnissen. Basteln Sie mit Ihren Kindern gemeinsam und lassen Sie diese Aktion "KUNTERBUNT" werden, auch in Zeiten wie diesen. Wählen Sie bei den Bildern bitte das Querformat, damit das Video bildschirmgerecht erarbeitet werden kann. Um allen datenschutzrechtlichen Belangen gerecht zu werden, weisen wir auf folgendes hin: Mit der E-Mail zur Teilnahme an der Aktion und dem Einsenden der Bilder erklären Sie sich gleichzeitig mit der Veröffentlichung der Bilder für das Video und auf der Webseite einverstanden.

Am Karfreitag soll die Aktion enden. Bis zu diesem Tag möchten wir Ihre Bilder gesammelt haben, um entsprechend die Arbeiten am Video starten zu können. Die Bilder schicken Sie einfach im jpeg. Format an die Mailadresse: der.lindwurm@gmx.de

In diesem Sinne freuen wir uns auf Ihre E-Mail. Bleiben Sie gesund!

(Quelle: Stadtteilmanagement Nord)

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So

29

Mär

2020

Vorerst kein Hausbesuch von Handwerkern

„Stadtfelder“-Genossenschaft setzt wegen Ansteckungsgefahr Wartung und Reparaturen „auf unbestimmte Zeit“ aus

Muss in Zeiten von hoher Ansteckungsgefahr durch Corona ein Techniker von Tür zu Tür gehen, um die Elektroanlage zu warten? Die Stadtfelder-Genossenschaft sagt „Nein“ und bläst die Maßnahme ab. Das Stadtoberhaupt hat damit aber kein Problem.

„Ich halte dies für unverantwortlich“, schreibt ein Mieter des Zehngeschossers am Hanns-Eisler-Platz in einem Leserbrief. Er und alle seine Nachbarn waren vor wenigen Tagen darüber informiert worden, dass am 6. April eine Überprüfung der elektrischen Anlage durchgeführt werden soll. Den Mitarbeitern der beauftragten Elektrofachfirma solle dazu freier Zugang zu den Wohnungen eingeräumt werden.

Doch wie verträgt sich das mit den strengen Auflagen der Landesregierung zur Eindämmung des Coronavirus, fragt sich der Mieter. Soziale Kontakte sollen demnach eigentlich auf das Nötigste beschränkt werden. Und dann gehen, ohne dass es beispielsweise einen Notfall gibt, ein oder mehrere Techniker durch Hunderte Wohnungen? „So viel Sicherheitsmaßnahmen kann man gar nicht ergreifen, um solch eine Art der Verbreitung des Coronavirus zu verhindern“, findet der Mieter.

Jens Schneider ist Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft „Die Stadtfelder“ eG, zu der der Wohnblock im Kannenstieg gehört. Er erklärt auf Volksstimme-Anfrage zu dem Sachverhalt: „Die Thematik wurde in unserem Krisenstab intensiv diskutiert, mit dem Ergebnis, die Wartung bzw. Überprüfung der E-Anlagen vorerst auf unbestimmte Zeit zu verschieben.“ Die betroffenen Mieter am Hanns-Eisler-Platz seien bereits per neuem Aushang darüber informiert worden.

Die Corona-Pandemie und ihre weitreichenden Folgen stellen auch die Stadtfelder-Genossenschaft vor eine schwere Aufgabe. „Die Situation ist dynamisch und täglich bewerten wir diese neu. Um unsere Mitglieder, Mitarbeiter und Handwerker zu schützen, ergreifen wir notwendige Maßnahmen“, sagt Jens Schneider. Deshalb sei nun auch beschlossen worden, „alle nicht zwingend notwendigen Reparaturen auszusetzen“. „Das betrifft auch die turnusmäßige Wartung der Gasetagenheizung und die Kontrolle der Lüftungsanlagen“, nennt der Genossenschaftsvorstand zwei konkrete Beispiele.

Dass diese Aufträge nun nicht erteilt werden, habe aber wiederum wirtschaftliche Folgen für die Handwerksbetriebe, mit denen die „Stadtfelder“ teilweise seit vielen Jahren zusammenarbeiten, erinnert Jens Schneider. Um diese abzumildern, prüfe man alternative Arbeiten in Gemeinschaftsbereichen, die ohne Probleme durchgeführt werden können, wie zum Beispiel die Überprüfung von Wasserfiltern, die Kontrolle von Absperrventilen oder die Schornsteinprüfung vom Dach aus. „Wir wollen dazu beitragen, dass unsere Wirtschaftspartner die Krise möglichst gut meistern“, sagt er.

Auch der Stadtverwaltung wurde die Frage der Notwendigkeit von Hausbesuchen von Handwerkern zu Coronazeiten in den vergangenen Tagen häufig gestellt, wie es auf eine Volksstimme-Anfrage heißt. Per Pressemitteilung hat Oberbürgermeister Lutz Trümper dazu Stellung bezogen. Demnach denkt er bei dem Thema zunächst an die Handwerksbetriebe. „Gerade jetzt, wo viele Menschen zu Hause sein müssen, sollten vorgesehene Maßnahmen wie die Kontrolle von Rauchmeldern oder der Austausch von Wasserzählern stattfinden. Wir sind froh über jeden Betrieb, der derzeit Aufträge hat und diese ausführt“, erklärt er. Alle Betriebe, die nicht wegen der Auflagen schließen mussten, vor allem im handwerklichen Bereich, seien angehalten, weiterhin ihre Dienstleistungen anzubieten, betont das Stadtoberhaupt.

