Nachrichtenarchiv

Hier finden Sie eine Übersicht aller veröffentlichten Artikel.

Fr

24

Jun

2022

Stadtteilfest am 9. Juli

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Mi

22

Jun

2022

Nord feiert in drei Wochen Stadtteilfest

Die Vorbereitungen laufen: Nur noch drei Wochen bis der Bürgerverein Nord e.V. und das Stadtteilmanagement zum diesjährigen Stadtteilfest einladen. Am bewährten Standort auf dem Gelände des Stadtteiltreffs „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, warten dann viele Angebote auf Groß und Klein. Gefeiert wird von 14 bis 20 Uhr.

(Quelle: Volksstimme, 22.06.2022)

 

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Mi

22

Jun

2022

Die digitale Welt kennenlernen

Der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, führt jeden Dienstag ab 14 Uhr eine Tablet- und Smartphoneschulung durch. „In den wöchentlichen Informationsveranstaltungen möchten wir den Teilnehmern die digitale Welt näherbringen“, teilt die Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen mit. Anmeldungen für die nächste Projektrunde werden unter Telefon 99 00 71 38 angenommen.

(Quelle: Volksstimme, 21.06.2022)

 

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Mi

15

Jun

2022

Wie lebt es sich in ihrer Nachbarschaft?

Mit einem Vortrag zu den Ergebnissen seiner Forschungsarbeit im Kannenstieg am 21.06.2022 im Bürgerhaus, lädt Dr. Daniel Kubiak auch zur Diskussion mit interessierten Bewohnerinnen und Bewohnern ein.

Interssierte Bewohner*innen werden gebeten, ihre Teilnahme auf Grund der Platzkapazitäten im Herz-ASZ anzumelden.

Eine verbindliche Anmeldung können Sie unter 0391 2512933 oder unter marcel.haertel@ib.de abgeben.

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Mi

15

Jun

2022

Repair-Café öffnet heute im Kannenstieg

Alle 14 Tage können Anwohner aus dem Kannenstieg ihre defekten Elektrogeräte im Repair-Café des Herz-Alten- und Service- Zentrums (ASZ) im Bürgerhaus, Johannes-R.-Becher-Straße 57, abgeben. Ehrenamtliche Helfer versuchen diese dann im Sinne der Nachhaltigkeit kostenfrei zu reparieren, damit sie nicht womöglich unnötig im Müll landen. Das Repair-Café öffnet heute von 15 bis 17 Uhr. Nächster Termin ist am 29. Juni.

(Quelle: Volksstimme, 15.06.2022)

 

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Di

14

Jun

2022

Behörde setzt Vorschläge für Becherstraße um

Im Vorfeld der jüngsten Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg fand ein Vor-Ort-Termin zur Verkehrssituation in der Johannes-R.-Becher-Straße statt. Die GWA hatte zuvor etliche Anwohnerhinweise gesammelt, an welchen Stellen Handlungsbedarf besteht. Vor allem die Zufahrten und Kreuzungen standen dabei im Fokus, weil dort bislang mitunter das Durchkommen durch Falschparker erschwert wurde. Die Straße war im Zuge des Trassenbaus für die Straßenbahn umgestaltet worden. „Die Straßenverkehrsbehörde hat all unsere Vorschläge umgesetzt“, kann GWA-Sprecher Lutz Fiedler nur wenige Wochen später nun vermelden.

Durch zusätzliche Sperrflächen oder Parkverbotsschilder sollen die Kreuzungsbereiche künftig frei gehalten werden. „Damit bestehen jetzt wesentlich bessere Sichtverhältnisse sowie gute Verkehrsflüsse und Übergänge für alle Verkehrsteilnehmer“, erklärt Fiedler weiter. Insbesondere Rettungs- und Wirtschaftsfahrzeuge wie die Müllabfuhr würden davon profitieren. Die nächste GWA-Sitzung ist am 6. Juli ab 17.30 Uhr im Begegnungszentrum, Johannes-R.-Becher-Straße 56.

(Quelle: Volksstimme, 14.06.2022)

 

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Di

14

Jun

2022

Wartehäuschen können kommen

Straßenbahn im Kannenstieg: Vertrag über Werberechte und Stadtmöbel ist nur noch Formsache

Die fehlenden Wartehäuschen entlang der neuen Straßenbahnstrecke im Kannenstieg können endlich kommen. Die Vertragsverhandlungen über die Außenwerberechte in der Stadt sind beendet. Nur eine entscheidende Sache fehlt noch.

Seit vergangenem Dezember rollen die Straßenbahnen durch die Johannes-R.-Becher-Straße. Genauso lange fehlen nun bereits die Wartehäuschen an drei neuen Haltestellen. Weil der bisherige Vertrag mit dem Werbeunternehmen Ströer in diesem Jahr ausläuft und das darin festgeschriebene Kontingent an Unterständen bereits ausgeschöpft ist, bleiben die Kannenstiegler bislang im Regen stehen – wenn es denn welchen gibt.

Doch nun ist Besserung dieses Umstands in Sicht. In der Stadtratssitzung am vergangenen Donnerstag stand ein Antrag der SPD-Fraktion auf der Tagesordnung, der die zeitnahe Aufstellung der Wartehäuschen forderte. Stadträtin Julia Brandt brachte diesen ein und sprach von einer „Erwartungshaltung“ der Stadtteilbewohner, „dass dies sehr zeitnah umgesetzt wird“.

Verhandlungen beendet

„Jetzt liegen die Voraussetzungen dafür vor“, ergänzte sie und nahm damit Bezug auf die mittlerweile beendeten Verhandlungen für einen neuen Vertrag über die Außenwerberechte und die Ausstattung mit Stadtmobiliar wie eben den Unterständen an den Haltestellen der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB).

Wie Magdeburgs Baubeigeordneter Jörg Rehbaum in der Sitzung bestätigte, wird weiterhin Ströer für die Haltestellen und Werbemittel verantwortlich sein. Bezüglich der fehlenden Wartehäuschen im Kannenstieg erklärte er: „Die müssen da hin und das steht auch ganz oben auf der Prioritätenliste.“ Der neue Vertrag wird allerdings erst zum 1. Januar 2023 offiziell in Kraft treten. „Wir müssen aber nicht bis dahin warten“, erläuterte der Beigeordnete weiter. Denn der neue Vertrag sehe ausdrücklich vor, dass man schon vorher handeln könne.

Dazu fehlt jedoch noch eine entscheidende Sache, wie Jörg Rehbaum die Hoffnung auf schnelle Umsetzung etwas dämpfte. „Der Vertrag muss aber erst mal unterschrieben werden. Das ist leider noch nicht passiert“, erklärte er.

Anwohner warten

Lutz Fiedler, Sprecher der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg, sagt, dass sich die Anwohner natürlich auf die Wartehäuschen freuen, um sich hinsetzen oder unterstellen zu können. „Wir hoffen, dass es nun so schnell wie möglich passiert“, erklärt er. Die gut einen Kilometer lange Strecke war im Dezember 2021 freigegeben worden. Nur an der Haltestelle an der Einmündung zur Ebendorfer Chaussee konnten noch Unterstände für die Fahrgäste aufgestellt werden. Für die übrigen hatten die MVB keine mehr zur Verfügung.

(Quelle: Volksstimme, 14.06.2022)

 

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Di

14

Jun

2022

Mitbringfrühstück im Treffpunkt Wohncafé

Der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, lädt am Donnerstag, 23. Juni, zum ersten Mitbringfrühstück ein. „Wir möchten mit den Besuchern bei einem gemeinsamen Frühstück in den Tag starten. Damit dieses Angebot mit keinen Kosten verbunden ist, bringt jeder Gast etwas von zu Hause mit – ganz egal ob Käse, Obst oder andere Leckereien“, wie die Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen informiert. Daraus soll dann ein Buffet für alle Gäste entstehen. Beginn der Veranstaltung ist um 9.30 Uhr. Um Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38 wird gebeten.

(Quelle: Volksstimme, 14.06.2022)

 

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Di

14

Jun

2022

Lebenshilfe feiert wieder Sommerfest

Nach zweijähriger coronabedingter Pause lädt die Lebenshilfe Magdeburg am kommenden Sonnabend, 18. Juni, wieder zum Sommerfest ein. Es handelt sich um die 30. Auflage, wie das Lebenshilfe-Werk informiert. Von 14 bis 18 Uhr wartet auf dem Gelände der Werkstatt für behinderte Menschen am Sülzeanger 1 ein buntes Programm auf die Besucher. Für die passende Stimmung soll dabei Rolands Schlagershow sorgen. Außerdem treten der Werkstattchor sowie Clown „Tortellini“ mit einer Zaubershow auf. Weiterhin gibt es eine Bastelstraße, Kinderschminken, ein Karussell und Alpakas dürfen gestreichelt werden. Schließlich präsentieren die Mitarbeiter der Werkstätten der Lebenshilfe die dort gefertigten Produkte wie Taschen, Schürzen, Holzfiguren oder Papierprodukte. Der Eintritt ist frei.

(Quelle: Volksstimme, 14.06.2022)

 

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Mo

13

Jun

2022

Wie der Kannenstieg Konflikte löst

Uni-Projekt forscht im Stadtteil / Erste Ergebnisse werden vorgestellt

Ein Forscher aus Berlin ist im Kannenstieg unterwegs. Er will untersuchen, wie Konflikte vor Ort untereinander gelöst werden. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Thema Migration und Integration.

„Halle ist schon gut beforscht, Magdeburg hingegen ist bislang oft unter dem Radar aus der Forschungsperspektive.“ So begründet Dr. Daniel Kubiak, Sozialforscher an der Berliner Humboldt-Universität, warum er die Elbestadt als Forschungsobjekt erwählt hat. In dem vom Bundesfamilienministerium geförderten Projekt „Neuaushandlung lokaler Ordnungen“ werden neben Magdeburg noch Bonn und Dortmund untersucht. Ziel ist es festzustellen, wie im Kleinen, konkret im Stadtteil, Konflikte zwischen den Anwohnern und Akteuren ausgehandelt werden.

Viel Zuzug in Stadtteil

Dass die Wahl ausgerechnet auf den Kannenstieg gefallen ist, liege unter anderem daran, dass der Stadtteil in der Sozialstatistik in etlichen Kategorien negative Werte vorweise. Zudem habe es viele Zuzüge von Migranten gegeben. Speziell auf Menschen mit Migrationshintergrund und ihre Integration liegt beim Projekt ein Fokus. „Uns interessiert, wie die Menschen im Stadtteil ankommen und welche Themen sie bewegen. Oder gibt es Gründe, dass sie wieder gehen wollen“, sagt Daniel Kubiak. Ob sie bleiben, sei aber noch unerforscht. Er habe sich seit April 2020 im öffentlichen Straßenraum bewegt und einfach die Leute im Alltag beobachtet, ist mit der Straßenbahn gefahren oder über den Marktplatz gegangen. Außerdem führte er sowohl mit Experten wie Sozialarbeitern oder dem Integrationsbeauftragten als auch den Anwohnern vor Ort ausgiebige Interviews. Die ersten Ergebnisse stellt er am Dienstag, 21.Juni, ab 17 Uhr im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher Straße 57, vor. „Die Beforschten sind aufgefordert. auch eine Rückmeldung zu den Ergebnissen zu geben“, erklärt er. Wer zudem noch ein Interview geben möchte, könne sich mit ihm in Verbindung setzen.

Forschung zum Hassel

Zweiter Schwerpunkt von Kubiaks Forschung ist der Hasselbachplatz, der aufgrund seiner Gemengelage noch einmal ein ganz anderes Kaliber als der Kannenstieg sei. Die Ergebnisse der Untersuchung dort stellt der Sozialforscher am gleichen Tag ab 20.30 Uhr im Tacheles, Sternstraße 30, vor. Auch hier sind Interessierte willkommen.

(Quelle: Volksstimme, 11.06.2022)

 

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Fr

10

Jun

2022

Zwei Millionen Euro für glatte Straße

Erste Kostenschätzung für marode Fahrbahnen im Kannenstieg liegt vor

Der Zustand mehrerer Straßen im Kannenstieg ist nach intensiver Nutzung als Umleitungsstrecke äußerst desolat. Die Stadtverwaltung hat jetzt eine erste Kostenschätzung für die Sanierung vorgelegt.

Großflächige Lücken in der Fahrbahndecke gibt es vor allem in der Hans-Grundig-Straße, aber auch in der Otto-Nagel-Straße. Schon zuvor hatte Magdeburgs Baubeigeordneter Jörg Rehbaum den schlechten Zustand festgestellt. Alleine eine Änderung dieses Umstands durch eine Sanierung ist bislang noch nicht in Sicht.

Die Schäden sind während der Zeit entstanden, als die Verbindung als Umleitungsstrecke genutzt wurde. Über ein Jahr lang war die Johannes-R.-Becher-Straße wegen der Arbeiten für die neue Straßenbahntrasse der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) gesperrt gewesen. Der Auto- und Lkw-Verkehr rollte derweil über Grundig-/Nagelstraße beziehungsweise über den Loitscher Weg. Auch im Neuen Sülzeweg sei damals ein erhöhtes Verkehrsaufkommen zu verzeichnen gewesen, berichtet der Beigeordnete in einer aktuellen Stellungnahme für den Stadtrat. Die Fraktion Gartenpartei/ Tierschutzallianz hatte zuvor im vergangenen Mai die Sanierung der genannten Straßen beantragt.

Rehbaum berichtet, dass in den drei Straßen im vergangenen Jahr Probebohrungen durchgeführt worden waren, um den tatsächlichen Straßenzustand zu ermitteln. Die Auswertung der Bohrkerne habe ergeben, dass „der gesamte Schwarzdeckenaufbau erneuert werden muss“. Es reicht also nicht, einfach eine neue Schicht Asphalt aufzutragen, sondern größerer Aufwand ist notwendig. Entsprechend hoch fallen auch die Investitionskosten für die Sanierung aus. Laut einer ersten Kostenschätzung müssen 2,255 Millionen Euro für die drei Straßen Otto-Nagel-Straße, Hans-Grundig-Straße und Loitscher Weg einkalkuliert werden.

Diese Summe sei den MVB auch bereits mitgeteilt worden, erklärt der Beigeordnete weiter. Die Stadt hofft nun, dass die Straßensanierung innerhalb der Gesamtmaßnahme der Straßenbahntrasse über Fördermittel abgerechnet werden kann. Sollte das nicht möglich sein, wäre der veranschlagte Kostenrahmen aber zu hoch für die Stadt, so dass dann doch nur die oberste Schicht erneuert werden soll. Hierfür würden immer noch 1,27 Millionen Euro fällig werden. Die aktuell stark gestiegenen Bitumenpreise seien dabei bereits einberechnet. Diese Mittel könnten für die Haushaltsjahre 2024 (Hans-Grundig-Straße/Otto-Nagel-Straße) und 2025 (Loitscher Weg und Neuer Sülzeweg) eingestellt werden, schlägt Rehbaum vor.

Bis die Sanierung umgesetzt werden kann, dauert es ohnehin noch längere Zeit. Denn wie bereits berichtet, wird die Strecke noch einmal als Umleitung genutzt. Die MVB werden in diesem Jahr mit dem Ausbau des neuen Gleiskreuzes Ebendorfer Chaussee/Milchweg/Johannes-R.-Becher-Straße beginnen, um später den Anschluss an die noch geplante Trasse durch den Birkenweiler zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang wird der Verkehr einmal mehr über die bekannte Strecke umgeleitet. „Der schon jetzt sehr desolate Zustand kann leider zwischenzeitlich nicht verbessert werden“, stellt Jörg Rehbaum fest. Erst nach dem Abschluss dieser Arbeiten könnten die Straßen saniert werden. Über den Antrag der Gartenpartei/Tierschutzallianz soll am 1. September im Stadtrat entschieden werden.

(Quelle: Volksstimme, 10.06.2022)

 

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Mi

08

Jun

2022

Teile der Becher-Straße erweitert beschildert

lm Ergebnis unseres Vororttermins am 18.05. bzgl. der Verbesserung der Verkehrsführung an den Zufahrten und Kreuzungen der J.-R.-Becher-Str. hat die Straßenverkehrsbehörde all unsere Vorschläge umgesetzt.

Damit bestehen jetzt wesentlich bessere Sichtverhältnisse und gute Verkehrsflüsse und Übergänge für alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere Rettungs- und Wirtschaftsfahrzeuge.

Sollten in Halteverbotsbereichen noch verirrte Fahrzeuge stehen, bitte einfach mal das Ordnungsamt (Stadtwache) anrufen. Tel. 03915405400. Sie nehmen das gerne auf und schicken dann ihr unterwegs befindliches Fahrzeug vorbei.

Lutz Fiedler

GWA Sprecher Kannenstieg

 

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Mi

08

Jun

2022

Hilfe im Umgang mit dem Smartphone

Immer mittwochs ab 10 Uhr gibt es im Herz-ASZ, Johannes-R-Becher-Straße 57, Hilfe im Umgang mit dem Smartphone. Anmeldung unter Telefon 251 29 33.

(Quelle: Volksstimme, 08.06.2022)

 

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Mi

08

Jun

2022

Reparatureinsatz für dicke Rohre unterm Ring

Fernwärmeleitungen zwischen Kannenstieg und Neustädter See werden saniert

Ein echtes Schwergewicht verrichtet am Dienstagvormittag seinen Dienst auf dem Parkplatz an der Albert-Schweitzer-Straße. Ein Spezialkran ist im Einsatz, um Betonplatten durch die Gegend zu heben. Diese geben den Blick auf die Unterwelt der Stadt frei. Zwei dicke Leitungen kommen unter dem Magdeburger Ring hervor und knicken Richtung Norden ab. Sie transportieren Fernwärme vom Rothenseer Müllheizkraftwerk in die Stadtteile. Die Schutzrohre, die die Leitungen umgeben, müssen altersbedingt ausgetauscht werden, wie Cornelia Kolberg, Sprecherin der Städtischen Werke Magdeburg (SWM), auf Volksstimme-Anfrage mitteilt.

Und um an sie heranzukommen, muss der Kran ran. Nach seiner Arbeit am Dienstag auf der Seite des Neustädter Sees ist er heute im gegenüberliegenden Stadtteil Kannenstieg mit Plattenheben beschäftigt. Im Anschluss geht es an die Sanierung der Fernwärmeleitungen. Die Kunden werden von der Maßnahme nichts mitbekommen, versichert die SWM-Sprecherin, auch wenn Mitte Juni zeitweise eine Umschaltung auf das Heizwerk Mitte erfolgen wird. Insgesamt soll die Baumaßnahme bis Ende August andauern, erklärt sie weiter. Auch Beeinträchtigungen für den Verkehr auf dem Magdeburger Ring wird es nicht geben, da die Arbeiten dort komplett unterirdisch durchgeführt werden können, wie Cornelia Kolberg schließlich erläutert.

