Nachrichtenarchiv

Hier finden Sie eine Übersicht aller veröffentlichten Artikel.

Do

15

Sep

2022

Vaters Haus öffnet seine Türen

Pfingstgemeinde im Kannenstieg feiert am Sonntag 30-jähriges Bestehen

Kurz nach der Wende war Thorsten Moll nach Magdeburg gekommen. In einer Wohnung hielt der Pastor seinen ersten Gottesdienst ab, wie er erzählt. Als dann im Sommer 1992 seine Frau mit den vier Kindern nachkam, gründeten sie in der Robert-Koch-Straße ihre Pfingstgemeinde Vaters Haus. Im Speisesaal eines ehemaligen Lehrlingswohnheims trafen sich die Mitglieder zunächst. Weil das Gebäude aber bald abgerissen werden sollte, wurde der jungen Gemeinde einer der nach dem Geburtenknick in den 1990er Jahren überflüssig gewordenen Kindergärten überlassen. Im Kannenstieg wurde im Jahr 2000 das Gemeindehaus Vaters Haus offiziell eröffnet. Schon damals war klar, dass auch wieder eine Kita dazugehören soll, erinnert sich Thorsten Moll. Vor drei Jahren schließlich konnten die „Königskinder“ eröffnen. Mit ihren Pfadfindern ist die Gemeinde auch in der Jugendarbeit sehr aktiv, berichtet Moll, der mittlerweile Seniorpastor ist. Sein Sohn leitet heute die Gemeinde. Am Sonntag von 10 bis 15 Uhr wird das 30-jährige Bestehen der Pfingstgemeinde mit einem Tag der offenen Tür gefeiert. Es wird einen Kannenstieg-Rap sowie Pfadfinder-Aktivitäten geben. „Wir

wollen uns den Bürgern im Kannenstieg zeigen. Sie haben oft Hemmungen vor einer Kirche“, sagt Pastor Moll.

(Quelle: Volksstimme, 15.09.2022)

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Di

13

Sep

2022

Kannenstieg braucht neue Bänke

Diese Standorte wünschen sich Anwohner und hoffen auf schnelle Aufstellung

Wo fehlen im Kannenstieg noch Sitzbänke? Darüber haben Anwohner diskutiert. Ihr Wunschstandort auf der Lindwurmbrücke wird von der Stadtverwaltung abgelehnt. Hoffnung liegt jetzt auf einem Ratsbeschluss.

Im Kannenstieg leben viele ältere Menschen. Wenn sie in den Straßen des Viertels unterwegs sind, brauchen sie mitunter eine Verschnaufpause auf dem Weg zum Einkauf oder zum Arzt. Doch das ist nicht so einfach, da Sitzgelegenheiten rar gesät sind.

Deshalb hatte es sich die AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg zur Aufgabe gemacht, nach den Wunschstandorten zu fragen und ihre Umsetzbarkeit bei der Stadtverwaltung zu erkunden. Die mobile GWA des Begegnungszentrums Kannenstieg hatte sich dazu auf den Straßen im Stadtteil umgehört und Standorte gesammelt. In der jüngsten Sitzung des Bürgergremiums konnte Sprecher Lutz Fiedler nun erste Ergebnisse bekanntgegeben. Demnach kommt eine Stelle, die von Anwohnern gewünscht worden war, auf keinen Fall infrage: die Lindwurmbrücke. Wer sich dort die Treppen hochgemüht hat, sollte sich kurz hinsetzen können, so die Anwohneridee.

Sorge vor Unrat auf Ring

Doch wie es dazu aus dem Tiefbauamt heißt, sei das nicht möglich. Es werde befürchtet, dass sich dort dann nicht nur Senioren zur Pause, sondern auch andere Leute zum Umtrunk treffen könnten. Deren Hinterlassenschaften, Flaschen und mehr, landen dann auf den Fahrzeugen auf dem Magdeburger Ring, so die Sorge der Verwaltung. Diese Begründung stieß in der GWA-Runde allerdings auf wenig Verständnis. Ein zusätzlicher Standort sei in der Helene-Weigel-Straße gewünscht worden, ein weiterer gegenüber der Wendeschleife der Straßenbahn. Hierbei müsse aber darauf geachtet werden, wem das fragliche Grundstück gehört, erinnerte Lutz Fiedler. Denn auf dem Gehweg ist in der Regel kein Platz für eine Sitzgelegenheit. Doch gehört das angrenzende Grundstück einem Vermieter, wie einer Wohnungsgenossenschaft, müsse diese zuerst mit ins Boot geholt werden. Dort sei man häufig zwiegespalten, was Bänke angeht, berichtete Fiedler weiter. Einerseits wolle man die Bänke natürlich auch gerne für die eigenen Mieter, andererseits habe man in der Vergangenheit schon häufig Schwierigkeiten durch Bänke bekommen, weil es regelmäßig zu Lärmproblemen komme. Aus diesem Grund sei auch eine Sitzbank abgebaut worden, die unmittelbar vor dem Eingang des Bürgerhauses Kannenstieg gestanden hatte. Gerade dort werde sie von den älteren Besuchern des Herz-ASZ aber durchaus gebraucht, so der GWA-Sprecher. „Wir müssen die Anlieger mitnehmen“, betonte er.

Stadtteilmanager Marcel Härtel verwies auf die jüngste Sitzung des Stadtrates, wo es eben gerade um die Aufstellung von zusätzlichen Sitzbänken ging. Er warb dafür, auf die zügige Umsetzung eines dort getroffenen Beschlusses zu hoffen. Denn wie schon bei den Papierkörben geschehen, sollen nun auch alle Stadtteile respektive die Gemeinwesenarbeitsgruppen angeschrieben werden, um die ihrer Meinung nach fehlenden Standorte zu melden. Bei Papierkörben war dies bereits genauso gehandhabt worden. Anhand der entstandenen Liste soll das Defizit an Abfallbehältern nach und nach beseitigt werden. Ebenso soll es idealerweise mit den Sitzbänken laufen, so Härtel.

Keine Bank ist keine Lösung

Er warnte auch davor, in Sorge vor dem, was sein könnte, erst gar keine Bank aufzustellen. „Deswegen nichts zu tun, ist kontraproduktiv. Bänke sind dafür da, sich dort zu treffen, egal ob jung oder alt“, sagte er. Tobias Hoffmann, Geschäftsstellenleiter der Wohnungsbaugesellschaft (Wobau), verwies auf die Möglichkeit, unterschiedliche Bänke aufzustellen. So gebe es spezielle Jugendbänke ohne Sitzfläche und Lehne. Im Hof der Johannes-R.-Becher-Straße 46-50 prüfe das Unternehmen derzeit den Bedarf der Mieter.

(Quelle: Volksstimme, 13.09.2022)

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Mo

12

Sep

2022

Freizeitläufer erobern den Kannenstieg

Zum 20. Mal hatte der MLV Einheit e. V. am Freitagnachmittag zum Lauf durch den Kannenstieg eingeladen. Viele kleine und große Freizeitläufer folgten dem Aufruf und traten auf vier unterschiedlich langen Strecken an den Start. Angefeuert von Familie und Freunden gaben schon die Jüngsten ihr Bestes. Am kommenden Wochenende ist die Sportanlage am Neuen Sülzeweg erneut Anlaufpunkt für sportbegeisterte Familien, wenn der jährliche Sportabzeichentag ansteht. Am Sonntag von 10 bis 15 Uhr kann selbiges vor Ort abgelegt werden.

(Quelle: Volksstimme, 10.09.2022)

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Fr

09

Sep

2022

Neues Kreativangebot startet in der „Oase“

Im Stadtteiltreff „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, startet bald ein neues Angebot für Kinder und Familien. Wie Stadtteilmanager Marcel Härtel in der Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg mitteilte, ist Auftakt am Sonnabend, 24. September. Dann geht es alle zwei Wochen donnerstags kreativ und aktiv zu.

(Quelle: Volksstimme, 09.09.2022)

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Fr

09

Sep

2022

Überraschendes Aus fürs Wohncafé

Verschlossene Türen am Nachbarschaftstreff in Nord: So geht es weiter

Der Treffpunkt Wohncafé im Hochhaus am Milchweg ist vorerst Geschichte. Die Pfeifferschen Stiftungen haben sich zurückgezogen. Die Guericke-Genossenschaft will das Projekt aber fortführen.

Die überraschendste Nachricht hatte sich Stadtteilmanager Marcel Härtel für den Schluss der Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg aufgehoben. „Pfeiffers sind aus dem Milchweg ausgezogen“, erklärte er der Bürgerrunde am Mittwochabend. Der Treffpunkt Wohncafé, eine soziale Einrichtung im Hochhaus am Milchweg, ist damit vorerst Geschichte. Über die Hintergründe sei ihm nichts bekannt, eine Ankündigung oder eine Verabschiedung habe es nicht gegeben, bedauerte er. Auch vor Ort findet sich kein Hinweis über die Schließung oder deren Gründe.

Auf Volksstimme-Anfrage erklärt René Maresch, Leiter Unternehmenskommunikation bei den Pfeifferschen Stiftungen, wie es dazu gekommen ist. Demnach habe die Wohnungsgenossenschaft „Otto von Guericke“ die Finanzierung bereits seit 2020 übernommen. Der Vertrag wäre Ende des Jahres ausgelaufen. Weil nun auch der Quartiersmanager nicht mehr zur Verfügung stand, wäre es aus wirtschaftlicher Sicht unsinnig gewesen, jemand Neues zu suchen. „Es ist sehr schade und wir bedauern es sehr“, erklärt René Maresch. Die geplante

Querfinanzierung über einen eigenen Pflegedienst vor Ort habe nicht realisiert werden können. Auch Corona und der einhergehende Besucherrückgang habe eine Rolle gespielt.

Das Quartiersmanagement und damit auch das Wohncafé waren 2015 in dem Hochhaus eingerichtet worden. Vor allem Senioren aus der Umgebung sollten einen Anlaufpunkt finden. Damals gab es dafür eine Förderung der Stiftung Deutsches Hilfswerk. Diese war aber 2020 ausgelaufen, woraufhin sich die Genossenschaft bereiterklärt hatte, die Personalkosten, wenn auch in geringerem Zeitumfang, zu übernehmen. Was die Kommunikation angeht, sagt Maresch, dass die Stammkunden des Wohncafés informiert worden seien. Es habe auch eine Verabschiedung mit Blumensträußen gegeben. Warum es nicht beim Stadtteilmanagement oder der GWA angekommen ist, könne er nicht sagen.

Wie es mit dem Treff weitergeht, ist nun Sache der Guericke-Genossenschaft. Vorständin Karin Grasse versichert, dass man das Projekt „auf jeden Fall“ fortführen wolle. Zusammen mit den Ehrenamtlichen, die die Einrichtung bereits jetzt die meiste Zeit betreut haben, wurde vereinbart, im September einzelne Veranstaltungen wie den Kaffeeklatsch oder den Mittagstisch fortzuführen. Zudem sei man in Verhandlungen mit dem Verein Tierisch geborgen, der direkt neben dem Wohncafé sein Domizil hat. Dieser soll das Angebot im Idealfall in gleicher Weise fortführen, sagt Karin Grasse.

(Quelle: Volksstimme, 09.09.2022)

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Fr

09

Sep

2022

20. Lauf im Kannenstieg

MLV Einheit kann morgen Jubiläum feiern

Wenn morgen Nachmittag der Startschuss für den diesjährigen Kannenstieg-Lauf fällt, kann der ausrichtende MLV Einheit e. V. auf ein Jubiläum anstoßen. Denn der Sportverein mit Sitz am Neuen Sülzeweg richtet die Veranstaltung für große und kleine Lauffans bereits zum 20. Mal aus, wie die Vorsitzende Sabrina Mewes-Bruchholz informiert. Erster Start ist am Freitag um 16.30 Uhr auf dem Vereinssportplatz. Die Anmeldefrist ist bereits abgelaufen, eine Nachmeldung vor Ort ist bis 60 Minuten vor dem jeweiligen Lauf aber möglich, erklärt sie weiter.

Los geht es mit dem 400-Meter-Schnupperlauf für Kinder bis sieben Jahre. Um 17.15 Uhr startet die 1,5 Kilometer-Runde für die Jahrgänge 2015 bis 2011. Um 18 Uhr fällt schließlich der Startschuss für die 3- und 6-Kilometer-Läufe. Bis auf den Schnupperlauf sind alle Starts Wertungsläufe für die Stadtrangliste. „Aufgrund des Kannenstieg-Laufs und der damit verbundenen Straßensperrungen kommt es am Nachmittag rund um den Sportplatz am Neuen Sülzeweg zu Verkehrseinschränkungen,“ weist Sabrina Mewes-Bruchholz weiter hin. Die Anwohner des Stadtteils werden um Verständnis gebeten.

(Quelle: Volksstimme, 08.09.2022)

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Mo

05

Sep

2022

Lampionumzug und Weihnachtsmarkt

Auch wenn noch Sommer ist, laufen beim Bürgerverein Nord e. V. bereits die Planungen für den diesjährigen Lampionumzug und Weihnachtsmarkt. Wie Marcel Härtel in der Sitzung der Gemeinwesenarbeitsgruppe (GWA) Neustädter See berichtete, sollen die Laternen am 4. November durch die Straßen des Viertels ziehen.

Musikalisch begleitet werden die Teilnehmer einmal mehr vom Sax’n’Anhalt-Orchester. Die Kapelle wird auch weihnachtliche Musik am 3. Dezember beisteuern, wenn nach zwei Jahren Corona-Pause wieder ein Weihnachtsmarkt im Stadtteil stattfinden wird. Außerdem wurde bereits eine Feuershow fest gebucht, kündigte Marcel Härtel an.

(Quelle: Volksstimme, 03.09.2022)

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Mo

05

Sep

2022

Pfingstgemeinde feiert Jubiläum

Die Pfingstgemeinde Vaters Haus im Kannenstieg kann in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feiern. Aus diesem Anlass wird es am Sonntag, 18. September, eine Festveranstaltung auf dem Gelände an der Johannes-R.-Becher-Straße 51 geben. „Um 10 Uhr starten wir mit guter Musik, Tanz und einem Impuls, um Gott zu feiern“, teilt die Gemeinde mit. Anschließend erwarten die Besucher bis 15 Uhr Einblicke in Vaters Haus, wie die Aktivitäten oder den Königskindergarten. Für Kinder werden unter anderem Ranger-Karussell, Hüpfburg und Ranger-Tennis angeboten.

(Quelle: Volksstimme, 03.09.2022)

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Mo

05

Sep

2022

Kalender zeigt Fotos aus 50 Jahren Nord

Große Ereignisse im Stadtteil Neustädter See werfen ihre Schatten in Form eines Kalenders voraus. Denn im kommenden Jahr wird der 50. Jahrestag der Grundsteinlegung für das Wohngebiet im Norden Magdeburgs begangen. Dieses Jubiläum ist entsprechend das Thema des neuen Stadtteilkalenders, der in diesen Tagen in verschiedenen Einrichtungen im Quartier ausliegt.

Stadtteilmanager Marcel Härtel hat ihn als Vorbote für den Geburtstag des Wohngebietes zusammengestellt und dabei auf zahlreiche historische Fotos von ehemaligen und heutigen Anwohnern zurückgegriffen. „Wir arbeiten damit langsam auf das Jubiläumsjahr hin“, sagte er in der jüngsten Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Neustädter See. So kündigte er an, dass weiterhin eine Broschüre veröffentlicht werden soll, die die Geschichte des Stadtteils zusammenfasst. Und auch eine Ausstellung, ebenfalls mit vielen historischen Bildern, wird es 2023 geben. Der Grundstein für das Wohngebiet Nord wurde am 15. Februar 1973 gelegt. Bereits im folgenden November zogen die ersten Mieter in die Pablo-Neruda-Straße 4 ein. Noch heute wohnt dort eine Frau, die damals den Erstbezug mitgemacht hatte.

(Quelle: Volksstimme, 02.09.2022)

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Do

01

Sep

2022

GWA Kannenstieg spricht über Bänke

Die AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg trifft sich am kommenden Mittwoch, 7. September, zu ihrer nächsten Sitzung. Dann soll es unter anderem um die möglichen Standorte für neue Sitzbänke im Stadtteil gehen, wie Sprecher Lutz Fiedler ankündigt. Außerdem werden das Stadtteilmanagement und der Bürgerverein Nord über aktuelle Themen und Projekte informieren. Das GWA-Treffen beginnt um 17.30 Uhr im Begegnungszentrum Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 56. Interessierte Anwohner sind willkommen.

(Quelle: Volksstimme, 01.09.2022)

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Di

30

Aug

2022

Mit dem Fahrstuhl ins Bürgerhaus

Senioreneinrichtung im Kannenstieg ist nun barrierefrei zugänglich

Große Freude bei den Besuchern des Bürgerhauses Kannenstieg: Der neue Fahrstuhl wurde am Montag offiziell freigegeben. Das Stadtteilzentrum ist nun barrierefrei erschlossen.

Wer bislang zum Reha-Sport im Herz-ASZ wollte, musste noch einigermaßen gut zu Fuß sein, um die 16 Stufen bis zum Sportraum in der ersten Etage erklimmen zu können. Auch der Kreativraum der Senioreneinrichtung war für manche Besucher bislang unerreichbar. „Ein Rollstuhlfahrer, der immer zum Skat kommt, war noch nie hier oben bei uns im Büro“, sagt ASZ-Mitarbeiterin Annette Münzel. Speziell für ihn will sie nun eine kleine Führung durch die oberen Bereiche des Bürgerhauses anbieten. Denn die Zeiten der Unerreichbarkeit sind nun vorbei. Nach gut einem Jahr Bauzeit wurde am Montag der neue Fahrstuhl des Stadtteilzentrums an der Johannes-R.-Becher- Straße offiziell in Betrieb genommen.

