AG Gemeinwesenarbeit Kannenstieg

Seit 1997 sind die Arbeitsgruppen Gemeinwesenarbeit in der Landeshauptstadt Magdeburg an folgendem Verständnis orientiert:

Gemeinwesenarbeit hat das Ziel, die Lebensqualität eines Stadtteiles, insbesondere von benachteiligten Gruppen und Einzelpersonen, durch das Erkennen vorhandener Problemlagen, die Lösung sozialer Probleme und die Anreicherung des Alltagsumfeldes zu verbessern.

Gemeinwesenarbeit zielt darauf ab, Hilfe zum selbstorganisierten Handeln unter Mobilisierung aller notwendigen und verfügbaren materiellen, immateriellen und sozialen Ressourcen durch Mitwirken an kommunalen Willensbildungsprozessen, durch Vernetzungsstrategien die Bewohner eines Stadtteiles zu ermutigen und zu befähigen, ihre Probleme zu erkennen und deren Lösung selbsttätig und öffentlich zu verfolgen und bürgerschaftliches Engagement zu aktivieren.

Gemeinwesenarbeit ist eine Methode und Arbeitsprinzip sozialer Arbeit.

Als Konstrukt für eine lokale und mobilisierende Politik ist von Austauschprozessen zwischen allen Akteuren hinsichtlich ihres sozialen Umfeldes ausgegangen worden.

Termine 2019 - AG GWA Kannenstieg

13.02.2019

13.03.2019

22.05.2019

17.07.2019

11.09.2019

20.11.2019

17.30 Uhr

17.30 Uhr

17.30 Uhr

17.30 Uhr

17.30 Uhr

17.30 Uhr

Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Str. 57

Begegnungszentrum, Johannes-R.-Becher-Straße 56

Wohncafe der Pfeifferschen Stiftung, Milchweg 31

Stadtteilbibliothek Florapark 

Kinder- und Jugendzentrum „Don Bosco“, Milchweg 29

Wohnpark „Albert Schweitzer“, Johannes-R.-Becher-Str. 41 


Kontaktdaten - AG GWA Kannenstieg

GWA Kannenstieg

Eine Postanschrift liegt nicht vor.

 

Telefon:            0391 / 2 51 75 58

E-Mail:              kaden.md@t-online.de
                          perozip@t-online.de

 

Sprechzeit:      Zu Sprechzeiten liegen derzeit keine aktuellen Angaben vor.

 

Sprecherrat:    Dr. Ute Kaden, Petra Zimpel

                          Frank Theile (beratendes Mitglied)

 

Mehr Informationen zu den Arbeitsgruppen Gemeinwesenarbeit finden Sie auf der Seite der Stadt Magdeburg.  www.magdeburg.de

Neuigkeiten aus der GWA

So

10

Feb

2019

MVB wollen über neue Trasse aufklären

In dieser Woche haben die ersten vorbereitenden Maßnahmen für den Bau der neuen Straßenbahntrasse im Kannenstieg begonnen. Die neue zweigleisige Trasse wird entlang der Johannes-R.-Becher-Straße errichtet und gut einen Kilometer lang sein. Die MVB werden das Straßenbahnprojekt und den genauen Ablauf der Bauarbeiten auf einer Bürgerveranstaltung vorstellen. Sie findet am 14. März von 18 bis 20 Uhr in der Grundschule Am Kannenstieg statt.

(Quelle: Volksstimme, 08.02.2019)

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Mi

06

Feb

2019

Straßenbahn im Kannenstieg: Heute geht es los

MVB starten Bauarbeiten für neue Trasse durch den Stadtteil / Bürgerversammlung am 14. März

In diesem Jahr soll mit dem Bau der Straßenbahntrasse durch den Kannenstieg begonnen werden. Die neue zweigleisige Trasse werde entlang der Johannes-R.-Becher-Straße errichtet und gut einen Kilometer lang sein, so Tim Stein, Pressesprecher der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB). Im ersten Schritt werde das künftige Baufeld beräumt. Damit soll es heute losgehen.

Zunächst müssten insgesamt 128 Bäume gefällt und ein alter Garagenkomplex abgerissen werden. Diese Bauarbeiten sollen bis Anfang März abgeschlossen werden. Daran schließen sich weitere Bauarbeiten an, beispielsweise würden verschiedene Versorgungsleitungen, etwa für Wasser und Telefon, verlegt.

Die MVB wollen nach Abschluss der Bauarbeiten für die gefällten Bäume Ersatz pflanzen. So sollen im Wohngebiet Kannenstieg entlang der Trasse 121 Bäume und weitere 17 Bäume im Magdeburger Stadtteil Rothensee nachgepflanzt werden. Außerdem würden auf einer Fläche von 1800 Quadratmetern Grünflächen mit Gehölzen und Sträuchern angelegt werden. Weitere 5200 Quadratmeter Grünflächen sollen in Rothensee entstehen, so die Pläne der MVB.