(Quelle: Volksstimme, 08.06.2022)

 

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Fr

03

Jun

2022

Lauf am Neustädter See

Der Bürgerverein Nord und das Stadtteilmanagement Magdeburg Nord des IB laden am 10. Juni 2022 zum diesjährigen Lauf am Neustädter See ein.

Der Treff- und Startpunkt befindet sich, wie gewohnt, an der Seeuferpromenade hinter dem Wohnhaus Salvador-Allende-Str. 32. Wie jedes Jahr können Läuferinnen und Läufer, sowie Rollstuhlfahrer*innen und Walker*innen die 5,2 km Runde in Angriff nehmen.

Der zeitliche Ablauf:

ab 15.00 Uhr Beginn der Anmeldungen

15.30 Uhr Schnupperlauf für Kinder und Jugendliche an der Promenade (ca. 800 m)

16.10 Uhr Start Rollstuhl und Walking 5,2 km

16.30 Uhr Start Hauptlauf 5,2 km

Die Anmeldungen sollten bis 10 Minuten vor dem entsprechenden Lauf abgeschlossen sein. Eine Teilnahmegebühr wir nicht erhoben. Vorherige Anmeldungen sind nicht notwendig, alle Anmeldungen erfolgen am Tag des Laufes direkt vor Ort.

Der Bürgerverein Nord und das Stadtteilmanagement freuen sich über alle Teilnehmer*in, die neben der sportlichen Betätigung, auch die Strecke am See genießen wollen.

 

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Do

02

Jun

2022

Beims-Haus feiert Geburtstag

Das Awo-Seniorenzentrum „Hermann-Beims-Haus“ im Kannenstieg feiert am morgigen Freitag seinen 20. Geburtstag mit einem bunten Fest im Neuen Sülzeweg 75. Einrichtungsleiterin Dagmar Schröter und ihr Team haben dafür ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt, wie die Awo informiert. Die Besucher erwarten ab 10.30 Uhr unter anderem Kreativ-Stände, Service und Beratung durch die Apotheke, Informationen zur Entwicklung des Hauses sowie spannende Aktivitäten zum Ausprobieren: „Care Table“, Virtual Reality Brille oder Entspannung im Massagesessel. Auf dem Außengelände gibt es am Vormittag die Möglichkeit, Alpakas zu besichtigen und zu streicheln. Ab 11 Uhr lädt das Team zu geführten Rundgängen durch die Einrichtung ein. Gegen 14.30 Uhr tritt die Line Dance Gruppe des Hortes Kannenstieg auf. Um 15.30 Uhr gibt zudem das Rossini-Quartett ein Konzert.

(Quelle: Volksstimme, 02.06.2022)

 

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Do

02

Jun

2022

Premiere für kleinen Supermarkt

Erste „Nahkauf“-Filiale in Magdeburg belebt Leerstand im Kannenstieg

Im Magdeburger Kannenstieg hat die erste „Nahkauf“-Filiale der Stadt eröffnet. Beim Marktkonzept der Rewe-Gruppe stehen speziell kleinere Ladenflächen im Fokus, die den großen Ketten zu wenig Platz bieten.

Wenn es in den vergangenen Jahren zu Supermarkt-Schließungen kam, wurde als Grund häufig die zur Verfügung stehende Verkaufsfläche angeführt. Zuletzt war das an der Ebendorfer Straße in Stadtfeld der Fall, wo Ende April der Penny-Markt seine Türen für immer schloss. „Mit einer Verkaufsfläche von lediglich 600 Quadratmeter ist er zu klein, um attraktiv für Kunden zu sein“, hatte das Handelsunternehmen mitgeteilt.

Dass aber gerade diese Flächen auch interessant für Neueröffnungen sein können, zeigt das Beispiel in der kleinen Einkaufspassage an der Johannes-R.-Becher-Straße. Seit dem Auszug des Netto-Discounters stand die Fläche leer. Doch seit wenigen Wochen werden dort wieder Lebensmittel verkauft. „Nahkauf“ steht über dem Eingang. Diesen Namen konnte man in Magdeburg bislang noch an keinem Markt lesen. Entsprechend groß sei auch die Skepsis, bestätigt Inhaber Linh Pham Manh. „Die Leute gehen einfach vorbei, weil sie es nicht kennen“, sagt er. Der Start sei deswegen auch entsprechend schwierig gewesen.

Dabei ist das Konzept an sich gar nicht neu. Denn bereits seit 2009 betreibt die Rewe-Gruppe unter dem „Nahkauf“- Namen Einkaufsmärkte im kleineren Stil. Ganz im Gegensatz zu den übergroßen, neuen Rewe-Märkten, wie sie beispielsweise in Stadtfeld, Reform und im Hopfengarten zu finden sind, werde bewusst auf kleine Flächen gesetzt, wie eine Unternehmenssprecherin auf Volksstimme-Anfrage mitteilt. „Die Märkte sind Einkaufsstätte und sozialer Treffpunkt vor allem in Stadtrandlagen und ländlichen Regionen“, erklärt sie. Die Verkaufsflächen reichen in der Regel von 400 bis 800 Quadratmeter. Sein Vater betreibe in der Altmark einen „Nahkauf“-Markt, erzählt Linh Pham Manh. Dort habe er zehn Jahre Erfahrungen sammeln können, bevor er sich jetzt mit seinem eigenen Markt und acht Mitarbeitern selbstständig gemacht hat. Mit einem Betriebsberater von Rewe suchte er nach Flächen in Magdeburg und Umland und fand sie im Kannenstieg. „Wir haben uns die Umgebung und die vorhandenen Märkte ganz genau geschaut“, sagt er, „und fanden, dass wir hier eine Lücke schließen können.“ Das Angebot ist kleiner als im normalen Supermarkt biete aber alles „für den kleinen Einkauf zwischendurch“, wie er es formuliert. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sichere „Nahkauf“ dort die Nahversorgung, wo sich Wettbewerber zurückziehen, erklärt die Rewe-Sprecherin. Zudem würden die Märkte ausschließlich von selbstständigen Kaufleuten oder vereinzelt von kommunalen oder gemeinnützigen Initiativen betrieben. Dadurch seien „die lokale Verbundenheit groß und das persönliche Engagement vor Ort ausgeprägt“. Grundsätzlich sei man an Standorten für neue Nachbarschaftsmärkte interessiert, erklärt die Sprecherin, was auch für Magdeburg gelte. Konkrete Pläne gebe es aktuell aber nicht.

(Quelle: Volksstimme, 01.06.2022)

 

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Di

31

Mai

2022

Kindertagfest auf dem Oase-Gelände

Zum Kindertag am 1. Juni sind elf verschiedene Einrichtungen am Start und richten von 14.00 bis 18.00 Uhr ein buntes Kinderfest auf dem Gelände des Stadtteiltreffs Oase aus.

Mit den KJHs Next Generation, Magnet, Banane, Bauarbeiter, Altstadt, Heizhaus, Don Bosco, dem Stadtteiltreff Oase, dem IJBZ Barleber See, dem Bürgerverein Nord und dem Stadtteilmanagement Nord des IB erwarten die Kinder, Jugendlichen und Familien ein buntes Angebot mit zahlreichen Möglichkeiten, den Kindertag zu feiern. Darüber hinaus haben sich Susi und Tino, Maskottchen der MWG, auf dem Fest angekündigt.

 

 

 

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Di

31

Mai

2022

Digitale Welten im Seniorenheim

Dank neuer Technik können die Bewohner des Hermann-Beims-Hauses ihre Aktivitäten ausweiten

In Senioreneinrichtungen hat die digitale Welt längst Einzug gehalten. Das betrifft nicht allein die Verwaltung, sondern auch das Leben der Bewohner. Bei einem Besuch im Hermann-Beims-Haus der Awo zeigen sich einige Möglichkeiten.

Klar, in den gemeinsam genutzten Räumen des Hermann-Beims-Hauses der Awo am Neuen Sülzeweg stehen in den Schränken bis heute Brettspiele, die auch immer einmal wieder gern genutzt werden. Das Leben hat sich gewandelt. Zur Realität sind virtuelle Welten hinzugekommen – und an diesen möchten auch die älteren Menschen teilhaben. Beispiel dafür sind Klara Piontek und Marianne Galgan. Sie haben sich auf Stühlen vor dem sogenannten Care-Table Platz genommen. Der – wenn man es so übersetzen mag – Tisch, der sich um die Interessen der Tischgäste kümmert, bietet Informationen und Unterhaltung. Klara Piontek sagt: „Am liebsten spielen wir hier, Mensch ärgere dich nicht’.“

Gewürfelt wird dabei durch das Tippen auf einen auf dem Bildschirm angezeigten Würfel, und auch die Figuren können einfach über den Bildschirm gezogen werden. Das Angebot, das es im Foyer seit einigen Monaten gibt, erfreut sich dabei großer Beliebtheit. Marianne Galgan sagt: „Manchmal muss man schon Glück haben, einen Platz zu bekommen.“

Viele Bewohner zeigen ein großes Interesse

Dagmar Schröter leitet die Einrichtung und bestätigt: „Die Menschen, die heute hier bei uns leben, sind eben ganz andere, als die vor 20 Jahren bei uns waren.“ Es gibt keine Scheu mehr vor digitalen Geräten und digitalen Welten – eher Neugier und das Wissen darum, dass die neuartige Technik den eigenen Alltag bereichern kann. Man sehe das neue Gerät mit dem großen Bildschirm und den großen Symbolen als willkommene Ergänzung zu den bestehenden Angeboten zur Freizeitgestaltung für die 88 Menschen, die im Hermann-Beims-Haus leben. Der tischgroße berührungssensitive Bildschirm, an dem sich Klara Piontek und Marianne Galgan Mensch-ärgere dich-nicht-Duelle liefern, ist dabei nicht die einzige Neuerung, die die Awo-Einrichtung im Rahmen einer Digitalisierungsoffensive für die Bewohner angeschafft hat. Dagmar Schröter berichtet: „Wir haben auch Smartphones angeschafft, mit denen über das Internet kommuniziert werden kann.“ Damit erreichen auch jene Senioren, die sich bislang nicht mit WhatsApp und anderen sozialen Netzwerken befasst haben, ihre Kinder und Enkel auf einem Weg, den diese längst als selbstverständlichen Bestandteil ihres Lebens angenommen haben. Zusätzlich zu Besuchen und Telefonaten können so Bilder ausgetauscht werden und man kann miteinander auch über die Entfernung im Kontakt bleiben. Es geht darum, die Verbindung zu Freunden und Verwandten zu stärken und der Einsamkeit entgegenzuwirken.

Wie neue Technik Kultur in die Einrichtung holt

Zu den neuen technischen Errungenschaften gehören auch zwei VR-Brillen. Auch diese, so berichtet Dagmar Schröter, erfreuen sich in der Einrichtung einer sehr großen Beliebtheit und werden oft genutzt. Zum Einsatz kommen sie vor allem für den virtuellen Besuch in den verschiedensten Konzerten. Es geht mit den Brillen, über die eine virtuelle Realität eingeblendet wird, also um kulturelle Erlebnisse, die für viele Bewohner aufgrund ihres gesundheitlichen Zustands und ihrer eingeschränkten Mobilität sonst nur noch unter großem Aufwand oder in zahlreichen Fällen auch gar nicht mehr zu erreichen sind.

(Quelle: Volksstimme, 31.05.2022)

 

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So

22

Mai

2022

Fotografien sollen Lebenslust wecken

„Her mit dem schönen Leben!“ ist der Titel einer neuen Fotoausstellung, die im Herz-Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, eröffnet wurde. Der Hobbyfotograf Frank Oppel präsentiert die unterschiedlichsten Fotografien, die Lust am Leben wecken sollen, wie die Einrichtung mitteilt. „Die Fotos sollen die Besucher inspirieren, sich der Schönheit und Einzigartigkeit der Natur bewusst zu werden“, heißt es weiter. Die Ausstellung ist bis Ende Juni zu sehen. Eine Anmeldung zum Besuch ist unter Telefon 251 29 33 erforderlich.

(Quelle: Volksstimme, 21.05.2022)

 

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Fr

13

Mai

2022

Wie lebt es sich in ihrer Nachbarschaft

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Fr

13

Mai

2022

Herz-ASZ pflanzt Blumen und zeigt Bilder

Im Herz-Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Kannenstieg wird am kommenden Dienstag, 17. Mai, eine Pflanzaktion durchgeführt. Gemeinsam mit Kindern aus dem Kinder- und Jugendhaus im Bürgerhaus wollen die Senioren und Mitarbeiterinnen des ASZ die Außenflächen der Einrichtung mit Blumen verschönern. Die Aktion beginnt um 14 Uhr. Einen Tag später, am Mittwoch, 18. Mai, wird an gleicher Stelle eine neue Fotoausstellung eröffnet. Unter dem Titel „Her mit dem schönen Leben“ werden Aufnahmen des Hobbyfotografen Frank Oppel gezeigt. Die Eröffnung ist für 11 Uhr geplant.

Spaziergang im Stadtteil

Schließlich wird am Freitag, 20. Mai, um 10 Uhr ein Stadtteilspaziergang angeboten, der am ASZ startet. Zur gleichen Zeit beginnt wieder die Smartphone-Sprechstunde, bei der Senioren unkompliziert Hilfe beim Umgang mit ihrem Mobiltelefon erhalten können.

Weitere Infos zu den Veranstaltungen gibt es vor Ort im Herz-ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R. Becher-Straße 57, oder unter Telefon 251 29 33.

(Quelle: Volksstimme, 13.05.2022)

 

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Fr

13

Mai

2022

Grillangebot zum Tag der Nachbarn

Am kommenden Freitag, 20. Mai, wird deutschlandweit der „Tag der Nachbarn“ begangen. Auch der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, wird sich daran beteiligen und lädt zu einem Mittagstisch ein. Ab 12 Uhr wird dabei gegrillt und es werden auch weitere Speisen angeboten. Begleitet wird die Veranstaltung von der Integrationsgemeinwesenarbeit der Stadt Magdeburg, wie die Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen mitteilt. Um Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38 wird gebeten.

(Quelle: Volksstimme, 13.05.2022)

 

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Do

05

Mai

2022

Sport und Spiel beim Aktionstag

Städtebauförderprogramme bilden seit vielen Jahren eine Voraussetzung für Städte und Kommunen, bauliche Aktivitäten finanziell unterstützt zu bekommen und somit umsetzbar zu machen. Jedes Jahr finden am Tag der Städtebauförderung deutschlandweit Projekte und Veranstaltungen statt, um diese Programme der Öffentlichkeit sichtbarer und transparenter zu gestalten. Am Sonnabend, 14. Mai, von 13 bis 17 Uhr wird das Stadtteilmanagement Nord mit Unterstützern, wie dem Bürgerverein Nord oder dem Kinder- und Jugendhaus im Bürgerhaus Kannenstieg, einen Aktionstag auf dem Bolzplatz in der Hans-Grundig-Straße durchführen. „Öffentliche Plätze erlebbar machen“, unter diesem Motto werden auf dem 2018 neu gebauten Platz, Sport- und Spielangebote für Groß und Klein im Mittelpunkt stehen, teilt das Stadtteilmanagement mit.

(Quelle: Volksstimme, 05.05.2022)

 

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Do

05

Mai

2022

Vorbereitungen für 50 Jahre Nord laufen

Wohngebiet feiert 2023 Jahrestag der Grundsteinlegung / Erinnerungen sind gefragt

Große Ereignisse werfen im Wohngebiet Nord ihre Schatten voraus: Im kommenden Jahr wird der 50. Jahrestag der Grundsteinlegung für das Quartier im Norden Magdeburgs gefeiert, das heute aus den beiden Stadtteilen Neustädter See und Kannenstieg besteht. Stadtteilmanager Marcel Härtel denkt bereits jetzt daran, wie der Geburtstag des Wohngebiets gefeiert werden kann. „Um ein halbes Jahrhundert gebührend zu begehen, sollten die Monate genutzt werden, Vorbereitungen zu treffen und Ideen zu sammeln“, erklärt er.

Vor zehn Jahren, zum 40. Geburtstag, gab es eine Reihe mit genau 40 Veranstaltungen, mit denen dieses Jubiläum über ein ganzes Jahr verteilt gefeiert wurde. Wie es 2023 ablaufen soll, dazu laufen derzeit die ersten Abstimmungen, wie Härtel informiert. In Vorbereitung darauf sind die aktuellen und ehemaligen Bewohner des Wohngebiets dazu aufgerufen, ihre Erinnerungen aus fünf Jahrzehnten einzusenden. Aber auch langjährige Mitarbeiter von Einrichtungen, Institutionen und Geschäften in den beiden Stadtteilen können sich melden. „Wenn Sie alte Fotos, Unterlagen oder Presseartikel besitzen und diese gerne zur Verfügung stellen könnten, wäre dies hervorragend“, sagt der Stadtteilmanager. Die Chronik des Wohngebietes, die auf der Website www.neustaedtersee.de geführt wird, könnte damit erweitert werden und es würde weiteres Material für interessante Geschichten zusammenkommen, so seine Hoffnung.

„Schon 2013 erzählten uns die Menschen tolle und interessante Geschichten über ihre Erlebnisse im Wohngebiet“, berichtet er weiter. Gerade die Anfangsjahre lieferten immer wieder Einblicke in eine andere Zeit. „Diese Geschichten gehören erzählt und in irgendeiner Form in das 50. Jahr verpackt“, so Härtel. Der Aufruf gelte somit auch für eben jene kleinen Geschichten. Gerne könnten auch Gespräche vereinbart werden, wo die Erzählungen gemeinsam zu Papier gebracht werden.

Ein dritter Aufruf richte sich an die Akteure des Wohngebietes. „Was könnten wir im nächsten Jahr zusammen auf die Beine stellen, um das Jubiläum zu feiern?“, so lautet Härtels Frage an diese. In den Sitzungen der Gemeinwesenarbeitsgruppe (GWA) der beiden Stadtteile sollen in den kommenden Monaten Ideen ausgetauscht werden. Einsendungen können per Post an das Stadtteilmanagement Nord in der Pablo-Neruda-Straße 11, 39126 Magdeburg, oder auch per E-Mail an marcel.haertel@ib.de geschickt werden.

(Quelle: Volksstimme, 05.05.2022)

 

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Di

03

Mai

2022

Sport und Spiel am Städtebautag

Städtebauförderprogramme bilden seit vielen Jahren eine Voraussetzung für Städte und Kommunen, bauliche Aktivitäten finanziell unterstützt zu bekommen und somit umsetzbar zu machen. Jedes Jahr finden am Tag der Städtebauförderung deutschlandweit Aktivitäten, Projekte und Veranstaltungen statt, diese Programme der Öffentlichkeit sichtbarer und transparenter zu gestalten.

