Nachrichtenarchiv

Hier finden Sie eine Übersicht aller veröffentlichten Artikel.

So

22

Mai

2022

Fotografien sollen Lebenslust wecken

„Her mit dem schönen Leben!“ ist der Titel einer neuen Fotoausstellung, die im Herz-Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, eröffnet wurde. Der Hobbyfotograf Frank Oppel präsentiert die unterschiedlichsten Fotografien, die Lust am Leben wecken sollen, wie die Einrichtung mitteilt. „Die Fotos sollen die Besucher inspirieren, sich der Schönheit und Einzigartigkeit der Natur bewusst zu werden“, heißt es weiter. Die Ausstellung ist bis Ende Juni zu sehen. Eine Anmeldung zum Besuch ist unter Telefon 251 29 33 erforderlich.

(Quelle: Volksstimme, 21.05.2022)

 

0 Kommentare

Fr

13

Mai

2022

Wie lebt es sich in ihrer Nachbarschaft

0 Kommentare

Fr

13

Mai

2022

Herz-ASZ pflanzt Blumen und zeigt Bilder

Im Herz-Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Kannenstieg wird am kommenden Dienstag, 17. Mai, eine Pflanzaktion durchgeführt. Gemeinsam mit Kindern aus dem Kinder- und Jugendhaus im Bürgerhaus wollen die Senioren und Mitarbeiterinnen des ASZ die Außenflächen der Einrichtung mit Blumen verschönern. Die Aktion beginnt um 14 Uhr. Einen Tag später, am Mittwoch, 18. Mai, wird an gleicher Stelle eine neue Fotoausstellung eröffnet. Unter dem Titel „Her mit dem schönen Leben“ werden Aufnahmen des Hobbyfotografen Frank Oppel gezeigt. Die Eröffnung ist für 11 Uhr geplant.

Spaziergang im Stadtteil

Schließlich wird am Freitag, 20. Mai, um 10 Uhr ein Stadtteilspaziergang angeboten, der am ASZ startet. Zur gleichen Zeit beginnt wieder die Smartphone-Sprechstunde, bei der Senioren unkompliziert Hilfe beim Umgang mit ihrem Mobiltelefon erhalten können.

Weitere Infos zu den Veranstaltungen gibt es vor Ort im Herz-ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R. Becher-Straße 57, oder unter Telefon 251 29 33.

(Quelle: Volksstimme, 13.05.2022)

 

0 Kommentare

Fr

13

Mai

2022

Grillangebot zum Tag der Nachbarn

Am kommenden Freitag, 20. Mai, wird deutschlandweit der „Tag der Nachbarn“ begangen. Auch der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, wird sich daran beteiligen und lädt zu einem Mittagstisch ein. Ab 12 Uhr wird dabei gegrillt und es werden auch weitere Speisen angeboten. Begleitet wird die Veranstaltung von der Integrationsgemeinwesenarbeit der Stadt Magdeburg, wie die Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen mitteilt. Um Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38 wird gebeten.

(Quelle: Volksstimme, 13.05.2022)

 

0 Kommentare

Do

05

Mai

2022

Sport und Spiel beim Aktionstag

Städtebauförderprogramme bilden seit vielen Jahren eine Voraussetzung für Städte und Kommunen, bauliche Aktivitäten finanziell unterstützt zu bekommen und somit umsetzbar zu machen. Jedes Jahr finden am Tag der Städtebauförderung deutschlandweit Projekte und Veranstaltungen statt, um diese Programme der Öffentlichkeit sichtbarer und transparenter zu gestalten. Am Sonnabend, 14. Mai, von 13 bis 17 Uhr wird das Stadtteilmanagement Nord mit Unterstützern, wie dem Bürgerverein Nord oder dem Kinder- und Jugendhaus im Bürgerhaus Kannenstieg, einen Aktionstag auf dem Bolzplatz in der Hans-Grundig-Straße durchführen. „Öffentliche Plätze erlebbar machen“, unter diesem Motto werden auf dem 2018 neu gebauten Platz, Sport- und Spielangebote für Groß und Klein im Mittelpunkt stehen, teilt das Stadtteilmanagement mit.

(Quelle: Volksstimme, 05.05.2022)

 

0 Kommentare

Do

05

Mai

2022

Vorbereitungen für 50 Jahre Nord laufen

Wohngebiet feiert 2023 Jahrestag der Grundsteinlegung / Erinnerungen sind gefragt

Große Ereignisse werfen im Wohngebiet Nord ihre Schatten voraus: Im kommenden Jahr wird der 50. Jahrestag der Grundsteinlegung für das Quartier im Norden Magdeburgs gefeiert, das heute aus den beiden Stadtteilen Neustädter See und Kannenstieg besteht. Stadtteilmanager Marcel Härtel denkt bereits jetzt daran, wie der Geburtstag des Wohngebiets gefeiert werden kann. „Um ein halbes Jahrhundert gebührend zu begehen, sollten die Monate genutzt werden, Vorbereitungen zu treffen und Ideen zu sammeln“, erklärt er.

Vor zehn Jahren, zum 40. Geburtstag, gab es eine Reihe mit genau 40 Veranstaltungen, mit denen dieses Jubiläum über ein ganzes Jahr verteilt gefeiert wurde. Wie es 2023 ablaufen soll, dazu laufen derzeit die ersten Abstimmungen, wie Härtel informiert. In Vorbereitung darauf sind die aktuellen und ehemaligen Bewohner des Wohngebiets dazu aufgerufen, ihre Erinnerungen aus fünf Jahrzehnten einzusenden. Aber auch langjährige Mitarbeiter von Einrichtungen, Institutionen und Geschäften in den beiden Stadtteilen können sich melden. „Wenn Sie alte Fotos, Unterlagen oder Presseartikel besitzen und diese gerne zur Verfügung stellen könnten, wäre dies hervorragend“, sagt der Stadtteilmanager. Die Chronik des Wohngebietes, die auf der Website www.neustaedtersee.de geführt wird, könnte damit erweitert werden und es würde weiteres Material für interessante Geschichten zusammenkommen, so seine Hoffnung.

„Schon 2013 erzählten uns die Menschen tolle und interessante Geschichten über ihre Erlebnisse im Wohngebiet“, berichtet er weiter. Gerade die Anfangsjahre lieferten immer wieder Einblicke in eine andere Zeit. „Diese Geschichten gehören erzählt und in irgendeiner Form in das 50. Jahr verpackt“, so Härtel. Der Aufruf gelte somit auch für eben jene kleinen Geschichten. Gerne könnten auch Gespräche vereinbart werden, wo die Erzählungen gemeinsam zu Papier gebracht werden.

Ein dritter Aufruf richte sich an die Akteure des Wohngebietes. „Was könnten wir im nächsten Jahr zusammen auf die Beine stellen, um das Jubiläum zu feiern?“, so lautet Härtels Frage an diese. In den Sitzungen der Gemeinwesenarbeitsgruppe (GWA) der beiden Stadtteile sollen in den kommenden Monaten Ideen ausgetauscht werden. Einsendungen können per Post an das Stadtteilmanagement Nord in der Pablo-Neruda-Straße 11, 39126 Magdeburg, oder auch per E-Mail an marcel.haertel@ib.de geschickt werden.

(Quelle: Volksstimme, 05.05.2022)

 

0 Kommentare

Di

03

Mai

2022

Sport und Spiel am Städtebautag

Städtebauförderprogramme bilden seit vielen Jahren eine Voraussetzung für Städte und Kommunen, bauliche Aktivitäten finanziell unterstützt zu bekommen und somit umsetzbar zu machen. Jedes Jahr finden am Tag der Städtebauförderung deutschlandweit Aktivitäten, Projekte und Veranstaltungen statt, diese Programme der Öffentlichkeit sichtbarer und transparenter zu gestalten.

Am 14. Mai 2022 von 13.00 bis 17.00 Uhr wird das Stadtteilmanagement Magdeburg Nord des IB mit Unterstützern, wie dem Bürgerverein Nord oder dem Kinder- und Jugendhaus im Bürgerhaus Kannenstieg, einen Aktionstag auf dem Bolzplatz in der Hans-Grundig-Straße durchführen. „Öffentliche Plätze erlebbar machen“, unter diesem Motto werden auf dem 2018 neu gebauten Platz, Sport- und Spielangebote für Groß und Klein im Mittelpunkt stehen.

 

0 Kommentare

Mi

27

Apr

2022

Tablet-Schnupperkurs im Herz-ASZ

0 Kommentare

Mi

27

Apr

2022

Senioren zeigen ganz viel Herz

ASZ Kannenstieg beteiligt sich an Weltrekordversuch

Senioren und Seniorinnen aus dem Herz-Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Kannenstieg haben jetzt ihre selbst gestalteten Herzen für die Wimpelkettenaktion des Fontanherzen e. V. präsentiert. „Es sind tatsächlich über 1000 Herzen zu einer langen Kette gebunden worden“, sagt ASZ-Mitarbeiterin Steffi Albers. Mit diesen werde man nun am 5. Mai im Stadtpark dabei sein, wenn der Weltrekordversuch gestartet wird. 17,6 Kilometer Gesamtlänge gilt es zu übertreffen. „Wir helfen nicht nur beim Aufbau, sondern werden auch gemeinsam mit dem Deutschen Familienverband mit einem Bastelstand vor Ort sein“, berichtet Steffi Albers weiter. Ministerpräsident Reiner Haseloff und Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne werden ebenfalls vor Ort sein. Mit dem Rekordversuch will der Fontanherzen e. V. auf das Schicksal von Eltern mit herzkranken Kindern aufmerksam machen.

(Quelle: Volksstimme, 27.04.2022)

 

0 Kommentare

Mi

27

Apr

2022

Senioren für Tablet-Kurs gesucht

Unter dem Namen „Digital im Quartier“ beginnt am kommenden Dienstag, 26. April, ein neues Angebot bei den Pfeifferschen Stiftungen im Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31. Dafür werden noch Senioren gesucht, die Spaß am Austausch haben und mehr über die digitale Welt kennenlernen möchten, wie die Einrichtung informiert. „Mit dem Lernangebot der Tablet- und Technikschulung sollen Sorgen gerade vieler älterer Menschen beseitigt und wichtige Kompetenzen im Umgang mit einem Tablet-PC gestärkt werden“, erklärt Quartiersmanager Heiko Baumeister. Tablets können auch ausgeliehen werden. In wöchentlichen Veranstaltungen lernen die Senioren wichtige Informationen rund um die Nutzung eines Tablets. Mögliche Themen werden hierbei unter anderem sein: Umgang mit digitalen Geräten, Sicherheit im Internet oder auch Kommunikation und Videotelefonie. Anschließend werden die erlernten Inhalte gemeinsam am Tablet geübt. Dadurch sollen Selbstständigkeit und Selbstvertrauen im Umgang mit den Geräten gestärkt werden. Zum Auftakt gibt es um 14 Uhr einen Infovortrag. Um Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38 wird gebeten.

(Quelle: Volksstimme, 23.04.2022)

 

0 Kommentare

Mi

27

Apr

2022

Kette aus Herzen weht im Kannenstieg

Zum Tag des herzkranken Kindes am 5. Mai möchte der Verein Fontanherzen einen Weltrekord mit der längsten Herz-Kette der Welt im Stadtpark aufstellen und auf das Schicksal von Familien mit schwer herzkranken Kindern aufmerksam machen. Viele wurden aufgerufen, sich daran zu beteiligen, vorgegebene Papierherzen zu gestalten und zu Wimpelketten zusammenzufügen. Mitarbeiterinnen und Senioren des Herz-ASZ im Kannenstieg waren von der Idee begeistert. So wurden circa 1000 Herzen gestaltet. Am Montag, 25. April, um 11 Uhr präsentieren die Senioren entlang der J.-R.-Becher-Straße ihre gefertigte Wimpelkette.

(Quelle: Volksstimme, 23.04.2022)

 

0 Kommentare

Fr

22

Apr

2022

Qi-Gong-Kurs startet im ASZ Kannenstieg

Nach coronabedingtem Ausfall findet ab Mittwoch, 4. Mai, im Herz-Alten- und Service-Zentrum (ASZ), Johannes-R.-Becher-Straße 57, wieder ein Qi-Gong-Kurs statt. Termine sind mittwochs und freitags jeweils von 10 bis 11 Uhr. „Ziel der verschiedenen Übungen des Kurses ist es, die Lebensenergie frei ins Fließen zu bringen und die Energie zu stärken“, erklärt ASZ-Mitarbeiterin Steffi Albers. Bewegung, Atmung und Konzentration seien dabei wesentliche Elemente der Qi-Gong-Philosophie. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter Telefon 251 29 33.

(Quelle: Volksstimme, 22.04.2022)

 

0 Kommentare

Mi

20

Apr

2022

Schulung für Tablet und Smartphone

Der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, bietet am kommenden Dienstag, 26. April, ab 14 Uhr eine Tablet- und Smartphoneschulung an. In mehreren Informationsveranstaltungen soll den Teilnehmern die digitale Welt der Tablets und Smartphones nähergebracht werden, teilt die Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen mit. Neben nützlichen Informationen und Aufgaben zum eigenständigen Ausprobieren bleibe am Ende stets noch genügend Zeit für alle offenen Fragen. Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38.

(Quelle: Volksstimme, 20.04.2022)

 

0 Kommentare

Mi

20

Apr

2022

Frühjahrsputz im Kannenstieg

Bereits seit vielen Jahren beteiligt sich das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) in der Johannes-R.-Becher-Straße 57 an der stadtweiten Aktion „Magdeburg putzt sich“. Und so werden Seniorinnen und Senioren aus dem Herz-ASZ auch dieses Jahr wieder mit dabei sein, wie Mitarbeiterin Steffi Albers ankündigt. „Am Donnerstag, 28. April, ab 10 Uhr werden die Putzlappen geschwungen und die Begegnungsräume auf Vordermann gebracht“, teilt sie mit. Zum Mittag gebe es auch eine Stärkung für das leibliche Wohl. Freiwillige Helfer sind willkommen.

(Quelle: Volksstimme, 20.04.2022)

 

0 Kommentare

Do

14

Apr

2022

Jung und Alt machen ihr Quartier sauber

Gemeinsame Putzaktion an der Lindwurmbrücke

Jung und Alt ziehen in ihrer Freizeit gemeinsam los, um ihren Stadtteil ein wenig sauberer zu machen. Ausgerüstet mit Greifzange und Müllbeutel durch das Wohngebiet Nord.

Die AG Gemeinwesenarbeit Kannenstieg und Neustädter See hatten zur Putzaktion an der Lindwurmbrücke geladen. Dort versammelten sich am Sonnabend gegen 10 Uhr unter anderem Mitglieder aus dem Bürgerverein Nord, den Ortsverbänden der SPD und der Linken, des Sax’n-Anhalt-Orchesters sowie Kinder der Pfadfinder der Pfingstgemeinde Vaters Haus zum gemeinsamen Müllsammeln, berichtet Lutz Fiedler, Sprecher der GWA Kannenstieg. Und: „Nach zwei Stunden waren viele Säcke gefüllt, eine verrottete Matratze geborgen und alles bereitgestellt zur Abholung durch den Abfallwirtschaftsbetrieb.“ Im Rahmen des stadtweiten Frühjahrsputzes „Magdeburg putzt sich!“ sind bislang bereits 285 Aktionsgruppen mit rund 6300 engagierten Personen dokumentiert worden.

(Quelle: Volksstimme, 14.04.2022)

 

0 Kommentare

Do

14

Apr

2022

Mobile Stadtwache im Kannenstieg

Am heutigen Donnerstag macht die mobile Stadtwache zwischen 15 und 18 Uhr auf dem Parkplatz des Hanns-Eisler-Platzes im Kannenstieg Station. Vertreter von Polizei und Ordnungsamt werden vor Ort anwesend sein, um bei Anliegen zu helfen. Die mobile Stadtwache diene demnach als Anlaufstelle unter anderem für „Bürgerhinweise, Verlustmeldungen von Personaldokumenten, Entgegennahme von Fundsachen, Ausgabe von Anträgen und Formularen, Beratung“, heißt es in einer Mitteilung aus dem Polizeirevier Magdeburg.

(Quelle: Volksstimme, 14.04.2022)

 

0 Kommentare

Mi

13

Apr

2022

Besuch bei den „Heile-Machern“

Ehrenamtliches Repaircafé im Bürgerhaus Kannenstieg / Tüftler haben hohe Erfolgsquote

Alle zwei Wochen öffnet im Bürgerhaus Kannenstieg ein „Repaircafé“. Seit 2019 machen ehrenamtliche Helfer dort wieder „heile“, was zu schade wäre, um es wegzuwerfen. In der Regel gilt: Je älter das Gerät, desto leichter lässt es sich reparieren.

Friedhelm Boese führt Buch: 2019 - als das Repaircafé im Bürgerhaus Kannenstieg startete - haben die ehrenamtlichen Tüftler insgesamt 131 kaputte Gerätschaften entgegengenommen, wovon sie 92 reparieren konnten. Im Jahr darauf waren es 84 Gegenstände. „Da haben wir 74 wieder heil gemacht.“ 2021 gab es 50 Reparatur-Wünsche, von denen 40 glückten. Der Rückgang bei den Aufträgen hat mit der Corona-Pandemie zu tun. Wegen Lockdown und Kontaktbeschränkungen musste die Reparaturwerkstatt für längere Zeit geschlossen bleiben. Doch jetzt sind die fleißigen Herren wieder voll im Einsatz. Alle 14 Tage - der nächste Termin ist am 20. April - stehen sie zwischen 15 und 17 Uhr in der Johannes-R.-Becher-Straße 57 parat. Mitstreiter sind stets willkommen.

