AG Gemeinwesenarbeit Kannenstieg

Seit 1997 sind die Arbeitsgruppen Gemeinwesenarbeit in der Landeshauptstadt Magdeburg an folgendem Verständnis orientiert:

Gemeinwesenarbeit hat das Ziel, die Lebensqualität eines Stadtteiles, insbesondere von benachteiligten Gruppen und Einzelpersonen, durch das Erkennen vorhandener Problemlagen, die Lösung sozialer Probleme und die Anreicherung des Alltagsumfeldes zu verbessern.

Gemeinwesenarbeit zielt darauf ab, Hilfe zum selbstorganisierten Handeln unter Mobilisierung aller notwendigen und verfügbaren materiellen, immateriellen und sozialen Ressourcen durch Mitwirken an kommunalen Willensbildungsprozessen, durch Vernetzungsstrategien die Bewohner eines Stadtteiles zu ermutigen und zu befähigen, ihre Probleme zu erkennen und deren Lösung selbsttätig und öffentlich zu verfolgen und bürgerschaftliches Engagement zu aktivieren.

Gemeinwesenarbeit ist eine Methode und Arbeitsprinzip sozialer Arbeit.

Als Konstrukt für eine lokale und mobilisierende Politik ist von Austauschprozessen zwischen allen Akteuren hinsichtlich ihres sozialen Umfeldes ausgegangen worden.

Termine 2018 - AG GWA Kannenstieg

24.01.2018

21.03.2018

23.05.2018

25.07.2018

26.09.2018

28.11.2018

17.30 Uhr

17.30 Uhr

17.30 Uhr

17.30 Uhr

17.30 Uhr

17.30 Uhr

Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Str. 57

Begegnungszentrum, Johannes-R.-Becher-Straße 56

Wohncafe der Pfeifferschen Stiftung, Milchweg 31

Stadtteilbibliothek Florapark (angefragt)

Kinder- und Jugendzentrum „Don Bosco“, Milchweg 29

Wohnpark „Albert Schweitzer“, Johannes-R.-Becher-Str. 41 


Kontaktdaten - AG GWA Kannenstieg

GWA Kannenstieg

Eine Postanschrift liegt nicht vor.

 

Telefon:            0391 / 2 51 75 58

E-Mail:              kaden.md@t-online.de
                          perozip@t-online.de

 

Sprechzeit:      Zu Sprechzeiten liegen derzeit keine aktuellen Angaben vor.

 

Sprecherrat:    Dr. Ute Kaden, Petra Zimpel

                          Frank Theile (beratendes Mitglied)

 

Mehr Informationen zu den Arbeitsgruppen Gemeinwesenarbeit finden Sie auf der Seite der Stadt Magdeburg.  www.magdeburg.de

Neuigkeiten aus der GWA

Di

31

Jul

2018

Keine Vereinbarung im Quartier

Stadt sieht Stadtteile auf einem guten Weg

Mit Quartiersvereinbarungen werden in Magdeburg Weichen für die bauliche und infrastrukturelle Aufwertung von Stadtteilen gestellt. Würde so etwas für die Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See etwas bringen? Mit dieser Fragestellung hatte der Magdeburger Stadtrat auf Initiative der Fraktion „Links für Magdeburg“ der Stadtverwaltung einen Prüfungsauftrag erteilt, zu dem jetzt das Ergebnis vorliegt.

Die Kernaussage: Eine eigene Quartiervereinbarung ist nicht nötig. Die Stadtverwaltung verweist im Gegenzug darauf, dass in beide Stadtteile investiert werde. Über die Städtebauförderprogramme Stadtumbau Ost und Soziale Stadt seien u. a. die Lindwurmbrücke, der Neustädter Platz mit der zentralen Fußgängerachse, die Kita Bummi oder der Rundweg um den Neustädter See gestaltet worden. Darüber hinaus wurde ein Quartiersmanagement für die beiden Stadtteile eingerichtet, das Anlaufstelle ist, bei der Vernetzung der Akteure vor Ort hilft, Initiativen unterstützt und selbst Impulse zum Stadtteilleben gibt. Mit der Anbindung des Kannenstiegs an das Straßenbahnnetz werde sich eine weitere Aufwertung dieses Stadtteils ergeben.

In den Lenkungsrunden mit der organisierten Wohnungswirtschaft werden regelmäßig die Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See genauer betrachtet, so die Magdeburger Stadtverwaltung. Dabei wurde auch diskutiert, ob eine Quartiersvereinbarung zu den Stadtteilen abgeschlossen werden soll. Bislang war die Mehrzahl der Akteure der Meinung, dass die Situation in den Stadtteilen so stabil ist, dass eine Quartiersvereinbarung nicht notwendig sei.