Am 14. Mai 2022 von 13.00 bis 17.00 Uhr wird das Stadtteilmanagement Magdeburg Nord des IB mit Unterstützern, wie dem Bürgerverein Nord oder dem Kinder- und Jugendhaus im Bürgerhaus Kannenstieg, einen Aktionstag auf dem Bolzplatz in der Hans-Grundig-Straße durchführen. „Öffentliche Plätze erlebbar machen“, unter diesem Motto werden auf dem 2018 neu gebauten Platz, Sport- und Spielangebote für Groß und Klein im Mittelpunkt stehen.

 

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Mi

27

Apr

2022

Tablet-Schnupperkurs im Herz-ASZ

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Mi

27

Apr

2022

Senioren zeigen ganz viel Herz

ASZ Kannenstieg beteiligt sich an Weltrekordversuch

Senioren und Seniorinnen aus dem Herz-Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Kannenstieg haben jetzt ihre selbst gestalteten Herzen für die Wimpelkettenaktion des Fontanherzen e. V. präsentiert. „Es sind tatsächlich über 1000 Herzen zu einer langen Kette gebunden worden“, sagt ASZ-Mitarbeiterin Steffi Albers. Mit diesen werde man nun am 5. Mai im Stadtpark dabei sein, wenn der Weltrekordversuch gestartet wird. 17,6 Kilometer Gesamtlänge gilt es zu übertreffen. „Wir helfen nicht nur beim Aufbau, sondern werden auch gemeinsam mit dem Deutschen Familienverband mit einem Bastelstand vor Ort sein“, berichtet Steffi Albers weiter. Ministerpräsident Reiner Haseloff und Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne werden ebenfalls vor Ort sein. Mit dem Rekordversuch will der Fontanherzen e. V. auf das Schicksal von Eltern mit herzkranken Kindern aufmerksam machen.

(Quelle: Volksstimme, 27.04.2022)

 

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Mi

27

Apr

2022

Senioren für Tablet-Kurs gesucht

Unter dem Namen „Digital im Quartier“ beginnt am kommenden Dienstag, 26. April, ein neues Angebot bei den Pfeifferschen Stiftungen im Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31. Dafür werden noch Senioren gesucht, die Spaß am Austausch haben und mehr über die digitale Welt kennenlernen möchten, wie die Einrichtung informiert. „Mit dem Lernangebot der Tablet- und Technikschulung sollen Sorgen gerade vieler älterer Menschen beseitigt und wichtige Kompetenzen im Umgang mit einem Tablet-PC gestärkt werden“, erklärt Quartiersmanager Heiko Baumeister. Tablets können auch ausgeliehen werden. In wöchentlichen Veranstaltungen lernen die Senioren wichtige Informationen rund um die Nutzung eines Tablets. Mögliche Themen werden hierbei unter anderem sein: Umgang mit digitalen Geräten, Sicherheit im Internet oder auch Kommunikation und Videotelefonie. Anschließend werden die erlernten Inhalte gemeinsam am Tablet geübt. Dadurch sollen Selbstständigkeit und Selbstvertrauen im Umgang mit den Geräten gestärkt werden. Zum Auftakt gibt es um 14 Uhr einen Infovortrag. Um Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38 wird gebeten.

(Quelle: Volksstimme, 23.04.2022)

 

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Mi

27

Apr

2022

Kette aus Herzen weht im Kannenstieg

Zum Tag des herzkranken Kindes am 5. Mai möchte der Verein Fontanherzen einen Weltrekord mit der längsten Herz-Kette der Welt im Stadtpark aufstellen und auf das Schicksal von Familien mit schwer herzkranken Kindern aufmerksam machen. Viele wurden aufgerufen, sich daran zu beteiligen, vorgegebene Papierherzen zu gestalten und zu Wimpelketten zusammenzufügen. Mitarbeiterinnen und Senioren des Herz-ASZ im Kannenstieg waren von der Idee begeistert. So wurden circa 1000 Herzen gestaltet. Am Montag, 25. April, um 11 Uhr präsentieren die Senioren entlang der J.-R.-Becher-Straße ihre gefertigte Wimpelkette.

(Quelle: Volksstimme, 23.04.2022)

 

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Fr

22

Apr

2022

Qi-Gong-Kurs startet im ASZ Kannenstieg

Nach coronabedingtem Ausfall findet ab Mittwoch, 4. Mai, im Herz-Alten- und Service-Zentrum (ASZ), Johannes-R.-Becher-Straße 57, wieder ein Qi-Gong-Kurs statt. Termine sind mittwochs und freitags jeweils von 10 bis 11 Uhr. „Ziel der verschiedenen Übungen des Kurses ist es, die Lebensenergie frei ins Fließen zu bringen und die Energie zu stärken“, erklärt ASZ-Mitarbeiterin Steffi Albers. Bewegung, Atmung und Konzentration seien dabei wesentliche Elemente der Qi-Gong-Philosophie. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter Telefon 251 29 33.

(Quelle: Volksstimme, 22.04.2022)

 

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Mi

20

Apr

2022

Schulung für Tablet und Smartphone

Der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, bietet am kommenden Dienstag, 26. April, ab 14 Uhr eine Tablet- und Smartphoneschulung an. In mehreren Informationsveranstaltungen soll den Teilnehmern die digitale Welt der Tablets und Smartphones nähergebracht werden, teilt die Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen mit. Neben nützlichen Informationen und Aufgaben zum eigenständigen Ausprobieren bleibe am Ende stets noch genügend Zeit für alle offenen Fragen. Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38.

(Quelle: Volksstimme, 20.04.2022)

 

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Mi

20

Apr

2022

Frühjahrsputz im Kannenstieg

Bereits seit vielen Jahren beteiligt sich das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) in der Johannes-R.-Becher-Straße 57 an der stadtweiten Aktion „Magdeburg putzt sich“. Und so werden Seniorinnen und Senioren aus dem Herz-ASZ auch dieses Jahr wieder mit dabei sein, wie Mitarbeiterin Steffi Albers ankündigt. „Am Donnerstag, 28. April, ab 10 Uhr werden die Putzlappen geschwungen und die Begegnungsräume auf Vordermann gebracht“, teilt sie mit. Zum Mittag gebe es auch eine Stärkung für das leibliche Wohl. Freiwillige Helfer sind willkommen.

(Quelle: Volksstimme, 20.04.2022)

 

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Do

14

Apr

2022

Jung und Alt machen ihr Quartier sauber

Gemeinsame Putzaktion an der Lindwurmbrücke

Jung und Alt ziehen in ihrer Freizeit gemeinsam los, um ihren Stadtteil ein wenig sauberer zu machen. Ausgerüstet mit Greifzange und Müllbeutel durch das Wohngebiet Nord.

Die AG Gemeinwesenarbeit Kannenstieg und Neustädter See hatten zur Putzaktion an der Lindwurmbrücke geladen. Dort versammelten sich am Sonnabend gegen 10 Uhr unter anderem Mitglieder aus dem Bürgerverein Nord, den Ortsverbänden der SPD und der Linken, des Sax’n-Anhalt-Orchesters sowie Kinder der Pfadfinder der Pfingstgemeinde Vaters Haus zum gemeinsamen Müllsammeln, berichtet Lutz Fiedler, Sprecher der GWA Kannenstieg. Und: „Nach zwei Stunden waren viele Säcke gefüllt, eine verrottete Matratze geborgen und alles bereitgestellt zur Abholung durch den Abfallwirtschaftsbetrieb.“ Im Rahmen des stadtweiten Frühjahrsputzes „Magdeburg putzt sich!“ sind bislang bereits 285 Aktionsgruppen mit rund 6300 engagierten Personen dokumentiert worden.

(Quelle: Volksstimme, 14.04.2022)

 

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Do

14

Apr

2022

Mobile Stadtwache im Kannenstieg

Am heutigen Donnerstag macht die mobile Stadtwache zwischen 15 und 18 Uhr auf dem Parkplatz des Hanns-Eisler-Platzes im Kannenstieg Station. Vertreter von Polizei und Ordnungsamt werden vor Ort anwesend sein, um bei Anliegen zu helfen. Die mobile Stadtwache diene demnach als Anlaufstelle unter anderem für „Bürgerhinweise, Verlustmeldungen von Personaldokumenten, Entgegennahme von Fundsachen, Ausgabe von Anträgen und Formularen, Beratung“, heißt es in einer Mitteilung aus dem Polizeirevier Magdeburg.

(Quelle: Volksstimme, 14.04.2022)

 

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Mi

13

Apr

2022

Besuch bei den „Heile-Machern“

Ehrenamtliches Repaircafé im Bürgerhaus Kannenstieg / Tüftler haben hohe Erfolgsquote

Alle zwei Wochen öffnet im Bürgerhaus Kannenstieg ein „Repaircafé“. Seit 2019 machen ehrenamtliche Helfer dort wieder „heile“, was zu schade wäre, um es wegzuwerfen. In der Regel gilt: Je älter das Gerät, desto leichter lässt es sich reparieren.

Friedhelm Boese führt Buch: 2019 - als das Repaircafé im Bürgerhaus Kannenstieg startete - haben die ehrenamtlichen Tüftler insgesamt 131 kaputte Gerätschaften entgegengenommen, wovon sie 92 reparieren konnten. Im Jahr darauf waren es 84 Gegenstände. „Da haben wir 74 wieder heil gemacht.“ 2021 gab es 50 Reparatur-Wünsche, von denen 40 glückten. Der Rückgang bei den Aufträgen hat mit der Corona-Pandemie zu tun. Wegen Lockdown und Kontaktbeschränkungen musste die Reparaturwerkstatt für längere Zeit geschlossen bleiben. Doch jetzt sind die fleißigen Herren wieder voll im Einsatz. Alle 14 Tage - der nächste Termin ist am 20. April - stehen sie zwischen 15 und 17 Uhr in der Johannes-R.-Becher-Straße 57 parat. Mitstreiter sind stets willkommen.

Hohe Erfolgsquote

Im Schnitt seien es 70 bis 80 Prozent der defekten technischen Geräte, welche die Bürger im Repaircafé abgeben, die wieder zum Laufen gebracht werden, schätzt Boese. Darunter Staubsauger, Toaster, Radios, Mixer, Bügeleisen, Fernseher, Schwibbogen, Uhren, Kassettenspieler, Bohrmaschinen, Föhne und was nicht sonst noch alles. In der Regel gilt: Je älter das Gerät, desto leichter lässt es sich reparieren. Entscheidend sei, wie gut das Innenleben zu erreichen ist. Bei modernen Maschinen ist dort vieles verklebt, nicht mehr auseinanderzunehmen, vielmehr schon vom Werk aus auf Obsoleszenz angelegt. Bei älteren und hochwertigen Geräten sind dagegen Schrauben eingesetzt, die dann herausgelöst werden können. Als Grundsatz für die emsigen Reparateure gilt: „Wir probieren alles.“ Oftmals besteht eine emotionale Verbundenheit der Kunden zu ihren Geräten, weswegen sie sich um eine Reparatur bemühen. Normalerweise läuft es dann so ab: Die Bürger bringen ihre kaputten Geräte ins Repaircafé, wo eine Erstinspektion durch einen der ehrenamtlichen Tüftler erfolgt. Sofern dieser zur Einschätzung kommt, dass sich eine Reparatur lohnt, wird das Gerät dabehalten. Wenn es nicht direkt repariert werden kann, gibt es einen Beleg. Zwei Wochen später, beim nächsten Café, kann das Gerät dann im reparierten Zustand abgeholt werden. Manchmal sind es vier oder fünf, die in den zwei Stunden vorbeischauen, es waren aber auch schon 20. Im Übrigen nicht nur aus Magdeburg, sondern ebenso aus den umliegenden Kreisen.

Jeder gibt, was es wert ist

Im Bürgerhaus haben sich die Ehrenamtlichen in Eigeninitiative eine kleine Werkstatt eingerichtet. Nicht selten nehmen sie die Reparaturaufträge aber auch mit nach Hause, um sie dort wieder „heile zu machen“, wie Friedhelm Boese es ausdrückt. Alles in ihrer Freizeit. „Ich bin Rentner, da hat man ein wenig mehr Zeit“, sagt er mit einem Schmunzeln. Gut sieht es für den kaputten Video-Spieler aus, der an diesem Mittwoch abgegeben wird. „Die Mechanik läuft“, sagt der Ehrenamtliche nach der Ersteinschätzung. Er muss vermutlich nur gesäubert werden, ehe er wieder Filme abspielen kann. Die Reparaturen sind grundsätzlich kostenlos. Es gibt eine Spendenbox. „Jeder kann selbst entscheiden, was ihm die Arbeit wert ist“, so Boese. Mal sind es 10, 20 oder sogar 50 Euro, einmal waren es 30 Cent. Von den Spenden werden dann neue Werkzeuge für das Repaircafé angeschafft. Gleichzeitig wollen die Ehrenamtlichen keine Konkurrenz zu den Fachwerkstätten bilden. Mitunter stehen den Kunden die Tränen in den Augen, wenn das defekte Gerät wieder einwandfrei funktioniert. Und die Ehrenamtlichen freuen sich, dass es abermals geklappt hat. „Man ist stolz darauf, was man heile gemacht hat“, sagt Friedhelm Boese.

Warum reparieren?

„Weil vieles zu schade ist, es wegzuwerfen“, so das Credo. Die vier bis fünf Herren, die derzeit die Stammbesetzung bilden, haben früher etwa als Elektriker und Flugzeugmechaniker gearbeitet. Alle sind sie in der DDR sozialisiert. Das prägt: „Es wird nichts weggeworfen.“

(Quelle: Volksstimme, 13.04.2022)

 

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Mo

11

Apr

2022

„2 Jahre Integrationsgemeinwesenarbeit in Magdeburg – Eine Zwischenbilanz“

Seit Mitte 2020 verfügt die Landeshauptstadt Magdeburg über ein eigenes Team, welches dort vermittelt und unterstützt, wo sich im alltäglichen Zusammenleben verschiedene Kulturen begegnen – in der Nachbarschaft, in Kitas und Schule oder anderen öffentlichen Einrichtungen. Eine aufeinander aufbauende Teamarbeit, bestehend aus arabischen, pädagogischen und vernetzenden Strukturen, konnte in den letzten Jahren bereits Erfolge von dauerhaftem Charakter verbuchen: So wurden unter anderem etwa

- Beratungs- und Infoangebote zu Teilhabemöglichkeiten für neuzugewanderte Magdeburger*innen

- eine lokale Anlaufstelle (Projektbüro Lübecker Str. 23, 39124 Magdeburg) und

- Sprach- und Kulturmittlung in Nachbarschaften, Bildungseinrichtungen und Behörden

verwirklicht. Geplant sind außerdem partizipative Angebote, lokale Kooperationen, Begegnungsangebote im Stadtteil und mehr! Der Grund: Wer neu in unsere Stadt kommt, soll sich auch als Teil einer bestehenden Gemeinschaft fühlen und sich in diese integrieren können. Auch Schwierigkeiten im Zusammenleben sollen ernst genommen werden.

Unter Einhaltung der geltenden Hygieneauflagen können weiterhin Infoveranstaltungen, Begegnungsangebote und Sprachmittlungen angeboten werden. Die Resonanz seitens der Zielgruppe mit Migrationshintergrund ist beachtlich: Mehr als 200 Personen konnte schon geholfen werden, sich in unserer Landeshauptstadt zurecht zu finden. Mit vielen von ihnen steht das Projekt weiterhin in Kontakt, um Angebote weiterzugeben und Fragen zu beantworten.

Wer profitiert am Ende davon? Alle! Da Hürden und das damit verbundene Konfliktpotenzial im privaten und nachbarschaftlichen Bereich aktiv angegangen werden, kann das Zusammenleben im Stadtteil für alle Parteien deutlich angenehmer und freundlicher gestaltet werden.

Haben Sie noch Fragen oder Bedarf bzgl. einer Sprach- oder Nachbarschaftsvermittlung? Das Team der Integrationsgemeinwesenarbeit Magdeburg, Sawsan Hijazi und Christoph Diere, ist für Sie da und steht per E-Mail (vielfalt.gestalten@stadt.magdeburg.de) stets zur Verfügung!

Christoph Diere

Landeshauptstadt Magdeburg

Dezernat V - Soziales, Jugend und Gesundheit

Sachbearbeiter Integrationsgemeinwesenarbeit / Stellv. Projektkoordinator

 

 

 

 

سنتان من العمل المجتعي من أجل الاندماج في ماجديبورج

 

 

 

تمتلك ماجديبورج عاصمة ولاية زاكسن انهالت وفي ظل التنوع الثقافي الموجود فيها منذ منتصف عام 2020 فريقا خاصا يقدم الدعم والمشورة للمهاجرين القاطنين في المدينة بما يخص الحياة اليومية سواء في الحي، في دور رعاية الأطفال ، في المدارس وفي مختلف المرافق العامة. لقد حقق فريق العمل المؤلف من ناطقة باللغة العربية وزميلها التربوي نجاحا ملحوظا في السنوات الأخيرة يتلخص ب:

 

تقديم المشورة والورشات التعريفية للقاطنين الجدد في المدينة. كما ويقوم فريق العمل بمهمته كوسيط للغة والثقافة سواء في الجوار او في مختلف المؤسسات الرسمية والدوائر المنتشرة في المدينة عن طريق المكنب الموجود في

 

Lübecker Str. 23

 

 

 

يتم التخطيط أيضا للمزيد من العروض التشاركية والتعاون المحلي وأيضا المزيد من الفعاليات والاجتماعات بهدف دمج أكبر عدد من القاطنين الجدد في المجتمع المحلي وتعزيز شعورهم بأنهم جزء لا يتجزأ من المدينة. حتى الصعوبات التي يواجهها البعض في العيش معا ستؤخذ على محمل الجد.

 

 

 

لا يزال من الممكن ووفقا لمعايير السلامة المتبعة حاليا عقد الورشات التعريفية والوساطة اللغوية خصوصا ان استجابة الفئة المستهدفة ذات الخلفية المهاجرة رائعة حيث حصل أكثر من 200 شخص على المساعدة عن طريق فريق العمل في عدة مجالات وهذا سيساعد على استمرارية المشروع لتقديم المزيد من العروض والاجابة عن جميع الاستفسارات.

 

 

 

من المستفيد في النهاية من هذا العرض؟ الجميع!  لأنه ونظرا لاحتمالية وجود العقبات وما يرتبط بها من صراعات بسبب التنوع الثقافي يهدف المشروع لجعل العيش معا اكثر متعة و ود لجميع الأطراف.

 

 

 

هل لديكم استفسارات أو بحاجة لمساعدة لغوية؟ يرجى التواصل مع فريق العمل.

