AG Gemeinwesenarbeit Kannenstieg

Seit 1997 sind die Arbeitsgruppen Gemeinwesenarbeit in der Landeshauptstadt Magdeburg an folgendem Verständnis orientiert:

Gemeinwesenarbeit hat das Ziel, die Lebensqualität eines Stadtteiles, insbesondere von benachteiligten Gruppen und Einzelpersonen, durch das Erkennen vorhandener Problemlagen, die Lösung sozialer Probleme und die Anreicherung des Alltagsumfeldes zu verbessern.

Gemeinwesenarbeit zielt darauf ab, Hilfe zum selbstorganisierten Handeln unter Mobilisierung aller notwendigen und verfügbaren materiellen, immateriellen und sozialen Ressourcen durch Mitwirken an kommunalen Willensbildungsprozessen, durch Vernetzungsstrategien die Bewohner eines Stadtteiles zu ermutigen und zu befähigen, ihre Probleme zu erkennen und deren Lösung selbsttätig und öffentlich zu verfolgen und bürgerschaftliches Engagement zu aktivieren.

Gemeinwesenarbeit ist eine Methode und Arbeitsprinzip sozialer Arbeit.

Als Konstrukt für eine lokale und mobilisierende Politik ist von Austauschprozessen zwischen allen Akteuren hinsichtlich ihres sozialen Umfeldes ausgegangen worden.

Termine 2020 - AG GWA Kannenstieg

22.07.2020

23.09.2020

25.11.2020

 

17.30 Uhr

17.30 Uhr

17.30 Uhr

 

Kita Bummi, Großer Kannenstieg 1

Don Bosco, Milchweg 29

Lewida, A.-Schweitzer Wohnpark, J.-R.-Becher-Str. 41


Kontaktdaten - AG GWA Kannenstieg

GWA Kannenstieg

Eine Postanschrift liegt nicht vor.

 

E-Mail:             gwa.kannenstieg@gmx.de
                          

Sprechzeit:      jeden 2. und 4. Dienstag im Monat

                        17.00 - 17.30 Uhr Bürgerhaus Kannenstieg, J.-R.-Becher-Str. 57 

                        Eingang über den Hof

 

 

Sprecherrat:   Lutz Fiedler

                       Lukas M. Hirtz

                          

Mehr Informationen zu den Arbeitsgruppen Gemeinwesenarbeit finden Sie auf der Seite der Stadt Magdeburg.  www.magdeburg.de

Neuigkeiten aus der GWA

Di

09

Jun

2020

GWA erneut abgesagt

Die für den 17.06.2020 in der Grunschule Kannenstieg anberaumte Sitzung der GWA Kannenstieg muss erneut abgesagt werden. Laut einer Information der Stabsstelle für Gemeinwesenarbeit hat das Gesundheitsamt, Sitzungen der GWA mit mehr als zehn Teilnehmern, auf Grund der 6. Eindämmungsverordnung, untersagt. 

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So

07

Jun

2020

Busroute bleibt vorerst unverändert

Trotz Kritik an neuer Strecke für Buslinie 69 sehen MVB keinen Spielraum für Alternativen

Die neue Busführung der Linie 69 im Kannenstieg sorgt für Kritik bei den Anwohnern. Die MVB erklären, warum die Strecke beibehalten wird.

Seit Ende April ist die Hauptzufahrt in den Kannenstieg über die Johannes-R.-Becher-Straße gesperrt. Die Bauarbeiten für die neue Straßenbahnstrecke der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) sind in die nächste Phase gegangen. Vor gut zwei Wochen hat das Verkehrsunternehmen die Linienführung für den Bus 69 geändert. Diese Änderung sorgt nun für Kritik bei vor allem älteren Fahrgästen, wie Anwohnerin Petra Zimpel berichtet.

Auf Volksstimme-Anfrage erläutert MVB-Sprecher Tim Stein den Hintergrund der Maßnahmen. „Aufgrund von sehr vielen Anwohnerhinweisen wurde die Linienführung geändert“, sagt er. An der Endstelle sei es durch das Abstellen der Busse zu Sichtbehinderungen für vorbeifahrende Pkw gekommen.