Bereits im Jahr 2011 war in der Volksstimme eine Quartiersvereinbarung für den Stadtteil Neustädter See andiskutiert worden. Unter anderem forderten die Befürworter seinerzeit, mit in der Vereinbarung formulierten Maßnahmen einer Abwanderung der Menschen entgegenzuwirken.

(Quelle: Volksstimme, 31.07.2018)

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Sa

28

Jul

2018

Wobau befragt Kannenstiegler

Umfrage zum Zusammenleben mit ausländischen Mietern geplant

Die GWA Kannenstieg diskutierte über vorgesehene Fallstudie der Wobau zum Zuzug von Ausländern im Stadtteil.

Eine vorgesehene Fallstudie der Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg (Wobau) zum Zuzug von Ausländern in den Stadtteilen Reform und Kannenstieg war Thema einer Sitzung der Arbeitsgruppe Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg am Mittwochabend in der Stadtteilbibliothek im Flora-Park.

Eingeladen zur Sitzung war Wobau-Mitarbeiterin Martina Bombach, die den GWA-Mitgliedern und interessierten Besuchern nähere Informationen zum Stand der Dinge gab.

Soziales Problemgebiet

Demnach soll im Auftrag der Wobau die Minor-Wissenschaft-Gesellschaft des Gesamtverbandes der Wohnungswirtschaft Sachsen-Anhalt eine Befragung zum Zusammenleben mit Ausländern im Kannenstieg durchführen und Handlungsmöglichkeiten zu vorhandenen Problemen ausloten. „Befragt werden sollen Hausmeister, GWA-Mitglieder, Stadtteilvertreter, Institutionen wie etwa die Malteser und natürlich auch die Mieter, auch die der anderen Anbieter, zum Beispiel der MWG. Der Kannenstieg ist ein soziales Problemgebiet geworden. Mit dieser Studie wollen wir die Situation verbessern“, erklärte Martina Bombach. Die sich anschließende Diskussion zeigte ein Für und Wider. „Hier wird nur wieder viel Geld für eine Studie ausgegeben, ohne dass dabei etwas herauskommt“, mahnte ein GWA-Mitglied an.

„Ich finde es gut, dass so etwas gemacht wird. Es muss ja nicht immer Kritik darin sein. Die Wobau weiß doch, in welchen Aufgängen Ausländer untergebracht sind. Die Studie kann ja auch gut ausfallen“, meinte Ute Kaden vom Sprecherrat der GWA Kannenstieg.

Eine Bürgerin wandte ein: „Es gibt aber auch viele Probleme, die die Wobau auch kennt. In meinem Haus wechseln die ausländischen Mieter laufend und machen abends Lärm. Wir sind nachher die Minderheit. Man kennt die Mieter gar nicht mehr, früher kannte ich alle.“

Mehrheitlich stieß die vorgesehene Wobau-Studie im Stadtteil auf ein positives Echo. „Es sind bei der Befragung aber kritische Meinungen gefragt“, meinte GWA-Mitglied und Stadtrat Frank Theile (Links für Magdeburg). „Aber auch positive“, ergänzte GWA-Sprecherin Ute Kaden.

(Quelle: Volksstimme, 28.07.2018)

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Mi

25

Jul

2018

Vorfreude auf den neuen Bolzplatz steigt

Stadtteilmanagement möchte Fest zur Eröffnung auf die Beine stellen

Vorfreude im Stadtteil: Die Bauarbeiten für einen neuen Bolz- und Freizeitplatz an der Hans-Grundig-Straße laufen trotz der Hitze auf Hochtouren. Stadtteilmanager Marcel Härtel plant unterdessen schon die feierliche Eröffnung. „Es ist angedacht, ein großes Fest mit Vereinen, Einrichtungen und Akteuren aus dem Stadtteil zu organisieren, um die Eröffnung zu begehen. Der genaue Termin steht noch nicht fest und hängt natürlich von der Fertigstellung der Anlage ab“, so Härtel gestern im Gespräch mit der Volksstimme. Im August soll der Platz voraussichtlich fertig werden.

Bereits im Mai hatte der Bau auf der Grünfläche zwischen dem Wohnviertel und dem Magdeburger Ring begonnen. Neben dem eigentlichen Bolzplatz mit Kunststoffbelag, Toren und Ballfangnetzen wird es weitere Aufenthaltsbereiche für Kinder und Jugendliche geben. Highlight der Anlage soll ein interaktives DJ-Pult sein. Hier können die Besucher zu bestimmten Zeiten via Handy ihre Musik öffentlich abspielen. Außerdem werden schon bald ein Trampolin und eine Tischtennisplatte für den Freizeitspaß im Kannenstieg bereitstehen. Die Stadt investiert nach eigenen Angaben rund 210 000 Euro.

(Quelle: Volksstimme, 25.07.2018)

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Mi

25

Jul

2018

Quartiersvereinbarung für Nord „nicht notwendig“

Baubeigeordneter sieht „stabile Situation“

Magdeburgs Baubeigeordneter Dieter Scheidemann sieht aktuell keine Notwendigkeit für eine sogenannte Quartiersvereinbarung für die nördlichen Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See. Das geht aus einer aktuellen Information für den Stadtrat hervor.