Hohe Erfolgsquote

Im Schnitt seien es 70 bis 80 Prozent der defekten technischen Geräte, welche die Bürger im Repaircafé abgeben, die wieder zum Laufen gebracht werden, schätzt Boese. Darunter Staubsauger, Toaster, Radios, Mixer, Bügeleisen, Fernseher, Schwibbogen, Uhren, Kassettenspieler, Bohrmaschinen, Föhne und was nicht sonst noch alles. In der Regel gilt: Je älter das Gerät, desto leichter lässt es sich reparieren. Entscheidend sei, wie gut das Innenleben zu erreichen ist. Bei modernen Maschinen ist dort vieles verklebt, nicht mehr auseinanderzunehmen, vielmehr schon vom Werk aus auf Obsoleszenz angelegt. Bei älteren und hochwertigen Geräten sind dagegen Schrauben eingesetzt, die dann herausgelöst werden können. Als Grundsatz für die emsigen Reparateure gilt: „Wir probieren alles.“ Oftmals besteht eine emotionale Verbundenheit der Kunden zu ihren Geräten, weswegen sie sich um eine Reparatur bemühen. Normalerweise läuft es dann so ab: Die Bürger bringen ihre kaputten Geräte ins Repaircafé, wo eine Erstinspektion durch einen der ehrenamtlichen Tüftler erfolgt. Sofern dieser zur Einschätzung kommt, dass sich eine Reparatur lohnt, wird das Gerät dabehalten. Wenn es nicht direkt repariert werden kann, gibt es einen Beleg. Zwei Wochen später, beim nächsten Café, kann das Gerät dann im reparierten Zustand abgeholt werden. Manchmal sind es vier oder fünf, die in den zwei Stunden vorbeischauen, es waren aber auch schon 20. Im Übrigen nicht nur aus Magdeburg, sondern ebenso aus den umliegenden Kreisen.

Jeder gibt, was es wert ist

Im Bürgerhaus haben sich die Ehrenamtlichen in Eigeninitiative eine kleine Werkstatt eingerichtet. Nicht selten nehmen sie die Reparaturaufträge aber auch mit nach Hause, um sie dort wieder „heile zu machen“, wie Friedhelm Boese es ausdrückt. Alles in ihrer Freizeit. „Ich bin Rentner, da hat man ein wenig mehr Zeit“, sagt er mit einem Schmunzeln. Gut sieht es für den kaputten Video-Spieler aus, der an diesem Mittwoch abgegeben wird. „Die Mechanik läuft“, sagt der Ehrenamtliche nach der Ersteinschätzung. Er muss vermutlich nur gesäubert werden, ehe er wieder Filme abspielen kann. Die Reparaturen sind grundsätzlich kostenlos. Es gibt eine Spendenbox. „Jeder kann selbst entscheiden, was ihm die Arbeit wert ist“, so Boese. Mal sind es 10, 20 oder sogar 50 Euro, einmal waren es 30 Cent. Von den Spenden werden dann neue Werkzeuge für das Repaircafé angeschafft. Gleichzeitig wollen die Ehrenamtlichen keine Konkurrenz zu den Fachwerkstätten bilden. Mitunter stehen den Kunden die Tränen in den Augen, wenn das defekte Gerät wieder einwandfrei funktioniert. Und die Ehrenamtlichen freuen sich, dass es abermals geklappt hat. „Man ist stolz darauf, was man heile gemacht hat“, sagt Friedhelm Boese.

Warum reparieren?

„Weil vieles zu schade ist, es wegzuwerfen“, so das Credo. Die vier bis fünf Herren, die derzeit die Stammbesetzung bilden, haben früher etwa als Elektriker und Flugzeugmechaniker gearbeitet. Alle sind sie in der DDR sozialisiert. Das prägt: „Es wird nichts weggeworfen.“

(Quelle: Volksstimme, 13.04.2022)

 

0 Kommentare

Mo

11

Apr

2022

„2 Jahre Integrationsgemeinwesenarbeit in Magdeburg – Eine Zwischenbilanz“

Seit Mitte 2020 verfügt die Landeshauptstadt Magdeburg über ein eigenes Team, welches dort vermittelt und unterstützt, wo sich im alltäglichen Zusammenleben verschiedene Kulturen begegnen – in der Nachbarschaft, in Kitas und Schule oder anderen öffentlichen Einrichtungen. Eine aufeinander aufbauende Teamarbeit, bestehend aus arabischen, pädagogischen und vernetzenden Strukturen, konnte in den letzten Jahren bereits Erfolge von dauerhaftem Charakter verbuchen: So wurden unter anderem etwa

- Beratungs- und Infoangebote zu Teilhabemöglichkeiten für neuzugewanderte Magdeburger*innen

- eine lokale Anlaufstelle (Projektbüro Lübecker Str. 23, 39124 Magdeburg) und

- Sprach- und Kulturmittlung in Nachbarschaften, Bildungseinrichtungen und Behörden

verwirklicht. Geplant sind außerdem partizipative Angebote, lokale Kooperationen, Begegnungsangebote im Stadtteil und mehr! Der Grund: Wer neu in unsere Stadt kommt, soll sich auch als Teil einer bestehenden Gemeinschaft fühlen und sich in diese integrieren können. Auch Schwierigkeiten im Zusammenleben sollen ernst genommen werden.

Unter Einhaltung der geltenden Hygieneauflagen können weiterhin Infoveranstaltungen, Begegnungsangebote und Sprachmittlungen angeboten werden. Die Resonanz seitens der Zielgruppe mit Migrationshintergrund ist beachtlich: Mehr als 200 Personen konnte schon geholfen werden, sich in unserer Landeshauptstadt zurecht zu finden. Mit vielen von ihnen steht das Projekt weiterhin in Kontakt, um Angebote weiterzugeben und Fragen zu beantworten.

Wer profitiert am Ende davon? Alle! Da Hürden und das damit verbundene Konfliktpotenzial im privaten und nachbarschaftlichen Bereich aktiv angegangen werden, kann das Zusammenleben im Stadtteil für alle Parteien deutlich angenehmer und freundlicher gestaltet werden.

Haben Sie noch Fragen oder Bedarf bzgl. einer Sprach- oder Nachbarschaftsvermittlung? Das Team der Integrationsgemeinwesenarbeit Magdeburg, Sawsan Hijazi und Christoph Diere, ist für Sie da und steht per E-Mail (vielfalt.gestalten@stadt.magdeburg.de) stets zur Verfügung!

Christoph Diere

Landeshauptstadt Magdeburg

Dezernat V - Soziales, Jugend und Gesundheit

Sachbearbeiter Integrationsgemeinwesenarbeit / Stellv. Projektkoordinator

 

 

 

 

سنتان من العمل المجتعي من أجل الاندماج في ماجديبورج

 

 

 

تمتلك ماجديبورج عاصمة ولاية زاكسن انهالت وفي ظل التنوع الثقافي الموجود فيها منذ منتصف عام 2020 فريقا خاصا يقدم الدعم والمشورة للمهاجرين القاطنين في المدينة بما يخص الحياة اليومية سواء في الحي، في دور رعاية الأطفال ، في المدارس وفي مختلف المرافق العامة. لقد حقق فريق العمل المؤلف من ناطقة باللغة العربية وزميلها التربوي نجاحا ملحوظا في السنوات الأخيرة يتلخص ب:

 

تقديم المشورة والورشات التعريفية للقاطنين الجدد في المدينة. كما ويقوم فريق العمل بمهمته كوسيط للغة والثقافة سواء في الجوار او في مختلف المؤسسات الرسمية والدوائر المنتشرة في المدينة عن طريق المكنب الموجود في

 

Lübecker Str. 23

 

 

 

يتم التخطيط أيضا للمزيد من العروض التشاركية والتعاون المحلي وأيضا المزيد من الفعاليات والاجتماعات بهدف دمج أكبر عدد من القاطنين الجدد في المجتمع المحلي وتعزيز شعورهم بأنهم جزء لا يتجزأ من المدينة. حتى الصعوبات التي يواجهها البعض في العيش معا ستؤخذ على محمل الجد.

 

 

 

لا يزال من الممكن ووفقا لمعايير السلامة المتبعة حاليا عقد الورشات التعريفية والوساطة اللغوية خصوصا ان استجابة الفئة المستهدفة ذات الخلفية المهاجرة رائعة حيث حصل أكثر من 200 شخص على المساعدة عن طريق فريق العمل في عدة مجالات وهذا سيساعد على استمرارية المشروع لتقديم المزيد من العروض والاجابة عن جميع الاستفسارات.

 

 

 

من المستفيد في النهاية من هذا العرض؟ الجميع!  لأنه ونظرا لاحتمالية وجود العقبات وما يرتبط بها من صراعات بسبب التنوع الثقافي يهدف المشروع لجعل العيش معا اكثر متعة و ود لجميع الأطراف.

 

 

 

هل لديكم استفسارات أو بحاجة لمساعدة لغوية؟ يرجى التواصل مع فريق العمل.

 

Sawsan Hijazi

 

Christoph Diere

 

 

 

0 Kommentare

Mo

11

Apr

2022

Osterzeit im Herz-ASZ

Senioren im Kannenstieg malen Eier an

Was war zuerst da - Huhn oder Ei? Darüber sinnierten in fröhlicher Runde Senioren im Herz-ASZ. Das Alten- und Service-Zentrum im Kannenstieg hatte zu einem Osterfest mit kleiner Osterwerkstatt eingeladen. Während draußen Regen und Sturm peitschte, genossen die Gäste die Leckereien und stießen mit Eierlikör an. Mit Pinsel und Farbe wurden ausgepustete Eier bemalt und so mancher erinnerte sich an vergangene Kindheitstage.

(Quelle: Volksstimme, 09.04.2022)

 

0 Kommentare

Fr

08

Apr

2022

Von Stadtteilfest in Nord bis buntes SWM-Gebäude

Termine und Themen in der GWA Kannenstieg

Im Rahmen der jüngsten Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg wurden einige in diesem Jahr anstehende Termine angekündigt. So wird am 14. Mai der Tag der Städtebauförderung mit einer Veranstaltung im Stadtteil begangen. Wie Stadtteilmanager Marcel Härtel informierte, wird es an diesem Tag von 13 bis 17 Uhr auf dem Bolzplatz an der Hans-Grundig-Straße diverse Spiel-, Sport- und Gesundheitsangebote geben. Die konkrete Planung würde beginnen, wenn die Nutzungsgenehmigung des Stadtgartenbetriebs vorliege. Weiterhin gibt es am 20. Mai wieder den Tag der Nachbarn. Wer dazu Aktionen plane, könne diese dem Stadtteilmanagement Neustädter See/Kannenstieg mitteilen, um diese dann publik zu machen, teilte Marcel Härtel weiter mit.

Der Bürgerverein Nord e. V. kündigte an, dass es in diesem Jahr wieder ein gemeinsames Stadtteilfest für den Kannenstieg und Neustädter See geben soll. Termin ist am 9. Juli. Der Veranstaltungsort sei aktuell noch in der Schwebe, hieß es in der GWA-Sitzung. Ein Fest auf dem Gelände des Stadtteiltreffs „Oase“ an der Pablo-Neruda-Straße werde aber angestrebt. Hier war auch in der Vergangenheit schon gefeiert worden.

Für die Durchführung des Stadtteilfests wurden vom Bürgerverein 1150 Euro aus dem Initiativfonds der GWA beantragt und auch von der Teilnehmerrunde bewilligt. Ebenfalls bewilligt wurden von dem Bürgergremium 500 Euro für die Gestaltung des ehemaligen SWM-Gebäudes an der Johannes-R.-Becher-Straße. Die Pfingstgemeinde will das Objekt mit Jugendlichen farbig gestalten.

(Quelle: Volksstimme, 08.04.2022)

 

0 Kommentare

Mi

06

Apr

2022

Repaircafé im Kannenstieg öffnet heute

Bereits seit mehreren Jahren gibt es im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, das Repaircafé. Dorthin können Leute ihre defekten technischen Geräte bringen. Ehrenamtliche Helfer versuchen dann, sie wieder in Gang zu bringen. In einer kleinen Werkstatt, die sich die Mitarbeiter selbst eingerichtet haben, wird versucht, sofort Hilfe zu leisten, oder das Gerät kann beim nächsten Termin wieder abgeholt werden, wie der Deutsche Familienverband als Träger des Bürgerhauses informiert. „Gegen einen kleinen Obolus versuchen sie diese Dinge wieder zum Funktionieren zu bringen und außerdem dabei etwas Gutes für unsere Umwelt zu tun“, heißt es weiter. Denn bei erfolgreicher Reparatur wird Müll vermieden. Das Repaircafé im Kannenstieg öffnet am heutigen Mittwoch von 15 bis 17 Uhr. Die nächsten Termine sind alle 14 Tage, also am 20. April, 4. Und 18. Mai.

(Quelle: Volksstimme, 06.04.2022)

 

0 Kommentare

Di

05

Apr

2022

Mittagstisch im Wohncafé

Ehrenamtlicher Koch ermöglicht Angebot

Ab Freitag, 8. April, wird es im Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, wieder einen gemeinsamen Mittagstisch geben. „Vor wenigen Wochen gab es einen öffentlichen Aufruf zur Suche nach einem ehrenamtlichen Koch für unseren Mittagstisch“, berichtet Heiko Baumeister, Leiter der Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen.

„Durch diesen Aufruf konnten wir Christian für unsere Arbeit im Treffpunkt Wohncafé begeistern. Wohnhaft in Haldensleben, reist er alle zwei Wochen an, um leckere Gerichte samt Dessert zu kochen“, informiert er weiter. „Ich freue mich auf diese tolle Aufgabe und ganz besonders auf die vielen Gäste, die zu dem Mittagstisch kommen“, freut sich der gebürtige Magdeburger auf seine ehrenamtliche Aufgabe im Milchweg. „Wir hatten gute Gespräche und schnell war klar, dass Christian das Angebot der Pfeifferschen Stiftungen im Milchweg sehr bereichern wird. Unser Ziel ist es, dass niemand alleine Essen muss. Daher freut es uns sehr, dass wir an alte Zeiten anknüpfen und wieder einen Mittagstisch anbieten können“, äußert sich Quartiersmanager Heiko Baumeister. Gemeinsam gegessen wird künftig alle zwei Wochen freitags, beginnend am 8. und 22. April um 12 Uhr. „Damit der Küchenchef nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig kocht, wird um eine verbindliche Anmeldung gebeten“, verweist Heiko Baumeister. Dies könne im Rahmen der Veranstaltungen im Wohncafé oder telefonisch unter 99 00 71 38 zu den Sprechzeiten im Quartiersbüro erfolgen.

(Quelle: Volksstimme, 05.04.2022)

0 Kommentare

Fr

01

Apr

2022

Straßenmalaktion für Frieden in der Ukraine

Der Bürgerverein Nord und das Stadtteilmanagement Neustädter See/Kannenstieg rufen zu einer Solidaritätsaktion für Frieden in der Ukraine auf. Am kommenden Montag, 4. April, ab 14 Uhr stehen dafür Straßenmalfarbe und Kreide zur Verfügung, „um ein bildliches Symbol der Solidarität für die Menschen in der Ukraine zu setzen“, wie es im Aufruf heißt. Auf der Westseite des Neustädter Platzes, in Höhe der Dr.-Grosz-Straße 3, soll unter anderem mit Kindern des Hortes „Weltentdecker“ ein farbiges Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine gesetzt werden.

(Quelle: Volksstimme, 01.04.2022)

 

0 Kommentare

Fr

01

Apr

2022

Putzeinsatz für Nordlichter am Lindwurm

Im Rahmen der jüngsten Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg rief Sprecher Lutz Fiedler am Mittwoch zu einem Frühjahrsputz im Rahmen der stadtweiten Aktion „Magdeburg putzt sich“ auf. Auch die GWA Neustädter See wird sich an dem Aufruf beteiligen, wie es weiter hieß.

Die gemeinsame Putzaktion für die beiden Stadtteile im Wohngebiet Nord soll am Sonnabend, 9. April, von 10 bis 12 Uhr durchgeführt werden. Treffpunkt für die Teilnehmer ist an der Westseite der Lindwurmbrücke über den Magdeburger Ring. Drei Wochen nach dem Start zum diesjährigen Frühjahrsputz „Magdeburg putzt sich“ wurden beim Städtischen Abfallwirtschaftsbetrieb bereits 262 Aktionen mit mehr als 5700 Teilnehmern angemeldet. Allein in dieser Woche sind 40 Aktionen mit über 86o Personen geplant, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Der Aktionszeitraum begann am 12. März und endet am 30. April. Dann ist eine Abschlussveranstaltung am „Mückenwirt“ geplant. Infos gibt es unter www.magdeburg.de.

(Quelle: Volksstimme, 01.04.2022)

 

0 Kommentare

Do

31

Mär

2022

GWA ruft zur Magdeburg putzt sich Aktion auf

0 Kommentare

Do

31

Mär

2022

Lesenachmittag im Treffpunkt Wohncafé

Am Donnerstag, 7. April, ab 14 Uhr lädt der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, zu einem Lesenachmittag mit Geschichten und Gedichten ein. Gerne können auch eigene Texte mitgebracht werden, teilt die Einrichtung mit. Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38.

(Quelle: Volksstimme, 31.03.2022)

 

0 Kommentare

Mi

30

Mär

2022

Ein Zeichen der Solidarität

0 Kommentare

Mi

30

Mär

2022

Grundigstraße wird später saniert

Stadtverwaltung hat schlechten Zustand der Fahrbahn im Kannenstieg im Blick

Die Fahrbahn in der Hans-Grundig-Straße ist seit über einem Jahr ein Flickenteppich. Das wird sich laut Stadtverwaltung auch nicht so schnell ändern.

Eine Fahrt durch die Hans-Grundig-Straße ist ziemlich holprig. Großflächige, wenn auch nicht tiefe Löcher auf der Fahrbahn machen sich auch bereits bei langsamer Fahrt bemerkbar. Die SPD-Fraktion wollte daher per Ratsanfrage von der Stadtverwaltung wissen, wann eine Besserung in Sicht ist. Ausgehend von der nun vorliegenden Stellungnahme des Magdeburger Baubeigeordneten Jörg Rehbaum lautet die Antwort darauf: nicht so bald. Dabei habe die Straßenbauverwaltung das Problem durchaus erkannt und auch im Auge. So seien bereits an mehreren Stellen Bohrkerne entnommen worden, um den Zustand genau bewerten zu können. Grund für die Verschlechterung sei der Umleitungsverkehr, der während der Sperrung der Johannes-R.-Becher-Straße für den Trassenbau für die Straßenbahn dort entlang geführt worden war. Von einer „intensiven Befahrung und der damit verbundenen erheblichen Straßenbelastung“, spricht Rehbaum in diesem Zusammenhang. Demnach habe die Straße nunmehr „durchgehend eine defekte Oberfläche“, wie er weiter konstatiert. Mit den Mitteln und Verfahren des städtischen Bauhofs könne dieses Problem aber nicht ohne weiteres behoben werden, da die betroffenen Flächen schlicht zu groß seien. Allerdings sei durch die geringe Tiefe der Schadstellen von einem bis drei Zentimeter die Verkehrsgefährdung auch eher gering - vorausgesetzt, man hält sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit von Tempo 30. Es könne aber sein, dass es durch die Löcher im Sommer staubiger wird. Zudem seien die Fahrgeräusche lauter, so der Beigeordnete.

