Ideen für bunte Wände gefragt

MVB loben Wettbewerb zur Gestaltung von neuem Trafohaus aus

Die neue Straßenbahnstrecke durch den Kannenstieg nimmt immer mehr Gestalt an. Auch im letzten Abschnitt in der Johannes-R.-Becher-Straße lässt sich der Verlauf schon erahnen. Noch dieses Jahr soll die Strecke freigegeben werden. Im Zuge des Gleisbaus wurde im Bereich der Endhaltestelle am Neuen Sülzeweg auch ein sogenanntes Gleisrichterunterwerk (GUW) gebaut. Dieses versorgt die Straßenbahnen künftig mit Strom. Die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) rufen nun dazu auf, Gestaltungsideen für das Gebäude vorzuschlagen. Diese sollen dann im Sommer umgesetzt werden. „Unter dem Motto ’Mit der Straßenbahn nach Hause’ suchen wir die besten Kunstwerke für das neue Trafohäuschen. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Anwohner des Kannenstiegs, aber auch Magdeburger aus anderen Stadtgebieten können kreativ werden und uns ihre Ideen für die Gestaltung der Fassadenseiten schicken. Jeder kann mitmachen“, ruft Cornelia Muhl-Hünicke, Abteilungsleiterin Marketing bei den Verkehrsbetrieben, zur Teilnahme auf. Die vier besten Entwürfe werden durch professionelle Künstler umgesetzt. Mitmachen lohnt sich noch aus einem weiteren Grund: Zusätzlich loben die MVB drei Monate gratis ÖPNV-Fahren in Magdeburg im Wert von 180 Euro aus. Die gezeichneten, gemalten oder digitalen Bilder können per E-Mail an aktion@mvbnet.de oder per Post an Magdeburger Verkehrsbetriebe, Otto-von-Guericke-Str. 25, 39104 Magdeburg, eingesendet werden. Einsendeschluss ist der 21. Mai. Eine Besonderheit gibt es für alle Kindergartenkinder, denn auch sie können ihre Kunstwerke einreichen. Für sie gibt es ebenfalls etwas zu gewinnen: „Unter allen Einsendungen von Kindergärten verlosen wir Kinderhaltestellen für die jeweiligen Betreuungseinrichtungen. Die echten Haltestellenschilder mit Wunschnamen können dann auf dem Hof des Kindergartens gestellt werden und dienen so als Haltepunkt und Wechselstation für Dreiräder, Laufräder und Co. Wir sind schon ganz gespannt auf die Einsendungen“, sagt Cornelia Muhl Hünicke. Mit der Gestaltung des Gleichrichterunterwerks ist das Ziel verbunden, Vandalismus durch illegale Graffiti vorzubeugen. Außerdem soll die Gestaltung ein zusätzlicher Blickfang im Wohngebiet werden. Gute Erfahrungen haben die MVB damit bereits an anderen Standorten gemacht. So wurden die Trafohäuschen an der Strecke nach Reform, das neue Trafohaus in der Herrenkrugstraße und eins in Rothensee professionell gestaltet.

(Quelle: Volksstimme, 24.03.2021)

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