„Dürfen wir ihn jetzt ausprobieren?“, fragen die Damen beim Morgenkaffee neugierig und wagen mit Rollator und „Hackenporsche“ die erste Testfahrt. Vom Ergebnis sind sie überzeugt: „Das ist wirklich super“, sagt Erna Nonn beispielsweise.

Im August vergangenen Jahres hatten die Abrissarbeiten im Eingangsbereich des Gebäudes begonnen. Denn um den Fahrstuhl anzubringen, musste dieser neu gestaltet werden. In der oberen Etage steht am Ausstieg nun mehr Platz zur Verfügung, mit einer großen Glasfront zum darunterliegenden Gehweg. Aber nicht nur die Senioren des Herz-ASZ werden von der neuen Anlage profitieren, wie Annette Münzel erinnert. Auch der Deutsche Familienverband, als Träger Hausherr im Bürgerhaus, ist mit seinen Büroräumen im oberen Bereich zu finden. Auch diese sind nun besser für Beratungen zu erreichen, beispielsweise für Familien mit Kinderwagen. Selbst die ebenfalls im Haus untergebrachte Kita „Die Wurzel“ wird durch den Fahrstuhl für Rollstuhlfahrer zugänglich. „Viele können nicht mehr die Stufen steigen. Deshalb freuen wir uns alle wirklich sehr, dass wir den Fahrstuhl in Betrieb nehmen konnten“, sagt Annette Münzel. Jetzt sei man endlich ein barrierefreies Bürgerhaus. Zusätzlich wurde auch ein automatischer Türöffner installiert, der ebenfalls den Zugang für viele Besucher erleichtert. Weiterhin werden derzeit noch die Fenster der Einrichtung ausgetauscht, die sanierungsbedürftig waren. Wer den Fahrstuhl testen will, hat in der Woche einige Möglichkeiten: Am morgigen Mittwoch wird zum Beispiel ab 9.30 Uhr gemeinsam genäht oder Kuchen gebacken. Dieser ist für den Kaffeeklatsch am Donnerstag gedacht, bei dem ab 14 Uhr geklönt wird. Hierfür ist eine Anmeldung unter Telefon 251 29 33 notwendig.

(Quelle: Volksstimme, 30.08.2022)

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Mo

29

Aug

2022

Jahreskalender 2023 erhältlich

2023 - 50 Jahre Grundsteinlegung in Nord - Zum Jubiläum des Wohngebietres Kannenstieg und Neustädter See ist ein Jahrekalender im Büro des Stadtteilmanagements Magdeburg Nord des Internationalen Bundes, Pablo-Neruda-Str. 11, Stadtteiltreff Oase, erhältlich.

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Mo

29

Aug

2022

30 Jahre Vaters Haus


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Mo

29

Aug

2022

Sportabzeichen und Kannenstieglauf


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Mi

24

Aug

2022

Breakdance-Workshop

Einverständnis der Eltern zum Ausfüllen
Tanz-mit-uns_Breakdance-Workshop_2.pdf
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Mi

17

Aug

2022

Herz-ASZ lädt zum Minigolfturnier ein

Schon seit mehreren Jahren lädt das Herz-ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg zu einem Minigolfturnier auf der Anlage an der Lerchenwuhne ein. Die diesjährige Auflage ist für den morgigen Donnerstag geplant. Turnierbeginn ist um 10 Uhr. Die Teilnahmegebühren betragen 5 Euro. Alle weiteren Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter Telefon 251 29 33.

(Quelle: Volksstimme, 17.08.2022)

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Di

16

Aug

2022

Wohncafé lädt zum Zoobesuch ein

Der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, lädt am Mittwoch, 24. August, ab 10 Uhr zu einem gemeinsamen Besuch im Zoo ein. Treffpunkt ist am Haupteingang des Zoos. Anmeldung für Interessierte unter Telefon 99 00 71 38.

(Quelle: Volksstimme, 16.08.2022)

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Di

16

Aug

2022

Orientalischer Fattoush trifft auf Kartoffelsalat

Deutsch-syrisches Kennenlernen in der Küche

Um sich näher kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen, haben sich jüngst syrische Frauen und Seniorinnen aus dem Norden Magdeburgs im Herz-ASZ im Kannenstieg zu einem gemeinsamen Kochen getroffen. „Typische Gerichte aus dem jeweiligen Land wie der orientalische Brotsalat Fattoush und der deutsche Klassiker Kartoffelsalat wurden zubereitet und verkostet“, berichtet Steffi Albers im Alten- und Service-Zentrum. Neben herkömmlichen Gemüsesorten wie Paprika, Tomaten, Gurken, Feldsalat fanden im Fattoush auch weniger bekannte Zutaten wie Granatapfelsirup und das Gewürz Sumach Verwendung. „Natürlich durften in diesem landestypischen Salat frittierte Brotstücke, die zu kunstvollen Schleifen geformt wurden, nicht fehlen“, so Albers weiter. Trotz einiger Sprachbarrieren gab es beim Essen einen regen Erfahrungsaustausch und man erfuhr von der Lebenssituation des Anderen, zieht sie ein positives Fazit.

Die Aktion entsprang der Ideenschmiede von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Herz-ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg und der Integrationsgemeinwesenarbeit, um ein friedliches und solidarisches Miteinander im Wohngebiet zu fördern.

Einladungen für die Teilnahme am bevorstehenden Senioren-Minigolfturnier und den freitäglichen Stadtteilspaziergängen des Herz-ASZ möchten einige syrische Frauen annehmen, kann Steffi Albers bereits als erste Erfolge mitteilen. Für den September wurde zudem schon ein gemeinsames Picknick im Herrenkrugpark vereinbart.

(Quelle: Volksstimme, 16.08.2022)

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Do

04

Aug

2022

Beim Kochen ins Gespräch kommen

Das Herz-ASZ im Kannenstieg lädt für nächsten Donnerstag, 11. August, zum internationalen Kochen ein. Bei der Veranstaltung haben die Teilnehmer die Möglichkeit, während des gemeinsamen Kochens miteinander ins Gespräch zu kommen. Stadtteilbewohner aus allen Ländern sind willkommen, um in einen kulturellen Austausch zu gelangen. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um vorherige Anmeldung gebeten. Das Herz-ASZ ist telefonisch unter der Rufnummer 0391/251 29 33 oder vor Ort in der Johannes-R.-Becher-Straße 57 zu erreichen.

(Quelle: Volksstimme, 04.08.2022)

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Do

04

Aug

2022

Mit Kanne und Bollerwagen zum Gießen

Senioren helfen ihrem Bäumchen über die Trockenzeit hinweg und unternehmen einen kleinen AusflugLandauf, landab leiden derzeit Sträucher und Bäume unter der Trockenheit und stehen teils vertrocknet da. Die Senioren aus dem Herz-ASZ im Kannenstieg wollten ihrem Bäumchen, das dem Bürgerhaus Kannenstieg gewidmet ist, ein wenig helfen. Der Baum war im vergangenen Jahr von SPD-Stadtratsmitglied Julia Brandt gespendet worden und soll sich weiter gut entwickeln. Deshalb entschlossen sich die Senioren, einen Bollerwagen mit Gießkannen und frischem Wasser zu beladen, und machten sich auf den Weg zu dem Baum. In der Hans-Grundig-Straße wurde der Feldahorn gepflanzt. „Gerade in der zurzeit heißen und trockenen Wetterperiode machen sich Senioren des Herz-ASZ Gedanken, dass der Baum nicht verdurstet“, berichtet Steffi Albers. Erfreut haben die Senioren festgestellt, dass der Baum bereits aus einem prall gefüllten Wassersack versorgt wird. Das mitgebrachte Wasser war also nur noch eine kleine Zugabe. Die Senioren werden auf jeden Fall im Sommer den Baum immer mal wieder aufsuchen, um zu schauen, ob er Wasser benötigt, kündigt Steffi Albers an. Weitere Bäume wurden nicht gegossen. Allerdings: Wer Lust hat und dem Grün vor seiner Haustür etwas Gutes tun möchte, der kann auch in privater Initiative einmal zur Gießkanne greifen. Bereits Ende Juni wurden Bürger aufgerufen, die Bewässerungsmaßnahmen des Eigenbetriebs Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg zu unterstützen. Der Betrieb appellierte mit der Interessenvertretung Runder Tisch Magdegrün: „Übernehmen Sie Gießpatenschaften für ausgewählte Gehölze, um unser Stadtgrün über die heiße Trockenperiode zu bringen.“

(Quelle: Volksstimme, 04.08.2022)

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Fr

29

Jul

2022

Aktionswochen in der Kleiderkammer

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Do

28

Jul

2022

Sozialarbeit beginnt in der Kita

Kristin Voigt berichtet Politikern über ihre Tätigkeit in der Einrichtung „Bummi“ im Kannenstieg

Träger von Kitas und Kita- Sozialarbeit appellieren an die Politik, die wichtigen Stellen in den Einrichtungen langfristig zu sichern. In der Kita „Bummi“ kam es jetzt zum Austausch.

Seit über einem Jahr ist Kristin Voigt als Sozialarbeiterin in der Kita „Bummi“ im Kannenstieg nun bereits aktiv. Von den gut 80 Familien, deren über 100 Kinder die Einrichtung der Kitawo gGmbH besuchen, betreut sie die Hälfte, teilweise langfristig. Darunter sind auch viele alleinerziehende Mütter. Sie hilft ihnen bei Sprach- und Erziehungsproblemen oder geht mit ihnen Schreiben von Ämtern und Behörden durch. Gibt es Verständigungsprobleme, besorgt sie einen Dolmetscher. Sie macht Dinge, die die 16 Erzieherinnen der Kita längst nicht mehr geschafft haben, und erleichtert ihnen somit die Arbeit. „Es ist schwierig für uns, sich allen Problemen zu widmen. Es gibt immer mehr besondere soziale Bedarfslagen. Die Verständigung ist eine große Herausforderung“, verdeutlicht Kita-Leiterin Iris Schulze. Im Rahmen der vom Awo Landesverband initiierten Sommertour „Politik trifft Praxis“ berichtete Kristin Voigt am Mittwoch einigen Politikern von ihrer Tätigkeit. Neben den Landtagsabgeordneten Tobias Krull (CDU) und Konstantin Pott (FDP) waren auch Julia Brandt (SPD) und Tim Rohne (CDU) aus dem Magdeburger Stadtrat der Einladung gefolgt. Sie hörten sich die Vorteile der Kita-Sozialarbeit an, aber auch welche Probleme es gibt.

Ausländeramt ausgebucht

So sei es aktuell schwierig, bei der Ausländerbehörde einen Termin zu bekommen, wie Kristin Voigt erklärte. In der Kita „Bummi“ liegt der Anteil der betreuten Kinder mit Migrationshintergrund bei über 50 Prozent mit einem guten Dutzend Nationen. „Da läuft der Aufenthaltstitel aus und kann nicht verlängert werden, weil es keinen Termin gibt“, verdeutlichte sie. Das sorge für Existenzängste bei den Eltern, die sich wiederum auf die Kinder auswirken können, ergänzte Awo-Geschäftsführerin Andrea Zander. Und um die Kinder geht es schließlich bei der Kita-Sozialarbeit. Sie sollen durch die Arbeit von Kristin Voigt soziale Kompetenzen aufbauen, um später gleiche Bildungschancen zu haben. In den Schulen gibt es das schon länger. Der Deutsche Familienverband, über den auch Kristin Voigt angestellt ist, betreut zahlreiche Schulen in der Stadt. „Wir haben von unseren Mitarbeitern immer wieder die Rückmeldung erhalten, dass man früher mit der Sozialarbeit anfangen müsse“, berichtete Geschäftsführer René Lampe. Der Stadtrat hatte dies bereits 2020 erkannt und die Kita-Sozialarbeit auf den Weg gebracht.

18 Kitas mit eigener Stelle

Christin Rose ist im Jugendamt die Koordinatorin für die 18 Einrichtungen in der Stadt, die davon profitieren. Von insgesamt 143 Einrichtungen hatten fast alle Bedarf dafür angemeldet, erklärte sie. Finanziert werden können bislang aber nur die 18 Kitas mit dem größten Bedarf, der Großteil über das Kinderfördergesetz des Landes, einige wenige über das Gute-Kita-Gesetz. Die Finanzierungen laufen Ende 2023 beziehungsweise Ende 2024 aus. Die Zukunft ist ungewiss. Deswegen trommeln die Träger dafür, dass die Weichen frühzeitig für eine Verlängerung und Verstetigung gestellt werden. Derzeit kommen gut 900 000 Euro vom Land für die Stellen. Magdeburg habe dabei bundesweit eine Vorreiterrolle, weil hier jede der teilnehmenden Kitas eine Vollzeitstelle habe, betonte René Lampe. Anderenorts müssten Sozialarbeiter ihre Zeit auf mehrere Einrichtungen verteilen, die Arbeit würde darunter leiden. In Magdeburg kann sich Kristin Voigt voll und ganz auf die „Bummi“-Kinder konzentrieren. „Wir sind sehr froh, dass man sich hier so entschieden hat. Der Bedarf ist da“, sagte Iris Schulze. „Ich habe hier mein Büro, das für alle Eltern offensteht“, sagte die Sozialarbeiterin, die außerdem mit den Kindern und Erzieherinnen arbeitet. So bereitet sie derzeit beispielsweise die Gründung eines Kinderrats vor, um deren Beteiligung an Entscheidungen zu fördern. Sogar ein Krippenkind ist dort bereits dabei, erzählte sie.

Bund in der Pflicht

Tobias Krull sieht in der Frage der Finanzierung auch den Bund in der Pflicht. Die Nachricht, dass das Projekt Sprachkita wohl nicht fortgesetzt werde, sei fatal, erklärte er. Die „Bummi“-Kita hat darüber eine Sprachkraft, die dann wegfallen würde. Auch die Zukunft des Gute-Kita-Gesetzes müsse in Berlin entschieden werden. „Uns müssen sie nicht von der Notwendigkeit der Sozialarbeit überzeugen“, sagte er für die vier anwesenden Politiker.

(Quelle: Volksstimme, 28.07.2022)

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Do

28

Jul

2022

Stadtteilspaziergang fördert Gesundheit

Jeden Freitag lädt das Herz-ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg zu einem Stadtteilspaziergang ein. Der Grund: „3000 Schritte zusätzlich am Tag fördern die Gesundheit“, wie die Einrichtung des Paritätischen informiert.

Start ist jeweils um 10 Uhr vor Ort am Bürgerhaus in der Johannes-R.-Becher-Straße 57. Zusätzlich zum Gesundheitsaspekt kann mit dem wöchentlichen Spaziergang auch regelmäßig der Stadtteil Kannenstieg erkundet werden.

(Quelle: Volksstimme, 28.07.2022)

 

 

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Mi

27

Jul

2022

Kommt ein Vogel geflogen

Der Kannenstieg hat einen Vogel. Seitdem das Gerüst an der Otto-Nagel-Straße 7 bis 8 abgebaut ist, präsentiert sich das neueste Wandbild im Wohngebiet Nord unverhüllt. Ein Exemplar des Bienenfressers ziert die Fassade des Zehngeschossers samt Nachkommenschaft. Bienenfreunde müssen sich ob des gewählten Motivs nicht beklagen. Trotz seines Namens beschränkt sich die Nahrungspalette des Bienenfressers nicht nur auf die Honigproduzenten. Laut Nabu stehen ebenso Hummeln, Libellen, Käfer und Schmetterlinge auf seiner Speiseliste, die er allesamt im Flug erbeutet. Er ist zudem nicht der erste Vogel an einer Wand in Nord. Am Neustädter See zieren ein Kranich und ein Seeadler jeweils ein Hochhaus. Ein weiterer Zehngeschosser zeigt einen Wal. Direkt gegenüber dem neuesten Wandbild begrüßen zwei spielende Kinder den Betrachter.

(Quelle: Volksstimme, 27.07.2022)

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Mi

27

Jul

2022

Modenschau im Kannenstieg

Das Herz-ASZ Kannenstieg lädt am kommenden Mittwoch, 3. August, alle Modeinteressierten zu einer Modenschau in das Bürgerhaus, Johannes-R.-Becher-Straße 57, ein. Geplant sind zwei Veranstaltungen, die um 10 und 13.30 Uhr beginnen, wie das Alten- und Service-Zentrum in Trägerschaft des Paritätischen weiter mitteilt. Interessierte werden gebeten, sich bis zum kommenden Freitag, 29. Juli, anzumelden. Die Unkosten betragen 4 Euro. Weitere Infos geben die Mitarbeiterinnen vor Ort in der Einrichtung sowie unter Telefon 251 29 33.

(Quelle: Volksstimme, 26.07.2022)

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Mi

20

Jul

2022

Neue Sitzbänke für den Kannenstieg

Im Stadtteil fehlen Sitzbänke. Das ist eine der Erkenntnisse aus der mobilen Gemeinwesenarbeit (GWA) des Begegnungszentrums Kannenstieg. In der jüngsten Sitzung der GWA-Gruppe des Stadtteils wurde darüber diskutiert. Im Ergebnis wurde festgelegt, dass das Begegnungszentrum in der Johannes-R.-Becher-Straße 56 den Bedarf und mögliche Standorte ermitteln und diese an den Sprecherrat übermitteln soll. Dieser würde dann den Kontakt zur Stadtverwaltung suchen.