Doch wann kann die Stadt etwas dagegen unternehmen?

Vorerst noch gar nicht. Wie bereits berichtet, muss die Hans-Grundig-Straße noch einmal als Umleitungsstrecke herhalten, wenn die Magdeburger Verkehrsbetriebe das neue Gleiskreuz an der Kreuzung Ebendorfer Chaussee/Milchweg einbauen. Diese Arbeiten sollen in diesem Jahr durchgeführt werden. Eine Reparatur der Fahrbahn sei vorher schon aus zeitlichen Gründen nicht möglich gewesen, sagt Jörg Rehbaum, da sie öffentlich hätten ausgeschrieben werden müssen. Allerdings seien bereits Kostenberechnungen für die Sanierung der Grundigstraße erstellt worden. Die Umsetzung sei vom Baufortschritt beim Gleiskreuz abhängig, weist der Beigeordnete hin. Nach aktuellem Stand könne man daher frühestens Anfang 2024 mit einem Beginn der Baumaßnahme in der Hans-Grundig-Straße rechnen, kündigt er an.

(Quelle: Volksstimme, 30.03.2022)

 

0 Kommentare

Mo

28

Mär

2022

Basteln zu Ostern

0 Kommentare

Mo

28

Mär

2022

Partnerstädte entdecken

Seniorenprojekt im Herz-ASZ Kannenstieg

Bereits im vergangenen Januar fand im Herz-ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg eine Ausstellung zu den sieben Partnerstädten Magdeburgs statt. Die Seniorinnen, die die Einrichtung regelmäßig besuchen, hatten zuvor über mehrere Wochen zu den Städten Harbin in China, Nashville in den USA, Sarajewo in Bosnien und Herzegowina, Saporischja in der Ukraine, Le Havre in Frankreich, Radom in Rumänien sowie Braunschweig in Deutschland Informationen gesammelt und Plakate erstellt.

Vor wenigen Tagen nun besuchten die Teilnehmer des Projekts das Rathaus am Alten Markt. In einer einstündigen Führung durch die Räumlichkeiten wurden die Beteiligten über die Entstehung und das Bestehen der Partnerschaften informiert, wie ASZ-Mitarbeiterin Annette Münzel berichtet. „So war es möglich, Partnerschaftsverträge zu begutachten sowie einige Fakten zu den Partnerstädten zu erfahren“, erklärt sie. Ein Thema sei zudem auch die Frage gewesen, ob und wie die Senioren der fünf Magdeburger Alten- und Service-Zentren die ukrainische Partnerstadt, die Ukraine oder Geflüchtete in Magdeburg unterstützen können.

Die Führung wurde ergänzt mit interessanten Fakten über die Stadt Magdeburg, das Magdeburger Rathaus und das Magdeburger Recht. „Die verschiedenen Räume im Rathaus und besonders der Otto-von-Guericke-Saal, in dem die Stadtratssitzungen stattfinden, fanden großes Interesse“, berichtet Annette Münzel weiter. Besonderer Höhepunkt für alle sei zudem die Möglichkeit gewesen, den Balkon des Rathauses zu betreten und einen Blick auf den Alten Markt und die angrenzenden Gebäude zu werfen. Ein gemeinsames Weiterarbeiten am Thema Partnerstädte ist geplant, kündigt die ASZ-Mitarbeiterin an.

(Quelle: Volksstimme, 26.03.2022)

 

0 Kommentare

Fr

25

Mär

2022

Osterbasteln im Stadtteiltreff „Oase“

Das Stadtteilmanagement Neustädter See/Kannenstieg lädt am Mittwoch, 6. April, ab 15 Uhr zu einem vorösterlichen Bastelnachmittag ein. Kinder und Familien sind dabei willkommen, um im Stadtteiltreff „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, gemeinsam Osterdekorationen anzufertigen. „Neben dem kreativen Angebot werden kleine Spielformate zur Verfügung stehen, so dass neben dem konzentrierten Basteln auch ausgiebig Bewegung möglich sein wird“, informiert Stadtteilmanager Marcel Härtel. Unterstützt wird er durch Mitglieder des Bürgervereins und Mitarbeiter des Stadtteiltreffs. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, die Angebote sind kostenfrei und für einen kleinen Betrag stellt der Bürgerverein Getränke bereit, heißt es weiter.

(Quelle: Volksstimme, 25.03.2022)

Anmerkung zum Artikel: Der Bastelnachmittag beginnt um 14.00 Uhr. Darüber hinaus findet am Donnerstag, 7. April ab 14.00 Uhr ein weiterer Bastelnachmittag im Begegnungszentrum Kannenstieg, J.-R.-Becher-Str. 56 statt.

 

0 Kommentare

Fr

25

Mär

2022

GWA Kannenstieg trifft sich am Mittwoch

Die nächste Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg findet am Mittwoch, 30. März, statt. Das Stadtteilmanagement Neustädter See/Kannenstieg und der Bürgerverein Nord informieren über ihre geplanten Vorhaben. Außerdem gibt es aktuelle Informationen zum Stadtteilgeschehen. Die GWA-Sitzung beginnt um 17.30 Uhr im Begegnungszentrum Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 56.

(Quelle: Volksstimme, 25.03.2022)

 

0 Kommentare

Mi

23

Mär

2022

Kannenstiegler müssen auf Wartehäuschen warten

Vergabe von Werberechten soll bald im Stadtrat beschlossen werden / Beigeordneter bittet um Geduld

Seit Ende vergangenen Jahres fährt die Straßenbahn auf der neu gebauten Strecke durch den Kannenstieg. Zur Eröffnung mussten die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) den Fahrgästen einen Wermutstropfen einschenken: An drei Haltestellen gibt es derzeit noch keine Wartehäuschen. Frühestens im kommenden Jahr sollen sein aufgestellt werden, hieß es zunächst.

Das befand die SPD-Fraktion im Stadtrat als zu lang und beantragte im Sinne der Fahrgäste im Januar eine vorzeitige Aufstellung von Unterständen zum Schutz vor Regen und Schnee. Eine Stellungnahme der Stadtverwaltung dazu liegt mittlerweile vor, allerdings mit dem Status „Nicht öffentlich“ versehen. Hintergrund sind laufende Vertragsverhandlungen, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind, wie die Verwaltung mitteilt. Die Stadt vergibt derzeit ihre Außenwerberechte neu, zu denen auch die Ausstattung der Haltestellen der MVB gehören. Derzeit ist noch das Unternehmen Ströer dafür verantwortlich. Der aktuelle Vertrag läuft aus. Ein neuer tritt voraussichtlich am 1. Januar 2023 in Kraft - ob wieder mit Ströer oder einem anderen Unternehmen ist Gegenstand der aktuellen Verhandlungen.

Die Volksstimme bat die Verwaltung, die Grundaussage der Stellungnahme freizugeben – kommen die Wartehäuschen nun früher oder nicht? Magdeburgs Baubeigeordneter Jörg Rehbaum antwortet: „Wir versuchen, eine Lösung für die fehlenden Fahrgastunterstände zu finden. Dies ist uns leider noch nicht gelungen.“ Er verweist ebenfalls auf die Neuvergabe der Werberechte. Seinen Angaben nach soll die Entscheidung dazu zeitnah im Stadtrat behandelt werden. Sobald es einen Beschluss gibt, werde man Kontakt zum neuen Vertragspartner aufnehmen, „um die fehlenden Wartehäuschen im Bereich Kannenstieg mit ihm zu erörtern und zu einer alsbaldigen Lösung zu gelangen“, versichert der Beigeordnete. „Wir verstehen die Unannehmlichkeiten, welche die derzeitige Wartesituation an den Haltestellen für die dort wohnenden Menschen hervorrufen, und können nur um noch etwas Geduld bitten“, so Jörg Rehbaum.

(Quelle: Volksstimme, 23.03.2022)

 

0 Kommentare

Di

22

Mär

2022

Frühstück im Treffpunkt Wohncafé

Am Mittwoch, 30. März, lädt der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, ab 9.30 Uhr zum Frühstück ein. In geselliger Runde gibt es bei Kaffee, Obst und Backwaren einiges zu erzählen. Die Unkosten betragen 3,50 Euro. Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38 ist erforderlich.

(Quelle: Volksstimme, 22.03.2022)

0 Kommentare

Fr

18

Mär

2022

Austausch für pflegende Angehörige

Am Montag, 28. März, treffen sich wieder Angehörige von Pflegepatienten im Herz-ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57. Der Erfahrungsaustausch beginnt um 10 Uhr. Interessierte sind willkommen.

(Quelle: Volksstimme, 18.03.2022)

 

0 Kommentare

Do

10

Mär

2022

Grundigstraße weiter löchrig

Fahrbahnsanierung im Kannenstieg ist Thema im Stadtrat

Seit mittlerweile über einem Jahr sind die Hans-Grundig-Straße und in Verlängerung auch die Otto-Nagel-Straße eine einzige Holperstrecke. Die immensen Schneemassen und der damit einhergehende Frost hatten im Februar 2021 für schwere Schäden in der Asphaltschicht der Wohngebietsstraße im Kannenstieg gesorgt. Bislang waren aber noch keine Sanierungsarbeiten durchgeführt worden.

SPD-Stadträtin Julia Brandt hat die Problematik in der jüngsten Ratssitzung auf die Tagesordnung gesetzt. In ihrer Anfrage an die Stadtverwaltung geht sie auch auf die hohe Beanspruchung der Strecke im vergangenen Jahr ein. Denn während der Baumaßnahmen für die neue Straßenbahntrasse in der Johannes-R.-Becher-Straße war die Grundigstraße Umleitungsstrecke. Auch die Busse der Magdeburger Verkehrsbetriebe waren dort unterwegs, was zusätzlich die Fahrbahn beansprucht habe. Weil noch ein Gleiskreuz an der Ebendorfer Chaussee eingebaut werden muss, wird die Strecke ab dem Frühjahr erneut für den Umleitungsverkehr genutzt. Auch aus diesem Grund wurde die Straße noch nicht saniert. Die Stadträtin will nun wissen, ob nach der neuerlichen Umleitung eine Instandsetzung der Fahrbahn geplant ist und ob es dafür bereits einen Zeitplan gibt. Mangels Zeit in der Sitzung werden die Antworten schriftlich durch die Verwaltung gegeben.

(Quelle: Volksstimme, 10.03.2022)

 

0 Kommentare

Mi

09

Mär

2022

Ein Herz für den Frieden

Sigrid Backhaus blickt mit Entsetzen auf die Nachrichten aus der Ukraine. Wie viele Seniorinnen aus dem Herz-Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Kannenstieg kennt sie Flucht und Vertreibung nur zu gut. Ihrem Wunsch nach Frieden will sie mit einem gestalteten Herz Ausdruck verleihen, auf dem das Wort in vielen Sprachen steht. Hier gestaltet sie es mit Mitarbeiterin Angelika Schmidt.

(Quelle: Volksstimme, 09.03.2022)

 

 

 

0 Kommentare

Mi

09

Mär

2022

Gemeinsam Hilfe für Menschen aus der Ukraine organisieren

Netzwerke bewähren sich bei aktuellen Herausforderungen

Über 350 Personen haben sich innerhalb einer Woche in die Datenbank für freiwillige Hilfsangebote eingetragen. Die Datenbank wird von der Freiwilligenagentur Magdeburg, der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt und der Landeshauptstadt Magdeburg gepflegt. So kann schnell auf konkrete Hilfsangebote zugegriffen werden, wenn Unterstützung bei der Registrierung von Ankommenden aus der Ukraine, bei der Begleitung zu Terminen und bei der Bereitstellung von Möbeln oder Hausratsgegenständen nötig ist. In bewährter Netzwerkarbeit wurden innerhalb weniger Tage Informationen zusammengetragen, Infoblätter übersetzt und Spendenaktionen initiiert. „Auch wenn der Anlass furchtbar ist, so sind wir doch überwältigt von der Hilfsbereitschaft der Magdeburger. Wir konnten schon viele Hilfesuchende unterstützen und unsere Räume waren schon mehrfach mit Sachspenden für Geflüchtete an der ukrainisch-polnischen Grenze gefüllt“, berichtet Manja Lorenz, Mitarbeiterin der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Daniel Adler koordiniert sie die Annahme von Sachspenden im einewelt haus und die Zusammenarbeit mit der Deutsch-Ukrainischen Vereinigung Sachsen-Anhalt.

Auch in der Freiwilligenagentur steht das Telefon seit Tagen nicht still. „Viele Menschen wollen ihre Solidarität mit dem ukrainischen Volk zeigen, bieten Zeit- und Sachspenden. Zum Glück gibt es gute Kooperationsbeziehungen zu vielen Akteuren, Ämtern und Behörden, die die schnelle Vermittlung dieser Angebote erleichtern“, so die Zwischenbilanz von Birgit Bursee aus der Freiwilligenagentur. Dort werden zur Zeit insbesondere Helfende zur Unterstützung der Erstaufnahme, zur Übersetzung bei Terminen und Sortierung von Sachspenden vermittelt. Aber auch die Unterstützung bei Sprachlern- und Integrationsangeboten wird schon vorbereitet, da aktuell nicht damit zu rechnen ist, dass die Geflüchteten in naher Zukunft in ihre ukrainische Heimat zurückkehren können. Die Hilfe der Magdeburger wird also noch länger nötig sein, so die klare Botschaft der Netzwerkpartner.

Aktuelle Informationen zu Spendenaktionen, Partnern und Angeboten sind auf den Homepages der Netzwerkpartner zu finden:

www.agsa.de

www.freiwilligenagentur-magdeburg.de

www.magdeburg.de

 

Erste Schritte in Magdeburg DEUTSCH.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.2 MB
Erste Schritte in Magdeburg UKRAINISCH.p
Adobe Acrobat Dokument 1.3 MB
Anlaufstellen in Magdeburg DEUTSCH.pdf
Adobe Acrobat Dokument 327.9 KB
Anlaufstellen in Magdeburg UKRAINISCH.pd
Adobe Acrobat Dokument 392.8 KB

0 Kommentare

Do

03

Mär

2022

Kreativnachmittag im Treffpunkt Wohncafé

Ab Donnerstag, 10. März, bietet der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, wöchentlich ab 14 Uhr einen Kreativnachmittag an. Interessierte melden sich unter Telefon 99 00 71 38 an. Die Unkosten betragen 2 Euro.

(Quelle: Volksstimme, 03.03.2022)

 

0 Kommentare

Mi

23

Feb

2022

Frauentagsbrunch und Rathausausflug

Das Herz-Alten- und Servicezentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, plant für Donnerstag, 10. März, einen Frauentagsbrunch.

Anlässlich des Internationalen Frauentags wird dieser ab 11.30 Uhr durchgeführt und Anmeldungen werden bereits jetzt entgegengenommen. Weiterhin steht am Mittwoch, 16. März, ein Ausflug in die Innenstadt an. Im Alten Rathaus soll die Ausstellung über die Magdeburger Partnerstädte besucht werden. Treffpunkt hierfür ist um 10 Uhr vor dem Rathaus. Kontakt zum Herz-ASZ unter Telefon 251 29 33.

(Quelle: Volksstimme, 23.02.2022)

 

0 Kommentare

Mi

23

Feb

2022

Jugendliche sollen SWM-Haus gestalten

Die Pfingstgemeinde Vaters Haus möchte ihr Gelände im Kannenstieg aufwerten. Auf der jüngsten Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg wurde eine entsprechende Projektidee vorgestellt. Demnach soll das ehemalige Gebäude der Städtischen Werke Magdeburg (SWM) an der Johannes-R.-Becher-Straße gemeinsam mit Jugendlichen farbig gestaltet werden. Zur finanziellen Unterstützung dieses Vorhabens soll auf der kommenden Sitzung der GWA ein Antrag für Mittel aus dem Initiativfonds gestellt werden, hieß es weiter. Termin der Sitzung ist am 30. März, der Ort wird noch bekanntgegeben.

(Quelle: Volksstimme, 23.02.2022)

 

0 Kommentare

Fr

18

Feb

2022

Bowlen bleibt beliebt

Center am Pfahlberg hat seit einer Woche wieder geöffnet

Am 10. Februar wurde das Bowling-Center am Pfahlberg wiedereröffnet. Geschäftsführerin Diana Rabe-Sens hat sich entschlossen, die Anlage weiterzuführen. Sie hat bereits Erfahrung.

Seit einer Woche hat das Center „Play Bowling Magdeburg“ am Pfahlberg wieder geöffnet – und einen schöneren Start hätte es für die Geschäftsführerin des neuen Unternehmens, Diana Rabe-Sens, wohl nicht geben können. Denn gleich am ersten Wochenende waren die Bowling-Bahnen ausgebucht und auch die Tischtennis- und Billard-Bereiche gut nachgefragt.

Nach der langen Pause freut sie sich, die Bahnen wieder in Betrieb zu sehen. Zwar kann aufgrund der Pandemie-Bestimmungen nur jede zweite Bahn besetzt werden, doch die Stimmung und das Ambiente, das für sie mit zu einem Bowling-Erlebnis gehört, sind bereits zu spüren. „Wir freuen uns und sind froh, Teil der Freizeit-Szene sein zu können“, sagt sie.

Die Liga-Spieler seien in den vergangenen eineinhalb Jahren teils bis nach Halle gefahren, um nach Wettbewerbsbedingungen zu spielen. Jetzt sind sie wieder in der Landeshauptstadt verortet und sie hofft, dass sich auch wieder Kooperationen wie mit dem Footballverein ergeben. Dies möchte die Geschäftsführerin, die aus Magdeburg stammt und früher schon im Marketingbereich für das Bowling-Center arbeitete, ebenso auf den Weg bringen wie die Zusammenarbeit mit DJs freitags und sonnabends.