Bedenken angesichts der möglichen Ausbreitung des Coronavirus durch solche Wohnungsbesuche teilt er nicht. Er warnt nur, dass der Kontakt zu den Handwerkern „nicht zu leichtsinnigem Verhalten führe“. „Das A und O bei jeder Kontrolle und jeder Reparatur – egal, ob bei den Kunden daheim oder in Werkstätten – ist die Einhaltung strengster Hygieneregeln und dass immer ein Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt bleibt“, so Trümper.

(Quelle: Volksstimme, 27.03.2020)

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Mi

25

Mär

2020

Bitte beachten

Ab sofort Kontrolle der Personalien

Die Landeshauptstadt weist ausdrücklich darauf hin, dass ab dem 25. März im öffentlichen Raum der Personalausweis mitzuführen ist. Es kann auch ein anderer amtlicher Lichtbildausweis (z.B. Führerschein, Reisepass) mitgeführt werden, dann ist aber ein Dokument, aus dem die Wohnanschrift der Person ersichtlich ist, erforderlich. Die Dienstkräfte der Polizei und des Ordnungsamtes sind berechtigt, Personen anzuhalten und nach dem Grund des Verlassens der Wohnung zu befragen. Wird die Wohnung ohne triftigen Grund verlassen und/ oder kein Ausweisdokument mitgeführt, liegt eine Straftat vor.

(Quelle: Magdeburg.de)

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Sa

21

Mär

2020

Stadtteilmanager weiterhin erreichbar

Die wöchentliche Sprechstunde von Stadtteilmanager Marcel Härtel ist wegen des Coronavirus vorerst ausgesetzt. Für Anliegen der Bürger aus dem Wohngebiet Nord ist er aber weiterhin unter Telefon 0163/294 47 05 (Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr) sowie per E-Mail an marcel.haertel@ib.de erreichbar.

(Quelle: Volksstimme, 21.03.2020)

Mi

18

Mär

2020

ASZ Kannenstieg trotz Schließung für Senioren da

Das Alten- und Service-Zentrum im Bürgerhaus Kannenstieg ist ebenfalls bereits seit diesem Montag wegen der Corona-Epidemie geschlossen. Die Mitarbeiterinnen Annette Münzel und Steffi Albers sind jedoch vor Ort. So können Anfragen beantwortet und Informationen weitergeleitet werden. Alle Veranstaltungen sind abgesagt.

„Wir haben eine Klingel an der Eingangstür angebracht, so dass uns im Bedarfsfall die Senioren persönlich erreichen können“, erklärt Steffi Albers auf Volksstimme-Anfrage. Telefonisch ist das ASZ zudem unter der Nummer 251 29 33 zu den Öffnungszeiten (Montag, Mittwoch und Donnerstag von 8 bis 16.30 Uhr, Dienstag von 8 bis 17 Uhr sowie Freitag von 8 bis 14 Uhr) erreichbar.

„Unsere Senioren haben mit großem Verständnis auf die Schließung reagiert und es in den meisten Fällen auch erwartet. In den vergangenen Tagen haben sich viele ausreichend mit dem Notwendigsten eingedeckt. Bisher gab es keine Anfragen auf Einkaufshilfen oder andere Unterstützungsleistungen“, so Steffi Albers.

(Quelle: Volksstimme, 18.03.2020)

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Mi

18

Mär

2020

Neuer Sprecher sagt Sitzung im Kannenstieg ab

Die für kommende Woche geplante Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg wird angesichts der aktuellen Lage mit dem Corona-Virus nicht stattfinden, wie GWA-Sprecher Lutz Fiedler informiert. „Alle Anfragen oder Hinweise der Bürger sollten in nächster Zeit per E-Mail erfasst und geklärt werden“, erklärt er.

Es wäre die erste reguläre Sitzung für Lutz Fiedler gewesen. Der Kannenstiegler war auf dem vorigen Treffen Ende Januar zum neuen Sprecher der GWA-Runde gewählt worden. Unterstützt bei allen organisatorischen Angelegenheiten wird er künftig von Lukas M. Hirtz, der ebenfalls von den Anwesenden in den Sprecherrat gewählt worden war.

Die beiden lösten Ute Kaden ab, die seit zehn Jahren die Sprecherfunktion des Bürgergremiums innehatte und schon längere Zeit den Wunsch geäußert hatte, ihren Posten abgeben zu können.

Sprechstunde abgesagt

Als eine seiner ersten Amtshandlungen hatte Lutz Fiedler eine Bürgersprechstunde ins Leben gerufen, bei der sich Anwohner aus dem Kannenstieg jeden Dienstag von 17 bis 18 Uhr im Bürgerhaus Kannenstieg mit ihren Problemen und Anliegen melden können. Auch diese wird nun aber bis auf weiteres ausgesetzt.

Kontakt zum GWA-Sprecherrat erhalten Interessierte somit vorerst nur per E-Mail an gwa.kannenstieg@gmx.de.

(Quelle: Volksstimme, 17.03.2020)

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Sa

14

Mär

2020

GWA Sitzung entfällt

Sehr geehrte  Damen und Herren,

 hiermit möchte ich Ihnen mitteilen, dass die geplante GWA Sitzung für Kannenstieg am 25.03.  aus gg. Anlass entfallen muss.

