Nachrichtenarchiv

Hier finden Sie eine Übersicht aller veröffentlichten Artikel.

Di

14

Jul

2020

Unterstützung für Geflüchtete

In den Räumlichkeiten des Alten- und Service-Zentrums (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg hat jetzt ein neues Angebot für geflüchtete Menschen begonnen. Der Gesprächstreff für Geflüchtete ist ein ehrenamtlich begleitetes zusätzliches Angebot, bei denen die Teilnehmer die Möglichkeit haben, Unterstützung bei alltäglichen Situationen sowie Nachhilfe in der deutschen Sprache und im umgangssprachlichen Bereich zu erhalten, wie die Initiatoren informieren. Das Projekt wird in einer Kooperation zwischen dem Stadtteilmanagement Kannenstieg/Neustädter See des Internationalen Bundes und dem ASZ in Trägerschaft des Paritätischen durchgeführt.

Das Angebot orientiert sich individuell an den Bedarfen und Wünschen der Teilnehmer. Immer mittwochs von 15.30 bis 17 Uhr öffnet der Gesprächstreff seine Türen in der Johannes-R.-Becher-Straße 57. Anmeldungen für eine Teilnahme sind unter Telefon 251 29 33 möglich und auch notwendig.

(Quelle: Volksstimme, 14.07.2020)

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Do

09

Jul

2020

Stadtteilspaziergang im Kannenstieg

Das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg ist wieder geöffnet und kann einige Kurse unter Einhaltung der aktuellen Hygienemaßnahmen durchführen, wie Mitarbeiterin Steffi Albers informiert. Auch der gemeinsame Spaziergang durch den Stadtteil wird ab morgen wieder regelmäßig für Senioren angeboten. Treffpunkt ist immer freitags um 10 Uhr am ASZ, Johannes-R.-Becher-Straße 57. „Neben interessanten Gesprächen erkunden wir dabei auch den Fortschritt der Baumaßnahmen für die neue Straßenbahntrasse“, erklärt Steffi Albers.

(Quelle: Volksstimme, 09.07.2020)

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Fr

03

Jul

2020

Ein Gesprächstreff im ASZ des Bürgerhauses

Ab nächster Woche Mittwoch beginnt ein neues Angebot für geflüchtete Menschen in den Räumlichkeiten des ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg.

Der Gesprächstreff für Geflüchtete ist ein ehrenamtlich begleitetes zusätzliches Angebot, bei denen die Menschen die Möglichkeit haben, ein Unterstützungsangebot für alltägliche Situationen, für Nachhilfe in der deutschen Sprache und im umgangssprachlichen Bereich erhalten. Das Angebot wird sich individuell an den Bedarfen und Wünschen der Menschen orientieren.

Das Projekt wird in einer Kooperation zwischen dem Stadtteilmanagement Kannensteig Neustädter See des Internationalen Bundes und dem ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg des Paritätischen durchgeführt. Immer mittwochs von 15.30 bis 17.00 Uhr öffnet der Gesprächstreff seine Türen. Anmeldungen für eine Teilnahme sind über das ASZ bzw. das Stadtteilmanagement möglich und notwendig.

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Fr

03

Jul

2020

Kunterbunter Familientag

Bevor die Sommerferien beginnen, lädt das Stadtteilmanagement des IB, gemeinsam mit dem Bürgerverein Nord, zu einem Familientag ein. Bei verschiedenen Sport- und Spielangeboten sowie kreativen Aktionen können sich die Familien und Kinder am Samstag, 11.07.2020 von 15.00 bis 18.00 Uhr betätigen. Vorbereitet werden die einzelnen Stationen so eingerichtet sein, dass die geltenden Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Um die Richtlinien und die getroffenen Maßnahmen vor Ort gewährleisten zu können, richtet sich die Einladung in der derzeitigen Situation speziell an Eltern und Kinder. Dabei geht es nicht nur um die Einhaltung der Hygienekonzepte, sondern auch um das Angebot selbst: Familientag! Eltern und Kinder können und sollen an den Stationen gemeinsam agieren und miteinander interagieren.

Der Familientag findet im Rahmen des Projektes "KUNTERBUNT" des Stadtteilmanagements des IB statt. Einmal monatlich wird ein Angebot für Kinder und Familien vorbereitet und angeboten. Nach sechs Monaten und sechs inhaltlich verschiedenen Aktionen läutet der Familientag am 11.07. in der Pablo-Neruda-Str. 11 das zweite Halbjahr der Projektreihe ein. Im August wird dann beispielweise ein Kindertheaterstück Inhalt des nächsten KUNTERBUNT Angebots sein. Bevor es aber soweit ist, werden Sie mit ihren Kindern sportlich und spielerisch aktiv, zeigen Sie ihr kreatives Talent und genießen Sie nach Wochen der Einschränkungen ein weiteres kunterbuntes Angebot.

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Mi

01

Jul

2020

Ordnungsamt stoppt Raser im Loitscher Weg

Behörde reagiert auf Anwohnerbeschwerden

Das Ordnungsamt hat am Freitag im Loitscher Weg den Verkehr überwacht. Das sei ein Wunsch vieler Anwohner gewesen, hieß es seitens der Stadtverwaltung, die nun die Ergebnisse vorlegte. Danach wurde am vergangenen Freitag von 6.44 bis 13.17 Uhr die Geschwindigkeit des Kfz-Verkehrs im Loitscher Weg gemessen und das dortige Lkw-Durchfahrtsverbot kontrolliert. Im Loitscher Weg gilt Tempo 30 und ein Durchfahrtsverbot für Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen.

Das dortige Verkehrsaufkommen hat sich aufgrund der Baumaßnahme in der Johannes-R.-Becher-Straße stark erhöht. Die Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes zählte 195 Überschreitungen der Höchstgeschwindigkeit, wobei zehn Fahrzeuge mehr als 15 km/h zu schnell waren. Das schnellste Auto wurde mit 52 km/h gemessen. Den Fahrer erwartet ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro, ein Punkt in Flensburg und ein Monat Fahrverbot. 6 sechs Lkw wurden aufgrund des Durchfahrtsverbotes erfasst. Den Fahrern droht ein Bußgeld in Höhe von jeweils 100 Euro.

(Quelle: Volksstimme, 01.07.2020)

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Mi

24

Jun

2020

Kannenstieg macht blau

Das blaue Laufwunder vom Kannenstieg nimmt Gestalt an. Nach gut einjährigen Sanierungsarbeiten auf dem Sportplatz am Neuen Sülzeweg wurde gestern in den ersten Bereichen die Farbe aufgebracht, die den Leichtathleten des MLV Einheit zu neuen Bestzeiten verhelfen soll. Der Sportverein ist Hauptnutzer der Anlage, die wegen Schäden auf der Laufbahn bereits seit 2017 für Wettkämpfe gesperrt gewesen war. Am 14. Juli soll der rundum erneuerte Platz nun aber von Oberbürgermeister Lutz Trümper eröffnet werden.

Nach Angaben von Detlef Näther, Vorsitzender des Vereins, soll es sich um die erste Laufbahn in der markanten Farbe namens Hertha Blau in Sachsen-Anhalt handeln. Vorbild ist das Berliner Olympia-Stadion, in dem Usain Bolt 2009 seinen Sprint-Weltrekord auf blauer Bahn erlaufen hatte.

Neben der Sanierung der Sportanlagen wurden auch die Platzbeleuchtung erneuert und die Bewässerung verbessert. Über 700 000 Euro wurden von der Stadt als Eigentümerin in den Platz investiert.

(Quelle: Volksstimme, 24.06.2020)

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Mi

17

Jun

2020

Sanierter Sportplatz im Kannenstieg

Seit einem Jahr läuft die Sanierung des Sportplatzes am Neuen Sülzeweg. Die Tartanbahn war so verschlissen, dass dort bereits seit 2017 keine Wettkämpfe mehr durchgeführt werden konnten. Nun stehen die Arbeiten auf dem Vereinsgelände des MLV Einheit aber kurz vor der Fertigstellung. Am 14. Juli soll der neue Platz mit sanierter Laufbahn offiziell eröffnet werden.

(Quelle: Volksstimme, 17.06.2020)

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Do

11

Jun

2020

Feuer im Autohaus am Kannenstieg

Zwei Fahrzeuge brennen aus / Polizei ermittelt zur Ursache / Mehrere Tausend Euro Schaden

Brand im Autohaus: In der Nacht standen im Kannenstieg zwei Fahrzeuge in Flammen.

Gegen 23.15 Uhr meldete ein Zeuge am Dienstagabend einen Feuerschein, der vom Autohaus König am Neuen Sülzeweg ausgeht. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein Renault Twingo bereits völlig ausgebrannt war. Ein Ford Fusion, der daneben abgestellt war, stand ebenfalls bereits in Flammen. Auch ein Baum neben den beiden Autos brannte. Mit ihrem Löscheinsatz konnten die Kameraden der Feuerwehr ein Übergreifen auf weitere Fahrzeuge verhindern.

Bei beiden Autos handelte es sich um derzeit nicht zugelassene Gebrauchtwagen. Der entstandene Schaden soll nach Angaben der Polizei vor Ort mehrere Tausend Euro betragen. Der vormals rote Twingo brannte komplett aus, auf der Rückbank blieben nur die Felgen eines Winterreifensatzes zurück.

Die Brandursache ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Der Zeuge beobachtete aber eine unbekannte Person, die wie folgt beschrieben wurde: männlich, circa 170 Zentimeter groß, dunkel bekleidet und mit einem schwarzen Rucksack unterwegs.

(Quelle: Volksstimme, 11.06.2020)

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Di

09

Jun

2020

GWA erneut abgesagt

Die für den 17.06.2020 in der Grunschule Kannenstieg anberaumte Sitzung der GWA Kannenstieg muss erneut abgesagt werden. Laut einer Information der Stabsstelle für Gemeinwesenarbeit hat das Gesundheitsamt, Sitzungen der GWA mit mehr als zehn Teilnehmern, auf Grund der 6. Eindämmungsverordnung, untersagt. 

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So

07

Jun

2020

Busroute bleibt vorerst unverändert

Trotz Kritik an neuer Strecke für Buslinie 69 sehen MVB keinen Spielraum für Alternativen

Die neue Busführung der Linie 69 im Kannenstieg sorgt für Kritik bei den Anwohnern. Die MVB erklären, warum die Strecke beibehalten wird.

Seit Ende April ist die Hauptzufahrt in den Kannenstieg über die Johannes-R.-Becher-Straße gesperrt. Die Bauarbeiten für die neue Straßenbahnstrecke der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) sind in die nächste Phase gegangen. Vor gut zwei Wochen hat das Verkehrsunternehmen die Linienführung für den Bus 69 geändert. Diese Änderung sorgt nun für Kritik bei vor allem älteren Fahrgästen, wie Anwohnerin Petra Zimpel berichtet.

Auf Volksstimme-Anfrage erläutert MVB-Sprecher Tim Stein den Hintergrund der Maßnahmen. „Aufgrund von sehr vielen Anwohnerhinweisen wurde die Linienführung geändert“, sagt er. An der Endstelle sei es durch das Abstellen der Busse zu Sichtbehinderungen für vorbeifahrende Pkw gekommen.

Haltestelle muss entfallen

Damit das nicht mehr passiert, fahren die Busse nun über den Neuen Sülzeweg und nicht mehr über die Becherstraße. „Damit einher geht aber auch der Entfall der bisherigen Ersatzhaltestelle Hanns-Eisler-Platz in der Straße Kannenstieg“, sagt Stein weiter.

Und das ist der Knackpunkt, der nun für Ärger sorgt. Dadurch hätten die Anwohner weitere Wege bis zu den nächsten Ersatzhaltestellen Loitscher Weg oder Hans-Grundig-Straße vor sich, zu weit für manch ältere Dame mit voller Einkaufstasche, wie Petra Zimpel erklärt.

Ändern wird sich daran aber vorerst nichts, wie der MVB-Sprecher weiter mitteilt. „Eine andere Linienführung ist aufgrund der beengten Straßenverhältnisse nicht möglich“, sagt er. Die Entfernung zu den nächstgelegenen Haltestellen betrage circa 400 und 250 Meter vom Hanns-Eisler-Platz aus. „Mit weiterem Voranschreiten der Bauarbeiten im Kannenstieg werden wir die Linienführung der Buslinie 69 anpassen, sobald es die Situation zulässt. Dies wird voraussichtlich Ende des Jahres der Fall sein“, stellt er aber in Aussicht.

Die Leserin wollte auch wissen, warum die Pause der Fahrer im Kannenstieg und nicht an der Endstelle am Bahnhof Neustadt abgehalten werden kann.

Keine Toilette für Personal

„Eine Verschiebung ist nicht möglich. Dort steht uns kein Sozialgebäude zur Verfügung, so dass das Fahrpersonal keine Toilette mit Waschmöglichkeit aufsuchen kann. Was insbesondere unter der Berücksichtigung der aktuellen Rahmenbedingungen von großer Bedeutung ist“, erklärt er.

Eine zusätzliche Fahrkarte beim Zustieg im Loitscher Weg muss nicht entwertet werden, weist Tim Stein hin. Entsprechendes hatte Petra Zimpel beobachtet. „Der Richtungsbezug der Einzelfahrkarte wird nicht verletzt, unsere Fahrer sind dahingehend geschult“, sagt er.

(Quelle: Volksstimme, 06.06.2020)

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Fr

05

Jun

2020

Kritik an Änderung der Busroute im Kannenstieg

Weite Wege für ältere Anwohner

Vor gut einem Monat ist die Baustelle der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) in der Johannes-R.-Becher-Straße weiter nach Süden gerückt. Eine neue Straßenbahnstrecke wird dort gebaut. Für die Fortsetzung der Arbeiten musste die Hauptzufahrt in den Kannenstieg gesperrt werden.

Von den Umleitungen ist auch die Buslinie 69 betroffen, die in einer Art Ringverkehr um den Stadtteil herumfährt. Bis vor kurzem gab es noch eine Ersatzhaltestelle am Hanns-Eisler-Platz. Diese wurde aber gestrichen, weil eine Linienänderung notwendig war. Im Bereich der Endhaltestelle standen die Busse, die dort Pause machen, so ungünstig, dass sie Autofahrern die Sicht nahmen. Deshalb schicken die MVB ihre Busse nun über den Neuen Sülzeweg.

Das sorgt nun aber für neue Probleme, wie Petra Zimpel berichtet. Die Anwohnerin hat viel Kontakt mit ihren Nachbarn, viele davon älter und auf einen Rollator angewiesen. Durch den Wegfall der Haltestelle haben sie nun weite Wege bis zum Loitscher Weg oder zur Hans-Grundig-Straße vor sich, erklärt sie. „Das ist eine Zumutung“, sagt sie. Wenn sie im Loitscher Weg einsteigen, müssen sie an der Endhaltestelle aussteigen und 20 Minuten warten, bis die Fahrt weitergeht, sagt sie. Warum die Pause nicht am anderen Ende der Linie am Bahnhof Neustadt möglich ist, versteht sie nicht. Angesichts der langen Bauzeit von einem Jahr sollte eine Lösung gefunden werden.

Die Volksstimme hat das Anliegen gestern an die MVB weitergeleitet. Eine Stellungnahme steht noch aus.

(Quelle: Volksstimme, 04.06.2020)

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Mi

03

Jun

2020

Persönliche Beratung beim Blindenverband

Der Blinden- und Sehbehindertenverband (BSVSA) öffnet seine Beratungsstelle am Hanns-Eisler-Platz 5 teilweise wieder für Ratsuchende. Zum Schutz vor Infektionen sind aber einige Dinge zu beachten. So sind Besuche und Beratungen nur nach vorheriger Terminabsprache möglich. Diese können unter Telefon 289 62 39 oder per E-Mail an info@bsvsa.org vereinbart werden. Pro Termin können nur zwei Personen empfangen werden. Im Beratungsraum ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes notwendig.

Seit Beginn der Corona-Einschränkungen konnten Beratungsgespräche mit blinden und sehbehinderten Ratsuchenden nur telefonisch bzw. elektronisch durchgeführt werden. Mehr als 70 Prozent der rund 15 000 blinden und wesentlich sehbehinderten Menschen in Sachsen-Anhalt sind älter als 65 Jahre und gehören damit zu der von einer Corona-Infektion besonders gefährdeten Risikogruppe.

Das „Blickpunkt Auge“-Beratungsmobil des BSVSA fährt vorerst noch nicht durch Sachsen-Anhalt.

(Quelle: Volksstimme, 03.06.2020)

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Do

28

Mai

2020

Polizei fahndet nach Räubern der Postfiliale

Nach dem Überfall auf eine Postfiliale am Hanns-Eisler-Platz im Kannenstieg am 22. April 2020 sucht die Polizei nach zwei Männern, die für diesen verantwortlich sein sollen. Der Haupttatverdächtige wird wie folgt beschrieben: männlich, circa 165 bis 175 Zentimeter groß, kräftige Statur, bekleidet mit einem grauen Kapuzenpullover und schwarzer Hose.

Neben diesem war ein weiterer Verdächtiger beteiligt, dieser wird wie folgt beschrieben: männlich, circa 170 bis 180 Zentimeter groß, schwarz bekleidet, schwarzes Bandana-Tuch, blaue Handschuhe. Das unten stehende Bild wurde am 22. April 2020 von einer Überwachungskamera in der Postfiliale aufgenommen.

Die Polizei fragt nun: Wer kennt die hier abgebildeten Personen, kann Hinweise zur Identität oder zum Aufenthaltsort der Täter geben?

Hinweise erbeten

Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle, vorrangig auch unter der folgenden Telefonnummer 0391/5465196, auf.

Die Täter hatten bei der Raubstraftat Bargeld im unteren vierstelligen Bereich erbeutet. Sie waren am späten Nachmittag des 22. April, gegen 17.50 Uhr, in die Postfiliale im Magdeburger Norden eingedrungen. In der Filiale liefen bereits die Vorbereitungen für den Ladenschluss durch die zwei anwesenden 33- und 43-jährigen Mitarbeiterinnen, als zwei maskierte und mit Messern bewaffnete Personen die Filiale betraten und die Herausgabe des Bargeld forderten.

Die unbekannten Täter flüchteten anschließend mit der Beute. Die Mitarbeiterinnen blieben unverletzt.

(Quelle: Volksstimme, 28.05.2020)

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Di

26

Mai

2020

ASZ Kannenstieg zeigt Herz für Senioren in Nord

Mitarbeiterinnen verteilen genähte Stoffgrüße

Über zwei Monate ist das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg mittlerweile schon für den Besucherverkehr geschlossen. „Und es ist sehr still im Haus geworden“, sagt Mitarbeiterin Steffi Albers mit Bedauern. Wegen der Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus können die Senioren die zahlreichen Angebote der Einrichtung nicht wahrnehmen.

„Wir lassen uns jedoch immer wieder etwas einfallen, um den Kontakt mit den Senioren und unseren Partnern aus den verschiedenen Arbeitsgruppen aufrechtzuerhalten“, sagt Steffi Albers weiter.

So wurden jetzt Stoffherzen, die Mitglieder der Nähgruppe und Mitarbeiterinnen des ASZ genäht haben, an Vertreter der Regionalen Arbeitsgruppe Altenhilfe (Ragah) Nord und an Senioren im Wohngebiet Nord verteilt. „Eine kleine Geste, die Freude bringt und miteinander ins Gespräch kommen lässt“, erklärt die ASZ-Mitarbeiterin.

(Quelle: Volksstimme, 26.05.2020)

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Sa

23

Mai

2020

Bus im Kannenstieg auf neuer Route

Ab Montag wollen die MVB die baustellenbedingte Linienführung der Buslinie 69 im Kannenstieg verbessern. Der Bus fährt dann ab Loitscher Weg direkt weiter über Neuen Sülzeweg zum Kannenstieg. Dort halten die Busse zum Ausstieg an der neuen barrierefreien Bushaltestelle. Die bisherige Fahrt über die Helene-Weigel-Straße entfällt. Damit wird die Ersatzhaltestelle Eislerplatz in Fahrtrichtung Kannenstieg nicht mehr angefahren. In Richtung S-Bahnhof Neustadt fährt die Buslinie 69 weiterhin über Hans-Grundig-Straße und Otto-Nagel-Straße zur Ebendorfer Chaussee.

(Quelle: Volksstimme, 23.05.2020)

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Mi

20

Mai

2020

Aktion Kunterbunt gegen den Blues

Im Stadtteiltreff „Oase“ startet am Sonnabend ein neues Familien-Angebot

Während der Corona-Krise ist nahezu jeder gesellschaftliche Bereich einer hohen Belastung ausgesetzt. Besonders Familien und Kinder leiden sehr unter der aktuellen Situation. Auch der Jugendtreff „Oase“ im Stadtteil Neustädter See hatte mit den neuen Umständen stark zu kämpfen. Denn auch hier wurden in den vergangenen Wochen alle ursprünglich geplanten Veranstaltungen ersatzlos abgesagt, darunter auch das zehnjährige Bestehen des Stadtteiltreffs. Weiterhin musste die „Oase“ vorübergehend vollständig ihre Tore für die Öffentlichkeit schließen.

