AG Gemeinwesenarbeit Kannenstieg

Seit 1997 sind die Arbeitsgruppen Gemeinwesenarbeit in der Landeshauptstadt Magdeburg an folgendem Verständnis orientiert:

Gemeinwesenarbeit hat das Ziel, die Lebensqualität eines Stadtteiles, insbesondere von benachteiligten Gruppen und Einzelpersonen, durch das Erkennen vorhandener Problemlagen, die Lösung sozialer Probleme und die Anreicherung des Alltagsumfeldes zu verbessern.

Gemeinwesenarbeit zielt darauf ab, Hilfe zum selbstorganisierten Handeln unter Mobilisierung aller notwendigen und verfügbaren materiellen, immateriellen und sozialen Ressourcen durch Mitwirken an kommunalen Willensbildungsprozessen, durch Vernetzungsstrategien die Bewohner eines Stadtteiles zu ermutigen und zu befähigen, ihre Probleme zu erkennen und deren Lösung selbsttätig und öffentlich zu verfolgen und bürgerschaftliches Engagement zu aktivieren.

Gemeinwesenarbeit ist eine Methode und Arbeitsprinzip sozialer Arbeit.

Als Konstrukt für eine lokale und mobilisierende Politik ist von Austauschprozessen zwischen allen Akteuren hinsichtlich ihres sozialen Umfeldes ausgegangen worden.

Termine 2021 - AG GWA Kannenstieg

17.02.2021

07.04.2021

26.05.2021

14.07.2021

22.09.2021

24.11.2021

17.30 Uhr

17.30 Uhr

17.30 Uhr

17.30 Uhr

17.30 Uhr

17.30 Uhr 

entfallen

entfällt

Jugendzentrum Don Bosco, Milchweg

Jugendzentrum Don Bosco, Milchweg

Ort wird noch bekanntgegeben

Ort wird noch bekanntgegeben


Änderungen sind vorbehalten 

Kontaktdaten - AG GWA Kannenstieg

GWA Kannenstieg

Eine Postanschrift liegt nicht vor.

 

E-Mail:             gwa.kannenstieg@gmx.de
                          

Sprechzeit: jeden 2. und 4. Dienstag im Monat

17.00 - 17.30 Uhr Bürgerhaus Kannenstieg, J.-R.-Becher-Str. 57

Eingang über den Hof

(tel. Anmeldung bitte unter 0157 52635042 - jeweils einen Tag davor)

 

Sprecherrat:   Lutz Fiedler

                       Lukas M. Hirtz

                          

Mehr Informationen zu den Arbeitsgruppen Gemeinwesenarbeit finden Sie auf der Seite der Stadt Magdeburg.  www.magdeburg.de

Neuigkeiten aus der GWA

Do

15

Jul

2021

Kannenstieg-Strecke wird erst im Oktober fertig

MVB geben Lieferschwierigkeiten bei Oberleitungsmasten als Grund für Bauverzögerung an

Wenige Wochen ist die Straßenbahnstrecke an der Ebendorfer Chaussee jetzt gesperrt. Die Anschlussarbeiten für die neu gebaute Trasse im Kannenstieg an das bestehende Liniennetz laufen auf Hochtouren. Der Baufortschritt ist täglich zu beobachten. Dennoch müssen die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) nun den geplanten Eröffnungstermin Anfang September absagen. Wie Sprecher Tim Stein am Mittwochabend mitteilte, wird die Freigabe zum Beginn des neuen Schuljahres nicht stattfinden können. Als Grund für die Verzögerung gibt er „Lieferschwierigkeiten beim Baumaterial“ an. Konkret ginge es um die Masten für die Oberleitung der Straßenbahn für die Kreuzung Ebendorfer Chaussee/Johannes-R.-Becher-Straße. Diese wurden bei einem Zuliefererin Portugal geordert. Der gibt die Corona-Pandemie als Ursache dafür an, dass er die großen Stahlmaste erst später liefern kann, erläutert Tim Stein. „Die Fertigstellung der Fahrleitungsanlagen für den Straßenbahnbetrieb verzögert sich damit“, informiert er. Einen neuen Termin für die Eröffnung gibt es allerdings bereits. Sie soll nunmehr am Sonnabend, 16. Oktober, und damit gut sechs Wochen später als geplant stattfinden.