Dieser sechste Bauabschnitt sei Teil der 2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn und umfasst den Neubau einer rund einen Kilometer langen Straßenbahnverbindung zwischen Ebendorfer Chaussee und Kannenstieg entlang der Johannes-R.-Becher-Straße mit vier barrierefreien Haltestellen.

Mit der neuen Strecke werde erstmals das große Wohngebiet Kannenstieg mit über 5000 Anwohnern an das Netz der MVB-Straßenbahn angeschlossen, erklärte Tim Stein. Die Straßenbahnlinien 1 und 8 sollen zukünftig die bisher dort verkehrende Buslinie 69 ersetzen.

Während der Baumaßnahmen könne es örtlich zu Einschränkungen in der Wegeführung kommen. Die MVB will das Straßenbahnprojekt und den genauen Ablauf der Bauarbeiten während einer Bürger-informationsveranstaltung vorstellen. Diese soll am 14. März von 18 bis 20 Uhr in der Grundschule Am Kannenstieg stattfinden.

Einen Videofilm zur neuen Strecke gibt es im Internet unter www.mvbnet.de/netzausbau

(Quelle: Volksstimme, 05.02.2019)

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Mi

16

Jan

2019

Keine GWA-Sitzung im Kannenstieg

Aus organisatorischen Gründen muss das geplante Treffen der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg ausfallen, wie Sprecherin Ute Kaden mitteilt. Neuer Termin für die erste Sitzung 2019 ist am 13. Februar ab 17.30 Uhr im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57.

(Quelle: Volksstimme, 15.01.2019)

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Di

13

Nov

2018

Geld kommt nach Anschlag wieder

SB-Zone der Stadtsparkasse im Kannenstieg-Center wird saniert / Eröffnung noch in diesem Jahr

Fast ein halbes Jahr nach dem Anschlag auf die Sparkassen-SB-Zone im Kannenstieg laufen jetzt die Sanierungsarbeiten. Noch dieses Jahr soll sie wieder eröffnen können.

Mit großem Unverständnis meldete sich jetzt Volksstimme-Leserin Ursula Lassig aus dem Kannenstieg am Redaktionstelefon. „Wie kann es sein, dass der Sparkassenautomatenraum im Kannenstieg-Center immer noch nicht repariert ist“, wunderte sie sich. Im Viertel habe man von einem Eröffnungstermin für die Selbstbedienungszone Ende Oktober gehört, berichtet sie. Doch geschehen sei nichts. Dass sich die Versicherungen nicht einigen können, wie Mathias Geraldy, Sprecher der Stadtsparkasse Magdeburg, Ende September als Grund für die Verzögerung erklärt hatte, sei doch nicht möglich. „Dann sollen sie doch würfeln“, schlägt Ursula Lassig vor, schließlich müssten die meist älteren Kunden weitere Wege zur nächsten Filiale auf sich nehmen. Mittlerweile konnte die unklare Versicherungslage aber geklärt werden, so dass seit einigen Tage sichtbar in der SB-Zone an der Seite des Einkaufszentrums am Hanns-Eisler-Platz gebaut wird. Bis die Anwohner aus dem Kannenstieg dort aber wieder Geld abheben können, wird es noch einige Wochen dauern, wie Mathias Geraldy auf Volksstimme-Anfrage aktuell erklärt. Mitte Dezember gibt er vorsichtig als möglichen Eröffnungstermin an. Mit Sicherheit aber noch dieses Jahr, verspricht er.

In der Nacht zum 1. Juni dieses Jahres hatte ein ohrenbetäubender Knall die Anwohner am Hanns-Eisler-Platz und Umgebung aus dem Schlaf gerissen. Bis heute unbekannte Täter hatten ein Gasgemisch in den kleinen Raum mit zwei Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker geleitet und zur Explosion gebracht. Die Technik wurde komplett zerstört, ebenso gingen zahlreiche Überweisungen verloren, die im Briefkasten an der Tür vernichtet wurden. Mehrere Zehntausend Euro sollen die Täter nach Angaben der Polizei damals erbeutet haben. Zeugen hatten drei dunkel gekleidete Personen beobachtet, die mit einem dunklen Auto in Richtung Barleben wahrscheinlich über den Magdeburger Ring oder die Autobahn A2 davonfuhren. Im dortigen Gewerbegebiet wurden die Ermittler dann auch in einer aufgebrochenen Garage in der Steinfeldstraße fündig. Sie entdeckten mehrere Geldkassetten, die aus den Automaten entwendet worden waren. Trotz Zeugenaufrufs und Ermittlungen konnten die Täter bis heute nicht gefasst werden. Per Aushang hatte die Stadtsparkasse kurze Zeit später eine Eröffnung Ende September in Aussicht gestellt. Als klar wurde, dass dieser Termin nicht gehalten werden kann, weil sich die beteiligten Versicherungen noch nicht einigen konnten, hatte Mathias Geraldy die Verzögerung mitgeteilt und wohlweislich keinen neuen Termin genannt. Da die Probleme nun gelöst werden konnten, hat er jetzt keine Schwierigkeiten, die Eröffnung vor Jahresfrist anzukündigen.

