Kannenstieg: Brennend heißer Bolzplatz-Sand

Bauleute in der Hans-Grundig-Straße haben einen der heißesten Arbeitsplätze

Super-Sommer in Magdeburg. Die Sonne brennt unerbittlich. Doch Männer wie Bolzplatzbauer Holger Böwe, der derzeit im Kannenstieg arbeitet, stöhnen nicht. Scheinbar unbeeindruckt geht er mit den Kollegen seiner Arbeit in der prallen Sonne nach. Im August soll die Anlage fertig werden.

Brennend heißer Bolzplatzsand und kein Schatten weit und breit. Sonnencreme für den freien Oberkörper, drei Liter Wasser zum Trinken und ein sonniges Gemüt – mit diesen Mitteln meistert Holger Böwe mit seinen Kollegen der Firma Hein-Bau derzeit seine schweißtreibende Arbeit auf der Baustelle an der Hans-Grundig-Straße: Borde für die Bolzplatzeinfassung setzen, Pflastersteine verlegen, mit Bagger und Schippen Sand verteilen. Die Arbeit müsse ja weitergehen, so Böwe trocken.

Schließlich soll schon in ein paar Wochen alles fertig sein. In der Pause verkriechen sich die Männer unter den Bäumen vor dem angrenzenden Garagenkomplex. Bereits im Mai hatte der Bau auf der Grünfläche zwischen dem Wohnviertel und dem Magdeburger Ring begonnen. Neben dem eigentlichen Bolzplatz mit Kunststoffbelag, Toren und Ballfangnetzen wird es weitere Aufenthaltsbereiche für Kinder und Jugendliche geben.

Bolzplatz mit DJ-Pult

Highlight der Anlage soll ein interaktives DJ-Pult sein. Hier können die Besucher zu bestimmten Zeiten via Handy ihre Musik öffentlich abspielen. Außerdem werden schon bald ein Trampolin und eine Tischtennisplatte für den Freizeitspaß im Kannenstieg bereitstehen. Auf einer Tribüne aus treppenförmigen Sitzstufen können die Kinder und Jugendlichen „chillen“, wie es in der Jugendsprache heißt, sprich herumsitzen, Musik hören, den Überblick über die Fläche genießen.

Die kleine Hütte, die schon immer auf der Freifläche an der Hans-Grundig-Straße stand, wird umgesetzt und in die neue Anlage als überdachter Treffpunkt integriert.

Die Stadt investiert nach eigenen Angaben mit ihrem Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe rund 210 000 Euro in den neuen Bolzplatz.

(Quelle: Volksstimme, 20.07.2018)

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