(Quelle: Volksstimme, 20.07.2022)

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Fr

15

Jul

2022

Mittwochsmaler zeigen „Bunte Vielfalt“

Ausstellung von Hobbykünstlerinnen im Herz-ASZ Kannenstieg

Vor allem farbenfrohe Blumen und Landschaften, die Urlaubssehnsucht wecken, waren jüngst im Herz-ASZ Kannenstieg zu sehen. Die Hobbykünstlerinnen, die sich jeden Mittwoch in der Einrichtung zum gemeinsamen Malen treffen, hatten zur Ausstellung „Bunte Vielfalt“ eingeladen. Zahlreiche Besucher waren gekommen, um sie anzuschauen und das eine oder andere Werk zu erstehen. Einige Bilder der Mittwochsmaler zieren weiter die Wände und können besichtigt werden, teilt das ASZ mit.

(Quelle: Volksstimme, 15.07.2022)

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Fr

15

Jul

2022

Jetzt anmelden für 18. Kannenstieg-Lauf

 Der 18. Stadtteillauf im Kannenstieg wird am Freitag, 9. September, vom MLV Einheit durchgeführt. Dieser zählt auch für die Stadtrangliste. Anmeldungen für die Strecken über 6, über 3 und über 1,5 Kilometer sind bereits jetzt möglich. Die Startzeiten sind um 17.15 Uhr beziehungsweise um 18 Uhr. Den Link zur Registrierung gibt es unter www.facebook.com/MLVEinheiteV.

(Quelle: Volksstimme, 15.07.2022)

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Fr

15

Jul

2022

Hort Kannenstieg erhält Fördergeld

Im Hort Kannenstieg gab es am letzten Schultag nicht nur Grund zur Freude über den Beginn der Sommerferien. Vertreter der IKK gesund plus waren vor Ort, um eine Förderung über 3000 Euro zu überreichen. Das Geld stammt aus der Aktion „Muntere Ideen für gesunde Kids“, bei der die Krankenkasse in jedem Quartal dieses Jahres drei Grundschulen und Horte im Land unterstützt. Diese können sich mit einem Projekt zu den Themen Bewegung, Ernährung, Entspannung und Medienkompetenz dafür bewerben. Der Hort Kannenstieg erhielt jetzt den Zuschlag für das Projekt „Rhythmus im Blut und Sonne im Herzen durch Trommeln, Entspannung und Scherzen“.

(Quelle: Volksstimme, 14.07.2022)

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Mi

13

Jul

2022

Kannenstieg kommt auf den Vogel

MWG lässt Zehngeschosser an der Otto-Nagel-Straße zum „Baumhaus“ umgestalten

Ein überdimensionales Vogelnest wird künftig einen Zehngeschosser im Kannenstieg zieren. Im Rahmen der Sanierung des Wohnhauses wird derzeit die Fassade mit einem Großgraffito gestaltet.

Der Riesenjunge und das Riesenmädchen, die bereits seit einigen Jahren die Autofahrer auf dem nördlichen Magdeburger Ring grüßen, bekommen Gesellschaft. Ein Vogel samt Nachwuchs wird schon bald die Fassade des Plattenbaus Otto-Nagel- Straße 7/8 verschönern. Während die beiden Kinder an den Seitenwänden zweier Zehngeschosser im Stadtteil Neustädter See entstanden, wird das gefiederte Motiv auf der anderen Ringseite im Kannenstieg auf die Wand gebracht. Mirko Fölsch ist bereits seit einigen Tagen auf dem Baugerüst unterwegs. Er hat den Entwurf für das Motiv angefertigt. Mit einem Kollegen sprüht er Farbe aus weit über 100 Dosen auf die Fassade. Um den Überblick zu behalten, wurde die 10 mal 30 Meter große Außenwand in ein Raster von über 100 Quadraten aufgeteilt. In diese wurden die Umrisse des Bildes vorgezeichnet. „Dann ist es nur noch wie ’Malen nach Zahlen’“, scherzt Fölsch. Schwindelfrei sollte man allerdings sein, wenn man in 30 Meter Höhe auf dem Baugerüst die Dose schwingt.

Auftraggeber ist die MWG Wohnungsgenossenschaft eG, die auch bereits die beiden Kinder mit Fußball und Schaukel an die Fassaden gegenüber hatte anbringen lassen. Sie lässt derzeit die beiden Hauseingänge der Nagelstraße sanieren und umbauen. Die Wohnungsgrundrisse werden dabei teilweise den heutigen Bedürfnissen angepasst. „Die Idee für das Motiv kommt von unseren Mitarbeitern“, sagt Vorstandssprecher Thomas Fischbeck. Neben dem Nest wird auch ein Baum entstehen, dessen Äste sich als besonderer Clou an der Fensterseite weiterranken werden. Da auch die nächsten drei Eingänge der MWG gehören, wäre sogar später eine Erweiterung möglich, sagt Fischbeck. So soll der Kannenstieg ein „Baumhaus“ bekommen, was dann später auch dank des Wiedererkennungseffekts bei der Vermarktung helfen soll.

Voraussichtlich im August sollen das Bild fertig und das Gerüst verschwunden sein, erklärt er weiter. Bis die ersten Mieter einziehen können, werde es aber wohl noch mindestens bis Jahresende dauern.

(Quelle: Volksstimme, 13.07.2022)

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Fr

08

Jul

2022

Nord feiert Stadtteilfest mit Lindwurm und Livemusik

Einrichtungen laden morgen ab 14 Uhr ein

Nach Wochen der Planung und Vorbereitungen ist es morgen nun soweit: Das Stadtteilfest für Kannenstieg und Neustädter See kann wieder groß gefeiert werden. Coronabedingt gab es in den vergangenen zwei Jahren nur etwas abgespecktere Veranstaltungen auf dem Platz der Begegnung und in der Johannes-R.-Becher-Straße. Nun kehren die Veranstalter aber wieder auf das bewährte Gelände des Stadtteiltreffs „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, zurück. Von 14 bis 20 Uhr warten dort auf die Besucher zahlreiche Angebote, wie Stadtteilmanager Marcel Härtel informiert.

So können unter anderem Keramikfiguren bemalt, Vogelhäuschen gestaltet sowie Schlüssel- und Armbänder gefertigt werden. Diese Kreativangebote werden von der Hoffnungsgemeinde, dem Hort Weltentdecker, dem Stadtteilmanagement sowie der Zwergenklinik betreut.

Wer mehr Bewegung braucht, auf den warten gleich drei verschiedene Hüpfburgen, XXL-Ringe-Werfen, interaktiver Spieltisch, Yakkalo und Kleinspiele vom Bürgerverein Nord. Springball bietet das Kinder- und Jugendhaus „Don Bosco“ an, der Neue Wege e. V. spielt Boccia und die Royal Rangers aus der Gemeinde Vaters Haus bringen Bullenreiten und Stockbrot mit. Der Blinden- und Sehverband baut einen Parcours im Dunkeln auf und der Sportverein TuS 1860 stellt sein neues Angebot Walking Football vor.

Tanzauftritte auf Bühne

Auf der Bühne führen die Weltentdecker-Kinder die Lindwurmsage in einer neuen Version auf. Außerdem sorgen der Tanzclub Vilando und die Texas Outlaws mit ihren Auftritten für gute Laune, bevor die Magdeburger Band 6 atü zum Abschluss ihre Livemusik spielt.

Das Stadtteilfest wird mit finanzieller Unterstützung der Gemeinwesenarbeitsgruppen der beiden Stadtteile, einer Spende der MWG sowie Eigenmitteln des Bürgervereins Nord durchgeführt, wie Marcel Härtel erklärt.

(Quelle: Volksstimme, 08.07.2022)

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Mo

04

Jul

2022

Lebenshilfe nutzt Virtual Reality

 Die Lebenshilfe Magdeburg hat kürzlich eine Spende der Deutschen Kreditbank AG erhalten, die aus deren Projekt #Herzenswunsch stammt. Hierbei handelt es sich um eine jährliche Aktion, bei der an gemeinnützige  Projekte aus ganz Deutschland gespendet wird. Diese werden vorgeschlagen und nach diversen Kriterien ausgewählt. Die Lebenshilfe hatte sich mit dem Projekt Virtual-Reality-(VR)-Brillen beteiligt und dafür nun 8003 Euro erhalten. „Die Nutzer in unserem Service-Wohnen und auch Menschen mit Behinderung profitieren von der Möglichkeit, sich vor Ort in den Einrichtungen virtuell Stimmungen und Erlebnisse, ohne große Reisen und Aufwand, erschließen zu können und darüber in angeregten Kontakt untereinander zu treten“, heißt es in einer Mitteilung.

(Quelle: Volksstimme, 02.07.2022)

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Mo

04

Jul

2022

Die Mittwochsmaler vom Kannenstieg

Zum wiederholten Mal stellt die Malergruppe im Herz-ASZ im Kannenstieg ihre Bilder aus. Durch die unterschiedlichen Techniken, die gegebenen Themen und die individuellen Fertigkeiten der Mitglieder entstand eine „Bunte Vielfalt“, die in der gleichnamigen Ausstellung zum Ausdruck kommt, wie die Einrichtung mitteilt. Jeden Mittwoch treffen sich die Mitglieder, um ihrem Hobby nachzugehen. Die neue Ausstellung wird am kommenden Mittwoch, 6. Juli, von 10 bis 16 Uhr im Herz-ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, erstmals vorgestellt. Anmeldung und weitere Infos unter Telefon 251 29 33. Die Ausstellung ist auch nach der Eröffnung zu sehen.

(Quelle: Volksstimme, 02.07.2022)

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Fr

01

Jul

2022

Aktuelles aus dem Kannenstieg

GWA-Gruppe trifft sich kommenden Mittwoch

Die AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg kommt am kommenden Mittwoch, 6. Juli, zu ihrer nächsten Sitzung zusammen. Wie immer wird es dann aktuelle Informationen zum Geschehen im Stadtteil geben. Der Bürgerverein Nord e. V. und das Stadtteilmanagement stellen ihre derzeitigen Projekte vor, wie das Stadtteilfest am 9. Juli im Stadtteiltreff „Oase“ am Neustädter See. Treffpunkt ist um 17.30 Uhr im Begegnungszentrum Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 56. Interessierte Anwohner sind zu der Sitzung willkommen, um ihre Anliegen und Probleme vorzutragen. Kontakt für Anfragen vorab per E-Mail an gwa.kannenstieg@gmx.de.

(Quelle: Volksstimme, 30.06.2022)

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Di

28

Jun

2022

Konzert beim Sommerfest im Kannenstieg

Der Deutsche Familienverband (DFV) und das Herz-Alten-und-Service-Zentrum (ASZ) laden am kommenden Sonntag, 3. Juli, zu einem Sommerfest in das Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, ein. „Trotz Baustelle im und am Haus wollen wir dieses ab 14 Uhr durchführen“, sagt René Lampe, Geschäftsführer des DFV, zuversichtlich. Für diesen Tag habe man auch einen kulturellen Höhepunkt organisieren können. „Wir freuen uns auf das Gesangsensemble von Grammophon e. V., dass vom Magdeburger Pianisten Tobias Wollner unterstützt und begleitet wird“, erklärt René Lampe weiter.

Der Verein wurde bereits 2005 gegründet. Seit mehreren Jahren probt und tritt regelmäßig auch ein Gesangsensemble des Vereins auf, um Menschen musikalisch Spaß und Freude zu vermitteln oder in schwierigen Lebenssituationen mittels Musik unterstützend zur Seite zu stehen. Insbesondere bei der Arbeit mit Senioren bewirke dies Wunder. Der einstündige Auftritt des Ensembles beginnt um 15.30 Uhr. Das Repertoire der Liederliste reicht von der Gegenwart bis zurück in die 1940er. Finanziell unterstützt wird die Veranstaltung von der Stadt Magdeburg und der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg. Der Eintritt ist frei.

(Quelle: Volksstimme, 28.06.2022)

 

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Mo

27

Jun

2022

Konflikte im Kannenstieg

Bewohner diskutieren über Integration im Stadtteil und sind sich nicht ganz einig

Mit 19 Prozent ist der Kannenstieg der Stadtteil mit der höchsten Migrationsdichte - insgesamt hat Magdeburg einen Migrationsanteil von 14 Prozent. Daher entschied sich der Integrationsforscher Daniel Kubiak der Humboldt-Universität Berlin hier zu forschen. Zwei Jahre nach Forschungsbeginn geben die Beforschten eine Rückmeldung zu seinen Ergebnissen. Seit zwei Jahren forscht Daniel Kubiak im Kannenstieg. Am vergangenen Dienstagabend stellte der Sozialwissenschaftler der Humboldt- Universität Berlin seine Zwischenergebnisse im Bürgerhaus im Norden Magdeburgs vor. Das Ziel des vom Bundesfamilienministerium geförderten Projektes „Neuaushandlungen lokaler Ordnungen“ ist es festzustellen, wie im Kannenstieg Konflikte zwischen Akteuren und Anwohnern ausgehandelt werden. Seit April 2020 habe Kubiak sich dafür im öffentlichen Straßenraum bewegt und die Leute im Alltag beobachtet, ist mit der Straßenbahn gefahren oder über den Marktplatz gegangen. Auch führte er über 20 Experteninterviews mit Akteuren des nördlichsten Stadtteils. Alle Interviewten, sowohl die Zugewanderten als auch die eingesessenen Bewohner des Stadtteils, äußerten immer wieder den Wunsch nach Ruhe.

Aufgänge in Wohnhäusern als Konflikträume

In der offenen Diskussion nach dem Vortrag äußerten einige Bewohner pauschal Kritik an den Zugezogenen, machten klar, dass sie schuld daran seien, dass der Kannenstieg ein Ort mit wenig Ruhe und wenig Ordnung sei. Die Orte, an denen es zu Konflikten kommt, seien allen voran ihre Treppenhäuser und Aufgänge in Wohnhäusern: „Die lassen ihren Müll dort einfach rumliegen und entsorgen ihn nicht richtig in die Mülltonnen.“ Andere wiederum kritisierten diese Aussagen. „Wir können die Zugewanderten nicht einfach als eine homogene Gruppe darstellen“, so eine Mitarbeiterin der Migrationsberatungsstelle. Man wisse gar nicht genau, wer wirklich für den Müll im Treppenhaus verantwortlich sei, betonte ein anderer Bewohner.

Vorschläge zur Lösung der Probleme

„Was sind eure Handlungsempfehlungen?“ wollte Kubiak später wissen. Laut einem Anwohner müsse es mehr Integrationsangebote, Sozialberatungen und Ähnliches geben. „In der Neuen Neustadt haben wir einen internationalen Hausmeister, der mit allen auf Augenhöhe sprechen kann“, betonte ein Vertreter der Genossenschaften. Ein Vertreter der Wobau machte deutlich, dass auch sie etwas tun: „Unsere Aufgabe ist es, die Mieter auf Ruhezeiten, Versicherungsschutz, Sperrmüll und Mülltrennung aufmerksam zu machen.“ Doch nicht allen Bewohnern konnte der Wind aus den Segeln genommen werden. Einige beharrten darauf, dass einfach nichts geschehen würde. Nach zwei Stunden beendete dann Kubiak die Diskussion.

Was er selbst mitnimmt?

„Es war spannend, die Aushandlung von Integration und Migration ganz live in Farbe zu erleben. Meine These, dass die Konflikte sich nicht auf den gesamten Stadtteil beziehen, sondern auf einzelne Aufgänge, wurde bestätigt.“ Doch fehlte etwas: „Leider muss man sagen, dass man die Perspektive der Zugezogenen gar nicht gehört hat es hat in gewisser Weise nur eine Gruppe gesprochen. An diesem Tag waren zwar auch Vertreter, unter anderem der Wobau, da, doch es gibt keinen gemeinsamen Raum, in dem sich alle Interessengruppen treffen können.“ Ende des Jahres läuft Kubiaks Projekt aus. Es wird ein Projektbericht für ganz Magdeburg erstellt werden. Wer noch ein Interview geben wolle, könne sich melden.

(Quelle: Volksstimme, 25.06.2022)

 

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Fr

24

Jun

2022

Stadtteilfest am 9. Juli

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Mi

22

Jun

2022

Nord feiert in drei Wochen Stadtteilfest

Die Vorbereitungen laufen: Nur noch drei Wochen bis der Bürgerverein Nord e.V. und das Stadtteilmanagement zum diesjährigen Stadtteilfest einladen. Am bewährten Standort auf dem Gelände des Stadtteiltreffs „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, warten dann viele Angebote auf Groß und Klein. Gefeiert wird von 14 bis 20 Uhr.

(Quelle: Volksstimme, 22.06.2022)

 

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Mi

22

Jun

2022

Die digitale Welt kennenlernen

Der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, führt jeden Dienstag ab 14 Uhr eine Tablet- und Smartphoneschulung durch. „In den wöchentlichen Informationsveranstaltungen möchten wir den Teilnehmern die digitale Welt näherbringen“, teilt die Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen mit. Anmeldungen für die nächste Projektrunde werden unter Telefon 99 00 71 38 angenommen.

(Quelle: Volksstimme, 21.06.2022)

 

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Mi

15

Jun

2022

Wie lebt es sich in ihrer Nachbarschaft?

Mit einem Vortrag zu den Ergebnissen seiner Forschungsarbeit im Kannenstieg am 21.06.2022 im Bürgerhaus, lädt Dr. Daniel Kubiak auch zur Diskussion mit interessierten Bewohnerinnen und Bewohnern ein.

Interssierte Bewohner*innen werden gebeten, ihre Teilnahme auf Grund der Platzkapazitäten im Herz-ASZ anzumelden.