(Quelle: Volksstimme, 13.11.2018)

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Do

11

Okt

2018

Profi-Kicker sind Bolzplatzpaten

Mannschaft des 1. FC Magdeburg will sich für Kinder und Jugendliche im Kannenstieg engagieren

Einen Bolzplatz mit einem richtig starken Partner, das gibt es seit gestern im Kannenstieg. Kein Geringerer als die Top-Mannschaft des 1. FC Magdeburg hat für den nagelneuen Platz in der Hans-Grundig-Straße die Patenschaft übernommen.

„Wir sollten jetzt langsam anfangen“, sagte Simone Andruscheck gestern Nachmittag am Bolzplatz. Die Chefin des Stadtgartenbetriebs und Magdeburgs Kinderbeauftragte Katrin Thäger wollten FCM-Spieler Dennis Erdmann die Patenschaftsurkunde übergeben. Magdeburgs Abwehrchef war allerdings umringt von Fans — Autogramme geben auf Trikots, Mützen, auch Fußballschuhe wurden ihm hingehalten, auf Autogrammkarten, die er mitgebracht hatte, und auf Arme von Fans. Dann eiste er sich aber doch los und es wurde kurz offiziell.

Im Namen der Mannschaft übernahm er von Katrin Thäger die Patenschaftsurkunde für den Bolzplatz. Katrin Thäger freute sich, dass für den Platz Magdeburgs Fußballmannschaft Nummer eins gewonnen werden konnte. Das sei ein starkes Zeichen für die Kinder und Jugendlichen im Kannenstieg und für den Stadtteil, meinte die Kinderbeauftragte. Dennis Erdmann „warf den Ball zurück“. Die Mannschaft stehe hinter der Patenschaft und werde sich nach Kräften auch dafür einsetzen. Und wenn es seine Zeit zulasse, werde er auch ganz spontan zum Kicken vorbeischauen. Erdmann hat in seiner Kindheit und Jugend selbst Bolzplatzerfahrungen gesammelt. „Ein Bolzplatz ist wichtig für einen Stadtteil. Dort lernen die Kinder nicht nur Fußball spielen, sondern auch Spielregeln, sie lernen sich durchzusetzen, Gemeinschaftssinn, aber auch mit Niederlagen und Schmerzen umzugehen“, sagte der Fußballprofi. Das sei alles viel besser, als ständig nur mit dem Handy abzuhängen.

Wie genau die Patenschaft aussehen könnte, darüber werde sich die Mannschaft auf jeden Fall Gedanken machen. „Vielleicht organisieren wir ein Turnier oder Ähnliches.“

Einen kurzen Test des DJ-Pults ließ sich Erdmann nicht entgehen und war begeistert. Dann war allerdings der erste offizielle Patenschaftsbesuch auf dem Bolzplatz im Kannenstieg auch schon vorbei. Die Pflicht rufe. Zwar sei gerade Länderspielpause für die Mannschaft, aber die Arbeit gehe dennoch weiter, verabschiedete sich Dennis Erdmann. Für die jugendlichen Kicker des Stadtteils, von denen der eine oder andere mit Sicherheit von einer Karriere im Profifußball träumt, war das kein Problem, sie setzten ihr Spiel auf dem neuen Bolzplatz fort.

Insgesamt hat die Stadt 210 000 Euro in die Anlage investiert. Und den Kindern und Jugendlichen im Kannenstieg damit einen Wunsch erfüllt. In einer Umfrage, was sie sich für ihren Stadtteil wünschen, stand ein Bolzplatz ganz oben auf der Liste.

Und der Platz werde auch sehr gut angenommen, sagte Torsten König, Streetworker für die nördlichen Stadtteile von Magdeburg. Bei gutem Wetter sei der Platz bis in den Abend hinein gut besucht. Es habe sich gelohnt, dass die Kinder und Jugendlichen des Stadtteiles an den Planungen beteiligt worden seien.

Offiziell übergeben wurde die Anlage, zu der auch Klettergerüst und eine Märchen-App gehören, bereits am 21. September. An diesem Tag sollte auch ein erstes Turnier auf dem Bolzplatz stattfinden. Wegen Regen – eine Seltenheit in diesem Sommer – musste das Turnier aber abgesagt werden. Es soll am 19. Oktober nachgeholt werden.

(Quelle: Volksstimme, 11.10.2018)

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Demnächst erhältlich - Ausgabe 40
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