Öffnungszeiten von donnerstags bis sonntags

Vorerst ist die Bahn donnerstags bis sonntags geöffnet. „Würden wir nach der Nachfrage gehen, dann könnten wir auch an mehr Tagen öffnen, aber personell können wir es noch nicht“, sagt sie. Die Corona-Pandemie habe dazu beigetragen, dass sich viele Leute, die vorher in der Gastronomie und im Servicebereich tätig waren, umorientiert haben. Umso glücklicher ist sie, dass es ein Online-Buchungssystem gibt. Denn die telefonischen Nachfragen seien kaum zu bewältigen gewesen. Aktuell gibt es im Center eine Snackbar. Wenn die Renovierungsarbeiten abgeschlossen sind, soll auch das Restaurant, das frühere Chicago’s, wieder öffnen. Diana Rabe-Sens ist übrigens auch leidenschaftliche Bowlerin. „Aber es ist kurios: Sobald man im Bowling Center arbeitet, kommt man nicht mehr dazu.“ Was ihr an dem Sport gefällt, ist die Eignung für alle Altersgruppen. Auf 14 der 30 Bahnen kann mit Bande gespielt werden, so dass auch Kinder Erfolgserlebnisse haben können. Einen Tipp für alle Hobbybowler hat sie: „Am besten richtet man sich nach den Pfeilen und wirft den Ball mittig. Wichtig ist dabei, den Arm gerade zu lassen, damit die Kugel die Bahn hält.“ Für das kommende Wochenende sind noch einige wenige Reservierungen möglich.

(Quelle: Volksstimme, 18.02.2022)

 

0 Kommentare

Di

15

Feb

2022

Literatur auf der Straße

Studenten wollen neue Orte für Bücher schaffen

Der Stadtteilmanager vom Kannenstieg und Neustädter See, Marcel Härtel, thematisierte in der letzten GWA-Sitzung eine Anfrage von Studenten der Otto-von Guericke-Universität. Sie wollten demnach von ihm wissen, wo im Stadtteil geeignete Plätze seien, um sogenannte Bücherschränke aufzustellen. Hinter der Anfrage stehen Studenten des Projekts „Bücherschränke für Magdeburg“. Sie haben sich das Ziel gesetzt, ab 2023 im Kannenstieg, aber auch an anderen Standorten in der Landeshauptstadt, ungefähr 20 öffentlich zugängliche Bücherschränke aufzustellen. Hier könnten die Anwohner jederzeit Literatur aller Art mit nach Hause nehmen, aber auch nicht mehr gebrauchte Bücher in den Schrank stellen, erklärt Patricia Penzel die Idee. Die 20-Jährige studiert wie diem meisten ihrer sieben Projekt-Kollegen „Cultural Engineering“, das Kulturwissenschaften mit Logistik und Wirtschaft verbindet. „Die Bücherschränke sind etwa für Leute interessant, die die Bibliothek nicht vor der Tür haben“, sagt sie. Sie wollen damit auch das künstlerische Flair in die Stadt zurückholen, die derzeit von Baustellen durchzogen sei. Wie die Schränke aus Holz letztendlich aussehen und von wem sie gebaut werden sollen, werde im März feststehen. Dann sei das Konzept fertiggestellt. Vorgesehen ist unter anderem, dass die Schränke barrierefrei zugänglich sein sollen. Deshalb habe man sich bewusst gegen Telefonzellen entschieden, die in anderen Städten als Büchersammelstation genutzt werden, so Penzel. Außerdem sollen die Schränke professionelle Graffitis zieren. Vorbild sind dabei, laut Projektleiter Christian Antz, die farbenfrohen Bauwerke des Architekten Carl Krayl aus den 1920er-Jahren. Er verwandelte Magdeburg damals in eine „Bunte Stadt“.

Neben dem künstlerischen Aspekt könnten die Bücherschränke auch zu einem Kommunikationsort und sozialen Treffpunkt in den Stadtteilen werden, meint Penzel. Die Studentin spricht aber auch ein Problem an: „Wir müssen mit Vandalismus rechnen, deshalb muss der Standort gut gewählt sein.“ Sie seien daher gerade auf der Suche nach belebten und beleuchteten Plätzen in der Stadt und hoffen dabei auf Vorschläge der Stadtteilmanager. Die Studenten orientieren sich an den Bücherschränken, die in Hannover seit dem Jahr 2005 stehen. Aufgrund der guten Standortwahl sei dort der Vandalismusschaden an den aktuell etwa 100 Buchstationen gering, meint Projektleiter Christian Antz.

Die Projektkosten (noch unbekannter Höhe) sollen durch Förderprogramme und Spenden finanziert werden. Buchpaten sollen dann ein Auge auf die Schränke haben. Stadtteilmanager Marcel Härtel zeigt sich jedenfalls von der Idee angetan und hat schon Vorschläge, wo der Bücherschrank vor Ort stehen könnte. Etwa vor dem Bürgerhaus oder an der Haltestelle des Kannenstieg-Centers.

(Quelle: Volksstimme, 15.02.2022)

 

0 Kommentare

Sa

12

Feb

2022

Neubesetzung im Vorstand des Bürgervereins

Die Mitglieder des Bürgervereins Nord e. V. haben bei einer Versammlung Anfang Januar ihren Vorstand umbesetzt. Darüber informierte der Verein diese Woche bei einer Sitzung der GWA Kannenstieg. Als neuer Kassenwart ist demnach Marcel Härtel gewählt worden. Den Posten als Schriftführerin hat nun Silke Henke inne. Die Vorsitzende des Vereins, Anke Grupe, und ihr Stellvertreter, Stefan Seidel, sind bei der Wahl in ihrem Amt bestätigt worden. Die Neubesetzung des Vorstandes ist nötig geworden, weil der Posten des Kassenwartsfrei wurde. Der Bürgerverein Nord e. V. setzt sich für die Interessen der Einwohner von Kannenstieg und Neustädter See ein und hat aktuell 24 Mitglieder.

(Quelle: Volksstimme, 12.02.2022)

 

0 Kommentare

Sa

12

Feb

2022

Veranstaltung auf Bolzplatz in Planung

Zum bundesweiten „Tag der Städtebauförderung“ am 14. Mai plant der Stadtteilmanager von Kannenstieg, Marcel Härtel, eine Veranstaltung auf dem Bolzplatz in der Hans-Grundig-Straße. Das hat er bei einer GWA-Sitzung in dieser Woche bekanntgegeben. An diesem Tag soll es weitere Aktionen in Magdeburg geben.

Thematisch werde es deshalb noch Absprachen der Stadtteilmanager und Geschäftsstraßenmanager mit dem Stadtplanungsamt geben. Erst dann werde eine konkrete Planung möglich sein, so Härtel. Den Aktionstag zur Städtebauförderung gibt es seit 2015. Er ist unter anderem eine Initiative des Bundesinnenministeriums und des Städte- und Gemeindebunds.

(Quelle: Volksstimme, 12.02.2022)

 

0 Kommentare

Fr

11

Feb

2022

Winterlicher Spaziergang im Sülzegrund

Der Kalender verrät es: Es ist Winter. Im Gegensatz zu den für diese Jahreszeit eher milden Temperaturen zeigen sich die Bäume im Sülzegrund noch von ihrer winterlichen Seite. Wann dort die ersten Knospen wieder sprießen, kann derzeit nur geraten werden. Bei schönem Wetter und einer Temperatur von etwa acht Grad fiel es am Mittwoch nicht schwer, die Wohnung für einen kurzen Spaziergang zu verlassen. Den Schnee zum winterlichen Ausflug, wie hier neben dem Bach „Große Sülze“, musste man sich dann allerdings vorstellen.

(Quelle: Volksstimme, 11.02.2020)

0 Kommentare

Fr

11

Feb

2022

Jacken für Sprecherrat im Kannenstieg

In der ersten Sitzung des neuen Jahres hat die GWA (Gemeinwesenarbeit) Kannenstieg am Mittwoch beschlossen, für den Sprecherrat zwei Jacken mit dem GWA-Logo zum Preis von 60 Euro zu bewilligen. Bei der Abstimmung des Antrags gab es eine Enthaltung. „Wir möchten für die Bürger bei Veranstaltungen und Sprechstunden erkennbar sein“, begründete GWA-Sprecher Lutz Fiedler den Bedarf der Jacken. Das Geld kommt aus dem Initiativfonds der Stadt, die den GWA in den Stadtteilen jährlich über 50 000 Euro für soziale Projekte zur Verfügung stellt. Laut Fiedler landen bei der Arbeitsgruppe im Kannenstieg in diesem Jahr 2323 Euro. Bei der nächsten Sitzung der GWA im Kannenstieg am 30. März können weitere Projekte für eine Förderung vorgestellt werden. Der Ort für das Treffen wird noch bekanntgegeben.

(Quelle: Volksstimme, 11.02.2020)

 

0 Kommentare

Fr

11

Feb

2022

Leuchtender Lindwurm für Nord

Ideen für Lichterwelt-Element am Märchenbrunnen

Die Lichterwelt zieht weiter in die Stadtteile. Auch im Norden soll es künftig glitzern. Was zu den Plänen des Bürgervereins Nord bekannt ist.

Der Norden von Magdeburg könnte in der nächsten Wintersaison etwas heller leuchten. Denn Ende des Jahres könnte ein neues Element der bekannten Magdeburger Lichterwelt im Stadtteil Neustädter See erstrahlen. Das geht aus den Plänen des Bürgervereins Nord e.V. hervor, die Vorstandsmitglied Marcel Härtel bei einer Sitzung der GWA Kannenstieg am Mittwoch bekanntgab.

Allerdings ist es noch ungewiss, ob das Projekt tatsächlich gelingt. „Zum jetzigen Zeitpunkt ist es eine Idee, die wir gern umsetzen würden“, so Härtel. Vor ein paar Wochen hätten aber schon erste Gespräche mit den Initiatoren der Lichterwelt stattgefunden. Der Bürgerverein, der nach eigener Aussage die Interessen der Einwohner von Kannenstieg und Neustädter See wahrnehmen und vertreten möchte, sieht die Lichterwelt-Idee als stadtteilübergreifendes Projekt. Laut Marcel Härtel ist als Standort der neuen Attraktion der Märchenbrunnen vorgesehen. Dem Namen entsprechend soll das leuchtende Element deshalb auch einen Bezug zu Märchen haben und speziell für Kinder gedacht sein. Denn ein solches Element der Lichterwelt im Magdeburger Stadtgebiet fehle noch. Die Idee des Bürgervereins Nord e. V. einen Lindwurm als drachenartige Sagengestalt und Fabelwesen zum Leuchten zu bringen, sei in  den Gesprächen gut angekommen, so Härtel.

„Die Figur ist gleichzeitig auch ein stadtteilübergreifendes Symbol von Kannenstieg und Neustädter See.“ Eventuell könnten vor Ort auch andere Figuren installiert werden. Nach seinen Angaben erstellen die Lichterwelt-Macher aktuell ein Konzept für die Elemente. „Wir warten jetzt auf die Angebote des Initiators, damit wir wissen, welche finanziellen Mittel wir aufwenden müssen“, erklärt Vorstandsmitglied Marcel Härtel. Dementsprechend lassen sich die Kosten für die Attraktion zu diesem Zeitpunkt noch nicht beziffern. Er rechne aber mit einer Summe von geschätzt 12 000 bis 18000 Euro. „Es hängt davon ab, welche Module am Märchenbrunnen realisiert werden können“, so Härtel. Wenn das Konzept steht, will der Bürgerverein öffentliche und private Spenden sammeln. Ziel ist es, dass der Hingucker am Märchenbrunnen bereits Ende des Jahres leuchtet. Die Lichterwelt im Norden könnte seiner Meinung nach, die Wahrnehmung der beiden Stadtteile stärken und wäre eine schöne Bühne für weitere Aktivitäten und Veranstaltungen. Aus Kannenstieg und Neustädter See gebe es für diese Idee schon positive Reaktionen. Marcel Härtel ist sich sicher, dass die Umsetzung des Projekts am Ende gelingt. „Ich bin optimistisch, dass wir das hinbekommen“.

(Quelle: Volksstimme, 11.02.2020)

0 Kommentare

Mo

07

Feb

2022

Bowling-Center öffnet wieder

Seit April 2021 ruht im Bowling-Center am Pfahlberg der Ball. Doch nun scheint wieder Bewegung in das Haus zu kommen. Laut einem Interneteintrag soll dort ab Donnerstag, 10. Februar, auf mehreren Bahnen wieder Bowling gespielt werden können. Auf der Internetseite von Play Bowling Magdeburg können bereits Bahnen gebucht werden. Demnach öffnet die Halle künftig donnerstags bis sonntags. Der Betreiber war bislang nicht erreichbar. Das Sport- und Freizeitcenter samt Gastronomie musste im vergangenen Jahr nach fast 25 Jahren schließen. Die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie waren ein Grund. Das Bowling-Center befindet sich im Norden von Magdeburg unweit der Autobahn 2.

(Quelle: Volksstimme, 07.02.2022)

0 Kommentare

Do

03

Feb

2022

Erstes Treffen 2022 für GWA Kannenstieg

Die AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg lädt am kommenden Mittwoch, 9. Februar, zur ersten Sitzung in diesem Jahr ein. Neben aktuellen Informationen vom Stadtteilmanagement und dem Bürgerverein Nord können erste Anträge für Mittel aus dem Initiativfonds gestellt werden. Das GWA-Treffen beginnt um 17.30 Uhr im Begegnungszentrum Kannenstieg, Johannes-R-Becher-Straße 56. Es gilt die 3G-Regel.

(Quelle: Volksstimme, 03.02.2022)

0 Kommentare

Fr

28

Jan

2022

Schau über Partnerstädte

Herz-ASZ Kannenstieg eröffnet neue Ausstellung

Seit Jahrzehnten sucht die Stadt Magdeburg danach, Brücken zu anderen Ländern zu schlagen. Zeugnis davon legen die sieben Städtepartnerschaften der Landeshauptstadt ab. „Städtepartnerschaften sind gerade nach dem Zweiten Weltkrieg geschlossen wurden, um die Wunden des Krieges zwischen den Völkern zu heilen und für Verständigung zu sorgen“, sagt Steffi Albers, Mitarbeiterin im Herz-Alten- und Service- Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg. Ganz so alt sind die Partnerschaften Magdeburgs mit anderen Städten aber noch nicht. Die längste Verbindung gibt es mit Sarajevo, die in diesem Jahr seit 45 Jahren besteht. Am 29. September ist der Jahrestag der Städtepartnerschaft. Im Rahmen der gerade zu Ende gegangenen Aktionswoche „Eine Stadt für alle“ hatten die Senioren aus dem Herz-ASZ eine interessante Ausstellung zu den Magdeburger Partnerstädten zusammengestellt. Zur Vernissage ließen sich die Besucher am vergangenen Mittwoch landestypische, kulinarische Kostproben schmecken, wie ukrainische Soljanka, französische Apfeltarte, polnische Pralinen, amerikanische Pancakes, chinesische Glückskekse, Baklava aus Bosnien-Herzegowina und Braunschweiger Grünkohl, berichtet Steffi Albers.

Nach Anmeldung unter der Telefonnummer 251 29 33 kann die Ausstellung unter Beachtung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln besichtigt werden. Mindestens bis Ende März soll das möglich sein, kündigt die ASZ-Mitarbeiterin an.

Die Partnerstädte Magdeburgs sind Harbin in China (seit 2008), Nashville in den USA (seit 2003), Sarajevo in Bosnien und Herzegowina (seit 1977), Saporoshje in der Ukraine (seit 2008), Le Havre in Frankreich (seit 2011), Radom in Polen (seit 2008) sowie Braunschweig in Deutschland (seit 1987).

(Quelle: Volksstimme, 28.01.2022)

0 Kommentare

Fr

21

Jan

2022

Repair-Café öffnet im Kannenstieg

Das Repair-Café im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, öffnet am kommenden Mittwoch, 26. Februar, wieder seine Türen. Von 15 bis 17 Uhr können dort defekte elektrische Kleingeräte abgegeben werden. Ehrenamtliche Helfer versuchen dann, diese zu reparieren, damit sie vielleicht nicht unnötig auf dem Müll landen. Das umweltbewusste Angebot kann alle 14 Tage in Anspruch genommen werden.

(Quelle: Volksstimme, 21.01.2022)

0 Kommentare

Fr

21

Jan

2022

Schnelltest im Kannenstieg-Center

Im Kannenstieg-Center am Hanns-Eisler-Platz besteht ab sofort die Möglichkeit einen kostenlosen Corona-Schnelltest durchführen zu lassen. Initiiert vom "Salon Kannenstieg" befindet sich die Teststation direkt gegenüber der Straßenbahnhaltestelle. Geöffnet hat das Testcenter montags bis samstags von 07.00 - 18.00 Uhr sowie sonntags von 13.00 -16.00 Uhr. Es ist keine Terminvereinbarung notwendig, unter 01746748939 jedoch möglich. Die Ergebnisse werden nach 15 Minuten bescheinigt.

Mi

19

Jan

2022

SPD fordert Haltestellen im Kannenstieg

Seit Ende letzten Jahres rollen die Straßenbahnen durch den Kannenstieg. Zur Freigabe der neuen Strecke mussten die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) allerdings einen Wermutstropfen verkünden: Die vier Haltestellen zwischen Ebendorfer Chaussee und Neuer Sülzeweg bleiben vorerst ohne Haltestellenhäuschen. Weil das mit Werbepartner Ströer vertraglich festgeschriebene Kontingent an Unterständen aufgebraucht ist und die Neuausschreibung gerade läuft, soll es erst 2023 welche geben. Doch die SPD-Fraktion im Stadtrat will sich damit nicht zufriedengeben. In der Sitzung am 27. Januar soll über einen Antrag abgestimmt werden, der die „sofortige Errichtung“ von Wartehäuschen vorsieht – unabhängig der Vertragslage. Der Oberbürgermeister soll dazu Verhandlungen mit dem Inhaber der Werberechte führen.

(Quelle: Volkstimme, 19.01.2022)

0 Kommentare

Di

18

Jan

2022

„Lindwurm“ erscheint später

Seit 2008 erscheint in Magdeburg-Nord die Stadtteilzeitung „Lindwurm“, im November 2021 bereits mit der 51. Ausgabe. Alle drei Monate gibt es darin Neuigkeiten aus dem Kannenstieg und vom Neustädter See, die von Stadtteilmanager Marcel Härtel zusammengetragen werden. Die Erscheinungsweise wird sich ab diesem Jahr ändern, wie er jetzt informiert. Neue Ausgaben liegen nunmehr immer im März, Juni, September und Dezember an zentralen Stellen in den beiden Vierteln kostenlos aus.

(Quelle: Volksstimme, 18.01.2022)

0 Kommentare

Di

18

Jan

2022

Kreativnachmittag im Treffpunkt Wohncafé

Kreative Köpfe sind am kommenden Donnerstag, 20. Januar, im Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, willkommen. Beim Kreativnachmittag stehen für Acrylmalerei, Basteleien oder andere Ideen ausreichend Materialien zur Verfügung, wie die Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen informiert.

