Neue Vorfahrt war Wunsch von Anwohnern

In der vergangenen Woche berichtete die Volksstimme über die Sorgen der Anwohner im Loitscher Weg. Seitdem die Johannes-R.-Becher-Straße wegen der Arbeiten für die neue Straßenbahnstrecke gesperrt wurde, ist ihre Straße eine der Hauptzufahrten in den Kannenstieg.

Obwohl dort Tempo 30 gilt, werde das nicht von allen Autofahrern eingehalten, hatte eine Leserbriefschreiberin berichtet. Auch am Lesertelefon gab es entsprechende Hinweise. Ein Punkt, der dafür als Grund angeführt wurde, ist die Aufhebung der Rechts-vor-links-Regelung an den beiden Einmündungen von Wenddorfer und Bertinger Weg. Weil Autofahrer dort nun nicht mehr vorsichtig heranfahren müssen, könnten sie schneller fahren als erlaubt, hieß es.

Die neue Vorfahrtsregelung wurde aber nicht auf Bestreben der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) eingeführt, wie Sprecher Tim Stein betont. Vielmehr war das eine Entscheidung der Stadt gewesen. Demnach hatte es einen Vor-Ort-Termin mit Anwohnern und Verwaltungsspitze gegeben. Dort hatten die Anlieger das ständige Abbremsen und Anfahren der Autos als störend kritisiert, insbesondere in den Nachtstunden. Deren Zahl hatte durch die Umleitung stark zugenommen. Daraufhin wurde die Regelung geändert und der Loitscher Weg als Hauptstraße ausgewiesen – mit den Folgen, die andere Anwohner nun kritisieren.

Bis zum Spätsommer 2021 wird die aktuelle Situation bestehen. Dann soll die neue Straßenbahnstrecke fertig sein.

(Quelle: Volksstimme, 28.11.2020)

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