Haltestelle muss entfallen

Damit das nicht mehr passiert, fahren die Busse nun über den Neuen Sülzeweg und nicht mehr über die Becherstraße. „Damit einher geht aber auch der Entfall der bisherigen Ersatzhaltestelle Hanns-Eisler-Platz in der Straße Kannenstieg“, sagt Stein weiter.

Und das ist der Knackpunkt, der nun für Ärger sorgt. Dadurch hätten die Anwohner weitere Wege bis zu den nächsten Ersatzhaltestellen Loitscher Weg oder Hans-Grundig-Straße vor sich, zu weit für manch ältere Dame mit voller Einkaufstasche, wie Petra Zimpel erklärt.

Ändern wird sich daran aber vorerst nichts, wie der MVB-Sprecher weiter mitteilt. „Eine andere Linienführung ist aufgrund der beengten Straßenverhältnisse nicht möglich“, sagt er. Die Entfernung zu den nächstgelegenen Haltestellen betrage circa 400 und 250 Meter vom Hanns-Eisler-Platz aus. „Mit weiterem Voranschreiten der Bauarbeiten im Kannenstieg werden wir die Linienführung der Buslinie 69 anpassen, sobald es die Situation zulässt. Dies wird voraussichtlich Ende des Jahres der Fall sein“, stellt er aber in Aussicht.

Die Leserin wollte auch wissen, warum die Pause der Fahrer im Kannenstieg und nicht an der Endstelle am Bahnhof Neustadt abgehalten werden kann.

Keine Toilette für Personal

„Eine Verschiebung ist nicht möglich. Dort steht uns kein Sozialgebäude zur Verfügung, so dass das Fahrpersonal keine Toilette mit Waschmöglichkeit aufsuchen kann. Was insbesondere unter der Berücksichtigung der aktuellen Rahmenbedingungen von großer Bedeutung ist“, erklärt er.

Eine zusätzliche Fahrkarte beim Zustieg im Loitscher Weg muss nicht entwertet werden, weist Tim Stein hin. Entsprechendes hatte Petra Zimpel beobachtet. „Der Richtungsbezug der Einzelfahrkarte wird nicht verletzt, unsere Fahrer sind dahingehend geschult“, sagt er.

(Quelle: Volksstimme, 06.06.2020)

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Fr

05

Jun

2020

Kritik an Änderung der Busroute im Kannenstieg

Weite Wege für ältere Anwohner

Vor gut einem Monat ist die Baustelle der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) in der Johannes-R.-Becher-Straße weiter nach Süden gerückt. Eine neue Straßenbahnstrecke wird dort gebaut. Für die Fortsetzung der Arbeiten musste die Hauptzufahrt in den Kannenstieg gesperrt werden.

Von den Umleitungen ist auch die Buslinie 69 betroffen, die in einer Art Ringverkehr um den Stadtteil herumfährt. Bis vor kurzem gab es noch eine Ersatzhaltestelle am Hanns-Eisler-Platz. Diese wurde aber gestrichen, weil eine Linienänderung notwendig war. Im Bereich der Endhaltestelle standen die Busse, die dort Pause machen, so ungünstig, dass sie Autofahrern die Sicht nahmen. Deshalb schicken die MVB ihre Busse nun über den Neuen Sülzeweg.

Das sorgt nun aber für neue Probleme, wie Petra Zimpel berichtet. Die Anwohnerin hat viel Kontakt mit ihren Nachbarn, viele davon älter und auf einen Rollator angewiesen. Durch den Wegfall der Haltestelle haben sie nun weite Wege bis zum Loitscher Weg oder zur Hans-Grundig-Straße vor sich, erklärt sie. „Das ist eine Zumutung“, sagt sie. Wenn sie im Loitscher Weg einsteigen, müssen sie an der Endhaltestelle aussteigen und 20 Minuten warten, bis die Fahrt weitergeht, sagt sie. Warum die Pause nicht am anderen Ende der Linie am Bahnhof Neustadt möglich ist, versteht sie nicht. Angesichts der langen Bauzeit von einem Jahr sollte eine Lösung gefunden werden.

Die Volksstimme hat das Anliegen gestern an die MVB weitergeleitet. Eine Stellungnahme steht noch aus.

