Nachrichtenarchiv

Hier finden Sie eine Übersicht aller veröffentlichten Artikel.

Mi

13

Okt

2021

Weniger Parkplätze am Hanns-Eisler-Platz

Fläche vor Zehngeschosser wird im Zuge des Trassenbaus für die Straßenbahn umgestaltet

Seit dem vergangenen Montag gilt auf dem großen Parkplatz vor dem Zehngeschosser am Hanns-Eisler-Platz ein Park- und Halteverbot. Die dort geplante Baumaßnahme steht in Verbindung mit der neuen Trasse für die Straßenbahn, wie Tim Stein, Sprecher der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB), auf Volksstimme-Anfrage erklärt.

„Die Neuaufteilung des Straßenquerschnitts mit neuer Straßenbahntrasse und Haltestelleninseln bedingt auch eine Neuordnung der Fläche des Parkplatzes“, teilt er mit. Dazu werde der gesamte Parkplatz in den kommenden Wochen umgestaltet und grundhaft erneuert. Im Zuge der Arbeiten sollen die Stellplätze neu aufgeteilt werden, erläutert er. So werden beispielsweise die bisherigen Längsparker-Stellplätze in senkrecht angeordnete Plätze umgebaut. Außerdem werden Flächen für Baumpflanzungen geschaffen, berichtet Tim Stein weiter. Vor gut fünf Jahren waren auf dem Parkplatz zahlreiche Pappeln aus Sicherheitsgründen gefällt worden. Nachpflanzungen wurden damals zwar bereits angekündigt, aber bislang nicht umgesetzt.

„Für den Umbau des gesamten Parkplatzes sind acht Wochen vorgesehen“, kündigt Tim Stein an. Das hat natürlich Auswirkungen auf die Anwohner des Blocks mit gut 160 Wohnungen. Um die Einschränkungen für sie zu minimieren, wird erst die südliche Hälfte des Parkplatzes saniert, im Anschluss dann der nördliche Bereich. Die jeweils andere Seite kann in der Zwischenzeit genutzt werden. Alternativ verweist der MVB-Sprecher auf die benachbarten Wohngebietsstraßen, die zum Parken genutzt werden können, sowie den von den MVB eigens eingerichteten Parkplatz südlich der Ebendorfer Chaussee zwischen Milchweg und Bleichenweg. Dieser war im Vorjahr unter anderem für die Anwohner des Loitscher Wegs eingerichtet worden. Durch den Umbau wird sich die Zahl der Stellplätze leicht verringern. Statt derzeit noch 110 Abstellmöglichkeiten für Pkw werden es dann 97 Stellplätze sein, wie Tim Stein ankündigt.

(Quelle: Volksstimme, 13.10.2021)

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Mi

13

Okt

2021

Gesundheitstag im ASZ Kannenstieg

Im Herz-ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, wird am Mittwoch, 20. Oktober, von 11 bis 14 Uhr ein Gesundheitstag mit Vitalmessung, Daumen-Yoga und Ernährungstipps durchgeführt.

(Quelle: Volksstimme, 13.10.2021)

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Di

12

Okt

2021

Kalender 2022 eingetroffen

Seit 2012 erscheint ein Kalender für den Kannenstieg und den Neustädter See. So auch für 2022. Nach vielen verschiedenen Themen stehen diesmal Veranstaltungen und Projekte für Kinder und Familien im Mittelpunkt des Kalenders. Der Kalender im A3 Format ist ab sofort im Stadtteiltreff Oase und am Freitag zum Stadtteilfest  erhältlich.

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Di

12

Okt

2021

Schulweg wird freigelegt

Schwierig war bislang die Nutzung des Gehwegs zwischen Neuem Sülzeweg und Grundschule „Am Kannenstieg“. Hoch wuchs das Unkraut an beiden Rändern, wie eine Leserin hinwies. Laut Stadtverwaltung sind diese selbst sowie die Grundstückseigentümer jeweils bis zur Wegmitte für die Pflege zuständig. „Hier sind auf beiden Seiten inzwischen eine Reinigung und Grünschnitt veranlasst worden“, teilt Sprecherin Kerstin Kinszorra nach dem Leserhinweis mit. Diese erfolgten auch bereits.

(Quelle: Volksstimme, 12.10.2021)

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Do

07

Okt

2021

„Vorguckerfest“ als Ausgleich für Bauverzug

Am 15. Oktober wird im Kannenstieg groß gefeiert, obwohl es eigentlich noch gar keinen Grund dafür gibt. Die zu diesem Termin geplante offizielle Eröffnung der neuen Straßenbahnstrecke entlang der Johannes-R.-Becher-Straße fällt bekanntlich ins Wasser. Die Kabel für die Oberleitungen lassen auf sich warten. Die Planungen für das Stadtteilfest sollten deshalb aber nicht erneut über Bord geworfen werden. Deshalb wird nun ein „Vorguckerfest“ veranstaltet, wie es die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) nennen. „Man kann davon ausgehen, dass es ein echter Hingucker sein wird“, wie jetzt das Stadtteilmanagement Neustädter See/Kannenstieg mitteilt. „Auf der circa 250 Meter langen Festmeile, inklusive Bühne und einer zusätzlichen 40 mal 40 Meter großen Spielwiese  werden mehr als 25 Akteure über 40 verschiedene Angebote präsentieren“, heißt es weiter. Zahlreiche Einrichtungen und Institutionen aus dem Stadtteil werden sich am Gelingen beteiligen. Beginn ist um 13.30 Uhr unter anderem mit Hüpfburg, Fotobox und Bungee Jump.

(Quelle: Volksstimme, 07.10.2021)

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Di

28

Sep

2021

Flohmarkt im Bürgerhaus

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Di

28

Sep

2021

Stadtteilfest mit der MVB

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Di

21

Sep

2021

„Mittendrin“ in der Gesellschaft

Begegnungszentrum Kannenstieg bietet Langzeitarbeitslosen neue Jobperspektiven

Nach längerer Pause hat das Begegnungszentrum Kannenstieg mit neuem Träger wieder geöffnet. Langzeitarbeitslose werden dort durch verschiedene Projekte auf den Arbeitsmarkt vorbereitet.

Ende 2019 schloss das Begegnungszentrum an der Johannes-R.-Becher-Straße 56 relativ überraschend, weil sich der damalige Träger nach gut zehn Jahren Stadtteilarbeit zurückgezogen hatte. Gut angenommene Angebote wie die Tauschbörse mussten eingestellt werden. Langjährige Mitarbeiter wie Toralf Schlieb verloren ihre Stelle. Nun sind sowohl die Tauschbörse als auch Schlieb wieder an vertrauter Wirkungsstätte zu finden.

In Trägerschaft des Internationalen Bundes (IB) ist das Begegnungszentrum bereits seit einigen Monaten wieder aktiv. Am Freitag wurde das Projekt mit dem neuen Namen „Mittendrin“ nun offiziell eröffnet. 15 Männer und Frauen sind dort über eine sogenannte Arbeitsgelegenheit (AGH) des Jobcenters beschäftigt, das städtische Sozialamt unterstützt die Maßnahme beziehungsweise die Einrichtung ebenfalls. Gerald Bache, Leiter Aktivierungshilfen beim IB, erklärt zur Eröffnung den Hintergrund des Projekts: „Ziel ist es, die Teilnehmer vom Rand der Gesellschaft wieder in die Mitte zu holen und sie auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten.“ Bei einigen seien bereits Anzeichen von Vereinsamung aufgrund ihrer Arbeitslosigkeit festzustellen, berichtet er. Durch die Tätigkeit im Begegnungszentrum bekämen sie wieder einen geregelten Tagesablauf. Angeleitet werden die Teilnehmer dabei durch Danielle Hartmann, Yvonne Marschewski und eben Toralf Schlieb. In vier Teilprojekten werden ihre Kompetenzen für den Wiedereinstieg in einen Job geschult. In der Kreativwerkstatt werden beispielsweise Spielgeräte für Kinder hergestellt, erklärt Danielle Hartmann. Dort hat Lutz Kunert, 36 Jahre lang Hausmeister an einer Schule, bereits eine ganze Kinderküche zusammengebaut, die demnächst im Außenbereich der Kita Bummi für Freude sorgen soll.

Wertschätzung für Arbeit

„Die Teilnehmer sollen möglichst bei der Übergabe dabei sein, um auch die Wertschätzung für die geleistete Arbeit zu erfahren“, sagt Toralf Schlieb. Verkehrsschilder aus Holz gehen in die Kita Nordpark, andere Einrichtungen erhalten Wurfspiele. In der Tauschbörse sortieren Luise Solway Franke und Heike Ramm gerade Sommersachen aus, die in den nächsten Monaten erst mal nicht gebraucht werden. Das Angebot werde nach dem Neustart bereits wieder sehr gut von den Anwohnern des Kannenstiegs angenommen. Das Prinzip ist einfach: Ich bringe etwas mit, dafür kann ich mir etwas anderes aussuchen. Für Luise ist das Begegnungszentrum „fast wie ein zweites Zuhause“, wie sie sagt. Sie war schon beim alten Träger dort in einer Maßnahme gewesen und freut sich nun erneut, einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen zu können. „Das Arbeitsklima ist gut, ich komme gerne her“, sagt sie und packt einen Stapel T-Shirts und kurze Hosen für Kinder in einen Karton.

Mondlandschaft mit Aliens

In einem weiteren Teilprojekt, dem Lese- und Kreativtreff, gestalten die Teilnehmer wie Sandra Schroedter und Manuela Tügel Mondlandschaften aus Pappe und Eierkartons. Kita-Gruppen können dann zu Besuch ins Begegnungszentrum kommen und kleine Aliens für die Landschaften basteln. Außerdem führen die Teilnehmer mit den Kindern selbst ausgedachte Puppenspiele auf. Dazu wurde extra eine eigene Weltraumecke eingerichtet. Einrichtungen können sich für einen Besuch im Lese- und Kreativtreff anmelden, sagt Toralf Schlieb.

Das Begegnungszentrum ist wochentags von 7 bis 12 und 13 bis 18 Uhr geöffnet. Kontakt unter Telefon 81 05 62 80.

(Quelle: Volksstimme, 18.09.2021)

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Di

21

Sep

2021

Nächste Sitzung der GWA Kannenstieg

Die AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg trifft sich am kommenden Mittwoch, 22. September, zu ihrer nächsten Sitzung. Neben aktuellen Informationen von Stadtteilmanagement und Bürgerverein wird das bevorstehende Fest für die neue Straßenbahntrasse ein Thema sein. Statt deren Eröffnung wird nach erneuter Bauverzögerung nun am 15. Oktober ein Baustellenfest gefeiert. Das Treffen beginnt um 17.30 Uhr im Jugendzentrum „Don Bosco“, Milchweg 29.

(Quelle: Volksstimme, 18.09.2021)

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Do

16

Sep

2021

Kannenstieg-Bahn fährt noch später

Eröffnungstermin für neue Strecke platzt erneut / Kabel für Oberleitungen fehlen

Der Eröffnungstermin für die neue Straßenbahnstrecke im Kannenstieg muss erneut verschoben werden. Wann die Freigabe erfolgen kann, ist aktuell völlig offen. Statt der Einweihung wird nun am 15. Oktober ein Baustellenfest gefeiert.

 „Auch wenn wir es nicht hoffen wollen“, hatte Stadtteilmanager Marcel Härtel kürzlich noch in der Gemeinwesenarbeitssitzung Neustädter See seiner Information hinterhergeschoben, dass das Eröffnungsfest für die neue Straßenbahnstrecke im Kannenstieg auch im Falle einer erneuten Verspätung gefeiert werden soll. Nun ist der Fall der Fälle aber doch eingetreten. Wie Tim Stein, Sprecher der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB), gestern mitteilte, ist der geplante Einweihungstermin am 15. Oktober geplatzt. Erneut, da er bereits wenige Wochen vorher die zuvor avisierte Freigabe zum Schuljahresbeginn hatte stornieren müssen. Damals war es die Lieferung der Oberleitungsmasten gewesen, die sich verzögert hatte. Nun seien es vor allem die Oberleitungen selbst, neben weiteren Materialien, auf die die beauftragte Baufirma warten muss, wie Stein auf Volksstimme-Nachfrage erklärt. „Die Engpässe sind der aktuellen wirtschaftlichen Situation in der Corona-Pandemie geschuldet, durch die diverse Rohstoffe und Materialien nicht wie üblich produziert und geliefert werden können“, ist seine Begründung. Es handele sich um große Trommeln mit Kupferkabel, sagt er. Über zwei Kilometer davon werden für den Hin- und Rückweg auf der neuen Trasse zwischen Ebendorfer Chaussee und Endhaltestelle am Neuen Sülzeweg gebraucht. Wann die Leitungen kommen, könne er aktuell nicht sagen. „Ich habe keinen Termin“, sagt er. Einen neuen Termin würden die MVB erst mitteilen, „wenn dieser belastbar ist“. Somit ist momentan völlig offen, wann die Strecke genutzt werden kann. Die MVB hätten sogar geprüft, ob man die Oberleitungen von dem vorerst nicht genutzten Ast in Richtung Ikea abnehmen und auf der neuen Strecke installieren könnte, berichtet der MVB-Sprecher. Da es sich aber nur um ein Provisorium gehandelt hätte, verwarf man diese Idee.

Am Damaschkeplatz, einem weiteren Abschnitt der 2. Nord-Süd-Verbindung der Straßenbahn, konnte der angekündigte Eröffnungstermin am 2.September gehalten werden. Aber auch nur mit viel Glück, wie Stein erklärt: „Es war sehr knapp.“ Auch dort fehlten Materialien, die aber über Umwege organisiert werden konnten. Für den Kannenstieg habe das aber nicht mehr geklappt. Nun heißt es also warten auf die Lieferung. Die engagierten Kannenstiegler, die zur Eröffnung der Strecke seit Wochen ein Fest organisieren, wollte man aber nicht ein weiteres Mal vertrösten. „Das ist große Klasse, was sie auf die Beine stellen“, lobt Tim Stein. Deswegen werde man gemeinsam mit dem Stadtteilmanagement und der Gemeinwesenarbeitsgruppe (GWA) Kannenstieg nun am 15. Oktober ein Baustellenfest feiern. Seit 2019 arbeiten die MVB an der einen Kilometer langen

Straßenbahnneubaustrecke. Mit ihr erhalten die über 5000 Einwohner des Kannenstiegs erstmals einen direkten Anschluss an das Straßenbahnnetz. Die Neubaustrecke führt entlang der Johannes-R.-Becher-Straße.

(Quelle: Volksstimme, 16.09.2021)

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Do

16

Sep

2021

Herbstbasteln im Treffpunkt Wohncafé

Im „Treffpunkt Wohncafé“ der Pfeifferschen Stiftungen im Milchweg 31 wird es herbstlich bunt. Passend zur neuen Jahreszeit wird am Mittwoch, 22. September, ab 14 Uhr mit herbstlichen Materialien gebastelt. Es wird um einen Unkostenbeitrag von 2 Euro gebeten, außerdem um eine verbindliche Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38 oder per E-Mail an heiko.baumeister@ pfeiffersche-stiftungen.org.

(Quelle: Volksstimme, 15.09.2021)

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Mo

13

Sep

2021

Garantie für Fest zur Freigabe von neuer Strecke

Der Termin für das Eröffnungsfest der neuen Straßenbahntrasse durch den Kannenstieg steht weiterhin. Am Freitag, 15. Oktober, wird entlang der neuen Strecke gefeiert - und das auch, falls es wider Erwarten doch noch einmal bauliche Verzögerungen geben sollte, wie Stadtteilmanager Marcel Härtel auf der Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Neustädter See jetzt erklärte. „Auch wenn wir das natürlich nicht hoffen“, wie er betonte. Das sei mit den Magdeburger Verkehrsbetrieben (MVB) so vereinbart worden, um die Planungen nicht noch einmal über Bord werfen zu müssen.

Ursprünglich sollte die Freigabe der Strecke bereits zum Start des Schuljahres erfolgen. Die beteiligten Einrichtungen im Kannenstieg hatten sich darauf eingestellt. Weil sich dann aber die Lieferung von Oberleitungsmasten verzögerte, musste der Termin verschoben werden. Während nach der Freigabe am Freitag nur Sonderbahnen auf der Strecke zwischen Ebendorfer Chaussee und Endhaltestelle am Neuen Sülzeweg unterwegs sein werden, soll der reguläre Fahrbetrieb am Sonnabend, 16. Oktober, aufgenommen werden.(Quelle: Volksstimme, 11.09.2021)

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Mo

13

Sep

2021

Stillstand in der Otto Nagel-Straße

Eigentümer von leerstehendem Zehngeschosser schlägt mehrere Kaufangebote aus

Als es in der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Neustädter See am Mittwoch um das geplante Wohnquartier im Bereich Schrotebogen/ Brunnenhof ging, verwies ein Bürger darauf, dass man doch vielleicht erst mal die vorhandenen Gebäude im Wohngebiet sanieren sollte und bezog sich dabei ganz konkret auf die Otto-Nagel-Straße 1 bis 3 im Kannenstieg. Der Zehngeschosser steht seit mittlerweile gut vier Jahren leer und bietet keinen schönen Anblick mehr. Dabei waren die 120 Wohnungen Anfang 2015 noch beinahe voll vermietet. Der neue Eigentümer, der es damals erworben hatte, forcierte den Leerzug und wollte zunächst auch sanieren. Doch die bereits aufgestellten Baugerüste wurden wieder entfernt und die Hauseingänge versiegelt - bis heute.

Der MWG-Wohnungsgenossenschaft gehören die Nachbareingänge, die dort demnächst eine umfassende Sanierung angehen wird. Aus diesem Grund hat diese großes Interesse daran, die drei Eingänge zu erwerben. „Wir haben mehrere Angebote gemacht, das Gebäude zu kaufen“, berichtet Thomas Fischbeck. Das sei dem Fonds, dem es gehört, aber immer zu wenig gewesen. Peter Lackner, Geschäftsführer der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft (Wobau), verwies auf das Hochhaus Ziolkowskistraße 22, das seit mehreren Jahren bereits saniert, bis heute aber unbewohnt ist. „Das Gebäude ist vielleicht 800 000 oder eine Million Euro wert“, erklärte er. Aufgerufen hatte der Eigentümer in der Vergangenheit aber 5 Millionen Euro. Es gebe derzeit „exorbitante Preise“ beim Ankauf von Immobilien, die ein kommunales Unternehmen nicht zahlen könne. Und auch die Genossenschaft wäre dazu nicht imstande, schließlich gehe es um das Geld der Mitglieder, verwies Thomas Fischbeck. „Es gibt wirtschaftliche Grenzen für uns“, sagte er. Somit könnten die beiden Unternehmen an dem ärgerlichen Leerstand derzeit wenig ändern. „Die Chance ist sehr gering“, sagte der Wobau-Chef. 2018 hatte die Volksstimme zum Unternehmen Grand City Property (GCP) Kontakt, dem der Zehngeschosser damals gehörte. Man wolle das Objekt langfristig halten und prüfe verschiedene Optionen, hieß es damals auf Nachfrage. Nach Angaben des Mutterunternehmens Aroundtown sei GCP mittlerweile aber nicht mehr für das Gebäude zuständig. An der Haustür klebt jedoch immer noch die Telefonnummer von GCP als Ansprechpartner. Wer tatsächlich Eigentümer der Nagelstraße 1 bis 3 ist, bleibt somit unklar.

(Quelle: Volksstimme, 11.09.2021)

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Mo

13

Sep

2021

Laufnachwuchs im Kannenstieg

Der MLV Einheit e. V. konnte am gestrigen Freitag nach einer coronabedingten Pause im Vorjahr wieder den Kannenstieglauf durchführen. Und wenn die Beine auch noch so kurz waren - jedes Kind erreichte bei den beiden Schnupperläufen für die Jüngsten die Ziellinie am Ende der 400-Meter Runde. Auch wenn manch einer unter dem Jubel der zuschauenden Eltern und Geschwister zunächst kurz davor stehen blieb. Später am Nachmittag gingen dann noch die Erwachsenen auf die drei beziehungsweise sechs Kilometer lange Strecke rund um den Vereinssportplatz am Neuen Sülzeweg, um damit einen weiteren Lauf für die Magdeburger Stadtrangliste zu absolvieren. Insgesamt waren gut 130 kleine und große Lauffreunde auf den verschiedenen Strecken an den Start gegangen.

(Quelle: Volksstimme, 11.09.2021)

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Fr

10

Sep

2021

Bürgerverein organisiert zwei Laternenumzüge

Bereits seit vielen Jahren wird in jedem Herbst im Wohngebiet Nord ein Lampionumzug durchgeführt. In diesem Jahr hat sich der Bürgerverein Nord e. V. dazu entschieden, zwei separate Veranstaltungen zu organisieren, wie Stadtteilmanager Marcel Härtel auf der Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Neustädter See am Mittwoch informierte.

Demnach sollen zunächst am 29. Oktober die Laternen durch den Kannenstieg getragen werden. Eine Woche später, am 5. November, sind dann die Kinder am Neustädter See an der Reihe, mit ihren Lampions durch die Straßen zu ziehen. Beide Umzüge werden vom Sax’n-Anhalt-Orchester begleitet. Unter anderem für die musikalische Unterstützung und weitere Ausgaben hat der Bürgerverein Nord 1500 Euro aus dem Initiativfonds der GWA beantragt, die in der Sitzung von den Anwesenden auch einstimmig bewilligt wurden. Bedingung für beide Veranstaltungen sei natürlich, dass die Pandemielage die Durchführung zum jeweiligen Zeitpunkt zulasse, erinnerte Marcel Härtel.

(Quelle: Volksstimme, 10.09.2021)

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Fr

10

Sep

2021

Geselliges Frühstück im Milchweg-Treff

Ein gutes Frühstück gibt es am Mittwoch, 15. September, und noch einmal am 29. September, jeweils ab 9.30 Uhr im „Treffpunkt Wohncafé“ der Pfeifferschen Stiftungen im Milchweg 31. Bei Kaffee, Obst und Backwaren ist viel Zeit für den Austausch in geselliger Runde, heißt es in der Ankündigung. Die Unkosten betragen 3,50 Euro. Verbindliche Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38 oder per E-Mail an heiko.baumeister@pfeiffersche-stiftungen.org.

(Quelle: Volksstimme, 10.09.2021)

 

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Do

09

Sep

2021

19. Lauf im Kannenstieg

Startschuss am Freitag auf dem MLV-Platz

Nach der coronabedingt digitalen Notvariante im vergangenen Jahr kann 2021 wieder der Kannenstieglauf durchgeführt werden. Bereits zum 19. Mal richtet der MLV Einheit e. V. die Veranstaltung für große und kleine Lauffans aus. Erster Start ist am morgigen Freitagnachmittag auf dem Vereinssportplatz am Neuen Sülzeweg. Die offizielle Anmeldefrist ist bereits abgelaufen. Wer morgen aber bis 60 Minuten vor dem Start des jeweiligen Laufes vor Ort ist, kann sich dafür noch anmelden. Los geht es um 16.30 Uhr mit dem 400- Meter-Schnupperlauf für Kinder bis sieben Jahre. Um 17.15 Uhr startet die 1,5-Kilometer-Runde für die Altersgruppe U10 und U12. Um 18 Uhr fällt der Startschuss dann für den 3- beziehungsweise 6-Kilometer-Lauf. Ersterer ist für Jugendliche von U14 bis U20, die große Runde für Männer, Frauen und Senioren.

