Naturnähe und Nächstenliebe

Die Pfadfinder aus dem Kannenstieg: „Royal Rangers“ feiern 20-jähriges Bestehen

Die „Royal Rangers“ feiern Jubiläum. Seit 20 Jahren gibt es einen Stamm der weltweit agierenden Pfadfinder-Organisation in Magdeburg.

„Alles, was ihr für euch von den Menschen erwartet, das tut ihnen auch!“ ist das Motto der Magdeburger „Royal Rangers“. Dass christliche Nächstenliebe eine Rolle im Leben eines Rangers spielt, zeigt der Spruch gleich. Doch neben der Bibel ist es vor allem die Liebe zur Natur, die einen echten Pfadfinder ausmacht.

Seit 20 Jahren können Kinder und Jugendliche mit den Magdeburger Rangern, die zur Pfingstgemeinde Vatershaus im Kannenstieg gehören, Abenteuer in der Natur erleben. Camps mit anderen deutschen Stämmen, wie die Regionalgruppen genannt werden, oder anderen Verbänden aus Europa und dem Rest der Welt sind dabei jeweils die Höhepunkte des Jahres.

Die Gruppe trifft sich alle zwei Wochen sonnabends von 10 bis 13 Uhr. Von 6 bis 18 Jahren sind Kinder und Jugendliche willkommen, die Pfadfindertechniken wie Knoten und Feuermachen erlernen wollen. Auch der Umgang mit Werkzeug, Erste Hilfe, soziale Kompetenzen und nicht zuletzt das Auseinandersetzen mit dem christlichen Glauben gehören zu den Aktivitäten. In kleinen Teams wird dabei gearbeitet, in denen die Mitglieder gleichen Alters sind. Ebenfalls wichtiger Bestandteil sind die sogenannten Hajks, Wanderungen zu Fuß, mit dem Kanu oder Fahrrad. Draußen in der Natur, nur mit einem Rucksack, gepackt mit dem Nötigsten – das macht das Pfadfinderleben aus.

„Wir blicken dankbar zurück, auf alles was war. Auf jedes Kind, das wir ein Stück auf dessen Lebensweg begleiten und zeigen durften, wie wertvoll es ist. Wie wir helfen durften, Herausforderungen zu meistern und daran zu wachsen“, sagt Rangers-Mitglied Florian Pflugfelder.

Gefeiert wird das Jubiläum am Sonnabend, 31. August, mit einem großen Fest auf dem Gelände der Gemeinde, Johannes-R.-Becher-Straße 51. Ab 14 Uhr gibt es eine Vielzahl an Angeboten, unter anderem Hüpfburg, Klettern, Balkenkampf, ein Ranger-Mustercamp, Ranger-Workshops und Kinderschminken. Jeder Gast bekommt ein Stockbrot zum Selbermachen als Willkommensgeschenk.

Ab 18 Uhr warten dann noch ein Kinder-Mitmach-Konzert, ein Interview mit einem echten Ranger sowie ein Live-Konzert auf die Besucher. Am Sonntag wird um 10.30 Uhr ein Open-Air-Gottesdienst gefeiert. Im Anschluss gibt es Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen zu familienfreundlichen Preisen.

(Quelle: Volksstimme, 13.08.2019)

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