(Quelle: Volksstimme, 04.06.2020)

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Mi

20

Mai

2020

Aktion Kunterbunt gegen den Blues

Im Stadtteiltreff „Oase“ startet am Sonnabend ein neues Familien-Angebot

Während der Corona-Krise ist nahezu jeder gesellschaftliche Bereich einer hohen Belastung ausgesetzt. Besonders Familien und Kinder leiden sehr unter der aktuellen Situation. Auch der Jugendtreff „Oase“ im Stadtteil Neustädter See hatte mit den neuen Umständen stark zu kämpfen. Denn auch hier wurden in den vergangenen Wochen alle ursprünglich geplanten Veranstaltungen ersatzlos abgesagt, darunter auch das zehnjährige Bestehen des Stadtteiltreffs. Weiterhin musste die „Oase“ vorübergehend vollständig ihre Tore für die Öffentlichkeit schließen.

Um während dieser schwierigen Zeit, gerade im Rahmen der neuen Corona-Lockerungen, die Familien und ihre Kinder zu unterstützen, hat der Bürgerverein Nord gemeinsam mit den Sprechern der Gemeinwesengruppe und dem Stadtteilmanagement das Bewegungsangebot „Kunterbunt“ ins Leben gerufen, welches am Sonnabend um 14 Uhr zum ersten Mal stattfindet.

Zukünftig ist es einmal im Monat geplant, jeweils an einem Tag am Wochenende. „Besonders in der jetzigen Zeit brauchen die Jüngsten unserer Gesellschaft doch unsere Aufmerksamkeit. Daher ist diese Aktion eine tolle Möglichkeit, um zu zeigen, dass die Kinder hier nicht vergessen werden und endlich ein schöner Anreiz, um mal wieder vor die Tür zu gehen“, berichtet der Stadtteilmanager Marcel Härtel.

Bei diesem Bewegungsangebot geht es um eine Entdeckungstour in den Stadtteilen Neustädter See und Kannenstieg, die die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern erkunden können. Die Startpunkte sind unter anderem das Bürgerhaus im Kannenstieg in der J.-R.-Becher-Straße, der Märchenbrunnen am Neustädter Platz, der Platz der Begegnung, der alte Standort der „Oase“ im Brunnenhof und der jetzige Standort der „Oase“ in der Pablo-Neruda-Straße. Sie sind jeweils frei wählbar und an jeder Stelle warten spannende Aufgaben für die Kinder. Es kann also an zahlreichen Punkten, die in den benachbarten Straßen verteilt liegen, gestartet werden. Das zu erreichende Ziel der modernen Schnitzeljagd ist jedoch immer abschließend die „Oase“. Durch diesen Aufbau der Aktion kann auch sichergestellt werden, dass die hiesigen Sicherheitsvorkehrungen durch die Teilnehmer eingehalten werden. An den Ausgangspunkten ist zwischen 14 und 16.30 Uhr ein Teilnahmezettel zu erhalten, und anschließend startet die Tour für die ganze Familie. Abschließend wartet auf jedes Kind eine kleine Überraschung.

Anmeldung noch bis Donnerstag möglich

Besonders angesprochen werden sollen bei diesem Freizeitangebot Kinder bis zu einem Alter von zwölf Jahren, doch auch jede andere Altersgruppe ist selbstverständlich willkommen. Zudem bietet dieses Angebot eine tolle Möglichkeit, die beiden Stadtteile neu kennenzulernen und neue Bekanntschaften zu schließen. Alle interessierten Familien sind nun also dazu aufgerufen, sich per E-Mail unter lindwurm@gmx.de noch bis Donnerstag anzumelden. Der erste Teilnehmerzettel wird dann noch am Freitag durch die Veranstalter kontaktfrei nach Hause zugestellt.

Auch weitere Aktionen dieser Art sind in den kommenden Monaten bereits in der festen Planung. Das Außengelände mit zugehöriger Spielfläche hat in der Zeit von 14 bis 17 Uhr ab dieser Woche auch wieder geöffnet. Das Spielzeug muss jedoch aufgrund von Corona vorerst von zuhause mitgebracht werden.

(Quelle: Volksstimme, 20.05.2020)

Fr

15

Mai

2020

Bewegungsangebot KUNTERBUNT

Heute, am 15.05.2020, ist der Internationale Tag der Familie. Gerade in der derzeitigen Situation wird deutlich, wie sehr Familien und Kinder belastet und gefordert sind.