Bis auf den Schnupperlauf sind alle Starts Wertungsläufe für die Stadtrangliste. Für diese fallen jeweils auch Startgebühren an sowie eine Nachmeldegebühr für diejenigen, die spontan mitlaufen wollen.

Hinweis an die Anwohner des Stadtteils: Aufgrund des Kannenstieglaufs und der damit verbundenen Straßensperrungen kommt es am Nachmittag rund um den Sportplatz am Neuen Sülzeweg zu Verkehrseinschränkungen.

Bereits am 19. September wartet die nächste Veranstaltung auf dem MLV-Platz. Dann findet der alljährliche Sportabzeichentag statt, bei dem von 10 bis 14 Uhr das Sportabzeichen abgelegt werden kann.

(Quelle: Volksstimme, 09.09.2021)

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Mo

06

Sep

2021

Tag der offenen Tür im Wohncafé

Am 9. September öffnet der „Treffpunkt Wohncafé“ der Pfeifferschen Stiftungen im Milchweg 31 seine Türen und präsentiert sich als Quartiertreff für alle Generationen. Ab 11 Uhr sind Interessierte eingeladen, sich über die Angebote für Gäste und die Möglichkeiten eines Ehrenamts zu informieren oder einfach auf eine Grillwurst vorbeizuschauen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Fragen steht Quartiersmanager Heiko Baumeister unter 0391/99 00 71 38 zur Verfügung.

(Quelle: Volksstimme, 04.09.2021)

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Do

02

Sep

2021

Bunter Nachmittag im Bürgerhaus

Gestern im Bürgerhaus Kannenstieg: Beginnend mit einem Flohmarkt vom DFV, dann dem Sommercafe des Hauses und einem abschließenden musikalischen Stelldichein mit dem Sax ' n' Anhalt Orchester für die Gäste und Akteure, welche am 15.10. bei der Veranstaltung zur Trasseneinweihung der MVB mitwirken. Das Stadtteilmanagement Magdeburg Nord dankt dem Herz-ASZ und dem DFV für die Unterstützung und dem Orchester für das tolle musikalische Programm. Ein gelungener Vorgeschmack auf die kommenden Höhepunkte am Freitag zum Leuchtturmfest und das Stadtteilfest zur Eröffnung der Trasse im Oktober.

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Do

02

Sep

2021

Tag der offenen Tür im Wohncafé

Am 9. September öffnet der „Treffpunkt Wohncafé“ der Pfeifferschen Stiftungen im Milchweg 31 seine Türen und präsentiert sich als Quartierstreff für alle Generationen. Ab 11 Uhr sind Interessierte eingeladen, sich über die Angebote für Gäste und die Möglichkeiten eines Ehrenamts zu informieren oder einfach auf eine Grillwurst vorbeizuschauen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Fragen steht Quartiersmanager Heiko Baumeister unter (0391) 99 00 71 38 zur Verfügung.

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Do

02

Sep

2021

Generationenübergreifendes Gärtnern

Am 8. September wird das Blumen- und Pflanzenbeet am „Treffpunkt Wohncafé“ der Pfeifferschen Stiftungen im Milchweg 31 neu bepflanzt. Ab 13.15 Uhr sind alle Interessierten zum generationenübergreifenden Gärtnern mit den Kindern des Königskindergartens eingeladen – nach dem Motto „Voneinander lernen, miteinander gestalten“. Es wird um einen Unkostenbeitrag von 2 Euro gebeten. Verbindliche Anmeldungen nimmt Quartiersmanager Heiko Baumeister unter (0391) 99 00 71 38 oder per E-Mail anheiko.baumeister@pfeiffersche-stiftungen.org entgegen.

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Fr

27

Aug

2021

Sportabzeichen und Kannenstieglauf


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Fr

27

Aug

2021

Die Minigolf-Asse aus dem Herz-ASZ

Seniorentreff führt traditionelles Turnier auf der Anlage an der Lerchenwuhne durch Kannenstieg

„Gut Schlag!“, tönte es jüngst auf der Minigolfanlage an der Lerchenwuhne unweit des Floraparks. 30 Damen und Herren des Herz-ASZ aus dem Kannenstieg hatten sich auf den Weg dorthin gemacht, um beim Spiel mit dem kleinen Ball die Kräfte zu messen, wie Mitarbeiterin Steffi Albers berichtet. „Seit vielen Jahren gehört das Minigolfturnier auf der 18- Loch-Anlage zur Tradition für die Senioren des Alten- und Service-Zentrums“, erklärt sie. Bei bester Laune wurde um den besten Schlag gewetteifert. So manchem gelang dabei auch ein Ass, bei dem der Ball mit nur einem Schlag den Weg ins Loch fand. Zur Siegerehrung gab es für jeden Teilnehmer ein getöpfertes Herz aus dem Herz-ASZ. Die Einrichtung unter dem Dach des Paritätischen befindet sich in der Johannes-R.-Becher-Straße 57. Täglich gibt es dort wechselnde Angebote für die Senioren aus dem Stadtteil und der Umgebung.

(Quelle: Volksstimme, 27.08.2021)

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Di

17

Aug

2021

Herz-ASZ singt mit „Heidelerchen“

Fröhliche Klänge erschallten jüngst im Altenpflegeheim Heideweg. Die sangesfreudigen Seniorinnen des Herz-ASZ aus dem Kannenstieg waren zu Gast und musizierten mit den „Heidelerchen“ aus dem Heim, wie die Einrichtung informiert. Pandemiebedingt hatte man sich lange Zeit nicht sehen können. Umso größer war die Freude.

(Quelle: Volksstimme, 17.08.2021)

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Mo

16

Aug

2021

Spielerisch für die Schule üben

Aktionswoche für Vorschulkinder soll auf den nächsten Lebensabschnitt vorbereiten

Die Vorfreude auf die Schule wurde in diesem Jahr bei einigen Kindern getrübt. Wegen der Pandemie konnten sie ihre künftige Einrichtung nicht besuchen. Ein Projekt soll das nun kompensieren.

Wer kann schon bis zehn zählen? Und was gehört eigentlich in eine Brotbox rein? Diese und viele weitere Fragen wurden während der Aktionswoche im Deutschen Familienverband Sachsen-Anhalt e. V. geklärt. Insgesamt zehn Kinder aus der Kita Bummi und der Kita Käferwiese stehen kurz vor ihrem ersten Schultag. Durch Corona war es einigen Kindern nicht möglich, in ihre zukünftige Schule zu schnuppern, sagt Kristin Voigt, Kita-Sozialarbeiterin der Kita Bummi. Daher sei die Idee einer Aktionswoche aufgekommen, die im Rahmen des Projekts „Kita-Sozialarbeit“ veranstaltet wurde. Eine Woche lang drehte sich das Programm rund um das Thema Schule. Mit Spiel und ganz viel Spaß lernten die Kinder zum Beispiel, was eigentlich in eine gesunde Brotbox kommt und gestalteten selbst Brotgesichter, durch das Pausenbrot gleich viel besser schmeckt. „Die Kinder haben alle ein Heft mit Vorschulübungen“, sagt Voigt. Dort lernen sie zum Beispiel, wie der Stift richtig gehalten wird. Zum Wochenende hin wurde noch einmal das Wissen der Vorschulkinder auf die Probe gestellt. Auf einem großen Spielbrett mussten sie Aufgaben lösen. Mal einen Kreis ausschneiden, den Namen schreiben oder beantworten, wann man über eine Ampel gehen darf. Die Resonanz der Kinder ist positiv. „Sie freuen sich, jeden Morgen hierherzukommen“, sagt Voigt. Diese Aktionswoche ist zunächst nur ein erster Probelauf gewesen. Doch auch im nächsten Jahr soll es wieder ein solches Projekt für Vorschüler geben. Dann voraussichtlich im größeren Stil. Das Projekt „KitaSozialarbeit“ wurde Anfang 2020 gestartet. Seither wird die Sozialarbeit in Kitas in 18 Einrichtungen in Magdeburg umgesetzt, sagt René Lampe, Geschäftsführer des Deutschen Familienverbands Sachsen-Anhalt e. V. „Die Sozialarbeit sollte nicht erst in der Schule beginnen, sondern schon früher anfangen“, sagt er weiter. Denn die Sozialarbeiter können sich dadurch schon in der Kita auf die Kinder konzentrieren und frühzeitig zum Beispiel einen Förderbedarf bei ihnen erkennen und die Eltern an zuständige Beratungsstellen vermitteln. Das Projekt und die dadurch entstandene Möglichkeit, Gelder für die Kita-Sozialarbeit zu beantragen, hat es unter anderem möglich gemacht, mehr Stellen zu besetzen. „Jetzt ist ein Sozialarbeiter für eine Kita zuständig. Sonst hat einer bis zu vier Kitas betreut“, sagt Lampe. Neben dem Familienverband ist auch das Jugendwerk der Awo Sachsen-Anhalt mit der Umsetzung der sozialen Arbeit in Kitas beauftragt.

(Quelle: Volksstimme, 06.08.2021)

Mi

04

Aug

2021

Kamera läuft und Action!

Mädchen und Jungen haben im Kinderfilmstudio ihren ganz eigenen Streifen gedreht  

Eine Woche lang tauchten die Teilnehmer des Ferienworkshops der Filmwerkstatt in die Filmproduktion ein. Doch bevor sie überhaupt mit dem Drehen anfangen konnten, mussten erst einmal die Grundlagen sitzen. Wer gehört eigentlich alles zum Team dazu? Wie bedient man eine Kamera oder wozu braucht man überhaupt so viele Lichter? Viele dieser Fragen wurden anfangs geklärt. „Wir haben auch darüber gesprochen, wie Filme entstehen und welche Kameraperspektiven es gibt“, sagt Lennard Hellmann, der in dem Film einen Turmwächter spielt. Bis auf zwei Kinder, die schon mit ihrer Schulklasse die Filmwerkstatt besucht haben, sind alle anderen „Neulinge“. Die Kinder zwischen acht und zwölf Jahren kommen aus Magdeburg und Umgebung, Kameraführung, der richtige Ton, mal in eine andere Rolle schlüpfen – einen Film zu drehen, macht viel Arbeit. Zwölf Kinder konnten dies nun in der Filmwerkstatt hautnah erleben und produzierten ihr eigenes Stück aber auch ein Mädchen aus Berlin ist dieses Mal mit dabei, die in den Ferien ihre Oma in Magdeburg besucht. Nach der ersten technischen Einführung ging es für das Drehteam ans Eingemachte, denn die Kinder mussten sich einig werden, worum es eigentlich gehen soll in ihrem Film. Normalerweise stehen bei Maria Franke und Holger Glase des Kinderfilmstudios Magdeburg e. V. Märchen auf dem Plan. „Dieses Mal steht den Kindern frei, ob es ein Krimi, Komödie oder etwas anderes werden soll“, sagt Franke. So richtig entscheiden konnten sie sich nicht, scheint es. Am Ende wurde es eine Mischung aus Krimi und Fantasy. „Die Kinder wollten unbedingt die Kulissen für die Märchen nutzen und natürlich Kostüme anziehen“, sagt Franke. In dem Film geht es um drei Freundinnen, die von zwei Bösewichten verfolgt werden. Auf magische Weise reisen die Mädchen in eine Fantasiewelt und finden heraus, dass sie Hexen sind und die Bösewichte ihre Kräfte stehlen wollen, erklärt Nana Vogel. Sie spielt die Assistentin des Hauptbösewichts. Abgesehen von den Schauspielern werden die Aufgaben immer mal wieder getauscht. So kann jeder mal die Kamera bedienen oder für den Ton zuständig sein. Einen festen Job gibt es allerdings. Der 12-jährige Moritz Lange wurde von der Gruppe als Regisseur auserkoren. Bei seiner Arbeit ist er hochkonzentriert. Es wirkt fast so, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Jedes kleinste Detail muss sitzen, sonst heißt es: Wiederholung der Szene. Vor allem die Außenszenen gestalteten sich sichtlich schwieriger. Bis zu 15 Mal musste eine Szene wiederholt werden, bis sie fertig im Kasten war. Obwohl die Dreharbeiten auch manches Mal nervenaufreibend sein können, verlieren sie nie den Spaß an der Sache und sind immer voll mit dabei. „Die Kinder sollen verstehen, wie viel Arbeit in der Produktion eines Films steckt und dass es nur zusammen als Team funktionieren kann“, sagt Video-Produzent Glase. Auch die Texte werden in Eigenarbeit geschrieben. Allerdings geht es in dem Stück viel um Improvisation. Die Kinder können das sagen, was sie denken, das zur Situation passt. Andere hingegen haben einen festen Text wie der Turmwächter Lennard Hellmann. „Ich habe nur vier Wörter. Die kann ich mir gerade noch merken“, scherzt er. Dass die angehenden Kameramänner und Tonfrauen Spaß am Produzieren ihres eigenen Films haben, zeigen auch die Reaktionen, wenn Feierabend ist. „Wenn die Eltern sie abholen, stürmen die Kinder raus und erzählen ganz aufgeregt, was sie heute gemacht haben“, sagt Glase. Oft hätten sie auch gefragt, ob sie nicht Überstunden machen können. Am Ende des Kurses ist der Film dann endlich im Kasten und kann stolz den Eltern und Freunden präsentiert werden. Und vielleicht auch bei der ersten Bewerbung in der Filmbranche helfen.

(Quelle: Volksstimme, 03.08.2021)

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Mi

04

Aug

2021

Beratung bei Sehproblemen im Job

Am 19. August findet in der BlickpunktAuge-Beratungsstelle, Hanns-Eisler-Platz 5, eine kostenlose Beratung ab 10 Uhr statt. Das Angebot des Blinden- und Sehbehindertenverbands Sachsen Anhalt und des Berufsförderungswerkes Halle richtet sich an alle, die nachlassendes oder eingeschränktes Sehvermögen am Arbeitsplatz haben. Dort werden alle Fragen geklärt, die sich im Zusammenhang mit der Seheinschränkung im Arbeitsalltag ergeben. Anmeldungen unter 0345-1334120 oder per E-Mail unter hstoek@bfw-halle.de sind erforderlich.

(Quelle: Volksstimme, 03.08.2021)

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Mi

04

Aug

2021

Musikalischer Besuch im Altenpflegeheim

Die Seniorinnen des Herz-ASZ aus dem Kannenstieg waren zu Gast im Altenpflegeheim Heideweg und musizierten dort mit den Heidelerchen für die Bewohner. Es ist nun schon zu einer Tradition geworden, dass das Alten- und ServiceZentrum im Norden Magdeburgs mit den Heimbewohnern gemeinsame Aktionen unternimmt. Pandemiebedingt hatte man sich jedoch lange Zeit nicht gesehen. Auch in Zukunft sollen weitere Aktionen stattfinden.

(Quelle: Volksstimme, 03.08.2021)

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Sa

31

Jul

2021

Fest zum Start der Kannenstieg-Bahn

Kürzlich hatten die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) darüber informiert, dass die Fertigstellung der neuen Straßenbahnstrecke im Kannenstieg nicht wie geplant Anfang September, sondern erst Mitte Oktober erfolgen kann. Als Grund wurden Lieferschwierigkeiten bei den Fahrleitungsmasten angegeben. Die Verschiebung brachte auch die Planungen der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg durcheinander. Zum Start der Strecke sollte gemeinsam mit den MVB und dem Stadtteilmanagement ein Fest gefeiert werden. Nach einigen Gesprächen wurde nun auf Wunsch der GWA Freitag, 15. Oktober, als neuer Termin für die Feier zur Freigabe festgelegt. Dann wird auch bereits eine erste Bahn über die einen Kilometer lange Route entlang der Johannes-R.-Becher-Straße rollen. Regulär erfolgt der Fahrplanwechsel mit Aufnahme des Bahnbetriebs dann am Sonnabend, 16. Oktober.

(Quelle: Volksstimme, 31.07.2021)

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Sa

31

Jul

2021

Neuer Bus für Ausflüge und Reisen

Die Bewohner der Wohnstätten der Lebenshilfe Magdeburg sind ab sofort mit einem neuen behinderten- und rollstuhlgerechten Bus unterwegs. Das Fahrzeug soll vor allem für Ausflüge, Freizeitaktivitäten und Reisen genutzt werden, berichtet Geschäftsführerin Heike Woost. „Viele Bewohner sind auf einen Rollstuhl angewiesen. Mit dem Bus haben wir noch mehr Möglichkeiten, ihnen eine aktive Teilhabe am sozialen Leben zu ermöglichen“, erklärt sie und bedankt sich bei der Aktion Mensch, die den Bus finanziell gefördert hat.

(Quelle: Volksstimme, 27.07.2021)

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Do

15

Jul

2021

Kannenstieg-Strecke wird erst im Oktober fertig

MVB geben Lieferschwierigkeiten bei Oberleitungsmasten als Grund für Bauverzögerung an

Wenige Wochen ist die Straßenbahnstrecke an der Ebendorfer Chaussee jetzt gesperrt. Die Anschlussarbeiten für die neu gebaute Trasse im Kannenstieg an das bestehende Liniennetz laufen auf Hochtouren. Der Baufortschritt ist täglich zu beobachten. Dennoch müssen die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) nun den geplanten Eröffnungstermin Anfang September absagen. Wie Sprecher Tim Stein am Mittwochabend mitteilte, wird die Freigabe zum Beginn des neuen Schuljahres nicht stattfinden können. Als Grund für die Verzögerung gibt er „Lieferschwierigkeiten beim Baumaterial“ an. Konkret ginge es um die Masten für die Oberleitung der Straßenbahn für die Kreuzung Ebendorfer Chaussee/Johannes-R.-Becher-Straße. Diese wurden bei einem Zuliefererin Portugal geordert. Der gibt die Corona-Pandemie als Ursache dafür an, dass er die großen Stahlmaste erst später liefern kann, erläutert Tim Stein. „Die Fertigstellung der Fahrleitungsanlagen für den Straßenbahnbetrieb verzögert sich damit“, informiert er. Einen neuen Termin für die Eröffnung gibt es allerdings bereits. Sie soll nunmehr am Sonnabend, 16. Oktober, und damit gut sechs Wochen später als geplant stattfinden.

„Lieferschwierigkeiten beim Baumaterial machen die Eröffnung der Trasse zum Schuljahresbeginn unmöglich.“

Bis dahin gilt weiterhin der aktuelle Linienplan. Den Ersatzverkehr für die Linie 1 zur Endstelle an der Lerchenwuhne übernimmt ab der Haltestelle Kastanienstraße die Buslinie 41. In den Kannenstieg fährt wie bisher die Buslinie 69. Die Straßenbahnen der Linie 1 fahren zur Endhaltestelle Neustädter See. Ist die gut einen Kilometer lange Trasse zur Endhaltestelle Kannenstieg freigegeben, wird dort die Linie 1 entlangfahren. Die Buslinie 69 wird ab dann den Linienast zu Ikea übernehmen, kündigt Tim Stein an. Die neue Trasse ist Teil des Gesamtprojektes „2. Nord-Süd Verbindung für die Straßenbahn“. Der Bauabschnitt 6 umfasst den Neubau der einen Kilometer langen Straßenbahnverbindung zwischen Ebendorfer Chaussee und Kannenstieg entlang der Johannes-R.-Becher-Straße. Die Neubaustrecke schließt an der Kreuzung Ebendorfer Chaussee/Milchweg an die vorhandene Straßenbahntrasse Ikea-Klosterwuhne an. Seit 2019 arbeiten die Verkehrsbetriebe an dem Abschnitt. Über 5000 Menschen sollen so Anschluss an das Straßenbahnnetz erhalten.

(Quelle: Volksstimme, 15.07.2021)

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Mi

14

Jul

2021

Begegnungen und Reparaturen im Bürgerhaus

Das Sommer- und Begegnungscafé im Bürgerhaus Kannenstieg ist ab sofort wieder jeden Mittwoch ab 15 Uhr für Besucher geöffnet. „Das Café ist offen für alle Menschen des Stadtteils, die sich eine kleine Auszeit gönnen wollen beziehungsweise Austausch oder Begegnung mit anderen wünschen“, erklärt René Lampe vom Deutschen Familienverband Sachsen-Anhalt e. V. Zusätzlich findet alle zwei Wochen das Repaircafé statt. Dort können kleine oder größere technische Geräte, die nicht mehr richtig funktionieren, zur Reparatur gebracht werden. „Gegen einen kleinen Obolus versuchen Ehrenamtliche diese Dinge wieder zum Funktionieren zu bringen“, beschreibt René Lampe. Der nächste Termin für das Repaircafé ist am kommenden Mittwoch, 21. Juli. Zwischen 15 und 17 Uhr werden die defekten Geräte entgegengenommen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

(Quelle: Volksstimme, 14.07.2021)

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Di

13

Jul

2021

GWA Kannenstieg trifft sich morgen

Die AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg kommt am morgigen Mittwoch zu ihrer nächsten Sitzung zusammen. Bei dem Treffen gibt es unter anderem aktuelle Informationen vom Bürgerverein Nord e. V. sowie vom Stadtteilmanagement. Interessierte Stadtteilbewohner sind willkommen, um eigene Anliegen vorzubringen. Die GWA-Sitzung beginnt um 17.30 Uhr im Jugendzentrum Don Bosco, Milchweg 29.

(Quelle: Volksstimme, 13.07.2021)

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Mo

05

Jul

2021

Gemeinsam essen gegen Vereinsamung

Ab dem 15. Juli wird es im Quartierstreff der Pfeifferschen Stiftungen im Milchweg 31 einen gemeinsamen Mittagstisch geben. Nach vielen Gesprächen konnte dafür ein Servicepartner gewonnen werden, der den „Treffpunkt Wohncafé“ und seine Gäste mit Speisen beliefern wird. „Unser Ziel ist es, dass niemand alleine essen muss. Daher freut es uns sehr, dass wir an alte Zeiten anknüpfen und wieder einen Mittagstisch anbieten können“, erklärt Quartiersmanager Heiko Baumeister dazu. Gemeinsam gegessen wird künftig am Donnerstag und Freitag um 12 Uhr. Hierfür ist eine vorherige Anmeldung und verbindliche Essensbestellung notwendig, die bei den Ehrenamtlichen im Rahmen der Veranstaltungen oder zu den Sprechzeiten mittwochs zwischen 10 und 13 Uhr im Quartiersbüro erfolgen kann. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Für das Mittags- und die weiteren Angebote freut sich das Team der Ehrenamtlichen über jedes neue Gesicht und helfende Hände, heißt es weiter. Wer Lust und Zeit hat, die Gemeinschaft am Milchweg zu unterstützen, kann sich per E-Mail an heiko.baumeister@pfeiffersche-stiftungen.org melden oder bei einer Veranstaltung vorbeischauen.