Alle  Anfragen oder Hinweise der Bürger  sollten wir dann ggf. in nächster Zeit  mit e-mail oder telefonisch erfassen und klären. Aktuelle Daten und Informationen sind wie immer auf  unserer web-Seite www.kannenstieg.net 

Wir danken allen Mitarbeitern für den Einsatz vor Ort in den sozialen Einrichtungen und städtischen Abteilungen. Sie leisten viel für die Bürger unserer Stadt.

Bleiben Sie alle gesund und beste Grüße!

 

Lutz Fiedler

GWA Sprecher Kannenstieg

e-mail: gwa.kannenstieg@gmx.de

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Sa

14

Mär

2020

Loitscher Weg wird zwei Tage gesperrt

In Vorbereitung der Gleisverlegung für die 2. Nord-Süd-Verbindung der Straßenbahn im Kannenstieg muss am 16. und 17. März die Ampelanlage in der Ebendorfer Chaussee, Höhe Loitscher Weg abgestellt werden. An beiden Tagen ist der Loitscher Weg zudem voll gesperrt. Für Fußgänger wird eine temporäre Ampel errichtet. Der Verkehr wird über die Becherstraße umgeleitet.

(Quelle: Volksstimme, 14.03.2020)

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Fr

13

Mär

2020

Damenrunde im Kannenstieg

Über 50 Damen feierten am Montag im Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Kannenstieg den Frauentag nach. „Unser Haus war rammelvoll. Ein Raum reichte gar nicht aus“, berichtet Mitarbeiterin Steffi Albers. Vier Herren aus der Skatrunde, darunter Norbert Wuttke (Bild), übernahmen die Bedienung der Damenrunde mit einem Gläschen Sekt. Heinz Lachetta unterhielt die Frauen zudem auf charmante Weise und hatte sich dazu ein Quiz ausgedacht. Ziemlich knifflige Fragen zur Geschichte Magdeburgs mussten gelöst werden.

(Quelle: Volksstimme, 11.03.2020)

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Fr

13

Mär

2020

Entdeckungstour im Klosterbergegarten

Da die gemeinsamen Fahrradtouren auf wärmeres Wetter warten, sind die Senioren des Alten- und Servicezentrums (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, einmal im Monat zu Fuß unterwegs. Am 19. März geht es auf Entdeckungsreise durch den Klosterbergegarten. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich anzuschließen. Los geht der gemeinsame Spaziergang um 10 Uhr an der Straßenbahnhaltestelle am Amo Kulturhaus, Erich-Weinert-Straße 27.

(Quelle: Volksstimme, 10.03.2020)

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Fr

13

Mär

2020

Hilfsmittel beim Tag der offenen Tür

Blindenverband lädt für 13. März ein

Am Freitag, 13. März, findet von 10 bis 16 Uhr in der Blickpunkt Auge Beratungsstelle vom Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen-Anhalt am Hanns-Eisler-Platz eine Hilfsmittelausstellung statt. Dort können sich sowohl Menschen mit Sehbehinderung oder Blindheit wie auch Interessierte und Fachpublikum über praktische Lesegeräte, elektronische Lupen und Vorlesesysteme informieren. Außerdem wird ein Aussteller für Hilfsmittel im Alltag (zum Beispiel sprechende Uhren, Verkehrsschutzabzeichen usw.) anwesend sein.

„Blickpunkt Auge“ ist ein kostenloses und neutrales Beratungsangebot, das sich an Menschen mit Sehbeeinträchtigungen und deren Angehörige wendet, unabhängig von der Erkrankung und dem aktuellen Sehvermögen der Betroffenen. Die Beteiligten informieren und beraten zu verschiedensten Themen rund um die Augenerkrankung und das Leben mit einer Seheinschränkung wie zum Beispiel optische und weitere Hilfsmittel, Tipps und Hilfen für den Alltag mit einer Sehbeeinträchtigung, Hilfe bei Antragstellung für den Schwerbehindertenausweis und Blindengeld, Rehabilitationstrainings, berufliche Rehabilitation und Krankheitsbewältigung. Weiterhin gibt es Orientierung und Hilfe durch den Austausch mit Betroffenen, Seminare und Kurse.

(Quelle: Volksstimme, 10.03.2020)

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Fr

13

Mär

2020

Absagen und Änderungen im Stadtteil

Auf Grund der aktuellen Entwicklungen werden in den Stadtteilen Kannenstieg und Neustädter See Einschränkungen auch im Gemeinwesen eintreten:

Das Wohncafe Milchweg hat seine Türen bis Ende April geschlossen.

Im Bürgerhaus hat das ASZ erste Veranstaltungen absagen müssen.

Das Frühlingsfest am 03.04. im Stadtteiltreff Oase ist ebenso abgesagt, wie das Stadtteilfest im Rahmen des Oase Jubiläums am 08.05. 

Das Stadtteilmanagement setzt bis auf Weiteres die Bürgersprechzeit dienstags aus. Anliegen richten Sie bitte per Mail oder telefonisch an das Stadtteilmanagement.

Alle betroffenen Einrichtungen bitten um Ihr Verständnis und möchten mit ihren Maßnahmen dazu beitragen, da die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger und Mitarbeiter im Vordergrund steht. 

 

Fr

06

Mär

2020

Informationen zum Bundesteilhabegesetz

Das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Str. 57, lädt zu einer Informationsveranstaltung zum Bundesteilhabegesetz ein. Die Veranstaltung beginnt am 26. März um 10 Uhr. Andreas Isensee von der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung des Blinden- und Sehschwachen Verbandes Sachsen-Anhalt e. V. ist zu Gast. Er wird die gesetzlichen Grundlagen vorstellen und Fragen zum Thema beantworten. Als Mitarbeiter der Beratungsstelle hilft und berät er Menschen mit Behinderung, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Interessierte können sich telefonisch unter der Nummer 251 29 33 oder persönlich im ASZ anmelden.