Beginn ist um 14 Uhr, Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38.

(Quelle: Volksstimme, 18.01.2022)

0 Kommentare

Mo

17

Jan

2022

Stadtteilzeitung in neuem Erscheinungsrhythmus

Die Stadtteilzeitung "Der Lindwurm" erscheint seit 2008 viermal im Jahr. Der bisherige Rhythmus lag in den Monaten Februar, Mai, August und November. Künftig werden die jeweiligen Ausgaben einen Monat später erscheinen: März, Juni, September und Dezember. Ein Hintergrund ist hierbei, dass mit dem neuen Rhythmus terminlich und inhaltlich aktueller und zeitnaher berichtet werden kann.

(Quelle: Stadtteilmanagement)

0 Kommentare

Fr

14

Jan

2022

Neujahrsempfang im Treffpunkt Wohncafé

Der Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31, lädt am kommenden Montag, 17. Januar, zu einem Neujahrsempfang ein. Gemeinsam soll das neue Jahr begrüßt und darauf angestoßen werden, heißt es in der Ankündigung. Neben Sekt und alkoholfreien Getränken werde es Kleinigkeiten zu essen geben. Explizit sind auch neue Gäste in der Einrichtung der Pfeifferschen Stiftungen willkommen. Aufgrund der begrenzten Plätze wird um eine Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38 gebeten. Für diese und alle anderen Veranstaltungen im Nachbarschaftstreff wie den Kreativnachmittag am 20. Januar oder den Sonntagskaffee am 23. Januar gilt die 2G-plus-Regel. Ein tagesaktueller negativer Corona- Test muss daher neben Impf- oder Genesenennachweis vorgelegt werden. Auch vor Ort ist ein Test möglich.

(Quelle: Volkstimme, 14.01.2022)

0 Kommentare

Fr

14

Jan

2022

Senioren stellen Partnerstädte Magdeburgs vor

Im Rahmen der Aktionswoche „Eine Stadt für alle“ präsentiert das Herz-Alten- und Service-Zentrum (ASZ) eine Ausstellung. Unter dem Titel „Zwischen nah und fern“ werden darin die sieben Partnerstädte von Magdeburg vorgestellt. Senioren aus der Einrichtung des Paritätischen hatten sich über die sieben Städte informiert. In gemeinsamen Recherchen haben sie Bild- und Textmaterial zusammengetragen. Die zu den einzelnen Städten gestalteten Plakate können am Mittwoch, 26. Januar, von 10 bis 12 Uhr im Herz-ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, besichtigt werden. Die Senioren werden dann auch städtetypische Gerichte zur Kostprobe vorbereiten, heißt es in der Ankündigung.

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist unter Telefon 251 29 33 oder per E-Mail an salbers@paritaet-lsa.de notwendig. Es gilt die 2G-Regel. Ein entsprechender Nachweis ist vorzuzeigen.

Die Partnerstädte Magdeburgs sind Harbin in China, Nashville in den USA, Sarajevo in Bosnien und Herzegowina, Saporoshje in der Ukraine, Le Havre in Frankreich, Radom in Rumänien sowie Braunschweig in Deutschland.

(Quelle: Volkstimme, 14.01.2022)

0 Kommentare

Do

13

Jan

2022

Vom Kannenstieg aus die ganze Stadt erkunden

Herz-ASZ-Besucher auf Entdeckungstour

Jeden Freitag ruft das Herz-Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg dazu auf, gemeinsam mindestens 3000 Schritte zu gehen. Dabei erobern die Seniorinnen auch mal das Klettergerüst auf dem Spielplatz im Florapark-Garten, wie in der vergangenen Woche beispielsweise. „Neben einem strammen Fußmarsch wurden Schaukel und Kletterspinne auf ihre Tauglichkeit getestet“, berichtet Mitarbeiterin Steffi Albers.

Die Bewegung an der Luft bei Wind und Wetter kurbele das Immunsystem an und stärke die Gesundheit, erklärt sie die Motivation. „Die Spaziergänge heben nicht nur die Stimmung der Teilnehmenden, sie sind auch informativ. Die Seniorinnen haben sich vorgenommen, sie in diesem Jahr stadtweit durchzuführen, um ihre Heimatstadt besser kennenzulernen“, so Steffi Albers. Treffpunkt ist jeweils um 10 Uhr am Bürgerhaus, Johannes-R.-Becher-Straße 57.

(Quelle: Volksstimme, 13.01.2022)

0 Kommentare

Di

11

Jan

2022

Volles Haus im Kannenstieg-Treff

Jugendeinrichtung startet mit neuem Team / Bis zu 60 Besucher am Tag

Im Kinder- und Jugendtreff Kannenstieg weht ein frischer Wind. Ein neues Team hat zu Jahresbeginn die Betreuung der Kinder und Jugendlichen übernommen

 „Patrick, wo sind ...?“, „Patrick, kann ich mal ...?“, „Patrick ...“ – beim Gespräch mit der Volksstimme wird Patrick Schulz immer wieder von den jungen Besuchern des Kinder- und Jugendtreffs im Bürgerhaus Kannenstieg unterbrochen. Kein Wunder, war er doch gut ein Jahr lang der einzige Ansprechpartner für die Kinder und Jugendlichen aus dem Stadtteil.

Mit der Übernahme der Einrichtung durch den Deutschen Familienverband gibt es seit Jahresbeginn Unterstützung für den 30-Jährigen. Nadine Hopfgarten teilt sich nun mit ihm die Betreuung der Besucher des offenen Treffs an der Johannes-R.-Becher-Straße.

Netzwerkarbeit im Stadtteil

Noch müssen sich Mitarbeiterin und Besucher beschnuppern. In den ersten Tagen des neuen Jahres habe das aber bereits gut geklappt, sagen die beiden. Zusätzlich übernimmt Doreen Rehm administrative Aufgaben. So will man sich verstärkt im Stadtteil vernetzen und beispielsweise in der Gemeinwesenarbeit aktiv mitwirken. Außerdem gibt es monatliche Treffen mit den anderen Jugendeinrichtungen in der Region Nord, berichtet sie. Aktuell laufen die Abstimmungen für eine Öffnung am Sonnabend, die im Wechsel mit der „Oase“ am Neustädter See sowie „Don Bosco“ im Neustädter Feld angeboten werden soll. Es soll demnächst starten, sagt Patrick Schulz.

Regulär ist der Kannenstieg-Club von Montag bis Freitag geöffnet: Zwischen 14 und 18 Uhr sind die 6- bis 13-Jährigen willkommen, die Älteren bis 27 Jahre dürfen bis 20 Uhr bleiben. Der harte Kern der Besucher, die regelmäßig kommen, liege bei 20 bis 30 Kindern und Jugendlichen. Insgesamt liegt der Durchlauf am Tag bei bis zu 60 Besuchern, erklärt Schulz weiter. Die meisten sind aus dem Kannenstieg, aber viele kämen auch vom Neustädter See herüber. Sie erwartet der offene Bereich

drinnen und draußen. Im Kreativangebot wird passend zu Jahreszeiten oder Festen gebastelt - Drachen im Herbst oder Lampions zu St. Martin zum Beispiel. Einmal wöchentlich wird gemeinsam gesund gekocht und es gibt eine Holzwerkstatt. In Kooperation mit der Grundschule „Am Kannenstieg“ werden außerhalb von Corona Sporthallenzeiten angeboten.

Junge Mütter im Blick

Künftig soll es auch ein spezielles Angebot für junge Mütter geben, wo sie sich untereinander austauschen können, sagt Doreen Rehm. Auch werdende Mütter habe man dabei im Blick. Im Stadtteil gebe es mehr junge Alleinerziehende als anderswo, sagt sie. Einige Umbauarbeiten stehen an. Vier jugendliche Stammbesucher zwischen 14 und 16 Jahren sollen die Verantwortung für einen eigenen Bereich bekommen, den sie selbst verwalten müssen, kündigt Patrick Schulz an. Er ist seit zwei Jahren im Kannenstieg-Club tätig. Dieser soll einen neuen Namen mit Wiedererkennungswert bekommen. Die Kinder und Jugendlichen können eigene Vorschläge in die Ideenbox werfen. Vorgaben gebe es keine, sagt Schulz, schön wäre es aber, wenn der Name mit dem Stadtteil zu tun hätte.

(Quelle: Volksstimme, 11.01.2022)

0 Kommentare

Di

11

Jan

2022

Parkplatzbau am Hanns-Eisler-Platz

Der Umbau des Parkplatzes vor dem Zehngeschosser Hanns-Eisler-Platz 1 bis 4 wird früher als geplant fortgesetzt. Nachdem im Dezember die erste Hälfte bereits freigegeben wurde, sollte die andere Hälfte erst nach dem Winter angegangen werden. Wie Tim Stein, Sprecher der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) nun aber informiert, beginnt der Umbau der zweiten Hälfte bereits in dieser Woche. „Grund sind die angekündigten warmen Temperaturen, so dass die Winterpause verkürzt wurde.“

(Quelle: Volksstimme, 11.01.2022)

0 Kommentare

Mo

03

Jan

2022

Wie soll der Jugendtreff künftig heißen?

Unter neuer Trägerschaft startet der Jugendclub im Bürgerhaus Kannensteig in das neue Jahr. Künftig wird der Deutsche Familienverband LV Sachsen-Anhalt e. V. (DFV) die Einrichtung betreuen. Bisher waren die Jungen Humanisten dafür verantwortlich. Der erste Öffnungstag unter neuer Trägerschaft ist für den kommenden Montag, 3. Januar, zwischen 14 und 20 Uhr geplant, informiert Sozialarbeiterin Doreen Rehm, die beim DFV im Bürgerhaus arbeitet. Gemeinsam mit ihr werden fortan Nadine Hopfgarten und Patrick Schulz, der schon seit gut zwei Jahren im dortigen Jugendclub engagiert ist, das Betreuungsteam bilden. Zum Neustart soll nun aber auch ein frischer Name für den Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche im Kannenstieg her, um diesen bekannt zu machen. Dazu sucht das Team gerade nach Vorschlägen der Nutzer. Wer einen solchen hat, kann diesen entweder in den Briefkasten am Bürgerhaus Kannenstieg einwerfen oder aber per E-Mail an d.rehm@dfv-lsa.de schicken. Unter den eingegangenen Zuschriften soll dann gemeinsam über einen Clubnamen entschieden werden.

(Quelle: Volksstimme, 28.12.2021)

0 Kommentare

Mo

03

Jan

2022

Herz-ASZ Kannenstieg ist auch 2022 für Senioren da

Von Kreativtreff bis Internetberatung – erste Veranstaltungen im Januar stehen fest

Das Herz-Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, meldet sich nach der Weihnachtspause im Januar mit neuen Veranstaltungen zurück. Wie Mitarbeiterin Steffi Albers ankündigt, trifft sich beispielsweise die Kreativgruppe am 10. und 24. Januar um 10 Uhr. Ebenfalls am 10. Januar wird der Hula-Hoop-Reifen geschwungen. Zum gemeinsamen Musizieren treffen sich Seniorinnen erstmalig wieder am 11. Januar um 14 Uhr. „Wer unsicher im Umgang mit dem Internet ist, kann sich bei unserer Praktikantin Christin Hennig am 12. und 26. Januar um 14 Uhr Rat holen“, informiert Steffi Albers. Pflegende Angehörige treffen sich am 17. Januar um 10 Uhr zum Gedankenaustausch – vorbehaltlich Änderungen der Corona-Regeln.

(Quelle: Volksstimme, 24.12.2021)

0 Kommentare

Mo

03

Jan

2022

Von Seelauf bis Fasching

In Nord stehen Veranstaltungen für 2022 fest

Das Stadtteilmanagement für Neustädter See und Kannenstieg hat die ersten Termine für das kommende Jahr veröffentlicht. So steht als erste Veranstaltung am 5. Februar ein Neujahrsempfang für die ehrenamtlichen Helfer an, die das ganze Jahr über die Aktionen in Nord unterstützt haben.

Für den 28. Februar wird ein Kinderfasching im Stadtteiltreff „Oase“ geplant. An gleicher Stelle soll es am 6. April ein Osterbasteln für kleine „Nordlichter“ geben. Fest steht auch der Termin für den nächsten „Lauf am See“. Am 10. Juni sollen sich wieder Freizeitläufer auf den Rundweg um den Neustädter begeben. Das traditionelle Stadtteilfest ist für den 9. Juli vorgesehen. Der Ort ist aber

derzeit noch offen. Die Durchführung der Veranstaltungen ist jeweils abhängig von der dann aktuellen Pandemielage.

(Quelle: Volksstimme, 22.12.2021)

0 Kommentare

Di

14

Dez

2021

Auto landet im neuen Gleis im Kannenstieg

„Pkw im Gleisbett“ – diese Meldung hörte man zuletzt immer wieder von der Straßenbahnstrecke in der Warschauer Straße. Regelmäßig landeten dort unachtsame Autofahrer zwischen den Schienen. Nun gab es am Sonntagabend auch den ersten Fall auf der neu eröffneten Strecke im Kannenstieg. Ein auswärtiger Fahrer hatte sich gegen 20.45 Uhr in der Johannes-R.-Becher-Straße im Rasengleis festgefahren, wie Tim Stein, Sprecher der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB), auf Volksstimme-Anfrage mitteilt. 20 Minuten dauerte die Störung. Er hoffte, dass es sich um einen Einzelfall handelt und nicht um eine Serie wie in Buckau. „Der Bereich ist übersichtlich und mit einer Ampelanlage gesichert“, sagt er.

(Quelle: Volksstimme, 14.12.2021)

0 Kommentare

Fr

10

Dez

2021

Mit neuem Fahrstuhl leichter ins Bürgerhaus

Einrichtung im Kannenstieg erhält Aufzugsanlage / Vorteil für viele Senioren als regelmäßige Besucher

Wer dieser Tage in das Bürgerhaus Kannenstieg gelangen will, muss einen kleinen Umweg über den Innenhof nehmen. Der Haupteingang zu der Einrichtung an der Johannes-R.-Becher-Straße ist eine Baustelle. Was dort entsteht, kann der aufmerksame Beobachter bereits erahnen. „Uns erreichen immer wieder Nachfragen, welches Geheimnis sich hinter den Bauarbeiten verbirgt“, erklärt dennoch Steffi Albers, Mitarbeiterin des Alten- und Service-Zentrums (ASZ) im Bürgerhaus. „Gern berichten wir dann davon, dass wir einen Fahrstuhl erhalten und der Haupteingang neu gestaltet wird“, sagt sie weiter. Bei den Planungen seien die Mitarbeiter des Bürgerhauses einbezogen worden, um in Detailfragen ihre Erfahrungen vor Ort zu berücksichtigen. Bereits im August hatten die Abrissarbeiten begonnen. Zum Schutz der Besucher und Mitarbeiter wurden Staubwände eingezogen. Dabei sei auch auf ausreichend Platz für Rollatoren geachtet worden. „Schließlich kommen zu uns zahlreiche Senioren, die nicht mehr ganz so gut zu Fuß sind“, erinnert Steffi Albers. Diese werden auch die Nutznießer des neuen Fahrstuhls sein. „Dann kann die Sitzgymnastik vom Erdgeschoss in den Sportraum verlegt werden und das Keramikcafé für Pflegeheimbewohner kann im Kreativraum in der oberen Etage stattfinden“, erklärt die ASZ-Mitarbeiterin. Einen Fertigstellungstermin gibt es noch nicht.

(Quelle: Volksstimme, 10.12.2021)

0 Kommentare

Do

09

Dez

2021

Blaues Kleid für Otto-Nagel-Block

Ein blaues Kleid hat sich die Otto-Nagel-Straße 7/8 angezogen. Der Plattenbau im Kannenstieg wird in den kommenden zwei Jahren von der Magdeburger Wohnungsbaugenossenschaft MWG umfassend saniert. In einem der Eingänge werden dazu unter anderem die Grundrisse geändert. Von Ein- bis Fünfraumwohnungen sollen so entstehen. In dem anderen Hauseingang sind speziell Wohnungen für Mieter mit einem Wohnberechtigungsschein vorgesehen. Außerdem sollen die Räume im Erdgeschoss künftig gemeinschaftlich von den Mietern genutzt werden können.

(Quelle: Volksstimme, 09.12.2021)

0 Kommentare

Mi

08

Dez

2021

Warum es eine Lücke im Schienennetz in Nord gibt

Anschluss an neue Straßenbahnstrecke erfolgt erst ab Frühjahr 2022 / Ringabfahrt vorerst wieder freigegeben

Seit einer Woche fahren die Straßenbahnen der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) durch den Kannenstieg. Auch wenn die Neubaustrecke freigegeben wurde, ist das Gesamtprojekt 2. Nord-Süd-Verbindung noch nicht fertiggestellt. Die weitere Strecke soll in den Milchweg, durch den Birkenweiler bis zum Hermann-Bruse-Platz reichen. Von dort führt die Linie künftig bis zum Damaschkeplatz. Bis es soweit ist, wird es aber noch mindestens bis 2024/25 dauern.

Als Nächstes soll nun zunächst der Ausbau der Gleiskreuzung an der Ebendorfer Chaussee/Johannes-R.-Becher-Straße/Milchweg erfolgen. Diese Arbeiten werden erst im kommenden Frühjahr beginnen. Das ist auch der Grund, warum aktuell der Abschnitt in Richtung Ikea vom Liniennetz abgehängt ist. Ein kurzes Stück Schienen fehlt zum Anschluss. Dieses jetzt für eine relativ kurze Zeit anzulegen, wäre nicht wirtschaftlich gewesen, heißt es von den MVB. Ab Frühjahr wird der Gleisbogen in den Milchweg verlegt und zunächst circa 60, 70 Meter in die Straße hineinreichen. Im Anschluss erfolgt der weitere Trassenbau durch den Birkenweiler in Richtung Neustädter Feld.