(Quelle: Volksstimme, 03.07.2021)

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Mo

05

Jul

2021

Nächste Haltestelle: „Am Biberplatz“

Kinder der „Bummi“-Kita sind erfolgreich bei Kreativwettbewerb

Kreativ haben die Kinder der „Bibergruppe“ aus der „Kita Bummi“ an der Aktion „Die Straßenbahn bringt mich nach Hause“ der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) teilgenommen. Viele Kunstwerke sind für die Gestaltung des Gleichrichterunterwerks an der neuen Straßenbahn-Wendeschleife im Kannenstieg entstanden. Gefreut haben sich die kleinen „Biber“ über ihren Gewinn: eine Kinderhaltestelle für ihren Kindergarten. Auch den Namen durften die Kinder selber auswählen: Haltestelle „Am Biberplatz“. So hält das Thema „umweltfreundlicher Verkehr“ spielerisch im KitaAlltag Einzug, wie es in einer Mitteilung der Einrichtung der Kitawo gGmbH heißt.

(Quelle: Volksstimme, 03.07.2021)

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Fr

02

Jul

2021

Schienen rutschen für neue Trasse zur Seite

Nächste Bauphase für 2. Nord-Süd-Verbindung der Straßenbahn ist gestartet/ Birkenweiler-Abschnitt folgt 2022

Seit Montag fahren keine Straßenbahnen mehr in Richtung Lerchenwuhne. Schon nach wenigen Tagen wird klar, warum das vorerst gar nicht möglich ist. Denn die Schienen zwischen Ringabfahrt und Johannes-R.- Becher-Straße sind mittlerweile komplett entfernt worden. Bagger schaufeln das zurückgebliebene Schotterbett aus. Tim Stein, Sprecher der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB), erklärt auf Volksstimme-Anfrage, warum der Gleisrückbau erfolgt. „Der Bereich gehört zum Baufeld der 2. Nord-Süd-Verbindung. Weil der Bogen aus der Becherstraße in die Ebendorfer Chaussee so groß ist, muss die Lage der Gleise etwas verschoben werden“, beschreibt er die Situation. Neue Haltestellen Die vorhandene Haltestelle wird deshalb auch zurückgebaut. Ist der Anschluss der neuen Trasse im Kannenstieg an das bestehende Schienennetz erfolgt, wird in der Johannes-R.-Becher-Straße ein neues Haltestellenpaar angelegt sein. Später folgt dann auch hinter der Kreuzung eine Haltestelle in Richtung Lerchenwuhne, sagt Stein weiter. Dass jetzt zunächst nur ein Teil der Gleiskreuzung angelegt wird, liege daran, dass das Planfeststellungsverfahren für den anschließenden Bauabschnitt durch den Birkenweiler lange gedauert hatte. Erst im Dezember erlangten die MVB Baurecht für den 1,5 Kilometer langen Abschnitt zwischen Hermann-Bruse-Platz im Neustädter Feld und der Ebendorfer Chaussee. Aktuell läuft noch die Ausführungsplanung für die Trasse, voraussichtlich Anfang 2022 soll Baustart sein. Dabei werde auch wie schon im Kannenstieg in einzelnen Bauabschnitten vorgegangen, blickt Stein voraus. Dann wird auch die Gleiskreuzung ergänzt. Künftig sollen die Bahnen, die aus Süden kommen, Richtung Ikea und Kannenstieg fahren können. Von der Klosterwuhne kommend wird es ebenfalls nur diese beiden Richtungsmöglichkeiten geben. Zu großer Kurvenradius Das Abbiegen vom Kannenstieg zu Ikea würde aufgrund der kurzen Strecke keinen Sinn ergeben, meint der MVB-Sprecher. Und für ein Abbiegen vom Milchweg in Richtung Klosterwuhne hätte die Kreuzung aufgrund des großen Kurvenradius zu aufwendig ausgebaut werden müssen. Die Einweihung des einen Kilometer langen Teilabschnitts im Kannenstieg ist für den 2. September geplant. Aktuell laufen Gespräche mit der Gemeinwesenarbeitsgruppe über ein gemeinsames Fest zur Eröffnung, sagt Tim Stein. Dies sei aber natürlich abhängig von der Corona-Lage zu diesem Zeitpunkt.

(Quelle: Volksstimme, 02.07.2021)

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Do

01

Jul

2021

Veranstaltungen im Treffpunkt Wohncafé

Der Treffpunkt Wohncafé im Milchweg 31 öffnet auch im Juli wieder regelmäßig seine Türen. So wird beispielsweise jeden Montag ab 14 Uhr zum Kaffeeklatsch eingeladen, bei dem es neben Kaffee und Kuchen auch alte und neue Geschichten zu hören gibt, wie die Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen informiert. Dienstags ab 9 Uhr wird Sport gemacht und am Mittwoch ab 14 Uhr werden Gedächtnisspiele durchgeführt. Eine Anmeldung unter Telefon 990071 38 ist jeweils notwendig. Unkosten fallen an.

(Quelle: Volksstimme, 01.07.2021)

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Mi

30

Jun

2021

Bürgerstiftung bringt Schülern Lesefreude vorbei

Nachschub für Projekt „Lese-Lounge“ an der Grundschule „Am Kannenstieg“ / Weitere Schulen können mitmachen

„Im Jobcenter gibt es immer wieder Jugendliche, die trotz Schulbildung nicht richtig lesen, schreiben und rechnen können“, berichtet Hans-Werner Brüning von der Magdeburger Bürgerstiftung. Diese setzt sich deshalb dafür ein, dieses Problem zu überwinden. „Von zentraler Bedeutung ist für uns das frühestmögliche Fördern von Freude am Lesen bei allen Kindern“, erklärt er. Da Lesen gleichbedeutend mit Wissen sei, hatte die Bürgerstiftung 2014 das Projekt „Lese-Lounge“ ins Leben gerufen. Ein Raum in der Schule, der kein Klassenzimmer ist, wird dafür gemütlich und kindgerecht eingerichtet. „Damit die Kinder sich dort wohlfühlen und Bücher entdecken können“, beschreibt Hans Werner Brüning. Eine solche „Lese-Lounge“ gibt es beispielsweise in der Grundschule „Am Kannenstieg“. Nachdem die Kinder, die 2016 zur Eröffnung die Bücher dafür ausgesucht hatten, längst aus der Schule raus sind, fragte die Stiftung die jetzigen Kinder nach ihren Lieblingsbücher. Über 50 Titel wurden genannt und mit den Erträgen des Stiftungskapitals und Partnern im Buchhandel angeschafft. Seit über einem halben Jahr liegen diese nun schon bereit. Doch aufgrund der Corona-Beschränkungen war bislang keine Übergabe möglich gewesen. Doch gestern war es nun endlich soweit. Britta Goehring, Schatzmeisterin der Bürgerstiftung, Wolfram Wahle, Buchhändler und Mitglied der Projektgruppe „Lese-Lounge“ sowie Hans-Werner Brüning, als Vorsitzender des Vorstandes der Bürgerstiftung, konnten die Bücher überreichen. Über 500 Euro konnten dafür investiert werden, weitere gut 1000 Euro werden in die Erweiterung der „Lese-Lounge“ an der Grundschule „Am Umfassungsweg“ fließen. Diese Bücher werden ebenfalls demnächst übergeben. Laut Hans-Werner Brüning könnten sich weitere Grundschulen an dem Projekt beteiligen. „Wir wollen ihnen damit helfen und eine Ergänzung zum Unterricht bieten“, beschreibt er. Sie müssten nur mit der Stiftung gemeinsam ein pädagogisches Konzept entwickeln. „Denn nicht alle Schule haben die passenden Räume“, erklärt er. Neben der Leseförderung unterstützt die 2009 gegründete Bürgerstiftung auch Projekte zur gesunden Ernährung, weist er hin.

(Quelle: Volksstimme, 30.06.2021)

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Mo

28

Jun

2021

Gemeinsames Stadtteilfest fällt dieses Jahr aus

In diesem Jahr wird es kein gemeinsames Stadtteilfest für den Neustädter See und Kannenstieg geben. Darüber informierte jetzt Stadtteilmanager Marcel Härtel in der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Neustädter See. In den Vorjahren hatte der Bürgerverein Nord e. V. eine große Veranstaltung auf dem Gelände des Stadtteiltreffs „Oase“ durchgeführt. Unter anderem wegen der Planungsunsicherheit aufgrund der Corona-Pandemie wird dieses Jahr pausiert. Stattdessen soll es aber zwei einzelne Feste in jedem Stadtteil geben. Die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) planen zur Freigabe der neuen Straßenbahnstrecke im Kannenstieg eine Veranstaltung Anfang September. Derzeit laufen Gespräche, wie sich die Einrichtungen und die GWAGruppe von dort daran beteiligen, berichtete Härtel. Am Neustädter See soll am 3. September das traditionelle Fest der Spielplatzpaten vom Linke-Ortsverband für den Leuchtturm-Spielplatz ein Ersatz für das Stadtteilfest sein.

(Quelle: Volksstimme, 26.06.2021)

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Fr

25

Jun

2021

Ab Montag geht es per Bus zu Ikea

Gleisstrecke zur Lerchenwuhne gesperrt/ Linie 1 fährt zum Neustädter See / Ersatzverkehr ab Kastanienstraße

Am Wochenende wird zum vorerst letzten Mal eine Straßenbahn in Richtung Ikea fahren. Ab kommenden Montag, 28. Juni, wird die Strecke zur Lerchenwuhne auf unbestimmte Zeit vom Netz abgehängt. Grund sind die fortschreitenden Baumaßnahmen für die neue Trasse durch den Kannenstieg. Um den Anschluss an die vorhandenen Gleise entlang der Ebendorfer Chaussee herstellen zu können, muss der Straßenbahnverkehr umgeleitet werden, wie die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) informieren. Die Straßenbahnlinie 1 fährt daher ab Montag zur Endhaltestelle Neustädter See. Als Ersatz wird die Buslinie 41 eingesetzt, die zwischen Kastanienstraße und Lerchenwuhne pendeln wird, wie es in einer Mitteilung heißt. Dass das schwedische Möbelhaus an der Endhaltestelle der Linie 1 den Anschluss an das Straßenbahnnetz für längere Zeit verliert, hatte das Verkehrsunternehmen bereits vor einigen Wochen bekanntgegeben. Nach den Sommerferien Anfang September soll zwar die neue Strecke in der Johannes-R.-Becher-Straße für den Straßenbahnverkehr freigegeben werden. Die Linie 1 soll dann aber zunächst dort entlang fahren. Dies soll zumindest bis zur vollständigen Herstellung der 2. Nord-Süd-Verbindung so bleiben, was aber noch mindestens vier Jahre dauern soll. So haben die Arbeiten im Birkenweiler bislang noch gar nicht begonnen.

Hier hält der Bus

Folgende Haltestellen werden von der Buslinie 41 bedient: - Grünstraße – nur in Richtung Kastanienstraße - Kastanienstraße – Steig Richtung Norden - Bebertaler Straße - Klosterwuhne – Ersatzhaltestelle am Straßenrand - Milchweg – Ersatzhaltestelle am Straßenrand - Danziger Dorf – Ersatzhaltestelle am Straßenrand - Ikea – Regionalbushaltestelle - Ikea West – neue Haltestelle in der Straße Sülzborn

(Quelle: Volksstimme, 25.06.2021)

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Do

17

Jun

2021

Das Herz des Kannenstiegs

Alten- und Service-Zentrum im Bürgerhaus erhält neuen Namen

Dass es Annette Münzel und Steffi Albers eine Herzensangelegenheit ist, für die Senioren im Norden der Stadt da zu sein, weiß jeder, der die beiden kennt. Nun erfahren es auch jene gleich, die das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg zum ersten Mal besuchen, trägt es doch ab sofort das Herz auch im Namen. Die langjährigen Mitarbeiterinnen waren auch in der Corona-Pandemie stets ansprechbar. Zuletzt organisierten die beiden sechs Termine mit dem mobilen Impfteam, bei denen circa 600 Senioren geimpft werden konnten. „Es war eine noch nie dagewesene Herausforderung, die auch sehr emotional war. Dafür gebührt ihnen Dank“, sagte am Mittwoch Heike Schulz, Leiterin des Sozial- und Wohnungsamts. „Ihr Engagement ist beeindruckend.“ Grund ihres Besuchs in der Einrichtung des Paritätischen war die offizielle Namensvergabe. Seit der Gründung 1999 hieß es einfach nur ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg. Weil das immer so sperrig klang, wie Steffi Albers erklärt, gibt es jetzt analog zum bereits bestehenden Pik-ASZ im Süden der Stadt, das Herz-ASZ. Immer für Stammgäste da Während der gesamten Pandemie seien die Mitarbeiterinnen im ASZ, die durch Margarete Freistedt und Angelika Schmidt unterstützt werden, für die Senioren ansprechbar, erinnerte Antje Ludwig, Landesgeschäftsführerin des Paritätischen. „Es ist beruhigend für ihre Stammgäste, dass sie stets für sie da sind – und immer mit einem großen Herzen“, sagte sie. Der Vereinsamung im Alter treten sie durch ihre Arbeit im Herz-ASZ entgegen. Nach der langen Pause bedingt durch die Corona-Pandemie sollen nun Ende des Monats wieder die zahlreichen Veranstaltungen und Kurse im Herz-ASZ anlaufen, wie Steffi Albers ankündigt. Zum Einstand gab es für die Gäste einen kleinen Einblick in die QiGong-Übungen, bei denen es auch immer wieder um das Herz geht. Das Herz-ASZ ist in der Johannes-R.-Becher-Straße 57 zu finden. Kontakt unter Telefon 251 29 33.

(Quelle: Volksstimme, 17.06.2021)

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Do

10

Jun

2021

Filmstudio öffnet für Ferienkinder

Einwöchiger Kurs vermittelt Wissen rund um eine Filmproduktion / Anmeldung bis 30. Juni

Nach langer Corona Zwangspause will das Kinderfilmstudio Magdeburg mit einem neuen Ferienkurs wieder durchstarten. Einen Dreh von der Idee bis zum fertigen Film können kleine Kinofreunde dort mitgestalten.

Die Vorfreude ist Maria Franke anzuhören. „Ich kann es kaum erwarten, nach diesem langen Stillstand die Filmwerkstatt für Kinder wieder zu öffnen“, sagt sie. Seit 2016 ist sie im Kinderfilmstudio Magdeburg e. V. aktiv. In der Filmwerkstatt in der Grundschule „Am Kannenstieg“ dreht sie als „Märchenfilmfee“ mit Schulklassen Märchenfilme. Normalerweise. Doch aufgrund der Corona-Pandemie liegt die Arbeit mehr oder weniger seit über einem Jahr brach. „Am 16. März 2020 haben wir zugemacht. Im Oktober konnten wir noch mal vier Wochen öffnen. Mehr gab es nicht“, erzählt sie. Doch mit Video-Produzent Holger Glase will sie nun wieder Kindern die Freude am Film näherbringen. Dazu wird erstmals in den kommenden Sommerferien ein Ferienkurs angeboten. Möglich ist das nur, weil in diesen zwei Wochen die Schule geschlossen sein wird. Bei laufendem Schulbetrieb kann das Kinderfilmstudio derzeit weiterhin noch nicht regulär arbeiten, erzählt Maria Franke. In zwei Altersgruppen (9 bis 11 Jahre und 12 bis 15 Jahre) können die Ferienkinder gemeinsam einen eigenen Film drehen. Von der der ersten Idee zur Handlung bis zum fertigen Schnitt samt Ton durchlaufen sie die verschiedenen Prozesse einer Filmproduktion. Thematische Vorgaben gibt es nicht, die Kinder seien am Zug und dürfen auch selbst zur Kamera greifen, was sonst nicht der Fall ist. „Wie entsteht ein Film? Welche Berufe gibt es beim Film? Wie viele Leute arbeiten überhaupt an einem Film“, zählt Maria Franke Fragen auf, die während des einwöchigen Kurses unter anderem beantwortet werden. „Die Kinder sollen am Ende Wissen mitnehmen“, sagt sie. Bei gutem Wetter gibt es auch Außendrehs auf dem Schulgelände. Am Ende haben die Kinder einen oder vielleicht sogar mehrere kleine Filme gedreht, geschnitten und vertont. In digitaler Form können sie diesen dann mit nach Hause nehmen und stolz Familie und Freunden vorführen. So soll zum Abschluss ein kleiner Animationsfilm mit einem sogenannten Greenscreen entstehen, für den die eigenen Legofiguren mitgebracht werden können.

 Infos zum Ferienkurs

Der Ferienkurs des Kinderfilmstudios Magdeburg e. V. soll in zwei Durchgängen stattfinden.

Kurs I für 9- bis 11-jährige Kinder wird vom 26. bis 30. Juli durchgeführt, Kurs II für 12- bis 15- jährige Filmfreunde folgt in der Woche darauf vom 2. bis 6. August. Der Filmkurs findet täglich von 9 bis 14 Uhr in der Grundschule „Am Kannenstieg“, Pablo-Picasso-Straße 20, statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Kinder pro Kurs beschränkt, da so „eine intensive Arbeit mit jedem Kind gewährleisten werden kann“, wie das Kinderfilmstudio mitteilt. Die Teilnahmekosten betragen inklusive Verpflegung durch einen Essenanbieter sowie einem USB-Stick mit dem fertigen Film am Ende des Kurses 150 Euro. Die geltenden Corona-Schutzregeln werden befolgt. Die Anmeldung muss spätestens bis 30. Juni per E-Mail an termin@kinderfilmstudio.de oder telefonisch unter Mehr unter www.film- 0177/9765285 erfolgen. studio-magdeburg.de.

(Quelle: Volksstimme, 10.06.2021)

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Mi

09

Jun

2021

Eindrucksvoller Hausbau

Insekten haben sich an der Ebendorfer Chaussee eingenistet

Der Volksstimme-Leser Fred Hollenbach entdeckte dieses Kunstwerk an der Ebendorfer Chaussee in der Nähe der Straßenbahnhaltestelle Ikea und wunderte sich, wer es geschaffen hat. Dieser seidige Schleier wurde von sogenannten Gespinstmotten gezaubert, teilte der Stadtgartenbetrieb auf Nachfrage mit. Vor allem im Frühjahr ist dieses Spektakel gut zu beobachten, denn dann machen sich die kleinen Raupen ans Werk und beginnen an einem Baum oder Strauch ihren Unterschlupf zu bauen. Der soll sie nämlich vor möglichen Fressfeinden wie Vögeln, aber auch Witterungsbedingungen wie Regen schützen. Bis Mitte Juni fressen sie die befallene Pflanze kahl und verpuppen sich anschließend im Schutz des Gespinstes. Anfang Juli beginnen die ersten Puppen zu schlüpfen. Die Gehölze nehmen davon allerdings keinen Schaden, sondern treiben später wieder aus, informiert der Stadtgartenbetrieb. Im August beginnt der Kreislauf erneut. Dann legen die Motten ihre Eier ab, die Jungraupen schlüpfen und ein neues Kunstwerk wird gesponnen. In diesem Jahr sollen die Gespinstmotten jedoch häufiger auftreten. Denn gerade die Witterungsbedingungen der letzten Jahre seien für die Ausbreitung ideal gewesen.

(Quelle: Volksstimme, 09.06.2021)

Mi

09

Jun

2021

26-Jähriger bewirft Polizisten mit Steinen

Polizeibeamte sind in der Nacht zum Dienstag bei einem Einsatz mit Steinen beworfen worden. Sie waren gegen 2 Uhr wegen ruhestörenden Lärms in die Johannes-R.-Becher-Straße gerufen worden, wo sie von dem 26-jährigen Lärmverursacher aggressiv angegangen wurden. Als dem Magdeburger polizeiliche Zwangsmaßnahmen angedroht wurden, sammelte er einige Meter entfernt Steine auf und warf mit diesen nach den Beamten. Getroffen wurden die Polizisten nicht. Ein Ermittlungsverfahren wurde dennoch eingeleitet.

(Quelle: Volksstimme, 09.06.2021)

Di

08

Jun

2021

Fotoausstellung im Stadtteiltreff Oase

Nachdem zum Tag der Städtebauförderung der Beitrag aus den Stadtteilen Kannenstieg und Neustädter See pandemiebedingt ein knapp 20-minütiges Video war, das die Entwicklung des Magdeburger Nordens zeigte, ist nun im Stadtteiltreff Oase eine Fotoausstellung zu sehen. Diese wurde unter dem Thema „40 Jahre Gesamtübergabe des Wohngebietes“ vom Stadtteilmanagement des Internationalen Bundes gestaltet. Ausgehend vom Jahr 1981, was Wohnungsbestand und Infrastruktur betrifft, zeigt die Fotoausstellung die Veränderungen der letzten Jahre. Außerdem können Besucher das Stadtteilmodell Neustädter See besichtigen, welches für den Zeitraum der Ausstellung aufgebaut wurde. Für einen Besuch im Stadtteiltreff Oase ist eine vorherige Anmeldung per Mail an marcel.haertel@ib.de aufgrund der begrenzten Kapazitäten nötig. Die Ausstellung läuft noch bis zum 25. Juni. Terminanfragen per Telefon werden unter 0163/ 294 47 05 zwischen 10.30 und 14 Uhr (Mo.-Fr.) entgegengenommen.

 

(Quelle: Volksstimme, 08.06.2021)

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Di

08

Jun

2021

„Treffpunkt Wohncafé“ wieder offen

Neustart mit neuem Quartiersmanager

Der „Treffpunkt Wohncafé“ der Pfeifferschen Stiftungen im Milchweg 31 ist wieder für Veranstaltungen geöffnet. Die Wiedereröffnung der Begegnungsstätte hat der neue Quartiersmanager Heiko Baumeister mitgeplant. Er wird auf bestimmte Zeit die Arbeit von Kerstin Schneemilch fortführen, da sie aus freudigen familiären Veränderungen das Quartiersmanagement verlässt. Dafür ist Heiko Baumeister mit vollem Einsatz dabei. Der gebürtige Kölner bringt neben seinem Abschluss an der dortigen Deutschen Sporthochschule Erfahrungen in der kommunalen Gesundheitsförderung mit. Doch neben seiner Arbeit als Quartiersmanager wird er ab Oktober an der Hochschule Magdeburg-Stendal im Masterstudium „Gesundheitsfördernde Organisationsentwicklung“ studieren. „Ich freue mich sehr auf die berufliche Herausforderung und sowohl die Stadt als auch viele neue Menschen hier in Magdeburg kennenzulernen“, teilte Baumeister in einer Pressemitteilung mit. Veranstaltungen im Juni Im Juni findet jeden Montag ab 12 Uhr der Kaffeeklatsch statt. Dienstags zwischen 9 und 10 Uhr werden Besucher beim Sportkurs fit gehalten und mittwochs ab 14 Uhr finden bunte Spielenachmittage statt. Aufgrund begrenzter Kapazitäten ist für alle Veranstaltungen eine Anmeldung erforderlich. Außerdem der Nachweis einer vollständigen Impfung oder Genesung oder eines offiziellen Schnelltests, der nicht älter als 24 Stunden ist. Anmeldungen nimmt Heiko Baumeister telefonisch unter 0391/99 00 71 38 entgegen. Vor Ort ist er mittwochs und donnerstags von9bis 13 Uhr zu erreichen oder jederzeit per E-Mail an heiko.baumeister@pfeiffersche-stiftungen.org.