(Quelle: Volksstimme, 06.03.2020)

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Do

27

Feb

2020

Treff für Angehörige von Demenzkranken

Das Selbsthilfecafé „Treffpunkt Demenz“ öffnet heute wieder im Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Kannenstieg. Pflegende Angehörige von Demenzkranken kommen dort mit anderen Betroffenen zusammen, um sich über ihre Alltagsprobleme im Umgang mit der Krankheit und deren Lösungen auszutauschen. Beginn ist um 10 Uhr im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57.

(Quelle: Volksstimme, 27.02.2020)

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Mi

05

Feb

2020

STARK eröffnet Projekt im ASZ

Im Bürgerhaus Kannenstieg hatten sich am 29.01.2020 in etwa 20 interessierte Bürgerinnen und Bürger eingefunden, um an der Projekteröffnung "STARK" teilzunehmen. Neben der Vorstellung der handelnden Personen sollte der Nachmittag Aufschluss geben, welche Ziele das Projekt verfolgt.

Helene von Stülpnagel führte hauptsächlich durch die Präsentation.

Soziale Teilhabe und autonomes AlteR(n) durch partizipativ entwickelte soziale und digitale Angebote im Quartier Kannenstieg, so STARK im Ganzen betitelt, widmet sich wissenschaftlich den Themen Einsamkeit und soziale Isolation. Wie und welche Angebote fördern eine Teilhabe, welche Wege führen in die Isolation und welche Schritte sind notwendig, dieser zu entkommen. Knapp zwei Stunden wurde eifrig diskutiert und so der vorgesehene erste Schritt des Eröffnungsveranstaltung sofort erweitert. Im Februar wird die erste Gesprächs- und Diskussionsrunde im Bürgerhaus durchgeführt. Das Projekt wird von der Otto-von-Guericke-Universität in Kooperation mit dem ASZ Kannenstieg durchgeführt. Gefördert wird das Projekt über den europäischen Fond für regionale Entwicklung und läuft bis zum 31.03.2022.

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Mi

05

Feb

2020

Spaziergang durch den Elbauenpark

Der Quartierstreff der Pfeifferschen Stiftungen im Milchweg 31 lädt am kommenden Sonnabend, 8. Februar, zu einem Spaziergang durch den Elbauenpark ein. Treffpunkt ist um 11 Uhr an der Haltestelle Opernhaus. Nach dem Besuch im Park und im Schmetterlingshaus ist ein gemeinsames Kaffeetrinken geplant. Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte werden gebeten, sich bis zum Freitag verbindlich im Quartiersbüro unter Telefon 99 00 71 38 anzumelden.

(Quelle: Volksstimme, 05.02.2020)

 

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Mi

05

Feb

2020

Karneval im Kannenstieg

Wenn der Marienkäfer mit der Nonne tanzt, der Schornsteinfeger auf den Westernhelden trifft und das Blumenmädchen mit dem Gangsterboss Bowle trinkt, dann ist Karneval. Fröhlich feierten jetzt auch die Senioren im Alten- und Service-Zentrum im Bürgerhaus Kannenstieg die fünfte Jahreszeit. Beschwingt konnte so mancher an diesem Nachmittag seine Wehwehchen vergessen und neue Lebensfreude tanken.

(Quelle: Volksstimme, 05.02.2020)

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Mo

03

Feb

2020

Neuer Sprecherrat der GWA einstimmig gewählt

In der ersten Sitzung der Arbeitsgruppe Gemeinwesen Kannenstieg stand am 29.01.2020 eine Neuwahl des ehrenamtlichen Sprecherrates auf der Tagesordnung.

Nachdem Petra Zimpel schon vor einigen Monaten aus dem Gremium ausgeschieden war und ihre Nachfolgerin Bärbel Meyer ebenfalls aus persönlichen Gründen ihre Arbeit nicht mehr weiterführen konnte, lag die alleinige Verantwortung in den Händen von Frau Dr. Ute Kaden. Nach 10 Jahren hatte sie den Wunsch geäußert, aus persönlichen Gründen in den Hintergrund zu treten und den Weg für neue Sprecher freizumachen. Diese Ankündigung hat sie schon vor einem Jahr geäußert. Allen drei Sprecherinnen dankt die Arbeitsgruppe Kannenstieg und wünscht ihnen Gesundheit und weiterhin viele Erfolg und Schaffenskraft. 

Die Menschen im Kannenstieg haben sich auseinander gesetzt mit dem Thema GWA und ihrem Sprachrohr. Erfreulicherweise fanden sich nun Menschen, die die Aufgabe übernehmen wollten und die Arbeit der GWA begleiten möchten.

So wurden am 29.01.2020 Lutz Fiedler und Lukas M. Hirtz einstimmig als neuer Sprecherrat gewählt. Lutz Fiedler wird die Funktion des Sprechers übernehmen und bietet jeden Dienstag von 17.00 bis 18.00 Uhr eine Sprechstunde für die Bewohnerinnen und Bewohner im Bürgerhaus an. Lukas M. Hirtz wird ihn dabei und bei allen Themen innerhalb der GWA tatkräftig unterstützen.