 

Sawsan Hijazi

 

Christoph Diere

 

 

 

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Mo

11

Apr

2022

Osterzeit im Herz-ASZ

Senioren im Kannenstieg malen Eier an

Was war zuerst da - Huhn oder Ei? Darüber sinnierten in fröhlicher Runde Senioren im Herz-ASZ. Das Alten- und Service-Zentrum im Kannenstieg hatte zu einem Osterfest mit kleiner Osterwerkstatt eingeladen. Während draußen Regen und Sturm peitschte, genossen die Gäste die Leckereien und stießen mit Eierlikör an. Mit Pinsel und Farbe wurden ausgepustete Eier bemalt und so mancher erinnerte sich an vergangene Kindheitstage.

(Quelle: Volksstimme, 09.04.2022)

 

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Fr

08

Apr

2022

Von Stadtteilfest in Nord bis buntes SWM-Gebäude

Termine und Themen in der GWA Kannenstieg

Im Rahmen der jüngsten Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg wurden einige in diesem Jahr anstehende Termine angekündigt. So wird am 14. Mai der Tag der Städtebauförderung mit einer Veranstaltung im Stadtteil begangen. Wie Stadtteilmanager Marcel Härtel informierte, wird es an diesem Tag von 13 bis 17 Uhr auf dem Bolzplatz an der Hans-Grundig-Straße diverse Spiel-, Sport- und Gesundheitsangebote geben. Die konkrete Planung würde beginnen, wenn die Nutzungsgenehmigung des Stadtgartenbetriebs vorliege. Weiterhin gibt es am 20. Mai wieder den Tag der Nachbarn. Wer dazu Aktionen plane, könne diese dem Stadtteilmanagement Neustädter See/Kannenstieg mitteilen, um diese dann publik zu machen, teilte Marcel Härtel weiter mit.

Der Bürgerverein Nord e. V. kündigte an, dass es in diesem Jahr wieder ein gemeinsames Stadtteilfest für den Kannenstieg und Neustädter See geben soll. Termin ist am 9. Juli. Der Veranstaltungsort sei aktuell noch in der Schwebe, hieß es in der GWA-Sitzung. Ein Fest auf dem Gelände des Stadtteiltreffs „Oase“ an der Pablo-Neruda-Straße werde aber angestrebt. Hier war auch in der Vergangenheit schon gefeiert worden.

Für die Durchführung des Stadtteilfests wurden vom Bürgerverein 1150 Euro aus dem Initiativfonds der GWA beantragt und auch von der Teilnehmerrunde bewilligt. Ebenfalls bewilligt wurden von dem Bürgergremium 500 Euro für die Gestaltung des ehemaligen SWM-Gebäudes an der Johannes-R.-Becher-Straße. Die Pfingstgemeinde will das Objekt mit Jugendlichen farbig gestalten.

(Quelle: Volksstimme, 08.04.2022)

 

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Mi

06

Apr

2022

Repaircafé im Kannenstieg öffnet heute

Bereits seit mehreren Jahren gibt es im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, das Repaircafé. Dorthin können Leute ihre defekten technischen Geräte bringen. Ehrenamtliche Helfer versuchen dann, sie wieder in Gang zu bringen. In einer kleinen Werkstatt, die sich die Mitarbeiter selbst eingerichtet haben, wird versucht, sofort Hilfe zu leisten, oder das Gerät kann beim nächsten Termin wieder abgeholt werden, wie der Deutsche Familienverband als Träger des Bürgerhauses informiert. „Gegen einen kleinen Obolus versuchen sie diese Dinge wieder zum Funktionieren zu bringen und außerdem dabei etwas Gutes für unsere Umwelt zu tun“, heißt es weiter. Denn bei erfolgreicher Reparatur wird Müll vermieden. Das Repaircafé im Kannenstieg öffnet am heutigen Mittwoch von 15 bis 17 Uhr. Die nächsten Termine sind alle 14 Tage, also am 20. April, 4. Und 18. Mai.

(Quelle: Volksstimme, 06.04.2022)

 

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Di

05

Apr

2022

Mittagstisch im Wohncafé

Ehrenamtlicher Koch ermöglicht Angebot

Ab Freitag, 8. April, wird es im Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, wieder einen gemeinsamen Mittagstisch geben. „Vor wenigen Wochen gab es einen öffentlichen Aufruf zur Suche nach einem ehrenamtlichen Koch für unseren Mittagstisch“, berichtet Heiko Baumeister, Leiter der Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen.

„Durch diesen Aufruf konnten wir Christian für unsere Arbeit im Treffpunkt Wohncafé begeistern. Wohnhaft in Haldensleben, reist er alle zwei Wochen an, um leckere Gerichte samt Dessert zu kochen“, informiert er weiter. „Ich freue mich auf diese tolle Aufgabe und ganz besonders auf die vielen Gäste, die zu dem Mittagstisch kommen“, freut sich der gebürtige Magdeburger auf seine ehrenamtliche Aufgabe im Milchweg. „Wir hatten gute Gespräche und schnell war klar, dass Christian das Angebot der Pfeifferschen Stiftungen im Milchweg sehr bereichern wird. Unser Ziel ist es, dass niemand alleine Essen muss. Daher freut es uns sehr, dass wir an alte Zeiten anknüpfen und wieder einen Mittagstisch anbieten können“, äußert sich Quartiersmanager Heiko Baumeister. Gemeinsam gegessen wird künftig alle zwei Wochen freitags, beginnend am 8. und 22. April um 12 Uhr. „Damit der Küchenchef nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig kocht, wird um eine verbindliche Anmeldung gebeten“, verweist Heiko Baumeister. Dies könne im Rahmen der Veranstaltungen im Wohncafé oder telefonisch unter 99 00 71 38 zu den Sprechzeiten im Quartiersbüro erfolgen.

(Quelle: Volksstimme, 05.04.2022)

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Fr

01

Apr

2022

Straßenmalaktion für Frieden in der Ukraine

Der Bürgerverein Nord und das Stadtteilmanagement Neustädter See/Kannenstieg rufen zu einer Solidaritätsaktion für Frieden in der Ukraine auf. Am kommenden Montag, 4. April, ab 14 Uhr stehen dafür Straßenmalfarbe und Kreide zur Verfügung, „um ein bildliches Symbol der Solidarität für die Menschen in der Ukraine zu setzen“, wie es im Aufruf heißt. Auf der Westseite des Neustädter Platzes, in Höhe der Dr.-Grosz-Straße 3, soll unter anderem mit Kindern des Hortes „Weltentdecker“ ein farbiges Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine gesetzt werden.

(Quelle: Volksstimme, 01.04.2022)

 

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Fr

01

Apr

2022

Putzeinsatz für Nordlichter am Lindwurm

Im Rahmen der jüngsten Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg rief Sprecher Lutz Fiedler am Mittwoch zu einem Frühjahrsputz im Rahmen der stadtweiten Aktion „Magdeburg putzt sich“ auf. Auch die GWA Neustädter See wird sich an dem Aufruf beteiligen, wie es weiter hieß.

Die gemeinsame Putzaktion für die beiden Stadtteile im Wohngebiet Nord soll am Sonnabend, 9. April, von 10 bis 12 Uhr durchgeführt werden. Treffpunkt für die Teilnehmer ist an der Westseite der Lindwurmbrücke über den Magdeburger Ring. Drei Wochen nach dem Start zum diesjährigen Frühjahrsputz „Magdeburg putzt sich“ wurden beim Städtischen Abfallwirtschaftsbetrieb bereits 262 Aktionen mit mehr als 5700 Teilnehmern angemeldet. Allein in dieser Woche sind 40 Aktionen mit über 86o Personen geplant, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Der Aktionszeitraum begann am 12. März und endet am 30. April. Dann ist eine Abschlussveranstaltung am „Mückenwirt“ geplant. Infos gibt es unter www.magdeburg.de.

(Quelle: Volksstimme, 01.04.2022)

 

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Do

31

Mär

2022

GWA ruft zur Magdeburg putzt sich Aktion auf

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Do

31

Mär

2022

Lesenachmittag im Treffpunkt Wohncafé

Am Donnerstag, 7. April, ab 14 Uhr lädt der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, zu einem Lesenachmittag mit Geschichten und Gedichten ein. Gerne können auch eigene Texte mitgebracht werden, teilt die Einrichtung mit. Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38.

(Quelle: Volksstimme, 31.03.2022)

 

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Mi

30

Mär

2022

Ein Zeichen der Solidarität

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Mi

30

Mär

2022

Grundigstraße wird später saniert

Stadtverwaltung hat schlechten Zustand der Fahrbahn im Kannenstieg im Blick

Die Fahrbahn in der Hans-Grundig-Straße ist seit über einem Jahr ein Flickenteppich. Das wird sich laut Stadtverwaltung auch nicht so schnell ändern.

Eine Fahrt durch die Hans-Grundig-Straße ist ziemlich holprig. Großflächige, wenn auch nicht tiefe Löcher auf der Fahrbahn machen sich auch bereits bei langsamer Fahrt bemerkbar. Die SPD-Fraktion wollte daher per Ratsanfrage von der Stadtverwaltung wissen, wann eine Besserung in Sicht ist. Ausgehend von der nun vorliegenden Stellungnahme des Magdeburger Baubeigeordneten Jörg Rehbaum lautet die Antwort darauf: nicht so bald. Dabei habe die Straßenbauverwaltung das Problem durchaus erkannt und auch im Auge. So seien bereits an mehreren Stellen Bohrkerne entnommen worden, um den Zustand genau bewerten zu können. Grund für die Verschlechterung sei der Umleitungsverkehr, der während der Sperrung der Johannes-R.-Becher-Straße für den Trassenbau für die Straßenbahn dort entlang geführt worden war. Von einer „intensiven Befahrung und der damit verbundenen erheblichen Straßenbelastung“, spricht Rehbaum in diesem Zusammenhang. Demnach habe die Straße nunmehr „durchgehend eine defekte Oberfläche“, wie er weiter konstatiert. Mit den Mitteln und Verfahren des städtischen Bauhofs könne dieses Problem aber nicht ohne weiteres behoben werden, da die betroffenen Flächen schlicht zu groß seien. Allerdings sei durch die geringe Tiefe der Schadstellen von einem bis drei Zentimeter die Verkehrsgefährdung auch eher gering - vorausgesetzt, man hält sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit von Tempo 30. Es könne aber sein, dass es durch die Löcher im Sommer staubiger wird. Zudem seien die Fahrgeräusche lauter, so der Beigeordnete.

Doch wann kann die Stadt etwas dagegen unternehmen?

Vorerst noch gar nicht. Wie bereits berichtet, muss die Hans-Grundig-Straße noch einmal als Umleitungsstrecke herhalten, wenn die Magdeburger Verkehrsbetriebe das neue Gleiskreuz an der Kreuzung Ebendorfer Chaussee/Milchweg einbauen. Diese Arbeiten sollen in diesem Jahr durchgeführt werden. Eine Reparatur der Fahrbahn sei vorher schon aus zeitlichen Gründen nicht möglich gewesen, sagt Jörg Rehbaum, da sie öffentlich hätten ausgeschrieben werden müssen. Allerdings seien bereits Kostenberechnungen für die Sanierung der Grundigstraße erstellt worden. Die Umsetzung sei vom Baufortschritt beim Gleiskreuz abhängig, weist der Beigeordnete hin. Nach aktuellem Stand könne man daher frühestens Anfang 2024 mit einem Beginn der Baumaßnahme in der Hans-Grundig-Straße rechnen, kündigt er an.

(Quelle: Volksstimme, 30.03.2022)

 

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Mo

28

Mär

2022

Basteln zu Ostern

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Mo

28

Mär

2022

Partnerstädte entdecken

Seniorenprojekt im Herz-ASZ Kannenstieg

Bereits im vergangenen Januar fand im Herz-ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg eine Ausstellung zu den sieben Partnerstädten Magdeburgs statt. Die Seniorinnen, die die Einrichtung regelmäßig besuchen, hatten zuvor über mehrere Wochen zu den Städten Harbin in China, Nashville in den USA, Sarajewo in Bosnien und Herzegowina, Saporischja in der Ukraine, Le Havre in Frankreich, Radom in Rumänien sowie Braunschweig in Deutschland Informationen gesammelt und Plakate erstellt.

Vor wenigen Tagen nun besuchten die Teilnehmer des Projekts das Rathaus am Alten Markt. In einer einstündigen Führung durch die Räumlichkeiten wurden die Beteiligten über die Entstehung und das Bestehen der Partnerschaften informiert, wie ASZ-Mitarbeiterin Annette Münzel berichtet. „So war es möglich, Partnerschaftsverträge zu begutachten sowie einige Fakten zu den Partnerstädten zu erfahren“, erklärt sie. Ein Thema sei zudem auch die Frage gewesen, ob und wie die Senioren der fünf Magdeburger Alten- und Service-Zentren die ukrainische Partnerstadt, die Ukraine oder Geflüchtete in Magdeburg unterstützen können.

Die Führung wurde ergänzt mit interessanten Fakten über die Stadt Magdeburg, das Magdeburger Rathaus und das Magdeburger Recht. „Die verschiedenen Räume im Rathaus und besonders der Otto-von-Guericke-Saal, in dem die Stadtratssitzungen stattfinden, fanden großes Interesse“, berichtet Annette Münzel weiter. Besonderer Höhepunkt für alle sei zudem die Möglichkeit gewesen, den Balkon des Rathauses zu betreten und einen Blick auf den Alten Markt und die angrenzenden Gebäude zu werfen. Ein gemeinsames Weiterarbeiten am Thema Partnerstädte ist geplant, kündigt die ASZ-Mitarbeiterin an.

(Quelle: Volksstimme, 26.03.2022)

 

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Fr

25

Mär

2022

Osterbasteln im Stadtteiltreff „Oase“

Das Stadtteilmanagement Neustädter See/Kannenstieg lädt am Mittwoch, 6. April, ab 15 Uhr zu einem vorösterlichen Bastelnachmittag ein. Kinder und Familien sind dabei willkommen, um im Stadtteiltreff „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, gemeinsam Osterdekorationen anzufertigen. „Neben dem kreativen Angebot werden kleine Spielformate zur Verfügung stehen, so dass neben dem konzentrierten Basteln auch ausgiebig Bewegung möglich sein wird“, informiert Stadtteilmanager Marcel Härtel. Unterstützt wird er durch Mitglieder des Bürgervereins und Mitarbeiter des Stadtteiltreffs. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, die Angebote sind kostenfrei und für einen kleinen Betrag stellt der Bürgerverein Getränke bereit, heißt es weiter.

(Quelle: Volksstimme, 25.03.2022)

Anmerkung zum Artikel: Der Bastelnachmittag beginnt um 14.00 Uhr. Darüber hinaus findet am Donnerstag, 7. April ab 14.00 Uhr ein weiterer Bastelnachmittag im Begegnungszentrum Kannenstieg, J.-R.-Becher-Str. 56 statt.

 

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Fr

25

Mär

2022

GWA Kannenstieg trifft sich am Mittwoch

Die nächste Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg findet am Mittwoch, 30. März, statt. Das Stadtteilmanagement Neustädter See/Kannenstieg und der Bürgerverein Nord informieren über ihre geplanten Vorhaben. Außerdem gibt es aktuelle Informationen zum Stadtteilgeschehen. Die GWA-Sitzung beginnt um 17.30 Uhr im Begegnungszentrum Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 56.

(Quelle: Volksstimme, 25.03.2022)

 

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Mi

23

Mär

2022

Kannenstiegler müssen auf Wartehäuschen warten

Vergabe von Werberechten soll bald im Stadtrat beschlossen werden / Beigeordneter bittet um Geduld

Seit Ende vergangenen Jahres fährt die Straßenbahn auf der neu gebauten Strecke durch den Kannenstieg. Zur Eröffnung mussten die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) den Fahrgästen einen Wermutstropfen einschenken: An drei Haltestellen gibt es derzeit noch keine Wartehäuschen. Frühestens im kommenden Jahr sollen sein aufgestellt werden, hieß es zunächst.

Das befand die SPD-Fraktion im Stadtrat als zu lang und beantragte im Sinne der Fahrgäste im Januar eine vorzeitige Aufstellung von Unterständen zum Schutz vor Regen und Schnee. Eine Stellungnahme der Stadtverwaltung dazu liegt mittlerweile vor, allerdings mit dem Status „Nicht öffentlich“ versehen. Hintergrund sind laufende Vertragsverhandlungen, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind, wie die Verwaltung mitteilt. Die Stadt vergibt derzeit ihre Außenwerberechte neu, zu denen auch die Ausstattung der Haltestellen der MVB gehören. Derzeit ist noch das Unternehmen Ströer dafür verantwortlich. Der aktuelle Vertrag läuft aus. Ein neuer tritt voraussichtlich am 1. Januar 2023 in Kraft - ob wieder mit Ströer oder einem anderen Unternehmen ist Gegenstand der aktuellen Verhandlungen.

Die Volksstimme bat die Verwaltung, die Grundaussage der Stellungnahme freizugeben – kommen die Wartehäuschen nun früher oder nicht? Magdeburgs Baubeigeordneter Jörg Rehbaum antwortet: „Wir versuchen, eine Lösung für die fehlenden Fahrgastunterstände zu finden. Dies ist uns leider noch nicht gelungen.“ Er verweist ebenfalls auf die Neuvergabe der Werberechte. Seinen Angaben nach soll die Entscheidung dazu zeitnah im Stadtrat behandelt werden. Sobald es einen Beschluss gibt, werde man Kontakt zum neuen Vertragspartner aufnehmen, „um die fehlenden Wartehäuschen im Bereich Kannenstieg mit ihm zu erörtern und zu einer alsbaldigen Lösung zu gelangen“, versichert der Beigeordnete. „Wir verstehen die Unannehmlichkeiten, welche die derzeitige Wartesituation an den Haltestellen für die dort wohnenden Menschen hervorrufen, und können nur um noch etwas Geduld bitten“, so Jörg Rehbaum.

(Quelle: Volksstimme, 23.03.2022)

 

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Di

22

Mär

2022

Frühstück im Treffpunkt Wohncafé

Am Mittwoch, 30. März, lädt der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, ab 9.30 Uhr zum Frühstück ein. In geselliger Runde gibt es bei Kaffee, Obst und Backwaren einiges zu erzählen. Die Unkosten betragen 3,50 Euro. Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38 ist erforderlich.

(Quelle: Volksstimme, 22.03.2022)

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Fr

18

Mär

2022

Austausch für pflegende Angehörige

Am Montag, 28. März, treffen sich wieder Angehörige von Pflegepatienten im Herz-ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57. Der Erfahrungsaustausch beginnt um 10 Uhr. Interessierte sind willkommen.