Solche Vereinbarungen existieren in Neu-Olvenstedt und Neu-Reform. Dort vereinbarte die Stadt mit Wohnungsunternehmen, Städtischen Werken und anderen konkrete Schritte zur städtebaulichen Entwicklung, insbesondere Abrisse leerstehender Wohnungen sowie Aufwertungsmaßnahmen im Wohnumfeld.

„Bislang war die Mehrzahl der Akteure der Meinung, dass die Situation in den Stadtteilen (gemeint sind hier Kannenstieg und Neustädter See, Anm. der Red.) so stabil ist, dass eine Quartiersvereinbarung nicht notwendig ist“, erklärt der Beigeordnete. Sollte die Situation sich in Zukunft ändern, sei ein solcher Vertragsschluss aber möglich.

Die Fraktion „Links für Magdeburg“ hatte im Stadtrat einen Prüfauftrag eingebracht. Anlass war die Veröffentlichung des aktuellen Stadtteilreports des Sozialdezernates. Darin landeten Kannenstieg und Neustädter See im Negativ-Ranking der Stadtteile mit sozialen Problemen auf dem 1. und 3. Platz.

Deshalb wollte die Fraktion „Links für Magdeburg“ auch wissen, ob es einen „Zusammenhang zwischen den sozio-ökonomischen Problemlagen und der lokalen Bau- bzw. Infrastruktursituation“ gibt. Diesen Zusammenhang stellt der Baubeigeordnete hingegen infrage: „Ob es in den letzten Jahren tatsächlich eine Negativtendenz in den beiden Stadtteilen gegeben hat, lässt sich aus dem veränderten Ranking im Stadtteilreport nicht unmittelbar schließen.“

Allerdings sei klar, dass beide Stadtteile „einer besonderen Unterstützung bedürfen“. Dies geschehe u. a. über die Städtebauförderprogramme „Stadtumbau Ost“ und „Soziale Stadt“ sowie das in Nord installierte Stadtteilmanagement.

(Quelle: Volksstimme, 24.07.2018)

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Fr

20

Jul

2018

Kannenstieg: Brennend heißer Bolzplatz-Sand

Bauleute in der Hans-Grundig-Straße haben einen der heißesten Arbeitsplätze

Super-Sommer in Magdeburg. Die Sonne brennt unerbittlich. Doch Männer wie Bolzplatzbauer Holger Böwe, der derzeit im Kannenstieg arbeitet, stöhnen nicht. Scheinbar unbeeindruckt geht er mit den Kollegen seiner Arbeit in der prallen Sonne nach. Im August soll die Anlage fertig werden.

Brennend heißer Bolzplatzsand und kein Schatten weit und breit. Sonnencreme für den freien Oberkörper, drei Liter Wasser zum Trinken und ein sonniges Gemüt – mit diesen Mitteln meistert Holger Böwe mit seinen Kollegen der Firma Hein-Bau derzeit seine schweißtreibende Arbeit auf der Baustelle an der Hans-Grundig-Straße: Borde für die Bolzplatzeinfassung setzen, Pflastersteine verlegen, mit Bagger und Schippen Sand verteilen. Die Arbeit müsse ja weitergehen, so Böwe trocken.

Schließlich soll schon in ein paar Wochen alles fertig sein. In der Pause verkriechen sich die Männer unter den Bäumen vor dem angrenzenden Garagenkomplex. Bereits im Mai hatte der Bau auf der Grünfläche zwischen dem Wohnviertel und dem Magdeburger Ring begonnen. Neben dem eigentlichen Bolzplatz mit Kunststoffbelag, Toren und Ballfangnetzen wird es weitere Aufenthaltsbereiche für Kinder und Jugendliche geben.

Bolzplatz mit DJ-Pult

Highlight der Anlage soll ein interaktives DJ-Pult sein. Hier können die Besucher zu bestimmten Zeiten via Handy ihre Musik öffentlich abspielen. Außerdem werden schon bald ein Trampolin und eine Tischtennisplatte für den Freizeitspaß im Kannenstieg bereitstehen. Auf einer Tribüne aus treppenförmigen Sitzstufen können die Kinder und Jugendlichen „chillen“, wie es in der Jugendsprache heißt, sprich herumsitzen, Musik hören, den Überblick über die Fläche genießen.

Die kleine Hütte, die schon immer auf der Freifläche an der Hans-Grundig-Straße stand, wird umgesetzt und in die neue Anlage als überdachter Treffpunkt integriert.

Die Stadt investiert nach eigenen Angaben mit ihrem Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe rund 210 000 Euro in den neuen Bolzplatz.

(Quelle: Volksstimme, 20.07.2018)

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