(Quelle: Volksstimme, 08.06.2021)

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Mo

07

Jun

2021

Neues Gesicht im Quartierstreff am Milchweg

Gute Nachricht für Senioren im Kannenstieg und Neustädter Feld: Der „Treffpunkt Wohncafé“ der Pfeifferschen Stiftungen im Milchweg 31 ist wieder für Veranstaltungen geöffnet. Den Neustart mitgeplant hat Heiko Baumeister als neuer Quartiersmanager, wie die Stiftungen informieren. Er führt die Arbeit von Kerstin Schneemilch fort, die das Quartiersmanagement aufgrund „freudiger familiärer Veränderungen auf bestimmte Zeit verlässt“, wie es heißt. Der gebürtige Kölner bringt neben seinem Abschluss an der dortigen Deutschen Sporthochschule Erfahrungen in der kommunalen Gesundheitsförderung mit. Neben seiner Tätigkeit im Quartier wird Heiko Baumeister ab Oktober an der Hochschule Magdeburg-Stendal im Masterstudium „Gesundheitsfördernde Organisationsentwicklung“ studieren. „Ich freue mich sehr auf die berufliche Herausforderung und sowohl die Stadt als auch viele neue Menschen hier in Magdeburg kennenzulernen“, erklärt er. Von Sport bis Bingo Im Juni lädt das Wohncafé jeden Montag ab 12 Uhr zum Kaffeeklatsch. Für zwei Euro gibt es Kaffee, Kuchen und Erzähltes in kleiner Runde. Jeden Dienstag zwischen 9 und 10 Uhr findet der Sportkurs mit Guido statt (fünf Euro). Mittwochs ab 14 Uhr gestaltet Yvonne bunte Nachmittage mit Gedächtnis- und anderen Spielen (zwei Euro). Am 18. und 25. Juni gibt es ab 12 Uhr einen geselligen Mittagstisch mit Gegrilltem (drei Euro) und am 30. Juni wird ab 10 Uhr Bingo gespielt. Aufgrund begrenzter Kapazitäten ist für alle Veranstaltungen eine Anmeldung erforderlich sowie außerdem der Nachweis einer vollständigen Impfung oder Genesung oder eines offiziellen Schnelltests (nicht älter als 24 Stunden). Anmeldung unter Telefon 990071 38

(Quelle: Volksstimme, 06.06.2021)

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Fr

04

Jun

2021

Neue Ausstellung blickt auf Geschichte von Nord

Termine für Besuch der Fotoschau im Stadtteiltreff „Oase“ können gebucht werden / Start am Montag

Zum Tag der Städtebauförderung im Mai war der Beitrag aus den Stadtteilen Kannenstieg und Neustädter See pandemiebedingt lediglich ein knapp 20-minütiges Video, das die Entwicklung des Magdeburger Nordens zeigt. Geplant war eigentlich auch eine Fotoausstellung zum Jubiläum der Gesamtübergabe des Wohngebiets Nord an dessen Bewohner vor 40 Jahren. Wegen der bis dahin noch hohen Corona Infektionszahlen musste das aber zunächst verschoben werden. Angesichts der sinkenden Inzidenz wird die Bilderschau nun aber zu sehen sein, wie Marcel Härtel, Stadtteilmanager für Neustädter See und Kannenstieg, informiert. Ab kommenden Montag, 7. Juni, wird die Fotoausstellung im Stadtteiltreff „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, zu sehen sein. „40 Jahre Gesamtübergabe des Wohngebietes“ - unter diesem Aspekt gestaltete das Stadtteilmanagement des Internationalen Bundes die Ausstellung. Ausgehend vom Jahr der Übergabe 1981, was Wohnungsbestand und Infrastruktur betrifft, zeigt die Fotoausstellung die Veränderungen der vergangenen Jahrzehnte. „Von Sanierungen bis Neubauten sind in den Stadtteilen zahlreiche Maßnahmen umgesetzt und erhebliche finanzielle Mittel eingesetzt worden“, erinnert Marcel Härtel. Ein Großteil der Investitionen beruhten auf Mitteln aus den Städtebauförderprogrammen. Neben der Fotoausstellung können die Besucher auch das Modell des Stadtteils Neustädter See besichtigen, das für den Zeitraum der Ausstellung aufgebaut wurde. „Zum Abschluss des Besuches können die Gäste ein Exemplar der gerade erschienenen 48-seitigen Broschüre in Empfang nehmen“, lädt der Stadtteilmanager ein. Aufgrund der Abstands- und Hygieneregelungen müssen einige Voraussetzungen beachtet und eingehalten werden: Der Besuch der Ausstellung ist aufgrund der begrenzten Kapazitäten nur mit einem Termin möglich. Das Stadtteilmanagement bittet daher um eine Anmeldung per E-Mail an marcel.haertel@ib.de. Dabei sollen die Besucher die vollständigen Namen und Adressen der Personen angeben, die die Ausstellung besuchen wollen. „Weiterhin können sie einen Wunschtermin und einen möglichen Ausweichtermin innerhalb der Öffnungszeiten angeben“, erklärt Härtel weiter. Die Ausstellung läuft bis zum 25. Juni. Montags, dienstags und donnerstags können zwischen 14 und 17.30 Uhr Termine im Halbstundentakt gebucht werden sowie mittwochs und freitags zwischen 13 und 16.30 Uhr. Zusätzlich wird am Sonnabend, 19. Juni, eine Öffnung von 12 bis 17 Uhr angeboten. Terminanfragen per Telefon werden ab Montag, 7. Juni, wochentags unter 0163/2944705 zwischen 10.30 und 14 Uhr entgegengenommen. Während des Besuches gilt eine Maskenpflicht.

(Quelle: Volksstimme, 03.06.2021)

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Di

01

Jun

2021

Scharfe Kritik an Strecken-Aus zu Ikea

Debatte um die befristete Stilllegung der Trasse zum Möbelhaus am Kannenstieg wird heftiger

Der Fahrgastverband hat die Einstellung des Straßenbahnverkehrs zu Ikea scharf kritisiert. Die Maßnahme sei eine „verkehrs- und klimapolitische Bankrotterklärung“, erklärte Vorsitzender Tom Bruchholz. Und sein Vorstandsmitglied Fred Lasse schiebt nach: „In einer Zeit, wo das höchste deutsche Gericht der Politik ins Stammbuch geschrieben hat, mehr für den Klimaschutz zu tun, ist diese geplante Streckenstilllegung peinlich und inakzeptabel und lässt zudem jegliches politisches Gespür vermissen.“ Die Volksstimme hatte in der vergangenen Woche berichtet, dass die Straßenbahntrasse zu Ikea ab der Einmündung der Johannes-R.-Becher-Straße für vier Jahre stillgelegt wird. Anlass ist laut MVB die Inbetriebnahme der neuen Strecke in den Kannenstieg hinein. In diesem Zusammenhang werde zunächst ein unvollständiges Gleisviereck in der Kreuzung gebaut, das nur ein Abbiegen in den Kannensteig ermöglicht. Die Geradeausspur zu Ikea sei solange gekappt, bis aus dem Milchweg heraus die neue Trasse angeschlossen werde. Das Verkehrsunternehmen hatte das mit technologischen Ursachen begründet. Wenn die MVB das behauptet, sei dies mehr als absurd. Der Einbau eines unechten Gleisviereckes dauere bei guter Vorplanung einige Wochen, aber keineswegs vier Jahre, schimpfte daraufhin Marco Hennings, stellvertretender Vorsitzender des Fahrgastverbandes. Erneut werde hier den Fahrgästen wie auch schon in Rothensee nicht die Wahrheit gesagt. „Ehrlicher wäre es, wenn die MVB den Menschen reinen Wein eingeschenkt und sagt, wir haben weder Straßenbahnen noch Personal, um die neue Linie in den Kannenstieg zu eröffnen, deswegen müssen wir die Linie 1 stilllegen.“ Die geplante Ersatzanbindung zu Ikea mit Bussen bedeute zusätzliches Umsteigen, längere Fahrzeiten und mehr CO2-Ausstoß. Der Fahrgastverband fordert nun, die Linie 8 ab 2. September wieder in Betrieb zu nehmen und diese auf der Neubaustrecke zum Kannenstieg fahren zu lassen, wie es ursprünglich auch vorgesehen gewesen sei. Nach einer kurzen Umbaupause könne die Linie 1 dann wieder wie gewohnt zu Ikea fahren. Die Linie 8 werde ohnehin im Süden schmerzlich vermisst, würde sie doch gerade im Schülerverkehr zur deutlichen Entlastung der Linie 2 in Buckau, Salbke und Westerhüsen beitragen.

(Quelle: Volksstimme, 01.06.2021)

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Fr

28

Mai

2021

Bunte Fassade im Kannenstieg macht Jury glücklich

Warum die Maler Zahn GmbH beim Maler- und Lackiererwettbewerb einen ersten Preis erringt

Einen ersten Preis des Maler- und Lackierer-Wettbewerbes gibt es in diesem Jahr für die Gestaltung eines Sechsgeschossers in Magdeburg. Die Maler Zahn GmbH hat mit Farbharmonie nach der Sanierung des Plattenbaus im Kannenstieg überzeugt. „Wir bringen Farbe ins Land!“ Unter diesem Motto hat auch in diesem Jahr der Wettbewerb des Landesinnungsverbandes des Maler- und Lackiererhandwerks Sachsen-Anhalt stattgefunden. Im Magdeburger Rathaus wurden gestern die Preisträger gekürt. In der Kategorie „Freie Fassadengestaltung an Wohn-, öffentlichen und gewerblichen Gebäuden“ belegt Andi Zahn den ersten Platz mit dem Sechsgeschosser in der Fritz-Maenicke-Straße 16-29. Mit der Gestaltung der Fassade durch die harmonische Farbauswahl überzeugte der Malerbetrieb aus Gommern die Jury. Der Einsatz von einem hellen und einem dunklen Grauton, Blaugrau, Gelb und Bordeauxrot sticht hervor. Die Jury kam zu dem Ergebnis, dass die farbliche Gestaltung und die handwerklichen Ausführungen stimmig sind und von hoher fachlicher Kompetenz zeugen. Schirmherr des Wettbewerbes ist der Minister für Landesentwicklung und Verkehr Sachsen-Anhalt Thomas Webel. Staatssekretär Sebastian Putz, Oberbürgermeister Lutz Trümper und Landesinnungsmeister Uwe Runge richteten Grußworte an die Preisträger. Insgesamt gab es 47 Einsendungen, aus denen die Jury zehn Gewinner in drei Kategorien auswählte. Die Sieger erhielten den Ehrenpokal des Landesverbandes sowie eine Urkunde. Die Redner betonten, Handwerksberufe müssten gerade für junge Menschen attraktiv sein. „Wir, Politik und Handwerk, müssen gemeinsam zeigen, dass Handwerk eine anspruchsvolle Arbeit ist, die gebraucht wird und wo man eine Perspektive hat“, so Rathauschef Lutz Trümper. Die Anerkennung der handwerklichen Berufe müsse man in die öffentliche Diskussion bringen. „Wir haben einen riesengroßen Bedarf und brauchen Leute“, betonte Trümper.

(Quelle: Volksstimme, 28.05.2021)

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Do

27

Mai

2021

MVB stellt Bahnverkehr zu Ikea ein

Unternehmen begründet Schritt mit Fahrplanänderungen nach Freigabe der Kannenstieg-Strecke

Der Neubau der Trasse in den Kannensteig bringt in den nächsten Jahren einige Veränderungen für die Bewohner dort und die Kunden von Ikea mit sich. Der Kannenstieg selbst wird besser angebunden. Zum Möbelhaus geht es dann nur noch mit dem Bus.

Die gute Nachricht zuerst: Die rund 5000 Bewohner des Kannenstiegs werden ab dem 2. September mit der Straßenbahn direkt angeschlossen. Die Linie 1 Kannenstieg-Sudenburg wird das Gebiet dann erstmals seit dem Bau Ende der 1970er Jahre mit der „Bimmel“ an die Innenstadt anbinden. Für viele Anwohner geht ein Traum in Erfüllung. Das lästige Umsteigen vom Bus auf die Straßenbahn entfällt. Auch die Kritik zu Beginn der Baumaßnahme ist deutlichen geringer geworden. Das schätzt auch der Sprecher der Arbeitsgruppe für Gemeinwesenarbeit im Kannenstieg, Lutz Fiedler, so ein: „Die neue Trasse wertet das Wohngebiet auf, schafft Anschluss an die Innenstadt und bietet Barrierefreiheit. Das freut ganz viele hier im Kannenstieg.“

Haltestelle Am Sülzborn direkt vorm Möbelhaus

Allerdings wird die Freude über den Anschluss des Kannenstiegs für alle getrübt, die bisher mit der Bahn direkt zu Ikea fahren konnten. Diese Möglichkeit wird ab 28. Juni eingestellt. Dann beginnt der teilweise Einbau eines Gleiskreuzes an der Kreuzung Ebendorfer Chaussee/Johannes R. Becher-Straße zum Abbiegen in den Kannenstieg. Deshalb kann dort die Straßenbahn nicht fahren und wird bis zur Fertigstellung der Gleisbaustelle am 2. September zum Neustädter See umgeleitet. Doch auch nach der Teilfertigstellung des Gleiskreuzes und dem Start des Verkehrs in den Kannenstieg wird es mit der Bahn nicht mehr zu Ikea gehen. Ursache: Das Gleiskreuz lässt vorerst nur ein Abbiegen und Ausfahren der Linie 1 Sudenburg-Kannenstieg in den Kannenstieg beziehungsweise in der Gegenrichtung zu. Die Gleisverbindung zu Ikea bleibt gekappt, bis in vier Jahren die Trasse aus dem Milchweg heraus angeschlossen wird. MVB-Sprecher Tim Stein begründet mit technologischen Gründen und erklärt außerdem: „Zum 2. September ändert sich insgesamt das ÖPNV Angebot im Kannenstieg. In den Gesprächen mit der GWA Kannenstieg wurde deutlich, dass durch die Anwohner ein Zehn-Minuten-Takt gewünscht ist.“ Der Straßenbahnabschnitt zwischen Milchweg und Ikea wird dann mit dem Bus der Linie 69 bedient. Das gelte bis zur Eröffnung der Straßenbahnstrecke vom Damaschkeplatz zum Neustädter Feld durch den Burgstaller Weg bis zum Milchweg. Das soll 2025 so weit sein. Haltepunkte der Buslinie 69 soll es am Danziger Dorf und bei Ikea geben. Dort im Umfeld wohnen dann auch die meisten der Betroffenen, die nun nicht mehr mit der Bahn in ihren Wohnbereich fahren können. Einen Ausgleich gibt es aber zumindest für Möbelhausbesucher. Zusätzlich werde in der Straße Am Sülzborn noch eine Haltestelle „Ikea West“ eingerichtet, hieß es. Kunden von Ikea sind dann mit dieser Busanbindung zwar noch näher als bisher mit der Straßenbahn am Möbelhaus, müssen aber gegebenenfalls von der Bahn in den Bus umsteigen. MVB-Sprecher Tim Stein: „Eine andere Alternative, als die Linie 1 vollständig zum Kannenstieg fahren zu lassen, gibt es nicht. Zum einen ist mit dem Einbau des Gleiskreuzes eine Verbindung zu Ikea baulich vorübergehend noch nicht hergestellt. Zum anderen sind die Fahrgastzahlen und das zu erwartende Fahrgastpotenzial der neuen Kannenstieg Strecke bei weitem höher, als bei der bisherigen Straßenbahnverbindung zu Ikea.“ Magdeburgs Ikea Chef Matthias Schrabe lobte die Abstimmung mit den MVB: „Die Haltestelle des Schienenersatzverkehrs bringt die Magdeburger sogar noch näher an das Einrichtungshaus und wir rechnen nicht mit negativen Effekten auf das Einkaufserlebnis bei uns.“ Angaben zum Vertrag mit der MVB über die Nennung von „Ikea“ als Zielort der Linie 1, die das Möbelhaus einst „gekauft“ hatte, machte er nicht. Gerüchten, die Einstellung des Straßenbahnverkehrs zu Ikea habe mit einem Mangel an Bahnen und Fahrern zu tun, wies MVB-Sprecher Tim Stein zurück und gab rein technologische Gründe an.

(Quelle: Volksstimme, 27.05.2021)

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Mo

17

Mai

2021

Ablehnung für „Aufschwung Ost“-Wandbild

Das Wandbild zum „Aufschwung Ost“, das auf einer Lärmschutzwand an der Ebendorfer Chaussee zu sehen ist, war jetzt erneut Thema im Stadtrat. Die AfD-Fraktion hatte beantragt, das Bild zu erhalten. Aufgrund seiner verwitterten Erscheinung ist es ein beliebtes Motiv bei Journalisten, wenn es um das Wirtschaftsprogramm für die neuen Bundesländer in der Nachwendezeit geht. Aufgrund dieser vermeintlich wichtigen Bedeutung sollte es doch für die Nachwelt bewahrt werden, so die Argumentation der Fraktion. Zumal es eine Privatinitiative gibt, um das Bild mit eigenen finanziellen Mitteln von Graffiti zu befreien und aufzufrischen. MVB planen Neugestaltung Doch die anderen Ratsmitglieder folgten dem Anliegen nicht und lehnten den Antrag ohne weitere Diskussion ab. Die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) hatten zuvor bereits angekündigt, die gesamte Lärmschutzwand entlang der Straßenbahnstrecke in Richtung Lerchenwuhne im kommenden Jahr neu gestalten zu wollen. Dabei sollen Motive mit Bezug zum Öffentlichen Nahverkehr aufgebracht werden, hatte das Verkehrsunternehmen kürzlich informiert. Man erhoffe sich dadurch auch einen Schutz vor illegalen Graffiti.

(Quelle: Volksstimme, 15.05.2021)

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Mo

17

Mai

2021

Kino am Pfahlberg wird nicht verkauft

Fusion von Cinestar und Cinemaxx ist gescheitert / Magdeburger Standort soll erhalten bleiben

Die Fusion der beiden Kinoketten Cinemaxx und Cinestar ist gescheitert. Damit ist auch der Verkauf des Cinestar-Kinos am Pfahlberg vom Tisch.

Es war eine monatelange Hängepartie: Der Konzern Vue International, zu dem die Cinemaxx-Kinos gehören, wird nicht wie geplant die Kette Cinestar übernehmen. Das Scheitern der Pläne bestätigte ein Sprecher des Bundeskartellamtes jetzt auf Nachfrage: „Das Fusionsvorhaben wurde von den Beteiligten aufgegeben.“ Das Bundeskartellamt hatte im Frühjahr 2020 den Plänen unter Bedingungen stattgegeben. Eine war, dass deutschlandweit sechs Kino-Standorte an die Konkurrenz verkauft werden müssen, damit in den Städten keine Monopolstellung entsteht. Das betraf in Magdeburg das Cinestar-Kino am Pfahlberg, da Cinemaxx am Hauptbahnhof bereits ein Kino betreibt. Zunächst war eine halbjährige Frist dafür gesetzt worden. Doch kaum war das Fusionsvorhaben bekanntgeworden, brach die Corona-Pandemie aus und zwang die Kinos monatelang zur Schließung. Das Bundeskartellamt verlängerte daraufhin die Frist. Doch auch diese verstrich ergebnislos. Beide Unternehmen hätten daraufhin dem Bundeskartellamt mitgeteilt, dass die Verhandlungen gescheitert sind. „Damit ist die Fusionsanmeldung insgesamt hinfällig geworden. Sollten die Beteiligten das Vorhaben erneut verfolgen, wäre eine erneute Anmeldung notwendig“, so der Sprecher. Ob es dazu kommt, ist indes ungewiss. In der Fachpresse hieß es, dass beide Konzerne schwer im Streit liegen. Der Vue-Gruppe wird vorgeworfen, einseitig den Verkaufsprozess gestoppt, die Verpflichtungen nicht erfüllt und neue Modalitäten für die Übernahme ins Spiel gebracht zu haben. Die Event Hospitality & Entertainment Limited, Mutterkonzern der Cinestar-Kinogruppe, prüfe rechtliche Optionen, hieß es im Fachmagazin Filmecho. Mit dem Scheitern der Fusionspläne ist auch der Verkauf des Cinestar-Kinos am Pfahlberg vom Tisch. Das bestätigte die Cinestar-Gruppe. Cinestar-Geschäftsführer Oliver Fock:„Der Standort Magdeburg wird als Cinestar-Standort beibehalten.“ Fock zeigte sich optimistisch, dass das Magdeburger Kino eine Zukunft hat: „Die bundesweite Schließung unserer Kinos seit November ist grundsätzlich problematisch, spezifische Auswirkungen nur für Magdeburg gibt es jedoch nicht.“ Von Cinemaxx hieß es, man bedauere, dass es nicht zu der Fusion gekommen sei. Eine Sprecherin sagte: „Die Pandemie hat die Grundlage, auf der die Transaktion ursprünglich im Oktober 2018 vereinbart wurde, grundlegend beeinflusst, was eine umfassende Neubewertung erforderlich gemacht hat. Wir bedauern, dass wir keine Einigung erzielen konnten, die den Auswirkungen von Covid gerecht wird.“ Das Scheitern der Fusionspläne sowie die Pandemie hätten keinen Einfluss auf den Betrieb des Cinemaxx in Magdeburg. „Wir freuen uns, wenn wir bald wieder für unsere Gäste da sein können und können es kaum erwarten, unsere Türen wieder zu öffnen.“ Wann die Kinos wieder öffnen können, ist momentan noch ungewiss.