 

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Fr

31

Jan

2020

Neue Rufnummer für Stadtteilmanager

Das Stadtteilmanagement des Internationalen Bundes (IB) für Neustädter See und Kannenstieg ist ab sofort unter einer neuen Rufnummer zu erreichen. Das teilte jetzt Stadtteilmanager Marcel Härtel auf den Sitzungen der Gemeinwesenarbeitsgruppen in den beiden Stadtteilen mit. Demnach können Anfragen an ihn ab sofort unter Tel. 0163/294 47 05 gestellt werden. Die Rufnummer ist montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr erreichbar. Per E-Mail ist der Kontakt weiterhin unter marcel.haertel@ib.de möglich. Außerdem bietet er jeden Dienstag von 13 bis 18.30 Uhr eine Bürgersprechstunde im Stadtteiltreff „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11. Das Stadtteilmanagement ist seit 2008 im Wohngebiet Nord aktiv, um das bürgerschaftliche Engagement zu stärken.

(Quelle: Volksstimme, 31.01.2020)

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Sa

25

Jan

2020

Hundesportler hoffen auf Hilfe nach 100 000-Euro-Brand

Polizei vermutet Brandstiftung im Vereinsheim am Sülzegrund / Große Bestürzung bei Vereinsmitgliedern

 „Wir sind am Boden zerstört“, sagt Jutta Schönemann, Vorsitzende des Hundesportvereins Magdeburg-Nord e. V. Am Dienstagmorgen ist das Vereinsheim am Großen Kannenstieg komplett ausgebrannt. Die zwölf Mitglieder stehen vor dem Nichts.

Gegen 6.30 Uhr wurde die Feuerwehr von einem Zeugen alarmiert. Viel retten konnte sie nicht mehr, die Flammen zerstörten das gesamte Mobiliar, eine voll ausgestattete Küche, Trophäen und Ausbildungsmaterialien.

Der Verein selbst führte in den Räumen Seminare zum Hundesport durch. Eine Hundeschule nutzte sie für Erste-Hilfe-Kurse an Hunden. „Zweimal wöchentlich haben wir uns nach Feierabend zum Training getroffen“, erzählt Jutta Schönemann. Gemeinsam wurde im Anschluss gekocht und beisammengesessen. Die Mitglieder sind mit ihren Hunden bei Landeswettbewerben und Deutschen Meisterschaften im Hundesport erfolgreich. „Es ist eine tolle Gemeinschaft“, sagt die Stendalerin, die mit ihren Hunden „Kirsche“ und „Tschaka“ den weiten Weg aus ihrer Heimatstadt auf sich nimmt, um im Sülzegrund zu trainieren. Das ist nun erstmal aber nicht möglich.

Das Vereinsheim war versichert. Ein Gutachter will es sich nun anschauen. Erst wenn sein Gutachten vorliegt, steht fest, wie es weitergeht. „Die Feuerwehr hat gesagt, dass das Gebäude nicht mehr zu retten ist“, sagt die Vereinsvorsitzende niedergeschlagen. Geschätzter Schaden: 100 000 Euro.

Weil bei der Ankunft der Feuerwehr die Eingangstür des Vereinsheims offen stand, vermutet die Polizei, dass es möglicherweise einen Einbruch gegeben hat und die Täter mit dem Feuer ihre Spuren verwischen wollten. „Eine technische Ursache kann ausgeschlossen werden“, sagt Sprecherin Heidi Winter.

Es wäre nicht der erste Einbruch in dem weit entfernt vom nächsten Nachbarn gelegenen Objekt. Schon 2016 hatten es unbekannte Täter aufgesucht und einen Rasentraktor mitgenommen. „Der ist immens wichtig für die Pflege des Hundeplatzes“, sagt Jutta Schönemann. Erst ein Jahr später konnte ein neues Modell angeschafft werden. Er wurde nun ebenfalls ein Opfer der Flammen.

Ein Gutes hatte der Brand aber: Beim Sichten der Unterlagen fiel den Vereinsmitgliedern auf, dass sie am 1. Januar ihr 70-jähriges Bestehen hätten feiern können. „Wenn es irgendwie weitergehen kann, dann machen wir auch noch eine kleine Feier“, zeigt sich die Vereinschefin optimistisch. Doch alleine wird es für den kleinen Verein sicher schwer. „Wir sind über jede Hilfe erfreut“, sagt sie deshalb.

(Quelle: Volksstimme, 25.01.2020)

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Sa

25

Jan

2020

GWA im Kannenstieg sucht Sprecher

Die AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg trifft sich am kommenden Mittwoch, 29. Januar, zu ihrer ersten Sitzung in diesem Jahr. Wichtigster Tagesordnungspunkt ist die Wahl des neuen Sprecherrats. Nach dem Rückzug von Ute Kaden, die fast zehn Jahre lang Sprachrohr der GWA gewesen war, hat das Bürgergremium keinen Vorsitz mehr. Auch die anderen beiden Mitglieder des Sprecherrats hatten sich zurückgezogen. Am Mittwoch sollen deshalb ein oder mehrere neue Sprecher gewählt werden. Diese kümmern sich um die Organisation der regelmäßigen Treffen und den Kontakt zur Stadtverwaltung. Interessenten können sich vor Ort vorstellen.

Die GWA-Sitzung beginnt um 17.30 Uhr im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57. Alle interessierten Anwohner sind eingeladen, sich mit eigenen Anliegen oder Problemen einzubringen.