Um während dieser schwierigen Zeit, gerade im Rahmen der neuen Corona-Lockerungen, die Familien und ihre Kinder zu unterstützen, hat der Bürgerverein Nord gemeinsam mit den Sprechern der Gemeinwesengruppe und dem Stadtteilmanagement das Bewegungsangebot „Kunterbunt“ ins Leben gerufen, welches am Sonnabend um 14 Uhr zum ersten Mal stattfindet.

Zukünftig ist es einmal im Monat geplant, jeweils an einem Tag am Wochenende. „Besonders in der jetzigen Zeit brauchen die Jüngsten unserer Gesellschaft doch unsere Aufmerksamkeit. Daher ist diese Aktion eine tolle Möglichkeit, um zu zeigen, dass die Kinder hier nicht vergessen werden und endlich ein schöner Anreiz, um mal wieder vor die Tür zu gehen“, berichtet der Stadtteilmanager Marcel Härtel.

Bei diesem Bewegungsangebot geht es um eine Entdeckungstour in den Stadtteilen Neustädter See und Kannenstieg, die die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern erkunden können. Die Startpunkte sind unter anderem das Bürgerhaus im Kannenstieg in der J.-R.-Becher-Straße, der Märchenbrunnen am Neustädter Platz, der Platz der Begegnung, der alte Standort der „Oase“ im Brunnenhof und der jetzige Standort der „Oase“ in der Pablo-Neruda-Straße. Sie sind jeweils frei wählbar und an jeder Stelle warten spannende Aufgaben für die Kinder. Es kann also an zahlreichen Punkten, die in den benachbarten Straßen verteilt liegen, gestartet werden. Das zu erreichende Ziel der modernen Schnitzeljagd ist jedoch immer abschließend die „Oase“. Durch diesen Aufbau der Aktion kann auch sichergestellt werden, dass die hiesigen Sicherheitsvorkehrungen durch die Teilnehmer eingehalten werden. An den Ausgangspunkten ist zwischen 14 und 16.30 Uhr ein Teilnahmezettel zu erhalten, und anschließend startet die Tour für die ganze Familie. Abschließend wartet auf jedes Kind eine kleine Überraschung.

Anmeldung noch bis Donnerstag möglich

Besonders angesprochen werden sollen bei diesem Freizeitangebot Kinder bis zu einem Alter von zwölf Jahren, doch auch jede andere Altersgruppe ist selbstverständlich willkommen. Zudem bietet dieses Angebot eine tolle Möglichkeit, die beiden Stadtteile neu kennenzulernen und neue Bekanntschaften zu schließen. Alle interessierten Familien sind nun also dazu aufgerufen, sich per E-Mail unter lindwurm@gmx.de noch bis Donnerstag anzumelden. Der erste Teilnehmerzettel wird dann noch am Freitag durch die Veranstalter kontaktfrei nach Hause zugestellt.

Auch weitere Aktionen dieser Art sind in den kommenden Monaten bereits in der festen Planung. Das Außengelände mit zugehöriger Spielfläche hat in der Zeit von 14 bis 17 Uhr ab dieser Woche auch wieder geöffnet. Das Spielzeug muss jedoch aufgrund von Corona vorerst von zuhause mitgebracht werden.

(Quelle: Volksstimme, 20.05.2020)

Fr

15

Mai

2020

Bewegungsangebot KUNTERBUNT

Heute, am 15.05.2020, ist der Internationale Tag der Familie. Gerade in der derzeitigen Situation wird deutlich, wie sehr Familien und Kinder belastet und gefordert sind.

Kinder leiden unter den wochenlangen Einschränkungen emotional am meisten. Kaum Möglichkeiten sich zu entfalten, spielerisch, schulisch oder sozial. Wo schon viele Erwachsene an Belastungsgrenzen kommen, wie sollen Kinder es erst begreifen, verstehen und verarbeiten. Perspektiven sind zwingend notwendig und mit jedem kleinen Angebot ist es machbar, Kindern Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten.

KUNTERBUNT

Mit einem Bewegungsangebot für Familien mit Kindern versuchen der Bürgerverein Nord, die Sprecher der Gemeinwesengruppen und das Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See Kindern eine Gelegenheit zu ermöglichen, sich ein Stück auszuleben.

Am Samstag, 23.05.2020, zwischen 14.00 und  18.00 Uhr, starten wir das sogenannte "KUNTERBUNTE Bewegungsangebot für Familien".

Was verbirgt sich dahinter?

Entdecken Sie mit ihren Kindern die Stadtteile Neustädter See und Kannenstieg. Gehen Sie spazieren, nehmen Sie das Fahrrad oder den Roller und machen Sie sich mit den Kindern auf den Weg durch das Wohngebiet. Jedoch laufen oder fahren Sie nicht ziellos oder zum reinen Zeitvertreib durch die Straßen. Wir möchten den Kindern einen Anreiz bieten. Dazu haben wir insgesamt sieben Punkte in den Stadtteilen ausgewählt, die Sie mit ihren Kindern ansteuern sollen. An jedem dieser Punkte erwarten ihre Kinder kleine Aufgaben, die sie bewältigen sollen. Nach dem Durchlaufen aller Punkte erwartet die Kinder eine kleine Belohnung. Einen kleinen Anreiz möchten wir natürlich damit auch bieten.

Wie soll das Ganze ablaufen?

An den sieben Punkten erhalten Sie von 14.00 bis 16.30 Uhr Teilnahmezettel. Jedes Kind erhält einen Zettel und Sie können beginnen, die kleine Tour zu absolvieren. Hierbei ist zu beachten, dass es Ihnen überlassen ist, an welchem Punkt Sie beginnen und in welcher Reihenfolge Sie die Punkte ablaufen. Sie haben die freie Wahl, wo und wie sie die Strecken beginnen und wählen. Wichtig ist nur, dass Sie am Ende alle Punkte durchlaufen haben und ihren Teilnahmezettel bis 18.00 Uhr am Stadtteiltreff Oase abliefern und die Kinder ihre Belohnung in Empfang nehmen können.

Anmeldung und Beschränkungen

Wir weisen darauf hin, dass mit den Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln keine größeren Gruppen unterwegs sein dürfen. Mit der freien Wahl des Starts und der Route wollen wir eine Einhaltung der Regelungen gewährleisten. An den Punkten gelten die von uns vorgegebenen Regeln des Abstands und der Hygiene.

Weiterhin bieten wir die Möglichkeit der Anmeldung per E-Mail. Unter der.lindwurm@gmx.de können Sie sich mit Vor- und Nachnamen der Kinder sowie der Anschrift bis Donnerstag, 21.05.2020, anmelden. Dann finden Sie am Freitag, 22.05. die Teilnehmerzettel kontaktfrei geliefert im Briefkasten.

Welche sieben Punkte müssen durchlaufen werden?

Das Bürgerhaus im Kannenstieg in der J.-R.-Becher-Straße,

der Neustädter Platz am Märchenbrunnen,

der Platz der Begegnung vor dem Seeadlerhaus in der S.-Allende-Straße 32,

die Rampe der Lindwurmbrücke auf der Kannenstieg Seite,

das Kunstwerk "Familie" an der Ebendorfer Chaussee / Lumumbastraße,

der alte Standort der Oase im Brunnenhof und

der Stadtteiltreff Oase in der P.-Neruda-Straße.

Alle Orte können Startpunkt sein, die Oase ist in jedem Fall der Zielpunkt.

Wir hoffen Ihnen und ihren Kindern mit diesem Angebot, unter Einhaltung der Vorschriften, einen schönen Nachmittag zu ermöglichen und wünschen Ihnen viel Spaß bei der Tour durch Nord mit kleinen Aufgaben für die Kinder. Welche dies sein werden? Lassen Sie sich einfach überraschen!

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Di

12

Mai

2020

Plakataktion zeigt Solidarität im Wohngebiet

Am Bürgerhaus Kannenstieg und am Stadtteiltreff „Oase“ sind zwei große Banner mit der Aufschrift „Ein Jeder für Alle – Alle füreinander“ zu sehen. An zahlreichen anderen Punkten in den Stadtteilen finden sich passende Plakate. Das Stadtteilmanagement Kannenstieg/Neustädter See initiierte diese Aktion.

„Die gewählte Aussage ist in den vergangenen Jahren so etwas wie ein Leitmotiv für das bestehende Netzwerk der Einrichtungen und Institutionen in Nord geworden“, erklärt Stadtteilmanager Marcel Härtel. „Viele Angebote, Veranstaltungen und Projekte funktionieren nur gemeinsam und mit der großen Bereitschaft zur Zusammenarbeit und Unterstützung. In den letzten Wochen ist spürbar, wie sehr dieses Miteinander auf nahezu alle Lebensbereiche übergegriffen hat. Die Situation erfordert es.“

Diese Plakataktion sei somit nicht nur als eine Aufforderung zu einem Füreinander gedacht, „sondern vielmehr als ein Zeichen des Respektes und der Anerkennung für die Menschen in den Stadtteilen, die dieses Füreinander in den letzten Wochen in vielen Lebenslagen, im Großen wie im Kleinen leben“, sagt Marcel Härtel.

(Quelle: Volksstimme, 12.05.2020)

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So

10

Mai

2020

Bagger kappt Kabel für Seniorenlift

Bewohner von Wohnpark im Kannenstieg warten drei Wochen auf Reparatur

Weil ein Bagger versehentlich ein Stromkabel gekappt hat und dabei ihr Fahrstuhl beschädigt wurde, mussten Bewohner des Wohnparks „Albert Schweitzer“ drei Wochen Treppen steigen. Gestern konnte die Reparatur beendet werden.

„Wir kommen gar nicht mehr raus“, sagt die 92-jährige Dame am Redaktionstelefon. Sie wohnt in einer Wohnung im Wohnpark „Albert Schweitzer“ und ist wie viele ihrer Nachbarn auf den Rollator angewiesen. Normalerweise bringt sie ein Fahrstuhl zum Eingang des Gebäudes am Hanns-Eisler-Platz. Doch der streikt seit mittlerweile drei Wochen, berichtet sie. Treppen steigen ist zwar möglich, für die älteren Leute aber sehr mühselig. „Das kann doch nicht sein, dass so etwas so lange dauert“, findet sie.

Einrichtungsleiterin Anke Rittner bestätigt den Defekt des Fahrstuhls. Am 20. April gab es in der Mittagszeit einen kurzen Spannungsabfall, berichtet sie. Danach ging beim Lift nichts mehr. Gleich am nächsten Tag waren die Techniker der Fahrstuhlfirma vor Ort und bekamen direkt tiefe Sorgenfalten. Denn schnell stand fest: Eine Reparatur werde nicht so einfach – Motorschaden.

Die Ursache für den Stromausfall konnte ausfindig gemacht werden, berichtet Anke Rittner weiter. Ein Bagger der Baufirma, die vor dem Wohnpark für die neue Straßenbahnstrecke der Magdeburger Verkehrsbetriebe im Einsatz ist, hatte offenbar versehentlich ein Versorgungskabel gekappt. Vermutlich weil der Fahrstuhl in dem Moment in Betrieb war, kam es zu dem schweren Schaden, sagt sie. „So was passiert nun mal bei Bauvorhaben“, sagt Carola Lau, Geschäftsführerin des Einrichtungsträgers Lewida. Deshalb gebe es auch keine Vorwürfe an die Unternehmen. Der Fall werde auch bereits über die Versicherung abgewickelt.

Die Bewohner des betroffenen Gebäudeteils, die dort selbstständig leben und die Wohnungen als Mieter nutzen, wurden über den Ausfall informiert. „Wenn jemand einen Kasten Wasser oder andere Hilfe braucht, sind wir natürlich für die Mieter da“, sagt Anke Rittner. Dennoch sei es eine „schwierige Situation“ für die Senioren.

Die Techniker bestellten zwar gleich das notwendige Ersatzteil. Doch in Zeiten von Corona dauert alles etwas länger und so kommt auch das dringend benötigte Teil erst mit Verzögerung im Kannenstieg an. Doch dann der nächste Schreck: Das Ersatzteil ist kleiner als das benötigte Teil. Weil der Fahrstuhl schon älteren Datums ist, gibt es das passende Element gar nicht mehr zu bestellen. Eine Spezialfirma muss das Teil somit extra anpassen. Wieder verstreicht Zeit, in der die Senioren auf ihren Fahrstuhl verzichten müssen.

Durch die Corona-Krise sind sie ohnehin schon stark gebeutelt. Besuche der Familie sind wochenlang untersagt und dann können sie auch nicht ohne weiteres in den Garten. „Sie sind sehr traurig, dass sie ihre Angehörigen nicht sehen können“, sagt Carola Lau. Ab Montag ändert sich aber die Besuchspolitik. Dann darf ein Angehöriger am Tag für eine Stunde vorbeikommen. Manche wollen pfiffig sein und die Stunde auf mehrere Personen aufteilen, erzählt Anke Rittner. Aber das gehe natürlich nicht.

Beim Volksstimme-Besuch am Freitagmorgen sind die Techniker der Fahrstuhlfirma noch konzentriert an der Arbeit. Seit Mittwoch läuft die Reparatur. Wann sie beendet sein wird und der Fahrstuhl wieder fährt, will der Mann vor Ort nicht abschätzen. Doch am Nachmittag meldet sich Anke Rittner erneut mit der „freudigen Nachricht, dass der Fahrstuhl in unserer Wohnanlage wieder einsatzbereit ist“. Darüber würden sich die Mieter sicher freuen, sagt sie. Somit ist der Weg nicht nur für Besuche der Lieben, sondern auch für den eigenständigen barrierefreien Weg zum Einkauf oder Spaziergang wieder frei.

(Quelle: Volksstimme, 09.05.2020)

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Fr

08

Mai

2020

Vereinsgeburtstag wird 2021 nachgefeiert

MLV Einheit blickt auf 30-jähriges Bestehen zurück / Sportanlage im Kannenstieg soll Ende Juni fertiggestellt sein

Eigentlich stand in diesen Tagen beim MLV Einheit eine große Jubiläumsparty an. Doch wegen Corona und der noch nicht beendeten Sanierung des Kannenstieg-Sportplatzes wird das 30-jährige Bestehen im kommenden Jahr nachgefeiert.

Am 3. Mai 1990 schlossen sich 96 Sportler, davon 88 unter 18 Jahre alt, zusammen und gründeten den Magdeburger Leichtathletikverein „Einheit“ e. V., kurz MLV. Hervorgegangen war der neue Sportverein aus dem 1981 gegründeten Trainingszentrum (TZ) für Leichtathletik, das zu DDR-Zeiten der BSG Einheit angegliedert war, wie der heutige Vereinschef Detlef Näther berichtet: „In den Jahren bis zur Wende konnten viele Kinder zur Kinder- und Jugendsportschule delegiert werden. Mit 10 Jahren kam man zum TZ und mit 12 Jahren hatte man es geschafft oder eben nicht.“

Bekannte Trainer waren damals aktiv im Verein angestellt, zum Beispiel Heike Grabe und Olaf Prenzler, beide seinerzeit Mitglied der DDR-Nationalmannschaft. Viele andere Trainer haben das Gesicht des TZ geprägt, wie Manfred Haase, der noch viele Jahre im MLV aktiv war. Unter den zahlreichen Absolventen war auch eine später sehr erfolgreiche Athletin – Kugelstoßerin Nadine Kleinert.

Mit der Wende wurde die BSG Einheit aufgelöst und die einzelnen Abteilungen gründeten eigene Vereine. So auch die Leichtathleten. „Der neue Verein sollte offen sein. Jetzt ging es ja nicht nur um Delegierungen, sondern um die Freude an der Leichtathletik“, sagt Detlef Nätther.

Noch keine Sportstätte

Eine eigene Sportstätte hatte der junge Verein noch nicht. Im Winter war man in verschiedenen Schulsporthallen untergebracht, im Sommer trainierten die Mitglieder auf dem Sportplatz von Turbine (heute Fortuna) und auf dem Schulsportplatz der früheren Diesterweg-Oberschule.

Als 1992 die Stadt Magdeburg begann, Sportstätten an die Vereine zu verpachten, bewarben sich die MLVer für den Sportplatz am Neuen Sülzeweg. Dieser war bis dahin von der BSG Blau-Gelb des VEB Milchhof genutzt worden, die sich aber einem anderen Verein angeschlossen hatten. „Dort gab es zwar eine Menge zu tun, aber wir hatten eine 400-Meter-Bahn mit Weitsprunganlagen und Kugelstoßring“, sagt Näther. Sogar ein kleines Vereinshaus gehörte dazu. Endlich hatte man ein Zuhause.

Die Freude währte aber nicht lange. Denn die Stadt hatte zwar den Sportplatz verpachtet, aber gleichzeitig auch große Teile verkauft. So rückten 1996 plötzlich Bagger an. Nach vielen Protesten, einschließlich einer Baustellenbesetzung durch die Mitglieder des Vereines, lenkte die Stadt ein und versprach dafür auf dem Rest eine moderne Anlage mit Tartanbahn entstehen zu lassen.

Die Mitgliederentwicklung war sehr gut. Nicht nur zahlenmäßig, sondern auch was die Sportangebote betraf. Zum Start 1990 gab es zwar schon die Gymnastik-Gruppe, aber sonst nur Leichtathletik. Als Erstes bildeten die Väter der Leichtathletik-Kinder die Abteilung Fußball mit einer Kleinfeld-Mannschaft im Erwachsenenbereich, die es auch noch heute gibt, und einer Jugendmannschaft. Zwei weitere Abteilungen entstanden, die es auch heute noch gibt – Badminton und Volleyball.

Risse in der Laufbahn

In der jüngeren Vergangenheit muss der MLV eine Durststrecke ertragen. „Seit 2018 ist unser Platz aufgrund von Rissen in der Laufbahn für Wettkämpfe gesperrt, nach 18 Jahren intensiver Nutzung normal“, sagt Detlef Näther. Seit einem Jahr ist der Sportplatz wegen der Sanierungsarbeiten gänzlich gesperrt. Ein Vereinsleben gibt es kaum noch. Dann kam auch noch Corona, „damit ist die ganze Party nun richtig vermiest“, resigniert der Vereinschef, weil damit die Jubiläumsfeier auch nicht anderswo gefeiert werden kann.

Immerhin einen Lichtblick gibt es: Noch in diesem Monat sollen die Arbeiten für die blaue Tartanbahn beginnen, Ende Juni könnte die Sanierung dann beendet sein. „Dann feiern wir eben nächstes Jahr“, zeigt sich Detlef Näther optimistisch.

(Quelle: Volksstimme, 08.05.2020)

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Do

07

Mai

2020

Bagger graben sich durch Becherstraße

MVB sehen keine größeren Probleme durch Gleisbaustelle

Seit anderthalb Wochen ist die Hauptzufahrt zum Kannenstieg gesperrt. Die nächste Phase der Gleisbauarbeiten der MVB hat ohne größere Probleme begonnen.

Das Baggerballett dreht sich im Takt der Motoren und gräbt sich durch den Asphalt der Johannes-R.-Becher-Straße. Zwischen Hanns-Eisler-Platz und Ebendorfer Chaussee ist für Autofahrer seit anderthalb Wochen kein Durchkommen mehr. Nur Fußgänger und Radfahrer können sich an der Baustelle der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) vorbeischlängeln.

In einem ersten Fazit kann MVB-Sprecher Tim Stein keine größeren Probleme erkennen. „Unserer Einschätzung nach läuft der Verkehr bisher rund“, teilt er auf Volksstimme-Anfrage mit. Kleinere Optimierungen könne man bei einer so großflächigen Umleitung nach so kurzer Zeit aber nicht ausschließen. Auch in Betracht der Tatsache, dass derzeit coronabedingt immer noch weniger Leute unterwegs seien als normal.

Seit 27. April ist die Becherstraße voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt über den Loitscher Weg, eine Ausfahrt ist über die Otto-Nagel-Straße möglich. „Den Verkehrsablauf beobachten sowohl die zuständige Straßenverkehrsbehörde als auch die Bauleute vor Ort, um auf erforderliche Änderungen kurzfristig reagieren zu können“, versichert der MVB-Sprecher.

Lutz Fiedler, Sprecher der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg, steht im regen Kontakt mit dem Verkehrsunternehmen, wie er erklärt. Denn ihn haben in den ersten Tagen der Baustelle einige Bürgerhinweise mit Verbesserungsvorschlägen erreicht. So gab es Fragen zur Zufahrt und zum Zugang des Ärztehauses und dem strikten Halteverbot im Loitscher Weg in Verbindung mit einem Hausbau.

Auch zusätzliche Umleitungs - und Verkehrsschilder am Hanns-Eisler-Platz sowie ein Hinweis zur Umleitungsstrecke der Buslinie 69 wurden vorgeschlagen. „Ich stehe in direkter Verbindung mit der MVB. Die Punkte wurden oder werden zeitnah geklärt beziehungsweise beantwortet“, sagt der GWA-Sprecher.