Eine verbindliche Anmeldung können Sie unter 0391 2512933 oder unter marcel.haertel@ib.de abgeben.

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Mi

15

Jun

2022

Repair-Café öffnet heute im Kannenstieg

Alle 14 Tage können Anwohner aus dem Kannenstieg ihre defekten Elektrogeräte im Repair-Café des Herz-Alten- und Service- Zentrums (ASZ) im Bürgerhaus, Johannes-R.-Becher-Straße 57, abgeben. Ehrenamtliche Helfer versuchen diese dann im Sinne der Nachhaltigkeit kostenfrei zu reparieren, damit sie nicht womöglich unnötig im Müll landen. Das Repair-Café öffnet heute von 15 bis 17 Uhr. Nächster Termin ist am 29. Juni.

(Quelle: Volksstimme, 15.06.2022)

 

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Di

14

Jun

2022

Behörde setzt Vorschläge für Becherstraße um

Im Vorfeld der jüngsten Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg fand ein Vor-Ort-Termin zur Verkehrssituation in der Johannes-R.-Becher-Straße statt. Die GWA hatte zuvor etliche Anwohnerhinweise gesammelt, an welchen Stellen Handlungsbedarf besteht. Vor allem die Zufahrten und Kreuzungen standen dabei im Fokus, weil dort bislang mitunter das Durchkommen durch Falschparker erschwert wurde. Die Straße war im Zuge des Trassenbaus für die Straßenbahn umgestaltet worden. „Die Straßenverkehrsbehörde hat all unsere Vorschläge umgesetzt“, kann GWA-Sprecher Lutz Fiedler nur wenige Wochen später nun vermelden.

Durch zusätzliche Sperrflächen oder Parkverbotsschilder sollen die Kreuzungsbereiche künftig frei gehalten werden. „Damit bestehen jetzt wesentlich bessere Sichtverhältnisse sowie gute Verkehrsflüsse und Übergänge für alle Verkehrsteilnehmer“, erklärt Fiedler weiter. Insbesondere Rettungs- und Wirtschaftsfahrzeuge wie die Müllabfuhr würden davon profitieren. Die nächste GWA-Sitzung ist am 6. Juli ab 17.30 Uhr im Begegnungszentrum, Johannes-R.-Becher-Straße 56.

(Quelle: Volksstimme, 14.06.2022)

 

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Di

14

Jun

2022

Wartehäuschen können kommen

Straßenbahn im Kannenstieg: Vertrag über Werberechte und Stadtmöbel ist nur noch Formsache

Die fehlenden Wartehäuschen entlang der neuen Straßenbahnstrecke im Kannenstieg können endlich kommen. Die Vertragsverhandlungen über die Außenwerberechte in der Stadt sind beendet. Nur eine entscheidende Sache fehlt noch.

Seit vergangenem Dezember rollen die Straßenbahnen durch die Johannes-R.-Becher-Straße. Genauso lange fehlen nun bereits die Wartehäuschen an drei neuen Haltestellen. Weil der bisherige Vertrag mit dem Werbeunternehmen Ströer in diesem Jahr ausläuft und das darin festgeschriebene Kontingent an Unterständen bereits ausgeschöpft ist, bleiben die Kannenstiegler bislang im Regen stehen – wenn es denn welchen gibt.

Doch nun ist Besserung dieses Umstands in Sicht. In der Stadtratssitzung am vergangenen Donnerstag stand ein Antrag der SPD-Fraktion auf der Tagesordnung, der die zeitnahe Aufstellung der Wartehäuschen forderte. Stadträtin Julia Brandt brachte diesen ein und sprach von einer „Erwartungshaltung“ der Stadtteilbewohner, „dass dies sehr zeitnah umgesetzt wird“.

Verhandlungen beendet

„Jetzt liegen die Voraussetzungen dafür vor“, ergänzte sie und nahm damit Bezug auf die mittlerweile beendeten Verhandlungen für einen neuen Vertrag über die Außenwerberechte und die Ausstattung mit Stadtmobiliar wie eben den Unterständen an den Haltestellen der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB).

Wie Magdeburgs Baubeigeordneter Jörg Rehbaum in der Sitzung bestätigte, wird weiterhin Ströer für die Haltestellen und Werbemittel verantwortlich sein. Bezüglich der fehlenden Wartehäuschen im Kannenstieg erklärte er: „Die müssen da hin und das steht auch ganz oben auf der Prioritätenliste.“ Der neue Vertrag wird allerdings erst zum 1. Januar 2023 offiziell in Kraft treten. „Wir müssen aber nicht bis dahin warten“, erläuterte der Beigeordnete weiter. Denn der neue Vertrag sehe ausdrücklich vor, dass man schon vorher handeln könne.

Dazu fehlt jedoch noch eine entscheidende Sache, wie Jörg Rehbaum die Hoffnung auf schnelle Umsetzung etwas dämpfte. „Der Vertrag muss aber erst mal unterschrieben werden. Das ist leider noch nicht passiert“, erklärte er.

Anwohner warten

Lutz Fiedler, Sprecher der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg, sagt, dass sich die Anwohner natürlich auf die Wartehäuschen freuen, um sich hinsetzen oder unterstellen zu können. „Wir hoffen, dass es nun so schnell wie möglich passiert“, erklärt er. Die gut einen Kilometer lange Strecke war im Dezember 2021 freigegeben worden. Nur an der Haltestelle an der Einmündung zur Ebendorfer Chaussee konnten noch Unterstände für die Fahrgäste aufgestellt werden. Für die übrigen hatten die MVB keine mehr zur Verfügung.

(Quelle: Volksstimme, 14.06.2022)

 

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Di

14

Jun

2022

Mitbringfrühstück im Treffpunkt Wohncafé

Der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, lädt am Donnerstag, 23. Juni, zum ersten Mitbringfrühstück ein. „Wir möchten mit den Besuchern bei einem gemeinsamen Frühstück in den Tag starten. Damit dieses Angebot mit keinen Kosten verbunden ist, bringt jeder Gast etwas von zu Hause mit – ganz egal ob Käse, Obst oder andere Leckereien“, wie die Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen informiert. Daraus soll dann ein Buffet für alle Gäste entstehen. Beginn der Veranstaltung ist um 9.30 Uhr. Um Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38 wird gebeten.

(Quelle: Volksstimme, 14.06.2022)

 

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Di

14

Jun

2022

Lebenshilfe feiert wieder Sommerfest

Nach zweijähriger coronabedingter Pause lädt die Lebenshilfe Magdeburg am kommenden Sonnabend, 18. Juni, wieder zum Sommerfest ein. Es handelt sich um die 30. Auflage, wie das Lebenshilfe-Werk informiert. Von 14 bis 18 Uhr wartet auf dem Gelände der Werkstatt für behinderte Menschen am Sülzeanger 1 ein buntes Programm auf die Besucher. Für die passende Stimmung soll dabei Rolands Schlagershow sorgen. Außerdem treten der Werkstattchor sowie Clown „Tortellini“ mit einer Zaubershow auf. Weiterhin gibt es eine Bastelstraße, Kinderschminken, ein Karussell und Alpakas dürfen gestreichelt werden. Schließlich präsentieren die Mitarbeiter der Werkstätten der Lebenshilfe die dort gefertigten Produkte wie Taschen, Schürzen, Holzfiguren oder Papierprodukte. Der Eintritt ist frei.

(Quelle: Volksstimme, 14.06.2022)

 

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Mo

13

Jun

2022

Wie der Kannenstieg Konflikte löst

Uni-Projekt forscht im Stadtteil / Erste Ergebnisse werden vorgestellt

Ein Forscher aus Berlin ist im Kannenstieg unterwegs. Er will untersuchen, wie Konflikte vor Ort untereinander gelöst werden. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Thema Migration und Integration.

„Halle ist schon gut beforscht, Magdeburg hingegen ist bislang oft unter dem Radar aus der Forschungsperspektive.“ So begründet Dr. Daniel Kubiak, Sozialforscher an der Berliner Humboldt-Universität, warum er die Elbestadt als Forschungsobjekt erwählt hat. In dem vom Bundesfamilienministerium geförderten Projekt „Neuaushandlung lokaler Ordnungen“ werden neben Magdeburg noch Bonn und Dortmund untersucht. Ziel ist es festzustellen, wie im Kleinen, konkret im Stadtteil, Konflikte zwischen den Anwohnern und Akteuren ausgehandelt werden.

Viel Zuzug in Stadtteil

Dass die Wahl ausgerechnet auf den Kannenstieg gefallen ist, liege unter anderem daran, dass der Stadtteil in der Sozialstatistik in etlichen Kategorien negative Werte vorweise. Zudem habe es viele Zuzüge von Migranten gegeben. Speziell auf Menschen mit Migrationshintergrund und ihre Integration liegt beim Projekt ein Fokus. „Uns interessiert, wie die Menschen im Stadtteil ankommen und welche Themen sie bewegen. Oder gibt es Gründe, dass sie wieder gehen wollen“, sagt Daniel Kubiak. Ob sie bleiben, sei aber noch unerforscht. Er habe sich seit April 2020 im öffentlichen Straßenraum bewegt und einfach die Leute im Alltag beobachtet, ist mit der Straßenbahn gefahren oder über den Marktplatz gegangen. Außerdem führte er sowohl mit Experten wie Sozialarbeitern oder dem Integrationsbeauftragten als auch den Anwohnern vor Ort ausgiebige Interviews. Die ersten Ergebnisse stellt er am Dienstag, 21.Juni, ab 17 Uhr im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher Straße 57, vor. „Die Beforschten sind aufgefordert. auch eine Rückmeldung zu den Ergebnissen zu geben“, erklärt er. Wer zudem noch ein Interview geben möchte, könne sich mit ihm in Verbindung setzen.

Forschung zum Hassel

Zweiter Schwerpunkt von Kubiaks Forschung ist der Hasselbachplatz, der aufgrund seiner Gemengelage noch einmal ein ganz anderes Kaliber als der Kannenstieg sei. Die Ergebnisse der Untersuchung dort stellt der Sozialforscher am gleichen Tag ab 20.30 Uhr im Tacheles, Sternstraße 30, vor. Auch hier sind Interessierte willkommen.

(Quelle: Volksstimme, 11.06.2022)

 

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Fr

10

Jun

2022

Zwei Millionen Euro für glatte Straße

Erste Kostenschätzung für marode Fahrbahnen im Kannenstieg liegt vor

Der Zustand mehrerer Straßen im Kannenstieg ist nach intensiver Nutzung als Umleitungsstrecke äußerst desolat. Die Stadtverwaltung hat jetzt eine erste Kostenschätzung für die Sanierung vorgelegt.

Großflächige Lücken in der Fahrbahndecke gibt es vor allem in der Hans-Grundig-Straße, aber auch in der Otto-Nagel-Straße. Schon zuvor hatte Magdeburgs Baubeigeordneter Jörg Rehbaum den schlechten Zustand festgestellt. Alleine eine Änderung dieses Umstands durch eine Sanierung ist bislang noch nicht in Sicht.

Die Schäden sind während der Zeit entstanden, als die Verbindung als Umleitungsstrecke genutzt wurde. Über ein Jahr lang war die Johannes-R.-Becher-Straße wegen der Arbeiten für die neue Straßenbahntrasse der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) gesperrt gewesen. Der Auto- und Lkw-Verkehr rollte derweil über Grundig-/Nagelstraße beziehungsweise über den Loitscher Weg. Auch im Neuen Sülzeweg sei damals ein erhöhtes Verkehrsaufkommen zu verzeichnen gewesen, berichtet der Beigeordnete in einer aktuellen Stellungnahme für den Stadtrat. Die Fraktion Gartenpartei/ Tierschutzallianz hatte zuvor im vergangenen Mai die Sanierung der genannten Straßen beantragt.

Rehbaum berichtet, dass in den drei Straßen im vergangenen Jahr Probebohrungen durchgeführt worden waren, um den tatsächlichen Straßenzustand zu ermitteln. Die Auswertung der Bohrkerne habe ergeben, dass „der gesamte Schwarzdeckenaufbau erneuert werden muss“. Es reicht also nicht, einfach eine neue Schicht Asphalt aufzutragen, sondern größerer Aufwand ist notwendig. Entsprechend hoch fallen auch die Investitionskosten für die Sanierung aus. Laut einer ersten Kostenschätzung müssen 2,255 Millionen Euro für die drei Straßen Otto-Nagel-Straße, Hans-Grundig-Straße und Loitscher Weg einkalkuliert werden.

Diese Summe sei den MVB auch bereits mitgeteilt worden, erklärt der Beigeordnete weiter. Die Stadt hofft nun, dass die Straßensanierung innerhalb der Gesamtmaßnahme der Straßenbahntrasse über Fördermittel abgerechnet werden kann. Sollte das nicht möglich sein, wäre der veranschlagte Kostenrahmen aber zu hoch für die Stadt, so dass dann doch nur die oberste Schicht erneuert werden soll. Hierfür würden immer noch 1,27 Millionen Euro fällig werden. Die aktuell stark gestiegenen Bitumenpreise seien dabei bereits einberechnet. Diese Mittel könnten für die Haushaltsjahre 2024 (Hans-Grundig-Straße/Otto-Nagel-Straße) und 2025 (Loitscher Weg und Neuer Sülzeweg) eingestellt werden, schlägt Rehbaum vor.

Bis die Sanierung umgesetzt werden kann, dauert es ohnehin noch längere Zeit. Denn wie bereits berichtet, wird die Strecke noch einmal als Umleitung genutzt. Die MVB werden in diesem Jahr mit dem Ausbau des neuen Gleiskreuzes Ebendorfer Chaussee/Milchweg/Johannes-R.-Becher-Straße beginnen, um später den Anschluss an die noch geplante Trasse durch den Birkenweiler zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang wird der Verkehr einmal mehr über die bekannte Strecke umgeleitet. „Der schon jetzt sehr desolate Zustand kann leider zwischenzeitlich nicht verbessert werden“, stellt Jörg Rehbaum fest. Erst nach dem Abschluss dieser Arbeiten könnten die Straßen saniert werden. Über den Antrag der Gartenpartei/Tierschutzallianz soll am 1. September im Stadtrat entschieden werden.

(Quelle: Volksstimme, 10.06.2022)

 

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Mi

08

Jun

2022

Teile der Becher-Straße erweitert beschildert

lm Ergebnis unseres Vororttermins am 18.05. bzgl. der Verbesserung der Verkehrsführung an den Zufahrten und Kreuzungen der J.-R.-Becher-Str. hat die Straßenverkehrsbehörde all unsere Vorschläge umgesetzt.

Damit bestehen jetzt wesentlich bessere Sichtverhältnisse und gute Verkehrsflüsse und Übergänge für alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere Rettungs- und Wirtschaftsfahrzeuge.

Sollten in Halteverbotsbereichen noch verirrte Fahrzeuge stehen, bitte einfach mal das Ordnungsamt (Stadtwache) anrufen. Tel. 03915405400. Sie nehmen das gerne auf und schicken dann ihr unterwegs befindliches Fahrzeug vorbei.

Lutz Fiedler

GWA Sprecher Kannenstieg

 

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Mi

08

Jun

2022

Hilfe im Umgang mit dem Smartphone

Immer mittwochs ab 10 Uhr gibt es im Herz-ASZ, Johannes-R-Becher-Straße 57, Hilfe im Umgang mit dem Smartphone. Anmeldung unter Telefon 251 29 33.

(Quelle: Volksstimme, 08.06.2022)

 

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Mi

08

Jun

2022

Reparatureinsatz für dicke Rohre unterm Ring

Fernwärmeleitungen zwischen Kannenstieg und Neustädter See werden saniert

Ein echtes Schwergewicht verrichtet am Dienstagvormittag seinen Dienst auf dem Parkplatz an der Albert-Schweitzer-Straße. Ein Spezialkran ist im Einsatz, um Betonplatten durch die Gegend zu heben. Diese geben den Blick auf die Unterwelt der Stadt frei. Zwei dicke Leitungen kommen unter dem Magdeburger Ring hervor und knicken Richtung Norden ab. Sie transportieren Fernwärme vom Rothenseer Müllheizkraftwerk in die Stadtteile. Die Schutzrohre, die die Leitungen umgeben, müssen altersbedingt ausgetauscht werden, wie Cornelia Kolberg, Sprecherin der Städtischen Werke Magdeburg (SWM), auf Volksstimme-Anfrage mitteilt.

Und um an sie heranzukommen, muss der Kran ran. Nach seiner Arbeit am Dienstag auf der Seite des Neustädter Sees ist er heute im gegenüberliegenden Stadtteil Kannenstieg mit Plattenheben beschäftigt. Im Anschluss geht es an die Sanierung der Fernwärmeleitungen. Die Kunden werden von der Maßnahme nichts mitbekommen, versichert die SWM-Sprecherin, auch wenn Mitte Juni zeitweise eine Umschaltung auf das Heizwerk Mitte erfolgen wird. Insgesamt soll die Baumaßnahme bis Ende August andauern, erklärt sie weiter. Auch Beeinträchtigungen für den Verkehr auf dem Magdeburger Ring wird es nicht geben, da die Arbeiten dort komplett unterirdisch durchgeführt werden können, wie Cornelia Kolberg schließlich erläutert.

(Quelle: Volksstimme, 08.06.2022)

 

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Fr

03

Jun

2022

Lauf am Neustädter See

Der Bürgerverein Nord und das Stadtteilmanagement Magdeburg Nord des IB laden am 10. Juni 2022 zum diesjährigen Lauf am Neustädter See ein.