Behelfsausfahrt bleibt noch

An anderer Stelle konnte am Montagnachmittag eine Freigabe erfolgen. Die Ringabfahrt zur Ebendorfer Chaussee in Richtung Süden ist ab sofort wieder befahrbar. Diese musste während der Bauzeit der neuen Trasse gesperrt werden, weil in dem Bereich eine Behelfsausfahrt für den Kannenstieg angelegt worden war. Diese Ausfahrt aus der Otto- Nagel-Straße wird vorerst noch nicht zurückgebaut, da sie im Rahmen des erwähnten Kreuzungsumbaus noch einmal als Umleitungsstrecke benötigt wird, wie MVB-Sprecher Tim Stein auf Volksstimme-Anfrage mitteilt. „Die Ringabfahrt muss dann nochmals gesperrt werden“, erklärt er. Der Rückbau des Provisoriums erfolge erst mit Abschluss der Baumaßnahme, die für Ende 2023 geplant sei. Was die Freigabe des Bewohnerparkplatzes vor dem Zehngeschosser Hanns-Eisler-Platz 1-4 angeht, gab es ein Missverständnis in der Kommunikation. Im Rahmen der Jungfernfahrt auf der neuen Strecke hatte es vonseiten der MVB geheißen, dass der Parkplatz bis Weihnachten fertiggestellt sein wird. Dem ist aber nicht so, wie MVB-Sprecher Tim Stein nun hinweist.

Parkplatz im Mai fertig

Die Aussage bezog sich lediglich auf jenen Teil, der sich derzeit bereits im Bau befindet. Die andere Hälfte des Parkplatzes werde erst im kommenden Jahr angegangen und soll voraussichtlich bis Mai 2022 umgesetzt sein, wie er erklärt. Die gesamten Stellflächen könnten somit über den Winter noch genutzt werden.

(Quelle: Volksstimme, 08.12.2021)

0 Kommentare

Mi

08

Dez

2021

Veranstaltungen im Treffpunkt Wohncafé

Der Treffpunkt Wohncafé der Pfeifferschen Stiftungen bietet auch im Dezember noch eine Reihe von Veranstaltungen für Senioren aus der Umgebung an. So werden am morgigen Donnerstag ab 10 Uhr gemeinsam Plätzchen gebacken. Am kommenden Donnerstag, 16. Dezember, ab 10 Uhr Adventsgeschichten und Gedichte vorgetragen. Am vierten Adventssonntag, 19. Dezember, gibt es ab 14 Uhr einen Kaffeenachmittag. Spielenachmittage werden am 14. und 21. Dezember jeweils ab 14 Uhr durchgeführt. Für alle Veranstaltungen gilt die 2G-Regel und eine Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38 ist zudem notwendig. Vom 22. Dezember bis 9. Januar 2022 geht die Einrichtung im Milchweg 31 in die Winterpause.

(Quelle: Volksstimme, 08.12.2021)

0 Kommentare

Di

07

Dez

2021

Jugendklubs unter neuer Flagge

Neue Träger sollen Anfang 2022 Einrichtungen im Kannenstieg und in Rothensee übernehmen

Für zwei Jugendklubs im Norden der Stadt stehen Veränderungen an. Der bisherige Träger gibt die Verantwortung ab, zwei neue Träger übernehmen die Mitarbeiter sowie die Angebote für Kinder und Jugendliche.

Bald drei Jahrzehnte gibt es den Jugendtreff im Bürgerhaus Kannenstieg. Die Jungen Humanisten e. V., die dort auch ihren Sitz haben, waren bislang für die offene Kinder- und Jugendarbeit vor Ort im Stadtteil verantwortlich. Mit Beginn des neuen Jahres soll sich das ändern. Eine entsprechende Beschlussvorlage soll am Donnerstag im Jugendhilfeausschuss abgesegnet werden. Mit dem Deutschen Familienverband Sachsen-Anhalt e. V. wird ein „Nachbar“ die Geschicke künftig lenken. Der Verein hat seinen Sitz ebenfalls im Bürgerhaus und bietet dort eine generationsübergreifende Begegnungsstätte an. Bereits seit mehreren Jahren bestehen Kooperationen und Projekte mit dem Jugendklub, wie Geschäftsführer René Lampe erklärt. Dennoch sei solch eine Einrichtung für den Träger „absolutes Neuland“, wie er einräumt.

Angebote für junge Mütter

Für die Kontinuität wird deshalb der aktuelle Mitarbeiter übernommen, eine bislang unbesetzte Stelle soll mit einer Frau besetzt werden, um paritätisch aufgestellt zu sein, wie Lampe weiter sagt. „Es kommen viele junge Mütter in die Einrichtung“, erklärt er. Auf diese jungen Mütter und Familien wolle man deshalb künftig verstärkt das Augenmerk legen. Ansonsten sollen die bestehenden Angebote fortgeführt werden, um die Umstellung für die Kinder und Jugendlichen gering zu halten. Große Unterstützung habe es dabei vom Jugendamt gegeben, sagt Lampe.

Die Jungen Humanisten geben zeitgleich auch das Kinder- und Jugendhaus „Rothenseer Treff“ ab. Die Einrichtung ist seit dem Abriss des alten Kindergartengebäudes an der  Badeteichstraße in der ehemaligen August-Bebel-Schule zu finden. Insgesamt ist sie seit über 20 Jahren für die Kinder und Jugendlichen im Stadtteil Rothensee ein Anlaufpunkt und soll es auch künftig bleiben, wie Stephan Klauert, Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V., versichert. Der Träger betreut in der Ortslage bereits die Kita sowie den Hort der Grundschule. „Mit dem Jugendklub schließen wir jetzt eine Lücke, da wir nun auch die älteren Kinder und Jugendlichen erreichen“, sagt Klauert weiter.

Ansprechpartner bleiben

Auch in diesem Fall konnte erreicht werden, dass die beiden Angestellten vom neuen Träger übernommen werden. Somit müssten sich die jungen Besucher nicht an neue Gesichter gewöhnen, so Klauert. „Ihre Ansprechpartner bleiben erhalten“, sagt er. Bereits im vergangenen Sommer hatten die Jungen Humanisten bei der Stadtverwaltung angezeigt, dass sie die beiden Einrichtungen abgeben wollen. Aus welchen Gründen diese Entscheidung getroffen wurde, wird in der Beschlussvorlage nicht benannt. Eine Anfrage an den Verein blieb bislang unbeantwortet.

(Quelle: Volksstimme, 07.12.2021)

0 Kommentare

Mi

01

Dez

2021

Restarbeiten an Kannenstiegstrecke

Zwei Parkplätze warten noch auf Fertigstellung / Weiterbau Gleiskreuzung ab Frühjahr 2022

Die Straßenbahnen rollen zwar ab sofort durch den Kannenstieg. Doch ganz ist das Bauprojekt der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) noch nicht beendet.

Nun ist die neue Straßenbahnstrecke entlang der Johannes-R.-Becher-Straße an das Liniennetz angeschlossen. Seit Montag fährt die Linie 1 in Richtung Endhaltestelle am Neuen Sülzeweg. Auch wenn die Schienen genutzt werden können, fallen zwei größere Baustellen auf, die zum Gesamtprojekt gehören, aber noch nicht beendet sind.

Da ist zum einen der Parkplatz vor dem Zehngeschosser Hanns-Eisler-Platz 1-4. Dieser wird an den umgestalteten Straßenraum angepasst. Anfang Oktober hatten die Arbeiten begonnen, die gut acht Wochen dauern sollten. Um den Anwohnern nicht alle Stellplätze auf einmal zu nehmen, wird in zwei Abschnitten vorgegangen. Der erste Abschnitt sollte eigentlich schon längst beendet sein. Doch auch wenn der Fortschritt bereits zu sehen ist, wurde der Wechsel in den nördlichen Bereich noch nicht vollzogen. „Die Stadt hatte noch einige Ergänzungswünsche erkannt, die wir bestrebt sind umzusetzen“, formuliert es Volkmar Gryschok, bei den Magdeburger Verkehrsbetrieben (MVB) für den Ausbau im Kannenstieg verantwortlich. Seinen Angaben nach sollen die Arbeiten dort aber rechtzeitig vor Weihnachten beendet sein.

Noch einige Monate länger werden hingegen die Arbeiten am zweiten Parkplatz dauern, der zum Bauvorhaben gehört. Dieser soll im Inneren der Wendeschleife an der Endhaltestelle entstehen und vor allem als Park-Ride-Möglichkeit genutzt wurden. Gut 70 Stellplätze sind dort laut Planung vorgesehen. Wie Volkmar Gryschok weiter erklärt, werden diese Arbeiten noch voraussichtlich bis Ende April kommenden Jahres dauern.

Im Frühjahr 2022 steht dann auch noch ein letztes größeres Projekt an: Die Vervollständigung der Gleiskreuzung Ebendorfer Chaussee/Johannes-R.-Becher-Straße/Milchweg. Die Zufahrt aus dem Milchweg fehlt bislang. Über dieses Vorhaben wird die Volksstimme in den kommenden Tagen noch einmal ausführlicher berichten.

(Quelle: Volksstimme, 30.11.2021)

1 Kommentare

Mo

29

Nov

2021

Haltestellen-Panne zur Premiere

Warum das freudige Fest zur langersehnten Einweihung der Kannenstieg-Bahn getrübt wurde

Der Kannenstieg ist an das Straßenbahnnetz angeschlossen. Ab heute rollen die Bahnen durch die Johannes-R.-Becher-Straße. Allerdings fehlen noch einige Wartehäuschen.

Mit Dienstbeginn am heutigen frühen Morgen rollen die ersten Straßenbahnen regulär über die Gleise in der Johannes-R.-Becher-Straße. Die offizielle Jungfernfahrt der Linie 1 in den Kannenstieg führten die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) bereits am Sonntag durch. Wobei erste Fahrzeuge schon am vergangenen Donnerstag und Freitag die Strecke testeten. „Unser Fahrpersonal soll sie kennenlernen“, sagt MVB- Geschäftsführerin Birgit Münster-Rendel. Auch für die Kannenstiegler ist es ein ungewohnter Anblick. Schließlich ist es das erste Mal in gut 40 Jahren, dass eine Straßenbahn durch ihren Stadtteil fährt. Entsprechend viele Leute bleiben beim Vorbeifahren stehen und zücken Handy oder Kamera für einen Schnappschuss. Auch wenn es stets kritische Stimmen gab, die den Sinn der neuen Linie hinterfragten, werde sie in Zukunft sicher gut angenommen, ist Lutz Fiedler optimistisch. Er ist Sprecher der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg und durfte bei der „Abnahme“ der Strecke dabei sein. Zusammen mit Stadtteilmanager Marcel Härtel habe er die Bauarbeiten stets begleitet, hilfreiche Tipps gegeben und die Verbindung zur Bevölkerung gehalten, bedankte sich die MVB-Chefin. „Ich bin mir sicher, dass die neue Strecke dazu beitragen wird, noch mehr Menschen zum Umsteigen auf Bus und Bahn zu bewegen“, sagte sie.

Beim Vorguckerfest im Oktober hatte sie auch vier ältere Damen zur Jungfernfahrt eingeladen. Diese sind ihr auch gefolgt und bei der ersten Runde sehr zufrieden. „Für Leute mit Rollatoren ist es jetzt viel angenehmer“, sagen sie zum Beispiel. Die Barrierefreiheit sieht auch Lutz Fiedler als großen Vorteil zur bisherigen Anbindung. Vier entsprechend angelegte Haltestellenpaare sind entlang der gut einen Kilometer langen Strecke entstanden. Bis auf jene an der Einmündung zur Ebendorfer Chaussee sind sie jedoch ohne Wartehäuschen geblieben. Das sei das „Haar in der Suppe“, wie es MVB-Sprecher Tim Stein formuliert. Aufgrund vertraglicher Regelungen mit dem Werbeunternehmen Stroer könnten derzeit keine neuen Unterstände aufgebaut werden. Das vereinbarte Kontingent sei aufgebraucht, sagt Stein. Die Stadt habe die Ausstattung der Haltestellen in der gesamten Stadt ausgeschrieben, doch erst zu Anfang 2023. Bis dahin bleiben die Haltestellen ohne Wartehäuschen.

Die Schienen verlaufen auf dem Großteil der Strecke getrennt vom Autoverkehr. Außerdem wurden fast vollständig Rasengleise verwendet. Ab dem Frühjahr 2022 soll dann die Gleiskreuzung Ebendorfer Chaussee/Milchweg/Johannes-R.-Becher-Straße vervollständigt werden.

Nicht nur im Norden der Stadt können die MVB eine Großbaustelle beenden. Auch im Süden in der Schönebecker Straße rollen heute wieder regulär die Straßenbahnen. Dort gibt es am Nachmittag einen offiziellen Termin. Restarbeiten sind dort noch notwendig.

(Quelle: Volksstimme, 29.11.2021)

0 Kommentare

Do

18

Nov

2021

Nächste Sitzung der GWA Kannenstieg

Die AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg lädt am kommenden Mittwoch, 24. November, zur nächsten Sitzung ein. Dabei gibt es unter anderem aktuelle Informationen vom Stadtteilmanagement und vom Bürgerverein Nord. So wird zum Beispiel das Stadtteilfest ausgewertet. Außerdem können aktuelle Bürgeranliegen, den Stadtteil betreffend, angesprochen werden. Beginn ist um 17.30 Uhr im Begegnungszentrum Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 56. Es gilt die 3G-Regel.

(Quelle: Volksstimme, 18.11.2021)

0 Kommentare

Do

18

Nov

2021

Auszeichnung für digitale Schulsozialarbeit

Deutscher Familienverband erhält Preis

Der Deutsche Familienverband (DFV) Landesverband Sachsen-Anhalt ist beim Landespräventionstag in Magdeburg für sein Engagement für Kinder im Bereich der Präventionsarbeit in der digitalen Welt ausgezeichnet worden. Ziel der Prämierung sei es, Projekte sichtbar zu machen, die ihre bestehenden Präventionsvorhaben in die digitale Welt übertragen und damit auf die Kontaktbeschränkungen in der Corona-Pandemie besonders gut reagiert haben, heißt es in einer Mitteilung. Der Preis ist mit 3500 Euro dotiert. „Der Landespräventionspreis ist für die Schulsozialarbeit des Deutschen Familienverbandes eine große Ehrung. In den Jungen- und Mädchenprojekten steckt sehr viel Herzblut und persönliche Hingabe unserer Mitarbeiter für die Kinder, die wir an einem Dutzend Schulen in Magdeburg betreuen“, sagt René Lampe, DFV-Vizepräsident und Geschäftsführer des Landesverbandes mit Sitz im Bürgerhaus Kannenstieg.

Der DFV befasse sich seit vielen Jahren in seiner Schulsozialarbeit mit den Gefahren und Chancen der Digitalisierung und dem Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen. In der Corona-Pandemie wurde aus dem Kontaktverbot eine Tugend gemacht und ein digitaler Aktionstag ins Leben gerufen: Der „Edu-Breakout“ – ein Kofferwort aus Education (Bildung) und Breakout (Ausbruch) –, der an die bekannten Escape-Room-Spiele angelehnt wurde.

„Mehr als 180 Dritt- bis Fünftklässler aus zehn Schulen haben auf spielerische Weise gemeinsam Aufgaben und Rätsel gelöst, um sich aus einem digitalen Raum zu befreien. Das trainiert Teamgeist sowie Gemeinschaftsgefühl und fördert Konfliktsensibilität und Medienkompetenz“, so Lampe.

(Quelle: Volksstimme, 18.11.2021)

0 Kommentare

Mi

17

Nov

2021

Herzen für Pflegeheime

Eine Überraschung bereiteten Mitarbeiterinnen und Seniorinnen aus dem Herz-ASZ Kannenstieg den Pflegeheimen „Hermann Beims“ und „Heideweg“. Sie überreichten weiche selbst genähte Herzen, die nicht nur Freude bringen, sondern auch zur Prophylaxe gegen Wundliegen dienen sollen, wie die Einrichtung mitteilt.

(Quelle: Volksstimme, 17.11.2021)

0 Kommentare

Mo

08

Nov

2021

62 Menschen aus Hochhaus evakuiert

Großeinsatz bei Wohnungsbrand im Zehngeschosser / MVB-Bus dient Bewohnern als Zufluchtsort

Dramatische Szenen in der Johannes-R.-Becher-Straße: In der neunten Etage eines Hochhauses war in der Nacht zum Sonntag eine Wohnung in Brand geraten. Kurz vor Mitternacht mussten 62 Personen evakuiert werden. In einem Bus der Magdeburger Verkehrsbetriebe wurden die Bewohner behandelt und konnten sich aufwärmen.

Das Baby war gerade eingeschlafen. Zwei Stunden hatte Katharina Strobel mit ihrem neun Monate alten Sohn wegen einer Atemwegsinfektion in der Notaufnahme verbracht. Ihre beiden Teenager waren Schlafgäste bei Freunden, so dass daheim in der Johannes-R.-Becher-Straße langsam Ruhe einkehrte. Bis zu dem Moment, in dem es plötzlich an der Tür hämmerte und jemand schrie: „Raus hier! Raus hier! Es brennt.“ Katharina Strobel und ihr Partner schnappten sich das Baby und was sie gerade Warmes greifen konnten und rannten vor die Tür – zum Glück kein weiter Weg. Sie wohnen in der ersten Etage.  „Als wir vor die Tür kamen, standen schon viele Bewohner draußen“, erzählt sie. Soweit sie weiß, seien auf jeder Etage seien Polizisten gewesen, die energisch an die Türen der Bewohner klopften. Schließlich war es kurz vor Mitternacht und etliche Menschen schließen schon. So, wie ein älteres Paar aus der siebenten Etage. „Wir können von Glück reden, dass unsere Schlafzimmertür auf war. Denn wäre sie zu gewesen, hätten wir auch kein Klopfen gehört“, erzählt er. Nur zwei Etagen trennte das Paar von der Brandwohnung. Ein Mieter aus der obersten Etage des Zehngeschossers habe den Brandmelder aus der betroffenen Wohnung in der neunten Etage gehört und eine Bekannte aus der ersten Etage verständigt, die wiederum die Feuerwehr rief, erzählt er. „Die beiden haben unser Leben gerettet.“

Mieter der Brandwohnung erleidet Rauchgasvergiftung

Wie Brandoberinspektor Daniel Sanftenberg mitteilte, versuchten zudem mehrere Personen sich durch das verqualmte Treppenhaus in Sicherheit zu bringen. Insgesamt 62 Personen wurden evakuiert. Zeitweise mussten die Einsatzkräfte die Menschen unter schwerem Atemschutz retten und den Brand bekämpfen. Aus der brennenden Wohnung in der neunten Etage konnte der 52-jährige Mieter gerettet werden. Entgegen einer ersten Information der Rettungskräfte habe er aber keine schweren Brandverletzungen erlitten, musste aber dennoch mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Neben dem Wohnungsmieter sei zudem eine 66-jährige Hausbewohnerin wegen eines Schocks behandelt worden, teilte Polizeihauptkommissar Fabian Kern mit. Die Situation, die sich den Einsatzkräften Sonnabendnacht bot, war dramatisch. Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle konnten die anfahrenden Kräfte der Feuerwehr schwarzen Rauch und Flammenschein aus der Wohnung sehen. Beim Eintreffen am Einsatzort standen indes schon zahlreiche Personen auf der Straße. Sie seien teilweise verängstigt und verunsichert gewesen, da die Wohnung vollständig brannte, berichtet Brandoberinspektor Daniel Sanftenberg. Aufgrund der hohen Anzahl von betroffenen Personen und den niedrigen Temperaturen wurde ein Bus der MVB an die Einsatzstelle alarmiert. In diesem konnten die evakuierten Personen durch Kräfte des Rettungsdienstes behandelt werden. „Viele waren ja aus dem Schlaf gerissen worden und waren kaum bekleidet. Der Bus war schnell da, so dass sich die Bewohner aufwärmen konnten“, erzählt Katharina Strobel. Ihr Nachbar aus der siebenten Etage durfte sich mit seiner Frau sogar im Feuerwehrauto wärmen und warten.