(Quelle: Volksstimme, 07.05.2020)

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Do

07

Mai

2020

GWA-Sitzung muss erneut ausfallen

Am kommenden Mittwoch, 13. Mai, hätte die nächste reguläre Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg angestanden. Doch auch dieser Termin „muss leider aus den bekannten Gründen ausfallen“, wie GWA-Sprecher Lutz Fiedler mitteilt. Gemeint sind natürlich die Kontaktbeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie.

„Wir sind weiter in aktiver Verbindung mit dem Alten- und Sozial-Zentrum im Bürgerhaus und dem Stadtteilmanagement Kannenstieg und Neustädter See. Das Hilfeportal läuft weiter und es wird niemand alleinegelassen“, erklärt er.

„Wir hoffen auf baldige weitere Lockerungen der Maßnahmen, damit alle sozialen Einrichtungen wieder arbeiten können. Die Menschen brauchen das – mehr denn je“, so Fiedler weiter. Die GWA ist weiterhin per E-Mail an gwa.kannenstieg@gmx.de erreichbar. Dorthin können alle Bürgerhinweise, zum Beispiel zur Gleisbaustelle der MVB (siehe Beitrag rechts), aber auch allen anderen Stadtteilthemen, eingesendet werden. Nächster GWA-Termin wäre – unter Vorbehalt – der 22. Juli.

(Quelle: Volksstimme, 07.05.2020)

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Mi

06

Mai

2020

MVB inspizieren Leitungen auch unter der Woche

Einigung mit dem Betriebsrat

Heute und am morgigen Donnerstag sind auf der Straßenbahnstrecke zwischen Klosterwuhne und Ikea nur Busse unterwegs. Von 8 bis 12 Uhr werden die Oberleitungen in diesem Abschnitt turnusgemäß inspiziert, wie die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) bereits gestern gemeldet hatten.

Üblicherweise werden solche Arbeiten am Wochenende durchgeführt, wenn weniger Fahrgäste als unter der Woche unterwegs sind. Die Volksstimme fragte deshalb bei MVB-Sprecher Tim Stein nach, warum diesmal auch in der Woche inspiziert wird. „Unsere zahlreichen Instandhaltungsmaßnahmen versuchen wir immer so zu planen, dass unsere Fahrgäste so wenig wie möglich von Streckensperrungen und Umleitungen betroffen werden“, erklärt er.

Gleichzeitig habe man aber auch das Wohl der Mitarbeiter im Blick. „Da bereits viele Maßnahmen und Projekte am Wochenende umgesetzt werden, haben wir uns gemeinsam mit dem Betriebsrat darauf verständigt, diese Inspektion am Vormittag unter der Woche – außerhalb des Berufsverkehrs – durchzuführen“, so Stein weiter. Zudem sind coronabedingt weniger Leute unterwegs.

Am kommenden Sonntag steht bereits die nächste Inspektion an: Dann schauen sich die Techniker die Oberleitung zwischen Kastanienstraße und Neustädter See genauer an. „Zwischen 6 und 14 Uhr werden die Straßenbahnlinien 1 und 9 zur Wendeschleife Zoo/Pettenkoferstraße umgeleitet. Wir setzen wieder einen Busersatzverkehr ein“, kündigt der MVB-Sprecher an.

Dieser ist auch heute und morgen im Einsatz. Die Umsteigehaltestelle zwischen Bus und Bahn ist an der Kastanienstraße. Die Linie 1 fährt in dieser Zeit zur Endstelle Neustädter See.

(Quelle: Volksstimme, 06.05.2020)

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Mi

06

Mai

2020

Bürgersprechstunde wieder persönlich möglich

Nachdem das Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See des IB auf Grund der Einschränkungen die Bürgersprechstunde vorübergehend ausgesetzt hatte und sich der Anfragen und Probleme telefonisch oder per Mail annahm, wird im Rahmen der neuen Maßnahmen eine Wiederaufnahme der Sprechzeiten möglich. Statt wie üblicherweise dienstags von 13.00 bis 18.30 Uhr ist der Stadtteilmanager ab sofort jeden Dienstag und Donnerstag von 15.00 bis 17.00 Uhr für Bürgeranliegen im Stadtteilbüro im Stadtteiltreff Oase ansprechbar. In dieser Zeit besteht auch die Möglichkeit, die neue Ausgabe der Stadtteilzeitung zu erhalten. Nachdem die Zeitung weitgehend in den Stadtteilen verteilt worden ist, aber vereinzelte Auslagestellen noch geschlossen oder nur eingeschränkt erreichbar sind, ist die Sprechzeit, eine Gelegenheit, den Lindwurm zu beziehen. Im Bürgerhaus Kannenstieg wurde durch die Mitarbeiterinnen des ASZ ein zweiter Anlaufpunkt geschaffen, in dem die dort bereitgestellte Anzahl an Exemplaren aufgestockt wurde.

Neben der Stadtteilzeitung startete das Stadtteilmanagement eine Plakataktion, die von zahlreichen Einrichtungen und Geschäften in den Stadtteilen positiv aufgenommen wurde. In den vergangenen Wochen und auch weiterhin, werden Einschränkungen das tägliche Leben beeinflussen. Mit diesen Plakaten, an möglichst vielen Punkten in den Stadtteilen, soll nicht nur an das Füreinander in dieser Situation appelliert werden, es soll auch das Miteinander zwischen den Akteuren bekunden, welches auch jenseits von Corona, die Zusammenarbeit in Nord prägt.

Das Stadtteilmanagement steht mit den Sprechern der Arbeitsgruppen Gemeinwesenarbeit in stetigem Kontakt, da momentan auch keine Sitzungen der GWA möglich sind. Unter diesem Aspekt ist die Sprechstunde im Stadtteilbüro auch eine Möglichkeit, neben eigenen Anliegen, auch Informationen über die Aktivitäten in den Stadtteilen zu beziehen, sofern diese nicht über die Webseiten kommuniziert wurden.


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Di

05

Mai

2020

Bahnen fahren nicht zur Endstelle Ikea

Wegen einer Inspektion der Oberleitungen ist die Straßenbahnstrecke in Richtung Ikea am Mittwoch und Donnerstag für jeweils vier Stunden gesperrt. Von 8 bis 12 Uhr wird die Linie 1 zum Neustädter See umgeleitet. Die Bahnen fahren planmäßig nur von/bis Haltestelle Klosterwuhne und dann weiter zum Neustädter See. Die MVB richten einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Der Umstieg zum Ersatzbus erfolgt an der Haltestelle Kastanienstraße. Ein Anschluss an die Straßenbahn ist gewährleistet. Es werden alle Haltestellen am Straßenrand bedient.

(Quelle: Volkstimme: 05.05.2020)

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Di

05

Mai

2020

Haselhoff lockert die Zügel

Sachsen-Anhalt prescht bei den Lockerungen der strengen Corona-Beschränkungen bundesweit deutlich vor. Möglich machen das die niedrigen Infiziertenzahlen im Land.

Als erstes Bundesland hat Sachsen-Anhalt die Kontaktsperren deutlich aufgeweicht. Ab dem heutigen Montag dürfen fünf Personen zusammen unterwegs sein, auch wenn sie nicht in einem Haushalt leben. Bisher war nur die Begleitung von einem Menschen außerhalb des Haushalts erlaubt. Das beschloss die schwarz-rot-grüne Landesregierung am Sonnabend in Magdeburg.

Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) sagte, dass Sachsen-Anhalt vergleichsweise wenige bestätigte Corona-Infizierte hat. Allein Mecklenburg-Vorpommern steht besser da. Zuletzt waren in Sachsen-Anhalt innerhalb eines Tages nur zwei neue Fälle dazugekommen. Diese Entwicklung erlaube dem Land jetzt einen „erheblichen Schritt nach vorn“, sagte Haseloff. Zugleich betonte er: „Wir müssen korrekturfähig bleiben.“ Die neue Verordnung gilt bis zum 27. Mai.

Die Regierung strebt an, dass Restaurants, Kneipen und Cafés ab dem 22. Mai – also vor Pfingsten – wieder öffnen dürfen. Das gilt für die Außen- und auch die Innengastronomie. Voraussetzung ist, dass die Infektionszahlen im Land weiter gering bleiben.

Zudem müssen Gastronomen Hygiene- und Abstandsbestimmungen einhalten. Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) will erreichen, dass die Nachbarbundesländer im gleichen Zeitraum öffnen.

Feiern und Grillen auf öffentlichen Plätzen und Anlagen bleiben unabhängig von der Personenzahl verboten.

Ab dem 11. Mai soll in Alten- und Pflegeheimen eine Stunde Besuch pro Tag von einer Person erlaubt sein. Die Gäste müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen, der vom Heim gestellt werde.

In Krankenhäusern gilt dagegen weiter ein generelles Besuchsverbot.

 

Das ist der aktuelle Stand:

  • Training in den Vereinen wird wieder erlaubt – allerdings unter Auflagen. Sport ist nur im Freien und in Gruppen von maximal fünf Menschen erlaubt. Ein Kontakt muss ausgeschlossen sein. Wettkämpfe bleiben verboten, Umkleidekabinen und Sportgaststätten gesperrt. Zuschauer sind verboten. Möglich sind jetzt etwa Reiten, Tennis, Leichtathletik und Rudern. Aber auch Fußball-Training in Kleingruppen, wenn ein 1,5-Meter-Abstand eingehalten wird.
  • Schwimmbäder und Sportanlagen bleiben geschlossen. Gesundheitsministerin Grimm-Benne (SPD) will erst wissenschaftliche Erkenntnisse abwarten, ob Chlor im Wasser das Coronavirus zuverlässig abtötet. Es werde aber nach einer Lösung gesucht, um die Freibadsaison – etwas später als gewöhnlich – starten lassen zu können.
  • Auf Spielplätzen darf ab dem 8. Mai wieder getollt werden, wenn die Landkreise dies im Einzelfall oder per Allgemeinverfügung erlauben.
  • Die Maskenpflicht in Läden sowie Bus und Bahn bleibt. Sie gilt künftig aber erst für Kinder ab 6 Jahren. Gehörlose und schwerhörige Menschen sowie ihre Begleitpersonen sind von der Maskenpflicht ausgenommen. Ebenso Menschen, denen aus gesundheitlichen Gründen oder wegen einer Schwangerschaft das Tragen einer Maske nicht möglich oder zumutbar ist.
  • Ab Montag dürfen Geschäfte mit einer Ladenfläche von mehr als 800 Quadratmetern unter Auflagen wieder öffnen. Auf einer Fläche bis zu 800 Quadratmetern darf sich ein Kunde je 10 Quadratmeter aufhalten, darüber hinaus muss es pro Kunde 20 Quadratmeter Platz geben.
  • Auch Friseure, Massage- und Fußpflegepraxen, Nagel- und Kosmetikstudios sowie Fahrschulen dürfen wieder öffnen. Ebenso Museen und Bibliotheken.
  • Sachsen-Anhalt beschränkt die Kirchen wegen der Corona-Pandemie nicht mehr bei Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen. Die Kirchen und Religionsgemeinschaften müssen Hygienestandards selbst umsetzen. Bisher waren Zusammenkünfte zu Gottesdiensten in Kirchen noch untersagt.
  • Die Grundschulen öffnen wieder ihre Pforten für den Unterricht. Ab heute kehren zunächst die Viertklässler zurück.
  • Die Landespolizei hat seit dem 3. April bei knapp 137 500 Kontrollen mehr als 500 Ordnungswidrigkeiten geahndet. In 134 Fällen wurde Strafanzeige gestellt. Anzeigen bekamen fast nur Menschen, die sich trotz Verbots zu Feiern, größeren Versammlungen oder Picknicks in der Öffentlichkeit trafen (129 von 134 Straftaten). Zwei Drittel aller Ordnungswidrigkeiten (352 Fälle) beruhten darauf, dass sich Menschen nicht an die Kontaktverbote hielten.
  • Sachsen-Anhalt hat Soloselbstständigen und kleineren Unternehmen bislang 180,3 Millionen Euro Corona-Soforthilfe in Form von Zuschüssen gezahlt. Rund 42 400 Anträge sind laut Wirtschaftsministerium eingegangen. 21 700 Soforthilfen wurden bislang bewilligt. 

(Quelle: Volkstimme: 04.05.2020)

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Di

05

Mai

2020

GWA Sitzung im Kannensteig abgesagt

Der nächste, im Jahresplan stehende, Termin, der 13.05., 

muss leider aus den bekannten Gründen als GWA-Treffen für den Kannenstieg ausfallen.

Wir sind weiter in aktiver Verbindung mit dem ASZ im Bürgerhaus und mit dem Stadtteilmanagement Kannenstieg und Neustädter See. Das Hilfeportal läuft weiter und es wird niemand alleine gelassen. Auch zur Straßenbahn-Baustelle gibt es inzwischen Anfragen per e-Mail oder telefonisch, die jeweils beantwortet oder weitergeleitet werden.

Wir hoffen auf baldige weitere Lockerung der Maßnahmen, damit alle sozialen Einrichtungen wieder arbeiten können. Die Menschen brauchen das - mehr denn je.

Weitere Infos wie immer auf www.kannenstieg.net

Ansonsten bleiben Sie schön gesund und passen Sie auf sich auf!

Beste Grüße!

 Lutz Fiedler

GWA Sprecher MD-Kannenstieg

gwa.kannenstieg@gmx.de

Tel. 0157 52635042 

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Mo

27

Apr

2020

Querung zur Ringauffahrt ist doch möglich

Gleisbaustelle ab Montag im Kannenstieg: An Behelfsausfahrt kann geradeaus gefahren werden

An der Behelfsausfahrt aus dem Kannenstieg an der Otto-Nagel-Straße kann doch geradeaus in Richtung Auffahrt Magdeburger Ring gefahren werden. Das hat jetzt Tim Stein, Sprecher der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB), klargestellt. Anfang der Woche hatte die Stadtverwaltung auf Anfrage mitgeteilt, dass es nicht möglich sei, die Ampel an der Ringabfahrt zur Ebendorfer Chaussee so zu schalten, dass eine Geradeausfahrt möglich ist. Das sei aber eine veraltete Information gewesen, so Stein.

Bereits seit einer Woche kann die extra angelegte Baustraße genutzt werden. Seitdem ist auch die Ringabfahrt gesperrt. Am kommenden Montag greift mit der Vollsperrung der Johannes-R.-Becher-Straße nun der eigentliche Grund für diese Umleitung. Dort wird der nächste Abschnitt der neuen Straßenbahnstrecke durch den Kannenstieg angegangen.

Im Bereich zwischen Hanns-Eisler-Platz und Einfahrt Apotheke wird dann gearbeitet.

Die Hauptumleitung führt über den Loitscher Weg. Dort gilt ab Montag ein beidseitiges Halteverbot, damit unter anderem auch der Bus der Linie 69 dort entlangfahren kann. Um den Anwohnern des Loitscher Wegs eine alternative Parkmöglichkeit anzubieten, richten die MVB einen Parkplatz auf einer Fläche in der Nähe der Kreuzung Ebendorfer Chaussee/Milchweg ein, wie Tim Stein gestern mitteilte. Entsprechende Anfragen waren an das Verkehrsunternehmen von Anwohnern herangetragen worden.

„Wir möchten uns bei der Gemeinwesenarbeitsgruppe im Kannenstieg für die gute Zusammenarbeit bedanken, da sie viele Fragen der Anwohner vor Ort bündelt und an uns weitergibt. Dies ist besonders vor dem Hintergrund, dass die geplante Bürgerversammlung aufgrund der Corona-Situation ausfallen musste, besonders wertvoll“, erklärte Stein weiter.

(Quelle: Volksstimme, 25.04.2020)

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Fr

24

Apr

2020

Fahndung nach Post-Überfall

Zwei Männer rauben Geschäft im Kannenstieg-Center aus

Am frühen Mittwochabend kreiste der Polizeihubschrauber über den nördlichen Stadtteilen. Er war auf der Suche nach zwei Männern, die unmittelbar zuvor eine Postfiliale überfallen hatten. Gegen 17.50 Uhr, kurz vor Ladenschluss, hatten die beiden maskierten Personen das Geschäft im Kannenstieg-Center betreten. Mit vorgehaltenen Messern forderten sie Bargeld von den Mitarbeiterinnen. Eine der beiden Frauen gab den Räubern eine Summe im unteren vierstelligen Bereich. Daraufhin verließen die Täter das Einkaufszentrum am Hanns-Eisler-Platz.

Die sofort alarmierte Polizei setzte neben dem Hubschrauber auch einen Fährtenhund ein, um den Räubern auf die Spur zu kommen. Doch die Suche blieb erfolglos. Die Kripo übernahm vor Ort die Ermittlungen und sicherte Spuren. Videoüberwachungsmaterial wurde beschlagnahmt und wird nun ausgewertet. Die beiden Mitarbeiterinnen des Geschäfts, 33 und 43 Jahre alt, blieben körperlich unverletzt.

Die Polizei beschreibt die Täter wie folgt:

Täter 1: circa 165 bis 175 Zentimeter groß, kräftige Statur, bekleidet mit grauem Kapuzenpullover und schwarzer Hose; Täter 2: circa 170 bis 180 Zentimeter groß, schwarz bekleidet, schwarzes Bandana-Tuch, blaue Handschuhe.

Hinweise nimmt die Kripo unter Telefon 546 51 96 entgegen.

(Quelle: Volksstimme, 24.04.2020)

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Mi

22

Apr

2020

Kannenstieg: Überquerung zur Ringauffahrt nicht möglich

Baustraße führt nur auf die Ebendorfer Chaussee / Brückenarbeiten dauern sechs Monate / Verkehr in beiden Richtungen nur einspurig

Seit dem vergangenen Sonntag ist die Ringabfahrt zur Ebendorfer Chaussee in Richtung Süden gesperrt. Die Maßnahme ist Vorbote für die in der kommenden Woche beginnende Sperrung der Johannes-R.-Becher-Straße. Dann wird in Höhe der Ringabfahrt die Baustraße in Betrieb genommen, die während der Sperrzeit die Ausfahrt aus dem Wohngebiet Kannenstieg über die Otto-Nagel-Straße ermöglicht.

Im Zuge der Berichterstattung über die geplante Baumaßnahme der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) hatte Marcel Härtel, Stadtteilmanager für Kannenstieg und Neustädter See, angeregt, die Ampelschaltung an der Ringabfahrt so anzupassen, dass dann auch die Möglichkeit besteht, geradeaus zur Auffahrt auf den Magdeburger Ring in Richtung Innenstadt zu fahren. Auch Lutz Fiedler, Sprecher der AG Gemeinwesenarbeit Kannenstieg, hatte diesen Vorschlag unterstützt.

Umfangreiche Abstimmung

Bislang konnte man an der Abfahrt nur nach links und rechts auf die Ebendorfer Chaussee abbiegen. Und das wird auch während der Zeit der Umleitung so bleiben, wie Rathaussprecher Michael Reif mitteilt. Auf Volksstimme-Anfrage erklärt er zu dem Vorschlag: „Der Kfz-Verkehr aus dem Kannenstieg wird nach rechts oder links in die Ebendorfer Chaussee abbiegen können, darf aber weiterhin nicht die Ebendorfer Chaussee zur gegenüberliegenden Ringauffahrt überqueren.“ Zwar werde tatsächlich derzeit die Ampelsteuerung an der Abfahrt umprogrammiert, weshalb die Sperrung dort bereits jetzt gilt, eine Woche vor dem eigentlichen Baustart in der Becherstraße. Dem sei aber ein umfassender und längerer Abstimmungsprozess vorausgegangen, erklärt Reif, bei dem unter anderem der Öffentliche Nahverkehr, die Baustelle selbst, die unterschiedlichen Wegebeziehungen und die Ampeln im Umfeld berücksichtigt worden seien. Eine Überquerung der Straße war beim Ergebnis dieser Abstimmung nicht vorgesehen.

Reparaturen an Brücke

Zeitgleich mit der Sperrung der Ringabfahrt wurde auch die Verkehrsführung auf der Ebendorfer Chaussee geändert. Im Bereich der Brücke wird der Verkehr derzeit in beiden Richtungen auf den beiden südlichen Fahrbahnen entlanggeleitet. Die nördlichen Spuren sind abgesperrt. Dort wird das städtische Tiefbauamt in den kommenden Wochen und Monaten aktiv sein, um Schäden am Brückenbauwerk zu reparieren. Nach dem Ende der ersten Bauphase werde die Verkehrsführung geändert, sie bleibe aber in beiden Fahrtrichtungen weiterhin einspurig, so Michael Reif.

„Die Bauarbeiten an der Ringbrücke über die Ebendorfer Chaussee nehmen voraussichtlich rund sechs Monate in Anspruch“, kündigt der Stadtsprecher an.

Die Baumaßnahme der MVB für die neue Straßenbahnstrecke im Kannenstieg wird noch länger andauern. Mindestens bis Mai 2021 bleibt die Ringabfahrt deshalb gesperrt. Im Anschluss an den Streckenbau wird der ein Kilometer lange Abschnitt noch an die bestehenden Gleise der Linie 1 auf der Ebendorfer Chaussee angeschlossen.