(Quelle: Volksstimme, 25.01.2020)

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Fr

24

Jan

2020

Senioren planen für 2020

Ideen für neue Aktionen im ASZ Kannenstieg

In großer Runde trafen sich jetzt die Vertreter der unterschiedlichsten Gruppen des Alten- und Service-Zentrums (ASZ) im Kannenstieg, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und Ideen für 2020 zu entwickeln. Das Team des ASZ war gespannt zu erfahren, welche Veranstaltungen besonders gut gefielen und was nicht so gut gelungen war. Einhellige Meinung: „Die Feier zum 20-jährigen Bestehen des Bürgerhauses war einsame Spitze. Da haben so viele an der Vorbereitung mitgewirkt. Das war unser Fest!“

„Zahlreiche zusätzliche Veranstaltungen waren nur durch das außerordentliche, freiwillige Engagement der Seniorinnen und Senioren möglich“, sagt ASZ-Mitarbeiterin Steffi Albers. Dafür dankte das ASZ-Team und lud ein, den Schwung aus dem alten Jahr mit ins neue zu nehmen und gemeinsam wieder Aktionen zu planen und umzusetzen.

Die Ideen wurden auf eine Tapetenrolle gezeichnet, geschrieben und aufgeklebt. Gemeinsame Aktionen mit Kindern und Pflegeheimbewohnern, Ausflüge, Vorträge zu interessanten Themen, Modenschau, Minigolf und vieles mehr soll in Angriff genommen werden.

(Quelle: Volksstimme, 24.01.2020)

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Fr

24

Jan

2020

Stadt schreibt Sozialprojekt in Nord erneut aus

Nach Schließung des Begegnungszentrums im Kannenstieg wird nach einem Träger als Ersatz gesucht

Auch wenn die Stadt noch ein kleines Hintertürchen offen gelassen hatte: Die Euro-Schulen Magdeburg haben das Sozialprojekt „Miteinander leben im Stadtteil Nord“ wie angekündigt zum 31. Dezember auslaufen lassen, wie Stadtsprecherin Kerstin Kinszorra auf Anfrage bestätigt. Das darüber betriebene Begegnungszentrum in der Johannes-R.-Becher-Straße bleibt somit geschlossen.

Der Träger hatte fehlende Arbeitssicherheit als Grund für den Rückzug angegeben. Ein Sachverständiger hätte „schwerwiegende Mängel“ festgestellt, hieß es. Weil im Verlauf der zehn Jahre, in denen das Projekt vor Ort im Kannenstieg lief, die Teilnehmer- und Besucherzahlen gestiegen waren, sei ein Weiterbetrieb nicht möglich gewesen. Ein alternatives Objekt, um die Tauschbörse, das Internetcafé oder den Mutter-Vater-Kind-Treff fortzuführen, war nicht gefunden worden.

Zweifel an Begründung

Die Begründung war von der Stadt angezweifelt worden. „Es bleiben erhebliche Zweifel an der Glaubwürdigkeit und Plausibilität der angeführten Bedenken“, hatte die Stadtsprecherin mitgeteilt.

Um das Projekt zur sozialen und beruflichen Integration in Nord fortzuführen, haben das Sozial- und Wohnungsamt sowie das Jobcenter jetzt ein Interessenbekundungsverfahren gestartet. Damit soll ein neuer Träger gefunden werden. 15 Arbeitslose sollen darüber eine Arbeitsgelegenheit erhalten. Sie sollen stabilisiert und individuell sozialpädagogisch begleitet werden.

Das Stadtteilprojekt für die Sozialregion Nord ist zunächst vom 1. Juli 2020 bis 28. Februar 2021 geplant. Dazu gehören die Stadtteile Kannenstieg, Neustädter See, Neue Neustadt und Neustädter Feld. Ziele des Projekts sind unter anderem auch der Abbau von Vermittlungshemmnissen und die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit. Insbesondere die soziale und berufliche Integration in den ersten Arbeitsmarkt steht dabei im Vordergrund.

Zusätzlich sollen eine Verbesserung der Lebensqualität in der Region erreicht und Angebote im Wohnumfeld geschaffen werden. So ist die Umsetzung kultureller, sportlicher, familiärer, sozialer und bildungspolitischer Teilprojekte geplant.

Gefördert wird das Projekt durch Mittel der Landeshauptstadt und des Jobcenters. Die Stadt stellt insgesamt 53 000 Euro zur Verfügung: für die Anschubfinanzierung sowie für die Kosten der sozialpädagogischen Betreuung (soziale und berufliche Integration) und der dafür notwendigen Sachkosten. Das Jobcenter übernimmt die Kosten der Teilnehmeranleitung und zahlt den Teilnehmern eine Mehraufwandsentschädigung für die Umsetzung der Arbeitsgelegenheiten.

Infos auf Veranstaltung

Einzelheiten zu dem Verfahren werden am kommenden Donnerstag, 30. Januar, um 9 Uhr auf einer Infoveranstaltung im Jobcenter, Otto-von-Guericke-Straße 12a, Raum 5107, vorgestellt. Dabei werden der zeitliche Ablauf, die Inhalte der Konzepte, Rahmenbedingungen und weitere Details besprochen. Interessenten werden gebeten, sich bis 27. Januar unter Tel. 540 36 12 oder per E-Mail an juliane.koch@soz.magdeburg.de anzumelden.