Der Treff- und Startpunkt befindet sich, wie gewohnt, an der Seeuferpromenade hinter dem Wohnhaus Salvador-Allende-Str. 32. Wie jedes Jahr können Läuferinnen und Läufer, sowie Rollstuhlfahrer*innen und Walker*innen die 5,2 km Runde in Angriff nehmen.

Der zeitliche Ablauf:

ab 15.00 Uhr Beginn der Anmeldungen

15.30 Uhr Schnupperlauf für Kinder und Jugendliche an der Promenade (ca. 800 m)

16.10 Uhr Start Rollstuhl und Walking 5,2 km

16.30 Uhr Start Hauptlauf 5,2 km

Die Anmeldungen sollten bis 10 Minuten vor dem entsprechenden Lauf abgeschlossen sein. Eine Teilnahmegebühr wir nicht erhoben. Vorherige Anmeldungen sind nicht notwendig, alle Anmeldungen erfolgen am Tag des Laufes direkt vor Ort.

Der Bürgerverein Nord und das Stadtteilmanagement freuen sich über alle Teilnehmer*in, die neben der sportlichen Betätigung, auch die Strecke am See genießen wollen.

 

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Do

02

Jun

2022

Beims-Haus feiert Geburtstag

Das Awo-Seniorenzentrum „Hermann-Beims-Haus“ im Kannenstieg feiert am morgigen Freitag seinen 20. Geburtstag mit einem bunten Fest im Neuen Sülzeweg 75. Einrichtungsleiterin Dagmar Schröter und ihr Team haben dafür ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt, wie die Awo informiert. Die Besucher erwarten ab 10.30 Uhr unter anderem Kreativ-Stände, Service und Beratung durch die Apotheke, Informationen zur Entwicklung des Hauses sowie spannende Aktivitäten zum Ausprobieren: „Care Table“, Virtual Reality Brille oder Entspannung im Massagesessel. Auf dem Außengelände gibt es am Vormittag die Möglichkeit, Alpakas zu besichtigen und zu streicheln. Ab 11 Uhr lädt das Team zu geführten Rundgängen durch die Einrichtung ein. Gegen 14.30 Uhr tritt die Line Dance Gruppe des Hortes Kannenstieg auf. Um 15.30 Uhr gibt zudem das Rossini-Quartett ein Konzert.

(Quelle: Volksstimme, 02.06.2022)

 

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Do

02

Jun

2022

Premiere für kleinen Supermarkt

Erste „Nahkauf“-Filiale in Magdeburg belebt Leerstand im Kannenstieg

Im Magdeburger Kannenstieg hat die erste „Nahkauf“-Filiale der Stadt eröffnet. Beim Marktkonzept der Rewe-Gruppe stehen speziell kleinere Ladenflächen im Fokus, die den großen Ketten zu wenig Platz bieten.

Wenn es in den vergangenen Jahren zu Supermarkt-Schließungen kam, wurde als Grund häufig die zur Verfügung stehende Verkaufsfläche angeführt. Zuletzt war das an der Ebendorfer Straße in Stadtfeld der Fall, wo Ende April der Penny-Markt seine Türen für immer schloss. „Mit einer Verkaufsfläche von lediglich 600 Quadratmeter ist er zu klein, um attraktiv für Kunden zu sein“, hatte das Handelsunternehmen mitgeteilt.

Dass aber gerade diese Flächen auch interessant für Neueröffnungen sein können, zeigt das Beispiel in der kleinen Einkaufspassage an der Johannes-R.-Becher-Straße. Seit dem Auszug des Netto-Discounters stand die Fläche leer. Doch seit wenigen Wochen werden dort wieder Lebensmittel verkauft. „Nahkauf“ steht über dem Eingang. Diesen Namen konnte man in Magdeburg bislang noch an keinem Markt lesen. Entsprechend groß sei auch die Skepsis, bestätigt Inhaber Linh Pham Manh. „Die Leute gehen einfach vorbei, weil sie es nicht kennen“, sagt er. Der Start sei deswegen auch entsprechend schwierig gewesen.

Dabei ist das Konzept an sich gar nicht neu. Denn bereits seit 2009 betreibt die Rewe-Gruppe unter dem „Nahkauf“- Namen Einkaufsmärkte im kleineren Stil. Ganz im Gegensatz zu den übergroßen, neuen Rewe-Märkten, wie sie beispielsweise in Stadtfeld, Reform und im Hopfengarten zu finden sind, werde bewusst auf kleine Flächen gesetzt, wie eine Unternehmenssprecherin auf Volksstimme-Anfrage mitteilt. „Die Märkte sind Einkaufsstätte und sozialer Treffpunkt vor allem in Stadtrandlagen und ländlichen Regionen“, erklärt sie. Die Verkaufsflächen reichen in der Regel von 400 bis 800 Quadratmeter. Sein Vater betreibe in der Altmark einen „Nahkauf“-Markt, erzählt Linh Pham Manh. Dort habe er zehn Jahre Erfahrungen sammeln können, bevor er sich jetzt mit seinem eigenen Markt und acht Mitarbeitern selbstständig gemacht hat. Mit einem Betriebsberater von Rewe suchte er nach Flächen in Magdeburg und Umland und fand sie im Kannenstieg. „Wir haben uns die Umgebung und die vorhandenen Märkte ganz genau geschaut“, sagt er, „und fanden, dass wir hier eine Lücke schließen können.“ Das Angebot ist kleiner als im normalen Supermarkt biete aber alles „für den kleinen Einkauf zwischendurch“, wie er es formuliert. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sichere „Nahkauf“ dort die Nahversorgung, wo sich Wettbewerber zurückziehen, erklärt die Rewe-Sprecherin. Zudem würden die Märkte ausschließlich von selbstständigen Kaufleuten oder vereinzelt von kommunalen oder gemeinnützigen Initiativen betrieben. Dadurch seien „die lokale Verbundenheit groß und das persönliche Engagement vor Ort ausgeprägt“. Grundsätzlich sei man an Standorten für neue Nachbarschaftsmärkte interessiert, erklärt die Sprecherin, was auch für Magdeburg gelte. Konkrete Pläne gebe es aktuell aber nicht.

(Quelle: Volksstimme, 01.06.2022)

 

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Di

31

Mai

2022

Kindertagfest auf dem Oase-Gelände

Zum Kindertag am 1. Juni sind elf verschiedene Einrichtungen am Start und richten von 14.00 bis 18.00 Uhr ein buntes Kinderfest auf dem Gelände des Stadtteiltreffs Oase aus.

Mit den KJHs Next Generation, Magnet, Banane, Bauarbeiter, Altstadt, Heizhaus, Don Bosco, dem Stadtteiltreff Oase, dem IJBZ Barleber See, dem Bürgerverein Nord und dem Stadtteilmanagement Nord des IB erwarten die Kinder, Jugendlichen und Familien ein buntes Angebot mit zahlreichen Möglichkeiten, den Kindertag zu feiern. Darüber hinaus haben sich Susi und Tino, Maskottchen der MWG, auf dem Fest angekündigt.

 

 

 

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Di

31

Mai

2022

Digitale Welten im Seniorenheim

Dank neuer Technik können die Bewohner des Hermann-Beims-Hauses ihre Aktivitäten ausweiten

In Senioreneinrichtungen hat die digitale Welt längst Einzug gehalten. Das betrifft nicht allein die Verwaltung, sondern auch das Leben der Bewohner. Bei einem Besuch im Hermann-Beims-Haus der Awo zeigen sich einige Möglichkeiten.

Klar, in den gemeinsam genutzten Räumen des Hermann-Beims-Hauses der Awo am Neuen Sülzeweg stehen in den Schränken bis heute Brettspiele, die auch immer einmal wieder gern genutzt werden. Das Leben hat sich gewandelt. Zur Realität sind virtuelle Welten hinzugekommen – und an diesen möchten auch die älteren Menschen teilhaben. Beispiel dafür sind Klara Piontek und Marianne Galgan. Sie haben sich auf Stühlen vor dem sogenannten Care-Table Platz genommen. Der – wenn man es so übersetzen mag – Tisch, der sich um die Interessen der Tischgäste kümmert, bietet Informationen und Unterhaltung. Klara Piontek sagt: „Am liebsten spielen wir hier, Mensch ärgere dich nicht’.“

Gewürfelt wird dabei durch das Tippen auf einen auf dem Bildschirm angezeigten Würfel, und auch die Figuren können einfach über den Bildschirm gezogen werden. Das Angebot, das es im Foyer seit einigen Monaten gibt, erfreut sich dabei großer Beliebtheit. Marianne Galgan sagt: „Manchmal muss man schon Glück haben, einen Platz zu bekommen.“

Viele Bewohner zeigen ein großes Interesse

Dagmar Schröter leitet die Einrichtung und bestätigt: „Die Menschen, die heute hier bei uns leben, sind eben ganz andere, als die vor 20 Jahren bei uns waren.“ Es gibt keine Scheu mehr vor digitalen Geräten und digitalen Welten – eher Neugier und das Wissen darum, dass die neuartige Technik den eigenen Alltag bereichern kann. Man sehe das neue Gerät mit dem großen Bildschirm und den großen Symbolen als willkommene Ergänzung zu den bestehenden Angeboten zur Freizeitgestaltung für die 88 Menschen, die im Hermann-Beims-Haus leben. Der tischgroße berührungssensitive Bildschirm, an dem sich Klara Piontek und Marianne Galgan Mensch-ärgere dich-nicht-Duelle liefern, ist dabei nicht die einzige Neuerung, die die Awo-Einrichtung im Rahmen einer Digitalisierungsoffensive für die Bewohner angeschafft hat. Dagmar Schröter berichtet: „Wir haben auch Smartphones angeschafft, mit denen über das Internet kommuniziert werden kann.“ Damit erreichen auch jene Senioren, die sich bislang nicht mit WhatsApp und anderen sozialen Netzwerken befasst haben, ihre Kinder und Enkel auf einem Weg, den diese längst als selbstverständlichen Bestandteil ihres Lebens angenommen haben. Zusätzlich zu Besuchen und Telefonaten können so Bilder ausgetauscht werden und man kann miteinander auch über die Entfernung im Kontakt bleiben. Es geht darum, die Verbindung zu Freunden und Verwandten zu stärken und der Einsamkeit entgegenzuwirken.

Wie neue Technik Kultur in die Einrichtung holt

Zu den neuen technischen Errungenschaften gehören auch zwei VR-Brillen. Auch diese, so berichtet Dagmar Schröter, erfreuen sich in der Einrichtung einer sehr großen Beliebtheit und werden oft genutzt. Zum Einsatz kommen sie vor allem für den virtuellen Besuch in den verschiedensten Konzerten. Es geht mit den Brillen, über die eine virtuelle Realität eingeblendet wird, also um kulturelle Erlebnisse, die für viele Bewohner aufgrund ihres gesundheitlichen Zustands und ihrer eingeschränkten Mobilität sonst nur noch unter großem Aufwand oder in zahlreichen Fällen auch gar nicht mehr zu erreichen sind.

(Quelle: Volksstimme, 31.05.2022)

 

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So

22

Mai

2022

Fotografien sollen Lebenslust wecken

„Her mit dem schönen Leben!“ ist der Titel einer neuen Fotoausstellung, die im Herz-Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, eröffnet wurde. Der Hobbyfotograf Frank Oppel präsentiert die unterschiedlichsten Fotografien, die Lust am Leben wecken sollen, wie die Einrichtung mitteilt. „Die Fotos sollen die Besucher inspirieren, sich der Schönheit und Einzigartigkeit der Natur bewusst zu werden“, heißt es weiter. Die Ausstellung ist bis Ende Juni zu sehen. Eine Anmeldung zum Besuch ist unter Telefon 251 29 33 erforderlich.

(Quelle: Volksstimme, 21.05.2022)

 

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Fr

13

Mai

2022

Wie lebt es sich in ihrer Nachbarschaft

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Fr

13

Mai

2022

Herz-ASZ pflanzt Blumen und zeigt Bilder

Im Herz-Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Kannenstieg wird am kommenden Dienstag, 17. Mai, eine Pflanzaktion durchgeführt. Gemeinsam mit Kindern aus dem Kinder- und Jugendhaus im Bürgerhaus wollen die Senioren und Mitarbeiterinnen des ASZ die Außenflächen der Einrichtung mit Blumen verschönern. Die Aktion beginnt um 14 Uhr. Einen Tag später, am Mittwoch, 18. Mai, wird an gleicher Stelle eine neue Fotoausstellung eröffnet. Unter dem Titel „Her mit dem schönen Leben“ werden Aufnahmen des Hobbyfotografen Frank Oppel gezeigt. Die Eröffnung ist für 11 Uhr geplant.

Spaziergang im Stadtteil

Schließlich wird am Freitag, 20. Mai, um 10 Uhr ein Stadtteilspaziergang angeboten, der am ASZ startet. Zur gleichen Zeit beginnt wieder die Smartphone-Sprechstunde, bei der Senioren unkompliziert Hilfe beim Umgang mit ihrem Mobiltelefon erhalten können.

Weitere Infos zu den Veranstaltungen gibt es vor Ort im Herz-ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R. Becher-Straße 57, oder unter Telefon 251 29 33.

(Quelle: Volksstimme, 13.05.2022)

 

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Fr

13

Mai

2022

Grillangebot zum Tag der Nachbarn

Am kommenden Freitag, 20. Mai, wird deutschlandweit der „Tag der Nachbarn“ begangen. Auch der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, wird sich daran beteiligen und lädt zu einem Mittagstisch ein. Ab 12 Uhr wird dabei gegrillt und es werden auch weitere Speisen angeboten. Begleitet wird die Veranstaltung von der Integrationsgemeinwesenarbeit der Stadt Magdeburg, wie die Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen mitteilt. Um Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38 wird gebeten.

(Quelle: Volksstimme, 13.05.2022)

 

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Do

05

Mai

2022

Sport und Spiel beim Aktionstag

Städtebauförderprogramme bilden seit vielen Jahren eine Voraussetzung für Städte und Kommunen, bauliche Aktivitäten finanziell unterstützt zu bekommen und somit umsetzbar zu machen. Jedes Jahr finden am Tag der Städtebauförderung deutschlandweit Projekte und Veranstaltungen statt, um diese Programme der Öffentlichkeit sichtbarer und transparenter zu gestalten. Am Sonnabend, 14. Mai, von 13 bis 17 Uhr wird das Stadtteilmanagement Nord mit Unterstützern, wie dem Bürgerverein Nord oder dem Kinder- und Jugendhaus im Bürgerhaus Kannenstieg, einen Aktionstag auf dem Bolzplatz in der Hans-Grundig-Straße durchführen. „Öffentliche Plätze erlebbar machen“, unter diesem Motto werden auf dem 2018 neu gebauten Platz, Sport- und Spielangebote für Groß und Klein im Mittelpunkt stehen, teilt das Stadtteilmanagement mit.

(Quelle: Volksstimme, 05.05.2022)

 

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Do

05

Mai

2022

Vorbereitungen für 50 Jahre Nord laufen

Wohngebiet feiert 2023 Jahrestag der Grundsteinlegung / Erinnerungen sind gefragt

Große Ereignisse werfen im Wohngebiet Nord ihre Schatten voraus: Im kommenden Jahr wird der 50. Jahrestag der Grundsteinlegung für das Quartier im Norden Magdeburgs gefeiert, das heute aus den beiden Stadtteilen Neustädter See und Kannenstieg besteht. Stadtteilmanager Marcel Härtel denkt bereits jetzt daran, wie der Geburtstag des Wohngebiets gefeiert werden kann. „Um ein halbes Jahrhundert gebührend zu begehen, sollten die Monate genutzt werden, Vorbereitungen zu treffen und Ideen zu sammeln“, erklärt er.

Vor zehn Jahren, zum 40. Geburtstag, gab es eine Reihe mit genau 40 Veranstaltungen, mit denen dieses Jubiläum über ein ganzes Jahr verteilt gefeiert wurde. Wie es 2023 ablaufen soll, dazu laufen derzeit die ersten Abstimmungen, wie Härtel informiert. In Vorbereitung darauf sind die aktuellen und ehemaligen Bewohner des Wohngebiets dazu aufgerufen, ihre Erinnerungen aus fünf Jahrzehnten einzusenden. Aber auch langjährige Mitarbeiter von Einrichtungen, Institutionen und Geschäften in den beiden Stadtteilen können sich melden. „Wenn Sie alte Fotos, Unterlagen oder Presseartikel besitzen und diese gerne zur Verfügung stellen könnten, wäre dies hervorragend“, sagt der Stadtteilmanager. Die Chronik des Wohngebietes, die auf der Website www.neustaedtersee.de geführt wird, könnte damit erweitert werden und es würde weiteres Material für interessante Geschichten zusammenkommen, so seine Hoffnung.

„Schon 2013 erzählten uns die Menschen tolle und interessante Geschichten über ihre Erlebnisse im Wohngebiet“, berichtet er weiter. Gerade die Anfangsjahre lieferten immer wieder Einblicke in eine andere Zeit. „Diese Geschichten gehören erzählt und in irgendeiner Form in das 50. Jahr verpackt“, so Härtel. Der Aufruf gelte somit auch für eben jene kleinen Geschichten. Gerne könnten auch Gespräche vereinbart werden, wo die Erzählungen gemeinsam zu Papier gebracht werden.

Ein dritter Aufruf richte sich an die Akteure des Wohngebietes. „Was könnten wir im nächsten Jahr zusammen auf die Beine stellen, um das Jubiläum zu feiern?“, so lautet Härtels Frage an diese. In den Sitzungen der Gemeinwesenarbeitsgruppe (GWA) der beiden Stadtteile sollen in den kommenden Monaten Ideen ausgetauscht werden. Einsendungen können per Post an das Stadtteilmanagement Nord in der Pablo-Neruda-Straße 11, 39126 Magdeburg, oder auch per E-Mail an marcel.haertel@ib.de geschickt werden.