(Quelle: Volksstimme, 22.04.2020)

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So

19

Apr

2020

Reparaturen an Ringbrücke

Wie gestern berichtet, wird die Abfahrt vom Magdeburger Ring zur Ebendorfer Chaussee in Richtung Halberstadt ab dem morgigen Sonntag voll gesperrt. Grund ist der bevorstehende Beginn der nächsten Bauphase für die zweite Nord-Süd-Verbindung der Magdeburger Verkehrsbetrieb (MVB) im Kannenstieg.

Wie die Stadtverwaltung mitteilt, kommt es auf der Ebendorfer Chaussee noch aus einem weiteren Grund zu Verkehrseinschränkungen. Denn zeitgleich erfolgen Reparaturen am Beton der Brücke über den Magdeburger Ring. In beiden Richtungen wird im Baustellenbereich jeweils nur ein Fahrstreifen zur Verfügung stehen.

Nach der Sperrung der Ringabfahrt am Sonntag wird zunächst an der dortigen Ampel ein neues Lichtsignalzeitenprogramm übertragen, dass die Verkehrsführungen während der Bauzeit berücksichtigt. Diese soll mindestens bis Mai 2021 dauern.

(Quelle: Volksstimme, 18.04.2020)

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Fr

17

Apr

2020

Hauptzufahrt zum Kannenstieg wird gekappt


MVB verlagern Baustelle für neue Straßenbahnstrecke / Vollsperrung der Johannes-R.-Becher-Straße ab 27. April

Am 27. April startet die nächste Bauphase für die neue Straßenbahnstrecke durch den Kannenstieg. Dazu wird die Hauptzufahrt über die Johannes-R.-Becher-Straße voll gesperrt.

Die Vorbereitungen für diesen nächsten Bauabschnitt für die 2. Nord-Süd-Verbindung der Straßenbahn laufen bereits seit einigen Wochen. An der Einfahrt zum Loitscher Weg wurde die Abbiegespur um mehrere Meter verlängert. Außerdem wurde quer über die grüne Wiese zwischen der Otto-Nagel-Straße und der Ringabfahrt zur Ebendorfer Chaussee eine Asphaltschicht gezogen. Dort soll künftig der Verkehr aus dem Kannenstieg herausgeleitet werden, die Einfahrt erfolgt hauptsächlich über besagten Loitscher Weg.

Eigentlich hätten die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) die Anwohner des Kannenstiegs auf einer Bürgerversammlung über diese neuen Einschränkungen informieren wollen. Doch die Corona-Pandemie habe das verhindert, wie MVB-Sprecher Tim Stein erklärt. Deshalb wird per Pressemitteilung darüber aufgeklärt.

Offizieller Start der nächsten Bauphase wird am 27. April sein. Dann wird die Johannes-R.-Becher-Straße zwischen der Straße Kannenstieg und den Einfahrten zum Innenhof der Zehngeschosser beziehungsweise Apotheke voll gesperrt. Der Verkehr in den Stadtteil hinein soll dann über den Loitscher Weg geleitet werden. Hinaus kann es auch über die Behelfsausfahrt in der Nagelstraße gehen. Eine Einfahrt ist nicht möglich, die kurze Strecke wird als Einbahnstraße ausgewiesen. Um den Verkehrsfluss zu sichern, werden zusätzlich diverse Parkverbote eingerichtet.

In diesem Zusammenhang wird auch die Ringabfahrt in Richtung Süden gesperrt, damit die Autos an dieser Stelle auf die Ebendorfer Chaussee fahren können. Diese Sperrung gilt bereits ab dem kommenden Sonntag, 19. April, weil die Ampelschaltung entsprechend angepasst werden soll. Autofahrer auf dem Ring sollen die nächste Ausfahrt nehmen. Alternativ kann auch für die Ein- oder Ausfahrt zum Kannenstieg der Ringanschluss am Neuen Sülzeweg genutzt werden.

Im ersten Schritt müssen Trink-, Abwasser-, Elektro- und Fernwärmeleitungen verlegt oder neu gebaut werden. Die einen Kilometer lange Strecke soll bis Mitte 2021 fertiggestellt sein, wie Tim Stein ankündigt. Dabei wird die Baustelle noch irgendwann in den letzten Abschnitt in Richtung Ebendorfer Chaussee wandern. Danach steht noch der Anschluss an die Gleise auf der Ebendorfer Chaussee und die geplante Fortführung der Strecke in den Milchweg an.

Für diesen 5. Bauabschnitt der 2. Nord-Süd-Verbindung der Straßenbahn besteht allerdings noch kein Baurecht. Ziel der Strecke soll der Damaschkeplatz sein.

(Quelle: Volksstimme, 17.04.2020)

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Fr

17

Apr

2020

Vorschläge und Vertrauen im Kannenstieg

Welche Auswirkungen die nun angekündigten Baumaßnahmen der MVB auf die Anwohner im Kannenstieg haben werden, muss sich erst noch zeigen. Stadtteilmanager Marcel Härtel kann nur bestätigen, dass die Arbeiten an der neuen Straßenbahnstrecke derzeit auf Hochtouren laufen. „Es ist ständig was los“, sagt er.

Ob die geplante Umleitung über den Loitscher Weg funktionieren wird, müsse sich erst zeigen. „Man muss gucken, wie sich das dort entwickelt“, sagt er. Weiterhin hat er die Anregung, dass an der Ampel an der Ringabfahrt Ebendorfer Chaussee auch die Möglichkeit der Überquerung zur Ringauffahrt gegeben wird.

Steffi Albers vom Alten- und Service-Zentrum Kannenstieg ist „ganz optimistisch, dass es zügig weitergeht“. Vor der Tür der Einrichtung liegen bereits die Gleise. „Es ist aber schwierig für die älteren Leute die Straßenseite zu wechseln“, erklärt sie.

Lutz Fiedler, Sprecher der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg, hat „volles Vertrauen“, dass die MVB die Umleitungen so einrichten, dass der Verkehr fließen kann, die Fußwege frei bleiben und der Rettungsdienst alle Eingänge erreichen kann. Dass es keine Infoveranstaltung geben kann, sei angesichts der Lage verständlich. Die Idee des Stadtteilmanagers, von der Otto-Nagel-Straße eine Überquerung zur Ringauffahrt zu ermöglichen, unterstützt er. „Wichtig ist, dass dieser Abschnitt so schnell wie möglich beendet wird.“ Bislang gebe es aber keine Hinweise von Bürgern. Sollten Anwohner Fragen zu den Baumaßnahmen haben, könnten sie sich per E-Mail an gwa.kannenstieg@gmx.de an ihn wenden, so Lutz Fiedler.

(Quelle: Volksstimme, 17.04.2020)

 

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Do

16

Apr

2020

Mann stirbt nach Wohnungsbrand

Feuer brach am Mittwochmorgen in Zehngeschosser im Kannenstieg aus

Bei einem Wohnungsbrand im Stadtteil Kannenstieg ist am frühen Mittwochmorgen ein Mensch ums Leben gekommen. Gegen vier Uhr wurden die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei von einem Zeugen zu einem Zehngeschosser in der Johannes-R.-Becher-Straße gerufen. Der Mieter des Wohnhauses hatte zunächst den ausgelösten Rauchmelder in einer Nachbarwohnung gehört. Außerdem konnte er bereits den Rauchgeruch im Treppenhaus wahrnehmen.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Magdeburger Berufsfeuerwehr begannen diese unverzüglich mit den Löscharbeiten in der Wohnung in der vierten Etage des Hauses. Dabei fanden sie auch eine leblose Person. Unverzüglich wurden Reanimationsmaßnahmen eingeleitet und der Mann konnte zunächst in das Klinikum Olvenstedt eingeliefert werden. Dort verstarb der 51-Jährige jedoch kurze Zeit später trotz aller Rettungsversuche infolge seiner Verletzungen, die er bei dem Feuer erlitten hatte.

Zigarette als Auslöser?

Am Mittwochvormittag untersuchten dann Kriminalbeamte der Magdeburger Polizei den Brandort in der Wohnung des Mannes. Eine genaue Angabe zur Ursache des Feuers konnte gestern aber noch nicht gegeben werden, wie ein Polizeisprecher am Nachmittag mitteilte. „Jedoch scheint es nicht ausgeschlossen zu sein, dass eine auf dem Tisch liegengelassene Zigarette zum Schwelbrand geführt haben könnte“, erklärte er.

Weitere Personen seien durch den Brand glücklicherweise nicht verletzt worden, so der Polizeisprecher weiter. Wie hoch der durch das Feuer entstandene Schaden in der Wohnung ist, war aber gestern ebenfalls noch unklar.

(Quelle: Volksstimme, 16.04.2020)

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Do

16

Apr

2020

Neue Bauphase für Straßenbahnstrecke

Am 27. April beginnt in der Johannes-R.-Becher-Straße eine neue Bauphase bei den Arbeiten für die neue Straßenbahntrasse. Die Baustelle rückt dann weiter in Richtung Ebendorfer Chaussee vor. Eine Vollsperrung der Becherstraße ist die Folge. Die Hauptumleitung soll dann über den Loitscher Weg führen, weshalb die Abbiegespur in den vergangenen Tagen auch bereits verlängert wurde. Weitere Details zu den geplanten Baumaßnahmen lesen Sie morgen in Ihrer Magdeburger Volksstimme.

(Quelle: Volksstimme, 16.04.2020)

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Do

16

Apr

2020

Ringabfahrt wird ein Jahr lang gesperrt

Die Abfahrt vom Magdeburger Ring zur Ebendorfer Chaussee ist für Fahrzeuge aus Richtung Autobahn 2 ab Sonntag, 19. April, gesperrt. Der Verkehr wird über die Anschlussstelle Olvenstedter Graseweg/Hundisburger Straße umgeleitet. Grund sind die geplanten Bauarbeiten für die 2. Nord-Süd-Verbindung der MVB im Kannenstieg. Die Abfahrt zur Ebendorfer Chaussee wird bis Mai 2021 als Ausfahrt für den Kfz-Verkehr aus dem Wohngebiet Kannenstieg genutzt. Dafür wird eine vorübergehende Straßenverbindung von der Otto-Nagel-Straße zur Ringabfahrt geschaffen.

(Quelle: Volksstimme, 16.04.2020)

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Di

14

Apr

2020

Bastelaktion zu Ostern

Durch den Corona Virus entfiel das KUNTERBUNT Frühlingsfest am 03.04.2020. Am Tag des geplanten Festes bekamen Kinder aus den Stadtteilen Neustädter See und Kannenstieg das vorgesehene Bastelmaterial kontaktlos nach Hause geliefert. Vierzig Tüten waren vorbereitet und fanden, nach Anmeldungen, kreative Abnehmer. So konnten die Kinder zu Hause basteln und in einem kleinen Video-Clip führen wir alles wieder zusammen. Ein Stück Gemeinsamkeit in Tagen der Kontaktbeschränkungen und vor allem eine Menge kreativen Spaß für die Kinder. Danke für Eure tollen Rückmeldungen in Form von Bildern und Worten.

https://www.youtube.com/watch?v=7In-HtpEz2o

(Quelle: Stadtteilmanagement Nord des IB)

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Do

09

Apr

2020

Mai- Ausgabe der Stadtteilzeitung steht an

Anfang Mai steht die nächste Ausgabe der Stadtteilzeitung "Der Lindwurm" auf dem Programm. In der momentanen Situation möchte die Zeitung den treuen Leserinnen und Lesern mit der 45.Ausgabe ein Stück Gewohntes liefern.

In der neuen Ausgabe sollten, wie gewohnt, Artikel über unterschiedliche Aktivitäten in den Stadtteilen zu finden sein. Alles Wissenswerte und Neues soll seinen Platz finden. Nun haben wir eine besondere Situation und so möchte Der Lindwurm auch darauf eingehen.

In den letzten Tagen und Wochen sind besondere Geschichten und Aktivitäten entstanden. Darüber möchte die Zeitung berichten. Daher erfolgt heute ein besonderer Aufruf. Senden Sie an der.lindwurm@gmx.de Ihre Geschichten und Erlebnisse.

Was suchen wir?

Wir verfolgen u.a. die erstellte Seite helfenjetzt.de, die im Kannenstieg Angebote zur Nachbarschaftshilfe koordiniert, wir entdecken einen neuen Youtube Kanal vom Hort Weltentdecker, wir erleben Unterstützung durch Senioren, die Masken nähen oder Bewohnerinnen, die Einrichtungsmitarbeiter in die Handhabung von Nähmaschinen einführen. Viele kleine und kreative Dinge haben sich entwickelt und passieren jeden Tag aufs Neue.

Diese Dinge möchte die neue Ausgabe der Stadtteilzeitung aufnehmen und darüber berichten. Wie erleben Sie diese Tage und Wochen? Wie nehmen Sie die besonderen Umstände wahr und wie bewältigen Sie die Herausforderungen?

Senden Sie uns bis zum 19.04.2020 Ihre Beiträge und besonders schön wären auch einige Bilder zu den Texten.

Weiterhin möchten wir die Ausgabe im Mai auch zu Ihnen bringen. Momentan denken wir darüber nach, welche Einrichtungen beliefert werden können. Alle Auslagepunkte werden sicherlich nicht beliefert werden können, da noch nicht abzusehen ist, wer wann wieder seine Türen öffnet. Daher können Sie uns gerne mitteilen, wenn Sie die neue Ausgabe in den Briefkasten geliefert bekommen möchten. Dabei weisen wir daraufhin, dass eine persönliche Zustellung nur im Wohngebiet Neustädter See und Kannenstieg möglich ist. Die weiteren Ausgabepunkte werden wir im Mai bekannt geben. Je nach der dann vorliegenden Situation.

In diesem Sinne, bleiben Sie uns treu und finden Sie Ihren Beitrag in der neuen Ausgabe wieder. 

(Quelle: Stadtteilmanagement Nord)

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Fr

03

Apr

2020

Senioren in Nord trotzen der Corona-Krise

Gemeinschaftsgefühl untereinander hält auch während der Schließung des ASZ Kannenstieg an

Das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Kannenstieg ist auch in der Coronakrise für seine Besucher da. Die Seniorinnen engagieren sich derweil von daheim aus und nähen Mundschutze für ein Pflegeheim.

Alle 14 Tage lassen die Seniorinnen der Nähgruppe im Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Kannenstieg die Nähmaschinen rattern. Normalerweise. In Zeiten von Corona und Abstandsgeboten können die regelmäßigen Treffen in geselliger Runde im Bürgerhaus natürlich nicht stattfinden.

Das hält einige der Damen aber nicht davon ab, aktiv zu werden. Ganz im Gegenteil, wie ASZ-Mitarbeiterin Steffi Albers berichtet. „Brunhilde Spring und Marion Gödecke haben zu Hause bis jetzt schon 50 provisorische Atemschutzmasken angefertigt“, erzählt sie. In der Vergangenheit hatte die Nähgruppe schon für das Elternhaus der Uniklinik und einen Verein, der sich für Kinder in Nepal engagiert, genäht.

Die Mundschutze hat Steffi Albers an das Pflegeheim „Haus Heideweg“ übergeben. Die Einrichtungsleitung nahm das Angebot dankend an. „Im Namen der Bewohner und Mitarbeiter möchten wir den Damen nicht nur für ihre Unterstützung in dieser besonderen Zeit, sondern auch für die vielen Jahre der guten Zusammenarbeit und des herzlichen Miteinanders danken“, teilt der Heimträger, die Wohnen und Pflege Magdeburg gemeinnützige GmbH, mit.

Ohnehin sei der Zusammenhalt in diesen Krisenzeiten sehr groß, erklärt Steffi Albers. Als sie kürzlich ihren Geburtstag feierte, haben sie trotz der Schließung des ASZ viele der Besucher angerufen, um zu gratulieren. Andersherum haben sie und ihre Kollegin Annette Münzel viele Senioren angerufen, um zu erfahren, wie die Lage bei ihnen ist und ob sie Unterstützung benötigen. „Dabei haben wir nochmals ermutigt, körperliche Distanz zu wahren, aber gleichzeitig sozialen Zusammenhalt zu pflegen“, erklärt die ASZ-Mitarbeiterin. Alle Angerufenen hätten bestätigt, dass sie viel telefonischen Kontakt innerhalb der Gruppen pflegen.

Dass das ASZ Kannenstieg weiterhin telefonisch erreichbar ist, wenn Hilfe benötigt wird oder jemand einfach nur ein Gespräch führen will, haben sie dabei auch übermittelt. „Gerade jetzt in dieser schwierigen Zeit zahlt sich unsere Arbeit für die Senioren aus, dass sie über all die Jahre hier im ASZ die Möglichkeit hatten, sich kennenzulernen, sich aufgehoben in einer Gemeinschaft zu fühlen und Beziehungen zu knüpfen, die in schweren Zeiten wertvoll sind. Es gibt sehr viel Hilfsbereitschaft und Engagement“, erklärt Steffi Albers. Deshalb sei sie „ganz optimistisch, dass wir die Krise gemeinschaftlich gut meistern“.

(Quelle: Volksstimme, 03.04.2020)

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Do

02

Apr

2020

Basteltüten für Kinder

Stadtteilmanagement in Nord liefert Materialien nach Hause

Für den morgigen Freitag hatte das Stadtteilmanagement Kannenstieg/Neustädter See im Rahmen der „Kunterbunt“-Projektreihe gemeinsam mit dem Bürgerverein Nord und dem Stadtteiltreff „Oase“ ein Frühlingsfest geplant. Auf Grund der Corona-Krise musste die Veranstaltung jedoch abgesagt werden.

„Besondere Situationen machen erfinderisch, daher starten wir einen Aufruf zu einer kontaktfreien Mit-Mach-Aktion“, erklärt Stadtteilmanager Marcel Härtel. Die bereits vorbereiteten Bastelmaterialien für das Frühlingsfest wurden dazu für Kinder aus dem Stadtteil zusammengestellt und verpackt. Vierzig Basteltüten stehen nun bereit.

Interessenten können eine E-Mail an der.lindwurm@gmx.de senden. „Bitte geben Sie Ihren Namen, das Alter des Kindes und Ihre Anschrift an. Beteiligen können sich ausschließlich Kinder aus dem Stadtteil“, erklärt Härtel weiter. Anhand des zeitlichen Eingangs der E-Mails wird dann eine Teilnahmeliste erstellt. Einsendeschluss ist heute um 18 Uhr.

Morgen ab 13 Uhr werden die Tüten dann – natürlich kontaktfrei – nach Hause geliefert. „Wir möchten Bilder von dieser Aktion machen, die dann in einem kleinen Videoclip und in der Bildergalerie der Webseite www.neustaedtersee.de dokumentiert werden“, weist der Stadtteilmanager vorsorglich hin.

„Damit möchten wir zeigen, dass auch in einer schwierigen Zeit, Chancen bestehen, ein Stück Gemeinsamkeit zu ermöglichen. Auch wenn wir alle nicht zusammenkommen können. Wir möchten den Kindern zeigen, dass sie zwar jetzt zu Hause bleiben müssen, aber nicht allein sind“, beschreibt er die Idee der Aktion.

Die Eltern sind zudem dazu aufgerufen, Bilder davon zu machen, wie die Kinder basteln und von den Ergebnissen. Am Karfreitag soll die Aktion enden. „Bis zu diesem Tag möchten wir Ihre Bilder gesammelt haben, um entsprechend die Arbeiten am Video starten zu können“, so Marcel Härtel. Die Bilder sollten einfach im jpeg-Format an die gleiche E-Mail-Adresse geschickt werden.

(Quelle: Volksstimme, 02.04.2020)

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Do

02

Apr

2020

Blindenverband ist trotz Corona weiter erreichbar

Der Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen-Anhalt e. V. (BSVSA) hat den individuellen Besucherverkehr in seiner Geschäftsstelle und den vier Beratungsstellen im Land eingestellt. Dazu gehört auch die Einrichtung am Hanns-Eisler-Platz 5. Dies betrifft alle persönlichen Beratungen, den Hilfsmittelverkauf und auch sämtliche Aktivitäten in den Regional- und Selbsthilfegruppen. Den Selbsthilfegruppen wurde empfohlen, alle Veranstaltungen bis auf Weiteres abzusagen.

Man folge damit der Empfehlung von Wissenschaft und Bundesregierung, umfassend auf soziale Kontakte zu verzichten, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, wie der Verein informiert. Auch das „Blickpunkt Auge“-Beratungsmobil fährt bis auf Weiteres nicht durchs Land.

Die Mitarbeiter des BSVSA stehen aber weiterhin telefonisch unter 289 62 31 sowie per E-Mail an magdeburg@bsvsa.org zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bsvsa.org.

(Quelle: Volksstimme, 01.04.2020)

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Di

31

Mär

2020

Bastelaktion "kontaktfrei" statt zum Frühlingsfest

Am Freitag plante das Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See im Rahmen der "KUNTERBUNT"-Projektreihe, gemeinsamt mit dem Bürgerverein Nord und dem Stadtteiltreff Oase, ein Frühlingsfest. Auf Grund der derzeitigen Situation musste die Veranstaltung abgesagt werden.

Besondere Situationen machen erfinderisch, daher startet heute ein Aufruf zu einer kontaktfreien Mit-Mach-Aktion.