„Lieferschwierigkeiten beim Baumaterial machen die Eröffnung der Trasse zum Schuljahresbeginn unmöglich.“

Bis dahin gilt weiterhin der aktuelle Linienplan. Den Ersatzverkehr für die Linie 1 zur Endstelle an der Lerchenwuhne übernimmt ab der Haltestelle Kastanienstraße die Buslinie 41. In den Kannenstieg fährt wie bisher die Buslinie 69. Die Straßenbahnen der Linie 1 fahren zur Endhaltestelle Neustädter See. Ist die gut einen Kilometer lange Trasse zur Endhaltestelle Kannenstieg freigegeben, wird dort die Linie 1 entlangfahren. Die Buslinie 69 wird ab dann den Linienast zu Ikea übernehmen, kündigt Tim Stein an. Die neue Trasse ist Teil des Gesamtprojektes „2. Nord-Süd Verbindung für die Straßenbahn“. Der Bauabschnitt 6 umfasst den Neubau der einen Kilometer langen Straßenbahnverbindung zwischen Ebendorfer Chaussee und Kannenstieg entlang der Johannes-R.-Becher-Straße. Die Neubaustrecke schließt an der Kreuzung Ebendorfer Chaussee/Milchweg an die vorhandene Straßenbahntrasse Ikea-Klosterwuhne an. Seit 2019 arbeiten die Verkehrsbetriebe an dem Abschnitt. Über 5000 Menschen sollen so Anschluss an das Straßenbahnnetz erhalten.

(Quelle: Volksstimme, 15.07.2021)

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Di

13

Jul

2021

GWA Kannenstieg trifft sich morgen

Die AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg kommt am morgigen Mittwoch zu ihrer nächsten Sitzung zusammen. Bei dem Treffen gibt es unter anderem aktuelle Informationen vom Bürgerverein Nord e. V. sowie vom Stadtteilmanagement. Interessierte Stadtteilbewohner sind willkommen, um eigene Anliegen vorzubringen. Die GWA-Sitzung beginnt um 17.30 Uhr im Jugendzentrum Don Bosco, Milchweg 29.

(Quelle: Volksstimme, 13.07.2021)

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Fr

02

Jul

2021

Schienen rutschen für neue Trasse zur Seite

Nächste Bauphase für 2. Nord-Süd-Verbindung der Straßenbahn ist gestartet/ Birkenweiler-Abschnitt folgt 2022

Seit Montag fahren keine Straßenbahnen mehr in Richtung Lerchenwuhne. Schon nach wenigen Tagen wird klar, warum das vorerst gar nicht möglich ist. Denn die Schienen zwischen Ringabfahrt und Johannes-R.- Becher-Straße sind mittlerweile komplett entfernt worden. Bagger schaufeln das zurückgebliebene Schotterbett aus. Tim Stein, Sprecher der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB), erklärt auf Volksstimme-Anfrage, warum der Gleisrückbau erfolgt. „Der Bereich gehört zum Baufeld der 2. Nord-Süd-Verbindung. Weil der Bogen aus der Becherstraße in die Ebendorfer Chaussee so groß ist, muss die Lage der Gleise etwas verschoben werden“, beschreibt er die Situation. Neue Haltestellen Die vorhandene Haltestelle wird deshalb auch zurückgebaut. Ist der Anschluss der neuen Trasse im Kannenstieg an das bestehende Schienennetz erfolgt, wird in der Johannes-R.-Becher-Straße ein neues Haltestellenpaar angelegt sein. Später folgt dann auch hinter der Kreuzung eine Haltestelle in Richtung Lerchenwuhne, sagt Stein weiter. Dass jetzt zunächst nur ein Teil der Gleiskreuzung angelegt wird, liege daran, dass das Planfeststellungsverfahren für den anschließenden Bauabschnitt durch den Birkenweiler lange gedauert hatte. Erst im Dezember erlangten die MVB Baurecht für den 1,5 Kilometer langen Abschnitt zwischen Hermann-Bruse-Platz im Neustädter Feld und der Ebendorfer Chaussee. Aktuell läuft noch die Ausführungsplanung für die Trasse, voraussichtlich Anfang 2022 soll Baustart sein. Dabei werde auch wie schon im Kannenstieg in einzelnen Bauabschnitten vorgegangen, blickt Stein voraus. Dann wird auch die Gleiskreuzung ergänzt. Künftig sollen die Bahnen, die aus Süden kommen, Richtung Ikea und Kannenstieg fahren können. Von der Klosterwuhne kommend wird es ebenfalls nur diese beiden Richtungsmöglichkeiten geben. Zu großer Kurvenradius Das Abbiegen vom Kannenstieg zu Ikea würde aufgrund der kurzen Strecke keinen Sinn ergeben, meint der MVB-Sprecher. Und für ein Abbiegen vom Milchweg in Richtung Klosterwuhne hätte die Kreuzung aufgrund des großen Kurvenradius zu aufwendig ausgebaut werden müssen. Die Einweihung des einen Kilometer langen Teilabschnitts im Kannenstieg ist für den 2. September geplant. Aktuell laufen Gespräche mit der Gemeinwesenarbeitsgruppe über ein gemeinsames Fest zur Eröffnung, sagt Tim Stein. Dies sei aber natürlich abhängig von der Corona-Lage zu diesem Zeitpunkt.