(Quelle: Volksstimme, 23.01.2020)

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Fr

24

Jan

2020

Sonntagskaffee und Neujahrsspaziergang

Einmal im Monat öffnet der „Treffpunkt Wohncafé“ der Pfeifferschen Stiftungen im Milchweg 31 sonntags zu frisch gebackenem Kuchen und Kaffee bei guter Gesellschaft. Am 26. Januar von 14 bis 17 Uhr ist es wieder soweit. Die Teilnahme kostet 2 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bereits am Sonnabend um 13 Uhr wird zudem zu einem Neujahrsspaziergang durch den Floraparkgarten eingeladen. Anmeldung hierfür ist bis heute unter Tel. 99 00 71 38 möglich.

(Quelle: Volksstimme, 23.01.2020)

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Di

21

Jan

2020

Kurs hilft beim Umgang mit der Diagnose Demenz

Neues Angebot startet im ASZ Kannenstieg

Aufgrund der großen Nachfrage bietet das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg erneut die kostenlose Angehörigenschulung „EduKation Demenz“ an. Die zehn zweistündigen Sitzungen beinhalten Demenzwissen, die Krankheit aus Sicht der Betroffenen, den Umgang mit dem Erkrankten und die Selbstreflexion der Angehörigen. Ziele der Schulung sind der Erwerb von Wissen und neuer Kompetenzen, Erfahrungsaustausch, soziale Unterstützung, der Abbau von sozialer Isolierung, gegenseitige Akzeptanz, Erprobung neuer Bewältigungsstrategien, eigene Stärken kennenlernen sowie Ermutigung, Stärkung und Wohlbefinden.

Eine Entlastung nach Kursteilnahme konnte wissenschaftlich nachgewiesen werden, sagt Steffi Albers vom ASZ Kannenstieg. Rückmeldungen von Angehörigen bestätigen dies zudem. „Durch die Gruppensitzungen wurde mir bewusst, dass ich nicht alleine bin und vor allem, dass es mir jetzt leichter fällt, mit der Reaktion oder einer Aussage eines Erkrankten umzugehen“, lautet beispielsweise die Aussage eines Teilnehmers. Andere berichten, dass das Leben mit einem Demenzkranken danach leichter falle und der Alltag entspannter sei.

Anmeldungen sind unter Tel. 251 29 33 oder vor Ort im ASZ, Johannes-R.-Becher-Straße 57, möglich. Der Kurs beginnt am Mittwoch, 29. Januar, um 10 Uhr.

(Quelle: Volksstimme, 21.01.2020)

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Fr

17

Jan

2020

Bingo-Nachmittag im Treffpunkt Wohncafé

Die Kugeln rollen wieder: Am kommenden Mittwoch, 22. Januar, ab 14 Uhr, lädt der „Treffpunkt Wohncafé“ der Pfeifferschen Stiftungen im Milchweg 31 wieder zum gemütlichen Bingo-Nachmittag ein. Neben angenehmer Gesellschaft gibt es kleine Preise zu gewinnen. Interessierte können sich bis 21. Januar unter Tel. 99 00 71 38 anmelden. Es wird um einen Kostenbeitrag von 2 Euro gebeten.

(Quelle: Volksstimme, 17.01.2020)

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Do

16

Jan

2020

Info-Seminar für Arbeitsrecht

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Mi

15

Jan

2020

Spaziergang durch den Floraparkgarten

Am Sonnabend, 25. Januar, lädt der „Treffpunkt Wohncafé“ der Pfeifferschen Stiftungen alle Nachbarn im Viertel zum gemeinsamen Neujahrsspaziergang durch den Floraparkgarten ein. Treffpunkt ist um 13 Uhr an der Minigolf-Anlage in der Lerchenwuhne 85. Interessierte Teilnehmer werden gebeten, sich bis Donnerstag, 23. Januar, unter Tel. 99 00 71 38 anzumelden. Weitere Infos gibt es auch direkt vor Ort in der Einrichtung im Milchweg 31.

(Quelle: Volkstimme, 14.01.2020)

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Mi

15

Jan

2020

Sternsinger sammeln 7200 Euro für Kinder der Welt

Spendenaktion in Nord zum Dreikönigstag

Die Sternsinger der Pfarrei St. Johannes Bosco sind ganz schön stolz, denn das Ergebnis ihres Engagements kann sich sehen lassen: 7200 Euro kamen bei ihrer Aktion im Magdeburger Norden zusammen, die für benachteiligte Kinder in aller Welt bestimmt sind.

Zwei Tage lang waren rund 40 Mädchen und Jungen sowie 12 jugendliche und erwachsene Begleiter unterwegs zu den Menschen. Viele Male hatten sie unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“ ihre Lieder gesungen und „20*C+M+B+20“, Christus Mansionem Benedicat, über zahlreiche Türen geschrieben.

„Es hat richtig Spaß gemacht“, erklärte die neunjährige Charlotte. „Wir können jetzt vielen Kindern helfen, weil uns ganz viele Leute Geld in die Sammelbüchse gesteckt haben.“ Gemeindereferent Norbert Reddig freute sich über den Einsatz der zahlreichen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen in ihrer Gemeinde: „Die Sternsingeraktion ist einfach der Hit. Die Mädchen und Jungen haben wieder einmal gemerkt, was sie mit ihrem Einsatz erreichen können.“ Über 100 Familien, Gemeindemitglieder und Einrichtungen wurden durch die Sternsinger der Pfarrei besucht.

Bundesweit beteiligten sich die Sternsinger in diesem Jahr an der 62. Aktion Dreikönigssingen. Gemeinsam mit den Trägern der Aktion – dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) – machten sie überall in Deutschland darauf aufmerksam, wie wichtig Frieden gerade für Kinder und Jugendliche überall auf der Welt ist.