Die vorbereiteten Bastelmaterialien für das Frühlingsfest wurden für Kinder aus dem Stadtteil zusammengestellt und verpackt. Vierzig Basteltüten stehen bereit und die Aktion soll folgendermaßen ablaufen.

Wenn ihr Kind zu Ostern basteln möchte und einer der Tüten bekommen soll, schicken Sie einfach eine E-Mail an: der.lindwurm@gmx.de.

Bitte geben Sie Ihren Namen, das Alter des Kindes und Ihre Anschrift an. Beteiligen können sich ausschließlich Kinder aus dem Stadtteil.

Anhand des zeitlichen Eingangs Ihrer Mail erstellen wir eine Teilnahmeliste. Einsendeschluss für Ihre Mails ist Donnerstag 18.00 Uhr.

Am Freitag, 03.04.2020 ab 13.00 Uhr werden die Tüten kontaktfrei nach Hause geliefert.

Was sollten Sie bei dieser Aktion beachten?

Wir möchten Bilder von dieser Aktion, die dann in einem kleinen Videoclip und in der Bildergalerie der Webseite neustaedtersee.de dokumentiert werden. Wir möchten zeigen, dass auch in einer schwierigen Zeit, Chancen bestehen, ein Stück Gemeinsamkeit zu ermöglichen. Auch wenn wir alle nicht zusammenkommen können. Wir möchten den Kindern zeigen, dass sie zwar jetzt zu Hause bleiben müssen, aber nicht allein sind.

Daher senden Sie uns Ihre Bilder, wie die Kinder basteln oder Bilder von den Ergebnissen. Basteln Sie mit Ihren Kindern gemeinsam und lassen Sie diese Aktion "KUNTERBUNT" werden, auch in Zeiten wie diesen. Wählen Sie bei den Bildern bitte das Querformat, damit das Video bildschirmgerecht erarbeitet werden kann. Um allen datenschutzrechtlichen Belangen gerecht zu werden, weisen wir auf folgendes hin: Mit der E-Mail zur Teilnahme an der Aktion und dem Einsenden der Bilder erklären Sie sich gleichzeitig mit der Veröffentlichung der Bilder für das Video und auf der Webseite einverstanden.

Am Karfreitag soll die Aktion enden. Bis zu diesem Tag möchten wir Ihre Bilder gesammelt haben, um entsprechend die Arbeiten am Video starten zu können. Die Bilder schicken Sie einfach im jpeg. Format an die Mailadresse: der.lindwurm@gmx.de

In diesem Sinne freuen wir uns auf Ihre E-Mail. Bleiben Sie gesund!

(Quelle: Stadtteilmanagement Nord)

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So

29

Mär

2020

Vorerst kein Hausbesuch von Handwerkern

„Stadtfelder“-Genossenschaft setzt wegen Ansteckungsgefahr Wartung und Reparaturen „auf unbestimmte Zeit“ aus

Muss in Zeiten von hoher Ansteckungsgefahr durch Corona ein Techniker von Tür zu Tür gehen, um die Elektroanlage zu warten? Die Stadtfelder-Genossenschaft sagt „Nein“ und bläst die Maßnahme ab. Das Stadtoberhaupt hat damit aber kein Problem.

„Ich halte dies für unverantwortlich“, schreibt ein Mieter des Zehngeschossers am Hanns-Eisler-Platz in einem Leserbrief. Er und alle seine Nachbarn waren vor wenigen Tagen darüber informiert worden, dass am 6. April eine Überprüfung der elektrischen Anlage durchgeführt werden soll. Den Mitarbeitern der beauftragten Elektrofachfirma solle dazu freier Zugang zu den Wohnungen eingeräumt werden.

Doch wie verträgt sich das mit den strengen Auflagen der Landesregierung zur Eindämmung des Coronavirus, fragt sich der Mieter. Soziale Kontakte sollen demnach eigentlich auf das Nötigste beschränkt werden. Und dann gehen, ohne dass es beispielsweise einen Notfall gibt, ein oder mehrere Techniker durch Hunderte Wohnungen? „So viel Sicherheitsmaßnahmen kann man gar nicht ergreifen, um solch eine Art der Verbreitung des Coronavirus zu verhindern“, findet der Mieter.

Jens Schneider ist Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft „Die Stadtfelder“ eG, zu der der Wohnblock im Kannenstieg gehört. Er erklärt auf Volksstimme-Anfrage zu dem Sachverhalt: „Die Thematik wurde in unserem Krisenstab intensiv diskutiert, mit dem Ergebnis, die Wartung bzw. Überprüfung der E-Anlagen vorerst auf unbestimmte Zeit zu verschieben.“ Die betroffenen Mieter am Hanns-Eisler-Platz seien bereits per neuem Aushang darüber informiert worden.

Die Corona-Pandemie und ihre weitreichenden Folgen stellen auch die Stadtfelder-Genossenschaft vor eine schwere Aufgabe. „Die Situation ist dynamisch und täglich bewerten wir diese neu. Um unsere Mitglieder, Mitarbeiter und Handwerker zu schützen, ergreifen wir notwendige Maßnahmen“, sagt Jens Schneider. Deshalb sei nun auch beschlossen worden, „alle nicht zwingend notwendigen Reparaturen auszusetzen“. „Das betrifft auch die turnusmäßige Wartung der Gasetagenheizung und die Kontrolle der Lüftungsanlagen“, nennt der Genossenschaftsvorstand zwei konkrete Beispiele.

Dass diese Aufträge nun nicht erteilt werden, habe aber wiederum wirtschaftliche Folgen für die Handwerksbetriebe, mit denen die „Stadtfelder“ teilweise seit vielen Jahren zusammenarbeiten, erinnert Jens Schneider. Um diese abzumildern, prüfe man alternative Arbeiten in Gemeinschaftsbereichen, die ohne Probleme durchgeführt werden können, wie zum Beispiel die Überprüfung von Wasserfiltern, die Kontrolle von Absperrventilen oder die Schornsteinprüfung vom Dach aus. „Wir wollen dazu beitragen, dass unsere Wirtschaftspartner die Krise möglichst gut meistern“, sagt er.

Auch der Stadtverwaltung wurde die Frage der Notwendigkeit von Hausbesuchen von Handwerkern zu Coronazeiten in den vergangenen Tagen häufig gestellt, wie es auf eine Volksstimme-Anfrage heißt. Per Pressemitteilung hat Oberbürgermeister Lutz Trümper dazu Stellung bezogen. Demnach denkt er bei dem Thema zunächst an die Handwerksbetriebe. „Gerade jetzt, wo viele Menschen zu Hause sein müssen, sollten vorgesehene Maßnahmen wie die Kontrolle von Rauchmeldern oder der Austausch von Wasserzählern stattfinden. Wir sind froh über jeden Betrieb, der derzeit Aufträge hat und diese ausführt“, erklärt er. Alle Betriebe, die nicht wegen der Auflagen schließen mussten, vor allem im handwerklichen Bereich, seien angehalten, weiterhin ihre Dienstleistungen anzubieten, betont das Stadtoberhaupt.

Bedenken angesichts der möglichen Ausbreitung des Coronavirus durch solche Wohnungsbesuche teilt er nicht. Er warnt nur, dass der Kontakt zu den Handwerkern „nicht zu leichtsinnigem Verhalten führe“. „Das A und O bei jeder Kontrolle und jeder Reparatur – egal, ob bei den Kunden daheim oder in Werkstätten – ist die Einhaltung strengster Hygieneregeln und dass immer ein Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt bleibt“, so Trümper.

(Quelle: Volksstimme, 27.03.2020)

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Mi

25

Mär

2020

Bitte beachten

Ab sofort Kontrolle der Personalien

Die Landeshauptstadt weist ausdrücklich darauf hin, dass ab dem 25. März im öffentlichen Raum der Personalausweis mitzuführen ist. Es kann auch ein anderer amtlicher Lichtbildausweis (z.B. Führerschein, Reisepass) mitgeführt werden, dann ist aber ein Dokument, aus dem die Wohnanschrift der Person ersichtlich ist, erforderlich. Die Dienstkräfte der Polizei und des Ordnungsamtes sind berechtigt, Personen anzuhalten und nach dem Grund des Verlassens der Wohnung zu befragen. Wird die Wohnung ohne triftigen Grund verlassen und/ oder kein Ausweisdokument mitgeführt, liegt eine Straftat vor.

(Quelle: Magdeburg.de)

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Sa

21

Mär

2020

Stadtteilmanager weiterhin erreichbar

Die wöchentliche Sprechstunde von Stadtteilmanager Marcel Härtel ist wegen des Coronavirus vorerst ausgesetzt. Für Anliegen der Bürger aus dem Wohngebiet Nord ist er aber weiterhin unter Telefon 0163/294 47 05 (Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr) sowie per E-Mail an marcel.haertel@ib.de erreichbar.

(Quelle: Volksstimme, 21.03.2020)

Mi

18

Mär

2020

ASZ Kannenstieg trotz Schließung für Senioren da

Das Alten- und Service-Zentrum im Bürgerhaus Kannenstieg ist ebenfalls bereits seit diesem Montag wegen der Corona-Epidemie geschlossen. Die Mitarbeiterinnen Annette Münzel und Steffi Albers sind jedoch vor Ort. So können Anfragen beantwortet und Informationen weitergeleitet werden. Alle Veranstaltungen sind abgesagt.

„Wir haben eine Klingel an der Eingangstür angebracht, so dass uns im Bedarfsfall die Senioren persönlich erreichen können“, erklärt Steffi Albers auf Volksstimme-Anfrage. Telefonisch ist das ASZ zudem unter der Nummer 251 29 33 zu den Öffnungszeiten (Montag, Mittwoch und Donnerstag von 8 bis 16.30 Uhr, Dienstag von 8 bis 17 Uhr sowie Freitag von 8 bis 14 Uhr) erreichbar.

„Unsere Senioren haben mit großem Verständnis auf die Schließung reagiert und es in den meisten Fällen auch erwartet. In den vergangenen Tagen haben sich viele ausreichend mit dem Notwendigsten eingedeckt. Bisher gab es keine Anfragen auf Einkaufshilfen oder andere Unterstützungsleistungen“, so Steffi Albers.

(Quelle: Volksstimme, 18.03.2020)

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Mi

18

Mär

2020

Neuer Sprecher sagt Sitzung im Kannenstieg ab

Die für kommende Woche geplante Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg wird angesichts der aktuellen Lage mit dem Corona-Virus nicht stattfinden, wie GWA-Sprecher Lutz Fiedler informiert. „Alle Anfragen oder Hinweise der Bürger sollten in nächster Zeit per E-Mail erfasst und geklärt werden“, erklärt er.

Es wäre die erste reguläre Sitzung für Lutz Fiedler gewesen. Der Kannenstiegler war auf dem vorigen Treffen Ende Januar zum neuen Sprecher der GWA-Runde gewählt worden. Unterstützt bei allen organisatorischen Angelegenheiten wird er künftig von Lukas M. Hirtz, der ebenfalls von den Anwesenden in den Sprecherrat gewählt worden war.

Die beiden lösten Ute Kaden ab, die seit zehn Jahren die Sprecherfunktion des Bürgergremiums innehatte und schon längere Zeit den Wunsch geäußert hatte, ihren Posten abgeben zu können.

Sprechstunde abgesagt

Als eine seiner ersten Amtshandlungen hatte Lutz Fiedler eine Bürgersprechstunde ins Leben gerufen, bei der sich Anwohner aus dem Kannenstieg jeden Dienstag von 17 bis 18 Uhr im Bürgerhaus Kannenstieg mit ihren Problemen und Anliegen melden können. Auch diese wird nun aber bis auf weiteres ausgesetzt.

Kontakt zum GWA-Sprecherrat erhalten Interessierte somit vorerst nur per E-Mail an gwa.kannenstieg@gmx.de.

(Quelle: Volksstimme, 17.03.2020)

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Sa

14

Mär

2020

GWA Sitzung entfällt

Sehr geehrte  Damen und Herren,

 hiermit möchte ich Ihnen mitteilen, dass die geplante GWA Sitzung für Kannenstieg am 25.03.  aus gg. Anlass entfallen muss.

Alle  Anfragen oder Hinweise der Bürger  sollten wir dann ggf. in nächster Zeit  mit e-mail oder telefonisch erfassen und klären. Aktuelle Daten und Informationen sind wie immer auf  unserer web-Seite www.kannenstieg.net 

Wir danken allen Mitarbeitern für den Einsatz vor Ort in den sozialen Einrichtungen und städtischen Abteilungen. Sie leisten viel für die Bürger unserer Stadt.

Bleiben Sie alle gesund und beste Grüße!

 

Lutz Fiedler

GWA Sprecher Kannenstieg

e-mail: gwa.kannenstieg@gmx.de

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Sa

14

Mär

2020

Loitscher Weg wird zwei Tage gesperrt

In Vorbereitung der Gleisverlegung für die 2. Nord-Süd-Verbindung der Straßenbahn im Kannenstieg muss am 16. und 17. März die Ampelanlage in der Ebendorfer Chaussee, Höhe Loitscher Weg abgestellt werden. An beiden Tagen ist der Loitscher Weg zudem voll gesperrt. Für Fußgänger wird eine temporäre Ampel errichtet. Der Verkehr wird über die Becherstraße umgeleitet.

(Quelle: Volksstimme, 14.03.2020)

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Fr

13

Mär

2020

Damenrunde im Kannenstieg

Über 50 Damen feierten am Montag im Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Kannenstieg den Frauentag nach. „Unser Haus war rammelvoll. Ein Raum reichte gar nicht aus“, berichtet Mitarbeiterin Steffi Albers. Vier Herren aus der Skatrunde, darunter Norbert Wuttke (Bild), übernahmen die Bedienung der Damenrunde mit einem Gläschen Sekt. Heinz Lachetta unterhielt die Frauen zudem auf charmante Weise und hatte sich dazu ein Quiz ausgedacht. Ziemlich knifflige Fragen zur Geschichte Magdeburgs mussten gelöst werden.

(Quelle: Volksstimme, 11.03.2020)

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Fr

13

Mär

2020

Entdeckungstour im Klosterbergegarten

Da die gemeinsamen Fahrradtouren auf wärmeres Wetter warten, sind die Senioren des Alten- und Servicezentrums (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, einmal im Monat zu Fuß unterwegs. Am 19. März geht es auf Entdeckungsreise durch den Klosterbergegarten. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich anzuschließen. Los geht der gemeinsame Spaziergang um 10 Uhr an der Straßenbahnhaltestelle am Amo Kulturhaus, Erich-Weinert-Straße 27.

(Quelle: Volksstimme, 10.03.2020)

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Fr

13

Mär

2020

Hilfsmittel beim Tag der offenen Tür

Blindenverband lädt für 13. März ein

Am Freitag, 13. März, findet von 10 bis 16 Uhr in der Blickpunkt Auge Beratungsstelle vom Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen-Anhalt am Hanns-Eisler-Platz eine Hilfsmittelausstellung statt. Dort können sich sowohl Menschen mit Sehbehinderung oder Blindheit wie auch Interessierte und Fachpublikum über praktische Lesegeräte, elektronische Lupen und Vorlesesysteme informieren. Außerdem wird ein Aussteller für Hilfsmittel im Alltag (zum Beispiel sprechende Uhren, Verkehrsschutzabzeichen usw.) anwesend sein.

„Blickpunkt Auge“ ist ein kostenloses und neutrales Beratungsangebot, das sich an Menschen mit Sehbeeinträchtigungen und deren Angehörige wendet, unabhängig von der Erkrankung und dem aktuellen Sehvermögen der Betroffenen. Die Beteiligten informieren und beraten zu verschiedensten Themen rund um die Augenerkrankung und das Leben mit einer Seheinschränkung wie zum Beispiel optische und weitere Hilfsmittel, Tipps und Hilfen für den Alltag mit einer Sehbeeinträchtigung, Hilfe bei Antragstellung für den Schwerbehindertenausweis und Blindengeld, Rehabilitationstrainings, berufliche Rehabilitation und Krankheitsbewältigung. Weiterhin gibt es Orientierung und Hilfe durch den Austausch mit Betroffenen, Seminare und Kurse.

(Quelle: Volksstimme, 10.03.2020)

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Fr

13

Mär

2020

Absagen und Änderungen im Stadtteil

Auf Grund der aktuellen Entwicklungen werden in den Stadtteilen Kannenstieg und Neustädter See Einschränkungen auch im Gemeinwesen eintreten:

Das Wohncafe Milchweg hat seine Türen bis Ende April geschlossen.

Im Bürgerhaus hat das ASZ erste Veranstaltungen absagen müssen.

Das Frühlingsfest am 03.04. im Stadtteiltreff Oase ist ebenso abgesagt, wie das Stadtteilfest im Rahmen des Oase Jubiläums am 08.05. 

Das Stadtteilmanagement setzt bis auf Weiteres die Bürgersprechzeit dienstags aus. Anliegen richten Sie bitte per Mail oder telefonisch an das Stadtteilmanagement.

Alle betroffenen Einrichtungen bitten um Ihr Verständnis und möchten mit ihren Maßnahmen dazu beitragen, da die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger und Mitarbeiter im Vordergrund steht. 

 

Fr

06

Mär

2020

Informationen zum Bundesteilhabegesetz

Das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Str. 57, lädt zu einer Informationsveranstaltung zum Bundesteilhabegesetz ein. Die Veranstaltung beginnt am 26. März um 10 Uhr. Andreas Isensee von der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung des Blinden- und Sehschwachen Verbandes Sachsen-Anhalt e. V. ist zu Gast. Er wird die gesetzlichen Grundlagen vorstellen und Fragen zum Thema beantworten. Als Mitarbeiter der Beratungsstelle hilft und berät er Menschen mit Behinderung, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Interessierte können sich telefonisch unter der Nummer 251 29 33 oder persönlich im ASZ anmelden.

(Quelle: Volksstimme, 06.03.2020)

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Do

27

Feb

2020

Treff für Angehörige von Demenzkranken

Das Selbsthilfecafé „Treffpunkt Demenz“ öffnet heute wieder im Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Kannenstieg. Pflegende Angehörige von Demenzkranken kommen dort mit anderen Betroffenen zusammen, um sich über ihre Alltagsprobleme im Umgang mit der Krankheit und deren Lösungen auszutauschen. Beginn ist um 10 Uhr im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57.

(Quelle: Volksstimme, 27.02.2020)

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Mi

05

Feb

2020

STARK eröffnet Projekt im ASZ

Im Bürgerhaus Kannenstieg hatten sich am 29.01.2020 in etwa 20 interessierte Bürgerinnen und Bürger eingefunden, um an der Projekteröffnung "STARK" teilzunehmen. Neben der Vorstellung der handelnden Personen sollte der Nachmittag Aufschluss geben, welche Ziele das Projekt verfolgt.

Helene von Stülpnagel führte hauptsächlich durch die Präsentation.

Soziale Teilhabe und autonomes AlteR(n) durch partizipativ entwickelte soziale und digitale Angebote im Quartier Kannenstieg, so STARK im Ganzen betitelt, widmet sich wissenschaftlich den Themen Einsamkeit und soziale Isolation. Wie und welche Angebote fördern eine Teilhabe, welche Wege führen in die Isolation und welche Schritte sind notwendig, dieser zu entkommen. Knapp zwei Stunden wurde eifrig diskutiert und so der vorgesehene erste Schritt des Eröffnungsveranstaltung sofort erweitert. Im Februar wird die erste Gesprächs- und Diskussionsrunde im Bürgerhaus durchgeführt. Das Projekt wird von der Otto-von-Guericke-Universität in Kooperation mit dem ASZ Kannenstieg durchgeführt. Gefördert wird das Projekt über den europäischen Fond für regionale Entwicklung und läuft bis zum 31.03.2022.

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Mi

05

Feb

2020

Spaziergang durch den Elbauenpark

Der Quartierstreff der Pfeifferschen Stiftungen im Milchweg 31 lädt am kommenden Sonnabend, 8. Februar, zu einem Spaziergang durch den Elbauenpark ein. Treffpunkt ist um 11 Uhr an der Haltestelle Opernhaus. Nach dem Besuch im Park und im Schmetterlingshaus ist ein gemeinsames Kaffeetrinken geplant. Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte werden gebeten, sich bis zum Freitag verbindlich im Quartiersbüro unter Telefon 99 00 71 38 anzumelden.

(Quelle: Volksstimme, 05.02.2020)

 

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Mi

05

Feb

2020

Karneval im Kannenstieg

Wenn der Marienkäfer mit der Nonne tanzt, der Schornsteinfeger auf den Westernhelden trifft und das Blumenmädchen mit dem Gangsterboss Bowle trinkt, dann ist Karneval. Fröhlich feierten jetzt auch die Senioren im Alten- und Service-Zentrum im Bürgerhaus Kannenstieg die fünfte Jahreszeit. Beschwingt konnte so mancher an diesem Nachmittag seine Wehwehchen vergessen und neue Lebensfreude tanken.

(Quelle: Volksstimme, 05.02.2020)

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Mo

03

Feb

2020

Neuer Sprecherrat der GWA einstimmig gewählt

In der ersten Sitzung der Arbeitsgruppe Gemeinwesen Kannenstieg stand am 29.01.2020 eine Neuwahl des ehrenamtlichen Sprecherrates auf der Tagesordnung.