(Quelle: Volksstimme, 14.05.2021)

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Mi

12

Mai

2021

Ein letzter Piks: Mehr als 600 Senioren gegen Covid-19 geimpft

Das eingespielte Team des ASZ Kannenstieg hat seit Februar insgesamt sechs mobile Impfaktionen im Bürgerhaus mit organisiert

„Es war eine große Kraftanstrengung“, sagt Steffi Albers. Gemeinsam mit Annette Münzel leitet sie das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg. Seit Monaten waren sie und ihr Team hauptsächlich in die Vorbereitung der mobilen Impfaktionen vor Ort eingespannt. Sie haben die Wartelisten mit Impfwilligen erstellt und abgearbeitet. „Ende Januar haben wir angefangen, die Senioren zu registrieren. Das Telefon hat nicht mehr stillgestanden.“ All dies schulterten die Mitarbeiter parallel zu den übrigen Beratungsleistungen. „Wir haben es sehr gerne für die Senioren gemacht“, unterstreicht Steffi Albers. Am Dienstagmorgen konnte nun die letzte geplante Impfaktion im ASZ Kannenstieg erfolgreich durchgeführt werden. 137 Senioren über 80 Jahre haben dabei ihre zweite Schutzimpfung gegen Covid-19 erhalten. Verimpft wurde das Vakzin von Moderna. Von Februar bis Mai gab es damit insgesamt sechs solcher Aktionen im Bürgerhaus, drei Erst- und drei Zweitimpfungen. Besonders die zweite Impfrunde stellte eine Herausforderung dar. Zu dieser waren mehr als 350 Senioren zugleich angemeldet. „Es war eine logistische Meisterleistung.“ Die Voraussetzung für das Impfen im Akkord. „Jeder hatte seine Aufgabe“, sagt die Leiterin über ihr eingespieltes Team. Sie selbst empfängt am Dienstag die Impfwilligen am Eingang. Kolleginnen kümmern sich um die Hochbetagten. Vor, während und nach der Impfung. Auch die letzte Aktion verläuft reibungslos. Rundum konnten seit Februar somit insgesamt 632 Senioren aus der ersten Prioritätsgruppe gleich vor der eigenen Haustür gegen Covid-19 immunisiert werden. Dafür gibt es viel Lob und Dankesworte von den impfwilligen Senioren. Die Eheleute Assert loben die „wunderbare Organisation“. „Es ist alles gut gelaufen“, schließen sich Helga und Wolfgang Lüter an. „Wir wollen hoffen, dass wir jetzt geheilt sind“, sagt ein Senior mit Rollator und verabschiedet sich auf seinen kurzen Weg nach Hause. Obwohl mit den mobilen Impfungen im ASZ Kannenstieg nun vorerst Schluss ist, wird das Thema noch nicht ganz vom Tisch genommen. Senioren, die nicht über die notwendige digitale Ausstattung verfügen, wird durch die Mitarbeiter des ASZ bei der Suche und Buchung von offenen Impfterminen geholfen, so Albers. Unterstützung gibt es zudem bei der Ausgabe und dem Ausfüllen von Unterlagen, die zu einem möglichen Impftermin mitgebracht werden müssen. „Wir führen aber keine Wartelisten mehr“, erklärt die Diplom-Sozialpädagogin. Sie hofft, dass bald wieder etwas mehr Normalität im Bürgerhaus einziehen kann, „dass wir nicht mehr nur über Impfungen reden müssen“.

(Quelle: Volksstimme, 12.05.2021)

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Mi

12

Mai

2021

Neue Strecke vor dem Anschluss

Bei den Bauarbeiten für die neue Straßenbahnstrecke in den Kannenstieg geht es sichtbar voran. Der circa ein Kilometer lange Neubauabschnitt entlang der Johannes-R.-Becher-Straße ist inzwischen an der Kreuzung zur Ebendorfer Chaussee angekommen. Dort sollen die Gleise mit dem bereits bestehenden Trassennetz der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) über ein Gleisviereck verbunden werden, ein Masse-Feder-System soll dazu die Geräuschkulisse minimieren. Der angelegte Rasen inmitten der Gleise ist schon ergrünt. Die Bauarbeiten für die ostseitigen Gehwege zwischen Kannenstieg-Center und Ebendorfer Chaussee haben ebenfalls bereits begonnen. Eine Herausforderung bleiben die Arbeiten im Kreuzungsbereich. Versorgungsleitungen der Stadtwerke müssen dort umverlegt und neu gebaut werden. Ende Juni soll schließlich mit den Anschlussarbeiten der neuen Strecke an die Linie 1 begonnen werden. Dazu muss der Straßenbahnverkehr für Wochen unterbrochen werden. Ab Herbst sollen die Bahnen dann bis in den Kannenstieg rollen.

(Quelle: Volksstimme, 11.05.2021)

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Mi

12

Mai

2021

Büchertausch für Leseratten im Kannenstieg

In dieser Woche fand das erste Treffen für Leseratten im Alten-und Service-Zentrum Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, statt. „Bücher ansehen, in verschiedenen Kategorien stöbern, das passende finden und kostenlos mitnehmen, zusätzlich noch nette Gespräche mit den Mitarbeitern des ASZ und den ehrenamtlichen Helfern führen – das fanden die Besucher gut“, berichtet Christina Fiedler vom Hausbeirat. Einige brachten sogar schon Bücherspenden mit und freuen sich darauf, dass sie regelmäßig bei Bedarf das Treffen immer dienstags von 10 bis 12 Uhr besuchen können. „Für einen regen Austausch werden auch gern Bücherspenden entgegengenommen“, informiert Christina Fiedler.

(Quelle: Volksstimme, 08.05.2021)

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Mi

28

Apr

2021

Film zum Stadtteiljubiläum

Video über Geschichte des Wohngebiets Nord

Anlässlich des Jubiläums „40 Jahre Gesamtübergabe Magdeburg Nord“ hat das Stadtteilmanagement Neustädter See/Kannenstieg ein Video zusammengestellt. Darin sind die Anfänge des Wohngebiets bis heute dargestellt. Der 20-minütige Film wurde jetzt im Vorfeld des Tags der Städtebauförderung am 8. Mai veröffentlicht und ist unter www.neustaedtersee.de/video-archiv zu finden.

(Quelle: Volksstimme, 28.04.2021)

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Di

27

Apr

2021

Noch kein Termin für Reparatur von Frostschäden in Grundigstraße

Nachdem die Schneemassen des Wintereinbruchs im vergangenen Februar wieder weggetaut waren, offenbarten sich in vielen Straßen im Stadtgebiet Schäden auf dem Fahrbahnbelag. Besonders schlimm hat es die Hans-Grundig-Straße im Kannenstieg erwischt. Sie ist auf weiten Strecken ein einziger Flickenteppich. Und dieser bleibt auch noch eine Weile länger erhalten, wie eine aktuelle Volksstimme-Anfrage bei der Stadtverwaltung ergeben hat. „Unser Tiefbauamt arbeitet weiter mit Hochdruck an der Beseitigung der Schlaglöcher im Stadtgebiet“, erklärt Rathaussprecher Michael Reif zunächst. So wurden und werden gerade auf dem Magdeburger Ring Schlaglöcher gestopft. „Wir haben im Vergleich zu den vergangenen fünf Jahren in diesem Jahr mehr Frostschäden und dadurch relativ viele Schlaglöcher“, erinnert er. Dadurch gebe es entsprechend viel für die Flickteams des Tiefbauamts zu tun. „Aktuell kann für die Hans-Grundig-Straße noch kein konkreter Termin genannt werden“, teilt Michael Reif mit. Das habe aber noch einen anderen Grund, abgesehen von der Auslastung der Bautrupps. Denn für die Straße im Kannenstieg seien noch einige Vorbereitungen und Vorabsprachen notwendig, erläutert er, weil dort derzeit die Buslinie 69 entlangfährt. Weil auf deren üblicher Route derzeit die neue Straßenbahntrasse für den Kannenstieg gebaut wird, müssen die Busse durch die Grundigstraße fahren. Der Flickenteppich bleibt länger Linienverkehr muss bei der Planung der Reparaturarbeiten berücksichtigt werden. „Dafür ist ein größerer zeitlicher Vorlauf notwendig“, stellt Michael Reif fest. Der Zeitpunkt der Fahrbahnsanierung bleibt somit vorerst offen.

(Quelle: Volksstimme, 27.04.2021)

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Di

27

Apr

2021

ASZ Kannenstieg verschenkt Bücher

Für Leseratten stellt das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, ab 4. Mai immer dienstags von 10 bis 12 Uhr kostenlos Bücher zum Mitnehmen zur Verfügung. „Die Bücher wurden in den vergangenen Jahren dem ASZ zur Weitergabe gespendet“, erklärt Mitarbeiterin Steffi Albers. Vor den Eindämmungsverordnungen aufgrund der Corona-Pandemie konnten sich Anwohner täglich Bücher aus der Einrichtung aussuchen und mitnehmen. „Das ist nun schon lange Zeit nicht mehr möglich“, bedauert sie. Deshalb möchte das ASZ die Bücher verschenken. Dazu besteht die Möglichkeit auf dem Hof des Bürgerhauses unter Einhaltung der Abstandsregeln und dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Das ASZ wird dabei von freiwilligen Helferinnen unterstützt.

(Quelle: Volksstimme, 27.04.2021)

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Mo

26

Apr

2021

. Neues Projekt ist „Mittendrin“ im Kannenstieg

Die offizielle Vorstellung des neuen Projekts lässt noch auf sich warten. Doch das Begegnungszentrum im Kannenstieg hat in diesem Monat unter dem Namen „Mittendrin“ bereits wieder den Betrieb aufgenommen. Am alten Standort in der Johannes-R.-Becher-Straße 56 gibt es auch wieder einige vertraute Angebote wie die Tauschbörse. Mit Toralf Schlieb gibt es auch ein bekanntes Gesicht. Er war bereits beim vorigen Träger im Begegnungszentrum für diverse Projekte verantwortlich. Weitere Ansprechpartner sind Daniele Hartmann und Yvonne Marschewski. Der frühere Träger hatte das Begegnungszentrum nach zehn Jahren Stadtteilarbeit Ende 2019 überraschend geschlossen. Die Stadt hatte es daraufhin erneut ausgeschrieben. Mit dem Internationalen Bund (IB) fand sich ein Interessent, der sich im Stadtteil bereits auskennt. Auch Stadtteilmanager Marcel Härtel ist über den IB angestellt. Das Begegnungszentrum ist Montag bis Freitag von7 bis 12 Uhr sowie 13 bis 18 Uhr geöffnet. Neben der Tauschbörse gibt es noch die Teilprojekte Kreativwerkstatt, Lese- und Kreativtreff und Gemeinwesenpfleger. Kontakt gibt es unter Telefon 0160/74179 90.

(Quelle: Volksstimme, 23.04.2021)

Do

22

Apr

2021

Kirschen für den Kannenstieg

Vorzeitige Ersatzpflanzung für gefällte Bäume an der Becherstraße

Es ist erst wenige Wochen her, da wurden in einer von der Johannes-R.-Becher-Straße abgehenden Stichstraße mehrere Bäume gefällt. Das hatte für Unmut bei den Anwohnern gesorgt. Nun wurde bereits für Ersatz gesorgt. Am Montag kamen die neuen Bäume in die Erde vor dem Mehrfamilienhaus. Allerdings ein paar Meter näher an die Balkone. Grund für die Fällung war ein sogenannter Kollektorgang der Städtischen Werke Magdeburg (SWM), der im Bereich der alten Bäume unterirdisch verlief. Als dieser vor gut 40 Jahren gebaut wurde, wurden die Winterlinden ohne Rücksicht darüber gepflanzt. Im Lauf der Zeit wurden die Bäume größer, ihre Wurzeln wuchsen langsam um die Anlage herum und beschädigten sie mehr und mehr. Seit Mitte 2020 standen die SWM und die Eigentümerin des Wohnblocks, die Wohnungsbaugenossenschaft „Otto von Guericke“, im Austausch, wie weitere Schäden der Anlage verhindert werden können. Der Gang muss dringend saniert werden, da bereits Wasser eindringt, was zu weiteren Problemen führt. Letztendlich blieb daher nur die Fällung der Bäume als Lösung übrig. Ursprünglich sollten die Ersatzpflanzungen erst im kommenden Herbst erfolgen, wie Karin Grasse, Vorständin der Guericke-Genossenschaft angekündigt hatte. Nun konnte sie aber schon Vollzug vermelden. Eine Reihe Traubenkirschen steht vor den Balkonen in ausreichend Abstand zum SWM-Gang. Sie sollen Schmetterlingen und Bienen als Nahrungsquelle dienen. „Jetzt fehlen nur noch einige Büsche“, erklärt Karin Grasse weiter. Eine Hecke aus 300 Weißdornsträuchern soll die Ersatzbäume ergänzen.

(Quelle: Volksstimme, 22.04.2021)

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Mi

21

Apr

2021

Keine Chance für den „Aufschwung Ost“?

Wandbild an Ebendorfer Chaussee sollte auf Privatinitiative erhalten werden / MVB wollen Sichtschutzwand aber komplett neu gestalten

Wann immer ein Journalist etwas über den „Aufschwung Ost“ schreibt, ist die Chance groß, dass er zur Bebilderung ein Motiv aus Magdeburg verwendet. An der Straßenbahnstrecke in der Ebendorfer Chaussee ist es zu finden. Ein Wandbild, das dort vor gut 30 Jahren angebracht worden war, um für das Aufbauprogramm für die neuen Bundesländer zu werben. Das verwitterte Aussehen ist dabei symbolträchtig für all das, was damals nicht so gut gelaufen ist. Phillipp Rau findet, dass das Bild deshalb erhalten bleiben sollte. Deshalb hatte er bereits 2019 bei den Magdeburger Verkehrsbetrieben (MVB) angefragt, ob er das Wandbild sanieren darf. Das Verkehrsunternehmen gab die Einwilligung, Rau machte sich an die Vorbereitungen. Über 1000 Euro hat er dafür zusammengebracht. Er holte verschiedene Angebote von Malerfirmen ein und fand ein passendes. Als es jetzt losgehen sollte, fragte er sicherheitshalber bei den MVB nach, ob er weiterhin das Bild erneuern darf. Dann kam die überraschende Antwort, dass es nicht mehr möglich sei, wie er berichtet. Die MVB informierten Rau, dass sie die gesamte Wand neu gestalten wollen. Dabei hätte das „Aufschwung Ost“-Logo keinen Platz mehr. Er könne es in dieser Form aber anderswo im Stadtgebiet auftragen, so der Vorschlag. Diesen Plan bestätigt MVB Sprecher Tim Stein auf Volksstimme-Anfrage. „Wir beabsichtigen die komplette Neugestaltung der in die Jahre gekommenen Sichtschutzmauer entlang der Straßenbahnstrecke im kommenden Jahr.“ Dabei sollen Motive mit Bezug zum ÖPNV aufgebracht werden. Man erhoffe sich dadurch auch einen Schutz vor illegalen Graffiti. Das Stadtplanungsamt soll einbezogen werden. Er bestätigt auch die Genehmigung aus dem Jahr 2019 zur Restaurierung. „Seitdem gab es aber keinen Kontakt mehr. Dies hat uns veranlasst, die Neugestaltung der gesamten Mauer vorzubereiten“, so Tim Stein.

(Quelle: Volksstimme, 20.04.2021)

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Fr

16

Apr

2021

Grüne Gleise im Kannenstieg

Nicht nur die Bäume entlang der Johannes-R.-Becher-Straße blühen derzeit auf. Auch zwischen den neu verlegten Gleisen der künftigen Straßenbahnstrecke durch den Stadtteil sprießt bereits frisches Grün hervor. Die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) verlegen dort aber keinen fertigen Rollrasen, sondern säen mit einer speziellen Maschine die Samenkörner aus. Aktuell ist diese im Bereich kurz vor der Einmündung der Straße Kannenstieg im Einsatz. Die gut einen Kilometer lange Neubaustrecke zwischen der Endhaltestelle am Neuen Sülzeweg und der Ebendorfer Chaussee soll in diesem Jahr fertiggestellt werden. Im letzten Abschnitt im Süden fehlen noch die Schienen. Die Linie 8 soll dort später einmal, wenn die übrigen Bauabschnitte fertig sind, durch das Neustädter Feld, Nordwest und Stadtfeld als Direktverbindung in die Innenstadt fahren.

(Quelle: Volksstimme, 15.04.2021)

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Di

13

Apr

2021

40 Jahre Wohngebiet Nord: Vorerst keine Feier zum Jubiläum

Am 9. April 1981 wurden die Stadtteile Neustädter See und Kannenstieg offiziell an die Bewohner übergeben

Ein Jubiläum hätte in diesen Tagen im Wohngebiet Nord gefeiert werden können – wenn denn die Umstände andere und große Feierlichkeiten möglich gewesen wären. So ging der 9. April am vergangenen Freitag aber relativ unbeachtet vorbei. Dabei wurde an jenem Tag vor 40 Jahren die offizielle Gesamtübergabe des Wohngebiets Nord an dessen Bewohner mit einem großen Volksfest gefeiert. „Was sich damals auf dem Festplatz und am Ufer des Neustädter Sees vollzogen hat, nimmt das Stadtteilmanagement zum Anlass, die Zeit seither zu beleuchten“, erklärt Stadtteilmanager Marcel Härtel. Da es aktuell coronabedingt keine größeren Veranstaltungen geben kann, schlägt er dazu zunächst einen anderen Weg ein.

Video zeigt Entwicklung

Zum diesjährigen Tag der Städtebauförderung am 8. Mai wird es deshalb auf dem stadtteileigenen Youtube-Kanal ein Video zur Entwicklung des Wohngebietes geben, kündigt er an. Außerdem ist eine Fotoausstellung entstanden, „die momentan leider noch nicht präsentiert werden kann“, so Marcel Härtel weiter. „Sobald es möglich sein wird, erwartet alle Interessierten ein Blick auf die letzten 40 Jahre in Nord“, verspricht der Stadtteilmanager. Das Neubaugebiet Magdeburg-Nord entstand aufgrund der akuten Wohnraumnot in der DDR. Es galt zugleich als Prestigeobjekt. Im Zuge eines großangelegten Wohnungsbauprogramms wurde der Stadtteil mit Hilfe desindustriellen Wohnungsbaus in Plattenbauweise innerhalb von zehn Jahren aus dem Boden gestampft. Der Grundstein wurde am 15. Februar 1973 gelegt; in den Folgejahren entstand ein Neubaugebiet aus mehrgeschossigen Häusern in Plattenbauweise. Das zunächst als Magdeburg-Nord bezeichnete Neubauvorhaben umfasste neben dem heutigen Stadtteil Kannenstieg auch den östlich gelegenen Stadtteil Neustädter See. Die organisatorische Trennung in zwei Stadtteile erfolgte erst später entlang der ebenfalls in den 1970er Jahren entstandenen Stadtautobahn Magdeburger Ring.

Nähe zu Zoo und See

Die Bauarbeiten an den Wohnquartieren dauerten bis 1981, die Umfeldgestaltung währte zwei Jahre länger. Gründe für die Wahl des Bauplatzes waren das Fernwärmeangebot des Heizkraftwerks Rothensee sowie die durch den Neustädter See und Zoo bestehenden Naherholungsmöglichkeiten.

(Quelle: Volksstimme, 13.04.2021)

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Fr

09

Apr

2021

Aus für Bowlingbahn am Pfahlberg

Betreiber gibt mehrere Gründe für das Schließen des Freizeitcenters an

Die Bowling World am Pfahlberg schließt. Nichts rollt mehr auf den Bahnen. Wie Geschäftsführer Stefan Frenkel bekanntgab, werde das Sport- und Freizeitcenter samt Gastronomie zum Monatsende den Betrieb einstellen. Das 25-jährige Bestehen hätte die Bowling World (früher U. S. Play) im Dezember gefeiert. Doch dazu wird es nicht kommen. Die Gründe dafür seien vielfältig, wie Stefan Frenkel erklärt.„Am Ende waren es mehrere Dinge, die zusammenkamen.“ Zum einen sei eine Einigung mit dem Vermieter des Objektes hinsichtlich einer Mietminderung angesichts der pandemiebedingten Schließung nicht möglich gewesen. „Hundert Prozent Miete bei komplettem Umsatzausfall können wir beim besten Willen nicht leisten. Hinzu kam, dass wir seit Monaten auf die staatlichen Corona-Hilfen warten.“ Erst jetzt sei die Novemberhilfe ausgezahlt worden. Auf die Dezember-, Januar-, Februar- und Märzzahlung warte er noch. Ausstehende Zahlungen, die nicht kompensiert werden konnten. Auch die Vergnügungssteuer, die Magdeburg auf Bowlingbahnen erhebt, habe für den finanziellen Engpass gesorgt. Mehr als 100 000 Euro, so der Geschäftsführer, habe er in den vergangenen acht Jahren gezahlt. „Magdeburg ist eine der wenigen Städte, die eine Vergnügungssteuer auf Bowlingbahnen erhebt. An keinem der neun weiteren Standorte, an denen ich Bowlingcenter betreibe, ist das der Fall.“ Er habe versucht, dagegen vorzugehen, zu argumentieren, dass es sich um einen Sport handele und ihn mit Golf und Tennis, für die nicht gezahlt werden muss, gleichgesetzt – vergebens. 40 Euro erhebt die Stadt pro Bowlingbahn und pro Monat Vergnügungssteuer, bestätigt Stadtsprecher Michael Reif. 30 Bowlingbahnen umfasste die Anlage, die so jährlich mit 14 400 Euro zu Buche schlug. Final habe die schlechte Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr noch ihr Übriges getan, erklärt Stefan Frenkel. „Dadurch hatte ich beispielsweise immer Probleme mit der Rekrutierung von Personal. Studentische Hilfskräfte ohne Auto kamen nicht zur Arbeit.“ Und letztlich seien es auch Kunden ohne Pkw oder unter 18-Jährige gewesen, die das Bowlingcenter nicht erreichten. Mit der Schließung der „Bowling World“ und des dazugehörigen Restaurants „Chicago’s“ verlieren rund 30 Festangestellte ihren Job. Hinzu kommen zahlreiche Aushilfskräfte. Eine Entscheidung, die dem Geschäftsführer alles andere als leicht gefallen ist. „Ich hätte so gern im Dezember unser 25-Jähriges gefeiert“, sagt er. „Es tut mir für meine Mitarbeiter sehr leid und für die Magdeburger.“ Als Standortleiter kam Stefan Frenkel vor knapp 25 Jahren nach Magdeburg, führte dann fast 23 Jahre die Geschäfte. 2016 ließ er das Bowling Center komplett umbauen und modernisieren, 2018 investierte er noch einmal rund 150 000 Euro in neue Steuerungstechnik für die Bahnen. Was aus der Anlage wird, ob er sie zurückbauen muss oder ein Interessent die Anlage übernimmt, ist noch ungewiss, erklärt er. In diesem Jahr hätte die Bowling World am Pfahlberg ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert, doch dazu wird es nicht mehr kommen. Das Freizeitcenter muss schließen. Eine zu hohe Miete, das Zahlen einer Vergnügungssteuer sowie eine schlechte ÖPNV-Anbindung seien laut Geschäftsführer Gründe dafür.

(Quelle: Volksstimme, 09.04.2021)

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Mi

07

Apr

2021

Pflegeberatung im Quartiersbüro Neustädter Feld

Wenn ältere Menschen und ihre Angehörigen Hilfe im Alltag benötigen, bietet die Pflegeversicherung Unterstützungsangebote und finanzielle Hilfen. Welche Leistungen infrage kommen und wie diese beantragt werden können, erklärt Yvonne Muhlack, Pflegedienstleiterin der Pfeifferschen Stiftungen, am 13. April von 15 bis 17 Uhr im Quartiersbüro im Milchweg 31. Anmeldung unter Telefon 8505180.