(Quelle: Volksstimme, 05.05.2022)

 

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Di

03

Mai

2022

Sport und Spiel am Städtebautag

Städtebauförderprogramme bilden seit vielen Jahren eine Voraussetzung für Städte und Kommunen, bauliche Aktivitäten finanziell unterstützt zu bekommen und somit umsetzbar zu machen. Jedes Jahr finden am Tag der Städtebauförderung deutschlandweit Aktivitäten, Projekte und Veranstaltungen statt, diese Programme der Öffentlichkeit sichtbarer und transparenter zu gestalten.

Am 14. Mai 2022 von 13.00 bis 17.00 Uhr wird das Stadtteilmanagement Magdeburg Nord des IB mit Unterstützern, wie dem Bürgerverein Nord oder dem Kinder- und Jugendhaus im Bürgerhaus Kannenstieg, einen Aktionstag auf dem Bolzplatz in der Hans-Grundig-Straße durchführen. „Öffentliche Plätze erlebbar machen“, unter diesem Motto werden auf dem 2018 neu gebauten Platz, Sport- und Spielangebote für Groß und Klein im Mittelpunkt stehen.

 

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Mi

27

Apr

2022

Tablet-Schnupperkurs im Herz-ASZ

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Mi

27

Apr

2022

Senioren zeigen ganz viel Herz

ASZ Kannenstieg beteiligt sich an Weltrekordversuch

Senioren und Seniorinnen aus dem Herz-Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Kannenstieg haben jetzt ihre selbst gestalteten Herzen für die Wimpelkettenaktion des Fontanherzen e. V. präsentiert. „Es sind tatsächlich über 1000 Herzen zu einer langen Kette gebunden worden“, sagt ASZ-Mitarbeiterin Steffi Albers. Mit diesen werde man nun am 5. Mai im Stadtpark dabei sein, wenn der Weltrekordversuch gestartet wird. 17,6 Kilometer Gesamtlänge gilt es zu übertreffen. „Wir helfen nicht nur beim Aufbau, sondern werden auch gemeinsam mit dem Deutschen Familienverband mit einem Bastelstand vor Ort sein“, berichtet Steffi Albers weiter. Ministerpräsident Reiner Haseloff und Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne werden ebenfalls vor Ort sein. Mit dem Rekordversuch will der Fontanherzen e. V. auf das Schicksal von Eltern mit herzkranken Kindern aufmerksam machen.

(Quelle: Volksstimme, 27.04.2022)

 

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Mi

27

Apr

2022

Senioren für Tablet-Kurs gesucht

Unter dem Namen „Digital im Quartier“ beginnt am kommenden Dienstag, 26. April, ein neues Angebot bei den Pfeifferschen Stiftungen im Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31. Dafür werden noch Senioren gesucht, die Spaß am Austausch haben und mehr über die digitale Welt kennenlernen möchten, wie die Einrichtung informiert. „Mit dem Lernangebot der Tablet- und Technikschulung sollen Sorgen gerade vieler älterer Menschen beseitigt und wichtige Kompetenzen im Umgang mit einem Tablet-PC gestärkt werden“, erklärt Quartiersmanager Heiko Baumeister. Tablets können auch ausgeliehen werden. In wöchentlichen Veranstaltungen lernen die Senioren wichtige Informationen rund um die Nutzung eines Tablets. Mögliche Themen werden hierbei unter anderem sein: Umgang mit digitalen Geräten, Sicherheit im Internet oder auch Kommunikation und Videotelefonie. Anschließend werden die erlernten Inhalte gemeinsam am Tablet geübt. Dadurch sollen Selbstständigkeit und Selbstvertrauen im Umgang mit den Geräten gestärkt werden. Zum Auftakt gibt es um 14 Uhr einen Infovortrag. Um Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38 wird gebeten.

(Quelle: Volksstimme, 23.04.2022)

 

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Mi

27

Apr

2022

Kette aus Herzen weht im Kannenstieg

Zum Tag des herzkranken Kindes am 5. Mai möchte der Verein Fontanherzen einen Weltrekord mit der längsten Herz-Kette der Welt im Stadtpark aufstellen und auf das Schicksal von Familien mit schwer herzkranken Kindern aufmerksam machen. Viele wurden aufgerufen, sich daran zu beteiligen, vorgegebene Papierherzen zu gestalten und zu Wimpelketten zusammenzufügen. Mitarbeiterinnen und Senioren des Herz-ASZ im Kannenstieg waren von der Idee begeistert. So wurden circa 1000 Herzen gestaltet. Am Montag, 25. April, um 11 Uhr präsentieren die Senioren entlang der J.-R.-Becher-Straße ihre gefertigte Wimpelkette.

(Quelle: Volksstimme, 23.04.2022)

 

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Fr

22

Apr

2022

Qi-Gong-Kurs startet im ASZ Kannenstieg

Nach coronabedingtem Ausfall findet ab Mittwoch, 4. Mai, im Herz-Alten- und Service-Zentrum (ASZ), Johannes-R.-Becher-Straße 57, wieder ein Qi-Gong-Kurs statt. Termine sind mittwochs und freitags jeweils von 10 bis 11 Uhr. „Ziel der verschiedenen Übungen des Kurses ist es, die Lebensenergie frei ins Fließen zu bringen und die Energie zu stärken“, erklärt ASZ-Mitarbeiterin Steffi Albers. Bewegung, Atmung und Konzentration seien dabei wesentliche Elemente der Qi-Gong-Philosophie. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter Telefon 251 29 33.

(Quelle: Volksstimme, 22.04.2022)

 

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Mi

20

Apr

2022

Schulung für Tablet und Smartphone

Der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, bietet am kommenden Dienstag, 26. April, ab 14 Uhr eine Tablet- und Smartphoneschulung an. In mehreren Informationsveranstaltungen soll den Teilnehmern die digitale Welt der Tablets und Smartphones nähergebracht werden, teilt die Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen mit. Neben nützlichen Informationen und Aufgaben zum eigenständigen Ausprobieren bleibe am Ende stets noch genügend Zeit für alle offenen Fragen. Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38.

(Quelle: Volksstimme, 20.04.2022)

 

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Mi

20

Apr

2022

Frühjahrsputz im Kannenstieg

Bereits seit vielen Jahren beteiligt sich das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) in der Johannes-R.-Becher-Straße 57 an der stadtweiten Aktion „Magdeburg putzt sich“. Und so werden Seniorinnen und Senioren aus dem Herz-ASZ auch dieses Jahr wieder mit dabei sein, wie Mitarbeiterin Steffi Albers ankündigt. „Am Donnerstag, 28. April, ab 10 Uhr werden die Putzlappen geschwungen und die Begegnungsräume auf Vordermann gebracht“, teilt sie mit. Zum Mittag gebe es auch eine Stärkung für das leibliche Wohl. Freiwillige Helfer sind willkommen.

(Quelle: Volksstimme, 20.04.2022)

 

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Do

14

Apr

2022

Jung und Alt machen ihr Quartier sauber

Gemeinsame Putzaktion an der Lindwurmbrücke

Jung und Alt ziehen in ihrer Freizeit gemeinsam los, um ihren Stadtteil ein wenig sauberer zu machen. Ausgerüstet mit Greifzange und Müllbeutel durch das Wohngebiet Nord.

Die AG Gemeinwesenarbeit Kannenstieg und Neustädter See hatten zur Putzaktion an der Lindwurmbrücke geladen. Dort versammelten sich am Sonnabend gegen 10 Uhr unter anderem Mitglieder aus dem Bürgerverein Nord, den Ortsverbänden der SPD und der Linken, des Sax’n-Anhalt-Orchesters sowie Kinder der Pfadfinder der Pfingstgemeinde Vaters Haus zum gemeinsamen Müllsammeln, berichtet Lutz Fiedler, Sprecher der GWA Kannenstieg. Und: „Nach zwei Stunden waren viele Säcke gefüllt, eine verrottete Matratze geborgen und alles bereitgestellt zur Abholung durch den Abfallwirtschaftsbetrieb.“ Im Rahmen des stadtweiten Frühjahrsputzes „Magdeburg putzt sich!“ sind bislang bereits 285 Aktionsgruppen mit rund 6300 engagierten Personen dokumentiert worden.

(Quelle: Volksstimme, 14.04.2022)

 

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Do

14

Apr

2022

Mobile Stadtwache im Kannenstieg

Am heutigen Donnerstag macht die mobile Stadtwache zwischen 15 und 18 Uhr auf dem Parkplatz des Hanns-Eisler-Platzes im Kannenstieg Station. Vertreter von Polizei und Ordnungsamt werden vor Ort anwesend sein, um bei Anliegen zu helfen. Die mobile Stadtwache diene demnach als Anlaufstelle unter anderem für „Bürgerhinweise, Verlustmeldungen von Personaldokumenten, Entgegennahme von Fundsachen, Ausgabe von Anträgen und Formularen, Beratung“, heißt es in einer Mitteilung aus dem Polizeirevier Magdeburg.

(Quelle: Volksstimme, 14.04.2022)

 

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Mi

13

Apr

2022

Besuch bei den „Heile-Machern“

Ehrenamtliches Repaircafé im Bürgerhaus Kannenstieg / Tüftler haben hohe Erfolgsquote

Alle zwei Wochen öffnet im Bürgerhaus Kannenstieg ein „Repaircafé“. Seit 2019 machen ehrenamtliche Helfer dort wieder „heile“, was zu schade wäre, um es wegzuwerfen. In der Regel gilt: Je älter das Gerät, desto leichter lässt es sich reparieren.

Friedhelm Boese führt Buch: 2019 - als das Repaircafé im Bürgerhaus Kannenstieg startete - haben die ehrenamtlichen Tüftler insgesamt 131 kaputte Gerätschaften entgegengenommen, wovon sie 92 reparieren konnten. Im Jahr darauf waren es 84 Gegenstände. „Da haben wir 74 wieder heil gemacht.“ 2021 gab es 50 Reparatur-Wünsche, von denen 40 glückten. Der Rückgang bei den Aufträgen hat mit der Corona-Pandemie zu tun. Wegen Lockdown und Kontaktbeschränkungen musste die Reparaturwerkstatt für längere Zeit geschlossen bleiben. Doch jetzt sind die fleißigen Herren wieder voll im Einsatz. Alle 14 Tage - der nächste Termin ist am 20. April - stehen sie zwischen 15 und 17 Uhr in der Johannes-R.-Becher-Straße 57 parat. Mitstreiter sind stets willkommen.

Hohe Erfolgsquote

Im Schnitt seien es 70 bis 80 Prozent der defekten technischen Geräte, welche die Bürger im Repaircafé abgeben, die wieder zum Laufen gebracht werden, schätzt Boese. Darunter Staubsauger, Toaster, Radios, Mixer, Bügeleisen, Fernseher, Schwibbogen, Uhren, Kassettenspieler, Bohrmaschinen, Föhne und was nicht sonst noch alles. In der Regel gilt: Je älter das Gerät, desto leichter lässt es sich reparieren. Entscheidend sei, wie gut das Innenleben zu erreichen ist. Bei modernen Maschinen ist dort vieles verklebt, nicht mehr auseinanderzunehmen, vielmehr schon vom Werk aus auf Obsoleszenz angelegt. Bei älteren und hochwertigen Geräten sind dagegen Schrauben eingesetzt, die dann herausgelöst werden können. Als Grundsatz für die emsigen Reparateure gilt: „Wir probieren alles.“ Oftmals besteht eine emotionale Verbundenheit der Kunden zu ihren Geräten, weswegen sie sich um eine Reparatur bemühen. Normalerweise läuft es dann so ab: Die Bürger bringen ihre kaputten Geräte ins Repaircafé, wo eine Erstinspektion durch einen der ehrenamtlichen Tüftler erfolgt. Sofern dieser zur Einschätzung kommt, dass sich eine Reparatur lohnt, wird das Gerät dabehalten. Wenn es nicht direkt repariert werden kann, gibt es einen Beleg. Zwei Wochen später, beim nächsten Café, kann das Gerät dann im reparierten Zustand abgeholt werden. Manchmal sind es vier oder fünf, die in den zwei Stunden vorbeischauen, es waren aber auch schon 20. Im Übrigen nicht nur aus Magdeburg, sondern ebenso aus den umliegenden Kreisen.

Jeder gibt, was es wert ist

Im Bürgerhaus haben sich die Ehrenamtlichen in Eigeninitiative eine kleine Werkstatt eingerichtet. Nicht selten nehmen sie die Reparaturaufträge aber auch mit nach Hause, um sie dort wieder „heile zu machen“, wie Friedhelm Boese es ausdrückt. Alles in ihrer Freizeit. „Ich bin Rentner, da hat man ein wenig mehr Zeit“, sagt er mit einem Schmunzeln. Gut sieht es für den kaputten Video-Spieler aus, der an diesem Mittwoch abgegeben wird. „Die Mechanik läuft“, sagt der Ehrenamtliche nach der Ersteinschätzung. Er muss vermutlich nur gesäubert werden, ehe er wieder Filme abspielen kann. Die Reparaturen sind grundsätzlich kostenlos. Es gibt eine Spendenbox. „Jeder kann selbst entscheiden, was ihm die Arbeit wert ist“, so Boese. Mal sind es 10, 20 oder sogar 50 Euro, einmal waren es 30 Cent. Von den Spenden werden dann neue Werkzeuge für das Repaircafé angeschafft. Gleichzeitig wollen die Ehrenamtlichen keine Konkurrenz zu den Fachwerkstätten bilden. Mitunter stehen den Kunden die Tränen in den Augen, wenn das defekte Gerät wieder einwandfrei funktioniert. Und die Ehrenamtlichen freuen sich, dass es abermals geklappt hat. „Man ist stolz darauf, was man heile gemacht hat“, sagt Friedhelm Boese.

Warum reparieren?

„Weil vieles zu schade ist, es wegzuwerfen“, so das Credo. Die vier bis fünf Herren, die derzeit die Stammbesetzung bilden, haben früher etwa als Elektriker und Flugzeugmechaniker gearbeitet. Alle sind sie in der DDR sozialisiert. Das prägt: „Es wird nichts weggeworfen.“

(Quelle: Volksstimme, 13.04.2022)

 

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Mo

11

Apr

2022

„2 Jahre Integrationsgemeinwesenarbeit in Magdeburg – Eine Zwischenbilanz“

Seit Mitte 2020 verfügt die Landeshauptstadt Magdeburg über ein eigenes Team, welches dort vermittelt und unterstützt, wo sich im alltäglichen Zusammenleben verschiedene Kulturen begegnen – in der Nachbarschaft, in Kitas und Schule oder anderen öffentlichen Einrichtungen. Eine aufeinander aufbauende Teamarbeit, bestehend aus arabischen, pädagogischen und vernetzenden Strukturen, konnte in den letzten Jahren bereits Erfolge von dauerhaftem Charakter verbuchen: So wurden unter anderem etwa

- Beratungs- und Infoangebote zu Teilhabemöglichkeiten für neuzugewanderte Magdeburger*innen

- eine lokale Anlaufstelle (Projektbüro Lübecker Str. 23, 39124 Magdeburg) und

- Sprach- und Kulturmittlung in Nachbarschaften, Bildungseinrichtungen und Behörden

verwirklicht. Geplant sind außerdem partizipative Angebote, lokale Kooperationen, Begegnungsangebote im Stadtteil und mehr! Der Grund: Wer neu in unsere Stadt kommt, soll sich auch als Teil einer bestehenden Gemeinschaft fühlen und sich in diese integrieren können. Auch Schwierigkeiten im Zusammenleben sollen ernst genommen werden.

Unter Einhaltung der geltenden Hygieneauflagen können weiterhin Infoveranstaltungen, Begegnungsangebote und Sprachmittlungen angeboten werden. Die Resonanz seitens der Zielgruppe mit Migrationshintergrund ist beachtlich: Mehr als 200 Personen konnte schon geholfen werden, sich in unserer Landeshauptstadt zurecht zu finden. Mit vielen von ihnen steht das Projekt weiterhin in Kontakt, um Angebote weiterzugeben und Fragen zu beantworten.

Wer profitiert am Ende davon? Alle! Da Hürden und das damit verbundene Konfliktpotenzial im privaten und nachbarschaftlichen Bereich aktiv angegangen werden, kann das Zusammenleben im Stadtteil für alle Parteien deutlich angenehmer und freundlicher gestaltet werden.

Haben Sie noch Fragen oder Bedarf bzgl. einer Sprach- oder Nachbarschaftsvermittlung? Das Team der Integrationsgemeinwesenarbeit Magdeburg, Sawsan Hijazi und Christoph Diere, ist für Sie da und steht per E-Mail (vielfalt.gestalten@stadt.magdeburg.de) stets zur Verfügung!