Nachdem Petra Zimpel schon vor einigen Monaten aus dem Gremium ausgeschieden war und ihre Nachfolgerin Bärbel Meyer ebenfalls aus persönlichen Gründen ihre Arbeit nicht mehr weiterführen konnte, lag die alleinige Verantwortung in den Händen von Frau Dr. Ute Kaden. Nach 10 Jahren hatte sie den Wunsch geäußert, aus persönlichen Gründen in den Hintergrund zu treten und den Weg für neue Sprecher freizumachen. Diese Ankündigung hat sie schon vor einem Jahr geäußert. Allen drei Sprecherinnen dankt die Arbeitsgruppe Kannenstieg und wünscht ihnen Gesundheit und weiterhin viele Erfolg und Schaffenskraft. 

Die Menschen im Kannenstieg haben sich auseinander gesetzt mit dem Thema GWA und ihrem Sprachrohr. Erfreulicherweise fanden sich nun Menschen, die die Aufgabe übernehmen wollten und die Arbeit der GWA begleiten möchten.

So wurden am 29.01.2020 Lutz Fiedler und Lukas M. Hirtz einstimmig als neuer Sprecherrat gewählt. Lutz Fiedler wird die Funktion des Sprechers übernehmen und bietet jeden Dienstag von 17.00 bis 18.00 Uhr eine Sprechstunde für die Bewohnerinnen und Bewohner im Bürgerhaus an. Lukas M. Hirtz wird ihn dabei und bei allen Themen innerhalb der GWA tatkräftig unterstützen.

 

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Fr

31

Jan

2020

Neue Rufnummer für Stadtteilmanager

Das Stadtteilmanagement des Internationalen Bundes (IB) für Neustädter See und Kannenstieg ist ab sofort unter einer neuen Rufnummer zu erreichen. Das teilte jetzt Stadtteilmanager Marcel Härtel auf den Sitzungen der Gemeinwesenarbeitsgruppen in den beiden Stadtteilen mit. Demnach können Anfragen an ihn ab sofort unter Tel. 0163/294 47 05 gestellt werden. Die Rufnummer ist montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr erreichbar. Per E-Mail ist der Kontakt weiterhin unter marcel.haertel@ib.de möglich. Außerdem bietet er jeden Dienstag von 13 bis 18.30 Uhr eine Bürgersprechstunde im Stadtteiltreff „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11. Das Stadtteilmanagement ist seit 2008 im Wohngebiet Nord aktiv, um das bürgerschaftliche Engagement zu stärken.

(Quelle: Volksstimme, 31.01.2020)

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Sa

25

Jan

2020

Hundesportler hoffen auf Hilfe nach 100 000-Euro-Brand

Polizei vermutet Brandstiftung im Vereinsheim am Sülzegrund / Große Bestürzung bei Vereinsmitgliedern

 „Wir sind am Boden zerstört“, sagt Jutta Schönemann, Vorsitzende des Hundesportvereins Magdeburg-Nord e. V. Am Dienstagmorgen ist das Vereinsheim am Großen Kannenstieg komplett ausgebrannt. Die zwölf Mitglieder stehen vor dem Nichts.

Gegen 6.30 Uhr wurde die Feuerwehr von einem Zeugen alarmiert. Viel retten konnte sie nicht mehr, die Flammen zerstörten das gesamte Mobiliar, eine voll ausgestattete Küche, Trophäen und Ausbildungsmaterialien.

Der Verein selbst führte in den Räumen Seminare zum Hundesport durch. Eine Hundeschule nutzte sie für Erste-Hilfe-Kurse an Hunden. „Zweimal wöchentlich haben wir uns nach Feierabend zum Training getroffen“, erzählt Jutta Schönemann. Gemeinsam wurde im Anschluss gekocht und beisammengesessen. Die Mitglieder sind mit ihren Hunden bei Landeswettbewerben und Deutschen Meisterschaften im Hundesport erfolgreich. „Es ist eine tolle Gemeinschaft“, sagt die Stendalerin, die mit ihren Hunden „Kirsche“ und „Tschaka“ den weiten Weg aus ihrer Heimatstadt auf sich nimmt, um im Sülzegrund zu trainieren. Das ist nun erstmal aber nicht möglich.

Das Vereinsheim war versichert. Ein Gutachter will es sich nun anschauen. Erst wenn sein Gutachten vorliegt, steht fest, wie es weitergeht. „Die Feuerwehr hat gesagt, dass das Gebäude nicht mehr zu retten ist“, sagt die Vereinsvorsitzende niedergeschlagen. Geschätzter Schaden: 100 000 Euro.

Weil bei der Ankunft der Feuerwehr die Eingangstür des Vereinsheims offen stand, vermutet die Polizei, dass es möglicherweise einen Einbruch gegeben hat und die Täter mit dem Feuer ihre Spuren verwischen wollten. „Eine technische Ursache kann ausgeschlossen werden“, sagt Sprecherin Heidi Winter.

Es wäre nicht der erste Einbruch in dem weit entfernt vom nächsten Nachbarn gelegenen Objekt. Schon 2016 hatten es unbekannte Täter aufgesucht und einen Rasentraktor mitgenommen. „Der ist immens wichtig für die Pflege des Hundeplatzes“, sagt Jutta Schönemann. Erst ein Jahr später konnte ein neues Modell angeschafft werden. Er wurde nun ebenfalls ein Opfer der Flammen.

Ein Gutes hatte der Brand aber: Beim Sichten der Unterlagen fiel den Vereinsmitgliedern auf, dass sie am 1. Januar ihr 70-jähriges Bestehen hätten feiern können. „Wenn es irgendwie weitergehen kann, dann machen wir auch noch eine kleine Feier“, zeigt sich die Vereinschefin optimistisch. Doch alleine wird es für den kleinen Verein sicher schwer. „Wir sind über jede Hilfe erfreut“, sagt sie deshalb.

(Quelle: Volksstimme, 25.01.2020)

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Sa

25

Jan

2020

GWA im Kannenstieg sucht Sprecher

Die AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg trifft sich am kommenden Mittwoch, 29. Januar, zu ihrer ersten Sitzung in diesem Jahr. Wichtigster Tagesordnungspunkt ist die Wahl des neuen Sprecherrats. Nach dem Rückzug von Ute Kaden, die fast zehn Jahre lang Sprachrohr der GWA gewesen war, hat das Bürgergremium keinen Vorsitz mehr. Auch die anderen beiden Mitglieder des Sprecherrats hatten sich zurückgezogen. Am Mittwoch sollen deshalb ein oder mehrere neue Sprecher gewählt werden. Diese kümmern sich um die Organisation der regelmäßigen Treffen und den Kontakt zur Stadtverwaltung. Interessenten können sich vor Ort vorstellen.

Die GWA-Sitzung beginnt um 17.30 Uhr im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57. Alle interessierten Anwohner sind eingeladen, sich mit eigenen Anliegen oder Problemen einzubringen.

(Quelle: Volksstimme, 25.01.2020)

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Fr

24

Jan

2020

Senioren planen für 2020

Ideen für neue Aktionen im ASZ Kannenstieg

In großer Runde trafen sich jetzt die Vertreter der unterschiedlichsten Gruppen des Alten- und Service-Zentrums (ASZ) im Kannenstieg, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und Ideen für 2020 zu entwickeln. Das Team des ASZ war gespannt zu erfahren, welche Veranstaltungen besonders gut gefielen und was nicht so gut gelungen war. Einhellige Meinung: „Die Feier zum 20-jährigen Bestehen des Bürgerhauses war einsame Spitze. Da haben so viele an der Vorbereitung mitgewirkt. Das war unser Fest!“

„Zahlreiche zusätzliche Veranstaltungen waren nur durch das außerordentliche, freiwillige Engagement der Seniorinnen und Senioren möglich“, sagt ASZ-Mitarbeiterin Steffi Albers. Dafür dankte das ASZ-Team und lud ein, den Schwung aus dem alten Jahr mit ins neue zu nehmen und gemeinsam wieder Aktionen zu planen und umzusetzen.

Die Ideen wurden auf eine Tapetenrolle gezeichnet, geschrieben und aufgeklebt. Gemeinsame Aktionen mit Kindern und Pflegeheimbewohnern, Ausflüge, Vorträge zu interessanten Themen, Modenschau, Minigolf und vieles mehr soll in Angriff genommen werden.

(Quelle: Volksstimme, 24.01.2020)

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Fr

24

Jan

2020

Stadt schreibt Sozialprojekt in Nord erneut aus

Nach Schließung des Begegnungszentrums im Kannenstieg wird nach einem Träger als Ersatz gesucht

Auch wenn die Stadt noch ein kleines Hintertürchen offen gelassen hatte: Die Euro-Schulen Magdeburg haben das Sozialprojekt „Miteinander leben im Stadtteil Nord“ wie angekündigt zum 31. Dezember auslaufen lassen, wie Stadtsprecherin Kerstin Kinszorra auf Anfrage bestätigt. Das darüber betriebene Begegnungszentrum in der Johannes-R.-Becher-Straße bleibt somit geschlossen.

Der Träger hatte fehlende Arbeitssicherheit als Grund für den Rückzug angegeben. Ein Sachverständiger hätte „schwerwiegende Mängel“ festgestellt, hieß es. Weil im Verlauf der zehn Jahre, in denen das Projekt vor Ort im Kannenstieg lief, die Teilnehmer- und Besucherzahlen gestiegen waren, sei ein Weiterbetrieb nicht möglich gewesen. Ein alternatives Objekt, um die Tauschbörse, das Internetcafé oder den Mutter-Vater-Kind-Treff fortzuführen, war nicht gefunden worden.

Zweifel an Begründung

Die Begründung war von der Stadt angezweifelt worden. „Es bleiben erhebliche Zweifel an der Glaubwürdigkeit und Plausibilität der angeführten Bedenken“, hatte die Stadtsprecherin mitgeteilt.

Um das Projekt zur sozialen und beruflichen Integration in Nord fortzuführen, haben das Sozial- und Wohnungsamt sowie das Jobcenter jetzt ein Interessenbekundungsverfahren gestartet. Damit soll ein neuer Träger gefunden werden. 15 Arbeitslose sollen darüber eine Arbeitsgelegenheit erhalten. Sie sollen stabilisiert und individuell sozialpädagogisch begleitet werden.

Das Stadtteilprojekt für die Sozialregion Nord ist zunächst vom 1. Juli 2020 bis 28. Februar 2021 geplant. Dazu gehören die Stadtteile Kannenstieg, Neustädter See, Neue Neustadt und Neustädter Feld. Ziele des Projekts sind unter anderem auch der Abbau von Vermittlungshemmnissen und die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit. Insbesondere die soziale und berufliche Integration in den ersten Arbeitsmarkt steht dabei im Vordergrund.

Zusätzlich sollen eine Verbesserung der Lebensqualität in der Region erreicht und Angebote im Wohnumfeld geschaffen werden. So ist die Umsetzung kultureller, sportlicher, familiärer, sozialer und bildungspolitischer Teilprojekte geplant.

Gefördert wird das Projekt durch Mittel der Landeshauptstadt und des Jobcenters. Die Stadt stellt insgesamt 53 000 Euro zur Verfügung: für die Anschubfinanzierung sowie für die Kosten der sozialpädagogischen Betreuung (soziale und berufliche Integration) und der dafür notwendigen Sachkosten. Das Jobcenter übernimmt die Kosten der Teilnehmeranleitung und zahlt den Teilnehmern eine Mehraufwandsentschädigung für die Umsetzung der Arbeitsgelegenheiten.

Infos auf Veranstaltung

Einzelheiten zu dem Verfahren werden am kommenden Donnerstag, 30. Januar, um 9 Uhr auf einer Infoveranstaltung im Jobcenter, Otto-von-Guericke-Straße 12a, Raum 5107, vorgestellt. Dabei werden der zeitliche Ablauf, die Inhalte der Konzepte, Rahmenbedingungen und weitere Details besprochen. Interessenten werden gebeten, sich bis 27. Januar unter Tel. 540 36 12 oder per E-Mail an juliane.koch@soz.magdeburg.de anzumelden.

(Quelle: Volksstimme, 23.01.2020)

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Fr

24

Jan

2020

Sonntagskaffee und Neujahrsspaziergang

Einmal im Monat öffnet der „Treffpunkt Wohncafé“ der Pfeifferschen Stiftungen im Milchweg 31 sonntags zu frisch gebackenem Kuchen und Kaffee bei guter Gesellschaft. Am 26. Januar von 14 bis 17 Uhr ist es wieder soweit. Die Teilnahme kostet 2 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bereits am Sonnabend um 13 Uhr wird zudem zu einem Neujahrsspaziergang durch den Floraparkgarten eingeladen. Anmeldung hierfür ist bis heute unter Tel. 99 00 71 38 möglich.

(Quelle: Volksstimme, 23.01.2020)

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Di

21

Jan

2020

Kurs hilft beim Umgang mit der Diagnose Demenz

Neues Angebot startet im ASZ Kannenstieg

Aufgrund der großen Nachfrage bietet das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg erneut die kostenlose Angehörigenschulung „EduKation Demenz“ an. Die zehn zweistündigen Sitzungen beinhalten Demenzwissen, die Krankheit aus Sicht der Betroffenen, den Umgang mit dem Erkrankten und die Selbstreflexion der Angehörigen. Ziele der Schulung sind der Erwerb von Wissen und neuer Kompetenzen, Erfahrungsaustausch, soziale Unterstützung, der Abbau von sozialer Isolierung, gegenseitige Akzeptanz, Erprobung neuer Bewältigungsstrategien, eigene Stärken kennenlernen sowie Ermutigung, Stärkung und Wohlbefinden.

Eine Entlastung nach Kursteilnahme konnte wissenschaftlich nachgewiesen werden, sagt Steffi Albers vom ASZ Kannenstieg. Rückmeldungen von Angehörigen bestätigen dies zudem. „Durch die Gruppensitzungen wurde mir bewusst, dass ich nicht alleine bin und vor allem, dass es mir jetzt leichter fällt, mit der Reaktion oder einer Aussage eines Erkrankten umzugehen“, lautet beispielsweise die Aussage eines Teilnehmers. Andere berichten, dass das Leben mit einem Demenzkranken danach leichter falle und der Alltag entspannter sei.

Anmeldungen sind unter Tel. 251 29 33 oder vor Ort im ASZ, Johannes-R.-Becher-Straße 57, möglich. Der Kurs beginnt am Mittwoch, 29. Januar, um 10 Uhr.

(Quelle: Volksstimme, 21.01.2020)

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Fr

17

Jan

2020

Bingo-Nachmittag im Treffpunkt Wohncafé

Die Kugeln rollen wieder: Am kommenden Mittwoch, 22. Januar, ab 14 Uhr, lädt der „Treffpunkt Wohncafé“ der Pfeifferschen Stiftungen im Milchweg 31 wieder zum gemütlichen Bingo-Nachmittag ein. Neben angenehmer Gesellschaft gibt es kleine Preise zu gewinnen. Interessierte können sich bis 21. Januar unter Tel. 99 00 71 38 anmelden. Es wird um einen Kostenbeitrag von 2 Euro gebeten.

(Quelle: Volksstimme, 17.01.2020)

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Do

16

Jan

2020

Info-Seminar für Arbeitsrecht

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Mi

15

Jan

2020

Spaziergang durch den Floraparkgarten

Am Sonnabend, 25. Januar, lädt der „Treffpunkt Wohncafé“ der Pfeifferschen Stiftungen alle Nachbarn im Viertel zum gemeinsamen Neujahrsspaziergang durch den Floraparkgarten ein. Treffpunkt ist um 13 Uhr an der Minigolf-Anlage in der Lerchenwuhne 85. Interessierte Teilnehmer werden gebeten, sich bis Donnerstag, 23. Januar, unter Tel. 99 00 71 38 anzumelden. Weitere Infos gibt es auch direkt vor Ort in der Einrichtung im Milchweg 31.

(Quelle: Volkstimme, 14.01.2020)

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Mi

15

Jan

2020

Sternsinger sammeln 7200 Euro für Kinder der Welt

Spendenaktion in Nord zum Dreikönigstag

Die Sternsinger der Pfarrei St. Johannes Bosco sind ganz schön stolz, denn das Ergebnis ihres Engagements kann sich sehen lassen: 7200 Euro kamen bei ihrer Aktion im Magdeburger Norden zusammen, die für benachteiligte Kinder in aller Welt bestimmt sind.

Zwei Tage lang waren rund 40 Mädchen und Jungen sowie 12 jugendliche und erwachsene Begleiter unterwegs zu den Menschen. Viele Male hatten sie unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“ ihre Lieder gesungen und „20*C+M+B+20“, Christus Mansionem Benedicat, über zahlreiche Türen geschrieben.

„Es hat richtig Spaß gemacht“, erklärte die neunjährige Charlotte. „Wir können jetzt vielen Kindern helfen, weil uns ganz viele Leute Geld in die Sammelbüchse gesteckt haben.“ Gemeindereferent Norbert Reddig freute sich über den Einsatz der zahlreichen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen in ihrer Gemeinde: „Die Sternsingeraktion ist einfach der Hit. Die Mädchen und Jungen haben wieder einmal gemerkt, was sie mit ihrem Einsatz erreichen können.“ Über 100 Familien, Gemeindemitglieder und Einrichtungen wurden durch die Sternsinger der Pfarrei besucht.

Bundesweit beteiligten sich die Sternsinger in diesem Jahr an der 62. Aktion Dreikönigssingen. Gemeinsam mit den Trägern der Aktion – dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) – machten sie überall in Deutschland darauf aufmerksam, wie wichtig Frieden gerade für Kinder und Jugendliche überall auf der Welt ist.

Kinder in mehr als 100 Ländern der Welt werden jedes Jahr in Projekten betreut, die mit Mitteln der Aktion unterstützt werden.

(Quelle: Volkstimme, 08.01.2020)

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Do

09

Jan

2020

Medizinerin spricht über Schüßler-Salze

Gemeinsam frühstücken, Interessantes erfahren und darüber ins Gespräch kommen: Dazu lädt der Treffpunkt Wohncafé der Pfeifferschen Stiftungen im Milchweg 31 alle Interessierten am kommenden Mittwoch, 15. Januar, ab 9 Uhr ein. Dipl.-med. Ursula Böhlmann, Fachärztin für Allgemeinmedizin, hält einen Vortrag über Schüßler-Salze und alternative Heilmethoden. Im Anschluss können Fragen gestellt werden. Die Teilnahme kostet 2 Euro. Es wird um verbindliche Anmeldung bis 14. Januar unter Tel. 99 00 71 38 gebeten.

(Quelle: Volksstimme, 09.01.2020)

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Di

07

Jan

2020

Sitzgymnastik und Neujahrsempfang

Der „Treffpunkt Wohncafé“ der Pfeifferschen Stiftungen meldet sich in der kommenden Woche aus der Weihnachtspause zurück. Mit einem Neujahrsempfang am Mittwoch, 8. Januar, wird gemeinsam mit den Gästen der Einrichtung im Milchweg 31 das neue Jahr begrüßt. Die kleine Feierrunde beginnt um 14 Uhr. Wer bei einem Glas Sekt und Canapés dabei sein möchte, kann sich bis 7. Januar unter Tel. 99 00 71 38 dafür anmelden. Es wird ein Unkostenbeitrag von zwei Euro erhoben. Bereits am Dienstag, 7. Januar, startet um 10.15 Uhr die Sitzgymnastik für Senioren. So heißt die sportliche Alternative für all jene, die nicht mehr so mobil wie früher sind. Die Teilnahme ist kostenfrei und Neueinsteiger sind willkommen. Fragen rund um das Angebot beantwortet Kerstin Schneemilch vom Quartiersmanagement unter der angegebenen Telefonnummer.

(Quelle: Volksstimme, 04.01.2020)

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Fr

20

Dez

2019

Erste Gleise im Kannenstieg

MVB verlegen Schienen für neue Strecke / Heute Straßenfreigabe

Die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) haben mit dem eigentlichen Gleisbau im Kannenstieg begonnen. Seit Anfang des Jahres liefen entlang der Johannes-R.-Becher-Straße die Vorbereitungen für die neue Straßenbahnstrecke zwischen Neuer Sülzeweg und Ebendorfer Chaussee. Jetzt liegen in der Zufahrt zur künftigen Wendeschleife die ersten Schienen.

„Nachdem im ersten Bauabschnitt zwischen Hanns-Eisler-Platz und Kannenstieg aufwendig verschiedene Versorgungsleitungen wie Gas- und Stromleitungen im Untergrund verlegt wurden, konnte nun mit dem Verlegen der Gleise begonnen werden“, kann MVB-Sprecher Tim Stein vermelden.

Ebenfalls neu gebaut wurden die Fahrbahn und die Fußwege zwischen Hanns-Eisler-Platz und Kannenstieg inklusive dazugehöriger Straßenlaternen, die mit stromsparenden LED-Leuchten ausgerüstet wurden.