(Quelle: Volksstimme, 07.04.2021)

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Do

01

Apr

2021

Kreatives fürs Trafohäuschen

Noch hat das Gleichrichterunterwerk an der neuen Straßenbahnstrecke im Kannenstieg weiße Wände. Das soll sich ändern. Die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) suchen kreative Ideen für die Gestaltung des Häuschens. Unter dem Motto „Mit der Straßenbahn nach Hause“ werden Kunstwerke für das neue Trafohäuschen gesucht. Die vier besten Entwürfe werden durch professionelle Künstler umgesetzt. Zusätzlich zur Verewigung auf dem Bauwerk lobt die MVB drei Monate gratis Bus und Bahn fahren in Magdeburg im Wert von 180 Euro aus. Die gezeichneten, gemalten oder digitalen Bilder können ganz einfach per E-Mail an aktion@mvbnet.de oder per Post gesendet werden. Einsendeschluss ist der 21. Mai. Auch Kindergartenkinder können ihre Kunstwerke einreichen. Unter allen Einsendungen von Kindergartenkindern verlost die MVB Kinderhaltestellen für die Betreuungseinrichtungen. Die echten Haltestellenschilder mit Wunschnamen können dann auf dem Hof des Kindergartens gestellt werden und dienen so als Haltepunkt und Wechselstation für Dreiräder und Co.

(Quelle: Volksstimme, 31.03.2021)

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Mi

24

Mär

2021

Ideen für bunte Wände gefragt

MVB loben Wettbewerb zur Gestaltung von neuem Trafohaus aus

Die neue Straßenbahnstrecke durch den Kannenstieg nimmt immer mehr Gestalt an. Auch im letzten Abschnitt in der Johannes-R.-Becher-Straße lässt sich der Verlauf schon erahnen. Noch dieses Jahr soll die Strecke freigegeben werden. Im Zuge des Gleisbaus wurde im Bereich der Endhaltestelle am Neuen Sülzeweg auch ein sogenanntes Gleisrichterunterwerk (GUW) gebaut. Dieses versorgt die Straßenbahnen künftig mit Strom. Die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) rufen nun dazu auf, Gestaltungsideen für das Gebäude vorzuschlagen. Diese sollen dann im Sommer umgesetzt werden. „Unter dem Motto ’Mit der Straßenbahn nach Hause’ suchen wir die besten Kunstwerke für das neue Trafohäuschen. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Anwohner des Kannenstiegs, aber auch Magdeburger aus anderen Stadtgebieten können kreativ werden und uns ihre Ideen für die Gestaltung der Fassadenseiten schicken. Jeder kann mitmachen“, ruft Cornelia Muhl-Hünicke, Abteilungsleiterin Marketing bei den Verkehrsbetrieben, zur Teilnahme auf. Die vier besten Entwürfe werden durch professionelle Künstler umgesetzt. Mitmachen lohnt sich noch aus einem weiteren Grund: Zusätzlich loben die MVB drei Monate gratis ÖPNV-Fahren in Magdeburg im Wert von 180 Euro aus. Die gezeichneten, gemalten oder digitalen Bilder können per E-Mail an aktion@mvbnet.de oder per Post an Magdeburger Verkehrsbetriebe, Otto-von-Guericke-Str. 25, 39104 Magdeburg, eingesendet werden. Einsendeschluss ist der 21. Mai. Eine Besonderheit gibt es für alle Kindergartenkinder, denn auch sie können ihre Kunstwerke einreichen. Für sie gibt es ebenfalls etwas zu gewinnen: „Unter allen Einsendungen von Kindergärten verlosen wir Kinderhaltestellen für die jeweiligen Betreuungseinrichtungen. Die echten Haltestellenschilder mit Wunschnamen können dann auf dem Hof des Kindergartens gestellt werden und dienen so als Haltepunkt und Wechselstation für Dreiräder, Laufräder und Co. Wir sind schon ganz gespannt auf die Einsendungen“, sagt Cornelia Muhl Hünicke. Mit der Gestaltung des Gleichrichterunterwerks ist das Ziel verbunden, Vandalismus durch illegale Graffiti vorzubeugen. Außerdem soll die Gestaltung ein zusätzlicher Blickfang im Wohngebiet werden. Gute Erfahrungen haben die MVB damit bereits an anderen Standorten gemacht. So wurden die Trafohäuschen an der Strecke nach Reform, das neue Trafohaus in der Herrenkrugstraße und eins in Rothensee professionell gestaltet.

(Quelle: Volksstimme, 24.03.2021)

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Mo

22

Mär

2021

Im Einsatz für Jung und Alt

Boni-Bus braust durch Nord Pfarrei freut sich über neues Fahrzeug

Mit seiner gelben Lackierung fällt er auf, der neue Boni-Bus, den das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken in Paderborn an die Pfarrei St. Johannes Bosco im Bistum Magdeburg übergeben hat. Die katholische Pfarrei im Norden der Stadt wird den Bus in der Kinder- und Jugendarbeit einsetzen, wie es in einer Mitteilung heißt. Aber auch Fahrdienste für ältere Menschen werden angeboten. Weiterhin steht das Fahrzeug bei Bedarf der Nachbarpfarrei St. Augustinus zur Verfügung. Schließlich gehört auch das Kinder- und Jugendzentrum Don Bosco zum Pfarrgebiet und kann den Bus nutzen. Vor allem für den wöchentlichen Glaubensunterricht, die Kinderkatechese, sei das neue Gefährt eine wichtige Bereicherung. „Ohne den Boni-Bus ist es gar nicht möglich, die ganzen Katechesen durchzuführen, denn die Kinder würden nicht kommen. Wir müssen zu ihnen fahren und sie abholen“, erklärt Pater Ulrich Weiß O. Praem., der mit einem 16 Jahre alten Boni-Bus nach Paderborn gekommen war. Dieser wird dem Bonifatiuswerk überlassen und seinen neuen Einsatz bei Projektpartnern in Lettland finden. Das Bonifatiuswerk unterstützt die Anschaffung eines Boni-Busses mit zwei Dritteln der Anschaffungskosten für Pfarrgemeinden und kirchliche Institutionen in deutschen Diaspora-Regionen mit einem Katholikenanteil von bis zu 20 Prozent.

(Quelle: Volksstimme, 20.03.2021)

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Do

11

Mär

2021

Stadt tauscht neuen Zebrastreifen gegen Ampel

Schulweg noch sicherer: Fußgängerüberweg in der Straße Kannenstieg wird nach kurzer Zeit wieder entfernt

Nanu? Was ist denn da passiert? Gerade erst wurde der neue Zebrastreifen in der Straße Kannenstieg angelegt. Schwupps, da ist er schon wieder verschwunden. Dafür steht nun aber eine mobile Baustellenampel an gleicher Stelle und regelt den Übergang über die Straße in Richtung Grundschule „Am Kannenstieg“. Auf Volksstimme-Anfrage erläutert Stadtsprecherin Kerstin Kinszorra, warum der Zebrastreifen wieder ausgetauscht wurde. „Die Errichtung des Fußgängerüberwegs war das Ergebnis eines Ortstermins mit der Grundschule, den Magdeburger Verkehrsbetrieben und dem Absperrunternehmen des Baubetriebs, der derzeit die 2. Nord-Süd-Verbindung der MVB im Bereich Kannenstieg realisiert“, erklärt sie zunächst. Daraufhin wurde der Zebrastreifen mit gelber Farbe markiert und mit einer Asphaltrampe auch provisorisch barrierearm angelegt. „Diese Art der Einrichtung mit Mitteln der Baustellensicherung ist nicht grundsätzlich falsch“, stellt Kerstin Kinszorra fest.

Vorschriften gelten

Dennoch seien dabei jene Vorschriften zu beachten, die auch für einen dauerhaften Zebrastreifen gelten. „Ein Fußgängerüberweg soll es grundsätzlich ermöglichen, die Fahrbahn bei hohem Verkehrsaufkommen zu queren“, erläutert Stadt tauscht neuen Zebrastreifen gegen Ampel sie, da es sonst keine Gelegenheit für die Fußgänger geben würde. Dies ist in der Straße Kannenstieg aktuell auch der Fall. Nicht umsonst hatte die Schulleitung auf Abhilfe gedrängt. Durch die Sperrung der Johannes-R.-Becher-Straße aufgrund des Gleisbaus der Magdeburger Verkehrsbetriebe nutzen mehr Autofahrer die Straße. „Das Verkehrsaufkommen hat sich deutlich erhöht“, hält auch die Stadtsprecherin fest. Dieser Situation seien auch die Kinder der Grundschule auf ihrem Schulweg ausgesetzt, so dass die Sicherheit der Kinder im Vordergrund stehe.

Zebrastreifen zu unsicher

Fußgängerüberwege auf Schul- und Spielwegen würden Kindern aber keine ausreichende Sicherheit geben. „Sie werden deshalb im Erlass zur Schul- und Spielwegsicherung im Land Sachsen-Anhalt nicht empfohlen“, erklärt Kerstin Kinszorra. Nur eine Ampelanlage würde die notwendige Sicherheit für die Kinder bieten. „Am 3. März wurde zum Schutz der Kinder nach Rücksprache mit der Polizei und der Straßenverkehrsbehörde die Änderung des Fußgängerüberwegs in eine Lichtsignalanlage angeordnet“, sagt sie. Die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg zur Grundschule werde damit „deutlich erhöht“, so die Stadtsprecherin.

(Quelle: Volksstimme, 11.03.2021)

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Do

04

Mär

2021

Erste Gleise am Hanns-Eisler-Platz

Am Hanns-Eisler-Platz liegen die ersten Gleise für die neue Straßenbahnlinie durch den Kannenstieg. Die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) bauen derzeit die gut einen Kilometer lange Strecke entlang der Johannes-R.-Becher-Straße. Direkt am Einkaufszentrum wird auch eine neue barrierefreie Haltestelle entstehen. Voraussichtlich im kommenden Herbst soll der Abschnitt fertiggestellt sein.

(Quelle: Volksstimme, 04.03.2021)

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Mi

03

Mär

2021

Neuer Zebrastreifen führt zur Kannenstieg-Grundschule

Nach Vor-Ort-Termin mit Schulleitung und Gemeinwesenarbeitsgruppe sorgt die Stadt für mehr Sicherheit auf dem Schulweg

Einen neuen Zebrastreifen gilt es für Autofahrer in der Straße Kannenstieg ab sofort zu beachten. Dass er von der Stadtverwaltung in der Vorwoche angelegt wurde, ist den Bemühungen der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg zu verdanken. Die Leiterin der Grundschule „Am Kannenstieg“ hatte sich bereits im vergangenen Jahr an das Bürgergremium gewandt und um Unterstützung bei ihrem Anliegen gebeten. Anfang Dezember gab es daraufhin einen Vor-OrtTermin mit einem Vertreter der Stadtwache sowie SPDStadträtin Julia Brandt. Dabei brachten Schulleitung und Elternvertreter ihre Bedenken hinsichtlich der Sicherheit auf dem Schulweg vor. Gemeinsam wurde dann nach Lösungen dafür gesucht, wie GWASprecher Lutz Fiedler berichtet. So sollte der Fußweg zur Schule von der Pablo-PicassoStraße und von der Südseite am Kannenstieg am jeweiligen Beginn mit je einem Poller versehen werden. Denn bislang würden manche Eltern die Wege nutzen, um ihre Kinder bis zur Schule zu fahren. Die Neuer Zebrastreifen führt zur Kannenstieg-Grundschule Poller sollen das verhindern. Weiterhin werde die Stichstraße Kannenstieg von der Südseite zur Schule durch das Eigenheimbaugebiet im Wendebereich oft zugeparkt. Es erfolge eine Behinderung für die Kinder zwischen den Autos. Auch Beschwerden der Anwohner liegen bereits vor und die Rettungszufahrt sei ebenfalls blockiert. Deshalb sollte im Wendebereich ein Halteverbot eingeführt werden. Schließlich sollten Autofahrer auf die Schulwege hingewiesen werden. Aufgrund der aktuellen Baustelle in der Johannes-R.-Becher-Straße für die neue Straßenbahntrasse hat der Verkehr in den Nebenstraßen zugenommen. An drei Stellen sollten daher jeweils in beiden Richtungen Warnschilder „Achtung Schule“ aufgestellt werden. Im Neuen Sülzeweg sei das auch bereits geschehen, sagt GWA-Sprecher Lutz Fiedler. Die weiteren Schilder und Poller werden sicher bald folgen. Für den neuen Zebrastreifen bedankt er sich im Namen der Schulleitung und Elternvertretung bei der Straßenverkehrsbehörde, dass sie diesen zum Schutz der Kinder angeordnet hat. „Es ist eine wesentliche Verbesserung für ihren Schulweg“, erklärt er.

(Quelle: Volksstimme, 03.03.2021)

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Mi

24

Feb

2021

139 Geimpfte im ASZ Kannenstieg

„Schreiben Sie doch auch mal über die Erfolge beim Impfen“, meint eine Volksstimme-Leserin aus Magdeburg-Nord und verweistauf ihren Termin im Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Kannenstieg, der reibungslos funktioniert habe. Dafür sei aber auch ein großer organisatorischer Aufwand notwendig, wie Mitarbeiterin Steffi Albers erklärt. „Unser Telefon steht nicht still. Viele, viele möchten geimpft werden“, sagt sie. Bislang habe es einen Impftermin vor Ort im ASZ gegeben. Dieser wurde am vergangenen Donnerstag durchgeführt. „139 Personen konnten hier geimpft werden“, sagt Steffi Albers. Am 11. März soll die zweite Impfung für diese Personen erfolgen. Um den vielen Terminanfragen gerecht zu werden, werden diese auch von Stadtteileinrichtungen übernommen.

(Quelle: Volksstimme, 24.03.2021)

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Mi

24

Feb

2021

Ein Kompass für den Norden

Der aktuelle Stadtteilkompass für den Kannenstieg und Neustädter See ist derzeit erhältlich. Die erste Auflage der Broschüre erschien im Jahr 2016 und bedurfte somit einer Aktualisierung. Auf 32 Seiten hat Stadtteilmanager Marcel Härtel nützliche Informationen zu den Institutionen und Einrichtungen im Magdeburger Norden zusammengetragen. Neben Schulen und Kitas bietet der Stadtteilkompass Kontaktinformationen der sozialen Einrichtungen, der Kirchengemeinden, der Altenpflegeheime und Pflegedienste, informiert er. Arztpraxen, Apotheken und Sanitätshäuser sind ebenso aufgeführt, wie Sport- und Fitnessmöglichkeiten sowie Bereiche der Naherholung und Spielplätze.

Die Broschüre wurde über Mittel des Städtebauprogramms „Soziale Stadt“ finanziert.

Sie ist im Bürgerhaus Kannenstieg und beim Stadtteilmanagement im Stadtteiltreff „Oase“ erhältlich. Auf Wunsch wird sie nach Anmeldung unter marcel.haertel@ib.de per Post verschickt.

(Quelle: Volksstimme, 23.03.2021)

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Mi

24

Feb

2021

Wurzeln gefährden Versorgungsleitungen

Bäume in der Johannes-R.-Becher-Straße müssen gefällt werden / Ersatzpflanzungen im Herbst geplant

In einer von der Johannes-R.-Becher-Straße abgehenden Stichstraße wurden in der Vorwoche mehrere Bäume gefällt, zum Unmut einiger Anwohner. Gestern wurden noch die Baumstümpfe abgefräst. Der Wohnblock, vor dem die Bäume standen, gehört zur Wohnungsbaugenossenschaft „Otto von Guericke“. Deren Vorständin Karin Grasse erklärt auf Volksstimme-Nachfrage, warum die Maßnahme notwendig war. „Die Reihe von Winterlinden stand innerhalb des Schutzstreifens der Medien und in unmittelbarer Nähe zu einem Kollektorgang der Städtischen Werke“, erklärt sie. Sie waren vermutlich direkt nach der Gründung der Plattenbausiedlung im Kannenstieg ohne Rücksicht auf die Leitungen im Boden gepflanzt worden. Im Lauf der Jahrzehnte haben ihre Wurzeln die Leitungen umwachsen und dadurch zu erheblichen Beeinträchtigungen der unterirdischen Anlagen geführt, wie sie weiter das Problem beschreibt.

Bereits seit Mitte vergangenen Jahres hatte die Genossenschaft deshalb mit den SWM verhandelt, wie mit den Bäumen weiter verfahren werden sollte. Das Versorgungsunternehmen muss den Gang, in dem verschiedene Medien durch einen begehbaren Tunnel verlaufen, aufgrund der Wurzelschäden zeitnah sanieren, da bereits jetzt ständig Wasser in das Bauwerk eindringen kann und weitere Schäden zu erwarten sind. „Es bestand dringender Handlungsbedarf“, sagt Karin Grasse.

Um in der Folge erneute Schäden zu vermeiden, musste die Baumreihe weichen. Dazu sei ein Fachgutachten erstellt worden, das die Fällung als „alternativlos erforderlich“ bezeichnet.

„Die Bäume standen auf unserem Grundstück und wir haben schweren Herzens den SWM die Genehmigung zur Fällung erteilen müssen, unter der Maßgabe, dass alle weiteren Genehmigungen durch diese selbst einzuholen sind. Dieses erfolgte auch, die Untere Naturschutzbehörde hat der Fällung zugestimmt“, erklärt die Genossenschaftsvorständin.

Um den Verlust der Bäume und Sträucher auszugleichen, sind eine Reihe von Maßnahmen geplant. So soll voraussichtlich im kommenden Herbst eine neue Baumreihe aus Traubenkirschen gepflanzt werden „Es handelt sich dabei um ein Bienennährgehölz und einen wertvollen Baum für Schmetterlinge und Falter sowie ein Nährgehölz für Vögel“, sagt Karin Grasse. Die neue Baumreihe wird innerhalb des Gartenbereichs des Wohnblockes in ausreichendem Abstand zu den Leitungen in die Erde gebracht. Der Stammumfang der neuen Bäume soll mindestens 16 Zentimeter betragen. Weiterhin werde in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde eine Hecke aus 300 Weißdornsträuchern im Bereich der geplanten Baumreihe gepflanzt. „Dadurch werden potenzielle Niststandorte sowie dauerhaft Nahrungsquellen für Insekten und Vögel geschaffen“, versichert Karin Grasse.

(Quelle: Volksstimme, 23.03.2021)

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Mi

17

Feb

2021

Graffiti vom Profi oder Grün für graue Mauer

Gestaltungsideen im Stadtrat für Wand entlang der Straßenbahnstrecke in Richtung Ikea

Grau und trist steht sie da, die Wand entlang der Straßenbahnstrecke in Richtung der Endhaltestelle der Linie 1. Unterbrochen wird die Eintönigkeit nur durch einige illegale Schmierereien - und ein verwittertes Logo vom „Aufschwung Ost“. Jenem Programm, das nach der Wende für blühende Landschaften in den fünf neuen Bundesländern sorgen sollte. Aufgrund seines Zustandes ist das Motiv bundesweit ein beliebtes Symbolbild in Zeitungsredaktionen, wenn es um das Thema in der Berichterstattung geht. Abgesehen davon bietet die Lärmschutzwand aber keinen optischen Mehrwert, weshalb sie umgestaltet werden könnte. Diese Idee hatte nun zumindest SPD-Stadträtin Julia Brandt. In der morgigen Ratssitzung steht eine entsprechende Anfrage von ihr auf der Tagesordnung. „Highlight“ für die Strecke Die Mauer zwischen den Haltestellen Milchweg und Danziger Dorf befinde sich aktuell in einem „eher unansehnlichen Graffiti vom Profi oder Grün für graue Mauer Zustand“ und würde sich daher für eine „Begrünung oder ein attraktives Graffito eignen“, erklärt sie. „Hiermit könnte ein Highlight entlang der Strecke geschaffen werden“, meint Julia Brandt. Falls sich die Wand im Eigentum der Stadt oder der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) befinden sollte, könnte eine entsprechende Gestaltung vorgenommen werden, um sie aufzuwerten, so ihre Idee, die nun von der Stadtverwaltung geprüft werden soll. Ein Blick ins Volksstimme Archiv zeigt bereits: Die fragliche Wand befindet sich tatsächlich in Verantwortung der MVB. Denn schon vor gut zwei Jahren gab es eine Anfrage im Stadtrat zu der Wand, damals von der AfD-Fraktion. Logo ist kein Denkmal Die Verwaltung sollte in diesem Fall allerdings einen möglichen Denkmalschutz für das genannte „Aufschwung Ost“- Logo prüfen. Das Fazit war eindeutig: Es sei „keine besondere kulturell-künstlerische Leistung, die das ästhetische Empfinden des Betrachters in besonderem Maße anspricht“. Auch konnten die Denkmalschützer noch nicht abschließend die historische Bedeutung des „Aufschwung Ost“- Programms bewerten. Ein Erhalt des Bildes sei daher nicht zwingend notwendig.

(Quelle: Volksstimme, 17.02.2021)

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Mi

10

Feb

2021

Einzeltermine zum Neujahrsempfang

Stadtteilmanager Marcel Härtel sucht das Gespräch mit Engagierten seiner Stadtteile

Der Blick nach vorn und auch zurück, das ist es, was dieser Tage Neujahrsempfänge ausmachen würde. Ein Stelldichein der Engagierten, der Funktionsträger und Interessierten. Zumindest theoretisch. Praktisch lässt die Pandemielage es nach wie vor nicht zu, beieinander zu sein. Einer alten und wichtigen Tradition gänzlich entsagen, wollte Marcel Härtel jedoch nicht. Der Stadtteilmanager für den Kannenstieg und Neustädter See greift daher zu Plan B. Er lädt zum Einzelempfang. 35 an der Zahl hat er auf seiner Liste. Es sind vor allem Ehrenamtliche, mit denen er über Vergangenes und Gegenwärtiges ins Gespräch kommen möchte; darunter Vertreter des Alten- und Service-Zentrums (ASZ) und Sprecher der Gemeinwesenarbeit, Ehrenamtliche des Seniorencafés und der Kinder- und Jugendarbeit.

Von allen höre er von derselben Last. „Die Situation macht die Menschen mürbe.“ Die Perspektivlosigkeit sei nur noch schwer aushaltbar, erzählt er. Insbesondere um die Kinder und Jugendlichen sorgen sich die Menschen. „Die Kitas und Schulen müssen wieder öffnen“, sagt Marcel Härtel. „Man muss sich jetzt etwas einfallen lassen.“ Die psychische Belastung übertragen Eltern auf die Kinder.

Die psychischen Folgen, die Schließungen und das Kontaktverbot mit sich bringen, seien gravierend. „Die gesundheitlichen Spätfolgen sind nicht absehbar. Was den Kindern verloren geht, kann nicht zurückgeholt werden“, sagt der Stadtteilmanager und weiß von vielen Eltern: „Den Kindern fehlt so viel.“ Nicht weniger sorgt er sich um die Senioren. Das Schneechaos verhindere nun auch noch die letzten sozialen Kontakte. „Die Menschen leiden sehr unter der Einsamkeit.“ Zudem erfahre er von der Not vieler Unternehmer, die inzwischen vor dem finanziellen Ruin stehen.

Allesamt Nöte, Themen und Gespräche, die ihn als Stadtteilmanager sorgenvoll in die Zukunft blicken lassen.