Christoph Diere

Landeshauptstadt Magdeburg

Dezernat V - Soziales, Jugend und Gesundheit

Sachbearbeiter Integrationsgemeinwesenarbeit / Stellv. Projektkoordinator

 

 

 

 

سنتان من العمل المجتعي من أجل الاندماج في ماجديبورج

 

 

 

تمتلك ماجديبورج عاصمة ولاية زاكسن انهالت وفي ظل التنوع الثقافي الموجود فيها منذ منتصف عام 2020 فريقا خاصا يقدم الدعم والمشورة للمهاجرين القاطنين في المدينة بما يخص الحياة اليومية سواء في الحي، في دور رعاية الأطفال ، في المدارس وفي مختلف المرافق العامة. لقد حقق فريق العمل المؤلف من ناطقة باللغة العربية وزميلها التربوي نجاحا ملحوظا في السنوات الأخيرة يتلخص ب:

 

تقديم المشورة والورشات التعريفية للقاطنين الجدد في المدينة. كما ويقوم فريق العمل بمهمته كوسيط للغة والثقافة سواء في الجوار او في مختلف المؤسسات الرسمية والدوائر المنتشرة في المدينة عن طريق المكنب الموجود في

 

Lübecker Str. 23

 

 

 

يتم التخطيط أيضا للمزيد من العروض التشاركية والتعاون المحلي وأيضا المزيد من الفعاليات والاجتماعات بهدف دمج أكبر عدد من القاطنين الجدد في المجتمع المحلي وتعزيز شعورهم بأنهم جزء لا يتجزأ من المدينة. حتى الصعوبات التي يواجهها البعض في العيش معا ستؤخذ على محمل الجد.

 

 

 

لا يزال من الممكن ووفقا لمعايير السلامة المتبعة حاليا عقد الورشات التعريفية والوساطة اللغوية خصوصا ان استجابة الفئة المستهدفة ذات الخلفية المهاجرة رائعة حيث حصل أكثر من 200 شخص على المساعدة عن طريق فريق العمل في عدة مجالات وهذا سيساعد على استمرارية المشروع لتقديم المزيد من العروض والاجابة عن جميع الاستفسارات.

 

 

 

من المستفيد في النهاية من هذا العرض؟ الجميع!  لأنه ونظرا لاحتمالية وجود العقبات وما يرتبط بها من صراعات بسبب التنوع الثقافي يهدف المشروع لجعل العيش معا اكثر متعة و ود لجميع الأطراف.

 

 

 

هل لديكم استفسارات أو بحاجة لمساعدة لغوية؟ يرجى التواصل مع فريق العمل.

 

Sawsan Hijazi

 

Christoph Diere

 

 

 

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Mo

11

Apr

2022

Osterzeit im Herz-ASZ

Senioren im Kannenstieg malen Eier an

Was war zuerst da - Huhn oder Ei? Darüber sinnierten in fröhlicher Runde Senioren im Herz-ASZ. Das Alten- und Service-Zentrum im Kannenstieg hatte zu einem Osterfest mit kleiner Osterwerkstatt eingeladen. Während draußen Regen und Sturm peitschte, genossen die Gäste die Leckereien und stießen mit Eierlikör an. Mit Pinsel und Farbe wurden ausgepustete Eier bemalt und so mancher erinnerte sich an vergangene Kindheitstage.

(Quelle: Volksstimme, 09.04.2022)

 

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Fr

08

Apr

2022

Von Stadtteilfest in Nord bis buntes SWM-Gebäude

Termine und Themen in der GWA Kannenstieg

Im Rahmen der jüngsten Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg wurden einige in diesem Jahr anstehende Termine angekündigt. So wird am 14. Mai der Tag der Städtebauförderung mit einer Veranstaltung im Stadtteil begangen. Wie Stadtteilmanager Marcel Härtel informierte, wird es an diesem Tag von 13 bis 17 Uhr auf dem Bolzplatz an der Hans-Grundig-Straße diverse Spiel-, Sport- und Gesundheitsangebote geben. Die konkrete Planung würde beginnen, wenn die Nutzungsgenehmigung des Stadtgartenbetriebs vorliege. Weiterhin gibt es am 20. Mai wieder den Tag der Nachbarn. Wer dazu Aktionen plane, könne diese dem Stadtteilmanagement Neustädter See/Kannenstieg mitteilen, um diese dann publik zu machen, teilte Marcel Härtel weiter mit.

Der Bürgerverein Nord e. V. kündigte an, dass es in diesem Jahr wieder ein gemeinsames Stadtteilfest für den Kannenstieg und Neustädter See geben soll. Termin ist am 9. Juli. Der Veranstaltungsort sei aktuell noch in der Schwebe, hieß es in der GWA-Sitzung. Ein Fest auf dem Gelände des Stadtteiltreffs „Oase“ an der Pablo-Neruda-Straße werde aber angestrebt. Hier war auch in der Vergangenheit schon gefeiert worden.

Für die Durchführung des Stadtteilfests wurden vom Bürgerverein 1150 Euro aus dem Initiativfonds der GWA beantragt und auch von der Teilnehmerrunde bewilligt. Ebenfalls bewilligt wurden von dem Bürgergremium 500 Euro für die Gestaltung des ehemaligen SWM-Gebäudes an der Johannes-R.-Becher-Straße. Die Pfingstgemeinde will das Objekt mit Jugendlichen farbig gestalten.

(Quelle: Volksstimme, 08.04.2022)

 

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Mi

06

Apr

2022

Repaircafé im Kannenstieg öffnet heute

Bereits seit mehreren Jahren gibt es im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, das Repaircafé. Dorthin können Leute ihre defekten technischen Geräte bringen. Ehrenamtliche Helfer versuchen dann, sie wieder in Gang zu bringen. In einer kleinen Werkstatt, die sich die Mitarbeiter selbst eingerichtet haben, wird versucht, sofort Hilfe zu leisten, oder das Gerät kann beim nächsten Termin wieder abgeholt werden, wie der Deutsche Familienverband als Träger des Bürgerhauses informiert. „Gegen einen kleinen Obolus versuchen sie diese Dinge wieder zum Funktionieren zu bringen und außerdem dabei etwas Gutes für unsere Umwelt zu tun“, heißt es weiter. Denn bei erfolgreicher Reparatur wird Müll vermieden. Das Repaircafé im Kannenstieg öffnet am heutigen Mittwoch von 15 bis 17 Uhr. Die nächsten Termine sind alle 14 Tage, also am 20. April, 4. Und 18. Mai.

(Quelle: Volksstimme, 06.04.2022)

 

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Di

05

Apr

2022

Mittagstisch im Wohncafé

Ehrenamtlicher Koch ermöglicht Angebot

Ab Freitag, 8. April, wird es im Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, wieder einen gemeinsamen Mittagstisch geben. „Vor wenigen Wochen gab es einen öffentlichen Aufruf zur Suche nach einem ehrenamtlichen Koch für unseren Mittagstisch“, berichtet Heiko Baumeister, Leiter der Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen.

„Durch diesen Aufruf konnten wir Christian für unsere Arbeit im Treffpunkt Wohncafé begeistern. Wohnhaft in Haldensleben, reist er alle zwei Wochen an, um leckere Gerichte samt Dessert zu kochen“, informiert er weiter. „Ich freue mich auf diese tolle Aufgabe und ganz besonders auf die vielen Gäste, die zu dem Mittagstisch kommen“, freut sich der gebürtige Magdeburger auf seine ehrenamtliche Aufgabe im Milchweg. „Wir hatten gute Gespräche und schnell war klar, dass Christian das Angebot der Pfeifferschen Stiftungen im Milchweg sehr bereichern wird. Unser Ziel ist es, dass niemand alleine Essen muss. Daher freut es uns sehr, dass wir an alte Zeiten anknüpfen und wieder einen Mittagstisch anbieten können“, äußert sich Quartiersmanager Heiko Baumeister. Gemeinsam gegessen wird künftig alle zwei Wochen freitags, beginnend am 8. und 22. April um 12 Uhr. „Damit der Küchenchef nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig kocht, wird um eine verbindliche Anmeldung gebeten“, verweist Heiko Baumeister. Dies könne im Rahmen der Veranstaltungen im Wohncafé oder telefonisch unter 99 00 71 38 zu den Sprechzeiten im Quartiersbüro erfolgen.

(Quelle: Volksstimme, 05.04.2022)

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Fr

01

Apr

2022

Straßenmalaktion für Frieden in der Ukraine

Der Bürgerverein Nord und das Stadtteilmanagement Neustädter See/Kannenstieg rufen zu einer Solidaritätsaktion für Frieden in der Ukraine auf. Am kommenden Montag, 4. April, ab 14 Uhr stehen dafür Straßenmalfarbe und Kreide zur Verfügung, „um ein bildliches Symbol der Solidarität für die Menschen in der Ukraine zu setzen“, wie es im Aufruf heißt. Auf der Westseite des Neustädter Platzes, in Höhe der Dr.-Grosz-Straße 3, soll unter anderem mit Kindern des Hortes „Weltentdecker“ ein farbiges Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine gesetzt werden.

(Quelle: Volksstimme, 01.04.2022)

 

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Fr

01

Apr

2022

Putzeinsatz für Nordlichter am Lindwurm

Im Rahmen der jüngsten Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg rief Sprecher Lutz Fiedler am Mittwoch zu einem Frühjahrsputz im Rahmen der stadtweiten Aktion „Magdeburg putzt sich“ auf. Auch die GWA Neustädter See wird sich an dem Aufruf beteiligen, wie es weiter hieß.

Die gemeinsame Putzaktion für die beiden Stadtteile im Wohngebiet Nord soll am Sonnabend, 9. April, von 10 bis 12 Uhr durchgeführt werden. Treffpunkt für die Teilnehmer ist an der Westseite der Lindwurmbrücke über den Magdeburger Ring. Drei Wochen nach dem Start zum diesjährigen Frühjahrsputz „Magdeburg putzt sich“ wurden beim Städtischen Abfallwirtschaftsbetrieb bereits 262 Aktionen mit mehr als 5700 Teilnehmern angemeldet. Allein in dieser Woche sind 40 Aktionen mit über 86o Personen geplant, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Der Aktionszeitraum begann am 12. März und endet am 30. April. Dann ist eine Abschlussveranstaltung am „Mückenwirt“ geplant. Infos gibt es unter www.magdeburg.de.

(Quelle: Volksstimme, 01.04.2022)

 

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Do

31

Mär

2022

GWA ruft zur Magdeburg putzt sich Aktion auf

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Do

31

Mär

2022

Lesenachmittag im Treffpunkt Wohncafé

Am Donnerstag, 7. April, ab 14 Uhr lädt der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, zu einem Lesenachmittag mit Geschichten und Gedichten ein. Gerne können auch eigene Texte mitgebracht werden, teilt die Einrichtung mit. Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38.

(Quelle: Volksstimme, 31.03.2022)

 

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Mi

30

Mär

2022

Ein Zeichen der Solidarität

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Mi

30

Mär

2022

Grundigstraße wird später saniert

Stadtverwaltung hat schlechten Zustand der Fahrbahn im Kannenstieg im Blick

Die Fahrbahn in der Hans-Grundig-Straße ist seit über einem Jahr ein Flickenteppich. Das wird sich laut Stadtverwaltung auch nicht so schnell ändern.

Eine Fahrt durch die Hans-Grundig-Straße ist ziemlich holprig. Großflächige, wenn auch nicht tiefe Löcher auf der Fahrbahn machen sich auch bereits bei langsamer Fahrt bemerkbar. Die SPD-Fraktion wollte daher per Ratsanfrage von der Stadtverwaltung wissen, wann eine Besserung in Sicht ist. Ausgehend von der nun vorliegenden Stellungnahme des Magdeburger Baubeigeordneten Jörg Rehbaum lautet die Antwort darauf: nicht so bald. Dabei habe die Straßenbauverwaltung das Problem durchaus erkannt und auch im Auge. So seien bereits an mehreren Stellen Bohrkerne entnommen worden, um den Zustand genau bewerten zu können. Grund für die Verschlechterung sei der Umleitungsverkehr, der während der Sperrung der Johannes-R.-Becher-Straße für den Trassenbau für die Straßenbahn dort entlang geführt worden war. Von einer „intensiven Befahrung und der damit verbundenen erheblichen Straßenbelastung“, spricht Rehbaum in diesem Zusammenhang. Demnach habe die Straße nunmehr „durchgehend eine defekte Oberfläche“, wie er weiter konstatiert. Mit den Mitteln und Verfahren des städtischen Bauhofs könne dieses Problem aber nicht ohne weiteres behoben werden, da die betroffenen Flächen schlicht zu groß seien. Allerdings sei durch die geringe Tiefe der Schadstellen von einem bis drei Zentimeter die Verkehrsgefährdung auch eher gering - vorausgesetzt, man hält sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit von Tempo 30. Es könne aber sein, dass es durch die Löcher im Sommer staubiger wird. Zudem seien die Fahrgeräusche lauter, so der Beigeordnete.

Doch wann kann die Stadt etwas dagegen unternehmen?

Vorerst noch gar nicht. Wie bereits berichtet, muss die Hans-Grundig-Straße noch einmal als Umleitungsstrecke herhalten, wenn die Magdeburger Verkehrsbetriebe das neue Gleiskreuz an der Kreuzung Ebendorfer Chaussee/Milchweg einbauen. Diese Arbeiten sollen in diesem Jahr durchgeführt werden. Eine Reparatur der Fahrbahn sei vorher schon aus zeitlichen Gründen nicht möglich gewesen, sagt Jörg Rehbaum, da sie öffentlich hätten ausgeschrieben werden müssen. Allerdings seien bereits Kostenberechnungen für die Sanierung der Grundigstraße erstellt worden. Die Umsetzung sei vom Baufortschritt beim Gleiskreuz abhängig, weist der Beigeordnete hin. Nach aktuellem Stand könne man daher frühestens Anfang 2024 mit einem Beginn der Baumaßnahme in der Hans-Grundig-Straße rechnen, kündigt er an.

(Quelle: Volksstimme, 30.03.2022)

 

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Mo

28

Mär

2022

Basteln zu Ostern

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Mo

28

Mär

2022

Partnerstädte entdecken

Seniorenprojekt im Herz-ASZ Kannenstieg

Bereits im vergangenen Januar fand im Herz-ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg eine Ausstellung zu den sieben Partnerstädten Magdeburgs statt. Die Seniorinnen, die die Einrichtung regelmäßig besuchen, hatten zuvor über mehrere Wochen zu den Städten Harbin in China, Nashville in den USA, Sarajewo in Bosnien und Herzegowina, Saporischja in der Ukraine, Le Havre in Frankreich, Radom in Rumänien sowie Braunschweig in Deutschland Informationen gesammelt und Plakate erstellt.

Vor wenigen Tagen nun besuchten die Teilnehmer des Projekts das Rathaus am Alten Markt. In einer einstündigen Führung durch die Räumlichkeiten wurden die Beteiligten über die Entstehung und das Bestehen der Partnerschaften informiert, wie ASZ-Mitarbeiterin Annette Münzel berichtet. „So war es möglich, Partnerschaftsverträge zu begutachten sowie einige Fakten zu den Partnerstädten zu erfahren“, erklärt sie. Ein Thema sei zudem auch die Frage gewesen, ob und wie die Senioren der fünf Magdeburger Alten- und Service-Zentren die ukrainische Partnerstadt, die Ukraine oder Geflüchtete in Magdeburg unterstützen können.

Die Führung wurde ergänzt mit interessanten Fakten über die Stadt Magdeburg, das Magdeburger Rathaus und das Magdeburger Recht. „Die verschiedenen Räume im Rathaus und besonders der Otto-von-Guericke-Saal, in dem die Stadtratssitzungen stattfinden, fanden großes Interesse“, berichtet Annette Münzel weiter. Besonderer Höhepunkt für alle sei zudem die Möglichkeit gewesen, den Balkon des Rathauses zu betreten und einen Blick auf den Alten Markt und die angrenzenden Gebäude zu werfen. Ein gemeinsames Weiterarbeiten am Thema Partnerstädte ist geplant, kündigt die ASZ-Mitarbeiterin an.

(Quelle: Volksstimme, 26.03.2022)

 

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Fr

25

Mär

2022

Osterbasteln im Stadtteiltreff „Oase“

Das Stadtteilmanagement Neustädter See/Kannenstieg lädt am Mittwoch, 6. April, ab 15 Uhr zu einem vorösterlichen Bastelnachmittag ein. Kinder und Familien sind dabei willkommen, um im Stadtteiltreff „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, gemeinsam Osterdekorationen anzufertigen. „Neben dem kreativen Angebot werden kleine Spielformate zur Verfügung stehen, so dass neben dem konzentrierten Basteln auch ausgiebig Bewegung möglich sein wird“, informiert Stadtteilmanager Marcel Härtel. Unterstützt wird er durch Mitglieder des Bürgervereins und Mitarbeiter des Stadtteiltreffs. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, die Angebote sind kostenfrei und für einen kleinen Betrag stellt der Bürgerverein Getränke bereit, heißt es weiter.

(Quelle: Volksstimme, 25.03.2022)

Anmerkung zum Artikel: Der Bastelnachmittag beginnt um 14.00 Uhr. Darüber hinaus findet am Donnerstag, 7. April ab 14.00 Uhr ein weiterer Bastelnachmittag im Begegnungszentrum Kannenstieg, J.-R.-Becher-Str. 56 statt.

 

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Fr

25

Mär

2022

GWA Kannenstieg trifft sich am Mittwoch

Die nächste Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg findet am Mittwoch, 30. März, statt. Das Stadtteilmanagement Neustädter See/Kannenstieg und der Bürgerverein Nord informieren über ihre geplanten Vorhaben. Außerdem gibt es aktuelle Informationen zum Stadtteilgeschehen. Die GWA-Sitzung beginnt um 17.30 Uhr im Begegnungszentrum Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 56.

(Quelle: Volksstimme, 25.03.2022)

 

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Mi

23

Mär

2022

Kannenstiegler müssen auf Wartehäuschen warten

Vergabe von Werberechten soll bald im Stadtrat beschlossen werden / Beigeordneter bittet um Geduld

Seit Ende vergangenen Jahres fährt die Straßenbahn auf der neu gebauten Strecke durch den Kannenstieg. Zur Eröffnung mussten die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) den Fahrgästen einen Wermutstropfen einschenken: An drei Haltestellen gibt es derzeit noch keine Wartehäuschen. Frühestens im kommenden Jahr sollen sein aufgestellt werden, hieß es zunächst.