(Quelle: Volksstimme, 18.03.2022)

 

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Do

10

Mär

2022

Grundigstraße weiter löchrig

Fahrbahnsanierung im Kannenstieg ist Thema im Stadtrat

Seit mittlerweile über einem Jahr sind die Hans-Grundig-Straße und in Verlängerung auch die Otto-Nagel-Straße eine einzige Holperstrecke. Die immensen Schneemassen und der damit einhergehende Frost hatten im Februar 2021 für schwere Schäden in der Asphaltschicht der Wohngebietsstraße im Kannenstieg gesorgt. Bislang waren aber noch keine Sanierungsarbeiten durchgeführt worden.

SPD-Stadträtin Julia Brandt hat die Problematik in der jüngsten Ratssitzung auf die Tagesordnung gesetzt. In ihrer Anfrage an die Stadtverwaltung geht sie auch auf die hohe Beanspruchung der Strecke im vergangenen Jahr ein. Denn während der Baumaßnahmen für die neue Straßenbahntrasse in der Johannes-R.-Becher-Straße war die Grundigstraße Umleitungsstrecke. Auch die Busse der Magdeburger Verkehrsbetriebe waren dort unterwegs, was zusätzlich die Fahrbahn beansprucht habe. Weil noch ein Gleiskreuz an der Ebendorfer Chaussee eingebaut werden muss, wird die Strecke ab dem Frühjahr erneut für den Umleitungsverkehr genutzt. Auch aus diesem Grund wurde die Straße noch nicht saniert. Die Stadträtin will nun wissen, ob nach der neuerlichen Umleitung eine Instandsetzung der Fahrbahn geplant ist und ob es dafür bereits einen Zeitplan gibt. Mangels Zeit in der Sitzung werden die Antworten schriftlich durch die Verwaltung gegeben.

(Quelle: Volksstimme, 10.03.2022)

 

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Mi

09

Mär

2022

Ein Herz für den Frieden

Sigrid Backhaus blickt mit Entsetzen auf die Nachrichten aus der Ukraine. Wie viele Seniorinnen aus dem Herz-Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Kannenstieg kennt sie Flucht und Vertreibung nur zu gut. Ihrem Wunsch nach Frieden will sie mit einem gestalteten Herz Ausdruck verleihen, auf dem das Wort in vielen Sprachen steht. Hier gestaltet sie es mit Mitarbeiterin Angelika Schmidt.

(Quelle: Volksstimme, 09.03.2022)

 

 

 

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Mi

09

Mär

2022

Gemeinsam Hilfe für Menschen aus der Ukraine organisieren

Netzwerke bewähren sich bei aktuellen Herausforderungen

Über 350 Personen haben sich innerhalb einer Woche in die Datenbank für freiwillige Hilfsangebote eingetragen. Die Datenbank wird von der Freiwilligenagentur Magdeburg, der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt und der Landeshauptstadt Magdeburg gepflegt. So kann schnell auf konkrete Hilfsangebote zugegriffen werden, wenn Unterstützung bei der Registrierung von Ankommenden aus der Ukraine, bei der Begleitung zu Terminen und bei der Bereitstellung von Möbeln oder Hausratsgegenständen nötig ist. In bewährter Netzwerkarbeit wurden innerhalb weniger Tage Informationen zusammengetragen, Infoblätter übersetzt und Spendenaktionen initiiert. „Auch wenn der Anlass furchtbar ist, so sind wir doch überwältigt von der Hilfsbereitschaft der Magdeburger. Wir konnten schon viele Hilfesuchende unterstützen und unsere Räume waren schon mehrfach mit Sachspenden für Geflüchtete an der ukrainisch-polnischen Grenze gefüllt“, berichtet Manja Lorenz, Mitarbeiterin der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Daniel Adler koordiniert sie die Annahme von Sachspenden im einewelt haus und die Zusammenarbeit mit der Deutsch-Ukrainischen Vereinigung Sachsen-Anhalt.

Auch in der Freiwilligenagentur steht das Telefon seit Tagen nicht still. „Viele Menschen wollen ihre Solidarität mit dem ukrainischen Volk zeigen, bieten Zeit- und Sachspenden. Zum Glück gibt es gute Kooperationsbeziehungen zu vielen Akteuren, Ämtern und Behörden, die die schnelle Vermittlung dieser Angebote erleichtern“, so die Zwischenbilanz von Birgit Bursee aus der Freiwilligenagentur. Dort werden zur Zeit insbesondere Helfende zur Unterstützung der Erstaufnahme, zur Übersetzung bei Terminen und Sortierung von Sachspenden vermittelt. Aber auch die Unterstützung bei Sprachlern- und Integrationsangeboten wird schon vorbereitet, da aktuell nicht damit zu rechnen ist, dass die Geflüchteten in naher Zukunft in ihre ukrainische Heimat zurückkehren können. Die Hilfe der Magdeburger wird also noch länger nötig sein, so die klare Botschaft der Netzwerkpartner.

Aktuelle Informationen zu Spendenaktionen, Partnern und Angeboten sind auf den Homepages der Netzwerkpartner zu finden:

www.agsa.de

www.freiwilligenagentur-magdeburg.de

www.magdeburg.de

 

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Do

03

Mär

2022

Kreativnachmittag im Treffpunkt Wohncafé

Ab Donnerstag, 10. März, bietet der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, wöchentlich ab 14 Uhr einen Kreativnachmittag an. Interessierte melden sich unter Telefon 99 00 71 38 an. Die Unkosten betragen 2 Euro.

(Quelle: Volksstimme, 03.03.2022)

 

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Mi

23

Feb

2022

Frauentagsbrunch und Rathausausflug

Das Herz-Alten- und Servicezentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, plant für Donnerstag, 10. März, einen Frauentagsbrunch.

Anlässlich des Internationalen Frauentags wird dieser ab 11.30 Uhr durchgeführt und Anmeldungen werden bereits jetzt entgegengenommen. Weiterhin steht am Mittwoch, 16. März, ein Ausflug in die Innenstadt an. Im Alten Rathaus soll die Ausstellung über die Magdeburger Partnerstädte besucht werden. Treffpunkt hierfür ist um 10 Uhr vor dem Rathaus. Kontakt zum Herz-ASZ unter Telefon 251 29 33.

(Quelle: Volksstimme, 23.02.2022)

 

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Mi

23

Feb

2022

Jugendliche sollen SWM-Haus gestalten

Die Pfingstgemeinde Vaters Haus möchte ihr Gelände im Kannenstieg aufwerten. Auf der jüngsten Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg wurde eine entsprechende Projektidee vorgestellt. Demnach soll das ehemalige Gebäude der Städtischen Werke Magdeburg (SWM) an der Johannes-R.-Becher-Straße gemeinsam mit Jugendlichen farbig gestaltet werden. Zur finanziellen Unterstützung dieses Vorhabens soll auf der kommenden Sitzung der GWA ein Antrag für Mittel aus dem Initiativfonds gestellt werden, hieß es weiter. Termin der Sitzung ist am 30. März, der Ort wird noch bekanntgegeben.

(Quelle: Volksstimme, 23.02.2022)

 

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Fr

18

Feb

2022

Bowlen bleibt beliebt

Center am Pfahlberg hat seit einer Woche wieder geöffnet

Am 10. Februar wurde das Bowling-Center am Pfahlberg wiedereröffnet. Geschäftsführerin Diana Rabe-Sens hat sich entschlossen, die Anlage weiterzuführen. Sie hat bereits Erfahrung.

Seit einer Woche hat das Center „Play Bowling Magdeburg“ am Pfahlberg wieder geöffnet – und einen schöneren Start hätte es für die Geschäftsführerin des neuen Unternehmens, Diana Rabe-Sens, wohl nicht geben können. Denn gleich am ersten Wochenende waren die Bowling-Bahnen ausgebucht und auch die Tischtennis- und Billard-Bereiche gut nachgefragt.

Nach der langen Pause freut sie sich, die Bahnen wieder in Betrieb zu sehen. Zwar kann aufgrund der Pandemie-Bestimmungen nur jede zweite Bahn besetzt werden, doch die Stimmung und das Ambiente, das für sie mit zu einem Bowling-Erlebnis gehört, sind bereits zu spüren. „Wir freuen uns und sind froh, Teil der Freizeit-Szene sein zu können“, sagt sie.

Die Liga-Spieler seien in den vergangenen eineinhalb Jahren teils bis nach Halle gefahren, um nach Wettbewerbsbedingungen zu spielen. Jetzt sind sie wieder in der Landeshauptstadt verortet und sie hofft, dass sich auch wieder Kooperationen wie mit dem Footballverein ergeben. Dies möchte die Geschäftsführerin, die aus Magdeburg stammt und früher schon im Marketingbereich für das Bowling-Center arbeitete, ebenso auf den Weg bringen wie die Zusammenarbeit mit DJs freitags und sonnabends.

Öffnungszeiten von donnerstags bis sonntags

Vorerst ist die Bahn donnerstags bis sonntags geöffnet. „Würden wir nach der Nachfrage gehen, dann könnten wir auch an mehr Tagen öffnen, aber personell können wir es noch nicht“, sagt sie. Die Corona-Pandemie habe dazu beigetragen, dass sich viele Leute, die vorher in der Gastronomie und im Servicebereich tätig waren, umorientiert haben. Umso glücklicher ist sie, dass es ein Online-Buchungssystem gibt. Denn die telefonischen Nachfragen seien kaum zu bewältigen gewesen. Aktuell gibt es im Center eine Snackbar. Wenn die Renovierungsarbeiten abgeschlossen sind, soll auch das Restaurant, das frühere Chicago’s, wieder öffnen. Diana Rabe-Sens ist übrigens auch leidenschaftliche Bowlerin. „Aber es ist kurios: Sobald man im Bowling Center arbeitet, kommt man nicht mehr dazu.“ Was ihr an dem Sport gefällt, ist die Eignung für alle Altersgruppen. Auf 14 der 30 Bahnen kann mit Bande gespielt werden, so dass auch Kinder Erfolgserlebnisse haben können. Einen Tipp für alle Hobbybowler hat sie: „Am besten richtet man sich nach den Pfeilen und wirft den Ball mittig. Wichtig ist dabei, den Arm gerade zu lassen, damit die Kugel die Bahn hält.“ Für das kommende Wochenende sind noch einige wenige Reservierungen möglich.

(Quelle: Volksstimme, 18.02.2022)

 

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Di

15

Feb

2022

Literatur auf der Straße

Studenten wollen neue Orte für Bücher schaffen

Der Stadtteilmanager vom Kannenstieg und Neustädter See, Marcel Härtel, thematisierte in der letzten GWA-Sitzung eine Anfrage von Studenten der Otto-von Guericke-Universität. Sie wollten demnach von ihm wissen, wo im Stadtteil geeignete Plätze seien, um sogenannte Bücherschränke aufzustellen. Hinter der Anfrage stehen Studenten des Projekts „Bücherschränke für Magdeburg“. Sie haben sich das Ziel gesetzt, ab 2023 im Kannenstieg, aber auch an anderen Standorten in der Landeshauptstadt, ungefähr 20 öffentlich zugängliche Bücherschränke aufzustellen. Hier könnten die Anwohner jederzeit Literatur aller Art mit nach Hause nehmen, aber auch nicht mehr gebrauchte Bücher in den Schrank stellen, erklärt Patricia Penzel die Idee. Die 20-Jährige studiert wie diem meisten ihrer sieben Projekt-Kollegen „Cultural Engineering“, das Kulturwissenschaften mit Logistik und Wirtschaft verbindet. „Die Bücherschränke sind etwa für Leute interessant, die die Bibliothek nicht vor der Tür haben“, sagt sie. Sie wollen damit auch das künstlerische Flair in die Stadt zurückholen, die derzeit von Baustellen durchzogen sei. Wie die Schränke aus Holz letztendlich aussehen und von wem sie gebaut werden sollen, werde im März feststehen. Dann sei das Konzept fertiggestellt. Vorgesehen ist unter anderem, dass die Schränke barrierefrei zugänglich sein sollen. Deshalb habe man sich bewusst gegen Telefonzellen entschieden, die in anderen Städten als Büchersammelstation genutzt werden, so Penzel. Außerdem sollen die Schränke professionelle Graffitis zieren. Vorbild sind dabei, laut Projektleiter Christian Antz, die farbenfrohen Bauwerke des Architekten Carl Krayl aus den 1920er-Jahren. Er verwandelte Magdeburg damals in eine „Bunte Stadt“.

Neben dem künstlerischen Aspekt könnten die Bücherschränke auch zu einem Kommunikationsort und sozialen Treffpunkt in den Stadtteilen werden, meint Penzel. Die Studentin spricht aber auch ein Problem an: „Wir müssen mit Vandalismus rechnen, deshalb muss der Standort gut gewählt sein.“ Sie seien daher gerade auf der Suche nach belebten und beleuchteten Plätzen in der Stadt und hoffen dabei auf Vorschläge der Stadtteilmanager. Die Studenten orientieren sich an den Bücherschränken, die in Hannover seit dem Jahr 2005 stehen. Aufgrund der guten Standortwahl sei dort der Vandalismusschaden an den aktuell etwa 100 Buchstationen gering, meint Projektleiter Christian Antz.

Die Projektkosten (noch unbekannter Höhe) sollen durch Förderprogramme und Spenden finanziert werden. Buchpaten sollen dann ein Auge auf die Schränke haben. Stadtteilmanager Marcel Härtel zeigt sich jedenfalls von der Idee angetan und hat schon Vorschläge, wo der Bücherschrank vor Ort stehen könnte. Etwa vor dem Bürgerhaus oder an der Haltestelle des Kannenstieg-Centers.

(Quelle: Volksstimme, 15.02.2022)

 

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Sa

12

Feb

2022

Neubesetzung im Vorstand des Bürgervereins

Die Mitglieder des Bürgervereins Nord e. V. haben bei einer Versammlung Anfang Januar ihren Vorstand umbesetzt. Darüber informierte der Verein diese Woche bei einer Sitzung der GWA Kannenstieg. Als neuer Kassenwart ist demnach Marcel Härtel gewählt worden. Den Posten als Schriftführerin hat nun Silke Henke inne. Die Vorsitzende des Vereins, Anke Grupe, und ihr Stellvertreter, Stefan Seidel, sind bei der Wahl in ihrem Amt bestätigt worden. Die Neubesetzung des Vorstandes ist nötig geworden, weil der Posten des Kassenwartsfrei wurde. Der Bürgerverein Nord e. V. setzt sich für die Interessen der Einwohner von Kannenstieg und Neustädter See ein und hat aktuell 24 Mitglieder.

(Quelle: Volksstimme, 12.02.2022)

 

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Sa

12

Feb

2022

Veranstaltung auf Bolzplatz in Planung

Zum bundesweiten „Tag der Städtebauförderung“ am 14. Mai plant der Stadtteilmanager von Kannenstieg, Marcel Härtel, eine Veranstaltung auf dem Bolzplatz in der Hans-Grundig-Straße. Das hat er bei einer GWA-Sitzung in dieser Woche bekanntgegeben. An diesem Tag soll es weitere Aktionen in Magdeburg geben.

Thematisch werde es deshalb noch Absprachen der Stadtteilmanager und Geschäftsstraßenmanager mit dem Stadtplanungsamt geben. Erst dann werde eine konkrete Planung möglich sein, so Härtel. Den Aktionstag zur Städtebauförderung gibt es seit 2015. Er ist unter anderem eine Initiative des Bundesinnenministeriums und des Städte- und Gemeindebunds.

(Quelle: Volksstimme, 12.02.2022)

 

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Fr

11

Feb

2022

Winterlicher Spaziergang im Sülzegrund

Der Kalender verrät es: Es ist Winter. Im Gegensatz zu den für diese Jahreszeit eher milden Temperaturen zeigen sich die Bäume im Sülzegrund noch von ihrer winterlichen Seite. Wann dort die ersten Knospen wieder sprießen, kann derzeit nur geraten werden. Bei schönem Wetter und einer Temperatur von etwa acht Grad fiel es am Mittwoch nicht schwer, die Wohnung für einen kurzen Spaziergang zu verlassen. Den Schnee zum winterlichen Ausflug, wie hier neben dem Bach „Große Sülze“, musste man sich dann allerdings vorstellen.

(Quelle: Volksstimme, 11.02.2020)

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Fr

11

Feb

2022

Jacken für Sprecherrat im Kannenstieg

In der ersten Sitzung des neuen Jahres hat die GWA (Gemeinwesenarbeit) Kannenstieg am Mittwoch beschlossen, für den Sprecherrat zwei Jacken mit dem GWA-Logo zum Preis von 60 Euro zu bewilligen. Bei der Abstimmung des Antrags gab es eine Enthaltung. „Wir möchten für die Bürger bei Veranstaltungen und Sprechstunden erkennbar sein“, begründete GWA-Sprecher Lutz Fiedler den Bedarf der Jacken. Das Geld kommt aus dem Initiativfonds der Stadt, die den GWA in den Stadtteilen jährlich über 50 000 Euro für soziale Projekte zur Verfügung stellt. Laut Fiedler landen bei der Arbeitsgruppe im Kannenstieg in diesem Jahr 2323 Euro. Bei der nächsten Sitzung der GWA im Kannenstieg am 30. März können weitere Projekte für eine Förderung vorgestellt werden. Der Ort für das Treffen wird noch bekanntgegeben.

(Quelle: Volksstimme, 11.02.2020)

 

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Fr

11

Feb

2022

Leuchtender Lindwurm für Nord

Ideen für Lichterwelt-Element am Märchenbrunnen

Die Lichterwelt zieht weiter in die Stadtteile. Auch im Norden soll es künftig glitzern. Was zu den Plänen des Bürgervereins Nord bekannt ist.

Der Norden von Magdeburg könnte in der nächsten Wintersaison etwas heller leuchten. Denn Ende des Jahres könnte ein neues Element der bekannten Magdeburger Lichterwelt im Stadtteil Neustädter See erstrahlen. Das geht aus den Plänen des Bürgervereins Nord e.V. hervor, die Vorstandsmitglied Marcel Härtel bei einer Sitzung der GWA Kannenstieg am Mittwoch bekanntgab.

Allerdings ist es noch ungewiss, ob das Projekt tatsächlich gelingt. „Zum jetzigen Zeitpunkt ist es eine Idee, die wir gern umsetzen würden“, so Härtel. Vor ein paar Wochen hätten aber schon erste Gespräche mit den Initiatoren der Lichterwelt stattgefunden. Der Bürgerverein, der nach eigener Aussage die Interessen der Einwohner von Kannenstieg und Neustädter See wahrnehmen und vertreten möchte, sieht die Lichterwelt-Idee als stadtteilübergreifendes Projekt. Laut Marcel Härtel ist als Standort der neuen Attraktion der Märchenbrunnen vorgesehen. Dem Namen entsprechend soll das leuchtende Element deshalb auch einen Bezug zu Märchen haben und speziell für Kinder gedacht sein. Denn ein solches Element der Lichterwelt im Magdeburger Stadtgebiet fehle noch. Die Idee des Bürgervereins Nord e. V. einen Lindwurm als drachenartige Sagengestalt und Fabelwesen zum Leuchten zu bringen, sei in  den Gesprächen gut angekommen, so Härtel.