(Quelle: Volksstimme, 10.02.2021)

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Mi

10

Feb

2021

Schutz-Masken zum Abholen

Stadtteile geben medizinische Masken aus

Ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz ist Pflicht. Doch längst haben nicht alle solch’ eine OP- oder FFP2/KN95-Maske. Aus diesem Grund hatte das Stadtteilmanagement vom Neustädter See und Kannenstieg um Spenden gebeten. Inzwischen sei auch ein gutes Kontingent vorhanden. Ein paar Stadträte spendeten, Privatpersonen und auch die Sonnenapotheke. Wer sich nun Masken abholen möchte, kann dies montags bis freitags von 13 bis 15 Uhr in der Oase (Pablo-Neruda-Straße 11) bei Stadtteilmanager Marcel Härtel oder 10 bis 13 Uhr im Bürgerhaus Kannenstieg (Johannes-R.-Becher-Straße 57).

Zudem werden Masken derzeit an Ehrenamtliche verteilt. Daher sind weitere Spenden wünschenswert. Kontakt unter Telefon 0163/294 47 05 (Stadtteilmanagement).

(Quelle: Volksstimme, 10.02.2021)

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Di

09

Feb

2021

Buswendeschleife im Kannenstieg ist nicht gesperrt

Die Arbeiten am Gleichrichterunterwerk in der Buswendeschleife Kannenstieg sollten gestern beginnen und eine einwöchige veränderte Linienführung der Buslinie 69 mit sich ziehen. Doch wie der Sprecher der Magdeburger Verkehrsbetriebe, Tim Stein, mitteilte, sind die Arbeiten wetterbedingt auf den 22. Februar verlegt worden. Sie werden dann voraussichtlich bis zum 26. Februar andauern.

Die Arbeiten finden im Rahmen des Straßenbahntrassenbaus im Kannenstieg statt. Zur Anlieferung der Bauteile sollte die Buswendeschleife gesperrt werden.

Die neue Trasse ist ein Teil der Zweiten Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn durch Magdeburg.

(Quelle: Volksstimme: 09.02.2021)

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Di

09

Feb

2021

Turniere ab August geplant

Skatmeisterschaften in Magdeburg

Er habe sie im Schrank jammern gehört, weil sie so lange schon nicht mehr gedrückt worden sind. Wolfgang Meyer weiß: Seine Skatkarten klagen über Einsamkeit. Der Vorsitzende des 1. Barleber Skatsportverein e. V. habe coronabedingt alle Treffen auf die zweite Jahreshälfte legen müssen. Große Turniere seien erst wieder ab August geplant. So zum Beispiel die Deutsche Tandemmeisterschaft (7./8. August), die Europameisterschaft (13-21. August), der Deutschlandpokal und das Vorständeturnier (21./22. August). Im September folgen die Einzel- und Mannschaftsmeisterschaften (30. September - 3. Oktober) sowie im Folgemonat die Deutsche Meisterschaft (23./24. Oktober). Alle Turniere finden in Magdeburg statt. Den Skatfreunden bleibt also die Vorfreude. Ja, und Meyers trauernde Karten? Wie er verrät, habe er sie mit einem Augenzwinkern um Geduld gebeten: Über 200 Jahre seien sie schließlich schon alt, so Meyer. Bismarck und das Deutsche Kaiserreich haben sie überlebt. Seien mit deutschen Auswanderern Mitte des neunzehnten Jahrhunderts bis zum 1. Weltkrieg in die ganze Welt gereist. Haben zwei Weltkriege überlebt, erlebten die deutsche Einheit. Gewiss werden sie ganz bald wieder gedrückt, so der Vorsitzende des Skatvereins.

(Quelle: Volksstimme: 09.02.2021)

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Di

09

Feb

2021

Quartierstreff verteilt Briefe gegen Einsamkeit

Da der „Treffpunkt Wohncafé“ der Pfeifferschen Stiftungen wegen der Corona-Pandemie momentan nur eingeschränkt öffnen kann, möchte das Quartiers-Team mit „Briefen gegen die Einsamkeit“ ein Zeichen der Solidarität und Verbundenheit setzen, wie es in einer Mitteilung heißt. „Bitte schreiben Sie uns Briefe oder Postkarten mit Geschichten, Gedichten oder netten Worten, die Sie jemandem in dieser schwierigen Zeit zukommen lassen möchten“, lautet der Aufruf von Kerstin Schneemilch, Quartiersmanagerin am Milchweg.

Interessierte, die sich über einen Brief freuen würden oder selbst gern einen schreiben möchten, werden gebeten, sich unter Telefon 55 60 75 64 zu melden. Die Briefe und Karten sind dann an Pfeiffersche Stiftungen, Milchweg 31, 39128 Magdeburg, zu senden. Die Post kann auch direkt in den Briefkasten vor Ort eingeworfen werfen.

Das Team vom Treffpunkt Wohncafé überbringt die Schriftstücke dann an jene Personen, die sich über liebe Worte freuen, wie die Stiftungen weiter informieren.

Telefonische Gespräche gegen die Einsamkeit im Lockdown sind zudem donnerstags von 12 bis 13 Uhr unter Telefon 55 60 75 64 sowie freitags von 13 bis 15 Uhr unter Telefon 99 00 71 38 möglich.

(Quelle: Volksstimme: 06.02.2021)

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Di

09

Feb

2021

Den Humor nicht verlieren

Wenn ich ehrlich bin und ich an die kommende Woche denke, kommt mir trotz Corona als gebürtige Kölnerin als Erstes Karneval, Weiberfastnacht und Rosenmontag in den Sinn. Nicht dass mir nicht bewusst ist, wie schwer krank wir werden können durch die Pandemie und ihre Mutationen sowie durch andere Krankheiten.

Auch ist mir bewusst, dass es neben Krankheiten auch anderes Leid gibt, aber trotzdem denke ich an Karneval und dass Großveranstaltungen, die in seinem Zusammenhang stehen, in diesem Jahr ausfallen müssen. Ich denke an die vielen Haupt- und Ehrenamtlichen, die Jahr um Jahr sich oft monatelang vorbereitet haben, um anderen eine Freude zu machen. Aber auch daran, wie viel Freude ich selber habe, aus gegebenem Anlass, mich zu verkleiden, zu lachen, zu singen und anderen vielleicht einen Witz zu erzählen und dadurch jemanden zum Lachen zu bringen und Freude zu machen.

Ja und in diesem Jahr ist alles anders!!! Wir dürfen selber keine Party im Kinder - und Jugendzentrum organisieren und es gibt auch keine Chance auf eine Party zu gehen. Aber dem ein oder anderem, sei es im Geschäft oder auf der Straße, sei es in der Familie oder auf dem Arbeitsplatz, begegnen wir trotzdem, zwar wahrscheinlich nur mit Mundschutz, aber es gibt die Möglichkeit zu einem Kontakt, zu einer Begegnung. Es liegt an uns, was wir daraus machen.

Es gibt die Möglichkeit zur Freundlichkeit, zu einem guten Wort, es gibt die Möglichkeit zu einem Witz, und letztlich die Möglichkeit, sich und anderen eine Freude zu machen. Es gibt die Möglichkeit, dankbar zu sein für all das Gute, das es trotzdem gibt.

Natürlich ist in diesem Jahr alles anders, das ist in jeder Krise so. Doch es liegt an uns, was wir daraus machen, ob wir uns runterziehen lassen oder ob wir die kleinen Schönheiten und Freuden des Alltags sehen. Es liegt an uns, ob wir das Gute, was wir von Gott und den Mitmenschen bekommen, wahrnehmen oder nicht.

Ja und wenn wir zurzeit nicht so feiern oder leben können, wie wir uns das wünschen, dann liegt darin auch die Chance, die kleinen Freuden des Alltags zu sehen, besonders in der kommenden Woche, den Humor nicht zu verlieren. Über das ein oder andere mal zu lachen, kreativ zu sein, nicht alles so ernst zu nehmen und sich die Hoffnung nicht nehmen zu lassen, dass alles gut wird.

Schwester Lydia Kaps, Pfarrei St. Johannes Bosco

(Quelle: Volksstimme: 06.02.2021)

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Do

04

Feb

2021

Linie 69 fährt leicht verändert

Im Rahmen der Bauarbeiten der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) zur Errichtung der neuen Straßenbahntrasse im Kannenstieg muss die Buswendeschleife zur Anlieferung der Bauteile für eine Woche gesperrt werden. Die Linie 69 fahre daher leicht verändert, teilen die MVB mit. Von Montag, den 8. Februar bis Freitag, den 12. Februar wird die Buslinie 69 umgeleitet: Die Linie fährt in Richtung Kannenstieg ab Hanns-Eisler-Platz über die Helene-Weigel-Straße. In Richtung S-Bahnhof Neustadt ergibt sich keine Änderung im Linienweg. Folgende Haltestellen werden verlegt: Pablo-Picasso-Straße – in die gleichnamige Straße, Kannenstieg (Ankunft) – in die Helene-Weigel-Straße, Kannenstieg (Abfahrt) – in die Johannes-R.-Becher-Str. (neu gebaute Nachtbushaltestelle vor dem Parkplatz).

(Quelle: Volksstimme, 04.02.2021)

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Mi

03

Feb

2021

Offenes Ohr für einsame Senioren

Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen ist es für viele alleinstehende Senioren eine kontaktarme Zeit. Für ältere Menschen aus dem Wohngebiet Milchweg, die Unterhaltung und Austausch suchen, bietet das Quartiersmanagement der Pfeifferschen Stiftungen eine telefonische Sprechstunde an. „Bei den Ehrenamtlichen im Quartier finden sie ein offenes Ohr“, heißt es in einer Mitteilung. Lina ist donnerstags von 12 bis 13 Uhr unter Telefon 55 60 75 64 und Madleen freitags von 13 bis 15 Uhr unter Telefon 99 00 71 38 für Gespräche zu erreichen.

(Quelle: Volksstimme, 03.02.2021)

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Di

02

Feb

2021

Hilfe für Senioren im Quartier Milchweg

Auch während der aktuellen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ist das Quartiersmanagement für die Senioren im Bereich Milchweg da, wie die Pfeifferschen Stiftungen informieren. So unterstützt sie der ambulante Betreuungsdienst auch weiterhin unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen in ihrem Zuhause. Das Quartiersbüro ist außerdem Montag bis Freitag von 10 bis 14 Uhr für Hilfeanfragen unter Telefon 0173/723 67 11 erreichbar. Pflegeberatungen mit Yvonne Muhlack vom Ambulanten Pflegeteam der Stiftungen finden am 2. Februar, 23. März und 13. April jeweils zwischen 15 und 17 Uhr im Quartiersbüro im Milchweg 31 statt. Um Anmeldung unter Telefon 850 51 80 wird gebeten.

(Quelle: Volksstimme, 02.02.2021)

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Do

28

Jan

2021

Straßenbahn zum Kannenstieg: Nächste Etappe startet

Beim Bau der neuen Straßenbahntrasse im Kannenstieg steht der nächste große Abschnitt an: Im Februar beginnen die Arbeiten in der südlichen Johannes-R.-Becher-Straße.

Vom neuen Sülzeweg bis zum Hanns-Eisler-Platz erstreckt sich bereits die neue Straßenbahntrasse in der Johannes-R.-Becher-Straße. Während die Arbeiten in diesem Abschnitt also bereits weitestgehend abgeschlossen sind, beginnt im Februar die nächste große Etappe für das Bauprojekt: Die Bauarbeiten verlagern sich auf die südliche Johannes-R.-Becher-Straße zwischen der Kreuzung Ebendorfer Chaussee und Ärztehaus.

Zusammen mit den städtischen Werken wird die Infrastruktur der verschiedenen Versorgungsmedien umverlegt und neu gebaut. Anschließend wird die neue Gleistrasse hergestellt und die Kfz-Fahrbahn sowie die Fußwege hergerichtet.

Umleitung für den Kfz-Verkehr

Ab Montag, den 1. Februar ist der oben genannte Teil der Johannes-R.-Becher-Straße für den Verkehr gesperrt. Die Umleitung für Autofahrer erfolgt über Ebendorfer Chausse, Loitscher Weg, Kannenstieg und Hanns-Eisler-Platz. Die Zufahrt zum Parkplatz des Ärztehauses und der Apotheke ist von der Johannes-R.-Becher-Straße vom Hanns-Eisler-Platz kommend möglich.

Über den Bauabschnitt 6: Straßenbahn zum Kannenstieg

Die Bauarbeiten sind Teil des Gesamtprojektes „2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn“. Der Bauabschnitt 6 umfasst den Neubau einer 1 km langen Straßenbahnverbindung zwischen Ebendorfer Chaussee und Kannenstieg entlang der Johannes-R.-Becher-Straße. Die Neubaustrecke schließt an der Kreuzung Ebendorfer Chaussee/Milchweg an die vorhandene Straßenbahntrasse IKEA-Klosterwuhne an.

Mit der neuen Strecke wird erstmals das große Wohngebiet Kannenstieg mit über 5.000 Anwohnern an das Netz der Straßenbahn angeschlossen. Die neue Straßenbahnverbindung soll die bisher dort verkehrende Buslinie 69 ersetzen.

Ausführliche Informationen gibt es unter: www.mvbnetzausbau.de

(Quelle: MVB, GWA Kannenstieg)

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Do

28

Jan

2021

Trassenbau geht in letzte Phase

Nun ging es doch schneller als gedacht. In der Vorwoche hatte Tim Stein, Sprecher der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB), noch erklärt, dass die Einfahrt von der Ebendorfer Chaussee in die Johannes-R.-Becher-Straße trotz Fräsarbeiten noch einige Zeit möglich sein wird. Ein „Durchfahrt verboten“-Schild sei fälschlicherweise aufgestellt worden. Doch kurz danach stand das Schild wieder und mittlerweile ist kein Durchkommen mehr. Die Fahrbahn wurde von den Baufahrzeugen für die neue Straßenbahntrasse übernommen.

„Ab kommenden Montag wird der Bereich zwischen Ebendorfer Chaussee und Ärztehaus komplett gesperrt und der letzte große Abschnitt beim Streckenneubau beginnt“, kündigt er nun an. Dann sei die Zufahrt zu Apotheke, Kita und Innenhof der Zehngeschosser nur noch über Loitscher Weg und Hanns-Eisler-Platz möglich. Dort ist die neue Fahrbahn bereits fertiggestellt.

(Quelle: Volksstimme, 28.01.2021)

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Mi

27

Jan

2021

Spendenaufruf für medizinische Masken in Nord

Seit Wochenbeginn ist es Pflicht, beim Einkaufen sowie beim Fahren mit Bus und Bahn eine medizinische Schutzmaske zu tragen. „Da es derzeit lediglich in der Diskussion ist, Menschen, die sich beispielsweise im Grundsicherungs- oder Hartz-IV-Bezug befinden, mit solchen Masken zu versorgen, ist es für diese derzeit schwierig, notwendige Wege wie das Einkaufen zu erledigen“, erklärt Marcel Härtel, Stadtteilmanager für Neustädter See und Kannenstieg.

Daher ruft er zum Spenden von OP- oder FFP2/KN95-Masken auf. Diese können täglich beim Stadtteilmanagement im Stadtteiltreff „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, von 13 bis 15 Uhr oder im Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, von 10 bis 13 Uhr abgegeben werden.

„Wir bitten darum, ausschließlich verpackte Ware zur Verfügung zu stellen“, sagt Marcel Härtel weiter. Die Verteilung der gespendeten Masken erfolge in sehr kleiner Stückzahl, solange der Vorrat reicht. Ein Behältnis zum Transport ist mitzubringen. Weitere Einrichtungen seien zudem aufgerufen, sich der Spendenaktion anzuschließen.

Kontakt unter Telefon 0163/29 44 705 (Stadtteilmanagement) oder 251 29 33 (ASZ Kannenstieg).

(Quelle: Volksstimme, 27.01.2021)

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Mo

25

Jan

2021

„Kauf 2 - spende 1“

Seit diesem Montag ist es beim Einkaufen sowie bei der Nutzung des Personennahverkehrs notwendig, OP-Masken bzw. FFP2/KN95 Masken verpflichtend, um die Infektionszahlen weiter zu verringern. Damit sind Alltagsmasken, die Menschen oft selbst hergestellt haben, und welche durch ordnungsgemäßes Waschen mehrfach nutzbar sind, nicht mehr zu gebrauchen.

Da es derzeit lediglich in der Diskussion ist, Menschen, die sich bspw. im Grundsicherungs- oder Hartz IV Bezug befinden, mit Masken zu versorgen, ist es für diese Menschen derzeit schwierig, notwendige Wege, wie das Einkaufen, zu erledigen.

Daher bitten wir Sie darum, OP-Masken bzw. FFP2/KN95 Masken zu spenden. Abgegeben werden können diese sowohl beim Stadtteilmanagement im Stadtteiltreff Oase - in der Zeit von 13.00 bis 15.00 Uhr (Ansprechpartner Marcel Härtel, 0163 29 44 705) als auch im ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg - in der Zeit von 10.00. bis 13.00 Uhr (Ansprechpartnerinnen Frau Münzel, Frau Albers, 0391 25 12 933)

Wir bitten Sie, ausschließlich verpackte Ware zur Verfügung zu stellen, dass heißt z.B. dass bei Mehrfachpackungen von OP-Masken, diese in der Verpackung verbleiben sollten.

Es können nur Masken verteilt werden, solange es welche gibt! Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Ausgabe der Masken nur in sehr kleiner Stückzahl erfolgt. Bringen Sie für die Ausgabe bitte ein Behältnis mit, in denen Sie die Masken transportieren können.

Weitere Einrichtungen, die diese Unterstützung anbieten wollen, sind herzlich eingeladen, den Aufruf zu nutzen und entsprechend anzupassen.

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So

24

Jan

2021

Kannenstieg zeigt Herz

Mit dem Projekt „Herzen für Magdeburg“ beteiligte sich das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Kannenstieg an den aktuell laufenden Aktionstagen „Eine Stadt für alle“. Dazu hatten die Seniorinnen, die das ASZ regelmäßig besuchen, im Vorfeld Herzen genäht und getöpfert, um diese an Menschen aus Magdeburg weiterzugeben. Am Montag wurden diese an das Eingangstor des Bürgerhauses in der Johannes-R.-Becher-Straße gehängt, so dass sie von Passanten mitgenommen werden konnten. „Damit wollten die Akteure zum einen der Opfer der Bombardierung Magdeburgs gedenken und zum anderen gute Gedanken, verbunden mit der Hoffnung auf eine gute Zukunft, verbreiten“, erklärt ASZ-Mitarbeiterin Annette Münzel. Die Aktion wurde vom ASZ-Beirat sowie Lutz Fiedler, Sprecher der Gemeinwesenarbeitsgruppe, unterstützt.

(Quelle: Volksstimme, 22.01.2021)

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Do

21

Jan

2021

Auf einmal war die Straße weg

Vorbereitungen für nächsten Abschnitt beim Gleisbau in der Johannes-R.-Becher-Straße

Etwas überraschend hat die nächste Etappe beim Trassenbau im Kannenstieg begonnen: Die Einfahrt zur Johannes-R.-Becher-Straße wurde bereits abgefräst. Die Zufahrt zu Ärztehaus, Altenheim und Wohnhäusern ist aber weiterhin möglich.

Ohne vorherige Ankündigung wurde jetzt der nächste Abschnitt im Bauabschnitt 6 der 2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn angegangen. Im südlichen Bereich der Johannes-R.-Becher-Straße hat die Fräsmaschine bereits die komplette Asphaltschicht abgetragen. Nur eine Schotterschicht ist übrig geblieben.

Mitten auf der Fahrbahn steht gestern Mittag ein einzelnes „Durchfahrt verboten“-Schild. Wer zum Ärztehaus mit Apotheke oder zum „Albert Schweitzer“-Pflegeheim möchte, muss sich über den angrenzenden Parkplatz drängeln. Eng war es dort ohnehin schon – und jetzt soll noch der Verkehr von der Straße dazukommen?

Fehler der Baufirma

Nach Angaben von Tim Stein, Sprecher der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB), handelte es sich bei dem stehen gelassenen Schild lediglich um ein Versehen der Baufirma. Es sei noch am Nachmittag entfernt worden, erklärt er auf Volksstimme-Anfrage. „Die Straße ist nun auch offiziell wieder befahrbar“, sagt er weiter.

Bei den Arbeiten handelt es sich um eine vorbereitende Baumaßnahme, damit demnächst mit dem Leitungsbau begonnen werden kann. „Der Bitumen wurde abgetragen und wird nun recycelt“, sagt Tim Stein weiter. Im Zuge des Gleisbaus wird die gesamte Johannes-R.-Becher-Straße samt Fahrbahn, Haltestellen und Gehwege neu angelegt und gestaltet. Zwischen Hanns-Eisler-Platz und der künftigen Endhaltestelle am Neuen Sülzeweg kann man das Ergebnis bereits sehen, dort sind die Arbeiten am weitesten fortgeschritten. Im Bereich des Eislerplatzes wurde beispielsweise auch schon der westliche Gehweg angelegt.

Ursprünglich hatte es von Seiten der MVB geheißen, dass der letzte verbliebene Abschnitt in Richtung Ebendorfer Chaussee erst begonnen wird, wenn der Bereich am Eislerplatz fertiggestellt ist. Dass dort nun aber schon mit dem Abfräsen der Asphaltschicht losgelegt wurde, habe unter anderem mit der Verfügbarkeit von Baufirmen zu tun, sagt der MVB-Sprecher.

Baustart im Februar?

Lange bleibt die Schotterschicht aber nicht als Fahrbahn erhalten. Wenn es die Witterung zulässt, beginnen dort die weiteren Baumaßnahmen, kündigt Tim Stein an, inklusive Vollsperrung des Bereichs. Seinen Angaben nach könnte das bereits im Verlauf des Februars geschehen.

Die gut einen Kilometer lange Strecke ist Teil der 2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn, an der seit über einem Jahrzehnt gebaut wird. Die neue Strecke, auf der künftig die Linie 8 fahren soll, führt von der Becherstraße aus in den Milchweg, durch den Birkenweiler bis ins Neustädter Feld. Von dort geht es weiter bis zum Damaschkeplatz. Bis auf einen kurzen Abschnitt am Lorenzweg muss diese gesamte Strecke erst noch gebaut werden. Nach aktuellem Stand gilt eine Inbetriebnahme frühestens im Jahr 2024 als wahrscheinlich.

(Quelle: Volksstimme, 21.01.2021)

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Mi

20

Jan

2021

„Königskinder“ residieren im Kannenstieg

Kita der Pfingstgemeinde hat noch Kapazitäten / Neues Außengelände wartet auf kleine Abenteurer

Das Pandemiejahr samt Auflagen und Lockdown erschwerte den „Königskindern“ im Kannenstieg den Auftakt. Dennoch ist der christlichen Kita in der Johannes-R.-Becher-Straße der Start gelungen. 44 kleine Prinzen und Prinzessinnen werden derzeit betreut. Noch sind einige Kita-Plätze frei.

Es war ein denkbar schwieriges Jahr für Magdeburgs kleine Königskinder. Gerade erst konnten sie ihre Abenteuerburg zu Fuße ihrer Residenz im Kannenstieg in Beschlag nehmen, prompt verdarb Corona den Spaß. Ende September wurde das neu geschaffene Außengelände noch eingeweiht, im Oktober samt Kita wieder geschlossen. Das Coronavirus hatte sich in der Einrichtung ausgebreitet. Pädagogen, Eltern und einige Kinder waren infiziert. Nach Wochen der Quarantäne dann der erneute Lockdown – die Residenz der Königskinder verwaist.