Gute Nachrichten gibt es kurz vor Jahresende für alle Anwohner: Der bislang wegen der Bauarbeiten gesperrte Teil der Johannes-R.-Becher-Straße zwischen Pablo-Picasso-Straße und Hans-Grundig-Straße wird voraussichtlich im Laufe des heutigen Freitags wieder für den Verkehr freigegeben, wie Stein gestern ankündigte. Die weiteren Bauarbeiten werden sich nun, neben dem Bau der Straßenbahnwendeschleife, auf den östlichen Teil der Johannes-R.-Becher-Straße konzentrieren. „Hier wird die neue Gleistrasse vorbereitet und die vorhandene Seitenfahrbahn demnächst zurückgebaut“, so der MVB-Sprecher weiter. Der zweite Bauabschnitt, vom Hanns-Eisler-Platz bis zum Milchweg, soll im kommenden Frühjahr in Angriff genommen werden. Die Fertigstellung der gut einen Kilometer langen Strecke ist für das Jahr 2021 geplant. Sie ist Teil der 2. Nord-Süd-Verbindung, die bis zum Damaschkeplatz führen soll.

(Quelle: Volksstimme, 20.12.2019)

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Fr

20

Dez

2019

Uni-Projekt gegen die Einsamkeit im Alter

 „Soziale Teilhabe im Stadtteil Kannenstieg fördern – Wege aus der Einsamkeit und Isolation (unter)suchen“ – damit beschäftigt sich das neue Projekt „Stark“ der Otto-von-Guericke-Universität im Stadtteil Kannenstieg. Dazu findet eine Infoveranstaltung am Mittwoch, 29. Januar, von 14 bis 15.30 Uhr im Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, statt. Interessierte Senioren sind willkommen, um gemeinsam Fragen wie „Wie können ältere Menschen im Kannenstieg besser erreicht werden?“ und „Wie können sie in die Gestaltung der Angebote des ASZ eingebunden werden?“ zu ergründen.

(Quelle: Volksstimme, 19.12.2019)

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Fr

20

Dez

2019

„Kunterbunt“ wird es in Nord einmal im Monat

Der „Kunterbunte Wochenbeginn“ in Nord ist Geschichte, ab dem kommenden Jahr wird es nur noch einmal monatlich „Kunterbunt“. Die Veranstaltungsreihe für Kinder aus dem Stadtteil geht damit nach drei Jahren neue Wege, wie Organisator Marcel Härtel erklärt. „Dadurch, dass wir nur einmal im Monat eine Veranstaltung haben, können wir diese besser vorbereiten, können sie in einem größeren Rahmen durchführen und haben auch mehr Zulauf“, sagt der Stadtteilmanager für Neustädter See und Kannenstieg.

Die Termine für 2020 stehen größtenteils schon fest. So wird am 24. Januar kreativ ins Jahr gestartet. Am 24. Februar wird Fasching gefeiert, beide Male im Stadtteiltreff „Oase“. Am 14. März geht es in den „Seeblick“ zum Bowling-Turnier und am 3. April wird ein Frühlingsfest in der „Oase“ gefeiert. Weiterhin geplant sind ein Minigolf-Turnier (16. Mai), ein Kindertagsfest (3. Juni) und ein Kindersportfest (3. Juli). Im zweiten Halbjahr folgen u. a. eine Halloweenfeier und eine Theateraufführung.

(Quelle: Volksstimme, 19.12.2019)

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Fr

20

Dez

2019

Keine Begegnung im Kannenstieg

Euro-Schulen-Einrichtung schließt zum Jahresende / Nachfolgeprojekt startet erst ab Mitte 2020

Das Begegnungszentrum im Kannenstieg schließt zum Jahresende. Der Träger nennt mangelhafte Arbeitssicherheit als Grund. Die Stadtverwaltung bezweifelt das und kritisiert die kurzfristige Ankündigung.

Zehn Jahre lang gab es das Begegnungszentrum der Euro-Schulen Magdeburg in der Johannes-R.-Becher-Straße. Vom Jobcenter zugeteilte Arbeitslose konnten sich dort in verschiedenen Projekten für künftige Arbeitsstellen qualifizieren. Doch mit Tauschbörse, Kreativwerkstatt und dem Mutter-Vater-Kind-Treff ist in wenigen Tagen Schluss. Die Einrichtung schließt offiziell zum Jahresende.

Auf Volksstimme-Anfrage erklärt Birgit Sukovsky, Leiterin der Euro-Schulen Magdeburg, die Hintergründe, die zu dieser Entscheidung geführt haben. Demnach habe es eine Prüfung durch einen Sachverständigen gegeben, der schwerwiegende Mängel in der Arbeitssicherheit festgestellt habe. Jede Einrichtung der bundesweiten Organisation werde einmal jährlich darauf überprüft, sagt sie.

So seien beispielsweise die Sanitäreinrichtungen für die Zahl der Teilnehmer und Besucher nicht ausreichend. Baulich könne daran auch nichts in den Räumlichkeiten vor Ort geändert werden. Die Standards hätten sich erhöht, ebenso ist die Zahl der Teilnehmer und Besucher über die Jahre gewachsen, erklärt sie weiter. Was zu Beginn noch ausreichte, ist heute nicht mehr genug.

Als Schulleiterin trage sie die Verantwortung, sollte einem Teilnehmer oder einem Besucher wie einem Kind etwas geschehen. „Und das nehme ich sehr ernst. Das kann ich nicht verantworten“, erklärt sie weiter.

Aus diesem Grund habe man Anfang November für das kommende Jahr keine Interessenbekundung zur Fortführung des Projekts bei der Stadt abgegeben, erklärt Birgit Sukovsky. Zwar habe man nach Ausweichobjekten gesucht, aber kein geeignetes im Stadtteil gefunden. Sollte es das doch noch geben, wäre man auch bereit, das Projekt weiterzuführen, erklärt die Schulleiterin der Volksstimme. Die 28 Teilnehmer der Jobcenter-Maßnahme sowie die vier Mitarbeiter sind längst über die Schließung informiert, sagt sie. Die Anwohner hatten davon auf der jüngsten Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit Ende November erfahren.

Für die Stadtverwaltung kam die Entscheidung der Euro-Schulen eigenen Angaben zufolge überraschend. „Es muss kritisch angemerkt werden, dass der Träger sehr kurzfristig sein Projekt nicht fortsetzen möchte“, teilt Rathaussprecherin Kerstin Kinszorra auf Volksstimme-Anfrage mit. Deshalb sei es auch nicht möglich, das Projekt direkt weiterzuführen. „Ein rechtzeitiges Interessenbekundungsverfahren und damit eine nahtlose Fortsetzung mit einem neuen Träger wäre möglich gewesen, wenn der Träger rechtzeitig seine Absicht kommuniziert hätte“, erklärt sie weiter.

So seien die vermeintlichen Sicherheitsbedenken erst seit dem 9. Dezember bekannt. Deshalb habe man keinen Handlungsspielraum gehabt, um gegebenenfalls gemeinsam mit dem Träger nach Lösungen zu suchen. „Auch die Möglichkeit, das Projekt bis Mitte 2020 fortzusetzen und einen ordentlichen Übergang an einen neuen Träger nahtlos zu ermöglichen, wird voraussichtlich nicht genutzt“, sagt sie.

Was die Gründe angeht, könne man diese nicht nachvollziehen. So seien die angeführten Sicherheitsmängel vom Träger bereits am 27. Februar festgestellt, aber erst jetzt angezeigt worden. „Das Jobcenter hat im September eine eigene Gefährdungsanalyse erstellt. Die dabei festgestellten Mängel wurden zeitnah vom Träger behoben“, erklärt Kerstin Kinszorra. Wie plausibel die nun genannten Mängel sind, könne man aufgrund der Kurzfristigkeit nicht abschließend bewerten. „Es bleiben aber aufgrund der danach erfolgten Prüfung durch das Jobcenter erhebliche Zweifel an der Glaubwürdigkeit und Plausibilität der angeführten Bedenken“, stellt die Stadtsprecherin fest. Dennoch würde man eine Fortführung durch den Träger begrüßen.

Sollte es bei der Entscheidung der Euro-Schulen bleiben, würde im kommenden Januar ein Interessenbekundungsverfahren durchgeführt werden. „Denn die Landeshauptstadt und das Jobcenter wollen das bis jetzt sehr gut laufende Projekt ‚Miteinander leben und arbeiten in Nord‘ unbedingt fortsetzen“, erklärt Kerstin Kinszorra. Entsprechende Fördermittel stehen zur Verfügung. Ob das neue Projekt zur Arbeitsförderung wieder am gleichen Standort oder an einem anderen angeboten wird, kann derzeit noch nicht gesagt werden, weil das Teil des Ausschreibungsverfahrens sein wird. Das Verfahren wird mindestens vier Monate in Anspruch nehmen. Der neue Projektträger muss dann noch Personal und Teilnehmer finden sowie Räumlichkeiten anmieten und einrichten. „Ein Projektbeginn wird somit frühestens zum 1. Juni 2020 möglich sein“, stellt Kerstin Kinszorra fest.

(Quelle: Volksstimme, 18.12.2019)

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Fr

06

Dez

2019

In Nord gibt es „Alarm beim Weihnachtsmann“

Morgen Adventsmarkt im Stadtteiltreff „Oase“

Am morgigen Sonnabend in der Zeit von 15 bis 20 Uhr laden der Bürgerverein Nord und verschiedene Partner zum Stadtteil-Weihnachtsmarkt ein. Rund um den Stadtteiltreff „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, präsentieren sie unterschiedliche Angebote. Am Cateringstand im Außenbereich bekommen die Gäste Grünkohl, Bratwurst, Buletten, Glühwein und Kinderpunsch geboten. Im Haus warten Kaffee, Kuchen, Kakao, Waffeln und kandierte Äpfel.

Frisch gestärkt können die Besucher beispielsweise den Kart-Parcours in Angriff nehmen oder sich im Frisbee, Büchsen- und Ringewerfen probieren. Im Innenbereich wartet ein Shuffleboard auf Spieler und eine Fotobox steht bereit, um weihnachtliche Collagen zu erstellen.

Die Caritas bietet eine Wichtel-Weihnachtstombola an, das Begegnungszentrum Kannenstieg, der Stadtteiltreff Oase und der Hort Weltentdecker laden an mehreren Ständen zum Basteln ein. Hier können zum Beispiel Schlitten bemalt werden oder Traumfänger hergestellt werden. Einen Kinderschminkstand finden die kleinen Besucher im Foyer. An Feuerschalen kann Stockbrot gebacken werden.

Darüber hinaus wird es verschiedene Aufführungen geben. Der Hort Weltentdecker und eine Tanzgruppe von Kinderland e. V. werden kleine Programme darbieten. Ein Bläserquintett wird weihnachtliche Klänge zaubern und die Freie Puppenbühne ist mit dem Stück „Alarm beim Weihnachtsmann“ zu Gast. Am Abend beendet eine Feuershow das Programm. Selbstverständlich ist der Weihnachtsmann vor Ort und wird die Wünsche der Kinder zum Fest sammeln.

Der Bürgerverein bedankt sich vorab bei den Kooperationspartnern, ohne die der Stadtteilweihnachtsmarkt nicht möglich wäre, wie es in einer Mitteilung heißt.

(Quelle: Volksstimme, 06.12.2019)

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Do

05

Dez

2019

Mittelalterlicher Adventsmarkt

Zu einem mittelalterlichen Adventsmarkt laden heute das Alten- und Service-Zentrum (ASZ), der Deutsche Familienverband und die Jungen Humanisten in das Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, ein. Von 14 bis 18 Uhr sind Groß und Klein beim weihnachtlichen Treiben willkommen. Gemeinsam soll sich mit einem abwechslungsreichen Programm auf die Weihnachtszeit eingestimmt werden.

(Quelle: Volksstimme, 05.12.2019)

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Di

03

Dez

2019

Advent mit Mode und Musik

Weihnachtliche Veranstaltung im Wohnpark „Albert Schweitzer“

Eine vorweihnachtliche Stimmung herrschte kürzlich im Wohnpark „Albert Schweitzer“ in der Johannes-R.-Becher Straße. Über 80 Bewohner kamen zum mit bunten Lichtern illuminierten Adventsmarkt, um gemeinsam mit Gästen das liebevoll hergerichtete Ambiente zu genießen. Eingeladen hatte zur ersten gemeinsamen Veranstaltung der Einrichtung das Stadtteilmanagement Neustädter See/Kannenstieg in Kooperation mit dem Bürgerverein Nord und der ESO Euro-Schulen-Organisation.

Zu bieten hatte der Adventsmarkt den Senioren so einiges. Der Hort „Weltentdecker“ und die Kita „Neustädter See“ führten zunächst ein Weihnachtsprogramm auf und ein Adventsbastelstand lockte nicht nur die Jüngsten an. Zur Stärkung wurden den Gästen des Marktes unter anderem Glühwein, Bratwürste vom Grill, Grünkohl sowie Kaffee und Kuchen angeboten. Zum Abschluss gab es eine Modenschau der Magdeburger Modedesignerin Manuela Markgraf, die mit ihren Models Mode im Stil der Goldenen Zwanziger Jahre präsentierte.

(Quelle: Volksstimme, 03.12.2019)

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Di

03

Dez

2019

Wohncafé zeigt „Der kleine Lord“

Hoher Besuch im „Treffpunkt Wohncafé“ der Pfeifferschen Stiftungen im Milchweg 31: Morgen kommt „Der kleine Lord“ vorbei und sorgt von 14 bis 17 Uhr für einen unterhaltsamen Filmnachmittag. Dazu gibt es Kaffee und kleine Leckereien. Die Teilnahme ist kostenfrei. Es wird um eine verbindliche Anmeldung bis heute unter Tel. 99 00 71 38 gebeten.

(Quelle: Volksstimme, 03.12.2019)

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Fr

29

Nov

2019

Plätzchen backen im Milchweg

Am 3. Dezember wird der „Treffpunkt Wohncafé“ der Pfeifferschen Stiftungen im Milchweg 31 zur Weihnachtsbäckerei. Ab 13 Uhr können alle Backfeen und Naschzwerge gemeinsam Plätzchen backen, verzieren und naschen. Die Veranstaltung wird von Ehrenamtlichen organisiert und ist für jedermann kostenfrei. Es wird um eine verbindliche Anmeldung gebeten – bis zum 2. Dezember unter Telefon 99 00 71 38.

(Quelle: Volksstimme, 29.11.2019)

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Do

28

Nov

2019

STARK im Stadtteil

Wir werden mehr, wir werden älter und wir werden bunter. Auf den Stadtteil Kannenstieg würde diese Beschreibung ebenfalls zutreffen. Da lohnt sich die Frage: Wie leben ältere Menschen eigentlich in ihrem Stadtteil? Wie gut fühlen sie sich in das soziale Leben und das Miteinander im Kannenstieg eingebunden? Denn wenn wir von sozialer Teilhabe im Alter sprechen, dann vergessen wir gerne, dass das nicht auf alle Personen gleichermaßen zutrifft. Nicht jeder fühlt sich gut eingebunden in das soziale Leben und das Miteinander im Stadtteil. Manche Menschen wünschen sich vielleicht mehr Gesellschaft, Ansprache und Einbindung. Doch wie erreicht man Menschen, die zurückgezogen leben? Und wie bindet man sie ein? Darum geht es im Projekt STARK. STARK ist ein Projekt von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Das Alten- und Service-Zentrum im Bürgerhaus Kannenstieg ist tatkräftiger Kooperationspartner des Projekts - abgekürzt „ASZ“. Dort im ASZ wird das Projekt STARK auch durchgeführt. Das besondere an STARK ist, dass es sich um ein partizipatives Projekt handelt. Was aber heißt „partizipativ“? Das bedeutet, ältere Menschen haben die Möglichkeit, aktiv am Projekt mitzuwirken und ihre eigenen Vorstellungen, Sichtweisen und Erfahrungen in das Projekt mit einzubringen. Und auch dieses Projekt lebt von seinen Beteiligten.

STARK steht noch ganz am Anfang, steckt quasi noch in seinen „Kinderschuhen“. Am 29.01.2020 findet daher zunächst eine Eröffnungsveranstaltung statt. Ab 14 Uhr sind all jene im ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg (Johannes-R.-Becher-Straße 57, 39128 Magdeburg) herzlich Willkommen, die mehr über das Projekt erfahren möchten. Das Treffen ist ganz unverbindlich. Aus der Teilnahme entstehen keinerlei Verpflichtungen. Wir freuen uns über Ihr Kommen!

Viele Grüße aus dem ASZ und stellvertretend für das Projekt STARK,

Helene von Stülpnagel

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Do

28

Nov

2019

Drei Schattenspender für Magdeburg-Nord

Zusammen mit dem Awo-Kreisverband Magdeburg haben die Grünen auf dem Gelände der Kita „Bummi“ einen Birnenbaum und auf dem Gelände des Altenpflegeheims „Haus Krähenstieg“ einen Apfel- und einen Spitzahornbaum gepflanzt. „Ich freue mich, dass eine schon länger geplante Aktion erfolgreich durchgeführt und ein kleiner Beitrag zum Klima- und Artenschutz in der Stadt geleistet werden konnte“, so Yannik Franzki, Beisitzer im Kreisvorstand der Grünen. Auf dem Kita-Gelände steht der junge Baum gut sichtbar in einer wilden Insektenwiese. Seine Pflege wird ein Teil der täglichen pädagogischen Arbeit der Kita sein. Die Bäume auf dem Gelände des Pflegeheims wurden zusammen mit zwei Bewohnern gepflanzt und sollen dort künftig Schatten und Äpfel spenden.

(Quelle: Volksstimme, 28.11.2019)

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Do

28

Nov

2019

Lebenshilfe lädt zum Treff

Weihnachtliches Programm am Sülzeanger

Mit Herz und Leidenschaft sind die Mitarbeiter der Lebenshilfe Magdeburg derzeit dabei, Schmuckstücke für die Adventszeit zu gestalten. In den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen entstehen Kerzen, Keramik, Adventsfloristik, Holzfiguren, textile Erzeugnisse, weihnachtliche Tischwäsche, Nistkästen und Papierprodukte.

Zum jährlich stattfindenden Weihnachtsbasar am kommenden 1. Adventssonntag, 1. Dezember, werden die Produkte präsentiert und angeboten. Zusätzlich gibt es Bücher, Honig, Alpakaprodukte und Süßigkeiten anderer Händler. Ein stimmungsvolles Programm sorgt für vorweihnachtliches Flair. „Orgelfelix“ mit seiner Drehorgel und der Lebenshilfe-Chor musizieren an diesem Tag. Die Bewohner des Wohnheims am Westring führen ein Theaterstück auf. Kleine Besucher können u. a. in der Bastelstraße aktiv werden.

Der Basar öffnet von 10 bis 17 Uhr auf dem Werkstattgelände am Sülzeanger 1. Der Eintritt ist frei.

(Quelle: Volksstimme, 27.11.2019)

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So

17

Nov

2019

Schüler bauen Insektenhotel

Grundschule reagiert auf Abholzung von Bäumen im Kannenstieg

Ein Insektenhotel haben die Mädchen und Jungen der Klasse 3 a der Grundschule Am Kannenstieg auf ihrem Schulhof gebaut. Nachdem für die neue Straßenbahnlinie zahlreiche Bäume gefällt worde waren, wollten sie auf diese Weise Insekten einen Lebensraum geben und einen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz leisten. Klassenlehrerin Anja Pfeifer hatte die Initiative ergriffen und tatkräftige Unterstützung von den Eheleuten Reinhard und Ursula Mertens erhalten. Deren Enkelkinder waren einst selbst in die Schule im Kannenstieg gegangen, so dass sich der 71-Jährige und seine Frau nach wie vor mit ihr verbunden fühlen und das Projekt gern unterstützten. Mertens bereitete die Bretter für das Insektenhotel vor. Die Kinder schraubten es mit Schaubendrehern und Akkuschraubern zusammen, und auch Hammer und Nägel wurden genutzt. Auf diese Weise konnten sich die Kinder auch einmal handwerklich ausprobieren.

Lavendel und Hibiskus sollen Insekten anlocken

Ursula Mertens spendete Blumen, die rund um das Insektenhotel gepflanzt wurden. Darunter sind Lavendel, Hibiskus und Pfingstrosen sowie derzeit noch blühende Winter-astern. Auf der angrenzenden Wiese verstreuten die Mädchen und Jungen zudem Saat von insektenfreundlichen Blühpflanzen und Kräutern. Der Hausmeister durfte erst einmal nicht mähen, damit die vorhandenen Blütenstände stehen blieben.

Jetzt im Herbst und Winter ist in dem Bereich relativ wenig zu tun. Doch die Kinder werden sich auf jeden Fall darum kümmern, dass die Pflanzen immer ausreichend Wasser haben, versprachen sie gestern schon. Und der Einsatz auf dem Schulhof soll weitergehen. Im nächsten Jahr will Anja Pfeifer mit den Kindern den verwilderten Sinnespfad gestalten und erweitern.

Natürlich setzten sich die Kinder auch im Unterricht mit der Problematik des Insektensterbens auseinander. Und so ist das Projekt eines, bei dem Kinder spielerisch lernten und gleichzeitig auch noch etwas Gutes für die Umwelt taten.