„Die Figur ist gleichzeitig auch ein stadtteilübergreifendes Symbol von Kannenstieg und Neustädter See.“ Eventuell könnten vor Ort auch andere Figuren installiert werden. Nach seinen Angaben erstellen die Lichterwelt-Macher aktuell ein Konzept für die Elemente. „Wir warten jetzt auf die Angebote des Initiators, damit wir wissen, welche finanziellen Mittel wir aufwenden müssen“, erklärt Vorstandsmitglied Marcel Härtel. Dementsprechend lassen sich die Kosten für die Attraktion zu diesem Zeitpunkt noch nicht beziffern. Er rechne aber mit einer Summe von geschätzt 12 000 bis 18000 Euro. „Es hängt davon ab, welche Module am Märchenbrunnen realisiert werden können“, so Härtel. Wenn das Konzept steht, will der Bürgerverein öffentliche und private Spenden sammeln. Ziel ist es, dass der Hingucker am Märchenbrunnen bereits Ende des Jahres leuchtet. Die Lichterwelt im Norden könnte seiner Meinung nach, die Wahrnehmung der beiden Stadtteile stärken und wäre eine schöne Bühne für weitere Aktivitäten und Veranstaltungen. Aus Kannenstieg und Neustädter See gebe es für diese Idee schon positive Reaktionen. Marcel Härtel ist sich sicher, dass die Umsetzung des Projekts am Ende gelingt. „Ich bin optimistisch, dass wir das hinbekommen“.

(Quelle: Volksstimme, 11.02.2020)

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Mo

07

Feb

2022

Bowling-Center öffnet wieder

Seit April 2021 ruht im Bowling-Center am Pfahlberg der Ball. Doch nun scheint wieder Bewegung in das Haus zu kommen. Laut einem Interneteintrag soll dort ab Donnerstag, 10. Februar, auf mehreren Bahnen wieder Bowling gespielt werden können. Auf der Internetseite von Play Bowling Magdeburg können bereits Bahnen gebucht werden. Demnach öffnet die Halle künftig donnerstags bis sonntags. Der Betreiber war bislang nicht erreichbar. Das Sport- und Freizeitcenter samt Gastronomie musste im vergangenen Jahr nach fast 25 Jahren schließen. Die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie waren ein Grund. Das Bowling-Center befindet sich im Norden von Magdeburg unweit der Autobahn 2.

(Quelle: Volksstimme, 07.02.2022)

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Do

03

Feb

2022

Erstes Treffen 2022 für GWA Kannenstieg

Die AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg lädt am kommenden Mittwoch, 9. Februar, zur ersten Sitzung in diesem Jahr ein. Neben aktuellen Informationen vom Stadtteilmanagement und dem Bürgerverein Nord können erste Anträge für Mittel aus dem Initiativfonds gestellt werden. Das GWA-Treffen beginnt um 17.30 Uhr im Begegnungszentrum Kannenstieg, Johannes-R-Becher-Straße 56. Es gilt die 3G-Regel.

(Quelle: Volksstimme, 03.02.2022)

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Fr

28

Jan

2022

Schau über Partnerstädte

Herz-ASZ Kannenstieg eröffnet neue Ausstellung

Seit Jahrzehnten sucht die Stadt Magdeburg danach, Brücken zu anderen Ländern zu schlagen. Zeugnis davon legen die sieben Städtepartnerschaften der Landeshauptstadt ab. „Städtepartnerschaften sind gerade nach dem Zweiten Weltkrieg geschlossen wurden, um die Wunden des Krieges zwischen den Völkern zu heilen und für Verständigung zu sorgen“, sagt Steffi Albers, Mitarbeiterin im Herz-Alten- und Service- Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg. Ganz so alt sind die Partnerschaften Magdeburgs mit anderen Städten aber noch nicht. Die längste Verbindung gibt es mit Sarajevo, die in diesem Jahr seit 45 Jahren besteht. Am 29. September ist der Jahrestag der Städtepartnerschaft. Im Rahmen der gerade zu Ende gegangenen Aktionswoche „Eine Stadt für alle“ hatten die Senioren aus dem Herz-ASZ eine interessante Ausstellung zu den Magdeburger Partnerstädten zusammengestellt. Zur Vernissage ließen sich die Besucher am vergangenen Mittwoch landestypische, kulinarische Kostproben schmecken, wie ukrainische Soljanka, französische Apfeltarte, polnische Pralinen, amerikanische Pancakes, chinesische Glückskekse, Baklava aus Bosnien-Herzegowina und Braunschweiger Grünkohl, berichtet Steffi Albers.

Nach Anmeldung unter der Telefonnummer 251 29 33 kann die Ausstellung unter Beachtung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln besichtigt werden. Mindestens bis Ende März soll das möglich sein, kündigt die ASZ-Mitarbeiterin an.

Die Partnerstädte Magdeburgs sind Harbin in China (seit 2008), Nashville in den USA (seit 2003), Sarajevo in Bosnien und Herzegowina (seit 1977), Saporoshje in der Ukraine (seit 2008), Le Havre in Frankreich (seit 2011), Radom in Polen (seit 2008) sowie Braunschweig in Deutschland (seit 1987).

(Quelle: Volksstimme, 28.01.2022)

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Fr

21

Jan

2022

Repair-Café öffnet im Kannenstieg

Das Repair-Café im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, öffnet am kommenden Mittwoch, 26. Februar, wieder seine Türen. Von 15 bis 17 Uhr können dort defekte elektrische Kleingeräte abgegeben werden. Ehrenamtliche Helfer versuchen dann, diese zu reparieren, damit sie vielleicht nicht unnötig auf dem Müll landen. Das umweltbewusste Angebot kann alle 14 Tage in Anspruch genommen werden.

(Quelle: Volksstimme, 21.01.2022)

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Fr

21

Jan

2022

Schnelltest im Kannenstieg-Center

Im Kannenstieg-Center am Hanns-Eisler-Platz besteht ab sofort die Möglichkeit einen kostenlosen Corona-Schnelltest durchführen zu lassen. Initiiert vom "Salon Kannenstieg" befindet sich die Teststation direkt gegenüber der Straßenbahnhaltestelle. Geöffnet hat das Testcenter montags bis samstags von 07.00 - 18.00 Uhr sowie sonntags von 13.00 -16.00 Uhr. Es ist keine Terminvereinbarung notwendig, unter 01746748939 jedoch möglich. Die Ergebnisse werden nach 15 Minuten bescheinigt.

Mi

19

Jan

2022

SPD fordert Haltestellen im Kannenstieg

Seit Ende letzten Jahres rollen die Straßenbahnen durch den Kannenstieg. Zur Freigabe der neuen Strecke mussten die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) allerdings einen Wermutstropfen verkünden: Die vier Haltestellen zwischen Ebendorfer Chaussee und Neuer Sülzeweg bleiben vorerst ohne Haltestellenhäuschen. Weil das mit Werbepartner Ströer vertraglich festgeschriebene Kontingent an Unterständen aufgebraucht ist und die Neuausschreibung gerade läuft, soll es erst 2023 welche geben. Doch die SPD-Fraktion im Stadtrat will sich damit nicht zufriedengeben. In der Sitzung am 27. Januar soll über einen Antrag abgestimmt werden, der die „sofortige Errichtung“ von Wartehäuschen vorsieht – unabhängig der Vertragslage. Der Oberbürgermeister soll dazu Verhandlungen mit dem Inhaber der Werberechte führen.

(Quelle: Volkstimme, 19.01.2022)

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Di

18

Jan

2022

„Lindwurm“ erscheint später

Seit 2008 erscheint in Magdeburg-Nord die Stadtteilzeitung „Lindwurm“, im November 2021 bereits mit der 51. Ausgabe. Alle drei Monate gibt es darin Neuigkeiten aus dem Kannenstieg und vom Neustädter See, die von Stadtteilmanager Marcel Härtel zusammengetragen werden. Die Erscheinungsweise wird sich ab diesem Jahr ändern, wie er jetzt informiert. Neue Ausgaben liegen nunmehr immer im März, Juni, September und Dezember an zentralen Stellen in den beiden Vierteln kostenlos aus.

(Quelle: Volksstimme, 18.01.2022)

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Di

18

Jan

2022

Kreativnachmittag im Treffpunkt Wohncafé

Kreative Köpfe sind am kommenden Donnerstag, 20. Januar, im Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, willkommen. Beim Kreativnachmittag stehen für Acrylmalerei, Basteleien oder andere Ideen ausreichend Materialien zur Verfügung, wie die Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen informiert.

Beginn ist um 14 Uhr, Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38.

(Quelle: Volksstimme, 18.01.2022)

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Mo

17

Jan

2022

Stadtteilzeitung in neuem Erscheinungsrhythmus

Die Stadtteilzeitung "Der Lindwurm" erscheint seit 2008 viermal im Jahr. Der bisherige Rhythmus lag in den Monaten Februar, Mai, August und November. Künftig werden die jeweiligen Ausgaben einen Monat später erscheinen: März, Juni, September und Dezember. Ein Hintergrund ist hierbei, dass mit dem neuen Rhythmus terminlich und inhaltlich aktueller und zeitnaher berichtet werden kann.

(Quelle: Stadtteilmanagement)

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Fr

14

Jan

2022

Neujahrsempfang im Treffpunkt Wohncafé

Der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, lädt am kommenden Montag, 17. Januar, zu einem Neujahrsempfang ein. Gemeinsam soll das neue Jahr begrüßt und darauf angestoßen werden, heißt es in der Ankündigung. Neben Sekt und alkoholfreien Getränken werde es Kleinigkeiten zu essen geben. Explizit sind auch neue Gäste in der Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen willkommen. Aufgrund der begrenzten Plätze wird um eine Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38 gebeten. Für diese und alle anderen Veranstaltungen im Nachbarschaftstreff wie den Kreativnachmittag am 20. Januar oder den Sonntagskaffee am 23. Januar gilt die 2G-plus-Regel. Ein tagesaktueller negativer Corona- Test muss daher neben Impf- oder Genesenennachweis vorgelegt werden. Auch vor Ort ist ein Test möglich.

(Quelle: Volkstimme, 14.01.2022)

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Fr

14

Jan

2022

Senioren stellen Partnerstädte Magdeburgs vor

Im Rahmen der Aktionswoche „Eine Stadt für alle“ präsentiert das Herz-Alten- und Service-Zentrum (ASZ) eine Ausstellung. Unter dem Titel „Zwischen nah und fern“ werden darin die sieben Partnerstädte von Magdeburg vorgestellt. Senioren aus der Einrichtung des Paritätischen hatten sich über die sieben Städte informiert. In gemeinsamen Recherchen haben sie Bild- und Textmaterial zusammengetragen. Die zu den einzelnen Städten gestalteten Plakate können am Mittwoch, 26. Januar, von 10 bis 12 Uhr im Herz-ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, besichtigt werden. Die Senioren werden dann auch städtetypische Gerichte zur Kostprobe vorbereiten, heißt es in der Ankündigung.

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist unter Telefon 251 29 33 oder per E-Mail an salbers@paritaet-lsa.de notwendig. Es gilt die 2G-Regel. Ein entsprechender Nachweis ist vorzuzeigen.

Die Partnerstädte Magdeburgs sind Harbin in China, Nashville in den USA, Sarajevo in Bosnien und Herzegowina, Saporoshje in der Ukraine, Le Havre in Frankreich, Radom in Rumänien sowie Braunschweig in Deutschland.

(Quelle: Volkstimme, 14.01.2022)

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Do

13

Jan

2022

Vom Kannenstieg aus die ganze Stadt erkunden

Herz-ASZ-Besucher auf Entdeckungstour

Jeden Freitag ruft das Herz-Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg dazu auf, gemeinsam mindestens 3000 Schritte zu gehen. Dabei erobern die Seniorinnen auch mal das Klettergerüst auf dem Spielplatz im Florapark-Garten, wie in der vergangenen Woche beispielsweise. „Neben einem strammen Fußmarsch wurden Schaukel und Kletterspinne auf ihre Tauglichkeit getestet“, berichtet Mitarbeiterin Steffi Albers.

Die Bewegung an der Luft bei Wind und Wetter kurbele das Immunsystem an und stärke die Gesundheit, erklärt sie die Motivation. „Die Spaziergänge heben nicht nur die Stimmung der Teilnehmenden, sie sind auch informativ. Die Seniorinnen haben sich vorgenommen, sie in diesem Jahr stadtweit durchzuführen, um ihre Heimatstadt besser kennenzulernen“, so Steffi Albers. Treffpunkt ist jeweils um 10 Uhr am Bürgerhaus, Johannes-R.-Becher-Straße 57.

(Quelle: Volksstimme, 13.01.2022)

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Di

11

Jan

2022

Volles Haus im Kannenstieg-Treff

Jugendeinrichtung startet mit neuem Team / Bis zu 60 Besucher am Tag

Im Kinder- und Jugendtreff Kannenstieg weht ein frischer Wind. Ein neues Team hat zu Jahresbeginn die Betreuung der Kinder und Jugendlichen übernommen

 „Patrick, wo sind ...?“, „Patrick, kann ich mal ...?“, „Patrick ...“ – beim Gespräch mit der Volksstimme wird Patrick Schulz immer wieder von den jungen Besuchern des Kinder- und Jugendtreffs im Bürgerhaus Kannenstieg unterbrochen. Kein Wunder, war er doch gut ein Jahr lang der einzige Ansprechpartner für die Kinder und Jugendlichen aus dem Stadtteil.

Mit der Übernahme der Einrichtung durch den Deutschen Familienverband gibt es seit Jahresbeginn Unterstützung für den 30-Jährigen. Nadine Hopfgarten teilt sich nun mit ihm die Betreuung der Besucher des offenen Treffs an der Johannes-R.-Becher-Straße.

Netzwerkarbeit im Stadtteil

Noch müssen sich Mitarbeiterin und Besucher beschnuppern. In den ersten Tagen des neuen Jahres habe das aber bereits gut geklappt, sagen die beiden. Zusätzlich übernimmt Doreen Rehm administrative Aufgaben. So will man sich verstärkt im Stadtteil vernetzen und beispielsweise in der Gemeinwesenarbeit aktiv mitwirken. Außerdem gibt es monatliche Treffen mit den anderen Jugendeinrichtungen in der Region Nord, berichtet sie. Aktuell laufen die Abstimmungen für eine Öffnung am Sonnabend, die im Wechsel mit der „Oase“ am Neustädter See sowie „Don Bosco“ im Neustädter Feld angeboten werden soll. Es soll demnächst starten, sagt Patrick Schulz.

Regulär ist der Kannenstieg-Club von Montag bis Freitag geöffnet: Zwischen 14 und 18 Uhr sind die 6- bis 13-Jährigen willkommen, die Älteren bis 27 Jahre dürfen bis 20 Uhr bleiben. Der harte Kern der Besucher, die regelmäßig kommen, liege bei 20 bis 30 Kindern und Jugendlichen. Insgesamt liegt der Durchlauf am Tag bei bis zu 60 Besuchern, erklärt Schulz weiter. Die meisten sind aus dem Kannenstieg, aber viele kämen auch vom Neustädter See herüber. Sie erwartet der offene Bereich

drinnen und draußen. Im Kreativangebot wird passend zu Jahreszeiten oder Festen gebastelt - Drachen im Herbst oder Lampions zu St. Martin zum Beispiel. Einmal wöchentlich wird gemeinsam gesund gekocht und es gibt eine Holzwerkstatt. In Kooperation mit der Grundschule „Am Kannenstieg“ werden außerhalb von Corona Sporthallenzeiten angeboten.

Junge Mütter im Blick

Künftig soll es auch ein spezielles Angebot für junge Mütter geben, wo sie sich untereinander austauschen können, sagt Doreen Rehm. Auch werdende Mütter habe man dabei im Blick. Im Stadtteil gebe es mehr junge Alleinerziehende als anderswo, sagt sie. Einige Umbauarbeiten stehen an. Vier jugendliche Stammbesucher zwischen 14 und 16 Jahren sollen die Verantwortung für einen eigenen Bereich bekommen, den sie selbst verwalten müssen, kündigt Patrick Schulz an. Er ist seit zwei Jahren im Kannenstieg-Club tätig. Dieser soll einen neuen Namen mit Wiedererkennungswert bekommen. Die Kinder und Jugendlichen können eigene Vorschläge in die Ideenbox werfen. Vorgaben gebe es keine, sagt Schulz, schön wäre es aber, wenn der Name mit dem Stadtteil zu tun hätte.

(Quelle: Volksstimme, 11.01.2022)

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Di

11

Jan

2022

Parkplatzbau am Hanns-Eisler-Platz

Der Umbau des Parkplatzes vor dem Zehngeschosser Hanns-Eisler-Platz 1 bis 4 wird früher als geplant fortgesetzt. Nachdem im Dezember die erste Hälfte bereits freigegeben wurde, sollte die andere Hälfte erst nach dem Winter angegangen werden. Wie Tim Stein, Sprecher der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) nun aber informiert, beginnt der Umbau der zweiten Hälfte bereits in dieser Woche. „Grund sind die angekündigten warmen Temperaturen, so dass die Winterpause verkürzt wurde.“

(Quelle: Volksstimme, 11.01.2022)

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Mo

03

Jan

2022

Wie soll der Jugendtreff künftig heißen?

Unter neuer Trägerschaft startet der Jugendclub im Bürgerhaus Kannensteig in das neue Jahr. Künftig wird der Deutsche Familienverband LV Sachsen-Anhalt e. V. (DFV) die Einrichtung betreuen. Bisher waren die Jungen Humanisten dafür verantwortlich. Der erste Öffnungstag unter neuer Trägerschaft ist für den kommenden Montag, 3. Januar, zwischen 14 und 20 Uhr geplant, informiert Sozialarbeiterin Doreen Rehm, die beim DFV im Bürgerhaus arbeitet. Gemeinsam mit ihr werden fortan Nadine Hopfgarten und Patrick Schulz, der schon seit gut zwei Jahren im dortigen Jugendclub engagiert ist, das Betreuungsteam bilden. Zum Neustart soll nun aber auch ein frischer Name für den Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche im Kannenstieg her, um diesen bekannt zu machen. Dazu sucht das Team gerade nach Vorschlägen der Nutzer. Wer einen solchen hat, kann diesen entweder in den Briefkasten am Bürgerhaus Kannenstieg einwerfen oder aber per E-Mail an d.rehm@dfv-lsa.de schicken. Unter den eingegangenen Zuschriften soll dann gemeinsam über einen Clubnamen entschieden werden.

