Dreiste Diebe stehlen Geländer für die Lindwurmbrücke

Eigentlich sollten die neuen Rampen für die Lindwurmbrücke bereits kurz vor dem vergangenen Weihnachtsfest freigegeben werden. Doch vier Tage vor Heiligabend teilte die Stadtverwaltung mit, dass daraus nichts wird. Die Geländer konnten noch nicht angebracht werden. Der damit beauftragte Subunternehmer sei erkrankt und konnte seinen Auftrag nicht ausführen, hieß es damals. Anfang Januar dieses Jahres wurden dann Zaunfelder als Provisorium montiert, um die Verkehrssicherheit herzustellen, wie Rathaussprecher Michael Reif erklärt. Seitdem sind die Rampen auch bereits für die Öffentlichkeit zugänglich. Inzwischen wurde zudem begonnen, das eigentliche Geländer weiter vorzumontieren und einzelne Teile einzubauen.

Doch nun wurde der Zeitplan für die Fertigstellung erneut durcheinandergebracht. Grund diesmal: Ein Einbruch in die Werkstatt der damit beauftragten Schlosserei. Dabei wurde unter anderem das Material für das Geländer der Lindwurmbrücke gestohlen. „Ziel ist es jetzt, dass die Restarbeiten für das Geländer bis spätestens Anfang April beendet sind“, stellt Michael Reif fest. Die Rampen wurden auf vielfachen Wunsch der Anwohner der beiden Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See neu angelegt. Um Rollstuhlfahrern, Senioren mit Rollatoren und Eltern mit Kinderwagen den Übergang über die Lindwurmbrücke zu erleichtern, wurde deren Steigungswinkel für eine halbe Million Euro verringert.

(Quelle: Volksstimme)

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