Kinder in mehr als 100 Ländern der Welt werden jedes Jahr in Projekten betreut, die mit Mitteln der Aktion unterstützt werden.

(Quelle: Volkstimme, 08.01.2020)

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Do

09

Jan

2020

Medizinerin spricht über Schüßler-Salze

Gemeinsam frühstücken, Interessantes erfahren und darüber ins Gespräch kommen: Dazu lädt der Treffpunkt Wohncafé der Pfeifferschen Stiftungen im Milchweg 31 alle Interessierten am kommenden Mittwoch, 15. Januar, ab 9 Uhr ein. Dipl.-med. Ursula Böhlmann, Fachärztin für Allgemeinmedizin, hält einen Vortrag über Schüßler-Salze und alternative Heilmethoden. Im Anschluss können Fragen gestellt werden. Die Teilnahme kostet 2 Euro. Es wird um verbindliche Anmeldung bis 14. Januar unter Tel. 99 00 71 38 gebeten.

(Quelle: Volksstimme, 09.01.2020)

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Di

07

Jan

2020

Sitzgymnastik und Neujahrsempfang

Der „Treffpunkt Wohncafé“ der Pfeifferschen Stiftungen meldet sich in der kommenden Woche aus der Weihnachtspause zurück. Mit einem Neujahrsempfang am Mittwoch, 8. Januar, wird gemeinsam mit den Gästen der Einrichtung im Milchweg 31 das neue Jahr begrüßt. Die kleine Feierrunde beginnt um 14 Uhr. Wer bei einem Glas Sekt und Canapés dabei sein möchte, kann sich bis 7. Januar unter Tel. 99 00 71 38 dafür anmelden. Es wird ein Unkostenbeitrag von zwei Euro erhoben. Bereits am Dienstag, 7. Januar, startet um 10.15 Uhr die Sitzgymnastik für Senioren. So heißt die sportliche Alternative für all jene, die nicht mehr so mobil wie früher sind. Die Teilnahme ist kostenfrei und Neueinsteiger sind willkommen. Fragen rund um das Angebot beantwortet Kerstin Schneemilch vom Quartiersmanagement unter der angegebenen Telefonnummer.

(Quelle: Volksstimme, 04.01.2020)

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Fr

20

Dez

2019

Erste Gleise im Kannenstieg

MVB verlegen Schienen für neue Strecke / Heute Straßenfreigabe

Die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) haben mit dem eigentlichen Gleisbau im Kannenstieg begonnen. Seit Anfang des Jahres liefen entlang der Johannes-R.-Becher-Straße die Vorbereitungen für die neue Straßenbahnstrecke zwischen Neuer Sülzeweg und Ebendorfer Chaussee. Jetzt liegen in der Zufahrt zur künftigen Wendeschleife die ersten Schienen.

„Nachdem im ersten Bauabschnitt zwischen Hanns-Eisler-Platz und Kannenstieg aufwendig verschiedene Versorgungsleitungen wie Gas- und Stromleitungen im Untergrund verlegt wurden, konnte nun mit dem Verlegen der Gleise begonnen werden“, kann MVB-Sprecher Tim Stein vermelden.

Ebenfalls neu gebaut wurden die Fahrbahn und die Fußwege zwischen Hanns-Eisler-Platz und Kannenstieg inklusive dazugehöriger Straßenlaternen, die mit stromsparenden LED-Leuchten ausgerüstet wurden.

Gute Nachrichten gibt es kurz vor Jahresende für alle Anwohner: Der bislang wegen der Bauarbeiten gesperrte Teil der Johannes-R.-Becher-Straße zwischen Pablo-Picasso-Straße und Hans-Grundig-Straße wird voraussichtlich im Laufe des heutigen Freitags wieder für den Verkehr freigegeben, wie Stein gestern ankündigte. Die weiteren Bauarbeiten werden sich nun, neben dem Bau der Straßenbahnwendeschleife, auf den östlichen Teil der Johannes-R.-Becher-Straße konzentrieren. „Hier wird die neue Gleistrasse vorbereitet und die vorhandene Seitenfahrbahn demnächst zurückgebaut“, so der MVB-Sprecher weiter. Der zweite Bauabschnitt, vom Hanns-Eisler-Platz bis zum Milchweg, soll im kommenden Frühjahr in Angriff genommen werden. Die Fertigstellung der gut einen Kilometer langen Strecke ist für das Jahr 2021 geplant. Sie ist Teil der 2. Nord-Süd-Verbindung, die bis zum Damaschkeplatz führen soll.

(Quelle: Volksstimme, 20.12.2019)

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Fr

20

Dez

2019

Uni-Projekt gegen die Einsamkeit im Alter

 „Soziale Teilhabe im Stadtteil Kannenstieg fördern – Wege aus der Einsamkeit und Isolation (unter)suchen“ – damit beschäftigt sich das neue Projekt „Stark“ der Otto-von-Guericke-Universität im Stadtteil Kannenstieg. Dazu findet eine Infoveranstaltung am Mittwoch, 29. Januar, von 14 bis 15.30 Uhr im Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, statt. Interessierte Senioren sind willkommen, um gemeinsam Fragen wie „Wie können ältere Menschen im Kannenstieg besser erreicht werden?“ und „Wie können sie in die Gestaltung der Angebote des ASZ eingebunden werden?“ zu ergründen.

(Quelle: Volksstimme, 19.12.2019)

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