Bewohner können gegen 1.30 Uhr in ihre Wohnungen

Gegen 1.30 Uhr konnte das Gros der Mieter dann wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Brandwohnung wurde durch das Feuer hingegen vollständig zerstört und ist zurzeit unbewohnbar. Weitere Wohnungen wurden durch den schnellen Einsatz der Berufsfeuerwehr Magdeburg, die von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Olvenstedt unterstützt wurde, nicht in Mitleidenschaft gezogen. Der entstandene Brandschaden wird auf eine untere fünfstellige Summe geschätzt. Eine Brandursachenermittlung wurde durch die Polizei eingeleitet. Nach derzeitigem Erkenntnisstand könne sowohl ein technischer Defekt als auch ein unsachgemäßer Umgang mit Zündquellen nicht ausgeschlossen werden.

(Quelle: Volksstimme, 08.11.2021)

0 Kommentare

Fr

05

Nov

2021

Becherstraße bleibt bis zum Tramstart gesperrt

Freigabe der Kreuzung Ebendorfer Chaussee laut MVB noch nicht möglich / Loitscher Weg weiter Umleitungsstrecke

Die Arbeiten an der neuen Straßenbahntrasse in den Kannenstieg sind auf der Zielgeraden. In gut einem Monat, am 6. Dezember, soll die erste Bahn über die Gleise entlang der Johannes-R.-Becher- Straße rollen. Zweimal musste der Starttermin verschoben werden. Erst fehlten aufgrund von Lieferengpässen die Oberleitungsmasten, dann die Oberleitungen selbst. Beides ist mittlerweile da, die Installation läuft. Vier Wochen sind für manch einen aber noch eine lange Zeit, weshalb die Redaktion jetzt eine Anfrage aus dem Loitscher Weg erreichte. Dieser ist seit über anderthalb Jahren die Hauptumleitungsstrecke für die gesperrte Becherstraße.

„Wir sind nun als Einfallstraße für den Kannenstieg mit Lautstärke, Dreck, gefährlichem Fahren der Autos an und teilweise auf den Fußgängerwegen, dem Nichteinhalten der Markierungen zum Stopp an der Ampel, Nichteinhalten des Tempolimits und mehr konfrontiert“, schreibt eine Anwohnerin. Könnte man denn nicht wenigstens die Becherstraße für den Autoverkehrs bereits jetzt wieder öffnen,

lautete daher die Frage der Volksstimme-Leserin. Doch nach Angaben von Tim Stein, Sprecher der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB), wird das nicht passieren.

„Aktuell ist die Johannes- R.-Becher-Straße im Kreuzungsbereich Ebendorfer Chaussee noch gesperrt, weil sich dort das Baufeld befindet und Baustellenverkehr unterwegs ist“, teilt er auf Volksstimme-Anfrage mit. Zudem sei die Fahrbahnmarkierung nicht vollständig aufgebracht und auch die neue Ampelanlage ist noch nicht in Betrieb. Weiterhin findet derzeit noch die Montage der Fahrleitung statt. „Die technische Abnahme der Anlagen erfolgt Ende November“, erklärt Stein. „Mit Aufnahme des Straßenbahnverkehrs mit der Linie 1 wird auch die Straße wieder für den Autoverkehr freigegeben“, stellt er klar. Weiterhin gibt der MVB-Sprecher Auskunft zur Zukunft des Loitscher Wegs. Die Leserin hatte auch diesbezüglich Sorgen geäußert, konkret wollte sie wissen, ob der ursprüngliche Zustand ihrer Straße nach Abschluss der Baumaßnahme wieder hergestellt wird. Denn in Vorbereitung auf die Umleitung waren Hindernisse am Seitenrand entfernt und die Vorfahrtsregelung geändert worden, die zuvor zur Geschwindigkeitsbegrenzung dienen sollten. In der Straße gilt Tempo 30. Um die Durchfahrt vor allem auch für die Busse der MVB zu erleichtern, waren die Änderungen durchgeführt worden. Die Anwohner fürchten nun einen Dauerzustand, den die Straße – und die Anlieger – nicht lange aushalten würden, erklärt die Leserin. Hier kann Tim Stein die Anwohnerin jedoch nur vertrösten. „Der Loitscher Weg wird wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt“, erklärt er. Allerdings erst nach Abschluss des Kreuzungsumbaus Becherstraße/Ebendorfer Chaussee/Milchweg, wie er einschränkt. Der Grund: Die Straße muss während dieser noch ausstehenden Umbauarbeiten noch einmal als Umleitungsstrecke dienen.

Diese Baumaßnahme sei aktuell für das zweite Halbjahr 2022 geplant und werde sich dann bis 2023 hinziehen, informiert Stein. Bis dahin bleibt der Loitscher Weg somit im aktuellen Zustand.

Ein weiterer Leser hatte sich über den Farbwechsel bei den neuen Oberleitungsmasten gewundert. Waren sie rotbraun angeliefert worden, sind sie mittlerweile grau. Das hat keine ästhetischen, sondern praktische Gründe, wie Tim Stein erklärt. „Sie werden ab Werk nur mit einem einfachen Rostschutz geliefert. Die endgültige Farbgebung und die Aufbringung der Anti-Graffitibehandlung erfolgen immer vor Ort – seit einiger Zeit in einem einheitlichen grau-silbernen Farbton“, teilt er mit.

(Quelle: Volksstimme, 05.11.2021)

0 Kommentare

Fr

05

Nov

2021

Skatfreunde spenden an Seniorenzentrum

Seit mittlerweile über zehn Jahren trifft sich ein Skatkollektiv einmal wöchentlich bei Jahnkes in Fermersleben. „Fünf Kollegen aus dem Kreis der ehemaligen DBV Versicherung“, erklärt Bernd Struck. Die Gewinnerlöse werden einmal im Jahr gespendet, fast 10 000 Euro seien so im Lauf der Jahre zusammengekommen. Dieses Jahr erhielt das Seniorenzentrum Kannenstieg 700 Euro für die Ausrichtung einer Feier, die jetzt stattfand. „Unser Anliegen ist es, auf die schwere Lage der Heimbewohner während des Lockdowns aufmerksam zu machen und mit der Veranstaltung etwas Abwechslung in den Alltag zu bringen“, sagt Bernd Struck.

(Quelle: Volksstimme, 05.11.2021)

0 Kommentare

Mo

01

Nov

2021

Kabelknüpfen für den Trassenbau

Nach langem Warten auf Material: MVB-Arbeiten in Johannes-R.-Becher-Straße gehen weiter

Rund sechs Wochen haben die Magdeburger Verkehrsbetriebe auf Material gewartet, um den Trassenbau entlang der Johannes-R.-Becher-Straße fortsetzen zu können. Es musste gar der Eröffnungstermin verschoben werden. Nun ist das Material da und die Arbeiten gehen weiter.

Längst hätte die Straßenbahn auf der neuen Trasse entlang der Johannes-R.-Becher-Straße fahren sollen. Weil die Magdeburger Verkehrsbetriebe jedoch auf Fahrdraht und Tragseil warten mussten, konnte am Eröffnungstermin der Trasse nicht festgehalten werden. Doch nun eine gute Nachricht: Das fehlende Material ist endlich da und wird angebracht und installiert. Wie MVB-Sprecher Tim Stein erklärt, werden die Arbeiten bis etwa Ende November andauern. An dem Eröffnungstermin, 6. Dezember, halten die MVB fest. Ein sportliches Ziel, schließlich müssen nach der Anbringung und Installation der Fahrleitungsanlage an den Masten auch noch die Lichtsignalanlagen programmiert werden, Verkehrszeichen und Absperrungen gesetzt und die Gleisbegrünung hergerichtet werden. Darüber hinaus steht die technische Abnahme und Inbetriebsetzung des Gleichrichterunterwerks (Trafohaus in der Wendeschleife), der Fahrleitungsanlage sowie der Gleise und Weichen aus. Doch das war noch nicht alles: Die Fertigstellung des Parkplatzes gegenüber dem Kannenstiegcenter muss gemanagt werden, der Bau des Parkplatzes in der Wendeschleife und das Aufhübschen durch ergänzendes Begleitgrün und weitere landschaftspflegerische Maßnahmen. Obgleich die MVB den Eröffnungstermin für die neue Trasse bereits auf einen späteren Zeitpunkt verlegt hatten, setzt der Zeitverzug durch den Lieferengpass die Mitarbeiter unter Druck.

Kein gewöhnliches Kabel für die Oberleitung

Doch warum war es eigentlich so schwer, einen Fahrdraht zu besorgen? Weil es sich dabei nicht um irgendein Kupferkabel handelt, erklärt Tim Stein. „Bei dem fehlenden Material handelt es sich um Fahrdraht, der aus Kupfer und Silber besteht und eine von gewöhnlichen Kabeln abweichende Querschnittsgeometrie hat.“ Auch fehlte Tragseil für die Abspannung für rund 220 Meter Kettenfahrleitung. Durch die Corona-Krise sei das Material gegenwärtig am Markt nur mit längeren Lieferzeiten erhältlich. Letztlich warteten die MVB rund sechs Wochen länger auf Fahrdraht und Tragseil. Im Verhältnis zu gut zwei Jahren Bauzeit scheinen sechs Wochen beinah kurz. Seit 2019 arbeiten die MVB an der einen Kilometer langen Straßenbahnneubaustrecke in das Wohngebiet Kannenstieg. Mit ihr erhalten die über 5000 Einwohner erstmals einen direkten Anschluss an das Straßenbahnnetz. Die Bauarbeiten sind Teil des Gesamtprojektes 2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn. Die Neubaustrecke schließt an der Kreuzung Ebendorfer Chaussee/Milchweg an die vorhandene Straßenbahntrasse Ikea-Klosterwuhne an. Später wird sie auf einer weiteren Neubaustrecke in Richtung Neustädter Feld verlängert.

(Quelle: Volksstimme, 28.10.2021)

0 Kommentare

Mi

27

Okt

2021

Bowling World wartet auf neuen Betreiber

Wiedereröffnung des Freizeitcenters am Pfahlberg bleibt unklar / Abwicklung mit ehemaligem Inhaber dauert an

Vor einem halben Jahr verkündete „Bowling World“-Chef Stefan Frenkel die Schließung des Freizeitcenters am Pfahlberg. Ob es unter einem neuen Betreiber wiedereröffnet wird, ist noch immer unklar. Indes blicken Inhaber anderer Bowlingcenter in Magdeburg auf eine steigende Nachfrage.

Inzwischen dürften die Bahnen der Bowling World am Pfahlberg wohl jede Menge Staub angesetzt haben. Bereits Ende April schloss das Sport- und Freizeitcenter samt Gastronomie. Seither ist es verwaist. Die Bowlingbahnen – sie sind alle noch vorhanden - stehen still. Und noch immer ist unklar, ob es einen Nachfolger geben wird, der es als Bowlingcenter fortführt.

Wie Stefan Frenkel, Chef der Bowling World Germany GmbH, erzählt, ist die finale Abwicklung mit dem Vermieter noch nicht geklärt. Eine Einigung steht aus. Einen Interessenten für die Bowling World gebe es. Zunächst müssten jedoch offene Fragen mit dem Vermieter geklärt werden. Die Hoffnung, dass das Freizeitcenter im Magdeburger Norden unter dem Dach eines anderen Betreibers bleibt, hat sich demnach noch nicht zerschlagen. Indes müssen jene, die am Pfahlberg eine „Kugel schieben wollten“, nun auf andere Anbieter ausweichen. Viele gibt es jedoch nicht. Das einst beliebte „Twenty“ im Pallasweg nahe dem Bördepark in Reform ist bereits seit Jahren zu. Und auch die Bowlinghalle Seeblick am Neustädter See scheint geschlossen zu bleiben. Seit dem Brand im April dieses Jahres ist die Halle samt Restaurant zu. Einen Hinweis darauf suchen Besucher sowohl auf der Internetseite als auch vor Ort vergebens. Somit bleiben nur noch zwei Bowling-Anbieter übrig – „Lucky Bowl“ und „Bowl and Diner“, beide in Sudenburg. Zehn Bahnen bietet beispielsweise das „Lucky Bowl“ in der Salzmannstraße an. Derzeit wird der Betrieb im Rahmen der 3G-Regelung fortgeführt. Eine vorherige Reservierung sei nicht notwendig, jedoch ratsam. Da insbesondere zur aktuellen Ferienzeit gern Familien und Freunde das Angebot nutzen, sind die Öffnungszeiten eigens vorverlegt worden, wie Mitarbeiterin Isabell Brandt erklärt. Bereits ab 10 Uhr kann hier der Bowlingball rollen.

Ab 14 Uhr ist dienstags bis sonnabends das Bowlen im „Bowl and Diner“ im Lemsdorfer Weg möglich. Sonntags öffnen sich die Türen gar schon um 10 Uhr. Zwölf Bahnen stehen hier zur Verfügung. Die Nachfrage ist derzeit sehr hoch, erzählt Desireé Dietel, deren Mann Inhaber des „Bowl and Diner“ ist. „Wir sind jetzt mitten in der Saison. Die Bahnen sind voll.“ Dass das Bowlinggeschäft gut läuft, lässt Desireé Dietel aufatmen. Die coronabedingten Schließungen haben vielen Betreibern große Probleme bereitet. Letztlich waren sie auch ein Grund, warum Magdeburgs größtes Bowlingcenter im Frühjahr schließen musste. Doch nicht allein die Pandemie war schuld. Wie Stefan Frenkel damals bei der Bekanntgabe der Schließung erzählte, seien die Gründe vielfältig gewesen und einige Dinge zusammengekommen. Zum einen sei eine Einigung mit dem Vermieter des Objektes hinsichtlich einer Mietminderung angesichts der pandemiebedingten Schließung nicht möglich gewesen. Zum anderen habe ihn eine hohe Vergnügungssteuer und schlechte Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr dazu bewogen. Mit der Schließung der „Bowling World“ und dem dazugehörigen Restaurant „Chicago’s“ verloren rund 30 Festangestellte ihren Job. Hinzu kamen zahlreiche Aushilfskräfte. Zudem war die Bowling World mit 30 Bahnen die größte Anlage in der Landeshauptstadt.

(Quelle: Volksstimme, 26.10.2021)

0 Kommentare

Mi

27

Okt

2021

Kinder gestalten Aliens und Wassertiere

Seit der Wiedereröffnung unter neuer Trägerschaft des Internationalen Bundes hat das Begegnungszentrum „Mittendrin“ im Kannenstieg ein neues Angebot für Kindergruppen im Programm. Bei dem kreativen Austausch mit den Teilnehmern der Jobcenter-Maßnahme gibt es zwei Auswahlmöglichkeiten. Beim Projekt „Gewässer“ haben die Kinder die Möglichkeit, Fische aus Gipsformen bunt zu bemalen und themenbezogene „Window Color“-Bilder zu gestalten. Außerdem wird ein kleines Quiz zum Thema „Tiere im Wasser“ durchgeführt.

Spiel in Mondlandschaft

Beim Projekt „Weltall“ werden zunächst aus Modelliermasse kleine Aliens geknetet. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Mit den Figuren sollen die Kinder dann eine kleine Geschichte erfinden, die auf einer zuvor von den „Mittendrin“- Teilnehmern angefertigten Mondlandschaft aus Pappmaché spielt. Außerdem können von den Kindern zusätzlich Weltallmasken gestaltet werden.

Beide Angebote sind für Kita- und Hortgruppen geeignet. Die Einrichtung befindet sich in der Johannes-R.-Becher-Straße 56. Die Möglichkeit zur Anmeldung sowie weitere Infos gibt es unter Telefon 81 05 62 80.

(Quelle: Volksstimme, 23.10.2021)

0 Kommentare

Mi

27

Okt

2021

Lindwurm grüßt an Endstelle

Was ist das Wahrzeichen des Kannenstiegs? Klar, der grüne Lindwurm, der sich hoch über dem Magdeburger Ring auf der Fußgängerbrücke Richtung Neustädter See windet. Nun gibt es aber noch einen zweiten Lindwurm, der mindestens ebenso grün, aber weniger plastisch den Stadtteil verschönert. Das sogenannte Gleisrichterunterwerk, der „Stromkasten“ für die neue Straßenbahn, wurde mit einem großen Graffito des bekannten Drachen gestaltet. Auch die Liniennummer 8 ist auf dem Gebäude an der Endhaltestelle am Neuen Sülzeweg bereits verewigt. Bis diese dort tatsächlich startet und endet, wird es aber noch einige Jahre dauern.

(Quelle: Volksstimme, 23.10.2021)

0 Kommentare

Fr

22

Okt

2021

Nähspaß, Handyhilfe und kreative Ideen

Das Herz- Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg unterbreitet in der kommenden Woche wieder verschiedene Angebote für Senioren. Am Montag, 25. Oktober, beginnt um 10 Uhr der Kreativ- Treff, bei dem eigene kreative Ideen willkommen sind, die dann in der Gemeinschaft umgesetzt werden. Am Mittwoch, 27. Oktober, sind ab 10 Uhr Handarbeitsinteressierte gefragt, wenn es ums Nähen geht. Schließlich wird am Freitag, 29. Oktober, ebenfalls ab 10 Uhr die Smartphone- Sprechstunde angeboten, in der Nils und Julia Tipps und Hilfe für den Umgang mit dem Gerät geben. Das ASZ befindet sich in der Johannes-R.-Becher-Straße 57. Infos zu den Angeboten gibt es bei den Mitarbeiterinnen vor Ort oder unter Telefon 251 29 33.