(Quelle: Volksstimme, 28.12.2021)

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Mo

03

Jan

2022

Herz-ASZ Kannenstieg ist auch 2022 für Senioren da

Von Kreativtreff bis Internetberatung – erste Veranstaltungen im Januar stehen fest

Das Herz-Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, meldet sich nach der Weihnachtspause im Januar mit neuen Veranstaltungen zurück. Wie Mitarbeiterin Steffi Albers ankündigt, trifft sich beispielsweise die Kreativgruppe am 10. und 24. Januar um 10 Uhr. Ebenfalls am 10. Januar wird der Hula-Hoop-Reifen geschwungen. Zum gemeinsamen Musizieren treffen sich Seniorinnen erstmalig wieder am 11. Januar um 14 Uhr. „Wer unsicher im Umgang mit dem Internet ist, kann sich bei unserer Praktikantin Christin Hennig am 12. und 26. Januar um 14 Uhr Rat holen“, informiert Steffi Albers. Pflegende Angehörige treffen sich am 17. Januar um 10 Uhr zum Gedankenaustausch – vorbehaltlich Änderungen der Corona-Regeln.

(Quelle: Volksstimme, 24.12.2021)

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Mo

03

Jan

2022

Von Seelauf bis Fasching

In Nord stehen Veranstaltungen für 2022 fest

Das Stadtteilmanagement für Neustädter See und Kannenstieg hat die ersten Termine für das kommende Jahr veröffentlicht. So steht als erste Veranstaltung am 5. Februar ein Neujahrsempfang für die ehrenamtlichen Helfer an, die das ganze Jahr über die Aktionen in Nord unterstützt haben.

Für den 28. Februar wird ein Kinderfasching im Stadtteiltreff „Oase“ geplant. An gleicher Stelle soll es am 6. April ein Osterbasteln für kleine „Nordlichter“ geben. Fest steht auch der Termin für den nächsten „Lauf am See“. Am 10. Juni sollen sich wieder Freizeitläufer auf den Rundweg um den Neustädter begeben. Das traditionelle Stadtteilfest ist für den 9. Juli vorgesehen. Der Ort ist aber

derzeit noch offen. Die Durchführung der Veranstaltungen ist jeweils abhängig von der dann aktuellen Pandemielage.

(Quelle: Volksstimme, 22.12.2021)

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Di

14

Dez

2021

Auto landet im neuen Gleis im Kannenstieg

„Pkw im Gleisbett“ – diese Meldung hörte man zuletzt immer wieder von der Straßenbahnstrecke in der Warschauer Straße. Regelmäßig landeten dort unachtsame Autofahrer zwischen den Schienen. Nun gab es am Sonntagabend auch den ersten Fall auf der neu eröffneten Strecke im Kannenstieg. Ein auswärtiger Fahrer hatte sich gegen 20.45 Uhr in der Johannes-R.-Becher-Straße im Rasengleis festgefahren, wie Tim Stein, Sprecher der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB), auf Volksstimme-Anfrage mitteilt. 20 Minuten dauerte die Störung. Er hoffte, dass es sich um einen Einzelfall handelt und nicht um eine Serie wie in Buckau. „Der Bereich ist übersichtlich und mit einer Ampelanlage gesichert“, sagt er.

(Quelle: Volksstimme, 14.12.2021)

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Fr

10

Dez

2021

Mit neuem Fahrstuhl leichter ins Bürgerhaus

Einrichtung im Kannenstieg erhält Aufzugsanlage / Vorteil für viele Senioren als regelmäßige Besucher

Wer dieser Tage in das Bürgerhaus Kannenstieg gelangen will, muss einen kleinen Umweg über den Innenhof nehmen. Der Haupteingang zu der Einrichtung an der Johannes-R.-Becher-Straße ist eine Baustelle. Was dort entsteht, kann der aufmerksame Beobachter bereits erahnen. „Uns erreichen immer wieder Nachfragen, welches Geheimnis sich hinter den Bauarbeiten verbirgt“, erklärt dennoch Steffi Albers, Mitarbeiterin des Alten- und Service-Zentrums (ASZ) im Bürgerhaus. „Gern berichten wir dann davon, dass wir einen Fahrstuhl erhalten und der Haupteingang neu gestaltet wird“, sagt sie weiter. Bei den Planungen seien die Mitarbeiter des Bürgerhauses einbezogen worden, um in Detailfragen ihre Erfahrungen vor Ort zu berücksichtigen. Bereits im August hatten die Abrissarbeiten begonnen. Zum Schutz der Besucher und Mitarbeiter wurden Staubwände eingezogen. Dabei sei auch auf ausreichend Platz für Rollatoren geachtet worden. „Schließlich kommen zu uns zahlreiche Senioren, die nicht mehr ganz so gut zu Fuß sind“, erinnert Steffi Albers. Diese werden auch die Nutznießer des neuen Fahrstuhls sein. „Dann kann die Sitzgymnastik vom Erdgeschoss in den Sportraum verlegt werden und das Keramikcafé für Pflegeheimbewohner kann im Kreativraum in der oberen Etage stattfinden“, erklärt die ASZ-Mitarbeiterin. Einen Fertigstellungstermin gibt es noch nicht.

(Quelle: Volksstimme, 10.12.2021)

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Do

09

Dez

2021

Blaues Kleid für Otto-Nagel-Block

Ein blaues Kleid hat sich die Otto-Nagel-Straße 7/8 angezogen. Der Plattenbau im Kannenstieg wird in den kommenden zwei Jahren von der Magdeburger Wohnungsbaugenossenschaft MWG umfassend saniert. In einem der Eingänge werden dazu unter anderem die Grundrisse geändert. Von Ein- bis Fünfraumwohnungen sollen so entstehen. In dem anderen Hauseingang sind speziell Wohnungen für Mieter mit einem Wohnberechtigungsschein vorgesehen. Außerdem sollen die Räume im Erdgeschoss künftig gemeinschaftlich von den Mietern genutzt werden können.

(Quelle: Volksstimme, 09.12.2021)

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Mi

08

Dez

2021

Warum es eine Lücke im Schienennetz in Nord gibt

Anschluss an neue Straßenbahnstrecke erfolgt erst ab Frühjahr 2022 / Ringabfahrt vorerst wieder freigegeben

Seit einer Woche fahren die Straßenbahnen der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) durch den Kannenstieg. Auch wenn die Neubaustrecke freigegeben wurde, ist das Gesamtprojekt 2. Nord-Süd-Verbindung noch nicht fertiggestellt. Die weitere Strecke soll in den Milchweg, durch den Birkenweiler bis zum Hermann-Bruse-Platz reichen. Von dort führt die Linie künftig bis zum Damaschkeplatz. Bis es soweit ist, wird es aber noch mindestens bis 2024/25 dauern.

Als Nächstes soll nun zunächst der Ausbau der Gleiskreuzung an der Ebendorfer Chaussee/Johannes-R.-Becher-Straße/Milchweg erfolgen. Diese Arbeiten werden erst im kommenden Frühjahr beginnen. Das ist auch der Grund, warum aktuell der Abschnitt in Richtung Ikea vom Liniennetz abgehängt ist. Ein kurzes Stück Schienen fehlt zum Anschluss. Dieses jetzt für eine relativ kurze Zeit anzulegen, wäre nicht wirtschaftlich gewesen, heißt es von den MVB. Ab Frühjahr wird der Gleisbogen in den Milchweg verlegt und zunächst circa 60, 70 Meter in die Straße hineinreichen. Im Anschluss erfolgt der weitere Trassenbau durch den Birkenweiler in Richtung Neustädter Feld.

Behelfsausfahrt bleibt noch

An anderer Stelle konnte am Montagnachmittag eine Freigabe erfolgen. Die Ringabfahrt zur Ebendorfer Chaussee in Richtung Süden ist ab sofort wieder befahrbar. Diese musste während der Bauzeit der neuen Trasse gesperrt werden, weil in dem Bereich eine Behelfsausfahrt für den Kannenstieg angelegt worden war. Diese Ausfahrt aus der Otto- Nagel-Straße wird vorerst noch nicht zurückgebaut, da sie im Rahmen des erwähnten Kreuzungsumbaus noch einmal als Umleitungsstrecke benötigt wird, wie MVB-Sprecher Tim Stein auf Volksstimme-Anfrage mitteilt. „Die Ringabfahrt muss dann nochmals gesperrt werden“, erklärt er. Der Rückbau des Provisoriums erfolge erst mit Abschluss der Baumaßnahme, die für Ende 2023 geplant sei. Was die Freigabe des Bewohnerparkplatzes vor dem Zehngeschosser Hanns-Eisler-Platz 1-4 angeht, gab es ein Missverständnis in der Kommunikation. Im Rahmen der Jungfernfahrt auf der neuen Strecke hatte es vonseiten der MVB geheißen, dass der Parkplatz bis Weihnachten fertiggestellt sein wird. Dem ist aber nicht so, wie MVB-Sprecher Tim Stein nun hinweist.

Parkplatz im Mai fertig

Die Aussage bezog sich lediglich auf jenen Teil, der sich derzeit bereits im Bau befindet. Die andere Hälfte des Parkplatzes werde erst im kommenden Jahr angegangen und soll voraussichtlich bis Mai 2022 umgesetzt sein, wie er erklärt. Die gesamten Stellflächen könnten somit über den Winter noch genutzt werden.

(Quelle: Volksstimme, 08.12.2021)

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Mi

08

Dez

2021

Veranstaltungen im Treffpunkt Wohncafé

Der Treffpunkt Wohncafé der Pfeifferschen Stiftungen bietet auch im Dezember noch eine Reihe von Veranstaltungen für Senioren aus der Umgebung an. So werden am morgigen Donnerstag ab 10 Uhr gemeinsam Plätzchen gebacken. Am kommenden Donnerstag, 16. Dezember, ab 10 Uhr Adventsgeschichten und Gedichte vorgetragen. Am vierten Adventssonntag, 19. Dezember, gibt es ab 14 Uhr einen Kaffeenachmittag. Spielenachmittage werden am 14. und 21. Dezember jeweils ab 14 Uhr durchgeführt. Für alle Veranstaltungen gilt die 2G-Regel und eine Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38 ist zudem notwendig. Vom 22. Dezember bis 9. Januar 2022 geht die Einrichtung im Milchweg 31 in die Winterpause.

(Quelle: Volksstimme, 08.12.2021)

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Di

07

Dez

2021

Jugendklubs unter neuer Flagge

Neue Träger sollen Anfang 2022 Einrichtungen im Kannenstieg und in Rothensee übernehmen

Für zwei Jugendklubs im Norden der Stadt stehen Veränderungen an. Der bisherige Träger gibt die Verantwortung ab, zwei neue Träger übernehmen die Mitarbeiter sowie die Angebote für Kinder und Jugendliche.

Bald drei Jahrzehnte gibt es den Jugendtreff im Bürgerhaus Kannenstieg. Die Jungen Humanisten e. V., die dort auch ihren Sitz haben, waren bislang für die offene Kinder- und Jugendarbeit vor Ort im Stadtteil verantwortlich. Mit Beginn des neuen Jahres soll sich das ändern. Eine entsprechende Beschlussvorlage soll am Donnerstag im Jugendhilfeausschuss abgesegnet werden. Mit dem Deutschen Familienverband Sachsen-Anhalt e. V. wird ein „Nachbar“ die Geschicke künftig lenken. Der Verein hat seinen Sitz ebenfalls im Bürgerhaus und bietet dort eine generationsübergreifende Begegnungsstätte an. Bereits seit mehreren Jahren bestehen Kooperationen und Projekte mit dem Jugendklub, wie Geschäftsführer René Lampe erklärt. Dennoch sei solch eine Einrichtung für den Träger „absolutes Neuland“, wie er einräumt.

Angebote für junge Mütter

Für die Kontinuität wird deshalb der aktuelle Mitarbeiter übernommen, eine bislang unbesetzte Stelle soll mit einer Frau besetzt werden, um paritätisch aufgestellt zu sein, wie Lampe weiter sagt. „Es kommen viele junge Mütter in die Einrichtung“, erklärt er. Auf diese jungen Mütter und Familien wolle man deshalb künftig verstärkt das Augenmerk legen. Ansonsten sollen die bestehenden Angebote fortgeführt werden, um die Umstellung für die Kinder und Jugendlichen gering zu halten. Große Unterstützung habe es dabei vom Jugendamt gegeben, sagt Lampe.

Die Jungen Humanisten geben zeitgleich auch das Kinder- und Jugendhaus „Rothenseer Treff“ ab. Die Einrichtung ist seit dem Abriss des alten Kindergartengebäudes an der  Badeteichstraße in der ehemaligen August-Bebel-Schule zu finden. Insgesamt ist sie seit über 20 Jahren für die Kinder und Jugendlichen im Stadtteil Rothensee ein Anlaufpunkt und soll es auch künftig bleiben, wie Stephan Klauert, Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V., versichert. Der Träger betreut in der Ortslage bereits die Kita sowie den Hort der Grundschule. „Mit dem Jugendklub schließen wir jetzt eine Lücke, da wir nun auch die älteren Kinder und Jugendlichen erreichen“, sagt Klauert weiter.

Ansprechpartner bleiben

Auch in diesem Fall konnte erreicht werden, dass die beiden Angestellten vom neuen Träger übernommen werden. Somit müssten sich die jungen Besucher nicht an neue Gesichter gewöhnen, so Klauert. „Ihre Ansprechpartner bleiben erhalten“, sagt er. Bereits im vergangenen Sommer hatten die Jungen Humanisten bei der Stadtverwaltung angezeigt, dass sie die beiden Einrichtungen abgeben wollen. Aus welchen Gründen diese Entscheidung getroffen wurde, wird in der Beschlussvorlage nicht benannt. Eine Anfrage an den Verein blieb bislang unbeantwortet.

(Quelle: Volksstimme, 07.12.2021)

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Mi

01

Dez

2021

Restarbeiten an Kannenstiegstrecke

Zwei Parkplätze warten noch auf Fertigstellung / Weiterbau Gleiskreuzung ab Frühjahr 2022

Die Straßenbahnen rollen zwar ab sofort durch den Kannenstieg. Doch ganz ist das Bauprojekt der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) noch nicht beendet.

Nun ist die neue Straßenbahnstrecke entlang der Johannes-R.-Becher-Straße an das Liniennetz angeschlossen. Seit Montag fährt die Linie 1 in Richtung Endhaltestelle am Neuen Sülzeweg. Auch wenn die Schienen genutzt werden können, fallen zwei größere Baustellen auf, die zum Gesamtprojekt gehören, aber noch nicht beendet sind.

Da ist zum einen der Parkplatz vor dem Zehngeschosser Hanns-Eisler-Platz 1-4. Dieser wird an den umgestalteten Straßenraum angepasst. Anfang Oktober hatten die Arbeiten begonnen, die gut acht Wochen dauern sollten. Um den Anwohnern nicht alle Stellplätze auf einmal zu nehmen, wird in zwei Abschnitten vorgegangen. Der erste Abschnitt sollte eigentlich schon längst beendet sein. Doch auch wenn der Fortschritt bereits zu sehen ist, wurde der Wechsel in den nördlichen Bereich noch nicht vollzogen. „Die Stadt hatte noch einige Ergänzungswünsche erkannt, die wir bestrebt sind umzusetzen“, formuliert es Volkmar Gryschok, bei den Magdeburger Verkehrsbetrieben (MVB) für den Ausbau im Kannenstieg verantwortlich. Seinen Angaben nach sollen die Arbeiten dort aber rechtzeitig vor Weihnachten beendet sein.

Noch einige Monate länger werden hingegen die Arbeiten am zweiten Parkplatz dauern, der zum Bauvorhaben gehört. Dieser soll im Inneren der Wendeschleife an der Endhaltestelle entstehen und vor allem als Park-Ride-Möglichkeit genutzt wurden. Gut 70 Stellplätze sind dort laut Planung vorgesehen. Wie Volkmar Gryschok weiter erklärt, werden diese Arbeiten noch voraussichtlich bis Ende April kommenden Jahres dauern.

Im Frühjahr 2022 steht dann auch noch ein letztes größeres Projekt an: Die Vervollständigung der Gleiskreuzung Ebendorfer Chaussee/Johannes-R.-Becher-Straße/Milchweg. Die Zufahrt aus dem Milchweg fehlt bislang. Über dieses Vorhaben wird die Volksstimme in den kommenden Tagen noch einmal ausführlicher berichten.

(Quelle: Volksstimme, 30.11.2021)

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Mo

29

Nov

2021

Haltestellen-Panne zur Premiere

Warum das freudige Fest zur langersehnten Einweihung der Kannenstieg-Bahn getrübt wurde

Der Kannenstieg ist an das Straßenbahnnetz angeschlossen. Ab heute rollen die Bahnen durch die Johannes-R.-Becher-Straße. Allerdings fehlen noch einige Wartehäuschen.

Mit Dienstbeginn am heutigen frühen Morgen rollen die ersten Straßenbahnen regulär über die Gleise in der Johannes-R.-Becher-Straße. Die offizielle Jungfernfahrt der Linie 1 in den Kannenstieg führten die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) bereits am Sonntag durch. Wobei erste Fahrzeuge schon am vergangenen Donnerstag und Freitag die Strecke testeten. „Unser Fahrpersonal soll sie kennenlernen“, sagt MVB- Geschäftsführerin Birgit Münster-Rendel. Auch für die Kannenstiegler ist es ein ungewohnter Anblick. Schließlich ist es das erste Mal in gut 40 Jahren, dass eine Straßenbahn durch ihren Stadtteil fährt. Entsprechend viele Leute bleiben beim Vorbeifahren stehen und zücken Handy oder Kamera für einen Schnappschuss. Auch wenn es stets kritische Stimmen gab, die den Sinn der neuen Linie hinterfragten, werde sie in Zukunft sicher gut angenommen, ist Lutz Fiedler optimistisch. Er ist Sprecher der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg und durfte bei der „Abnahme“ der Strecke dabei sein. Zusammen mit Stadtteilmanager Marcel Härtel habe er die Bauarbeiten stets begleitet, hilfreiche Tipps gegeben und die Verbindung zur Bevölkerung gehalten, bedankte sich die MVB-Chefin. „Ich bin mir sicher, dass die neue Strecke dazu beitragen wird, noch mehr Menschen zum Umsteigen auf Bus und Bahn zu bewegen“, sagte sie.