Das befand die SPD-Fraktion im Stadtrat als zu lang und beantragte im Sinne der Fahrgäste im Januar eine vorzeitige Aufstellung von Unterständen zum Schutz vor Regen und Schnee. Eine Stellungnahme der Stadtverwaltung dazu liegt mittlerweile vor, allerdings mit dem Status „Nicht öffentlich“ versehen. Hintergrund sind laufende Vertragsverhandlungen, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind, wie die Verwaltung mitteilt. Die Stadt vergibt derzeit ihre Außenwerberechte neu, zu denen auch die Ausstattung der Haltestellen der MVB gehören. Derzeit ist noch das Unternehmen Ströer dafür verantwortlich. Der aktuelle Vertrag läuft aus. Ein neuer tritt voraussichtlich am 1. Januar 2023 in Kraft - ob wieder mit Ströer oder einem anderen Unternehmen ist Gegenstand der aktuellen Verhandlungen.

Die Volksstimme bat die Verwaltung, die Grundaussage der Stellungnahme freizugeben – kommen die Wartehäuschen nun früher oder nicht? Magdeburgs Baubeigeordneter Jörg Rehbaum antwortet: „Wir versuchen, eine Lösung für die fehlenden Fahrgastunterstände zu finden. Dies ist uns leider noch nicht gelungen.“ Er verweist ebenfalls auf die Neuvergabe der Werberechte. Seinen Angaben nach soll die Entscheidung dazu zeitnah im Stadtrat behandelt werden. Sobald es einen Beschluss gibt, werde man Kontakt zum neuen Vertragspartner aufnehmen, „um die fehlenden Wartehäuschen im Bereich Kannenstieg mit ihm zu erörtern und zu einer alsbaldigen Lösung zu gelangen“, versichert der Beigeordnete. „Wir verstehen die Unannehmlichkeiten, welche die derzeitige Wartesituation an den Haltestellen für die dort wohnenden Menschen hervorrufen, und können nur um noch etwas Geduld bitten“, so Jörg Rehbaum.

(Quelle: Volksstimme, 23.03.2022)

 

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Di

22

Mär

2022

Frühstück im Treffpunkt Wohncafé

Am Mittwoch, 30. März, lädt der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, ab 9.30 Uhr zum Frühstück ein. In geselliger Runde gibt es bei Kaffee, Obst und Backwaren einiges zu erzählen. Die Unkosten betragen 3,50 Euro. Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38 ist erforderlich.

(Quelle: Volksstimme, 22.03.2022)

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Fr

18

Mär

2022

Austausch für pflegende Angehörige

Am Montag, 28. März, treffen sich wieder Angehörige von Pflegepatienten im Herz-ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57. Der Erfahrungsaustausch beginnt um 10 Uhr. Interessierte sind willkommen.

(Quelle: Volksstimme, 18.03.2022)

 

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Do

10

Mär

2022

Grundigstraße weiter löchrig

Fahrbahnsanierung im Kannenstieg ist Thema im Stadtrat

Seit mittlerweile über einem Jahr sind die Hans-Grundig-Straße und in Verlängerung auch die Otto-Nagel-Straße eine einzige Holperstrecke. Die immensen Schneemassen und der damit einhergehende Frost hatten im Februar 2021 für schwere Schäden in der Asphaltschicht der Wohngebietsstraße im Kannenstieg gesorgt. Bislang waren aber noch keine Sanierungsarbeiten durchgeführt worden.

SPD-Stadträtin Julia Brandt hat die Problematik in der jüngsten Ratssitzung auf die Tagesordnung gesetzt. In ihrer Anfrage an die Stadtverwaltung geht sie auch auf die hohe Beanspruchung der Strecke im vergangenen Jahr ein. Denn während der Baumaßnahmen für die neue Straßenbahntrasse in der Johannes-R.-Becher-Straße war die Grundigstraße Umleitungsstrecke. Auch die Busse der Magdeburger Verkehrsbetriebe waren dort unterwegs, was zusätzlich die Fahrbahn beansprucht habe. Weil noch ein Gleiskreuz an der Ebendorfer Chaussee eingebaut werden muss, wird die Strecke ab dem Frühjahr erneut für den Umleitungsverkehr genutzt. Auch aus diesem Grund wurde die Straße noch nicht saniert. Die Stadträtin will nun wissen, ob nach der neuerlichen Umleitung eine Instandsetzung der Fahrbahn geplant ist und ob es dafür bereits einen Zeitplan gibt. Mangels Zeit in der Sitzung werden die Antworten schriftlich durch die Verwaltung gegeben.

(Quelle: Volksstimme, 10.03.2022)

 

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Mi

09

Mär

2022

Ein Herz für den Frieden

Sigrid Backhaus blickt mit Entsetzen auf die Nachrichten aus der Ukraine. Wie viele Seniorinnen aus dem Herz-Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Kannenstieg kennt sie Flucht und Vertreibung nur zu gut. Ihrem Wunsch nach Frieden will sie mit einem gestalteten Herz Ausdruck verleihen, auf dem das Wort in vielen Sprachen steht. Hier gestaltet sie es mit Mitarbeiterin Angelika Schmidt.

(Quelle: Volksstimme, 09.03.2022)

 

 

 

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Mi

09

Mär

2022

Gemeinsam Hilfe für Menschen aus der Ukraine organisieren

Netzwerke bewähren sich bei aktuellen Herausforderungen

Über 350 Personen haben sich innerhalb einer Woche in die Datenbank für freiwillige Hilfsangebote eingetragen. Die Datenbank wird von der Freiwilligenagentur Magdeburg, der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt und der Landeshauptstadt Magdeburg gepflegt. So kann schnell auf konkrete Hilfsangebote zugegriffen werden, wenn Unterstützung bei der Registrierung von Ankommenden aus der Ukraine, bei der Begleitung zu Terminen und bei der Bereitstellung von Möbeln oder Hausratsgegenständen nötig ist. In bewährter Netzwerkarbeit wurden innerhalb weniger Tage Informationen zusammengetragen, Infoblätter übersetzt und Spendenaktionen initiiert. „Auch wenn der Anlass furchtbar ist, so sind wir doch überwältigt von der Hilfsbereitschaft der Magdeburger. Wir konnten schon viele Hilfesuchende unterstützen und unsere Räume waren schon mehrfach mit Sachspenden für Geflüchtete an der ukrainisch-polnischen Grenze gefüllt“, berichtet Manja Lorenz, Mitarbeiterin der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Daniel Adler koordiniert sie die Annahme von Sachspenden im einewelt haus und die Zusammenarbeit mit der Deutsch-Ukrainischen Vereinigung Sachsen-Anhalt.

Auch in der Freiwilligenagentur steht das Telefon seit Tagen nicht still. „Viele Menschen wollen ihre Solidarität mit dem ukrainischen Volk zeigen, bieten Zeit- und Sachspenden. Zum Glück gibt es gute Kooperationsbeziehungen zu vielen Akteuren, Ämtern und Behörden, die die schnelle Vermittlung dieser Angebote erleichtern“, so die Zwischenbilanz von Birgit Bursee aus der Freiwilligenagentur. Dort werden zur Zeit insbesondere Helfende zur Unterstützung der Erstaufnahme, zur Übersetzung bei Terminen und Sortierung von Sachspenden vermittelt. Aber auch die Unterstützung bei Sprachlern- und Integrationsangeboten wird schon vorbereitet, da aktuell nicht damit zu rechnen ist, dass die Geflüchteten in naher Zukunft in ihre ukrainische Heimat zurückkehren können. Die Hilfe der Magdeburger wird also noch länger nötig sein, so die klare Botschaft der Netzwerkpartner.

Aktuelle Informationen zu Spendenaktionen, Partnern und Angeboten sind auf den Homepages der Netzwerkpartner zu finden:

www.agsa.de

www.freiwilligenagentur-magdeburg.de

www.magdeburg.de

 

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Do

03

Mär

2022

Kreativnachmittag im Treffpunkt Wohncafé

Ab Donnerstag, 10. März, bietet der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, wöchentlich ab 14 Uhr einen Kreativnachmittag an. Interessierte melden sich unter Telefon 99 00 71 38 an. Die Unkosten betragen 2 Euro.

(Quelle: Volksstimme, 03.03.2022)

 

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Mi

23

Feb

2022

Frauentagsbrunch und Rathausausflug

Das Herz-Alten- und Servicezentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, plant für Donnerstag, 10. März, einen Frauentagsbrunch.

Anlässlich des Internationalen Frauentags wird dieser ab 11.30 Uhr durchgeführt und Anmeldungen werden bereits jetzt entgegengenommen. Weiterhin steht am Mittwoch, 16. März, ein Ausflug in die Innenstadt an. Im Alten Rathaus soll die Ausstellung über die Magdeburger Partnerstädte besucht werden. Treffpunkt hierfür ist um 10 Uhr vor dem Rathaus. Kontakt zum Herz-ASZ unter Telefon 251 29 33.

(Quelle: Volksstimme, 23.02.2022)

 

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Mi

23

Feb

2022

Jugendliche sollen SWM-Haus gestalten

Die Pfingstgemeinde Vaters Haus möchte ihr Gelände im Kannenstieg aufwerten. Auf der jüngsten Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg wurde eine entsprechende Projektidee vorgestellt. Demnach soll das ehemalige Gebäude der Städtischen Werke Magdeburg (SWM) an der Johannes-R.-Becher-Straße gemeinsam mit Jugendlichen farbig gestaltet werden. Zur finanziellen Unterstützung dieses Vorhabens soll auf der kommenden Sitzung der GWA ein Antrag für Mittel aus dem Initiativfonds gestellt werden, hieß es weiter. Termin der Sitzung ist am 30. März, der Ort wird noch bekanntgegeben.

(Quelle: Volksstimme, 23.02.2022)

 

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Fr

18

Feb

2022

Bowlen bleibt beliebt

Center am Pfahlberg hat seit einer Woche wieder geöffnet

Am 10. Februar wurde das Bowling-Center am Pfahlberg wiedereröffnet. Geschäftsführerin Diana Rabe-Sens hat sich entschlossen, die Anlage weiterzuführen. Sie hat bereits Erfahrung.

Seit einer Woche hat das Center „Play Bowling Magdeburg“ am Pfahlberg wieder geöffnet – und einen schöneren Start hätte es für die Geschäftsführerin des neuen Unternehmens, Diana Rabe-Sens, wohl nicht geben können. Denn gleich am ersten Wochenende waren die Bowling-Bahnen ausgebucht und auch die Tischtennis- und Billard-Bereiche gut nachgefragt.

Nach der langen Pause freut sie sich, die Bahnen wieder in Betrieb zu sehen. Zwar kann aufgrund der Pandemie-Bestimmungen nur jede zweite Bahn besetzt werden, doch die Stimmung und das Ambiente, das für sie mit zu einem Bowling-Erlebnis gehört, sind bereits zu spüren. „Wir freuen uns und sind froh, Teil der Freizeit-Szene sein zu können“, sagt sie.

Die Liga-Spieler seien in den vergangenen eineinhalb Jahren teils bis nach Halle gefahren, um nach Wettbewerbsbedingungen zu spielen. Jetzt sind sie wieder in der Landeshauptstadt verortet und sie hofft, dass sich auch wieder Kooperationen wie mit dem Footballverein ergeben. Dies möchte die Geschäftsführerin, die aus Magdeburg stammt und früher schon im Marketingbereich für das Bowling-Center arbeitete, ebenso auf den Weg bringen wie die Zusammenarbeit mit DJs freitags und sonnabends.

Öffnungszeiten von donnerstags bis sonntags

Vorerst ist die Bahn donnerstags bis sonntags geöffnet. „Würden wir nach der Nachfrage gehen, dann könnten wir auch an mehr Tagen öffnen, aber personell können wir es noch nicht“, sagt sie. Die Corona-Pandemie habe dazu beigetragen, dass sich viele Leute, die vorher in der Gastronomie und im Servicebereich tätig waren, umorientiert haben. Umso glücklicher ist sie, dass es ein Online-Buchungssystem gibt. Denn die telefonischen Nachfragen seien kaum zu bewältigen gewesen. Aktuell gibt es im Center eine Snackbar. Wenn die Renovierungsarbeiten abgeschlossen sind, soll auch das Restaurant, das frühere Chicago’s, wieder öffnen. Diana Rabe-Sens ist übrigens auch leidenschaftliche Bowlerin. „Aber es ist kurios: Sobald man im Bowling Center arbeitet, kommt man nicht mehr dazu.“ Was ihr an dem Sport gefällt, ist die Eignung für alle Altersgruppen. Auf 14 der 30 Bahnen kann mit Bande gespielt werden, so dass auch Kinder Erfolgserlebnisse haben können. Einen Tipp für alle Hobbybowler hat sie: „Am besten richtet man sich nach den Pfeilen und wirft den Ball mittig. Wichtig ist dabei, den Arm gerade zu lassen, damit die Kugel die Bahn hält.“ Für das kommende Wochenende sind noch einige wenige Reservierungen möglich.

(Quelle: Volksstimme, 18.02.2022)

 

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Di

15

Feb

2022

Literatur auf der Straße

Studenten wollen neue Orte für Bücher schaffen

Der Stadtteilmanager vom Kannenstieg und Neustädter See, Marcel Härtel, thematisierte in der letzten GWA-Sitzung eine Anfrage von Studenten der Otto-von Guericke-Universität. Sie wollten demnach von ihm wissen, wo im Stadtteil geeignete Plätze seien, um sogenannte Bücherschränke aufzustellen. Hinter der Anfrage stehen Studenten des Projekts „Bücherschränke für Magdeburg“. Sie haben sich das Ziel gesetzt, ab 2023 im Kannenstieg, aber auch an anderen Standorten in der Landeshauptstadt, ungefähr 20 öffentlich zugängliche Bücherschränke aufzustellen. Hier könnten die Anwohner jederzeit Literatur aller Art mit nach Hause nehmen, aber auch nicht mehr gebrauchte Bücher in den Schrank stellen, erklärt Patricia Penzel die Idee. Die 20-Jährige studiert wie diem meisten ihrer sieben Projekt-Kollegen „Cultural Engineering“, das Kulturwissenschaften mit Logistik und Wirtschaft verbindet. „Die Bücherschränke sind etwa für Leute interessant, die die Bibliothek nicht vor der Tür haben“, sagt sie. Sie wollen damit auch das künstlerische Flair in die Stadt zurückholen, die derzeit von Baustellen durchzogen sei. Wie die Schränke aus Holz letztendlich aussehen und von wem sie gebaut werden sollen, werde im März feststehen. Dann sei das Konzept fertiggestellt. Vorgesehen ist unter anderem, dass die Schränke barrierefrei zugänglich sein sollen. Deshalb habe man sich bewusst gegen Telefonzellen entschieden, die in anderen Städten als Büchersammelstation genutzt werden, so Penzel. Außerdem sollen die Schränke professionelle Graffitis zieren. Vorbild sind dabei, laut Projektleiter Christian Antz, die farbenfrohen Bauwerke des Architekten Carl Krayl aus den 1920er-Jahren. Er verwandelte Magdeburg damals in eine „Bunte Stadt“.

Neben dem künstlerischen Aspekt könnten die Bücherschränke auch zu einem Kommunikationsort und sozialen Treffpunkt in den Stadtteilen werden, meint Penzel. Die Studentin spricht aber auch ein Problem an: „Wir müssen mit Vandalismus rechnen, deshalb muss der Standort gut gewählt sein.“ Sie seien daher gerade auf der Suche nach belebten und beleuchteten Plätzen in der Stadt und hoffen dabei auf Vorschläge der Stadtteilmanager. Die Studenten orientieren sich an den Bücherschränken, die in Hannover seit dem Jahr 2005 stehen. Aufgrund der guten Standortwahl sei dort der Vandalismusschaden an den aktuell etwa 100 Buchstationen gering, meint Projektleiter Christian Antz.

Die Projektkosten (noch unbekannter Höhe) sollen durch Förderprogramme und Spenden finanziert werden. Buchpaten sollen dann ein Auge auf die Schränke haben. Stadtteilmanager Marcel Härtel zeigt sich jedenfalls von der Idee angetan und hat schon Vorschläge, wo der Bücherschrank vor Ort stehen könnte. Etwa vor dem Bürgerhaus oder an der Haltestelle des Kannenstieg-Centers.

(Quelle: Volksstimme, 15.02.2022)

 

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Sa

12

Feb

2022

Neubesetzung im Vorstand des Bürgervereins

Die Mitglieder des Bürgervereins Nord e. V. haben bei einer Versammlung Anfang Januar ihren Vorstand umbesetzt. Darüber informierte der Verein diese Woche bei einer Sitzung der GWA Kannenstieg. Als neuer Kassenwart ist demnach Marcel Härtel gewählt worden. Den Posten als Schriftführerin hat nun Silke Henke inne. Die Vorsitzende des Vereins, Anke Grupe, und ihr Stellvertreter, Stefan Seidel, sind bei der Wahl in ihrem Amt bestätigt worden. Die Neubesetzung des Vorstandes ist nötig geworden, weil der Posten des Kassenwartsfrei wurde. Der Bürgerverein Nord e. V. setzt sich für die Interessen der Einwohner von Kannenstieg und Neustädter See ein und hat aktuell 24 Mitglieder.

(Quelle: Volksstimme, 12.02.2022)

 

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