(Quelle: Volksstimme, 02.07.2021)

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Do

27

Mai

2021

MVB stellt Bahnverkehr zu Ikea ein

Unternehmen begründet Schritt mit Fahrplanänderungen nach Freigabe der Kannenstieg-Strecke

Der Neubau der Trasse in den Kannensteig bringt in den nächsten Jahren einige Veränderungen für die Bewohner dort und die Kunden von Ikea mit sich. Der Kannenstieg selbst wird besser angebunden. Zum Möbelhaus geht es dann nur noch mit dem Bus.

Die gute Nachricht zuerst: Die rund 5000 Bewohner des Kannenstiegs werden ab dem 2. September mit der Straßenbahn direkt angeschlossen. Die Linie 1 Kannenstieg-Sudenburg wird das Gebiet dann erstmals seit dem Bau Ende der 1970er Jahre mit der „Bimmel“ an die Innenstadt anbinden. Für viele Anwohner geht ein Traum in Erfüllung. Das lästige Umsteigen vom Bus auf die Straßenbahn entfällt. Auch die Kritik zu Beginn der Baumaßnahme ist deutlichen geringer geworden. Das schätzt auch der Sprecher der Arbeitsgruppe für Gemeinwesenarbeit im Kannenstieg, Lutz Fiedler, so ein: „Die neue Trasse wertet das Wohngebiet auf, schafft Anschluss an die Innenstadt und bietet Barrierefreiheit. Das freut ganz viele hier im Kannenstieg.“

Haltestelle Am Sülzborn direkt vorm Möbelhaus

Allerdings wird die Freude über den Anschluss des Kannenstiegs für alle getrübt, die bisher mit der Bahn direkt zu Ikea fahren konnten. Diese Möglichkeit wird ab 28. Juni eingestellt. Dann beginnt der teilweise Einbau eines Gleiskreuzes an der Kreuzung Ebendorfer Chaussee/Johannes R. Becher-Straße zum Abbiegen in den Kannenstieg. Deshalb kann dort die Straßenbahn nicht fahren und wird bis zur Fertigstellung der Gleisbaustelle am 2. September zum Neustädter See umgeleitet. Doch auch nach der Teilfertigstellung des Gleiskreuzes und dem Start des Verkehrs in den Kannenstieg wird es mit der Bahn nicht mehr zu Ikea gehen. Ursache: Das Gleiskreuz lässt vorerst nur ein Abbiegen und Ausfahren der Linie 1 Sudenburg-Kannenstieg in den Kannenstieg beziehungsweise in der Gegenrichtung zu. Die Gleisverbindung zu Ikea bleibt gekappt, bis in vier Jahren die Trasse aus dem Milchweg heraus angeschlossen wird. MVB-Sprecher Tim Stein begründet mit technologischen Gründen und erklärt außerdem: „Zum 2. September ändert sich insgesamt das ÖPNV Angebot im Kannenstieg. In den Gesprächen mit der GWA Kannenstieg wurde deutlich, dass durch die Anwohner ein Zehn-Minuten-Takt gewünscht ist.“ Der Straßenbahnabschnitt zwischen Milchweg und Ikea wird dann mit dem Bus der Linie 69 bedient. Das gelte bis zur Eröffnung der Straßenbahnstrecke vom Damaschkeplatz zum Neustädter Feld durch den Burgstaller Weg bis zum Milchweg. Das soll 2025 so weit sein. Haltepunkte der Buslinie 69 soll es am Danziger Dorf und bei Ikea geben. Dort im Umfeld wohnen dann auch die meisten der Betroffenen, die nun nicht mehr mit der Bahn in ihren Wohnbereich fahren können. Einen Ausgleich gibt es aber zumindest für Möbelhausbesucher. Zusätzlich werde in der Straße Am Sülzborn noch eine Haltestelle „Ikea West“ eingerichtet, hieß es. Kunden von Ikea sind dann mit dieser Busanbindung zwar noch näher als bisher mit der Straßenbahn am Möbelhaus, müssen aber gegebenenfalls von der Bahn in den Bus umsteigen. MVB-Sprecher Tim Stein: „Eine andere Alternative, als die Linie 1 vollständig zum Kannenstieg fahren zu lassen, gibt es nicht. Zum einen ist mit dem Einbau des Gleiskreuzes eine Verbindung zu Ikea baulich vorübergehend noch nicht hergestellt. Zum anderen sind die Fahrgastzahlen und das zu erwartende Fahrgastpotenzial der neuen Kannenstieg Strecke bei weitem höher, als bei der bisherigen Straßenbahnverbindung zu Ikea.“ Magdeburgs Ikea Chef Matthias Schrabe lobte die Abstimmung mit den MVB: „Die Haltestelle des Schienenersatzverkehrs bringt die Magdeburger sogar noch näher an das Einrichtungshaus und wir rechnen nicht mit negativen Effekten auf das Einkaufserlebnis bei uns.“ Angaben zum Vertrag mit der MVB über die Nennung von „Ikea“ als Zielort der Linie 1, die das Möbelhaus einst „gekauft“ hatte, machte er nicht. Gerüchten, die Einstellung des Straßenbahnverkehrs zu Ikea habe mit einem Mangel an Bahnen und Fahrern zu tun, wies MVB-Sprecher Tim Stein zurück und gab rein technologische Gründe an.

