Leuchtender Lindwurm für Nord

Ideen für Lichterwelt-Element am Märchenbrunnen

Die Lichterwelt zieht weiter in die Stadtteile. Auch im Norden soll es künftig glitzern. Was zu den Plänen des Bürgervereins Nord bekannt ist.

Der Norden von Magdeburg könnte in der nächsten Wintersaison etwas heller leuchten. Denn Ende des Jahres könnte ein neues Element der bekannten Magdeburger Lichterwelt im Stadtteil Neustädter See erstrahlen. Das geht aus den Plänen des Bürgervereins Nord e.V. hervor, die Vorstandsmitglied Marcel Härtel bei einer Sitzung der GWA Kannenstieg am Mittwoch bekanntgab.

Allerdings ist es noch ungewiss, ob das Projekt tatsächlich gelingt. „Zum jetzigen Zeitpunkt ist es eine Idee, die wir gern umsetzen würden“, so Härtel. Vor ein paar Wochen hätten aber schon erste Gespräche mit den Initiatoren der Lichterwelt stattgefunden. Der Bürgerverein, der nach eigener Aussage die Interessen der Einwohner von Kannenstieg und Neustädter See wahrnehmen und vertreten möchte, sieht die Lichterwelt-Idee als stadtteilübergreifendes Projekt. Laut Marcel Härtel ist als Standort der neuen Attraktion der Märchenbrunnen vorgesehen. Dem Namen entsprechend soll das leuchtende Element deshalb auch einen Bezug zu Märchen haben und speziell für Kinder gedacht sein. Denn ein solches Element der Lichterwelt im Magdeburger Stadtgebiet fehle noch. Die Idee des Bürgervereins Nord e. V. einen Lindwurm als drachenartige Sagengestalt und Fabelwesen zum Leuchten zu bringen, sei in  den Gesprächen gut angekommen, so Härtel.

„Die Figur ist gleichzeitig auch ein stadtteilübergreifendes Symbol von Kannenstieg und Neustädter See.“ Eventuell könnten vor Ort auch andere Figuren installiert werden. Nach seinen Angaben erstellen die Lichterwelt-Macher aktuell ein Konzept für die Elemente. „Wir warten jetzt auf die Angebote des Initiators, damit wir wissen, welche finanziellen Mittel wir aufwenden müssen“, erklärt Vorstandsmitglied Marcel Härtel. Dementsprechend lassen sich die Kosten für die Attraktion zu diesem Zeitpunkt noch nicht beziffern. Er rechne aber mit einer Summe von geschätzt 12 000 bis 18000 Euro. „Es hängt davon ab, welche Module am Märchenbrunnen realisiert werden können“, so Härtel. Wenn das Konzept steht, will der Bürgerverein öffentliche und private Spenden sammeln. Ziel ist es, dass der Hingucker am Märchenbrunnen bereits Ende des Jahres leuchtet. Die Lichterwelt im Norden könnte seiner Meinung nach, die Wahrnehmung der beiden Stadtteile stärken und wäre eine schöne Bühne für weitere Aktivitäten und Veranstaltungen. Aus Kannenstieg und Neustädter See gebe es für diese Idee schon positive Reaktionen. Marcel Härtel ist sich sicher, dass die Umsetzung des Projekts am Ende gelingt. „Ich bin optimistisch, dass wir das hinbekommen“.

(Quelle: Volksstimme, 11.02.2020)

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