Ärger über Radfahrer auf dem Gehweg

Während der Sitzung der Gemeinwesenarbeitsgruppe (GWA) Kannenstieg am Mittwoch nutzte ein Bewohner der J.-R.-Becher-Straße die Gelegenheit, sein Anliegen mit den Regionalbereichsbeamten der Polizei zu besprechen.

„Es fehlt Kontrolle“, monierte er und ärgert sich darüber, dass Radfahrer auf der Johannes-R.-Becher-Straße immer wieder den Fußweg nutzen statt des am Fahrbahnrand markierten Radweges. Er forderte, dass die Polizei mehr Präsenz zeigen sollte. Die beiden Regionalbereichsbeamten Jens Kahle und Olaf Lüderitz nahmen Stellung und erklärten, dass sie punktuell zu Kontrollen im Stadtgebiet unterwegs seien und dann auch Radfahrer anhalten würden, die den Fußweg widerrechtlich benutzen. Die beiden Beamten beschreiben ihre Aufgaben und ihr Zuständigkeitsbereich. Neben dem Kannenstieg sind sie auch Ansprechpartner für die Stadtteile Sülzegrund, und Neustädter Feld. Angesichts des großen Gebietes, für das die beiden zuständig sind, könnten sie aber eben nicht immer zugegen sein, wenn eine Straftat passiert. Auf Nachfrage bestätigen die RBB, dass sie täglich im Kannenstieg unterwegs seien. Im Hinblick auf Falschparker verwiesen sie an das Ordnungsamt, das sich um den ruhenden Verkehr kümmere.

Die Volksstimme berichtigt über die Thematik in der Sitzung und war Donnerstag gegen Mittag vor Ort. Nur wenige Radfahrer waren zu diesem Zeitpunkt auf der Johannes-R.-Becher-Straße unterwegs. Eine Mutter mit einem Kind fuhr nicht auf dem Radweg, außerdem zwei Kinder. Die übrigen drei Radfahrer, vorwiegend Senioren, fuhren auf dem für Radfahrer markierten Weg.

(Foto: Volksstimme)

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