16 Plätze sind bei den Königskindern noch frei

Keine kleine Prinzessin winkt von den Türmen herab, kein Prinz klettert die Burg empor. Eine Notbetreuung gibt es für die Jungen und Mädchen nicht. Dies nicht etwa, weil die Kita diese nicht vorhalten kann. Es fehle einfach der Bedarf, erklärt Kitaleiterin Michéle Moll. 44 Kinder hat die 40-Jährige inzwischen in ihrer Obhut. Bis zu 60 kann die Kita aufnehmen – Kinder ab 22 Monate bis zum Schuleingang. Sieben pädagogische Mitarbeiter betreuen den Nachwuchs, zudem arbeiten ein Hausmeister, eine Service- und eine Verwaltungskraft in der Einrichtung. „Wir wachsen, entwickeln uns stetig weiter, arbeiten auch immer weiter am Konzept“, erklärt sie. Derzeit werde beispielsweise eine weitere pädagogische Fachkraft gesucht, um noch mehr Kinder betreuen zu können. Der Bedarf in Magdeburg ist zweifelsohne da. Es müsse sich für die Betreuung nicht zwingend um Erzieher handeln, wichtig ist vielmehr, dass neben einem pädagogischen Hintergrund ein christlicher besteht.

Die Kita Königskinder ist eine Einrichtung der Pfingstgemeinde „Vaters Haus“ in Trägerschaft des Sozialwerks Gemeinde. Pastor Thorsten Moll hegte bereits vor über 20 Jahren den Wunsch, eine Kita zu eröffnen. Seit 1998, als die Gemeinde das ehemalige Kitagebäude in der Johannes-R.-Becher-Straße kaufte, arbeitete man darauf hin. Das Gros der Sanierungsarbeiten ist ehrenamtlich gestemmt und durch Spenden finanziert worden.

Gemeinde saniert weitgehend in Eigenregie

Was die Gemeinde in Eigenregie tun konnte, hat sie gemacht“, erzählt die Kitaleiterin, die selbst Mutter von drei Kindern ist. Im November 2019 konnte die Betreuung der ersten vier Königskinder aufgenommen werden, inzwischen ist die Einrichtung offiziell Teil der städtische Kita-Bedarfsplanung. Die freien Kapazitäten sind im Kita-Portal der Stadt zu finden. Dabei müssen die Kinder, die die Einrichtung besuchen, keinesfalls Gemeindemitglieder sein. „Man sollte jedoch offen für unser Konzept sein“, erklärt Michéle Moll.

Fokus auf christliche Werte und Erlebnispädagogik

Die Kita setze insbesondere auf die Vermittlung christlicher Werte. Es geht unter anderem um das Prägen von Werten wie Ehrlichkeit, Dankbarkeit, Barmherzigkeit, Selbstbeherrschung, Friedfertigkeit, Gerechtigkeit, Großzügigkeit, Freundlichkeit und Vergebungsbereitschaft. Vermittelt werden sie im täglichen Miteinander aber gern auch mittels biblischer Geschichten und Lieder im Morgenkreis oder bei Tischgebeten.

Dass die Vermittlung dieser Werte Religionen einen kann, zeigt, dass unter den Königskindern auch islamische Kinder sind, deren muslimischen Eltern es wichtig ist, dass in der Kitabetreuung verstärkt Wert darauf gelegt wird.

Konzept setzt auf familiäres Miteinander

Neben dem Glauben wird im Kita-Konzept besonders auf Natur- und Erlebnispädagogik gesetzt. Das Außengelände spiegelt dies in besonderer Weise wider. Es bietet nicht nur viel Platz zur Entfaltung der Kleinen, sondern gibt Gelegenheit zum Klettern, Matschen, Buddeln und Ausprobieren. „Wir sind wirklich sehr stolz auf und dankbar für das Geschaffene“, sagt Michéle Moll. Es sei eine sehr familiäre Kita, in der jeder das einbringt, was er kann, damit die Königstiger, -adler und -pinguine – so die Namen der drei Kitagruppen – eine schöne Kindheit haben. In Sachen Verwaltung helfe beispielsweise ihre Schwiegermutter, eine Schwägerin verwaltet die Trägerschaft, die andere habe den Außenbereich mit Burganlage, Tunnel, Garten und Sandkasten gestaltet.

Weitere Infos unter www.koenigskindergarten.de

(Quelle: Volksstimme, 20.01.2021)

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Mi

20

Jan

2021

Trassenbau soll noch dieses Jahr beginnen

1,5 Kilometer lang ist der Bauabschnitt der neuen Straßenbahntrasse zwischen dem Hermann-Bruse-Platz und der Ebendorfer Chausse entlang des Burgstaller Wegs und des Milchwegs. Nachdem im November die Klagefrist gegen das Projekt versterichen war, besteht nun Baurecht auch für diesen Abschnitt. Er ist Teil einer Straßenbahntrasse ab dem Hauptbahnhof über den Damaschkeplatz durch das Neustädter Feld bis hin zum Kannenstieg.

Mit der neuen Strecke werden erstmals die Wohngebiete Birkenweiler und Neustädter Feld an das Straßenbahnnetz angebunden. Die neue Straßenbahnverbindung soll die bisher dort verkehrende Buslinie 69 ersetzen. Die Anwohner erhalten damit erstmals eine schnelle und direkte Straßenbahnanbindung an die Innenstadt und den Hauptbahnhof. Das Umsteigen vom Bus in die Straßenbahn wird entfallen.

„Mit dem nun bestandskräftigen Beschluss können wir mit der weiteren Umsetzung des Bauvorhabens starten“, hatte die MVB-Geschäftsführerin Birgit Münster-Rendel schon im Dezember erklärt.

Dazu gehört zunächst die Erarbeitung der Ausführungsplanung. Sie werde diese Jahr bestimmen. Erste bauvorbereitende Arbeiten sollen aber schon 2021 ausgeführt werden. Der eigentliche Baustart ist Anfang 2022 vorgesehen.

(Quelle: Volksstimme, 20.01.2021)

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Di

12

Jan

2021

Schnelltestzentrum in der Oase nimmt heute die Arbeit auf

Erneuter kostenloser Check auf das Coronavirus der Uniklinik Magdeburg / Neuartiger Speicheltest wird ebenso erprobt

Die Uniklinik bietet ab heute erneut kostenlose Corona-Schnelltests an. Dazu ist im Stadtteiltreff Oase in der Pablo-Neruda-Straße 11 ein Schnelltestzentrum eingerichtet worden. Dieses wird heute um 11 Uhr zunächst mit einem offiziellen Akt eröffnet, ab 11.15 Uhr sollen Schnelltests für jedermann möglich sein. Die Teilnahme an der Testung erfolgt bis auf weiteres ohne vorherige Anmeldung. Perspektivisch soll es möglich sein, sich vorher im Internet über www.med.uni-magdeburg.de anzumelden, um längere Wartezeiten zu vermeiden, so eine Sprecherin des Uniklinikums.

Bereits im Dezember hatte die Uniklinik kostenlose Schnelltests auf dem Alten Markt angeboten. Mehr als 3000 Tests waren durchgeführt worden. Bei 1,8 Prozent der Personen, die sich haben testen lassen, konnte eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen werden. Diese Tests hätten dafür gesorgt, dass weitere Ansteckungen vermieden werden konnten, so das Uniklinikum. Das Land, die Stadt Magdeburg und die Universitätsmedizin hätten sich daraufhin entschieden, erneut eine Teststation zu errichten. Das Finanzministerium hat die notwendigen Mittel bereitgestellt.

„Unser Ziel ist es, durch die Antigen-Schnelltestung genau die Menschen zu finden, die vermutlich sonst unwissentlich andere Menschen angesteckt hätten“, so Prof. Hans-Jochen Heinze, Ärztlicher Direktor der Universitätsmedizin. Er rief dazu auf, an der Aktion teilzunehmen, insbesondere diejenigen, die mit Risikogruppen Kontakt haben werden.

Neben dem Antigen-Schnelltest soll auch ein neuer Speicheltest zum Einsatz kommen, der, wenn die Ergebnisse mit dem Antigen-Schnelltest vergleichbar sind, dann zukünftig problemlos zu Hause angewendet werden könnte, so das Uniklinikum. Bei einem positiven Schnelltest erfolgt ein klassischer PCR-Test, um das Ergebnis zu bestätigen. Auch dieser wird direkt vor Ort in die Wege geleitet.

Das Schnelltestzentrum in der Oase ist heute von 11.15 bis 17 Uhr, danach wochentags jeweils von 8.30 bis 12.30 Uhr und 13 bis 17 Uhr geöffnet.

(Quelle: Volksstimme, 12.01.2021)

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Di

12

Jan

2021

Neue Spielplätze für Nord

Flächensuche im Kannenstieg, Neustädter Feld und Neustädter See

In den nördlichen Stadtteilen werden mehrere Flächen für neue Spielplätze gesucht. Die aktuelle Spielplatzflächenkonzeption sieht unter anderem im Kannenstieg, im Neustädter Feld und am Neustädter See Neubauten vor. Dort hatten die Planer des Stadtgartenbetriebs in ihrer Analyse von Bedarf und Bestand eine Differenz festgestellt. Je nach der Zahl der Kinder, die im jeweiligen Stadtteil wohnen, soll nach den Vorgaben der Stadt eine entsprechende Spielplatzfläche vorgehalten werden. In den drei genannten Vierteln gibt es jeweils ein Defizit.

Deshalb soll beispielsweise in dem Gebiet Meseberger Weg/Milchweg (Stadtteil Neustädter Feld) ein neuer Spielplatz mit mindestens 1500 Quadratmeter entstehen. Dafür wird nun zunächst ein geeigneter Standort gesucht. Laut Konzeption soll die Umsetzung in zwei Jahren erfolgen. Für einen Neubau werden pauschal 288 000 Euro veranschlagt. Außerdem soll 2022 der Harry-Potter-Spielplatz an der Othrichstraße saniert werden. Er war Ende 2002 eröffnet worden.

Die gleiche Summe soll für einen weiteren neuen Spielplatz im Kannenstieg ausgegeben werden. Dieser soll laut Bedarfsanalyse im Bereich Hanns-Eisler-Platz gebaut werden, idealerweise bereits im kommenden Jahr. Doch auch hier gilt es erst noch eine passende Fläche zu finden.

Ein dritter Neubau ist am Neustädter See vorgesehen, in dem statistischen Bezirk Lumumbastraße/Barleber Straße. Dieser steht in der Prioritätenliste jedoch weiter hinten und soll somit erst ab 2024 angegangen werden. Für diesen gilt gleichfalls: Einen Standort dafür gibt es derzeit noch nicht.

(Quelle: Volksstimme, 12.01.2021)

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Mo

11

Jan

2021

Musik soll Hoffnung schenken

Die Sängerin Michelle Strobel veröffentlicht als „Ellim“ neue Songs, mit denen sie Gott ehren und Menschen berühren möchte

In der Pfingstgemeinde „Vaters Haus“ unterstützt sie als musikalische Leiterin Gottesdienste mit Gesang, Songwriting und instrumentaler Begleitung. Auch selbst geschriebene Titel gehören dazu.

Im Mai veröffentliche Michelle Strobel als „Ellim“ ihre erste Single „Die auf den Herrn vertrauen“. Nun schob die 35-Jährige ihre zweite Single „Viele Meilen“ und dritte „Ich gebe mich hin“ hinterher. Damit ist sie dem Ziel – Veröffentlichung ihres Albums „Du inspirierst mich“ – gleich in doppelter Schrittlänge nähergekommen.

Seit ihrem 15. Lebensjahr macht die Magdeburgerin Musik. Bereits damals sang die Tochter des Pastors Thorsten Moll in der Kirchengemeinde. Zudem sang sie in zwei Magdeburger Bands. „Ich habe sehr viele Songs geschrieben, die ich aber nur im kleinen, privaten Rahmen vorgetragen habe. Bisher habe ich sie auch nicht professionell aufgenommen“, erzählt Michelle Strobel. 2011 ging es dann in eine längere musikalische Pause - die Geburten ihrer Kinder veränderten ihr Leben. „Ich hatte in meinem Alltag nur noch Zeit für kurze Handyaufnahmen, habe aber trotzdem versucht, Songs zu schreiben. Stundenlanges Abtauchen in eine Musikproduktion war aber einfach nicht drin.“

Drei Kinder, zeitgleich der Abschluss ihres Studiums und eine Beziehungskrise haben ihren Blick verändert. „In dieser Phase entstanden Lieder, die mir durch die nicht immer einfache Zeit halfen und auch sehr viele Gedanken aus diesen Tagen beinhalten. Trotz der Herausforderungen bin ich dankbar für diese Erfahrung und vor allem für die daraus entstandenen Lieder.“

2018 habe sie sich dann wieder in die Öffentlichkeit getraut. „Ich wollte nichts mehr zurückhalten - im Gegenteil, ich wollte jetzt noch weiter“, so Ellim. Mut dazu gab ihr der Zuspruch nach einem Singer/Songwriter-Konzert im Kulturkollektiv in Stadtfeld. Wenig später gab sie ein Wohnzimmerkonzert, wo sie das erste Mal die neuesten Titel aus ihrem „Tagebuch“ öffentlich preisgab.

Die Aufnahme der ersten Single „Du inspirierst mich“ ließ Ellim die Ziele noch höherstecken. „Obwohl ich den Song 2018 schrieb, finde ich ihn sehr passend für diese heutige Zeit und konnte schon vielen Menschen damit Mut machen“, erzählt sie. Der Song solle Hoffnung schenken und zeige, wie man in Herausforderungen durch den Glauben an Gott gestärkt werden kann. Etwas, das sie selbst in ihren persönlichen Krisen erlebt hat und diese Erfahrung möchte sie mit anderen Menschen teilen.

Mehr über die Musikerin und ihre Songs ist im Internet auf Youtube und unter www.ellim.art zu finden.

(Quelle: Volksstimme, 29.12.2020)

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Mi

23

Dez

2020

Die Lichterwelt vom Kannenstieg

Eberhard Grimme sorgt für seinen ganz eigenen Weihnachtsglanz / Aufbau dauert drei Wochen

Der Kannenstieg hat seine eigene kleine Lichterwelt. Eberhard Grimme hat sein Grundstück mit Dutzenden Lichterketten und anderen Leuchtelementen dekoriert.

„Langsam wird der Platz knapp“, räumt Eberhard Grimme ein. Vor gut acht Jahren hat den Rentner die Leidenschaft für den weihnachtlichen Lichterglanz gepackt. Seitdem ist seine eigene Lichterwelt im Danziger Dorf jedes Jahr um einige neue Elemente gewachsen und bietet heute einen beeindruckenden Anblick. In jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken: An der Toreinfahrt begrüßt ein singender Weihnachtsmann die Besucher. Ein 4,50 Meter hoher künstlicher Baum ragt weit über die Hecke. Der gesamte Rasen ist mit Lichterketten überspannt, die für eine ganz besondere Atmosphäre sorgen.

„Da ist schon einiges an Planung notwendig“, sagt Eberhard Grimme, weswegen er sich mittlerweile intensiv damit beschäftigt und sogar Zeichnungen anfertigt. So brauche er alleine 20 Steckerleisten, um alle 84 Leuchtelemente ans Stromnetz anzuschließen. „Da muss ich schon genau schauen, wie ich die Lichterketten verlege, damit sie auch an die Steckdose reichen“, sagt er.

Gut drei Wochen braucht er, bis das letzte Lichtlein angebracht ist. Sorge vor der Stromrechnung hat er aber deswegen keine. „Ich mache es, weil es mir Freude bringt“, sagt er. Und nicht nur ihm und seiner Familie. „Ich freue mich auch, wenn die Leute draußen vorbeigehen, stehen bleiben und schauen“, erzählt er. Wenn er gerade draußen im Garten ist, lässt er Familien mit Kindern auch mal einen Blick hinter den Gartenzaun werfen. Dann sehen sie auch den Weihnachtsmann im Heißluftballon oder den, der auf dem Brunnenrand sitzt und ein Glas Glühwein trinkt. Und einen kleinen Beutel mit Süßigkeiten hat er auch griffbereit.

Zu Ostern lebt er seine Dekorationslust auch aus, dann natürlich ohne Licht. Aber drei lebensgroße Osterhasen stehen dann zum Beispiel in seinem Garten. Halloween hingegen reize ihn gar nicht, sagt Eberhard Grimme. Für das kommende Jahr hat er noch einige Ideen für ein paar freie Stellen in seinem Garten und am Haus. Dann soll es aber langsam reichen, sagt er.

Wer den Weihnachtsspaziergang für einen Blick auf seine Lichterwelt nutzen will: Sie ist im Klosterfelde zu finden, wo es eigentlich fast nur Gartengrundstücke mit kleinen Lauben gibt. Daher ist der Lichterglanz von Eberhard Grimme schon von weitem zu erkennen.

(Quelle: Volksstimme, 23.12.2020)

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Do

17

Dez

2020

Wohncafe telefonisch und kontaktfrei erreichbar

Aufgrund der neunten Eindämmungsverordnung finden bis mindestens 10. Januar 2021 keine Veranstaltungen im Treffpunkt Wohncafé mehr statt. Ob und wie es dann weitergeht, bleibt abzuwarten. Jedoch können Sie uns weiterhin telefonisch unter 0173 7236711 von Montag bis Freitag in der Zeit von 10-15 Uhr erreichen. Weiterhin ist das Quartiersbüro jeden Donnerstag (auch am 24. & 31.12.) von 10-15 Uhr für Sie geöffnet. Ich möchte Sie jedoch um eine telefonische Voranmeldung bitten, damit ich mir Zeit für Ihr Anliegen nehmen kann und alle Hygiene-/ Abstandsregeln eingehalten werden können.

Wir bieten noch zwei weitere kontaktlose Angebote an.

Das gesamte Team des Treffpunkt Wohncafé wünscht Ihnen schöne Festtage und eine guten Rutsch ins neue Jahr.

Bleiben Sie gesund! Gesundheit ist mehr denn je unser wertvollstes Gut.

Herzliche Grüße

Kerstin Schneemilch

Fachdienst, Pfeiffersche Stiftungen, Bereich Ambulant im Quartier, Milchweg 31

Briefe gegen die Einsamkeit.pdf
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Gespraech_Lina.pdf
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Do

17

Dez

2020

Buslinie 69 fährt wieder über Eislerplatz

Nach der Öffnung der neuen Straßenbahnstrecke in der Raiffeisenstraße und Warschauer Straße am Dienstag vermelden die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) auch im Norden der Stadt einen Fortschritt bei der 2. Nord-Süd-Verbindung. Und zwar kann die Buslinie 69 in Richtung Kannenstieg ab sofort wieder den Hanns-Eisler-Platz anfahren, wie Sprecher Tim Stein gestern informiert.

„Die Bauarbeiten für den Bau der neuen Straßenbahntrasse sind so weit fortgeschritten, dass die neue Buswendeschleife am Endpunkt Kannenstieg in Betrieb genommen werden konnte“, erklärt er. Dadurch werde die neue Linienführung vom Loitscher Weg zum Hanns-Eisler-Platz und weiter über die Johannes-R.-Becher-Straße ermöglicht. Für die Fahrgäste verkürzen sich somit die Wege im Wohngebiet, so Stein.

Neben der Haltestelle Hanns-Eisler-Platz wird in Richtung Endhaltestelle auch wieder die Haltestelle Pablo-Picasso-Straße angefahren. „In Richtung S-Bahnhof Neustadt fährt der Bus weiterhin über die Hans-Grundig-Straße und bedient die Ersatzhaltestelle Hanns-Eisler-Platz auf der Rückseite des Einkaufszentrums“, so der MVB-Sprecher.

(Quelle: Volksstimme, 17.12.2021)

 

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Mo

14

Dez

2020

Mit Grünkohl und Kartengrüßen gegen Corona-Frust

ASZ Kannenstieg bietet Weihnachtsessen zum Mitnehmen an / Aktionen als Kontakt zu Senioren

Weihnachtszeit ist normalerweise Grünkohlzeit. Auch auf dem Adventsmarkt im Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Kannenstieg gab es in den vergangenen Jahren stets eine deftige Portion für die Senioren aus dem Stadtteil. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte das ASZ-Team in diesem Jahr keinen Markt durchführen. Den Grünkohlgenuss sollten die Besucher aber dennoch nicht missen.

Also stellten sich die beiden Mitarbeiterinnen Annette Münzel und Steffi Albers in die Küche und kochten einen großen Topf Grünkohl. Unterstützt wurden sie dabei von Erna Nonn, die seit über 15 Jahren das Gedächtnistraining im ASZ ehrenamtlich leitet. „Sie schmeckt alles am Ende ab“, sagt Steffi Albers. Dazu wurden Christstollen gebacken.

Anschließend konnten die Senioren – mit Abstand und Mundschutz – ihre Portion am Bürgerhaus in der Johannes-R.-Becher-Straße abholen. Über 50 Portionen wurden von den beiden ASZ-Mitarbeiterinnen und ihren Helfern ausgeteilt.

Die Grünkohl-Ausgabe ist nicht die einzige Aktion, mit der das ASZ versucht, trotz der aktuellen Einschränkungen in Kontakt mit seinen Besuchern zu bleiben. „Wir haben in den letzten Tagen für unsere Senioren Adventsbriefe verteilt. Darin waren Gedichte, Anregungen zum Basteln von Sternen und zum Malen, Plätzchenrezepte, Liedtexte und Rätsel enthalten. Damit wollten wir ihnen nicht nur eine Freude bereiten, sondern sie auch zur Beschäftigung motivieren“, berichtet Steffi Albers. Über 80 Briefe wurden in die Briefkästen gelegt. „So bleiben wir ständig im Gespräch und spenden Hoffnung und Zuversicht.“

Zudem gibt es den Adventskalender im Schaufenster des Eingangsbereichs. Dieser wird täglich neu gestaltet. Die einzelnen Gruppen, die sich sonst regelmäßig im ASZ treffen, gestalten ihn mit Bildern, Gedichten sowie Infos über ihre Aktivitäten.

Für Heinz Lachetta, ebenfalls seit vielen Jahren treuer ASZ-Besucher, ist der Kalender eine „gelungene Geste, mit deren Art und Weise Verbindungen erhalten und Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit gefördert werden“. Er ist selbst in zwei Gruppen aktiv.

Überhaupt sei das Bemühen der Mitarbeiterinnen „bemerkenswert“. „Mit klugen Überlegungen und Maßnahmen halten sie den Kontakt zu den Bürgern des Stadtteils aufrecht“, meint er. Telefonate zu betagten Menschen sei tägliche Arbeit, ebenso wie Hilfe vor Ort und Übernahme organisatorischer und Unterstützung schriftlicher Angelegenheiten aller Art. „Dank für eine umfangreiche Arbeit in einer schwierigen Zeit“, erklärt Heinz Lachetta.

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