Kinder leiden unter den wochenlangen Einschränkungen emotional am meisten. Kaum Möglichkeiten sich zu entfalten, spielerisch, schulisch oder sozial. Wo schon viele Erwachsene an Belastungsgrenzen kommen, wie sollen Kinder es erst begreifen, verstehen und verarbeiten. Perspektiven sind zwingend notwendig und mit jedem kleinen Angebot ist es machbar, Kindern Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten.

KUNTERBUNT

Mit einem Bewegungsangebot für Familien mit Kindern versuchen der Bürgerverein Nord, die Sprecher der Gemeinwesengruppen und das Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See Kindern eine Gelegenheit zu ermöglichen, sich ein Stück auszuleben.

Am Samstag, 23.05.2020, zwischen 14.00 und  18.00 Uhr, starten wir das sogenannte "KUNTERBUNTE Bewegungsangebot für Familien".

Was verbirgt sich dahinter?

Entdecken Sie mit ihren Kindern die Stadtteile Neustädter See und Kannenstieg. Gehen Sie spazieren, nehmen Sie das Fahrrad oder den Roller und machen Sie sich mit den Kindern auf den Weg durch das Wohngebiet. Jedoch laufen oder fahren Sie nicht ziellos oder zum reinen Zeitvertreib durch die Straßen. Wir möchten den Kindern einen Anreiz bieten. Dazu haben wir insgesamt sieben Punkte in den Stadtteilen ausgewählt, die Sie mit ihren Kindern ansteuern sollen. An jedem dieser Punkte erwarten ihre Kinder kleine Aufgaben, die sie bewältigen sollen. Nach dem Durchlaufen aller Punkte erwartet die Kinder eine kleine Belohnung. Einen kleinen Anreiz möchten wir natürlich damit auch bieten.

Wie soll das Ganze ablaufen?

An den sieben Punkten erhalten Sie von 14.00 bis 16.30 Uhr Teilnahmezettel. Jedes Kind erhält einen Zettel und Sie können beginnen, die kleine Tour zu absolvieren. Hierbei ist zu beachten, dass es Ihnen überlassen ist, an welchem Punkt Sie beginnen und in welcher Reihenfolge Sie die Punkte ablaufen. Sie haben die freie Wahl, wo und wie sie die Strecken beginnen und wählen. Wichtig ist nur, dass Sie am Ende alle Punkte durchlaufen haben und ihren Teilnahmezettel bis 18.00 Uhr am Stadtteiltreff Oase abliefern und die Kinder ihre Belohnung in Empfang nehmen können.

Anmeldung und Beschränkungen

Wir weisen darauf hin, dass mit den Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln keine größeren Gruppen unterwegs sein dürfen. Mit der freien Wahl des Starts und der Route wollen wir eine Einhaltung der Regelungen gewährleisten. An den Punkten gelten die von uns vorgegebenen Regeln des Abstands und der Hygiene.

Weiterhin bieten wir die Möglichkeit der Anmeldung per E-Mail. Unter der.lindwurm@gmx.de können Sie sich mit Vor- und Nachnamen der Kinder sowie der Anschrift bis Donnerstag, 21.05.2020, anmelden. Dann finden Sie am Freitag, 22.05. die Teilnehmerzettel kontaktfrei geliefert im Briefkasten.

Welche sieben Punkte müssen durchlaufen werden?

Das Bürgerhaus im Kannenstieg in der J.-R.-Becher-Straße,

der Neustädter Platz am Märchenbrunnen,

der Platz der Begegnung vor dem Seeadlerhaus in der S.-Allende-Straße 32,

die Rampe der Lindwurmbrücke auf der Kannenstieg Seite,

das Kunstwerk "Familie" an der Ebendorfer Chaussee / Lumumbastraße,

der alte Standort der Oase im Brunnenhof und

der Stadtteiltreff Oase in der P.-Neruda-Straße.

Alle Orte können Startpunkt sein, die Oase ist in jedem Fall der Zielpunkt.

Wir hoffen Ihnen und ihren Kindern mit diesem Angebot, unter Einhaltung der Vorschriften, einen schönen Nachmittag zu ermöglichen und wünschen Ihnen viel Spaß bei der Tour durch Nord mit kleinen Aufgaben für die Kinder. Welche dies sein werden? Lassen Sie sich einfach überraschen!

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Jetzt erhältlich - Ausgabe 45
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