(Quelle: Volksstimme, 16.11.2019)

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So

17

Nov

2019

GWA Kannenstieg tagt am Mittwoch

Um die Situation im Sprecherrat geht es während der nächsten Zusammenkunft der Gemeinwesenarbeitsgruppe Kannenstieg. Die Mitglieder treffen sich am Mittwoch, 20. November, um 17.30 Uhr im Wohnpark „Albert Schweitzer“ in der Johannes-R.-Becher-Straße 41. Thema ist zudem die Abrechnung des Initiativfonds. Bürger können ihre Anliegen vorbringen.

(Quelle: Volksstimme, 15.11.2019)

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Do

07

Nov

2019

Lampionumzug führt durch den Norden

Der diesjährige Lampionumzug durch den Norden Magdeburgs beginnt morgen um 18 Uhr am Fuß der Ringbrücke an der Ziolkowskistraße. Angeführt vom Sax’n-Anhalt-Orchester geht es zunächst hinüber zum Kannenstieg. Über die Lindwurmbrücke geht es dann zurück in den Stadtteil Neustädter See. Am Märchenbrunnen wird eine musikalische Pause eingelegt. Danach geht es weiter zum Stadtteiltreff „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, wo die Teilnehmer Feuerschalen, Glühwein und Gegrilltes erwarten. Die Organisatoren weisen darauf hin, dass entlang der Strecke mit Einschränkungen für den Autoverkehr zu rechnen ist.

(Quelle: Volksstimme, 07.11.2019)

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Di

05

Nov

2019

Gleisviereck kommt nicht vor 2021

2. Nord-Süd-Verbindung: Unwägbarkeiten an der Kreuzung Ebendorfer Chaussee/Becherstraße

Die Bauarbeiten für die 2. Nord-Süd-Verbindung im Kannenstieg schreiten voran. Bis der Anschluss zur vorhandenen Straßenbahnstrecke auf der Ebendorfer Chaussee gebaut werden kann, dauert es aber mindestens noch bis zum Sommer 2021.

Die gesamte Johannes-R.-Becher-Straße ist mittlerweile eine Baustelle. Im nördlichen Abschnitt ist schon seit Monaten kein Durchkommen mehr, weil die gesamte Fahrbahn aufgerissen ist. Im südlichen Abschnitt werden derzeit parallel zum laufenden Verkehr Leitungen verlegt, die der geplanten Straßenbahnstrecke im Weg sind.

Von der Endhaltestelle am Neuen Sülzeweg bis zur Kreuzung an der Ebendorfer Chaussee reicht dieser 6. Bauabschnitt. Dort soll es später für die Bahnen die Möglichkeit geben, geradeaus in den Milchweg weiterzufahren oder auf die vorhandene Strecke der Linie 1 abzubiegen. Außerdem soll das Abbiegen vom Milchweg in Richtung Ikea möglich werden.

Über den aktuellen Stand des Gleisbauprojekts hat jetzt Magdeburgs Baubeigeordneter Dieter Scheidemann auf Nachfrage der Gartenpartei informiert. Diese hatte wissen wollen, wie und wann der Anschluss an der Kreuzung Johannes-R.-Becher-Straße/ Ebendorfer Chaussee erfolgen soll.

Kein konkreter Zeitplan

Dabei gibt es seinen Angaben nach zum aktuellen Zeitpunkt noch eine Reihe von Unwägbarkeiten, weshalb er noch keinen konkreten Zeitplan nennen kann. Hintergrund ist, dass das geplante Gleisviereck als Komplettpaket ausgeschrieben und eingebaut werden soll. Aus wirtschaftlichen Gründen wollen die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) diesen Weg gehen. Das Problem: Bis heute besteht kein Baurecht für den 5. Bauabschnitt, der den Gleisbau von besagter Kreuzung bis zum Hermann-Bruse-Platz umfasst. Der Planfeststellungsbeschluss, der die Maßnahme baurechtlich absichert, liegt weiterhin nicht vor. Dabei hatten die MVB bereits vor drei Jahren das Verfahren bei der Genehmigungsbehörde eingeleitet. Weil es aber diverse Eingriffe in Privatgrundstücke entlang des Burgstaller Wegs geben soll, gab es reichlich Klärungsbedarf. Wann der Beschluss vorliegt, ist unklar.

Erst wenn er rechtsgültig ist, wollen die MVB das neue Gleisviereck ausschreiben, erläutert Dieter Scheidemann. „Unter Berücksichtigung der Bestellzeit ist derzeit mit dem Einbau voraussichtlich nicht vor Juli 2021 zu rechnen“, stellt er klar.

Warten auf Liefertermin

Auch inwieweit es wegen der Gleisbauarbeiten zu Teil- oder Vollsperrungen der vielbefahrenen Kreuzung kommen wird, könne er heute noch nicht sagen, erklärt der Beigeordnete weiter: „Die erforderliche Bauzeit hängt wesentlich von der mit dem Tiefbauamt abzustimmenden Verkehrsplanung für Umleitungen ab.“ Und dies könne erst geschehen, wenn klar ist, wann die Gleisanlagen geliefert werden können.

Was die Arbeiten in der Johannes-R-Becher-Straße angeht, könne immer noch nicht gesagt werden, welchen Einfluss die zusätzlichen Straßenbauarbeiten auf die Bauzeit haben werden. Denn weil der vorgefundene Untergrund unter der Fahrbahn in schlechtem Zustand war, musste ungeplant und umfassend saniert werden. Welche Zusatzkosten dadurch entstanden sind, lässt Scheidemann in seiner Stellungnahme offen.

Außerdem kündigt er eine zweite Unterbrechung der Fernwärme an, die im Sommer 2020 während der heizfreien Zeit durchgeführt werden soll. Bereits im September war die Versorgung für 36 Stunden unterbrochen gewesen.

(Quelle: Volksstimme, 05.11.2019)

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Di

05

Nov

2019

Kannenstieg-Sportler sehen rot: Vereinsgeburtstag fällt ins Wasser

Der neue Rasen auf dem Sportplatz sprießt grün, auf dem Kleinfeld wurde eine rote Schicht Kunststoffgranulat verteilt. Die Sanierung auf dem Sportgelände des MLV Einheit im Kannenstieg schreitet voran. „Die Trainingsbeleuchtung ist fertig und die Bewässerungsanlage wurde um ein Vielfaches erweitert“, sagt Vereinschef Detlef Näther. Auch die Kugelanlagen und der Diskus-/Hammerwurfring sind bereits erneuert. Eigentlich viele Gründe zur Freude. Doch die wird getrübt, weil der nahende Winter eine Unterbrechung der Arbeiten bedeutet. Somit kann die angekündigte blaue Laufbahn nach Berliner Olympia-Vorbild erst im kommenden Frühjahr angelegt werden. „Leider“, wie Detlef Näther bedauert. Denn deshalb ist aktuell von einem Übergabetermin Ende Mai die Rede. „Damit fällt der Vereinsgeburtstag am 3. Mai 2020 ins Wasser“, sagt der Vorsitzende. An diesem Tag sollte das 30-jährige Bestehen des MLV Einheit gefeiert werden.

(Quelle: Volksstimme, 01.11.2019)

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Mi

30

Okt

2019

Neuer Brennofen dank Leserhilfe

Keramik-Café im ASZ Kannenstieg präsentiert Ergebnis von Volksstimme-Spendenaktion

Im Rahmen der Volksstimme-Aktion „Leser helfen“ 2018 wurde u. a. auch das Keramik-Café im Bürgerhaus Kannenstieg unterstützt. Mit den Spenden der Leser konnte jetzt ein neuer Brennofen angeschafft werden.

Es hat zwar einige Zeit gedauert, aber jetzt ist er da: der neue Brennofen für das Keramik-Café „Ton-Schacht“ im Alten- und Service-Zentrum Kannenstieg. Als eines von acht Projekten war es bei der gemeinsamen Spendenaktion „Leser helfen“ der Volksstimme und des Paritätischen Sachsen-Anhalt bedacht worden. 4100 Euro gingen an das ASZ, um einen defekten Brennofen zu ersetzen. Außerdem wird noch Material zum Töpfern gekauft.

Normalerweise treffen sich die Töpfergruppen in der ersten Etage. Für jene im Rollstuhl oder für die aus anderen Gründen die Treppe ein Hindernis ist, wird einmal im Monat das Keramik-Café im Erdgeschoss eingerichtet. Pflegeheimbewohner, Nutzer der benachbarten Tagespflege, die ASZ-Besucher und auch Kita-Kinder gehören zu den regelmäßigen Nutzern des Angebots.

Das nächste Keramik-Café findet am 13. November ab 10 Uhr statt. Es ist grundsätzlich offen für alle Interessierten, sagt Leiterin Steffi Albers. Sie bittet nur um Anmeldung unter Tel. 251 29 33, um sich besser vorbereiten zu können.

Die Ergebnisse der Töpferarbeit sowie der Malgruppen „Freitagsmaler“ und „Bunte Palette“ gibt es heute ab 14.30 Uhr im Altenpflegeheim im Heideweg 41 zu sehen. Dann wird eine gemeinsame Ausstellung der Heimbewohner und ASZ-Besucher eröffnet – inklusive Tonkunst.

Bei der „Leser Helfen“- Aktion waren Ende 2018 insgesamt 37 600 Euro zusammengekommen. Neben dem ASZ Kannenstieg konnten sieben weitere Projekte im Verbreitungsgebiet davon profitieren.

(Quelle: Volksstimme, 29.10.2019)

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Mo

28

Okt

2019

Lampionumzug durch das Wohngebiet Nord

Der Bürgerverein Nord e. V. plant auch in diesem Jahr wieder einen Lampionumzug durch das Wohngebiet. Dieser soll am Freitag, 8. November, durchgeführt werden. Treffpunkt ist um 18 Uhr an der Fußgängerbrücke über den Magdeburger Ring an der Ziolkowskistraße. Das Sax’n-AnhaltOrchester wird für die musikalische Begleitung sorgen. Außerdem werden die Vereinsmitglieder in diesem Jahr noch einen Weihnachtsmarkt organisieren, der am Sonnabend, 7. Dezember, von 15 bis 20 Uhr im Stadtteiltreff „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, stattfinden soll. Schließlich ist noch ein öffentliches Adventsbasteln in der Einkaufspassage am Neustädter Platz geplant, für das Mittel aus dem Initiativfonds der Gemeinwesenarbeits-Gruppe beantragt wurden. Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben.

(Quelle: Volksstimme, 26.10.2019)

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Do

24

Okt

2019

Treffpunkt Demenz für Angehörige

Das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg lädt am kommenden Montag, 28. Oktober, wieder zum Selbsthilfecafé Treffpunkt Demenz ein. Angehörige von demenziell Erkrankten können sich diesmal zum Thema „Stärkung kognitiver Fähigkeiten im Alltag“ informieren. Die kostenfreie Veranstaltung beginnt um 14.30 Uhr in der Einrichtung in der Johannes-R.-Becher-Straße 57.

(Quelle: Volksstimme, 24.10.2019)

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Di

22

Okt

2019

Geführte Fahrradtour entlang der Schrote

Am kommenden Sonnabend, 26. Oktober, lädt das Quartiersmanagement der Pfeifferschen Stiftungen im Milchweg zu einer geführten Fahrradtour zum Schrote-Stau in Diesdorf ein. Treffpunkt ist um 13 Uhr vor der Gaststätte „König von Preußen“, Lübecker Straße 71. Von dort geht es bis nach Stadtfeld und weiter an der Schrote entlang zu ihrem Rückhaltebecken. Auf dem Rückweg gibt es einen Stopp am Café Herzstück, das ebenfalls an der Schrote liegt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine Anmeldung bis zum Donnerstag unter Tel. 99 00 71 38 gebeten.

(Quelle: Volksstimme, 22.10.2019)         

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Mo

07

Okt

2019

Kreativkurs, Nähtreff und Fahrradtour

Das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg hat auch im Oktober zahlreiche Angebote vorbereitet. Am Montag, 7. und 21. Oktober, beginnt jeweils um 10 Uhr der Kreativkurs, wo jeder willkommen ist, der sich in geselliger Runde kreativ betätigen möchte. Am Mittwoch, 9. und 23. Oktober, sind dann speziell alle Nähfreunde angesprochen. Der Nähtreff beginnt um 9.30 Uhr. Beide Angebote finden im Bürgerhaus in der Johannes-R.-Becher-Straße 57 statt. Am Donnerstag, 10. Oktober, ist bei passendem Wetter eine Fahrradtour nach Pechau geplant. Treffpunkt hierfür ist um 10 Uhr an der Gaststätte „König von Preußen“ an der Haltestelle Klosterwuhne. Weitere Infos unter Tel. 251 29 33.

(Quelle: Volksstimme, 05.10.2019)

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Mo

07

Okt

2019

Hobbykünstler haben „Freude durch Malen“

Am Dienstag, 29. Oktober, um 14.30 Uhr lädt das Altenpflegeheim Haus Heideweg zur Eröffnung der Ausstellung „Freude durch Malen“ ein. Gezeigt werden farbenfrohe Bilder, die von den Pflegeheimbewohnern sowie Hobbykünstlern des Alten- und Service-Zentrums (ASZ) im Kannenstieg gemalt wurden. Die Freitagsmaler des Pflegeheims und die Malgruppe „Bunte Palette“ des ASZ haben bereits mehrere Ausstellungen ihrer Werke im Heim im Heideweg 41 präsentiert.

(Quelle: Volksstimme, 04.10.2019)

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Do

26

Sep

2019

Nach dem Fest ist vor dem Fest in Nord

Akteure im Kannenstieg und am Neustädter See haben in diesem Jahr noch viel vor

Kaum ist das Stadtteilfest in Nord Geschichte, planen die rührigen „Nordlichter“ schon die nächsten Veranstaltungen für die Bewohner der Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See. Auf der jüngsten Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg zog Stadtteilmanager Marcel Härtel aber zunächst ein positives Fazit zum Festgeschehen rund um den Stadtteiltreff „Oase“ am 14. September. Bis zu 80 Akteure und freiwillige Helfer hatten vor Ort dafür gesorgt, dass es eine gelungene Veranstaltung werden konnte, erklärte er.

Im kommenden Jahr stehen nun gleich zwei Jubiläen an: Der Bürgerverein Nord e. V. wird zehn Jahre alt und die „Oase“ kann bereits auf 30 Jahre Kinder- und Jugendarbeit im Quartier zurückblicken. Dieses Jubiläum könnte mit dem Stadtteilfest zusammen gefeiert werden, berichtete Härtel über entsprechende Überlegungen.

Termin für Lampionumzug

Konkret hingegen sind die Pläne für die kommenden Monate in Nord. So wird es am 8. November den schon traditionellen Lampionumzug durch die beiden Stadtteile geben. Treffpunkt ist um 18 Uhr am Supermarkt in der Ziolkowskistraße. Am 7. Dezember wird von 15 bis 20 Uhr der diesjährige Weihnachtsmarkt in der „Oase“ durchgeführt. Beide Veranstaltungen werden federführend vom Bürgerverein organisiert. In Planung befindet sich noch eine Adventsveranstaltung im Bürgerhaus Kannenstieg, die gemeinsam mit dem Deutschen Familienverband durchgeführt werden soll.

Dieser lädt bereits am kommenden Donnerstag, 3. Oktober, ab 14 Uhr zum Flohmarkt mit Kaffee und Kuchen ins Bürgerhaus ein. Weiterhin sind ein Fest der Jugend am 12. Oktober sowie ein mittelalterlicher Weihnachtsmarkt am 5. Dezember vorgesehen.

(Quelle: Volksstimme, 26.09.2019)

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Do

26

Sep

2019

„Wortschätze“ lesen heute im Wohncafé

Am heutigen Donnerstag besucht das Schreibatelier „Die Wortschätze“ ein weiteres Mal den Treffpunkt Wohncafé der Pfeifferschen Stiftungen im Milchweg 31. Ab 18 Uhr bringen die Damen der Gruppe unter dem Motto „Urlaubsnachlese“ amüsante, besinnliche und skurrile, vor allem aber selbst geschriebene Texte zu Gehör. Die Teilnahme ist kostenfrei.

(Quelle: Volksstimme, 26.09.2019)

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Mi

25

Sep

2019

Infotag rund um die Pflege

Aktion der Arbeitsgruppe Altenhilfe Nord

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind nach der letzten Erhebung in Deutschland gut 3,4 Millionen Menschen pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes. Annähernd drei Viertel der Pflegebedürftigen werden zu Hause gepflegt.

Die Regionale Arbeitsgruppe Altenhilfe Nord (RAGAH) unter Federführung des Alten- und Service-Zentrums im Bürgerhaus Kannenstieg (ASZ) organisiert erneut einen Pflegeaktionstag und informiert über Unterstützungs- und Hilfsmöglichkeiten für pflegende Angehörige.

Dieser soll am Mittwoch, 23. Oktober, ab 11 Uhr durchgeführt werden. Veranstaltungsorte sind der Stadtteiltreff „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, und das Altenpflegeheim Haus Heideweg, Heideweg 41. Die Teilnehmer haben die Gelegenheit, präventive, ambulante, teilstationäre und stationäre Leistungen kennenzulernen und Fragen zu den verschiedenen Leistungen zu stellen.

Zur besseren Planung des Aktionstages ist eine Anmeldung bis 18. Oktober im ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, erforderlich. Interessenten können sich auch unter Tel. 251 29 33 anmelden.

(Quelle: Volksstimme, 25.09.2019)

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Mi

18

Sep

2019

Stadtteilfest ist ein Volltreffer

Das gemeinsame Fest der Stadtteile Neustädter See und Kannenstieg lud am Freitag die Bewohner der beiden Quartiere zu Spiel und Spaß ein. Auf dem Gelände des Stadtteiltreffs „Oase“ warteten u. a. zwei Hüpfburgen, Alpakas zum Streicheln und ungewöhnliche Sportarten wie Fußball-Dart (Bild). Diese Angebote waren genauso ein Volltreffer bei den Besuchern wie das Festprogramm. So zeigte zum Beispiel die Theatergruppe aus dem Hort Weltentdecker die Sage vom Lindwurm. Zahlreiche Helfer vom Bürgerverein Nord sorgten dafür, dass alles glattlief.

(Quelle: Volksstimme, 14.09.2019)

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Do

12

Sep

2019

Kleine Kinder, kluge Tiere und ganz viel Kickerspaß

Nord feiert morgen ab 14 Uhr Stadtteilfest

Morgen ist es so weit: An einem Freitag, den 13., feiern die beiden Viertel Neustädter See und Kannenstieg ihr jährliches gemeinsames Fest. Der Bürgerverein Nord lädt mit vielen Partnern alle Bewohner von 14 bis 20 Uhr auf das Gelände des Stadtteiltreffs „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, ein.

„Wir werden eine Fußball-Arena im Angebot haben. Auf zwei Fußball-Billard-Anlagen können sich die Besucher probieren. Zwei Tischkicker warten auf Spieler, eine kleine Torwand lädt die kleinen Fußballer ein. Dazu kommt eine neue Fußball-Darts-Anlage, die beim Spielplatzfest am Leuchtturm Premiere in Nord hatte“, zählt Stadtteilmanager Marcel Härtel die Attraktionen auf.

Für kreativen Bastelspaß sorgen die Stände der „Oase“, der Kita Neustädter See, der Jungen Humanisten und des Hortes Weltentdecker. Ein Kinderschminkstand ist auch dabei. Die Hoffnungsgemeinde hat einen Stand mit bunten Angeboten, die Freie Puppenbühne ist mit ihren lustigen Puppen dabei. Das Begegnungszentrum der Euro-Schulen verlost an der Tombola Preise und die Malteser sind ebenfalls vor Ort.

Zwei Hüpfburgen laden zum Springen ein, die Kinderbaustelle zum Werkeln und ein Hau den Lukas zum Kräftemessen. Alpakas werden zu bestaunen sein. Außerdem wird der schnellste Schubkarrenfahrer gesucht.

Trommeln und Theater

Das Programm auf der Stadtteilfestbühne bietet ebenfalls einige Abwechslung. Los geht es mit den Kleinsten aus der Kita Neustädter See, die das Stadtteilfest um 14 Uhr eröffnen. Um 14.30 Uhr folgen die Kinder aus dem Hort Weltentdecker. Die Tanz AG der „Oase“ ist um 15 Uhr am Start. Eine tierische Aufführung erleben die Besucher gegen 15.30 Uhr mit dem Hof der klugen Tiere. Das ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg ruft gegen 16.15 Uhr zum Mitmachtheater auf. Die Guardian Angels zeigen um 17 Uhr ihr Können. Nach einer Modenschau gibt es gegen 18.15 Uhr japanische Trommelkunst mit Akaishi Daiko zu hören. Zum Abschluss des Stadtteilfests in Nord steht die Magdeburger Band 6atü auf der Bühne.

„Danke an alle Beteiligten am Stadtteilfest und allen Gästen ein schönes Fest“, so Härtel.

(Quelle: Volksstimme, 12.09.2019)

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