(Quelle: Volksstimme, 27.05.2021)

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Do

11

Mär

2021

Stadt tauscht neuen Zebrastreifen gegen Ampel

Schulweg noch sicherer: Fußgängerüberweg in der Straße Kannenstieg wird nach kurzer Zeit wieder entfernt

Nanu? Was ist denn da passiert? Gerade erst wurde der neue Zebrastreifen in der Straße Kannenstieg angelegt. Schwupps, da ist er schon wieder verschwunden. Dafür steht nun aber eine mobile Baustellenampel an gleicher Stelle und regelt den Übergang über die Straße in Richtung Grundschule „Am Kannenstieg“. Auf Volksstimme-Anfrage erläutert Stadtsprecherin Kerstin Kinszorra, warum der Zebrastreifen wieder ausgetauscht wurde. „Die Errichtung des Fußgängerüberwegs war das Ergebnis eines Ortstermins mit der Grundschule, den Magdeburger Verkehrsbetrieben und dem Absperrunternehmen des Baubetriebs, der derzeit die 2. Nord-Süd-Verbindung der MVB im Bereich Kannenstieg realisiert“, erklärt sie zunächst. Daraufhin wurde der Zebrastreifen mit gelber Farbe markiert und mit einer Asphaltrampe auch provisorisch barrierearm angelegt. „Diese Art der Einrichtung mit Mitteln der Baustellensicherung ist nicht grundsätzlich falsch“, stellt Kerstin Kinszorra fest.

Vorschriften gelten

Dennoch seien dabei jene Vorschriften zu beachten, die auch für einen dauerhaften Zebrastreifen gelten. „Ein Fußgängerüberweg soll es grundsätzlich ermöglichen, die Fahrbahn bei hohem Verkehrsaufkommen zu queren“, erläutert Stadt tauscht neuen Zebrastreifen gegen Ampel sie, da es sonst keine Gelegenheit für die Fußgänger geben würde. Dies ist in der Straße Kannenstieg aktuell auch der Fall. Nicht umsonst hatte die Schulleitung auf Abhilfe gedrängt. Durch die Sperrung der Johannes-R.-Becher-Straße aufgrund des Gleisbaus der Magdeburger Verkehrsbetriebe nutzen mehr Autofahrer die Straße. „Das Verkehrsaufkommen hat sich deutlich erhöht“, hält auch die Stadtsprecherin fest. Dieser Situation seien auch die Kinder der Grundschule auf ihrem Schulweg ausgesetzt, so dass die Sicherheit der Kinder im Vordergrund stehe.

Zebrastreifen zu unsicher

Fußgängerüberwege auf Schul- und Spielwegen würden Kindern aber keine ausreichende Sicherheit geben. „Sie werden deshalb im Erlass zur Schul- und Spielwegsicherung im Land Sachsen-Anhalt nicht empfohlen“, erklärt Kerstin Kinszorra. Nur eine Ampelanlage würde die notwendige Sicherheit für die Kinder bieten. „Am 3. März wurde zum Schutz der Kinder nach Rücksprache mit der Polizei und der Straßenverkehrsbehörde die Änderung des Fußgängerüberwegs in eine Lichtsignalanlage angeordnet“, sagt sie. Die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg zur Grundschule werde damit „deutlich erhöht“, so die Stadtsprecherin.

(Quelle: Volksstimme, 11.03.2021)

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