Beim Vorguckerfest im Oktober hatte sie auch vier ältere Damen zur Jungfernfahrt eingeladen. Diese sind ihr auch gefolgt und bei der ersten Runde sehr zufrieden. „Für Leute mit Rollatoren ist es jetzt viel angenehmer“, sagen sie zum Beispiel. Die Barrierefreiheit sieht auch Lutz Fiedler als großen Vorteil zur bisherigen Anbindung. Vier entsprechend angelegte Haltestellenpaare sind entlang der gut einen Kilometer langen Strecke entstanden. Bis auf jene an der Einmündung zur Ebendorfer Chaussee sind sie jedoch ohne Wartehäuschen geblieben. Das sei das „Haar in der Suppe“, wie es MVB-Sprecher Tim Stein formuliert. Aufgrund vertraglicher Regelungen mit dem Werbeunternehmen Stroer könnten derzeit keine neuen Unterstände aufgebaut werden. Das vereinbarte Kontingent sei aufgebraucht, sagt Stein. Die Stadt habe die Ausstattung der Haltestellen in der gesamten Stadt ausgeschrieben, doch erst zu Anfang 2023. Bis dahin bleiben die Haltestellen ohne Wartehäuschen.

Die Schienen verlaufen auf dem Großteil der Strecke getrennt vom Autoverkehr. Außerdem wurden fast vollständig Rasengleise verwendet. Ab dem Frühjahr 2022 soll dann die Gleiskreuzung Ebendorfer Chaussee/Milchweg/Johannes-R.-Becher-Straße vervollständigt werden.

Nicht nur im Norden der Stadt können die MVB eine Großbaustelle beenden. Auch im Süden in der Schönebecker Straße rollen heute wieder regulär die Straßenbahnen. Dort gibt es am Nachmittag einen offiziellen Termin. Restarbeiten sind dort noch notwendig.

(Quelle: Volksstimme, 29.11.2021)

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Do

18

Nov

2021

Nächste Sitzung der GWA Kannenstieg

Die AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg lädt am kommenden Mittwoch, 24. November, zur nächsten Sitzung ein. Dabei gibt es unter anderem aktuelle Informationen vom Stadtteilmanagement und vom Bürgerverein Nord. So wird zum Beispiel das Stadtteilfest ausgewertet. Außerdem können aktuelle Bürgeranliegen, den Stadtteil betreffend, angesprochen werden. Beginn ist um 17.30 Uhr im Begegnungszentrum Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 56. Es gilt die 3G-Regel.

(Quelle: Volksstimme, 18.11.2021)

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Do

18

Nov

2021

Auszeichnung für digitale Schulsozialarbeit

Deutscher Familienverband erhält Preis

Der Deutsche Familienverband (DFV) Landesverband Sachsen-Anhalt ist beim Landespräventionstag in Magdeburg für sein Engagement für Kinder im Bereich der Präventionsarbeit in der digitalen Welt ausgezeichnet worden. Ziel der Prämierung sei es, Projekte sichtbar zu machen, die ihre bestehenden Präventionsvorhaben in die digitale Welt übertragen und damit auf die Kontaktbeschränkungen in der Corona-Pandemie besonders gut reagiert haben, heißt es in einer Mitteilung. Der Preis ist mit 3500 Euro dotiert. „Der Landespräventionspreis ist für die Schulsozialarbeit des Deutschen Familienverbandes eine große Ehrung. In den Jungen- und Mädchenprojekten steckt sehr viel Herzblut und persönliche Hingabe unserer Mitarbeiter für die Kinder, die wir an einem Dutzend Schulen in Magdeburg betreuen“, sagt René Lampe, DFV-Vizepräsident und Geschäftsführer des Landesverbandes mit Sitz im Bürgerhaus Kannenstieg.

Der DFV befasse sich seit vielen Jahren in seiner Schulsozialarbeit mit den Gefahren und Chancen der Digitalisierung und dem Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen. In der Corona-Pandemie wurde aus dem Kontaktverbot eine Tugend gemacht und ein digitaler Aktionstag ins Leben gerufen: Der „Edu-Breakout“ – ein Kofferwort aus Education (Bildung) und Breakout (Ausbruch) –, der an die bekannten Escape-Room-Spiele angelehnt wurde.

„Mehr als 180 Dritt- bis Fünftklässler aus zehn Schulen haben auf spielerische Weise gemeinsam Aufgaben und Rätsel gelöst, um sich aus einem digitalen Raum zu befreien. Das trainiert Teamgeist sowie Gemeinschaftsgefühl und fördert Konfliktsensibilität und Medienkompetenz“, so Lampe.

(Quelle: Volksstimme, 18.11.2021)

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Mi

17

Nov

2021

Herzen für Pflegeheime

Eine Überraschung bereiteten Mitarbeiterinnen und Seniorinnen aus dem Herz-ASZ Kannenstieg den Pflegeheimen „Hermann Beims“ und „Heideweg“. Sie überreichten weiche selbst genähte Herzen, die nicht nur Freude bringen, sondern auch zur Prophylaxe gegen Wundliegen dienen sollen, wie die Einrichtung mitteilt.

(Quelle: Volksstimme, 17.11.2021)

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Mo

08

Nov

2021

62 Menschen aus Hochhaus evakuiert

Großeinsatz bei Wohnungsbrand im Zehngeschosser / MVB-Bus dient Bewohnern als Zufluchtsort

Dramatische Szenen in der Johannes-R.-Becher-Straße: In der neunten Etage eines Hochhauses war in der Nacht zum Sonntag eine Wohnung in Brand geraten. Kurz vor Mitternacht mussten 62 Personen evakuiert werden. In einem Bus der Magdeburger Verkehrsbetriebe wurden die Bewohner behandelt und konnten sich aufwärmen.

Das Baby war gerade eingeschlafen. Zwei Stunden hatte Katharina Strobel mit ihrem neun Monate alten Sohn wegen einer Atemwegsinfektion in der Notaufnahme verbracht. Ihre beiden Teenager waren Schlafgäste bei Freunden, so dass daheim in der Johannes-R.-Becher-Straße langsam Ruhe einkehrte. Bis zu dem Moment, in dem es plötzlich an der Tür hämmerte und jemand schrie: „Raus hier! Raus hier! Es brennt.“ Katharina Strobel und ihr Partner schnappten sich das Baby und was sie gerade Warmes greifen konnten und rannten vor die Tür – zum Glück kein weiter Weg. Sie wohnen in der ersten Etage.  „Als wir vor die Tür kamen, standen schon viele Bewohner draußen“, erzählt sie. Soweit sie weiß, seien auf jeder Etage seien Polizisten gewesen, die energisch an die Türen der Bewohner klopften. Schließlich war es kurz vor Mitternacht und etliche Menschen schließen schon. So, wie ein älteres Paar aus der siebenten Etage. „Wir können von Glück reden, dass unsere Schlafzimmertür auf war. Denn wäre sie zu gewesen, hätten wir auch kein Klopfen gehört“, erzählt er. Nur zwei Etagen trennte das Paar von der Brandwohnung. Ein Mieter aus der obersten Etage des Zehngeschossers habe den Brandmelder aus der betroffenen Wohnung in der neunten Etage gehört und eine Bekannte aus der ersten Etage verständigt, die wiederum die Feuerwehr rief, erzählt er. „Die beiden haben unser Leben gerettet.“

Mieter der Brandwohnung erleidet Rauchgasvergiftung

Wie Brandoberinspektor Daniel Sanftenberg mitteilte, versuchten zudem mehrere Personen sich durch das verqualmte Treppenhaus in Sicherheit zu bringen. Insgesamt 62 Personen wurden evakuiert. Zeitweise mussten die Einsatzkräfte die Menschen unter schwerem Atemschutz retten und den Brand bekämpfen. Aus der brennenden Wohnung in der neunten Etage konnte der 52-jährige Mieter gerettet werden. Entgegen einer ersten Information der Rettungskräfte habe er aber keine schweren Brandverletzungen erlitten, musste aber dennoch mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Neben dem Wohnungsmieter sei zudem eine 66-jährige Hausbewohnerin wegen eines Schocks behandelt worden, teilte Polizeihauptkommissar Fabian Kern mit. Die Situation, die sich den Einsatzkräften Sonnabendnacht bot, war dramatisch. Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle konnten die anfahrenden Kräfte der Feuerwehr schwarzen Rauch und Flammenschein aus der Wohnung sehen. Beim Eintreffen am Einsatzort standen indes schon zahlreiche Personen auf der Straße. Sie seien teilweise verängstigt und verunsichert gewesen, da die Wohnung vollständig brannte, berichtet Brandoberinspektor Daniel Sanftenberg. Aufgrund der hohen Anzahl von betroffenen Personen und den niedrigen Temperaturen wurde ein Bus der MVB an die Einsatzstelle alarmiert. In diesem konnten die evakuierten Personen durch Kräfte des Rettungsdienstes behandelt werden. „Viele waren ja aus dem Schlaf gerissen worden und waren kaum bekleidet. Der Bus war schnell da, so dass sich die Bewohner aufwärmen konnten“, erzählt Katharina Strobel. Ihr Nachbar aus der siebenten Etage durfte sich mit seiner Frau sogar im Feuerwehrauto wärmen und warten.

Bewohner können gegen 1.30 Uhr in ihre Wohnungen

Gegen 1.30 Uhr konnte das Gros der Mieter dann wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Brandwohnung wurde durch das Feuer hingegen vollständig zerstört und ist zurzeit unbewohnbar. Weitere Wohnungen wurden durch den schnellen Einsatz der Berufsfeuerwehr Magdeburg, die von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Olvenstedt unterstützt wurde, nicht in Mitleidenschaft gezogen. Der entstandene Brandschaden wird auf eine untere fünfstellige Summe geschätzt. Eine Brandursachenermittlung wurde durch die Polizei eingeleitet. Nach derzeitigem Erkenntnisstand könne sowohl ein technischer Defekt als auch ein unsachgemäßer Umgang mit Zündquellen nicht ausgeschlossen werden.

(Quelle: Volksstimme, 08.11.2021)

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Fr

05

Nov

2021

Becherstraße bleibt bis zum Tramstart gesperrt

Freigabe der Kreuzung Ebendorfer Chaussee laut MVB noch nicht möglich / Loitscher Weg weiter Umleitungsstrecke

Die Arbeiten an der neuen Straßenbahntrasse in den Kannenstieg sind auf der Zielgeraden. In gut einem Monat, am 6. Dezember, soll die erste Bahn über die Gleise entlang der Johannes-R.-Becher- Straße rollen. Zweimal musste der Starttermin verschoben werden. Erst fehlten aufgrund von Lieferengpässen die Oberleitungsmasten, dann die Oberleitungen selbst. Beides ist mittlerweile da, die Installation läuft. Vier Wochen sind für manch einen aber noch eine lange Zeit, weshalb die Redaktion jetzt eine Anfrage aus dem Loitscher Weg erreichte. Dieser ist seit über anderthalb Jahren die Hauptumleitungsstrecke für die gesperrte Becherstraße.

„Wir sind nun als Einfallstraße für den Kannenstieg mit Lautstärke, Dreck, gefährlichem Fahren der Autos an und teilweise auf den Fußgängerwegen, dem Nichteinhalten der Markierungen zum Stopp an der Ampel, Nichteinhalten des Tempolimits und mehr konfrontiert“, schreibt eine Anwohnerin. Könnte man denn nicht wenigstens die Becherstraße für den Autoverkehrs bereits jetzt wieder öffnen,

lautete daher die Frage der Volksstimme-Leserin. Doch nach Angaben von Tim Stein, Sprecher der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB), wird das nicht passieren.

„Aktuell ist die Johannes- R.-Becher-Straße im Kreuzungsbereich Ebendorfer Chaussee noch gesperrt, weil sich dort das Baufeld befindet und Baustellenverkehr unterwegs ist“, teilt er auf Volksstimme-Anfrage mit. Zudem sei die Fahrbahnmarkierung nicht vollständig aufgebracht und auch die neue Ampelanlage ist noch nicht in Betrieb. Weiterhin findet derzeit noch die Montage der Fahrleitung statt. „Die technische Abnahme der Anlagen erfolgt Ende November“, erklärt Stein. „Mit Aufnahme des Straßenbahnverkehrs mit der Linie 1 wird auch die Straße wieder für den Autoverkehr freigegeben“, stellt er klar. Weiterhin gibt der MVB-Sprecher Auskunft zur Zukunft des Loitscher Wegs. Die Leserin hatte auch diesbezüglich Sorgen geäußert, konkret wollte sie wissen, ob der ursprüngliche Zustand ihrer Straße nach Abschluss der Baumaßnahme wieder hergestellt wird. Denn in Vorbereitung auf die Umleitung waren Hindernisse am Seitenrand entfernt und die Vorfahrtsregelung geändert worden, die zuvor zur Geschwindigkeitsbegrenzung dienen sollten. In der Straße gilt Tempo 30. Um die Durchfahrt vor allem auch für die Busse der MVB zu erleichtern, waren die Änderungen durchgeführt worden. Die Anwohner fürchten nun einen Dauerzustand, den die Straße – und die Anlieger – nicht lange aushalten würden, erklärt die Leserin. Hier kann Tim Stein die Anwohnerin jedoch nur vertrösten. „Der Loitscher Weg wird wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt“, erklärt er. Allerdings erst nach Abschluss des Kreuzungsumbaus Becherstraße/Ebendorfer Chaussee/Milchweg, wie er einschränkt. Der Grund: Die Straße muss während dieser noch ausstehenden Umbauarbeiten noch einmal als Umleitungsstrecke dienen.

Diese Baumaßnahme sei aktuell für das zweite Halbjahr 2022 geplant und werde sich dann bis 2023 hinziehen, informiert Stein. Bis dahin bleibt der Loitscher Weg somit im aktuellen Zustand.

Ein weiterer Leser hatte sich über den Farbwechsel bei den neuen Oberleitungsmasten gewundert. Waren sie rotbraun angeliefert worden, sind sie mittlerweile grau. Das hat keine ästhetischen, sondern praktische Gründe, wie Tim Stein erklärt. „Sie werden ab Werk nur mit einem einfachen Rostschutz geliefert. Die endgültige Farbgebung und die Aufbringung der Anti-Graffitibehandlung erfolgen immer vor Ort – seit einiger Zeit in einem einheitlichen grau-silbernen Farbton“, teilt er mit.

(Quelle: Volksstimme, 05.11.2021)

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Fr

05

Nov

2021

Skatfreunde spenden an Seniorenzentrum

Seit mittlerweile über zehn Jahren trifft sich ein Skatkollektiv einmal wöchentlich bei Jahnkes in Fermersleben. „Fünf Kollegen aus dem Kreis der ehemaligen DBV Versicherung“, erklärt Bernd Struck. Die Gewinnerlöse werden einmal im Jahr gespendet, fast 10 000 Euro seien so im Lauf der Jahre zusammengekommen. Dieses Jahr erhielt das Seniorenzentrum Kannenstieg 700 Euro für die Ausrichtung einer Feier, die jetzt stattfand. „Unser Anliegen ist es, auf die schwere Lage der Heimbewohner während des Lockdowns aufmerksam zu machen und mit der Veranstaltung etwas Abwechslung in den Alltag zu bringen“, sagt Bernd Struck.

(Quelle: Volksstimme, 05.11.2021)

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Mo

01

Nov

2021

Kabelknüpfen für den Trassenbau

Nach langem Warten auf Material: MVB-Arbeiten in Johannes-R.-Becher-Straße gehen weiter

Rund sechs Wochen haben die Magdeburger Verkehrsbetriebe auf Material gewartet, um den Trassenbau entlang der Johannes-R.-Becher-Straße fortsetzen zu können. Es musste gar der Eröffnungstermin verschoben werden. Nun ist das Material da und die Arbeiten gehen weiter.

Längst hätte die Straßenbahn auf der neuen Trasse entlang der Johannes-R.-Becher-Straße fahren sollen. Weil die Magdeburger Verkehrsbetriebe jedoch auf Fahrdraht und Tragseil warten mussten, konnte am Eröffnungstermin der Trasse nicht festgehalten werden. Doch nun eine gute Nachricht: Das fehlende Material ist endlich da und wird angebracht und installiert. Wie MVB-Sprecher Tim Stein erklärt, werden die Arbeiten bis etwa Ende November andauern. An dem Eröffnungstermin, 6. Dezember, halten die MVB fest. Ein sportliches Ziel, schließlich müssen nach der Anbringung und Installation der Fahrleitungsanlage an den Masten auch noch die Lichtsignalanlagen programmiert werden, Verkehrszeichen und Absperrungen gesetzt und die Gleisbegrünung hergerichtet werden. Darüber hinaus steht die technische Abnahme und Inbetriebsetzung des Gleichrichterunterwerks (Trafohaus in der Wendeschleife), der Fahrleitungsanlage sowie der Gleise und Weichen aus. Doch das war noch nicht alles: Die Fertigstellung des Parkplatzes gegenüber dem Kannenstiegcenter muss gemanagt werden, der Bau des Parkplatzes in der Wendeschleife und das Aufhübschen durch ergänzendes Begleitgrün und weitere landschaftspflegerische Maßnahmen. Obgleich die MVB den Eröffnungstermin für die neue Trasse bereits auf einen späteren Zeitpunkt verlegt hatten, setzt der Zeitverzug durch den Lieferengpass die Mitarbeiter unter Druck.

Kein gewöhnliches Kabel für die Oberleitung

Doch warum war es eigentlich so schwer, einen Fahrdraht zu besorgen? Weil es sich dabei nicht um irgendein Kupferkabel handelt, erklärt Tim Stein. „Bei dem fehlenden Material handelt es sich um Fahrdraht, der aus Kupfer und Silber besteht und eine von gewöhnlichen Kabeln abweichende Querschnittsgeometrie hat.“ Auch fehlte Tragseil für die Abspannung für rund 220 Meter Kettenfahrleitung. Durch die Corona-Krise sei das Material gegenwärtig am Markt nur mit längeren Lieferzeiten erhältlich. Letztlich warteten die MVB rund sechs Wochen länger auf Fahrdraht und Tragseil. Im Verhältnis zu gut zwei Jahren Bauzeit scheinen sechs Wochen beinah kurz. Seit 2019 arbeiten die MVB an der einen Kilometer langen Straßenbahnneubaustrecke in das Wohngebiet Kannenstieg. Mit ihr erhalten die über 5000 Einwohner erstmals einen direkten Anschluss an das Straßenbahnnetz. Die Bauarbeiten sind Teil des Gesamtprojektes 2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn. Die Neubaustrecke schließt an der Kreuzung Ebendorfer Chaussee/Milchweg an die vorhandene Straßenbahntrasse Ikea-Klosterwuhne an. Später wird sie auf einer weiteren Neubaustrecke in Richtung Neustädter Feld verlängert.

(Quelle: Volksstimme, 28.10.2021)

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