(Quelle: Volksstimme, 22.10.2021)

0 Kommentare

Fr

22

Okt

2021

3000 Schritte durch den Kannenstieg

Jeden Freitag lädt das Herz-Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg zu einem Stadtteilspaziergang ein. „3000 Schritte zusätzlich am Tag fördern die Gesundheit“, lautet dabei das Credo. Neben dem Effekt fürs körperliche Wohlbefinden wird stets Interessantes im Quartier entdeckt.

Treffpunkt für den einstündigen Rundgang ist um 10 Uhr an der Einrichtung an der Johannis-R.-Becher-Straße 57.

(Quelle: Volksstimme, 21.10.2021)

0 Kommentare

Fr

22

Okt

2021

Sonntagsplausch im Treffpunkt Wohncafé

Am Sonntag, 24. Oktober, ist ab 14 Uhr Kaffeezeit im Treffpunkt Wohncafé, Milchweg 31. In gemütlicher Runde werden dabei Geschichten ausgetauscht. Die Teilnahme kostet 2 Euro. Anmeldung unter Telefon 99 00 71 38.

(Quelle: Volksstimme, 21.10.2021)

0 Kommentare

Fr

22

Okt

2021

Orchester begleitet Lampionumzüge

Die Lampionumzüge durch das Wohngebiet Nord haben seit mehreren Jahren Tradition. Zahlreiche Kinder ziehen dabei mit ihren Eltern durch die Straßen. In diesem Jahr wird es erstmals zwei getrennte Veranstaltungen geben, beide organisiert vom Bürgerverein Nord und dem Stadtteilmanagement. Kommende Woche Freitag, 29. Oktober, ist zunächst der Kannenstieg dran. Treffpunkt ist um 18 Uhr am Westeingang des Kannenstieg-Centers am Hanns-Eisler-Platz. Angeführt wird der Zug vom Sax’n’Anhalt-Orchester. Dieses wird auch eine Woche später am 5. November am Neustädter See voranmarschieren und den Takt vorgeben. Treffpunkt hierfür ist ebenfalls um 18 Uhr auf dem Neustädter Platz. Wer noch keinen Lampion hat, kann diesen am kommenden Dienstag, 26. Oktober, von 14 bis 17 Uhr im Stadtteiltreff „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, selbst basteln.

(Quelle: Volksstimme, 21.10.2021)

0 Kommentare

Di

19

Okt

2021

Herz-ASZ lädt Senioren zum Gesundheitstag

Das „Herz“-Alten- und Service-Zentrum (ASZ) im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher- Straße 57, bietet für Senioren zahlreiche Kurse und Veranstaltungen zur Gesundheitsförderung an. Am morgigen Mittwoch lädt die Einrichtung des Paritätischen von 11 bis 14 Uhr nun zu einem Gesundheitstag ein. Neben Vitalmessung und Informationen zur Wirkung ätherischer Öle stehen verschiedene Bewegungsangebote auf dem Programm, wie Mitarbeiterin Steffi Albers informiert. So können auch Übungen mit den sogenannten Smovey-Ringen ausprobiert werden. „Dabei handelt es sich um mittelgroße Ringe, die in Bewegung gebracht, ein leichtes Surren von sich geben“, erklärt sie. Es handele sich um ein Trainingsgerät, das für jede Altersgruppe geeignet sei und nicht nur zur Kräftigung und Mobilisation, sondern auch zur Entspannung diene. Interessierte können sich unter Telefon 251 29 33 oder persönlich im ASZ für einen Besuch anmelden.

(Quelle: Volksstimme, 19.10.2021)

0 Kommentare

Mo

18

Okt

2021

Neuer Nord-Kalender für 2022 erschienen

Seit 2012 erscheint jedes Jahr ein Kalender für die beiden Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See. Auch im zehnten Jahr wird es ein neues Exemplar geben, wie Stadtteilmanager Marcel Härtel jetzt informiert. Die Monatsmotive jedes bisherigen Kalenders standen stets unter einem bestimmten Motto mit Bezug auf das Wohngebiet. „Nach vielen verschiedenen Themen stehen diesmal Veranstaltungen und Projekte für Kinder und Familien im Mittelpunkt des Kalenders“, erklärt der Stadtteilmanager. Der Kalender im A3-Format ist ab sofort im Stadtteiltreff „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, erhältlich. Er kann kostenlos mitgenommen werden, wie Marcel Härtel mitteilt.

(Quelle: Volksstimme, 16.10.2021)

0 Kommentare

Mo

18

Okt

2021

Kannenstieg feiert Nikolaus-Bahn

MVB geben beim „Vorguckerfest“ neuen Eröffnungstermin für Straßenbahnstrecke bekannt

Statt der Einweihung wurde am Freitag das „Vorguckerfest“ an der neuen Straßenbahnstrecke im Kannenstieg gefeiert. Dabei wurde der neue Termin bekanntgegeben, wann die ersten Bahnen nun dort tatsächlich fahren werden.

„Der Nikolaus wird ökologisch sinnvoll in den Kannenstieg fahren können“, beantwortete Volkmar Gryschok, für den Streckenbau zuständiger Mitarbeiter der Magdeburger Verkehrsbetrieben (MVB), die drängendste Frage der Besucher des „Vorguckerfests“.

Entlang der neuen Straßenbahnstrecke in der Johannes-R.-Becher-Straße hatten die MVB am Freitag die Stadtteilbewohner zum Feiern eingeladen. Eigentlich sollte der Grund dafür die Einweihung der neuen Trasse sein. Lieferprobleme bei den Kupferkabeln für die Oberleitungen machten dies jedoch unmöglich. Mittlerweile seien diese aber verfügbar, wie Volkmar Gryschok weiter berichtete, und werden in den kommenden Wochen an den Fahrleitungsmasten angebracht. Um den Einsatz der Organisatoren vor Ort nicht zu schmälern, wurde statt der ausgefallenen Eröffnung das „Vorguckerfest“ gefeiert. Vom Hubwagen aus konnten die Besucher das auch wortwörtlich nehmen. In 15 Metern Höhe bekamen sie einen guten Ausblick auf die 1,1 Kilometer lange Strecke zwischen Ebendorfer Chaussee und Neuem Sülzeweg.

Die Bekanntgabe des neuen Eröffnungstermins war ein zusätzliches „Geschenk“, das erst unmittelbar vor Festbeginn geschnürt worden war. Am 6. Dezember sollen somit nun die Bahnen der Linie 1 durch den Kannenstieg rollen. „Das schaffen wir auch noch“, meinte Lutz Fiedler, Sprecher der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg. „Ich finde es gut, dass wir jetzt einen Termin haben“, sagt er und betont die gute Zusammenarbeit mit den MVB in den vergangenen zwei Jahren. In seinen Augen ist der Bahnanschluss „eine wesentliche Aufwertung des ganzen Stadtteils“. Gerade älteren Bewohnern würde der barrierefreie Zugang zugutekommen. Das Fest, das von zahlreichen Einrichtungen aus dem Wohngebiet Nord unterstützt wurde, zeige zudem den sozialen Zusammenhalt im Quartier, betonte er.

(Quelle: Volksstimme, 16.10.2021)

0 Kommentare

Mi

13

Okt

2021

Weniger Parkplätze am Hanns-Eisler-Platz

Fläche vor Zehngeschosser wird im Zuge des Trassenbaus für die Straßenbahn umgestaltet

Seit dem vergangenen Montag gilt auf dem großen Parkplatz vor dem Zehngeschosser am Hanns-Eisler-Platz ein Park- und Halteverbot. Die dort geplante Baumaßnahme steht in Verbindung mit der neuen Trasse für die Straßenbahn, wie Tim Stein, Sprecher der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB), auf Volksstimme-Anfrage erklärt.

„Die Neuaufteilung des Straßenquerschnitts mit neuer Straßenbahntrasse und Haltestelleninseln bedingt auch eine Neuordnung der Fläche des Parkplatzes“, teilt er mit. Dazu werde der gesamte Parkplatz in den kommenden Wochen umgestaltet und grundhaft erneuert. Im Zuge der Arbeiten sollen die Stellplätze neu aufgeteilt werden, erläutert er. So werden beispielsweise die bisherigen Längsparker-Stellplätze in senkrecht angeordnete Plätze umgebaut. Außerdem werden Flächen für Baumpflanzungen geschaffen, berichtet Tim Stein weiter. Vor gut fünf Jahren waren auf dem Parkplatz zahlreiche Pappeln aus Sicherheitsgründen gefällt worden. Nachpflanzungen wurden damals zwar bereits angekündigt, aber bislang nicht umgesetzt.

„Für den Umbau des gesamten Parkplatzes sind acht Wochen vorgesehen“, kündigt Tim Stein an. Das hat natürlich Auswirkungen auf die Anwohner des Blocks mit gut 160 Wohnungen. Um die Einschränkungen für sie zu minimieren, wird erst die südliche Hälfte des Parkplatzes saniert, im Anschluss dann der nördliche Bereich. Die jeweils andere Seite kann in der Zwischenzeit genutzt werden. Alternativ verweist der MVB-Sprecher auf die benachbarten Wohngebietsstraßen, die zum Parken genutzt werden können, sowie den von den MVB eigens eingerichteten Parkplatz südlich der Ebendorfer Chaussee zwischen Milchweg und Bleichenweg. Dieser war im Vorjahr unter anderem für die Anwohner des Loitscher Wegs eingerichtet worden. Durch den Umbau wird sich die Zahl der Stellplätze leicht verringern. Statt derzeit noch 110 Abstellmöglichkeiten für Pkw werden es dann 97 Stellplätze sein, wie Tim Stein ankündigt.

(Quelle: Volksstimme, 13.10.2021)

0 Kommentare

Mi

13

Okt

2021

Gesundheitstag im ASZ Kannenstieg

Im Herz-ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, wird am Mittwoch, 20. Oktober, von 11 bis 14 Uhr ein Gesundheitstag mit Vitalmessung, Daumen-Yoga und Ernährungstipps durchgeführt.

(Quelle: Volksstimme, 13.10.2021)

0 Kommentare

Di

12

Okt

2021

Kalender 2022 eingetroffen

Seit 2012 erscheint ein Kalender für den Kannenstieg und den Neustädter See. So auch für 2022. Nach vielen verschiedenen Themen stehen diesmal Veranstaltungen und Projekte für Kinder und Familien im Mittelpunkt des Kalenders. Der Kalender im A3 Format ist ab sofort im Stadtteiltreff Oase und am Freitag zum Stadtteilfest  erhältlich.

0 Kommentare

Di

12

Okt

2021

Schulweg wird freigelegt

Schwierig war bislang die Nutzung des Gehwegs zwischen Neuem Sülzeweg und Grundschule „Am Kannenstieg“. Hoch wuchs das Unkraut an beiden Rändern, wie eine Leserin hinwies. Laut Stadtverwaltung sind diese selbst sowie die Grundstückseigentümer jeweils bis zur Wegmitte für die Pflege zuständig. „Hier sind auf beiden Seiten inzwischen eine Reinigung und Grünschnitt veranlasst worden“, teilt Sprecherin Kerstin Kinszorra nach dem Leserhinweis mit. Diese erfolgten auch bereits.

(Quelle: Volksstimme, 12.10.2021)

0 Kommentare

Do

07

Okt

2021

„Vorguckerfest“ als Ausgleich für Bauverzug

Am 15. Oktober wird im Kannenstieg groß gefeiert, obwohl es eigentlich noch gar keinen Grund dafür gibt. Die zu diesem Termin geplante offizielle Eröffnung der neuen Straßenbahnstrecke entlang der Johannes-R.-Becher-Straße fällt bekanntlich ins Wasser. Die Kabel für die Oberleitungen lassen auf sich warten. Die Planungen für das Stadtteilfest sollten deshalb aber nicht erneut über Bord geworfen werden. Deshalb wird nun ein „Vorguckerfest“ veranstaltet, wie es die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) nennen. „Man kann davon ausgehen, dass es ein echter Hingucker sein wird“, wie jetzt das Stadtteilmanagement Neustädter See/Kannenstieg mitteilt. „Auf der circa 250 Meter langen Festmeile, inklusive Bühne und einer zusätzlichen 40 mal 40 Meter großen Spielwiese  werden mehr als 25 Akteure über 40 verschiedene Angebote präsentieren“, heißt es weiter. Zahlreiche Einrichtungen und Institutionen aus dem Stadtteil werden sich am Gelingen beteiligen. Beginn ist um 13.30 Uhr unter anderem mit Hüpfburg, Fotobox und Bungee Jump.

(Quelle: Volksstimme, 07.10.2021)

0 Kommentare

Di

28

Sep

2021

Flohmarkt im Bürgerhaus

0 Kommentare

Di

28

Sep

2021

Stadtteilfest mit der MVB

0 Kommentare

Di

21

Sep

2021

„Mittendrin“ in der Gesellschaft

Begegnungszentrum Kannenstieg bietet Langzeitarbeitslosen neue Jobperspektiven

Nach längerer Pause hat das Begegnungszentrum Kannenstieg mit neuem Träger wieder geöffnet. Langzeitarbeitslose werden dort durch verschiedene Projekte auf den Arbeitsmarkt vorbereitet.

Ende 2019 schloss das Begegnungszentrum an der Johannes-R.-Becher-Straße 56 relativ überraschend, weil sich der damalige Träger nach gut zehn Jahren Stadtteilarbeit zurückgezogen hatte. Gut angenommene Angebote wie die Tauschbörse mussten eingestellt werden. Langjährige Mitarbeiter wie Toralf Schlieb verloren ihre Stelle. Nun sind sowohl die Tauschbörse als auch Schlieb wieder an vertrauter Wirkungsstätte zu finden.

In Trägerschaft des Internationalen Bundes (IB) ist das Begegnungszentrum bereits seit einigen Monaten wieder aktiv. Am Freitag wurde das Projekt mit dem neuen Namen „Mittendrin“ nun offiziell eröffnet. 15 Männer und Frauen sind dort über eine sogenannte Arbeitsgelegenheit (AGH) des Jobcenters beschäftigt, das städtische Sozialamt unterstützt die Maßnahme beziehungsweise die Einrichtung ebenfalls. Gerald Bache, Leiter Aktivierungshilfen beim IB, erklärt zur Eröffnung den Hintergrund des Projekts: „Ziel ist es, die Teilnehmer vom Rand der Gesellschaft wieder in die Mitte zu holen und sie auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten.“ Bei einigen seien bereits Anzeichen von Vereinsamung aufgrund ihrer Arbeitslosigkeit festzustellen, berichtet er. Durch die Tätigkeit im Begegnungszentrum bekämen sie wieder einen geregelten Tagesablauf. Angeleitet werden die Teilnehmer dabei durch Danielle Hartmann, Yvonne Marschewski und eben Toralf Schlieb. In vier Teilprojekten werden ihre Kompetenzen für den Wiedereinstieg in einen Job geschult. In der Kreativwerkstatt werden beispielsweise Spielgeräte für Kinder hergestellt, erklärt Danielle Hartmann. Dort hat Lutz Kunert, 36 Jahre lang Hausmeister an einer Schule, bereits eine ganze Kinderküche zusammengebaut, die demnächst im Außenbereich der Kita Bummi für Freude sorgen soll.

Wertschätzung für Arbeit

„Die Teilnehmer sollen möglichst bei der Übergabe dabei sein, um auch die Wertschätzung für die geleistete Arbeit zu erfahren“, sagt Toralf Schlieb. Verkehrsschilder aus Holz gehen in die Kita Nordpark, andere Einrichtungen erhalten Wurfspiele. In der Tauschbörse sortieren Luise Solway Franke und Heike Ramm gerade Sommersachen aus, die in den nächsten Monaten erst mal nicht gebraucht werden. Das Angebot werde nach dem Neustart bereits wieder sehr gut von den Anwohnern des Kannenstiegs angenommen. Das Prinzip ist einfach: Ich bringe etwas mit, dafür kann ich mir etwas anderes aussuchen. Für Luise ist das Begegnungszentrum „fast wie ein zweites Zuhause“, wie sie sagt. Sie war schon beim alten Träger dort in einer Maßnahme gewesen und freut sich nun erneut, einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen zu können. „Das Arbeitsklima ist gut, ich komme gerne her“, sagt sie und packt einen Stapel T-Shirts und kurze Hosen für Kinder in einen Karton.

Mondlandschaft mit Aliens

In einem weiteren Teilprojekt, dem Lese- und Kreativtreff, gestalten die Teilnehmer wie Sandra Schroedter und Manuela Tügel Mondlandschaften aus Pappe und Eierkartons. Kita-Gruppen können dann zu Besuch ins Begegnungszentrum kommen und kleine Aliens für die Landschaften basteln. Außerdem führen die Teilnehmer mit den Kindern selbst ausgedachte Puppenspiele auf. Dazu wurde extra eine eigene Weltraumecke eingerichtet. Einrichtungen können sich für einen Besuch im Lese- und Kreativtreff anmelden, sagt Toralf Schlieb.

Das Begegnungszentrum ist wochentags von 7 bis 12 und 13 bis 18 Uhr geöffnet. Kontakt unter Telefon 81 05 62 80.

(Quelle: Volksstimme, 18.09.2021)

0 Kommentare

Di

21

Sep

2021

Nächste Sitzung der GWA Kannenstieg

Die AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg trifft sich am kommenden Mittwoch, 22. September, zu ihrer nächsten Sitzung. Neben aktuellen Informationen von Stadtteilmanagement und Bürgerverein wird das bevorstehende Fest für die neue Straßenbahntrasse ein Thema sein. Statt deren Eröffnung wird nach erneuter Bauverzögerung nun am 15. Oktober ein Baustellenfest gefeiert. Das Treffen beginnt um 17.30 Uhr im Jugendzentrum „Don Bosco“, Milchweg 29.

(Quelle: Volksstimme, 18.09.2021)

0 Kommentare
Jetzt erhältlich im Stadtteiltreff Oase
Jetzt erhältlich im Stadtteiltreff Oase
Jetzt erhältlich - Ausgabe 52
Jetzt erhältlich - Ausgabe 52
Besucherzaehler
Unsere Partnerseite- www.neustaedtersee.de
Unsere Partnerseite- www.neustaedtersee.de

kannenstieg.net ist auch auf Facebook. Immer aktuell und keine News verpassen!